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TSG und ROGON

07.08.2012 - 10:42 Uhr
TSG und ROGON |#441
05.06.2021 - 21:11 Uhr
Am Ende wird der Verein nicht an Daniel Hopp, sondern direkt an Roger Wittmann vererbt.

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TSG und ROGON |#442
05.06.2021 - 21:42 Uhr
Zitat von CafeLover

Ohje jetzt fängt das schon wieder an. Das ging schon zwei mal krachend schief, als zu viele Spieler eines Beraters angestellt waren.

Die Kritik, dass Hopp und Wittmann privates und geschäftliches nicht trennen gibt es schon seit 10 Jahren. Ob da was dran ist, kann ich nicht sagen. Aber er ist immer präsent im Verein.


a) Allein durch die Verkäufe der Rogon-Spieler Carlos Eduardo, Firmino und Joelinton haben wir mehr als 100 Mio. eingenommen, das war bisher nicht unbedingt ein Minusgeschäft.

b) ich habe es genossen, dass Spieler wie firmino und Eduado jahrelang für Hoffenheim gespielt haben, für mich immer noch die absoluten spielerischen HÖhepunkte, nicht zu vergessen Sali, den ich aber nur bedingt zu Rogon zähle.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Gigondas1899 am 05.06.2021 um 21:46 Uhr bearbeitet
TSG und ROGON |#443
05.06.2021 - 22:10 Uhr
Zitat von Gigondas1899
Zitat von CafeLover

Ohje jetzt fängt das schon wieder an. Das ging schon zwei mal krachend schief, als zu viele Spieler eines Beraters angestellt waren.

Die Kritik, dass Hopp und Wittmann privates und geschäftliches nicht trennen gibt es schon seit 10 Jahren. Ob da was dran ist, kann ich nicht sagen. Aber er ist immer präsent im Verein.


a) Allein durch die Verkäufe der Rogon-Spieler Carlos Eduardo, Firmino und Joelinton haben wir mehr als 100 Mio. eingenommen, das war bisher nicht unbedingt ein Minusgeschäft.

b) ich habe es genossen, dass Spieler wie firmino und Eduado jahrelang für Hoffenheim gespielt haben, für mich immer noch die absoluten spielerischen HÖhepunkte, nicht zu vergessen Sali, den ich aber nur bedingt zu Rogon zähle.

Ich kann die Argumentation nicht nachvollziehen. Es spricht doch überhaupt nichts dagegen ausgewählte (!) Spieler zu verpflichten wenn sie uns weiter helfen. Nur weil wir mit Roberto und Carlos absolute Glücksgriffe gelandet haben heißt das noch lange nicht, dass wir jedes x-beliebige Talent von diesem Berater an Land ziehen müssen ohne Rücksicht auf Verluste. Im wahrsten Sinne des Wortes.
Wollen wir wirklich ignorieren wie viele Graupen von Rogon hier schon unter Vertrag standen oder immer noch stehen und gefühlt seit 10 Jahren in der Weltgeschichte verliehen werden ohne jegliche Perspektive (Nazario)? Da fehlt doch aktuell jedes Maß bei der Menge an Transfers, die über Ludwigshafen abgewickelt werden.

Wir liefern uns dieser Berateragentur wieder einmal mit Leib und Seele aus, denn ganz offensichtlich werden parallel zu den Verpflichtungen und der damit einhergehenden Verhandlungsmacht auch die gegangen, die im Verein etwas zu sagen haben bzw etwas dagegen unternehmen könnten. Oder sie gehen selbst wenn sie sehen wie ihr Baby immer weiter vernachlässigt und beschnitten wird (Drobisch).

Man kann da gerne seine eigene Meinung haben, aber dass es hier auch erhebliche Risiken gibt, das sollte jedem klar sein. Ist ja nicht so als ob wir und andere das nicht schon mehrmals bitter lernen mussten. Aber gut, der dümmste fliegt.
TSG und ROGON |#444
05.06.2021 - 22:20 Uhr
Zitat von riohero10
Zitat von Gigondas1899

Zitat von CafeLover

Ohje jetzt fängt das schon wieder an. Das ging schon zwei mal krachend schief, als zu viele Spieler eines Beraters angestellt waren.

Die Kritik, dass Hopp und Wittmann privates und geschäftliches nicht trennen gibt es schon seit 10 Jahren. Ob da was dran ist, kann ich nicht sagen. Aber er ist immer präsent im Verein.


a) Allein durch die Verkäufe der Rogon-Spieler Carlos Eduardo, Firmino und Joelinton haben wir mehr als 100 Mio. eingenommen, das war bisher nicht unbedingt ein Minusgeschäft.

b) ich habe es genossen, dass Spieler wie firmino und Eduado jahrelang für Hoffenheim gespielt haben, für mich immer noch die absoluten spielerischen HÖhepunkte, nicht zu vergessen Sali, den ich aber nur bedingt zu Rogon zähle.

Ich kann die Argumentation nicht nachvollziehen. Es spricht doch überhaupt nichts dagegen ausgewählte (!) Spieler zu verpflichten wenn sie uns weiter helfen. Nur weil wir mit Roberto und Carlos absolute Glücksgriffe gelandet haben heißt das noch lange nicht, dass wir jedes x-beliebige Talent von diesem Berater an Land ziehen müssen ohne Rücksicht auf Verluste. Im wahrsten Sinne des Wortes.
Wollen wir wirklich ignorieren wie viele Graupen von Rogon hier schon unter Vertrag standen oder immer noch stehen und gefühlt seit 10 Jahren in der Weltgeschichte verliehen werden ohne jegliche Perspektive (Nazario)? Da fehlt doch aktuell jedes Maß bei der Menge an Transfers, die über Ludwigshafen abgewickelt werden.

Wir liefern uns dieser Berateragentur wieder einmal mit Leib und Seele aus, denn ganz offensichtlich werden parallel zu den Verpflichtungen und der damit einhergehenden Verhandlungsmacht auch die gegangen, die im Verein etwas zu sagen haben bzw etwas dagegen unternehmen könnten. Oder sie gehen selbst wenn sie sehen wie ihr Baby immer weiter vernachlässigt und beschnitten wird (Drobisch).

Man kann da gerne seine eigene Meinung haben, aber dass es hier auch erhebliche Risiken gibt, das sollte jedem klar sein. Ist ja nicht so als ob wir und andere das nicht schon mehrmals bitter lernen mussten. Aber gut, der dümmste fliegt.


Finanzielles Risiko bei ablösefreien Transfers genau mein Humor.
Es haben schon klasse Spieler hier gespielt bei dem ROGON der Berater ist und gewinnbringend verkauft worden, ob Schulz, Joelinton, Firmino, Eduardo etc. nicht vergessen und auch im jetzigen Kader steht mit Posch ein ROGON Spieler unter Vetrag, der auch den Weg über die U23 gegangen ist.
TSG und ROGON |#445
05.06.2021 - 22:44 Uhr
Zitat von riohero10

Wollen wir wirklich ignorieren wie viele Graupen von Rogon hier schon unter Vertrag standen oder immer noch stehen und gefühlt seit 10 Jahren in der Weltgeschichte verliehen werden ohne jegliche Perspektive (Nazario)? Da fehlt doch aktuell jedes Maß bei der Menge an Transfers, die über Ludwigshafen abgewickelt werden.

Für @Gigondas1899 überwiegen die gelungenen Transfers eben die gescheiterten. Ich sehe das genauso und wenn man das ganze nur aus dieser Perspektive betrachtet, würde ich auch bei meiner Meinung bleiben, wenn die nächsten 50 ROGON-Transfers (mit ähnlich geringem finanziellen Risiko) allesamt in die Hose gehen.

Das ist aber, wie du schon andeutest, nicht das Kritische an dieser Beziehung. Man sollte den Einfluss der Spielerberater nie unterschätzen, vor allem dann nicht, wenn sie einen nicht unerheblichen Teil der Spieler beraten. Der Hebel wird so nochmal länger als ohnehin schon, denn wenn Spieler X nicht die Gehaltserhöhung bekommt, dann melden Spieler Y und Z schnell mal ihren Wechselwunsch an und der gleiche Berater ist natürlich nur ein Zufall. Man muss da einfach ein Auge drauf haben und unangenehme Fragen stellen, zeitgleich sollte man aber auch nicht den Teufel an die Wand malen. Panik hätte ich bei Raiola, aber nicht so wirklich bei Wittmann, weil der eine ganz andere Beziehung zu Hopp hat.

Ich oute mich jetzt einfach mal: Ich bin kein Milliardär und weiß daher auch nicht, wie hoch man Freunde gewichten kann, mit denen man auch Geschäfte in Millionenhöhe macht. In meinem Kopf macht folgendes am meisten Sinn: Solange der Gegenüber (in diesem Fall eher die TSG denn Hopp) finanziell gut aufgestellt ist, ist alles cool und man nimmt ausreichend Rücksicht, aber sobald dieser in Schwierigkeiten gerät, dann entschlüpft die Heuschrecke der menschlichen Hülle. Siehe Kaiserslautern, das hier ja schon des Öfteren als Beispiel herhalten musste, aber halt auch nur bedingt zieht. Ich glaube, dass wir nur dann richtige Schwierigkeiten mit ROGON bekommen, wenn wir finanziell auf den Abgrund zusteuern und daran wird Wittmann eher keine Schuld haben. Klar, es ist ein Spiel mit dem Feuer, aber ich glaube schon, dass Hopp das auch als ein solches einzuschätzen vermag.

Long story short: No risk no fun. Ich kann da beide Seiten absolut verstehen.

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von mxmlhr am 05.06.2021 um 22:48 Uhr bearbeitet
TSG und ROGON |#446
05.06.2021 - 23:01 Uhr
Zitat von Spurs99
Zitat von riohero10

Zitat von Gigondas1899

Zitat von CafeLover

Ohje jetzt fängt das schon wieder an. Das ging schon zwei mal krachend schief, als zu viele Spieler eines Beraters angestellt waren.

Die Kritik, dass Hopp und Wittmann privates und geschäftliches nicht trennen gibt es schon seit 10 Jahren. Ob da was dran ist, kann ich nicht sagen. Aber er ist immer präsent im Verein.


a) Allein durch die Verkäufe der Rogon-Spieler Carlos Eduardo, Firmino und Joelinton haben wir mehr als 100 Mio. eingenommen, das war bisher nicht unbedingt ein Minusgeschäft.

b) ich habe es genossen, dass Spieler wie firmino und Eduado jahrelang für Hoffenheim gespielt haben, für mich immer noch die absoluten spielerischen HÖhepunkte, nicht zu vergessen Sali, den ich aber nur bedingt zu Rogon zähle.

Ich kann die Argumentation nicht nachvollziehen. Es spricht doch überhaupt nichts dagegen ausgewählte (!) Spieler zu verpflichten wenn sie uns weiter helfen. Nur weil wir mit Roberto und Carlos absolute Glücksgriffe gelandet haben heißt das noch lange nicht, dass wir jedes x-beliebige Talent von diesem Berater an Land ziehen müssen ohne Rücksicht auf Verluste. Im wahrsten Sinne des Wortes.
Wollen wir wirklich ignorieren wie viele Graupen von Rogon hier schon unter Vertrag standen oder immer noch stehen und gefühlt seit 10 Jahren in der Weltgeschichte verliehen werden ohne jegliche Perspektive (Nazario)? Da fehlt doch aktuell jedes Maß bei der Menge an Transfers, die über Ludwigshafen abgewickelt werden.

Wir liefern uns dieser Berateragentur wieder einmal mit Leib und Seele aus, denn ganz offensichtlich werden parallel zu den Verpflichtungen und der damit einhergehenden Verhandlungsmacht auch die gegangen, die im Verein etwas zu sagen haben bzw etwas dagegen unternehmen könnten. Oder sie gehen selbst wenn sie sehen wie ihr Baby immer weiter vernachlässigt und beschnitten wird (Drobisch).

Man kann da gerne seine eigene Meinung haben, aber dass es hier auch erhebliche Risiken gibt, das sollte jedem klar sein. Ist ja nicht so als ob wir und andere das nicht schon mehrmals bitter lernen mussten. Aber gut, der dümmste fliegt.


Finanzielles Risiko bei ablösefreien Transfers genau mein Humor.

Lesekompetenz ist wohl nicht so deine Stärke.
Wo habe ich denn "Finanzielles Risiko bei ablösefreien Transfers" erwähnt? Wenn du richtig gelesen hättest würdest du sehen, dass ich mit keinem Wort auf die finanzielle Situation eingehe. Dass wir mir dieser Rogon-Bettgeschichte (wohl) finanziell profitieren sehe ich auch. Wenn das auch durch die dubiosen Verbindungen der Chefetagen nicht ganz so offensichtlich ist.
Passt aber ganz gut zum Zeitgeist, leider auch hier im Forum. Einfach irgendwas in den Raum werfen und seine Meinung als die einzig relevante hochstilisieren.

Du bist ja laut eigener Aussage in mehreren Foren zuhause, also kannst ich sicher davon ausgehen, dass du nicht in dem Detail die Geschichte und den Stellenwert des Vereins in der Region und für mich kennst und entsprechend für Hoffenheim andere Ziele für erstrebenswert hältst als ich. Das ist auch vollkommen in Ordnung. Wenn du mich allerdings zitierst und deinen Senf zu meinen Beiträgen abgeben mochtest erwarte ich ein Mindestmaß an (inhaltlicher) Qualität, sonst laufen deine Zweizeiler zukünftig ins Leere.
Du darfst mir gerne aufzeigen wie du meine Punkte "Verlust von Verhandlungsmacht durch Konzentration vieler Spielerressourcen auf den selben Berater", "Entmannung der Akademie", "Verlust strategischer Entscheider im Verein" und "Verlust aussichtsreicher Jugendspieler" für den Verein bewertest.

Triff doch zur Abwechslung mal meinen Humor und überrasch mich smile
TSG und ROGON |#447
05.06.2021 - 23:32 Uhr
Zum Thema finanzielles Risiko habe ich übrigens das hier gefunden:
https://media.dfl.de/sites/2/2021/05/Clubs-der-Bundesliga-2021-22-Geschaeftsjahresende-2020.pdf

Da werden unter anderem die Ausgaben der Clubs im laufenden bzw abgelaufenen Geschäftsjahr an Spielerberater angegeben. Leider wird keine weitere Differenzierung vorgenommen bzw angezeigt an wen diese Beträge gehen.

Wir stehen nach Dortmund, Bayern und Leipzig mit mehr als 17 Millionen (!) Euro an vierter Stelle... Zur Einordnung: Wir zahlen genauso viel an Spielerberater wie Gladbach und Wolfsburg zusammen.
TSG und ROGON |#448
06.06.2021 - 00:11 Uhr
Zitat von riohero10

Zum Thema finanzielles Risiko habe ich übrigens das hier gefunden:
https://media.dfl.de/sites/2/2021/05/Clubs-der-Bundesliga-2021-22-Geschaeftsjahresende-2020.pdf

Da werden unter anderem die Ausgaben der Clubs im laufenden bzw abgelaufenen Geschäftsjahr an Spielerberater angegeben. Leider wird keine weitere Differenzierung vorgenommen bzw angezeigt an wen diese Beträge gehen.

Wir stehen nach Dortmund, Bayern und Leipzig mit mehr als 17 Millionen (!) Euro an vierter Stelle... Zur Einordnung: Wir zahlen genauso viel an Spielerberater wie Gladbach und Wolfsburg zusammen.

Das wird ja denke ich irgendwie an Ablöse/Handgeld gekoppelt sein, solange da nichts schmutziges abgelaufen ist, was man leider nicht ausschließen kann. Wenn ich mir allerdings unsere letzten Transferperioden angucke, dann kommt wahrscheinlich ein Großteil dieser Summe durch die Transfers von Dabbur (5 Mio Verlust von Sevilla nach nur einem halben Jahr) und JBL (Transfer unter Marktwert, dessen Relevanz fraglich ist) zustande. Da riecht es schon stark danach, dass die Ablöse aufgrund einer erhöhten Beteiligung des Beraters gedrückt wurde, weil die Vereine ein Interesse daran hatten, dass der jeweilige Spieler wechselt. Dazu sind beide im Winter der Saison 19/20 zu uns gekommen und fallen daher ins Geschäftsjahr 2020, wenn ich nichts übersehe.

Bei Gacinovic, der im Sommer 2020 kam, darf man nicht vergessen, dass es da wohl eine Gewinnbeteiligung von Apollon Limassol gab, von der man im Nachhinein nichts mehr gehört hat. Keine Ahnung, ob man da über die Spielerberater irgendwas regeln kann, aber die ganze Geschichte kam damals schon komisch rüber.

Alle drei erwähnten Spieler haben nichts mit ROGON am Hut und bei den anderen bin ich mir unschlüssig, wie eine solch hohe Summe zustande kommen soll. Bei Rutter, der zu eben jener Agentur gehört, wird auch noch ein bisschen was geflossen sein, allerdings hatte der bei seinem Wechsel nur noch ein halbes Jahr Vertrag, weshalb ich da mit viel Fantasie noch eine Million € sehe. Sofern dieser Transfer überhaupt in diese Zahl einfließt, immerhin kam er erst im Februar diesen Jahres zu uns.

Edit: Ein anderer Faktor sind sicherlich die Vertragsverlängerungen. Posch, Akpoguma, Adamyan, Beier, Baumann, Pentke und Philipp haben ihren im Jahr 2020 verlängert, davon ist nur Posch bei ROGON.

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von mxmlhr am 06.06.2021 um 00:24 Uhr bearbeitet
TSG und ROGON |#449
06.06.2021 - 01:09 Uhr
@mxmlhr @riohero10 https://www.kicker.de/bundesliga-193-6-millionen-fuer-vermittler-806332/artikel
Wenn ich es richtig verstehe, dann sind dei Beraterkosten nur für die Saison 19/20

TSG: https://www.transfermarkt.de/tsg-1899-hoffenheim/transfers/verein/533/plus/1?saison_id=2019&pos=&detailpos=&w_s=
Ausgabe: 55,85 Mio. €
Berater: 17,2 Mio
RBL: https://www.transfermarkt.de/rasenballsport-leipzig/transfers/verein/23826/plus/1?saison_id=2019&pos=&detailpos=&w_s=
Ausgabe: 79,50 Mio. €
Berater: 19,4 Mio
FCB: https://www.transfermarkt.de/fc-bayern-munchen/transfers/verein/27/plus/1?saison_id=2019&pos=&detailpos=&w_s=
Ausgabe: 139,50 Mio. €
Berater: 32,6 Mio
BVB: https://www.transfermarkt.de/borussia-dortmund/transfers/verein/16/plus/1?saison_id=2019&pos=&detailpos=&w_s=
Ausgabe: 148,50 Mio. €
Berater: 38,6 mio

Rein von den Ausgaben her haben wir schon viel für die Berater ausgegeben oder hat Rogon auch bei den Abgehenden transfers etwas mitbekommen?
Gibt es bei TM ne Übersicht, wann die letzte VVL bei den Spielern war?
Ich hab es leider nicht mehr im Kopf, wann die ganzen VVLs waren. Das könnte natürlich auch die im Verhältnis zu den Transfers höheren Ausgaben auf der Seite etwas relativieren.
TSG und ROGON |#450
06.06.2021 - 01:14 Uhr
Zum ganzen Verein muss man sich in sämtlicher kritischer Betrachtung auch immer im Sinne eines biblischen Zitates vor Augen halten:
„Hopp gab es - Hopp nimmt es“

Wir können uns noch so viel über die Vetternwirtschaft in Richtung Rogon, Transfair, Barra Futebol Clube, usw. unterhalten und es ist unser demokratisches Recht, Dinge zu hinterfragen.
Nur ändern werden wir es als Fans nicht können. Ändern konnte es nicht einmal ein kompetenter Geschäftsführer.

Es ist vielmehr dieses trübende Gefühl, dass bei allem, was Spielerberater im modernen Fußball für eine Rolle spielen, es niemals gut sein kann, wenn diese Mitspracherecht oder besondere Vorzüge bei einzelnen Fußballvereinen haben.
Allen voran, wenn dies in der Vergangenheit bereits mindestens einmal bei uns und zugleich bei zwei weiteren Vereinen mit exakt dieser Berateragentur schief ging.

Dabei geht es nur untergeordnet um die einzelne Qualität der Spieler. Viel mehr geht es auch darum, dass wir einen Direktor Sport und eine Scouting-Abteilung haben, die tagtäglich ihren Job nach bestem Gewissen erfüllen und somit einen optimalen Kader präsentieren möchten. Gleichzeitig müssen sie ständig mit (mutmaßlich) nicht von ihnen direkt im Blickfeld befindlichen Rogon-Spielern umgehen.

Eine professionelle Arbeit ist so strategisch mindestens erschwert und führt sicherlich nicht zur Zufriedenheit aller handelndem Personen. Über einen Zusammenhang zu den zahlreichen Abgängen in Führungspositionen (vor allem im Scouting und der Akademie) kann ich hier natürlich nur spekulieren, halte es aber zumindest nicht für unrealistisch.

Und so bleiben wir unter dem Strich genau das, für das uns die Traditionsfans halten: Ein Projekt und Spielzeug von Dietmar Hopp.

Uns bleibt eigentlich nichts anderes übrig, als jedes Bundesligaspiel in dieser Region zu genießen, da genau diese Momente einem immer vor Augen führen, dass es zu jeder Zeit enden kann, wenn die kritischen Stimmen (berechtigterweise) lauter werden und Herr Hopp dann keine Lust mehr hat. Fraglich, wie lange sich der Verein zu diesem fiktiven Zeitpunkt noch im Profifußball selbst halten kann.
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