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Roger Schmidt
Geburtsdatum 13.03.1967
Alter 59
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Global Sports Director
Akt. Verein Japanische Fußball Liga

Roger Schmidt

25.04.2014 - 12:18 Uhr
Roger Schmidt |#311
22.09.2014 - 11:06 Uhr
Mit dieser Art von Fußball werdet ihr noch sehr Erfolgreich sein, vor allem gegen die "Großen". Bei Mannschaften die sich dann hinten rein stellen und Kontern muss man eben an den Dingen noch etwas feinschliff machen.

Schade das ihr die Bayern erst so Spät in der Saison habt. Hätte gerne mal gesehen wie ihr das macht, vor allem da Bayern momentan ihrer Form hinterher läuft.

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never make eye contact while eating a banana
Roger Schmidt |#312
22.09.2014 - 11:28 Uhr
Zitat von herrmann13
Ja ich finde man kann auch nicht immer sagen "das ist jetzt eine Übergangssaison" das ist die klassische Komfortzonen Ausrede.

Sorry, aber ernsthaft? Es ist ne "Komfortzonen-Ausrede" wenn man sagt, dass man einen neuen Trainer hat, der eine bestimmte Spielweise verfolgt die aber eine gewisse Zeit braucht, bis sie absolut funktioniert?

Was habt ihr denn erwartet? Dass Schmidt herkommt, und wir nach 6 Wochen alles in Grund und Boden spielen? Oder liegt das nun am Saisonstart, der einem den Eindruck gegeben hat, das tun zu können? Bei ersterem kann ich nur sagen, dass das eine ganz grundliegend völlig falsche Erwartung ist, die kein Trainer der Welt erfüllen kann. Meine Güte, selbst Guardiola hat nach 1 Jahr sein System noch nicht richtig etabliert. Und wer so an einen Trainer herangeht, zwangsläufig enttäuscht werden muss. Ich finde es ganz im Gegenteil, Schmidt hat seine Spielweise hier schneller und erfolgreicher installiert, als ich es zu Beginn erwartet habe. Der hat hier als Trainer in ein paar Wochen mehr bewegt, als es so mancher anderer Trainer in 1-2 Jahren hinkriegt. Klar tut die Niederlage gegen Wolfsburg im Ergebnis her weh, aber nochmal die Frage: Was habt ihr zu Beginn der Verpflichtung von Schmidt konkret erwartet, wie schnell dachtet ihr, dass was wie funktionieren würde?
Und wenn es zweiteres ist, ist es auch selber schuld. Klingt jetzt besserwisserisch, aber ich hab davor gewarnt, zu euphorisch zu sein...
http://www.transfermarkt.de/roger-schmidt-trainer-/thread/forum/24/thread_id/204562/page/12#505854

Bzgl. Defensive: Plattes, da nicht sinnvolle Anmerkung, aber ich kann sie mir trotzdem nicht verkneifen: Bei Hyypiä war alles zu defensiv, zu einfallslos, man wollte mehr Offensive, mehr Spektakel, zurück zu den guten alten Bayer-Zeiten mit vielen Toren, und wenn man dann halt auch mal selber einige fängt, seis drum, hauptsache wieder Begeisterung.
Und nun wird gemeckert, weil Schmidt zu offensiv spielt, die Defensive werde vernachlässigt, das ist ja viel zu viel Spektakel, bekanntlich ist die Defensive das wichtigste und so kann man ja keinen Erfolg haben.

Fragt man sich: Was wollt ihr denn nun? Die eierlegende Wollmichsau, die jeden Gegner dank peferkter Offensive und perfekter Defensive mit 5:0 Toren abschießt, gibt es im Fußball nunmal nicht...^^

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Keine Macht dem Schwarz-Weiß Denken! Mehr Grau braucht die Welt.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Lodrahil am 22.09.2014 um 11:35 Uhr bearbeitet
Roger Schmidt |#313
22.09.2014 - 11:41 Uhr
Eine Balance aus guter Offensive und guter defensive. Ich erwarte nicht das wir jedes Spiel zu null spielen. Aber 3 Gegentore pro Spiel sind zu viel des Guten. Da bringt auch die tolle Offensive nichts.
Roger Schmidt |#314
22.09.2014 - 11:49 Uhr
Zitat von Lodrahil
Zitat von herrmann13
Ja ich finde man kann auch nicht immer sagen "das ist jetzt eine Übergangssaison" das ist die klassische Komfortzonen Ausrede.

Sorry, aber ernsthaft? Es ist ne "Komfortzonen-Ausrede" wenn man sagt, dass man einen neuen Trainer hat, der eine bestimmte Spielweise verfolgt die aber eine gewisse Zeit braucht, bis sie absolut funktioniert?

Was habt ihr denn erwartet? Dass Schmidt herkommt, und wir nach 6 Wochen alles in Grund und Boden spielen? Oder liegt das nun am Saisonstart, der einem den Eindruck gegeben hat, das tun zu können? Bei ersterem kann ich nur sagen, dass das eine ganz grundliegend völlig falsche Erwartung ist, die kein Trainer der Welt erfüllen kann. Meine Güte, selbst Guardiola hat nach 1 Jahr sein System noch nicht richtig etabliert. Und wer so an einen Trainer herangeht, zwangsläufig enttäuscht werden muss. Ich finde es ganz im Gegenteil, Schmidt hat seine Spielweise hier schneller und erfolgreicher installiert, als ich es zu Beginn erwartet habe. Der hat hier als Trainer in ein paar Wochen mehr bewegt, als es so mancher anderer Trainer in 1-2 Jahren hinkriegt. Klar tut die Niederlage gegen Wolfsburg im Ergebnis her weh, aber nochmal die Frage: Was habt ihr zu Beginn der Verpflichtung von Schmidt konkret erwartet, wie schnell dachtet ihr, dass was wie funktionieren würde?
Und wenn es zweiteres ist, ist es auch selber schuld. Klingt jetzt besserwisserisch, aber ich hab davor gewarnt, zu euphorisch zu sein...
http://www.transfermarkt.de/roger-schmidt-trainer-/thread/forum/24/thread_id/204562/page/12#505854

Bzgl. Defensive: Plattes, da nicht sinnvolle Anmerkung, aber ich kann sie mir trotzdem nicht verkneifen: Bei Hyypiä war alles zu defensiv, zu einfallslos, man wollte mehr Offensive, mehr Spektakel, zurück zu den guten alten Bayer-Zeiten mit vielen Toren, und wenn man dann halt auch mal selber einige fängt, seis drum, hauptsache wieder Begeisterung.
Und nun wird gemeckert, weil Schmidt zu offensiv spielt, die Defensive werde vernachlässigt, das ist ja viel zu viel Spektakel, bekanntlich ist die Defensive das wichtigste und so kann man ja keinen Erfolg haben.

Fragt man sich: Was wollt ihr denn nun? Die eierlegende Wollmichsau, die jeden Gegner dank peferkter Offensive und perfekter Defensive mit 5:0 Toren abschießt, gibt es im Fußball nunmal nicht...^^


vllt habe ich es unglücklich formuliert; ich fange mal von vorne an. Ich war nicht über euphorisch nach den ersten Spielen, weil ich wusste der Trainer ist nicht lange da. Übergangssaison ist für mich ne Ausrede, weil das Top Profis in ihrem Beruf sind, da kann es nicht sein das ich nach 2 Monaten hinten planlos wie ne C-Jugend stehe. Ich habe selbst Fußball gespielt und unsere Abwehrverhalten ist planloser geworden. Meine Meinung ist einfach ich baue ein Team von hinten auf. Heißt genauer: Wenn meine Abwehr hinten sicher steht fange ich an mein Pressing weiter und weiter auszubauen. Momentan wirkt es tatsächlich als würde Schmidt nach dem Motto spielen : immer ein Tor mehr als wir kassieren. Was halt nicht klappt. Ich sehe ja auch nicht alles schwarz und sage wir spielen um den Abstieg, aber Hoffenheim war letztes Jahr ähnlich, man holt keinen Blumentopf wenn man hinten immer min. 2 dinger kriegt. Das ist alles was mich stört und da hinterfrage ich halt sein Training. Er arbeitet ja bestimmt dran und wegen mir hat er auch Zeit, ich möchte am Ende CL spielen, wie und warum ist mir egal. Wenn wir jedes Spiel 5:4 gewinnen ist auch okay. Aber das sehe ich halt nicht kommen. Und, ja es ist noch früh im Jahr, ich sehe keine Verbesserung nach den ersten Spielen. Meiner Meinung nach hätte das Pressing auch schlechter funktionieren können, wenn dafür wenigstens die defensive funktioniert. Mich hat diese Saison kein Spiel zu 90 minuten überzeugt, aber das ist nicht schlimm. Ich will ja jetzt auch nicht gegen den Mann hetzen. Ich frage halt nur. Ich finde halt das offensiv spektakel nicht so nötig ist, dass man hinten offen wie ein Scheunentor steht.
Kritik finde ich kann zu jedem Zeitpunkt sein. Ich finde es toll wie wir nach vorne Spielen, auch da finde ich aber Kritik. Grundsätzlich kann es auch einfach sein, dass für mich das Pressing kein "gutes" System ist. Ich denke das es mit leicht auszuspielen ist, wenn man einen guten Trainer und 3-4 fähige im Team hat. Das fängt mit der Verkleinerung von Zonen an (das liebt Schmidt ja), platt gesagt "Knubbelfußball". Das kann immer nach hinten los gehen. Vllt liegt es aber auch nicht an ihm, sondern an Spielern im Team die es nicht umsetzen können. Nichts desto trotz darf man ja hier Kritik äußern und Schmidt kann die Kritik mit Erfolgen abstrafen. Ich habe nicht erwartet das wir alle rasieren und ich sehe nicht NUR Schwarz, ich sage halt nur was ich nach den ersten Eindrücken denke
Roger Schmidt |#315
22.09.2014 - 12:36 Uhr
Die Art der Kritik kommt einfach immer wieder bei manchem User wenig sachlich rüber.
Klar sind 3 Gegentore pro Spiel zuviel, völlig klar.
Aber neben einer guten Chancenverwertung der Gegner kommt eben das neue System dazu und eben noch keine feste Formation in der 4er Kette.
Ein Toprak in Topform würde da beispielsweise auch sehr gut tun.
Und die Verweise auf Schmidt´s erste Saison in Salzburg kommen ja auch nicht von ungefähr.

Wieso haben wir nicht Stöger geholt, der ist vor ihm gelandet und hat jetzt 9 Gegentore weniger als wir.zwinker

Mir ist ehrlich gesagt wichtiger, dass es in den entscheidenden Partien zu Beginn schon gut lief und wir uns jetzt diese Sachen erlauben können, wenn natürlich auch nicht durch die bank.
Gegen Bremen muss das Spiel in HZ 1 entschieden sein, gegen Monaco auch, gegen Wolfsburg, fast die ganze Partie mit 10 Mann, war nun das erste Spiel, in welchem wir schlechter waren als der Gegner.

Ich hoffe nur, dass die Spieler mehr an Schmidt glauben, als mancher User hier, denn sonst haben wir wirklich bald hier wieder eine Trainerdiskussion.
4 Spiele 7 Punkte in der Bundesliga mit Auswärtsbegegnungen in Dortmund und Wolfsburg sind absolut in Ordnung,im Pokal sind wir souverän weiter,die Cl Quali locker geschafft,wo bislang leider 0 Punkte zu wenig sind.
Aber das ist die Mentalität in Internetforen, als Fan denke ich da irgendwie immer anders, da fallen mir genauso die negativen Dinge auf, aber ich hoffe und glaube daran, dass genau an diesen gearbeitet wird.
Wenn Fußball so einfach wäre, wie es hier einige sehen, hätten wir deutlich mehr im Briefkopf stehen.

•     •     •

Der heutige Fußball oder "Den Schmerz, den der Kommerz verursacht, lindern"

Läuft.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von berbo am 22.09.2014 um 12:40 Uhr bearbeitet
Roger Schmidt |#316
22.09.2014 - 13:00 Uhr
Zitat von leverkusener04
Eine Balance aus guter Offensive und guter defensive.

Die muss man finden. Das ist halt nichts nichts gottgegebenes, das halt mal so vom Himmel fällt, sondern etwas, dass man sich erarbeiten muss. Gute Defensive entsteht nicht einfach dadurch, mit wie vielen Spielern man sich hinten reinstellt. Die Spieler müssen lernen, wann sie im Sytem wie am besten reagieren. Wann sie in den Zweikampf gehen, und wann besser nicht. Usw. Das ist nichts, was man in 6-8 Wochen lernt, das ist etwas, das Erfahrungswerte braucht, und das dauert.

Wir haben von den Salzburgern zu hören bekommen, dass Schmidt so ziemlich 1 Jahr gebraucht hat, um das dort richtig zu perfektionieren. Und hier gibt man ihm nichtmal 5 Bundesliga-Spiele, geschweige denn eine Halbserie, sondern erwartet mehr oder weniger, dass von heute auf morgen alles funktioniert?

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Keine Macht dem Schwarz-Weiß Denken! Mehr Grau braucht die Welt.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Lodrahil am 22.09.2014 um 13:00 Uhr bearbeitet
Roger Schmidt |#317
22.09.2014 - 13:07 Uhr
Er bekommt hier Zeit. Aber die Leute sind Profis und da kann man erwarten dass das Defensivverhalten nicht einer Kreisliga Mannschaft gleicht.
Ich beziehe mich vor allem auf die Spiele gegen Hertha und Bremen. Wolfsburg hat uns überrollt weil wir zu zehnt waren, da mache ich gar keinen Vorwurf.
Ist schon klar dass da noch nicht alles klappt, aber dass es so extrem ist, hmm. Ich erwarte da Besserung in den nächsten Spielen, vor allem da Schmidt sagte dass man im Training das Abwehrverhalten optimiert habe.
Roger Schmidt |#318
23.09.2014 - 18:23 Uhr
Das Interview vor der Partie gegen Augsburg beeinhaltet einige wichtige Aspekte, die man bei den Niederlagen nicht vergessen sollte:

1. An erster Stelle muss man festhalten, dass wir auf vielen Positionen junge Spieler haben, die sich erst noch entwickeln müssen. Das braucht vor allem eines ----> Zeit!

Hier beziehe ich mich vor allem auf folgende Spieler: Öztunali, Brandt, Wendell, Jedvaj, allerdings zum Teil auch Calhanoglu und Drmic, die zwar letzte Saison überzeugen konnten, aber noch viel lernen müssen (vor allem auf internationaler Ebene).

2. Schmidt hat es bereits angesprochen: In dieser Zeit, die die jungen Spieler benötigen werden, werden immer wieder Fehler vorkommen. Aus Fehlern lernt man ja bekanntlich.

Letzte Saison durfte man sich immer wieder anhören, warum die ganzen Talente keine Chance bekommen, nun haben wir unser Konzept geändert und nach 2 Niederlage fängt die Fassade wieder an zu bröckeln. Viele Fans regen sich dann gerade über diese Spieler auf.

Wenn Jedvaj beispielsweise ein Eigentor macht kommt Kritik auf, aber wenn er sich gegen Bremen die Pille nimmt und unter die Latte setzt ist er ein Held.

Allein die Kritik gegen Wendell war schon VOR!!! seinem ersten Einsatz erheblich, quasi schon als Fehleinkauf abgestempelt, dabei hat er meiner Meinung nach eine super Vorbereitung gespielt. Ja er war mit Sicherheit nicht fehlerfrei, aber ich bin mir sicher, dass der junge seinen Weg bei uns gehen wird.

3. Zur Taktik: Weder gegen Monaco (ab der 60. Minute) oder gegen Wolfsburg haben wir unser Pressing gespielt! Dass was wir gespielt haben zu dem Zeitpunkt war nicht Roger Schmidt's System.

Gegen Bremen, Dortmund oder auch gegen Kopenhagen konnten wir hingegen unser System entfalten.

Die Spieler haben sich schlichtweg nicht an die Systemvorgaben von Roger Schmidt gehalten, wir haben oftmals passiv agiert, gepaart mit einer Schippe überhasteten Unsicherheiten.

4. Die Probleme liegen woanders und diese hat Roger Schmidt auch erkannt: Zum einen hat es uns in der Offensive an Effektivität gefehlt (vor allem gegen Bremen und gegen Monaco). Was aber viel erheblicher war, war unsere schwache Defensivleistung. Das Stellungsspiel bei Kontern, aber auch das Stellungspiel bei Kontersituationen wurde gegen Kopenhagen (zweifach), gegen Bremen (zweifach) und gegen Wolfsburg (ebenfalls zweifach bestraft).

Das Spiel gegen Wolfsburg muss man wahrscheinlich etwas außen vor nehmen, da wir durch die frühe rote Karte nicht mal dazu gekommen sind unser System nur ansatzweise zu zeigen. Gegen Wolfsburg kam das NICHT einhalten unseres Systems + unser stümperhaftes Verteidigen bei Standardsituationen (gleich 2 Ecken führten zu einem Tor!) + generell schlechtes Stellungsspiel in der Defensive+ die Fehler der jungen Spieler zusammen.

Fazit: Unsere Offensive muss effektiver sein. Zudem müssen wir sehr schnell unsere Defensivabteilung in den Griff bekommen, da dort immer wieder unnötige Stellungsfehler gemacht werden, explizit bei Kontern und Standardsituationen. Aber was wohl am allerwichtigsten ist, wir müssen unser System einhalten!

Ich bin mir sehr sicher, dass Roger Schmidt diese Probleme in den Griff bekommt, ich bin vom System und vor allem von Roger Schmidt überzeugt.
Roger Schmidt |#319
23.09.2014 - 19:08 Uhr
Ich stehe auch vollkommen hinter Roger und seinem Spielsystem.
Das die Ergebnisse grade nicht stimmen haben wir uns ja auch teilweise selbst zu zuschreiben...

Es ist noch der Anfang der Saison und wenn sich die Mannschaft eingefunden und das neue System richtig verinnerlicht hat wird es viele Siege geben.smile
Roger Schmidt |#320
23.09.2014 - 22:15 Uhr
Zitat von mehrkroosalsklein
Das Interview vor der Partie gegen Augsburg beeinhaltet einige wichtige Aspekte, die man bei den Niederlagen nicht vergessen sollte:
1. An erster Stelle muss man festhalten, dass wir auf vielen Positionen junge Spieler haben, die sich erst noch entwickeln müssen. Das braucht vor allem eines ----> Zeit!
Hier beziehe ich mich vor allem auf folgende Spieler: Öztunali, Brandt, Wendell, Jedvaj, allerdings zum Teil auch Calhanoglu und Drmic, die zwar letzte Saison überzeugen konnten, aber noch viel lernen müssen (vor allem auf internationaler Ebene).
2. Schmidt hat es bereits angesprochen: In dieser Zeit, die die jungen Spieler benötigen werden, werden immer wieder Fehler vorkommen. Aus Fehlern lernt man ja bekanntlich.
Letzte Saison durfte man sich immer wieder anhören, warum die ganzen Talente keine Chance bekommen, nun haben wir unser Konzept geändert und nach 2 Niederlage fängt die Fassade wieder an zu bröckeln. Viele Fans regen sich dann gerade über diese Spieler auf.
Wenn Jedvaj beispielsweise ein Eigentor macht kommt Kritik auf, aber wenn er sich gegen Bremen die Pille nimmt und unter die Latte setzt ist er ein Held.
Allein die Kritik gegen Wendell war schon VOR!!! seinem ersten Einsatz erheblich, quasi schon als Fehleinkauf abgestempelt, dabei hat er meiner Meinung nach eine super Vorbereitung gespielt. Ja er war mit Sicherheit nicht fehlerfrei, aber ich bin mir sicher, dass der junge seinen Weg bei uns gehen wird.
3. Zur Taktik: Weder gegen Monaco (ab der 60. Minute) oder gegen Wolfsburg haben wir unser Pressing gespielt! Dass was wir gespielt haben zu dem Zeitpunkt war nicht Roger Schmidt's System.
Gegen Bremen, Dortmund oder auch gegen Kopenhagen konnten wir hingegen unser System entfalten.
Die Spieler haben sich schlichtweg nicht an die Systemvorgaben von Roger Schmidt gehalten, wir haben oftmals passiv agiert, gepaart mit einer Schippe überhasteten Unsicherheiten.
4. Die Probleme liegen woanders und diese hat Roger Schmidt auch erkannt: Zum einen hat es uns in der Offensive an Effektivität gefehlt (vor allem gegen Bremen und gegen Monaco). Was aber viel erheblicher war, war unsere schwache Defensivleistung. Das Stellungsspiel bei Kontern, aber auch das Stellungspiel bei Kontersituationen wurde gegen Kopenhagen (zweifach), gegen Bremen (zweifach) und gegen Wolfsburg (ebenfalls zweifach bestraft).
Das Spiel gegen Wolfsburg muss man wahrscheinlich etwas außen vor nehmen, da wir durch die frühe rote Karte nicht mal dazu gekommen sind unser System nur ansatzweise zu zeigen. Gegen Wolfsburg kam das NICHT einhalten unseres Systems + unser stümperhaftes Verteidigen bei Standardsituationen (gleich 2 Ecken führten zu einem Tor!) + generell schlechtes Stellungsspiel in der Defensive+ die Fehler der jungen Spieler zusammen.
Fazit: Unsere Offensive muss effektiver sein. Zudem müssen wir sehr schnell unsere Defensivabteilung in den Griff bekommen, da dort immer wieder unnötige Stellungsfehler gemacht werden, explizit bei Kontern und Standardsituationen. Aber was wohl am allerwichtigsten ist, wir müssen unser System einhalten!
Ich bin mir sehr sicher, dass Roger Schmidt diese Probleme in den Griff bekommt, ich bin vom System und vor allem von Roger Schmidt überzeugt.



Schön zusammengefasst. Dem kann ich nur zustimmen, was ich noch anfügen möchte, ist dass unser Spielsystem sehr anstrengend ist, besonders wenn man noch nicht alles genau weiß, macht man viele falsche Wege, die zusätzlich Kraft rauben. In kombination mit den englischen Wochen macht es der Mannschaft zu schaffen. Das merkt man bei den Spielen, hört man aber auch in Interviews.

Wenn das System jedoch in allen Köpfen drin ist und die verletzten zurück sind, haben wir mMn ein starkes, breit aufgestelltes Team. Das mit einem guten System attraktiven sowie Effektien Fussball spielen kann.

Abwarten,Tee trinken. Und Bayer unterstützen.
Um alles zu verteufeln ist die Saison noch zu jung.
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