Relegation - Höherklassige Mannschaften im Vorteil?
08.10.2008 - 15:31 Uhr
03.06.2022 - 23:06 Uhr
Zitat von ElBaBo
Dass sich so oft der Drittligist durchsetzt könnte man auch mit dem finanziellen Druck erklären. In Liga 2 kommt man als Erstligaabsteiger schon ein Jahr klar, Stuttgart, Bremen, Schalke… direkter Wiederaufstieg klappt doch oft.
Der Abstieg von Liga 2 in 3 ist dann schon deutlich schwerer zu vertragen. Zwar verliert man in absoluten Zahlen nicht so viel Geld, aber prozentual. Meine gerade wieder gehört zu haben Fernsehgelder werden von minimum 7 Mio auf 1 Mio gekürzt (auch wenn es in Jahr eins einen auffangfonds gibt). Die Überlebensfähigkeit in Liga 3 ist aber deutlich geringer. Sieht man ja auch an den aktuellen (Fast-)Pleiten (München, Uerdingen, Kaiserslautern, Chemnitz).
Auf zweitliganiveau hingegen lässt sich ein Kader schon ganz gut schrumpfen.
Auch wird in Liga 3 meist der ganze Kader getauscht (Dresden wieder 17 Verabschiedungen). Da haben die Spieler schon Angst vor dem Nichts zu stehen.
In Liga 1 wirst du als Spieler Millionär, auch als durchschnittsspieler wenn die Karriere mindestens 10 Jahre dauert, in Liga 2 kannst du für deine Zukunft auch aussorgen, in Liga 3 reicht es oft nur um monatlich (relativ gut) über die Runden zu kommen. Gilt natürlich nicht generell, aber bei den meisten Spielern.
Dass sich so oft der Drittligist durchsetzt könnte man auch mit dem finanziellen Druck erklären. In Liga 2 kommt man als Erstligaabsteiger schon ein Jahr klar, Stuttgart, Bremen, Schalke… direkter Wiederaufstieg klappt doch oft.
Der Abstieg von Liga 2 in 3 ist dann schon deutlich schwerer zu vertragen. Zwar verliert man in absoluten Zahlen nicht so viel Geld, aber prozentual. Meine gerade wieder gehört zu haben Fernsehgelder werden von minimum 7 Mio auf 1 Mio gekürzt (auch wenn es in Jahr eins einen auffangfonds gibt). Die Überlebensfähigkeit in Liga 3 ist aber deutlich geringer. Sieht man ja auch an den aktuellen (Fast-)Pleiten (München, Uerdingen, Kaiserslautern, Chemnitz).
Auf zweitliganiveau hingegen lässt sich ein Kader schon ganz gut schrumpfen.
Auch wird in Liga 3 meist der ganze Kader getauscht (Dresden wieder 17 Verabschiedungen). Da haben die Spieler schon Angst vor dem Nichts zu stehen.
In Liga 1 wirst du als Spieler Millionär, auch als durchschnittsspieler wenn die Karriere mindestens 10 Jahre dauert, in Liga 2 kannst du für deine Zukunft auch aussorgen, in Liga 3 reicht es oft nur um monatlich (relativ gut) über die Runden zu kommen. Gilt natürlich nicht generell, aber bei den meisten Spielern.
Demnach müsste man der 2. Liga nur das Geld kürzen, damit eben diese 2. Liga bessere Chancen hat, aufzusteigen (also die Vereine).
03.06.2022 - 23:41 Uhr
Grundsätzlich finde ich die Relegation gar nicht so schlecht. Sie sorgt nämlich dafür, dass es einen Unterschied macht, ob man 16. oder 17. wird. Dass es einen Unterschied zwischen Platz 15. und 16. macht, sollten halt nicht 80 % der Erstligisten weiter kommen.
Spannend für die Bundesliga wäre es für mich, wenn der 15. in der folgenden Saison 100% Wahrscheinlichkeit hat in der Bundesliga zu spielen, der 16. eine 50% Wahrscheinlichkeit und der 17. und 18. eine 0% Wahrscheinlichkeit.
Ich halte es auch für eine interessante Idee, es ohne Rückspiel zu entscheiden. Wenn man wegen der Vermarktung doch zwei Spiele will, könnte man doch auch den 4. einbeziehen: Im ersten Spiel spielt der 4. gegen den 16. Der Gewinner spielt im zweiten Spiel gegen den 3. Und der Gewinner spielt in der folgenden Saison in der Bundesliga. Der Austragungsort ist jeweils auf neutralem Platz. Da dürfte man sich kein schlechtes Spiel erlauben. Das wäre für Sponsoren und TV-Sender vielleicht noch interessanter als heute. Schließlich ist jedes Spiel ein Entscheidungsspiel. Dazu ist ein weiterer Verein beteiligt.
Spannend für die Bundesliga wäre es für mich, wenn der 15. in der folgenden Saison 100% Wahrscheinlichkeit hat in der Bundesliga zu spielen, der 16. eine 50% Wahrscheinlichkeit und der 17. und 18. eine 0% Wahrscheinlichkeit.
Ich halte es auch für eine interessante Idee, es ohne Rückspiel zu entscheiden. Wenn man wegen der Vermarktung doch zwei Spiele will, könnte man doch auch den 4. einbeziehen: Im ersten Spiel spielt der 4. gegen den 16. Der Gewinner spielt im zweiten Spiel gegen den 3. Und der Gewinner spielt in der folgenden Saison in der Bundesliga. Der Austragungsort ist jeweils auf neutralem Platz. Da dürfte man sich kein schlechtes Spiel erlauben. Das wäre für Sponsoren und TV-Sender vielleicht noch interessanter als heute. Schließlich ist jedes Spiel ein Entscheidungsspiel. Dazu ist ein weiterer Verein beteiligt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von GottfriedFuchs am 03.06.2022 um 23:50 Uhr bearbeitet
29.05.2024 - 20:26 Uhr
Von den letzten 16 Relegationsspielen hat sich jetzt 13x der Bundesligist durchgesetzt. Mittlerweile setzt sich der Bundesligist sogar durch, wenn er den psychologischen Nachteil hat, erst am letzten Spieltag auf den Relegationsplatz gerutscht zu sein und sogar der Stammkeeper freigestellt wurde.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von GottfriedFuchs am 29.05.2024 um 20:32 Uhr bearbeitet
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