Präsidium HSV e.V.
16.12.2014 - 17:37 Uhr
04.07.2021 - 19:26 Uhr
Zitat von 29091887
Der Beirat hätte das noch ausführlicher und transparenter machen können. Ja. Aber wieso?
Der Beirat hätte das noch ausführlicher und transparenter machen können. Ja. Aber wieso?
Zitat von 29091887
Die Überhöhung dieser Entscheidung von den Medien und aufgegriffen in diesem Forum halte ich für abenteuerlich.
Die Überhöhung dieser Entscheidung von den Medien und aufgegriffen in diesem Forum halte ich für abenteuerlich.
Solange man jedes Wissen über die Medienlandschaft außen vor lässt, ist das ganze schlüssig. Da kann man dann halt wieder mit dem Kopf schütteln, dass daraus so ein Drama gemacht wird. Sobald man sich aber auch nur eine Sekunde darüber Gedanken macht, wie das ganze wohl rüberkommt, sieht man wie dämlich diese offenbar legitime Entscheidung nach außen getragen wurde. Und mit jeder weiteren Sekunde wird das ganze schlimmer. Wie gesagt, das ganze mag durchaus legitim sein, aber jetzt hat man wieder mal die Schlagzeilen. Und das sehenden Auges. Das kann man durchaus mal kritisieren. Und ein Ausschluss aufgrund des Alters ist halt ebenfalls sehr kritisch zu betrachten. Ja, das war sicher nicht der einzige Grund, aber das hätte selbst Kind eleganter hinbekommen. Da würde ich mich als Anhänger des blauen HSVs halt echt ankotzen.
04.07.2021 - 19:49 Uhr
Ich habe etwas Bauchschmerzen bei der Entscheidung des Beirates - und das liegt nicht an der eigentlichen Aufgabe, Bewerber zuzulassen oder abzulehnen ( die Qualität kann ich nicht einschätzen - also weder die der zugelassenen noch die der abgelehnten Berwerber).
Mir als ( auch sporttreibendes ) Mitglied wird mit der Wahl des Präsidiums die Möglichkeit gegeben, Einfluß auf die Ausrichtung und möglicher Veränderungen dieser, eben auch die zukünftige Gestaltung des Vereins zu nehmen.
Da mir eine Wahlentscheidung genommen wird, wird mir im Endeffekt auch die Möglichkeit genommen, zwischen möglichen unterschiedlichen Konzepten auszuwählen. So werden auch Diskussionen über eine zukünftige Ausrichtung des Vereins unterbunden - und es ist eben nicht eine Aufgabe des Beirates, solche Diskussionen zu unterbinden oder den status quo zu zementieren.
Mir als ( auch sporttreibendes ) Mitglied wird mit der Wahl des Präsidiums die Möglichkeit gegeben, Einfluß auf die Ausrichtung und möglicher Veränderungen dieser, eben auch die zukünftige Gestaltung des Vereins zu nehmen.
Da mir eine Wahlentscheidung genommen wird, wird mir im Endeffekt auch die Möglichkeit genommen, zwischen möglichen unterschiedlichen Konzepten auszuwählen. So werden auch Diskussionen über eine zukünftige Ausrichtung des Vereins unterbunden - und es ist eben nicht eine Aufgabe des Beirates, solche Diskussionen zu unterbinden oder den status quo zu zementieren.
04.07.2021 - 20:29 Uhr
Zitat von 29091887
Die Überhöhung dieser Entscheidung von den Medien und aufgegriffen in diesem Forum halte ich für abenteuerlich. (..)
Wenn dies nicht gewünscht ist sollte sich keiner beschweren, dass der Beirat, dessen Aufgabe die Zulassung der Kandidaten ist, seine Aufgabe getan hat. Ob einem die Auswahl gefällt oder nicht. (..)
Die Überhöhung dieser Entscheidung von den Medien und aufgegriffen in diesem Forum halte ich für abenteuerlich. (..)
Wenn dies nicht gewünscht ist sollte sich keiner beschweren, dass der Beirat, dessen Aufgabe die Zulassung der Kandidaten ist, seine Aufgabe getan hat. Ob einem die Auswahl gefällt oder nicht. (..)
Ich muß schon sagen, starker Tobak !
Willst Du uns Usern unterstellen, von der Presse getrieben deren Ansichten nachzuplappern ? Ich denke, jeder, der hier mit der Kommunikation dieser Entscheidung und deren mangelnder Nachvollziehbarkeit unzufrieden ist und sich entsprechend äußert, tut dies aus eigenem Antrieb.
Es geht darum, ob der Beirat „seine Aufgabe“ im Sinne dessen Erfindung bzw. Einführung getan hat. Dafür braucht es mehr Informationen als das reine Ergebnis. Es muß erkennbar sein, weshalb eine Kandidatur nicht zugelassen wurde. Alles ander wirkt willkürlich.
Es muß ja nicht in einer PK der breiten Öffentlichkeit präsentiert werden. Man könnte beispielsweise eine Mitteilung mit der Begründung an die Abteilungen senden. Dann wäre auch die Diskretion gewahrt und es bliebe Vereinsintern. Aber mit dem Bescheid jede Begründung ablehnen... ein Grund, dieses Konstrukt zu überdenken.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von stban am 04.07.2021 um 20:31 Uhr bearbeitet
04.07.2021 - 20:37 Uhr
Zitat von 29091887
Aber den Beirat dafür zu kritisieren die Statuten des Vereins einzuhalten funktioniert nur, wenn die Kritik gegen die Statuten und nicht gegen die Entscheidung des Beirats geht.
Aber den Beirat dafür zu kritisieren die Statuten des Vereins einzuhalten funktioniert nur, wenn die Kritik gegen die Statuten und nicht gegen die Entscheidung des Beirats geht.
Die Kritik funktioniert auch dann wenn der Beirat sich nicht konsequent an jene Statuten hält. Und genau das geschieht ja, wenn die mangelnde Erfahrung, die bei Jansen kein Problem war, bei Wenzel zum Ausschlusskriterium wird.
Wenn der Beirat bei der Auslegung jener (im Übrigen recht vage formulierten) Statuten keine Kohärenz an den Tag legt, dann ist das ausgesprochen problematisch. Die im Anforderungsprofil gewünschten "konkreten Erfahrungen in der Führungsverantwortung größerer Organisationen" hatte Jansen auch nicht vorzuweisen. Und eigentlich lässt ja wie bereits angesprochen die Formulierung "wünschenswert wären..." im Anforderungsprofil einiges an Spielraum.
04.07.2021 - 21:05 Uhr
Zitat von 29091887
Wer sagt denn, dass sich nicht an die Statuten gehalten wurde? Du? Das wäre ja die Zustimmung meines Punktes.
Ich muss als Mitglied eines Vereins den Gremien vertrauen, dass diese die Entscheidung innerhalb aller Richtlinien fällen. Marcell Jansen hatte zum Zeitpunkt der Kandidatur mehrere Unternehmen aufgebaut, ich glaube das qualifiziert ganz gut als Führungsverantwortung größerer Organisationen. Aber wenn dies nicht gezählt hätte, hätte ich dem Beirat da auch vertrauen müssen.
Wer sagt denn, dass sich nicht an die Statuten gehalten wurde? Du? Das wäre ja die Zustimmung meines Punktes.
Ich muss als Mitglied eines Vereins den Gremien vertrauen, dass diese die Entscheidung innerhalb aller Richtlinien fällen. Marcell Jansen hatte zum Zeitpunkt der Kandidatur mehrere Unternehmen aufgebaut, ich glaube das qualifiziert ganz gut als Führungsverantwortung größerer Organisationen. Aber wenn dies nicht gezählt hätte, hätte ich dem Beirat da auch vertrauen müssen.
Genau die Diskussion hatten wir hier 2019. Da geht es um ein paar kleine Startups. Mein Nachbar, der ein paar Jahre lang unter erfolgreicher Vermeidung der Insolvenz einen Bahnhofskiosk geleitet hat, verfügt über ähnlich viel Erfahrung in der Führungsverantwortung größerer Organisationen. Und so freimütig wie der Beirat die Statuten auslegt, ist der hier bald Präsident, sofern er die richtigen Leute kennt.
Zitat von 29091887
Denn sonst brauchen wir diesen Beirat doch nicht. Das ist doch mein ganzer Punkt. Mir ist komplett schnurzpiepegal ob Marcell Jansen, Helm-Peter oder Dino Herrmann Präsident wird. Schick den Jarchow wieder hin.
Aber es ist nun mal die Aufgabe des Beirats auszusieben wen sie für ungeeignet halten. Und man kann das bescheuert finden. Find ich zumindest fragwürdig, dass von Leuten diktiert wird, wer das machen darf und wer nicht. Aber dann muss man nun mal da ansetzen und nicht in dem Moment wo die Entscheidung fällt. Mehr sag ich ja nicht. Vielleicht war die Nicht-Zulassung falsch. Vielleicht auch nicht. Aber um gar nicht in diese Situation zu kommen müsste die ganze Entscheidungsfindung hinterfragt werden und nicht erst das feststehende Ergebnis meiner Meinung nach.
Denn sonst brauchen wir diesen Beirat doch nicht. Das ist doch mein ganzer Punkt. Mir ist komplett schnurzpiepegal ob Marcell Jansen, Helm-Peter oder Dino Herrmann Präsident wird. Schick den Jarchow wieder hin.
Aber es ist nun mal die Aufgabe des Beirats auszusieben wen sie für ungeeignet halten. Und man kann das bescheuert finden. Find ich zumindest fragwürdig, dass von Leuten diktiert wird, wer das machen darf und wer nicht. Aber dann muss man nun mal da ansetzen und nicht in dem Moment wo die Entscheidung fällt. Mehr sag ich ja nicht. Vielleicht war die Nicht-Zulassung falsch. Vielleicht auch nicht. Aber um gar nicht in diese Situation zu kommen müsste die ganze Entscheidungsfindung hinterfragt werden und nicht erst das feststehende Ergebnis meiner Meinung nach.
Letztlich reduziert sich Dein Argument auf den Punkt: "Das Verfahren ist nun mal so, also vertraut dem Beirat!" Da verstehe ich die Vehemenz bei Dir erst recht nicht.
Ich müsste mich da jetzt wiederholen. Ich finde das Verfahren auch nicht gut, so weit bin ich bei Dir. Nur kann ich dennoch kritisieren, wenn der Beirat seine Aufgabe in fragwürdiger Art und Weise wahrnimmt. Und ja, ich erlaube mir da ein inhaltliches Urteil. Warum auch nicht?
04.07.2021 - 21:38 Uhr
Um den Post von Princedenmark aufzugreifen, hier ein Passus aus der Satzung Stand Jan 2020:
„Die Wahl des Präsidiums erfolgt auf Vorschlag des Beirates. Der Beirat entscheidet, ob die Wahl als Einzel- oder als Listenwahl erfolgt. Der Beirat soll bei einer Einzelwahl für jedes Amt nach § 18 Ziffer 1 a) – c) mehr als einen Kandidaten, bei einer Listenwahl mehr als ein Kandidaten-Team für das Präsidium zur Wahl vorschlagen; im begründeten Einzelfall kann der Beirat davon abweichen. Ein Listenvorschlag muss eine Zuordnung der Kandidaten zu den Vereinsämtern nach § 18 Ziffer 1 a) – c) enthalten.“
Ich erkenne daraus schon, dass die originäre Idee / Aufgabe des Beirats ist, den Mitgliedern eine Auswahl zu ermöglichen …
außer „im begründeten Einzelfall“, aber da muss eben eine Begründung her und eher nur selten. Steht da in der Satzung eigentlich deutlich, zumindest für mich.
Ich lese daraus, dass die Bedeutung einer Auswahl für Mitglieder sehr hoch gewertet wird. Und nur in Ausnahmen davon abgewichen werden darf. Und das diese Ausnahme schon mit einer wesentlichen Begründung einhergehen sollte.
Und ein Beirat sollte sich dieser Verantwortung schon stellen, dass die Auswahlmöglichkeiten für Mitglieder gewährleistet ist.
Eine wesentliche Begründung fehlt mir derzeit. Das Alter allein reicht nicht. Das sollte dem Mitglied überlassen werden, WENN nicht zb 2 andere Kandidaten da sind.
Wenn zb der einzige Mitbewerber schon x Insolvenzen hingelegt hätte und das Führungszeugnis ist , na ja, fragwürdig, ok, kann man keinem Mitglied zumuten …
Aber 23 Jahre ist jetzt zb keine so großen Katastrophe, als das den Mitgliedern eine Auswahlmöglichkeit verwehrt werden müsste.
Wenn man bedenkt, dass wir aktuell auch über Richtungsweisende Wahlen entscheiden sollen, erhält das Verhalten des Beirats damit schon ein Geschmäkle.
Laut Satzung ist keine Auswahlmöglichkeit mMn keine Kleinigkeit.
Edit möchte als Mitglied ja auch die Leistung des Beirats bewerten, um auf der nächsten MV einen Beirat seines Vertrauens zu wählen.
Daher muss der Beirat bei so einer schwerwiegenden Präsidiumswahl auch Transparenz zeigen. Also mir als Mitglied den „begründeten Einzelfall“ erläutern.
Wenn er das nicht zu edit‘s Zufriedenheit macht, kann er ja abgewählt werden.
„Die Wahl des Präsidiums erfolgt auf Vorschlag des Beirates. Der Beirat entscheidet, ob die Wahl als Einzel- oder als Listenwahl erfolgt. Der Beirat soll bei einer Einzelwahl für jedes Amt nach § 18 Ziffer 1 a) – c) mehr als einen Kandidaten, bei einer Listenwahl mehr als ein Kandidaten-Team für das Präsidium zur Wahl vorschlagen; im begründeten Einzelfall kann der Beirat davon abweichen. Ein Listenvorschlag muss eine Zuordnung der Kandidaten zu den Vereinsämtern nach § 18 Ziffer 1 a) – c) enthalten.“
Ich erkenne daraus schon, dass die originäre Idee / Aufgabe des Beirats ist, den Mitgliedern eine Auswahl zu ermöglichen …
außer „im begründeten Einzelfall“, aber da muss eben eine Begründung her und eher nur selten. Steht da in der Satzung eigentlich deutlich, zumindest für mich.
Ich lese daraus, dass die Bedeutung einer Auswahl für Mitglieder sehr hoch gewertet wird. Und nur in Ausnahmen davon abgewichen werden darf. Und das diese Ausnahme schon mit einer wesentlichen Begründung einhergehen sollte.
Und ein Beirat sollte sich dieser Verantwortung schon stellen, dass die Auswahlmöglichkeiten für Mitglieder gewährleistet ist.
Eine wesentliche Begründung fehlt mir derzeit. Das Alter allein reicht nicht. Das sollte dem Mitglied überlassen werden, WENN nicht zb 2 andere Kandidaten da sind.
Wenn zb der einzige Mitbewerber schon x Insolvenzen hingelegt hätte und das Führungszeugnis ist , na ja, fragwürdig, ok, kann man keinem Mitglied zumuten …
Aber 23 Jahre ist jetzt zb keine so großen Katastrophe, als das den Mitgliedern eine Auswahlmöglichkeit verwehrt werden müsste.
Wenn man bedenkt, dass wir aktuell auch über Richtungsweisende Wahlen entscheiden sollen, erhält das Verhalten des Beirats damit schon ein Geschmäkle.
Laut Satzung ist keine Auswahlmöglichkeit mMn keine Kleinigkeit.
Edit möchte als Mitglied ja auch die Leistung des Beirats bewerten, um auf der nächsten MV einen Beirat seines Vertrauens zu wählen.
Daher muss der Beirat bei so einer schwerwiegenden Präsidiumswahl auch Transparenz zeigen. Also mir als Mitglied den „begründeten Einzelfall“ erläutern.
Wenn er das nicht zu edit‘s Zufriedenheit macht, kann er ja abgewählt werden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ahoi am 04.07.2021 um 22:08 Uhr bearbeitet
04.07.2021 - 21:51 Uhr
Zitat von Vinnie-die-Axt
Was du nun als "Nachweis" benötigst müsstest du nochmal erläutern. Wenn ich es richtig im Gedächtnis habe hat MJ unser Team als Führungsspieler und teilweise auch als Kapitän geführt. Nach seiner Karriere ist er Geschäftsmann geworden mit Beteiligungen an diversen Firmen/Start-Up's, hält Vorträge zu diversen Themen und ist nicht zuletzt in verschiedenen Gremien des HSV tätig gewesen. Er weist also neben einer höheren Lebenserfahrung (Was ich durchaus wichtig finde, wir reden ja nicht über einen Kreisklasse C Verein) auch durchaus Erfahrung in den Bereichen Wirtschaft, Personalführung und Vereinsleben im HSV, dazu Rhetorik und entsprechendes Auftreten. Diese Attribute sind auch 2019 bereits vorhanden gewesen und seitdem durchaus vertieft worden. Dein Quervergleich hinkt also.
Was du nun als "Nachweis" benötigst müsstest du nochmal erläutern. Wenn ich es richtig im Gedächtnis habe hat MJ unser Team als Führungsspieler und teilweise auch als Kapitän geführt. Nach seiner Karriere ist er Geschäftsmann geworden mit Beteiligungen an diversen Firmen/Start-Up's, hält Vorträge zu diversen Themen und ist nicht zuletzt in verschiedenen Gremien des HSV tätig gewesen. Er weist also neben einer höheren Lebenserfahrung (Was ich durchaus wichtig finde, wir reden ja nicht über einen Kreisklasse C Verein) auch durchaus Erfahrung in den Bereichen Wirtschaft, Personalführung und Vereinsleben im HSV, dazu Rhetorik und entsprechendes Auftreten. Diese Attribute sind auch 2019 bereits vorhanden gewesen und seitdem durchaus vertieft worden. Dein Quervergleich hinkt also.
Das klingt ja alles ganz wunderbar, fast als wolltest Du ihm hier einen Lebenslauf zurechtschreiben. Nur ist weder das Halten von Vorträgen, das Kapitänsamt beim HSV noch die Lebenserfahrung relevant in Hinblick auf die "konkreten Erfahrungen in der Führungsverantwortung größerer Organisationen". Bei der Arbeit in HSV-Gremien habe ich aber womöglich wirklich etwas verpasst, dass er vor 2019 in HSV-Gremien saß, habe ich wohl tatsächlich nicht mitbekommen. Wäre aber in Hinblick auf den genannten Punkt aus dem Anforderungsprofil ebenfalls nicht entscheidend.
Bei "Rhetorik und entsprechendes Auftreten" bin ich mir nicht ganz sicher wie das gemeint ist, ist das ernst gemeint? Ich finde Jansens Interviews unglaublich platt, manchmal geradezu zum fremdschämen. Aber auch das ist in Hinblick auf den ersten Punkt im Anforderungsprofil unter "wünschenswert wären" nicht relevant.
04.07.2021 - 22:37 Uhr
Zitat von Vinnie-die-Axt
Dann hastdu leider nichts verstanden.... Ich sehe ganz einfach durch seine aufgezählten Fähigkeiten/Erfahrungen/nenne es wie du magst durchaus eine höhere Qualifikation für MJ als den für einen 23-jährigen, der bestenfalls die Uni gerade beendet hat. dies sieht der Beirat offenbar ähnlich. Abgesehen davon: Wir vergleichen hier einen Kandidaten für das Präsidentenamt und einen für den Job des Schatzmeisters. Äpfel und Birnen, da die Anforderungen unterschiedlich und somit durch den Beirat auch unterschiedlich zu bewerten sind. In meinen Augen hat der Beirat inhaltlich richtig gehandelt. Im übrigen: Wie steht es denn um fie Qualifikationen von Marinus Bester?
Dann hastdu leider nichts verstanden.... Ich sehe ganz einfach durch seine aufgezählten Fähigkeiten/Erfahrungen/nenne es wie du magst durchaus eine höhere Qualifikation für MJ als den für einen 23-jährigen, der bestenfalls die Uni gerade beendet hat. dies sieht der Beirat offenbar ähnlich. Abgesehen davon: Wir vergleichen hier einen Kandidaten für das Präsidentenamt und einen für den Job des Schatzmeisters. Äpfel und Birnen, da die Anforderungen unterschiedlich und somit durch den Beirat auch unterschiedlich zu bewerten sind. In meinen Augen hat der Beirat inhaltlich richtig gehandelt. Im übrigen: Wie steht es denn um fie Qualifikationen von Marinus Bester?
Ich bezog mich auf den ersten Punkt im Anforderungsprofil. Der lautet im Anforderungsprofil des Präsidenten: "Konkrete Erfahrungen in der Führungsverantwortung größerer Organisationen, basierend auf einer entsprechenden beruflichen Qualifikation". Beim Schatzmeister gibt es analog den Punkt "Konkrete Erfahrungen in der Verantwortung für das Finanzwesen größerer Organisationen, basierend auf einer entsprechenden beruflichen Qualifikation oder einem abgeschlossenen wirtschaftswissenschaftlichen Studium, oder der Befähigung zum/zur Steuerberater/in oder Wirtschaftsprüfer/in, Kenntnisse des Finanzcontrollings".
Dieser Punkt steht im Anforderungsprofil für das Kriterium Erfahrung. Tatsächlich sind die Punkte reichlich vage und es heißt ohnehin nur "wünschenswert wären" sowie "und/oder" zwischen den entsprechenden Punkten.
Dass Jansen eine höhere Qualifikation haben mag, ist aber auch gar nicht der Punkt. Du hast zuvor Wenzels fehlende Erfahrung bemängelt, anhand des Anforderungsprofils ist das aber nicht haltbar.
04.07.2021 - 23:07 Uhr
Ich will aus die z.T. irritierenden Posts von @29091887 nicht weiter eingehen. Ich möchte nur den Punkte „man muss dem Beirat vertrauen“, den er immer wiederholt, aufgreifen.
Wie in meinen Posts bereits beschrieben, halte ich eine Funktion wie den Beirat für die Entscheidungsvorbereitung für notwendig. Irgendwer muss den Prozess steuern und es macht überhaupt keinen Sinn jeden auch nur denkbaren Bewerber zuzulassen. Muss ich deswegen alles gutheißen, alles absegnen? Wohl kaum. Dies würde ja bedeuten, dass keine Kritik geäußert werden dürfte. Dies ist schon ein komisches Verständnis. Selbst wenn man die Beiratsmitglieder gewählt hätte, ist es doch nicht zwangsläufig so, dass man allem zustimmen muss, was dort entschieden worden ist oder wie eine Entscheidung kommuniziert wurde oder eben nicht. Wenn ist die Partei X gewählt habe bei einer Wahl, muss ich dann alles gutfinden? Dann könnte man jegliche Diskussionsrunden abschaffen.
Vertrauen i.S. einer subjektiven Überzeugung auf Richtigkeit kann man sich bei einer Wahl quasi als eine Art Vorschuss erarbeiten, aber dies muss immer wieder neu verdient werden. Vertrauen ist im Zweifel nur geliehen, kann aber jederzeit wieder entzogen werden. Das macht die Art wie der Beirat kommuniziert hat eben auch so angreifbar. Jetzt hat man den Salat, dass sogar unsachliche Behauptungen öffentlich werden, zum Schaden des HSV als Ganzes. Wieder einmal wird der HSV von der Presse in einem schlechten Licht dargestellt und das nicht ohne Eigenverschulden. Dies hätte leicht vermieden werden können.
Entscheidungen zu treffen ist häufig nicht einfach und man wird es nie allen recht machen, aber Transparenz über die Beweggründe ist eine notwendige Bedingung u.a. auch für Vertrauen. Dadurch erwirbt man sich bei Anderen Akzeptanz, selbst dann, wenn man anderer Meinung war.Leider ist dieses Vorgehen nicht das erste Mal und beschädigt zudem die verbliebenden Kandidaten.
Also, man muss dem Beirat nicht vertrauen, der Beirat muss sich das Vertrauen verdienen. Das ist eine Bringschuld.
Wie in meinen Posts bereits beschrieben, halte ich eine Funktion wie den Beirat für die Entscheidungsvorbereitung für notwendig. Irgendwer muss den Prozess steuern und es macht überhaupt keinen Sinn jeden auch nur denkbaren Bewerber zuzulassen. Muss ich deswegen alles gutheißen, alles absegnen? Wohl kaum. Dies würde ja bedeuten, dass keine Kritik geäußert werden dürfte. Dies ist schon ein komisches Verständnis. Selbst wenn man die Beiratsmitglieder gewählt hätte, ist es doch nicht zwangsläufig so, dass man allem zustimmen muss, was dort entschieden worden ist oder wie eine Entscheidung kommuniziert wurde oder eben nicht. Wenn ist die Partei X gewählt habe bei einer Wahl, muss ich dann alles gutfinden? Dann könnte man jegliche Diskussionsrunden abschaffen.
Vertrauen i.S. einer subjektiven Überzeugung auf Richtigkeit kann man sich bei einer Wahl quasi als eine Art Vorschuss erarbeiten, aber dies muss immer wieder neu verdient werden. Vertrauen ist im Zweifel nur geliehen, kann aber jederzeit wieder entzogen werden. Das macht die Art wie der Beirat kommuniziert hat eben auch so angreifbar. Jetzt hat man den Salat, dass sogar unsachliche Behauptungen öffentlich werden, zum Schaden des HSV als Ganzes. Wieder einmal wird der HSV von der Presse in einem schlechten Licht dargestellt und das nicht ohne Eigenverschulden. Dies hätte leicht vermieden werden können.
Entscheidungen zu treffen ist häufig nicht einfach und man wird es nie allen recht machen, aber Transparenz über die Beweggründe ist eine notwendige Bedingung u.a. auch für Vertrauen. Dadurch erwirbt man sich bei Anderen Akzeptanz, selbst dann, wenn man anderer Meinung war.Leider ist dieses Vorgehen nicht das erste Mal und beschädigt zudem die verbliebenden Kandidaten.
Also, man muss dem Beirat nicht vertrauen, der Beirat muss sich das Vertrauen verdienen. Das ist eine Bringschuld.
05.07.2021 - 07:58 Uhr
Zitat von Almgandhi
Ich habe mal eine bloede Frage.
Waere es nicht denkbar, dass der Beirat seine Entscheidung auf Basis von Informationen getroffen hat die die Persoenlichkeit der/des Kandidaten betreffen und entsprechend geschuetzt und somit nicht einfach so kommuniziert werden koennen ?
Ich habe mal eine bloede Frage.
Waere es nicht denkbar, dass der Beirat seine Entscheidung auf Basis von Informationen getroffen hat die die Persoenlichkeit der/des Kandidaten betreffen und entsprechend geschuetzt und somit nicht einfach so kommuniziert werden koennen ?
Ich finde diese Frage gar nicht blöde.
Wie der Beirat es auch macht, ist es doch in der öffentlichen Wahrnehmung verkehrt.
Er hat eine satzungsgemäße Aufgabe, die @Ahoi ja auch nochmals dargestellt hat.
In diesem Prozess wird er auf Basis von Fakten, die er - wie es halt in jedem Bewerbungsprozess läuft - bewertet (und das Wort 'Bewertung' schliesst natürlich auch ein, dass dies auch einen subjektiven Charakter hat) diese und kommt am Ende zu einer Beschlußlage, ob er die Bewerbung für die zu vergebenden Posten qualitativ ausreichend kategorisiert.
Wenn diese Bewerbung positiv beschieden/ zugelassen wird, erwartet kaum jemand'Transparenz', sondern das Ding wird fröhlich abgewinkt. Wenn aber nicht, so setzt der Ruf nach eben dieser 'Transparenz' ein, und doch - und hier setzt @Almgandhi s Punkt an - mag es oft Aspekte geben, die eben nicht hilfreich in einer breiten Debatte erörtert werden sollten. Die Bewerber kennen den Prozess und damit auch das Risiko, dass ihre Bewerbung letztlich nicht zugelassen wird; eine öffentliche Debatte hierzu mag stattfinden, muss es aber m.E. nicht zwingend.
Ich verstehe gut @Javid s Punkt, dass er als aktives Mitglied die Frage der inhaltlichen Ausrichtung durch den Beirat nich vorweggenommen haben, sondern hierzu selbst eine Entscheidung treffen möchte. Diese Gefahr besteht quasi systemimmanent bei einem Organ, wie es der Beirat in er jetzigen Ausgestaltung ist - entweder real oder auch 'nur' in der Wahrnehmung.
Schwierig finde ich in der Debatte die Aussage von Marinus Bester, dass man 'keine Bedingungen gestellt' habe, sondern 'lediglich gemeinsam als Team antreten , was laut Satzung möglich ist.'.
Was ist denn das, wenn nicht eine Bedingung?
Und dass das Thema Blockwahl nach der letzten Amtsperiode ein sensibles ist, dass man sicher in dieser Form ausschliessen wollte, kann ich heute nur zu gut nachvollziehen - wo ich bei der damaligen Wahl noch ziemlich kritiklos war, hat @stban da den Finger in die Wunde gelegt ... und recht behalten.
Ja, es ist bestimmt nicht toll, wenn zwei der drei Ämter nun ohne Wahloptionen durch die Mitglieder abzunicken sind - aber das Problem sehe ich weniger in der Auswahl des Beirates, als vielmehr in der Architektur der Jobs:
Wer hat denn die Zeit und Unabhängigkeit, ein solches Dickschiff unentgeltlich als Präsi oder Schatzmeister zu führen und dabei keine Ambitionen, womöglich doch lieber auf eine Aufgabe in der AG zu schielen...?
Das dürfte nur ein kleiner, erlauchter Kreis sein.
Es geht immer besser, und dazu gehörn natürlich Wahlmöglichkeiten, aber es ist mir zu einfach, die gesamte Problematik am Wirken des Beirats festzumachen. Da spielen dann doch viele weitere Faktoren eine Rolle.
Gruß
Jottkah1887
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Jottkah1887 am 05.07.2021 um 08:23 Uhr bearbeitet
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