Sponsoren, Partner, Attraktionen
18.03.2014 - 15:54 Uhr
13.06.2024 - 21:51 Uhr
Zitat von DiegoD31
Quelle: www.sportschau.de
Der Druck auf die 50+1-Regel im deutschen Profifußball wird stärker, seitdem das Bundeskartellamt die Bewertung der Regel neu aufrollt. Der Sportschau liegt ein 18-seitiges Schreiben der obersten Wettbewerbshüter an die Verfahrensbeteiligten vor. Darin heißt es, dass "eine objektive Notwendigkeit der 50+1-Regel für die Ausgeglichenheit des sportlichen Wettbewerbs nicht zu erkennen" sei. Diese Einschätzung ist brisant, denn bisher stand die Regel selbst in dem seit 2018 laufenden Verfahren nicht im Fokus, sondern nur die Ausnahmeregelung für die von Konzernen geförderten Klubs wie Bayer 04 Leverkusen und den VfL Wolfsburg.
Ich pack das mal hier rein.Bleibt ein spannendes Thema. Ich frage mich zwar weiterhin, die wie die 50+1 Regel auch ohne RBL & Co. für gleichberechtigten Wettbewerb sorgen soll, wenn da auch andere Dinge die Position im Markt manifestieren (Stadtgröße, historische Erfolge, Sponsoren der Region)? Da starten ganz klar kleinere Regionen (z.B. SH oder Osten ohne Berlin) von anderen Niveaus.
Egal welche Variante, ob mit Öffnung für Investoren oder Erhalt der 50+1, es wird immer Ungerechtigkeiten im Fußballwettbewerb geben. Es sei denn man baut Draft System wie in den USA auf, wo die schwächeren Teams zuerst draften dürfen und es einen Salary Cap geben würde.
Wenn man mehr auf 50+1 geht bin ich allerdings gespannt, was das genau für uns bedeutet. Denn dann steht der Verein im Vordergrund und nicht der Sport. Was für mich ein ziemlicher Widerspruch wäre, was die Bundesliga mittlerweile ist. Meine Vermutung ist, dass die 50+1 in den nächsten Jahren durch irgendeine Klage fallen wird.
27.08.2025 - 14:21 Uhr
https://x.com/RBLeipzig/status/1960628441914450173?ref_src=twsrc%5Egoogle%7Ctwcamp%5Eserp%7Ctwgr%5Etweet
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tudor-uhren sind angesagt😅
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10.07.2026 - 18:15 Uhr
Haben wir eigentlich keinen reinen Finanzthread?
Poste das mal hier rein, da es mir noch am ehesten passend erscheint...
Die Geschäftszahlen für die Saison 24/25 liegen vor:
https://www.kicker.de/rb-leipzig-gewinn-und-hoehere-schulden-bei-red-bull-1235260/artikel
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10.07.2026 - 23:00 Uhr
Zitat von Villa_Maravilla
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Überschrift „Gewinn und höhere Schulden bei Red Bull“ ist nicht falsch. Sie lädt aber wieder zu der üblichen sehr verkürzten Diskussion ein.
Der erste Punkt, der dabei häufig untergeht: Man muss sauber unterscheiden, ob man über den Jahresabschluss der RasenBallsport Leipzig GmbH oder über DFL-Zahlen mit einer anderen Abgrenzung spricht. Sonst werden schnell Werte miteinander verglichen, die nicht dieselbe wirtschaftliche Einheit abbilden. Deshalb kann einmal von rund 370 Millionen Euro und an anderer Stelle von deutlich mehr als 460 Millionen Euro Verbindlichkeiten die Rede sein. Das muss sich nicht widersprechen, ist aber eben auch nicht eins zu eins vergleichbar.
Interessant finde ich vor allem, dass der Umsatz nur leicht von 463,4 auf 455 Millionen Euro sank, obwohl die Transfereinnahmen deutlich von 193,1 auf 74,1 Millionen Euro zurückgegangen sind. Das spricht zumindest dafür, dass das laufende Geschäft robuster ist, als es bei einem oberflächlichen Blick auf die Transfererlöse wirkt.
Auch bei den Schulden lohnt sich ein genauerer Blick. Die gesamten Verbindlichkeiten sind sogar leicht von 375,4 auf 370,6 Millionen Euro gesunken. Gestiegen sind vor allem die Verbindlichkeiten gegenüber Red Bull, von 158,7 auf 164 Millionen Euro.
Das ist aus meiner Sicht weder der Beleg für eine unmittelbar bevorstehende Finanzkrise noch ein Grund zur völligen Entwarnung. RB muss sich nicht bei Banken um die Zwischenfinanzierung von Transfers bemühen, weil der Gesellschafter ein sehr komfortables Sicherheitsnetz bereitstellt. Dieses Sicherheitsnetz bedeutet aber gleichzeitig eine erhebliche Abhängigkeit vom Konzern.
Aus den Zahlen lese ich deshalb weniger ein akutes Liquiditätsproblem als vielmehr eine Finanzierungsstruktur, die ohne Red Bull deutlich weniger komfortabel aussehen würde.
Wirklich spannend wird ohnehin erst der nächste Abschluss. Die Saison 2024/25 enthielt noch Einnahmen aus der Champions League. Wie stark sich das anschließende Jahr ohne Europa tatsächlich auswirkt, werden wir erst in den Zahlen für 2025/26 sehen.
Der Abschluss ist deshalb weder Alarmzeichen noch Freibrief. Er zeigt einen wirtschaftlich leistungsfähigen Klub, dessen Modell auf diesem Niveau aber weiterhin wesentlich auf zwei Säulen beruht: der Unterstützung durch Red Bull und hohen Erlösen aus der Entwicklung und dem Verkauf von Spielern.
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