Quo vadis Hertha BSC?
12.05.2023 - 14:10 Uhr
17.12.2024 - 04:24 Uhr
Vorneweg sorry schon mal , es wird lang definitiv zu lang, etwas/ziemlich chaotisch , naiv , alles meine Meinung und Interpretationen , viel Spekulatius ,ein wenig Träumerei, ich hätte gerne Lösungen präsentiert, stelle aber blöde Fragen .... und die Rechtschreibfehler lass ich drinnen too much to fix …..
Das über 6500 Wörter und über 40000 Zeichen nicht unbedingt komplett zitiert werden sollten , sofern überhaupt zitierbares vorhanden ist ... Ihr seit alt genug
Einfach nur mal zur Kenntnisnahme:
Wie wäre mal ein völlig andere Ansatz in der Kader Planung mehr so ganzheitlich mit einem Plan/Konzept und Ziel :
Momentan wird Spieler X wegen Fähigkeit A geholt , Fähigkeit B ist überdurchschnittlich, während Fähigkeit C ne ziemliche Baustelle ist. Hauptposition ist X er kann aber auch auf Position y spielen.
Der Verein investiert Geld um sich diese Skillz A und B für die nächsten Jahre zu sichern , bei jungen Spielern auch gerne das „Potential“ bzw. den /die Letzten Schritte vor der Brust oder halt auch Gelegenheiten .
Natürlich muss er integriert werden, das System, die Taktik, die Automatismen lernen , gesund bleiben usw.
Doch ab hier beginnen Prozesse (nicht nur Hertha Exklusiv) die ich ehrlich gesagt nicht verstehe:
Jetzt wird nur noch darauf abgezielt diese Fähigkeit/Skill A (B) zu erhalten quasi zu konservieren .
Die einzige Entwicklung bei Spielern ist doch die Spiel-und Gegner Vorbereitung, Lösungen innerhalb des Systems oder Erfahrung dazu wird dezidiert auf Kondition und Fitness wert gelegt.
Auch empfinde ich nicht das man auf die andere Karte setzt und Fähigkeit A weiter optimiert /spezialisiert
Überspitz dargestellt : Wo ist der übergeordnete Plan/Konzept , welche „brachliegenden“ Potentiale werden erkannt, wie kann man an Fähigkeit C arbeiten?
Wo ist der individualisierte Plan für den Spieler. Wieviel Arbeit muss der Trainerstab und der Spieler investieren das der Spieler sich persönlich verbessert oder sogar was dazu lernt ?
Ja dafür ist ja keine Zeit, die Belastungssteuerung, den Kopf frei kriegen, abschalten vom Druck, Regeneration und Spielvorbereitung , Matchpläne und Standardsituationen ….
Lächerlich !
Es ist glaube ich nur im Fußball möglich das ein Spieler (Marvin Plattenhardt) mit quasi nur einem Fuß und ner guten Schusstechnik knapp 300 Bundesliga Spiele als Stammspieler macht, National Spieler wird … Er ist im Laufe seiner Karriere Veganer geworden und hat wohl noch mit nem Personal Coach nebenher gearbeitet.
Von den Fähigkeiten von seinen Skillz :War jetzt der Platte von 2014 ein andere Platte als 2018 oder ein andere Platte in 2020 ?
Natürlich . Aber von seinem „Paket bzw. seinem Skillset“ her ?
Er hat bei Hertha unter 10 verschiedenen Trainern gearbeitet/gespielt. Ist er schneller geworden ? Ist er zweikampfstärker geworden, ist aus Ihm ein Kopfball Ungeheuer geworden ? Nach 9 Jahren und 10 Trainern sind bestimmt die Flanken um einiges zielgenauer geworden …. Auch dürften 8/10 ruhende Bälle beim Adressaten/ Mitspieler /anvisiertem Raum ankommen das ist ja einer seiner Top /Vorzeige skillz
Der rechte Fuß ? Mhh scheinbar dran gearbeitet , aber trotzdem 90% aller Bälle mit links angenommen und verarbeitet. Sein recht passives Spiel in ein aktives weiterentwickelt ?
Was wäre wohl passiert wenn 2017/2018 sich der Coach jeden Tag mit Platte auf dem Trainingsplatz den rechten Fuß trainiert hätte oder der Atheletik Trainer, Performance Coach oder Fitness-Konditions Trainer ihm einen dezidierten Übungsplan gegeben hätte um seine Hüft-/Adduktoren Probleme in den Griff zu bekommen .
Wir hatten mal nen Coach(vor Platte) der hat beim simplen 1x1 des Fußballs angefangen, da wurde ab dem ersten Tag dezidiert daran gearbeitet zu passen und den Ball anzunehmen und weiterzuverarbeiten , das wurde konsequent ins Training integriert. Das erste halbe Jahr war ziemlich schwer, das zweite halbe Jahr war etwas besser aber weiterhin ziemlich schwer.
Dann aber nach einem Jahr konsequenter Ausbildung, Schulung und Training , hatten plötzlich sämtliche Spieler im Kader die Fähigkeiten denn Onetouch Fußball zu spielen und es waren alle auf dem gleichen Niveau in der Ballannahme-bzw. Ballverarbeitung.
Es ist sogar „fremden“ Fans anderer Vereine aufgefallen wie ballsicher die Hertha daherkommt.
Auf dieser Basis lassen sich natürlich auch feste Spielzüge im Training erarbeiten die dann sogar im Spiel angewand und eingesetzt werden . Da wurden aus Holzfüssen wie Marc Stein plötzlich Bundesligaspieler, ein Maxi Nicu Nationalspieler und Bundesligaspieler, oder auch ein junger 19 jähriger völlig unbekannter Schweizer aus der zweiten Schweizer Liga geholt für damals unglaubliche 1,5 Mio € Es wurde als erster Club in D. Eine Höhenkammer angeschafft , plötzlich war das Wort polyvalent im täglichen Sprachgebrauch und es sind teilweise Schweizer Fans in unsere Forum gekommen um uns den Favre Fußball zu erklären.
Ja Ja früher war alles besser , damals kannte man ja auch nur die Xg Werte etc. aus dem US Profisport und konnte damit nix anfangen, in der Winterpause hoffte man das die Brasilianischen Spieler pünktlich ohne Übergewicht aus dem Weihnachtsurlaub nach Berlin kommen.
So der alte Mann hat jetzt lange genug von der Vergangenheit geschwärmt , zurück zum Tagesgeschäft zurück in 2024/2025
Die Hertha hat wenig / kein Geld, die Hertha hat nicht die Top Performer /Spezialisten in Ihren Fachbereichen unter Vertrag , die Hertha ist nicht so attraktiv , die Hertha hat Druck , die Hertha hat ein kompliziertes Medienumfeld, der Club ist weiterhin dabei sich neu zu erfinden .
Die Hertha hat nun wirklich alles Wege durch:
Kein Geld, viel Geld, internationale Topstars, nationale Topstars, Spieler in der Blüte Ihrer Karriere, Spieler am Anfang ihrer Karriere, Spieler am Ende Ihrer Karriere, Spieler aus der Akademie, Spieler aus fremden Akademien, Wundertüten aus allen Herren Länder, selbst die besten Spieler aus der Ajax Akademie wurden verpflichtet, es wurden Familienmitglieder verpflichtet usw.
Es wurden Posten geschaffen und sowohl mit externen „Experten“ als auch mit „internen“ Experten besetzt: wie Performance Coach, es werden Übergangstrainer installiert , es werden Talente Trainer verpflichtet, es gibt Team Manager, es gibt Spielanalysten, Datenanalysten, jemanden für die Spielphilosophie, einen Leiter Methodik ja mittlerweile sogar eine Clubphilosophie bzw. ein Club Mantra „Den Berliner Weg „ etc.pp
Was hat das alles gebracht ? Nix Nada Nothing ….Richtig !
Was unterscheidet uns von den anderen ? Nix Nada Nothing ...Richtig!
Haben wir kurz-oder auch langfristig Aussichten auf Besserung ? Nix Nada Nothing ...Richtig!
Welche Stellschrauben haben wir denn noch so im Instrumentenkoffer:
Personal wechseln Spieler und /oder bei den „Bossen/Verantwortlichen“ , na wenn das den Erfolg garantiert ? Nix Nada Nothing ...Richtig!
Quod erat demonstrandum !
Mal wieder neue Leute oben bei Hertha reinwerfen und ganz viel hoffen das unten ein positiveres Ergebnis als jetzt oder letztes Jahr oder vor drei, fünf oder sieben Jahren rauskommt.....
Mann baut doch im Prinzip auf ein paar einstudierte Spielzüge und hofft das das Team über positiv Ergebnisse in eine Lauf und easy flow kommt und dann alles leichter fällt, das Selbstvertrauen da ist und man sich das Glück erarbeitet usw.
In den letzten 5 Jahren haben wir mal drei/vier Spiele hintereinander gewonnen , so in Pflichtspielen ?
Für solche Try and Error versuche wird dann sogar Geld investiert und für eine temporäre Zeit fühlt sich die Hertha berufen Einfluss auf die Laufbahn /Karriere zu nehmen , das Investment aber wird scheinbar mit dem geringsten Aufwand gehegt, gepflegt und entwickelt und bekommt obendrauf sogar noch monatlich € überwiesen.
So jetzt muss ich etwas weiter ausholen um zu verdeutlichen worauf ich hinaus möchte:
Ich bin ja Liebhaber von vermeintlichen Nischensportarten wie Eishockey, Radsport , Rugby oder Curling.
Auch da gibt es Professionalität und Transfers, junge Talente die die ersten schritte machen ,alte Hasen die mit allen Wassern gewaschen sind, Athleten , sowie Coaches, Performance Manager, Spezialcoaches, Datengurus, Scouting , aber auch Gehaltbudget , Kostenkontrolle o.ä. Die reguläre Saison ist länger oder kürzer, es gibt internationale Einsätze oder Länderspiele. usw.
Ich will jetzt gar nicht sagen woanders ist alles besser, toller , schöner, das berühmte Grass grüner, natürlich kann man das alles nur zu einigen Teilen miteinander vergleichen.
Allerdings wird woanders grundsätzlich anders gearbeitet.
NHL:
83 Saisonspiele(+ Playoffs)
Vorbereitung Development Camp( alle Spieler die unter Vertrag sind die noch keinen entry Level Deal (also erster Profivertrag) unterschrieben haben, Rookie Camp( spieler aus Dev Camp. Die noch nicht weggeschickt worden sind+ Juniors(16-20 Jahre) und Spieler die haupsächlich in der zweiten Mannschaft (AHL) spielen, Traingscamp (Kaderspieler der ersten Mannschaft, Veteranen + die 20 die aus den beiden Camps übrig geblieben sind. ) 5 , 6 , Preseason Games dann Saison . In den Camps werden Leistungstest gemacht, Trainiert und auch Spiele gegen den Nachwuchs andere Franchises gespielt.
Die Teilnahme an einem niedrigen Camp ist optional, d.h. Jemand der erst ins Rookie Camp kommen müsste kann auch schon am Development camp teilnehmen.
Dazu ist jederzeit die gesamte Trainingsfacility mit allem geöffnet , da sind diverse Coaches, das halbe Krankenhaus, Datengurus usw. vor Ort . Vom Cheftrainer Stuff , Masseure , Physios, Techniktrainer usw. alles jeden Tag da und verfügbar.
Die jungen Spieler bekommen individualisierte Trainingspläne, bekommen Aufgaben für Ihre Entwicklung gestellt usw. um dann z.B. während des Jahres am College daran zu arbeiten, der College Coach ist natürlich im Boot. Diese Entwicklung wird innerhalb des Jahres mehrfach überprüft und vor Ort beurteilt.
Den Spielern wird ein exemplarischer Karriereweg vorgeschlagen bzw. erarbeitet. Es wird auch bspw.früh drauf hingearbeitet, das wenn Talent X die Position Left Wing spielt , aber oben bei den Profis diese auf Jahre mit (noch) besseren, erfahreren Spielern besetzt ist wird er zum Right Wing umgeschult.
Mhhh
Anderes Thema: NYR hatte den Nr.1 , die Wahl war ziemlich klar, sämtliche Draftportale, Journalisten mit Draft Affinität, Experten usw. alle sagen das ist der Pick, allerdings ist sein skateting nur durchschnittlich (6/10 während in allen anderen Kategorien min.8/10). In den Juniors oder im College ist dieser langsame erste schritt nicht so ins Gewicht gefallen bzw. wurde durch andere Fähigkeiten kompensiert. In der NHL verliert er regelmäßig durch den langsamen ersten Schritt den Puck oder Zweikämpfe, dadurch bekommt er halt nur 3. Line Spielminuten (ca.12-15 pro Spiel) gegen vermeintlich leichtere Competition vom Gegner. Er sollte anhand des Draftstatus und dem Potential allerdings mindestens 2 Reihe Minuten(15-18) bekommen.
Hat jemand beim Fußball schon mal gehört das die Haltung das Gangbild gescannt wurde ?
Aus den gewonnen Daten wurde dann analysiert das eine kleine Fehlstellung in der Hüfte und bei der Technik im first stride (wir reden ja von Kufen also die/der erste Schritt) Verbesserungspotentiale beständen.
Nun macht man sich auf dem allerhöchsten Professionellem Niveau darüber Gedanken bzw, entwickelt gemeinsam einen Plan um diese„Schwächen zu beheben“ . Man hat ja diesen Spieler mindestens für drei Jahre unter Vertrag .
Er bekommt ein individualisierte Trainingsprogramm , es wird nach jedem Trainig oder vor jedem Training mit dem Techniktrainer an der Schlittschuh Technik bzw. dem ersten Schritt gearbeitet, der Spieler selbst holt sich in Absprache mit dem Club noch einen eigenen Physiotherapeuten , auf eigene Kosten nach Hause nach Kanada und siehe da durch Fleiß, Training und Zeit konnte nach einem Jahr festgestellt werden es hat funktioniert!
Der Spieler ist in der Spitze um 3 km/h schneller geworden (Topspeed anstatt 30 Km/h nun halt 33 km/h ) für die ersten Strides benötigt er 1/3 weniger Zeit , da ist man doch auf die Ergebnisse im zweiten Jahr gespannt, die natürlich nicht so elementar sind , aber das Ende der Leiter ist ja auch noch nicht erreicht .
Hab ich im Fußball noch nicht gehört , besonders mit den Ergebnissen schwarz auf weiss bzw.messbar .
Neeee ein Profisportler kann doch nicht besser werden .
Anderes Beispiel selbe Sportart selbes Team.
Ende letzter Saison ist durch Verletzungen ein junges kind ais Calgary in den Madison Sqiuare Garden gegspült worden knapp 7 Fuß (2,10 M) und rund 250 Pfund (125 kg) , auf skates ist er dann ca. 2meter 50 groß . Typ Enforcer, Energy, Einsatz , Hits und Schlägereien(obwohl selbst das kämpfen musste er lernen) hat rund 5 Minuten jedes Spiel bekommen, der macht in seiner Karriere maximal 50 Spiele in der NHL bei 12 verschiedenen Teams mit 30 Schlägereien und hätte vor 30 Jahren eine etwas größere Rolle haben können. 7 Runde Pick Wahrscheinlichkeit ein NHL Spieler zu werden unter 3 %. 16 Saisonspiele rund 120 Strafminuten , die ersten 7 Spiele jedes Spiel ne Schlägerei
So der Junge war so angefixt und so bereit für seine Chance zu arbeiten :
Mitte Mai Saisonende : Er ab nach Calgary in seine Heimat. Dort zwei Wochen auf eigene kosten in eigenregie training u.a. mit nem ehemaligen Punsher(Ü50) um das Kämpfen zu lernen.Was mache ich jetzt die nächsten drei Monate , Urlaub ? Europa ? Asien? Heiraten ?
Nein, ich fliege zurück zur Ostküste , ziehe beim Ersatz Torwart ( Veteran 38 Jahre 2 Stanley Cup ,1000+ Spiele 4 facher Familienvater) ins Haus ein , Trainiere mit diesem und den anderen Veteranen und lebe bei denen .
Wow schon im ersten Camp konnte man sehen , da hat einer Trainiert und nicht nur Muskelmasse
Es kann doch nicht sein das nur wenn man täglich mit Veteranen aus dem eigen Team und Profis arbeitet das man in allen und ich meine in allen Bereichen besser wird als im letzten Jahr ?
Matt Rempe Ziel war es mehr Minuten zu ergalten, er wolle ein guter Penelty Killer werden , er möchte in jeglichen Situationen ein Spieler sein den der Coach ohne Bedenken bringen kann.
Er hat dann jetzt in der Saison 10 Minuten pro Spiel bekommen und wurde auch in der Crunchtime in den letzten 5 Minuten eingesetzt , obwohl er jetzt gelernt hat zu kämpfen gab es in den ersten 20 Spielen nur zwei Schlägereien.
Warum gelingt es in den USA mit 80% Trefferquote die Entwicklung von Rookies/Jungen Spielern vorherzusehen , während es im fußball immer so eine Art Lotto ist ? Man könnte heute schon die Top 10 des drafts in zwei Jahren benennen , natürlich nicht die Reihenfolge oder jeden einzelnen Spieler aber 6 von den 10 ohne schwere Verletzungen sind quasi safe
Davon abgesehen :
Die Veteran Core spieler, die die schon ein paar Jahre bei den Rangers spielen und ein paar Jahre dort noch spielen werden :
Stehen ab Anfang Juni eigenverantwortlich auf dem Eis oder dem Performancecenter. Da wird nach zwei Wochen Urlaub trainiert, auf eigene Kosten mit Teamkameraden , aber auch mit Spielern aus anderen Teams. In der NHL wird quasi grundsätzlich keine Kondition trainiert, das müssen die Spieler eigenverantwortlich machen. Die gewonnenen Zeit wird im Trainigslager für andere Dinge genutzt anstatt gemeinsam Runden zu drehen , Zirkeltraining zu machen usw. Auch am Spieltag/ zur Trainigssession sind die Spieler fürs aufwärmen/anschwitzen selbst verantwortlich. DasTrainingscamp beginnt Ende September .
Der Assistant Captain der NYR steht nach jedem , nach jedem Training noch mindestens 30 Minuten meist eine Stunde auf dem Eis und arbeitet , er steht mit dem Rücken zum Tor und deflectet, lenkt die Schüsse ab . Nach jedem Training . Obwohl er 750 Spiele Erfahrung hat.
Warum ist er wohl der Spieler in der NHL der in den letzeten 4 Jahren die meisten Pucks ins Tor deflectet hat ? Diese Fähigkeit hat er erst in den letzten 5/7 Jahren seiner Karriere entwickelt, vorher war er nur der der die Sicht nimmt und auf den Rebound lauert, nun ist er das Ziel für die Slapshots um diese ins Tor abzulenken.
Alles antrainiert sogar erst mit 25 Jahren . Mit 28 ist dann ein Top Penalty Killer geworden … vom eindimensionalen Power Forward zum all around Player for all Situations zum letzten drittel der Karriere (von den 3 abgeschlossen Studiengängen 1xin Harvard und den selnst erlernten 7 Fremdsprachen will ich gar nicht anfangen ).
Die Krönung ist dann :
Mittlerweile fangen die jungen Rookies ebenfalls an nach jedem Training länger zu bleiben und Pucks ins Tor zu deflecten , wenn man die Möglichkeit hat vom besten seines Faches zu lernen nutzt man diese (alles freiwillig aus eigenem Antrieb)...
Letztens musste der zweite Torwart, der erste macht da auch natürlich mit (der für diese extra Schichten ebenfalls länger macht) die Session abbrechen da er zwei seiner Kinder abholen musste... da geht halt für den Rest der Sonderschicht der Torwarttrainer mit 63 Jahren ins Tor. Da war ja noch 25 Minuten übrig.
Auch ist jeder Drill im Training ein Wettbewerb.Nicht nur mit Liegestützen fürs Verlierer Team , nein das Verlierer Team darf dann bspw. das nächste Mannschaftsessen bezahlen , da überlegt man doch zweimal ob man die übung mit 99, 100 oder 110 % macht
Selbst bei den Torhütern werden die Augenmuskeln trainiert , natürlich separat sowohl technisch als auch „persönlich“ .
Die Spieler werden wegen des Concussion Protocol motorisch und kognitiv getestet und überprüft
die Referenzdaten werden angelegt.
Natürlich sind die Spieler auch mal locker nen halben oder ganzen Tag in der Facility oder im MSG
Komischerweise werden sogar Probleme im Team beim Spiel analysiert und behoben , wenn es Probleme bei den Odd Man rushes against gibt (Überzahlkonterangriff der Gegner kommt mit 3 Angreifern vs. 1 Verteidiger ) und es wird gesagt wir trainieren/besprechen das dann ist das Thema zumindest für die restliche Saison erledigt , wenn es vorher 11 Odd Man rushes für den Gegner pro Spiel gab , sind es danach halt nur noch 3-5 .
Wenn bei Hertha seit 15 Jahren gesagt wird , wir wissen um die Anfälligkeit bei Gegnerischen Standards , wir besprechen und trainieren das.... dann ziehen wir konsequent das Problem nicht nur die Saison über mit, nein wir nehmen es gleich mal mit... wie einen Parasiten den man nicht loswird. Egal welcher Trainer, egal welche Spieler , Egal welcher Manager roter Faden Anfällig hinten vorne harmlos Hertha Standards .
Grundsätzliche Frage:
Warum werden NHL Spieler innerhalb eines Zeitraum besser, schneller oder erlernen Fähigkeiten während Fußballer ….
Ok andere Sportarten da aber definitiv kürzer:
Radsport:
Da wird festgestellt das bei einer 0,98 mm anderen Sattelhöhe die Kraftübertragung um 5% besser funktioniert und auch im Luftkanal sind die Ergebnisse besser . Der Fahrer könnte so 5 Watt mehr drücken und würde 2 % weniger Widerstand bieten : Klingt alles nicht viel aber macht halt am Ende enorme Unterschiede : 5 Watt mehr heisst z.B. den Anstieg anstatt in 8 Minuten in 7 Minuten zu fahren usw. Natürlich sind die Fahrer auch alle Daten Nerds , im Radsport hat man ja per Computer die Infos dabei
Der Fahrer sitzt allerdings seit 15 Jahren auf der „alten“ Höhe und jeder mm wird sofort im Gesäss gespürt, also nix mit ab Montag sitzt du 0,98mm höher, das wird langsam über Jahre antrainiert , und wenn die Ernte dafür erst im letzten Vertragsjahr(von dreien) eingefahren wird , hat das Team Erfolge für das Investment bekommen . Wenn ein Fahrer ein schlechter Abfahrer ist , wird aus Ihm bestimmt kein guter mehr …. allerdings wird zumindest soweit trainiert das man von okay oder passabel sprechen kann . Wenn der neue Sprintzug sich im Massensprint die ersten Monate regelmäßig verliert und nicht zusammen wie an der Kette fährt, wird, ja richtig ,es trainiert und ab der Hälfte der Saison hat der Topsprinter auch 150 Meter vor dem Ziel einen Großteil seines Zuges um sich herum ….
Rugby:
Belastungssteuerung was ist denn das ?
Gestern bis 22h ein Six Nation Spiel (Länderspiel) gemacht .
Der Topstar der Iren steht morgens um 6.30h im Kraftraum und stemmt Gewichte, obwohl er 80 Minuten Länderspiel vor etwas mehr als 8 Stunden absolviert hat …... Das offizielle „Auslaufen“ war für 11 Uhr angesetzt.... kann man sich ja schon mal aufwärmen
Liegt wohl daran das da zum Teil nur alle zwei Wochen ein Spiel gespielt wird.....
Und wenn die Nordamerikaner erst in die Playoffs gehen nach 83 Saisonspielen zwischen Oktober und Ende Mitte April habe ich selbst schon von 0.00h bis morgens um 7 h ein einziges Eishockeyspiel verfolgt da geht man dann halt in die 5 OT (was zwei komplette spiele und zwei absolvierte Drittel also auf dem weg das dritte Spiel am Stück zu bewältigen bedeutet ) um nachdem Spiel zwei Tage später 2400 km woanders erneut ein Playoff Spiel zu bewältigen ….
Natürlich sind die Nordamerikanischen Sportarten schlecht zu vergleichen , die Daten gibt es da schon seit Jahrzehnten , genauso wie hochprofessionelle“Prentiss Hockey Performance“is a premiere training facility for world-class athletes usw. als Personal Coach und nicht der Bff aus der Grundschule der durch seine Ausbildung im Fitnesstudio sich Personal Trainer nenen darf …. die machen das seit über 20 Jahren .
Mir ist auch klar das wenn ich von der NHL spreche ich über die 600 besten Spieler dieser Sportart , weltweit.
Wenn das alles so toll ist warum dominieren dann die Nordamerikaner nicht viel mehr Sportarten , warum sind sie im Fußball nicht besser ? Dem Fußball fehlt halt noch viel Zeit , im Vergleich zur NHL/NBA , die Frauen sind ja ein paar Jahre voraus im Soccer und auch weltweit recht erfolgreich... aber egal.
Ja das sind alles ganz andere Sportarten, ja das kann man alles schlecht vergleichen, wenn wir x, y, z rausschmeißen ersetzen neu holen wird alles besser......
Nope
Ich schlage jetzt endlich die Kurve zu Hertha ein .
Anhand von exemplarischen Beispielen , völlig ohne Wertung /Bewertung , mit ein wenig Sarkasmus, Gehässigkeit und Humor stelle ich mal grundsätzlich ein paar Fragen in den Raum
Kaderplanung :
Ich meine jetzt nicht wir brauchen Stürmer … tatat hier haste... Kaderplanung
Sondern
Beispiel Gustav :
Junges, gutes Talent aus dem Ausland(sagen wir mal unter den Top 20 seines Jahrgangs in Dänemark) U19 Nationalspieler geholt. Für verhältnismäßiges kleines Investment (Ausbildungsentschädigung) mit geringen Unterhalt (niedriges Gehalt) Vertrag bis 30.6.2027 Der Plan langsam über die U19/U23 heranführen.
Abstieg , nicht Gustavs Bier , allerdings wie Reese anstatt Bundesligist , Zweitligist.
Neues Land, neue Stadt , neue Sprache, neues Umfeld
Sommer Vorbereitung im ersten Cut , ab zur U23.
Uns wurde auf die dardaische Art gesagt was noch so fehlt „Wir müssen sein schwaches Bein noch schulen, weil er immer zu einer Seite geht“, erklärt Dardai zu Beginn der Vorbereitung. „Aber ich habe gesagt, ich arbeite gerne mit schnellen Flügelspielern, die haben wir nicht.“
U23 gespielt , zu den Profis hoch , zwischendurch für die zwei Jahrgänge höhere U21 Dänemarks nachnominiert , ansonsten in die U 20 berufen , Einsätze zweite Liga/U 23
Mein Highlight :
Freiwillig auf eigenen Wunsch anstatt Urlaub noch ein Spiel in der vierten Liga machen. Er hätte als S11 Spieler im letzten Spiel bei den Profis wie alle anderen am Sonntag in Urlaub fahren können, nein der kleine Gustav bleibt alleine in Berlin vor Weihnachten um am Mittwoch noch freiwillig bei Regen, Wind und Kälte mit der U 23 gegen Chemnitz zu spielen.....
Gute Basis, da will jemand arbeiten , da arbeitet scheinbar jemand.
Seit März warum auch immer sowohl bei den Profis als auch in der U 23 nicht im Kader allerdings hat er die U 19 Em Qualifikation und auch ein Freundschaftspiel gegen Deutschlands U19 gespielt.
Komisch …..
aber hey 12 x 2. Bundesliga, 12x Regionalliga und 3x DFB Pokal + die Länderspiele rund 1800 Spielminuten . In einem fremden Land mit gerademal 18/19 Jahren das nötigt mir Respekt ab.
Diese Saison scheint sich die Hertha und Gustav etwas auseinandergelebt zu haben 6x Regio nur 1x über 90 , 1x über 80 Min. ganze zwei Minuten zweite Liga in zwei Einsätzen und 30 Minuten im Pokal, macht vor dem letzten Spiel der Hinrunde inklusive U20/U19 Länderspiele mal gerade knappe 700 Minuten Spielpraxis.
Jetzt wird zumindest medial darüber spekuliert in ab Winter zu verleihen(zumindest gäbe es wohl Interessenten) .
Ok, ist noch ein Bobic/Duffner Transfer , nicht von Weber , Zecke oder Pauls geholt , verstehe ich alles .
Doch wie sieht da jetzt der große Plan aus …. wir verleihen unser Juwel zum Juwelier um die Ecke damit er feilt, schleift und veredelt ?Für welche Position ? An welchen Schwächen soll er wie arbeiten , warum hat er durch Fleiß und Arbeit die Defizite aus dem Sommer 23 schnell aufgeholt und in einer fast zweimonatigen Pause zwischen März und Mai quasi gar nicht gearbeitet obwohl er nachweislich fleißig und regelmässig mehr macht ?
Wie sieht der Plan für Sommer 2025 aus oder für den Sommer 2026 , ist aus Ihm ein Kopfball Ungeheuer geworden , hat er bis dahin eine neue Position gelernt und ist jetzt der LV der Zukunft ?
Ok kann ja auch sein das er für den neuen Coach gewogen und als zu leicht empfunden wurde, alles legitim .
Jetzt verleihen und auf Kauf hoffen ?
Mir erschliesst sich dann Stand heute aber Beispielsweise der Jon Dagur Transfer komplett nicht , falls es darum ging Derry Konkurrenz zu machen , oder sinnlos mit Ball ins aus zu dribbeln und schlechte Hereingaben in den Strafraum zu machen , das hätte die schon vorhandenen junge billige Alternative genauso gut wie der Isländische Nationalspieler hinbekommen der ja bestimmt auf dem Niveau eines 19 jährigem verdient.....
On top wundert man sich schon etwas und stellt die Beurteilung der Leistungsstärke in Frage , nicht nur bei Gustav
Über den Vorgriff auf diese Saison hüllen wir mal lieber den Mantel des Schweigens , die Bradley Ibrahim Geschichte war ja schon mit der Willkommens PK zum Scheitern verurteilt . Da hat sich glaube ich niemand mit Ruhm bekleckert.
Hussein :War natürlich nicht der große schwere DM den Pal gewünscht hat, aber innerhalb einer Saison bekommt man es nicht hin einen zweitliga tauglichen Spieler zu machen , drei vier kilo mehr muskelmasse, zwei drei monatelang extra zweikampftraining machen , von einem Plan ihn aktiv zu trainieren innerhalb der 3 Vertragsjahre ist nicht soviel zu erkennen.
Stichwort Nsona .
Solch eine Explosion quasi ais dem nix . Von Beginn an 90 Minuten Vollgas .
Alles verständlich , aber nur weil man in Westfriesland spielt in der zweiten holländischen Liga 100% Startelfquote, 97 % Spielzeit und 34 % Torbeteiligungen …. das konnte/wollte bei Hertha niemand sehen , gerade nach der überschaubaren Leihe in die slowakei ….
Ach ja ich vergaß Bobic Monstergehalt …. zumindest bekommt Nsona richtig viele Minuten und hätte dann ja noch ein Jahr bei uns , die stärke der zweiten Niederländischen oder des Aufsteigers Emmen kann ich nicht beurteilen.
Personalie Klemens :
Wenn man ihn als Dm sieht dann doch bitte auch für die Position ausbilden und nicht learning on the fly oder rin ins kalte wasser freischwimmen.
Hätte Pal jeden Tag 30 Minuten einzeltraining mit Klemens fürs DM gemacht , tja dann wären wir heute definitiv einen Schritt weiter und auch Pal hätte sicherlich das Dm betreffend eine entspanntere Rückrunde gehabt.
Ach nein , Sportler können ja nichts dazuzlernen und schon gar nicht innerhalb einer Zweitliga Saison mit zig englischen Wochen und teilweise sogar Doppelbelastung
Marton : Ist nun seit 4,5 Jahren Profi , seit einiger Zeit sogar Stammspieler. Bis darauf das er (fürmich sogar überraschend) als Dm aufgestellt wurde, mal ganz ehrlich ist was besser geworden bei Ihm ? Ok Erfahrung , aber sieht er besser in den direkten Duellen aus ? Hatte ja übrigens (gar nicht mal so schlecht ) die Ecken getreten , warum ist Marton vorne am Elfer bei eigenen Ecken ? Weil er schneller als Toni zurückrennen kann, weil er so Kopfballstark ist, weil er mit seinem Massigen Körper reihenweise gegnerische Spieler blockt ? Ach weil er IV ist und ins der Karriere ja als extrem Torgefährlich aufgefallen ist, aber er kann Schnittstellenpässe spielen , gute Diagonal Bälle und hat ein gutes Passspiel....also alles Dinge die man im gegnerischen 16ner bei Ecke benötigt.…... wenn ich gute lange (Diaginal) Bälle mit oder ohne Schnitt spielen kann , warum trete ich die ruhenden Bälle nicht ?
Beispiel Kaderplanung auch für Akademie:
Für einige Positionen produzieren wir innerhalb eines / zweier Jahrgänge einige ordentliche,
zum Teil sogar gute Talente Beispiel OM (Ibo, Bence, Julius oder Selim alle bis auf Ibo 18 )oder in der IV (Marton(22)Linus(20)Pascal(19)Tim(19)) 4 Eigengewächse für maximal 2 Positionen, + Nen schon verpflichteten IV und einem weiteren IV der ja im Winter noch geholt werden soll... und Klemens muss im Dm ran....
Was ist da so der langfristige Plan gewesen ,angenommen Bence wäre jetzt nicht gewechselt und wie Ibo Teil des Kaders.... wo soll denn dann Julius oder Selim eingesetzt werden ? Ich meine hätte man bzw. kann man nicht Julius z.B. als RA ausbilden … RA ist ja nun ne Dauerbaustelle und Winkler ist ja quasi Ohne Konkurrenz … hätte man da nicht schon mal letztes Jahr anfangen können Ihn auch mal häufiger rechts einzusetzten ? Er wird konsequent im OM aufgeboten
Ich meine bis zu 10 Spieler im aktuellen ersten Kader können auf ZM/OM spielen , da bilde ich doch noch mehr dafür aus..... finde ich schon ziemlich beindruckend von der Kaderplanung her so beugt man ja möglichen Abgängen vor
Grundsätzlich : Stand letzter Sommer Hertha will in Liga eins , Hertha verleiht Eitschi und Hoffi alles paletti kann man schon machen. Meine Überlegung ist allerdings.... wenn der Plan aufzusteigen funktioniert.... dann kommen Hoffi und Eitschi zurück und sollen auf höchsten Niveau funktionieren in der Bundesliga , mal ebend zwei Ligen übersprungen.... das soll funktionieren ? Ok Bundesliga für Hertha momentan eher nicht
Wo ist denn der persönliche Ehrgeiz hin ? Liegt es nicht in meinem eigenen Interesse mehr als der Konkurrent zu machen , etwas dazu zu lernen was einem in 3 Jahren einen doppelt so guten Vertrag ermöglichen könnte ?
Wo liegt der Sinn das alle Spieler eines Teams die gleichen Übungen machen ?
Worin liegt der Sinn das alle Spieler die gleichen Übungen zum aufwärmen machen ?
Worin liegt der Sinn in der Sommer-Winterpause gemeinsam unter Anleitung Kondition zu trainieren , da gab es sogar mal regelmässige Lauftrainingslager vor dem normalen Trainingslager, da hat Darida übrigens seinen eigene Laufgruppe gegründet....
Zum Verständnis für mich :
Ich habe 6 Wochen Vorbereitung um eine neues Spielsystem zu installieren ein vorhandenes zu optimieren, ein neues einzustudieren, der Mannschaft neue Abläufe beizubringen. Da nutze ich rund zwei Wochen von um lange Läufe, Zirkeltraining usw. gemeinsam zu machen …. für den Teamgeist ?
Die Jungs sind doch nicht erst seit letzter Woche im Fußball , die haben doch schon 10, 15, 20 , 30 Vorbereitungen gemacht und sollten genau wissen was sie benötigen um zu Termin X fit und ausdauernd zu sein .
Wenn man jetzt die dadurch gewonnen Zeit in andere Dinge investieren könnte.... da gewinnt man doch bestimmt nichts würde man ja sonst machen , alle anderen machen das ja auch wie wir .
Warum werden völlig unterschiedliche Typen identisch trainiert ? Wäre es nicht sinnvoller einen Sprintertypen wie Winkler ein anderes Training (aufwärmprogramm ,gezielter auf die stärken /schwächen) als einem Hussein(klein, fleingliedrig, rund 24kg unterschied zu Brooks) oder einem Panzer wie Brooks zu geben ?
Ok , wenn ich nun in Herthas Situation bin ,ohne Moos nix los, ich schulde dem Vermieter noch 10 Pfandflaschen und es läuft nur mittelmässig bei mir … was gibt es denn so, was könnte man ändern ?
Der Trainigsfreie Montag wird zum optionalem Training , diesen Tag könnte man ja nutzen um Dinge zu erlernen, man könnte kleiner Gruppen gezielt einladen um Sachen zu erarbeiten , natürlich besteht die Möglichkeit zur Behandlung und Regeneration , im Kraftraum an Defiziten zu arbeiten oder halt anstatt extra Schichten mit Menger , Extraschichten mit Cheftrainer oder Co zu machen , grundsätzlich freiwillig , es sei denn da hat es jemand nötig.
Vor jedem Training gibt es verpflichtend 30 Min bis 60 Min die kleine Schule des Fußball 1x1 , Profimusiker machen auch jeden ver.i.cxkten Tag ihre Fingerübungen , das es mit Passen und stoppen bei Hertha nicht so rund läuft darf man ja jede Woche bewundern .
Dann mal wirklich Pläne für die eigenen Spieler entwickeln , an den Fähigkeiten arbeiten und nicht nur konservieren. Arbeit, Fleiß und Zeit kostet ja nun wirklich nichts, der Coach die Spieler werden bezahlt ob sie nun auf dem Gelände sind oder nicht .
Auch mal langfristige Pläne verfolgen, wenn ein Spieler halt noch zwei Jahre braucht von seinen 4 Vertragsjahren , dann muss ich eben ständig mehr machen , dann ist man schon in einem oder 1,5 Jahren vollwertige Kaderalternative, anstatt drei Wechselfenster händeringend Leihstationen zu suchen und letzendlich nichts für sein Investment zu erhalten.
Ich habe durch das ach so tolle 777 Partners Netzwerk echt einige Chancen gesehen , das klang richtig interessant bevor das Kartenhaus zusammengefallen ist .
Mann was wäre das geil wenn es in ein paar Jahren hiesse, wechsel doch zur Hertha, die haben einen konkreten Plan und tun alles dafür das dieser umgesetzt wird, du musst zwar Deine Routine ändern und etwas mehr als woanders investieren , aber bei den letzten 5 Spielern die sie verpflichtet haben sind innerhalb zweier Jahre 4 besser geworden und haben sogar Fähigkeiten erlangt. X ist shneller geworden , y hat eine zweite Position erlernt, z schlägt von 10 Ecken 8 dorthin wo es einem Profisportler würdig ist. Man könnte sich langsam und mühsam eine eigene Nische schaffen und Dinge auch mal anders angehen , natürlich um sich auch gegenüber der konkurrenz /dem Markt einen Vorteil oder ein Alleinstellungsmerkmal(zu)erschaffen , das neue Stadion dauert ja noch ein wenig …..
Toni Fuchs macht ja neben Co auch in Datenanalyse … ich würde den doch glatt für ein Praktikum mal außerhalb der Fußball Blase hospizieren lassen .
In der Fußballblase machen alle das gleiche, es gibt keine Geheimnisse mehr , so gut wie keine Innovationen . Es wird der Ist Zustand konserviert, es wird gehofft , spekuliert,die ganze Instagramisierung und Eventisierung hat sich zwischen mich und den Fußball geschoben.
Natürlich vermute ich das ich da viel zu naiv rangehe , allerdings fallen mir kaum Argumente ein warum man das nicht alles auf den Fußball übertragen kann .
Mir wäre ja schon geholfen ganz simpel , wenn wir jemand erklären könnte warum es die Jungs wiederholt nicht schaffen ruhende Bälle in einen Zielbereich , im Idealfall sogar zum Mitspieler , zu bringen .
Zuviel Druck , Publikum, zuviel Adrenalin , nervöse Muskeln, übersäuerte Muskeln , übermotiviert ,Nervösität, mangelnde Intelligenz oder Schlaganfall ?
Es gibt für mich keine Erklärung warum es ein Profifußballer nicht schafft 8/10 oder lass es 6/10 Ecken in einen klar definierten Zielbereich zu schlagen , in jedem Hertha Spiel der letzten fast 42 Jahren wird mindestens eine Ecke hart auf kniehöhe an den ersten Pfosten geschlagen oder lang über Freund und Feind auf der Gegenüberliegenden Seite ins Tor-bzw. Seitenaus.
In jedem Spiel seit 42 Jahren , bei Fußballern die damit Geld verdienen. Klar ist doch nur ne Ausnahme kann jedem doch mal passieren , wenn es denn dann nur vereinzelte Ausnahmen wären....
Ich bin ja bescheiden und erwarte noch nichtmal Tore/Chancen im Anschluss , mir geht es um die Grundsätzliche Qualität .
Wie erfolgreich wäre denn ein Biathlet mit solch einer Streuung ? Was würde denn ein Basketballer machen wenn zwei Freiwürfe noch nichtmal das Brett oder den Ring treffen... selbst Shaq ist zum Ende hin zumindest ausreichend bei Freiwürfen gewesen
Ich meine einen ruhenden Ball rund 30 Meter von Punkt A zu Punkt B zu navigieren,da benötigt man ja eine Abschluss im Quantenphysik oder ähnliches Teufelswerk und das auch noch wiederholte Male innerhalb eines Spiel dann sogar noch next level mässig von rechts und von links … Meine Fresse , da muss ich dann nen Kopfstand machen oder benötige ich da den Spiegel für um die andere Seite im Kopf zu verarbeiten ….
Ein Glück habe ich nicht den schwierigen Level gewählt da muss man sogar aus dem Lauf mit Gegner im Zweikampf ne Flanke schlagen ,....
Aber Hallo !
Ein Glück ist mein Zahnarzt morgen auch Vollprofi und verdient sein Geld damit.
Wäre ja blöd wenn dessen Streuung ähnlich wäre wie die eines Fußballers bei einem ruhenden Ball bei einer Ecke.
Ich wiederhole mich :
Mir wäre ja schon geholfen , wenn wir jemand erklären könnte warum es die Jungs wiederholt nicht schaffen ruhende Bälle in einen Zielbereich , im Idealfall sogar zum Mitspieler , zu bringen .
Ja die Coaches und Spieler machen das ja zum Thema , es wird (angeblich) sogar trainiert, der Erfolg nicht nur aktuell ziemlich bescheiden.
Das scheint dann wohl das Professionelle Niveau zu sein in dem der Profifußball stattfindet , gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht. Solange das Fundament, die Basics nicht da sind kann man kein Haus erbauen.
Über grundsätzliche Zweifel an der Professionalität oder über das was die Blase Fußball meint das es das wäre die findet man ja auch in anderen Bereichen:falsches Datum auf den Schalke Tickets , die Performance beim Investoren call zur anleiheverlängerung oder ein Highlight :
In der U 19 Doku Leander Popp beim Rehatraining nach dem KB Riss , alter welcher Metzger hat denn 2023 das Knie operiert ? Narbe senkrecht mehrere Zentimeter lang
https://youtu.be/MN1w3AiJta8?si=LT3pgyQ_Zr_-T0Zg&t=984
Ich bin kein Doc, kenne natürlich die Diagnose nicht , aber solche Narben gabs in den 80ern/90 ern Jahren , ein paar Kumpels von mir haben solche, mein komplett zerstörtes knie wurde 2008 minimalinvasiv operiert , da bin ich bei der Doku richtig zusammengezuckt …
Ist natürlich absolut spekulativ , aber auch eine Fußprellung die von Anfang Oktober bis Anfang Februar dauert , oder das Demme mit einer nicht diagnostizierten bzw. zu spät diagnostizierten Gehirnerschütterung noch ein paar Spiele macht....
Läßt mich doch mit Fragezeichen übern Kopf zurück , auch bei der Winkler Verletzung … er kann nicht selbständig laufen , ok. Muss jetzt auf einem Bein hüpfend und gestützt zu Fuss den Weg von der anderen Seite ,hinterm Tor seite auswechselbank machen bzw. wird am Ende von Mitspielern getragen ?Gibt scheinbar keine Tragen oder nen Golfcart
Ich meine klingt lächerlich passt allerdings als Mosaikstein in die grundsätzlich Professionalität wie ohne Trikotsponsor in der Bundesliga bis in den dezember ,die lächerliche Suche zeitnah , ok ist S five Job aber seit 30 Jahren unser professioneller Vermarkter
Unübertroffen um darzustellen wie es so bestellt ist:
Felix Magath lässt trainieren zum ersten mal, Bjørkan muss sich übergebend das Training abbrechen, ein Norwegischer Nationalspieler seit 4 Monaten unter Vertrag , seit 4 Monaten die Saison beendet , Vorbereitung in Berlin absolviert ist soooo austrainiert , das er die ersten Einheiten unter Magath nicht schafft …. Anfang April im Abstiegskampf in der Bundesliga sind die ersten Einheiten zu schwer
Das spricht doch Bände und nein das habe ich mir nicht ausgedacht
Familie Schleicher seit 1997 Vieth/ Kuchno seit 2015 ,Kretschmer Chefscout zwischen 2008-2021..... to be continued
HaHoHe !
Mic drop ....
Das über 6500 Wörter und über 40000 Zeichen nicht unbedingt komplett zitiert werden sollten , sofern überhaupt zitierbares vorhanden ist ... Ihr seit alt genug
Einfach nur mal zur Kenntnisnahme:
Wie wäre mal ein völlig andere Ansatz in der Kader Planung mehr so ganzheitlich mit einem Plan/Konzept und Ziel :
Momentan wird Spieler X wegen Fähigkeit A geholt , Fähigkeit B ist überdurchschnittlich, während Fähigkeit C ne ziemliche Baustelle ist. Hauptposition ist X er kann aber auch auf Position y spielen.
Der Verein investiert Geld um sich diese Skillz A und B für die nächsten Jahre zu sichern , bei jungen Spielern auch gerne das „Potential“ bzw. den /die Letzten Schritte vor der Brust oder halt auch Gelegenheiten .
Natürlich muss er integriert werden, das System, die Taktik, die Automatismen lernen , gesund bleiben usw.
Doch ab hier beginnen Prozesse (nicht nur Hertha Exklusiv) die ich ehrlich gesagt nicht verstehe:
Jetzt wird nur noch darauf abgezielt diese Fähigkeit/Skill A (B) zu erhalten quasi zu konservieren .
Die einzige Entwicklung bei Spielern ist doch die Spiel-und Gegner Vorbereitung, Lösungen innerhalb des Systems oder Erfahrung dazu wird dezidiert auf Kondition und Fitness wert gelegt.
Auch empfinde ich nicht das man auf die andere Karte setzt und Fähigkeit A weiter optimiert /spezialisiert
Überspitz dargestellt : Wo ist der übergeordnete Plan/Konzept , welche „brachliegenden“ Potentiale werden erkannt, wie kann man an Fähigkeit C arbeiten?
Wo ist der individualisierte Plan für den Spieler. Wieviel Arbeit muss der Trainerstab und der Spieler investieren das der Spieler sich persönlich verbessert oder sogar was dazu lernt ?
Ja dafür ist ja keine Zeit, die Belastungssteuerung, den Kopf frei kriegen, abschalten vom Druck, Regeneration und Spielvorbereitung , Matchpläne und Standardsituationen ….
Lächerlich !
Es ist glaube ich nur im Fußball möglich das ein Spieler (Marvin Plattenhardt) mit quasi nur einem Fuß und ner guten Schusstechnik knapp 300 Bundesliga Spiele als Stammspieler macht, National Spieler wird … Er ist im Laufe seiner Karriere Veganer geworden und hat wohl noch mit nem Personal Coach nebenher gearbeitet.
Von den Fähigkeiten von seinen Skillz :War jetzt der Platte von 2014 ein andere Platte als 2018 oder ein andere Platte in 2020 ?
Natürlich . Aber von seinem „Paket bzw. seinem Skillset“ her ?
Er hat bei Hertha unter 10 verschiedenen Trainern gearbeitet/gespielt. Ist er schneller geworden ? Ist er zweikampfstärker geworden, ist aus Ihm ein Kopfball Ungeheuer geworden ? Nach 9 Jahren und 10 Trainern sind bestimmt die Flanken um einiges zielgenauer geworden …. Auch dürften 8/10 ruhende Bälle beim Adressaten/ Mitspieler /anvisiertem Raum ankommen das ist ja einer seiner Top /Vorzeige skillz
Der rechte Fuß ? Mhh scheinbar dran gearbeitet , aber trotzdem 90% aller Bälle mit links angenommen und verarbeitet. Sein recht passives Spiel in ein aktives weiterentwickelt ?
Was wäre wohl passiert wenn 2017/2018 sich der Coach jeden Tag mit Platte auf dem Trainingsplatz den rechten Fuß trainiert hätte oder der Atheletik Trainer, Performance Coach oder Fitness-Konditions Trainer ihm einen dezidierten Übungsplan gegeben hätte um seine Hüft-/Adduktoren Probleme in den Griff zu bekommen .
Wir hatten mal nen Coach(vor Platte) der hat beim simplen 1x1 des Fußballs angefangen, da wurde ab dem ersten Tag dezidiert daran gearbeitet zu passen und den Ball anzunehmen und weiterzuverarbeiten , das wurde konsequent ins Training integriert. Das erste halbe Jahr war ziemlich schwer, das zweite halbe Jahr war etwas besser aber weiterhin ziemlich schwer.
Dann aber nach einem Jahr konsequenter Ausbildung, Schulung und Training , hatten plötzlich sämtliche Spieler im Kader die Fähigkeiten denn Onetouch Fußball zu spielen und es waren alle auf dem gleichen Niveau in der Ballannahme-bzw. Ballverarbeitung.
Es ist sogar „fremden“ Fans anderer Vereine aufgefallen wie ballsicher die Hertha daherkommt.
Auf dieser Basis lassen sich natürlich auch feste Spielzüge im Training erarbeiten die dann sogar im Spiel angewand und eingesetzt werden . Da wurden aus Holzfüssen wie Marc Stein plötzlich Bundesligaspieler, ein Maxi Nicu Nationalspieler und Bundesligaspieler, oder auch ein junger 19 jähriger völlig unbekannter Schweizer aus der zweiten Schweizer Liga geholt für damals unglaubliche 1,5 Mio € Es wurde als erster Club in D. Eine Höhenkammer angeschafft , plötzlich war das Wort polyvalent im täglichen Sprachgebrauch und es sind teilweise Schweizer Fans in unsere Forum gekommen um uns den Favre Fußball zu erklären.
Ja Ja früher war alles besser , damals kannte man ja auch nur die Xg Werte etc. aus dem US Profisport und konnte damit nix anfangen, in der Winterpause hoffte man das die Brasilianischen Spieler pünktlich ohne Übergewicht aus dem Weihnachtsurlaub nach Berlin kommen.
So der alte Mann hat jetzt lange genug von der Vergangenheit geschwärmt , zurück zum Tagesgeschäft zurück in 2024/2025
Die Hertha hat wenig / kein Geld, die Hertha hat nicht die Top Performer /Spezialisten in Ihren Fachbereichen unter Vertrag , die Hertha ist nicht so attraktiv , die Hertha hat Druck , die Hertha hat ein kompliziertes Medienumfeld, der Club ist weiterhin dabei sich neu zu erfinden .
Die Hertha hat nun wirklich alles Wege durch:
Kein Geld, viel Geld, internationale Topstars, nationale Topstars, Spieler in der Blüte Ihrer Karriere, Spieler am Anfang ihrer Karriere, Spieler am Ende Ihrer Karriere, Spieler aus der Akademie, Spieler aus fremden Akademien, Wundertüten aus allen Herren Länder, selbst die besten Spieler aus der Ajax Akademie wurden verpflichtet, es wurden Familienmitglieder verpflichtet usw.
Es wurden Posten geschaffen und sowohl mit externen „Experten“ als auch mit „internen“ Experten besetzt: wie Performance Coach, es werden Übergangstrainer installiert , es werden Talente Trainer verpflichtet, es gibt Team Manager, es gibt Spielanalysten, Datenanalysten, jemanden für die Spielphilosophie, einen Leiter Methodik ja mittlerweile sogar eine Clubphilosophie bzw. ein Club Mantra „Den Berliner Weg „ etc.pp
Was hat das alles gebracht ? Nix Nada Nothing ….Richtig !
Was unterscheidet uns von den anderen ? Nix Nada Nothing ...Richtig!
Haben wir kurz-oder auch langfristig Aussichten auf Besserung ? Nix Nada Nothing ...Richtig!
Welche Stellschrauben haben wir denn noch so im Instrumentenkoffer:
Personal wechseln Spieler und /oder bei den „Bossen/Verantwortlichen“ , na wenn das den Erfolg garantiert ? Nix Nada Nothing ...Richtig!
Quod erat demonstrandum !
Mal wieder neue Leute oben bei Hertha reinwerfen und ganz viel hoffen das unten ein positiveres Ergebnis als jetzt oder letztes Jahr oder vor drei, fünf oder sieben Jahren rauskommt.....
Mann baut doch im Prinzip auf ein paar einstudierte Spielzüge und hofft das das Team über positiv Ergebnisse in eine Lauf und easy flow kommt und dann alles leichter fällt, das Selbstvertrauen da ist und man sich das Glück erarbeitet usw.
In den letzten 5 Jahren haben wir mal drei/vier Spiele hintereinander gewonnen , so in Pflichtspielen ?
Für solche Try and Error versuche wird dann sogar Geld investiert und für eine temporäre Zeit fühlt sich die Hertha berufen Einfluss auf die Laufbahn /Karriere zu nehmen , das Investment aber wird scheinbar mit dem geringsten Aufwand gehegt, gepflegt und entwickelt und bekommt obendrauf sogar noch monatlich € überwiesen.
So jetzt muss ich etwas weiter ausholen um zu verdeutlichen worauf ich hinaus möchte:
Ich bin ja Liebhaber von vermeintlichen Nischensportarten wie Eishockey, Radsport , Rugby oder Curling.
Auch da gibt es Professionalität und Transfers, junge Talente die die ersten schritte machen ,alte Hasen die mit allen Wassern gewaschen sind, Athleten , sowie Coaches, Performance Manager, Spezialcoaches, Datengurus, Scouting , aber auch Gehaltbudget , Kostenkontrolle o.ä. Die reguläre Saison ist länger oder kürzer, es gibt internationale Einsätze oder Länderspiele. usw.
Ich will jetzt gar nicht sagen woanders ist alles besser, toller , schöner, das berühmte Grass grüner, natürlich kann man das alles nur zu einigen Teilen miteinander vergleichen.
Allerdings wird woanders grundsätzlich anders gearbeitet.
NHL:
83 Saisonspiele(+ Playoffs)
Vorbereitung Development Camp( alle Spieler die unter Vertrag sind die noch keinen entry Level Deal (also erster Profivertrag) unterschrieben haben, Rookie Camp( spieler aus Dev Camp. Die noch nicht weggeschickt worden sind+ Juniors(16-20 Jahre) und Spieler die haupsächlich in der zweiten Mannschaft (AHL) spielen, Traingscamp (Kaderspieler der ersten Mannschaft, Veteranen + die 20 die aus den beiden Camps übrig geblieben sind. ) 5 , 6 , Preseason Games dann Saison . In den Camps werden Leistungstest gemacht, Trainiert und auch Spiele gegen den Nachwuchs andere Franchises gespielt.
Die Teilnahme an einem niedrigen Camp ist optional, d.h. Jemand der erst ins Rookie Camp kommen müsste kann auch schon am Development camp teilnehmen.
Dazu ist jederzeit die gesamte Trainingsfacility mit allem geöffnet , da sind diverse Coaches, das halbe Krankenhaus, Datengurus usw. vor Ort . Vom Cheftrainer Stuff , Masseure , Physios, Techniktrainer usw. alles jeden Tag da und verfügbar.
Die jungen Spieler bekommen individualisierte Trainingspläne, bekommen Aufgaben für Ihre Entwicklung gestellt usw. um dann z.B. während des Jahres am College daran zu arbeiten, der College Coach ist natürlich im Boot. Diese Entwicklung wird innerhalb des Jahres mehrfach überprüft und vor Ort beurteilt.
Den Spielern wird ein exemplarischer Karriereweg vorgeschlagen bzw. erarbeitet. Es wird auch bspw.früh drauf hingearbeitet, das wenn Talent X die Position Left Wing spielt , aber oben bei den Profis diese auf Jahre mit (noch) besseren, erfahreren Spielern besetzt ist wird er zum Right Wing umgeschult.
Mhhh
Anderes Thema: NYR hatte den Nr.1 , die Wahl war ziemlich klar, sämtliche Draftportale, Journalisten mit Draft Affinität, Experten usw. alle sagen das ist der Pick, allerdings ist sein skateting nur durchschnittlich (6/10 während in allen anderen Kategorien min.8/10). In den Juniors oder im College ist dieser langsame erste schritt nicht so ins Gewicht gefallen bzw. wurde durch andere Fähigkeiten kompensiert. In der NHL verliert er regelmäßig durch den langsamen ersten Schritt den Puck oder Zweikämpfe, dadurch bekommt er halt nur 3. Line Spielminuten (ca.12-15 pro Spiel) gegen vermeintlich leichtere Competition vom Gegner. Er sollte anhand des Draftstatus und dem Potential allerdings mindestens 2 Reihe Minuten(15-18) bekommen.
Hat jemand beim Fußball schon mal gehört das die Haltung das Gangbild gescannt wurde ?
Aus den gewonnen Daten wurde dann analysiert das eine kleine Fehlstellung in der Hüfte und bei der Technik im first stride (wir reden ja von Kufen also die/der erste Schritt) Verbesserungspotentiale beständen.
Nun macht man sich auf dem allerhöchsten Professionellem Niveau darüber Gedanken bzw, entwickelt gemeinsam einen Plan um diese„Schwächen zu beheben“ . Man hat ja diesen Spieler mindestens für drei Jahre unter Vertrag .
Er bekommt ein individualisierte Trainingsprogramm , es wird nach jedem Trainig oder vor jedem Training mit dem Techniktrainer an der Schlittschuh Technik bzw. dem ersten Schritt gearbeitet, der Spieler selbst holt sich in Absprache mit dem Club noch einen eigenen Physiotherapeuten , auf eigene Kosten nach Hause nach Kanada und siehe da durch Fleiß, Training und Zeit konnte nach einem Jahr festgestellt werden es hat funktioniert!
Der Spieler ist in der Spitze um 3 km/h schneller geworden (Topspeed anstatt 30 Km/h nun halt 33 km/h ) für die ersten Strides benötigt er 1/3 weniger Zeit , da ist man doch auf die Ergebnisse im zweiten Jahr gespannt, die natürlich nicht so elementar sind , aber das Ende der Leiter ist ja auch noch nicht erreicht .
Hab ich im Fußball noch nicht gehört , besonders mit den Ergebnissen schwarz auf weiss bzw.messbar .
Neeee ein Profisportler kann doch nicht besser werden .
Anderes Beispiel selbe Sportart selbes Team.
Ende letzter Saison ist durch Verletzungen ein junges kind ais Calgary in den Madison Sqiuare Garden gegspült worden knapp 7 Fuß (2,10 M) und rund 250 Pfund (125 kg) , auf skates ist er dann ca. 2meter 50 groß . Typ Enforcer, Energy, Einsatz , Hits und Schlägereien(obwohl selbst das kämpfen musste er lernen) hat rund 5 Minuten jedes Spiel bekommen, der macht in seiner Karriere maximal 50 Spiele in der NHL bei 12 verschiedenen Teams mit 30 Schlägereien und hätte vor 30 Jahren eine etwas größere Rolle haben können. 7 Runde Pick Wahrscheinlichkeit ein NHL Spieler zu werden unter 3 %. 16 Saisonspiele rund 120 Strafminuten , die ersten 7 Spiele jedes Spiel ne Schlägerei
So der Junge war so angefixt und so bereit für seine Chance zu arbeiten :
Mitte Mai Saisonende : Er ab nach Calgary in seine Heimat. Dort zwei Wochen auf eigene kosten in eigenregie training u.a. mit nem ehemaligen Punsher(Ü50) um das Kämpfen zu lernen.Was mache ich jetzt die nächsten drei Monate , Urlaub ? Europa ? Asien? Heiraten ?
Nein, ich fliege zurück zur Ostküste , ziehe beim Ersatz Torwart ( Veteran 38 Jahre 2 Stanley Cup ,1000+ Spiele 4 facher Familienvater) ins Haus ein , Trainiere mit diesem und den anderen Veteranen und lebe bei denen .
Wow schon im ersten Camp konnte man sehen , da hat einer Trainiert und nicht nur Muskelmasse
Es kann doch nicht sein das nur wenn man täglich mit Veteranen aus dem eigen Team und Profis arbeitet das man in allen und ich meine in allen Bereichen besser wird als im letzten Jahr ?
Matt Rempe Ziel war es mehr Minuten zu ergalten, er wolle ein guter Penelty Killer werden , er möchte in jeglichen Situationen ein Spieler sein den der Coach ohne Bedenken bringen kann.
Er hat dann jetzt in der Saison 10 Minuten pro Spiel bekommen und wurde auch in der Crunchtime in den letzten 5 Minuten eingesetzt , obwohl er jetzt gelernt hat zu kämpfen gab es in den ersten 20 Spielen nur zwei Schlägereien.
Warum gelingt es in den USA mit 80% Trefferquote die Entwicklung von Rookies/Jungen Spielern vorherzusehen , während es im fußball immer so eine Art Lotto ist ? Man könnte heute schon die Top 10 des drafts in zwei Jahren benennen , natürlich nicht die Reihenfolge oder jeden einzelnen Spieler aber 6 von den 10 ohne schwere Verletzungen sind quasi safe
Davon abgesehen :
Die Veteran Core spieler, die die schon ein paar Jahre bei den Rangers spielen und ein paar Jahre dort noch spielen werden :
Stehen ab Anfang Juni eigenverantwortlich auf dem Eis oder dem Performancecenter. Da wird nach zwei Wochen Urlaub trainiert, auf eigene Kosten mit Teamkameraden , aber auch mit Spielern aus anderen Teams. In der NHL wird quasi grundsätzlich keine Kondition trainiert, das müssen die Spieler eigenverantwortlich machen. Die gewonnenen Zeit wird im Trainigslager für andere Dinge genutzt anstatt gemeinsam Runden zu drehen , Zirkeltraining zu machen usw. Auch am Spieltag/ zur Trainigssession sind die Spieler fürs aufwärmen/anschwitzen selbst verantwortlich. DasTrainingscamp beginnt Ende September .
Der Assistant Captain der NYR steht nach jedem , nach jedem Training noch mindestens 30 Minuten meist eine Stunde auf dem Eis und arbeitet , er steht mit dem Rücken zum Tor und deflectet, lenkt die Schüsse ab . Nach jedem Training . Obwohl er 750 Spiele Erfahrung hat.
Warum ist er wohl der Spieler in der NHL der in den letzeten 4 Jahren die meisten Pucks ins Tor deflectet hat ? Diese Fähigkeit hat er erst in den letzten 5/7 Jahren seiner Karriere entwickelt, vorher war er nur der der die Sicht nimmt und auf den Rebound lauert, nun ist er das Ziel für die Slapshots um diese ins Tor abzulenken.
Alles antrainiert sogar erst mit 25 Jahren . Mit 28 ist dann ein Top Penalty Killer geworden … vom eindimensionalen Power Forward zum all around Player for all Situations zum letzten drittel der Karriere (von den 3 abgeschlossen Studiengängen 1xin Harvard und den selnst erlernten 7 Fremdsprachen will ich gar nicht anfangen ).
Die Krönung ist dann :
Mittlerweile fangen die jungen Rookies ebenfalls an nach jedem Training länger zu bleiben und Pucks ins Tor zu deflecten , wenn man die Möglichkeit hat vom besten seines Faches zu lernen nutzt man diese (alles freiwillig aus eigenem Antrieb)...
Letztens musste der zweite Torwart, der erste macht da auch natürlich mit (der für diese extra Schichten ebenfalls länger macht) die Session abbrechen da er zwei seiner Kinder abholen musste... da geht halt für den Rest der Sonderschicht der Torwarttrainer mit 63 Jahren ins Tor. Da war ja noch 25 Minuten übrig.
Auch ist jeder Drill im Training ein Wettbewerb.Nicht nur mit Liegestützen fürs Verlierer Team , nein das Verlierer Team darf dann bspw. das nächste Mannschaftsessen bezahlen , da überlegt man doch zweimal ob man die übung mit 99, 100 oder 110 % macht
Selbst bei den Torhütern werden die Augenmuskeln trainiert , natürlich separat sowohl technisch als auch „persönlich“ .
Die Spieler werden wegen des Concussion Protocol motorisch und kognitiv getestet und überprüft
die Referenzdaten werden angelegt.
Natürlich sind die Spieler auch mal locker nen halben oder ganzen Tag in der Facility oder im MSG
Komischerweise werden sogar Probleme im Team beim Spiel analysiert und behoben , wenn es Probleme bei den Odd Man rushes against gibt (Überzahlkonterangriff der Gegner kommt mit 3 Angreifern vs. 1 Verteidiger ) und es wird gesagt wir trainieren/besprechen das dann ist das Thema zumindest für die restliche Saison erledigt , wenn es vorher 11 Odd Man rushes für den Gegner pro Spiel gab , sind es danach halt nur noch 3-5 .
Wenn bei Hertha seit 15 Jahren gesagt wird , wir wissen um die Anfälligkeit bei Gegnerischen Standards , wir besprechen und trainieren das.... dann ziehen wir konsequent das Problem nicht nur die Saison über mit, nein wir nehmen es gleich mal mit... wie einen Parasiten den man nicht loswird. Egal welcher Trainer, egal welche Spieler , Egal welcher Manager roter Faden Anfällig hinten vorne harmlos Hertha Standards .
Grundsätzliche Frage:
Warum werden NHL Spieler innerhalb eines Zeitraum besser, schneller oder erlernen Fähigkeiten während Fußballer ….
Ok andere Sportarten da aber definitiv kürzer:
Radsport:
Da wird festgestellt das bei einer 0,98 mm anderen Sattelhöhe die Kraftübertragung um 5% besser funktioniert und auch im Luftkanal sind die Ergebnisse besser . Der Fahrer könnte so 5 Watt mehr drücken und würde 2 % weniger Widerstand bieten : Klingt alles nicht viel aber macht halt am Ende enorme Unterschiede : 5 Watt mehr heisst z.B. den Anstieg anstatt in 8 Minuten in 7 Minuten zu fahren usw. Natürlich sind die Fahrer auch alle Daten Nerds , im Radsport hat man ja per Computer die Infos dabei
Der Fahrer sitzt allerdings seit 15 Jahren auf der „alten“ Höhe und jeder mm wird sofort im Gesäss gespürt, also nix mit ab Montag sitzt du 0,98mm höher, das wird langsam über Jahre antrainiert , und wenn die Ernte dafür erst im letzten Vertragsjahr(von dreien) eingefahren wird , hat das Team Erfolge für das Investment bekommen . Wenn ein Fahrer ein schlechter Abfahrer ist , wird aus Ihm bestimmt kein guter mehr …. allerdings wird zumindest soweit trainiert das man von okay oder passabel sprechen kann . Wenn der neue Sprintzug sich im Massensprint die ersten Monate regelmäßig verliert und nicht zusammen wie an der Kette fährt, wird, ja richtig ,es trainiert und ab der Hälfte der Saison hat der Topsprinter auch 150 Meter vor dem Ziel einen Großteil seines Zuges um sich herum ….
Rugby:
Belastungssteuerung was ist denn das ?
Gestern bis 22h ein Six Nation Spiel (Länderspiel) gemacht .
Der Topstar der Iren steht morgens um 6.30h im Kraftraum und stemmt Gewichte, obwohl er 80 Minuten Länderspiel vor etwas mehr als 8 Stunden absolviert hat …... Das offizielle „Auslaufen“ war für 11 Uhr angesetzt.... kann man sich ja schon mal aufwärmen
Liegt wohl daran das da zum Teil nur alle zwei Wochen ein Spiel gespielt wird.....
Und wenn die Nordamerikaner erst in die Playoffs gehen nach 83 Saisonspielen zwischen Oktober und Ende Mitte April habe ich selbst schon von 0.00h bis morgens um 7 h ein einziges Eishockeyspiel verfolgt da geht man dann halt in die 5 OT (was zwei komplette spiele und zwei absolvierte Drittel also auf dem weg das dritte Spiel am Stück zu bewältigen bedeutet ) um nachdem Spiel zwei Tage später 2400 km woanders erneut ein Playoff Spiel zu bewältigen ….
Natürlich sind die Nordamerikanischen Sportarten schlecht zu vergleichen , die Daten gibt es da schon seit Jahrzehnten , genauso wie hochprofessionelle“Prentiss Hockey Performance“is a premiere training facility for world-class athletes usw. als Personal Coach und nicht der Bff aus der Grundschule der durch seine Ausbildung im Fitnesstudio sich Personal Trainer nenen darf …. die machen das seit über 20 Jahren .
Mir ist auch klar das wenn ich von der NHL spreche ich über die 600 besten Spieler dieser Sportart , weltweit.
Wenn das alles so toll ist warum dominieren dann die Nordamerikaner nicht viel mehr Sportarten , warum sind sie im Fußball nicht besser ? Dem Fußball fehlt halt noch viel Zeit , im Vergleich zur NHL/NBA , die Frauen sind ja ein paar Jahre voraus im Soccer und auch weltweit recht erfolgreich... aber egal.
Ja das sind alles ganz andere Sportarten, ja das kann man alles schlecht vergleichen, wenn wir x, y, z rausschmeißen ersetzen neu holen wird alles besser......
Nope
Ich schlage jetzt endlich die Kurve zu Hertha ein .
Anhand von exemplarischen Beispielen , völlig ohne Wertung /Bewertung , mit ein wenig Sarkasmus, Gehässigkeit und Humor stelle ich mal grundsätzlich ein paar Fragen in den Raum
Kaderplanung :
Ich meine jetzt nicht wir brauchen Stürmer … tatat hier haste... Kaderplanung
Sondern
Beispiel Gustav :
Zitat von usernick
„Wir freuen uns, dass wir mit Gustav einen ebenso talentierten wie spannenden offensiven Außenbahnspieler für unseren Verein gewinnen konnten, der neben seinen fußballerischen Fähigkeiten Schnelligkeit, Kampfeswille und Zielstrebigkeit mitbringt“, erklärt Herthas Sportdirektor Benjamin Weber. „Er hat im U-Bereich über Jahre sehr stabile Leistungen gezeigt und dabei seine Torgefahr ebenso wie sein Potenzial unter Beweis gestellt. Wir sind zuversichtlich, dass er diesen Weg im blau-weißen Trikot fortsetzen wird.“
„Wir freuen uns, dass wir mit Gustav einen ebenso talentierten wie spannenden offensiven Außenbahnspieler für unseren Verein gewinnen konnten, der neben seinen fußballerischen Fähigkeiten Schnelligkeit, Kampfeswille und Zielstrebigkeit mitbringt“, erklärt Herthas Sportdirektor Benjamin Weber. „Er hat im U-Bereich über Jahre sehr stabile Leistungen gezeigt und dabei seine Torgefahr ebenso wie sein Potenzial unter Beweis gestellt. Wir sind zuversichtlich, dass er diesen Weg im blau-weißen Trikot fortsetzen wird.“
Junges, gutes Talent aus dem Ausland(sagen wir mal unter den Top 20 seines Jahrgangs in Dänemark) U19 Nationalspieler geholt. Für verhältnismäßiges kleines Investment (Ausbildungsentschädigung) mit geringen Unterhalt (niedriges Gehalt) Vertrag bis 30.6.2027 Der Plan langsam über die U19/U23 heranführen.
Abstieg , nicht Gustavs Bier , allerdings wie Reese anstatt Bundesligist , Zweitligist.
Neues Land, neue Stadt , neue Sprache, neues Umfeld
Zitat von usernick
Ich bin echt glücklich und stolz einen Vertrag mit Hertha BSC unterschreiben zu können - ein Riesen Traum geht für mich in Erfüllung. Die nächsten Jahre werde für den Verein knochenhart arbeiten.
Ich bin echt glücklich und stolz einen Vertrag mit Hertha BSC unterschreiben zu können - ein Riesen Traum geht für mich in Erfüllung. Die nächsten Jahre werde für den Verein knochenhart arbeiten.
Sommer Vorbereitung im ersten Cut , ab zur U23.
Uns wurde auf die dardaische Art gesagt was noch so fehlt „Wir müssen sein schwaches Bein noch schulen, weil er immer zu einer Seite geht“, erklärt Dardai zu Beginn der Vorbereitung. „Aber ich habe gesagt, ich arbeite gerne mit schnellen Flügelspielern, die haben wir nicht.“
U23 gespielt , zu den Profis hoch , zwischendurch für die zwei Jahrgänge höhere U21 Dänemarks nachnominiert , ansonsten in die U 20 berufen , Einsätze zweite Liga/U 23
Zitat von usernick
Die Bilanz
„Das alles ging schneller, als ich selbst erwartet hatte“, sagt Gustav Christensen über sein erstes halbes Jahr in Berlin. Im letzten Spiel vor der Winterpause, beim 0:0 gegen den Tabellenletzten VfL Osnabrück, darf er in seinem elften Einsatz für Herthas Profis erstmals von Anfang an spielen. Er rückt für den erkrankten Fabian Reese in die Startelf.
(....)
Aus dem Perspektivspieler ist eine Alternative für die Offensive geworden. „Am Ball habe ich eine viel größere Ruhe gewonnen“, sagt Christensen selbst. Zudem sei er „im physischen Bereich besser geworden und smarter in den direkten Duellen“.
In der Regionalliga kommt der Däne nach der Hinrunde auf fünf Tore in fünf Einsätzen, bei den Profis hat er in 248 Spielminuten, verteilt auf neun Ligaspiele, einen Assist beigesteuert.
Die Perspektive
Auch Trainer Dardai hat den Dänen inzwischen auf dem Schirm. Und mehr als das. „Ich mag Gustav. Für mich ist er – das kann man sagen – ein kleiner Liebling. Weil er arbeitet und nicht aufgibt“, hat der Ungar am Ende der Hinrunde öffentlich erklärt. „Ich sehe bei ihm etwas, deswegen fördern wir ihn.“
Christensen habe noch Riesenpotenzial, findet Herthas Trainer. Er sei schnell und diszipliniert, habe auch die Qualität für Tore und Vorlagen. „Wir müssen ihm jetzt Vertrauen schenken“, sagt Pal Dardai. „Er ist ein guter Junge.“
Die Bilanz
„Das alles ging schneller, als ich selbst erwartet hatte“, sagt Gustav Christensen über sein erstes halbes Jahr in Berlin. Im letzten Spiel vor der Winterpause, beim 0:0 gegen den Tabellenletzten VfL Osnabrück, darf er in seinem elften Einsatz für Herthas Profis erstmals von Anfang an spielen. Er rückt für den erkrankten Fabian Reese in die Startelf.
(....)
Aus dem Perspektivspieler ist eine Alternative für die Offensive geworden. „Am Ball habe ich eine viel größere Ruhe gewonnen“, sagt Christensen selbst. Zudem sei er „im physischen Bereich besser geworden und smarter in den direkten Duellen“.
In der Regionalliga kommt der Däne nach der Hinrunde auf fünf Tore in fünf Einsätzen, bei den Profis hat er in 248 Spielminuten, verteilt auf neun Ligaspiele, einen Assist beigesteuert.
Die Perspektive
Auch Trainer Dardai hat den Dänen inzwischen auf dem Schirm. Und mehr als das. „Ich mag Gustav. Für mich ist er – das kann man sagen – ein kleiner Liebling. Weil er arbeitet und nicht aufgibt“, hat der Ungar am Ende der Hinrunde öffentlich erklärt. „Ich sehe bei ihm etwas, deswegen fördern wir ihn.“
Christensen habe noch Riesenpotenzial, findet Herthas Trainer. Er sei schnell und diszipliniert, habe auch die Qualität für Tore und Vorlagen. „Wir müssen ihm jetzt Vertrauen schenken“, sagt Pal Dardai. „Er ist ein guter Junge.“
Mein Highlight :
Freiwillig auf eigenen Wunsch anstatt Urlaub noch ein Spiel in der vierten Liga machen. Er hätte als S11 Spieler im letzten Spiel bei den Profis wie alle anderen am Sonntag in Urlaub fahren können, nein der kleine Gustav bleibt alleine in Berlin vor Weihnachten um am Mittwoch noch freiwillig bei Regen, Wind und Kälte mit der U 23 gegen Chemnitz zu spielen.....
Gute Basis, da will jemand arbeiten , da arbeitet scheinbar jemand.
Seit März warum auch immer sowohl bei den Profis als auch in der U 23 nicht im Kader allerdings hat er die U 19 Em Qualifikation und auch ein Freundschaftspiel gegen Deutschlands U19 gespielt.
Komisch …..
aber hey 12 x 2. Bundesliga, 12x Regionalliga und 3x DFB Pokal + die Länderspiele rund 1800 Spielminuten . In einem fremden Land mit gerademal 18/19 Jahren das nötigt mir Respekt ab.
Diese Saison scheint sich die Hertha und Gustav etwas auseinandergelebt zu haben 6x Regio nur 1x über 90 , 1x über 80 Min. ganze zwei Minuten zweite Liga in zwei Einsätzen und 30 Minuten im Pokal, macht vor dem letzten Spiel der Hinrunde inklusive U20/U19 Länderspiele mal gerade knappe 700 Minuten Spielpraxis.
Jetzt wird zumindest medial darüber spekuliert in ab Winter zu verleihen(zumindest gäbe es wohl Interessenten) .
Ok, ist noch ein Bobic/Duffner Transfer , nicht von Weber , Zecke oder Pauls geholt , verstehe ich alles .
Doch wie sieht da jetzt der große Plan aus …. wir verleihen unser Juwel zum Juwelier um die Ecke damit er feilt, schleift und veredelt ?Für welche Position ? An welchen Schwächen soll er wie arbeiten , warum hat er durch Fleiß und Arbeit die Defizite aus dem Sommer 23 schnell aufgeholt und in einer fast zweimonatigen Pause zwischen März und Mai quasi gar nicht gearbeitet obwohl er nachweislich fleißig und regelmässig mehr macht ?
Wie sieht der Plan für Sommer 2025 aus oder für den Sommer 2026 , ist aus Ihm ein Kopfball Ungeheuer geworden , hat er bis dahin eine neue Position gelernt und ist jetzt der LV der Zukunft ?
Ok kann ja auch sein das er für den neuen Coach gewogen und als zu leicht empfunden wurde, alles legitim .
Jetzt verleihen und auf Kauf hoffen ?
Mir erschliesst sich dann Stand heute aber Beispielsweise der Jon Dagur Transfer komplett nicht , falls es darum ging Derry Konkurrenz zu machen , oder sinnlos mit Ball ins aus zu dribbeln und schlechte Hereingaben in den Strafraum zu machen , das hätte die schon vorhandenen junge billige Alternative genauso gut wie der Isländische Nationalspieler hinbekommen der ja bestimmt auf dem Niveau eines 19 jährigem verdient.....
On top wundert man sich schon etwas und stellt die Beurteilung der Leistungsstärke in Frage , nicht nur bei Gustav
Über den Vorgriff auf diese Saison hüllen wir mal lieber den Mantel des Schweigens , die Bradley Ibrahim Geschichte war ja schon mit der Willkommens PK zum Scheitern verurteilt . Da hat sich glaube ich niemand mit Ruhm bekleckert.
Hussein :War natürlich nicht der große schwere DM den Pal gewünscht hat, aber innerhalb einer Saison bekommt man es nicht hin einen zweitliga tauglichen Spieler zu machen , drei vier kilo mehr muskelmasse, zwei drei monatelang extra zweikampftraining machen , von einem Plan ihn aktiv zu trainieren innerhalb der 3 Vertragsjahre ist nicht soviel zu erkennen.
Stichwort Nsona .
Solch eine Explosion quasi ais dem nix . Von Beginn an 90 Minuten Vollgas .
Alles verständlich , aber nur weil man in Westfriesland spielt in der zweiten holländischen Liga 100% Startelfquote, 97 % Spielzeit und 34 % Torbeteiligungen …. das konnte/wollte bei Hertha niemand sehen , gerade nach der überschaubaren Leihe in die slowakei ….
Ach ja ich vergaß Bobic Monstergehalt …. zumindest bekommt Nsona richtig viele Minuten und hätte dann ja noch ein Jahr bei uns , die stärke der zweiten Niederländischen oder des Aufsteigers Emmen kann ich nicht beurteilen.
Personalie Klemens :
Wenn man ihn als Dm sieht dann doch bitte auch für die Position ausbilden und nicht learning on the fly oder rin ins kalte wasser freischwimmen.
Hätte Pal jeden Tag 30 Minuten einzeltraining mit Klemens fürs DM gemacht , tja dann wären wir heute definitiv einen Schritt weiter und auch Pal hätte sicherlich das Dm betreffend eine entspanntere Rückrunde gehabt.
Ach nein , Sportler können ja nichts dazuzlernen und schon gar nicht innerhalb einer Zweitliga Saison mit zig englischen Wochen und teilweise sogar Doppelbelastung
Marton : Ist nun seit 4,5 Jahren Profi , seit einiger Zeit sogar Stammspieler. Bis darauf das er (fürmich sogar überraschend) als Dm aufgestellt wurde, mal ganz ehrlich ist was besser geworden bei Ihm ? Ok Erfahrung , aber sieht er besser in den direkten Duellen aus ? Hatte ja übrigens (gar nicht mal so schlecht ) die Ecken getreten , warum ist Marton vorne am Elfer bei eigenen Ecken ? Weil er schneller als Toni zurückrennen kann, weil er so Kopfballstark ist, weil er mit seinem Massigen Körper reihenweise gegnerische Spieler blockt ? Ach weil er IV ist und ins der Karriere ja als extrem Torgefährlich aufgefallen ist, aber er kann Schnittstellenpässe spielen , gute Diagonal Bälle und hat ein gutes Passspiel....also alles Dinge die man im gegnerischen 16ner bei Ecke benötigt.…... wenn ich gute lange (Diaginal) Bälle mit oder ohne Schnitt spielen kann , warum trete ich die ruhenden Bälle nicht ?
Beispiel Kaderplanung auch für Akademie:
Für einige Positionen produzieren wir innerhalb eines / zweier Jahrgänge einige ordentliche,
zum Teil sogar gute Talente Beispiel OM (Ibo, Bence, Julius oder Selim alle bis auf Ibo 18 )oder in der IV (Marton(22)Linus(20)Pascal(19)Tim(19)) 4 Eigengewächse für maximal 2 Positionen, + Nen schon verpflichteten IV und einem weiteren IV der ja im Winter noch geholt werden soll... und Klemens muss im Dm ran....
Was ist da so der langfristige Plan gewesen ,angenommen Bence wäre jetzt nicht gewechselt und wie Ibo Teil des Kaders.... wo soll denn dann Julius oder Selim eingesetzt werden ? Ich meine hätte man bzw. kann man nicht Julius z.B. als RA ausbilden … RA ist ja nun ne Dauerbaustelle und Winkler ist ja quasi Ohne Konkurrenz … hätte man da nicht schon mal letztes Jahr anfangen können Ihn auch mal häufiger rechts einzusetzten ? Er wird konsequent im OM aufgeboten
Ich meine bis zu 10 Spieler im aktuellen ersten Kader können auf ZM/OM spielen , da bilde ich doch noch mehr dafür aus..... finde ich schon ziemlich beindruckend von der Kaderplanung her so beugt man ja möglichen Abgängen vor
Grundsätzlich : Stand letzter Sommer Hertha will in Liga eins , Hertha verleiht Eitschi und Hoffi alles paletti kann man schon machen. Meine Überlegung ist allerdings.... wenn der Plan aufzusteigen funktioniert.... dann kommen Hoffi und Eitschi zurück und sollen auf höchsten Niveau funktionieren in der Bundesliga , mal ebend zwei Ligen übersprungen.... das soll funktionieren ? Ok Bundesliga für Hertha momentan eher nicht
Wo ist denn der persönliche Ehrgeiz hin ? Liegt es nicht in meinem eigenen Interesse mehr als der Konkurrent zu machen , etwas dazu zu lernen was einem in 3 Jahren einen doppelt so guten Vertrag ermöglichen könnte ?
Wo liegt der Sinn das alle Spieler eines Teams die gleichen Übungen machen ?
Worin liegt der Sinn das alle Spieler die gleichen Übungen zum aufwärmen machen ?
Worin liegt der Sinn in der Sommer-Winterpause gemeinsam unter Anleitung Kondition zu trainieren , da gab es sogar mal regelmässige Lauftrainingslager vor dem normalen Trainingslager, da hat Darida übrigens seinen eigene Laufgruppe gegründet....
Zum Verständnis für mich :
Ich habe 6 Wochen Vorbereitung um eine neues Spielsystem zu installieren ein vorhandenes zu optimieren, ein neues einzustudieren, der Mannschaft neue Abläufe beizubringen. Da nutze ich rund zwei Wochen von um lange Läufe, Zirkeltraining usw. gemeinsam zu machen …. für den Teamgeist ?
Die Jungs sind doch nicht erst seit letzter Woche im Fußball , die haben doch schon 10, 15, 20 , 30 Vorbereitungen gemacht und sollten genau wissen was sie benötigen um zu Termin X fit und ausdauernd zu sein .
Wenn man jetzt die dadurch gewonnen Zeit in andere Dinge investieren könnte.... da gewinnt man doch bestimmt nichts würde man ja sonst machen , alle anderen machen das ja auch wie wir .
Warum werden völlig unterschiedliche Typen identisch trainiert ? Wäre es nicht sinnvoller einen Sprintertypen wie Winkler ein anderes Training (aufwärmprogramm ,gezielter auf die stärken /schwächen) als einem Hussein(klein, fleingliedrig, rund 24kg unterschied zu Brooks) oder einem Panzer wie Brooks zu geben ?
Ok , wenn ich nun in Herthas Situation bin ,ohne Moos nix los, ich schulde dem Vermieter noch 10 Pfandflaschen und es läuft nur mittelmässig bei mir … was gibt es denn so, was könnte man ändern ?
Der Trainigsfreie Montag wird zum optionalem Training , diesen Tag könnte man ja nutzen um Dinge zu erlernen, man könnte kleiner Gruppen gezielt einladen um Sachen zu erarbeiten , natürlich besteht die Möglichkeit zur Behandlung und Regeneration , im Kraftraum an Defiziten zu arbeiten oder halt anstatt extra Schichten mit Menger , Extraschichten mit Cheftrainer oder Co zu machen , grundsätzlich freiwillig , es sei denn da hat es jemand nötig.
Vor jedem Training gibt es verpflichtend 30 Min bis 60 Min die kleine Schule des Fußball 1x1 , Profimusiker machen auch jeden ver.i.cxkten Tag ihre Fingerübungen , das es mit Passen und stoppen bei Hertha nicht so rund läuft darf man ja jede Woche bewundern .
Dann mal wirklich Pläne für die eigenen Spieler entwickeln , an den Fähigkeiten arbeiten und nicht nur konservieren. Arbeit, Fleiß und Zeit kostet ja nun wirklich nichts, der Coach die Spieler werden bezahlt ob sie nun auf dem Gelände sind oder nicht .
Auch mal langfristige Pläne verfolgen, wenn ein Spieler halt noch zwei Jahre braucht von seinen 4 Vertragsjahren , dann muss ich eben ständig mehr machen , dann ist man schon in einem oder 1,5 Jahren vollwertige Kaderalternative, anstatt drei Wechselfenster händeringend Leihstationen zu suchen und letzendlich nichts für sein Investment zu erhalten.
Ich habe durch das ach so tolle 777 Partners Netzwerk echt einige Chancen gesehen , das klang richtig interessant bevor das Kartenhaus zusammengefallen ist .
Mann was wäre das geil wenn es in ein paar Jahren hiesse, wechsel doch zur Hertha, die haben einen konkreten Plan und tun alles dafür das dieser umgesetzt wird, du musst zwar Deine Routine ändern und etwas mehr als woanders investieren , aber bei den letzten 5 Spielern die sie verpflichtet haben sind innerhalb zweier Jahre 4 besser geworden und haben sogar Fähigkeiten erlangt. X ist shneller geworden , y hat eine zweite Position erlernt, z schlägt von 10 Ecken 8 dorthin wo es einem Profisportler würdig ist. Man könnte sich langsam und mühsam eine eigene Nische schaffen und Dinge auch mal anders angehen , natürlich um sich auch gegenüber der konkurrenz /dem Markt einen Vorteil oder ein Alleinstellungsmerkmal(zu)erschaffen , das neue Stadion dauert ja noch ein wenig …..
Toni Fuchs macht ja neben Co auch in Datenanalyse … ich würde den doch glatt für ein Praktikum mal außerhalb der Fußball Blase hospizieren lassen .
In der Fußballblase machen alle das gleiche, es gibt keine Geheimnisse mehr , so gut wie keine Innovationen . Es wird der Ist Zustand konserviert, es wird gehofft , spekuliert,die ganze Instagramisierung und Eventisierung hat sich zwischen mich und den Fußball geschoben.
Natürlich vermute ich das ich da viel zu naiv rangehe , allerdings fallen mir kaum Argumente ein warum man das nicht alles auf den Fußball übertragen kann .
Mir wäre ja schon geholfen ganz simpel , wenn wir jemand erklären könnte warum es die Jungs wiederholt nicht schaffen ruhende Bälle in einen Zielbereich , im Idealfall sogar zum Mitspieler , zu bringen .
Zuviel Druck , Publikum, zuviel Adrenalin , nervöse Muskeln, übersäuerte Muskeln , übermotiviert ,Nervösität, mangelnde Intelligenz oder Schlaganfall ?
Es gibt für mich keine Erklärung warum es ein Profifußballer nicht schafft 8/10 oder lass es 6/10 Ecken in einen klar definierten Zielbereich zu schlagen , in jedem Hertha Spiel der letzten fast 42 Jahren wird mindestens eine Ecke hart auf kniehöhe an den ersten Pfosten geschlagen oder lang über Freund und Feind auf der Gegenüberliegenden Seite ins Tor-bzw. Seitenaus.
In jedem Spiel seit 42 Jahren , bei Fußballern die damit Geld verdienen. Klar ist doch nur ne Ausnahme kann jedem doch mal passieren , wenn es denn dann nur vereinzelte Ausnahmen wären....
Ich bin ja bescheiden und erwarte noch nichtmal Tore/Chancen im Anschluss , mir geht es um die Grundsätzliche Qualität .
Wie erfolgreich wäre denn ein Biathlet mit solch einer Streuung ? Was würde denn ein Basketballer machen wenn zwei Freiwürfe noch nichtmal das Brett oder den Ring treffen... selbst Shaq ist zum Ende hin zumindest ausreichend bei Freiwürfen gewesen
Ich meine einen ruhenden Ball rund 30 Meter von Punkt A zu Punkt B zu navigieren,da benötigt man ja eine Abschluss im Quantenphysik oder ähnliches Teufelswerk und das auch noch wiederholte Male innerhalb eines Spiel dann sogar noch next level mässig von rechts und von links … Meine Fresse , da muss ich dann nen Kopfstand machen oder benötige ich da den Spiegel für um die andere Seite im Kopf zu verarbeiten ….
Ein Glück habe ich nicht den schwierigen Level gewählt da muss man sogar aus dem Lauf mit Gegner im Zweikampf ne Flanke schlagen ,....
Aber Hallo !
Ein Glück ist mein Zahnarzt morgen auch Vollprofi und verdient sein Geld damit.
Wäre ja blöd wenn dessen Streuung ähnlich wäre wie die eines Fußballers bei einem ruhenden Ball bei einer Ecke.
Ich wiederhole mich :
Mir wäre ja schon geholfen , wenn wir jemand erklären könnte warum es die Jungs wiederholt nicht schaffen ruhende Bälle in einen Zielbereich , im Idealfall sogar zum Mitspieler , zu bringen .
Ja die Coaches und Spieler machen das ja zum Thema , es wird (angeblich) sogar trainiert, der Erfolg nicht nur aktuell ziemlich bescheiden.
Das scheint dann wohl das Professionelle Niveau zu sein in dem der Profifußball stattfindet , gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht. Solange das Fundament, die Basics nicht da sind kann man kein Haus erbauen.
Über grundsätzliche Zweifel an der Professionalität oder über das was die Blase Fußball meint das es das wäre die findet man ja auch in anderen Bereichen:falsches Datum auf den Schalke Tickets , die Performance beim Investoren call zur anleiheverlängerung oder ein Highlight :
In der U 19 Doku Leander Popp beim Rehatraining nach dem KB Riss , alter welcher Metzger hat denn 2023 das Knie operiert ? Narbe senkrecht mehrere Zentimeter lang
https://youtu.be/MN1w3AiJta8?si=LT3pgyQ_Zr_-T0Zg&t=984
Ich bin kein Doc, kenne natürlich die Diagnose nicht , aber solche Narben gabs in den 80ern/90 ern Jahren , ein paar Kumpels von mir haben solche, mein komplett zerstörtes knie wurde 2008 minimalinvasiv operiert , da bin ich bei der Doku richtig zusammengezuckt …
Ist natürlich absolut spekulativ , aber auch eine Fußprellung die von Anfang Oktober bis Anfang Februar dauert , oder das Demme mit einer nicht diagnostizierten bzw. zu spät diagnostizierten Gehirnerschütterung noch ein paar Spiele macht....
Läßt mich doch mit Fragezeichen übern Kopf zurück , auch bei der Winkler Verletzung … er kann nicht selbständig laufen , ok. Muss jetzt auf einem Bein hüpfend und gestützt zu Fuss den Weg von der anderen Seite ,hinterm Tor seite auswechselbank machen bzw. wird am Ende von Mitspielern getragen ?Gibt scheinbar keine Tragen oder nen Golfcart
Ich meine klingt lächerlich passt allerdings als Mosaikstein in die grundsätzlich Professionalität wie ohne Trikotsponsor in der Bundesliga bis in den dezember ,die lächerliche Suche zeitnah , ok ist S five Job aber seit 30 Jahren unser professioneller Vermarkter
Unübertroffen um darzustellen wie es so bestellt ist:
Felix Magath lässt trainieren zum ersten mal, Bjørkan muss sich übergebend das Training abbrechen, ein Norwegischer Nationalspieler seit 4 Monaten unter Vertrag , seit 4 Monaten die Saison beendet , Vorbereitung in Berlin absolviert ist soooo austrainiert , das er die ersten Einheiten unter Magath nicht schafft …. Anfang April im Abstiegskampf in der Bundesliga sind die ersten Einheiten zu schwer
Das spricht doch Bände und nein das habe ich mir nicht ausgedacht
Familie Schleicher seit 1997 Vieth/ Kuchno seit 2015 ,Kretschmer Chefscout zwischen 2008-2021..... to be continued
HaHoHe !
Mic drop ....
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Donhelli am 17.12.2024 um 04:37 Uhr bearbeitet
17.12.2024 - 08:11 Uhr
Hui, deine Frustrationstoleranz ist ja bekanntlich etwas größer, aber mittlerweile scheint sie ähnlich wie bei so vielen hier im zwölften Stock stecken zubleiben.
Dankeschön für deine so detaillierte Analyse und Frustbekämpfung
Gerade was deine letzten Sätze angeht und du unsere Fachkompetenz direkt ansprichst bin ich seit Jahren sowas von bei dir. Auch Sven als Scoutmaster hab ich nie nachvollziehen können, aber vielleicht geschehen ja noch Wunder. Bevor sich Benni und Co. selbst zur Debatte stellen, kann ich mir schon vorstellen, dass sie sich endlich mal von alten Zöpfen trennen werden.
Dankeschön für deine so detaillierte Analyse und Frustbekämpfung
Gerade was deine letzten Sätze angeht und du unsere Fachkompetenz direkt ansprichst bin ich seit Jahren sowas von bei dir. Auch Sven als Scoutmaster hab ich nie nachvollziehen können, aber vielleicht geschehen ja noch Wunder. Bevor sich Benni und Co. selbst zur Debatte stellen, kann ich mir schon vorstellen, dass sie sich endlich mal von alten Zöpfen trennen werden.
17.12.2024 - 09:31 Uhr
Danke Donhelli, zu dieser treffenden Analyse bzw. Kritik.
Ich frage mich schon seit Jahren, warum man generell im Fußball keinerlei Innovationen sieht. Keine Varianten bei Ecken oder Freistößen welche mal vom Standard abweichen, gerade bei uns, wo wir ja nicht in der Lage sind nen hohen Ball zum eigenen Mann zu bekommen.
Mit diesem Trainer sollte alles besser werden, nur frage ich mich... wo und wann?
Der Ballbesitz ist doch nur höher, weil wir uns den Ball im sinnlosen Raum hin- und herschieben. Torchancen werden nicht herausgespielt, die xG Quote ist erbärmlich. Die Tore sind wie zu Dardai´s Zeiten (Reese) individuelle Dinger von Scherhant oder Maza, nichts toll herausgespieltes... kein herausragender Offensivfußball wie er versprochen wurde. Ich nenne das unsinniges Ballgeschiebe.
Der Trainer hat es nicht geschafft irgendetwas vom ersten Spieltag bis heute zu verbessern. Mit Spielern wie Cuisance, Derry oder Ibo ist das einfach viel zu wenig.
Als Sahnehäubchen stellt er sich dann noch hin und sagt er weiß nicht woran es liegt, das man gegen PMünster verliert... ohne Worte. Ich weiß es und ich bin wahrlich kein Trainer oder Fußballprofi. Das liegt am Ballgeschiebe vor dem eigenen Tor, vom Trainer so vorgegeben!!!
Mit solch einem Trainer kann man halt dann auch nix gewinnen, wenn er selbst sagt er hat keine Ahnung.
Ich frage mich schon seit Jahren, warum man generell im Fußball keinerlei Innovationen sieht. Keine Varianten bei Ecken oder Freistößen welche mal vom Standard abweichen, gerade bei uns, wo wir ja nicht in der Lage sind nen hohen Ball zum eigenen Mann zu bekommen.
Mit diesem Trainer sollte alles besser werden, nur frage ich mich... wo und wann?
Der Ballbesitz ist doch nur höher, weil wir uns den Ball im sinnlosen Raum hin- und herschieben. Torchancen werden nicht herausgespielt, die xG Quote ist erbärmlich. Die Tore sind wie zu Dardai´s Zeiten (Reese) individuelle Dinger von Scherhant oder Maza, nichts toll herausgespieltes... kein herausragender Offensivfußball wie er versprochen wurde. Ich nenne das unsinniges Ballgeschiebe.
Der Trainer hat es nicht geschafft irgendetwas vom ersten Spieltag bis heute zu verbessern. Mit Spielern wie Cuisance, Derry oder Ibo ist das einfach viel zu wenig.
Als Sahnehäubchen stellt er sich dann noch hin und sagt er weiß nicht woran es liegt, das man gegen PMünster verliert... ohne Worte. Ich weiß es und ich bin wahrlich kein Trainer oder Fußballprofi. Das liegt am Ballgeschiebe vor dem eigenen Tor, vom Trainer so vorgegeben!!!
Mit solch einem Trainer kann man halt dann auch nix gewinnen, wenn er selbst sagt er hat keine Ahnung.
17.12.2024 - 09:32 Uhr
Zitat von Donhelli
Vorneweg sorry schon mal , es wird lang definitiv zu lang, etwas/ziemlich chaotisch , naiv , alles meine Meinung und Interpretationen , viel Spekulatius ,ein wenig Träumerei, ich hätte gerne Lösungen präsentiert, stelle aber blöde Fragen .... und die Rechtschreibfehler lass ich drinnen too much to fix …..
………
HaHoHe !
Mic drop ....
Vorneweg sorry schon mal , es wird lang definitiv zu lang, etwas/ziemlich chaotisch , naiv , alles meine Meinung und Interpretationen , viel Spekulatius ,ein wenig Träumerei, ich hätte gerne Lösungen präsentiert, stelle aber blöde Fragen .... und die Rechtschreibfehler lass ich drinnen too much to fix …..
………
HaHoHe !
Mic drop ....
Danke für deine Mühe!!!!!!!!!
Ich möchte dir in großen Teilen Recht geben und in einigen Teilen widersprechen, oder zumindest eine andere Meinung vertreten.
Du sprichst als großen Punkt individuelles Training für verschiedene Positionen und auch Abschnitte in Alter und Entwicklung an und da gebe ich dir in vielen, vielen Punkten absolut recht! Ich glaube auch, dass das oft zu kurz kommt und man kann darüber nachdenken ob das schon beim aufwärmen anfängt.
Wir wissen allerdings auch nicht genau wie man sich hinter den Kulissen aufwärmt. Ich denke die Spieler kommen angeschwitzt auf den Platz und gewöhnen sich an den Platz, den Ort und nehmen die Umgebung auf und wahr.
Aber ich glaube z.B. nicht, dass die Spieler heutzutage noch mit einem Bäuchlein aus dem Urlaub zum 1. Saisontraining erscheinen.
Die Erholung des Körpers im Ganzen, gehört zur Erhaltung bzw zur Steigerung der Leistungsfähigkeit unbedingt dazu (Superkompensation).
Aber und da gebe ich dir ohne jeglichen Widerspruch recht, es gibt einiges zu verbessern und das kann und muss man, wenn es nicht sitzt, über Sondertraining trainieren.
Passgenauigkeit, Ballannahme usw.
Ich finde das erschreckend wie viele Fehlpässe fabriziert werden sobald man sich nicht den Ball über 5 Meter oder ohne Druck zuspielt. Auf diesem Niveau, tägliches gemeinsames Training, 2x am Tag, davon überwiegend mit Ball, da müsste es theoretisch nur so no look Pässe hageln
Wenigstens sollten viel mehr Pässe den eigenen Mann erreichen.
Ich finde es schön und richtig, wenn du die Trainingsmethoden hinterfragst, glaube aber dass man mit dem was man allgemein im Fußball trainiert nicht so ganz verkehrt liegt. Vergleiche mit anderen Sportarten hinken da schon etwas. Gleichwohl sollte man davor nicht die Augen verschließen und kann vielleicht einiges auf unsere Sportart, in angepasster Form, übernehmen. So wie du es ja auch sicher meintest
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Der-Neue am 17.12.2024 um 09:34 Uhr bearbeitet
17.12.2024 - 10:11 Uhr
Zitat von DonHelli
In der Fußballblase machen alle das gleiche, es gibt keine Geheimnisse mehr , so gut wie keine Innovationen . Es wird der Ist Zustand konserviert, es wird gehofft , spekuliert,die ganze Instagramisierung und Eventisierung hat sich zwischen mich und den Fußball geschoben
In der Fußballblase machen alle das gleiche, es gibt keine Geheimnisse mehr , so gut wie keine Innovationen . Es wird der Ist Zustand konserviert, es wird gehofft , spekuliert,die ganze Instagramisierung und Eventisierung hat sich zwischen mich und den Fußball geschoben
Ich würde dir nicht bei allem zustimmen, beispielsweise ist es eben bei normalem Laufen schon deutlich schwieriger, die Endgewchwindigkeit zu verbessern, als beim Ice Skating, bei dem die Technik eine viel viel größere Rolle spielt und man daher mehr „low hanging fruit“ hat. Außerdem gibt es auch im US-Sport immer wieder Beispiele für Spieler, die aus unbekannten Gründen stagnieren oder essentielle Skills nie erleben: NBA Spieler, die nie mehr als gut die Hälfte ihrer Freiwürfe treffen beispielsweise.
Aber grundsätzlich stimme ich dir definitiv zu, vor allem was den von mir oben zitierten Absatz angeht. Die Amis und Kanadier nennen die NHL ja häufig einen „old boys club“, weil Funktionäre nahezu ausschließlich ehemalige NHL Spieler sind und häufig die gleichen Personen viele Male recycelt werden, auch wenn sie zuvor irgendwo gescheitert sind.
Im Vergleich zum europäischen Fußball strotzt selbst die NHL aber von Innovation, vom Basketball will ich da gar nicht anfangen. Das geht ja schon damit los, dass Personen ohne jegliche Berufserfahrung oder Vita plötzlich in führende Positionen kommen. Da wird dann aus dem Co-Trainer Zecke schnell mal der „Leiter Lizenzbereich“, aus dem Sponsoring Mitarbeiter Weber halt der Leiter der Jugendakademie.
Das ist ja aber auch bei anderen Vereinen so, selbst beim Branchenprimus FC Bayern: Sailhamdizic wird da vom „Klub-Repräsentant“ schnell zum Sportdirektor, ohne dass er vorher mal zeigen konnte/musste, ob er denn auch die entsprechenden Fähigkeiten dazu mitbringt.
Nun kann man nicht auf jeder Position jemanden einstellen, der schon Erfahrung mitbringt, gerade im unteren Hierarchiebereich wird man immer wieder Leuten eine Chance geben müssen. Aber diese sollten sich dann halt auch beweisen und langsam hocharbeiten müssen, so wie das mit meritokratischen Standards vereinbar ist. Aber stattdessen bekommt Patrick Ebert eben nach einem Jahr Co-Trainer in der Jugend eine Stelle als Individualtrainer der Herrenmannschaft, ohne dass irgendjemand sagen könnte, was ihn dazu qualifiziert, ein seit Jahren eklatantes Problem wie die Standardschwäche zu beheben.
Vetternwirtschaft ist im Milliardengeschäft Bundesliga die Regel, nicht die Ausnahme.
Deshalb stellt es ja so einen enormen Wettbewerbsvorteil dar, wenn man an der Spitze der Hierarchie einen Funktionär hat, der versucht, Stellen meritokratisch zu besetzen. Da gehört es dann auch dazu, eventuell mal jemanden einzustellen, der nie Profifußballer war, der aber vielleicht YouTube Videos oder Blogs schreibt, die zeigen, dass er vom Fach ist. Ab und zu hört man ja solche Geschichten, René Maric ist da ja ein Beispiel anscheinend, aber sie sind die absoluten Ausnahmen und selbst diesen Charakteren wird selten große Verantwortung übertragen. In der NBA wird jemand wie John Hollinger schon vor über 10 Jahren 2. Leiter einer Organisation, obwohl er nur zuhause Blogs geschrieben und mathematische Gleichzngen entwickelt hat.
Es gab hier im Forum doch vor einigen Monaten mal einen User, der sein YouTube Profil verlinkt hat, in dem er Kids auf irgendwelchen Bolzplätzen Freistöße beigebracht hat und der sehr überzeugt von sich war, dass er das auch bei Hertha könnte. Ich bin da auch skeptisch, aber als Verein wie Hertha könnte man Leute wie ihn doch einfach mal zu einem Gespräch einladen und gucken, was da so dran ist und ob das eben Geltungsbedürftige Selbstdarsteller ohne wirkliches Fachwissen sind, oder ob sie entgehen der Erwartung vielleicht wirklich eine Verstärkung sein können.
Das ist eine Offenheit, die nicht nur Hertha, aber generell im Fußball fehlt. Dabei ist mir auch klar, dass sich nicht alles aus dem US-Sport (der tendenziell deutlich besser berechenbar ist) 1 zu 1 übertragen lässt. Dennoch wundert es mich seit Jahren, dass man sich im Fußball gegenüber Externen derart zur Wehr setzt und deshalb mmn. Auch viele Innovationen verpasst.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von AbuDardai am 17.12.2024 um 10:16 Uhr bearbeitet
17.12.2024 - 10:27 Uhr
Zitat von AbuDardai
Ich würde dir nicht bei allem zustimmen, beispielsweise ist es eben bei normalem Laufen schon deutlich schwieriger, die Endgewchwindigkeit zu verbessern, als beim Ice Skating, bei dem die Technik eine viel viel größere Rolle spielt und man daher mehr „low hanging fruit“ hat. Außerdem gibt es auch im US-Sport immer wieder Beispiele für Spieler, die aus unbekannten Gründen stagnieren oder essentielle Skills nie erleben: NBA Spieler, die nie mehr als gut die Hälfte ihrer Freiwürfe treffen beispielsweise.
Aber grundsätzlich stimme ich dir definitiv zu, vor allem was den von mir oben zitierten Absatz angeht. Die Amis und Kanadier nennen die NHL ja häufig einen „old boys club“, weil Funktionäre nahezu ausschließlich ehemalige NHL Spieler sind und häufig die gleichen Personen viele Male recycelt werden, auch wenn sie zuvor irgendwo gescheitert sind.
Im Vergleich zum europäischen Fußball strotzt selbst die NHL aber von Innovation, vom Basketball will ich da gar nicht anfangen. Das geht ja schon damit los, dass Personen ohne jegliche Berufserfahrung oder Vita plötzlich in führende Positionen kommen. Da wird dann aus dem Co-Trainer Zecke schnell mal der „Leiter Lizenzbereich“, aus dem Sponsoring Mitarbeiter Weber halt der Leiter der Jugendakademie.
Das ist ja aber auch bei anderen Vereinen so, selbst beim Branchenprimus FC Bayern: Sailhamdizic wird da vom „Klub-Repräsentant“ schnell zum Sportdirektor, ohne dass er vorher mal zeigen konnte/musste, ob er denn auch die entsprechenden Fähigkeiten dazu mitbringt.
Nun kann man nicht auf jeder Position jemanden einstellen, der schon Erfahrung mitbringt, gerade im unteren Hierarchiebereich wird man immer wieder Leuten eine Chance geben müssen. Aber diese sollten sich dann halt auch beweisen und langsam hocharbeiten müssen, so wie das mit meritokratischen Standards vereinbar ist. Aber stattdessen bekommt Patrick Ebert eben nach einem Jahr Co-Trainer in der Jugend eine Stelle als Individualtrainer der Herrenmannschaft, ohne dass irgendjemand sagen könnte, was ihn dazu qualifiziert, ein seit Jahren eklatantes Problem wie die Standardschwäche zu beheben.
Vetternwirtschaft ist im Milliardengeschäft Bundesliga die Regel, nicht die Ausnahme.
Deshalb stellt es ja so einen enormen Wettbewerbsvorteil dar, wenn man an der Spitze der Hierarchie einen Funktionär hat, der versucht, Stellen meritokratisch zu besetzen. Da gehört es dann auch dazu, eventuell mal jemanden einzustellen, der nie Profifußballer war, der aber vielleicht YouTube Videos oder Blogs schreibt, die zeigen, dass er vom Fach ist. Ab und zu hört man ja solche Geschichten, René Maric ist da ja ein Beispiel anscheinend, aber sie sind die absoluten Ausnahmen und selbst diesen Charakteren wird selten große Verantwortung übertragen. In der NBA wird jemand wie John Hollinger schon vor über 10 Jahren 2. Leiter einer Organisation, obwohl er nur zuhause Blogs geschrieben und mathematische Gleichzngen entwickelt hat.
Es gab hier im Forum doch vor einigen Monaten mal einen User, der sein YouTube Profil verlinkt hat, in dem er Kids auf irgendwelchen Bolzplätzen Freistöße beigebracht hat und der sehr überzeugt von sich war, dass er das auch bei Hertha könnte. Ich bin da auch skeptisch, aber als Verein wie Hertha könnte man Leute wie ihn doch einfach mal zu einem Gespräch einladen und gucken, was da so dran ist und ob das eben Geltungsbedürftige Selbstdarsteller ohne wirkliches Fachwissen sind, oder ob sie entgehen der Erwartung vielleicht wirklich eine Verstärkung sein können.
Das ist eine Offenheit, die nicht nur Hertha, aber generell im Fußball fehlt. Dabei ist mir auch klar, dass sich nicht alles aus dem US-Sport (der tendenziell deutlich besser berechenbar ist) 1 zu 1 übertragen lässt. Dennoch wundert es mich seit Jahren, dass man sich im Fußball gegenüber Externen derart zur Wehr setzt und deshalb mmn. Auch viele Innovationen verpasst.
Zitat von DonHelli
In der Fußballblase machen alle das gleiche, es gibt keine Geheimnisse mehr , so gut wie keine Innovationen . Es wird der Ist Zustand konserviert, es wird gehofft , spekuliert,die ganze Instagramisierung und Eventisierung hat sich zwischen mich und den Fußball geschoben
In der Fußballblase machen alle das gleiche, es gibt keine Geheimnisse mehr , so gut wie keine Innovationen . Es wird der Ist Zustand konserviert, es wird gehofft , spekuliert,die ganze Instagramisierung und Eventisierung hat sich zwischen mich und den Fußball geschoben
Ich würde dir nicht bei allem zustimmen, beispielsweise ist es eben bei normalem Laufen schon deutlich schwieriger, die Endgewchwindigkeit zu verbessern, als beim Ice Skating, bei dem die Technik eine viel viel größere Rolle spielt und man daher mehr „low hanging fruit“ hat. Außerdem gibt es auch im US-Sport immer wieder Beispiele für Spieler, die aus unbekannten Gründen stagnieren oder essentielle Skills nie erleben: NBA Spieler, die nie mehr als gut die Hälfte ihrer Freiwürfe treffen beispielsweise.
Aber grundsätzlich stimme ich dir definitiv zu, vor allem was den von mir oben zitierten Absatz angeht. Die Amis und Kanadier nennen die NHL ja häufig einen „old boys club“, weil Funktionäre nahezu ausschließlich ehemalige NHL Spieler sind und häufig die gleichen Personen viele Male recycelt werden, auch wenn sie zuvor irgendwo gescheitert sind.
Im Vergleich zum europäischen Fußball strotzt selbst die NHL aber von Innovation, vom Basketball will ich da gar nicht anfangen. Das geht ja schon damit los, dass Personen ohne jegliche Berufserfahrung oder Vita plötzlich in führende Positionen kommen. Da wird dann aus dem Co-Trainer Zecke schnell mal der „Leiter Lizenzbereich“, aus dem Sponsoring Mitarbeiter Weber halt der Leiter der Jugendakademie.
Das ist ja aber auch bei anderen Vereinen so, selbst beim Branchenprimus FC Bayern: Sailhamdizic wird da vom „Klub-Repräsentant“ schnell zum Sportdirektor, ohne dass er vorher mal zeigen konnte/musste, ob er denn auch die entsprechenden Fähigkeiten dazu mitbringt.
Nun kann man nicht auf jeder Position jemanden einstellen, der schon Erfahrung mitbringt, gerade im unteren Hierarchiebereich wird man immer wieder Leuten eine Chance geben müssen. Aber diese sollten sich dann halt auch beweisen und langsam hocharbeiten müssen, so wie das mit meritokratischen Standards vereinbar ist. Aber stattdessen bekommt Patrick Ebert eben nach einem Jahr Co-Trainer in der Jugend eine Stelle als Individualtrainer der Herrenmannschaft, ohne dass irgendjemand sagen könnte, was ihn dazu qualifiziert, ein seit Jahren eklatantes Problem wie die Standardschwäche zu beheben.
Vetternwirtschaft ist im Milliardengeschäft Bundesliga die Regel, nicht die Ausnahme.
Deshalb stellt es ja so einen enormen Wettbewerbsvorteil dar, wenn man an der Spitze der Hierarchie einen Funktionär hat, der versucht, Stellen meritokratisch zu besetzen. Da gehört es dann auch dazu, eventuell mal jemanden einzustellen, der nie Profifußballer war, der aber vielleicht YouTube Videos oder Blogs schreibt, die zeigen, dass er vom Fach ist. Ab und zu hört man ja solche Geschichten, René Maric ist da ja ein Beispiel anscheinend, aber sie sind die absoluten Ausnahmen und selbst diesen Charakteren wird selten große Verantwortung übertragen. In der NBA wird jemand wie John Hollinger schon vor über 10 Jahren 2. Leiter einer Organisation, obwohl er nur zuhause Blogs geschrieben und mathematische Gleichzngen entwickelt hat.
Es gab hier im Forum doch vor einigen Monaten mal einen User, der sein YouTube Profil verlinkt hat, in dem er Kids auf irgendwelchen Bolzplätzen Freistöße beigebracht hat und der sehr überzeugt von sich war, dass er das auch bei Hertha könnte. Ich bin da auch skeptisch, aber als Verein wie Hertha könnte man Leute wie ihn doch einfach mal zu einem Gespräch einladen und gucken, was da so dran ist und ob das eben Geltungsbedürftige Selbstdarsteller ohne wirkliches Fachwissen sind, oder ob sie entgehen der Erwartung vielleicht wirklich eine Verstärkung sein können.
Das ist eine Offenheit, die nicht nur Hertha, aber generell im Fußball fehlt. Dabei ist mir auch klar, dass sich nicht alles aus dem US-Sport (der tendenziell deutlich besser berechenbar ist) 1 zu 1 übertragen lässt. Dennoch wundert es mich seit Jahren, dass man sich im Fußball gegenüber Externen derart zur Wehr setzt und deshalb mmn. Auch viele Innovationen verpasst.
Ich habe einen A-Jugendspieler in meiner Trainingsgruppe, der spielt dir jeden Ball dorthin wo du es brauchst! Egal ob Ecke, Pass, Elfer Freistoß. Mit dem drehe ich jetzt ein Video und dann stellt der sich am Snfang ein bisschen ungeschickt an, um nach 90 Minuten Zraining mit mir sein Können zu zeigen. Will heißen, dieses Video seinerzeit sagt 0,0 aus. Du weißt aber was ich meine, wie ich aber auch weiß was du meinst
17.12.2024 - 13:13 Uhr
Ich möchte nur ergänzen, dass gerade in den US-Profiligen viel Entwicklung neuer Skills bzw. Verbesserung vorhandener Skills im Sommer mehr oder weniger auf eigene Faust (natürlich bei Bedarf mit Unterstützung durch die Franchise) passiert, da unter der Saison gezieltes Training oft kaum möglich ist (dazu ist der Spielplan zu eng getaktet bzw. die Belastung zu hoch). Im Fußball habe ich den Eindruck, dass Sommerpause bei 95% der Spieler einfach Urlaub bedeutet und bis auf Basistraining für die Fitness nichts gemacht wird in Eigeninitiative.
17.12.2024 - 17:41 Uhr
Zitat von bschuss
Ich möchte nur ergänzen, dass gerade in den US-Profiligen viel Entwicklung neuer Skills bzw. Verbesserung vorhandener Skills im Sommer mehr oder weniger auf eigene Faust (natürlich bei Bedarf mit Unterstützung durch die Franchise) passiert, da unter der Saison gezieltes Training oft kaum möglich ist (dazu ist der Spielplan zu eng getaktet bzw. die Belastung zu hoch). Im Fußball habe ich den Eindruck, dass Sommerpause bei 95% der Spieler einfach Urlaub bedeutet und bis auf Basistraining für die Fitness nichts gemacht wird in Eigeninitiative.
Ich möchte nur ergänzen, dass gerade in den US-Profiligen viel Entwicklung neuer Skills bzw. Verbesserung vorhandener Skills im Sommer mehr oder weniger auf eigene Faust (natürlich bei Bedarf mit Unterstützung durch die Franchise) passiert, da unter der Saison gezieltes Training oft kaum möglich ist (dazu ist der Spielplan zu eng getaktet bzw. die Belastung zu hoch). Im Fußball habe ich den Eindruck, dass Sommerpause bei 95% der Spieler einfach Urlaub bedeutet und bis auf Basistraining für die Fitness nichts gemacht wird in Eigeninitiative.
Selbst meine A Jungs haben ein Ferienprogramm mit
18.12.2024 - 18:26 Uhr
Danke für die Blumen , das war definitiv doch etwas too much input
Allerdings hat mir noch niemand erklärt
Da wäre ich echt dankbar für.....
Leider OT , aber auch innerhalb einer Sportart lässt sich was neues entwickeln bzw. "erfinden", mit messbaren Unterschieden , wenn man denn bereit ist andere Dinge durch Fleiß sich anzuarbeiten oder überhaupt bereit ist sich auf was neues einzulassen.
In den nächsten Saisons werden dann definitiv alle anderen im Biathlon diese neue Technik anwenden , bei der Zeitersparnis....
https://www.kicker.de/revolution-am-schiessstand-deutsche-maenner-patzen-zu-oft-1076729/artikel
Ja aber im Fußball, da geht das doch nicht .
Ähm mir fällt mal gleich der normale Einwurf ein ( es gibt doch noch die Regel das es bei Einwurf kein Abseits gibt ?? )
Sofort mit viel Tempo weiterspielen, bspw. ungeordnete gegnerische Abwehrketten sofort unter Druck setzten indem sofort einer steil geht , wenn ich dann im Idealfall einen Sprinter wie Winkler schon im Tempo befindlich schicken könnte auf eine noch ungeordnete beim zurück trabende befindliche Abwehrkette .... könnte ich doch mir direkt einen Vorteil erarbeiten.
Anstatt die Ausführung förmlich zu zelebrieren , sogar noch dem Mitspieler den Vortritt zu lassen beim Einwurf , die Haare noch gerichtet werden müssen, sekundenlang der Blickkontakt mit den Mitspielern gesucht wird und im Zweifel sich für die risikoarme Variante Ballbesitz entschieden wird .... klar dann funktioniert das halt nicht sonderlich gut.
Aber wenn dann schon die Möglichkeit bestände, wäre es dann nicht gut eine trainierte Variante selbst bei einem eigenen Einwurf im Köcher zu haben ....
In der letzten Saison hat man es doch ganz gut gesehen.... Fabi mit seinen Einwurf Flanken.
Hat die ersten 10 Spiele sehr gut funktioniert , danach hatte sich dann jeder Gegner darauf eingestellt ... aber es wurde konsequent die gesamte Saison versucht die "Erfolge" aus dem Anfang der Saison zu wiederholen.
Hatte ich mal angeschnitten letzte Saison warum Fabi diese Einwürfe bspw. von der Höhe der Mittellinie nicht nutzt um ohne Abseitsgefahr Torchancen /Offensivaktionen zu kreieren .
Hier wird wahrscheinlich der Ballbesitz als zu wertvoll angesehen, ansonsten würde man ja nicht mehr als die Hälfte der Einwürfe zurück zu den eigenen Verteidigern bzw. in Richtung eigene Hälfte spielen .
Auch beim Rugby hat man zig verschieden Varianten , ok da darf man den Mitspieler auch hochheben beim Einwurf
Und wenn man den Einwurf schon "zelebriert" dann doch bitte richtig :
Dann sollte Hertha BSC doch gleich mal ein Benchmark setzten:
Beim Blick in die USA/Kanada sähe ich jetzt schon bei jedem Einwurf generalstabsmäßig geplant und trainiert quasi Football oder Basketball ähnlich: Fake Läufe, diverse Blocks , secret backcourt running , verschiedene Laufruten usw.
Feste Spielsysteme bei eigene Einwurf installiert : Blue 80 , Red 99 und natürlich
Blau weiß 1892 die "Hail Mary "des Soccers
Meine Güte hätte ich ein dickes Playbook am Start und würde das (social)medial ausschlachten ...
Ja, und dann war der Power Nap vorbei , schade eigentlich
By the way ... bin ja schon wieder nur um k.lugsc.he.iss.en und am rummosern ....ich gelobe Besserung
Allerdings hat mir noch niemand erklärt
Zitat von Donhelli
Mir wäre ja schon geholfen ganz simpel , wenn wir jemand erklären könnte warum es die Jungs wiederholt nicht schaffen ruhende Bälle in einen Zielbereich , im Idealfall sogar zum Mitspieler , zu bringen .
Zuviel Druck , Publikum, zuviel Adrenalin , nervöse Muskeln, übersäuerte Muskeln , übermotiviert ,Nervösität, mangelnde Intelligenz oder Schlaganfall ?
Es gibt für mich keine Erklärung warum es ein Profifußballer nicht schafft 8/10 oder lass es 6/10 Ecken in einen klar definierten Zielbereich zu schlagen , in jedem Hertha Spiel der letzten fast 42 Jahren wird mindestens eine Ecke hart auf kniehöhe an den ersten Pfosten geschlagen oder lang über Freund und Feind auf der Gegenüberliegenden Seite ins Tor-bzw. Seitenaus.
In jedem Spiel seit 42 Jahren , bei Fußballern die damit Geld verdienen. Klar ist doch nur ne Ausnahme kann jedem doch mal passieren , wenn es denn dann nur vereinzelte Ausnahmen wären....
Ich bin ja bescheiden und erwarte noch nichtmal Tore/Chancen im Anschluss , mir geht es um die Grundsätzliche Qualität .
(....)
Ich meine einen ruhenden Ball rund 30 Meter von Punkt A zu Punkt B zu navigieren,da benötigt man ja eine Abschluss im Quantenphysik oder ähnliches Teufelswerk und das auch noch wiederholte Male innerhalb eines Spiel dann sogar noch next level mässig von rechts und von links … Meine Fresse , da muss ich dann nen Kopfstand machen oder benötige ich da den Spiegel für um die andere Seite im Kopf zu verarbeiten ….
Ein Glück habe ich nicht den schwierigen Level gewählt da muss man sogar aus dem Lauf mit Gegner im Zweikampf ne Flanke schlagen ,....
Aber Hallo !
Mir wäre ja schon geholfen ganz simpel , wenn wir jemand erklären könnte warum es die Jungs wiederholt nicht schaffen ruhende Bälle in einen Zielbereich , im Idealfall sogar zum Mitspieler , zu bringen .
Zuviel Druck , Publikum, zuviel Adrenalin , nervöse Muskeln, übersäuerte Muskeln , übermotiviert ,Nervösität, mangelnde Intelligenz oder Schlaganfall ?
Es gibt für mich keine Erklärung warum es ein Profifußballer nicht schafft 8/10 oder lass es 6/10 Ecken in einen klar definierten Zielbereich zu schlagen , in jedem Hertha Spiel der letzten fast 42 Jahren wird mindestens eine Ecke hart auf kniehöhe an den ersten Pfosten geschlagen oder lang über Freund und Feind auf der Gegenüberliegenden Seite ins Tor-bzw. Seitenaus.
In jedem Spiel seit 42 Jahren , bei Fußballern die damit Geld verdienen. Klar ist doch nur ne Ausnahme kann jedem doch mal passieren , wenn es denn dann nur vereinzelte Ausnahmen wären....
Ich bin ja bescheiden und erwarte noch nichtmal Tore/Chancen im Anschluss , mir geht es um die Grundsätzliche Qualität .
(....)
Ich meine einen ruhenden Ball rund 30 Meter von Punkt A zu Punkt B zu navigieren,da benötigt man ja eine Abschluss im Quantenphysik oder ähnliches Teufelswerk und das auch noch wiederholte Male innerhalb eines Spiel dann sogar noch next level mässig von rechts und von links … Meine Fresse , da muss ich dann nen Kopfstand machen oder benötige ich da den Spiegel für um die andere Seite im Kopf zu verarbeiten ….
Ein Glück habe ich nicht den schwierigen Level gewählt da muss man sogar aus dem Lauf mit Gegner im Zweikampf ne Flanke schlagen ,....
Aber Hallo !
Da wäre ich echt dankbar für.....
Leider OT , aber auch innerhalb einer Sportart lässt sich was neues entwickeln bzw. "erfinden", mit messbaren Unterschieden , wenn man denn bereit ist andere Dinge durch Fleiß sich anzuarbeiten oder überhaupt bereit ist sich auf was neues einzulassen.
In den nächsten Saisons werden dann definitiv alle anderen im Biathlon diese neue Technik anwenden , bei der Zeitersparnis....
Zitat von kicker.de
Norweger gehen neue Wege
Revolution am Schießstand - Deutsche Männer patzen zu oft(....)unterdessen verblüffen zwei Norweger mit einer genialen Idee.
Diese Revolution kam nicht nur für die deutschen Biathleten überraschend. Mit einer neuen Technik am Schießstand versetzen Norwegens Olympiasieger Sturla Holm Laegreid und sein junger Landsmann Martin Uldal die Konkurrenz in Aufregung. Weil sie mit ihrem Gewehr dank einer ungewöhnlichen Bewegung viel schneller zum ersten Schuss kommen, steigt der Druck auf die Konkurrenz enorm.
(....)
Wie kreativ sich Wege finden lassen, weitere Zehntelsekunden zu sparen und noch effizienter zu werden, zeigen ausgerechnet die Norweger. Das Team um Rekordweltmeister Johannes Thingnes Bö gibt am Schießstand ohnehin schon seit Jahren das Tempo vor, nun haben sie sich etwas Neues einfallen lassen.
Anstatt mit einem langen Griff mit dem rechten Arm über den Kopf die Waffe vom Rücken zu nehmen, greifen Laegreid und Uldal plötzlich mit links von unten zu ihrem Gewehr und ziehen es schnell nach vorn. Sie verkürzen so die Bewegung - und damit auch die Zeit bis zum ersten Schuss deutlich.
(....)
Ein Stehendschießen des 23-jährigen Uldal aus der Vorwoche in Hochfilzen ging in den sozialen Medien viral. Nach nur 12,9 Sekunden hatte er den Schießstand - wenn auch mit einem Fehler - wieder verlassen. Er war fertig, da setzte der vor ihm angekommene schwedische Olympiasieger und Weltmeister Sebastian Samuelsson gerade mal seinen ersten Schuss.
(....)
Der Weltverband IBU vermutete bei X und Instagram, dass dies das schnellste Schießen jemals war. "Das muss ein Weltrekord sein", sagte auch Bö dem TV-Sender NRK. Wer für den gesamten Vorgang mit Abgabe aller fünf Schüsse weniger als 20 Sekunden braucht, gilt normalerweise schon als extrem schnell.
Die Norweger verschieben mit großer Risikobereitschaft und neuer Technik die Grenzen des Machbaren. Dass dies in so einer traditionellen Sportart wie Biathlon überhaupt möglich ist, überrascht. Warum vorher niemand auf diese einfache, aber geniale Idee gekommen ist?
(...)
Ob sich die Deutschen das nun abschauen und schnell kopieren? Das ist eher unwahrscheinlich. Die Abläufe sind hundertfach geübt, jede Veränderung birgt ein Risiko und braucht Zeit. Andererseits kann diese Risikobereitschaft den Unterschied machen. Zuletzt hatten auch die Deutschen um ihren Cheftrainer Uros Velepec versucht, effizienter zu werden.
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Norweger gehen neue Wege
Revolution am Schießstand - Deutsche Männer patzen zu oft(....)unterdessen verblüffen zwei Norweger mit einer genialen Idee.
Diese Revolution kam nicht nur für die deutschen Biathleten überraschend. Mit einer neuen Technik am Schießstand versetzen Norwegens Olympiasieger Sturla Holm Laegreid und sein junger Landsmann Martin Uldal die Konkurrenz in Aufregung. Weil sie mit ihrem Gewehr dank einer ungewöhnlichen Bewegung viel schneller zum ersten Schuss kommen, steigt der Druck auf die Konkurrenz enorm.
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Wie kreativ sich Wege finden lassen, weitere Zehntelsekunden zu sparen und noch effizienter zu werden, zeigen ausgerechnet die Norweger. Das Team um Rekordweltmeister Johannes Thingnes Bö gibt am Schießstand ohnehin schon seit Jahren das Tempo vor, nun haben sie sich etwas Neues einfallen lassen.
Anstatt mit einem langen Griff mit dem rechten Arm über den Kopf die Waffe vom Rücken zu nehmen, greifen Laegreid und Uldal plötzlich mit links von unten zu ihrem Gewehr und ziehen es schnell nach vorn. Sie verkürzen so die Bewegung - und damit auch die Zeit bis zum ersten Schuss deutlich.
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Ein Stehendschießen des 23-jährigen Uldal aus der Vorwoche in Hochfilzen ging in den sozialen Medien viral. Nach nur 12,9 Sekunden hatte er den Schießstand - wenn auch mit einem Fehler - wieder verlassen. Er war fertig, da setzte der vor ihm angekommene schwedische Olympiasieger und Weltmeister Sebastian Samuelsson gerade mal seinen ersten Schuss.
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Der Weltverband IBU vermutete bei X und Instagram, dass dies das schnellste Schießen jemals war. "Das muss ein Weltrekord sein", sagte auch Bö dem TV-Sender NRK. Wer für den gesamten Vorgang mit Abgabe aller fünf Schüsse weniger als 20 Sekunden braucht, gilt normalerweise schon als extrem schnell.
Die Norweger verschieben mit großer Risikobereitschaft und neuer Technik die Grenzen des Machbaren. Dass dies in so einer traditionellen Sportart wie Biathlon überhaupt möglich ist, überrascht. Warum vorher niemand auf diese einfache, aber geniale Idee gekommen ist?
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Ob sich die Deutschen das nun abschauen und schnell kopieren? Das ist eher unwahrscheinlich. Die Abläufe sind hundertfach geübt, jede Veränderung birgt ein Risiko und braucht Zeit. Andererseits kann diese Risikobereitschaft den Unterschied machen. Zuletzt hatten auch die Deutschen um ihren Cheftrainer Uros Velepec versucht, effizienter zu werden.
(....)
https://www.kicker.de/revolution-am-schiessstand-deutsche-maenner-patzen-zu-oft-1076729/artikel
Ja aber im Fußball, da geht das doch nicht .
Ähm mir fällt mal gleich der normale Einwurf ein ( es gibt doch noch die Regel das es bei Einwurf kein Abseits gibt ?? )
Sofort mit viel Tempo weiterspielen, bspw. ungeordnete gegnerische Abwehrketten sofort unter Druck setzten indem sofort einer steil geht , wenn ich dann im Idealfall einen Sprinter wie Winkler schon im Tempo befindlich schicken könnte auf eine noch ungeordnete beim zurück trabende befindliche Abwehrkette .... könnte ich doch mir direkt einen Vorteil erarbeiten.
Anstatt die Ausführung förmlich zu zelebrieren , sogar noch dem Mitspieler den Vortritt zu lassen beim Einwurf , die Haare noch gerichtet werden müssen, sekundenlang der Blickkontakt mit den Mitspielern gesucht wird und im Zweifel sich für die risikoarme Variante Ballbesitz entschieden wird .... klar dann funktioniert das halt nicht sonderlich gut.
Aber wenn dann schon die Möglichkeit bestände, wäre es dann nicht gut eine trainierte Variante selbst bei einem eigenen Einwurf im Köcher zu haben ....
In der letzten Saison hat man es doch ganz gut gesehen.... Fabi mit seinen Einwurf Flanken.
Hat die ersten 10 Spiele sehr gut funktioniert , danach hatte sich dann jeder Gegner darauf eingestellt ... aber es wurde konsequent die gesamte Saison versucht die "Erfolge" aus dem Anfang der Saison zu wiederholen.
Hatte ich mal angeschnitten letzte Saison warum Fabi diese Einwürfe bspw. von der Höhe der Mittellinie nicht nutzt um ohne Abseitsgefahr Torchancen /Offensivaktionen zu kreieren .
Hier wird wahrscheinlich der Ballbesitz als zu wertvoll angesehen, ansonsten würde man ja nicht mehr als die Hälfte der Einwürfe zurück zu den eigenen Verteidigern bzw. in Richtung eigene Hälfte spielen .
Auch beim Rugby hat man zig verschieden Varianten , ok da darf man den Mitspieler auch hochheben beim Einwurf
Und wenn man den Einwurf schon "zelebriert" dann doch bitte richtig :
Dann sollte Hertha BSC doch gleich mal ein Benchmark setzten:
Beim Blick in die USA/Kanada sähe ich jetzt schon bei jedem Einwurf generalstabsmäßig geplant und trainiert quasi Football oder Basketball ähnlich: Fake Läufe, diverse Blocks , secret backcourt running , verschiedene Laufruten usw.
Feste Spielsysteme bei eigene Einwurf installiert : Blue 80 , Red 99 und natürlich
Blau weiß 1892 die "Hail Mary "des Soccers
Meine Güte hätte ich ein dickes Playbook am Start und würde das (social)medial ausschlachten ...
Ja, und dann war der Power Nap vorbei , schade eigentlich
By the way ... bin ja schon wieder nur um k.lugsc.he.iss.en und am rummosern ....ich gelobe Besserung
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Donhelli am 18.12.2024 um 18:29 Uhr bearbeitet
18.12.2024 - 19:56 Uhr
@Donhelli ich kann jetzt nicht für die anderen sprechen, aber ich habe auf diesen Teil auch keine Antwort. Das frage ich mich seit eh und je beim Profifußball. Ich glaube in allererster Linie geht das los bei der Konzentration, eben jede Bewegung, jeden Pass mit vollstem Fokus zu spielen.
Und ich habe ja neulich schon mal eingeworfen, dass ich nicht verstehe, warum man sich nicht in vereinfachter und adaptierter Version daran versucht, die NFL-Playbooks für Standards als Inspiration zu nehmen. Für jede Ecke, für jede Höhe von Einwürfen, für jede Position von Freistößen könntest du Plays entwickeln mit festen Laufwegen und Konzepten, die natürlich auch davon abhängen, wie sich die Abwehr positioniert. Stattdessen sieht es eigentlich immer identisch aus und ob die Bälle überhaupt dort ankommen, wo sie hin sollten, scheint Glückssache zu sein.
Ein Beispiel: ich habe oft das Gefühl, dass Freistöße aus dem Halbfeld am gefährlichsten werden, wenn man die Flanke gezielt von jemandem per Kopf nochmal zurücklegen lässt in die gefährliche Zone, statt den Ball direkt reinzuchippen und aufs Tor zu köpfen, einfach weil die Abwehr darauf viel weniger Reaktionszeit hat. Sieht man aber so gut wie nie.
Und ich habe ja neulich schon mal eingeworfen, dass ich nicht verstehe, warum man sich nicht in vereinfachter und adaptierter Version daran versucht, die NFL-Playbooks für Standards als Inspiration zu nehmen. Für jede Ecke, für jede Höhe von Einwürfen, für jede Position von Freistößen könntest du Plays entwickeln mit festen Laufwegen und Konzepten, die natürlich auch davon abhängen, wie sich die Abwehr positioniert. Stattdessen sieht es eigentlich immer identisch aus und ob die Bälle überhaupt dort ankommen, wo sie hin sollten, scheint Glückssache zu sein.
Ein Beispiel: ich habe oft das Gefühl, dass Freistöße aus dem Halbfeld am gefährlichsten werden, wenn man die Flanke gezielt von jemandem per Kopf nochmal zurücklegen lässt in die gefährliche Zone, statt den Ball direkt reinzuchippen und aufs Tor zu köpfen, einfach weil die Abwehr darauf viel weniger Reaktionszeit hat. Sieht man aber so gut wie nie.
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