Präsidium HSV e.V.
16.12.2014 - 17:37 Uhr
21.01.2021 - 22:31 Uhr
Zitat von HBS-Christoph
... Jansens Rolle kann ich nicht einschätzen. Kühne hin oder her .... da habe ich keine große Angst, denn ohne Großteil der Mitgliedschaft ist es gar nicht möglich, Kühne mehr Einfluß zu geben. Und da brauche ich die "Angstkarte" vor Kühne gar nicht zu bespielen, denn eine 3/4-Mehrheit der Mitglieder für weitere Anteilsverkäufe zu gewinnen, ist derzeit illusorisch. Es ist nur noch die letzte Patrone der hoffmannschen Strategie, um genug Mitglieder auf seiner Seite zu halten. Und ganz ehrlich, glaube ich den Aussagen und Versprechungen von Schäfer und Schultz, die als Marionetten Hoffmanns angetreten sind, nicht. Zumindest ist durch das Handeln ihres großen Bosses und ihre Unterstützung dessen, das letzte Stück Vertrauen in ihre Aufrichtigkeit zerstört worden.
Jansen hat bisher sehr eng und vertraut mit dem Vorstand zusammen gearbeitet. Die sportliche Leitung, die derzeit im Amt ist, macht vieles richtig, ist geräuschlos unterwegs und hat noch einiges an Entwicklungspotenzial. Es kommt auch nicht von ungefähr, dass sich ein Hrubesch hat einbinden lassen, nachdem Hoffmann weg war. Derzeit erscheint es so, dass alle Gremien vernünftig zusammen arbeiten und wenn man diesen Glauben schenken darf, gibt es zwei "Störschweine" dabei, die im Präsidium des e.V. sitzen und mit ihrer Machtfülle den eingeschlagenen Weg torpedieren wollen.
Jansen hat gesagt, dass ein Vorstandsposten nicht sein Ziel ist, auf das er hinarbeitet. Das ihm was anderes angedichtet wird, immer in Verbindung mit seiner angeblichen Nähe zu Kühne, ist mit welchen Fakten zu belegen? Jansen ist unabhängig und wirtschaftlich auf so einen Posten nicht angewiesen. Hoffmann hat hingegen mit tatkräftiger Unterstützung seiner beiden Präsidiumsfreunde einen Weg eingeschlagen, den er vorab als Spinnerei seiner Gegner abgetan hat. Daher sind Aussagen aus dieser "Ecke" für mich weniger glaubhaft, als die einheitliche Meinung aller anderen Gremien.
...
... Jansens Rolle kann ich nicht einschätzen. Kühne hin oder her .... da habe ich keine große Angst, denn ohne Großteil der Mitgliedschaft ist es gar nicht möglich, Kühne mehr Einfluß zu geben. Und da brauche ich die "Angstkarte" vor Kühne gar nicht zu bespielen, denn eine 3/4-Mehrheit der Mitglieder für weitere Anteilsverkäufe zu gewinnen, ist derzeit illusorisch. Es ist nur noch die letzte Patrone der hoffmannschen Strategie, um genug Mitglieder auf seiner Seite zu halten. Und ganz ehrlich, glaube ich den Aussagen und Versprechungen von Schäfer und Schultz, die als Marionetten Hoffmanns angetreten sind, nicht. Zumindest ist durch das Handeln ihres großen Bosses und ihre Unterstützung dessen, das letzte Stück Vertrauen in ihre Aufrichtigkeit zerstört worden.
Jansen hat bisher sehr eng und vertraut mit dem Vorstand zusammen gearbeitet. Die sportliche Leitung, die derzeit im Amt ist, macht vieles richtig, ist geräuschlos unterwegs und hat noch einiges an Entwicklungspotenzial. Es kommt auch nicht von ungefähr, dass sich ein Hrubesch hat einbinden lassen, nachdem Hoffmann weg war. Derzeit erscheint es so, dass alle Gremien vernünftig zusammen arbeiten und wenn man diesen Glauben schenken darf, gibt es zwei "Störschweine" dabei, die im Präsidium des e.V. sitzen und mit ihrer Machtfülle den eingeschlagenen Weg torpedieren wollen.
Jansen hat gesagt, dass ein Vorstandsposten nicht sein Ziel ist, auf das er hinarbeitet. Das ihm was anderes angedichtet wird, immer in Verbindung mit seiner angeblichen Nähe zu Kühne, ist mit welchen Fakten zu belegen? Jansen ist unabhängig und wirtschaftlich auf so einen Posten nicht angewiesen. Hoffmann hat hingegen mit tatkräftiger Unterstützung seiner beiden Präsidiumsfreunde einen Weg eingeschlagen, den er vorab als Spinnerei seiner Gegner abgetan hat. Daher sind Aussagen aus dieser "Ecke" für mich weniger glaubhaft, als die einheitliche Meinung aller anderen Gremien.
...
Ich kann recht viel davon nachvollziehen, insbesondere den Teil zu Hofmann, den ich deshalb nicht mit zitiert habe. Wie man jetzt noch auf Hofmann setzen kann, ist mir schleierhaft und ein weiteres Comeback seinerseits hätte etwas von Realsatire, was es bei unserem HSV natürlich keinen Deut unwahrscheinlicher macht.
Nicht so recht kann ich Deine ziemlich ausführliche Einschätzung zur Rolle Jansens nachvollziehen, vor allem nachdem Du ihr die Aussage vorangestellt hast Jansens Rolle nicht einschätzen zu können. Von einer "angeblichen Nähe" Jansens zu Kühne zu reden, ist bemerkenswert. Muss man diese Nähe wirklich noch belegen?
Auch wenn beide sich gegenseitig in Interviews mehrfach Lobpreisungen zuteil werden ließen, obwohl Kühne sich Jansen sogar als Vorstandsvorsitzenden gewünscht hat, wird Dir hier niemand diese "angebliche Nähe" mit Fakten belegen können. Wie auch? Ich sage an dieser Stelle immer, dass wir hier schwerlich den Positivismusstreit werden wiederholen können, denn die Forderung nach solchen Belegen finde ich gelinde gesagt heikel. Fast nichts von dem was wir hier so von uns geben, liegt im Bereich der belegbaren Fakten.
Im Übrigen gibt es verschiedene Wege Kühnes Einfluss zu vergrößern. Es wurde ja zwischendurch immer wieder kolportiert, dass Kühnes Emissär Frömming in den Vorstand aufrücken könnte. Damit hätte Kühne dann einen Vertreter im operativen Geschäft und ich sehe erstmal nicht was die Mitglieder dagegen unternehmen könnten.
Ich glaube den Aussagen und Versprechungen von Schäfer und Schultz auch nicht. Aber bei aller Sehnsucht nach Ruhe bezweifle ich, dass die Situation in ihren Ambivalenzen hinreichend erfasst ist, wenn man das Problem auf zwei "Störschweine" reduziert und von der "Angstkarte" mit Kühne spricht.
Zu all dem interessiert mich auch die Ansicht von @Rostein , der diese Einschätzung ja zu teilen scheint. Durchaus überraschend. Ein bisschen scheint sich hier schon abzuzeichnen, was ich befürchtet hatte: es entwickelt sich zu "Team Jansen" vs. "Team Hofmann". Ich spare es mir an dieser Stelle Karl Kraus zu zitieren.
21.01.2021 - 23:37 Uhr
Zitat von Tagedieb
(...) Zu all dem interessiert mich auch die Ansicht von @Rostein , der diese Einschätzung ja zu teilen scheint. Durchaus überraschend. Ein bisschen scheint sich hier schon abzuzeichnen, was ich befürchtet hatte: es entwickelt sich zu "Team Jansen" vs. "Team Hofmann". Ich spare es mir an dieser Stelle Karl Kraus zu zitieren.
(...) Zu all dem interessiert mich auch die Ansicht von @Rostein , der diese Einschätzung ja zu teilen scheint. Durchaus überraschend. Ein bisschen scheint sich hier schon abzuzeichnen, was ich befürchtet hatte: es entwickelt sich zu "Team Jansen" vs. "Team Hofmann". Ich spare es mir an dieser Stelle Karl Kraus zu zitieren.
Ich hätte mir den Einzeiler, werter @Tagedieb , verkneifen sollen. Weil der eindeutig zu knapp und damit zweideutig war, muß ich ertwas weiter ausholen. Der Einzeiler bezog sich vorrangig auf den Passus zu Hoffmann (wobei mich Hoffmanns Einstieg von oben nicht wunderte, wenngleich die Methode mit machiavellistisch gut beschrieben scheint) von @HBS-Christoph und die daran indirekt hängende Bemerkung zu Hrubesch. Der hatte nämlich noch im Mai/ Juni 2019 in einem Jovanov-Podcast verlauten lassen, in (seinerzeit) aktuellen Führungs-Konstellation auf keinen Fall für den HSV arbeiten zu wollen. Ich meine, Hoffmann erwähnte Hrubesch nicht. Sehr wohl aber tat das der ebenfalls präsente Holger Hieronymus, für den der HSV eine "Hoffmann-Show" darstellte. Wir wissen, für welchen Verein Hrubesch heute arbeitet. Da ist also ein Hinderungsgrund weggefallen.
Daraus ist aber nicht zu folgern, daß ich meine Meinung zu Jansen und Kühne in irgendeiner Form revidieren wollte. Das ist nicht geschehen und wird nicht geschehen.
Ebenso sind meine Meinungen zu Anteilsverkäufen und Rechtsformumwandlungen unverändert, abgesehen davon, daß ich in diesem Zusammenhang bar der Mitgliedschaft nichts mehr zu melden habe.
Es wäre allerdings fatal, wenn die Mitgliedschaft dem einen oder dem anderen zustimmen würde, so lange nicht kompetente und integre Praktiker ein sportliches und unternehmerisches Konzept in der Praxis umsetzen zu können nachgewiesen haben. @Hope hat Eckpunkte kürzlich angerissen - mit der Problematik, daß es m.E. keine Handhabe der Mitglieder gibt, dies auch verpflichtend zu machen. Ich bin in diesem Zusammenhang nur mit dem nüchternen und in der Wirkung sicherlich begrenzten Vorschlag gekommen, daß - in welcher Rechtsform auch immer - kein Minderheitenaktionär mehr als 10% der Kapitalanteile halten sollte, was für mich die Vorbedingung zu einer rechtlichen Strukturänderung welcher Art auch immer wäre. Beides ist 2014 versäumt worden bzw. wurde mit einer Besetzung angegangen, die sich dem verkündeten Ziel nicht ehrlich verpflichtet fühlte. Wofür der HSV seitdem fortwährend den Preis zahlt.
Übrigens las ich hier etwas von Kühne-Aversion der Supporters. Das mag in Teilen sogar stimmen. Mir ist da aber immer der Eindruck einer fahlen atmosphärischen Übereinstimmung entstanden. Die Einschätzung, nur mit großen Investitionen voran kommen zu können und die gerade verpflichteten Messiasse zur Kreuzigung freizugeben, wenn eine schlechte Personalplanung schlechte Ergebnisse zeitigt. Kühne ist auch nur ein Supporter - nur mit, flapsig gesagt, Kohle und Macht. Statt einer akribischen Nachweisführung verweise ich auf die Verpflichtungen van der Vaart und Lasogga, die von Kühne durchgedrückt und von Supporters-affinen Foristen abgefeiert wurden - damit dann bald beide von Kühne und Supporters verdammt wurden. Über das Abfeiern der Transferoffensive 2016, auch hier im Forum, will ich mich gar nicht auslassen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Rostein am 21.01.2021 um 23:48 Uhr bearbeitet
22.01.2021 - 11:13 Uhr
Zitat von Gnifty
Ja, falls du den Artikel vom 01.10.2012 meinst.
Ja, falls du den Artikel vom 01.10.2012 meinst.
Ja, den Artikel meine ich,
Spiegel, Artikel vom 01.10.12
Zitat von Gnifty
Deine Andeutung transportiert übrigens einen Narrativ, den das Umfeld von Bernd Hoffmann momentan gerade bedien - nämlich den des Kühne-Vertrauten Peters, der den HSV im Sinne von Kühne umgestalten soll.
Deine Andeutung transportiert übrigens einen Narrativ, den das Umfeld von Bernd Hoffmann momentan gerade bedien - nämlich den des Kühne-Vertrauten Peters, der den HSV im Sinne von Kühne umgestalten soll.
Das kann ich nicht beurteilen. Ich weiß nur um die Berichterstattung in der Bild,
Artikel vom 08.12.20,
die von der MOPO als eigene Darstellung übernommen wurde,
MOPO HSV24, Artikel vom 09.12.20
ohne dass sie sich dazu in ihrer späteren Berichterstattung,
Artikel vom 12.01.21
dazu bekannt hätte
Zitat von MOPO vom 12.01.21
Ein Intimus von HSV-Mäzen Klaus-Michael Kühne sei er, berichtete die „Bild“.
Ein Intimus von HSV-Mäzen Klaus-Michael Kühne sei er, berichtete die „Bild“.
Mir unlautere Motive zu unterstellen
Zitat von Gnifty
Das ist, mit Verlaub, reichlich schäbig.
Das ist, mit Verlaub, reichlich schäbig.
geht gar nicht. War es nicht der in den Transfer eingebundene Jarchow, der die Verpflichtung in einer Nachbetrachtung ausdrücklich bedauerte?
Rückblickend war van der Vaarts Rückkehr mein Fehler. Frank Arnesen hatte andere Varianten favorisiert und damit wohl recht. Der Systemfehler wurde allerdings schon damals deutlich. Wir waren uns im Vorstand einig, nicht mehr als neun Millionen Euro zahlen zu wollen und pokerten mit Tottenham, weil man dort mit Modric einen Nachfolger verpflichtet hatte. Herr Kühne wurde jedoch immer nervöser und machte dies auch deutlich. Am Ende wurde der Transfer teurer, da Tottenham wusste, dass Kühne involviert war. ... Verstehen Sie mich nicht falsch: Herr Kühne hat viel für den HSV getan und verdient einen vernünftigen, respektvollen Umgang. Nur: Wir müssen aus der Abhängigkeit raus.
Und hat nicht auch @Rostein angedeutet, dass die van der Vaart-Verpflichtung den HSV in seiner Entwicklung ausgebremst haben könnte? Und war es nicht auch Jens Meier, der in seiner Eigenschaft als Präsident des HSV e.V. auf der MV am 08.01.17 sagte, dass der HSV vermutlich pleite sei, wenn er so weitergemacht hätte wie 2014,
HA, Liveticker zur MV - 11:53 Uhr
Zitat von Gnifty
...Also können wir auch gerne aufhören, versteckte Andeutungen dieser Art fortzusetzen. Sie sind unsachlich, albern und haben mit objektiver Wahrheit nichts zu tun.
...Also können wir auch gerne aufhören, versteckte Andeutungen dieser Art fortzusetzen. Sie sind unsachlich, albern und haben mit objektiver Wahrheit nichts zu tun.
Ich habe mit keiner Silbe den Beirat angegriffen und auch nicht behauptet, dass der Vorschlag "Hans-Walter Peters" irgendetwas mit Jansen zu tun haben könnte. Aber angesichts meiner rein Fakten orientierten Darlegungen dürfte es erlaubt sein, Zweifel an der "Fake News"-Behauptung von Jansen zu hegen.
22.01.2021 - 12:47 Uhr
Zitat von Gnifty
...
Ja, falls du den Artikel vom 01.10.2012 meinst. Deine Andeutung transportiert übrigens einen Narrativ, den das Umfeld von Bernd Hoffmann momentan gerade bedien - nämlich den des Kühne-Vertrauten Peters, der den HSV im Sinne von Kühne umgestalten soll. Das ist, mit Verlaub, reichlich schäbig.
...
Also können wir auch gerne aufhören, versteckte Andeutungen dieser Art fortzusetzen. Sie sind unsachlich, albern und haben mit objektiver Wahrheit nichts zu tun.
...
Ja, falls du den Artikel vom 01.10.2012 meinst. Deine Andeutung transportiert übrigens einen Narrativ, den das Umfeld von Bernd Hoffmann momentan gerade bedien - nämlich den des Kühne-Vertrauten Peters, der den HSV im Sinne von Kühne umgestalten soll. Das ist, mit Verlaub, reichlich schäbig.
...
Also können wir auch gerne aufhören, versteckte Andeutungen dieser Art fortzusetzen. Sie sind unsachlich, albern und haben mit objektiver Wahrheit nichts zu tun.
Du Gnifty, ich möchte die Diskussion zw. dem Prinzen aus Dänemark und dir mit einer kleinen Zwischenfrage nur kurz unterbrechen:
Woher hast du denn das: „einen Narrativ, den das Umfeld von B.Hoffmann gerade bedient „?
Ich meine, sicher, warum sollten wir dir nicht glauben, aber auch von dir ist das zuerst einmal nur eine unbelegte Behauptung und deine Formulierung weckt bei mir so einen Lager- und Gräben-Eindruck, was ich unglücklich finden würde.
Oder besser: zumindest ich hab da nichts zu gelesen und weiß nicht, wen du mit „ Umfeld“ meinst und warum das ein Hoffmann Umfeld sei ?
Hättest du da eine weitere Quelle ?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ahoi am 22.01.2021 um 13:11 Uhr bearbeitet
23.01.2021 - 10:38 Uhr
Zitat von krapko
Ich habe mir mal die letzten Seiten durchgelesen und muss gestehen, ich kann die Lage überhaupt nicht einordnen.
Es reichen mir schon die vielen Namen aller beteiligten Personen beim HSV.
Kann mir jemand vielleicht kurz antworten in einfachen Zusammenhängen wo die Dramatik eigentlich herkommt?
Ich war ja immer überzeugt dass es seit einiger Zeit wie in einem Uhrwerk läuft und wir zuverlässige Menschen oben im Verein haben.. Oder ist das wieder die Macht der Medien?
Ich habe mir mal die letzten Seiten durchgelesen und muss gestehen, ich kann die Lage überhaupt nicht einordnen.
Es reichen mir schon die vielen Namen aller beteiligten Personen beim HSV.
Kann mir jemand vielleicht kurz antworten in einfachen Zusammenhängen wo die Dramatik eigentlich herkommt?
Ich war ja immer überzeugt dass es seit einiger Zeit wie in einem Uhrwerk läuft und wir zuverlässige Menschen oben im Verein haben.. Oder ist das wieder die Macht der Medien?
Ich versuch's mal - auch ein bisschen für mich selbst - bitte um eventuelle Ergänzungen, Nachsicht, Korrekturen:
Der HSV eV ist Mehrheitsaktionär der ausgegliederten Fußball AG.
Dem Verein geht's gut, seiner Tochter, der AG, schlecht.
Die AG wird geführt durch Boldt und Wettstein als Vorstand.
Der eV wird geführt vom Präsidium Jansen (Präsi) sowie Vizes Schulz und Schaefer.
Schaefer & Schulz stammen noch aus der 'Blockwahl' 2018, als sie als Team mit Hoffmann antraten.
Mit der Berufung des eV-Präsis Hoffmann in den AG-Vorstand wurde Jansen wurde Anfang als Nachfolger 2019 gewählt, der damit auch geborenes AR-Mitglied der AG ist. In der MV gibt es eine (konstruktive, ungewohnt wenig emotionale) Debatte über die Frage des Verkaufs weitere Anteile.
Anfang 2020 oder gar noch früher muss es Friktionen im AG-Vorstand gegeben haben, Hoffmann wird vorgeworfen, in Kompetenzfelder von Vorstandskollegen rumgefummelt zu haben.
Am Ende steht die Trennung von Hoffmann, der AG-Vorstand wird auf derzeit zwei Mitglieder verkleinert.
Diese Entscheidung trifft der AR unter Vorsitz von eV-Präsi Jansen.
Das eV-Präsidium besteht nun aus zwei Vizes, die ursprünglich gemeinsam mit dem nun als Vorstand gechassten Hoffmann die Bühne betraten und nun unter dem neuen Präsi sitzen, der ihren Ex-Präsi als Vorstand gefeuert hat. Es gibt sicherlich günstigere Konstellationen. Das scheint sich auch im 'Tagesgeschäft' abzubilden, man liest immer mal von Problemen, aber der triste sportliche Alltag und Corona überdecken dies.
Zeitgleich befeuert die Corona-Krise mit ihren finanziellen Auswirkungen die Diskussion um mögliche weitere Anteilsverkäufe - womöglich auch bei vorhergehender Rechtsformumwandlung.
Die Trennlinien der einzelnen Fraktionen sind schwer zu ziehen, aber Jansen wird eine KMK-Nähe unterstellt, die aus früheren Äußerungen von ihm auch nicht vollkommen aus er Luft gegriffen scheinen; wie die eV-Vizes dazu im Jahr 2020 stehen, erschliesst sich mir (!) nicht vollkommen.
In der Vorwoche veröffentlicht das HA einen langen Artikel über das Zerwürfnis innerhalb des Präsidiums, woher die Infos stammen, weiß man nicht, aber im Laufe dieser Woche wird klar, dass alle Gremien (außer Präsidium natürlich) die Einberufung einer a.o. MV beantragen mit der Abwahl Schulz' als einzigem TOP.
Dieser Antrag enthält noch keine detaillierten Begründungen, die erst Inhalt der a.o.MV sein dürften.
Mit dem Antrag wird deutlich, dass die Verwerfungen nicht auf das Präsidium beschränkt waren, sondern weitere Kreise zogen, und mit der vergleichsweise großen Zahl an Personen gibt es auch deutlich mehr möglichen Infoquellen für den HA-Artikel als allein nur das enge Umfeld des Präsidiums.
Derzeit scheinen sich in der Öffentlichkeit und Mitgliedschaft die Lager
'Contra Jansen wg. Info, Anteilsverkauf & KMK' und
'Contra Schulz und Co. wg. Hoffmann-Steigbügel und Gremienantrag'
herauszubilden.
Gruß
Jottkah1887
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Jottkah1887 am 23.01.2021 um 10:40 Uhr bearbeitet
23.01.2021 - 12:30 Uhr
Zitat von BallToGo
Danke für die nüchterne Zusammenfassung, @Jottkah1887 , die ich jetzt nicht verwässern möchte. Aber wurde nicht auch noch über einen erneuten Comeback-Versuch Hoffmanns spekuliert?
Danke für die nüchterne Zusammenfassung, @Jottkah1887 , die ich jetzt nicht verwässern möchte. Aber wurde nicht auch noch über einen erneuten Comeback-Versuch Hoffmanns spekuliert?
... und genau diese Spekulation fügen der ganzen Angelegenheit eine weitere unnötige Komponente hinzu. Bernd Hoffmann ist eine Reizfigur - das wird niemand (wohl nicht einmal er selbst) bestreiten. Daher lässt die Nennung seines Namens jede Angelegenheit emotionaler und - zumindest für bestimmte Gruppen - gefährlicher erscheinen.
Nur, besteht bei dieser Personalie wirklich eine "Bedrohungslage"? Bei einer Mitgliederversammlung würde er nach dem letzten Verlauf keine Mehrheit mehr bekommen. Blieben also noch Gremien, in die er durch andere Gremien gewählt oder bestellt werden müsste. Aber ist so etwas ernsthaft eine Option? Dafür bräuchte es auch in diesen Gremien eine Mehrheit, die er sicherlich auch nicht bekäme.
Ich halte die Nennung des Namens von Bernd Hoffmann bestenfalls für eine Taktik, um Angst zu schüren und damit der eigenen Sache zu dienen. Deswegen sollte man nichts darauf geben.
23.01.2021 - 13:16 Uhr
Ich möchte nur mal anmerken, daß für ein „Konzept“ in dem hier gemeintem Sinne der Vorstand verantwortlich ist. Es kann eventuell noch durch den AR angeregt werden, aber das wäre schon knapp vor Kompetenzüberschreitung. Es ist alles nicht so einfach zu verorten ...
Der Vorstand hat natürlich das Bedürfnis, möglichst viele Optionen zur Verfügung zu haben, um auf unterschiedliche Herausforderungen angemessen zu reagieren. Eine höhere Mittelverwendung durch weitere Anteilsverkäufe zu ermöglichen, diese aber zur Insolvenzvermeidung frei zu geben und zur Kaderverstärkung zu sperren, dürfte schwierig sein.
Die Rolle des Präsidiums - im Sinne des Vereins - kann zum Einen sein, die Rechtsformänderung anzustreben, um weiter Anteile ohne weiteren Stimmrechtsverlust veräußern zu können, was aber nicht von heute auf morgen umzusetzen ist und als Soforthilfe bei knapper Situation fraglich erscheint, oder zum anderen recht begrenzt durch die Stimmanteile im AR Einfluß zu nehmen. Mit beiden Dingen ist man weit weg vom Ruder. Es hängt im Prinzip immer an einem fähigen, aber gehorsamen Vorstand. Sonst sollte sich der Verein auf sich besinnen und die AG machen lassen...
Der Vorstand hat natürlich das Bedürfnis, möglichst viele Optionen zur Verfügung zu haben, um auf unterschiedliche Herausforderungen angemessen zu reagieren. Eine höhere Mittelverwendung durch weitere Anteilsverkäufe zu ermöglichen, diese aber zur Insolvenzvermeidung frei zu geben und zur Kaderverstärkung zu sperren, dürfte schwierig sein.
Die Rolle des Präsidiums - im Sinne des Vereins - kann zum Einen sein, die Rechtsformänderung anzustreben, um weiter Anteile ohne weiteren Stimmrechtsverlust veräußern zu können, was aber nicht von heute auf morgen umzusetzen ist und als Soforthilfe bei knapper Situation fraglich erscheint, oder zum anderen recht begrenzt durch die Stimmanteile im AR Einfluß zu nehmen. Mit beiden Dingen ist man weit weg vom Ruder. Es hängt im Prinzip immer an einem fähigen, aber gehorsamen Vorstand. Sonst sollte sich der Verein auf sich besinnen und die AG machen lassen...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von stban am 23.01.2021 um 13:37 Uhr bearbeitet
23.01.2021 - 17:24 Uhr
Das Ganze hat was von Hollywood... Und stört mich enorm.
Es soll also eine ausserordentliche Mitgliederversammlung geben, um Schulz abzuwählen. Die Mail haben wir Mitglieder ja nun alle bekommen. Darin stehen viele Behauptungen und Anschuldigungen, aber keinerlei Beweise oder auch nur mal ein konketes Beispiel. Das misfällt mir doch sehr, denn ich soll ja für eine Abwahl stimmen...
Auch 4 Tage nach der Mail dringen nur weitere Anschuldigungen bzw das Widerholen der alten nach Aussen. Ich hoffe sehr, dass bei der aoMV das Ganze substantiell unterfüttert wird, denn sonst ist klar, dass ich DAGEGEN stimme. In Deutschland gilt die Unschuldsvermutung, also im Zweifel für den Angeklagten. Sollte es tatsächlich derartige Beweise geben, sieht das anders aus. Bisher bleiben die Gremien den Nachweis schuldig.
Für mich stellt sich die Frage, warum es eine aoMV sein muss. Dass man nicht auf das Ende der regulären Amtszeit warten will, ist mir klar. Aber die ordentliche MV war doch für März(??) vorgesehen. Warum die Eile? Wirft bei mir Fragen auf, und daraus wilde Theorien, ähnlich derer, die ich hier auch schon lesen durfte. Für mich eine logische Folge.
Besonders im Hinblick auf die Aussenwirkung des Vereins. Man wirft Schulz vereinsschädigendes Verhalten vor, und verantaltet selber dann so einen "Wirbel", der uns ebenfalls bundesweit in ein schlechtes Licht rückt. Wie ist das dann zu bewerten? Die Regeln gelten doch hoffentlich für alle. Wer bringt die Unruhe rein, wem nützt es, wer steht für was, wer ist gegen wen, und überhaupt... Gott, ist das alles verstrickt.... hollywoodreif.... Ich hasse sowas
Ferner stört mich die Schwarz-Weiss-Malerei, die Jansen zum Guten und alle anderen zum Bösen macht, die nicht auf seiner Seite sind. Ich bin ein absoluter Gegner vom Verkauf weiterer Anteile und gehe da also nicht mit Jansen konform. Trotzdem würde ich nie behaupten, dass alles schlecht ist, was Jansen macht. Am Ende zählt das Ergebnis unterm Strich. Sämtliche Personen und Gremien sollte man sehr differenziert betrachten, was für ein einfaches Mitglied (wie mich) ausserordentlich schwer ist, da ich meine Infos aus den Medien und der MV erhalte. Ich verfüge über keinerlei Insiderwissen. Denke, das geht den Meisten hier so.
Die genannten Gremien wollen mehr Einigkeit. Das ist an sich nicht verkehrt. Eine Einigkeit wäre aber auch dann erreicht, wenn Schulz und Schaefer den Jansen mit 2:1 überstimmen. Oder interpretieren die Gremien Einigkeit mit 3:0 Stimmen? Dann braucht Jansen 2 neue Leute neben sich, die immer brav nicken?? Ich hoffe doch wohl nicht, denn das würde nicht nur sehr undemokratisch sein, sondern auch dem HSV ungemein schaden. Einigkeit garantiert nicht automatisch auch Richtigkeit. Die Mehrheit hat nicht autoamtisch recht, wobei die Wahrscheinlichkeit mit der Grösse der Mehrheit Hand in Hand geht. Kontroversen in einem Gremium sind auch nicht schlecht, sie sorgen dafür, dass eine Sache aus mehreren Blickwinkeln betrachtet wird. Zuviel Kontroverse sorgt dann wieder für das Gegenteil, wenn ich immer anders abstimme, wie mein "Kontrahent", nur so aus Prinzip. Wenn es nicht mehr um die Sache, sondern um die Person geht. Wie immer: Die Dosis macht das Gift. Beide Extreme sind kagge!
Klar für mich ist, dass das Vertrauensverhältnis zwischen den Gremien und Schulz vollkommen zerrüttet ist und eine weitere Zusammenarbeit im Grunde unmöglich macht. Es wird meiner Ansicht nach keinen Weg geben, wieder zur Normalität zurückzukehren, ohne dass einer der Beteiligten sein Gesicht verliert. Aber auch diese Abwahl durch die Mitglieder kann auf einer ordentlichen MV vollzogen werden, wenn Schulz nicht "freiwillig" geht. Warum die Eile mit einer oaMV? Erschliesst sich mir nicht, da kann ich wieder nur wild spekulieren.
Wobei sich da auch die Frage stellt, wer wird diesen Posten dann bekommen? Gibt es schon Kandidaten? Hat man sich intern bereits auf einen Nachfolger geeinigt? Oder bleibt der Posten erstmal vakant? Wie lange? Und wie sind dann die Abstimmungen, da das Gremium dann keine ungrade Anzahl aufweist, welche nie ein Unentschieden zulässt? Hat Jansen dann doppelte Stimme?
Ich möchte nicht, dass der HSV zu einer One-Man-Show verkommt und Gremien oder Gremienteile zu Wackeldackel werden, Frühstücksdirektoren. Allerdings kann zu viel Demokratie auch lähmen. Ein übler Spagat. Der allerdings einfacher wäre, ginge es allen Beteiligten wirklich und ausschliesslich nur um das Wohl des Vereins, unseres HSVs, und nicht um persönlcieh Eitelkeiten oder Selbstdarstellungen. Denn ich kann für mich auch die "Jansen-Seite " davon nicht freisprechen, die das Ganze in meinen Augen medienwirksam aufgezogen hat. Jeder verfolgt irgendwie seine Ziele... Und das macht es so schwierig. Denn wir Mitglieder sind es, die eben genau die auswählen müssen/sollen/dürfen, die am Ende den HSV weiterbringen. Und wenn ich mir so manchen Aufsichtsrat vor der Ausgliederung anschaue, dann haben wir da nicht immer die beste Wahl getroffen. Auch unter dem Gesichtspunkt, dass einzelne Personen oder Gremien die Mitglieder und die Wahl des Aufsichtsrates für ihre eigenen Ziele misbraucht haben, um den eigenen Einfluss im Verein zu stärken, oder gleich die Macht anzustreben.
Ich persönlich lasse mich nur ungern instrumentalisieren. Jedes Mitglied sollte sich im Vorfeld genau informieren und bei der MV genau zuhören, bevor es abstimmt. Bevor ich hier falsch verstanden werde: Ich rufe nicht auf, für oder gegen jemanden zu stimmen!! Es geht mir um den Prozess, nicht um eine Person. Ich maße mir hier nicht an, den völligen Durchblick zu haben und die Wahrheit zu kennen.... Wie ich eingangs auch schrieb, meine Stimme steht NICHT fest, sie ist abhängig vom Verlauf der MV. Ich kann und werde meine Entscheidung nur dann auf den mir bekannten Umständen treffen und hoffen, dass sie am Ende richtig ist.
Es macht mich aber traurig, dass der HSV einfach nicht zur Ruhe kommt, wo es doch sportlich endlich wieder läuft. WIe heisst es immer so treffend? Wer keine Probleme hat, schafft sich welche. Und diese Nummer braucht der HSV so dringend wie Fusspilz.
Ich denke, wenn es wirklich ALLEN Beteiligten nur und ausschliesslich um den HSV und sein Wohl gehen würde, hätte es eine interne Lösung gegeben, die bestenfalls nicht einmal an die Öffentlichkeit gedrungen wäre. So gibt es auch schon vor der Abstimmung einen konkreten Verlierer...
Bin gespannt, wie die Nummer weitergeht.
Nur der HSV
Es soll also eine ausserordentliche Mitgliederversammlung geben, um Schulz abzuwählen. Die Mail haben wir Mitglieder ja nun alle bekommen. Darin stehen viele Behauptungen und Anschuldigungen, aber keinerlei Beweise oder auch nur mal ein konketes Beispiel. Das misfällt mir doch sehr, denn ich soll ja für eine Abwahl stimmen...
Auch 4 Tage nach der Mail dringen nur weitere Anschuldigungen bzw das Widerholen der alten nach Aussen. Ich hoffe sehr, dass bei der aoMV das Ganze substantiell unterfüttert wird, denn sonst ist klar, dass ich DAGEGEN stimme. In Deutschland gilt die Unschuldsvermutung, also im Zweifel für den Angeklagten. Sollte es tatsächlich derartige Beweise geben, sieht das anders aus. Bisher bleiben die Gremien den Nachweis schuldig.
Für mich stellt sich die Frage, warum es eine aoMV sein muss. Dass man nicht auf das Ende der regulären Amtszeit warten will, ist mir klar. Aber die ordentliche MV war doch für März(??) vorgesehen. Warum die Eile? Wirft bei mir Fragen auf, und daraus wilde Theorien, ähnlich derer, die ich hier auch schon lesen durfte. Für mich eine logische Folge.
Besonders im Hinblick auf die Aussenwirkung des Vereins. Man wirft Schulz vereinsschädigendes Verhalten vor, und verantaltet selber dann so einen "Wirbel", der uns ebenfalls bundesweit in ein schlechtes Licht rückt. Wie ist das dann zu bewerten? Die Regeln gelten doch hoffentlich für alle. Wer bringt die Unruhe rein, wem nützt es, wer steht für was, wer ist gegen wen, und überhaupt... Gott, ist das alles verstrickt.... hollywoodreif.... Ich hasse sowas
Ferner stört mich die Schwarz-Weiss-Malerei, die Jansen zum Guten und alle anderen zum Bösen macht, die nicht auf seiner Seite sind. Ich bin ein absoluter Gegner vom Verkauf weiterer Anteile und gehe da also nicht mit Jansen konform. Trotzdem würde ich nie behaupten, dass alles schlecht ist, was Jansen macht. Am Ende zählt das Ergebnis unterm Strich. Sämtliche Personen und Gremien sollte man sehr differenziert betrachten, was für ein einfaches Mitglied (wie mich) ausserordentlich schwer ist, da ich meine Infos aus den Medien und der MV erhalte. Ich verfüge über keinerlei Insiderwissen. Denke, das geht den Meisten hier so.
Die genannten Gremien wollen mehr Einigkeit. Das ist an sich nicht verkehrt. Eine Einigkeit wäre aber auch dann erreicht, wenn Schulz und Schaefer den Jansen mit 2:1 überstimmen. Oder interpretieren die Gremien Einigkeit mit 3:0 Stimmen? Dann braucht Jansen 2 neue Leute neben sich, die immer brav nicken?? Ich hoffe doch wohl nicht, denn das würde nicht nur sehr undemokratisch sein, sondern auch dem HSV ungemein schaden. Einigkeit garantiert nicht automatisch auch Richtigkeit. Die Mehrheit hat nicht autoamtisch recht, wobei die Wahrscheinlichkeit mit der Grösse der Mehrheit Hand in Hand geht. Kontroversen in einem Gremium sind auch nicht schlecht, sie sorgen dafür, dass eine Sache aus mehreren Blickwinkeln betrachtet wird. Zuviel Kontroverse sorgt dann wieder für das Gegenteil, wenn ich immer anders abstimme, wie mein "Kontrahent", nur so aus Prinzip. Wenn es nicht mehr um die Sache, sondern um die Person geht. Wie immer: Die Dosis macht das Gift. Beide Extreme sind kagge!
Klar für mich ist, dass das Vertrauensverhältnis zwischen den Gremien und Schulz vollkommen zerrüttet ist und eine weitere Zusammenarbeit im Grunde unmöglich macht. Es wird meiner Ansicht nach keinen Weg geben, wieder zur Normalität zurückzukehren, ohne dass einer der Beteiligten sein Gesicht verliert. Aber auch diese Abwahl durch die Mitglieder kann auf einer ordentlichen MV vollzogen werden, wenn Schulz nicht "freiwillig" geht. Warum die Eile mit einer oaMV? Erschliesst sich mir nicht, da kann ich wieder nur wild spekulieren.
Wobei sich da auch die Frage stellt, wer wird diesen Posten dann bekommen? Gibt es schon Kandidaten? Hat man sich intern bereits auf einen Nachfolger geeinigt? Oder bleibt der Posten erstmal vakant? Wie lange? Und wie sind dann die Abstimmungen, da das Gremium dann keine ungrade Anzahl aufweist, welche nie ein Unentschieden zulässt? Hat Jansen dann doppelte Stimme?
Ich möchte nicht, dass der HSV zu einer One-Man-Show verkommt und Gremien oder Gremienteile zu Wackeldackel werden, Frühstücksdirektoren. Allerdings kann zu viel Demokratie auch lähmen. Ein übler Spagat. Der allerdings einfacher wäre, ginge es allen Beteiligten wirklich und ausschliesslich nur um das Wohl des Vereins, unseres HSVs, und nicht um persönlcieh Eitelkeiten oder Selbstdarstellungen. Denn ich kann für mich auch die "Jansen-Seite " davon nicht freisprechen, die das Ganze in meinen Augen medienwirksam aufgezogen hat. Jeder verfolgt irgendwie seine Ziele... Und das macht es so schwierig. Denn wir Mitglieder sind es, die eben genau die auswählen müssen/sollen/dürfen, die am Ende den HSV weiterbringen. Und wenn ich mir so manchen Aufsichtsrat vor der Ausgliederung anschaue, dann haben wir da nicht immer die beste Wahl getroffen. Auch unter dem Gesichtspunkt, dass einzelne Personen oder Gremien die Mitglieder und die Wahl des Aufsichtsrates für ihre eigenen Ziele misbraucht haben, um den eigenen Einfluss im Verein zu stärken, oder gleich die Macht anzustreben.
Ich persönlich lasse mich nur ungern instrumentalisieren. Jedes Mitglied sollte sich im Vorfeld genau informieren und bei der MV genau zuhören, bevor es abstimmt. Bevor ich hier falsch verstanden werde: Ich rufe nicht auf, für oder gegen jemanden zu stimmen!! Es geht mir um den Prozess, nicht um eine Person. Ich maße mir hier nicht an, den völligen Durchblick zu haben und die Wahrheit zu kennen.... Wie ich eingangs auch schrieb, meine Stimme steht NICHT fest, sie ist abhängig vom Verlauf der MV. Ich kann und werde meine Entscheidung nur dann auf den mir bekannten Umständen treffen und hoffen, dass sie am Ende richtig ist.
Es macht mich aber traurig, dass der HSV einfach nicht zur Ruhe kommt, wo es doch sportlich endlich wieder läuft. WIe heisst es immer so treffend? Wer keine Probleme hat, schafft sich welche. Und diese Nummer braucht der HSV so dringend wie Fusspilz.
Ich denke, wenn es wirklich ALLEN Beteiligten nur und ausschliesslich um den HSV und sein Wohl gehen würde, hätte es eine interne Lösung gegeben, die bestenfalls nicht einmal an die Öffentlichkeit gedrungen wäre. So gibt es auch schon vor der Abstimmung einen konkreten Verlierer...
Bin gespannt, wie die Nummer weitergeht.
Nur der HSV
23.01.2021 - 20:32 Uhr
Nun meinen Post wäre noch meine Theorie die Antwort, warum gerade jetzt hinzu zufügen.
Der HSV wird wohl, wenn uns das die Nebengeräusche es uns nicht versauen, in die Erste Bundesliga aufsteigen. Ausserdem ist absehbar, dass in absehbarer Zeit wieder Zuschauer in die Stadien dürfen.
Das bedeutet, das wieder mehr Geld in die Kasse kommt und somit es unmöglicher erscheint, dass 2 Drittel der Mitglieder für eine Satzungsänderung, dass der HSV mehr als 25% verkaufen darf, stimmen werden.
Interessant finde ich es auch, dass es angeblich keinen Sponsor für unseren Stadiennamen zu finden. Ich glaube eher, dass wird zurück gehalten, damit, wenn der HSV in finanzieller Not gerät, will man Herrn KMK als großen Retter präsentieren zu können.
Zu der 3. Fraktion, ich halte es fur eine gute Idee, befürchte aber, dass solange KMK Anteilseigner ist nicht funktionieren wird.
Der HSV wird wohl, wenn uns das die Nebengeräusche es uns nicht versauen, in die Erste Bundesliga aufsteigen. Ausserdem ist absehbar, dass in absehbarer Zeit wieder Zuschauer in die Stadien dürfen.
Das bedeutet, das wieder mehr Geld in die Kasse kommt und somit es unmöglicher erscheint, dass 2 Drittel der Mitglieder für eine Satzungsänderung, dass der HSV mehr als 25% verkaufen darf, stimmen werden.
Interessant finde ich es auch, dass es angeblich keinen Sponsor für unseren Stadiennamen zu finden. Ich glaube eher, dass wird zurück gehalten, damit, wenn der HSV in finanzieller Not gerät, will man Herrn KMK als großen Retter präsentieren zu können.
Zu der 3. Fraktion, ich halte es fur eine gute Idee, befürchte aber, dass solange KMK Anteilseigner ist nicht funktionieren wird.
24.01.2021 - 12:53 Uhr
Natürlich sind wir alle keine Richter, die hier ein Strafurteil fällen. Ich sehe uns aber irgendwie schon wie Geschworene, da wir abstimmen sollen. Und eine Abstimmung ist auch im gewissen Sinne ein Urteil. Es wird ein Vorwurf erhoben, und eine Abstimmung soll über das Schicksal des Bezichteten entscheiden. Und da vertraust du einfach nur auf die Aussagen der Beschulder? Es reicht, dass sich die Mehrheit in den Gremien einig ist? Das erachte ich aber für ganz dünnes Eis. Wobei wir ja auch hier keine genauen Abstimmungsergebnisse kennen. Nur den Mehrheitsbeschluss. Dass die Nummer einstimmig gewesen sein soll, ist hier nur reine Spekulation und absolut nicht beweisbar. Es wird einen Grund haben, warum die Satzung für so eine Entscheidung eine 2/3 Mehrheit der MV vorsieht, weil es eine nicht unerhebliche Sache ist. Bei der Bestellung meines Mittagessens kann ich auf Zuruf vertrauen, hier geht es aber um den Verein. Und nicht ein Wald- und Wiesen-Verein, sondern den HSV mit fast 90.000 Mitgliedern und dem Umsatz eines Mittelständischen Unternehmens. Da sollte man schon anders an die Sache rangehen, weniger lapidar, finde ich.
Und wir diskutieren uns die Köppe heiss, wenn es um die Sportliche Leitung und den Trainer geht. Mit dem Unterschied, dass wir hier keinen direkten Einfluss haben, nicht die Entscheidung treffen.
Zitat: Der Vorteil einer MV ist natürlich die demokratische Mitbestimmung. Aber ! Wenn sich jeder der Abstimmenden zu wichtig nimmt, kann das auch zum Gegenteil dessen verkommen, was die Grundlage der Mitbestimmung eigentlich bezwecken soll.
Wie meinst du das? Die Abstimmung ist doch dazu da, dass jeder seine Meinung kundtun kann. Wie soll das ins Gegenteil verkommen, wenn sich die Abstimmenden (Mitglieder) eigene Gedanken machen oder informieren? Wenn es geht, sogar umfassend. Die Demokratie adabsurdum führen kann man doch nur, wenn die Abstimmungen Makulatur sind, nur pro forma stattinden. Die Mitglieder sind ja nicht nur die Basis des Vereins, sie SIND der Verein. Nicht die gewählten Gremien, die sind nur eingesetzte Handlungsbevollmächtigte.
Wenn wir alles nur durchwinken, was die Gremien vorschlagen, uninformiert, ungeprüft, blind gehorchend, zu was macht uns das? Zu was macht das die entsprechenden Gremien?
Ich sage ja nicht, dass Schulz unschuldig ist, oder da eine ganz grosse Verschwörung läuft, etc etc. Ich sage nur, dass man, um abzustimmen, sich informieren sollte. Alles muss auf den Tisch, nur dann kann es fair ablaufen. Und dazu muss man auch hinterfragen (dürfen). Und die gängigsten Fragen sind doch hier nach mindestens einem konkreten Beweis, wem nützt die ganze Aktion vermeintlich und welche Auswirkungen zieht das eventuell nach sich? Gerade als Vereinsmitglied sollte ich doch um das Wohl des Vereins besorgt sein und im Sinn haben. Ich stehe ja in einer breiten Masse, nicht in der Öffentlichkeit. Mir und allen anderen einfachen Mitgliedern geht es doch da nicht um persönliche Interessen/Eitelkeiten. Es geht um den Verein. Und da kann ich doch nicht einfach auf Zuruf handeln...
Blindes Gottvertrauen in die Führungsriege kann auch der Anfang vom Ende sein und die Demokratie ins Gegenteil verkehren. Ja und Amen sagen ist leicht, aber wenig zielführend. Was wollen wir sein? Mündige Mitglieder oder dummes Stimmvieh? Ich persönlich kenne meine Antwort auf diese Frage.
Und wir diskutieren uns die Köppe heiss, wenn es um die Sportliche Leitung und den Trainer geht. Mit dem Unterschied, dass wir hier keinen direkten Einfluss haben, nicht die Entscheidung treffen.
Zitat: Der Vorteil einer MV ist natürlich die demokratische Mitbestimmung. Aber ! Wenn sich jeder der Abstimmenden zu wichtig nimmt, kann das auch zum Gegenteil dessen verkommen, was die Grundlage der Mitbestimmung eigentlich bezwecken soll.
Wie meinst du das? Die Abstimmung ist doch dazu da, dass jeder seine Meinung kundtun kann. Wie soll das ins Gegenteil verkommen, wenn sich die Abstimmenden (Mitglieder) eigene Gedanken machen oder informieren? Wenn es geht, sogar umfassend. Die Demokratie adabsurdum führen kann man doch nur, wenn die Abstimmungen Makulatur sind, nur pro forma stattinden. Die Mitglieder sind ja nicht nur die Basis des Vereins, sie SIND der Verein. Nicht die gewählten Gremien, die sind nur eingesetzte Handlungsbevollmächtigte.
Wenn wir alles nur durchwinken, was die Gremien vorschlagen, uninformiert, ungeprüft, blind gehorchend, zu was macht uns das? Zu was macht das die entsprechenden Gremien?
Ich sage ja nicht, dass Schulz unschuldig ist, oder da eine ganz grosse Verschwörung läuft, etc etc. Ich sage nur, dass man, um abzustimmen, sich informieren sollte. Alles muss auf den Tisch, nur dann kann es fair ablaufen. Und dazu muss man auch hinterfragen (dürfen). Und die gängigsten Fragen sind doch hier nach mindestens einem konkreten Beweis, wem nützt die ganze Aktion vermeintlich und welche Auswirkungen zieht das eventuell nach sich? Gerade als Vereinsmitglied sollte ich doch um das Wohl des Vereins besorgt sein und im Sinn haben. Ich stehe ja in einer breiten Masse, nicht in der Öffentlichkeit. Mir und allen anderen einfachen Mitgliedern geht es doch da nicht um persönliche Interessen/Eitelkeiten. Es geht um den Verein. Und da kann ich doch nicht einfach auf Zuruf handeln...
Blindes Gottvertrauen in die Führungsriege kann auch der Anfang vom Ende sein und die Demokratie ins Gegenteil verkehren. Ja und Amen sagen ist leicht, aber wenig zielführend. Was wollen wir sein? Mündige Mitglieder oder dummes Stimmvieh? Ich persönlich kenne meine Antwort auf diese Frage.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Muench am 24.01.2021 um 12:56 Uhr bearbeitet
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.

