Pierre-Michel Lasogga
02.07.2010 - 20:21 Uhr
24.12.2011 - 08:08 Uhr
Zitat von meyerhans:
Zitat von O-Brasileiro:
Zitat von an_neum:
Zitat von O-Brasileiro:
Zitat von herthinho2310:
Zitat von kypdurron:
In Löws System spielt doch eh nur ein Mittelstürmer. Solange sich Klose oder Gomez nicht verletzen, erwarte ich da keine Überraschungen, da kann PML machen, was er will.
Genau das denke ich auch und sollte einer vom beiden ausfallen, hat Löw immer ich die Unmengen an 9,5er wie Schürrle, Müller oder Podolski, die er ersatzweise reinbringen kann.
Da muss Lasso schon eine Rückrunde auf " Hunter-Niveau" spielen und selbst dann glaube ich nicht dran...
kommt immer drauf an was für nen Spielertyp er sucht. Wenn er nen 9,5er haben will hat er ne riesen Auswahl, das stimmt schon...aber wenn er nen bulligen Knipser braucht hat er im Prinzip nur PML...oder spielt Carsten Janker noch ? :p
Also erstens gibt es da noch einen Gomez glaub ich und zweitens wüßte ich nicht warum man als moderner Trainer nicht lieber einen 9,5 nehmen würde...
es ging um die möglichen Kandidaten hinter Gomez und Klose...
Zur EM wirds wohl nix mehr, aber sobald Klose mal zurücktritt, bleibt eigentlich nur noch Gomez als dieser Spielertyp. So Löw seine Taktik nicht verändert, denke ich, dass da PML schon eine recht konkurrenzarme Nische besetzt und daher mittelfristig tatsächlich mal auf eine Einladung hoffen kann...
Sehe ich genauso. Dazu kommt ja noch, dass lasogga sich ja auch noch weiter entwickelt. wenn man den Sprung sieht, den er vom ersten halbjahr 2. Liga zum ersten halbjahr erste liga in seinem spiel gemacht hat, dann ist das schon gewaltig.
Das er weiß, wo das tor steht, meine ich noch nicht mal.
Zitat von O-Brasileiro:
Zitat von an_neum:
Zitat von O-Brasileiro:
Zitat von herthinho2310:
Zitat von kypdurron:
In Löws System spielt doch eh nur ein Mittelstürmer. Solange sich Klose oder Gomez nicht verletzen, erwarte ich da keine Überraschungen, da kann PML machen, was er will.
Genau das denke ich auch und sollte einer vom beiden ausfallen, hat Löw immer ich die Unmengen an 9,5er wie Schürrle, Müller oder Podolski, die er ersatzweise reinbringen kann.
Da muss Lasso schon eine Rückrunde auf " Hunter-Niveau" spielen und selbst dann glaube ich nicht dran...
kommt immer drauf an was für nen Spielertyp er sucht. Wenn er nen 9,5er haben will hat er ne riesen Auswahl, das stimmt schon...aber wenn er nen bulligen Knipser braucht hat er im Prinzip nur PML...oder spielt Carsten Janker noch ? :p
Also erstens gibt es da noch einen Gomez glaub ich und zweitens wüßte ich nicht warum man als moderner Trainer nicht lieber einen 9,5 nehmen würde...
es ging um die möglichen Kandidaten hinter Gomez und Klose...
Zur EM wirds wohl nix mehr, aber sobald Klose mal zurücktritt, bleibt eigentlich nur noch Gomez als dieser Spielertyp. So Löw seine Taktik nicht verändert, denke ich, dass da PML schon eine recht konkurrenzarme Nische besetzt und daher mittelfristig tatsächlich mal auf eine Einladung hoffen kann...
Sehe ich genauso. Dazu kommt ja noch, dass lasogga sich ja auch noch weiter entwickelt. wenn man den Sprung sieht, den er vom ersten halbjahr 2. Liga zum ersten halbjahr erste liga in seinem spiel gemacht hat, dann ist das schon gewaltig.
Das er weiß, wo das tor steht, meine ich noch nicht mal.
26.12.2011 - 20:38 Uhr
Zitat von Aeneas:
Grüße!
Hm, denk es war eine anpassung der Transferwerte, wieso wird bei mir Lasso und Kraft den immer noch bei 2,5 Mille gezeigt? oO Beide sind mindestens das Doppelte wert! andere werden gepusht ohne Leistung und ein Lasso geht unter! :/
Langsam wirds mal Zeit...
Bei Kraft sowieso, aber auch bei Lasogga.
Wenn ich sehe, wie im vergangenen Jahr Spieler gepusht wurden, die jetzt nur noch Mittelmaß sind, dann muss man bei diesen beiden auch langsam mal die "Aufsteigerbremse" lösen.
Beide sind das Doppelte wert und würde man sie heute verpflichten wollen, dann könnte man diesen Betrag auch nochmal verdoppeln...
Leno ist für 8mio gewechselt. Die würde mit Sicherheit heute auch kosten.
Grüße!
Hm, denk es war eine anpassung der Transferwerte, wieso wird bei mir Lasso und Kraft den immer noch bei 2,5 Mille gezeigt? oO Beide sind mindestens das Doppelte wert! andere werden gepusht ohne Leistung und ein Lasso geht unter! :/
Langsam wirds mal Zeit...
Bei Kraft sowieso, aber auch bei Lasogga.
Wenn ich sehe, wie im vergangenen Jahr Spieler gepusht wurden, die jetzt nur noch Mittelmaß sind, dann muss man bei diesen beiden auch langsam mal die "Aufsteigerbremse" lösen.
Beide sind das Doppelte wert und würde man sie heute verpflichten wollen, dann könnte man diesen Betrag auch nochmal verdoppeln...
Leno ist für 8mio gewechselt. Die würde mit Sicherheit heute auch kosten.
09.01.2012 - 11:24 Uhr
Quelle: www.transfermarkt.de
Adler-Trikot reizt Lasogga: «Bin Fußball-fanatisch»
Pierre-Michel Lasogga ist 20, liebt seinen Beruf - und hat große Träume. Ein halbes Jahr in der Bundesliga hat Herthas besonderen Typ nicht nur in Berlin bekanntgemacht. Er will noch besser werden.
Herthas Shootingstar fehlt etwas im Trainingscamp an der türkischen Riviera. «Wenn es jeden Tag im Fernsehen Fußball gäbe, würde ich jeden Tag gucken. Ich bin Fußball-fanatisch», sagte Pierre-Michel Lasogga (Foto), der junge und bullige Angreifer des Berliner Bundesligisten. Zwar können die Hertha-Profis im Teamhotel «Cornelia Diamond» von Belek nach einem anstrengenden Übungstag auch mit vielen internationalen TV-Programmen entspannen. Spielübertragungen aber sind derzeit eher selten. So freut sich Lasogga vor allem auf die eigene sportliche Betätigung, die ganz nach seinem Geschmack ist.
«Wir spielen viel Fußball», beschrieb der 20 Jahre junge Angreifer, der in seiner ersten Halbserie als Erstliga-Profi mit sechs Toren auffiel, den Trainingsschwerpunkt des neuen Trainers Michael Skibbe. Kreisspiele, Acht gegen Acht, Spiele über das große Feld - Skibbe schickt seine Spieler im Training immer wieder in den Wettkampf. Lasogga gefällt es: «Ich habe einfach Spaß am Fußball. Vom Abheben bin ich weit entfernt», unterstrich der gebürtige Gladbecker trotz seiner wachsenden Popularität, die er in Berlin genießt.
(...)
Ha Ho He
Pierre-Michel Lasogga ist 20, liebt seinen Beruf - und hat große Träume. Ein halbes Jahr in der Bundesliga hat Herthas besonderen Typ nicht nur in Berlin bekanntgemacht. Er will noch besser werden.
Herthas Shootingstar fehlt etwas im Trainingscamp an der türkischen Riviera. «Wenn es jeden Tag im Fernsehen Fußball gäbe, würde ich jeden Tag gucken. Ich bin Fußball-fanatisch», sagte Pierre-Michel Lasogga (Foto), der junge und bullige Angreifer des Berliner Bundesligisten. Zwar können die Hertha-Profis im Teamhotel «Cornelia Diamond» von Belek nach einem anstrengenden Übungstag auch mit vielen internationalen TV-Programmen entspannen. Spielübertragungen aber sind derzeit eher selten. So freut sich Lasogga vor allem auf die eigene sportliche Betätigung, die ganz nach seinem Geschmack ist.
«Wir spielen viel Fußball», beschrieb der 20 Jahre junge Angreifer, der in seiner ersten Halbserie als Erstliga-Profi mit sechs Toren auffiel, den Trainingsschwerpunkt des neuen Trainers Michael Skibbe. Kreisspiele, Acht gegen Acht, Spiele über das große Feld - Skibbe schickt seine Spieler im Training immer wieder in den Wettkampf. Lasogga gefällt es: «Ich habe einfach Spaß am Fußball. Vom Abheben bin ich weit entfernt», unterstrich der gebürtige Gladbecker trotz seiner wachsenden Popularität, die er in Berlin genießt.
(...)
09.01.2012 - 13:10 Uhr
Zitat von Kicker:
[...] Im weiteren Kreis:
6. Mandzukic
7. Abdellaoue
8. Cissé
Blickfeld:
Guerreo
Hanke
Kießling
Lasogga
Mölders
Pekart
Schlaudraff
Lasogga im Kicker im Blickfeld, das ja alfabetisch sortiert wird. Cissé (Edit: Alle Spiele gemacht, 9 Tore + 3 Vorlagen) hätte er für die nächste Stufe übertrumpfen müssen. Brauch man sich in seiner ersten Liga-Halbserie nicht für schämen denke ich.
[...] Im weiteren Kreis:
6. Mandzukic
7. Abdellaoue
8. Cissé
Blickfeld:
Guerreo
Hanke
Kießling
Lasogga
Mölders
Pekart
Schlaudraff
Lasogga im Kicker im Blickfeld, das ja alfabetisch sortiert wird. Cissé (Edit: Alle Spiele gemacht, 9 Tore + 3 Vorlagen) hätte er für die nächste Stufe übertrumpfen müssen. Brauch man sich in seiner ersten Liga-Halbserie nicht für schämen denke ich.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von OpusLuciferi am 09.01.2012 um 13:12 Uhr bearbeitet
09.01.2012 - 13:26 Uhr
Finde ich absolut in ordnung das Ranking. Wobei man ihn auch schon durchaus in den weiteren Kreis hätte packen können. Gleiches bei Hanke.
Was allerdings ein Mölders oder ein Kießling da drin zu suchen hat ist mir echt schleierhaft. Da hätte ich dann doch eher einen Ramos;) oder Derdiyok reingepackt ;)
Was allerdings ein Mölders oder ein Kießling da drin zu suchen hat ist mir echt schleierhaft. Da hätte ich dann doch eher einen Ramos;) oder Derdiyok reingepackt ;)
10.01.2012 - 18:08 Uhr
Zitat von kicker:
Gegen den Drittligisten verzichtete Trainer Michael Skibbe mit Michael Lassogga (Probleme mit dem Syndesmoseband), Christian Lell (Wadenverhärtung), Thomas Kraft (Rückenprobleme) und Andre Mijatovic (Sprunggelenk) auf vier Stammkräfte.
http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/563070/artikel_ramos-und-djuricin-treffen-fuer-die-hertha.html
Dass einige Fans seinen Namen nicht schreiben können, ist schon komisch genug; dass sogar der kicker dies nicht vermag, ist nur ein weiteres Beispiel für den qualitätsmäßigen Absturz dieser Zeitschrift.
Gegen den Drittligisten verzichtete Trainer Michael Skibbe mit Michael Lassogga (Probleme mit dem Syndesmoseband), Christian Lell (Wadenverhärtung), Thomas Kraft (Rückenprobleme) und Andre Mijatovic (Sprunggelenk) auf vier Stammkräfte.
http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/563070/artikel_ramos-und-djuricin-treffen-fuer-die-hertha.html
Dass einige Fans seinen Namen nicht schreiben können, ist schon komisch genug; dass sogar der kicker dies nicht vermag, ist nur ein weiteres Beispiel für den qualitätsmäßigen Absturz dieser Zeitschrift.
10.01.2012 - 18:15 Uhr
Da kann man auch nicht mit einem Tippfehler argumentieren, das ist ja von vorn bis hinten falsch.
Nachdem Leute wie Mandzukic im erweiterten Kreis standen und Spieler wie kießling ins Blickfeld mit PML kamen, während Ramos vollkommen außen vor bleib, nehme ich die Zeitung sowieso noch weniger ernst als eh schon.
Nachdem Leute wie Mandzukic im erweiterten Kreis standen und Spieler wie kießling ins Blickfeld mit PML kamen, während Ramos vollkommen außen vor bleib, nehme ich die Zeitung sowieso noch weniger ernst als eh schon.
12.01.2012 - 21:11 Uhr
Quelle: www.goal.com
Vorfreude auf den Rückrundenstart
In einem Interview mit der Berliner Zeitung machte der 19-Jährige deutlich, wie sehr er sich auf den Rückrundenstart freut: „Ich kann es kaum erwarten. Zwar macht die Vorbereitung Spaß, weil wir sehr viel mit dem Ball arbeiten, aber ein richtiges Punktspiel ist doch etwas anderes.“ Die Marschroute ist klar: „Wir müssen so schnell wie möglich 40 Punkte einfahren, dann haben wir den Klassenverbleib gesichert und können befreit aufspielen. Wir müssen in den ersten drei Partien gegen Nürnberg, Hamburg und Hannover richtig punkten.“
Lasogga will in die Nationalelf
Dabei will Lasogga seinen bisher erzielten sechs Saison-Tore noch weitere Treffer folgen lassen: „Natürlich bin ich torgeil, das musst du als Stürmer auch sein. Aber es ist egal, wer trifft, wir müssen als Mannschaft Erfolg haben.“ Wenn das gelingt, könnte auch das DFB-Team bald ein Thema werden: „Natürlich träumt jeder Spieler von der Nationalmannschaft, ich auch. Wenn ich weiter hart an mir arbeite, wird es klappen. Ich spiele eine wichtige Rolle bei Hertha, ich habe eine gute Position bei der U21-Auswahl – ich hoffe auch irgendwann bei Herrn Löw. Denn für sein Land aufzulaufen, das ist einfach das Größte“, erklärte der Hertha-Stürmer.
„Gomez ähnelt mir“
Einer, der es bereits in das Team von Jogi Löw geschafft hat, ist Mario Gomez. Auf dessen Pfaden könnte auch Lasogga einmal wandeln - Parallelen gibt es bereits: „Vor allem Bayerns Mario Gomez und Stuttgarts Julian Schieber ähneln mir. Das sind auch Fighter mit Zug zum Tor“, so der gebürtige Gladbecker.
Interview von goal.com In einem Interview mit der Berliner Zeitung machte der 19-Jährige deutlich, wie sehr er sich auf den Rückrundenstart freut: „Ich kann es kaum erwarten. Zwar macht die Vorbereitung Spaß, weil wir sehr viel mit dem Ball arbeiten, aber ein richtiges Punktspiel ist doch etwas anderes.“ Die Marschroute ist klar: „Wir müssen so schnell wie möglich 40 Punkte einfahren, dann haben wir den Klassenverbleib gesichert und können befreit aufspielen. Wir müssen in den ersten drei Partien gegen Nürnberg, Hamburg und Hannover richtig punkten.“
Lasogga will in die Nationalelf
Dabei will Lasogga seinen bisher erzielten sechs Saison-Tore noch weitere Treffer folgen lassen: „Natürlich bin ich torgeil, das musst du als Stürmer auch sein. Aber es ist egal, wer trifft, wir müssen als Mannschaft Erfolg haben.“ Wenn das gelingt, könnte auch das DFB-Team bald ein Thema werden: „Natürlich träumt jeder Spieler von der Nationalmannschaft, ich auch. Wenn ich weiter hart an mir arbeite, wird es klappen. Ich spiele eine wichtige Rolle bei Hertha, ich habe eine gute Position bei der U21-Auswahl – ich hoffe auch irgendwann bei Herrn Löw. Denn für sein Land aufzulaufen, das ist einfach das Größte“, erklärte der Hertha-Stürmer.
„Gomez ähnelt mir“
Einer, der es bereits in das Team von Jogi Löw geschafft hat, ist Mario Gomez. Auf dessen Pfaden könnte auch Lasogga einmal wandeln - Parallelen gibt es bereits: „Vor allem Bayerns Mario Gomez und Stuttgarts Julian Schieber ähneln mir. Das sind auch Fighter mit Zug zum Tor“, so der gebürtige Gladbecker.
13.01.2012 - 00:09 Uhr
Quelle: www.bild.de
Immer wieder leisten sich Fußball-Stars Disziplinlosigkeiten neben dem Platz. Tiefpunkte der jüngeren Vergangenheit: Hertha-Kicker Patrick Ebert (24) musste 56 000 Euro fürs Autospiegel-Abtreten zahlen, drei Lautern-Profis wurden bei Suff-Fahrt und Puff-Besuch erwischt.
Allen Fußballer, die Gefahr laufen genau solche Fehler zu machen, gibt Hertha-Talent Pierre-Michel Lasogga (20) einen guten Rat mit auf den Weg. In der „B.Z.“ nennt der Bubi-Torjäger (6 Saison-Treffer) seinen Leitsatz: „Wer auf Mutti hört, macht keine Fehler.“
Der gute Pierre hat aber wohl nicht allzu gut zugehört, was seine Mama ihm so erzählt hat ;) Allen Fußballer, die Gefahr laufen genau solche Fehler zu machen, gibt Hertha-Talent Pierre-Michel Lasogga (20) einen guten Rat mit auf den Weg. In der „B.Z.“ nennt der Bubi-Torjäger (6 Saison-Treffer) seinen Leitsatz: „Wer auf Mutti hört, macht keine Fehler.“
Wenn man die Bilder von Party-Pete bei Facebook sieht, dann muss Mama Lasogga schnell in die Türkei fliegen und mal sein Hotelzimmer aufräumen :D:D
Da siehts auch nicht besser als bei jedem x-beliebigen "Türkei-Pauschal-All-In-Party-Touristen" :D:D
nicht sehr professionell die beiden Stromberg-Fans ;)
17.01.2012 - 19:25 Uhr
Quelle: www.sport1.de
SPORT1: Herr Lasogga, Sie sind Herthas Topstürmer: Sechs Treffer in weniger als 1000 Spielminuten, dazu noch drei Vorlagen. Wie gehen Sie mit solchen Zahlen um?
Pierre Michel Lasogga: Auf der einen Seite freut es mich sehr, auf der anderen Seite ist gerade mal die Hälfte der Saison rum. Ich kann mich auf solchen Werten bestimmt nicht ausruhen und muss weiter hart arbeiten.
SPORT1: Das klingt sehr bescheiden. Sehen Sie sich denn nicht auch schon jetzt mit 20 Jahren als Führungsspieler?
Lasogga: Im erweiterten Kreis sehe ich mich auf jeden Fall. Ich glaube, ich habe in den letzten Jahren erst mal Leistung gebracht, bevor ich den Mund aufgemacht habe. Und dann hat man auch als junger Spieler etwas zu sagen und wird akzeptiert. Aber zu Spielern, die 30 oder älter sind, wie zum Beispiel Levan Kobiashvili, zu denen schaut man natürlich trotzdem auf. Aber ich fühle mich in der Bundesliga angekommen.
SPORT1: Markus Babbels Abschied in Berlin verlief ziemlich unschön. Wie sehen Sie die Geschichte im Nachhinein?
Lasogga: Es ist schon unglücklich gelaufen, und es hat die Mannschaft zunächst auch getroffen. Die Kommunikation zwischen der Mannschaft und dem Trainer war schließlich sehr gut.
Diashows
SPORT1: Bedauern Sie seinen Abgang? Zumal Babbel, der Sie sogar mal als künftigen Mario Gomez bezeichnet hat, Ihnen in die Bundesliga verholfen hat...
Lasogga: Ich will es so sagen: Es ist so, dass Markus Babbel und Rainer Widmayer (damaliger Co-Trainer, Anm. d. Red.) mich geformt haben und auch die Zusammenarbeit super war. Diese Gomez-Aussage hat mich natürlich auch gefreut damals.
SPORT1: Was macht Nachfolger Michael Skibbe nun anders als Babbel?
Lasogga: Die Trillerpfeife kommt wieder zum Einsatz, das ist vielleicht das sichtbarste Merkmal. Aber nun auch nicht übermäßig, und härter geht es unter dem neuen Trainer auch nicht zu. Die Atmosphäre ist recht entspannt, und er lässt viel mit dem Ball spielen.
SPORT1: Tore macht die Hertha ja nicht zuletzt dank Ihnen. Ist die Abwehr also das eklatanteste Problem angesichts von 26 Gegentoren?
Lasogga: Am Anfang der Saison standen wir aber sehr kompakt, haben sogar in Dortmund gewonnen. Zum Ende der Hinrunde ist es ein bisschen unglücklich gelaufen. Da haben wir viele Tore kassiert - da muss sich das ganze Team angesprochen fühlen. Es gab aber selten Spiele, wo wir klar unterlegen waren.
SPORT1: Mit 20 Punkten ist Hertha als Aufsteiger Tabellen-Elfter, steht dazu im DFB-Pokal-Viertelfinale. Wohin geht die weitere Saison-Reise?
Lasogga: Priorität hat natürlich immer der Klassenerhalt, es träumt bestimmt niemand vom internationalen Geschäft. Aber wir haben an den ersten drei Spieltagen machbare Aufgaben, das kann gut losgehen. Im Pokal ist Gladbach eine harte Nuss. Aber wir spielen zu Hause, und in der Liga (1:2, Anm. d. Red.) hat uns Gladbach nun auch nicht dominiert.
SPORT1: Stichwort Gladbach: Marco Reus ist nicht viel älter als Sie, geht im Sommer von Gladbach nach Dortmund. War es schlau, wie er mit seinem Wechsel umgegangen ist?
Lasogga: Ich glaube, er hat das gut gelöst. Zwei Monate vor Ende der Saison wäre das sicher nicht so gut gewesen. Jetzt aber hat Gladbach Zeit, einen Ersatz zu finden - und Reus ist Profi genug, der wird sich weiter für Borussia reinhängen.
SPORT1: Reus hat Bayern einen Korb gegeben: Könnten Sie sich denn Bayern vorstellen?
Lasogga: Momentan bin ich sehr zufrieden in Berlin. Da fühle ich mich sehr wohl und will noch viel erreichen.
SPORT1: Aber Sie träumen insgeheim von England?
Lasogga: Die Premier League ist Ziel und Traum von mir. Die Art, wie in England gespielt wird, kommt mir sehr nahe. Schon wie die Stürmer da arbeiten, sich reinhauen und keinen Ball verloren geben. Man guckt auch schon mal, wie sich der ein oder andere Stürmer bewegt, wie eben auch ein Wayne Rooney. Ich finde diese Liga sehr anziehend - man weiß nie, was mal wird.
SPORT1: Das gilt ja vielleicht auch für die Nationalmannschaft und die bevorstehende EM...
Lasogga: Davon träume ich schon. Jeder würde lügen, wenn er sagen würde, dass er nicht dran denken würde. Ich spiele jetzt in der U 21, diese Erfahrungen kann mir schon mal keiner nehmen. Mein Ziel ist natürlich die A-Nationalmannschaft. Wenn Jogi Löw anrufen würde, dann würde ich nicht auflegen.
SPORT1: Wie denken Sie eigentlich über die immer wieder aufkommende Debatte darüber, dass Profi-Fußballer sich zu sehr als Söldner verstehen und sich nur bedingt mit ihrem Klub identifizieren?
Lasogga: Alle Fußballer sind in gewisser Weise Söldner. Jeder spielt, um Geld zu verdienen. Die Zeit als Profi ist sehr begrenzt - höchstens 15, 16 Jahre, wenn es gut läuft. Da muss man versuchen, das Geld zusammenzukriegen, dass man danach entspannt leben kann. Aber das tut letztlich wohl jeder, insofern sind auch Journalisten Söldner. Ich finde das Thema wird insgesamt zu hoch gepusht. Denn ein Fußballer wird nie ins Spiel gehen und sagen: "Heute müssen drei Punkte her, weil ich kein Geld mehr auf dem Konto habe." Ich gehe immer raus und will Spaß haben. Dabei denke ich dann bestimmt nicht ans Finanzielle.
SPORT1: Ihr Trainer ist bei Eskisehirspor in der Türkei aus seinem laufenden Vertrag heraus zur Hertha gewechselt. Ist Michael Skibbe auch ein Söldner?
Lasogga: Ich würde da nicht groß unterscheiden zwischen Trainer und Spieler. Auch als Trainer willst du dich weiterentwickeln. Wenn man ein Angebot aus der Bundeliga bekommt, dann würde ich als Trainer nicht ganz so lange überlegen. Der Fan muss verstehen, wenn man den nächsten Schritt machen will.
Lasogga im Interview Pierre Michel Lasogga: Auf der einen Seite freut es mich sehr, auf der anderen Seite ist gerade mal die Hälfte der Saison rum. Ich kann mich auf solchen Werten bestimmt nicht ausruhen und muss weiter hart arbeiten.
SPORT1: Das klingt sehr bescheiden. Sehen Sie sich denn nicht auch schon jetzt mit 20 Jahren als Führungsspieler?
Lasogga: Im erweiterten Kreis sehe ich mich auf jeden Fall. Ich glaube, ich habe in den letzten Jahren erst mal Leistung gebracht, bevor ich den Mund aufgemacht habe. Und dann hat man auch als junger Spieler etwas zu sagen und wird akzeptiert. Aber zu Spielern, die 30 oder älter sind, wie zum Beispiel Levan Kobiashvili, zu denen schaut man natürlich trotzdem auf. Aber ich fühle mich in der Bundesliga angekommen.
SPORT1: Markus Babbels Abschied in Berlin verlief ziemlich unschön. Wie sehen Sie die Geschichte im Nachhinein?
Lasogga: Es ist schon unglücklich gelaufen, und es hat die Mannschaft zunächst auch getroffen. Die Kommunikation zwischen der Mannschaft und dem Trainer war schließlich sehr gut.
Diashows
SPORT1: Bedauern Sie seinen Abgang? Zumal Babbel, der Sie sogar mal als künftigen Mario Gomez bezeichnet hat, Ihnen in die Bundesliga verholfen hat...
Lasogga: Ich will es so sagen: Es ist so, dass Markus Babbel und Rainer Widmayer (damaliger Co-Trainer, Anm. d. Red.) mich geformt haben und auch die Zusammenarbeit super war. Diese Gomez-Aussage hat mich natürlich auch gefreut damals.
SPORT1: Was macht Nachfolger Michael Skibbe nun anders als Babbel?
Lasogga: Die Trillerpfeife kommt wieder zum Einsatz, das ist vielleicht das sichtbarste Merkmal. Aber nun auch nicht übermäßig, und härter geht es unter dem neuen Trainer auch nicht zu. Die Atmosphäre ist recht entspannt, und er lässt viel mit dem Ball spielen.
SPORT1: Tore macht die Hertha ja nicht zuletzt dank Ihnen. Ist die Abwehr also das eklatanteste Problem angesichts von 26 Gegentoren?
Lasogga: Am Anfang der Saison standen wir aber sehr kompakt, haben sogar in Dortmund gewonnen. Zum Ende der Hinrunde ist es ein bisschen unglücklich gelaufen. Da haben wir viele Tore kassiert - da muss sich das ganze Team angesprochen fühlen. Es gab aber selten Spiele, wo wir klar unterlegen waren.
SPORT1: Mit 20 Punkten ist Hertha als Aufsteiger Tabellen-Elfter, steht dazu im DFB-Pokal-Viertelfinale. Wohin geht die weitere Saison-Reise?
Lasogga: Priorität hat natürlich immer der Klassenerhalt, es träumt bestimmt niemand vom internationalen Geschäft. Aber wir haben an den ersten drei Spieltagen machbare Aufgaben, das kann gut losgehen. Im Pokal ist Gladbach eine harte Nuss. Aber wir spielen zu Hause, und in der Liga (1:2, Anm. d. Red.) hat uns Gladbach nun auch nicht dominiert.
SPORT1: Stichwort Gladbach: Marco Reus ist nicht viel älter als Sie, geht im Sommer von Gladbach nach Dortmund. War es schlau, wie er mit seinem Wechsel umgegangen ist?
Lasogga: Ich glaube, er hat das gut gelöst. Zwei Monate vor Ende der Saison wäre das sicher nicht so gut gewesen. Jetzt aber hat Gladbach Zeit, einen Ersatz zu finden - und Reus ist Profi genug, der wird sich weiter für Borussia reinhängen.
SPORT1: Reus hat Bayern einen Korb gegeben: Könnten Sie sich denn Bayern vorstellen?
Lasogga: Momentan bin ich sehr zufrieden in Berlin. Da fühle ich mich sehr wohl und will noch viel erreichen.
SPORT1: Aber Sie träumen insgeheim von England?
Lasogga: Die Premier League ist Ziel und Traum von mir. Die Art, wie in England gespielt wird, kommt mir sehr nahe. Schon wie die Stürmer da arbeiten, sich reinhauen und keinen Ball verloren geben. Man guckt auch schon mal, wie sich der ein oder andere Stürmer bewegt, wie eben auch ein Wayne Rooney. Ich finde diese Liga sehr anziehend - man weiß nie, was mal wird.
SPORT1: Das gilt ja vielleicht auch für die Nationalmannschaft und die bevorstehende EM...
Lasogga: Davon träume ich schon. Jeder würde lügen, wenn er sagen würde, dass er nicht dran denken würde. Ich spiele jetzt in der U 21, diese Erfahrungen kann mir schon mal keiner nehmen. Mein Ziel ist natürlich die A-Nationalmannschaft. Wenn Jogi Löw anrufen würde, dann würde ich nicht auflegen.
SPORT1: Wie denken Sie eigentlich über die immer wieder aufkommende Debatte darüber, dass Profi-Fußballer sich zu sehr als Söldner verstehen und sich nur bedingt mit ihrem Klub identifizieren?
Lasogga: Alle Fußballer sind in gewisser Weise Söldner. Jeder spielt, um Geld zu verdienen. Die Zeit als Profi ist sehr begrenzt - höchstens 15, 16 Jahre, wenn es gut läuft. Da muss man versuchen, das Geld zusammenzukriegen, dass man danach entspannt leben kann. Aber das tut letztlich wohl jeder, insofern sind auch Journalisten Söldner. Ich finde das Thema wird insgesamt zu hoch gepusht. Denn ein Fußballer wird nie ins Spiel gehen und sagen: "Heute müssen drei Punkte her, weil ich kein Geld mehr auf dem Konto habe." Ich gehe immer raus und will Spaß haben. Dabei denke ich dann bestimmt nicht ans Finanzielle.
SPORT1: Ihr Trainer ist bei Eskisehirspor in der Türkei aus seinem laufenden Vertrag heraus zur Hertha gewechselt. Ist Michael Skibbe auch ein Söldner?
Lasogga: Ich würde da nicht groß unterscheiden zwischen Trainer und Spieler. Auch als Trainer willst du dich weiterentwickeln. Wenn man ein Angebot aus der Bundeliga bekommt, dann würde ich als Trainer nicht ganz so lange überlegen. Der Fan muss verstehen, wenn man den nächsten Schritt machen will.
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