Präsidium HSV e.V.
16.12.2014 - 17:37 Uhr
31.01.2021 - 16:42 Uhr
Zitat von Rostein
... Um aber auf das Präsidiums-Thema zurückzukommen: Bisher finde ich die Informationslage vollkommen unzureichend, um mir ein Urteil, und nun gar über so etwas Schwerwiegendes wie die Abwahl eines Präsidiums-Mitgliedes (mitsamt der daran anschließenden Weiterungen für den Aufsichtsrat der AG), bilden zu können.
... Um aber auf das Präsidiums-Thema zurückzukommen: Bisher finde ich die Informationslage vollkommen unzureichend, um mir ein Urteil, und nun gar über so etwas Schwerwiegendes wie die Abwahl eines Präsidiums-Mitgliedes (mitsamt der daran anschließenden Weiterungen für den Aufsichtsrat der AG), bilden zu können.
Hierzu noch folgender Gedanke:
Wenn ich als Mitglied über die Wahl von Personen / Ämtern entscheiden soll, dann kann ich mir VOR der MV Gedanken machen ... mir über diese und jene Person Informationen einholen ... Diskussionen im zb Forum verfolgen, vorherige Interviews und Vorstellungen der Kandidaten wirken lassen.
Ähnliches gilt übrigens auch bei einigen anderen Themen, die im Vorfeld einer MV auch schon per Text vom Antragsteller mit begründet wurden. Auch da kann ich mir vorher schon Gedanken über Auswirkungen etc. machen und eine Meinung bilden, von der ich dann das Gefühl habe, mit einigermaßen ruhigem Gewissen abstimmen zu können.
Im Grunde ist meine Entscheidung vorher weitestgehend schon getroffen, bevor ich auf die MV gehe oder fern am PC sitze und auf die Abstimmung warte. Der Ort ist in beiden Fällen weitestgehend egal.
Die Reden auf der MV sind meist nur noch die letzte Bestätigung oder im Falle von Unsicherheiten bei zb einem Kandidaten der letzte Ruck zur Stimmabgabe.
Im Falle, dass zb 4 Ämter zu besetzen sind, bin ich mir im Vorfeld doch bei 3 schon sicher. Nur in evtl einem Fall schwanke ich noch.
Jetzt, in diesem aktuellen Fall, sieht es anders aus:
- Ich kann mir im Vorfeld keine ausreichenden Gedanken machen, da mir wesentliche Informationen für eine außerordentlichen (Ab)-Wahl fehlen
- kurzfristig geäußerte „Beweise“ kann ich nicht in gleichem Maße sacken lassen, ich muss relativ spontan / emotional entscheiden
- Evtl sind spontane Redebeiträge nicht wirklich möglich, da mir Fragen, Zusammenhänge und Auswirkungen erst später einfallen.
Und da ist es egal, ob vor Ort oder weit weg am PC.
So oder so, bis hier her, bei so einem wichtigen Thema, keine beruhigenden Bedingungen zur Stimmabgabe für mich.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ahoi am 31.01.2021 um 16:58 Uhr bearbeitet
31.01.2021 - 21:39 Uhr
So, das Tagwerk ist vollbracht, dann komm ich hierher zurück. Es freut mich, daß meine Überlegung bzgl. des Stimmrechts im Verein ernsthaft diskutiert wird. Solche Veränderungen brauchen Vorlauf. Mit "wenn nicht jetzt, wann dann ?" meinte ich keinesfalls die AoMV, auch nicht die planmäßige MV, sondern ich fände den Zeitpunkt geeignet, wenn über eine Rechtsformänderung befunden wird. Bis dahin fließt eh noch viel Wasser die Elbe runter, denn wenn der Verein über die GmbH 100 % der Stimmen halten soll, dann müßten ja die derzeitigen anderen Aktionäre ... Genau. Wird noch spannend.
Ich möchte das Stimmrecht nicht entziehen, sondern anders zuordnen, damit qualifizieren und Kollateralschäden auf den Verein vermeiden.
Im Übrigen wäre es hilfreich, wenn Du den "Vorstand des Vereins" einfach in diesem Fall "Präsidium" nennst. Ich selbst kam schon kurz durcheinander :
Du schreibst heute vom Vorstand als Vertreter der Mitglieder und meinst das Präsidium. Du schreibst weiter, daß Mitglieder früher " lange die Möglichkeit hatten, über Personen zu entscheiden, die wiederum über die Vertreter der Mitglieder entscheiden" und meintest den AR, der über den damaligen Vorstand entschieden hat, der bei Dir also auch der "Vertreter der Mitglieder" war. Das führt zu Verwirrungen. Besser ist sicher "Präsidium = e.V." und "Vorstand = AG".
Und nein, " das Problem, dass "Fan-Mitglieder" Einfluss auf den Profi-Fußball im Verein nehmen wollen," wurde m.E. nicht "erheblich reduziert" , sondern verschoben. Von der Wahl des Aufsichtsrates auf die Wahl des Präsidiums ! Spätestens seit der "Team"- Wahl ist jedem bewußt, wie die Einflußnahme kanalisiert werden muß.
Und während den "Fan-Mitgliedern" früher zu AR-Wahl-Zeiten der Vereinspräsident relativ wurscht war, weil er nicht auf dem Weg Aufsichtsrat --> Vorstand lag, ist der Präsident des e.V. heute vorgeschaltet und wird nach Kriterien gewählt, die weit überwiegend auf den Ligaerfolg fokussiert sind. Das wird dem e.V. nicht gerecht und verhindert nicht den Wunsch der Mitglieder, je nach Platzierung doch gerne Einfluß zu nehmen und Veränderungen zu bewirken. So ehrlich sollten wir sein, sonst kommen wir nicht weiter ...
Wie sagte Hoffmann es bei seiner Wahl ?
"Ein weiter so, kann es aus meiner Sicht nicht geben, wir brauchen dringend eine Umkehr.“ „Die Herzkammer des HSV schlägt in der Fußball AG“
https://www.welt.de/sport/fussball/article173715982/Jens-Meier-abgewaehlt-Neuer-HSV-Chef-hoert-sofort-Hoffmann-raus-Rufe.html
Und so nehmen die Mitglieder eben heute ihren Einfluß über die Wahl des Präsidenten.
Die "aktuellen Problemen im Präsidium" sind m. E. hausgemacht. Vom Beirat und Ehrenrat. Wird Dir nicht gefallen, aber ich versuch´s mal zu erklären:
Ohne jetzt alles wiederholen zu wollen, hat der Beirat sich damals für eine "Listenwahl" entschieden. Wenn nun @Ahoi von Schulz als "gewähltem Präsidiumsmitglied" schreibt, und auch Schulz sich selbst in seinem Statement so bezeichnet, habe ich damit Schwierigkeiten. Er wurde allenfalls "mitgewählt". Streng genommen wurde er persönlich gar nicht gewählt, sondern war Mitglied eines "Teams".
Als Meier Präsident wurde, gab es Einzelabstimmungen. So in der Satzung vorgesehen, weil es auch nicht mehr Kandidaten gab. Meier erhielt 84,5 % , Kinkhorst als Vize 82,6 % und Hartmann als Schatzmeister und Vize 76,6 %. Die lagen dicht beieinander, aber es gab gewisse Abweichungen.
Bei der Hoffmann-Team-Wahl gab es nicht die Möglichkeit zu erkennen, wie viele Mitglieder überhaupt Schaefer oder Schulz als Vize wollten, es gab an sich die Wahl zwischen Hoffmann und Meier. Die jeweiligen Vertreter waren Beiwerk und es hätte, wenn sie ander gewesen wären, wohl kaum etwas an der Wahl geändert. Auch, wenn die sehr knapp ausfiel. Team Hoffmann 585 Stimmen , Team Meier 560 Stimmen.
So weit, so gut. Die Listenwahl war gemäß Satzung zulässig. Sie wurde wohl deshalb als Listenwahl angesetzt, weil Hoffmann als Gegen-Team antrat. Also als gegenpolige Alternative. Aus dieser Konstellation muß ich jedoch anerkennen, daß dieses "Team" ein gemeinsames Konzept verfolgt.
Jetzt gibt es zwei Gesichtspunkte:
1. Der Teamleader scheidet aus. Wäre das Team auch ohne ihn gewählt worden ? Darf der Rest ohne ihn weiter machen oder ist das gewählte Team dadurch gesprengt ?
2. Ändert das Rest-Team seine Einstellung, sein Konzept ? Hat ein einzeln nachgewählter Präsident eine Chance , seine eigenen Interessen, das Konzept, für das ER gewählt wurde, überhaupt durch zubringen, wenn das Restteam andere Meinung ist ?
Für die Ansetzung dieser Solo- Nachwahl (anstelle einer vernünftigen Neuwahl aller Präsidiumsmitglieder) mache ich den Beirat verantwortlich. Du sagtest damals, als ich das vor der Jansen-Wahl kritisiert hatte, daß der Ehrenrat das abgesegnet hat, keine Bedenken hatte. Da habt Ihr wohl in beiden Grermien einen Fehler gemacht und maßgeblich den Weg zu den "aktuellen Problemen im Präsidium" bereitet ...
Zu dem anderen Teil Deiner Frage: Bei anders verteilten Stimmrechten hätte mit aller Wahrscheinlichkeit "der Verein" nicht das Problem gehabt, für Hoffmann einen neuen Präsidenten wählen zu müssen und jetzt auch noch über den Ausschluß von Schulz befinden zu sollen. Das allein in nicht mal drei Jahren rechtfertigt schon ein Nachdenken über die Möglichkeit, wie man den e.V. vor den Stimmungsschwankungen des bezahlten Fußballs schützen kann - und gleichzeitig den nach-wie-vor vorhandenen Willen der Einflußnahme der Fußballfans so zuordnet, daß eine Stimme auch zu einem verläßlichen Resultat führt.
Zitat von Marvin
Ich bin gerade etwas sprachlos. Ein User sinniert ganz unverholen darüber, einem (großen) Teil der Mitglieder das Stimmrecht zu entziehen, weil sie nicht in der "richtigen" Art und Weise am Verein partizipieren - (..)
---------
Mitglieder eines Vereins sollen ihre Vertreter für das operative Geschäft des Vereins wählen - das ist der Vorstand. Dieser Vorstand handelt im Namen der Mitglieder, da diese auf Grund ihrer Masse dazu nicht in der Lage sind. Wenn der Vorstand dies nicht im überzeugenden Maße macht, wird er abgewählt oder aber durch personelle Alternativen ausgetauscht. So verläuft dieser Prozeß in annähernd allen Vereinen - selbst politischen Parteien, wie zuvor angemerkt. Dass die Mitglieder des HSV, war für sich genommen absurd und führte zu zahlreichen fragwürdigen Entscheidungen der Vergangenheit. Die Ausgliederung hat daher vielmehr das Wahlrecht der Mitglieder vom Kopf wieder auf die Füße gestellt und jenem die bis dahin innewohnende Absurdität genommen.
(..) Dadurch, dass die Mitglieder des HSV e.V. mittlerweile "nur" noch ihren Vorstand wählen, wurde das Problem, dass "Fan-Mitglieder" Einfluss auf den Profi-Fußball im Verein nehmen wollen, erheblich reduziert, da dieser nicht mehr Teil des e.V. ist.
Ich bin gerade etwas sprachlos. Ein User sinniert ganz unverholen darüber, einem (großen) Teil der Mitglieder das Stimmrecht zu entziehen, weil sie nicht in der "richtigen" Art und Weise am Verein partizipieren - (..)
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Mitglieder eines Vereins sollen ihre Vertreter für das operative Geschäft des Vereins wählen - das ist der Vorstand. Dieser Vorstand handelt im Namen der Mitglieder, da diese auf Grund ihrer Masse dazu nicht in der Lage sind. Wenn der Vorstand dies nicht im überzeugenden Maße macht, wird er abgewählt oder aber durch personelle Alternativen ausgetauscht. So verläuft dieser Prozeß in annähernd allen Vereinen - selbst politischen Parteien, wie zuvor angemerkt. Dass die Mitglieder des HSV, war für sich genommen absurd und führte zu zahlreichen fragwürdigen Entscheidungen der Vergangenheit. Die Ausgliederung hat daher vielmehr das Wahlrecht der Mitglieder vom Kopf wieder auf die Füße gestellt und jenem die bis dahin innewohnende Absurdität genommen.
(..) Dadurch, dass die Mitglieder des HSV e.V. mittlerweile "nur" noch ihren Vorstand wählen, wurde das Problem, dass "Fan-Mitglieder" Einfluss auf den Profi-Fußball im Verein nehmen wollen, erheblich reduziert, da dieser nicht mehr Teil des e.V. ist.
Ich möchte das Stimmrecht nicht entziehen, sondern anders zuordnen, damit qualifizieren und Kollateralschäden auf den Verein vermeiden.
Im Übrigen wäre es hilfreich, wenn Du den "Vorstand des Vereins" einfach in diesem Fall "Präsidium" nennst. Ich selbst kam schon kurz durcheinander :
Du schreibst heute vom Vorstand als Vertreter der Mitglieder und meinst das Präsidium. Du schreibst weiter, daß Mitglieder früher " lange die Möglichkeit hatten, über Personen zu entscheiden, die wiederum über die Vertreter der Mitglieder entscheiden" und meintest den AR, der über den damaligen Vorstand entschieden hat, der bei Dir also auch der "Vertreter der Mitglieder" war. Das führt zu Verwirrungen. Besser ist sicher "Präsidium = e.V." und "Vorstand = AG".
Und nein, " das Problem, dass "Fan-Mitglieder" Einfluss auf den Profi-Fußball im Verein nehmen wollen," wurde m.E. nicht "erheblich reduziert" , sondern verschoben. Von der Wahl des Aufsichtsrates auf die Wahl des Präsidiums ! Spätestens seit der "Team"- Wahl ist jedem bewußt, wie die Einflußnahme kanalisiert werden muß.
Und während den "Fan-Mitgliedern" früher zu AR-Wahl-Zeiten der Vereinspräsident relativ wurscht war, weil er nicht auf dem Weg Aufsichtsrat --> Vorstand lag, ist der Präsident des e.V. heute vorgeschaltet und wird nach Kriterien gewählt, die weit überwiegend auf den Ligaerfolg fokussiert sind. Das wird dem e.V. nicht gerecht und verhindert nicht den Wunsch der Mitglieder, je nach Platzierung doch gerne Einfluß zu nehmen und Veränderungen zu bewirken. So ehrlich sollten wir sein, sonst kommen wir nicht weiter ...
Wie sagte Hoffmann es bei seiner Wahl ?
"Ein weiter so, kann es aus meiner Sicht nicht geben, wir brauchen dringend eine Umkehr.“ „Die Herzkammer des HSV schlägt in der Fußball AG“
https://www.welt.de/sport/fussball/article173715982/Jens-Meier-abgewaehlt-Neuer-HSV-Chef-hoert-sofort-Hoffmann-raus-Rufe.html
Und so nehmen die Mitglieder eben heute ihren Einfluß über die Wahl des Präsidenten.
Zitat von Gnifty
Ich habe eine bescheidene Frage: Was hat das Pro und Contra zu Stimmrechten und Fernwahlen mit den aktuellen Problemen im Präsidium zu tun? Hätten wir bei anderem Stimmrecht diese Probleme nicht? Oder wären die sogar noch größer?
Ich habe eine bescheidene Frage: Was hat das Pro und Contra zu Stimmrechten und Fernwahlen mit den aktuellen Problemen im Präsidium zu tun? Hätten wir bei anderem Stimmrecht diese Probleme nicht? Oder wären die sogar noch größer?
Die "aktuellen Problemen im Präsidium" sind m. E. hausgemacht. Vom Beirat und Ehrenrat. Wird Dir nicht gefallen, aber ich versuch´s mal zu erklären:
Ohne jetzt alles wiederholen zu wollen, hat der Beirat sich damals für eine "Listenwahl" entschieden. Wenn nun @Ahoi von Schulz als "gewähltem Präsidiumsmitglied" schreibt, und auch Schulz sich selbst in seinem Statement so bezeichnet, habe ich damit Schwierigkeiten. Er wurde allenfalls "mitgewählt". Streng genommen wurde er persönlich gar nicht gewählt, sondern war Mitglied eines "Teams".
Als Meier Präsident wurde, gab es Einzelabstimmungen. So in der Satzung vorgesehen, weil es auch nicht mehr Kandidaten gab. Meier erhielt 84,5 % , Kinkhorst als Vize 82,6 % und Hartmann als Schatzmeister und Vize 76,6 %. Die lagen dicht beieinander, aber es gab gewisse Abweichungen.
Bei der Hoffmann-Team-Wahl gab es nicht die Möglichkeit zu erkennen, wie viele Mitglieder überhaupt Schaefer oder Schulz als Vize wollten, es gab an sich die Wahl zwischen Hoffmann und Meier. Die jeweiligen Vertreter waren Beiwerk und es hätte, wenn sie ander gewesen wären, wohl kaum etwas an der Wahl geändert. Auch, wenn die sehr knapp ausfiel. Team Hoffmann 585 Stimmen , Team Meier 560 Stimmen.
So weit, so gut. Die Listenwahl war gemäß Satzung zulässig. Sie wurde wohl deshalb als Listenwahl angesetzt, weil Hoffmann als Gegen-Team antrat. Also als gegenpolige Alternative. Aus dieser Konstellation muß ich jedoch anerkennen, daß dieses "Team" ein gemeinsames Konzept verfolgt.
Jetzt gibt es zwei Gesichtspunkte:
1. Der Teamleader scheidet aus. Wäre das Team auch ohne ihn gewählt worden ? Darf der Rest ohne ihn weiter machen oder ist das gewählte Team dadurch gesprengt ?
2. Ändert das Rest-Team seine Einstellung, sein Konzept ? Hat ein einzeln nachgewählter Präsident eine Chance , seine eigenen Interessen, das Konzept, für das ER gewählt wurde, überhaupt durch zubringen, wenn das Restteam andere Meinung ist ?
Für die Ansetzung dieser Solo- Nachwahl (anstelle einer vernünftigen Neuwahl aller Präsidiumsmitglieder) mache ich den Beirat verantwortlich. Du sagtest damals, als ich das vor der Jansen-Wahl kritisiert hatte, daß der Ehrenrat das abgesegnet hat, keine Bedenken hatte. Da habt Ihr wohl in beiden Grermien einen Fehler gemacht und maßgeblich den Weg zu den "aktuellen Problemen im Präsidium" bereitet ...
Zu dem anderen Teil Deiner Frage: Bei anders verteilten Stimmrechten hätte mit aller Wahrscheinlichkeit "der Verein" nicht das Problem gehabt, für Hoffmann einen neuen Präsidenten wählen zu müssen und jetzt auch noch über den Ausschluß von Schulz befinden zu sollen. Das allein in nicht mal drei Jahren rechtfertigt schon ein Nachdenken über die Möglichkeit, wie man den e.V. vor den Stimmungsschwankungen des bezahlten Fußballs schützen kann - und gleichzeitig den nach-wie-vor vorhandenen Willen der Einflußnahme der Fußballfans so zuordnet, daß eine Stimme auch zu einem verläßlichen Resultat führt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von stban am 31.01.2021 um 21:43 Uhr bearbeitet
31.01.2021 - 22:44 Uhr
Zitat von stban
So, das Tagwerk ist vollbracht, dann komm ich hierher zurück. Es freut mich, daß meine Überlegung bzgl. des Stimmrechts im Verein ernsthaft diskutiert wird. Solche Veränderungen brauchen Vorlauf. Mit "wenn nicht jetzt, wann dann ?" meinte ich keinesfalls die AoMV, auch nicht die planmäßige MV, sondern ich fände den Zeitpunkt geeignet, wenn über eine Rechtsformänderung befunden wird. Bis dahin fließt eh noch viel Wasser die Elbe runter, denn wenn der Verein über die GmbH 100 % der Stimmen halten soll, dann müßten ja die derzeitigen anderen Aktionäre ... Genau. Wird noch spannend. (...)
So, das Tagwerk ist vollbracht, dann komm ich hierher zurück. Es freut mich, daß meine Überlegung bzgl. des Stimmrechts im Verein ernsthaft diskutiert wird. Solche Veränderungen brauchen Vorlauf. Mit "wenn nicht jetzt, wann dann ?" meinte ich keinesfalls die AoMV, auch nicht die planmäßige MV, sondern ich fände den Zeitpunkt geeignet, wenn über eine Rechtsformänderung befunden wird. Bis dahin fließt eh noch viel Wasser die Elbe runter, denn wenn der Verein über die GmbH 100 % der Stimmen halten soll, dann müßten ja die derzeitigen anderen Aktionäre ... Genau. Wird noch spannend. (...)
Erste einmal Dank für die Denkanstöße, @stban . Allerdings würde eine Verquickung der Stimmrechtsfrage (e.V.) mit der Rechsformfrage (eigentlich eher: Kapitalaufnahmefrage) beide Themata ungleich komplizierter machen. Und was immer sich bei beiden Komplexen herausschälte: beides bräuchte wohl eine Dreiviertelmehrheit. Und noch sehe ich den weißblauschwarzen Ritter nicht, der genug Vertrauen der Mitglieder wie der Kapitalgeber besäße, das eine oder das andere durchzufechten. In zwei anderen Konstellationen haben es Wiedergänger geschafft, jede Menge Hoffnungen im Keim zu ersticken. Den gleißenden Nimbus, ob nun zurecht oder zuunrecht, sehe ich bei keinem anderem, auch nicht bei aktuellen Mitgliedern der verschiedenen HSV-Gremien. Inclusive Präsidium - und damit meine ich jedes einzelne Mitglied desselben. Der Zustand des Gremiums gefährdet in meinen Augen geradezu die Zustimmungsfähigkeit einer Rechtsformwandlung. Da müsste schon ein einheitliches inhaltliches Konzept des Präsidiums her. Und da traue ich niemandem über den Weg.
01.02.2021 - 10:06 Uhr
Hier werden ja gerade ganz dicke Bretter gebohrt: Fragen rd. um das Präsidium, Fernwahl, Ausgliederung, Supporter und deren Zukunft, Demokratieverständnis usw. @stban und @Ahoi haben ihre Gedanken glaubwürdig und leidenschaftlich vorgetragen, @Rostein versucht organisatorische Aspekte zu entwickeln, @Gnifty hisst die Fahne des Beirats.Ich versuche mal einige Aspekte zu beleuchten:
1) Historischer Bezug
Der HSV ist von Beginn an ein Fußballverein, sogar einer der ältesten in Deutschland. Bekanntermaßen wird der 29.9.1887 als sein Gründungsdatum genannt. Ganz richtig ist es aber so eigentlich nicht. Den HSV gibt es eigentlich erst seit dem 1.6. 1919, an dem es zum Zusammenschluss der 3 Vereine SC Germania von 1887, Hamburger SV 1888 und dem FC Falke 1906 kam. Man nannte sich später einfach Hamburger Sportverein, aufgrund der bereits bestandenen Tradition, legte man als Gründungstag den Gründungstag des ältesten Vereins fest, der dann auch für den HSV gelten sollte.
Inzwischen gibt es 33 Sportabteilungen im HSV mit rd. 7500 Aktiven. Auch als Supporter kann man in den verschiedenen Abteilungen Sport betreiben.
Der HSV Supporters Club, die Organisation der Fans der Bundesligamannschaft, wurde am 28.3. 1993 durch 36 Gründungsmitglieder aus der Taufe gehoben.In den Folgejahren wurde eine beeindruckende Organisation innerhalb des e.V. aufgebauten mit aktuell rd. 66.000 Mitgliedern und ist als Teil der Abteilung Fördernde Mitglieder damit die größte Abteilung des HSV. Von den Beiträgen werden u.a. auch viele Sportabteilungen des HSV unterstützt. Bereits bei der Gründung 1993 war die Unterstützung des Universalsports als eine der 3 Grundziele genannt (https://www.hsv-ev.de/supporters-club/allgemeine-informationen)! Nach einer Quelle aus 2014 verteilen sich die Beiträge wie folgt:
https://www.abendblatt.de/sport/fussball/hsv/article134730586/HSV-Supporters-verzeichnen-Anstieg-der-Mitgliederzahl.html
Die Ausgliederung wurde wohl von der damaligen Führung des SC um Bieberstein nicht unterstützt, die überwältigende Mehrheit der Mitglieder stimmte dafür, es war anschließend sogar von einer Auflösung des SC die Rede. Horn löst dann Bieberstein ab.
Das Stimmrecht ist nicht übertragbar, also auch nicht auf der Mitgliederversammlung, wenn man nicht vor Ort sein kann oder will.
Man kann also bei einem historischen Rückblick festhalten, dass der Fußball Basis des e.V. von Anfang an war und dass auch die Supporters sich von Anfang an auch dem e.V. verpflichtet gefühlt hatten. Das gehört also durchaus zusammen.
2) Organisatorische Fragen
Der Fußballbereich ist 2014 in eine bereits bestehende AG ausgegliedert worden. Dies ist handlungsrechtlich möglich, steuerlich unter bestimmten Bedingungen sogar zu Buchwerten möglich. Es ist sogar möglich für handelsrechtliche Zwecke möglich stille Reserven aufzulösen, so auch geschehen (Spielerwerte, Markenrecht), um ein bestimmtes Eigenkapital darzustellen, steuerlich hingegen die Buchwerte beizubehalten. Damit letzteres funktioniert, müssen sämtlich betriebsnotwendigen Vermögensgegenstände mitübertragen werden. M.E. dürfte hierzu auch die Marke "Raute" gehören. Wenn das richtig ist, ist die AG deren Eigentümer.
Jetzt könnte darüber nachgedacht werden, die AG einer anderen Eigentümerstruktur zuzuführen. Der von @Rostein vorgeschlagene Weg einer börsennotierten AG ist grundsätzlich machbar, man bringt, ohne auf rechtliche Themen i.W. eingehen zu wollen, die AG "an die Börse", was bedeutet, dass die Anteile, über die der e.V. verfügt i.R. eines Börsenlisting verkauft werden an die Zeichner der Anteile. Dies hätte den Charme, dass Mitglieder, die sich nur an der AG beteiligen wollen, Aktien erwerben könnte, wodurch sie auch das geborene Recht haben an der Hauptversammlung teilzunehmen und abzustimmen. Dies war i.Ü. auch immer eine Grundidee von Kühne, nämlich die Fans zu beteiligen. Man könnte dies z.B. durch eine wertmäßig geringe Aktiengattung organisieren. Fielmann hat z.B. bei seinem Börsengang 1994 die erste 5-DM-Aktie herausgebracht und es war ein großer Erfolg.
Alternativ könnten die Anteile der AG auf einen anderen Rechtsträger abgespalten werden und anschließend privatwirtschaftlich an Investoren veräußert werden.
3) Finanzielle Aspekte
Die finanziellen Konsequenzen aus einem Börsengang oder einer Abspaltung mit anschließender Platzierung der Anteile an private Investoren liegen zunächst in einem Verkauf de Anteile und dem Erzielen eines Verkaufserlöses. Wenn man hierfür nur einmal die früher genannten 250 Mio für 100% annimmt, ergäbe sich ein Zufluss von 187,5 Mio.
Gleichzeitig müßte man davon ausgehen, dass der wesentliche Teil der aktuellen Supportes seine Mitgliedschaft im e.V. kündigen würde. Gehen wir mal von 90% aus und nehmen an aus den 3,5 Mio Beiträgen aus 2014 sind aufgrund der gestiegenen Mitgliedszahlen und Beitragserhöhungen 6 Mio geworden. Wenn die 50%ige Verwendung für e.V.-Zwecke weiter richtig sein sollte (vielleicht sind es aktuell auch 62%), dann ergäben sich Mindereinnahmen für die eigentlichen e.V.-Zwecke von 2,85 Mio jährlich. Ohne Zinseffekte wären dies ca. 66 Beitragsjahre. Ich denke, dies würde jeder Amateursportler "machen".
Ggf. müßten noch Lizenzen für die Nutzung der Raute aufgewendet werden, die an die neue AG zu zahlen wären. Dies wäre aber wohl für die Grundfrage vernachlässigbar.
Aus finanzieller Sicht wäre aus meiner Sicht eine Trennung insofern kein Problem.
4) Fazit:
Ich kann sicher nicht sämtliche Aspekte auf die Schnelle beleuchten. Allerdings erscheinen mir eine Trennung des Fußballs und der Supporter vom e.V. für den e.V. nicht von großem Nachteil, wenn man von einem "Größenvorteil" und der Wahrnehmung einmal absieht. Finanziell sollte es sogar von Vorteil unter den genannten Bedingungen sein, stimmungsmäßig vielleicht auch, wenn ich an so manche MV denke.
Für die Supporters kann ich auch keine großen Veränderungen zum aktuellen Status und damit Vorteile sehen. Vielleicht darin, dass bei einer börsennotierten AG die Fernwahl kein Problem sein sollte, bei privater Platzierung schon eher. Ob die Supporters bei einer börsennotierten AG eine größere Stimme hätte? Nicht ganz klar, hängt sicher auch davon ab, wie hoch der Stimmenanteil insgesamt wäre. Aber es gibt andere "Kosten". Die Investoren könnten wechseln, die Identität schnell zerfleddert werden, der Einfluss möglicherweise sogar sinken.
Eine mögliche Trennung sollte m.E. gut durchdacht werden, der Weg zur Annäherung liegt vielleicht eher in einer Verbesserung der Struktur im e.V. und einer besseren Kommunikation und Organisation. Dies muss man allerdings auch wollen.
Ich schließe mal mit einem Appell vom Supporter Axel Formeseyn i.Z.m. dem Anstieg der Mitgliederzahlen: "(...) Ich möchte aber auch keine HSV, in dem bequem von Zuhause wichtige Entscheidungen getroffen werden können, ohne sich intensiv mit der Materie beschäftigt zu haben. Es hört sich vielleicht esoterisch an, aber wir müssen in einem Dialog kommen, der von gegenseitigem Verständnis und Respekt geprägt ist. Das geht nicht per Internet, wobei ein Austausch über Facebook ja durchaus schon Brücken gebaut hat. (...)", aus: Kinder der Westkurve, 2012, S. 275.
1) Historischer Bezug
Der HSV ist von Beginn an ein Fußballverein, sogar einer der ältesten in Deutschland. Bekanntermaßen wird der 29.9.1887 als sein Gründungsdatum genannt. Ganz richtig ist es aber so eigentlich nicht. Den HSV gibt es eigentlich erst seit dem 1.6. 1919, an dem es zum Zusammenschluss der 3 Vereine SC Germania von 1887, Hamburger SV 1888 und dem FC Falke 1906 kam. Man nannte sich später einfach Hamburger Sportverein, aufgrund der bereits bestandenen Tradition, legte man als Gründungstag den Gründungstag des ältesten Vereins fest, der dann auch für den HSV gelten sollte.
Inzwischen gibt es 33 Sportabteilungen im HSV mit rd. 7500 Aktiven. Auch als Supporter kann man in den verschiedenen Abteilungen Sport betreiben.
Der HSV Supporters Club, die Organisation der Fans der Bundesligamannschaft, wurde am 28.3. 1993 durch 36 Gründungsmitglieder aus der Taufe gehoben.In den Folgejahren wurde eine beeindruckende Organisation innerhalb des e.V. aufgebauten mit aktuell rd. 66.000 Mitgliedern und ist als Teil der Abteilung Fördernde Mitglieder damit die größte Abteilung des HSV. Von den Beiträgen werden u.a. auch viele Sportabteilungen des HSV unterstützt. Bereits bei der Gründung 1993 war die Unterstützung des Universalsports als eine der 3 Grundziele genannt (https://www.hsv-ev.de/supporters-club/allgemeine-informationen)! Nach einer Quelle aus 2014 verteilen sich die Beiträge wie folgt:
Zitat von Beitragsverwendung
Die Organisation der Abteilung, das Auswärtsticketing, Aktionen, Versammlungen, Kontakte zu DFL, Polizei und anderen Fanclubs, das alles wird hauptamtlich von den gleichen Leuten bearbeitet, wie zuvor. Die Hälfte der jährlich rund 3,5 Millionen Euro Beitragseinnahmen wird dafür ausgegeben. Die andere Hälfte fließt in die Unterstützung des Amateursports.
Die Organisation der Abteilung, das Auswärtsticketing, Aktionen, Versammlungen, Kontakte zu DFL, Polizei und anderen Fanclubs, das alles wird hauptamtlich von den gleichen Leuten bearbeitet, wie zuvor. Die Hälfte der jährlich rund 3,5 Millionen Euro Beitragseinnahmen wird dafür ausgegeben. Die andere Hälfte fließt in die Unterstützung des Amateursports.
https://www.abendblatt.de/sport/fussball/hsv/article134730586/HSV-Supporters-verzeichnen-Anstieg-der-Mitgliederzahl.html
Die Ausgliederung wurde wohl von der damaligen Führung des SC um Bieberstein nicht unterstützt, die überwältigende Mehrheit der Mitglieder stimmte dafür, es war anschließend sogar von einer Auflösung des SC die Rede. Horn löst dann Bieberstein ab.
Das Stimmrecht ist nicht übertragbar, also auch nicht auf der Mitgliederversammlung, wenn man nicht vor Ort sein kann oder will.
Man kann also bei einem historischen Rückblick festhalten, dass der Fußball Basis des e.V. von Anfang an war und dass auch die Supporters sich von Anfang an auch dem e.V. verpflichtet gefühlt hatten. Das gehört also durchaus zusammen.
2) Organisatorische Fragen
Der Fußballbereich ist 2014 in eine bereits bestehende AG ausgegliedert worden. Dies ist handlungsrechtlich möglich, steuerlich unter bestimmten Bedingungen sogar zu Buchwerten möglich. Es ist sogar möglich für handelsrechtliche Zwecke möglich stille Reserven aufzulösen, so auch geschehen (Spielerwerte, Markenrecht), um ein bestimmtes Eigenkapital darzustellen, steuerlich hingegen die Buchwerte beizubehalten. Damit letzteres funktioniert, müssen sämtlich betriebsnotwendigen Vermögensgegenstände mitübertragen werden. M.E. dürfte hierzu auch die Marke "Raute" gehören. Wenn das richtig ist, ist die AG deren Eigentümer.
Jetzt könnte darüber nachgedacht werden, die AG einer anderen Eigentümerstruktur zuzuführen. Der von @Rostein vorgeschlagene Weg einer börsennotierten AG ist grundsätzlich machbar, man bringt, ohne auf rechtliche Themen i.W. eingehen zu wollen, die AG "an die Börse", was bedeutet, dass die Anteile, über die der e.V. verfügt i.R. eines Börsenlisting verkauft werden an die Zeichner der Anteile. Dies hätte den Charme, dass Mitglieder, die sich nur an der AG beteiligen wollen, Aktien erwerben könnte, wodurch sie auch das geborene Recht haben an der Hauptversammlung teilzunehmen und abzustimmen. Dies war i.Ü. auch immer eine Grundidee von Kühne, nämlich die Fans zu beteiligen. Man könnte dies z.B. durch eine wertmäßig geringe Aktiengattung organisieren. Fielmann hat z.B. bei seinem Börsengang 1994 die erste 5-DM-Aktie herausgebracht und es war ein großer Erfolg.
Alternativ könnten die Anteile der AG auf einen anderen Rechtsträger abgespalten werden und anschließend privatwirtschaftlich an Investoren veräußert werden.
3) Finanzielle Aspekte
Die finanziellen Konsequenzen aus einem Börsengang oder einer Abspaltung mit anschließender Platzierung der Anteile an private Investoren liegen zunächst in einem Verkauf de Anteile und dem Erzielen eines Verkaufserlöses. Wenn man hierfür nur einmal die früher genannten 250 Mio für 100% annimmt, ergäbe sich ein Zufluss von 187,5 Mio.
Gleichzeitig müßte man davon ausgehen, dass der wesentliche Teil der aktuellen Supportes seine Mitgliedschaft im e.V. kündigen würde. Gehen wir mal von 90% aus und nehmen an aus den 3,5 Mio Beiträgen aus 2014 sind aufgrund der gestiegenen Mitgliedszahlen und Beitragserhöhungen 6 Mio geworden. Wenn die 50%ige Verwendung für e.V.-Zwecke weiter richtig sein sollte (vielleicht sind es aktuell auch 62%), dann ergäben sich Mindereinnahmen für die eigentlichen e.V.-Zwecke von 2,85 Mio jährlich. Ohne Zinseffekte wären dies ca. 66 Beitragsjahre. Ich denke, dies würde jeder Amateursportler "machen".
Ggf. müßten noch Lizenzen für die Nutzung der Raute aufgewendet werden, die an die neue AG zu zahlen wären. Dies wäre aber wohl für die Grundfrage vernachlässigbar.
Aus finanzieller Sicht wäre aus meiner Sicht eine Trennung insofern kein Problem.
4) Fazit:
Ich kann sicher nicht sämtliche Aspekte auf die Schnelle beleuchten. Allerdings erscheinen mir eine Trennung des Fußballs und der Supporter vom e.V. für den e.V. nicht von großem Nachteil, wenn man von einem "Größenvorteil" und der Wahrnehmung einmal absieht. Finanziell sollte es sogar von Vorteil unter den genannten Bedingungen sein, stimmungsmäßig vielleicht auch, wenn ich an so manche MV denke.
Für die Supporters kann ich auch keine großen Veränderungen zum aktuellen Status und damit Vorteile sehen. Vielleicht darin, dass bei einer börsennotierten AG die Fernwahl kein Problem sein sollte, bei privater Platzierung schon eher. Ob die Supporters bei einer börsennotierten AG eine größere Stimme hätte? Nicht ganz klar, hängt sicher auch davon ab, wie hoch der Stimmenanteil insgesamt wäre. Aber es gibt andere "Kosten". Die Investoren könnten wechseln, die Identität schnell zerfleddert werden, der Einfluss möglicherweise sogar sinken.
Eine mögliche Trennung sollte m.E. gut durchdacht werden, der Weg zur Annäherung liegt vielleicht eher in einer Verbesserung der Struktur im e.V. und einer besseren Kommunikation und Organisation. Dies muss man allerdings auch wollen.
Ich schließe mal mit einem Appell vom Supporter Axel Formeseyn i.Z.m. dem Anstieg der Mitgliederzahlen: "(...) Ich möchte aber auch keine HSV, in dem bequem von Zuhause wichtige Entscheidungen getroffen werden können, ohne sich intensiv mit der Materie beschäftigt zu haben. Es hört sich vielleicht esoterisch an, aber wir müssen in einem Dialog kommen, der von gegenseitigem Verständnis und Respekt geprägt ist. Das geht nicht per Internet, wobei ein Austausch über Facebook ja durchaus schon Brücken gebaut hat. (...)", aus: Kinder der Westkurve, 2012, S. 275.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von fanbeauftragter am 01.02.2021 um 10:18 Uhr bearbeitet
04.02.2021 - 10:22 Uhr
Zitat von 29091887
"Es geht nicht darum Unruhe zu stiften, sondern den HSV für die Zukunft gut aufzustellen." = Er ist also durchaus dafür verantwortlich, dass es im Aufsichtsrat/Präsidium Unstimmigkeiten gibt und hat wenig Interesse daran, diese zu beseitigen. Wenn es anders wäre, hätte er es mit der Unruhe einfach weglassen können. Er aber realisiert, dass da etwas gegen ihn läuft bzw. sich Fronten gebildet haben, woran er nicht unschuldig ist. Anschließend durch diese Aussage belegt: " Dazu gehören Veränderungen und das gefällt nicht jedem." Ihm gefallen angestrebte Änderungen, anderen nicht.
"In vielen verschiedenen Gesprächen habe ich verstanden, dass ihr ebenso wie ich einen HSV wollt, der auf allen Ebenen zukunftsfähig ist, der werteorientiert handelt, der wieder näher an seine Fans heranrückt und der vor allem sportlich erfolgreich ist."
Ja ok, wer möchte das nicht? Eine Einleitung in einen Abschnitt, der, ich kann es leider nicht beweisen, sich so liest als hätte Bernd Hoffmann Schaefer eine Pistole an den Kopf gehalten und diktiert:
"Dazu braucht es eine inhaltliche und personelle Ausrichtung mit Verantwortungsträgern, die uns voranbringen. Solche, die Kompetenzen einbringen, die dem HSV bisher fehlen, deren Ausstrahlung dem HSV Bedeutung gibt und die den HSV durch ihr Netzwerk in Hamburg und darüber hinaus verankern."
Kann mir jemand sagen, wer diese Gallionsfigur sein soll, außer BH?
Es wurde eine Governance-Richtlinie erarbeitet, auf die nicht näher eingegangen wird mit dem Ziel "Transparenz, Diversität und Partizipation herzustellen und Menschen für den HSV zu gewinnen, die genau dafür stehen, die ein Team sind und unsere vielfältige Mitgliedschaft repräsentieren."
Aber ein Satz irritiert mich am meisten an diesem Text: " Der HSV ist für alle da, das ist unsere Stärke. Es ist Zeit für Veränderung, für Zukunftsorientierung."
Wieso ist denn gerade jetzt Zeit für Veränderung? Mitten in der Saison, mitten im Kampf um den Aufstieg in einer Pandemie, die jeden an den Kräften zerrt. Jetzt ist Zeit für Veränderung? Was läuft denn momentan so unfassbar falsch, dass ausgerechnet jetzt Zeit für Veränderung ist. Ich habe eher das Gefühl, dass Zeit für Veränderung ist, weil Schaefer Veränderung will und nicht, weil jetzt gerade so viel im Argen ist.
Ich weiß nicht, vielleicht tue ich ihm da Unrecht aber es ließt zu sehr nach Machtgehabe, nach Einflussnahme als dass ich ihm wirklich abkaufen würden, ausschließlich im Sinne des HSV zu handeln, wie er es im letzten Abschnitt schreibt: "Wir wollen wieder Impulsgeber sein. Selbstbestimmt und stark. Diese Ziele sind mein Antrieb und der Grund meines Handelns. Unabhängig und immer im Sinne unserer Mitglieder, im Sinne unseres HSV."
Es liest sich für mich einfach zu sehr nach verletztem Stolz.
Vielleicht bin ich zu blauäugig aber für mich wird auf Vorstandsebene und Funktionärsebene (Trainer, Sportdirektor) gut zusammengearbeitet. Ich habe nicht das Gefühl, dass es gerade an Impulsen mangelt. Es mangelt an Zusammenhalt und Geschlossenheit in einem Gremium, dass eigentlich gar nicht in der Öffentlichkeit auftreten sollte. Außer auf Mitgliederversammlungen. Deswegen stören mich solche Texte. Mach das intern, vertritt deine Punkte, deine Meinungen für unseren Verein. Aber tue nicht so, als wärst du einer von uns und wende dich dann über Facebook an die HSV-Fans. Arbeite für den Verein aber dieses öffentliche Austragen, auch die Aussagen von Jansen, sind einfach Gift für Alles was sich irgendwann mal bilden könnte.
Zitat von princedenmark1953
Moritz Schaefer hat sich auf seinem Facebook-Account zu den Vorgängen der vergangenen Tage geäußert ohne im Einzelnen auf die fragwürdige Berichterstattung einzugehen,
vgl. MOPO HSV24 vom 16.01.21
Moritz Schaefer hat sich auf seinem Facebook-Account zu den Vorgängen der vergangenen Tage geäußert ohne im Einzelnen auf die fragwürdige Berichterstattung einzugehen,
vgl. MOPO HSV24 vom 16.01.21
"Es geht nicht darum Unruhe zu stiften, sondern den HSV für die Zukunft gut aufzustellen." = Er ist also durchaus dafür verantwortlich, dass es im Aufsichtsrat/Präsidium Unstimmigkeiten gibt und hat wenig Interesse daran, diese zu beseitigen. Wenn es anders wäre, hätte er es mit der Unruhe einfach weglassen können. Er aber realisiert, dass da etwas gegen ihn läuft bzw. sich Fronten gebildet haben, woran er nicht unschuldig ist. Anschließend durch diese Aussage belegt: " Dazu gehören Veränderungen und das gefällt nicht jedem." Ihm gefallen angestrebte Änderungen, anderen nicht.
"In vielen verschiedenen Gesprächen habe ich verstanden, dass ihr ebenso wie ich einen HSV wollt, der auf allen Ebenen zukunftsfähig ist, der werteorientiert handelt, der wieder näher an seine Fans heranrückt und der vor allem sportlich erfolgreich ist."
Ja ok, wer möchte das nicht? Eine Einleitung in einen Abschnitt, der, ich kann es leider nicht beweisen, sich so liest als hätte Bernd Hoffmann Schaefer eine Pistole an den Kopf gehalten und diktiert:
"Dazu braucht es eine inhaltliche und personelle Ausrichtung mit Verantwortungsträgern, die uns voranbringen. Solche, die Kompetenzen einbringen, die dem HSV bisher fehlen, deren Ausstrahlung dem HSV Bedeutung gibt und die den HSV durch ihr Netzwerk in Hamburg und darüber hinaus verankern."
Kann mir jemand sagen, wer diese Gallionsfigur sein soll, außer BH?
Es wurde eine Governance-Richtlinie erarbeitet, auf die nicht näher eingegangen wird mit dem Ziel "Transparenz, Diversität und Partizipation herzustellen und Menschen für den HSV zu gewinnen, die genau dafür stehen, die ein Team sind und unsere vielfältige Mitgliedschaft repräsentieren."
Aber ein Satz irritiert mich am meisten an diesem Text: " Der HSV ist für alle da, das ist unsere Stärke. Es ist Zeit für Veränderung, für Zukunftsorientierung."
Wieso ist denn gerade jetzt Zeit für Veränderung? Mitten in der Saison, mitten im Kampf um den Aufstieg in einer Pandemie, die jeden an den Kräften zerrt. Jetzt ist Zeit für Veränderung? Was läuft denn momentan so unfassbar falsch, dass ausgerechnet jetzt Zeit für Veränderung ist. Ich habe eher das Gefühl, dass Zeit für Veränderung ist, weil Schaefer Veränderung will und nicht, weil jetzt gerade so viel im Argen ist.
Ich weiß nicht, vielleicht tue ich ihm da Unrecht aber es ließt zu sehr nach Machtgehabe, nach Einflussnahme als dass ich ihm wirklich abkaufen würden, ausschließlich im Sinne des HSV zu handeln, wie er es im letzten Abschnitt schreibt: "Wir wollen wieder Impulsgeber sein. Selbstbestimmt und stark. Diese Ziele sind mein Antrieb und der Grund meines Handelns. Unabhängig und immer im Sinne unserer Mitglieder, im Sinne unseres HSV."
Es liest sich für mich einfach zu sehr nach verletztem Stolz.
Vielleicht bin ich zu blauäugig aber für mich wird auf Vorstandsebene und Funktionärsebene (Trainer, Sportdirektor) gut zusammengearbeitet. Ich habe nicht das Gefühl, dass es gerade an Impulsen mangelt. Es mangelt an Zusammenhalt und Geschlossenheit in einem Gremium, dass eigentlich gar nicht in der Öffentlichkeit auftreten sollte. Außer auf Mitgliederversammlungen. Deswegen stören mich solche Texte. Mach das intern, vertritt deine Punkte, deine Meinungen für unseren Verein. Aber tue nicht so, als wärst du einer von uns und wende dich dann über Facebook an die HSV-Fans. Arbeite für den Verein aber dieses öffentliche Austragen, auch die Aussagen von Jansen, sind einfach Gift für Alles was sich irgendwann mal bilden könnte.
Irgendwie war es zu einfach zu durchschauen, deswegen wurde hier wahrscheinlich sogar noch diskutiert, ob Schaefer oder Schulz irgendwas Gutes für den Verein im Sinn haben. Antwort: NEIN!
https://www.abendblatt.de/sport/fussball/hsv/article231476895/HSV-Hoffmann-Koettgen-Machtkampf-Jansen-Boldt.html
Jetzt stehen ernsthaft wieder Sattlmair und Köttgen, der gerade erst gegangen war auf der Liste für den AR? Vielleicht hätten sie lieber Sernd Boffmann oder Ternd Doffmann auf die Liste geschrieben, dann wäre es nur noch offensichtlicher gewesen was der eigentliche Plan ist.
Es ist wirklich ein Trauerspiel, dass diese Leute nur die eigene Macht im Sinn haben. Um nichts anderes geht es, dann natürlich noch schön Stimmenfang im Ultra-Lager, damit die bösen Investoren bloß nicht wiederkommen. Es ist so blöd und trotzdem so gefährlich.
Ich kann nur hoffen, dass genügend Mitglieder gegen dieses Spiel votieren und wir von da an in ruhigere, für den HSV bessere Zeiten gehen können.
04.02.2021 - 19:05 Uhr
Eure fast schon irrational wirkende Angst vor Bernd Hoffmann ist wirklich belustigend. Wie genau soll Bernd Hoffmann denn in den Vorstand der AG gelangen? Das geht nur über den Aufsichtsrat, der ihn berufen müsste. Der gleiche Aufsichtsrat, der ihn erst vor wenigen Monaten aus dem Vorstand abberufen hat? Das ergibt doch nun wirklich gar keinen Sinn.
Man möchte meinen, Eure Accounts wurden von Johannes Liebnau und Konsorten gehackt...
Man möchte meinen, Eure Accounts wurden von Johannes Liebnau und Konsorten gehackt...
04.02.2021 - 19:28 Uhr
Zitat von Marvin
Eure fast schon irrational wirkende Angst vor Bernd Hoffmann ist wirklich belustigend. Wie genau soll Bernd Hoffmann denn in den Vorstand der AG gelangen? Das geht nur über den Aufsichtsrat, der ihn berufen müsste. Der gleiche Aufsichtsrat, der ihn erst vor wenigen Monaten aus dem Vorstand abberufen hat? Das ergibt doch nun wirklich gar keinen Sinn.
Man möchte meinen, Eure Accounts wurden von Johannes Liebnau und Konsorten gehackt...
Eure fast schon irrational wirkende Angst vor Bernd Hoffmann ist wirklich belustigend. Wie genau soll Bernd Hoffmann denn in den Vorstand der AG gelangen? Das geht nur über den Aufsichtsrat, der ihn berufen müsste. Der gleiche Aufsichtsrat, der ihn erst vor wenigen Monaten aus dem Vorstand abberufen hat? Das ergibt doch nun wirklich gar keinen Sinn.
Man möchte meinen, Eure Accounts wurden von Johannes Liebnau und Konsorten gehackt...
Du hast es anscheinend überhaupt nicht begriffen. Schau Dir die Namen an die Thomas Schulz für "SEINEN" neuen Aufsichtsrat vorgesehen hat.
Mal ganz einfach dargestellt : Neuer (Schulz/Schaefer) Aufsichtsrat bedeutet dann sehr kurzfristig ein neuer Vorstand im AG - Bereich.
Und nein : Ich bin nicht immer gegen Hoffmann gewesen aber einmal einen Fehler machen OK
Zwei Mal ist schon eine Katastrophe aber drei Mal ist nur noch DUMM !!!
04.02.2021 - 20:30 Uhr
Zitat von KUBBI1887
Du hast es anscheinend überhaupt nicht begriffen. Schau Dir die Namen an die Thomas Schulz für "SEINEN" neuen Aufsichtsrat vorgesehen hat.
Du hast es anscheinend überhaupt nicht begriffen. Schau Dir die Namen an die Thomas Schulz für "SEINEN" neuen Aufsichtsrat vorgesehen hat.
Ich muss mir von jemandem, der hier irgendwelche Szenarien herbeischreibt, sicherlich nicht vorhalten lassen, etwas nicht begriffen zu haben. Halte Dich daher mit persönlichen Anfeindungen lieber zurück.
Ich habe mir indes den Artikel, der hier wieder riesige Wellen schlägt, durchgelesen. Zunächst einmal lässt sich festhalten, dass es für die Liste keine Quelle gibt - außer das Abendblatt selbst. Das Abendblatt nutzt sich selbst als Quelle. Das sollte jeden hier schon einmal sehr skeptisch werden lassen. Woher weiß das Abendblatt von dieser Liste? Hat Moritz Schaefer den Vertretern der Zeitung die Liste gezeigt? Falls ja - warum dem Abendblatt und nicht der BILD, oder der Mopo?
Nehmen wir 'mal an, das Namedropping des Abendblattes stimmt. Der frühere Vorsänger der Ultras soll Teil eines Aufsichtsrats werden, der Bernd Hoffmann in den Vorstand beruft? Das liest sich vollkommen absurd. Die Ultras hegen nichts als Abneigung gegen den 58-Jährigen. Aber einer der ehemaligen führenden Persönlichkeiten dieser Fangruppierungen soll dem ideologischen Feindbild in den Vorstand der AG verhelfen? In welchem Zusammenhang soll das irgendeinen Sinn ergeben?
Innerhalb des Artikels wird eine Menge spekuliert. Zugegeben - manche Spekulationen ergeben in sich geschlossen Sinn. Belastbar ist das Ganze dennoch nicht. Es existieren keine Aussagen von Beteiligten, keine richtigen Quellen und manche der Zusammenhänge sind bestenfalls als wirr zu beschreiben.
Daher: Solange keine konkreten Ereignisse stattfinden oder zumindest konkrete Quellen vorliegen, täte jeder von uns gut daran, abzuwarten und sich nicht durch die Medien in Panik versetzen zu lassen. Derzeit ist noch nicht einmal die außerordentliche Mitgliederversammlung terminiert, geschweige denn abgehalten.
Fern ab davon, dass ich erst dann an eine Rückkehr von Bernd Hoffmann glaube, wenn sie stattfindet. Im Gegensatz zum Jahre 2018 hat der 58-Jährige nämlich keine Lobby mehr, die über Einzelpersonen hinausgeht.
Viele von uns ärgern sich über die spalterische Berichterstattung der Hamburger Medien. Aber sobald es um das Schreckgespenst Bernd Hoffmann geht, glauben wir jedes Wort, das von Journalisten berichtet wird? Das passt nun wirklich nicht zusammen.
04.02.2021 - 22:26 Uhr
Meine persönliche Meinung ist, wer nicht für die Abwahl von Schulz stimmt, wird am Ende für die Abwahl von Boldt, Jansen, eventuell Mutzel aber auf jeden Fall für die Abwahl von Hrubesch stimmen.
Denn wenn Schulz bleibt, kommt Hoffmann, das sollte jedem bewusst sein. Die AR Mitglieder die dann installiert werden würden, werden alle pro Hoffmann sein und besagter bald wieder im Vorstand. Und dann wäre dieses kleine zarte Pflänzchen der Hoffnung auf Kontinuität, Professionalität, Ruhe und bedachter Aufbau den ich seit dieser Saison verspüre, direkt wieder zubetoniert. Denn wenn Hoffmann wieder in den Vorstand gehieft wird, wird Boldt und Wettstein abgesetzt und in dem Moment ist Hrubesch weg, der seine Verlängerung bereits an die von Boldt geknüpft hatte.
Wenn wir Mitglieder diese sich anbahnende Machtübernahme nicht verhindern, haben wir es als HSVer dann auch nicht besser verdient, als dann wirklich Mitglieder eines Chaosvereins zu sein.
Und nein, ich bin kein Hoffmann hasser, ich habe ihn das letzte Mal sogar gewählt.
Denn wenn Schulz bleibt, kommt Hoffmann, das sollte jedem bewusst sein. Die AR Mitglieder die dann installiert werden würden, werden alle pro Hoffmann sein und besagter bald wieder im Vorstand. Und dann wäre dieses kleine zarte Pflänzchen der Hoffnung auf Kontinuität, Professionalität, Ruhe und bedachter Aufbau den ich seit dieser Saison verspüre, direkt wieder zubetoniert. Denn wenn Hoffmann wieder in den Vorstand gehieft wird, wird Boldt und Wettstein abgesetzt und in dem Moment ist Hrubesch weg, der seine Verlängerung bereits an die von Boldt geknüpft hatte.
Wenn wir Mitglieder diese sich anbahnende Machtübernahme nicht verhindern, haben wir es als HSVer dann auch nicht besser verdient, als dann wirklich Mitglieder eines Chaosvereins zu sein.
Und nein, ich bin kein Hoffmann hasser, ich habe ihn das letzte Mal sogar gewählt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Nordmacht am 04.02.2021 um 22:32 Uhr bearbeitet
04.02.2021 - 23:22 Uhr
Ich habe 2x Hoffmann gewählt. Es ist komplett offensichtlich was hier passiert.
Der eV muss Chulz und Chäfer abwählen. Oder wir verlieren Boldt und Hrubesch und bekommen BH aus der Konserve.
Sollten wir uns falsch entscheiden interessiere ich mich erst wieder wenn 50 plus 1 gekippt ist, der eV raus ist und irgendein Monarch oder Investor sich um die AG kümmert.
Diese eV Kacke ist einfach nicht für Mehrheitsbeteiligungen geschaffen. Es werden immer wieder und zu oft Versager hochgespühlt.
Ich bin froh, dass das nicht der 18.887 Post war sondern nur die 86....
Der eV muss Chulz und Chäfer abwählen. Oder wir verlieren Boldt und Hrubesch und bekommen BH aus der Konserve.
Sollten wir uns falsch entscheiden interessiere ich mich erst wieder wenn 50 plus 1 gekippt ist, der eV raus ist und irgendein Monarch oder Investor sich um die AG kümmert.
Diese eV Kacke ist einfach nicht für Mehrheitsbeteiligungen geschaffen. Es werden immer wieder und zu oft Versager hochgespühlt.
Ich bin froh, dass das nicht der 18.887 Post war sondern nur die 86....
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Schlienz am 04.02.2021 um 23:23 Uhr bearbeitet
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