| Geburtsdatum | 15.01.1964 |
|---|---|
| Alter | 62 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Präsident |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Robert Reisinger
03.06.2017 - 18:48 Uhr
06.06.2018 - 10:15 Uhr
@ScottishLion:
Als jemand, der hier täglich aus der Ferne mitliest, aber kaum etwas schreibt, bleibt mir nur zu sagen: 1860% Zustimmung.
Viele Grüße von der Nordseeküste
Als jemand, der hier täglich aus der Ferne mitliest, aber kaum etwas schreibt, bleibt mir nur zu sagen: 1860% Zustimmung.
Viele Grüße von der Nordseeküste
06.06.2018 - 11:45 Uhr
Zitat von ScottishLion
Absolute Zustimmung.
Bei unseren früheren Präsidenten hatte ich immer das Gefühl, als würde sie Hasan am Nasenring durch die Manege ziehen. Ich möchte gar nicht wissen, wieviel Lebensenergie das alleine dem Vollblutlöwen Dieter Schneider (R.I.P.) gekostet hat. Aber auch ein Gerhard Mayrhofer, der "Motörhead-Fan", war dem Jordanier nicht gewachsen und gab - nachdem er zum Wohle des Vereines auf Konfrontationskurs gegangen war - entnervt auf. Und als Hasan dann endlich mit Peter Cassalette jemand gefunden hatte, der all seine Wünsche und Forderungen nur noch bedingungslos abnickte und Ismaik endgültig schalten und walten konnte wie er wollte, landete der TSV in der Regionalliga Bayern.
RR hat sich in seiner Amtszeit noch nie in den Vordergrund gedrängt. Er ist kein Präsident, der sein Gesicht ständig in der Boulevardpresse sehen muss. Von einigen verblendeten Gefolgsleuten des Investors wird dies als mangelnde Präsenz in der Öffentlichkeit kritisiert. So tauchte in der letzten Saison immer wieder mal die Frage auf, warum Reisinger nicht bei jedem Löwenspiel dabei wäre. Was ihn neben seiner engagierten Arbeit für den TSV auszeichnet ist, dass er offensichtlich über ein ganz dickes Löwen-Fell verfügt. Denn anders kann ich mir nicht erklären, wie souverän er bisher mit den teilweise weit unter der Gürtellinie erfolgten permanenten Angriffen gegen seine Person umgegangen ist. Je länger ich ihn so aus der Ferne beobachte, umso mehr kommt er mir vor wie ein exzellenter Pokerspieler. Er weiß genau, welche Karten er in der Hand hält und lässt sich nicht von irgendwelchen Mitspielern bluffen oder zu unüberlegten Schnellschüssen hinreissen.
Die Kosten für Fauser wurden ja auch immer wieder vom "Busenfreund" unseres Präsidenten kritisiert. Ich für meinen Teil kann nur sagen: Der Mann war jeden einzelnen Euro wert. Und von dem was er auf den Weg gebracht hat, profitieren wir noch heute. Und Fauser hat unserem Präsidium ganz offensichtlich das nötige Rüstzeug mit auf dem Weg gegeben, um dem Jordanier auch nach seinem Abgang paroli bieten zu können.
Das hier die meisten User weitgehend auf einer Linie liegen zeigt für mich nur, dass hier viele Leute unterwegs sind, die sich sehr intensiv mit dem TSV beschäftigen. Die einen vor Ort - und die ich manchmal richtig beneide, dass sie einfach mal so am Trainingsgelände vorbeischauen können - die anderen aus der Ferne, aber nichts desto trotz mit der gleichen Leidenschaft wie die Fans in und um Giesing bzw. München herum. Was in dieser ausführlichen Form für einen Fern-Fan nur dank des www möglich ist.
Und jeder, der sich in den letzten Jahren intensiv mit diesem Verein beschäftigt hat kann eigentlich nur zu dem Ergebnis kommen, dass das "Investorenprojekt" krachend gescheitert ist. Das dass - wenn man die ganze Zeit seit 2011 rückwirkend betrachtet - nicht nur am Investor lag bleibt unbestritten. Aber wer nach der Horror- Saison 2016/2017 und der zwischenzeitlich völligen Machtübernahme von Ismaik immer noch davon träumt, es könnte eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen 1860 und dem Investor auf Augenhöhe zum Wohle des TSV geben, der liegt falsch. Reisinger hat das erkannt und handelt dementsprechend. Was mich allerdings wundert ist, dass es neben den "Verblendeten" auch noch Leute wie Bernhard Winkler gibt (Stichwort: Team Profifussball), die sich vor den Karren des Investors spannen lassen.
In diesem Sinne bleibt mir nur noch zu sagen: Weiter so, Herr Reisinger!
Zitat von BlueBerry_
Die Zeit mit Fauser war für 60 Gold wert, Schaut so aus als hätten sich Reisinger und er ein paar schöne Giftpillen überlegt.
Ansonsten- das mit der Einigkeit erlebe ich genauso. Außerhalb von der db24 Seite herrscht Harmonie wie noch nie.
Ist auch hier zu beobachten- mir fallen viele User ein- bei denen ich oft anderer Meinung war. Jetzt bleibt einem oft nur noch „genau!“ zu rufen.
Die Zeit mit Fauser war für 60 Gold wert, Schaut so aus als hätten sich Reisinger und er ein paar schöne Giftpillen überlegt.
Ansonsten- das mit der Einigkeit erlebe ich genauso. Außerhalb von der db24 Seite herrscht Harmonie wie noch nie.
Ist auch hier zu beobachten- mir fallen viele User ein- bei denen ich oft anderer Meinung war. Jetzt bleibt einem oft nur noch „genau!“ zu rufen.
Absolute Zustimmung.
Bei unseren früheren Präsidenten hatte ich immer das Gefühl, als würde sie Hasan am Nasenring durch die Manege ziehen. Ich möchte gar nicht wissen, wieviel Lebensenergie das alleine dem Vollblutlöwen Dieter Schneider (R.I.P.) gekostet hat. Aber auch ein Gerhard Mayrhofer, der "Motörhead-Fan", war dem Jordanier nicht gewachsen und gab - nachdem er zum Wohle des Vereines auf Konfrontationskurs gegangen war - entnervt auf. Und als Hasan dann endlich mit Peter Cassalette jemand gefunden hatte, der all seine Wünsche und Forderungen nur noch bedingungslos abnickte und Ismaik endgültig schalten und walten konnte wie er wollte, landete der TSV in der Regionalliga Bayern.
RR hat sich in seiner Amtszeit noch nie in den Vordergrund gedrängt. Er ist kein Präsident, der sein Gesicht ständig in der Boulevardpresse sehen muss. Von einigen verblendeten Gefolgsleuten des Investors wird dies als mangelnde Präsenz in der Öffentlichkeit kritisiert. So tauchte in der letzten Saison immer wieder mal die Frage auf, warum Reisinger nicht bei jedem Löwenspiel dabei wäre. Was ihn neben seiner engagierten Arbeit für den TSV auszeichnet ist, dass er offensichtlich über ein ganz dickes Löwen-Fell verfügt. Denn anders kann ich mir nicht erklären, wie souverän er bisher mit den teilweise weit unter der Gürtellinie erfolgten permanenten Angriffen gegen seine Person umgegangen ist. Je länger ich ihn so aus der Ferne beobachte, umso mehr kommt er mir vor wie ein exzellenter Pokerspieler. Er weiß genau, welche Karten er in der Hand hält und lässt sich nicht von irgendwelchen Mitspielern bluffen oder zu unüberlegten Schnellschüssen hinreissen.
Die Kosten für Fauser wurden ja auch immer wieder vom "Busenfreund" unseres Präsidenten kritisiert. Ich für meinen Teil kann nur sagen: Der Mann war jeden einzelnen Euro wert. Und von dem was er auf den Weg gebracht hat, profitieren wir noch heute. Und Fauser hat unserem Präsidium ganz offensichtlich das nötige Rüstzeug mit auf dem Weg gegeben, um dem Jordanier auch nach seinem Abgang paroli bieten zu können.
Das hier die meisten User weitgehend auf einer Linie liegen zeigt für mich nur, dass hier viele Leute unterwegs sind, die sich sehr intensiv mit dem TSV beschäftigen. Die einen vor Ort - und die ich manchmal richtig beneide, dass sie einfach mal so am Trainingsgelände vorbeischauen können - die anderen aus der Ferne, aber nichts desto trotz mit der gleichen Leidenschaft wie die Fans in und um Giesing bzw. München herum. Was in dieser ausführlichen Form für einen Fern-Fan nur dank des www möglich ist.
Und jeder, der sich in den letzten Jahren intensiv mit diesem Verein beschäftigt hat kann eigentlich nur zu dem Ergebnis kommen, dass das "Investorenprojekt" krachend gescheitert ist. Das dass - wenn man die ganze Zeit seit 2011 rückwirkend betrachtet - nicht nur am Investor lag bleibt unbestritten. Aber wer nach der Horror- Saison 2016/2017 und der zwischenzeitlich völligen Machtübernahme von Ismaik immer noch davon träumt, es könnte eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen 1860 und dem Investor auf Augenhöhe zum Wohle des TSV geben, der liegt falsch. Reisinger hat das erkannt und handelt dementsprechend. Was mich allerdings wundert ist, dass es neben den "Verblendeten" auch noch Leute wie Bernhard Winkler gibt (Stichwort: Team Profifussball), die sich vor den Karren des Investors spannen lassen.
In diesem Sinne bleibt mir nur noch zu sagen: Weiter so, Herr Reisinger!

Gebe dir ja recht, aber letztlich fehlt mir bei Reisinger & Co. das finanzielle Konzept, um mittelfristig um mehr als nur um den Klassenerhalt mitspielen zu können. Wir sollten Biero mit dem Verpassen der momentan einmaligen Transferchancen nicht verärgern!
06.06.2018 - 11:56 Uhr
Zitat von McGuinness
Gebe dir ja recht, aber letztlich fehlt mir bei Reisinger & Co. das finanzielle Konzept, um mittelfristig um mehr als nur um den Klassenerhalt mitspielen zu können. Wir sollten Biero mit dem Verpassen der momentan einmaligen Transferchancen nicht verärgern!
Gebe dir ja recht, aber letztlich fehlt mir bei Reisinger & Co. das finanzielle Konzept, um mittelfristig um mehr als nur um den Klassenerhalt mitspielen zu können. Wir sollten Biero mit dem Verpassen der momentan einmaligen Transferchancen nicht verärgern!
Ich empfehle dir den Beitrag von Hanse-Loewe, indem er die Alternativlosigkeit zur Nadelstichpolitik gegen HI darstellt.
Das Problem von Reisinger ist doch, dass er im Rahmen seiner Möglichkeiten kein Geld beschaffen kann, dass auch wirklich für die Kaderplanung verwendet wird. Solange Ismaik als Anteilseigner der KGAA Überschüsse abschöpfen kann, wird kein Sponsor in dieses Konstrukt Geld investieren wollen. Mit Ismaik einen Konsens zu finden, ist aber genauso unmöglich.
Das Einzige sinnvolle ist doch, Ismaik zu bekämpfen und daraus zu hoffen, dass er die Anteile an jemanden verkauft, der zumindest nicht blockiert und neue Wege freimacht, auch für interessierte Sponsoren/strategische Partner. Solange Ismaik nicht verkaufen wird, haben wir den Mist an der Backe, das nichts vorangeht. Und nur deswegen - in der Hoffnung, dass es doch mit ihm klappt, obwohl er das Gegenteil bewiesen hat - sich komplett aufzugeben, das haben wir glücklicherweise schon mit Reisinger als Präsident ausgeschlossen, da spiele ich lieber wieder RBL.
06.06.2018 - 12:14 Uhr
versteh ich das eigentlich richtig, dass wir aktuell keine schulden tilgen können, weil zb transfererlöse von ismaik abgezwackt werden können, aber nicht zur schuldentilgung, sondern für ismaiks geldbeutel und an der schuldenlast minimiert sich gar nix?
06.06.2018 - 12:52 Uhr
Zitat von LaBombonera
versteh ich das eigentlich richtig, dass wir aktuell keine schulden tilgen können, weil zb transfererlöse von ismaik abgezwackt werden können, aber nicht zur schuldentilgung, sondern für ismaiks geldbeutel und an der schuldenlast minimiert sich gar nix?
versteh ich das eigentlich richtig, dass wir aktuell keine schulden tilgen können, weil zb transfererlöse von ismaik abgezwackt werden können, aber nicht zur schuldentilgung, sondern für ismaiks geldbeutel und an der schuldenlast minimiert sich gar nix?
Doch, Schulden könnten selbstverständlich getilgt werden von den Transfererlösen, soweit sie der KG zufließen und nicht dem e.V. als Ausbildungsentschädigung.
Aber das ist nicht viel mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein angesichts von über 30 Mio EUR nächstes Jahr wohl fälligen Darlehen und Genussscheinen. Allein die Zinsbelastung liegt da schon im Millionenbereich jährlich.
06.06.2018 - 13:01 Uhr
Zitat von LaBombonera
versteh ich das eigentlich richtig, dass wir aktuell keine schulden tilgen können, weil zb transfererlöse von ismaik abgezwackt werden können, aber nicht zur schuldentilgung, sondern für ismaiks geldbeutel und an der schuldenlast minimiert sich gar nix?
versteh ich das eigentlich richtig, dass wir aktuell keine schulden tilgen können, weil zb transfererlöse von ismaik abgezwackt werden können, aber nicht zur schuldentilgung, sondern für ismaiks geldbeutel und an der schuldenlast minimiert sich gar nix?
Ich glaube so ist es nicht.
Er kann Darlehen fällig stellen, aber eine Bedienung/Abbezahlung würde natürlich die Schuldlast verringern.
Wie es genau mit den Genussscheinen ist weiß man nicht. Aber diese geben ihm mindestens das Recht an Gewinnen zu partizipieren. Ob das so weit geht, dass er Transfererlöse einsacken kann, bevor wir sie reinvestieren können oder er nur am möglichen Gewinn am Saisonende partizipiert, ist nicht klar.
Der große Hebel von HI sind Darlehen. Von denen kommen wir nie weg, es sei denn ein anderer Investor löst die aus und zahlt HI die angeblich investierten 70 Mio. Wir können aus eigener Kraft theoretisch auch vom Schuldenberg kommen, aber das ist halt leider nur Theoretisch.
06.06.2018 - 13:09 Uhr
Zitat von Hanse-Loewe
Ich denke, dass er eine Insolvenz nicht anstrebt, weil er keiner ist, der sein Vermögen einfach so wegschenkt.
Wenn er uns richtig ärgern will, dann blockiert er notwendige Entscheidungen, so lang es geht, und stellt Darlehen und Genussscheine teilweise fällig, bzw. stundet nur teilweise.
Die Höhe unseres Etats bestimmt praktisch er allein, weil er das über die Fälligstellung der Darlehen steuern kann.
Hätten wir beispielsweise einen Etat von 3 Millionen bei vollständiger Stundung der Darlehen, dann haben wir eben nur noch einen von 2 Millionen, wenn er eine Million an Darlehen fällig stellt.
Dann sind wir halt Abstiegskandidat Nummer 1 in Zukunft . Bisher macht er das natürlich nicht, weil er sein Ansehen nicht ruinieren will. Was die Anteilsbewertung anbelangt, muss man immerhin sehen, dass er auf diese Art noch Geld zurück bekäme. Und ob seine Anteile mehr an Wert verlieren würden, als das, was er an Darlehen zurückerhält, darüber kann man streiten. Zumindest wäre das eine Option für ihn, wenn er uns richtig ärgern will.
Das ist auch der Grund, warum es für uns extrem schwer sein wird, nennenswertes zusätzliches Sponsoring von Dritten zu erhalten. Liquiditätsseitig könnte er das indirekt immer wieder abschöpfen, indem er Darlehen fällig stellt. Und vermögensseitig wäre es so, dass jedes Sponsoring der KG indirekt zu großen Teilen Ismaik als Geschenk zugute kommt (weil das ja die Vermögenssituation der KG verbessert, wo er Mehrheitseigner ist).
Es kann eigentlich auch keine wundersamen Pläne geben, die man im Hintergrund ausarbeitet. Selbst wenn es einen Rechtsanspruch auf das 3,8 Millionen-Darlehen gäbe, dann hätte man anschließend einfach höhere Schulden bei Ismaik, was man immer vermeiden wollte. Und helfen wird das auch nur für 1 Jahr, weil danach wieder das greift, was ich eingangs geschrieben hatte. Nur Ismaik bestimmt am Ende unseren Etat.
Selbst wenn der Kooperationsvertrag aufgekündigt werden könnte, was sehr wichtig wäre für den Fall, dass 50 +1 irgendwann kippt: man wird Ismaik mit seinen Darlehen und Genussscheinen nicht los. Solange man Niemanden in Hinterhand hat, der diese fällig gestellten Darlehen und Genussscheine in Höhe von über 30 Mio bedienen kann, bleibt dieses Druckmittel.
Und selbst wenn wir jemanden finden würden, der uns diese zig Millionen zur Verfügung stellen würde: wie sollen diese denn überhaupt in die KG fließen? Der KG soll ja kein Geschenk gemacht werden, da dann v.a. Ismaik sich über die unverhoffte Wertsteigerung seiner Anteile freut und das Finanzamt über eine satte Schenkungssteuer. Bliebe ein Verkauf der Anteile, die der e.V. noch hält. Dann hat aber der der e.V. das Geld, und nicht die KG, die die Darlehen und Genussscheine ablösen müsste.
Wie man es dreht und wendet: es kann eigentlich keinen großen Plan im Hintergrund geben. Solange wir diesen Ismaik an der Backe haben, und gehen kann er nur selbst, steuert der unseren Etat durch die Fälligstellung von Darlehen.
Der einzig mögliche Weg ist, ihn loszuwerden, und der e.V. hat eigentlich gar keine andere Möglichkeit, als ihn durch permanente Nadelstichpolitik mürbe zu machen. Das Miteinander hat man immer wieder versucht, das geht nicht mit ihm. Jetzt kann man nur Konsequenz zeigen in der Haltung, ihn nicht mehr "mitspielen" zu lassen, bis er hoffentlich die Lust an seinem Spielzeug verliert und doch noch verkauft zu einem Preis, der unter dem liegt, was er selbst versenkt hat. Meine Hoffnung ist nicht allzu groß, dass das gelingt, es scheint mir aber der einzig gangbare Weg.
Zitat von manu99
Was glaubt ihr würde da passieren wenn Ismaik so verärgert ist und die Darlehen zum nächst möglichen Termin fällig stellt? Die KGaA wäre doch dann insolvent, oder? Geht's dann mit dem eV weiter?
Was glaubt ihr würde da passieren wenn Ismaik so verärgert ist und die Darlehen zum nächst möglichen Termin fällig stellt? Die KGaA wäre doch dann insolvent, oder? Geht's dann mit dem eV weiter?
Ich denke, dass er eine Insolvenz nicht anstrebt, weil er keiner ist, der sein Vermögen einfach so wegschenkt.
Wenn er uns richtig ärgern will, dann blockiert er notwendige Entscheidungen, so lang es geht, und stellt Darlehen und Genussscheine teilweise fällig, bzw. stundet nur teilweise.
Die Höhe unseres Etats bestimmt praktisch er allein, weil er das über die Fälligstellung der Darlehen steuern kann.
Hätten wir beispielsweise einen Etat von 3 Millionen bei vollständiger Stundung der Darlehen, dann haben wir eben nur noch einen von 2 Millionen, wenn er eine Million an Darlehen fällig stellt.
Dann sind wir halt Abstiegskandidat Nummer 1 in Zukunft . Bisher macht er das natürlich nicht, weil er sein Ansehen nicht ruinieren will. Was die Anteilsbewertung anbelangt, muss man immerhin sehen, dass er auf diese Art noch Geld zurück bekäme. Und ob seine Anteile mehr an Wert verlieren würden, als das, was er an Darlehen zurückerhält, darüber kann man streiten. Zumindest wäre das eine Option für ihn, wenn er uns richtig ärgern will.
Das ist auch der Grund, warum es für uns extrem schwer sein wird, nennenswertes zusätzliches Sponsoring von Dritten zu erhalten. Liquiditätsseitig könnte er das indirekt immer wieder abschöpfen, indem er Darlehen fällig stellt. Und vermögensseitig wäre es so, dass jedes Sponsoring der KG indirekt zu großen Teilen Ismaik als Geschenk zugute kommt (weil das ja die Vermögenssituation der KG verbessert, wo er Mehrheitseigner ist).
Es kann eigentlich auch keine wundersamen Pläne geben, die man im Hintergrund ausarbeitet. Selbst wenn es einen Rechtsanspruch auf das 3,8 Millionen-Darlehen gäbe, dann hätte man anschließend einfach höhere Schulden bei Ismaik, was man immer vermeiden wollte. Und helfen wird das auch nur für 1 Jahr, weil danach wieder das greift, was ich eingangs geschrieben hatte. Nur Ismaik bestimmt am Ende unseren Etat.
Selbst wenn der Kooperationsvertrag aufgekündigt werden könnte, was sehr wichtig wäre für den Fall, dass 50 +1 irgendwann kippt: man wird Ismaik mit seinen Darlehen und Genussscheinen nicht los. Solange man Niemanden in Hinterhand hat, der diese fällig gestellten Darlehen und Genussscheine in Höhe von über 30 Mio bedienen kann, bleibt dieses Druckmittel.
Und selbst wenn wir jemanden finden würden, der uns diese zig Millionen zur Verfügung stellen würde: wie sollen diese denn überhaupt in die KG fließen? Der KG soll ja kein Geschenk gemacht werden, da dann v.a. Ismaik sich über die unverhoffte Wertsteigerung seiner Anteile freut und das Finanzamt über eine satte Schenkungssteuer. Bliebe ein Verkauf der Anteile, die der e.V. noch hält. Dann hat aber der der e.V. das Geld, und nicht die KG, die die Darlehen und Genussscheine ablösen müsste.
Wie man es dreht und wendet: es kann eigentlich keinen großen Plan im Hintergrund geben. Solange wir diesen Ismaik an der Backe haben, und gehen kann er nur selbst, steuert der unseren Etat durch die Fälligstellung von Darlehen.
Der einzig mögliche Weg ist, ihn loszuwerden, und der e.V. hat eigentlich gar keine andere Möglichkeit, als ihn durch permanente Nadelstichpolitik mürbe zu machen. Das Miteinander hat man immer wieder versucht, das geht nicht mit ihm. Jetzt kann man nur Konsequenz zeigen in der Haltung, ihn nicht mehr "mitspielen" zu lassen, bis er hoffentlich die Lust an seinem Spielzeug verliert und doch noch verkauft zu einem Preis, der unter dem liegt, was er selbst versenkt hat. Meine Hoffnung ist nicht allzu groß, dass das gelingt, es scheint mir aber der einzig gangbare Weg.
Hab als "gut bewertet.
Aber bei uns sollte es eigentlich noch einen zusätzlichen "traurig aber wahr Button" geben.
Nur eine Sache. Genussscheine-kann HI hiermit Transfererlöse vorab schon einsacken, so dass wir nicht reinvestieren können oder steht im nur der Gewinn/Saldo einer ganzen Saison zu? Weißt Du wie viel Raum man beim Ausgestalten von Bedingungen zu Genussscheinen hat? Was wäre theoretisch/ praktisch möglich?
06.06.2018 - 13:15 Uhr
DH. wenn ich 100 Mios im Lotto gewinne und diese der KGaA zur Verfügung stellen wollte, oder zumindest 70 Mios, damit sie sich die Anteile von Ismaik zurückkauft, ginge das nicht mal so einfach?
06.06.2018 - 13:26 Uhr
Zitat von LaBombonera
DH. wenn ich 100 Mios im Lotto gewinne und diese der KGaA zur Verfügung stellen wollte, oder zumindest 70 Mios, damit sie sich die Anteile von Ismaik zurückkauft, ginge das nicht mal so einfach?
DH. wenn ich 100 Mios im Lotto gewinne und diese der KGaA zur Verfügung stellen wollte, oder zumindest 70 Mios, damit sie sich die Anteile von Ismaik zurückkauft, ginge das nicht mal so einfach?
Nein das ginge nicht so einfach.
Du könntest damit die Darlehen tilgen, aber HI hätte die Anteile an uns noch. Die Anteile kann, aber muss er nicht verkaufen.
Aber schuldenfrei wären wir dann und HI hätte nichts mehr zu sagen.
Aber das macht halt kein normaler Kaufmann, nur ein Löwenfan der im Lotto gewonnen hat.
06.06.2018 - 13:32 Uhr
Zitat von JuergenKorus
Nein das ginge nicht so einfach.
Du könntest damit die Darlehen tilgen, aber HI hätte die Anteile an uns noch. Die Anteile kann, aber muss er nicht verkaufen.
Aber schuldenfrei wären wir dann und HI hätte nichts mehr zu sagen.
Aber das macht halt kein normaler Kaufmann, nur ein Löwenfan der im Lotto gewonnen hat.
Zitat von LaBombonera
DH. wenn ich 100 Mios im Lotto gewinne und diese der KGaA zur Verfügung stellen wollte, oder zumindest 70 Mios, damit sie sich die Anteile von Ismaik zurückkauft, ginge das nicht mal so einfach?
DH. wenn ich 100 Mios im Lotto gewinne und diese der KGaA zur Verfügung stellen wollte, oder zumindest 70 Mios, damit sie sich die Anteile von Ismaik zurückkauft, ginge das nicht mal so einfach?
Nein das ginge nicht so einfach.
Du könntest damit die Darlehen tilgen, aber HI hätte die Anteile an uns noch. Die Anteile kann, aber muss er nicht verkaufen.
Aber schuldenfrei wären wir dann und HI hätte nichts mehr zu sagen.
Aber das macht halt kein normaler Kaufmann, nur ein Löwenfan der im Lotto gewonnen hat.
Deshalb ist der Aufruf an den eV Sponsoren zu aquirieren sinnlos. Ismaik profitiert immer. 60%, was ok ist oder aber zu 100% weil er seine Darlehen zurückfordert.
Geld das größtenteils er, und nur er, aus dem Fenster geschmissen hat. Von dem was es dann als Kick-back durch seine Beraterspezln gab will ich gar nicht reden.
Ich kann es nicht beweisen, aber der Ribamar-Transfer ist ein Fall, da würde sich ein genauerer Blick lohnen.
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