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Pressespiegel...

29.06.2006 - 23:38 Uhr
Pressespiegel... |#11
24.07.2006 - 22:45 Uhr
RWE-Pressetag im Trainingslager in Bad Lippspringe

Tag fünf des Sommertrainingslagers im ostwestfälischen Bad Lippspringe - erstmals Zeit für die RWE-Spieler, sich von den intensiven Übungseinheiten der letzten Tage zu erholen.

Nach dem Vormittagstraining und dem gemeinsamen Mittagessen gewährte RWE-Coach Uwe Neuhaus seinen Mannen einen freien Nachmittag.

Für einige hieß es dennoch, sich bereit zu halten, um den zahlreich angereisten Essener Sport-Journalisten Rede und Antwort zu stehen.

Denn RWE hatte zum Pressetag im Trainingslager geladen.


Neben der spannend diskutierten Torhüter-Frage standen die weiteren Neuzugänge Pascal Bieler, Thomas Kläsener, Martin Hysky und Dimitrios Grammozis im Mittelpunkt des Interesses.

Dass besonders der vom 1. FC Köln verpflichtete Grammozis bei einem seiner ersten Pressetermine für Rot-Weiss Essen der gefragte Mann war, verwundert nicht.

„Ich freue mich sehr, dass ich zu RWE wechseln konnte. Ich wollte in der Region bleiben, habe mein Elternhaus in Velbert. Aber auch der sportliche Anreiz ist sehr wichtig.“ Auf die Frage, was er als erstes mit Rot-Weiss Essen verbindet, meint Grammozis: „Die Hafenstraße mit ihrer einmaligen Atmosphäre. Ich habe mit Uerdingen hier mal gespielt, das war einfach großartig.“

Doch auch abseits des Medienrummels gibt es nennenswertes zu berichten. Der seit einigen Wochen an der Ferse lädierte Portugiese Paulo Sergio ließ sich heute im Bochumer Grönemeier-Institut nochmals intensiv untersuchen. Die genaue Diagnose muss noch abgewartet werden.

Der am Freitag am kleinen Finger (Sehnenverletzung) operierte Stijn Haeldermans konnte am Montagnachmittag nach Bad Lippspringe nachreisen. Mit Gips wird er jedoch erstmal ein individuelles Programm absolvieren.

Bevor es am Dienstag mit den Trainingseinheiten weitergeht, wird abends erstmal gemeinsam gegrillt und sicherlich die ein oder andere Trainingslageranekdote erzählt. Sicherlich ganz weit vorne: Stefan Lorenz neue Kurzhaarfrisur.

Dieser musste sich nämlich nach verlorener Wette von Ari van Lent am ersten Trainingslagertag den Schädel rasieren lassen.

http://www.rot-weiss-essen.de/main.php?lang=DE&content=161&depth=1&print=false&thread=566

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Sago KafKef
Pressespiegel... |#12
28.07.2006 - 20:45 Uhr
Was war das für ne Wette?
Pressespiegel... |#13
31.07.2006 - 13:44 Uhr
"Das Potenzial ist unheimlich groß"
München – Nach dem Aufstieg vor zwei Jahren ging es für Rot-Weiss Essen direkt zurück in die Regionalliga. Danach wurde Olaf Janßen Sportlicher Leiter und der Erfolg kam zurück an die Hafenstraße.

Vorschau Olaf Janßen absolvierte 241 Bundesligaspiele und erzielte 17 Tore
Die Verweildauer im Profifußball soll diesmal länger dauern und das Image des Fahrstuhlklubs abgelegt werden.
Dazu wurden mit Karim Zaza im Tor, Thomas Kläsener, Martin Hysky, Dimtrios Grammozis in der Defensive und dem Portugiesen Paulo Sergio erfahrene Neuzugänge verpflichtet.
Doch die Planungen gehen über das Sportliche hinaus. Auch die Infrastruktur bedarf einer Blutauffrischung.
Bei Sport1.de erklärt Olaf Janßen, wie wichtig der Klassenerhalt für Rot-Weiss Essen ist und welche Möglichkeiten er dem Ruhrpottklub eröffnen würde.
Sport1: Warum haben Sie sich im vergangenen Sommer dafür entschieden, vom Job als Trainer auf die andere Seite des Sportlichen Leiters zu Rot-Weiss Essen zu wechseln?
Janßen: Aus drei Gründen: Erstens bin ich am Niederrhein in Krefeld aufgewachsen und kenne deshalb die Region und die Tradition des Vereins sehr gut. Zweitens hat mich der Vorstand überzeugt und mir volle Rückendeckung bei meinem Konzept gegeben. Außerdem kam die räumliche Nähe zu meiner Familie in Köln dazu.
Sport1: Was sieht Ihr Aufgabenfeld aus und wie lautet ihr Konzept?
Janßen: Ich trage die Verantwortung für den gesamten sportlichen Bereich und setze auf eine sehr große Nähe zur Mannschaft und einen sehr engen Austausch mit Trainer Uwe Neuhaus. Ich sehe fast jedes Training auf dem Platz und bin bei den Besprechungen dabei. Das ist für mich die Grundlage, damit ich als Sportlicher Leiter auch meine Entscheidungen treffen kann.
Sport1: Woher nehmen Sie die Zuversicht, dass RWE im Gegensatz zur Saison 2004/2005 nicht direkt wieder absteigt?
Janßen: Der Verein und der Vorstand haben einen Lernprozess durchgemacht. Der Aufstieg vor zwei Jahren war für die meisten Verantwortlichen der erste Aufstieg und es sind ein paar Fehler gemacht worden. Insgesamt sind der Verein und die Spieler noch enger zusammengerückt. Das sollte unser großes Plus sein. Und wenn wir den Klassenerhalt schaffen, sind bei RWE unheimlich viele Dinge möglich, denn das Potenzial des Klubs ist unheimlich groß.
Sport1: Was zeichnet die Neuzugänge Zaza, Kläsener, Hysky, Grammozis und Paulo Sergio aus?
Janßen: Sie sind Teamplayer, erfolgshungrig und passen charakterlich zur Hafenstraße. Sie mussten sich mit unseren Zielen absolut identifizieren.
Sport1: Wie lauten diese Ziele?
Janßen: Zuerst soll mit aller Macht der Klassenerhalt gesichert werden. Wir brauchten keine Spieler, die sagen "Na dann spiele ich noch ein Jährchen zweite Liga und dann sehen wir weiter". Die Spieler mussten sagen, dass sie mit dem Abstieg nichts zu tun haben wollen. Damit wir im nächsten Jahr den nächsten Schritt machen können.
Sport1: Der wäre?
Janßen: Wir wollen mittelfristig weiter in der Tabelle nach oben klettern und Essen im Profi-Fußball etablieren. Nach dem Klassenerhalt sollten uns bei unseren vielen Sponsoren auch die finanziellen Mittel zur Verfügung stehen, um dieses Ziel erreichen zu können.
Sport1: Gehört dazu auch der Bau eines neuen Stadions?
Janßen: Das Projekt "Neues Stadion" hängt am Klassenerhalt. Wenn wir dieses Ziel erreichen, bin ich sehr optimistisch, dass wir vielleicht noch 2007 mit dem Bau beginnen können. Die Einnahmen würden steigen und wir könnten weiter in die Mannschaft investieren.
Sport1: Wie sehen die Pläne aus?
Janßen: Es wird ein reines Fußballstadion mit einem Fassungsvermögen von über 30.000 Zuschauern und einer Bauzeit von rund 20 Monaten sein. Es wird dort entstehen, wo das Georg-Melches-Stadion heute steht. Das sind wir der Tradition schuldig.
Sport1: Und was würde bei einem postwendenden Abstieg passieren?
Janßen: Dann würde das ganze Projekt wohl weiter in der Schublade bleiben.
Sport1: Ist damit Rot-Weiss Essen zum Erfolg verdammt?
Janßen: Nein, so würde ich das überhaupt nicht beschreiben. Wir sind nur in der glücklichen Lage, dass Essen beim Erreichen des Ligaerhalts über außergewöhnliche Möglichkeiten verfügen würde, um die nächsten Schritten zu realisieren. Der Ligaerhalt ist unser Fundament, auf dem in den nächsten Jahren noch viele Bausteine gesetzt werden sollen.
Sport1: Zum Saisonstart geht es in den ersten fünf Spielen gleich gegen die drei Topklubs Lautern, Freiburg und Köln. Ist Ihnen schon bange?
Janßen: Nein, denn sonst bräuchten wir gar nicht erst anzutreten. Ich sehe diese Spiele als Chance. Wir sind konditionell in einem Top-Zustand und sollten in dieser frühen Phase eher in der Lage sein gegen diese Teams zu punkten als zwei oder drei Monate später. Aber die Saison ist lang und es kann viel passieren.
Das Gespräch führte Tammo Lotz
Pressespiegel... |#14
31.07.2006 - 17:40 Uhr

RW Essen hat Großes vor
Für den Fall, dass Aufsteiger Rot-Weiss Essen den Klassenerhalt in der Zweiten Liga schafft, hat der Sportliche Leiter Olaf Janßen Großes vor.
"Wir wollen mittelfristig weiter in der Tabelle nach oben klettern und Essen im Profi-Fußball etablieren", so Janßen im Sport1.de-Interview.
Außerdem stellte er ein neues Stadion "mit einem Fassungsvermögen von über 30.000 Zuschauern" in Aussicht. Janßen schränkte jedoch ein: "Das Projekt 'Neues Stadion' hängt am Klassenerhalt."
Pressespiegel... |#15
02.08.2006 - 09:27 Uhr


Erstklassig und prominent

Borussia Mönchengladbach ist heute der vorletzte Sparringspartner für den Zweitliga-Neuling.

Trainer Uwe Neuhaus hat einige Personalprobleme

ROT-WEISS TESTSPIEL AN DER HAFENSTRASSEDie Rot-Weißen sind sich vor dem heutigen Test (19 Uhr, Hafenstraße) gegen den Erstligisten Borussia Mönchengladbach ganz sicher: Eine Pleite wie gegen Werder Bremen (0:5) wird es nicht geben. Natürlich sei der Gegner auf dem Papier stärker, sagt RWE-Trainer Uwe Neuhaus, "aber ich erwarte eine viel bessere Leistung von meiner Mannschaft".

Doch Vorsicht: Der Gast ist erneut erstklassig, prominent besetzt und hat demnächst einiges vor im Fußball-Oberhaus. "Wir wollen auswärts mutigen, attraktiven Fußball spielen", hat Borussen-Trainer Jupp Heynckes verkündet. Wer sich einen Star wie den argentinischen Nationalspieler Frederico Insua (26) leisten kann und dazu etliche Nationalspieler, kann gut reden.

Beim Gastgeber indes gibt es Personalprobleme. Stjin Haeldermans (Finger-OP) und Hoffnungsträger Paulo Sergio (Fersenreizung) stehen nicht zur Disposition. Beim Portugiesen versucht man einen neuen Therapie-Ansatz. Im Reha-Zentrum Oberhausen soll dessen Fußmuskulatur stabilisiert werden.

Ebenfalls nicht dabei ist Ferhat Kiskanc, der wegen einer Reizung im Adduktorenbereich eine Trainingspause einlegen musste. Michael Lorenz hat seit dem Trainingslager Probleme mit dem Fuß, Michael Bemben bekam beim Training einen Schlag in die Rippen und musste die Arbeit einstellen. "Wir gehen da kein Risiko ein", sagt Neuhaus, was bedeuten dürfte, dass Bemben für die attraktive Aufgabe heute nicht zur Verfügung steht.

Geht man davon aus, dass Bemben, Haeldermans und Paulo Sergio im künftigen Zweitliga-Alltag gesetzt sind, kann sich die Wunschformation also auch diesmal nicht einspielen. Trainer Neuhaus wiegelt ab: "Wir brauchen uns nicht mehr großartig einspielen. Der Kern der Mannschaft ist ja geblieben."

Dennoch werden die Fans vor allem mit Interesse verfolgen, wie die Essener Defensivabteilung aussieht. Der Konkurrenzkampf "Alt gegen Neu" ist längst entbrannt. Stefan Lorenz und Florian Thorwart, die Innenverteidigung des Regionalliga-Meisters, oder aber die Zugänge Thomas Kläsener und Martin Hysky. Diese beide Zugänge werden jedenfalls aufgrund ihrer Erfahrung zum Führungspersonal gezählt.

"Natürlich habe ich bereits eine Formation im Hinterkopf", gibt Neuhaus zu. Festgelegt habe er sich aber noch längst nicht. "Ich will keinen ausklammern." Noch könne sich jeder empfehlen. Wie im Vorjahr, als die Mannschaft nach dem 0:3 in der Vorbereitung gegen Edinburgh nochmals umformiert worden war.

Auch im Tor gibt es zwar Trends, die (natürlich) verschwiegen werden. Wird Andre? Maczkowiak oder Daniel Masuch oder Karim Zaza am 11.August zwischen den Pfosten stehen? Die letzte Vorprüfung am Sonntag (15 Uhr, Hafenstraße) gegen Atletico Bilbao könnte auch diese Frage beantworten.
Pressespiegel... |#16
03.08.2006 - 09:33 Uhr


ESSEN

Ein Achtungserfolg

RWE besiegt den Erstligisten Borussia Mönchengladbach verdient mit 2:1 durch Tore von Stefan Lorenz und Alexander Löbe. Chancen waren aber auf beiden Seiten rar gesät

ROT-WEISS TESTSPIEL AN DER HAFENSTRASSE RW Essen Bor. M´gladbach 2:1 (1:1) RWE: Zaza - Özbek, Kläsener (64. Thorwart), St.Lorenz (64. Hysky), Nikol - Wehlage (46.Stefulj), Lorenzon (M. Lorenz) , Younga-Mouhani (71. Stoppelkamp), Grammozis (64. Bieler) - Boskovic (71. Calik), Löbe (71. van Lent). Gladbach: Keller - Kirch, Svensson, Ze Antonio (82. Levels), Jansen (65. Compper)- Degen (61. Kahe), Polanski (75. Helveg), Insua (75. Sverkos), El Fakiri - Delura, Neuville (75. Fleßers). Schiedsrichter: Joerend (Lübbecke). Zuschauer: 5450. Tore: 0:1 (13.) Delura, 1:1 (26.) St. Lorenz, 2:1 (69.) Löbe).

Die eher skeptisch veranlagten RWE-Fans auf der Tribüne stöhnten auf. Schon wieder ein frühes Gegentor. Da kommt einem doch gleich wieder die 0:5-Pleite gegen Werder Bremen in den Sinn. Doch weit gefehlt. Mit dem Schlusspfiff brandete Jubel auf, denn der Zweitligist schickte den Erstligisten Borussia Mönchengladbach mit einer verdienten Niederlage zurück in die Heimat.

Dabei starteten die Gäste durchaus ansehnlich und dominierten. Als sich Danko Boskovic einen Flüchtigkeitsfehler im Mittelfeld leistete und den Ball zu kurz und damit in die Beine des Gegners schob, schaltete Gladbach flugs auf Offensive. Der Vier-Millionen-Euro-Mann Frederico Insua stürmte Richtung RWE-Tor, trieb Stefan Lorenz immer weiter in die Defensive und passte im rechten Augenblick nach rechts auf Michael Delura, der den Ball unter die Latte hämmerte. 1:0 - abgezockt, erstklassig.

Die Kicker aus dem Oberhaus wirkten bis dahin in der Spielanlage doch etwas reifer und geschickter. Die besseren von ganz wenigen Chancen in diesem Spiel besaß allerdings der Gastgeber, wobei sich Dimitrios Grammozis oft eingemischt hatte. Erst prüfte er Gladbachs Torhüter Keller mit einem Freistoß aus 25 Metern. Noch ein Freistoß von Nikol (20.) folgte aus ähnlicher Entfernung: eher harmloser Natur. Und dann beim dritten Versuch endlich das Erfolgserlebnis.

Grammozis zog den Ball scharf in den Strafraum, wo Stefan Lorenz den Kopf hinhielt und die Kugel ins lange Eck zum 1:1 verlängerte. Eine erfolgreiche Standardsituation. Auch das hatte RWE im Training eifrig geübt.

Die Antwort des Erstligisten blieb aus. "Mutig und attraktiv wollen wir auch auswärts spielen", verspricht Trainer Jupp Heynckes, doch gegen die kompakte Essener Deckung fiel Gladbach nicht viel ein - trotz Nationalspieler Neuville, trotz Insua. So blieben Torraumszenen eher rar. Nur noch einmal loderte in Hälfte eins nochmals Gefahr auf, als wieder Grammozis den Pass in die Tiefe an den ungemein eifrigen Alex Löbe adressierte, der aber nur die Latte traf.

Zum Wiederanpfiff nahm Essens Trainer Uwe Neuhaus eine Offensivkraft vom Feld. Für Holger Wehlage kam wie abgesprochen Danijel Stefulj, Baris Özbek rückte auf in die Wehlage-Position. Ohnehin setzte danach das große Wechseln ein. RWE tauschte in Blöcken, die Innenverteidigung, den Angriff. Und blieb im Spiel, während die Gladbacher gänzlich den Rhythmus verloren. Die Szenen spielten sich hauptsächlich im Mittelfeld ab, kaum Aufregung. Doch dann der Jubel: Younga-Mouhani schickte Löbe, der ließ dem Keeper keine Chance. 2:1 - ein Achtungserfolg für den Zweitligisten. Aber es gilt wie schon gegen Bremen: Es war eben nur ein Test.
Pressespiegel... |#17
11.08.2006 - 11:16 Uhr
Den Betzenberg "erklimmen"

ZWEITLIGA-START. RWE-Trainer Uwe Neuhaus verordnete seinem Team eine Kletterstunde in Oberhausen mit dem Hochseil.

Die Saison ist neu, die Liga ist neu - nur auf eins kann man sich auch zum Saisonauftakt 2006 voll verlassen: Über die Aufstellung verliert RWE-Trainer Uwe Neuhaus kein einziges Wort. Mal abgesehen von den Ausfällen. Und die sind bitter genug. Morgen geht es für den Esener Fußball-Zweitligisten zum 1. FC Kaiserslautern (18 Uhr, Betzenberg) und der Trainer muss mit Stijn Haeldermans (Finger) und Paulo Sergio (Ferse) ausgerechnet auf die rot-weißen Kreativköpfe verzichten. Beide werden Anfang nächster Woche im Mannschafstraining zurück erwartet. Ebenfalls nicht im Kader ist Arie van Lent, der die gestrige Einheit mit Adduktoren-Problemen abbrechen musste.

Eine Einheit, die allerdings zu Spekulationen verleitet. Beim abschließenden "Elf gegen Elf" ließ Neuhaus mit Karim Zaza, Pascal Bieler, Martin Hysky, Thomas Kläsener, Michael Bemben, Victor Hugo Lorenzon, Baris Özbeck, Dimitrios Grammozis, Holger Wehlage, Macchambes Younga-Mouhani und Kapitän Alexander Löbe die potenziellen Stammkräfte zusammenspielen.


Mauern bringt nichts

Doch egal, wer letzten Endes auf dem Betzenberg zum Einsatz kommt, Trainer Uwe Neuhaus weiß, was er sich von seiner Mannschaft erwartet. "Wir wollen uns dort nicht verstecken. 90 Minuten mauern bringt nichts, irgendwann fängst du dir ein Tor. Wir wollen nicht nur einen Punkt verteidigen, wir wollen, wenn möglich, drei Punkte holen." Das Vertrauen ist groß. "Nach einem etwas holprigen Start in die Vorbereitung haben wir uns in den letzten drei Wochen deutlich gesteigert", findet er.

Grund genug, etwas für das "Wir-Gefühl" seiner Jungs zu tun. Statt einer zweiten Einheit auf dem Rasen ging es gestern Nachmittag nach Oberhausen zum Hochseil-Klettern. "Das hatte ich schon die ganze Zeit im Kopf, aber immer waren andere Dinge wichtiger. Jetzt passt es gut rein", so Uwe Neuhaus.

Recht hat er. Erst wird Oberhausen erklommen, dann der Betzenberg.

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Sago KafKef
Pressespiegel... |#18
12.08.2006 - 13:19 Uhr
Masuch ist nur die Nummer 3!
Pressespiegel... |#19
18.08.2006 - 12:54 Uhr
WAZ Essen vom 16.08.2006
Selbstbewusst an die nächste Aufgabe


Rot-Weiß erwartet am kommenden Sonntag bei der Heimpremiere den SC Freiburg, den Trainer Uwe Neuhaus am Ende der Saison ganz oben erwartet

FUSSBALL 2. BUNDESLIGADer erste Spieltag in der 2. Fußball-Bundesliga hat Trainer Uwe Neuhaus nur bestätigt in seiner Meinung: "In dieser Liga gibt es keine leichte Aufgabe." Die Mitaufsteiger beispielsweise mischten ähnlich mit wie die Rot-Weißen auf dem Betzenberg, allerdings hatte nur Carl-Zeiss Jena ein Erfolgserlebnis mit dem 2:2 bei Kickers Offenbach - allerdings nach 0:2 Rückstand. Augsburg unterlag dem Top-Aufstiegsfavoriten Köln mit 0:2, Koblenz verlor beim Aufstiegskandidaten MSV Duisburg mit 1:2. Doch beide Male kassierte der Neuling viel Lob.

Das allerdings hat schon RWE nichts genutzt nach den 90 Minuten gegen den 1. FC Kaiserslautern. Gut gespielt, mehr Chancen gehabt, aber 0:1 verbaselt. Die Punkte sind weg, auch wenn sich die Essener zunächst nur schwer damit abfinden konnten.

Nach einer eingehenden Seelenmassage und der eingehenden Premierenanalyse hofft Uwe Neuhaus, dass auch seine Jungs die vielen positiven Dinge vom Gastspiel in der Pfalz aufgenommen und verinnerlicht haben. Denn Selbstbewusstsein brauchen sie in jedem Fall, wenn am Sonntag (14 Uhr) der SC Freiburg in Essen vorbei schaut.
Neuhaus hat den Gegner im Dreisam-Stadion gegen Rostock (0:0) studiert. Sein Fazit: "Der Punkt schmeichelt Rostock. Die Freiburger hatten sechs ehemalige Erstliga-Spieler in der Anfangself und gehören mit ihrem spielerisches Potenzial zu den Top-Adressen in der Liga. Ich erwarte sie ganz weit oben."

"Ein Gegner, der sehr, sehr stark ist", wiederholte Neuhaus wenig später, doch das Erfolgsrezept scheint bereits geschrieben: "Wir müssen Kompaktheit und Geschlossenheit entgegensetzen, die Zweikämpfe annehmen, aber auch gewinnen." Auf keinen Fall dürfe man den Freiburgern Raum geben, ihre Stärke auszuspielen. "Wir werden versuchen, sie unter Druck zu setzen und von unserem Tor wegzuhalten. Aber an die Wand spielen können wir sie nicht."

Zumal Danko Boskovic (Faserriss), Stijn Haeldermans und Paulo Sergio ausfallen. Haeldermans soll Samstag das Mannschaftstraining wieder aufnehmen, Paulo Sergio soll sein Aufbautraining zügig durchziehen. Neuhaus: "Er ist auf einem sehr guten Weg." Danijel Stefulj musste nach einem Zusammenprall und einer Platzwunde an der Lippe nur bei einem Training passen.

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Sago KafKef
Pressespiegel... |#20
21.10.2006 - 18:25 Uhr
Reviersport vom 19.10.2006
RWE: Neuhaus will "anderes Gesicht der Mannschaft"


Essen (RS). Wenn Dr. Peter Rzeznitzecks Gemüt so schwierig wäre, wie sein Name zu buchstabieren, dann hätte der Verantwortliche des RWE-Hauptsponsors STEAG AG das Sponsoring-Treffen im GOP vielleicht abgesagt. Kein Wunder, der Mann, ähnlich wie noch einige andere Partner, war mit in Offenbach. Ähnlich wie beim 0:5 im Rahmen der Vorbereitung auf die Saison gegen Werder Bremen, als sein Unternehmenslogo 90 Minuten beim DSF schlapp via TV-Bildschirm präsentiert wurde, dürfte sich der "Dotore" eher mies gefühlt haben. "Am Montag habe ich mich auf den Fluren der STEAG nicht unbedingt sehen gelassen."

Essens Coach Uwe Neuhaus dürfte sich seelenverwandt gefühlt haben. "Bis zum vergangenen Sonntag durften wir mit dem Abschneiden der Truppe durchaus zufrieden sein." Danach war ein knurrender Unterton erlaubt. Neuhaus: "Genau das wollen wir aber gegen Paderborn sofort vergessen machen." Alles am Sonntag, 22. Oktober (14 h, Georg Melches-Stadion) nach einer ausführlichen Nachbereitung der 90 Minuten auf dem Bieberer Berg. Neuhaus dürfte unter der Woche schon nichts erspart haben, sah "Aussetzer, die wir selbstkritisch angehen müssen. Die Mannschaft muss wieder ihr anderes Gesicht zeigen." Für Alex Löbe, RWE-Kapitän, eine Selbstverständlichkeit: "Wir haben bislang durch Teamgeist überzeugt, bei uns schwingt keiner große Parolen."

Ganz klar, zwei Chancen hat der Deutsche Meister von 1955, sich in der Tabelle so zu positionieren, so dass nicht nur Neuhaus und sein "Co" Peter Kunkel ruhiger schlafen könnten, nach dem SCP kommt eine Woche später der Karlsruher SC (Sonntag, 29. Oktober, 14 Uhr), zwischenzeitlich gastiert Bundesligist Eintracht Frankfurt zum Happening im Rahmen der 2. DFB-Pokalhauptrunde (Mittwoch, 25. Oktober, 19.30 h). Neuhaus: "Es gilt, zwischen Platz sechs und Rang 15 liegt kaum Abstand." Zwei Zweitligasiege müssen gefordert werden. Neuhaus: "Wir hätten bereits nach dem Offenbach-Spiel gerne elf Zähler auf dem Konto gehabt, so haben wir jetzt Nachholbedarf. Allerdings blicke ich immer nur auf die nächste Aufgabe, genau darauf konzentrieren wir uns, um die Punkte zuhause zu halten."
Olaf Janßen, Essens Sportlicher Leiter: "Unsere Auswahl hat das Potenzial für die zweite Liga, das wurde auch schon ausreichend bewiesen." In Offenbach nicht, beim damaligen Schlusslicht. Janßen lässt sich nicht beirren: "Die Homogenität ist der Schlüssel zum Erfolg." Definitionslogisch folgert aus diesem Begriff - der Gleichheit aller Teile eines Ganzen - auch die Austauschbarkeit. Option: Gegen Paderborn dürfen sich bisherige Bankdrücker Hoffnung machen, in die Startelf zu rücken. Was für Janßen klar ist, aus der Ruhe bringen lässt er sich nicht. "Ich habe auch nach der Niederlage wie ein Murmeltier geschlafen. Dem Team ist doch klar, das war ein kompletter Ausfall, nach der Begegnung vom letzten Sonntag kann niemand mit dem Finger auf den anderen zeigen." Allerdings dürften so einige den Finger heben und sich für Einsätze ins Gespräch bringen. Für Löbe war der Kickers-Gang "ein Blackout". Wie passend zum GOP, ursprünglich ein Begriff aus der Theaterwelt, wie passend zur STEAG, der plötzliche Ausfall großer Stromnetze, womit wir wieder beim Gemüt von Dr. Rzeznitzeck wären.
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