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Stefan Krämer
Geburtsdatum 23.03.1967
Alter 59
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Trainer
Akt. Verein Vereinslos

Stefan Krämer [ehemaliger Trainer]

30.12.2015 - 11:46 Uhr
Stefan Krämer [ehemaliger Trainer] |#71
02.10.2017 - 19:14 Uhr
Vom Gefühl her war das ein wenig zu früh, ABER nächstes Wochenende kann die Hälfte des Saisonziels bereits verfehlt sein.

ich hab kein Konzept unter Krämer gesehen, da nutzt auch alle Sympathie nichts. Dass die Spieler das Tor nicht treffen und hinten pennen, liegt nicht nur an den Spielern. UND ich finde, dass unser Kader so schlecht nicht ist. Da kann man mehr (als Platz 20 und 4? Tore) rausholen.
Stefan Krämer [ehemaliger Trainer] |#72
02.10.2017 - 20:19 Uhr
Nun geht einer von Bord, der das RWE-Motto #herzzeigen stets gelebt hat. Für mich kommt die Entlassung zu früh. Jeder wusste, nach der diesjährigen Transferpolitik, dass es ein Ritt auf der Rasierklinge wird. Ich habe mehr als einmal live verfolgen können, dass unsere bisherige Leistung mangelhaft ist und für die 3. Liga nicht reicht. Wir sind Letzter, aber dennoch nicht abgeschlagen.

Ebenso ist bewusst, dass ein Abstieg der finanzielle knock-out bedeutet. Enttäuscht bin ich daher über die Kaderzusammenstellung. Letztes Jahr haben wir eindrucksvoll aufgezeigt bekommen, wo unsere große Schwäche liegt und dennoch haben wir uns in diesem Bereich nicht ansatzweise verstärkt. Das wir eingeschränkt sind ist bekannt. Andere Clubs, die ebenfalls nicht auf Rosen gebettet sind, haben jedoch erfolgreich in der Regio gefischt. Bsp. Srbeny oder Wassey (Paderborn), Evseev (Hansa), Slavov (Chemnitz), Oesterhelweg (Lotte).

Krämer kann Abstiegskampf, dass hat er bei uns zweimal und auch in Bielefeld bewiesen. Wir konnten das erste Derby für uns entscheiden, daher hätte ich SK auch das Vertrauen für Sonntag geschenkt. Nach dem Köln-Spiel hätte man immernoch handeln können. Wenn Rombach bei anderen Personalien mal so konsequent wäre...

Zitat von tobey1995
Zitat von teebee

Schön, dass man mit Krämer nun endgültig einen Sündenbock gefunden hat.


Naja nach gut 2 Jahren unter Krämer ist kaum bzw. keine Weiterentwicklung der spielerischen Leistungsfähigkeit unseres Kader zu erkennen, dahingehend vom "Sündenbock gefunden" zu sprechen, ist dann meiner Ansicht nach zu hinterfragen.

Zu deinen Fragen:

Zitat von teebee

A) Was kann diese Mannschaft qualitätsmäßig überhaupt leisten und wer ist dafür eigentlich verantwortlich?


Zu der Frage, was sich die Mannschaft leisten kann: Ich denke, dass es einige Jugendtrainer gibt, die die Chance wahrnehmen wollen, einen Porfiverein zu übernehmen. Aus diesem Grund, wird es den ein oder anderen Trainer geben, welcher dahingehend auch Abstriche in Sachen Gehalt machen wird.

Verantwortlich: Ich gehe davon aus, dass du meinst, wer für den "Misserfolg" von Krämer verantwortlich ist. Ich finde Krämer war in Erfurt keineswegs unerfolgreich. Er hatte es geschafft, uns zweimal vor dem Abstieg zu bewahren, in meinen Augen ein Erfolg. Was er nicht geschafft hat, ist ein fussballerisches Konzept zu integrieren, geschweige denn einfache Grundlagen zu schaffen, die über "hoch und weit Kartoffelbrei" hinausgehen.

Zitat von teebee

B) Wer zahlt die Zeche? Also weiterhin das Gehalt von SK und das vom etwaigen neuen Coach?


Achtung provokativ und nur bedingt ernst zu nehmen: Unsere Freunde in der Kurve, die den Verein jährlich rund 30.000€ Strafe einbringen. Damit sollte schon mal ein Viertel der Kohle drinne sein. schief

Nein, ehm, wer soll es zahlen, dass ist schon die entscheidene Frage die sich um die Personalie Krämer dreht. Der DFB macht so gut wie die Schotten bei uns schon dicht was finanzielle Ausgaben betrifft, entsprechend "groß" wird der Spielraum sein. Entsprechend abhängig ist man bei dieser Geschichte wieder auf einem Sponsor.

Jedoch ist dies auch eine unternehmerische Entscheidung hinsichtlich des kalkulierten Risikos. Machen wir es so wie in der letzten Saison getreu dem Motto "wird schon schief gehen, Krämer packt das". Das hat, wie wir jetzt wissen, geklappt. Aber klappt das auch wieder diese Saison und will man dieses Risiko noch einmal eingehen?
Oder gehe ich den Weg, einen unverbrauchten Trainer einzusetzen, der der Mannschaft neues Leben einhaucht und neue Impulse setzt.

Welcher Weg gegangen werden soll, muss jeder für sich selbst wissen, ich für meinen Teil bevorzuge den zweiten Weg, da ich denke, dass sich Krämer verbraucht hat und es entsprechend neue Impulse benötigt.

Zitat von teebee

C) Wer solls denn bitte machen?


Mit dieser Einstellung sind unsere deutschen Mitbürger zur Bundestagswahl angetreten und haben wieder die Partei gewählt unter deren Leitung u.a. die Kinder- und Altersarmut zugenommen hat und sich unsere Infrastruktur rapide verschlechtert hat. Hoffe das die zwei Beispiele zeigen, dass die Frage nicht lauten sollte "Wer soll es machen" sondern "Was soll sich verändern".
Ich finde wir sollten von einem Trainer, dessen Stärke bei der Motivation liegen wegkommen, wegkommen und zu einem Trainer kommen, welcher taktisch und konzipiell aus einen Oberligaspieler einen Drittligaspieler macht. Diese Befähigung hat Krämer noch nicht nachgewiesen, wodurch uns auch finanzielle Einnahmen verloren gegangen sind (sollte man in der ganzen Diskussion auch nicht vernachlässigen).


Das ganze soll kein Angriff auf dich sein, wenn du das so siehst, will ich mich im vorraus dafür schon einmal entschuldigen. Wir befinden uns nur leider in der Situation, dass wir etwas ändern müssen um sportlich wieder in die Erfolgsspur zufinden. Das funktioniert entweder über externe oder interne Effekte und dafür bieten deine Fragen gute bis sehr gute Anhaltspunkte, deswegen ist das bei mir ein wenig ausgeartet.

Wie würdest du denn deine Fragen beantworten? Ich leite aus diesen ab, dass du Krämer in dieser Saison nicht freistellen würdest.


Zu deinen Antworten. Ich kann den Punkt der nicht sichtbaren Weiterentwicklung oder das Nichterkennen eines Systems nicht mehr hören. Gut gebrüllt, Löwe. Man sollte bedenken, dass wir nach der letzten Saison 4 Stammspieler verloren haben, die durch unerfahrene Regiokicker ersetzt wurden. Dazu kommen 3 weitere Stammspieler, die seit Saisonbeginn verletzt sind. Auf Formschwächen ehemaliger Leistungsträger gehe ich gar nicht weiter ein. Auch letztes Jahr waren wir stets vom Verletztungspech verfolgt. Ich kann mich überdies auch nicht entsinnen, dass Kogler und Preußer ein erkennbares System hatten.

Meine Frage nach einer finanzierbaren Alternative mit einem politischen Äpfel-Birnen-Vergleich zu beantworten ist keine Lösung. Praktischer wären Namen von vereinslosen Trainern, die wir a) bezahlen können und b) es tatsächlich schaffen "taktisch und konzipiell aus einen Oberligaspieler einen Drittligaspieler" zu machen.

Alles Gute, Stefan Krämer! Du bist ein toller Typ und in EF immer gern gesehen!

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Stefan Krämer [ehemaliger Trainer] |#73
03.10.2017 - 05:39 Uhr
Guter Beitrag von teebee, Erfurt hat nunmal momentan neben Werder II einen der schlechtesten Kader, dazu sind Bergmann und Uzan zwei Hoffnungsträger schon lange verletzt. Ebenfalls stimmt, dass Teams wie Paderborn oder Chemnitz gut in der Regionalliga verstärkt haben. Biankadi und Huth kommen ja aus der RL, zeigen bisher auch gute Ansätze.

Eine Sache wurde hier aber glaub ich noch nicht gesagt, der Spielplan. Erfurt hat schon gegen die stärksten Teams gespielt, Magdeburg, Paderborn, Wehen nächste Woche kommt Köln (auch wenn die im Moment etwas überbewertet sind und noch abrutschen werden)

Viele Teams auf Augenhöhe hatte man noch nicht Lotte, CFC, Werder II, Meppen, HFC, auch Großaspach schlagbar. Gegen die Teams aus dem unteren Drittel hat man ja ganz gut gepunktet bisher Jena, Osnabrück, nur hat man eben auch Pech mit dem Spielplan, deswegen finde ich die Entlassung auch verfrüht und wenn man jetzt die nächsten Wochen gut punktet sollte man den Spielplan dabei auch bedenken.
Stefan Krämer [ehemaliger Trainer] |#74
03.10.2017 - 09:13 Uhr
Zitat von RWE1979

Wenn das Marketing kein Geld durch Sponoren ran holt
kann der Verein nicht einkaufen aber das scheint unser Präsident noch nicht verstanden
zu haben, wenn ich Sponsoren für Fussball suche sollten auch Leute da arbeiten die von
Fussball Ahnung haben nicht zweitklassige Leichtathleten.


Und wenn ich in einem Forum schreibe, sollte ich ein wenig Ahnung von Satzbau und Sprache haben und nicht wie eine 2t klassige Bild- Tippse formulieren...
Sorry und trotz aller Emotionen, aber da kriegt man ja Augenbluten.

•     •     •

Wunschaufstellung FC Rot Weiß Erfurt Saison 2017/18

--------------------------------Klewin-----------------------------------
------Menz----------Möckel--------Dabanli--------Rüdiger---------
-------------------Biankadi-------------------Vocay---------------------
-----Razeek--------------------------------------------Kurz----------
-------------------Kammlott---------------Huth---------------------

Dieser Beitrag wurde zuletzt von RWEpaule am 03.10.2017 um 09:17 Uhr bearbeitet
Stefan Krämer [ehemaliger Trainer] |#75
03.10.2017 - 11:28 Uhr
Zitat von teebee


...

Zitat von tobey1995

Zitat von teebee

Schön, dass man mit Krämer nun endgültig einen Sündenbock gefunden hat.


Naja nach gut 2 Jahren unter Krämer ist kaum bzw. keine Weiterentwicklung der spielerischen Leistungsfähigkeit unseres Kader zu erkennen, dahingehend vom "Sündenbock gefunden" zu sprechen, ist dann meiner Ansicht nach zu hinterfragen.

Zu deinen Fragen:

Zitat von teebee

A) Was kann diese Mannschaft qualitätsmäßig überhaupt leisten und wer ist dafür eigentlich verantwortlich?


Zu der Frage, was sich die Mannschaft leisten kann: Ich denke, dass es einige Jugendtrainer gibt, die die Chance wahrnehmen wollen, einen Porfiverein zu übernehmen. Aus diesem Grund, wird es den ein oder anderen Trainer geben, welcher dahingehend auch Abstriche in Sachen Gehalt machen wird.

Verantwortlich: Ich gehe davon aus, dass du meinst, wer für den "Misserfolg" von Krämer verantwortlich ist. Ich finde Krämer war in Erfurt keineswegs unerfolgreich. Er hatte es geschafft, uns zweimal vor dem Abstieg zu bewahren, in meinen Augen ein Erfolg. Was er nicht geschafft hat, ist ein fussballerisches Konzept zu integrieren, geschweige denn einfache Grundlagen zu schaffen, die über "hoch und weit Kartoffelbrei" hinausgehen.

Zitat von teebee

B) Wer zahlt die Zeche? Also weiterhin das Gehalt von SK und das vom etwaigen neuen Coach?


Achtung provokativ und nur bedingt ernst zu nehmen: Unsere Freunde in der Kurve, die den Verein jährlich rund 30.000€ Strafe einbringen. Damit sollte schon mal ein Viertel der Kohle drinne sein. schief

Nein, ehm, wer soll es zahlen, dass ist schon die entscheidene Frage die sich um die Personalie Krämer dreht. Der DFB macht so gut wie die Schotten bei uns schon dicht was finanzielle Ausgaben betrifft, entsprechend "groß" wird der Spielraum sein. Entsprechend abhängig ist man bei dieser Geschichte wieder auf einem Sponsor.

Jedoch ist dies auch eine unternehmerische Entscheidung hinsichtlich des kalkulierten Risikos. Machen wir es so wie in der letzten Saison getreu dem Motto "wird schon schief gehen, Krämer packt das". Das hat, wie wir jetzt wissen, geklappt. Aber klappt das auch wieder diese Saison und will man dieses Risiko noch einmal eingehen?
Oder gehe ich den Weg, einen unverbrauchten Trainer einzusetzen, der der Mannschaft neues Leben einhaucht und neue Impulse setzt.

Welcher Weg gegangen werden soll, muss jeder für sich selbst wissen, ich für meinen Teil bevorzuge den zweiten Weg, da ich denke, dass sich Krämer verbraucht hat und es entsprechend neue Impulse benötigt.

Zitat von teebee

C) Wer solls denn bitte machen?


Mit dieser Einstellung sind unsere deutschen Mitbürger zur Bundestagswahl angetreten und haben wieder die Partei gewählt unter deren Leitung u.a. die Kinder- und Altersarmut zugenommen hat und sich unsere Infrastruktur rapide verschlechtert hat. Hoffe das die zwei Beispiele zeigen, dass die Frage nicht lauten sollte "Wer soll es machen" sondern "Was soll sich verändern".
Ich finde wir sollten von einem Trainer, dessen Stärke bei der Motivation liegen wegkommen, wegkommen und zu einem Trainer kommen, welcher taktisch und konzipiell aus einen Oberligaspieler einen Drittligaspieler macht. Diese Befähigung hat Krämer noch nicht nachgewiesen, wodurch uns auch finanzielle Einnahmen verloren gegangen sind (sollte man in der ganzen Diskussion auch nicht vernachlässigen).


Das ganze soll kein Angriff auf dich sein, wenn du das so siehst, will ich mich im vorraus dafür schon einmal entschuldigen. Wir befinden uns nur leider in der Situation, dass wir etwas ändern müssen um sportlich wieder in die Erfolgsspur zufinden. Das funktioniert entweder über externe oder interne Effekte und dafür bieten deine Fragen gute bis sehr gute Anhaltspunkte, deswegen ist das bei mir ein wenig ausgeartet.

Wie würdest du denn deine Fragen beantworten? Ich leite aus diesen ab, dass du Krämer in dieser Saison nicht freistellen würdest.


Zu deinen Antworten. Ich kann den Punkt der nicht sichtbaren Weiterentwicklung oder das Nichterkennen eines Systems nicht mehr hören. Gut gebrüllt, Löwe. Man sollte bedenken, dass wir nach der letzten Saison 4 Stammspieler verloren haben, die durch unerfahrene Regiokicker ersetzt wurden. Dazu kommen 3 weitere Stammspieler, die seit Saisonbeginn verletzt sind. Auf Formschwächen ehemaliger Leistungsträger gehe ich gar nicht weiter ein. Auch letztes Jahr waren wir stets vom Verletztungspech verfolgt. Ich kann mich überdies auch nicht entsinnen, dass Kogler und Preußer ein erkennbares System hatten.

Meine Frage nach einer finanzierbaren Alternative mit einem politischen Äpfel-Birnen-Vergleich zu beantworten ist keine Lösung. Praktischer wären Namen von vereinslosen Trainern, die wir a) bezahlen können und b) es tatsächlich schaffen "taktisch und konzipiell aus einen Oberligaspieler einen Drittligaspieler" zu machen.

Alles Gute, Stefan Krämer! Du bist ein toller Typ und in EF immer gern gesehen!



Ich habe mich bis jetzt noch nie als Löwe gesehen, Danke ZwinkerndZunge raus

Zum Ernst der Lage: Es haben circa 50 Mannschaften des deutschen Profifußballs damit zu kämpfen, ihre besten Spieler zu ersetzten. Das ist für mich ein Argument, was nicht mehr zählt und was ich nicht mehr hören kann und will. Wohingegend die Anzahl der Verletztungen schon mit berücksichtigt werden muss, da gebe ich dir recht.
Aber, wenn nicht mal einfachste Grundlagen (u.a. Freilaufbewegungen, sauberes Passspiel, Raumaufteilung defensiv wie offensiv) zu erkennnen sind, dann darf die Schuld nicht nur bei den Spielern und der obersten Stelle gesucht werden. Da trägt der Trainer im allgemeinen auch eine große Rolle (auch sein Trainerstab). Ebenso, wenn die Spieler suboptimal ihres Fähigkeitenprofils aufgestellt werden.

Die Spielideen von Krämer habe ich im ungefähren so identifiziert:
Defensiv: Stürmer rennt alle Abwehrspieler an und erhält minimale Unterstützung aus dem Mittelfeld, ein richtiges anlaufen und stellen der Gegenspieler findet erst im Abwehrdrittel statt, aber so, dass der Gegner sich beliebig in den Halbräumen ausspielen kann. Dabei agieren die Spieler zumeist als Einzelne und nicht im Team (nicht umsonst ist/war es so einfach in letzter Zeit Richtung Klewin zu kommen).
Offensiv: Hier gab es zwei Varianten. Entweder es ging über hohe Bälle um auf den zweiten Ball zu gehen, den wir geschätzt in 30-40% der Fälle bekommen haben. Im Anschluss darauf soll der Ball auf gut Glück mit einem Steilpass Richtung gegnerischer Box gespielt. Variante zwei war ein Flügelspiel mit situativen Hinterlaufen. Probleme hierbei sind allerdings die schon vorher angesprochene Raumaufteilung und Bewegungen ohne Ball der Mitspieler. Das hat sich im Laufe der letzten Zeit eher verschlechtert, als verbessert. Insofern gab es keine Weiterentwicklung des Systems.
Wieso nur Ideen und kein System? Zum einen hat es sehr selten geklappt, dass diese Varianten wirklich auch mal auf dem Platz umgesetzt wurden (v.a. durch das Fehlen gewisser Grundlagen), zum anderen hatten es die Gegner in der letzten und dieser Spielzeit viel zu einfach um gegen uns zu gewinnen. Oftmals hatte ich das Gefühl, dass der Gegner nur so viel machen musste wie er gerade wollte, um bei uns zu gewinnen (u.a. Magdeburg letzte Saison, Unterhaching, Wehen).

Das dahingehend auch die Neuzugänge eine Rolle spielen, ist auch nicht von der Hand zu weisen, aber der Trainer muss sich seinem Spielermaterial auch einfach anpassen und das hat SK bei Nichten geschafft.

Unter Kogler kann ich mich (leider) nicht mehr entsinnen wie dort gespielt worden ist.
Unter Preußer hingegen schon. Die defensive Grundordnung war ein klares 4-4-2. Je nach Spielverlauf, Gegner und Tagesform der beteiligten Spieler hat man begonnen im Angriffsdrittel oder im Mittelfeld angefangen den Gegner angelaufen und zu stellen. (Krämer hat hierauf bei seinen ersten Spiel gegen Dresden hervorragend augebaut und hat Dresden fast durchgängig im Angriffsdrittel angelaufen und im späteren Verlauf nur gestellt - das Stadion hat in diesem Spiel für Erfurter Verhältnisse gebebt). Offensiv hat sich Preußer erstmal darauf fokussiert den Spielaufbau zu integrieren. Der erfolgte zumeist über einen öffnenden Pass in die Mitte um danach das Mittelfelddrittel über die Flügel zu bespielen. Einzig und allein im Angriffsdrittel gab es noch keine klare Struktur/Idee wie man dieses bespielen will, was ihn schlussendlich u.a. auch den Kopf gekostet hat.
Preußer hat das Gespür gefehlt, wann und wie hoch er seine defensive Grundordnung stellen muss, damit der seinen Gegenüber ausgecoachen kann. Ihn haben ein paar Jahre als Jugend- oder Co-Trainer gefehlt. Das er Talent hat, steht außer Frage. Nicht umsonst hat er bei Freiburg in 45 Spielen einen Punkteschnitt von 2,13 und das mit 33 Jahren.

Der Äpfel-Birne-Vergleich war dafür da, um aufzuzeigen, dass die von dir gestellte Frage keineswegs zu einer vernünfitigen Lösung, ob mit oder ohne Krämer, führen wird. Die Frage "Was muss geändert werden?" führt hingegen zu einer Analyse zu einem Problemlösungsansatz, der die Situation ändern wird/kann. Die Probleme können entsprechend priorisiert und danach kann geprüft werden, ob der derzeit Verantwortliche auf dieser Position noch die richtige Person ist. Infolgedessen ist es theoretisch nicht zwingend notwendig (gewesen) eine Personalveränderung herbeizuführen und entsprechend Alternativen zu bennenen.
Da wir mannschaftstaktisch und individuelle Problem haben und Krämer seine Stärken nicht in der Taktik hat, ist eine Veränderung auf der Trainerposition durchaus vertretbar.

Das was ich als nächstes von der Mannschaft sehen will ist, dass man wieder zu einem defensiven Grundkonzept kommt, bei dem die komplette Mannschaft mitzieht. Offensiv wäre es wieder mal schön einige Grundlagen in unserem Spiel zu erkennen. Wenn der Einsatz und Kampf dahingehend auch auf dem Platz gebracht wird, sollten auch wieder mehr Zuschauer ins SWS kommen und die Mannschaft auch wieder besser performen und den ein oder anderen Punkt mehr mitnehmen.
______________________________________________________________________________________

Aus persönlicher Sicht ist die Freistellung von SK natürlich nicht schön. Er war sympathisch und immer ehrlich (nicht umsonst war er so beliebt), was den Abschied aus emotionaler Hinsicht nicht einfacher macht.
Aus fußballerischer Sicht war der Abgang jedoch vorherzusehen und dementsprechend auch konsequent.

•     •     •

Rot Weiß Erfurt - Schalke 04
49ers - Oakland Raiders
Stefan Krämer [ehemaliger Trainer] |#76
03.10.2017 - 11:33 Uhr
Wieso wird über Trainernamen diskutiert? Der Nachfolger von Krämer steht mit Herrn Bergner bereits fest.

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass ein Kader so wie ihn Traub zusammengestellt hat, defintiv drittligatauglich ist. Dass 3! Spieler im zentralen Mittelfeld wegfallen und man keinen wirklichen Ersatz holen durfte ist katastrophal. Trotzdem kann man erwarten, dass darauf reagiert wird und diese Positionen durch Spieler besetzt werden, die das können. Das hat Stefan Krämer nicht geschafft.

Odak-Dabanli-Möckel-Brückner
Razeek-Menz-Biankadi-Benamar
Kammlott-Bieber/Huth

Tut mir Leid. Aber solch eine Mannschaft sollte nicht auf dem letzten Platz stehen. Menz hat nachgewiesen, dass er auf der 6 spielen kann. Biankadi hat das in Elversberg ausschließlich gespielt (Das war ja sicher auch der Grund warum man ihn geholt hat? Nun spielt er ständig auf dem Flügel und Dabanli stürzt im zentralen Mittelfeld umher)

Und dafür dass diese Mannschaft so unter ihren Möglichkeiten spielt, gibt es in meinen Augen einen Grund. Schwaches Training und Schönreden. Wenn ich als Spieler in jeder PK höre wie kacke man doch ist, und dass "man nur gewinnen kann, wenn alle 110% geben und einen überragenden Tag haben), dann hätte ich auch kein Selbstvertrauen Situationen im 1-1 zu lösen oder vorm Tor die Ruhe zu bewahren. Kammlott war noch nie so schlecht wie unter Krämer. Brückner kann viel mehr als er zeigt (zeigen darf?).

Nach Bedenkzeit war die Entscheidung absolut richtig.
Stefan Krämer [ehemaliger Trainer] |#77
03.10.2017 - 11:56 Uhr
Ich verstehe hier die ganze Aufregung nicht.
Krämer hat die Mannschaft im Abstiegskampf übernommen und 2mal vor dem Abstieg gerettet.
Dazu noch die Pokal geholt
Das war es dann aber auch schon mit den Erfolgen in 1,5 Jahren.

Vergangene Saison hatte er eine eingespielte Elf und hat es trotz Verstärkung nicht geschafft eine erfolgreiche Saison zu spielen.

Die Ausrede mit den finanziellen Möglichkeiten des Clubs zählt für mich nicht.
Auch die Restlichen Ostvereine sind keine reichen Clubs.
Man sieht ja das es in Chemnitz und Halle auch nicht besser läuft, obwohl dort die Spieler h
geholt wurden, welche man auch in Erfurt hätte gut gebrauchen können.

Krämer war sympathisch, das allein reicht aber nicht aus um erfolgreich zu sein.
Das System war nie erkennbar und selbst die 2 Saisonsiege waren glücklich.

Die Entscheidung kommt zur richtigen Zeit, denn die Saison ist noch lang.

In diesem Sinne: NUR DER RWE!!!
Stefan Krämer [ehemaliger Trainer] |#78
03.10.2017 - 13:39 Uhr
Zitat von PatrickB92
Wieso wird über Trainernamen diskutiert? Der Nachfolger von Krämer steht mit Herrn Bergner bereits fest.

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass ein Kader so wie ihn Traub zusammengestellt hat, defintiv drittligatauglich ist. Dass 3! Spieler im zentralen Mittelfeld wegfallen und man keinen wirklichen Ersatz holen durfte ist katastrophal. Trotzdem kann man erwarten, dass darauf reagiert wird und diese Positionen durch Spieler besetzt werden, die das können. Das hat Stefan Krämer nicht geschafft.

Odak-Dabanli-Möckel-Brückner
Razeek-Menz-Biankadi-Benamar
Kammlott-Bieber/Huth

Tut mir Leid. Aber solch eine Mannschaft sollte nicht auf dem letzten Platz stehen. Menz hat nachgewiesen, dass er auf der 6 spielen kann. Biankadi hat das in Elversberg ausschließlich gespielt (Das war ja sicher auch der Grund warum man ihn geholt hat? Nun spielt er ständig auf dem Flügel und Dabanli stürzt im zentralen Mittelfeld umher)

Und dafür dass diese Mannschaft so unter ihren Möglichkeiten spielt, gibt es in meinen Augen einen Grund. Schwaches Training und Schönreden. Wenn ich als Spieler in jeder PK höre wie kacke man doch ist, und dass "man nur gewinnen kann, wenn alle 110% geben und einen überragenden Tag haben), dann hätte ich auch kein Selbstvertrauen Situationen im 1-1 zu lösen oder vorm Tor die Ruhe zu bewahren. Kammlott war noch nie so schlecht wie unter Krämer. Brückner kann viel mehr als er zeigt (zeigen darf?).

Nach Bedenkzeit war die Entscheidung absolut richtig.


Sehr guter Beitrag, wenn ich werten dürfte, würde ich dies bei diesem machen.

In deinen letzten beiden Absätzen bekommst du von mir absolute Zustimmung und wiederspiegelt ja auch meine Kritik an der Personalie Krämer. Selbiges gilt für den zweiten logischerweise auch, da ich ebenso unzufrieden mit dem Einsetzen der Spieler bin.

Wenn man bedenkt dass man noch Vocaj, Bergmann und Uzan in der Pipeline hat, ist die Erfurter Mannschaft keine die in die Top 5/8 der Liga vorstoßen kann, aber man kann es schaffen, eine ruhige Saison zu spielen. Wenn Vocaj wieder fit und spielbereit ist, könnte ich mir vorstellen, dass man im SWS eine 3-5-2 ähnliche Formation zu sehen bekommt. Hierfür dürfte unser Kader auch am stärksten besetzt sein.

•     •     •

Rot Weiß Erfurt - Schalke 04
49ers - Oakland Raiders
Stefan Krämer [ehemaliger Trainer] |#79
04.10.2017 - 20:13 Uhr
Ganz so nachvollziehbar scheint die Personalmaßnahme Krämer für viele RWE'ler ja nicht zu sein. Auch wenn es von Aktionismus geprägt ist und keine Konsequenz haben wird: Eine Petion pro Ex-Trainer mit aktuell 865 (!) Stimmen habe ich in Erfurt auch noch nicht erlebt. Die Stimmen der gestandenen Spieler (Kammlott, Laurito, Menz, Möckel), die Aussage von Kästner, sowie die einstimmigen Kommentare der Presse (Alles, Rudolph, Zippel, Windisch, liga3-online) und in den sozialen Medien verstärken meine Ansicht: Krämer ist das Bauernopfer für eine verfehlte Transferpolitik und leerer Versprechungen (Etaterhöhung).

Die Entlassung ist voreilig und in Anbetracht unserer Finanzen leichtfertig. Nun kommt ein unerfahrener Coach (für Baumann oder Heine reicht scheinbar das Geld nicht), der müde Profis und ebenso unerfahrene Spieler antreiben soll. Kann gut gehen, aber in Anbetracht des Risikos ist das ein Spiel mit dem Feuer. Was passiert, wenn wir gegen Köln und Jena verlieren? Ob Bergner dann immer noch neue Impulse setzt, mag ich zu bezweifeln.

Auch menschlich finde ich die Entlassung enttäuschend. Wir propagieren stets #herzzeigen und feuern einen Coach, der Erfolge vorweisen kann, stets sauber war und für den Verein gelebt hat. Sicher kann man das abgedroschen mit den "normalen Mechanismen des Fußballs" erklären, aber Verständnis erntet RR dafür bei mir nicht.

•     •     •

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Stefan Krämer [ehemaliger Trainer] |#80
05.10.2017 - 08:02 Uhr
Zitat von teebee
Ganz so nachvollziehbar scheint die Personalmaßnahme Krämer für viele RWE'ler ja nicht zu sein. Auch wenn es von Aktionismus geprägt ist und keine Konsequenz haben wird: Eine Petion pro Ex-Trainer mit aktuell 865 (!) Stimmen habe ich in Erfurt auch noch nicht erlebt. Die Stimmen der gestandenen Spieler (Kammlott, Laurito, Menz, Möckel), die Aussage von Kästner, sowie die einstimmigen Kommentare der Presse (Alles, Rudolph, Zippel, Windisch, liga3-online) und in den sozialen Medien verstärken meine Ansicht: Krämer ist das Bauernopfer für eine verfehlte Transferpolitik und leerer Versprechungen (Etaterhöhung).

Die Entlassung ist voreilig und in Anbetracht unserer Finanzen leichtfertig. Nun kommt ein unerfahrener Coach (für Baumann oder Heine reicht scheinbar das Geld nicht), der müde Profis und ebenso unerfahrene Spieler antreiben soll. Kann gut gehen, aber in Anbetracht des Risikos ist das ein Spiel mit dem Feuer. Was passiert, wenn wir gegen Köln und Jena verlieren? Ob Bergner dann immer noch neue Impulse setzt, mag ich zu bezweifeln.

Auch menschlich finde ich die Entlassung enttäuschend. Wir propagieren stets #herzzeigen und feuern einen Coach, der Erfolge vorweisen kann, stets sauber war und für den Verein gelebt hat. Sicher kann man das abgedroschen mit den "normalen Mechanismen des Fußballs" erklären, aber Verständnis erntet RR dafür bei mir nicht.


Dafür gibts nen ganz einfachen Grund. Krämer hat sich seit einiger Zeit selbst zur ärmsten Sau gemacht, indem er den Kader immer wieder schlecht geredet hat. Wie schon gesagt, ich finde nicht, dass das Spieler sind die nur gewinnen können wenn alle ihren besten Tag haben. Krämer war halt seit langem mal wieder ein Trainer den der "einfache Fan" in Erfurt gut findet. Der Hass fokussiert sich dann halt auf Management und Vorstand, weil auch etliche Aktionen in der Vergangenheit nicht optimal liefen (Geschäftsstelle etc.)

Ich denke auch die Spieler werden ein Wörtchen mitgeredet haben. Klar ist es toll wenn dein Trainer dein Kumpel ist. Aber davon entwickelt sich niemand. Und der Fußball diese Saison kann doch ernsthaft niemanden gefallen haben oder? Ich erinnere mich noch an ein 3-2 gegen Dresden. Das war Krämers Handschrift. Das jetzt war nur noch Ideenlosigkeit.
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