| Geburtsdatum | 01.08.1973 |
|---|---|
| Alter | 53 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | 1.FC Kaiserslautern |
Torsten Lieberknecht [Trainer]
22.04.2025 - 17:57 Uhr
30.08.2025 - 12:42 Uhr
Zitat von Old_Icebear
Wie kann es völlig normal sein, gegen Hamburg oder Darmstadt abgeschossen zu werden? Jeweils 9! Mannschaften haben dort nicht verloren. Kohfeldt und Polzin haben beide gnadenlos unsere Schwächen ausgenutzt. Darmstadt landete in der Tabelle sogar hinter uns. Wie kann man das als normal bezeichnen?
Ebenso die Logik, dass wir gegen Braunschweig und Magdeburg nichts holen, weil wir dort immer schlecht aussehen. Braunschweig hatte insgesamt 6 und Magdeburg sogar nur 5 Heimsiege. Was für eine Begründung.
Können wir das Kapitel Anfang einfach mal abschliessen?
Zitat von FCK_Timmy
Und ich hatte bei Anfang durchaus das Gefühl, dass er die Vorgaben von Hengen, nämlich einen aktiveren Spielstil bei gleichzeitiger Einhaltung der Betze-Tugenden, sehr gut erfüllen konnte. Es gab immer viele Tore + Torchancen und die Mannschaft hatte immer Lust nach vorne zu spielen. Nicht umsonst waren wir beste Heimmannschaft.
Dass das nicht immer hingehauen hat, ist klar. Die Abwehrspieler hatten höchstens durchschnittliche 2.Liga Qualität, die Schienen war wie heute auch nicht richtig besetzt, die Abhängigkeit von Ache war zu hoch. Dass man mal 3:0 oder 5:1 in Hamburg und Darmstadt untergeht, ist vollkommen normal und dass wir in Magdeburg und Braunschweig nichts holen, ist seit Jahren so.
Ich hatte wirklich Hoffnung, dass wir diese Entwicklung fortsetzen und dass dies unsere Philosophie wird. Mich würde es brennend interessieren, wie Anfang mit den stärkeren IV Gyamfi und Kim aussehen würde und wie er die spielstarken Skyttä, Emreli und Sahin integriert hätte.
Aber stattdessen haben wir jetzt einen Trainer, der für einen völlig anderen Fußball steht und fangen wieder bei 0 an und sind jetzt bei -1.
Und ich hatte bei Anfang durchaus das Gefühl, dass er die Vorgaben von Hengen, nämlich einen aktiveren Spielstil bei gleichzeitiger Einhaltung der Betze-Tugenden, sehr gut erfüllen konnte. Es gab immer viele Tore + Torchancen und die Mannschaft hatte immer Lust nach vorne zu spielen. Nicht umsonst waren wir beste Heimmannschaft.
Dass das nicht immer hingehauen hat, ist klar. Die Abwehrspieler hatten höchstens durchschnittliche 2.Liga Qualität, die Schienen war wie heute auch nicht richtig besetzt, die Abhängigkeit von Ache war zu hoch. Dass man mal 3:0 oder 5:1 in Hamburg und Darmstadt untergeht, ist vollkommen normal und dass wir in Magdeburg und Braunschweig nichts holen, ist seit Jahren so.
Ich hatte wirklich Hoffnung, dass wir diese Entwicklung fortsetzen und dass dies unsere Philosophie wird. Mich würde es brennend interessieren, wie Anfang mit den stärkeren IV Gyamfi und Kim aussehen würde und wie er die spielstarken Skyttä, Emreli und Sahin integriert hätte.
Aber stattdessen haben wir jetzt einen Trainer, der für einen völlig anderen Fußball steht und fangen wieder bei 0 an und sind jetzt bei -1.
Wie kann es völlig normal sein, gegen Hamburg oder Darmstadt abgeschossen zu werden? Jeweils 9! Mannschaften haben dort nicht verloren. Kohfeldt und Polzin haben beide gnadenlos unsere Schwächen ausgenutzt. Darmstadt landete in der Tabelle sogar hinter uns. Wie kann man das als normal bezeichnen?
Ebenso die Logik, dass wir gegen Braunschweig und Magdeburg nichts holen, weil wir dort immer schlecht aussehen. Braunschweig hatte insgesamt 6 und Magdeburg sogar nur 5 Heimsiege. Was für eine Begründung.
Können wir das Kapitel Anfang einfach mal abschliessen?
Ungern, weil die Aufarbeitung der Ära Anfang in direktem Zusammenhang mit unserer Gegenwart steht und für die Bewertung unserer sportlich Verantwortlichen eminent wichtig ist.
Und um deine Fragen zu beantworten: weil man nicht jedes Spiel gewinnen kann. Und weil es im Laufe einer Saison immer Spiele geben wird, bei denen nichts zusammen läuft. Vielmehr halte ich es für ein Scheinargument, Einzelfälle wie Nürnberg (miserable Chancenverwertung), Darmstadt, Hamburg (gnadenlose sportliche Unterlegenheit) oder Regensburg (Nichtleistung) als Rechtfertigung für die Entlassung eines Trainers heranzuziehen, unter dessen Führung wir das eigens gesteckte Saisonziel frühzeitig erreichen, spielerisch gute Fortschritte machen und die beste Platzierung seit 10 Jahren erreichen. Vor allem dann, wenn sich diese Gesamtentwicklung, wie von @FCK_Timmy beschrieben, auch noch mit den öffentlich kommunizierten Vorgaben und Ansprüchen des Vorstands deckt.
30.08.2025 - 13:03 Uhr
Zitat von FCK_Timmy
Das ist natürlich der Grundstein.
Einen guten Trainer zu entlassen, weil ich irgendwas entgegen eines Trends erzwingen will, ist unnötig und dämlich. Du kannst nichts erzwingen, was nicht da ist und dieser Kader ist wie der jetzige meilenweit von einem Aufstiegskader entfernt. Wir haben es dennoch geschafft, einen größtenteils ansehnlichen Fußball zu implementieren, der jedes Betze Spiel zum Highlight gemacht hat. Diesen Fortschritt wegzuwerfen, weil man etwas kurzfristiges erzwingen will, geht mir einfach nicht in den Kopf. Und natürlich gab es auch grottige und frustrierende Spiele, aber das ist doch völlig normal im Fußball in einer Entwicklungsphase. Beim FCK wird aber nicht normal darauf reagiert und deswegen stehen wir auf Platz 1 mit den meisten Trainern der letzten 20 Jahre.
Zitat von Vic Dorn
Meiner Einschätzung nach hatten die sportliche Leitung und die Investoren schon verstanden, dass Markus Anfang da (gemessen an den Erwartungen nach der sportlich bedrohlichen Vorsaison) eine wirklich außerordentlich gute Saisonleistung gelungen war. Auf einmal schien das Unmögliche möglich : Auf einmal stand dieses verheißungsvoll leuchtende "A"-Wort im Raum und elektrisierte alle rund um den Berg - verbunden mit der Befürchtung, dass so eine einmalige Chance vielleicht so schnell nicht wieder kommen würde. Denn dass der Unterschiedsspieler Ache über den Sommer hinaus nicht bleiben würde, war schon nach seinem Beinahe-Verkauf in der Winterpause klar.
Also wollten die Vereinsführung und die Investoren den Aufstieg unbedingt erzwingen - ...
Meiner Einschätzung nach hatten die sportliche Leitung und die Investoren schon verstanden, dass Markus Anfang da (gemessen an den Erwartungen nach der sportlich bedrohlichen Vorsaison) eine wirklich außerordentlich gute Saisonleistung gelungen war. Auf einmal schien das Unmögliche möglich : Auf einmal stand dieses verheißungsvoll leuchtende "A"-Wort im Raum und elektrisierte alle rund um den Berg - verbunden mit der Befürchtung, dass so eine einmalige Chance vielleicht so schnell nicht wieder kommen würde. Denn dass der Unterschiedsspieler Ache über den Sommer hinaus nicht bleiben würde, war schon nach seinem Beinahe-Verkauf in der Winterpause klar.
Also wollten die Vereinsführung und die Investoren den Aufstieg unbedingt erzwingen - ...
Das ist natürlich der Grundstein.
Einen guten Trainer zu entlassen, weil ich irgendwas entgegen eines Trends erzwingen will, ist unnötig und dämlich. Du kannst nichts erzwingen, was nicht da ist und dieser Kader ist wie der jetzige meilenweit von einem Aufstiegskader entfernt. Wir haben es dennoch geschafft, einen größtenteils ansehnlichen Fußball zu implementieren, der jedes Betze Spiel zum Highlight gemacht hat. Diesen Fortschritt wegzuwerfen, weil man etwas kurzfristiges erzwingen will, geht mir einfach nicht in den Kopf. Und natürlich gab es auch grottige und frustrierende Spiele, aber das ist doch völlig normal im Fußball in einer Entwicklungsphase. Beim FCK wird aber nicht normal darauf reagiert und deswegen stehen wir auf Platz 1 mit den meisten Trainern der letzten 20 Jahre.
Nur damit da keine Missverständnisse zwischen uns entstehen: Ich hätte auch gern gesehen, wie sich eine zweite Saison unter Markus Anfang gestaltet hätte und wäre sehr dafür gewesen, ihn weiter arbeiten zu lassen anstatt ihn aufgrund einer "Aufstiegstorschlusspanik" vor die Tür zu setzen.
Die anscheinend immer mehr hochgeschaukelte "Wir-müssen-das-JETZT-schaffen"-Stimmung hat aber wohl leider immer mehr das Tischtuch zwischen den Akteuren zerschnitten, sodass eine weitere Zusammenarbeit irgendwann aus zwischenmenschlichen Motiven nicht mehr möglich war.
Bin mir natürlich nicht sicher, ob ich mit dieser Wahrnehmung richtig liege. Aber auf mich wirkt der oben von mir geschilderte Ablauf der Ereignisse jedenfalls stimmig.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Vic Dorn am 30.08.2025 um 13:07 Uhr bearbeitet
30.08.2025 - 13:28 Uhr
Selbst im schlechtesten Spiel unter Anfang hatten wir wenigstens offensive Aktionen. Das lag natürlich auch an Ache und dessen Aura, aber auch an der Grundausrichtung. Der Punkt „stärkste Heimmannschaft 24/25“ ist zudem einer der mir viel zu oft unter den Teppich gekehrt wird. Stattdessen pickt man sich einzelne Spiele/einen kleinen Stretch raus und konstruiert eine Geschichte die uns kurz vorm Zusammenfall zeigen soll.
Unter TL, um den Maßstab der Anfangkritiker zu nehmen und zum Thread zurück zu kommen, spielen wir harmlosen, ängstlichen und rückständigen Fußball. Keine nennenswerte Torchance in drei Spielen und zwei Elfmetertore später stehen wir da und sehen uns mal wieder von kleineren Vereinen fußballerisch überholt und fangen jetzt langsam wieder an Punkte und Tage zu zählen. PK‘s werden bewertet und analysiert.
Und der der das alles zu verantworten hat, wurschtelt einfach weiter.
Unter TL, um den Maßstab der Anfangkritiker zu nehmen und zum Thread zurück zu kommen, spielen wir harmlosen, ängstlichen und rückständigen Fußball. Keine nennenswerte Torchance in drei Spielen und zwei Elfmetertore später stehen wir da und sehen uns mal wieder von kleineren Vereinen fußballerisch überholt und fangen jetzt langsam wieder an Punkte und Tage zu zählen. PK‘s werden bewertet und analysiert.
Und der der das alles zu verantworten hat, wurschtelt einfach weiter.
30.08.2025 - 13:29 Uhr
Zitat von Ozelot
Ungern, weil die Aufarbeitung der Ära Anfang in direktem Zusammenhang mit unserer Gegenwart steht und für die Bewertung unserer sportlich Verantwortlichen eminent wichtig ist.
Und um deine Fragen zu beantworten: weil man nicht jedes Spiel gewinnen kann. Und weil es im Laufe einer Saison immer Spiele geben wird, bei denen nichts zusammen läuft. Vielmehr halte ich es für ein Scheinargument, Einzelfälle wie Nürnberg (miserable Chancenverwertung), Darmstadt, Hamburg (gnadenlose sportliche Unterlegenheit) oder Regensburg (Nichtleistung) als Rechtfertigung für die Entlassung eines Trainers heranzuziehen, unter dessen Führung wir das eigens gesteckte Saisonziel frühzeitig erreichen, spielerisch gute Fortschritte machen und die beste Platzierung seit 10 Jahren erreichen. Vor allem dann, wenn sich diese Gesamtentwicklung, wie von @FCK_Timmy beschrieben, auch noch mit den öffentlich kommunizierten Vorgaben und Ansprüchen des Vorstands deckt.
Zitat von Old_Icebear
Wie kann es völlig normal sein, gegen Hamburg oder Darmstadt abgeschossen zu werden? Jeweils 9! Mannschaften haben dort nicht verloren. Kohfeldt und Polzin haben beide gnadenlos unsere Schwächen ausgenutzt. Darmstadt landete in der Tabelle sogar hinter uns. Wie kann man das als normal bezeichnen?
Ebenso die Logik, dass wir gegen Braunschweig und Magdeburg nichts holen, weil wir dort immer schlecht aussehen. Braunschweig hatte insgesamt 6 und Magdeburg sogar nur 5 Heimsiege. Was für eine Begründung.
Können wir das Kapitel Anfang einfach mal abschliessen?
Zitat von FCK_Timmy
Und ich hatte bei Anfang durchaus das Gefühl, dass er die Vorgaben von Hengen, nämlich einen aktiveren Spielstil bei gleichzeitiger Einhaltung der Betze-Tugenden, sehr gut erfüllen konnte. Es gab immer viele Tore + Torchancen und die Mannschaft hatte immer Lust nach vorne zu spielen. Nicht umsonst waren wir beste Heimmannschaft.
Dass das nicht immer hingehauen hat, ist klar. Die Abwehrspieler hatten höchstens durchschnittliche 2.Liga Qualität, die Schienen war wie heute auch nicht richtig besetzt, die Abhängigkeit von Ache war zu hoch. Dass man mal 3:0 oder 5:1 in Hamburg und Darmstadt untergeht, ist vollkommen normal und dass wir in Magdeburg und Braunschweig nichts holen, ist seit Jahren so.
Ich hatte wirklich Hoffnung, dass wir diese Entwicklung fortsetzen und dass dies unsere Philosophie wird. Mich würde es brennend interessieren, wie Anfang mit den stärkeren IV Gyamfi und Kim aussehen würde und wie er die spielstarken Skyttä, Emreli und Sahin integriert hätte.
Aber stattdessen haben wir jetzt einen Trainer, der für einen völlig anderen Fußball steht und fangen wieder bei 0 an und sind jetzt bei -1.
Und ich hatte bei Anfang durchaus das Gefühl, dass er die Vorgaben von Hengen, nämlich einen aktiveren Spielstil bei gleichzeitiger Einhaltung der Betze-Tugenden, sehr gut erfüllen konnte. Es gab immer viele Tore + Torchancen und die Mannschaft hatte immer Lust nach vorne zu spielen. Nicht umsonst waren wir beste Heimmannschaft.
Dass das nicht immer hingehauen hat, ist klar. Die Abwehrspieler hatten höchstens durchschnittliche 2.Liga Qualität, die Schienen war wie heute auch nicht richtig besetzt, die Abhängigkeit von Ache war zu hoch. Dass man mal 3:0 oder 5:1 in Hamburg und Darmstadt untergeht, ist vollkommen normal und dass wir in Magdeburg und Braunschweig nichts holen, ist seit Jahren so.
Ich hatte wirklich Hoffnung, dass wir diese Entwicklung fortsetzen und dass dies unsere Philosophie wird. Mich würde es brennend interessieren, wie Anfang mit den stärkeren IV Gyamfi und Kim aussehen würde und wie er die spielstarken Skyttä, Emreli und Sahin integriert hätte.
Aber stattdessen haben wir jetzt einen Trainer, der für einen völlig anderen Fußball steht und fangen wieder bei 0 an und sind jetzt bei -1.
Wie kann es völlig normal sein, gegen Hamburg oder Darmstadt abgeschossen zu werden? Jeweils 9! Mannschaften haben dort nicht verloren. Kohfeldt und Polzin haben beide gnadenlos unsere Schwächen ausgenutzt. Darmstadt landete in der Tabelle sogar hinter uns. Wie kann man das als normal bezeichnen?
Ebenso die Logik, dass wir gegen Braunschweig und Magdeburg nichts holen, weil wir dort immer schlecht aussehen. Braunschweig hatte insgesamt 6 und Magdeburg sogar nur 5 Heimsiege. Was für eine Begründung.
Können wir das Kapitel Anfang einfach mal abschliessen?
Ungern, weil die Aufarbeitung der Ära Anfang in direktem Zusammenhang mit unserer Gegenwart steht und für die Bewertung unserer sportlich Verantwortlichen eminent wichtig ist.
Und um deine Fragen zu beantworten: weil man nicht jedes Spiel gewinnen kann. Und weil es im Laufe einer Saison immer Spiele geben wird, bei denen nichts zusammen läuft. Vielmehr halte ich es für ein Scheinargument, Einzelfälle wie Nürnberg (miserable Chancenverwertung), Darmstadt, Hamburg (gnadenlose sportliche Unterlegenheit) oder Regensburg (Nichtleistung) als Rechtfertigung für die Entlassung eines Trainers heranzuziehen, unter dessen Führung wir das eigens gesteckte Saisonziel frühzeitig erreichen, spielerisch gute Fortschritte machen und die beste Platzierung seit 10 Jahren erreichen. Vor allem dann, wenn sich diese Gesamtentwicklung, wie von @FCK_Timmy beschrieben, auch noch mit den öffentlich kommunizierten Vorgaben und Ansprüchen des Vorstands deckt.
können wir dann bei Lieberknecht den gleichen Maßstab ansetzen und auch ihm notwendige Zeit geben und schwächere Spiele zugestehen. Wenns auch viele nicht sehen (wollen), die Defensive steht wesentlich besser dar, als im gesamten letzten Jahr.
30.08.2025 - 13:32 Uhr
Zitat von Mittelschichtler
Selbst im schlechtesten Spiel unter Anfang hatten wir wenigstens offensive Aktionen. Das lag natürlich auch an Ache und dessen Aura, aber auch an der Grundausrichtung. Der Punkt „stärkste Heimmannschaft 24/25“ ist zudem einer der mir viel zu oft unter den Teppich gekehrt wird. Stattdessen pickt man sich einzelne Spiele/einen kleinen Stretch raus und konstruiert eine Geschichte die uns kurz vorm Zusammenfall zeigen soll.
Unter TL, um den Maßstab der Anfangkritiker zu nehmen und zum Thread zurück zu kommen, spielen wir harmlosen, ängstlichen und rückständigen Fußball. Keine nennenswerte Torchance in drei Spielen und zwei Elfmetertore später stehen wir da und sehen uns mal wieder von kleineren Vereinen fußballerisch überholt und fangen jetzt langsam wieder an Punkte und Tage zu zählen. PK‘s werden bewertet und analysiert.
Und der der das alles zu verantworten hat, wurschtelt einfach weiter.
Selbst im schlechtesten Spiel unter Anfang hatten wir wenigstens offensive Aktionen. Das lag natürlich auch an Ache und dessen Aura, aber auch an der Grundausrichtung. Der Punkt „stärkste Heimmannschaft 24/25“ ist zudem einer der mir viel zu oft unter den Teppich gekehrt wird. Stattdessen pickt man sich einzelne Spiele/einen kleinen Stretch raus und konstruiert eine Geschichte die uns kurz vorm Zusammenfall zeigen soll.
Unter TL, um den Maßstab der Anfangkritiker zu nehmen und zum Thread zurück zu kommen, spielen wir harmlosen, ängstlichen und rückständigen Fußball. Keine nennenswerte Torchance in drei Spielen und zwei Elfmetertore später stehen wir da und sehen uns mal wieder von kleineren Vereinen fußballerisch überholt und fangen jetzt langsam wieder an Punkte und Tage zu zählen. PK‘s werden bewertet und analysiert.
Und der der das alles zu verantworten hat, wurschtelt einfach weiter.
Momentan steht unsere Heimerfolgsquote bei 100 %. Wer sagt uns denn, dass wir dieses Jahr nicht auch zu den stärksten Heimmannschaften gehören werden?
30.08.2025 - 13:33 Uhr
Zitat von Old_Icebear
Wie kann es völlig normal sein, gegen Hamburg oder Darmstadt abgeschossen zu werden? Jeweils 9! Mannschaften haben dort nicht verloren. Kohfeldt und Polzin haben beide gnadenlos unsere Schwächen ausgenutzt. Darmstadt landete in der Tabelle sogar hinter uns. Wie kann man das als normal bezeichnen?
Ebenso die Logik, dass wir gegen Braunschweig und Magdeburg nichts holen, weil wir dort immer schlecht aussehen. Braunschweig hatte insgesamt 6 und Magdeburg sogar nur 5 Heimsiege. Was für eine Begründung.
Können wir das Kapitel Anfang einfach mal abschliessen?
Zitat von FCK_Timmy
Und ich hatte bei Anfang durchaus das Gefühl, dass er die Vorgaben von Hengen, nämlich einen aktiveren Spielstil bei gleichzeitiger Einhaltung der Betze-Tugenden, sehr gut erfüllen konnte. Es gab immer viele Tore + Torchancen und die Mannschaft hatte immer Lust nach vorne zu spielen. Nicht umsonst waren wir beste Heimmannschaft.
Dass das nicht immer hingehauen hat, ist klar. Die Abwehrspieler hatten höchstens durchschnittliche 2.Liga Qualität, die Schienen war wie heute auch nicht richtig besetzt, die Abhängigkeit von Ache war zu hoch. Dass man mal 3:0 oder 5:1 in Hamburg und Darmstadt untergeht, ist vollkommen normal und dass wir in Magdeburg und Braunschweig nichts holen, ist seit Jahren so.
Ich hatte wirklich Hoffnung, dass wir diese Entwicklung fortsetzen und dass dies unsere Philosophie wird. Mich würde es brennend interessieren, wie Anfang mit den stärkeren IV Gyamfi und Kim aussehen würde und wie er die spielstarken Skyttä, Emreli und Sahin integriert hätte.
Aber stattdessen haben wir jetzt einen Trainer, der für einen völlig anderen Fußball steht und fangen wieder bei 0 an und sind jetzt bei -1.
Und ich hatte bei Anfang durchaus das Gefühl, dass er die Vorgaben von Hengen, nämlich einen aktiveren Spielstil bei gleichzeitiger Einhaltung der Betze-Tugenden, sehr gut erfüllen konnte. Es gab immer viele Tore + Torchancen und die Mannschaft hatte immer Lust nach vorne zu spielen. Nicht umsonst waren wir beste Heimmannschaft.
Dass das nicht immer hingehauen hat, ist klar. Die Abwehrspieler hatten höchstens durchschnittliche 2.Liga Qualität, die Schienen war wie heute auch nicht richtig besetzt, die Abhängigkeit von Ache war zu hoch. Dass man mal 3:0 oder 5:1 in Hamburg und Darmstadt untergeht, ist vollkommen normal und dass wir in Magdeburg und Braunschweig nichts holen, ist seit Jahren so.
Ich hatte wirklich Hoffnung, dass wir diese Entwicklung fortsetzen und dass dies unsere Philosophie wird. Mich würde es brennend interessieren, wie Anfang mit den stärkeren IV Gyamfi und Kim aussehen würde und wie er die spielstarken Skyttä, Emreli und Sahin integriert hätte.
Aber stattdessen haben wir jetzt einen Trainer, der für einen völlig anderen Fußball steht und fangen wieder bei 0 an und sind jetzt bei -1.
Wie kann es völlig normal sein, gegen Hamburg oder Darmstadt abgeschossen zu werden? Jeweils 9! Mannschaften haben dort nicht verloren. Kohfeldt und Polzin haben beide gnadenlos unsere Schwächen ausgenutzt. Darmstadt landete in der Tabelle sogar hinter uns. Wie kann man das als normal bezeichnen?
Ebenso die Logik, dass wir gegen Braunschweig und Magdeburg nichts holen, weil wir dort immer schlecht aussehen. Braunschweig hatte insgesamt 6 und Magdeburg sogar nur 5 Heimsiege. Was für eine Begründung.
Können wir das Kapitel Anfang einfach mal abschliessen?
Was soll man darauf antworten?
Es ist das normalste auf der Fußballwelt (außer man ist Bayern, Man City, PSG oder Real), dass man den Großteil seiner Spiele nicht gewinnt. Vor allem natürlich, wenn man qualitativ maximal durchschnittlich besetzt ist. Wir haben letzte Saison 53 Punkte geholt (die Größtenteils auf Anfang gehen und ich bin mir sicher, dass er die Heimspiele gegen S04 und D98 auch gewonnen hätte, weil alle vorherigen Heimleistungen in großen Maße darauf hindeuten) und mal zum Vergleich: Mainz hat 51 Punkte geholt und dort wurde extrem gefeiert, weil eine im Vorjahr vom Abstieg bedrohte Mannschaft (erkennt ihr Parallelen?) in der Liga überperformt hat. Selbst Dortmund und Frankfurt haben nur zwei Siege mehr geholt. Wir standen vor Hannover, KSC und Nürnberg. Punktgleich mit Düsseldorf und den immer hoch gelobten Magdeburgern.
Man darf einfach nicht vergessen, dass wir eine sehr erfolgreiche Saison gespielt haben, quasi das Maximum raus geholt haben, völlig normale Schwächephasen durchlebt haben und es extrem absurd ist, den dafür verantwortlichen Trainer zu entlassen, weil man irgendwas erzwingen will. Ich gucke seit 25 Jahren Fußball und habe oft aufstiegsreife Mannschaften gesehen, die bereit waren für den Schritt. Wir waren das letzte Saison aus diversen und offensichtlichen Gründen nicht. Haben aber trotzdem eine sehr gute Saison gespielt. Dennoch kicken wir den Trainer und das lässt mich kopfschüttelnd zurück.Stellt euch vor Mainz hätte Hendriksen entlassen, weil die zwischendurch auf CL-Kurs waren und es dann nur Conference L. wurde 😆
Zur Ergänzung, da es ja eigentlich um Lieberknecht geht:
Die ganze Situation macht es eben noch schwieriger, wenn man so extrem bieder auftritt wie unter Lieberknecht. Wenn der Anfangs Arbeit einigermaßen fortführen würde, würde ich sagen, mir egal, es geht auch so. Aber dass der Fußball so mies und uninspiriert ist, lässt die Entlassung von Anfang noch absurder wirken und die Diskussion erneut aufflammen. Ich hoffe aber, dass wir morgen ein anderes Gesicht zeigen und Lieberknecht uns Gründe liefert, Anfang zu vergessen. Aktuell liefert er nur Gründe, ihn zu vermissen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von FCK_Timmy am 30.08.2025 um 13:45 Uhr bearbeitet
30.08.2025 - 16:14 Uhr
Anfang durch Lieberknecht zu ersetzen war ein großer Fehler. Aber das ist Vergangenheit.
Jetzt muss mit Lieberknecht gelebt werden und irgendwie auf 40 Punkte gehofft werden.
Auch weil der Trainermarkt wenig hergibt.
Mit Dampfnudle & Woisoß gegen Darmstadt in die Schlacht ziehen.
Jetzt muss mit Lieberknecht gelebt werden und irgendwie auf 40 Punkte gehofft werden.
Auch weil der Trainermarkt wenig hergibt.
Mit Dampfnudle & Woisoß gegen Darmstadt in die Schlacht ziehen.
30.08.2025 - 16:19 Uhr
Zitat von Eugel420
Anfang durch Lieberknecht zu ersetzen war ein großer Fehler. Aber das ist Vergangenheit.
Jetzt muss mit Lieberknecht gelebt werden und irgendwie auf 40 Punkte gehofft werden.
Auch weil der Trainermarkt wenig hergibt.
Mit Dampfnudle & Woisoß gegen Darmstadt in die Schlacht ziehen.
Anfang durch Lieberknecht zu ersetzen war ein großer Fehler. Aber das ist Vergangenheit.
Jetzt muss mit Lieberknecht gelebt werden und irgendwie auf 40 Punkte gehofft werden.
Auch weil der Trainermarkt wenig hergibt.
Mit Dampfnudle & Woisoß gegen Darmstadt in die Schlacht ziehen.
Der Trainer Markt gibt sehr viel her. Wenn man mal in die NLZ der Bundesligisten und in die 3. Liga guckt, dann findet man einige. Wagner, Kettemann, Kwasniok, Ende, Backhaus und wie sie alle heißen, oder mal im Ausland Trainer wie Ilsner, der Mainzer Hendriksen und viele mehr. Da gibts etliche Trainer mit einem modernen System.
Wenn wir wildern wie die letzten Jahre und nur nach bekannten Namen suchen, die bereits bei 5 Zweitliga Vereinen gescheitert sind, dann hast du Recht, dann gibt der Trainer Markt wenig her.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BetzeFan93 am 30.08.2025 um 16:30 Uhr bearbeitet
30.08.2025 - 16:47 Uhr
Zitat von Eugel420
Anfang durch Lieberknecht zu ersetzen war ein großer Fehler. Aber das ist Vergangenheit.
Jetzt muss mit Lieberknecht gelebt werden und irgendwie auf 40 Punkte gehofft werden.
Auch weil der Trainermarkt wenig hergibt.
Mit Dampfnudle & Woisoß gegen Darmstadt in die Schlacht ziehen.
Anfang durch Lieberknecht zu ersetzen war ein großer Fehler. Aber das ist Vergangenheit.
Jetzt muss mit Lieberknecht gelebt werden und irgendwie auf 40 Punkte gehofft werden.
Auch weil der Trainermarkt wenig hergibt.
Mit Dampfnudle & Woisoß gegen Darmstadt in die Schlacht ziehen.
Und trotzdem Frage ich mich wo eigentlich die ganzen Leute hin gekommen sind, die sich vehement für eine Entlassung von Anfang ausgesprochen hatten?
30.08.2025 - 17:01 Uhr
Bei Anfang war die Frage m.E. vor allem, ob er es geschafft hätte, die Mannschaft zu den Leistungen vom November 2024 zurückzuführen. Denn davon hatte man sich im April 2025 eben wieder ein gehöriges Stück weit entfernt. Darüber sollte auch die ordentliche Punktebilanz, die zu einem sehr guten Teil auf sehr mäßige Spiele Anfang des Jahres 2025 geht, nicht hinwegtäuschen.
Generell befand man sich im April 2025 in einem bereits länger anhaltenden Abwärtstrend. Wenn man der Auffassung war, Anfang würde den nicht mehr umkehren können, war es m.E. durchaus vertretbar, sich zum Saisonende zu trennen. Dass wir im Frühjahr 2025 einen Fußball gespielt hätten, der eine Weiterbeschäftigung zwingend gerechtfertigt hätte, entspricht nicht meiner Wahrnehmung der allermeisten Spiele in der Rückrunde.
Hätte man mit Anfang weitermachen wollen, dann deshalb, weil man ihm zugetraut hätte, die Mannschaft auf dem Niveau des letzten Herbstes zu festigen.
Offensichtlich tat man das aber nicht.
Dass man von einem Trainer, der sowohl größere Anlaufschwierigkeiten hatte, als auch nach der Winterpause nur noch wenige überzeugende Auftritte hinlegte, nicht mehr besonders überzeugt war - *das* kann ich den Verantwortlichen nicht vorwerfen.
Ob der Schluss daraus dann erstens der sein musste, die Trennung im April und nicht zum Saisonende zu vollziehen, und ob zweitens Lieberknecht dann der richtige und sinnvolle Nachfolger war, sind andere Fragen als die, ob man mit Anfang in die Saison 25/26 hätte gehen sollen.
Auf der anderen Seite, und hier kommt man dann in der Diskussion eben auf Lieberknecht, wurde seit Anfangs Freistellung weder das sehr ambitionierte kurzfristige Ziel „Aufstiegsrelegation oder besser“ erreicht noch wurden die Ergebnisse spürbar besser noch spielt man einen besseren, weil zukunftsfähigeren Fußball als wenigstens im Jahr 2025 unter Anfang. Bezüglich des letzten Punktes gilt bisher eher das Gegenteil.
Wenn man dann noch mitzieht, dass mit Sahin, Emreli und Skyttä sehr interessante Fußballer verpflichtet wurden, die die Halbräume zu bespielen deutlich eher im Stande sind als das Personal in der Vorsaison und mit Kunze nun der Mann da ist, der den Raum vor der Abwehr zu schließen im Stande ist - ein personeller Mangel, der sehr viele Probleme der ersten Saisonphase unter Anfang miterklärt -, drängt sich durchaus die Frage auf, wie der Vorgänger mit diesem Kader zu diesem Zeitpunkt performen würde. Und ob man sich aus *heutiger* Sicht mit dem *gesamten* Wechsel - nicht: mit der Entlassung Anfangs für sich betrachtet - einen Gefallen getan hat.
Generell befand man sich im April 2025 in einem bereits länger anhaltenden Abwärtstrend. Wenn man der Auffassung war, Anfang würde den nicht mehr umkehren können, war es m.E. durchaus vertretbar, sich zum Saisonende zu trennen. Dass wir im Frühjahr 2025 einen Fußball gespielt hätten, der eine Weiterbeschäftigung zwingend gerechtfertigt hätte, entspricht nicht meiner Wahrnehmung der allermeisten Spiele in der Rückrunde.
Hätte man mit Anfang weitermachen wollen, dann deshalb, weil man ihm zugetraut hätte, die Mannschaft auf dem Niveau des letzten Herbstes zu festigen.
Offensichtlich tat man das aber nicht.
Dass man von einem Trainer, der sowohl größere Anlaufschwierigkeiten hatte, als auch nach der Winterpause nur noch wenige überzeugende Auftritte hinlegte, nicht mehr besonders überzeugt war - *das* kann ich den Verantwortlichen nicht vorwerfen.
Ob der Schluss daraus dann erstens der sein musste, die Trennung im April und nicht zum Saisonende zu vollziehen, und ob zweitens Lieberknecht dann der richtige und sinnvolle Nachfolger war, sind andere Fragen als die, ob man mit Anfang in die Saison 25/26 hätte gehen sollen.
Auf der anderen Seite, und hier kommt man dann in der Diskussion eben auf Lieberknecht, wurde seit Anfangs Freistellung weder das sehr ambitionierte kurzfristige Ziel „Aufstiegsrelegation oder besser“ erreicht noch wurden die Ergebnisse spürbar besser noch spielt man einen besseren, weil zukunftsfähigeren Fußball als wenigstens im Jahr 2025 unter Anfang. Bezüglich des letzten Punktes gilt bisher eher das Gegenteil.
Wenn man dann noch mitzieht, dass mit Sahin, Emreli und Skyttä sehr interessante Fußballer verpflichtet wurden, die die Halbräume zu bespielen deutlich eher im Stande sind als das Personal in der Vorsaison und mit Kunze nun der Mann da ist, der den Raum vor der Abwehr zu schließen im Stande ist - ein personeller Mangel, der sehr viele Probleme der ersten Saisonphase unter Anfang miterklärt -, drängt sich durchaus die Frage auf, wie der Vorgänger mit diesem Kader zu diesem Zeitpunkt performen würde. Und ob man sich aus *heutiger* Sicht mit dem *gesamten* Wechsel - nicht: mit der Entlassung Anfangs für sich betrachtet - einen Gefallen getan hat.
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