Stadion am Böllenfalltor
20.05.2012 - 11:36 Uhr
13.06.2013 - 12:39 Uhr
Quelle: www.hr-online.de
+++ Kein neues Lilien-Stadion +++
Der SV Darmstadt 98 wird seine Spiele auch zukünftig am Böllenfalltor austragen. Wie der Club und Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) am Donnerstag auf einer Pressekonferenz mitteilten, ist ein Ortswechsel vom Tisch. "Der Traditionsstandort der Lilien am Böllenfalltor soll erhalten werden", sagte Partsch. "Daraus ergibt sich, dass wir wohl auf einen Komplettneubau verzichten." Zurzeit würden verschiedene Sanierungs- und Ausbauplanungen für das Stadion entwickelt. Neben der sportlichen Nutzung sollen demnach künftig auch andere Events in der Heimat des Drittligisten stattfinden. Diese Entscheidungen basieren auch auf den Ergebnissen einer Machbarkeitsstudie, die die Stadt Darmstadt in Auftrag gegeben hatte.
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Der SV Darmstadt 98 wird seine Spiele auch zukünftig am Böllenfalltor austragen. Wie der Club und Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) am Donnerstag auf einer Pressekonferenz mitteilten, ist ein Ortswechsel vom Tisch. "Der Traditionsstandort der Lilien am Böllenfalltor soll erhalten werden", sagte Partsch. "Daraus ergibt sich, dass wir wohl auf einen Komplettneubau verzichten." Zurzeit würden verschiedene Sanierungs- und Ausbauplanungen für das Stadion entwickelt. Neben der sportlichen Nutzung sollen demnach künftig auch andere Events in der Heimat des Drittligisten stattfinden. Diese Entscheidungen basieren auch auf den Ergebnissen einer Machbarkeitsstudie, die die Stadt Darmstadt in Auftrag gegeben hatte.
13.06.2013 - 21:20 Uhr
Quelle: www.echo-online.de
Neue Tribünen, keine Laufbahn mehr
Partsch und Fritsch ließen sich nur wenige Details entlocken. Die geplante Zuschauerkapazität würde auch den Anforderungen für die Zweite Liga entsprechen (der DFB fordert ein Fassungsvermögen von 15 000). Ähnlich wie beim FSV Frankfurt oder Kickers Offenbach, die ebenfalls am alten Standort in den letzten Jahren ihre Stadien modernisierten, sollen in einzelnen Bauabschnitten während des Spielbetriebs neue Tribünen entstehen. Sie rücken direkt ans Spielfeld heran, die Kurven sowie die Laufbahn fallen weg.
Neben Fußballspielen könnten in dem neuen Stadion auch Musikveranstaltungen sowie Firmenmeetings oder Privatveranstaltungen für zusätzliche Nutzung (und Einnahmen) sorgen. Herzstück wäre eine neue Haupttribüne mit entsprechenden Räumlichkeiten, die nicht nur auf Fußball ausgelegt sind.
Sowie die Pläne vom Magistrat abgesegnet sind, sollen Details der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Über die Höhe der Baukosten (Partsch: „Es werden sicherlich keine 40 Millionen sein, sondern deutlich weniger“) oder eventuelle infrastrukturelle Veränderungen wurde am Donnerstag noch nichts bekannt. Die Kosten dürften sich zwischen 20 und 25 Millionen Euro bewegen. Frankfurt und Offenbach erhielten für ihre Fußballstadien jeweils rund zehn Millionen Euro vom Land Hessen – diese Summe sollte auch beim Darmstädter Projekt fließen.
Partsch unterstrich mehrfach die große Bedeutung des SV 98 für die Region und die Stadt als Imageträger. Trotz einer sportlich „grottenschlechten Saison“ (Fritsch) kamen in der abgelaufenen Runde im Schnitt 6000 Zuschauer ans Böllenfalltor, in den beiden Drittligajahren waren es rund 250 000 Heimspielbesucher. „Und da ist das Potenzial noch längst nicht ausgeschöpft“, glaubt Fritsch.
Auch im wirtschaftlichen Bereich – Gewinnen neuer Sponsoren – wollen Stadt und Verein noch enger zusammenarbeiten. Dabei könnte eine noch größere Unterstützung durch die städtische Tochter HSE/Entega, derzeit nach der Software AG der größte Sponsor der Lilien, eine Rolle spielen. Partsch: „Die Konzentration auf die Region soll gestärkt werden.“ Derzeit ist die Entega Trikotsponsor von Bundesligist FSV Mainz 05.
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Partsch und Fritsch ließen sich nur wenige Details entlocken. Die geplante Zuschauerkapazität würde auch den Anforderungen für die Zweite Liga entsprechen (der DFB fordert ein Fassungsvermögen von 15 000). Ähnlich wie beim FSV Frankfurt oder Kickers Offenbach, die ebenfalls am alten Standort in den letzten Jahren ihre Stadien modernisierten, sollen in einzelnen Bauabschnitten während des Spielbetriebs neue Tribünen entstehen. Sie rücken direkt ans Spielfeld heran, die Kurven sowie die Laufbahn fallen weg.
Neben Fußballspielen könnten in dem neuen Stadion auch Musikveranstaltungen sowie Firmenmeetings oder Privatveranstaltungen für zusätzliche Nutzung (und Einnahmen) sorgen. Herzstück wäre eine neue Haupttribüne mit entsprechenden Räumlichkeiten, die nicht nur auf Fußball ausgelegt sind.
Sowie die Pläne vom Magistrat abgesegnet sind, sollen Details der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Über die Höhe der Baukosten (Partsch: „Es werden sicherlich keine 40 Millionen sein, sondern deutlich weniger“) oder eventuelle infrastrukturelle Veränderungen wurde am Donnerstag noch nichts bekannt. Die Kosten dürften sich zwischen 20 und 25 Millionen Euro bewegen. Frankfurt und Offenbach erhielten für ihre Fußballstadien jeweils rund zehn Millionen Euro vom Land Hessen – diese Summe sollte auch beim Darmstädter Projekt fließen.
Partsch unterstrich mehrfach die große Bedeutung des SV 98 für die Region und die Stadt als Imageträger. Trotz einer sportlich „grottenschlechten Saison“ (Fritsch) kamen in der abgelaufenen Runde im Schnitt 6000 Zuschauer ans Böllenfalltor, in den beiden Drittligajahren waren es rund 250 000 Heimspielbesucher. „Und da ist das Potenzial noch längst nicht ausgeschöpft“, glaubt Fritsch.
Auch im wirtschaftlichen Bereich – Gewinnen neuer Sponsoren – wollen Stadt und Verein noch enger zusammenarbeiten. Dabei könnte eine noch größere Unterstützung durch die städtische Tochter HSE/Entega, derzeit nach der Software AG der größte Sponsor der Lilien, eine Rolle spielen. Partsch: „Die Konzentration auf die Region soll gestärkt werden.“ Derzeit ist die Entega Trikotsponsor von Bundesligist FSV Mainz 05.
17.07.2013 - 17:24 Uhr
Quelle: www.echo-online.de
Das neue Darmstädter Stadion soll am Böllenfalltor gebaut werden. Der Magistrat hat heute Nachmittag beschlossen, die bestehende und marode Sportanlage in eine Arena für 18 000 Zuschauer um- und auszubauen. Für 27,6 Millionen Euro. Grundlage für die Entscheidung war eine Machbarkeitsstudie, nach der diese Lösung die günstigste ist.
Geprüft wurden zudem zwei Standorte auf einem ehemaligen US-Kasernengelände an der Eschollbrücker Straße sowie auf dem Feld bei Arheilgen. Beide Alternativen wären aber deutlich teurer, vor allem, weil die Stadt die Grundstücke von mindestens 4,2 Hektar Größe noch erwerben müsste.
Finanziert werden soll das Projekt über Zuschüsse und Darlehen. Dabei geht das Finanzierungskonzept von einer Landesförderung in Höhe von 14 Millionen Euro aus. Zudem würde die Stadt die halbe Million, die sie bislang als Betriebskostenzuschuss zahlt, zur Abgeltung eines Kredits über 7,5 Millionen Euro aufbringen. Den Rest muss eine noch zu gründende Betreibergesellschaft finanzieren. Sie soll dabei von der Vermarktung von Veranstaltungen in den Tagungs- und Logenräumen profitieren.
Endgültig entscheidet die Stadtverordnetenversammlung über die Standortfrage. Danach kann die Betreibergesellschaft gegründet werden, die ein detailliertes Finanzkonzept ausarbeitet. Erst danach entscheidet das Parlament, ob die neue Arena gebaut
................... :D
Geprüft wurden zudem zwei Standorte auf einem ehemaligen US-Kasernengelände an der Eschollbrücker Straße sowie auf dem Feld bei Arheilgen. Beide Alternativen wären aber deutlich teurer, vor allem, weil die Stadt die Grundstücke von mindestens 4,2 Hektar Größe noch erwerben müsste.
Finanziert werden soll das Projekt über Zuschüsse und Darlehen. Dabei geht das Finanzierungskonzept von einer Landesförderung in Höhe von 14 Millionen Euro aus. Zudem würde die Stadt die halbe Million, die sie bislang als Betriebskostenzuschuss zahlt, zur Abgeltung eines Kredits über 7,5 Millionen Euro aufbringen. Den Rest muss eine noch zu gründende Betreibergesellschaft finanzieren. Sie soll dabei von der Vermarktung von Veranstaltungen in den Tagungs- und Logenräumen profitieren.
Endgültig entscheidet die Stadtverordnetenversammlung über die Standortfrage. Danach kann die Betreibergesellschaft gegründet werden, die ein detailliertes Finanzkonzept ausarbeitet. Erst danach entscheidet das Parlament, ob die neue Arena gebaut
17.07.2013 - 19:46 Uhr
Quelle: www.hr-online.de
Die Arbeiten sollen schon im kommenden Jahr bei laufendem Spielbetrieb beginnen. Allerdings muss das Stadtparlament noch zustimmen.
Dann warten wir mal ab was da noch alles kommt ^^
18.07.2013 - 13:24 Uhr
Quelle: www.echo-online.de
Entstehen soll eine Haupttribüne (3900 Sitzplätze; davon 800 Business-Seats und 340 Logenplätze), eine Gegentribüne mit 4850 Sitzplätzen (heutige Stehgerade), eine Stehplatztribüne für Heim-Fans (jetzige Kurve an den Tennisplätzen) sowie eine weitere Kopftribüne für 1800 Gästefans sowie 2000 Sitzplätze für Heimfans (heutige Stehplätze in der Kurve am Marathontor).
Zitat von Takeoff98:Irgendwie freue ich mich drauf.
Zum Thema Tribünen-Tausch: So dumm ist es ja nicht die Haupttribüne auf die andere Seite zu setzen. Während die alte noch steht kann die neue gebaut werden und wenn die fertig ist, zieht der Tross von Block S rüber auf die andere Seite. Wahrscheinlich wird aber zunächst eine oder beide Kurven abgerissen und als erstes wieder hingestellt. Bin ja mal gespannt ob und wenn ja, wann es los geht. :rolleyes
Freue mich sehr, dass da endlich mal Bewegung in die Sache kommt. So gerne ich ans Bölle gehe, aber das ist mittlerweile echt runtergekommen.
Ein Tribünentausch ist aber nicht vorgesehen. In der Echo-Printausgabe und auch auf Echo-Online steht, dass die Gegengerade durch eine Gegen(sitz-)tribüne ersetzt wird, die Haupttribüne bleibt da wo sie ist.
Und ich darf dann in die Südkurve :D
19.07.2013 - 11:22 Uhr
Quelle: www.liga3-online.de
2014/2015: Einbau einer Rasenheizung soll Pflicht werden
Offenbar will der DFB auf seiner jährlichen Tagung am 21. August die Drittligisten zum Einbau einer Rasenheizung ab der Saison 2014/2015 verpflichten. Neben den einmaligen Investitionskosten von etwa 800.000 bis 900.000 Euro kommen, je nach Witterung, jedes Jahr etwa 150.000 Euro an Betriebskosten für die Heizungen dazu. Betroffen wären vor allem der VfB Stuttgart II, die Stuttgarter Kickers, Darmstadt 98, Saarbrücken, Elversberg und Dortmund II, deren Stadien bisher keine Rasenheizung vorweisen können.
Zitat von Takeoff98:Offenbar will der DFB auf seiner jährlichen Tagung am 21. August die Drittligisten zum Einbau einer Rasenheizung ab der Saison 2014/2015 verpflichten. Neben den einmaligen Investitionskosten von etwa 800.000 bis 900.000 Euro kommen, je nach Witterung, jedes Jahr etwa 150.000 Euro an Betriebskosten für die Heizungen dazu. Betroffen wären vor allem der VfB Stuttgart II, die Stuttgarter Kickers, Darmstadt 98, Saarbrücken, Elversberg und Dortmund II, deren Stadien bisher keine Rasenheizung vorweisen können.
Zitat von REXROCKER:
N'aabend, sagt mal wann soll eigentlich Baubeginn sein?
Sofern alles glatt läuft und die Angaben der Medien stimmen im nächsten Sommer. Lassen wir uns überraschen.
Dann wird's aber auch Zeit, denn der DFB plant mal wieder was Großes :angry
30.08.2013 - 08:32 Uhr
Quelle: www.echo-online.de
Bedenken des SPD-Stadtverordneten Heinrich Hausmann wegen Unsicherheiten bei der Höhe des Landeszuschusses, Einnahmen aus Veranstaltungen und über Sponsoren, teilte Reißer. Wenn Finanzierungskonzept und Businesspläne zeigten, dass es nicht funktioniere, „müssen wir das sein lassen“.
offensichtlich sind die Landesmittel, wie von mir erwartet, keinesfalls sicher!
12.09.2013 - 11:40 Uhr
Quelle: www.ffh.de
Darmstädter Parlament will Weg für Böllenfalltor-Umbau frei machen
Das Darmstädter Böllenfalltorstadion - 2015 schon ganz neu?
Darmstadt will heute den Umbau des maroden Böllenfalltor-Stadions auf den Weg bringen. Am Nachmittag kommt das Stadtparlament deshalb zusammen. Die Politiker diskutieren unter anderem über den geplanten knapp 28-Millionen-Umbau.
Eine Multifunktions-Arena soll es werden, mit Platz für 18 000 Leute - so will es der Magistrat. Wenn das Parlament heute sein OK gibt, könnte in knapp zwei Jahren schon fertig gebaut sein. Geklärt werden muss bis dahin aber noch die Finanzierung, etwa durch Sponsoren und Landesgelder. Auch bei der Arena-Nutzung steht noch ein Fragezeichen: Der Betrieb lohnt sich nur dann, wenn neben Fußball-Spielen auch Firmen Räume mieten, etwa für Veranstaltungen.
Läuft schon den ganzen Tag im Radio
Das Darmstädter Böllenfalltorstadion - 2015 schon ganz neu?
Darmstadt will heute den Umbau des maroden Böllenfalltor-Stadions auf den Weg bringen. Am Nachmittag kommt das Stadtparlament deshalb zusammen. Die Politiker diskutieren unter anderem über den geplanten knapp 28-Millionen-Umbau.
Eine Multifunktions-Arena soll es werden, mit Platz für 18 000 Leute - so will es der Magistrat. Wenn das Parlament heute sein OK gibt, könnte in knapp zwei Jahren schon fertig gebaut sein. Geklärt werden muss bis dahin aber noch die Finanzierung, etwa durch Sponsoren und Landesgelder. Auch bei der Arena-Nutzung steht noch ein Fragezeichen: Der Betrieb lohnt sich nur dann, wenn neben Fußball-Spielen auch Firmen Räume mieten, etwa für Veranstaltungen.
12.09.2013 - 19:30 Uhr
Quelle: www.echo-online.de
Offen ist jedoch, wie die Arena umgebaut wird: als reine Sportanlage oder als Stadion samt Konferenz- und Mulitfunktionsräumen.
Nach Angaben Reißers sollen die Ergebnisse in acht Monaten vorliegen.
Nur 8 Monate, Mensch...also könnte der Baubeginn ja noch in dieser Dekade beginnen :ugly
Nach Angaben Reißers sollen die Ergebnisse in acht Monaten vorliegen.
11.10.2013 - 07:28 Uhr
Quelle: www.kicker.de
Der Neubau des Stadions an gleicher Stelle ist ebenfalls politisch beschlossene Sache, die Arbeits- und Projektgruppen sind bereits aktiv. "Im Frühjahr oder Sommer 2014 könnten die ersten Bagger rollen", so Fritsch. Ende 2015 könnte das marode Böllenfalltor-Stadion Geschichte sein.
positiver Artikel des Kicker über unseren Aufschwung mit Erwähnung des Stadions. ..politisch beschlossen bedeutet wohl nur von Darmstadt. Leider gibt es keinerlei Hinweise oder Quellen zu den Landesmitteln... wäre mal ne super Story für unser Echo, aber die sind ja im Tiefschlaf...
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