Diskussionsrunde

Schiedsrichter-Leistungen in der Bundesliga! Teil 2

18.09.2006 - 10:59 Uhr
Bitte hier weiter.

MfG

Pate
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Quelle: www.bild.de
...Später verriet Nürnberg-Torwart Raphael Schäfer (33) dann: „Ich habe Gagelmann hinterher gefragt, warum er nur eine Minute nachspielen ließ. Er meinte, dass es doch ein Dreckskick war und wir froh sein sollen, dass es vorbei ist.“

Ein zweiter Club-Spieler hörte Gagelmann angeblich sagen: „Ihr haut euch hier nur auf die Socken, seid froh, dass es vorbei ist.“ Auch die Hamburger wunderten sich über Gagelmann. David Jarolim (32): „Er hat unfassbar arrogante Sprüche auf dem Platz rausgehauen. Das habe ich noch nie erlebt.“

Gestern dagegen schwieg Gagelmann. Er wollte sich auf BILD-Nachfrage nicht äußern...
Unfassbar dieser Gagelmann. Wer so wenig bock auf seine eigene Tätigkeit hat, der sollte dann einfach nicht mehr pfeifen dürfen!

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-------------------------Adler---------------------------
----van Buyten----Kompany-----Bouhlarouz-----
--------------De Jong---------Ze Roberto-----------
Son---------------Van der Vaart----------------Elia
-----------------Petric---------Guerrero-----------------

Bank: Rost, Mathijsen, Atouba, Wicky, Beinlich,
Jarolim, Jansen, Troche, van Nistelrooy, Barbarez
(HSV-Traumelf 2004-2021)
Es ist doch immer wieder interessant, wie oft auf den Schiedsrichter rumgehackt wird. Dem Schiedsrichter werden fast keine Fehler verziehen, verschiesst aber ein Stürmer 5mal vor dem Tor, wird nichts gesagt. An Niederlagen ist bei einigen Fans immer der Schiedsrichter schuld, völlig egal, was für ein "Grotten Kick" die Mannschaft abgeliefert haben. Was noch interesannter ist, fordert man diese Leute auf, doch selber mal auf den Platz zu stehen und ein Spiel zu leiten, ziehen Sie den Kopf ein. Es ist schlichtweg unmöglich alles zu sehen, und dann noch innert bruchteil einer Sekunde zu entscheiden, Pfiff oder kein Pfiff. Zumal man nicht vergessen darf, dass die Schiedsrichter meistens von Ihrem Lohn nicht Leben können.

Zum genannten Fall. Ja, der Schiedsrichter hat eine Vorbildsfunktion. Natürlich sollte er solche Aussagen nicht machen. Aber, wenn man ein Spiel leitet, dass "total Langweilig" ist und zudem noch immer Angemotzt wird, staut sich das auf. Der Schiedsrichter ist auch nur ein Mensch, und normale Menschen müssen Ihrem Ärger auch mal Luft machen. (Aber auf dem Fussballplatz ist das logischerweise der falsche Zeitpunkt)

Aber ich sehe in den Spielern genauso eine Vorbildsfunktion. Auch sie stehen im Fokus, werden sogar mehr "vergöttert" von den Fans als die Schiedsrichter. Das ständige lamentieren, gestikulieren und diskutieren mit dem Schiedsrichter, verhalten Sie sich nicht wie ein Vorbild. Eigentlich könnte ein Schiedsrichter, bereits beim ersten Reklamieren Gelb zücken. Würde ein Schiedsrichter mal kein "Fingerspitzengefühl" walten lassen und alles genau nach Reglement durchziehen, stehen ziemlich schnell nicht mehr so viel Spieler auf dem Platz.

Ich bin selber Schiedsrichter und kenne viele Schiedsrichter. Kritik ist immer erlaubt (nicht wie von vielen behauptet). Diese muss aber sachlich und nicht emotional rüber kommen. Dadurch wird auch gelernt. Ich denke aber, wenn man ein Schiedsrichter bei jedem Entscheid kritisiert, müsste man auch jeden Fehlpass oder Fehlschuss Kritisieren...

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Gruss disler

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Respektiere den anderen so, wie du selber gerne Respektiert werden möchtest

Zitat von ThunderBlaze:
Zitat von disler:
Es ist doch immer wieder interessant, wie oft auf den Schiedsrichter rumgehackt wird. Dem Schiedsrichter werden fast keine Fehler verziehen, verschiesst aber ein Stürmer 5mal vor dem Tor, wird nichts gesagt. An Niederlagen ist bei einigen Fans immer der Schiedsrichter schuld, völlig egal, was für ein "Grotten Kick" die Mannschaft abgeliefert haben. Was noch interesannter ist, fordert man diese Leute auf, doch selber mal auf den Platz zu stehen und ein Spiel zu leiten, ziehen Sie den Kopf ein. Es ist schlichtweg unmöglich alles zu sehen, und dann noch innert bruchteil einer Sekunde zu entscheiden, Pfiff oder kein Pfiff. Zumal man nicht vergessen darf, dass die Schiedsrichter meistens von Ihrem Lohn nicht Leben können.

Das sehe ich nicht so. Dem Schiri werden durchaus Fehler zugestanden. Allerdings ist diese Saison die Fehlerquote enorm hoch. Dazu kommt noch das man sich als Spieler oder Trainer gegenüber die Leistungen des Schiris gar nicht äußern darf, ansonsten handelt man sich eine Strafe ein. Baut der Spieler Sch... schaut das schon ganz anders aus. Hinzu kommt das der Schiri selbst zu seinen Fehler nicht zu stehen scheint. Was spricht dagegen zuzugeben das hier und da ein Fehler begangen wurde? Ich finde, das würde dem Schiri viel mehr Respekt einbringen als wenn er einfach in die Katakomben läuft und ins Auto steigt. Besonders wenn es um Entscheidungen geht die dann die nächsten Spiele (Gelbe oder Rote Karten, Elfmeter usw) beeinflusst. Wenn ein Schiri zu seinen Fehlern steht dann wird mit ihm doch auch ganz anders umgegangen. Der beste Schiri in meinen Augen war Bernd Heynemann. Er hat insgesamt nicht nur gute Spiele gepfiffen, sondern war bei Fans, Spielern, Trainern und Funktionären deswegen beliebt weil er mit den Akteuren gesprochen hat, Karten nur dann Zog wenn es auch notwendig war und zudem hin und wieder zugab wenn er mal schlecht gepfiffen hat. Solche Schiris haste leider heute nicht mehr. Zumindest fällt mir derzeit keiner ein. Vielleicht Bibi Steinhaus. Und das als Frau. Kommt dann noch so ein Verhalten wie von Gagelmann hinzu... Nunja. Wie dem auch sei. Der Schiri ist über alles erhaben, aber irgendwann wird das nicht mehr funktionieren. Da kann der DFB noch wer weiß wie viel Strafen verhängen. Irgendwann reicht es. Schließlich geht es ei den Vereinen um viel Geld, teilweise stehen (im Abstiegskampf) Existenzen dahinter. Vielleicht wird es in der Tat Zeit den Profischiri einzuführen. Den Chip im Ball, den Torrichter und den Videobeweis brauchen wir nicht. Früher wurde ja auch anständig gepfiffen. Und ne gewisse Fehlerquote sei jedem Schiri zugestanden. Fussball muss auf jeden Fall menschlich bleiben.


Ich respektiere deine Meinung, nur solche Aussagen wie "die Fehlerquote ist in dieser Saison enorm hoch", "ich finde", "irgendwann reicht es", "früher wurde anständig gepfiffen" sind Aussagen die rein subjektiv sind. Die einzig empirisch verwertbare und dazu auch noch neutrale Sichtweise ist der interne Schiedsrichter-Bewertungsbogen. Alles andere ist ziemlicher Mumpitz. Ich hatte es mit der Kicker-Rangliste versucht, das wurde ja gleich abgekanzelt.
Heutzutage gibt es 40 Kameras am Spielfeld und trotzdem wird hier Woche um Woche über Entscheidungen diskutiert, siehe etwa Daems' und Reus' Abseits. Selbst wenn klar zu erkennen ist, dass es Abseits war, vor allem bei Daems, wird noch was von "Im Zweifel für den Angreifer" gefaselt, als Schiedsrichter bist du da der letzte A*sch. Jeder Einwurf wird kommentiert, jeder Abstoß, jede Auswechslung. Da hilft es dann nicht, wenn man über die Schiedsrichter herzieht, weil sie "arrogant" sind oder was weiß ich. Gerade dieser Satz, sollte er so gefallen sein, mit dem "Dreckskick" kommt pro Spieltag in dieser oder ähnlicher Form wahrscheinlich ein paar Mal vor, das ist dann halt Smalltalk und jetzt wird so ein Fass aufgemacht. Wenn er das mit dem "verlieren" (HSV) so gesagt hat, dann ist das was anderes, aber ich warte lieber auf Beweise.

Und die Profi-Schiri-Diskussion ist doch müßig, dadurch pfeift kein Schiedsrichter besser, wieso auch. Ganz im Gegenteil, Profi-Schiedsrichter haben nur diesen einen Job und sind davon abhängig, sie stehen also noch viel mehr unter Druck und sind eventuell sogar anfälliger für Spielmanipulationen

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Yo, yo, yo. 1-4-8-3-3-6-9, der Mann aus Alberquerque. Was geht, biatch. Spit nach dem Ton.

+++Wirbelsäule verletzt: schwäbisches Zirkusschweinchen muss Karriere beenden+++

"Hey Vasquez, bist du schonmal für 'nen Mann gehalten worden?" "Nein und du?" Bestes Filmzitat aller Zeiten!
Nehmen wir mal folgendes Szenario an:

Mannschaft A spielt gegen Mannschaft B. In Reihen der Mannschaft A vergibt der Stürmer C eine Reihe von besten Torchancen, schießt am leeren Tor vorbei, verstolpert usw... Es steht die ganze Zeit 0:0, Mannschaft A kommt nochmal zum Angriff. Ein Spieler der Mannschaft A wird im Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht, es muss Elfmeter geben. Schiri S pfeift aber nicht, das Spiel läuft einfach so weiter. Nach 90 Minuten endet das Spiel 0:0.
Mannschaft A ist natürlich enttäuscht, dass man 2 Punkte hat liegen lassen, trotz Überlegenheit und bester Torchancen. Aber Spieler und Funktionäre der Mannschaft A werden nach dem Spiel wohl kaum sagen: "Wir haben hier zwei Punkte wegen unserem unfähigen Stürmer liegen lassen" (würden so krass wohl nur wenige sagen) oder "Wir haben es hier trotz klarster Torchancen nicht geschafft, den Sieg zu erzwingen". Mannschaft A wird in Interviews wohl durchklingen lassen, dass der nicht gepfiffene Elfmeter Schuld war an den 2 fehlenden Punkten, auch wenn es niemand direkt ausspricht.

Was ich damit zeigen will: Schiedsrichter machen Fehler, ja das ist korrekt. Aber Spieler wohl nicht? Spieler haben teilweise grottige Fehlpassquoten, versemmeln Chancen en masse, kriegen im Spiel nix auf die Reihe. Aber im Spiel war eine (!!!) Entscheidung des Schiedsrichters entscheidend, dass man nicht gewonnen hat oder was auch immer. Man sollte sich auch mal viel mehr an die eigenen Nase fassen und sagen: Wir waren heute (auf gut deutsch) einfach zu blöd und zu schlecht um zu gewinnen.

Zu der anderen Sache: Ich denke, dass sich Schiedsrichter vor der Kamera nicht äußern wollen, aber nach dem Spiel schon teilweise zu Vereinsverantwortlichen hingehn und sich persönlich entschuldigen wenn sie falsch lagen. Das muss man auch nicht vor der Kamera machen. In die Kamera irgendwas stammeln kann jeder, auch wenn keiner will. Sich persönlich bei den Betroffenen zu entschuldigen da ist viel mehr dabei.
Zitat von Schuetzi10:
Das gestern war gut? Ich fand Kassai lag schon oft daneben.

- Elfmeter zum 1:0 : Alaba wird aus kurzer Distanz angeschossen, der Arm macht keine Bewegung, den darf man für mich so nicht geben
- Beim 2:0 steht Ronaldo klar im Abseits
- Luiz Gustavo darf bis in die Verlängerung hinein foulen, ehe er einmal gelb sieht
- Ribery sieht nach 3 Checks gegen Pepe und einem taktischen Foul an Kaka keine gelbe Karte
- Real Madrid wird eine sehr aussichtsreiche Chance abgepfiffen, Marcelo soll im Abseits gestanden haben, stand aber 2m hinter den Spieler von Bayern.

Das sind schon Sachen mit höherer Tragweite, vor allem die ersten beiden Tore.


Ich fand auch, das gestern war insgesamt gut:

- Die Situation zum Elfer für Real habe ich nicht gesehen (durfte auf Befehl leider erst um 21.00 Uhr umschalten :D ), kann ich also nicht bewerten. Möglicherweise eine Fehlentscheidung.

- Vom 2:0 habe ich immerhin die Wiederholung gesehen :). Sicher, war Abseits. In der Kameraeinstellung gut zu erkennen, dass Ronaldo 30 - 50 cm im Abseits stand. Vergleiche ich mit dem Kopfball von Gomez anfangs der 2. Halbzeit. Der Ball ging ähnlich weit (oder vielmehr knapp) am Tor vorbei. Warum ich das vergleiche? Wenn ein Spieler eine Entscheidung trifft, die dazu führt, dass er das anvisierte Ziel knapp verfehlt, spricht man vom Pech des Spielers. Beim Schiri ist es gleich ein Riesenfehler.

- Die Fouls von Luiz Gustavo und Ribery - da habe ich kein einzelnes Foul gesehen, das für sich gesehen eine gelbe Karte nach sich ziehen müsste. Und wann der Schiri dann die Summierung der Fouls für verwarnungswürdig hält, liegt doch in seinem Ermessensspielraum. Und die Auslegung gestern passte imo zu seiner sonstigen Spielleitung. Klar kann man darüber diskutieren, ob man nicht auch eher (bei Gustavo) bzw. überhaupt (Ribery) eine gelbe Karte hätte geben können (ich selbst hätte es sicher getan), aber wie bereits gesagt, der Schiri hat da einen Auslegungsspielraum. Von Fehlern kann in meinen Augen hier keine Rede sein, nur von einer anderen Ermessensausübung. Die sicher vertretbar gewesen wäre; die gestrige aber eben halt genauso.

- In der Szene mit Marcello gebe ich Dir recht, das war deutlich und man hätte das wohl auch erkennen können.

Bleibt also ein gröberer, ein leichterer und ein wahrscheinlicher Fehler. Halte ich eigentlich für eine ganz gute Quote. Zusammen mit der absolut entspannten Spielleitung, die trotz der Brisanz nie auch nur ansatzweise hat Hektik aufkommen lassen, nenne ich das eine insgesamt richtig gute Leistung.


Zum Profi-Schiri: Was erwartet man sich davon?

- Die Augen werden von einer ausschliesslichen Berufsausübung als Schiri nicht besser.

- Der Erfahrungsschatz wird nicht signifikant höher, da ich davon ausgehe, dass viel mehr als 1 Spiel pro Woche auch bei Vollprofi-Schiris nicht drin ist.

Ich behaupte mal ganz dreist, Herr Kassai gestern hätte auch als Vollprofi das Spiel kein Stück anders geleitet. Überhaupt pfeifen doch die allerwenigsten Schiris des Geldes wegen. In der 1. und 2. BL z.B. sehe ich das Entgelt als (durchaus angemessenen) Ersatz für die investierte Freizeit und die erforderlichen unbezahlten Urlaubstage, sodass man nicht aus wirtschaftlichen Notwendigkeiten heraus mit dem Pfeifen kürzer treten muss, mehr aber auch nicht. Und, soweit ich mich dazu noch vage an Schiri-Äußerungen erinnere, ist denen dieses Konstrukt auch völlig ausreichend so.
Wer hängt denn seinen Beruf effektiv an den Nagel, um für eine unbestimmte Zeit ausschließlich als Schiri tätig zu sein bzw. wie hoch müsste man denn so jemanden bezahlen, damit er das Risiko eingeht?

Grundsätzlich bin ich ohnehin der Meinung, dass die meisten Spiele erheblich besser wären, würden die Spieler so wenige echte Fehler (nicht Auslegungsgeschichten, die sieht sowieso jeder anders) wie die Schiris machen. Und mit ihren ständigen Täuschungsversuchen und Tricksereien aufhören. Die machen es jedenfalls nicht einfacher, eine Situation korrekt zu entscheiden.

Ich fände es gut, wenn man die Schiris insgesamt einmal Vorschläge erarbeiten lässt, was ihnen die Spielleitung erleichtern würde. Wenn technische Hilfsmittel dabei sind, okay, wenn nicht, auch gut. Und diese Vorschläge müsste man dann auch konsequent umsetzen (da wird aber das Regelboard der FIFA schon davor sein :D ).
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Helmi59 am 26.04.2012 um 23:59 Uhr bearbeitet
Zitat von Bananenflanke_1983
Quelle: www.zeit.de
Schiedsrichter-Test

Ich Blinder hätte Freistoß gegeben



Als Sportreporter weiß ich vieles besser als der Schiedsrichter. Doch beim Test als Schreibtisch-Schiri sehe ich Handspiele ohne Hand und gebe Elfmeter, die keine sind...
Ein ganz interessanter und selbstkritischer Artikel über den Schiri-Workshop für Sportjournalisten.


Für mich ein ganz schwarzer Spieltag der Scheidsrichter, oder auch nicht?!!
Vom Freitag angefangen über den Samstag, bis hin zum Sonntag.

Gefühlt unendlich viele Fehl-, aber auch sehr viele richtige Entscheidungen.
Dortmund,Rode, Handspiele,fast Tätlichkeiten, Schiedsrichterbelästigung(?), passive Abseits Entscheidungen, Einwürfe, schnelle Freistösse mit rollendem Ball, Torwart Attacken im Fünfmeterraum... Wahnsinn.

Nun hatte ich die Zeit eine Möglichkeit, oder gar den Willen eine Szene mehrmals, auch im Spiel zu beäugen und ich stehe sowohl konform wie im clinch mit eigenen sowie den gegnerischen Fans.
Unglaublich viele Meinungen nach all den Einstellungen, Blickwinkeln und von Expertenmeinungen geänderte Analysen auf einen eindrücken.

Und die "armen" Jungs müssen vielleicht in vierzehn Tagen wieder ran, zu dem Verein dem vor kurzem in einem bruchteil von Sekunden eine positive Situation abgepfiffen wurde.

Fandel, Merk und co... Diesen Spieltag gilt es auf Vinyl festzuhalten.

Respekt den Quertänzern.

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Noch ein Kilo Hack,ein bisschen Schinken,Putenstreifen und zwei Hänchenkeulen. Dann schmeckt der Salat.
Also bis vor kurzem lief ja die Rugby-WM. Wenn der Referee in diesem Sport eine Entscheidung fällt - durchaus auch eine diskussionswürdige oder nicht-eindeutige - dann gilt es als absolut verpönt (und ich konnte es auch keinmal beobachten), als Spieler darüber zu diskutieren oder lamentieren.

Vergleicht man das mit Fußball, wird einem ziemlich schnell klar: das Problem sind nicht die Schiedsrichter(-Leistungen): das Problem liegt bei dem, was allgemein auf dem Feld passiert. Das "Sportsmanship", der Sportgeist, hat sich doch vor langer Zeit aus dem Profifußball verabschiedet (Ausnahmen wie Puyol oder Klose bestätigen die Regel). Über jede Entscheidung des Schiedsrichters wird lamentiert, diskutiert, sich beschwert. Es werden Täuschungsversuche angestellt, in manchen Spielen scheinen sich alle Protagonisten, einschließlich der Zuschauer, mehr auf den Mann in Schwarz als auf das eigentliche Spiel zu konzentrieren.
Und die ständigen Diskussionen über die Leistungen der Schiedsrichter in diesem Forum spiegeln das Ganze exzellent wieder. Ich finde das unmöglich, ja peinlich.

Ich wünsche mir eine Fußballwelt, in der solche Dinge mal bekämpft werden. Die Refs sollten anfangen, gelbe Kartons zu verteilen, sobald ein Spieler auch nur den Mund öffnet. Für jeden sterbenden Schwan. Jedes Gemeckere. Werden dabei vielleicht ein paar Spieler zu "Unrecht" bestraft? Vielleicht. Werden einige Spiele mit zwölf Mann auf dem Platz beendet? Sicherlich! Aber es würde recht schnell dazu führen, dass dieser Sport wieder an Ehrlichkeit zurückgewinnt. Und vielleicht auch dazu, dass die Schiedsrichter endlich mal aus der Schusslinie geraten.
Ich gehe mal davon aus, dass es auch einige Tage danach noch nicht zu spät ist, freekolums Beitrag vom 3. November zu applaudieren. Besonders dort wo er auf das sehr unterschiedliche Auftreten und Benehmen von professionellen Rugby- und Fussballspielern auf dem Rasen hinweist, macht er zu Recht auf einen Bereich aufmerksam, in dem der Fussball schlecht aussieht und er keine Lorbeeren erntet. Denn wenn im Rugby - einem Sport wo heftiger Körperkontakt und wichtige Schiedsrichterentscheidungen die Regel sind - Respekt und Akzeptanz sowohl gegenüber der anderen Mannschaft als auch gegenüber dem Spielleiter eine Selbstverständlichkeit sind, gibt es beim Fussball (auch dann wenn nichts wirklich Bewegendes geschehen ist) häufig, zu häufig, Kinoeinlagen und Unschuldsengel "en masse", undisziplinierte Rudel und gestikulierende Laienschauspieler, schlecht gespielte Komödien und überspitzte Dramen. Dabei beeindrucken diese meistens übertriebenen Szenen schon lange niemanden mehr, sie nerven nur noch und tragen zum schlechten Image des Fussballs bei nicht so stark implizierten oder begeisterten Zuschauern bei.

Häufig, besonders in den letzten Wochen, kommt mir dabei folgende, viel zitierte Aussage, deren Autor mir leider jetzt nicht präsent ist, in den Sinn: "Rugby ist ein Sport für Rowdys der von Gentlemen gespielt wird, Fussball ein Sport für Gentlemen der von Rowdys gespielt wird." Auch wenn verallgemeinernde und überspitzte Formulierungen, wie hier, nicht immer allen anvisierten Personen gerecht werden, trifft diese, für den Fussball nicht sehr günstige Aussage in vieler Hinsicht den Kern eines echten Problems.

Das muss nicht so bleiben. Dazu aufgefordert von den dafür verantwortlichen Verbandsgremien, sollten Schiedsrichter anfangen, konsequent solch unwürdiges Verhalten zu sanktionieren; eine Verbesserung der diesbezüglichen Lage würde mit Sicherheit zügig eintreten. Und man komme mir bitte nicht mit der Emotionalität im Fussball, diese gibt es in allen anderen Mannschaftssportarten auch, ohne dass man sich dafür wie schlecht erzogene Jugendliche aufführen muss. Im Übrigen geben, im Vergleich zum Rugby und zu den grossen Hallensportarten, auch die streitbaren und aggressiven "Fussballfans" auf den Stehtribünen (es gibt nicht nur sie, auch andere, Gott sei Dank, aber anderswo gibt es eigentlich nur andere), dann wenn sie "in Aktion treten", ein Bild ab, das so nicht auf einen Sportplatz gehört. Aber bei diesem , breiter gefächerten, gesellschaftlichen Problem sind in der Tat andere, vor allem andere in der Verantwortung.

Es gibt aber nicht nur ein Problem von mangelndem Respekt gegenüber dem Schiedsrichter und den Mitspielern der anderen Mannschaften, es gibt in Wirklichkeit auch ein leistungsmässiges Problem auf der Ebene der Schiedsrichter, die in den Spitzenligen amtieren. Fehlentscheidungen hat es sicherlich schon immer gegeben - auch ich hab solche direkt miterlebt, auf einem bescheidenen Niveau, und das ist schon lange her - aber dermassen viele und oft in spielentscheidenden Szenen wie derzeit sind dann doch wohl sehr selten gewesen. Es trifft sicherlich zu, dass die zahlreichen Fernsehkameras zu einer konsequenteren Aufdeckung dieser "Missgeschicke" beitragen, aber das ist kein Grund, der Problematik tatenlos zuzuschauen, im Gegenteil. Nachdem, durch die Einführung der Torlinientechnik - auf die, angesichts der wenigen Gelegenheit wo sie zum Einsatz kommt, durchaus hätte verzichtet werden können - der prinzipielle Bann gegen den Rückgriff auf technische Mittel gebrochen ist, wären die Fussballgremien sehr gut beraten wenn sie, im Fahrwasser der Niederländer die hier Vorreiter zu sein scheinen, zügig über die zeitnahe Nutzung der Fernsehbilder während des Spiels - in bestimmten, vorher definierten Situationen und nach klar geregelten Modalitäten - beraten und entscheiden würden. Auf Grund der Erfahrungen die in immer mehr Sportarten mit dieser Technik gemacht worden sind, scheinen mir die Vorteile die Nachteile bei Weitem zu überwiegen. So würde z.B. das Spiel nicht häufiger und nicht länger unterbrochen als eh schon jetzt in hektischen Szenen, im Gegenteil, und Diskussionsstoff über abgelaufene oder anstehende Spiele würde es weiterhin zur Genüge geben, nur käme das Thema der (mangelnden) Gerechtigkeit etwas aus der Schusslinie.

Der Fussball tut sich ja bekannterweise schwer mit Reformen - und diese Zurückhaltung ist ja vom Prinzip her oft richtig gewesen - aber es ist jetzt an der Zeit, durch mehr Respekt und mehr Transparenz unter den Aktiven und während den Begegnungen, das letztlich vielfach beschädigte Bild des Fussballs wenigstens auf dem Rasen und über den Weg des Spiels aufzupolieren.
Hallo zusammen,

mMn nach haben sich die Schiri-Leistungen deutlich verschlechtert.
Für mich als Dortmund-Sympatisant war die gestrige Leistung des Schiri-Trios natürlich absolut enttäuschend, aber diese konstant schlechten Leistungen und Fehlentscheidungen ziehen sich leider schon durch die gesamte Saison. Es wird endlich Zeit, dass wir die uns UND die Schiris durch technische Hilfsmittel vor so welchen (Spiel-)entscheidenden Fehlentscheidungen zu schützen.

Eine andere Sache, die mir noch auf der Seele liegt, ist der Schutz von talentierten/spektakulären Offensivspielern. Hier lassen die Schiedsrichter häufig zu viel laufen und versuchen nicht, die Offensivspieler zu schützen. Gestern hat es ja z.B. Dembele erwischt, dessen Gegenspieler in den beiden Situationen noch nichtmal mit einem Freistoßpfiff bedacht wurden.
Versteht mich bitte nicht falsch, Härte gehört mit zum Spiel und ist ein legitimes Instrument für technisch lemitierte Mannschaften. Allerdings kann es sich kontraproduktiv auf die Anziehungskaft der Bundesliga auswirken. Denn machen wir uns nichts vor, die meisten neutralen Zuschauer wollen eher nicht "Männerfußball" sehen, sondern offensiven Wirbel und technische Eleganz.
Sollte die Bundesliga also zu einer Kampfliga verkommen, kann es ganz schnell passieren, dass die Bundesliga für den neutralen nationalen Fan ganz schnell an Attraktivität verliert.
Ein gutes Beispiel für einen ANGEMESSENEN Schutz von Superstars bietet übrigens die spanische LaLiga. Hässliche Aktionen gegen die Superstars dort sind extrem selten und werden von den Schiedsrichtern sofort geahndet. Das hat insgesamt dazu geführt, dass das fußballerische Niveau in der Liga Insgesamt wesentlich höher ist als in Dtld.
Btw, es gibt auch ein Beispiel aus den vergangenen Jahren, wie man ohne übertriebenen Härte, sondern mit Technik und Offensivspiel auch ohne die großartigen Starts zum Erfolg kommen kann. Gladbach unter Favre. Würden sich mehr deutsche Fußballklubs daran ein Beispiel nehmen, würde das die Attraktivität der Liga langfristig deutlich steigern.
Man kann sich bei dem ganzen "eindreschen" auf die Schiedsrichter des Eindrucks nicht erwehren, dass es nur dazu dient von seiner eigenen Leistung abzulenken.

Schiedsrichter machen Fehler, ja gut. Das macht jeder Mensch. Nur sich dann als Verantwortlicher Trainer, Spieler, Manager hinzustellen und indirekt zu sagen, wir haben heute wegen der Schiedsrichterleistung nicht gewonnen, das ist, sorry, unterste Schublade!

Die Schiedsrichter hindern die Teams nicht am Gewinnen. Auch wenn mal ein Elfmeter nicht gegeben wird, kann ein Team noch gewinnen. Stattdessen regt man sich über die "Fehlentscheidung" auf, statt sich auf seine Stärken zu besinnen.

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I LOVE MY FOOTY!!!

SYDNEY ROOSTERS BACK-TO-BACK PREMIERS! 2018-2019

RLEF EUROPEAN SHIELD WINNER 2011: GERMANY

Meine Ligen: National Rugby League ; enaage Super League; Australian Football League
Pro: Sydney Roosters; Brisbane Broncos; Melbourne Storm, St. George-Illwara Dragons Australien Kangeroos NSW Warrathas, Wallabies; St. Helens, Deutsche XIII
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