Perspektive der Eintracht
15.02.2009 - 01:30 Uhr
04.11.2022 - 15:34 Uhr
Zitat von Natiwillmit
Triplesieger SGE bei 100€ Einsatz = 14 Mio Gewinn.
Hoffe die SGE setzt nen 1000er...
Triplesieger SGE bei 100€ Einsatz = 14 Mio Gewinn.
Hoffe die SGE setzt nen 1000er...

Wo muss man einzahlen...

04.11.2022 - 16:00 Uhr
Zitat von Feridy
Wo muss man einzahlen...

Zitat von Natiwillmit
Triplesieger SGE bei 100€ Einsatz = 14 Mio Gewinn.
Hoffe die SGE setzt nen 1000er...
Triplesieger SGE bei 100€ Einsatz = 14 Mio Gewinn.
Hoffe die SGE setzt nen 1000er...

Wo muss man einzahlen...


Weiß nicht ob ein direkter link hier als Werbung zählen würde. Google mal etwas mit "bet" & "311".
04.11.2022 - 16:21 Uhr
Auch wenn er schon zwei Tage alt ist (hab ihn aber noch nicht hier gesehen, der Artikel hier liest sich unfassbar gut.
Unglaublich geil, zu sehen, wie die Lobeshymnen auf die Eintracht von außerhalb des Vereins einfach nicht abreißen. Das ist schon ziemlich geil mitanzusehen als Fan.
Ich habe gestern in meinem Lieblingspodcast zum Thema Fußball (50+2) nochmal eine Diskussion mitbekommen, die ich bisher nie so bedacht habe. Der eine von beiden Hosts ist leidenschaftlicher Eintrachtfan und hat, wie wir alle eben, diese typische "die SGE ist eine Diva, wir haben so viel Schlimmes erlebt"-Einstellung. Und der andere meinte gestern, dass wir langsam an einem Punkt sind, wo wir mit unserem Gejammer mal sehr aufpassen und die Klappe halten müssten.
Wenn man darauf schaut, dass die Eintracht seit März 2016 keinen Trainer mehr entlassen hat (nur Freiburg hat das länger nicht gemacht, und die sind in der Hinsicht ja sowieso außer Konkurrenz), seit der überstandenen Relegation als einziges deutsches Team neben den Bayern und dem BVB zwei Titel gewonnen hat, als einziges deutsches Team neben dem FCB einen europäischen Titel... da fällt es mir schwer, dem Mann zu widersprechen.
Vielleicht ist es echt mal ein wenig an der Zeit, die Perspektive auf das eigene Fandasein ein wenig zu verändern. Die Eintracht passt ihr Selbstverständnis ja auch den neuen Gegebenheiten hin.
Unglaublich geil, zu sehen, wie die Lobeshymnen auf die Eintracht von außerhalb des Vereins einfach nicht abreißen. Das ist schon ziemlich geil mitanzusehen als Fan.
Ich habe gestern in meinem Lieblingspodcast zum Thema Fußball (50+2) nochmal eine Diskussion mitbekommen, die ich bisher nie so bedacht habe. Der eine von beiden Hosts ist leidenschaftlicher Eintrachtfan und hat, wie wir alle eben, diese typische "die SGE ist eine Diva, wir haben so viel Schlimmes erlebt"-Einstellung. Und der andere meinte gestern, dass wir langsam an einem Punkt sind, wo wir mit unserem Gejammer mal sehr aufpassen und die Klappe halten müssten.
Wenn man darauf schaut, dass die Eintracht seit März 2016 keinen Trainer mehr entlassen hat (nur Freiburg hat das länger nicht gemacht, und die sind in der Hinsicht ja sowieso außer Konkurrenz), seit der überstandenen Relegation als einziges deutsches Team neben den Bayern und dem BVB zwei Titel gewonnen hat, als einziges deutsches Team neben dem FCB einen europäischen Titel... da fällt es mir schwer, dem Mann zu widersprechen.
Vielleicht ist es echt mal ein wenig an der Zeit, die Perspektive auf das eigene Fandasein ein wenig zu verändern. Die Eintracht passt ihr Selbstverständnis ja auch den neuen Gegebenheiten hin.
06.11.2022 - 09:09 Uhr
Zitat von CornyTalks
Auch wenn er schon zwei Tage alt ist (hab ihn aber noch nicht hier gesehen, der Artikel hier liest sich unfassbar gut.
Unglaublich geil, zu sehen, wie die Lobeshymnen auf die Eintracht von außerhalb des Vereins einfach nicht abreißen. Das ist schon ziemlich geil mitanzusehen als Fan.
Ich habe gestern in meinem Lieblingspodcast zum Thema Fußball (50+2) nochmal eine Diskussion mitbekommen, die ich bisher nie so bedacht habe. Der eine von beiden Hosts ist leidenschaftlicher Eintrachtfan und hat, wie wir alle eben, diese typische "die SGE ist eine Diva, wir haben so viel Schlimmes erlebt"-Einstellung. Und der andere meinte gestern, dass wir langsam an einem Punkt sind, wo wir mit unserem Gejammer mal sehr aufpassen und die Klappe halten müssten.
Wenn man darauf schaut, dass die Eintracht seit März 2016 keinen Trainer mehr entlassen hat (nur Freiburg hat das länger nicht gemacht, und die sind in der Hinsicht ja sowieso außer Konkurrenz), seit der überstandenen Relegation als einziges deutsches Team neben den Bayern und dem BVB zwei Titel gewonnen hat, als einziges deutsches Team neben dem FCB einen europäischen Titel... da fällt es mir schwer, dem Mann zu widersprechen.
Vielleicht ist es echt mal ein wenig an der Zeit, die Perspektive auf das eigene Fandasein ein wenig zu verändern. Die Eintracht passt ihr Selbstverständnis ja auch den neuen Gegebenheiten hin.
Auch wenn er schon zwei Tage alt ist (hab ihn aber noch nicht hier gesehen, der Artikel hier liest sich unfassbar gut.
Unglaublich geil, zu sehen, wie die Lobeshymnen auf die Eintracht von außerhalb des Vereins einfach nicht abreißen. Das ist schon ziemlich geil mitanzusehen als Fan.
Ich habe gestern in meinem Lieblingspodcast zum Thema Fußball (50+2) nochmal eine Diskussion mitbekommen, die ich bisher nie so bedacht habe. Der eine von beiden Hosts ist leidenschaftlicher Eintrachtfan und hat, wie wir alle eben, diese typische "die SGE ist eine Diva, wir haben so viel Schlimmes erlebt"-Einstellung. Und der andere meinte gestern, dass wir langsam an einem Punkt sind, wo wir mit unserem Gejammer mal sehr aufpassen und die Klappe halten müssten.
Wenn man darauf schaut, dass die Eintracht seit März 2016 keinen Trainer mehr entlassen hat (nur Freiburg hat das länger nicht gemacht, und die sind in der Hinsicht ja sowieso außer Konkurrenz), seit der überstandenen Relegation als einziges deutsches Team neben den Bayern und dem BVB zwei Titel gewonnen hat, als einziges deutsches Team neben dem FCB einen europäischen Titel... da fällt es mir schwer, dem Mann zu widersprechen.
Vielleicht ist es echt mal ein wenig an der Zeit, die Perspektive auf das eigene Fandasein ein wenig zu verändern. Die Eintracht passt ihr Selbstverständnis ja auch den neuen Gegebenheiten hin.
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06.11.2022 - 12:17 Uhr
Mir gefällt es, das man seit Krösche nun auch wieder vermehrt auf junge, noch nicht fertige Talente setzt.
Nur so kommt man dauerhaft nach oben, so lange uns die richtig grossen Sponsoren noch fehlen.
Klar wird auch mal das ein oder andere Talent floppen aber das Risiko ist wesentlich überschaubarer und selbst bei Zalazar, Joveljic, Blanco, Garcia oder Akman hat man am Ende noch ein Plus erwirtschaftet.
Ist ein langer Weg und man braucht viel Geduld und es wir auch Rückschläge geben aber ich bin mir sicher das die Kurve auf lange Sicht stetig nach oben gehen wird.
Spieler wie Pfeiffer, Ullrich, Aaronson, Morgalla und Duran finde ich wesentlich interessanter und spannender als zb. einen Gosens oder Alario.
Ich hätte auch keine Bauchschmerzen wenn man Alario ODER Borre im Winter verkauft und dafür 2 junge Stürmer in der Kader holt wie Nacho oder Duran.
Nur so kommt man dauerhaft nach oben, so lange uns die richtig grossen Sponsoren noch fehlen.
Klar wird auch mal das ein oder andere Talent floppen aber das Risiko ist wesentlich überschaubarer und selbst bei Zalazar, Joveljic, Blanco, Garcia oder Akman hat man am Ende noch ein Plus erwirtschaftet.
Ist ein langer Weg und man braucht viel Geduld und es wir auch Rückschläge geben aber ich bin mir sicher das die Kurve auf lange Sicht stetig nach oben gehen wird.
Spieler wie Pfeiffer, Ullrich, Aaronson, Morgalla und Duran finde ich wesentlich interessanter und spannender als zb. einen Gosens oder Alario.
Ich hätte auch keine Bauchschmerzen wenn man Alario ODER Borre im Winter verkauft und dafür 2 junge Stürmer in der Kader holt wie Nacho oder Duran.
06.11.2022 - 12:31 Uhr
Die gesunde Mischung machts und das schon immer.
Die von Dir aufgezählten spielen aktuell nur eine geringe Rolle bei uns im Kader - aber an Spielern wie Trapp, Rode und Götze oder auch Hasebe und früher Hinti sieht man einfach, dass es eben nicht nur mit jungen Spielern geht.
Und man merkt auch hier immer wieder bei manchen Usern, dass diese eines NICHT haben - und zwar bissi Geduld..... und genau das ist unabdingbar bei jungen Spielern, die brauchen einfach normalerweise Zeit (wenn man nicht die Jahrhundert-Talente wie Haaland oder Bellingham, usw. hat).
Das macht Krösche bei uns aber sowas von genau richtig und das wird auch zukünftig so passieren und Glasner geht diesen Weg ja auch sehr gerne mit, da braucht sich meiner Einschätzung nach keiner Gedanken oder gar Sorgen machen.
Für unsere Weiterentwicklung oder auch für das Halten des momentanen Niveaus ist es aber natürlich genau so wichtig, dass die wirtschaftlichen Voraussetzungen gegeben sind.
Dank der CL und des EL-Sieges konnten wir die Corona-Verluste kompensieren, das ist überragend und war so was von wichtig!!
Nur werden wir das (logischerweise) nicht saisonal erleben und daher verstehe ich bis Heute nicht, wie man den Antrag vom Eintracht-Mitglied damals so abfeierte.....
Keiner der Verantwortlichen würde die Eintracht mit Haut und Haaren verkaufen, schon gar nicht an fragwürdige Investoren! Aber man würde sich sehr gut überlegt neue wirtschaftliche Stärke gerne ins Boot holen MIT eben Leuten, die ebenfalls den Adler im Herzen tragen und eben nicht primär den "Return of Investment" im Auge haben (diese will man gar nicht bei uns).
Da sind wir ja in sehr guten Gesprächen aber alleine dieser Antrag zeigte ja, dass manche nicht so wirklich verstanden haben, worum es dem AR und Hellmann und Co. eigentlich gehen.
Es geht (wenn ich es richtig verstanden habe...) rein darum, dass man sich wirtschaftlich für die kommenden Jahre ein großes Stück weit unabhängiger von sportlichen Erfolgen macht.
Damit man eben nicht nach einer "normalen" Saison (wo man ggf. nicht die internationalen Plätze erreicht) nicht mehr in der Lage wäre, den Kader zu bezahlen ohne zu verkaufen, usw.
Dieses Vorhaben macht absolut Sinn und ich bin auch sehr dafür - wir sehen ja, was hier bei uns möglich ist und wenn wir uns demnächst neben den sportlichen Aspekten auch wirtschaftlich mit manchen Vereinen messen können (natürlich nicht mit den Großen!!), dann werden wir auch in der Lage sein, gewisse Spieler zu halten oder auch gewisse Spieler zu bekommen, die vor 3 Jahren niemals zu uns gekommen wären.
Die Perspektive bei uns ist seit einigen Jahren schon sehr gut, aber besser als Momentan war sie nie......
Die von Dir aufgezählten spielen aktuell nur eine geringe Rolle bei uns im Kader - aber an Spielern wie Trapp, Rode und Götze oder auch Hasebe und früher Hinti sieht man einfach, dass es eben nicht nur mit jungen Spielern geht.
Und man merkt auch hier immer wieder bei manchen Usern, dass diese eines NICHT haben - und zwar bissi Geduld..... und genau das ist unabdingbar bei jungen Spielern, die brauchen einfach normalerweise Zeit (wenn man nicht die Jahrhundert-Talente wie Haaland oder Bellingham, usw. hat).
Das macht Krösche bei uns aber sowas von genau richtig und das wird auch zukünftig so passieren und Glasner geht diesen Weg ja auch sehr gerne mit, da braucht sich meiner Einschätzung nach keiner Gedanken oder gar Sorgen machen.
Für unsere Weiterentwicklung oder auch für das Halten des momentanen Niveaus ist es aber natürlich genau so wichtig, dass die wirtschaftlichen Voraussetzungen gegeben sind.
Dank der CL und des EL-Sieges konnten wir die Corona-Verluste kompensieren, das ist überragend und war so was von wichtig!!
Nur werden wir das (logischerweise) nicht saisonal erleben und daher verstehe ich bis Heute nicht, wie man den Antrag vom Eintracht-Mitglied damals so abfeierte.....
Keiner der Verantwortlichen würde die Eintracht mit Haut und Haaren verkaufen, schon gar nicht an fragwürdige Investoren! Aber man würde sich sehr gut überlegt neue wirtschaftliche Stärke gerne ins Boot holen MIT eben Leuten, die ebenfalls den Adler im Herzen tragen und eben nicht primär den "Return of Investment" im Auge haben (diese will man gar nicht bei uns).
Da sind wir ja in sehr guten Gesprächen aber alleine dieser Antrag zeigte ja, dass manche nicht so wirklich verstanden haben, worum es dem AR und Hellmann und Co. eigentlich gehen.
Es geht (wenn ich es richtig verstanden habe...) rein darum, dass man sich wirtschaftlich für die kommenden Jahre ein großes Stück weit unabhängiger von sportlichen Erfolgen macht.
Damit man eben nicht nach einer "normalen" Saison (wo man ggf. nicht die internationalen Plätze erreicht) nicht mehr in der Lage wäre, den Kader zu bezahlen ohne zu verkaufen, usw.
Dieses Vorhaben macht absolut Sinn und ich bin auch sehr dafür - wir sehen ja, was hier bei uns möglich ist und wenn wir uns demnächst neben den sportlichen Aspekten auch wirtschaftlich mit manchen Vereinen messen können (natürlich nicht mit den Großen!!), dann werden wir auch in der Lage sein, gewisse Spieler zu halten oder auch gewisse Spieler zu bekommen, die vor 3 Jahren niemals zu uns gekommen wären.
Die Perspektive bei uns ist seit einigen Jahren schon sehr gut, aber besser als Momentan war sie nie......
06.11.2022 - 16:04 Uhr
Zitat von eagle1978
Für unsere Weiterentwicklung oder auch für das Halten des momentanen Niveaus ist es aber natürlich genau so wichtig, dass die wirtschaftlichen Voraussetzungen gegeben sind.
Dank der CL und des EL-Sieges konnten wir die Corona-Verluste kompensieren, das ist überragend und war so was von wichtig!!
Nur werden wir das (logischerweise) nicht saisonal erleben und daher verstehe ich bis Heute nicht, wie man den Antrag vom Eintracht-Mitglied damals so abfeierte.....
Keiner der Verantwortlichen würde die Eintracht mit Haut und Haaren verkaufen, schon gar nicht an fragwürdige Investoren! Aber man würde sich sehr gut überlegt neue wirtschaftliche Stärke gerne ins Boot holen MIT eben Leuten, die ebenfalls den Adler im Herzen tragen und eben nicht primär den "Return of Investment" im Auge haben (diese will man gar nicht bei uns).
Da sind wir ja in sehr guten Gesprächen aber alleine dieser Antrag zeigte ja, dass manche nicht so wirklich verstanden haben, worum es dem AR und Hellmann und Co. eigentlich gehen.
Es geht (wenn ich es richtig verstanden habe...) rein darum, dass man sich wirtschaftlich für die kommenden Jahre ein großes Stück weit unabhängiger von sportlichen Erfolgen macht.
Damit man eben nicht nach einer "normalen" Saison (wo man ggf. nicht die internationalen Plätze erreicht) nicht mehr in der Lage wäre, den Kader zu bezahlen ohne zu verkaufen, usw.
Dieses Vorhaben macht absolut Sinn und ich bin auch sehr dafür - wir sehen ja, was hier bei uns möglich ist und wenn wir uns demnächst neben den sportlichen Aspekten auch wirtschaftlich mit manchen Vereinen messen können (natürlich nicht mit den Großen!!), dann werden wir auch in der Lage sein, gewisse Spieler zu halten oder auch gewisse Spieler zu bekommen, die vor 3 Jahren niemals zu uns gekommen wären.
Die Perspektive bei uns ist seit einigen Jahren schon sehr gut, aber besser als Momentan war sie nie......
Für unsere Weiterentwicklung oder auch für das Halten des momentanen Niveaus ist es aber natürlich genau so wichtig, dass die wirtschaftlichen Voraussetzungen gegeben sind.
Dank der CL und des EL-Sieges konnten wir die Corona-Verluste kompensieren, das ist überragend und war so was von wichtig!!
Nur werden wir das (logischerweise) nicht saisonal erleben und daher verstehe ich bis Heute nicht, wie man den Antrag vom Eintracht-Mitglied damals so abfeierte.....
Keiner der Verantwortlichen würde die Eintracht mit Haut und Haaren verkaufen, schon gar nicht an fragwürdige Investoren! Aber man würde sich sehr gut überlegt neue wirtschaftliche Stärke gerne ins Boot holen MIT eben Leuten, die ebenfalls den Adler im Herzen tragen und eben nicht primär den "Return of Investment" im Auge haben (diese will man gar nicht bei uns).
Da sind wir ja in sehr guten Gesprächen aber alleine dieser Antrag zeigte ja, dass manche nicht so wirklich verstanden haben, worum es dem AR und Hellmann und Co. eigentlich gehen.
Es geht (wenn ich es richtig verstanden habe...) rein darum, dass man sich wirtschaftlich für die kommenden Jahre ein großes Stück weit unabhängiger von sportlichen Erfolgen macht.
Damit man eben nicht nach einer "normalen" Saison (wo man ggf. nicht die internationalen Plätze erreicht) nicht mehr in der Lage wäre, den Kader zu bezahlen ohne zu verkaufen, usw.
Dieses Vorhaben macht absolut Sinn und ich bin auch sehr dafür - wir sehen ja, was hier bei uns möglich ist und wenn wir uns demnächst neben den sportlichen Aspekten auch wirtschaftlich mit manchen Vereinen messen können (natürlich nicht mit den Großen!!), dann werden wir auch in der Lage sein, gewisse Spieler zu halten oder auch gewisse Spieler zu bekommen, die vor 3 Jahren niemals zu uns gekommen wären.
Die Perspektive bei uns ist seit einigen Jahren schon sehr gut, aber besser als Momentan war sie nie......
Hhhhm, ich würde da ganz gerne noch mal nachhaken, weil es mich wirklich interessiert. Denn ich empfand das Anliegen als nicht konkret genug.
Aber natürlich muss man Herrn Frankenbach Glauben schenken, wenn "er ein düsteres Bild zu den Finanzen malt und warb eindrücklich für eine Kapitalmaßnahme der Fußball-AG, die dann aber den Anteil des Muttervereins verwässern würde. Da das Eigenkapital aber nur noch bei sechs Millionen Euro liege, sei eine Zufuhr unumgänglich. „Das ist eine dramatische Situation.“"
Dem "Dringlichkeitsantrag des Mitglieds Sebastian Braun, der forderte, dass die Anteile des eingetragenen Vereins nicht unter 60 Prozent fallen dürften und ein Investor nicht mehr als 24,9 Prozent halten dürfe, um eine Sperrminorität zu vermeiden." wurde zugestimmt. https://www.fr.de/eintracht-frankfurt/kuschelkurs-eintracht-frankfurt-nicht-nur-auf-91814279.html
Die derzeitige Verteilung hat ja folgende Anteile:
67,89 %: Eintracht Frankfurt e. V.
16,81 %: Freunde des Adlers GmbH
7,30 %: Freunde der Eintracht Frankfurt AG
5,00 %: Herzschlag Eintracht GmbH
3,00 %: Steubing AG
Wir sprechen bei 50+1 also sowieso maximal noch über das Tafelsilber zwischen 50,1 und 67,89%.
Wieviel ist 1% wert? Dem sympathischen Hertha Investor war das aufstrebende Big City Club Projekt pro 1% etwa 5.7 mio. wert gewesen - okay - vor Corona, aber auch ohne sportlichen Erfolg in den vorhergehenden Jahren.
Wieviel Geld brauchen wir? Wollen wir wieder zurück zum alten Eigenkapital (42 mio. in 2021 oder 68 mio. in 2019?)) oder soll in der Zeit des größten sportlichen Erfolgs und somit auch des derzeit größten Marktwertes, ein höherer Puffer aufgebaut werden?
Wieviele Prozent müssten tatsächlich verkauft werden, um den geforderten Spielraum zu generieren?
Wer ist denn der ominöse Neue, der aus der Region kommt und sich mit dem Herzen auf der Brust so verbunden fühlt, dass man keine Angst vor einem zweiten Fall Windhorst, Alpstaeg (FC Luzern) oder anderen haben muss?
Wenn bei uns 1% etwa 5 mio. Euro wert wäre, dann könnte man für 7,89% verkaufter Anteile, das Eigenkapital wieder um knapp 40 mio. erhöhen. Reicht das nicht? Was wollen wir verkaufen, wenn es aus irgendwelchen Gründen noch mal zu längerfristigen Zuschauer Ausschlüssen und somit Einnahme Einbußen kommen sollte?
Wenn dem Neuen Anteilseigner 7,89% nicht ausreichen, weil er sich vielleicht 10,12 oder 15% vorgestellt oder gewünscht hat, dann könnten eventuell ja auch die anderen Anteilseigner darüber nachdenken, ob sie nicht ein paar Prozentpunkte verkaufen wollen würden. Immerhin ist der Preis derzeit ja eigentlich recht weit oben anzusiedeln....
Mir ist das alles irgendwie zu wischie-waschie, aber ich bin auch nicht nah genug dran. Deshalb meine ernst gemeinte Frage.
Am besten nimmt man jetzt erst einmal die zusätzlichen Einnahmen für die nächste CL Runde und sollte damit das Eigenkapital, trotz Ausgaben für Reisen und Spielprämien, etwa um 10 mio. wieder aufstocken können. Wenn noch eine Runde dazukommt, wieder ab aufs Konto! DFB ist im Verhältnis nur Kleingeld, aber trotzdem - jede Runde weiter, ab aufs Konto. Am Ende der Saison, jeder BuLi Tabellenplatz ist trotz geringen TV Einnahmen ca. 1,5-1,8 mio. wert und wenn man mit Platz 6 kalkuliert hat und wird am Ende vierter - zusätzliche Einnahmen gehen ab aufs Konto.
Wieviel Geld brauchen wir?
Wäre ich jetzt Hertha Fan, dann würde mir der Hintern tatsächlich ganz schön auf Grundeis gehen.
06.11.2022 - 17:00 Uhr
Da wir alle die Kontoauszüge (und nur dann könnte man genau drüber sprechen, dann erst würde man die Zahlen genau kennen) nicht sehen werden, bleibt uns nur Spekulieren.
Man muss aber auch dazu sagen, dass seit dieser Mitglieder-Versammlung auch wieder einiges sich getan hat und wir beispielsweise die KO-Phase der CL erreicht haben und damit auch ca. 15 Mio. mehr eingenommen haben bzw. dann 2023 einnehmen werden.
Dennoch ist es ein MUSS für einen nachdenkenden und vorausschauend-arbeitenden Offiziellen in dieser aktuellen Hochphase (wir hatten es ja schon mitbekommen, die Eintracht war noch nie mehr wert als momentan) alles zu tun, damit man dieses Momentum überall so gut es geht ausnutzt.
Wie konkret das passieren wird, weiß auch ich noch nicht; bin aber sehr drauf gespannt, weil wir auch u.a. hiermit eine gute weitere Zukunft in der oberen Hälfte der Liga zwar nicht garantieren können - aber dennoch deutlich realistischer werden lassen.
Man muss aber auch dazu sagen, dass seit dieser Mitglieder-Versammlung auch wieder einiges sich getan hat und wir beispielsweise die KO-Phase der CL erreicht haben und damit auch ca. 15 Mio. mehr eingenommen haben bzw. dann 2023 einnehmen werden.
Dennoch ist es ein MUSS für einen nachdenkenden und vorausschauend-arbeitenden Offiziellen in dieser aktuellen Hochphase (wir hatten es ja schon mitbekommen, die Eintracht war noch nie mehr wert als momentan) alles zu tun, damit man dieses Momentum überall so gut es geht ausnutzt.
Wie konkret das passieren wird, weiß auch ich noch nicht; bin aber sehr drauf gespannt, weil wir auch u.a. hiermit eine gute weitere Zukunft in der oberen Hälfte der Liga zwar nicht garantieren können - aber dennoch deutlich realistischer werden lassen.
06.11.2022 - 18:00 Uhr
War jetzt auch nicht als 'Angriff' auf dich zu bewerten, sondern wie gesagt eine ernst gemeinte Frage. Du weißt ja das ich mich auch immer gerne bei finanziellen Themen melde.
Ja, die Kontoauszüge kennen wir natürlich alle nicht, aber wenn Frankenbach von nur noch 6 mio. Eigenkapital spricht, dann wird das leider wohl so zutreffen. Und da wir die vorhergehenden Zahlen aus den Geschäftszahlen kennen, kann man mMn sehr gut nachrechnen, dass das diesjährig kommunizierte Corona Minus eigentlich genau dem Wert entspricht, um den das Eigenkapital gesunken ist. (Zumindest Mal als einfache Bierdeckel Rechnung.) Ähnlich kann man das in den kürzlich veröffentlichten Geschäftszahlen der Hertha heraus lesen.
Ja, nur noch 6 mio. Eigenkapital ist mir auch zu wenig und es gibt auch derzeit kaum einen besseren Zeitpunkt, als noch mal etwas zu verkaufen, weil man das Geld derzeit auch einfach als Sicherheit benötigt. Keine Gegenwehr.
Und wir haben ja auch schon soeben festgestellt, dass wir seither schon wieder mit etwas mehr Einnahmen rechnen dürfen (CL). Das sollte die finanzielle Situation zumindest schon mal wieder etwas entspannen, aber optimal ist dies mMn sicherlich auch immer noch nicht. Ich rechne schon mit dem Wunsch, mindestens wieder auf 45-50 zu kommen, denn anders kann ich mir das einstig vom Aufsichtsrat geforderten wirtschaftlichen Plus von 40 mio. an Krösche, nicht wirklich zusammenreimen.
Aber gut, wenn man wirklich schon einen konkreten neuen Interessenten hätte, dann sollte man eventuell mal die Katze aus dem Sack lassen. Nur so in die Zukunft einen 17,79% Freifahrtschein auszustellen ist mir da zu wenig - halt zu wischie-waschie und wir könnten für zukünftig noch mal schlechte Zeiten, nicht noch einmal Nachlegen! Man sieht ja an Schalke, Bremen, Hertha und Anderen zuvor, dass sie binnen wenigen sportlich schlechten Jahren, an ihre wirtschaftlichen Grenzen gebracht wurden. Hast du dann nichts mehr zum Nachlegen, so ähnlich wie ja auch einstmals unsere Eintracht noch gerettet wurde, dann gehen die Lichter aus.
Ich stelle mich ja jetzt auch nicht gegen die Kapitalerhöhung, aber ich würde gerne mehr Hintergründe wissen. Z.B. auch einfach mal eine Summe, die man sich pro 1% erwünscht/erwartet.
Um abschließend gerne noch mal auf meine damals absurde Idee von Apple zurück zu kommen - nur so als Beispiel
- wenn die also jetzt gerne als ein strategischer Investor einsteigen wollen würden, weil sie ja auch einen Geschäftszweig aufgebaut haben und ihn weiter expandieren, der mit Fußball zu tun hat (z.b. alle MLS Spiele kostenlos auf Apple TV), dann kann man von mir aus auch darüber nachdenken. (Trachen zumindest nen Appel umher, wenn's scho kaan Adler is.) Die Allianz ist ja bei den Bayern nicht nur Namensgeber für das Stadion (separater Sponsoring Vertrag) sondern vor allem schon seit vielen Jahren ein ruhiger und angenehmer Anteilseigner. Nicht auf das schnelle Geld ausgelegt und nichts was dem Fußball schadet - eine win-win Situation, wie es auch sein soll. Apple wäre da schon grenzwertiger aber immerhin zumindest kein sportwashing Versuch und kein Investor, des Geld verdienen wollen.
Ja, die Kontoauszüge kennen wir natürlich alle nicht, aber wenn Frankenbach von nur noch 6 mio. Eigenkapital spricht, dann wird das leider wohl so zutreffen. Und da wir die vorhergehenden Zahlen aus den Geschäftszahlen kennen, kann man mMn sehr gut nachrechnen, dass das diesjährig kommunizierte Corona Minus eigentlich genau dem Wert entspricht, um den das Eigenkapital gesunken ist. (Zumindest Mal als einfache Bierdeckel Rechnung.) Ähnlich kann man das in den kürzlich veröffentlichten Geschäftszahlen der Hertha heraus lesen.
Ja, nur noch 6 mio. Eigenkapital ist mir auch zu wenig und es gibt auch derzeit kaum einen besseren Zeitpunkt, als noch mal etwas zu verkaufen, weil man das Geld derzeit auch einfach als Sicherheit benötigt. Keine Gegenwehr.
Und wir haben ja auch schon soeben festgestellt, dass wir seither schon wieder mit etwas mehr Einnahmen rechnen dürfen (CL). Das sollte die finanzielle Situation zumindest schon mal wieder etwas entspannen, aber optimal ist dies mMn sicherlich auch immer noch nicht. Ich rechne schon mit dem Wunsch, mindestens wieder auf 45-50 zu kommen, denn anders kann ich mir das einstig vom Aufsichtsrat geforderten wirtschaftlichen Plus von 40 mio. an Krösche, nicht wirklich zusammenreimen.
Aber gut, wenn man wirklich schon einen konkreten neuen Interessenten hätte, dann sollte man eventuell mal die Katze aus dem Sack lassen. Nur so in die Zukunft einen 17,79% Freifahrtschein auszustellen ist mir da zu wenig - halt zu wischie-waschie und wir könnten für zukünftig noch mal schlechte Zeiten, nicht noch einmal Nachlegen! Man sieht ja an Schalke, Bremen, Hertha und Anderen zuvor, dass sie binnen wenigen sportlich schlechten Jahren, an ihre wirtschaftlichen Grenzen gebracht wurden. Hast du dann nichts mehr zum Nachlegen, so ähnlich wie ja auch einstmals unsere Eintracht noch gerettet wurde, dann gehen die Lichter aus.
Ich stelle mich ja jetzt auch nicht gegen die Kapitalerhöhung, aber ich würde gerne mehr Hintergründe wissen. Z.B. auch einfach mal eine Summe, die man sich pro 1% erwünscht/erwartet.
Um abschließend gerne noch mal auf meine damals absurde Idee von Apple zurück zu kommen - nur so als Beispiel
- wenn die also jetzt gerne als ein strategischer Investor einsteigen wollen würden, weil sie ja auch einen Geschäftszweig aufgebaut haben und ihn weiter expandieren, der mit Fußball zu tun hat (z.b. alle MLS Spiele kostenlos auf Apple TV), dann kann man von mir aus auch darüber nachdenken. (Trachen zumindest nen Appel umher, wenn's scho kaan Adler is.) Die Allianz ist ja bei den Bayern nicht nur Namensgeber für das Stadion (separater Sponsoring Vertrag) sondern vor allem schon seit vielen Jahren ein ruhiger und angenehmer Anteilseigner. Nicht auf das schnelle Geld ausgelegt und nichts was dem Fußball schadet - eine win-win Situation, wie es auch sein soll. Apple wäre da schon grenzwertiger aber immerhin zumindest kein sportwashing Versuch und kein Investor, des Geld verdienen wollen.Dieser Beitrag wurde zuletzt von Wetterauer_SGE am 06.11.2022 um 18:16 Uhr bearbeitet
06.11.2022 - 18:21 Uhr
Zitat von Natiwillmit
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Auch wenn er schon zwei Tage alt ist (hab ihn aber noch nicht hier gesehen, der Artikel hier liest sich unfassbar gut.
Unglaublich geil, zu sehen, wie die Lobeshymnen auf die Eintracht von außerhalb des Vereins einfach nicht abreißen. Das ist schon ziemlich geil mitanzusehen als Fan.
Ich habe gestern in meinem Lieblingspodcast zum Thema Fußball (50+2) nochmal eine Diskussion mitbekommen, die ich bisher nie so bedacht habe. Der eine von beiden Hosts ist leidenschaftlicher Eintrachtfan und hat, wie wir alle eben, diese typische "die SGE ist eine Diva, wir haben so viel Schlimmes erlebt"-Einstellung. Und der andere meinte gestern, dass wir langsam an einem Punkt sind, wo wir mit unserem Gejammer mal sehr aufpassen und die Klappe halten müssten.
Wenn man darauf schaut, dass die Eintracht seit März 2016 keinen Trainer mehr entlassen hat (nur Freiburg hat das länger nicht gemacht, und die sind in der Hinsicht ja sowieso außer Konkurrenz), seit der überstandenen Relegation als einziges deutsches Team neben den Bayern und dem BVB zwei Titel gewonnen hat, als einziges deutsches Team neben dem FCB einen europäischen Titel... da fällt es mir schwer, dem Mann zu widersprechen.
Vielleicht ist es echt mal ein wenig an der Zeit, die Perspektive auf das eigene Fandasein ein wenig zu verändern. Die Eintracht passt ihr Selbstverständnis ja auch den neuen Gegebenheiten hin.
Auch wenn er schon zwei Tage alt ist (hab ihn aber noch nicht hier gesehen, der Artikel hier liest sich unfassbar gut.
Unglaublich geil, zu sehen, wie die Lobeshymnen auf die Eintracht von außerhalb des Vereins einfach nicht abreißen. Das ist schon ziemlich geil mitanzusehen als Fan.
Ich habe gestern in meinem Lieblingspodcast zum Thema Fußball (50+2) nochmal eine Diskussion mitbekommen, die ich bisher nie so bedacht habe. Der eine von beiden Hosts ist leidenschaftlicher Eintrachtfan und hat, wie wir alle eben, diese typische "die SGE ist eine Diva, wir haben so viel Schlimmes erlebt"-Einstellung. Und der andere meinte gestern, dass wir langsam an einem Punkt sind, wo wir mit unserem Gejammer mal sehr aufpassen und die Klappe halten müssten.
Wenn man darauf schaut, dass die Eintracht seit März 2016 keinen Trainer mehr entlassen hat (nur Freiburg hat das länger nicht gemacht, und die sind in der Hinsicht ja sowieso außer Konkurrenz), seit der überstandenen Relegation als einziges deutsches Team neben den Bayern und dem BVB zwei Titel gewonnen hat, als einziges deutsches Team neben dem FCB einen europäischen Titel... da fällt es mir schwer, dem Mann zu widersprechen.
Vielleicht ist es echt mal ein wenig an der Zeit, die Perspektive auf das eigene Fandasein ein wenig zu verändern. Die Eintracht passt ihr Selbstverständnis ja auch den neuen Gegebenheiten hin.
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Einen Link spontan nicht, ohne ihn rauszusuchen. Aber der Podcast heißt 50+2 und ist von und mit Nico Heymer und Niklas Levinsohn. Sehr empfehlenswert, wie auch der professionelle YouTube-Kanal der Jungs, Calcio Berlin. Ich höre den Podcast immer auf Spotify (zwei Folgen wöchentlich), es gibt ihn aber glaube ich auch auf anderen Diensten, die Podcasts abspielen.
Der besagte Kommentar kam in der letzten Folge am Donnerstag, in der sie den letzten Spieltag der CL-Gruppenphase haben Revue passieren lassen. Da ging es eben auch um das Spiel Sporting-Eintracht und da kam es zu diesem Austausch.
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