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Sergio Gómez
Geburtsdatum 04.09.2000
Alter 25
Nat. Spanien  Spanien
Größe 1,73m
Vertrag bis 30.06.2030
Position Linker Verteidiger
Fuß links
Akt. Verein Real Sociedad San Sebastián

Leistungsdaten: 26/27

Wettbewerbwettbewerb
Insgesamt 3--
3--

Sergio Gómez [-]

30.01.2018 - 20:42 Uhr
Automatisch generierter Diskussionsthread

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---WESTFALENSTADION---

Dieser Beitrag wurde zuletzt von DortmunderJunge am 21.07.2020 um 20:06 Uhr bearbeitet
Zeige Ergebnisse 1-10 von 41.
Sergio Gómez [-] |#1
30.01.2018 - 23:18 Uhr
Wie sich hier einige von dem tm.de Positionsangaben leiten lassen, ist schon witzig. Gomez ist total flexibel, offensiv kann er im Mittelfeld alles spielen, egal ob links, rechts oder zentral. Macht im Prinzip gar keinen Unterschied, da er in ziemlich allen Bereichen sehr gut ausgebildet ist. Auf Sicht gesehen ist er vielleicht sogar tatsächlich im ZM am besten aufgehoben. Ist auch ein ganz anderer Spielertyp als Sancho. Die kommen sich nicht in die Quere.

Ich freue mich jedenfalls auf den Jungen und es hat sich mal wieder gelohnt die U17 WM und EM zu verfolgen, obwohl das einige als sinnlose Kinderturniere bezeichnen. cool

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Aki Watzke zur Entlassung von Marco Rose: "Er ist hier nie so komplett angekommen und irgendwas war da, was dem Ganzen so ein bisschen im Wege stand. Wir wissen es ja selbst nicht so genau."
Sergio Gómez [-] |#2
31.01.2018 - 09:52 Uhr
Ich freue mich über den Weg, den wir gehen. Klopp ist u.a. Meister geworden, weil man eine relativ homogene Truppe hatte, die vor allem über den Zusammenhalt gekommen ist. Jetzt sortiert man nach und nach die Spieler aus, die für Missstimmung sorgen und installiert sehr erfolgreich neue Spieler, die vor Motivation platzen und vor Talent triefen. Mit Isak, Zagadou, Sancho, Pulisic und Gomez haben wir jetzt eine ganze Horde an wilden Talenten und ich denke auch, dass uns das gut tut. Kagawa hatte seine beste Zeit, als er noch unbekannt war und sich einen Namen machen musste. Götze war mit 18 unser Wunderknabe, Sahin mit 16 / 17 und auch die Anfänge von Bittencourt, Leitner und Hofmann waren deutlich besser als das, was sie jetzt zeigen. Das gilt übrigens auch für manch Wunderkind wie Bojan, Pedro, El Sharaawi, Januzaj oder Wilshere. Ich will nicht sagen, dass die neuen Talente besser sind als in 5 Jahren. Aber ich möchte optimistisch sein und darauf hoffen, dass sie durch ihre Unbekümmertheit das Spiel beleben und uns voranbringen. Gleichzeitig hoffe ich natürlich, dass wir uns durch die Verjüngung des Teams auch endlich wieder einen Zusammenhalt erarbeiten. Denn von denen wird wohl kaum einer die Grüppchenbildung forcieren. Wie dem auch sei - ich freu mich riesig auf den Jungen und bin sehr gespannt, ob er all das erfüllt, was man ihm für die Zukunft voraussagt. Herzlich Willkommen!

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Alex Frei bei der Meisterfeier vom FC Basel:

Reporter: "War das der schönste Tag ihrer Karriere?"
Frei: "Nein, der schönste Tag in meiner Karriere war, als ich mit Dortmund 2007 gegen die Blauen, ihnen wegen dem 2:0 die Meisterschaft versaut habe!"
Sergio Gómez [-] |#3
01.02.2018 - 08:23 Uhr
Barcelonas Fans fordern Bartomeus Kopf, da der legitime nächste Iniesta gehen gelassen wurde per Witz AK und man dem Jungen keine Perspektive aufgezeigt hatte.
Währenddessen versammeln sich BVB Fans mit Fackeln und Mistgabeln am Borsigplatz und planen den Sturm auf die Basti... auf die Geschäftsstelle weil einer der talentiertesten Spieler seines Jahrgangs geholt wurde, obwohl wir ja schon Spieler haben.

Sergio Gomez sohl wohl wie mehrmals beschrieben langfristig einen iniesta-ähnlichen Typus verkörpern, er soll also einen offensiven 8er / 10er Typ geben in Zukunft. Der Junge trainiert mit den Profis und soll sich erstmal in der U19 akklimatisieren und geformt werden. 3 Mio sind ein Witzpreis, unsere letzten Talentekäufe waren deutlich risikobehafteter summenmäßig und haben sich dennoch in irgendeiner Hinsicht perspektivisch oder monetär ausgezahlt (Merino, Isak, Mor, Dembele, Zagadou, dann natürlich die in der Jugend abgeworbenen Spieler wie Pulisic, Pherai, Moukoko, Bruun Larsen usw..). Der Junge ist 17 und soll wohl für die Zentrale geformt werden, wieviele 18-19 Jährige müssen im Z(O)M Stamm spielen um später hohe Klasse zu erreichen? Der Junge wird jetzt erstmal trainieren mit den Profis, in der U19 seine Rolle finden und dort solange spielen bis er dort sprachlich, sportlich und körperlich alles aufgeholt hat um in Deutschland anzukommen. Dann bekommt er am Ende der Hinrunde gegen einen Klub wie Düsseldorf seine erste Einwechslung, im Pokal darf er mal von Anfang an gegen FC Buxtehude ran. Eine Saison später weiss man dann ob er schon Profiniveau für uns hat, ob Kagawa, Götze o.ä. Spielertypen noch da sind / gut sind und falls diese noch da sind verleiht man ihn zu einem Klub der auf so ein starkes Talent setzen muss. Das wäre eine beispielhafte Entwicklung die man wohl grob erwarten würde. Nach der besagten, beispielhaften Leihe wäre er übrigens 20(!). Und wenn er dann in Deutschland gut angekommen ist, seine Physis und Spielstil angepasst hat und durch das eine Jahr A Jugend genug Stallgeruch für den Fan im Stadion hat, dann waren die 3 Mio natürlich katastrophal angelegt.
Oder er scheitert, hat Heimweh und wir verkaufen ihn 2020 für 3,4 Mio + Boni an Espanyol Barcelona o.ä. und haben 0 Verlust.

Kurzum: Wie man so einen Transfer - dessen Art bei uns nie wirklich scheitert - so verurteilen kann.. zeigt find ich gut die Stimmung hier im Forum.
Hola Sergio!
Sergio Gómez [-] |#4
01.02.2018 - 13:40 Uhr
Zitat von WalterFroschsErbe

Zitat von DerMoe

Zitat von chapi-09

Zitat von Borsigplatz

Zitat von DortmunderJunge

Mal was interessantes aus der heutigen Kicker Ausgabe.

Der BVB wollte bereits im Sommer Sergio Gomez verpflichten, angedacht war es im Dembele Transfer. Das hat Barca aber abgelehnt.


Umso besser so. Die volle Ablöse bekommen und eine Witz-AK gezogen.


Ausstiegsklauseln sind in Spanien Pflicht. Sie ortientieren sich immer am Gehalt des jeweiligen Spielers.
Deswegen hatte Gomez diese 3 Mio. Klausel. Mboula z.B. wurde von Monaco für 4 Mio. geholt, er war ja auch bei uns ganz ganz lose im Gespräch.

In diesem Punkt kann man Barcas Verantwortlichen also nicht den schwarzen Peter zuschieben. Sie hätten die Klausel nicht eigenmächtig auf 50 Mio. erhöhen können!


Gibts ne Quelle dafür, dass spanische AKs sich am Gehalt orientieren müssen und Gomez AK daher nicht auf 50 Mio hätte gesetzt werden dürfen?


Dafür gibt es keine Quelle, das hab ich mich schon länger gefragt. Dass die Aks nicht an das Gehalt gekoppelt sind (was eigentlich für die ganze Industrie sinnvoll wäre), zeigt sich dadurch, dass Neymar sicher nicht nur ein Fünftel von Ronaldo verdient hat, und Messis Ablöse 300 Mio. niedriger liegt, als Ronaldos, obwohl er mehr verdient.
Umgekehrt sind sie auch ganz offensichtlich nicht frei wählbar, denn sonst sollte sie für jeden Spieler maximal (was auch immer die spanische Rechtsprechung erlaubt) sein; schließlich ist eine AK nur ein Höchstpreis.
Barcelona hat schon mehrfach von bedingten Ausstiegsklauseln. bspw. bzgl. der Spielanzahl (siehe Bartra, Thiago) einen Nachteil erfahren. Es scheint mir Verhandlungssache mit dem Spieler zu sein. Als Als Sonderfall gelten aber offenbar die Jugendverträge. Dass nach und nach Spieler aus La Masia immer wieder eine AK von 3 Mio haben, halte ich nicht für Zufall, genauso wenig wie die 12 Mio. die für Barca B gelten sollen.


In Spanien hat ja grundsätzlich jeder Arbeitnehmer eine AK. Diese sollte proportional zum Gehalt aufgebaut sein, da man als Arbeitnehmer sonst dagegen klagen könnte. Einen festen Prozentsatz bzw. eine feste Regelung gibt es meines Wissens nach nicht.

Interessant dazu:

http://www.equipoblanco.de/2017/10/28/wie-funktionieren-ausstiegsklauseln-im-spanischen-fussball/4313

Jeder Arbeitnehmer in Spanien hat Ausstiegsklauseln

Am Ende des Tages sind auch Profi-Fußballer Arbeitnehmer, selbst wenn ihr Arbeitsalltag sich deutlich von der herkömmlichen 40-Stunden-Woche unterscheidet. Damit haben sie auf Grundlage des spanischen Arbeitsrechts von 1985 (Real Decreto 1006/1985) das Recht ihren Vertrag gegen die Zahlung einer vorher festgelegten Summe aufzulösen. Alternativ gibt es auch die Möglichkeit, dass diese Summe im Nachhinein von einem Gericht festgelegt wird. Darauf verzichtet man in der Praxis im Fußballgeschäft jedoch komplett.

Stattdessen wird die Höhe der Klausel zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer verhandelt. Rechtlich gesehen sollte sie proportional zum Gehalt sein. Unverhältnismäßig hohe Klauseln sind für den Arbeitgeber ein großer Vorteil, da sie de facto den Sinn dieser Klausel umgehen, wenn niemand sie ziehen kann. Daher können sie theoretisch vom Arbeitnehmer vor Gericht angefochten werden. Im Fußball gab es jedoch bislang keinen solchen bekannten Fall.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Silverstar am 01.02.2018 um 13:40 Uhr bearbeitet
Sergio Gómez [-] |#5
01.02.2018 - 14:49 Uhr
Zitat von DelTimbo
sowas hatte ich die tage auch gelesen. Die Google suche ergab:

der 4. Treffer (nach meinem Post hier, ist es jetzt wohl der 5. Treffer)

https://www.google.de/search?q=spanische+AKs+sich+am+Gehalt+orientieren&ie=utf-8&oe=utf-8&client=firefox-b&gfe_rd=cr&dcr=0&ei=wwVzWrmNEvSA8Qeo2KrIDg

"... AKs in Spanien orientieren sich am Gehalt,...."

Bei Google steht das noch in der Vorschau, aber wenn man dann den Artikel anklickt, sthet das nicht mehr drin:

http://www.spox.com/de/sport/fussball/international/spanien/1801/News/medien-fc-barcelona-zieht-nach-sergio-gomez-abgang-zum-bvb-konsequenzen.html


Du hast da lediglich einen User von Spox zitiert, die Vertrauenswürdigkeit der Quelle ist also eher -5.

Kurz zum Thema, auch wenn es OT ist:
Ausstiegsklauseln in Spanien müssen vom Spieler bezahlt werden und dementsprechend ist der Ablauf meist so:
Aufnehmender Verein gibt Geld an Spieler -> Spieler gibt Geld an Verband -> Verband sagt "ok, kannst gehen". Das Problem ist, dass dieses Geld, was der aufnehmende Verein an den Spieler gibt, als "Einkommen des Spielers" definiert wurde, und somit von einer Steuerhöhung auf den Spitzensteuersatz betroffen war. Bayern hat das zum Beispiel umgangen, in dem sie für Thiago nicht 18 Millionen (AK), sondern 20 Millionen direkt an Barca zahlten, wodurch das Geld nicht von Bayern -> Thiago -> Verband -> Barca lief, sondern Bayern -> Barca und dementsprechend nicht zusätzlich besteuert wurde. Barca war froh, mehr Cash zu sehen und Bayern musste weniger Steuern abdrücken. Win-Win also.

Dieser Sachverhalt wurde jetzt allerdings aufgelöst, da diese Zahlungen an den Spieler per Gerichtsentschluss keine Einkommenszahlungen mehr sind, sondern Kapitaleinkünfte, die also entsprechend anders besteuert werden müssen - in Spanien sogar steuerfrei, wie ich das bis jetzt verstanden habe. Der Neymar Deal vor 2016 wäre also auch ganz sicher alleine aus diesem Grund nicht geschehen, da die Zahlung von PSG an Neymar bei ~458 Millionen gelegen hätte, je nachdem welchen Steuersatz man nimmt: Ablöse X * (1-52%) = 220 Millionen --> X* 0,48 = 220 Millionen --> X = 458 Millionen (!). Daher sind die AK jetzt auch wieder deutlich "besser" für alle nicht-spanischen Klubs.
Diese Regelung galt witzigerweise nur für Transfers von spanischen und nicht-spanischen Clubs, war also eine Art Fußballspieler-Zoll, der jetzt gekippt wurde.

Auch im Gesetztestext zu diesem Thema steht lediglich, dass man eine "Cláusula de Revisión" einbauen muss, allerdings keine genaue Höhe dieser festgelegt wird. Dort steht lediglich, dass man vor Vertragsabschluss eine Einigung darüber schriftlich festhalten muss.

Die Marca berichtet lediglich davon, dass bei keiner Einigung, bzw. einem Fehlen einer solchen Klausel, das Gericht eine Ausstiegsklausel definiert. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass in diesem Fall wohl das Gehalt eines Spielers als Orientierungsgröße herangezogen wird. Ansonsten ist so eine AK Vertragsbestandteil zwischen zwei Partnern, kann mir da wirklich nicht vorstellen, dass das ligaweit geregelt ist, nach dem Motto: Einkommen * 3,45 = Ausstiegsklausel. Dafür sind die AK schlicht viel zu unterschiedlich hoch.

Als anschauliches Beispiel sollte da die 1 Mrd. AK von Ronaldo vs. den 700 Millionen von Messi dienen.

PS: Ich hoffe wirklich, dass auch hier im Forum mal der letzte versteht, dass Gómez nicht als LA geholt wurde, aber das ist jetzt wieder ein anderes Thema und bezieht sich nicht auf eure Diskussion.

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"Jahrelang haben wir hier nur Knochen genagt. Und jetzt, wo es wieder Steaks gibt, muss ich weg. Das
tut weh." Dédé #17
Sergio Gómez [-] |#6
09.02.2018 - 11:17 Uhr
Sebastian Geppert, Trainer der BVB U17, der die letzte Europameisterschaft U17 in Kroatien in offizieller BVB-Mission begleitet hatte, stellt Gomez ein erstklassiges Zeugnis aus: „Sergio war neben Jadon Sancho der beste Spieler des Turniers.“ Er sieht den Spanier eher als zentralen denn als äußeren Mittelfeldspieler: „Gomez kann ein Spiel gestalten, weil ihn starke Technik, Ballsicherheit und Übersicht auszeichnet.“
Gomez wurde nicht nur von unseren Scouts gesichtet, sondern auch von Sebastian Geppert. Das steht sogar so auf der vereinseigenen Homepage.

Finde es sehr kurios, dass noch Leute gibt, die denken jemand wie Sergio Gomez wäre noch sowas wie ein Geheimtipp, den ein einzelner Scout "entdeckt" hätte. Den kannten schon alle Topklubs bevor er zum BVB kam. Die Kunst ist es, diese Jungs tatsächlich zu verpflichten.

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Aki Watzke zur Entlassung von Marco Rose: "Er ist hier nie so komplett angekommen und irgendwas war da, was dem Ganzen so ein bisschen im Wege stand. Wir wissen es ja selbst nicht so genau."
Sergio Gómez [-] |#7
09.02.2018 - 15:25 Uhr
Zitat von Borusse91

Zitat von timpop

Ist wie bei Bailey. Dort wird Leverkusen gelobt, dass sie ihn entdeckt und geholt haben. Ich sach mal so, hätte man erahnen können, wie sich das alles mit Dembele entwickelt, dass er im Sommer schon das Weite such, hätte sich der BVB sicherlich auch intensiver um ihn bemüht und wohl bessere Chancen gehabt, als Leverkusen.
Bailey hatten alle auf dem Zettel, nur bestand bei uns im Herbst/Winter keine Notwendigkeit, weil Dembele da noch nicht rumzickte und Bailey somit nur ein weiterer Spieler gewesen wäre, den man auf der Bank hätte parken müssen.
Stöger kannte Sancho schon vor seiner BVB zeit, auch Eberl wollte Dembele... .



Baileys Karriereweg ist dann aber doch ein anderer als der von Gomez oder Dembele. Während letztere früh eine hochprofessionelle Ausbildung in anerkannten Jugendschmieden (Gomez bei La Masia natürlich noch viel mehr als Dembele in Rennes, die aber in Frankreich auch einen hervorragenden Ruf besitzt) genossen und auch schon bei diversen U-Nationalmannschafts-Turnieren auffielen, ging Bailey für einen - ist im Gegensatz zu den anderen ja auch erst mit 14 nach Europa gekommen - doch recht kuriosen Karriereweg über 2 komplett unbekannte Vereine aus Österreich und der Slowakei (dort ja auch nur in den Jugendabteilungen), bis dann Genk ein goldenes Händchen vor 2,5 Jahren besaß und ihn entdeckte und in Folge groß rausbrachte.

Vielleicht mal den damaligen Scout von Genk fragen, ob er nicht zum BVB wechseln mag. tung


Das hatte vor allem rechtliche Gründe gehabt, warum Bailey als Minderjähriger bei so kleinen Vereinen angeheuert hat. Es war kein Zufall, dass Bailey drei Tage nach seinem 18. Geburtstag nach Genk wechselte. Der wurde damals von seinem Stiefvater in halb Europa angeboten. Das war also ähnlich wie bei Kagawa, der von Thomas Kroth mehreren Bundesligisten angeboten wurde.

In der global vernetzten Fussballwelt gibt es das nur noch ganz selten, dass man einen total unbekannten Spieler irgendwo ausgräbt und dann wirklich auch der einzige Verein ist, der da dran ist.
Hassane Bande _könnte_ so jemand sein, wobei ich natürlich nicht weiss, wie das lief. Vielleicht hat den auch ein Berater nach Belgien zum Probetraining gebracht.
https://www.transfermarkt.de/hassane-bande/profil/spieler/504259
https://www.youtube.com/watch?v=oyJSATjKaMw
Den haben die wortwörtlich vom hinterletzten Sportplatz verpflichtet. grins

Um den Bogen aber nochmal zu bekommen, Sergio Gomez ist jedem Verein, der solche Talente grundsätzlich auf Schirm hat, bereits lange bekannt. Mir und jedem anderen der die U17 EM am Fernsehen verfolgt hat, ist der Junge ebenfalls seit Monaten bekannt. Ich finde, spätestens wenn Spieler live im Fernsehen zu sehen sind, sind sie keine 'Geheimtipps' mehr, die ein Scout zufällig entdeckt hat. Die Leistung vom BVB ist es eben, so Jungs wie Sancho, Isak oder jetzt Gomez zu überzeugen hier her zu kommen.

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Aki Watzke zur Entlassung von Marco Rose: "Er ist hier nie so komplett angekommen und irgendwas war da, was dem Ganzen so ein bisschen im Wege stand. Wir wissen es ja selbst nicht so genau."

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Doc_Gonzo am 09.02.2018 um 15:27 Uhr bearbeitet
Sergio Gómez [-] |#8
09.02.2018 - 21:47 Uhr
Zitat von Borsigplatz
Der Punkt ist ganz einfach: Die Mehrheit geht mittlerweile davon aus, dass diese Supertalente wie Dembele, Sancho oder auch Mor zum BVB kommen, um hier den Durchbruch zu schaffen und dann zu einem größeren Verein zu wechseln. Die Bindung zum Verein ist bei ausländischen Talenten auch nicht so ausgeprägt, wie wenn wir einen Spieler aus dem eigenen Nachwuchs oder aus Deutschland heranführen.

Denke auch nicht, dass Sancho und Gomez dauerhaft planen beim BVB zu bleiben. Um aber den ganz großen Durchbruch zu schaffen müssen die Spieler auch erstmal ein außergewöhnliches Level erreichen. Ist das der Fall, profitieren wir alle davon.


Richtig. Ich sehe diese Jungs daher mittlerweile auch eher als Geldanlage. Schön zu sehen ist andererseits natürlich, dass wir uns nun offensichtlich einen guten Ruf als Ausbildungsverein aufgebaut haben und sogar vielversprechende Talente aus den Topclubs von England oder Spanien zu uns wechseln.
Wichtig für die Zukunft ist nur, dass man drumherum sportlich und auch hierarchisch ein stabiles Gefüge entwickelt, um sich nicht allzu abhängig von diesen Spieler zu machen. Ganz wichtig dabei sind mMn Identifikationsfiguren wie Reus als Art Gegengewicht. Leider ist Reus zu oft verletzt und wir haben nun allgemein zu wenig solcher Leistungsträger, die mit dem BVB was reißen wollen.

Zudem sollte man bei diesen Talenten klar kommunizieren, dass das ein Geben und ein Nehmen ist und bspw. in den ersten zwei Jahren ein Wechsel überhaupt nicht zur Debatte seht und diesen Standpunkt natürlich auch souverän vertreten. Vertraglich hat der BVB sowieso alle Trümpfe in der Hand.

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Afugrnud enier Sduite an enier Elingshcen Unvirestiät ist es eagl, in wlehcer Rienhnelfoge die Bcuhtsbaen in eniem Wrot sethen, das enizg wcihitge dbaei ist, dsas der estre und lzete Bcuhtsbae am rcihgiten Paltz snid. Der Rset knan ttolaer Bölsdinn sien, und du knasnt es torztedm onhe Porbelme lseen. Das ghet dseahlb, wiel wir nchit Bcuhtsbae für Bcuhtsbae enizlen lseen, snodren Wröetr als Gnaezs.
Sergio Gómez [-] |#9
12.02.2018 - 14:36 Uhr
Zitat von Acula

Zitat von Borsigplatz

Der Punkt ist ganz einfach: Die Mehrheit geht mittlerweile davon aus, dass diese Supertalente wie Dembele, Sancho oder auch Mor zum BVB kommen, um hier den Durchbruch zu schaffen und dann zu einem größeren Verein zu wechseln.


Das war doch sowieso von Anfang an klar. Ich habe nie damit gerechnet, dass jemand wie Dembele langfristig beim BVB bleibt.
An sich ein gutes Geschäftsmodell. Problematisch wird das Ganze nur, wenn man damit anfängt (wie bei Dembele) diese jungen Spieler nach dem ersten starken Jahr schon wieder zu verkaufen. Selbst wenn sie noch 4 Jahre Restvertrag haben.

Dann hat man nämlich wirklich kaum was von diesen Spielern, wenn man erst das Risiko und die Arbeit des Aufbauens dieser jungen Talente auf sich nimmt, und sobald sie dann durchstarten, erntet man nicht etwa die Früchte, sondern verkauft sie direkt.

Ich hoffe daher, dass man bei den anderen Talenten wieder zu der Strategie von 2010 zurückkehrt, also nicht auf Profit aus ist, sondern die Toptalente solange es geht zu halten um von ihnen sportlich zu profitieren.


Das stimmt doch gerade beim Beispiel Dembele überhaupt nicht. Was hat an den Jungen denn aufbauen müssen? Der hat in seinen ersten 10 Bundesligaspielen bereits 6 Scorer produziert gehabt und spätestens zur Rückrunde war die gesamte Mannschaft meines Erachtens in einer absurden Abhängigkeit von ihm! Der hat hier ohne Anlauf funktioniert und nicht umsonst sofort eine Ablöse eingebracht, die auf der Welt bis dato genau einmal gezahlt wurde. Mehr kann man von dieser Kategorie Spieler kaum profitieren, da man sofort maximale Leistung und (deswegen) maximale Ablöse bekommen hat!

Die Strategie von 2010 kann man sich zudem nicht so einfach aussuchen, sondern ist darauf angewiesen, dass die Spieler nicht weg wollen und trotzdem Leistung bringen - heute wollen vor allem die Spieler nicht weg, die keine Leistung bringen und daher für andere Vereine recht uninteressant sind. Damals haben einige Spieler der Reihe nach eigentlich zu günstig verlängert. Allen voran die Führungsspieler, die überall hätten deutlich mehr verdienen können, aber lange trotzdem geblieben sind. Genau diese Spieler, die top Leistungen bringen, aber dennoch bedingungslos zum Verein stehen und dafür auch mal ein finanziell attraktiveres Angebot ablehnen, bekommt man aber nicht einfach so, sondern man muss verdammt viel Glück oder - besser - Geld haben, um diese Spieler dann letztendlich auch zu halten, weil die Identifikation mit Vereinen, aufgrund der Geldmenge auf dem Markt, zu leicht käuflich ist. Also auch für den BVB. Loyalität zu kaufen ist jedoch ohne Transfereinnahmen offensichtlich nicht möglich, wenn man sich mal die Bilanzen ansieht - und ja: selbst mit einem kleineren Kader würde das nicht bedingungslos und ewig funktionieren, da die Inflation im Markt dafür zu hoch ist.

Daher nehme ich lieber 100 Mio. Gewinn mit einem 20 jährigen mit, selbst wenn er am Ende nur ein Jahr sportlich geliefert hat, anstatt 20 Mio. mit einem Endzwanziger, der in 3 Jahren ein herausragendes Jahr hatte und den Rest seines Vertrages sein Gehalt kaum wert war - was noch so eine Sache ist, bei der man sich bei den Talenten weniger Sorge machen muss, da Flops nicht so teuer sind.

Trotzdem geht mir diese Vorverurteilung und Pauschalisierung bei allen Talenten mittlerweile gewaltig auf den Senkel. Wer sagt denn, dass sich mit Gomez und Co. langfristig nichts aufbauen lässt? Immerhin hätte Gomez sich auch beliebig innerhalb der spanischen Liga verleihen lassen können, um dann auch so auf einen Kaderplatz bei Barca zu kommen. Hat er aber nicht, weswegen der Kaderplatz bei Barca (oder sonst wo) nicht das ultimative Ziel sein muss!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von BVBBC am 12.02.2018 um 14:38 Uhr bearbeitet
Sergio Gómez [-] |#10
08.04.2018 - 20:32 Uhr
Zitat von Clinter
Zitat von UnderratedCritic

Zitat von stanleebuddha

Zitat von AlexisSanchez

Habe mich echt gefreut, dass er heute sein Debut feiern durfte im besten Stadion.
Ich halte generell sehr viel von ihm.
In 4 Minuten mal eben die beste Ecke geschlagen seit langem und dazu noch einen wirklichen Zuckerpass auf Sancho. Da konnte man sehen was er für eine überragende Übersicht hat und genau die richtige Passtärke.
Was Gomez in 4 Minuten gezeigt hat war schon GEFÜHLT(bevor die Götze Jünger wieder komplett durchdrehen) mehr als Götze in einer Saison bei uns. Nur das Götze eben viel, viel , viel mehr verdient...


Genau wie bei Sancho (und eigentlich auch bei Isak) sieht man sofort (auch wenn es nur Miuten waren), dass der Typ "das gewisse Etwas" hat. Ich würde echt gerne mal für ein paar mehr Minütchen einen "Baby-Sturm" 2.0 sehen, so z.B.:

-------------------- Isak ------------------
--- Sancho --- Gómez --- Pulisic ---

Also um die Zukunft ist mir nicht bange. Wenn die nächste Saison erstmal akklimatisiert sind, kann das echt was werden.


Wenn jedes Spiel wie in München aussehen soll, dann kann man so auflaufen. Dahinter dann noch Weigl und Dahoud. Anscheinend hast du die letzten Wochen verpasst und die Problematik, die wir haben.

Welche Problematik haben wir denn?


Zumal der User stanleebuddah was von ein paar mehr Minütchen geschrieben hat und nicht das man jetzt jedes Spiel obige Startaufstellung bringen sollte.

Und ich bin da ganz bei stanleebuddah. Pulisic spielt sowieso meistens. Je nach Spielstand wüßte ich nicht warum man den jungen Wilden nicht spätestens ab nächster Saison deutlich mehr Einsatzzeiten zugestehen sollte. Sowohl ihr Potential als auch die bisher gezeigten Leistungen stimmen mich sehr optimistisch das die durchaus eine Bereicherung für unser Spiel darstellen können. Das gilt für Isak und Sancho sowieso, und grundsätzlich natürlich auch für Gomez. Bei Letzterem ist es natürlich nicht wirklich seriös zu beurteilen, aber das kurze Debüt war schonmal gut.
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