| Geburtsdatum | 11.04.1991 |
|---|---|
| Alter | 35 |
| Nat. |
Spanien |
| Größe | 1,74m |
| Vertrag bis | - |
| Position | Zentrales Mittelfeld |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | Karriereende |
Leistungsdaten:
Keine Daten
Thiago Alcántara
07.04.2015 - 12:53 Uhr
05.05.2015 - 21:59 Uhr
Zitat von bastos801
"Wenn er die Möglichkeit hat, weiter unter dem Trainer zu spielen, der ihn nach Deutschland gebracht hat, ist das eine gute Sache und auch wichtig. Ich wünsche mir einen neuen Vertrag für Thiago und ich hoffe, die Bayern können das machen."
Zitat von FCBRobin
Interessant an diesem Interview ist auch, dass Mazinho sagt, er wünsche sich einen neuen Vertrag für Thiago beim FC Bayern und er hofft, dass der Verein das ermöglichen kann
http://www.spox.com/de/sport/fussball/championsleague/1505/Artikel/interview-mazinho-thiago-alcantara-rafinha-bayern-barcelona.html?cid=HPT_2110866_2
Interessant an diesem Interview ist auch, dass Mazinho sagt, er wünsche sich einen neuen Vertrag für Thiago beim FC Bayern und er hofft, dass der Verein das ermöglichen kann
http://www.spox.com/de/sport/fussball/championsleague/1505/Artikel/interview-mazinho-thiago-alcantara-rafinha-bayern-barcelona.html?cid=HPT_2110866_2
"Wenn er die Möglichkeit hat, weiter unter dem Trainer zu spielen, der ihn nach Deutschland gebracht hat, ist das eine gute Sache und auch wichtig. Ich wünsche mir einen neuen Vertrag für Thiago und ich hoffe, die Bayern können das machen."
Ja logisch machen wir dass und bitte mit Javi auch gleich verlängern
05.05.2015 - 22:17 Uhr
Zitat von Hemdl
Wie kommt man zu dieser Meinung, wenn ich fragen darf?
Nur weil man verletzt ist und der Klub - der im übrigen Millionen in dich investiert (hat) - sich um deine Genesung kümmert? Es mag solche Fälle geben, aber die Regel daraus zu machen?
Zitat von Derbysieger
Nach seiner persönlichen Leidenszeit durch die Verletzungen ist er emotional doch nun sehr mit dem FCB verbunden
Nach seiner persönlichen Leidenszeit durch die Verletzungen ist er emotional doch nun sehr mit dem FCB verbunden
Wie kommt man zu dieser Meinung, wenn ich fragen darf?
Nur weil man verletzt ist und der Klub - der im übrigen Millionen in dich investiert (hat) - sich um deine Genesung kümmert? Es mag solche Fälle geben, aber die Regel daraus zu machen?
Da brauchst du nur die Bilder von seinem Comeback in Dortmund, seine Tränen danach und die Umarmung mit Martinez nach dem Porto-Spiel anzuschauen. Mehr gibt's dazu nicht zu sagen. Dazu die in dieser Zeit nicht zu überhörbaren Thiago-Sprechchöre der Fans - das hat er alles bewusst wahrgenommen (konnte es im Stadion teilweise selbst sehen, wie er sich darüber gefreut hat). Auch seine Körpersprache, die Jubelgesten bei Toren zeigen mir, mit wie viel Herzblut er jetzt bei der Sache ist und einfach nur froh ist, dass er wieder Fußball spielen kann.
Der FCB ist als Club bekannt, dass er seine Spieler bei Verletzungen in höchstem Maße unterstützt so wie kaum ein anderer Verein. Beispiele wurden in Zusamenhang mit Uli Hoeneß ausreichend genannt, der die Spieler, die gerade oben waren in Ruhe ließ und sich denen zuwandt, die Hilfe brauchten. Ein anderes Beispiel: Bei den Amateuren gab es in der Vergangenheit zwei handvoll Beispiele, wo wir Langzeitverletzten/Rekonvaleszenten Verträge für die nächste Saison gegeben haben, um sich in einem optimalen Umfeld wieder heranzukämpfen, so wie es Mainz jetzt mit Soto tut. Medial fiel das natürlich keinem auf. Die Spieler sind einfach dankbar dafür. Nicht umsonst wird immer über die Bayern-Familie gesprochen.
Thiago identifiziert sich schon mit dem FCB, das gaube ich als langjähriger Fan, der hunderte Spieler im FCB-Trikot schon sah, so sagen zu können. Sowieso fand ich es immer falsch, dass hier der Tenor herrschte, Thiago sei sofort wieder weg, wenn Pep einmal nicht mehr da ist. Das glaube ich nicht. Da drückt man ihn ja schon fast in ein Söldner-Image rein...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Derbysieger am 05.05.2015 um 22:18 Uhr bearbeitet
05.05.2015 - 23:02 Uhr
Zitat von bastos801
"Wenn er die Möglichkeit hat, weiter unter dem Trainer zu spielen, der ihn nach Deutschland gebracht hat, ist das eine gute Sache und auch wichtig. Ich wünsche mir einen neuen Vertrag für Thiago und ich hoffe, die Bayern können das machen."
Zitat von FCBRobin
Interessant an diesem Interview ist auch, dass Mazinho sagt, er wünsche sich einen neuen Vertrag für Thiago beim FC Bayern und er hofft, dass der Verein das ermöglichen kann
http://www.spox.com/de/sport/fussball/championsleague/1505/Artikel/interview-mazinho-thiago-alcantara-rafinha-bayern-barcelona.html?cid=HPT_2110866_2
Interessant an diesem Interview ist auch, dass Mazinho sagt, er wünsche sich einen neuen Vertrag für Thiago beim FC Bayern und er hofft, dass der Verein das ermöglichen kann
http://www.spox.com/de/sport/fussball/championsleague/1505/Artikel/interview-mazinho-thiago-alcantara-rafinha-bayern-barcelona.html?cid=HPT_2110866_2
"Wenn er die Möglichkeit hat, weiter unter dem Trainer zu spielen, der ihn nach Deutschland gebracht hat, ist das eine gute Sache und auch wichtig. Ich wünsche mir einen neuen Vertrag für Thiago und ich hoffe, die Bayern können das machen."
Da winkt aber einer mit dem Zaunpfahl........... Einsatz KALLE, MATTES, Reschke...
Wobei er ja auch sagt, weiter unter diesem Trainer... also hängt es evtl. doch an Pep, muß man abwarten.
Dennoch würde ich ihm einen Vertrag mit Zahlen vorlegen, dass er sich sofort den nächsten Schreiber krall und drauflosschreibt

05.05.2015 - 23:19 Uhr
Zitat von PsychoLold
Das hört man öfter. Warum eigentlich? Thiago ist doch ein eigenständiger Mensch. Welcher Spieler folgt denn einem Trainer auf Schritt und Tritt? Selbst wenn die beiden ein gutes Verhältnis haben, muss der Spieler ja auch im Sinne seiner persönlichen Weiterentwicklung mal weg von seinem "Papa" und seinen eigenen Weg gehen.
Zitat von kicker2007
Für mich hängt die Verlängerung sehr stark mit Pep's nächstem Schritt zusammen...leider
Zitat von Cloud-xyz
Wenn man Thiagos Augen nach dem Porto-Spiel gesehen hat, sah man das ihm der Verein und die Fans ans Herz gewachsen sind.
Wenn man Thiagos Augen nach dem Porto-Spiel gesehen hat, sah man das ihm der Verein und die Fans ans Herz gewachsen sind.
Für mich hängt die Verlängerung sehr stark mit Pep's nächstem Schritt zusammen...leider
Das hört man öfter. Warum eigentlich? Thiago ist doch ein eigenständiger Mensch. Welcher Spieler folgt denn einem Trainer auf Schritt und Tritt? Selbst wenn die beiden ein gutes Verhältnis haben, muss der Spieler ja auch im Sinne seiner persönlichen Weiterentwicklung mal weg von seinem "Papa" und seinen eigenen Weg gehen.
Zu mal ja nicht mal klar ist, welche Mannschaft Pep übernimmt. Ich halte es für denkbar, dass Pep die katarische Nationalmannschaft übernimmt und diese zur WM führt. Was macht Thiago dann? Karriere beenden, weil er nicht mehr unter Pep spielen kann?
06.05.2015 - 00:00 Uhr
Zitat von DrumBun
Zu mal ja nicht mal klar ist, welche Mannschaft Pep übernimmt. Ich halte es für denkbar, dass Pep die katarische Nationalmannschaft übernimmt und diese zur WM führt. Was macht Thiago dann? Karriere beenden, weil er nicht mehr unter Pep spielen kann?
Zitat von PsychoLold
Das hört man öfter. Warum eigentlich? Thiago ist doch ein eigenständiger Mensch. Welcher Spieler folgt denn einem Trainer auf Schritt und Tritt? Selbst wenn die beiden ein gutes Verhältnis haben, muss der Spieler ja auch im Sinne seiner persönlichen Weiterentwicklung mal weg von seinem "Papa" und seinen eigenen Weg gehen.
Zitat von kicker2007
Für mich hängt die Verlängerung sehr stark mit Pep's nächstem Schritt zusammen...leider
Zitat von Cloud-xyz
Wenn man Thiagos Augen nach dem Porto-Spiel gesehen hat, sah man das ihm der Verein und die Fans ans Herz gewachsen sind.
Wenn man Thiagos Augen nach dem Porto-Spiel gesehen hat, sah man das ihm der Verein und die Fans ans Herz gewachsen sind.
Für mich hängt die Verlängerung sehr stark mit Pep's nächstem Schritt zusammen...leider
Das hört man öfter. Warum eigentlich? Thiago ist doch ein eigenständiger Mensch. Welcher Spieler folgt denn einem Trainer auf Schritt und Tritt? Selbst wenn die beiden ein gutes Verhältnis haben, muss der Spieler ja auch im Sinne seiner persönlichen Weiterentwicklung mal weg von seinem "Papa" und seinen eigenen Weg gehen.
Zu mal ja nicht mal klar ist, welche Mannschaft Pep übernimmt. Ich halte es für denkbar, dass Pep die katarische Nationalmannschaft übernimmt und diese zur WM führt. Was macht Thiago dann? Karriere beenden, weil er nicht mehr unter Pep spielen kann?
Er wird Katarer, da lässt sich bei der FIFA doch sicher was einrichten.
06.05.2015 - 00:20 Uhr
Zitat von Derbysieger
Da brauchst du nur die Bilder von seinem Comeback in Dortmund, seine Tränen danach und die Umarmung mit Martinez nach dem Porto-Spiel anzuschauen. Mehr gibt's dazu nicht zu sagen. Dazu die in dieser Zeit nicht zu überhörbaren Thiago-Sprechchöre der Fans - das hat er alles bewusst wahrgenommen (konnte es im Stadion teilweise selbst sehen, wie er sich darüber gefreut hat). Auch seine Körpersprache, die Jubelgesten bei Toren zeigen mir, mit wie viel Herzblut er jetzt bei der Sache ist und einfach nur froh ist, dass er wieder Fußball spielen kann.
Der FCB ist als Club bekannt, dass er seine Spieler bei Verletzungen in höchstem Maße unterstützt so wie kaum ein anderer Verein. Beispiele wurden in Zusamenhang mit Uli Hoeneß ausreichend genannt, der die Spieler, die gerade oben waren in Ruhe ließ und sich denen zuwandt, die Hilfe brauchten. Ein anderes Beispiel: Bei den Amateuren gab es in der Vergangenheit zwei handvoll Beispiele, wo wir Langzeitverletzten/Rekonvaleszenten Verträge für die nächste Saison gegeben haben, um sich in einem optimalen Umfeld wieder heranzukämpfen, so wie es Mainz jetzt mit Soto tut. Medial fiel das natürlich keinem auf. Die Spieler sind einfach dankbar dafür. Nicht umsonst wird immer über die Bayern-Familie gesprochen.
Thiago identifiziert sich schon mit dem FCB, das gaube ich als langjähriger Fan, der hunderte Spieler im FCB-Trikot schon sah, so sagen zu können. Sowieso fand ich es immer falsch, dass hier der Tenor herrschte, Thiago sei sofort wieder weg, wenn Pep einmal nicht mehr da ist. Das glaube ich nicht. Da drückt man ihn ja schon fast in ein Söldner-Image rein...
Zitat von Hemdl
Wie kommt man zu dieser Meinung, wenn ich fragen darf?
Nur weil man verletzt ist und der Klub - der im übrigen Millionen in dich investiert (hat) - sich um deine Genesung kümmert? Es mag solche Fälle geben, aber die Regel daraus zu machen?
Zitat von Derbysieger
Nach seiner persönlichen Leidenszeit durch die Verletzungen ist er emotional doch nun sehr mit dem FCB verbunden
Nach seiner persönlichen Leidenszeit durch die Verletzungen ist er emotional doch nun sehr mit dem FCB verbunden
Wie kommt man zu dieser Meinung, wenn ich fragen darf?
Nur weil man verletzt ist und der Klub - der im übrigen Millionen in dich investiert (hat) - sich um deine Genesung kümmert? Es mag solche Fälle geben, aber die Regel daraus zu machen?
Da brauchst du nur die Bilder von seinem Comeback in Dortmund, seine Tränen danach und die Umarmung mit Martinez nach dem Porto-Spiel anzuschauen. Mehr gibt's dazu nicht zu sagen. Dazu die in dieser Zeit nicht zu überhörbaren Thiago-Sprechchöre der Fans - das hat er alles bewusst wahrgenommen (konnte es im Stadion teilweise selbst sehen, wie er sich darüber gefreut hat). Auch seine Körpersprache, die Jubelgesten bei Toren zeigen mir, mit wie viel Herzblut er jetzt bei der Sache ist und einfach nur froh ist, dass er wieder Fußball spielen kann.
Der FCB ist als Club bekannt, dass er seine Spieler bei Verletzungen in höchstem Maße unterstützt so wie kaum ein anderer Verein. Beispiele wurden in Zusamenhang mit Uli Hoeneß ausreichend genannt, der die Spieler, die gerade oben waren in Ruhe ließ und sich denen zuwandt, die Hilfe brauchten. Ein anderes Beispiel: Bei den Amateuren gab es in der Vergangenheit zwei handvoll Beispiele, wo wir Langzeitverletzten/Rekonvaleszenten Verträge für die nächste Saison gegeben haben, um sich in einem optimalen Umfeld wieder heranzukämpfen, so wie es Mainz jetzt mit Soto tut. Medial fiel das natürlich keinem auf. Die Spieler sind einfach dankbar dafür. Nicht umsonst wird immer über die Bayern-Familie gesprochen.
Thiago identifiziert sich schon mit dem FCB, das gaube ich als langjähriger Fan, der hunderte Spieler im FCB-Trikot schon sah, so sagen zu können. Sowieso fand ich es immer falsch, dass hier der Tenor herrschte, Thiago sei sofort wieder weg, wenn Pep einmal nicht mehr da ist. Das glaube ich nicht. Da drückt man ihn ja schon fast in ein Söldner-Image rein...
Toller Beitrag, sehe ich ganz genau so.
Auch die Freude in seinem Gesicht, als Müller die Humba anstimmte...dem gefällt es hier richtig, richtig gut, kein Zweifel. :)
06.05.2015 - 09:39 Uhr
Quelle: badische-zeitung.de
Beim Spiel in Barcelona trifft Bayern-Star Thiago auf seinen Bruder
Das Duell FC Barcelona – Bayern München ist auch das Duell zweier Brüder: Thiago für die Deutschen, Rafinha für die Katalanen.
MÜNCHEN. Mazinho kennt schon den Sieger des Champions-League-Halbfinals zwischen dem FC Barcelona und Bayern München. "Ich", sagt er. "Wer gewinnt, das bin ich." Er spielt zwar gar nicht mit, was mit seinen 49 Jahren wohl auch besser ist, aber der Weltmeister von 1994 darf sich trotzdem als Hauptbeteiligter des Duells fühlen: Sein älterer Sohn Thiago (24) tritt mit Bayern gegen seinen jüngeren Sohn Rafael (22) im Team von Barcelona an.
Seit der Auslosung der Partie vor gut zwei Wochen haben die Leute nicht mehr aufgehört, den Vater zu fragen, für wen bist du da eigentlich, Mazinho? Sie glaubten, er habe darauf keine Antwort, aber, hah, Mazinho hat eine Entgegnung gefunden, mit der keiner rechnete: "Es ist egal, wie es ausgeht. Ich bin mit Sicherheit am 6. Juni beim Champions-League-Finale in Berlin dabei."
Zunächst einmal wird das Halbfinal-Hinspiel an diesem Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF und Sky) in Barcelona zur einmaligen Familienfeier; der Vater Weltmeister, die zwei Söhne in den besten Teams der Welt, da ist zumindest klar, wer die Fußballfamilie Nummer eins ist. Die Mutter, deren Nachnamen Alcántara die Kinder tragen, war auch mal Nationalspielerin für Brasilien. Allerdings im Volleyball.
Die Fußballkarriere der Söhne machte Mazinho früh zur Familiensache. Nach einer Spielerkarriere, die ihn durch Italien und Spanien geführt hatte, ließ sich die brasilianische Familie im ländlichen Galizien, im Nordwesten Spaniens nieder, wo Mazinho eine private Fußballschule gründete. Thiago stach mit 13 so sehr als Fußballer heraus, dass ihn die großen Vereine Spaniens für ihre Jugendakademien anwerben wollten. Mazinho sah sich alle Akademien an, Real Madrid, Valencia, Celta Vigo, und entschied dann, die ganze Familie ziehe nach Barcelona um, damit die Jungs beim FC Barcelona die beste Fußball-Ausbildung erhielten. Wobei, es sei damals mehr um Thiago gegangen, behauptet Rafael: "Wenn ein Spiel lief, hat Thiago es immer angesehen, während ich irgendwo war und etwas anderes tat. Ich war das Dickerchen."
In Barcelonas Trainingszentrum war stets was los, wenn die Alcántaras kamen. Einmal spielte Rafael, er war vielleicht 16. Mazinho sah zu und schimpfte: "Immer macht er, was der Trainer sagt! Er soll einfach mal dribbeln!" Thiago kam hinzu, schon 18, ein Teenager in einer Jeans, die mehr Löcher als Stoff hatte, zog den Vater zur Begrüßung am Ohr und brummte: "Mein Bruder ist ein ganz anderer Spieler als ich. So ernsthaft." Thiago machte mit dem Ball, was er wollte, Traumpässe aus dem Nichts, Ballannahmen, die nach Akrobatik aussahen, er wurde zum besten Spieler bei Jugend-Europameisterschaften gewählt, und die Leute redeten, Thiago werde der nächste Hit aus Barcelonas Schule der Ballstreichler. Rafael war lediglich als Thiagos Bruder bekannt. Vier Jahre lang, von 18 bis 22, spielte Thiago für die Profis des FC Barcelona, er zelebrierte mal seine Traumpässe, zeigte mal seine Akrobatik. Doch das Team und er fanden selten denselben Rhythmus. Immer offener grummelte das Publikum, wenn ein Traumpass Thiagos ins Leere trudelte. Sie fanden: Sein Spiel war zu wenig ernsthaft. Thiago blieb auch im vierten Profi-Jahr bei Barça ein Spieler, der seinen Platz suchte. "Beim FC Barcelona haben sie das Gefühl, dass der Verkauf von Thiago für 18 Millionen Euro an Bayern ein gutes Geschäft für sie war", sagt der Spielerberater Rob Moore, der einen engen Draht zur Vereinsspitze besitzt.
Bei Bayern denken sie, Thiago war ein Geschenk. In München, mit 24, wurde er der perfekte Barça-Spieler, nicht vom Ball zu trennen, ständig am Passen, der Impulsgeber des Spiels. Es passiert nicht selten, dass Fußballer in der Fremde, im Gefühl, als Stars geholt worden zu sein, aufblühen. "Der FC Bayern fiel für mich vom Himmel", erzählte Thiago dem Reporter Luis Martín, von El País, dem alle spanischen Fußballer die tiefer gehenden Interviews geben. "Ich spürte bei Barça kein Vertrauen mehr. Ich wäre zu jedem Klub gegangen statt weiter auf der Ersatzbank zu sitzen. Ich möchte leben, indem ich spiele."
Just auf der Position im offensiven Mittelfeld, die bei Barcelona für ihn vorbestimmt schien, macht sich nun der kleine Bruder breit. Mit 22 und dem Künstlernamen Rafinha – kleiner Rafael – tastet er sich gerade ins Team der Katalanen vor. In den großen Spielen, wie gegen Bayern, ist er meist noch Ersatz, aber 32 Einsätze in dieser Saison sind ein Zeichen, wohin sein Weg führt.
Der Vater wird an diesem Mittwoch auf der Tribüne sitzen "und, ohne zu irgendwem zu halten, einfach schauen, was meine Söhne machen." Am Wochenende ist ja dann schon wieder das nächste große Spiel: Mazinhos Tochter Thasia spielt mit 16 Jahren bei Celta Vigo – in einem der herausragenden spanischen Basketball-Jugendteams.
Das Duell FC Barcelona – Bayern München ist auch das Duell zweier Brüder: Thiago für die Deutschen, Rafinha für die Katalanen.
MÜNCHEN. Mazinho kennt schon den Sieger des Champions-League-Halbfinals zwischen dem FC Barcelona und Bayern München. "Ich", sagt er. "Wer gewinnt, das bin ich." Er spielt zwar gar nicht mit, was mit seinen 49 Jahren wohl auch besser ist, aber der Weltmeister von 1994 darf sich trotzdem als Hauptbeteiligter des Duells fühlen: Sein älterer Sohn Thiago (24) tritt mit Bayern gegen seinen jüngeren Sohn Rafael (22) im Team von Barcelona an.
Seit der Auslosung der Partie vor gut zwei Wochen haben die Leute nicht mehr aufgehört, den Vater zu fragen, für wen bist du da eigentlich, Mazinho? Sie glaubten, er habe darauf keine Antwort, aber, hah, Mazinho hat eine Entgegnung gefunden, mit der keiner rechnete: "Es ist egal, wie es ausgeht. Ich bin mit Sicherheit am 6. Juni beim Champions-League-Finale in Berlin dabei."
Zunächst einmal wird das Halbfinal-Hinspiel an diesem Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF und Sky) in Barcelona zur einmaligen Familienfeier; der Vater Weltmeister, die zwei Söhne in den besten Teams der Welt, da ist zumindest klar, wer die Fußballfamilie Nummer eins ist. Die Mutter, deren Nachnamen Alcántara die Kinder tragen, war auch mal Nationalspielerin für Brasilien. Allerdings im Volleyball.
Die Fußballkarriere der Söhne machte Mazinho früh zur Familiensache. Nach einer Spielerkarriere, die ihn durch Italien und Spanien geführt hatte, ließ sich die brasilianische Familie im ländlichen Galizien, im Nordwesten Spaniens nieder, wo Mazinho eine private Fußballschule gründete. Thiago stach mit 13 so sehr als Fußballer heraus, dass ihn die großen Vereine Spaniens für ihre Jugendakademien anwerben wollten. Mazinho sah sich alle Akademien an, Real Madrid, Valencia, Celta Vigo, und entschied dann, die ganze Familie ziehe nach Barcelona um, damit die Jungs beim FC Barcelona die beste Fußball-Ausbildung erhielten. Wobei, es sei damals mehr um Thiago gegangen, behauptet Rafael: "Wenn ein Spiel lief, hat Thiago es immer angesehen, während ich irgendwo war und etwas anderes tat. Ich war das Dickerchen."
In Barcelonas Trainingszentrum war stets was los, wenn die Alcántaras kamen. Einmal spielte Rafael, er war vielleicht 16. Mazinho sah zu und schimpfte: "Immer macht er, was der Trainer sagt! Er soll einfach mal dribbeln!" Thiago kam hinzu, schon 18, ein Teenager in einer Jeans, die mehr Löcher als Stoff hatte, zog den Vater zur Begrüßung am Ohr und brummte: "Mein Bruder ist ein ganz anderer Spieler als ich. So ernsthaft." Thiago machte mit dem Ball, was er wollte, Traumpässe aus dem Nichts, Ballannahmen, die nach Akrobatik aussahen, er wurde zum besten Spieler bei Jugend-Europameisterschaften gewählt, und die Leute redeten, Thiago werde der nächste Hit aus Barcelonas Schule der Ballstreichler. Rafael war lediglich als Thiagos Bruder bekannt. Vier Jahre lang, von 18 bis 22, spielte Thiago für die Profis des FC Barcelona, er zelebrierte mal seine Traumpässe, zeigte mal seine Akrobatik. Doch das Team und er fanden selten denselben Rhythmus. Immer offener grummelte das Publikum, wenn ein Traumpass Thiagos ins Leere trudelte. Sie fanden: Sein Spiel war zu wenig ernsthaft. Thiago blieb auch im vierten Profi-Jahr bei Barça ein Spieler, der seinen Platz suchte. "Beim FC Barcelona haben sie das Gefühl, dass der Verkauf von Thiago für 18 Millionen Euro an Bayern ein gutes Geschäft für sie war", sagt der Spielerberater Rob Moore, der einen engen Draht zur Vereinsspitze besitzt.
Bei Bayern denken sie, Thiago war ein Geschenk. In München, mit 24, wurde er der perfekte Barça-Spieler, nicht vom Ball zu trennen, ständig am Passen, der Impulsgeber des Spiels. Es passiert nicht selten, dass Fußballer in der Fremde, im Gefühl, als Stars geholt worden zu sein, aufblühen. "Der FC Bayern fiel für mich vom Himmel", erzählte Thiago dem Reporter Luis Martín, von El País, dem alle spanischen Fußballer die tiefer gehenden Interviews geben. "Ich spürte bei Barça kein Vertrauen mehr. Ich wäre zu jedem Klub gegangen statt weiter auf der Ersatzbank zu sitzen. Ich möchte leben, indem ich spiele."
Just auf der Position im offensiven Mittelfeld, die bei Barcelona für ihn vorbestimmt schien, macht sich nun der kleine Bruder breit. Mit 22 und dem Künstlernamen Rafinha – kleiner Rafael – tastet er sich gerade ins Team der Katalanen vor. In den großen Spielen, wie gegen Bayern, ist er meist noch Ersatz, aber 32 Einsätze in dieser Saison sind ein Zeichen, wohin sein Weg führt.
Der Vater wird an diesem Mittwoch auf der Tribüne sitzen "und, ohne zu irgendwem zu halten, einfach schauen, was meine Söhne machen." Am Wochenende ist ja dann schon wieder das nächste große Spiel: Mazinhos Tochter Thasia spielt mit 16 Jahren bei Celta Vigo – in einem der herausragenden spanischen Basketball-Jugendteams.
06.05.2015 - 10:38 Uhr
+++ Ab 20.45 Uhr werden sich heute die Augen der Fußballwelt nicht nur auf die Partie FC Barcelona - FC Bayern richten, sondern besonders auch auf ihn: Thiago Alcántara. Seit Wochen dominiert er das Spiel der Münchner. Sein Vater Mazinho wurde schon von uns interviewt. Die SZ konnte ihm noch ein paar Aussagen zur Behandlung von Thiago entlocken. "Als die Verletzung zum zweiten Mal aufbrach, haben wir den Klub um Erlaubnis gebeten, uns woanders umzuschauen", berichtete Mazinho. "Der Verein hat diese Erlaubnis gegeben, der Arzt ebenso." Auch zu den umstrittenen Methoden der Behandlung äußert sich der Thiago-Papa: "Es gibt keine Grenzen. Es gibt den Rahmen der Regeln. Dazu die Basis von guten medizinischen Kenntnissen, guten Ärzten, guten physio-therapeutischen Strukturen." Und die sind in Barcelona offenbarmehr nach den Wünschen von Mazinho. Und auch zur Zukunft von Thiago und Pep sagte er ein paar Worte: "Die großen Probleme tauchen auf, wenn die Klubs den Trainer wechseln. Aber ich sehe ihn viele Jahre in München."
Quelle:TZ
Quelle:TZ
06.05.2015 - 15:55 Uhr
Also ob er sich wohl fühl oder nicht, solltet Ihr nicht an so offenbar sensiblen Momenten wie nach der langen Verletzung ausmachen. 'Er sieht Glücklich aus beim Siege-Feiern' und liebt den Verein deswegen, ist ein wenig oberflächlich und bräsig, wenn man mich fragt. Der Zusammenhalt während der Verletzung, ist doch eher in Frage zu stellen, auch wenn der Vater nun sagt "Es gibt keine Grenzen " spricht das eher dafür dass man sich eben nicht zusammen einig war und Dr MW Abgang spricht weitere Bände hierzu.
Ich kann nur hoffen, dass dieser Spieler sich tatsächlich für die "Bayern-Familie" entschieden hat, da guter Fußball immer willkommen ist (ja, auch von euch) und er definitiv die Zukunft vom FCB erfolgreich mitgestalten kann. Nachdem was er nur jetzt in der kurzen Zeit verändern konnte -nach der Verletzung- ist schon äußerst Bemerkenswert.
Ob er am Ende nicht doch nur Pep's Söldner ist wird sich zeigen, wenn Guardiolas Zukunft klar wird. Ich würde mich nicht einmal wundern, wenn es eine AK zusammenhängend mit dem Trainer gibt für Thiago, denn sein Berater ist Guardiolas Bruder und vielleicht gehört er halt doch eher zu den Pepistas statt zu den Bayuvaren.
Was ich sagen will ist, der Junge ist eine fusballerische Augenweide, hetzt Uli auf den, er muss gerne bleiben in der BuLi und ich bin mir dabei nicht so sicher wie manch einer hier im Forum!
Ich kann nur hoffen, dass dieser Spieler sich tatsächlich für die "Bayern-Familie" entschieden hat, da guter Fußball immer willkommen ist (ja, auch von euch) und er definitiv die Zukunft vom FCB erfolgreich mitgestalten kann. Nachdem was er nur jetzt in der kurzen Zeit verändern konnte -nach der Verletzung- ist schon äußerst Bemerkenswert.
Ob er am Ende nicht doch nur Pep's Söldner ist wird sich zeigen, wenn Guardiolas Zukunft klar wird. Ich würde mich nicht einmal wundern, wenn es eine AK zusammenhängend mit dem Trainer gibt für Thiago, denn sein Berater ist Guardiolas Bruder und vielleicht gehört er halt doch eher zu den Pepistas statt zu den Bayuvaren.
Was ich sagen will ist, der Junge ist eine fusballerische Augenweide, hetzt Uli auf den, er muss gerne bleiben in der BuLi und ich bin mir dabei nicht so sicher wie manch einer hier im Forum!
06.05.2015 - 16:44 Uhr
Quelle: Bild.de
Der Papa hat schon mal gebucht – egal, wer ins Finale kommt!
Heute kehrt Bayern-Star Thiago (24) ins Camp Nou zurück. Erstmals spielt er gegen seinen Ex-Klub FC Barcelona – und gegen seinen Bruder.
„In München habe ich das gefunden, was ich gesucht habe“, sagt Thiago. Sein jüngerer Bruder Rafinha (22) blieb in Barcelona, könnte ihm heute auf dem Platz begegnen. Thiago dazu: „Das ist nicht wichtig. Wichtig ist Bayern.“
Heute kehrt Bayern-Star Thiago (24) ins Camp Nou zurück. Erstmals spielt er gegen seinen Ex-Klub FC Barcelona – und gegen seinen Bruder.
„In München habe ich das gefunden, was ich gesucht habe“, sagt Thiago. Sein jüngerer Bruder Rafinha (22) blieb in Barcelona, könnte ihm heute auf dem Platz begegnen. Thiago dazu: „Das ist nicht wichtig. Wichtig ist Bayern.“
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