Theo Zwanziger [Ex-DFB-Präsident]
16.10.2007 - 20:03 Uhr
Bisher gibt es zu Theo Zwanziger noch keinen Thread. Da er einer der wichtigsten Funktionäre des deutschen Fußballs ist und mit schöner Regelmäßigkeit in den Medien für Gesprächsstoff sorgt, ist ein Thread für Lob und Kritik angemessen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Zinedine am 06.11.2016 um 00:18 Uhr bearbeitet
17.10.2007 - 01:27 Uhr
Präsidium und Vorstand
Präsident
Präsident Dr. Theo Zwanziger
1992 - 2001 Beauftragter für soziale Integration und Mitglied des DFB-Vorstandes
1995 - 2001 Geschäftsführender Vorsitzender des DFB-Sportfördervereins
1992 - 2001 Vorsitzender des Fußball-Verbandes Rheinland
2001 - 2004 DFB-Schatzmeister
2003 - 2006 Vize-Präsident des OK für die WM 2006
2004 - 2006 Geschäftsführender DFB-Präsident
Seit 8. September 2006 DFB-Präsident
Die Vita des Präsidenten Dr. Theo Zwanziger
Aufgabenbereiche:
1. Vertretung und Repräsentation des DFB nach innen und außen
2. Richtlinienkompetenz in allen Aufgabenbereichen
3. Internationale Angelegenheiten
4. Entscheidung über DFB-Vertretungen in FIFA- und UEFA-Gremien
5. A-Nationalmannschaft, Frauen-Nationalmannschaft und alle anderen DFB-Auswahlmannschaften
6. Vorsitz im Aufsichtsrat des OK für die WM 2006
7. Personalangelegenheiten (Generalsekretär, Direktoren, Bundestrainer und DFB-Sportlehrer)
8. Vorsitz im Aufsichtsrat der DFB Wirtschaftsdienste GmbH und DFB-Medien
9. Vorsitz in DFB-Stiftungen und -Gesellschaften
-----------------------------
Ich schätze, da verbringt man seinen Arbeitstag mit Zeitungslektüre, telefonieren, Kaffee trinken alleine und mit anderen, Essen gehen alleine und mit anderen, Sitzungen, Vorlagen lesen, Unterschriften, und wenn einem langweilig ist, geht man zu einem Fußballspiel oder eröffnet vor versammelter Lokalpresse einen Bozplatz. Also etwa das, was ein Bürgermeister tut, nur mehr Kicker und weniger Rheinische Post.
Präsident
Präsident Dr. Theo Zwanziger
1992 - 2001 Beauftragter für soziale Integration und Mitglied des DFB-Vorstandes
1995 - 2001 Geschäftsführender Vorsitzender des DFB-Sportfördervereins
1992 - 2001 Vorsitzender des Fußball-Verbandes Rheinland
2001 - 2004 DFB-Schatzmeister
2003 - 2006 Vize-Präsident des OK für die WM 2006
2004 - 2006 Geschäftsführender DFB-Präsident
Seit 8. September 2006 DFB-Präsident
Die Vita des Präsidenten Dr. Theo Zwanziger
Aufgabenbereiche:
1. Vertretung und Repräsentation des DFB nach innen und außen
2. Richtlinienkompetenz in allen Aufgabenbereichen
3. Internationale Angelegenheiten
4. Entscheidung über DFB-Vertretungen in FIFA- und UEFA-Gremien
5. A-Nationalmannschaft, Frauen-Nationalmannschaft und alle anderen DFB-Auswahlmannschaften
6. Vorsitz im Aufsichtsrat des OK für die WM 2006
7. Personalangelegenheiten (Generalsekretär, Direktoren, Bundestrainer und DFB-Sportlehrer)
8. Vorsitz im Aufsichtsrat der DFB Wirtschaftsdienste GmbH und DFB-Medien
9. Vorsitz in DFB-Stiftungen und -Gesellschaften
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Ich schätze, da verbringt man seinen Arbeitstag mit Zeitungslektüre, telefonieren, Kaffee trinken alleine und mit anderen, Essen gehen alleine und mit anderen, Sitzungen, Vorlagen lesen, Unterschriften, und wenn einem langweilig ist, geht man zu einem Fußballspiel oder eröffnet vor versammelter Lokalpresse einen Bozplatz. Also etwa das, was ein Bürgermeister tut, nur mehr Kicker und weniger Rheinische Post.
19.10.2007 - 17:11 Uhr
wenn die 300 Mio wirklich auf dem Tisch liegen gelassen wurden, ist das einer der größten Skandale der deutschen Wirtschaftsgeschichte.
Aber irgendwie wurde nie wirklich Aufsehen drum gemacht: nach einer Woche war alles wieder ruhig. Liegt das vielleicht an der Macht von Adidas (bzw ihrem riesigen Werbebudget)?
Aber irgendwie wurde nie wirklich Aufsehen drum gemacht: nach einer Woche war alles wieder ruhig. Liegt das vielleicht an der Macht von Adidas (bzw ihrem riesigen Werbebudget)?
08.11.2007 - 07:41 Uhr
Also so viel Symphatien ich für Theo habe, aber seine neue Idee ist absoluter Quatsch.
Wenn die Klubs ihrem Verein nun SPonsornamen geben dürfen, zerstört das jegliche Tradition. Wir sind doch hier nicht in der Schweiz, wo ich das schon abscheulich finde. Solche Namen wie Young Boys Bern sind einfach absolut unschön und unpassend.
Klar bringt das noch eine Menge Geld für die Klubs ein, aber der Klub müsste doch aus Prinzip dagegen stimmen.
Der einzige Verein, der sich nach einem Konzern mMn benennen darf ist Bayer, es ist ja auch eine ehem. Werkself von der Firma Bayer. Wenn ich mir vorstelle, das Hertha oder der BVB sich aus finanziellen Gründen umbenennen in z.B. Eisenbahner Berlin oder RAG Dortmund, hat der Fußball für mich deutlich an Reiz verloren. Wahrscheinlich dürfen die Klubs in absehbarer Zukunft noch ihre Spieler mit Zweitnamen von Sponsoren versehen (natürlich mit Übereinstimmung und Prämien für die Spieler). Also heißt dann Alex Frei später mal Alex Adidas Frei oder so. Oder wenns noch weiter geht wird die Bundesliga umbenannt in National Nike Soccerliga.
Ich finde die Idee zeigt wieder nur, dass der Fußball extrem profitgeil ist.
Dann lasst doch lieber Sponsoren in den Fußball einsteigen, damit hätte ich weniger Probleme und es ist weitaus mehr Geld vorhanden.
Wenn die Klubs ihrem Verein nun SPonsornamen geben dürfen, zerstört das jegliche Tradition. Wir sind doch hier nicht in der Schweiz, wo ich das schon abscheulich finde. Solche Namen wie Young Boys Bern sind einfach absolut unschön und unpassend.
Klar bringt das noch eine Menge Geld für die Klubs ein, aber der Klub müsste doch aus Prinzip dagegen stimmen.
Der einzige Verein, der sich nach einem Konzern mMn benennen darf ist Bayer, es ist ja auch eine ehem. Werkself von der Firma Bayer. Wenn ich mir vorstelle, das Hertha oder der BVB sich aus finanziellen Gründen umbenennen in z.B. Eisenbahner Berlin oder RAG Dortmund, hat der Fußball für mich deutlich an Reiz verloren. Wahrscheinlich dürfen die Klubs in absehbarer Zukunft noch ihre Spieler mit Zweitnamen von Sponsoren versehen (natürlich mit Übereinstimmung und Prämien für die Spieler). Also heißt dann Alex Frei später mal Alex Adidas Frei oder so. Oder wenns noch weiter geht wird die Bundesliga umbenannt in National Nike Soccerliga.
Ich finde die Idee zeigt wieder nur, dass der Fußball extrem profitgeil ist.
Dann lasst doch lieber Sponsoren in den Fußball einsteigen, damit hätte ich weniger Probleme und es ist weitaus mehr Geld vorhanden.
18.11.2007 - 12:05 Uhr
Zitat von besrud:
Dr. Theo hat gerade zugegeben, dass er riesengroßer Lehmann-Fan ist. Meint ihr, dass er maßgeblich beteiligt war an der Entscheidung Kahn vs Lehmann?
Dies hat mich sehr stutzig gemacht. Oder es wurde alles klar, Anweisung von oben, denn leistungsmäßig konnte diesen Torwarttausch ja niemand nachvollziehen.
Klar doch, Klinsi hat sich von 20er die Aufstellung geben lassen. :rolleyes
Dr. Theo hat gerade zugegeben, dass er riesengroßer Lehmann-Fan ist. Meint ihr, dass er maßgeblich beteiligt war an der Entscheidung Kahn vs Lehmann?
Dies hat mich sehr stutzig gemacht. Oder es wurde alles klar, Anweisung von oben, denn leistungsmäßig konnte diesen Torwarttausch ja niemand nachvollziehen.
Klar doch, Klinsi hat sich von 20er die Aufstellung geben lassen. :rolleyes
28.02.2008 - 21:29 Uhr
Das Problem ist, dass es beim DFB-Präsidenten wie beim Papst ist. Scheinbar kann man nur ab einem bestimmten Alter gewählt werden, 60 Jahre oder so :ugly .
Warum setzt man da nicht mal einen Jüngeren hin, der vielleicht auch mal von sowas wie Management und Finanzen Ahnung hat. Und nicht nur 1001 Phrase dreschen kann.
Warum setzt man da nicht mal einen Jüngeren hin, der vielleicht auch mal von sowas wie Management und Finanzen Ahnung hat. Und nicht nur 1001 Phrase dreschen kann.
01.03.2008 - 01:37 Uhr
Zitat von Jaques:
Und wieder eine schallende Ohrfeige für unseren Superstar, Dr. Theo. Die Franzosen danken dem DFB nachträglich für den Adidas-Skandal und Super-Gau bei den Nike-Verhandlungen. Dank Theo streichen sie nun 43 Mios pro Jahr von Nike ein. Theo und der DFB (als viel größerer Verband) müssen mit 25 Mios pro Jahr zufrieden sein.Zum Vergleich:
adidas hat gerade mit Ajax verlängert. Das Angebot wurde verdoppelt, Ajax bekommt jetzt für 10 Jahre etwa 100 Millionen Euro. Da steht Deutschland jetzt ungefähr mittig zwischen Frankreich und einem Verein aus einem Land mit weniger Einwohnern als NRW.
Und wieder eine schallende Ohrfeige für unseren Superstar, Dr. Theo. Die Franzosen danken dem DFB nachträglich für den Adidas-Skandal und Super-Gau bei den Nike-Verhandlungen. Dank Theo streichen sie nun 43 Mios pro Jahr von Nike ein. Theo und der DFB (als viel größerer Verband) müssen mit 25 Mios pro Jahr zufrieden sein.Zum Vergleich:
adidas hat gerade mit Ajax verlängert. Das Angebot wurde verdoppelt, Ajax bekommt jetzt für 10 Jahre etwa 100 Millionen Euro. Da steht Deutschland jetzt ungefähr mittig zwischen Frankreich und einem Verein aus einem Land mit weniger Einwohnern als NRW.
01.03.2008 - 09:21 Uhr
nach dem 300 mio. flop hatte ich mich ausführlich über zwanziger geäußert.
die sache mit adidas und dem hohen gebot an die franzosen verwundert mich nicht,und dass es nun nike wird,noch weniger.
die geschätzten 40 mio. euro jährlich,die dem dfb durch die lappen gehen,sind ein armutszeugnis für zwanziger,und in jeglicher hinsicht ein desaströser arbeitsnachweis der handelnden personen beim grössten sportverband der welt.
vermarktung und verhandlungen liegen uns deutschen wohl nicht,obgleich wenn ich wirklich über die eigentlichen absichten die dahinter stecken könnten,reden würde,war ich wohl mal member von tm.de.
welch strukturellen veränderungen mit dem zusätzlichen geld möglich gewesen wären-
gar nicht auszudenken.
es wäre für sammer und co. die möglichkeit gewesen langfristige konzepte mit dem nötigen fachpersonal(trainer,scouts,psychologen,bwler usw.) in langfristige projekte einzubinden,und den dt. nachwuchsfussball auf ein nie dagewesenes level zu bringen,und letzten endes das zu realisieren,was höchstes ziel sein muss,
bessere kicker auszubilden,und den dt. fussball insgesamt,repräsentiert durch die nationalmannschaft,technisch und spielerisch nachhaltig an die weltspitze zu führen,und sich allein auf einen nationaltrainer zu konzentrieren soll,der die defizite der dt. kicker mit einem entsprechenden konzept kompensieren muss.
die sache mit adidas und dem hohen gebot an die franzosen verwundert mich nicht,und dass es nun nike wird,noch weniger.
die geschätzten 40 mio. euro jährlich,die dem dfb durch die lappen gehen,sind ein armutszeugnis für zwanziger,und in jeglicher hinsicht ein desaströser arbeitsnachweis der handelnden personen beim grössten sportverband der welt.
vermarktung und verhandlungen liegen uns deutschen wohl nicht,obgleich wenn ich wirklich über die eigentlichen absichten die dahinter stecken könnten,reden würde,war ich wohl mal member von tm.de.
welch strukturellen veränderungen mit dem zusätzlichen geld möglich gewesen wären-
gar nicht auszudenken.
es wäre für sammer und co. die möglichkeit gewesen langfristige konzepte mit dem nötigen fachpersonal(trainer,scouts,psychologen,bwler usw.) in langfristige projekte einzubinden,und den dt. nachwuchsfussball auf ein nie dagewesenes level zu bringen,und letzten endes das zu realisieren,was höchstes ziel sein muss,
bessere kicker auszubilden,und den dt. fussball insgesamt,repräsentiert durch die nationalmannschaft,technisch und spielerisch nachhaltig an die weltspitze zu führen,und sich allein auf einen nationaltrainer zu konzentrieren soll,der die defizite der dt. kicker mit einem entsprechenden konzept kompensieren muss.
01.03.2008 - 20:40 Uhr
einfach unglaublich was dort passiert ist :(
02.03.2008 - 16:40 Uhr
Ich habe schon viele Berichte darüber gelesen, unter welch menschenunwürdigen Bedingungen Nike seine Artikel in Fernost herstellen lässt. Dazu gehören Ausbeuter-Löhne, 15 Arbeitsstunden (teils sogar mehr) pro Tag und "Gemeinschafts- und Schlafsäle", in denen die Mitarbeiter über Nacht eingesperrt werden um sie ja nicht ausbüchsen zu lassen.
Zugegebenermaßen weiß ich zwar nicht wie es damit bei Adidas aussieht, doch dies ist für mich eindeutig ein guter Grund, keine Nike-Artikel zu erwerben. Und erst recht halte ich es somit für vollkommen korrekt, mit einem solchen Unternehmen keine Verträge abzuschliessen, wie hoch auch immer die gebotenen Summen sind.
Zugegebenermaßen weiß ich zwar nicht wie es damit bei Adidas aussieht, doch dies ist für mich eindeutig ein guter Grund, keine Nike-Artikel zu erwerben. Und erst recht halte ich es somit für vollkommen korrekt, mit einem solchen Unternehmen keine Verträge abzuschliessen, wie hoch auch immer die gebotenen Summen sind.
02.03.2008 - 16:47 Uhr
Zitat
Zugegebenermaßen weiß ich zwar nicht wie es damit bei Adidas aussieht, doch dies ist für mich eindeutig ein guter Grund, keine Nike-Artikel zu erwerben. Und erst recht halte ich es somit für vollkommen korrekt, mit einem solchen Unternehmen keine Verträge abzuschliessen, wie hoch auch immer die gebotenen Summen sind.
1. Kannst du mir glauben, dass Adidas da mit Sicherheit nicht viel humaner vorgeht.
2. Haben Herr Zwanziger und Co sicher nicht an die armen KInder gedacht, als sie das Nike-Angebot abgelehnt haben.
3. Wenn man nach diesen "menschlichen" Aspekten gehen würde dürfte man mit so manchem Sponsor kein Vertrag machen (z. B. Mc Donalds).
Zugegebenermaßen weiß ich zwar nicht wie es damit bei Adidas aussieht, doch dies ist für mich eindeutig ein guter Grund, keine Nike-Artikel zu erwerben. Und erst recht halte ich es somit für vollkommen korrekt, mit einem solchen Unternehmen keine Verträge abzuschliessen, wie hoch auch immer die gebotenen Summen sind.
1. Kannst du mir glauben, dass Adidas da mit Sicherheit nicht viel humaner vorgeht.
2. Haben Herr Zwanziger und Co sicher nicht an die armen KInder gedacht, als sie das Nike-Angebot abgelehnt haben.
3. Wenn man nach diesen "menschlichen" Aspekten gehen würde dürfte man mit so manchem Sponsor kein Vertrag machen (z. B. Mc Donalds).
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