Saisonvorbereitung 2017/2018
24.03.2017 - 20:38 Uhr
18.01.2018 - 11:39 Uhr
Zitat von DAbleiben
Für mich ist Platte der totale Lichtblick bei uns im Kader. Er ist für meine Begriffe einer der besten Stürmer in der 2.Liga. Klar nicht vergleichbar mit quirrligen Typen... aber er hat einen guten Riecher, ist technisch stark, kopfballstark und zweikampfstark. Er kann nicht nur gute Vorlagen verarbeiten - sondern hat auch die Klasse, sich gegen 2 Gegenspieler im Strafraum durchzusetzen um zum Abschluss zu kommen.
Entsprechendes hatte man schon zum Abschluss der Hinrunde im Forum gelesen. Die Vorbereitungsspiele haben das mMn nochmal stark unterstrichen.
Hoffentlich verletzt er sich nicht... er könnte unser Sandro Wagner der zweiten Liga sein. Ohne ihn würde ich mir (noch) viel mehr Sorgen um den Abstieg machen. Hoffentlich vergisst er nicht, wo das Tor steht. Aktuell scheint er's zu wissen
Für mich ist Platte der totale Lichtblick bei uns im Kader. Er ist für meine Begriffe einer der besten Stürmer in der 2.Liga. Klar nicht vergleichbar mit quirrligen Typen... aber er hat einen guten Riecher, ist technisch stark, kopfballstark und zweikampfstark. Er kann nicht nur gute Vorlagen verarbeiten - sondern hat auch die Klasse, sich gegen 2 Gegenspieler im Strafraum durchzusetzen um zum Abschluss zu kommen.
Entsprechendes hatte man schon zum Abschluss der Hinrunde im Forum gelesen. Die Vorbereitungsspiele haben das mMn nochmal stark unterstrichen.
Hoffentlich verletzt er sich nicht... er könnte unser Sandro Wagner der zweiten Liga sein. Ohne ihn würde ich mir (noch) viel mehr Sorgen um den Abstieg machen. Hoffentlich vergisst er nicht, wo das Tor steht. Aktuell scheint er's zu wissen

Ja da gebe ich dir Recht, ganz stark wie er gestern die 2 Tore gemacht hat- wenn es nach mir ginge, wäre er im Sturm gesetzt! Hoffentlich bleibt er von Verletzungen verschont! Von Spiel zu Spiel würde ich versuchen gar mit 2 Stürmern zu agieren aber das hängt immer vom Gegner ab! Das Wichtigste ist, daß wir nächste Woche einen guten Start erwischen und die 3Pkt. am Bölle behalten. Mit einem Sieg im Rücken wäre der Start für den restlichen Abstiegskampf um einiges leichter!
18.01.2018 - 11:54 Uhr
Zwei wirklich schöne Tore von Platte. Auch die Vorarbeit von Mehlem macht Hoffnung.
Dann mal Daumen drücken, dass am Mittwoch auch was geht. Die 3 Punkte müssen eigentlich zwingend her.
Dann mal Daumen drücken, dass am Mittwoch auch was geht. Die 3 Punkte müssen eigentlich zwingend her.
18.01.2018 - 12:22 Uhr
Ich habe mir wegen etwas freier Zeit ein Training und das Spiel gegeben. Im Verhältnis zum engagiert geführten, recht abwechslungsreichen Trainingseinheit mit vielen Pass- und Spielformen war das Spiel vorsichtig gesagt ernüchternd. Interessant ist immer, was man nebenbei so zu hören bekommt. Schusters Analyse auf hr gefällt mir. Ich vermute er muss angesichts der bis zur 60. Minute gebotenen Leistung schockiert gewesen sein. Das kam recht klar zum Ausdruck.
Natürlich kann man sagen, Testspiel, sch... drauf, wen juckt es. Das wäre wohl derzeit etwas lässig gedacht. Die Mannschaft spielt das letzte Spiel vor dem Rundenstart gegen die Mannschaft, die einen Punkt hinter ihr steht, mit dem Spiel gegen die weitere und letzte hinter ihr stehende Mannschaft unmittelbar vor sich. Der Trainer hat eine Vorstellung wer wie spielen soll und ein Trainingslager in dem das geübt werden sollte hinter sich. Näher an den Ernstfall kannste nicht kommen. Es macht also durchaus Sinn, das Spiel als ernsthaften Wasserstandsmelder zu betrachten. Das Resüme kann dann nicht sonderlich gut ausfallen.
Es ist stark zu vermuten, dass die Vorstellung von der ersten Elf die Mannschaft war, die begann. Grundsätzlich ist das Spielsystem wenig überraschend auf eine recht tiefe Grundausrichtung mit einer physisch gestärkten Zentrale abgestellt, aus der die Bälle schnell und lang in die Spitze gespielt werden sollen. Dies ist ein zulässiges und probates Mittel soweit ich die Mannschaft dazu habe. Das A und O ist natürlich, dass die Null hält. Wenn du nach 2 Minuten in einen Konter rennst und 0:1 hinten liegst ist deine Grundidee erst einmal gehörig ausgehebelt. Wirklich erschreckend war allerdings der Umgang der Mannschaft mit dem Rückstand, denn sie wich von der Spielidee nicht ab, was immer den unglücklichen Eindruck erweckt, man würde nicht hoch verlieren wollen. Hinzu kam, dass Fürth die in allen Belangen stärkere Mannschaft war und insbesondere spielerisch die Lilien einschnürten und nicht zur Entfaltung kommen liessen. Positiv kann vermerkt werden, dass auch die Fürther kaum klare Möglichkeiten erspielten, aber die haben geführt und wurden ausser dem Abseitstor nach einem Standard und einem eher harmlosen Weitschuss nicht gefordert. Der Standardslapstisck der unmittelbar nach der Pause den nächsten Genikschlag ermöglichte kam den Betrachtern ebenfalls vertraut vor, same procedure as Hinrunde. Durch den Doppelschlag des 1:2 das Platte sehr schick machte und Ayciceks Verletzung konnte sich Darmstadt ab der 70 Min befreien, drängte die nunmehr sichtlich mit der Situation überforderten Gäste in die eigene Hälfte, zwei drei Halbchancen kamen raus, bevor Platte wieder seine Qualitäten zeigte.
Spielerisch war das 60 min Murks. Die Zentrale mit Sulu, Bregerie und Niemeyer ist okay, wenn sie sich formiert hat und der Ball auf sie zugetragen wird. In der Bewegung, bei schnellen Spielzügen ist diese Dreierkombination sehr statisch und, was noch verständlich ist nicht gut abgestimmt. Ob Jones, Holland, Grosskreutz oder Steinhöfer, die Aussenverteidiger haben in verschiedenen Abstufungen recht unauffällig agiert, nichts herausragendes aber solide. Niemeyer zur Seite wurde Mehlem versucht. Schwachsinnsidee. Mehlem sollte wohl einen spielerischen Zug in den Aufbau bringen. Zu wenig Ruhe am Ball, zu wenig Übersicht, nicht druckresistent und wie eigentlich alle auf der sechs spielenden Darmstädter von den Vorderleuten allein gelassen. Das war für meinen Geschmack ein Hauptmanko im Spiel nach vorn, es ist im vorderen Drittel kein Spieler, der ständig und bedingungslos den Ball fordert. Kempe ruht sich ein wenig auf der funktionierenden Zusammenarbeit mit Grosskreutz und seinen Standards aus. Rosenthal verlängert und lässt klatschen, aber er kommt zu wenig entgegen, dreht nicht in Richtung Tor auf und hat, wie gestern immer wieder schrecklich unglückliche Tage. Das ist ein echtes Problem. Du weisst nie, wann der Spieler seine Leistung bringt und wann du zu zehnt spielst, was eine tödliche Gefahr in einer unten stehenden Mannschaft ist, wo Verlässlichkeit ausnehmend wichtig ist. Nun ist es ja nicht ein Spiel, es sind die bei Lautern und auch bei Hoffenheim, die dich fragen lassen, was soll der Mist mit Atik. Er hat kein grosses Spielverständnis, seine Defensivarbeit ist mit uninspiriert geschmeichelt beschrieben, er ist mit dem Ball nicht sehr schnell und kann sich nicht durchsetzen. Sein erster Kontakt ist gut, er ist wendig und auch ohne Ball schnell genug, aber er verschafft keine Entlastung und Gefahr. Ja, so ein Fehlpass zum ersten Tor kann passieren, darf es aber nicht in der Situation, in der sich die Mannschaft befindet. Boyd kämpft und rackert, alles ok, aber der braucht die Bälle in den Strafraum, davon gab es zu wenig und das einfache Verlängern von langen Bällen mit dem Kopf setzt erst das Gewinnen der Kopfballduelle und dann eine gute Abstimmung mit dem hinterlaufenden Spieler voraus. Gab´s auch nicht. Niemeyer gefiel auch mir am besten, deutlich der Anführer, aber er ist nicht der wendigste und sein Aufbauspiel ist bei weitem nicht so sicher, wie das von Altintop. Ich glaube, dass eigentlich die Konstellation mit Kamavuaka favorisiert wird, unabhängig von der Frage wann er wieder kann. Nach all den spielerischen Leistungen die Kamavuaka in der Hinrunde hat erkennen lassen, darf man grosse Zweifel haben, ob das reichen wird, denn Darmstadt muss Spiele gewinnen, nur die Null hinten reicht nicht. Und selbst das lange Spiel erfordert am anderen Ende Spieler, die Bälle verarbeiten, in einer Konstellation wie in der ersten Halbzeit wird da voll auf die Standardkarte zu setzen sein.
In der zweiten Hz hat das Ganze dann mehr Testspielcharakter. Erst wird die zweite Wahl eingewechselt, der Gegner wechselt ab der Sechzigsten etwas intensiver, in den Wechsel der Darmstädter fällt das 2:0 und in die Wechsel der Fürther das 1:2. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Fürth das Geschehen klar unter Kontrolle. Nach wie vor zu viele Ballverluste und zu hektisches Spiel in die Offensive, zu ungenau und häufig zu ratlos, wie es weitergehen soll. Nach den Wechseln und der verletzungsbedingten Dezimierung verliessen Fürth Odnung und Mut, Darmstadt drängte sie tief rein und erzielte dann verdient den Ausgleich. Das Darmstädter Spiel war zwar vom Ballbesitz in den letzten zwanzig Minuten drückend, es fehlte mir jedoch der Biss in die Spitze und die zündende Idee. Auf der rechten Seite rannte sich Sirigu häufig fest, Gaines war nicht existent, Höhn als Sechser bieder. Stark ist ja immer wegen seiner Bewegungsart emsig wirkend, spielerische Impulse konnte er auch nicht wirklich setzen, aber er hält auch mal aus der zweiten Reihe drauf. von Haacke kam spät auf die tiefe Position von Niemeyer verteilte ausser einem Fehlpass die Bäle sehr zuverlässig, aber die späte Einwechslung lässt vermuten, dass Schuster ihn nicht braucht. (komisch. in der Trainingseinheit am Dienstag fand ich den recht auffällig im positiven Sinne).
So richtig glücklich wirkt das Schustersystem in dieser Form noch nicht. Auch wenn er sagt, die Defensive stehe recht gut, nur die individuellen Fehler seien schmerzhaft, übersieht er, dass diese Fehler bereits in der Hinrunde immer wieder unnütze Tore verursacht haben. Sei es im unkoordinierten Verhalten bei Standards oder der Viezahl von leichten Abspielfehlern im Aufbau. Wie Gestern halt. Ein Sechser wird gesucht, aber wen soll er ersetzen. Niemeyer scheint gesetzt, hat aber die angedeuteten Defizite in der Beweglichkeit und im Aufbau. Ein reiner Zerstörer reicht nicht, dann kannst du auch weiter mit Kamavuaka spielen, den Effekt kennen wir aus der Hinrunde. Also wirst du einen Allrounder benötigen, der Spielvermögen und Bissigkeit auf einem Niveau vereint, dass das der jetztigen Spieler spürbar übertrifft. Schmiedebach wäre so einer, aber ganz ehrlich, der kommt nicht. Kacar im übrigen auch, aber dann hast du in der Defensivzentrale vier Hinkelsteine stehen, das birgt auch Gefahr. Mal schauen vielleicht gibt es ja eine Überraschung oder einen ausländischen Überrascher.
Ungelöst bleibt auch die Frage der Offensive, zwei Stürmer, ohne Zehner? Zwei Stürmer mit Raute dahinter? Ein Stürmer? Drei? Wer ist die Eins in der Spitze? Wie stelle ich mehr Ballsicherheit her? Wie minimiere ich die Ballverluste in der Offensive? Knifflig, aber den Fragen muss der Trainer sich stellen.
Ancelotti hat mal gesagt, das Wesentliche bei der Konstruktion einer funktionierenden Mannschaft ist es, eine Balance herzustellen. Er meinte das insgesamt aus Offensive und Defensive, aus Spiel und Kampf, aus Lauf- und Passspiel. Dazu musst du die Lösungen aus deinem Kader finden. Klar, bei seinen Kadern hat er es leichter, aber weder Frings, noch, nach gestern, immer unter der Prämisse, man nimmt das Spiel ernst Schuster waren da bislang erfolgreich.
Nimmt man das gestern ernst, muss man sich um Darmstadt unerwarteterweise Sorgen machen. Das haben sich viele, mich eingeschlossen und eventuell sogar der Trainer leichter vorgestellt.
Natürlich kann man sagen, Testspiel, sch... drauf, wen juckt es. Das wäre wohl derzeit etwas lässig gedacht. Die Mannschaft spielt das letzte Spiel vor dem Rundenstart gegen die Mannschaft, die einen Punkt hinter ihr steht, mit dem Spiel gegen die weitere und letzte hinter ihr stehende Mannschaft unmittelbar vor sich. Der Trainer hat eine Vorstellung wer wie spielen soll und ein Trainingslager in dem das geübt werden sollte hinter sich. Näher an den Ernstfall kannste nicht kommen. Es macht also durchaus Sinn, das Spiel als ernsthaften Wasserstandsmelder zu betrachten. Das Resüme kann dann nicht sonderlich gut ausfallen.
Es ist stark zu vermuten, dass die Vorstellung von der ersten Elf die Mannschaft war, die begann. Grundsätzlich ist das Spielsystem wenig überraschend auf eine recht tiefe Grundausrichtung mit einer physisch gestärkten Zentrale abgestellt, aus der die Bälle schnell und lang in die Spitze gespielt werden sollen. Dies ist ein zulässiges und probates Mittel soweit ich die Mannschaft dazu habe. Das A und O ist natürlich, dass die Null hält. Wenn du nach 2 Minuten in einen Konter rennst und 0:1 hinten liegst ist deine Grundidee erst einmal gehörig ausgehebelt. Wirklich erschreckend war allerdings der Umgang der Mannschaft mit dem Rückstand, denn sie wich von der Spielidee nicht ab, was immer den unglücklichen Eindruck erweckt, man würde nicht hoch verlieren wollen. Hinzu kam, dass Fürth die in allen Belangen stärkere Mannschaft war und insbesondere spielerisch die Lilien einschnürten und nicht zur Entfaltung kommen liessen. Positiv kann vermerkt werden, dass auch die Fürther kaum klare Möglichkeiten erspielten, aber die haben geführt und wurden ausser dem Abseitstor nach einem Standard und einem eher harmlosen Weitschuss nicht gefordert. Der Standardslapstisck der unmittelbar nach der Pause den nächsten Genikschlag ermöglichte kam den Betrachtern ebenfalls vertraut vor, same procedure as Hinrunde. Durch den Doppelschlag des 1:2 das Platte sehr schick machte und Ayciceks Verletzung konnte sich Darmstadt ab der 70 Min befreien, drängte die nunmehr sichtlich mit der Situation überforderten Gäste in die eigene Hälfte, zwei drei Halbchancen kamen raus, bevor Platte wieder seine Qualitäten zeigte.
Spielerisch war das 60 min Murks. Die Zentrale mit Sulu, Bregerie und Niemeyer ist okay, wenn sie sich formiert hat und der Ball auf sie zugetragen wird. In der Bewegung, bei schnellen Spielzügen ist diese Dreierkombination sehr statisch und, was noch verständlich ist nicht gut abgestimmt. Ob Jones, Holland, Grosskreutz oder Steinhöfer, die Aussenverteidiger haben in verschiedenen Abstufungen recht unauffällig agiert, nichts herausragendes aber solide. Niemeyer zur Seite wurde Mehlem versucht. Schwachsinnsidee. Mehlem sollte wohl einen spielerischen Zug in den Aufbau bringen. Zu wenig Ruhe am Ball, zu wenig Übersicht, nicht druckresistent und wie eigentlich alle auf der sechs spielenden Darmstädter von den Vorderleuten allein gelassen. Das war für meinen Geschmack ein Hauptmanko im Spiel nach vorn, es ist im vorderen Drittel kein Spieler, der ständig und bedingungslos den Ball fordert. Kempe ruht sich ein wenig auf der funktionierenden Zusammenarbeit mit Grosskreutz und seinen Standards aus. Rosenthal verlängert und lässt klatschen, aber er kommt zu wenig entgegen, dreht nicht in Richtung Tor auf und hat, wie gestern immer wieder schrecklich unglückliche Tage. Das ist ein echtes Problem. Du weisst nie, wann der Spieler seine Leistung bringt und wann du zu zehnt spielst, was eine tödliche Gefahr in einer unten stehenden Mannschaft ist, wo Verlässlichkeit ausnehmend wichtig ist. Nun ist es ja nicht ein Spiel, es sind die bei Lautern und auch bei Hoffenheim, die dich fragen lassen, was soll der Mist mit Atik. Er hat kein grosses Spielverständnis, seine Defensivarbeit ist mit uninspiriert geschmeichelt beschrieben, er ist mit dem Ball nicht sehr schnell und kann sich nicht durchsetzen. Sein erster Kontakt ist gut, er ist wendig und auch ohne Ball schnell genug, aber er verschafft keine Entlastung und Gefahr. Ja, so ein Fehlpass zum ersten Tor kann passieren, darf es aber nicht in der Situation, in der sich die Mannschaft befindet. Boyd kämpft und rackert, alles ok, aber der braucht die Bälle in den Strafraum, davon gab es zu wenig und das einfache Verlängern von langen Bällen mit dem Kopf setzt erst das Gewinnen der Kopfballduelle und dann eine gute Abstimmung mit dem hinterlaufenden Spieler voraus. Gab´s auch nicht. Niemeyer gefiel auch mir am besten, deutlich der Anführer, aber er ist nicht der wendigste und sein Aufbauspiel ist bei weitem nicht so sicher, wie das von Altintop. Ich glaube, dass eigentlich die Konstellation mit Kamavuaka favorisiert wird, unabhängig von der Frage wann er wieder kann. Nach all den spielerischen Leistungen die Kamavuaka in der Hinrunde hat erkennen lassen, darf man grosse Zweifel haben, ob das reichen wird, denn Darmstadt muss Spiele gewinnen, nur die Null hinten reicht nicht. Und selbst das lange Spiel erfordert am anderen Ende Spieler, die Bälle verarbeiten, in einer Konstellation wie in der ersten Halbzeit wird da voll auf die Standardkarte zu setzen sein.
In der zweiten Hz hat das Ganze dann mehr Testspielcharakter. Erst wird die zweite Wahl eingewechselt, der Gegner wechselt ab der Sechzigsten etwas intensiver, in den Wechsel der Darmstädter fällt das 2:0 und in die Wechsel der Fürther das 1:2. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Fürth das Geschehen klar unter Kontrolle. Nach wie vor zu viele Ballverluste und zu hektisches Spiel in die Offensive, zu ungenau und häufig zu ratlos, wie es weitergehen soll. Nach den Wechseln und der verletzungsbedingten Dezimierung verliessen Fürth Odnung und Mut, Darmstadt drängte sie tief rein und erzielte dann verdient den Ausgleich. Das Darmstädter Spiel war zwar vom Ballbesitz in den letzten zwanzig Minuten drückend, es fehlte mir jedoch der Biss in die Spitze und die zündende Idee. Auf der rechten Seite rannte sich Sirigu häufig fest, Gaines war nicht existent, Höhn als Sechser bieder. Stark ist ja immer wegen seiner Bewegungsart emsig wirkend, spielerische Impulse konnte er auch nicht wirklich setzen, aber er hält auch mal aus der zweiten Reihe drauf. von Haacke kam spät auf die tiefe Position von Niemeyer verteilte ausser einem Fehlpass die Bäle sehr zuverlässig, aber die späte Einwechslung lässt vermuten, dass Schuster ihn nicht braucht. (komisch. in der Trainingseinheit am Dienstag fand ich den recht auffällig im positiven Sinne).
So richtig glücklich wirkt das Schustersystem in dieser Form noch nicht. Auch wenn er sagt, die Defensive stehe recht gut, nur die individuellen Fehler seien schmerzhaft, übersieht er, dass diese Fehler bereits in der Hinrunde immer wieder unnütze Tore verursacht haben. Sei es im unkoordinierten Verhalten bei Standards oder der Viezahl von leichten Abspielfehlern im Aufbau. Wie Gestern halt. Ein Sechser wird gesucht, aber wen soll er ersetzen. Niemeyer scheint gesetzt, hat aber die angedeuteten Defizite in der Beweglichkeit und im Aufbau. Ein reiner Zerstörer reicht nicht, dann kannst du auch weiter mit Kamavuaka spielen, den Effekt kennen wir aus der Hinrunde. Also wirst du einen Allrounder benötigen, der Spielvermögen und Bissigkeit auf einem Niveau vereint, dass das der jetztigen Spieler spürbar übertrifft. Schmiedebach wäre so einer, aber ganz ehrlich, der kommt nicht. Kacar im übrigen auch, aber dann hast du in der Defensivzentrale vier Hinkelsteine stehen, das birgt auch Gefahr. Mal schauen vielleicht gibt es ja eine Überraschung oder einen ausländischen Überrascher.
Ungelöst bleibt auch die Frage der Offensive, zwei Stürmer, ohne Zehner? Zwei Stürmer mit Raute dahinter? Ein Stürmer? Drei? Wer ist die Eins in der Spitze? Wie stelle ich mehr Ballsicherheit her? Wie minimiere ich die Ballverluste in der Offensive? Knifflig, aber den Fragen muss der Trainer sich stellen.
Ancelotti hat mal gesagt, das Wesentliche bei der Konstruktion einer funktionierenden Mannschaft ist es, eine Balance herzustellen. Er meinte das insgesamt aus Offensive und Defensive, aus Spiel und Kampf, aus Lauf- und Passspiel. Dazu musst du die Lösungen aus deinem Kader finden. Klar, bei seinen Kadern hat er es leichter, aber weder Frings, noch, nach gestern, immer unter der Prämisse, man nimmt das Spiel ernst Schuster waren da bislang erfolgreich.
Nimmt man das gestern ernst, muss man sich um Darmstadt unerwarteterweise Sorgen machen. Das haben sich viele, mich eingeschlossen und eventuell sogar der Trainer leichter vorgestellt.
18.01.2018 - 13:22 Uhr
Ich frage mich auch schon seit der Veröffentlichung vor dem Spiel, ob das die Startaufstellung als aktuell "erste 11" und damit als Startformation gegen Lautern gedacht ist.
Einige Positionen überraschen mich dabei:
Ich weiss natürlich nichts über die Trainingseinheiten und die Gespräche zwischen Schuster und den Spielern.
Aber ich würde mich doch wirklich wundern, wenn Boyd spielt und Mehlem auf der 6 startet.
Einige Positionen überraschen mich dabei:
- Ich hatte nicht schon im ersten Spiel mit Jones gerechnet und erstmal Holland erwartet.
- Boyd - An sich ein guter Junge, aber technisch sind Sobiech und vor allem Platte doch deutlich besser
- Mehlem auf der 6. Wie denn das? Es erschien mir vorhersehbar, dass er als zentraler Ballverteiler nicht geeignet ist. Ich halte viel von ihm, aber Übersicht ist nicht seine Stärke.
Ich weiss natürlich nichts über die Trainingseinheiten und die Gespräche zwischen Schuster und den Spielern.
Aber ich würde mich doch wirklich wundern, wenn Boyd spielt und Mehlem auf der 6 startet.
18.01.2018 - 14:57 Uhr
Zitat von DAbleiben
Ich frage mich auch schon seit der Veröffentlichung vor dem Spiel, ob das die Startaufstellung als aktuell "erste 11" und damit als Startformation gegen Lautern gedacht ist.
Einige Positionen überraschen mich dabei:
Ich weiss natürlich nichts über die Trainingseinheiten und die Gespräche zwischen Schuster und den Spielern.
Aber ich würde mich doch wirklich wundern, wenn Boyd spielt und Mehlem auf der 6 startet.
Ich frage mich auch schon seit der Veröffentlichung vor dem Spiel, ob das die Startaufstellung als aktuell "erste 11" und damit als Startformation gegen Lautern gedacht ist.
Einige Positionen überraschen mich dabei:
- Ich hatte nicht schon im ersten Spiel mit Jones gerechnet und erstmal Holland erwartet.
- Boyd - An sich ein guter Junge, aber technisch sind Sobiech und vor allem Platte doch deutlich besser
- Mehlem auf der 6. Wie denn das? Es erschien mir vorhersehbar, dass er als zentraler Ballverteiler nicht geeignet ist. Ich halte viel von ihm, aber Übersicht ist nicht seine Stärke.
Ich weiss natürlich nichts über die Trainingseinheiten und die Gespräche zwischen Schuster und den Spielern.
Aber ich würde mich doch wirklich wundern, wenn Boyd spielt und Mehlem auf der 6 startet.
Ich persönlich denke nicht das es die erste 11 war. Ein Testspiel kann man zu zwei Zwecken gestalten. A Einspielen der Stammformation oder B testen neuer Dinge, u.a. auch Spieler auf ungewohnten Positionen. Genau die Dinge die Du ansprichst gehen auch in meiner Wahrnehmung eher Richtung B.
Lieber wäre mir gewesen wir hätten die Testphase schon hinter uns und es wäre ein reines Einspielen der Stammelf gewesen...
Ganz genau wissen wir es nächste Woche Mittwoch ca. 18Uhr....
19.01.2018 - 14:22 Uhr
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
