Transfergerüchte (MIT QUELLE!) - Diskussionen
04.06.2016 - 00:41 Uhr
14.08.2026 - 14:06 Uhr
Zitat von RoyalTL
Ich glaube du schätzt Jonny hier komplett falsch ein. Er hatte mit Abstand seine beste Phase bei Mainz unter Bo Svensson, überwiegend in einem 1-Stürmer System (3-4-2-1). Und Svensson hatte praktisch nur eine Taktik, mit der Mainz in jedes Spiel gegangen ist: extremes, sehr körperliches Mittelfeldpressing und bei Ballgewinn sofort Umschalten und steil nach vorne. In diesem Setting hat Jonny seine mit Abstand beste Bundesliga Saison gespielt mit 18 Toren und 3 Vorlagen.
Aber: Wie wahrscheinlich ist es, dass diese Taktik für uns nächste Saison Sinn ergeben wird? 1. will Hütter ein hohes Angriffspressing sehen, was automatisch dazu führt, dass man weniger Kontersituationen mit viel Platz hinter der gegnerischen Kette bekommt, und 2. werden uns sicher die wenigsten Mannschaften, also keine außerhalb der Top5, die Freude machen, hoch zu stehen und uns Platz fürs Umschalten zu geben. 🤷♂️
Klar will Hütter schneller und gradliniger in die Spitze spielen, als wir das letzte Saison gemacht haben. Aber das heißt ja noch lange nicht, dass man jeden Ball hinter die Kette spielt, wenn da kein Raum ist, in den man spielen kann. Sondern dafür braucht man Spieler, die steil-klatsch beherrschen, bzw. Bälle mit Rücken zum Tor festmachen und ablegen können. Und das kann Demirovic beides!
Aber ist ja so oder so eine fruchtlose Diskussion, weil er mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht wirklich ein Thema ist bei uns. 😉
Zitat von Jay-Jay83
@RoyalTL Hütter hat klar gemacht, dass er schnellstmöglich in die Spitze spielen möchte, wofür die Stürmer aber auch Spieler Bälle in die Tiefe erlaufen können müssen. Wem soll denn diese Rolle zukommen, wenn Johnny und Demirovic zusammen spielen, wer sorgt für die Tiefe?
Für mich sind das beide Strafraumstürmer, Demirovic verbessert weder unser Kombinationsspiel, noch ist er ein Sprinter oder ein Dribbler. Wie soll mit den beiden beim Umschalten der Raum überbrückt werden?
Die Parallelen zu Lewandowski, Lukaku oder Gyökeres sehe ich auch nicht. Für mich wäre Demirovic noch eher ein Burkardt-Ersatz, als eine sinnvolle Ergänzung.
@RoyalTL Hütter hat klar gemacht, dass er schnellstmöglich in die Spitze spielen möchte, wofür die Stürmer aber auch Spieler Bälle in die Tiefe erlaufen können müssen. Wem soll denn diese Rolle zukommen, wenn Johnny und Demirovic zusammen spielen, wer sorgt für die Tiefe?
Für mich sind das beide Strafraumstürmer, Demirovic verbessert weder unser Kombinationsspiel, noch ist er ein Sprinter oder ein Dribbler. Wie soll mit den beiden beim Umschalten der Raum überbrückt werden?
Die Parallelen zu Lewandowski, Lukaku oder Gyökeres sehe ich auch nicht. Für mich wäre Demirovic noch eher ein Burkardt-Ersatz, als eine sinnvolle Ergänzung.
Ich glaube du schätzt Jonny hier komplett falsch ein. Er hatte mit Abstand seine beste Phase bei Mainz unter Bo Svensson, überwiegend in einem 1-Stürmer System (3-4-2-1). Und Svensson hatte praktisch nur eine Taktik, mit der Mainz in jedes Spiel gegangen ist: extremes, sehr körperliches Mittelfeldpressing und bei Ballgewinn sofort Umschalten und steil nach vorne. In diesem Setting hat Jonny seine mit Abstand beste Bundesliga Saison gespielt mit 18 Toren und 3 Vorlagen.
Aber: Wie wahrscheinlich ist es, dass diese Taktik für uns nächste Saison Sinn ergeben wird? 1. will Hütter ein hohes Angriffspressing sehen, was automatisch dazu führt, dass man weniger Kontersituationen mit viel Platz hinter der gegnerischen Kette bekommt, und 2. werden uns sicher die wenigsten Mannschaften, also keine außerhalb der Top5, die Freude machen, hoch zu stehen und uns Platz fürs Umschalten zu geben. 🤷♂️
Klar will Hütter schneller und gradliniger in die Spitze spielen, als wir das letzte Saison gemacht haben. Aber das heißt ja noch lange nicht, dass man jeden Ball hinter die Kette spielt, wenn da kein Raum ist, in den man spielen kann. Sondern dafür braucht man Spieler, die steil-klatsch beherrschen, bzw. Bälle mit Rücken zum Tor festmachen und ablegen können. Und das kann Demirovic beides!
Aber ist ja so oder so eine fruchtlose Diskussion, weil er mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht wirklich ein Thema ist bei uns. 😉
Ich weiß jetzt nicht, wo ich Johnny "komplett falsch" eingeschätzt habe, denn selbst dein Beispiel bezieht sich eben auf seine Topform in einem 1-Spitzen-System, da stand kein Demirovic-Profil neben ihm.
Und hohes Angriffspressing geht eben nur, während der Gegner den Ball hat. Wie oft standen wir letzte Saison in den Schlussphasen mit dem Rücken zur Wand, mit reichlich freier Wiese in der gegnerischen Hälfte, aber ohne Mittel diese zu bespielen, ohne Entlastung?
Selbst wenn nicht jeder Ball tief gespielt wird, muss man zumindest diese Option haben, um mit der Gefahr drohen zu können. Nimmt der Gegner nämlich seine Deckung ernst, wird steil-klatsch auch ganz schnell zu steil-und-weg.
Umgekehrt sorgen Spielertypen wie Heki und Omar halt auch immer dafür, dass die gegnerischen IV's sich gut überlegen müssen, wie sehr sie sich mit nach vorne einschalten wollen, bzw wie viel Raum sie den beiden hinter der Kette anbieten wollen im Falle eines Ballverlusts.
Vom Spielertyp her fand ich Kalli da schon top, Demirovic wäre mir zu sehr vom Service abhängig und Johnny als auch Younes zu ähnlich.
Hütter soll's mal mit Jupp probieren: Der ist torgefährlich, hat einen super Antritt, kann auch mal einen Gegner stehen lassen und der ist sogar schon hier 😁
14.08.2026 - 14:39 Uhr
Jetzt kommt so richtig Bewegung rein. Bats steht kurz davor in Saudi Arabien zu unterschreiben. Futkeu könnte per Leihe nach Elversberg wechseln. Das ist sicherlich nicht die schlechteste Adresse für einen weiteren Entwicklungsschritt. Und Chaibi hat wohl das Interesse von Christal Palaca geweckt.
14.08.2026 - 15:02 Uhr
Zitat von FrankieB
Was du als dominanten MS bezeichnest sind völlig verschiedene Stürmertypen und keiner davon ist der Typ Demirovic. Alleine Haaland und Kane einfach in diese Kategorie zusammen zu werfen geht doch an der Realität weit vorbei. Weiterhin ist da auch Burkardt viel eher dieser Typus da er kompletter ist als Demirovic. Die genannten Spieler welche eher in Richtung Demirovic gehen also Nunez und Lukaku haben dagegen eben nicht mehr funktioniert.
Ganz generell ist diese Liste auch seltsam da ich nicht verstehe wie man Boniface wegen einer guten Saison in Leverkusen und genauso Alonso in dieser Riege aufnehmen kann. Das war eine Saison und mehr nicht. Die sind in der Bundesliga Meister geworden + DFB-Pokal. Das zwar sicherlich beeindruckend konstant aber eben auch "nur" Bundesliga / Pokal und unterstützt durch einen schwachen FCB. Gegen den aktuellen FCB wäre dieses Team niemals Meister geworden. Wieso nennt man diese Spieler also in diesem Kontext obwohl sie nie zeigen konnten das sie in der CL ebenso performen? Was ja letztlich der Gradmesser für die europäische Elite ist neben der Konstanz über eine Saison hinaus. Aber gut ich drifte hier gerade ab.
Ja natürlich hat er das, dass hat aber eben nicht sonderlich gut funktioniert weshalb Mainz auf Onisiwo und co. als Sturmpartner gesetzt hat und die anderen nach und nach aussortiert wurden. Ajourque war dort vor Burkardt der Heiland und geriet dann ins Hintertreffen weil das eben nicht zusammen so gut funktionierte samt taktischer Umstellung der Mainzer. Du nennst hier wild Namen mit denen Burkardt kaum oder nicht lange zusammen spielte was klar aufzeigt dass das eben nicht so toll funktioniert hat wie du suggerieren möchtest.
Spieler | Gemeinsame Spiele | Gemeinsame Minuten
Karim Onisiwo | 87 | 5.154 Min.
Robin Quaison | 75 | 4.207 Min.
Jean-Paul Boëtius | 68 | 3.677 Min.
Jean-Philippe Mateta | 39 | 2.194 Min.
Ádám Szalai | 31 | 1.389 Min.
Ludovic Ajorque | 15 | 761 Min.
Nelson Weiper 8 | 328 Min.
Die richtigen MS waren größtenteils Wechselspieler die im Spielverlauf kamen oder ausgewechselt wurden. Burkardts Partner waren daher in der deutlichen Mehrheit A-typische Stürmertypen wie Quaison und allen voran Onisiwo.
Zitat von RoyalTL
Also nur, um es einmal klar gesagt zu haben - ich wäre definitiv kein Fan dieses Transfers.
Aber ich verstehe zumindest den need.
Ich sehe absolut den Mehrwert eines gestandenen Bundesliga Spielers, der bei 3 Bundesliga Vereinen über 6 Jahre immer Stammspieler war und in den letzten 4 Jahren in Summe 55 Tore erzielt hat (deutlich mehr als Jonny).. 🤷
Ob das 20+ Mio wer ist, ist eine andere Frage...
Zu 2. Ich denke, die letzten Jahre haben eindeutig gezeigt, dass Erfolg fast nur mit einem dominanten Strafraum Stürmer möglich ist. Kenne nur eine Mannschaft in Europa, die phasenweise ohne dieses Profil erfolgreich war, und das ist PSG. Aber dort stehen halt neben dem Ballon d'Or Gewinner Dembele noch 6 weitere Spieler aus der Top 20 der Weltfußballer Wahl auf dem Platz. Und selbst PSG hat letzte Saison immer wieder auf einen echten Strafraum Stürmer gesetzt mit Gonzalo Ramos.
Davon ab setzen praktisch alle erfolgreichen Trainer der letzten Jahre auf diesen Spielertyp in der Offensive. Egal ob Guardiola mit Haaland, Arteta mit Gyökeres, Flick mit Lewandowski, Kompany mit Kane, Xabi Alonso mit Boniface / Schick bzw Mbappe, Klopp mit Nunez, oder Conte mit Lukaku bzw Hojlund. Der Typ "dominanter Strafraum Stürmer" ist in jedem erfolgreichen Team vorhanden.
Übrigens auch beim aktuellen Welt- und Europameister. 😉
Was Jonny und seine Sturmpartner angeht - ich habe nicht geschrieben, dass er nur mit solchen Spielern zusammen gespielt hätte. Aber er hat neben Onisiwo, Boethius und Qaison eben auch mit einem Szalai, mit Mateta oder eben mit Ajorque, und zuletzt auch mit Nelson Weiper hervorragend harmoniert. Denke er würde auch gut mit Demirovic harmonieren.
Bezüglich der Zufriedenheit der Stuttgarter mit dem Spieler: als ob man auf die Meinung der Fans irgendetwas geben könnte. Frag mal Sebastian Hoeneß, was er von Demirovic hält, da bekommst du eine eindeutige Antwort. 😉
Zitat von FrankieB
1. Natürlich nicht. Dennoch muss auch ein alter Spieler eben einen Mehrwert für seinen Preis stiften und das tut Demirovic mMn nicht. Weder hat er Identifikationswert wie Burkardt noch ist er spielerisch eine Bereicherung.
2. Und ich sehe keinen Bedarf an so einem Stürmerprofil. Für mich haben die letzten Jahre gezeigt das der klassische Stürmer selbst wenn er seine Tore macht die Mannschaften insgesamt limitiert.
3. Wann hat Johnny das jemals getan? Der war jahrelang alleiniger Stürmer bei Mainz. Wenn mal jemand neben ihm gespielt hat dann waren das Spieler wie Onisiwo oder Sieb und damit keine klassischen Stürmertypen wie Demirovic. Den klassischen MS hat damals eben gerade Burkardt aus dem Verein vertrieben mit Ajourque und Ingvartsen.
Man ist nicht für umsonst mit Demirovic in Stuttgart nur so semi-zufrieden trotz seiner an sich starken Scorer weil der Spieler die eigene Spielweise limitiert. Und natürlich ist er technisch verglichen mit Undav und Guirassy limitiert.
Wir reden hier von über 20 Mio. Ablöse und hohem Gehalt. Da muss der Spieler einfach mehr sein als ein wirklich guter klassischer Stürmer. Da mag er besser als Alario oder Batshuayi sein aber viel erfolgreicher würde er hier denke ich auch nicht sein als die beiden.
Zitat von RoyalTL
Ganz seltsame Sichtweise!
1. Nicht jeder Spieler, den wir kaufen, kann ein junges Talent mit viel Risiko und potenziell hohem Wiederverkaufswert sein. Wir sind immer noch eine Profifußball-Mannschaft, keine Investment Banking Firma.
2. Demirovic wäre genau das EINE Spielerprofil in der Offensive, das wir gar nicht im Kader haben, bzw. das aktuell nur von Batsuhayi ausgefüllt wird, und der ist so gut wie weg und ist offensichtlich keine ernsthafte Alternative für den Spieltagskader.
3. In der Vergangenheit hat Jonny perfekt zu solchen Spieltertypen gepasst, abgesehen davon ist Demirovic sicher nicht "technisch limitiert". Also gut, wenn man einen Guirassy oder Undav als technisch limitiert bezeichnen möchte, dann ist Demirovic das auch. Aber das ist nicht mein Verständnis von realistischer Anforderung an einen Mittelstürmer..
Zitat von FrankieB
Dem stimme ich zu. Demirovic wäre ein teurer Transfer mit wenig Upside. Man bekommt im Besten Fall das was man für ihn bezahlt hat, aber mehr auch nicht. Spielerisch ist er limitiert und das er zu Burkardt passen würde sehe ich auch nicht. Für mich sind beide ziemlich ähnlich in der Spielanlage und den Räumen in welchen sie agieren.
On top kommt noch ein stattliches Gehalt und ein Alter von 28 was keinen Transfererlös in Zukunft erwarten lassen würde.
Fazit: Nein danke.
Zitat von Concor_aquila
Das Demirovic Gerücht ist hoffentlich eine Sommer-Ente. Aber bei Krösche bin ich da nicht sicher, er war ja wohl schon mehrmals an dem dran.
Das Demirovic Gerücht ist hoffentlich eine Sommer-Ente. Aber bei Krösche bin ich da nicht sicher, er war ja wohl schon mehrmals an dem dran.
Dem stimme ich zu. Demirovic wäre ein teurer Transfer mit wenig Upside. Man bekommt im Besten Fall das was man für ihn bezahlt hat, aber mehr auch nicht. Spielerisch ist er limitiert und das er zu Burkardt passen würde sehe ich auch nicht. Für mich sind beide ziemlich ähnlich in der Spielanlage und den Räumen in welchen sie agieren.
On top kommt noch ein stattliches Gehalt und ein Alter von 28 was keinen Transfererlös in Zukunft erwarten lassen würde.
Fazit: Nein danke.
Ganz seltsame Sichtweise!
1. Nicht jeder Spieler, den wir kaufen, kann ein junges Talent mit viel Risiko und potenziell hohem Wiederverkaufswert sein. Wir sind immer noch eine Profifußball-Mannschaft, keine Investment Banking Firma.
2. Demirovic wäre genau das EINE Spielerprofil in der Offensive, das wir gar nicht im Kader haben, bzw. das aktuell nur von Batsuhayi ausgefüllt wird, und der ist so gut wie weg und ist offensichtlich keine ernsthafte Alternative für den Spieltagskader.
3. In der Vergangenheit hat Jonny perfekt zu solchen Spieltertypen gepasst, abgesehen davon ist Demirovic sicher nicht "technisch limitiert". Also gut, wenn man einen Guirassy oder Undav als technisch limitiert bezeichnen möchte, dann ist Demirovic das auch. Aber das ist nicht mein Verständnis von realistischer Anforderung an einen Mittelstürmer..
1. Natürlich nicht. Dennoch muss auch ein alter Spieler eben einen Mehrwert für seinen Preis stiften und das tut Demirovic mMn nicht. Weder hat er Identifikationswert wie Burkardt noch ist er spielerisch eine Bereicherung.
2. Und ich sehe keinen Bedarf an so einem Stürmerprofil. Für mich haben die letzten Jahre gezeigt das der klassische Stürmer selbst wenn er seine Tore macht die Mannschaften insgesamt limitiert.
3. Wann hat Johnny das jemals getan? Der war jahrelang alleiniger Stürmer bei Mainz. Wenn mal jemand neben ihm gespielt hat dann waren das Spieler wie Onisiwo oder Sieb und damit keine klassischen Stürmertypen wie Demirovic. Den klassischen MS hat damals eben gerade Burkardt aus dem Verein vertrieben mit Ajourque und Ingvartsen.
Man ist nicht für umsonst mit Demirovic in Stuttgart nur so semi-zufrieden trotz seiner an sich starken Scorer weil der Spieler die eigene Spielweise limitiert. Und natürlich ist er technisch verglichen mit Undav und Guirassy limitiert.
Wir reden hier von über 20 Mio. Ablöse und hohem Gehalt. Da muss der Spieler einfach mehr sein als ein wirklich guter klassischer Stürmer. Da mag er besser als Alario oder Batshuayi sein aber viel erfolgreicher würde er hier denke ich auch nicht sein als die beiden.
Also nur, um es einmal klar gesagt zu haben - ich wäre definitiv kein Fan dieses Transfers.
Aber ich verstehe zumindest den need.
Ich sehe absolut den Mehrwert eines gestandenen Bundesliga Spielers, der bei 3 Bundesliga Vereinen über 6 Jahre immer Stammspieler war und in den letzten 4 Jahren in Summe 55 Tore erzielt hat (deutlich mehr als Jonny).. 🤷
Ob das 20+ Mio wer ist, ist eine andere Frage...
Zu 2. Ich denke, die letzten Jahre haben eindeutig gezeigt, dass Erfolg fast nur mit einem dominanten Strafraum Stürmer möglich ist. Kenne nur eine Mannschaft in Europa, die phasenweise ohne dieses Profil erfolgreich war, und das ist PSG. Aber dort stehen halt neben dem Ballon d'Or Gewinner Dembele noch 6 weitere Spieler aus der Top 20 der Weltfußballer Wahl auf dem Platz. Und selbst PSG hat letzte Saison immer wieder auf einen echten Strafraum Stürmer gesetzt mit Gonzalo Ramos.
Davon ab setzen praktisch alle erfolgreichen Trainer der letzten Jahre auf diesen Spielertyp in der Offensive. Egal ob Guardiola mit Haaland, Arteta mit Gyökeres, Flick mit Lewandowski, Kompany mit Kane, Xabi Alonso mit Boniface / Schick bzw Mbappe, Klopp mit Nunez, oder Conte mit Lukaku bzw Hojlund. Der Typ "dominanter Strafraum Stürmer" ist in jedem erfolgreichen Team vorhanden.
Übrigens auch beim aktuellen Welt- und Europameister. 😉
Was Jonny und seine Sturmpartner angeht - ich habe nicht geschrieben, dass er nur mit solchen Spielern zusammen gespielt hätte. Aber er hat neben Onisiwo, Boethius und Qaison eben auch mit einem Szalai, mit Mateta oder eben mit Ajorque, und zuletzt auch mit Nelson Weiper hervorragend harmoniert. Denke er würde auch gut mit Demirovic harmonieren.
Bezüglich der Zufriedenheit der Stuttgarter mit dem Spieler: als ob man auf die Meinung der Fans irgendetwas geben könnte. Frag mal Sebastian Hoeneß, was er von Demirovic hält, da bekommst du eine eindeutige Antwort. 😉
Was du als dominanten MS bezeichnest sind völlig verschiedene Stürmertypen und keiner davon ist der Typ Demirovic. Alleine Haaland und Kane einfach in diese Kategorie zusammen zu werfen geht doch an der Realität weit vorbei. Weiterhin ist da auch Burkardt viel eher dieser Typus da er kompletter ist als Demirovic. Die genannten Spieler welche eher in Richtung Demirovic gehen also Nunez und Lukaku haben dagegen eben nicht mehr funktioniert.
Ganz generell ist diese Liste auch seltsam da ich nicht verstehe wie man Boniface wegen einer guten Saison in Leverkusen und genauso Alonso in dieser Riege aufnehmen kann. Das war eine Saison und mehr nicht. Die sind in der Bundesliga Meister geworden + DFB-Pokal. Das zwar sicherlich beeindruckend konstant aber eben auch "nur" Bundesliga / Pokal und unterstützt durch einen schwachen FCB. Gegen den aktuellen FCB wäre dieses Team niemals Meister geworden. Wieso nennt man diese Spieler also in diesem Kontext obwohl sie nie zeigen konnten das sie in der CL ebenso performen? Was ja letztlich der Gradmesser für die europäische Elite ist neben der Konstanz über eine Saison hinaus. Aber gut ich drifte hier gerade ab.
Ja natürlich hat er das, dass hat aber eben nicht sonderlich gut funktioniert weshalb Mainz auf Onisiwo und co. als Sturmpartner gesetzt hat und die anderen nach und nach aussortiert wurden. Ajourque war dort vor Burkardt der Heiland und geriet dann ins Hintertreffen weil das eben nicht zusammen so gut funktionierte samt taktischer Umstellung der Mainzer. Du nennst hier wild Namen mit denen Burkardt kaum oder nicht lange zusammen spielte was klar aufzeigt dass das eben nicht so toll funktioniert hat wie du suggerieren möchtest.
Spieler | Gemeinsame Spiele | Gemeinsame Minuten
Karim Onisiwo | 87 | 5.154 Min.
Robin Quaison | 75 | 4.207 Min.
Jean-Paul Boëtius | 68 | 3.677 Min.
Jean-Philippe Mateta | 39 | 2.194 Min.
Ádám Szalai | 31 | 1.389 Min.
Ludovic Ajorque | 15 | 761 Min.
Nelson Weiper 8 | 328 Min.
Die richtigen MS waren größtenteils Wechselspieler die im Spielverlauf kamen oder ausgewechselt wurden. Burkardts Partner waren daher in der deutlichen Mehrheit A-typische Stürmertypen wie Quaison und allen voran Onisiwo.
Uffbasse! Bitte genau lesen, was ich wirklich geschrieben habe, und nicht immer wieder die Bedeutung meiner Aussagen verdrehen. 😉
1. Ich habe nie "dominanter MS" oder "klassischer Stürmer" geschrieben - das sind Bezeichnungen, die mMn viel zu generisch sind um das Profil, um das es mir geht, zu beschreiben.
Ich habe bewusst die Worte "dominanter Strafraumstürmer" gewählt. Und mein Verständnis eines "dominanten Strafraumstürmers", und ich dachte, dass das auch das allgemeine Verständnis ist, ist ein Stürmer, der a) die meisten Abschlüsse und Tore innerhalb des Strafraums erzielt und b) der eine vergleichsweise hohe Anzahl von Zweikämpfen im Strafraum gewinnt.
Das kann sowohl ein Stürmer wie Harry Kane sein, der sich gerne tief fallen lässt, teilweise selbst den Spielaufbau mit gestaltet und dann trotzdem im entscheidenden Moment im Strafraum auftaucht um zum Abschluss zu kommen, oder Spieler wie Mbappe und Haaland, die super schnell und eigentlich perfekte Konterstürmer sind, aber als Teil einer dominanten Mannschaft mit viel Ballbesitz, die häufig auf tiefstehende Gegner trifft, keinen Platz zum Kontern und dafür viele Zweikämpfe und Abschlüsse im Strafraum haben. Oder Spieler wie Boniface, Lukaku (btw: maßgeblicher Faktor bei Inters Titelgewinn '21 mit fast 30 Toren und bei Neapel '25 mit 25 Scorern), Nunez (in 2 Saisons unter Klopp 96 Spiele, 33 Tore, 19 Vorlagen - du hast eine komische Definition von "nicht mehr funktioniert") und Demirovic, deren Wirkungskreis auf dem Spielfeld zwar recht klein ist, die aber zuverlässig und regelmäßig im Strafraum, gegen geordnete Abwehrketten, zu Abschlüssen und Toren kommen.
2. Ich habe nie behauptet, dass die Spieler in meiner Liste auf dem gleichen fußballerischen Niveau sind. Natürlich haben Boniface, Schick oder Demirovic nicht das gleiche sportliche Level wie Kane oder Mbappe. Darum ging es ja auch nie! Was alle gemein haben, sind ihre Abschluss-Fähigkeiten im Strafraum und die Tatsache, dass ihre Rolle und ihre Tore essenziell waren für den Erfolg der Teams, in denen sie gespielt haben.
So Leid es mir tut, aber ich fürchte du hast besonders bei diesem Punkt echt nicht verstanden, was ich eigentlich geschrieben habe.
Nein, Boniface muss sich nicht erst in der Champions League beweisen, damit man erkennen kann, dass der Teamerfolg von Leverkusen in der Double-Saison auch, bzw. maßgeblich davon abhing, dass sie einen Stürmer hatten, der in 34 Spielen 21 Tore von innerhalb des Strafraums erzielt, und weitere 10 Tore vorgelegt hat.
3. Die Aussage, dass das Zusammenspiel von Burkardt mit Spielern wie Mateta, Szalai, Weiper oder Ajorque nicht sonderlich gut funktioniert hätte, ist faktisch komplett falsch und es gibt keine Daten-Grundlage, die das belegen würde!
Nur, weil Bukardt häufig mit Onisiwo zusammen auf dem Feld stand, heißt das nicht, dass er in dieser Konstellation seine besten Leistungen gezeigt hätte.
Rein statistisch war sein Zusammenspiel mit Onisiwo eher nur unterdurchschnittlich. In über 5.100 Spielminuten mit Onisiwo hat er lediglich 19 Scorer gesammelt. Das sind umgerechnet 0,3 Scorer pro 90 Minuten.
Wenn er gemeinsam mit Ajorque oder Weiper auf dem Feld stand, hat er im Schnitt 0,5 Scorer pro 90 Minuten erzielt. Mit Mateta und Szalai waren es 0,2 Scorer pro 90 Minuten, also etwas weniger als bei Onisiwo, wobei das auch die Spiele in seiner ersten Bundesligasaison waren, also hier war sicherlich seine individuelle Abschluss-Qualität noch deutlich schwächer, als später in der Karriere.
Mit Robert Glatzel kommt er übrigens auf eine Wert von 0,6 - das waren aber auch nur wenige Kurzeinsätze.. 😉
Mit Abstand am effektivsten war er tatsächlich unter Bo Svensson im 3-4-2-1 System, also wenn er als einzige Spitze spielen durfte vor 2 OM. Das waren dann eigentlich immer 2 aus der Gruppe Gruda, Lee, Nebel oder Sieb. Und in diesem Setting hat er im Schnitt 0,8 Scorer pro 90 Minuten erzielt!
Warum war er da so gut?
Weil die Mannschaft bzw. die Taktik darauf ausgelegt war durch ein intensives und hartes (hart-Kohr 😉) Mittelfeldpressing den Ball im Aufbau zu erobern und dann sofort über Amiri in die Tiefe zu spielen. Hat besonders in der Saison 24/25 mega gut geklappt und Jonny ist für so eine Taktik der perfekte Stürmer. Selbst tief gehen, bzw. mit gutem Timing in den Strafraum einlaufen und den Querpass vom Flügel einschieben (oder köpfen), sind so ziemlich genau seine Stärken.
14.08.2026 - 15:18 Uhr
Zitat von Jay-Jay83
Ich weiß jetzt nicht, wo ich Johnny "komplett falsch" eingeschätzt habe, denn selbst dein Beispiel bezieht sich eben auf seine Topform in einem 1-Spitzen-System, da stand kein Demirovic-Profil neben ihm.
Zitat von RoyalTL
Ich glaube du schätzt Jonny hier komplett falsch ein. Er hatte mit Abstand seine beste Phase bei Mainz unter Bo Svensson, überwiegend in einem 1-Stürmer System (3-4-2-1). Und Svensson hatte praktisch nur eine Taktik, mit der Mainz in jedes Spiel gegangen ist: extremes, sehr körperliches Mittelfeldpressing und bei Ballgewinn sofort Umschalten und steil nach vorne. In diesem Setting hat Jonny seine mit Abstand beste Bundesliga Saison gespielt mit 18 Toren und 3 Vorlagen.
Aber: Wie wahrscheinlich ist es, dass diese Taktik für uns nächste Saison Sinn ergeben wird? 1. will Hütter ein hohes Angriffspressing sehen, was automatisch dazu führt, dass man weniger Kontersituationen mit viel Platz hinter der gegnerischen Kette bekommt, und 2. werden uns sicher die wenigsten Mannschaften, also keine außerhalb der Top5, die Freude machen, hoch zu stehen und uns Platz fürs Umschalten zu geben. 🤷♂️
Klar will Hütter schneller und gradliniger in die Spitze spielen, als wir das letzte Saison gemacht haben. Aber das heißt ja noch lange nicht, dass man jeden Ball hinter die Kette spielt, wenn da kein Raum ist, in den man spielen kann. Sondern dafür braucht man Spieler, die steil-klatsch beherrschen, bzw. Bälle mit Rücken zum Tor festmachen und ablegen können. Und das kann Demirovic beides!
Aber ist ja so oder so eine fruchtlose Diskussion, weil er mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht wirklich ein Thema ist bei uns. 😉
Zitat von Jay-Jay83
@RoyalTL Hütter hat klar gemacht, dass er schnellstmöglich in die Spitze spielen möchte, wofür die Stürmer aber auch Spieler Bälle in die Tiefe erlaufen können müssen. Wem soll denn diese Rolle zukommen, wenn Johnny und Demirovic zusammen spielen, wer sorgt für die Tiefe?
Für mich sind das beide Strafraumstürmer, Demirovic verbessert weder unser Kombinationsspiel, noch ist er ein Sprinter oder ein Dribbler. Wie soll mit den beiden beim Umschalten der Raum überbrückt werden?
Die Parallelen zu Lewandowski, Lukaku oder Gyökeres sehe ich auch nicht. Für mich wäre Demirovic noch eher ein Burkardt-Ersatz, als eine sinnvolle Ergänzung.
@RoyalTL Hütter hat klar gemacht, dass er schnellstmöglich in die Spitze spielen möchte, wofür die Stürmer aber auch Spieler Bälle in die Tiefe erlaufen können müssen. Wem soll denn diese Rolle zukommen, wenn Johnny und Demirovic zusammen spielen, wer sorgt für die Tiefe?
Für mich sind das beide Strafraumstürmer, Demirovic verbessert weder unser Kombinationsspiel, noch ist er ein Sprinter oder ein Dribbler. Wie soll mit den beiden beim Umschalten der Raum überbrückt werden?
Die Parallelen zu Lewandowski, Lukaku oder Gyökeres sehe ich auch nicht. Für mich wäre Demirovic noch eher ein Burkardt-Ersatz, als eine sinnvolle Ergänzung.
Ich glaube du schätzt Jonny hier komplett falsch ein. Er hatte mit Abstand seine beste Phase bei Mainz unter Bo Svensson, überwiegend in einem 1-Stürmer System (3-4-2-1). Und Svensson hatte praktisch nur eine Taktik, mit der Mainz in jedes Spiel gegangen ist: extremes, sehr körperliches Mittelfeldpressing und bei Ballgewinn sofort Umschalten und steil nach vorne. In diesem Setting hat Jonny seine mit Abstand beste Bundesliga Saison gespielt mit 18 Toren und 3 Vorlagen.
Aber: Wie wahrscheinlich ist es, dass diese Taktik für uns nächste Saison Sinn ergeben wird? 1. will Hütter ein hohes Angriffspressing sehen, was automatisch dazu führt, dass man weniger Kontersituationen mit viel Platz hinter der gegnerischen Kette bekommt, und 2. werden uns sicher die wenigsten Mannschaften, also keine außerhalb der Top5, die Freude machen, hoch zu stehen und uns Platz fürs Umschalten zu geben. 🤷♂️
Klar will Hütter schneller und gradliniger in die Spitze spielen, als wir das letzte Saison gemacht haben. Aber das heißt ja noch lange nicht, dass man jeden Ball hinter die Kette spielt, wenn da kein Raum ist, in den man spielen kann. Sondern dafür braucht man Spieler, die steil-klatsch beherrschen, bzw. Bälle mit Rücken zum Tor festmachen und ablegen können. Und das kann Demirovic beides!
Aber ist ja so oder so eine fruchtlose Diskussion, weil er mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht wirklich ein Thema ist bei uns. 😉
Ich weiß jetzt nicht, wo ich Johnny "komplett falsch" eingeschätzt habe, denn selbst dein Beispiel bezieht sich eben auf seine Topform in einem 1-Spitzen-System, da stand kein Demirovic-Profil neben ihm.
An der Stelle, wo du wiederholt behauptet hast, er und Demirovic wären sich ähnlich (finde ich komplett abwegig, diese These! geh mal auf ein x-beliebiges Scouting Tool und vergleich mal die stats und skills der Spieler..) und die Frage gestellt hast, wer denn für Tiefgang ("wer sorgt für die Tiefe?") sorgen soll, wenn Jonny und Demirovic zusammen auf dem Feld sind.
Diese Frage habe ich dir übrigens beantworten, in dem ich auf die statistisch beste Saison von Jonny Burkardt verwiesen habe, in der er genau diese Rolle des Stürmers, der kontinuierlich die Tiefe hinter der gegnerischen Kette beläuft, ausgefüllt hat. Und deine Reaktion darauf ist lediglich: "dein Beispiel bezieht sich eben auf seine Topform in einem 1-Spitzen-System, da stand kein Demirovic-Profil neben ihm" 🙄
Sorry, aber wenn du das ernst meinst, hast du offensichtlich den Unterschied zwischen Taktik und Aufstellung nicht verstanden.. 🤷♂️
Was den Rest deines Beitrags betrifft:
1. Es geht hier aber nicht um die letzten 5 Minuten im Spiel, wenn man (hoffentlich) in Führung liegt und der Gegner einem Platz zum Kontern gibt. Kein Verein dieser Welt gibt 20 Mio (oder 30, wenn man Kalimuendo holen möchte) für einen Stürmer aus, nur um für die letzten 5 Minuten in jedem Spiel einen guten Konterstürmer auf der Bank zu haben!
Es geht um die 85 Minuten davor, wo man erst mal dafür sorgen muss, in Führung zu gehen, bzw. zu liegen, denn sonst ergeben sich am Ende auch keine Räume zum Kontern.
2. Wenn du einfach nur Spieler suchst, die schnell und dribbelstark sind, damit der Gegner die Möglichkeit eines Konters "respektieren" muss, und du aus welchem Grund auch immer Jonny hier nicht mit rein rechnest, obwohl er nachweislich schon über 35 kmh gesprintet ist, dann pack halt Knauff oder Bahoya oder Jupp in die Spitze. Macht zwar nicht so viel Sinn, aber die sind zumindest schnell..
14.08.2026 - 15:24 Uhr
Zitat von RoyalTL
Uffbasse! Bitte genau lesen, was ich wirklich geschrieben habe, und nicht immer wieder die Bedeutung meiner Aussagen verdrehen. 😉
1. Ich habe nie "dominanter MS" oder "klassischer Stürmer" geschrieben - das sind Bezeichnungen, die mMn viel zu generisch sind um das Profil, um das es mir geht, zu beschreiben.
Ich habe bewusst die Worte "dominanter Strafraumstürmer" gewählt. Und mein Verständnis eines "dominanten Strafraumstürmers", und ich dachte, dass das auch das allgemeine Verständnis ist, ist ein Stürmer, der a) die meisten Abschlüsse und Tore innerhalb des Strafraums erzielt und b) der eine vergleichsweise hohe Anzahl von Zweikämpfen im Strafraum gewinnt.
Das kann sowohl ein Stürmer wie Harry Kane sein, der sich gerne tief fallen lässt, teilweise selbst den Spielaufbau mit gestaltet und dann trotzdem im entscheidenden Moment im Strafraum auftaucht um zum Abschluss zu kommen, oder Spieler wie Mbappe und Haaland, die super schnell und eigentlich perfekte Konterstürmer sind, aber als Teil einer dominanten Mannschaft mit viel Ballbesitz, die häufig auf tiefstehende Gegner trifft, keinen Platz zum Kontern und dafür viele Zweikämpfe und Abschlüsse im Strafraum haben. Oder Spieler wie Boniface, Lukaku (btw: maßgeblicher Faktor bei Inters Titelgewinn '21 mit fast 30 Toren und bei Neapel '25 mit 25 Scorern), Nunez (in 2 Saisons unter Klopp 96 Spiele, 33 Tore, 19 Vorlagen - du hast eine komische Definition von "nicht mehr funktioniert") und Demirovic, deren Wirkungskreis auf dem Spielfeld zwar recht klein ist, die aber zuverlässig und regelmäßig im Strafraum, gegen geordnete Abwehrketten, zu Abschlüssen und Toren kommen.
2. Ich habe nie behauptet, dass die Spieler in meiner Liste auf dem gleichen fußballerischen Niveau sind. Natürlich haben Boniface, Schick oder Demirovic nicht das gleiche sportliche Level wie Kane oder Mbappe. Darum ging es ja auch nie! Was alle gemein haben, sind ihre Abschluss-Fähigkeiten im Strafraum und die Tatsache, dass ihre Rolle und ihre Tore essenziell waren für den Erfolg der Teams, in denen sie gespielt haben.
So Leid es mir tut, aber ich fürchte du hast besonders bei diesem Punkt echt nicht verstanden, was ich eigentlich geschrieben habe.
Nein, Boniface muss sich nicht erst in der Champions League beweisen, damit man erkennen kann, dass der Teamerfolg von Leverkusen in der Double-Saison auch, bzw. maßgeblich davon abhing, dass sie einen Stürmer hatten, der in 34 Spielen 21 Tore von innerhalb des Strafraums erzielt, und weitere 10 Tore vorgelegt hat.
3. Die Aussage, dass das Zusammenspiel von Burkardt mit Spielern wie Mateta, Szalai, Weiper oder Ajorque nicht sonderlich gut funktioniert hätte, ist faktisch komplett falsch und es gibt keine Daten-Grundlage, die das belegen würde!
Nur, weil Bukardt häufig mit Onisiwo zusammen auf dem Feld stand, heißt das nicht, dass er in dieser Konstellation seine besten Leistungen gezeigt hätte.
Rein statistisch war sein Zusammenspiel mit Onisiwo eher nur unterdurchschnittlich. In über 5.100 Spielminuten mit Onisiwo hat er lediglich 19 Scorer gesammelt. Das sind umgerechnet 0,3 Scorer pro 90 Minuten.
Wenn er gemeinsam mit Ajorque oder Weiper auf dem Feld stand, hat er im Schnitt 0,5 Scorer pro 90 Minuten erzielt. Mit Mateta und Szalai waren es 0,2 Scorer pro 90 Minuten, also etwas weniger als bei Onisiwo, wobei das auch die Spiele in seiner ersten Bundesligasaison waren, also hier war sicherlich seine individuelle Abschluss-Qualität noch deutlich schwächer, als später in der Karriere.
Mit Robert Glatzel kommt er übrigens auf eine Wert von 0,6 - das waren aber auch nur wenige Kurzeinsätze.. 😉
Mit Abstand am effektivsten war er tatsächlich unter Bo Svensson im 3-4-2-1 System, also wenn er als einzige Spitze spielen durfte vor 2 OM. Das waren dann eigentlich immer 2 aus der Gruppe Gruda, Lee, Nebel oder Sieb. Und in diesem Setting hat er im Schnitt 0,8 Scorer pro 90 Minuten erzielt!
Warum war er da so gut?
Weil die Mannschaft bzw. die Taktik darauf ausgelegt war durch ein intensives und hartes (hart-Kohr 😉) Mittelfeldpressing den Ball im Aufbau zu erobern und dann sofort über Amiri in die Tiefe zu spielen. Hat besonders in der Saison 24/25 mega gut geklappt und Jonny ist für so eine Taktik der perfekte Stürmer. Selbst tief gehen, bzw. mit gutem Timing in den Strafraum einlaufen und den Querpass vom Flügel einschieben (oder köpfen), sind so ziemlich genau seine Stärken.
Zitat von FrankieB
Was du als dominanten MS bezeichnest sind völlig verschiedene Stürmertypen und keiner davon ist der Typ Demirovic. Alleine Haaland und Kane einfach in diese Kategorie zusammen zu werfen geht doch an der Realität weit vorbei. Weiterhin ist da auch Burkardt viel eher dieser Typus da er kompletter ist als Demirovic. Die genannten Spieler welche eher in Richtung Demirovic gehen also Nunez und Lukaku haben dagegen eben nicht mehr funktioniert.
Ganz generell ist diese Liste auch seltsam da ich nicht verstehe wie man Boniface wegen einer guten Saison in Leverkusen und genauso Alonso in dieser Riege aufnehmen kann. Das war eine Saison und mehr nicht. Die sind in der Bundesliga Meister geworden + DFB-Pokal. Das zwar sicherlich beeindruckend konstant aber eben auch "nur" Bundesliga / Pokal und unterstützt durch einen schwachen FCB. Gegen den aktuellen FCB wäre dieses Team niemals Meister geworden. Wieso nennt man diese Spieler also in diesem Kontext obwohl sie nie zeigen konnten das sie in der CL ebenso performen? Was ja letztlich der Gradmesser für die europäische Elite ist neben der Konstanz über eine Saison hinaus. Aber gut ich drifte hier gerade ab.
Ja natürlich hat er das, dass hat aber eben nicht sonderlich gut funktioniert weshalb Mainz auf Onisiwo und co. als Sturmpartner gesetzt hat und die anderen nach und nach aussortiert wurden. Ajourque war dort vor Burkardt der Heiland und geriet dann ins Hintertreffen weil das eben nicht zusammen so gut funktionierte samt taktischer Umstellung der Mainzer. Du nennst hier wild Namen mit denen Burkardt kaum oder nicht lange zusammen spielte was klar aufzeigt dass das eben nicht so toll funktioniert hat wie du suggerieren möchtest.
Spieler | Gemeinsame Spiele | Gemeinsame Minuten
Karim Onisiwo | 87 | 5.154 Min.
Robin Quaison | 75 | 4.207 Min.
Jean-Paul Boëtius | 68 | 3.677 Min.
Jean-Philippe Mateta | 39 | 2.194 Min.
Ádám Szalai | 31 | 1.389 Min.
Ludovic Ajorque | 15 | 761 Min.
Nelson Weiper 8 | 328 Min.
Die richtigen MS waren größtenteils Wechselspieler die im Spielverlauf kamen oder ausgewechselt wurden. Burkardts Partner waren daher in der deutlichen Mehrheit A-typische Stürmertypen wie Quaison und allen voran Onisiwo.
Zitat von RoyalTL
Also nur, um es einmal klar gesagt zu haben - ich wäre definitiv kein Fan dieses Transfers.
Aber ich verstehe zumindest den need.
Ich sehe absolut den Mehrwert eines gestandenen Bundesliga Spielers, der bei 3 Bundesliga Vereinen über 6 Jahre immer Stammspieler war und in den letzten 4 Jahren in Summe 55 Tore erzielt hat (deutlich mehr als Jonny).. 🤷
Ob das 20+ Mio wer ist, ist eine andere Frage...
Zu 2. Ich denke, die letzten Jahre haben eindeutig gezeigt, dass Erfolg fast nur mit einem dominanten Strafraum Stürmer möglich ist. Kenne nur eine Mannschaft in Europa, die phasenweise ohne dieses Profil erfolgreich war, und das ist PSG. Aber dort stehen halt neben dem Ballon d'Or Gewinner Dembele noch 6 weitere Spieler aus der Top 20 der Weltfußballer Wahl auf dem Platz. Und selbst PSG hat letzte Saison immer wieder auf einen echten Strafraum Stürmer gesetzt mit Gonzalo Ramos.
Davon ab setzen praktisch alle erfolgreichen Trainer der letzten Jahre auf diesen Spielertyp in der Offensive. Egal ob Guardiola mit Haaland, Arteta mit Gyökeres, Flick mit Lewandowski, Kompany mit Kane, Xabi Alonso mit Boniface / Schick bzw Mbappe, Klopp mit Nunez, oder Conte mit Lukaku bzw Hojlund. Der Typ "dominanter Strafraum Stürmer" ist in jedem erfolgreichen Team vorhanden.
Übrigens auch beim aktuellen Welt- und Europameister. 😉
Was Jonny und seine Sturmpartner angeht - ich habe nicht geschrieben, dass er nur mit solchen Spielern zusammen gespielt hätte. Aber er hat neben Onisiwo, Boethius und Qaison eben auch mit einem Szalai, mit Mateta oder eben mit Ajorque, und zuletzt auch mit Nelson Weiper hervorragend harmoniert. Denke er würde auch gut mit Demirovic harmonieren.
Bezüglich der Zufriedenheit der Stuttgarter mit dem Spieler: als ob man auf die Meinung der Fans irgendetwas geben könnte. Frag mal Sebastian Hoeneß, was er von Demirovic hält, da bekommst du eine eindeutige Antwort. 😉
Zitat von FrankieB
1. Natürlich nicht. Dennoch muss auch ein alter Spieler eben einen Mehrwert für seinen Preis stiften und das tut Demirovic mMn nicht. Weder hat er Identifikationswert wie Burkardt noch ist er spielerisch eine Bereicherung.
2. Und ich sehe keinen Bedarf an so einem Stürmerprofil. Für mich haben die letzten Jahre gezeigt das der klassische Stürmer selbst wenn er seine Tore macht die Mannschaften insgesamt limitiert.
3. Wann hat Johnny das jemals getan? Der war jahrelang alleiniger Stürmer bei Mainz. Wenn mal jemand neben ihm gespielt hat dann waren das Spieler wie Onisiwo oder Sieb und damit keine klassischen Stürmertypen wie Demirovic. Den klassischen MS hat damals eben gerade Burkardt aus dem Verein vertrieben mit Ajourque und Ingvartsen.
Man ist nicht für umsonst mit Demirovic in Stuttgart nur so semi-zufrieden trotz seiner an sich starken Scorer weil der Spieler die eigene Spielweise limitiert. Und natürlich ist er technisch verglichen mit Undav und Guirassy limitiert.
Wir reden hier von über 20 Mio. Ablöse und hohem Gehalt. Da muss der Spieler einfach mehr sein als ein wirklich guter klassischer Stürmer. Da mag er besser als Alario oder Batshuayi sein aber viel erfolgreicher würde er hier denke ich auch nicht sein als die beiden.
Zitat von RoyalTL
Ganz seltsame Sichtweise!
1. Nicht jeder Spieler, den wir kaufen, kann ein junges Talent mit viel Risiko und potenziell hohem Wiederverkaufswert sein. Wir sind immer noch eine Profifußball-Mannschaft, keine Investment Banking Firma.
2. Demirovic wäre genau das EINE Spielerprofil in der Offensive, das wir gar nicht im Kader haben, bzw. das aktuell nur von Batsuhayi ausgefüllt wird, und der ist so gut wie weg und ist offensichtlich keine ernsthafte Alternative für den Spieltagskader.
3. In der Vergangenheit hat Jonny perfekt zu solchen Spieltertypen gepasst, abgesehen davon ist Demirovic sicher nicht "technisch limitiert". Also gut, wenn man einen Guirassy oder Undav als technisch limitiert bezeichnen möchte, dann ist Demirovic das auch. Aber das ist nicht mein Verständnis von realistischer Anforderung an einen Mittelstürmer..
Zitat von FrankieB
Dem stimme ich zu. Demirovic wäre ein teurer Transfer mit wenig Upside. Man bekommt im Besten Fall das was man für ihn bezahlt hat, aber mehr auch nicht. Spielerisch ist er limitiert und das er zu Burkardt passen würde sehe ich auch nicht. Für mich sind beide ziemlich ähnlich in der Spielanlage und den Räumen in welchen sie agieren.
On top kommt noch ein stattliches Gehalt und ein Alter von 28 was keinen Transfererlös in Zukunft erwarten lassen würde.
Fazit: Nein danke.
Zitat von Concor_aquila
Das Demirovic Gerücht ist hoffentlich eine Sommer-Ente. Aber bei Krösche bin ich da nicht sicher, er war ja wohl schon mehrmals an dem dran.
Das Demirovic Gerücht ist hoffentlich eine Sommer-Ente. Aber bei Krösche bin ich da nicht sicher, er war ja wohl schon mehrmals an dem dran.
Dem stimme ich zu. Demirovic wäre ein teurer Transfer mit wenig Upside. Man bekommt im Besten Fall das was man für ihn bezahlt hat, aber mehr auch nicht. Spielerisch ist er limitiert und das er zu Burkardt passen würde sehe ich auch nicht. Für mich sind beide ziemlich ähnlich in der Spielanlage und den Räumen in welchen sie agieren.
On top kommt noch ein stattliches Gehalt und ein Alter von 28 was keinen Transfererlös in Zukunft erwarten lassen würde.
Fazit: Nein danke.
Ganz seltsame Sichtweise!
1. Nicht jeder Spieler, den wir kaufen, kann ein junges Talent mit viel Risiko und potenziell hohem Wiederverkaufswert sein. Wir sind immer noch eine Profifußball-Mannschaft, keine Investment Banking Firma.
2. Demirovic wäre genau das EINE Spielerprofil in der Offensive, das wir gar nicht im Kader haben, bzw. das aktuell nur von Batsuhayi ausgefüllt wird, und der ist so gut wie weg und ist offensichtlich keine ernsthafte Alternative für den Spieltagskader.
3. In der Vergangenheit hat Jonny perfekt zu solchen Spieltertypen gepasst, abgesehen davon ist Demirovic sicher nicht "technisch limitiert". Also gut, wenn man einen Guirassy oder Undav als technisch limitiert bezeichnen möchte, dann ist Demirovic das auch. Aber das ist nicht mein Verständnis von realistischer Anforderung an einen Mittelstürmer..
1. Natürlich nicht. Dennoch muss auch ein alter Spieler eben einen Mehrwert für seinen Preis stiften und das tut Demirovic mMn nicht. Weder hat er Identifikationswert wie Burkardt noch ist er spielerisch eine Bereicherung.
2. Und ich sehe keinen Bedarf an so einem Stürmerprofil. Für mich haben die letzten Jahre gezeigt das der klassische Stürmer selbst wenn er seine Tore macht die Mannschaften insgesamt limitiert.
3. Wann hat Johnny das jemals getan? Der war jahrelang alleiniger Stürmer bei Mainz. Wenn mal jemand neben ihm gespielt hat dann waren das Spieler wie Onisiwo oder Sieb und damit keine klassischen Stürmertypen wie Demirovic. Den klassischen MS hat damals eben gerade Burkardt aus dem Verein vertrieben mit Ajourque und Ingvartsen.
Man ist nicht für umsonst mit Demirovic in Stuttgart nur so semi-zufrieden trotz seiner an sich starken Scorer weil der Spieler die eigene Spielweise limitiert. Und natürlich ist er technisch verglichen mit Undav und Guirassy limitiert.
Wir reden hier von über 20 Mio. Ablöse und hohem Gehalt. Da muss der Spieler einfach mehr sein als ein wirklich guter klassischer Stürmer. Da mag er besser als Alario oder Batshuayi sein aber viel erfolgreicher würde er hier denke ich auch nicht sein als die beiden.
Also nur, um es einmal klar gesagt zu haben - ich wäre definitiv kein Fan dieses Transfers.
Aber ich verstehe zumindest den need.
Ich sehe absolut den Mehrwert eines gestandenen Bundesliga Spielers, der bei 3 Bundesliga Vereinen über 6 Jahre immer Stammspieler war und in den letzten 4 Jahren in Summe 55 Tore erzielt hat (deutlich mehr als Jonny).. 🤷
Ob das 20+ Mio wer ist, ist eine andere Frage...
Zu 2. Ich denke, die letzten Jahre haben eindeutig gezeigt, dass Erfolg fast nur mit einem dominanten Strafraum Stürmer möglich ist. Kenne nur eine Mannschaft in Europa, die phasenweise ohne dieses Profil erfolgreich war, und das ist PSG. Aber dort stehen halt neben dem Ballon d'Or Gewinner Dembele noch 6 weitere Spieler aus der Top 20 der Weltfußballer Wahl auf dem Platz. Und selbst PSG hat letzte Saison immer wieder auf einen echten Strafraum Stürmer gesetzt mit Gonzalo Ramos.
Davon ab setzen praktisch alle erfolgreichen Trainer der letzten Jahre auf diesen Spielertyp in der Offensive. Egal ob Guardiola mit Haaland, Arteta mit Gyökeres, Flick mit Lewandowski, Kompany mit Kane, Xabi Alonso mit Boniface / Schick bzw Mbappe, Klopp mit Nunez, oder Conte mit Lukaku bzw Hojlund. Der Typ "dominanter Strafraum Stürmer" ist in jedem erfolgreichen Team vorhanden.
Übrigens auch beim aktuellen Welt- und Europameister. 😉
Was Jonny und seine Sturmpartner angeht - ich habe nicht geschrieben, dass er nur mit solchen Spielern zusammen gespielt hätte. Aber er hat neben Onisiwo, Boethius und Qaison eben auch mit einem Szalai, mit Mateta oder eben mit Ajorque, und zuletzt auch mit Nelson Weiper hervorragend harmoniert. Denke er würde auch gut mit Demirovic harmonieren.
Bezüglich der Zufriedenheit der Stuttgarter mit dem Spieler: als ob man auf die Meinung der Fans irgendetwas geben könnte. Frag mal Sebastian Hoeneß, was er von Demirovic hält, da bekommst du eine eindeutige Antwort. 😉
Was du als dominanten MS bezeichnest sind völlig verschiedene Stürmertypen und keiner davon ist der Typ Demirovic. Alleine Haaland und Kane einfach in diese Kategorie zusammen zu werfen geht doch an der Realität weit vorbei. Weiterhin ist da auch Burkardt viel eher dieser Typus da er kompletter ist als Demirovic. Die genannten Spieler welche eher in Richtung Demirovic gehen also Nunez und Lukaku haben dagegen eben nicht mehr funktioniert.
Ganz generell ist diese Liste auch seltsam da ich nicht verstehe wie man Boniface wegen einer guten Saison in Leverkusen und genauso Alonso in dieser Riege aufnehmen kann. Das war eine Saison und mehr nicht. Die sind in der Bundesliga Meister geworden + DFB-Pokal. Das zwar sicherlich beeindruckend konstant aber eben auch "nur" Bundesliga / Pokal und unterstützt durch einen schwachen FCB. Gegen den aktuellen FCB wäre dieses Team niemals Meister geworden. Wieso nennt man diese Spieler also in diesem Kontext obwohl sie nie zeigen konnten das sie in der CL ebenso performen? Was ja letztlich der Gradmesser für die europäische Elite ist neben der Konstanz über eine Saison hinaus. Aber gut ich drifte hier gerade ab.
Ja natürlich hat er das, dass hat aber eben nicht sonderlich gut funktioniert weshalb Mainz auf Onisiwo und co. als Sturmpartner gesetzt hat und die anderen nach und nach aussortiert wurden. Ajourque war dort vor Burkardt der Heiland und geriet dann ins Hintertreffen weil das eben nicht zusammen so gut funktionierte samt taktischer Umstellung der Mainzer. Du nennst hier wild Namen mit denen Burkardt kaum oder nicht lange zusammen spielte was klar aufzeigt dass das eben nicht so toll funktioniert hat wie du suggerieren möchtest.
Spieler | Gemeinsame Spiele | Gemeinsame Minuten
Karim Onisiwo | 87 | 5.154 Min.
Robin Quaison | 75 | 4.207 Min.
Jean-Paul Boëtius | 68 | 3.677 Min.
Jean-Philippe Mateta | 39 | 2.194 Min.
Ádám Szalai | 31 | 1.389 Min.
Ludovic Ajorque | 15 | 761 Min.
Nelson Weiper 8 | 328 Min.
Die richtigen MS waren größtenteils Wechselspieler die im Spielverlauf kamen oder ausgewechselt wurden. Burkardts Partner waren daher in der deutlichen Mehrheit A-typische Stürmertypen wie Quaison und allen voran Onisiwo.
Uffbasse! Bitte genau lesen, was ich wirklich geschrieben habe, und nicht immer wieder die Bedeutung meiner Aussagen verdrehen. 😉
1. Ich habe nie "dominanter MS" oder "klassischer Stürmer" geschrieben - das sind Bezeichnungen, die mMn viel zu generisch sind um das Profil, um das es mir geht, zu beschreiben.
Ich habe bewusst die Worte "dominanter Strafraumstürmer" gewählt. Und mein Verständnis eines "dominanten Strafraumstürmers", und ich dachte, dass das auch das allgemeine Verständnis ist, ist ein Stürmer, der a) die meisten Abschlüsse und Tore innerhalb des Strafraums erzielt und b) der eine vergleichsweise hohe Anzahl von Zweikämpfen im Strafraum gewinnt.
Das kann sowohl ein Stürmer wie Harry Kane sein, der sich gerne tief fallen lässt, teilweise selbst den Spielaufbau mit gestaltet und dann trotzdem im entscheidenden Moment im Strafraum auftaucht um zum Abschluss zu kommen, oder Spieler wie Mbappe und Haaland, die super schnell und eigentlich perfekte Konterstürmer sind, aber als Teil einer dominanten Mannschaft mit viel Ballbesitz, die häufig auf tiefstehende Gegner trifft, keinen Platz zum Kontern und dafür viele Zweikämpfe und Abschlüsse im Strafraum haben. Oder Spieler wie Boniface, Lukaku (btw: maßgeblicher Faktor bei Inters Titelgewinn '21 mit fast 30 Toren und bei Neapel '25 mit 25 Scorern), Nunez (in 2 Saisons unter Klopp 96 Spiele, 33 Tore, 19 Vorlagen - du hast eine komische Definition von "nicht mehr funktioniert") und Demirovic, deren Wirkungskreis auf dem Spielfeld zwar recht klein ist, die aber zuverlässig und regelmäßig im Strafraum, gegen geordnete Abwehrketten, zu Abschlüssen und Toren kommen.
2. Ich habe nie behauptet, dass die Spieler in meiner Liste auf dem gleichen fußballerischen Niveau sind. Natürlich haben Boniface, Schick oder Demirovic nicht das gleiche sportliche Level wie Kane oder Mbappe. Darum ging es ja auch nie! Was alle gemein haben, sind ihre Abschluss-Fähigkeiten im Strafraum und die Tatsache, dass ihre Rolle und ihre Tore essenziell waren für den Erfolg der Teams, in denen sie gespielt haben.
So Leid es mir tut, aber ich fürchte du hast besonders bei diesem Punkt echt nicht verstanden, was ich eigentlich geschrieben habe.
Nein, Boniface muss sich nicht erst in der Champions League beweisen, damit man erkennen kann, dass der Teamerfolg von Leverkusen in der Double-Saison auch, bzw. maßgeblich davon abhing, dass sie einen Stürmer hatten, der in 34 Spielen 21 Tore von innerhalb des Strafraums erzielt, und weitere 10 Tore vorgelegt hat.
3. Die Aussage, dass das Zusammenspiel von Burkardt mit Spielern wie Mateta, Szalai, Weiper oder Ajorque nicht sonderlich gut funktioniert hätte, ist faktisch komplett falsch und es gibt keine Daten-Grundlage, die das belegen würde!
Nur, weil Bukardt häufig mit Onisiwo zusammen auf dem Feld stand, heißt das nicht, dass er in dieser Konstellation seine besten Leistungen gezeigt hätte.
Rein statistisch war sein Zusammenspiel mit Onisiwo eher nur unterdurchschnittlich. In über 5.100 Spielminuten mit Onisiwo hat er lediglich 19 Scorer gesammelt. Das sind umgerechnet 0,3 Scorer pro 90 Minuten.
Wenn er gemeinsam mit Ajorque oder Weiper auf dem Feld stand, hat er im Schnitt 0,5 Scorer pro 90 Minuten erzielt. Mit Mateta und Szalai waren es 0,2 Scorer pro 90 Minuten, also etwas weniger als bei Onisiwo, wobei das auch die Spiele in seiner ersten Bundesligasaison waren, also hier war sicherlich seine individuelle Abschluss-Qualität noch deutlich schwächer, als später in der Karriere.
Mit Robert Glatzel kommt er übrigens auf eine Wert von 0,6 - das waren aber auch nur wenige Kurzeinsätze.. 😉
Mit Abstand am effektivsten war er tatsächlich unter Bo Svensson im 3-4-2-1 System, also wenn er als einzige Spitze spielen durfte vor 2 OM. Das waren dann eigentlich immer 2 aus der Gruppe Gruda, Lee, Nebel oder Sieb. Und in diesem Setting hat er im Schnitt 0,8 Scorer pro 90 Minuten erzielt!
Warum war er da so gut?
Weil die Mannschaft bzw. die Taktik darauf ausgelegt war durch ein intensives und hartes (hart-Kohr 😉) Mittelfeldpressing den Ball im Aufbau zu erobern und dann sofort über Amiri in die Tiefe zu spielen. Hat besonders in der Saison 24/25 mega gut geklappt und Jonny ist für so eine Taktik der perfekte Stürmer. Selbst tief gehen, bzw. mit gutem Timing in den Strafraum einlaufen und den Querpass vom Flügel einschieben (oder köpfen), sind so ziemlich genau seine Stärken.
1 & 2. Lassen wir das. Das geht eh vorbei an der Diskussion um Demirovic und die Eintracht da weder die Eintracht noch Demirovic in dieser Diskussion passen und ich es für völlig fehlgeleitet habe zig verschiedene Spieler zu nennen die keinen Fit mit Demirovic und keinen langfristigen Track-Rekord haben nur weil sie irgendwie mal einen Impact haben. Bei Nunez kümmern die Scorer da insgesamt wenig weil er ein kollosaler Flop für Liverpool war, da sich Spiel mit ihm dort insgesamt verschlechtert hat. Das ist so allgemein gehalten, dass man auch einfach zum Schluss kommen kann: Sehr gute Stürmer sind für Vereine von Vorteil, wenn sie denn im System funktionieren.
3. Natürlich passt das zusammen. Wenn man wenig mit jemanden zusammenspielt verzerrt das automatisch die Scorer-Statistik, weil einzelne Ausreißer mehr Wirkung haben (Das ist wie die Undav-Statistik als Einwechsler die auch massiv verzerrt davon war das er eben viel weniger gespielt hat). Und Mainz war eben mit Burkardt alleine am Ende am erfolgreichsten weil er als alleinige Spitze besser ist und es für Mainz auch besser war, wenn dann mit einem "unechten" Stürmer neben ihm zu spielen. Je mehr Burkardt aufkam desto geringer wurde die Einsatzzeit echter Stürmer neben ihm und das führt zum logischen Schluss, dass er da besser funktioniert außer man unterstellt Mainz das die Trainer da eine falsche Einschätzung getroffen haben. Und Hütter sieht das ja offensichtlich auch so das er eher a-typische Stürmer neben Burkardt sieht und eben nicht einen Ebnoutalib.
15.08.2026 - 10:41 Uhr
Futkeus bevorstehender Wechsel zu Elversberg lässt mich zwiegespalten zurück. Einerseits freue ich mich, dass wir endlich einen Abnehmer gefunden haben, andererseits wäre mir ein fester Wechsel lieber gewesen. So hätten wir wieder ein paar Millionen auf dem Konto für neue Transfers.
15.08.2026 - 11:34 Uhr
Zitat von Hesse_Schosch
Futkeus bevorstehender Wechsel zu Elversberg lässt mich zwiegespalten zurück. Einerseits freue ich mich, dass wir endlich einen Abnehmer gefunden haben, andererseits wäre mir ein fester Wechsel lieber gewesen. So hätten wir wieder ein paar Millionen auf dem Konto für neue Transfers.
Futkeus bevorstehender Wechsel zu Elversberg lässt mich zwiegespalten zurück. Einerseits freue ich mich, dass wir endlich einen Abnehmer gefunden haben, andererseits wäre mir ein fester Wechsel lieber gewesen. So hätten wir wieder ein paar Millionen auf dem Konto für neue Transfers.
Wir werden auch kommenden Simmer frische Mio benötigen, zudem rechne ich noch mit einem Chaibi und Theate Abgang, die genügend Mittel frei machen, neben den Abgängen von Shkiri, Batshuayi und Co.
16.08.2026 - 21:25 Uhr
Laut Kicker ist Noah Atubolu vom SC Freiburg unsere Wunschlösung im Kasten.
Ich bin ja skeptisch, ob Atubolu zur SGE passt. Mit seinem hohen Marktwert wäre es ein untypischer Transfer.
Ich bin ja skeptisch, ob Atubolu zur SGE passt. Mit seinem hohen Marktwert wäre es ein untypischer Transfer.
16.08.2026 - 21:28 Uhr
Zitat von T-Veh
Laut Kicker ist Noah Atubolu vom SC Freiburg unsere Wunschlösung im Kasten.
Ich bin ja skeptisch, ob Atubolu zur SGE passt. Mit seinem hohen Marktwert wäre es ein untypischer Transfer.
Laut Kicker ist Noah Atubolu vom SC Freiburg unsere Wunschlösung im Kasten.
Ich bin ja skeptisch, ob Atubolu zur SGE passt. Mit seinem hohen Marktwert wäre es ein untypischer Transfer.
Man weiß zumindest, was man bekommt. Wenn man jetzt was ändern möchte, was wäre die Alternative.
16.08.2026 - 21:32 Uhr
Sehe eher die Sache, dass dafür Santos verkauft werden muss. Auch wenn Atobolu einen Vertrag bis 2027 hat, wird er mindestens noch eine höhere bis hohe 7 stellige Summe kosten.
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