Oberliga NOFV-Nord
30.08.2011 - 10:55 Uhr
16.06.2025 - 10:17 Uhr
Zitat von Konstanz
Für Vereine außerhalb Berlins wird die Oberliga Nord zunehmend unattraktiv, da man eben ständig nach Berlin fahren muss, zudem einige der Berliner Vereine für Heimspiele nicht gerade namhaft sind. Das kann man nicht den Berliner Vereinen vorwerfen und klar - das ist den bekannten demographisch/ökonomischen Begebenheiten geschuldet - aber eben mittlerweile eine Ballung, die über das gefühlt angemessene Maß hinaus geht. 9/16 Berlin ist einfach heftig. Ich kann verstehen, dass dann Vereine wie Neubrandenburg oder Torgelow/Ueckermünde sagen, dass sie da keinen Bock drauf haben.
Es ist halt auch ein Missverhältnis: Die deutlich kleineren Stadtstaaten Hamburg und Bremen haben eine eigene Liga auf der 5. Ligenebene und Berlin nicht. Allerdings ist mir auch klar, dass sich eine Berlin-Liga auf der 5. Ligenebene nicht oder nur kaum umsetzen ließe, da sich für die umliegenden Oberligen im NOFV-Gebiet dann womöglich gar nicht genug willige Vereine finden ließen...
Zitat von Fuechse1891
Was heißt "zu viel"? Berlin ist mit weitem Abstand der größte Ballungsraum im NOFV-Gebiet, vor allem auf den "Norden" bezogen. Woher sollen die Oberligisten sonst so kommen? Hier in Berlin gibt es eben entsprechend einen großen Pool an Spielern, die zumindest in der Oberliga spielen können. Insofern "repräsentiert" Berlin eben auch das Gebiet. Es ist auch keinem Verein aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und gegebenenfalls Sachsen-Anhalt verboten, in die Liga aufzusteigen und dort auch zu bleiben.
Zitat von Konstanz
Das wäre für Stendal und Rathenow halt eine komplett Verarsche. Und auch für alle nicht-Berliner Nord-Oberligisten. Es würde der Nordstaffel sehr gut tun, wenn nicht mehr neun Teams aus Berlin wären. Auch 8 sind schon viel zu viel. Und das wird sich zukünftig ja auch nicht bessern...
Zitat von beneg60
Am Mittwoch bei Polar gegen Charlottenburg war genau das Thema zwischen einigen Berliner Hoppern.
Die waren sich eigentlich nahezu alle sicher, dass das nicht passieren wird und man Viktoria nicht in die Südstaffel stecken wird. Es wurde dann auf Rathenow oder Stendal getippt.
Aber ja, geographisch gesehen müsste es eigentlich Viktoria treffen.
Zitat von Konstanz
Zudem haben wir nun den Fall, dass aus Sachsen-Anhalt (hoch dramatisch) Lok Stendal aufgestiegen ist. Das bedeutet aus meiner Sicht, dass der südlichste Berliner Verein (m.E. Viktoria) in der Südstaffel spielen müsste.
Denn sowohl Stendal als auch Klosterfelde (Glückwunsch zum heute perfekt gemachten Aufstieg) liegen nördlicher, genau wie alle anderen letztjährigen Nord-Oberligisten, die in der Klasse geblieben sind.
Was für eine kuriose Situation.
Zudem haben wir nun den Fall, dass aus Sachsen-Anhalt (hoch dramatisch) Lok Stendal aufgestiegen ist. Das bedeutet aus meiner Sicht, dass der südlichste Berliner Verein (m.E. Viktoria) in der Südstaffel spielen müsste.
Denn sowohl Stendal als auch Klosterfelde (Glückwunsch zum heute perfekt gemachten Aufstieg) liegen nördlicher, genau wie alle anderen letztjährigen Nord-Oberligisten, die in der Klasse geblieben sind.
Was für eine kuriose Situation.
Am Mittwoch bei Polar gegen Charlottenburg war genau das Thema zwischen einigen Berliner Hoppern.
Die waren sich eigentlich nahezu alle sicher, dass das nicht passieren wird und man Viktoria nicht in die Südstaffel stecken wird. Es wurde dann auf Rathenow oder Stendal getippt.
Aber ja, geographisch gesehen müsste es eigentlich Viktoria treffen.
Das wäre für Stendal und Rathenow halt eine komplett Verarsche. Und auch für alle nicht-Berliner Nord-Oberligisten. Es würde der Nordstaffel sehr gut tun, wenn nicht mehr neun Teams aus Berlin wären. Auch 8 sind schon viel zu viel. Und das wird sich zukünftig ja auch nicht bessern...
Was heißt "zu viel"? Berlin ist mit weitem Abstand der größte Ballungsraum im NOFV-Gebiet, vor allem auf den "Norden" bezogen. Woher sollen die Oberligisten sonst so kommen? Hier in Berlin gibt es eben entsprechend einen großen Pool an Spielern, die zumindest in der Oberliga spielen können. Insofern "repräsentiert" Berlin eben auch das Gebiet. Es ist auch keinem Verein aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und gegebenenfalls Sachsen-Anhalt verboten, in die Liga aufzusteigen und dort auch zu bleiben.
Für Vereine außerhalb Berlins wird die Oberliga Nord zunehmend unattraktiv, da man eben ständig nach Berlin fahren muss, zudem einige der Berliner Vereine für Heimspiele nicht gerade namhaft sind. Das kann man nicht den Berliner Vereinen vorwerfen und klar - das ist den bekannten demographisch/ökonomischen Begebenheiten geschuldet - aber eben mittlerweile eine Ballung, die über das gefühlt angemessene Maß hinaus geht. 9/16 Berlin ist einfach heftig. Ich kann verstehen, dass dann Vereine wie Neubrandenburg oder Torgelow/Ueckermünde sagen, dass sie da keinen Bock drauf haben.
Es ist halt auch ein Missverhältnis: Die deutlich kleineren Stadtstaaten Hamburg und Bremen haben eine eigene Liga auf der 5. Ligenebene und Berlin nicht. Allerdings ist mir auch klar, dass sich eine Berlin-Liga auf der 5. Ligenebene nicht oder nur kaum umsetzen ließe, da sich für die umliegenden Oberligen im NOFV-Gebiet dann womöglich gar nicht genug willige Vereine finden ließen...
Verstehe die "Problematik" nur bedingt. Welche Vereine wären denn für die Vereine außerhalb Berlins namhaft? Meinst du, wenn die Gegner Veritas Wittenberge, BSV Guben-Nord, Eintracht Ortrand oder FC Insel Usedom heißen würden, kämen mehr Zuschauer? In der Saison 2013/14, als nur drei Berliner Vereine die Oberliga Nord beehrten, war der Zuschauerschnitt im Übrigen auch nicht höher als heute, sogar etwas geringer. Wenn bei Anker Wismar Schwankungen zu verzeichnen sind, weil die halbe "Fanschar" nach Rostock zu Hansa fährt, obwohl Wismar ein Heimspiel hat, ist den Berliner Vereinen auch nicht anzulasten. Und weiterhin ist Zuschauerschnitt im Süden geringer, als der im Norden.
16.06.2025 - 10:22 Uhr
Zitat von Fuechse1891
Verstehe die "Problematik" nur bedingt. Welche Vereine wären denn für die Vereine außerhalb Berlins namhaft? Meinst du, wenn die Gegner Veritas Wittenberge, BSV Guben-Nord, Eintracht Ortrand oder FC Insel Usedom heißen würden, kämen mehr Zuschauer? In der Saison 2013/14, als nur drei Berliner Vereine die Oberliga Nord beehrten, war der Zuschauerschnitt im Übrigen auch nicht höher als heute, sogar etwas geringer. Wenn bei Anker Wismar Schwankungen zu verzeichnen sind, weil die halbe "Fanschar" nach Rostock zu Hansa fährt, obwohl Wismar ein Heimspiel hat, ist den Berliner Vereinen auch nicht anzulasten. Und weiterhin ist Zuschauerschnitt im Süden geringer, als der im Norden.
Zitat von Konstanz
Für Vereine außerhalb Berlins wird die Oberliga Nord zunehmend unattraktiv, da man eben ständig nach Berlin fahren muss, zudem einige der Berliner Vereine für Heimspiele nicht gerade namhaft sind. Das kann man nicht den Berliner Vereinen vorwerfen und klar - das ist den bekannten demographisch/ökonomischen Begebenheiten geschuldet - aber eben mittlerweile eine Ballung, die über das gefühlt angemessene Maß hinaus geht. 9/16 Berlin ist einfach heftig. Ich kann verstehen, dass dann Vereine wie Neubrandenburg oder Torgelow/Ueckermünde sagen, dass sie da keinen Bock drauf haben.
Es ist halt auch ein Missverhältnis: Die deutlich kleineren Stadtstaaten Hamburg und Bremen haben eine eigene Liga auf der 5. Ligenebene und Berlin nicht. Allerdings ist mir auch klar, dass sich eine Berlin-Liga auf der 5. Ligenebene nicht oder nur kaum umsetzen ließe, da sich für die umliegenden Oberligen im NOFV-Gebiet dann womöglich gar nicht genug willige Vereine finden ließen...
Zitat von Fuechse1891
Was heißt "zu viel"? Berlin ist mit weitem Abstand der größte Ballungsraum im NOFV-Gebiet, vor allem auf den "Norden" bezogen. Woher sollen die Oberligisten sonst so kommen? Hier in Berlin gibt es eben entsprechend einen großen Pool an Spielern, die zumindest in der Oberliga spielen können. Insofern "repräsentiert" Berlin eben auch das Gebiet. Es ist auch keinem Verein aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und gegebenenfalls Sachsen-Anhalt verboten, in die Liga aufzusteigen und dort auch zu bleiben.
Zitat von Konstanz
Das wäre für Stendal und Rathenow halt eine komplett Verarsche. Und auch für alle nicht-Berliner Nord-Oberligisten. Es würde der Nordstaffel sehr gut tun, wenn nicht mehr neun Teams aus Berlin wären. Auch 8 sind schon viel zu viel. Und das wird sich zukünftig ja auch nicht bessern...
Zitat von beneg60
Am Mittwoch bei Polar gegen Charlottenburg war genau das Thema zwischen einigen Berliner Hoppern.
Die waren sich eigentlich nahezu alle sicher, dass das nicht passieren wird und man Viktoria nicht in die Südstaffel stecken wird. Es wurde dann auf Rathenow oder Stendal getippt.
Aber ja, geographisch gesehen müsste es eigentlich Viktoria treffen.
Zitat von Konstanz
Zudem haben wir nun den Fall, dass aus Sachsen-Anhalt (hoch dramatisch) Lok Stendal aufgestiegen ist. Das bedeutet aus meiner Sicht, dass der südlichste Berliner Verein (m.E. Viktoria) in der Südstaffel spielen müsste.
Denn sowohl Stendal als auch Klosterfelde (Glückwunsch zum heute perfekt gemachten Aufstieg) liegen nördlicher, genau wie alle anderen letztjährigen Nord-Oberligisten, die in der Klasse geblieben sind.
Was für eine kuriose Situation.
Zudem haben wir nun den Fall, dass aus Sachsen-Anhalt (hoch dramatisch) Lok Stendal aufgestiegen ist. Das bedeutet aus meiner Sicht, dass der südlichste Berliner Verein (m.E. Viktoria) in der Südstaffel spielen müsste.
Denn sowohl Stendal als auch Klosterfelde (Glückwunsch zum heute perfekt gemachten Aufstieg) liegen nördlicher, genau wie alle anderen letztjährigen Nord-Oberligisten, die in der Klasse geblieben sind.
Was für eine kuriose Situation.
Am Mittwoch bei Polar gegen Charlottenburg war genau das Thema zwischen einigen Berliner Hoppern.
Die waren sich eigentlich nahezu alle sicher, dass das nicht passieren wird und man Viktoria nicht in die Südstaffel stecken wird. Es wurde dann auf Rathenow oder Stendal getippt.
Aber ja, geographisch gesehen müsste es eigentlich Viktoria treffen.
Das wäre für Stendal und Rathenow halt eine komplett Verarsche. Und auch für alle nicht-Berliner Nord-Oberligisten. Es würde der Nordstaffel sehr gut tun, wenn nicht mehr neun Teams aus Berlin wären. Auch 8 sind schon viel zu viel. Und das wird sich zukünftig ja auch nicht bessern...
Was heißt "zu viel"? Berlin ist mit weitem Abstand der größte Ballungsraum im NOFV-Gebiet, vor allem auf den "Norden" bezogen. Woher sollen die Oberligisten sonst so kommen? Hier in Berlin gibt es eben entsprechend einen großen Pool an Spielern, die zumindest in der Oberliga spielen können. Insofern "repräsentiert" Berlin eben auch das Gebiet. Es ist auch keinem Verein aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und gegebenenfalls Sachsen-Anhalt verboten, in die Liga aufzusteigen und dort auch zu bleiben.
Für Vereine außerhalb Berlins wird die Oberliga Nord zunehmend unattraktiv, da man eben ständig nach Berlin fahren muss, zudem einige der Berliner Vereine für Heimspiele nicht gerade namhaft sind. Das kann man nicht den Berliner Vereinen vorwerfen und klar - das ist den bekannten demographisch/ökonomischen Begebenheiten geschuldet - aber eben mittlerweile eine Ballung, die über das gefühlt angemessene Maß hinaus geht. 9/16 Berlin ist einfach heftig. Ich kann verstehen, dass dann Vereine wie Neubrandenburg oder Torgelow/Ueckermünde sagen, dass sie da keinen Bock drauf haben.
Es ist halt auch ein Missverhältnis: Die deutlich kleineren Stadtstaaten Hamburg und Bremen haben eine eigene Liga auf der 5. Ligenebene und Berlin nicht. Allerdings ist mir auch klar, dass sich eine Berlin-Liga auf der 5. Ligenebene nicht oder nur kaum umsetzen ließe, da sich für die umliegenden Oberligen im NOFV-Gebiet dann womöglich gar nicht genug willige Vereine finden ließen...
Verstehe die "Problematik" nur bedingt. Welche Vereine wären denn für die Vereine außerhalb Berlins namhaft? Meinst du, wenn die Gegner Veritas Wittenberge, BSV Guben-Nord, Eintracht Ortrand oder FC Insel Usedom heißen würden, kämen mehr Zuschauer? In der Saison 2013/14, als nur drei Berliner Vereine die Oberliga Nord beehrten, war der Zuschauerschnitt im Übrigen auch nicht höher als heute, sogar etwas geringer. Wenn bei Anker Wismar Schwankungen zu verzeichnen sind, weil die halbe "Fanschar" nach Rostock zu Hansa fährt, obwohl Wismar ein Heimspiel hat, ist den Berliner Vereinen auch nicht anzulasten. Und weiterhin ist Zuschauerschnitt im Süden geringer, als der im Norden.
Es geht nicht unbedingt um den Zuschauerschnitt sondern um die finanziellen Möglichkeiten für Vereine aus MV z.B jede zweite Woche fast 400km ca zu fahren. Zudem sind alle Spieler Berufstätig und dadurch sind z.B beim FC Anker Wismar sehr starke Schwankungen im Kader, weil Spieler Samstags noch halbtags arbeiten müssen und dadurch keine Chance haben an Spielen teilzunehmen, weil die Abfahrt nach Berlin um 10 Uhr Morgens ist.
Es wird schon seit mehreren Jahren über die Attraktivität der Liga diskutiert von Mannschaften die nicht im Berliner Umfeld liegen.
Es sind also 1.) Die Finanziellen Möglichkeiten, 2.) Die Zeit bei den Spielern 3.) Die Attraktivität, denn ein Derby in Schwerin würde wahrscheinlich mal eben 1000 Zuschauer bringen, als ein Spiel von Dynamo Schwerin vs SC Staaken.
16.06.2025 - 14:20 Uhr
Zitat von sami09
Es geht nicht unbedingt um den Zuschauerschnitt sondern um die finanziellen Möglichkeiten für Vereine aus MV z.B jede zweite Woche fast 400km ca zu fahren. Zudem sind alle Spieler Berufstätig und dadurch sind z.B beim FC Anker Wismar sehr starke Schwankungen im Kader, weil Spieler Samstags noch halbtags arbeiten müssen und dadurch keine Chance haben an Spielen teilzunehmen, weil die Abfahrt nach Berlin um 10 Uhr Morgens ist.
Es wird schon seit mehreren Jahren über die Attraktivität der Liga diskutiert von Mannschaften die nicht im Berliner Umfeld liegen.
Es sind also 1.) Die Finanziellen Möglichkeiten, 2.) Die Zeit bei den Spielern 3.) Die Attraktivität, denn ein Derby in Schwerin würde wahrscheinlich mal eben 1000 Zuschauer bringen, als ein Spiel von Dynamo Schwerin vs SC Staaken.
Zitat von Fuechse1891
Verstehe die "Problematik" nur bedingt. Welche Vereine wären denn für die Vereine außerhalb Berlins namhaft? Meinst du, wenn die Gegner Veritas Wittenberge, BSV Guben-Nord, Eintracht Ortrand oder FC Insel Usedom heißen würden, kämen mehr Zuschauer? In der Saison 2013/14, als nur drei Berliner Vereine die Oberliga Nord beehrten, war der Zuschauerschnitt im Übrigen auch nicht höher als heute, sogar etwas geringer. Wenn bei Anker Wismar Schwankungen zu verzeichnen sind, weil die halbe "Fanschar" nach Rostock zu Hansa fährt, obwohl Wismar ein Heimspiel hat, ist den Berliner Vereinen auch nicht anzulasten. Und weiterhin ist Zuschauerschnitt im Süden geringer, als der im Norden.
Zitat von Konstanz
Für Vereine außerhalb Berlins wird die Oberliga Nord zunehmend unattraktiv, da man eben ständig nach Berlin fahren muss, zudem einige der Berliner Vereine für Heimspiele nicht gerade namhaft sind. Das kann man nicht den Berliner Vereinen vorwerfen und klar - das ist den bekannten demographisch/ökonomischen Begebenheiten geschuldet - aber eben mittlerweile eine Ballung, die über das gefühlt angemessene Maß hinaus geht. 9/16 Berlin ist einfach heftig. Ich kann verstehen, dass dann Vereine wie Neubrandenburg oder Torgelow/Ueckermünde sagen, dass sie da keinen Bock drauf haben.
Es ist halt auch ein Missverhältnis: Die deutlich kleineren Stadtstaaten Hamburg und Bremen haben eine eigene Liga auf der 5. Ligenebene und Berlin nicht. Allerdings ist mir auch klar, dass sich eine Berlin-Liga auf der 5. Ligenebene nicht oder nur kaum umsetzen ließe, da sich für die umliegenden Oberligen im NOFV-Gebiet dann womöglich gar nicht genug willige Vereine finden ließen...
Zitat von Fuechse1891
Was heißt "zu viel"? Berlin ist mit weitem Abstand der größte Ballungsraum im NOFV-Gebiet, vor allem auf den "Norden" bezogen. Woher sollen die Oberligisten sonst so kommen? Hier in Berlin gibt es eben entsprechend einen großen Pool an Spielern, die zumindest in der Oberliga spielen können. Insofern "repräsentiert" Berlin eben auch das Gebiet. Es ist auch keinem Verein aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und gegebenenfalls Sachsen-Anhalt verboten, in die Liga aufzusteigen und dort auch zu bleiben.
Zitat von Konstanz
Das wäre für Stendal und Rathenow halt eine komplett Verarsche. Und auch für alle nicht-Berliner Nord-Oberligisten. Es würde der Nordstaffel sehr gut tun, wenn nicht mehr neun Teams aus Berlin wären. Auch 8 sind schon viel zu viel. Und das wird sich zukünftig ja auch nicht bessern...
Zitat von beneg60
Am Mittwoch bei Polar gegen Charlottenburg war genau das Thema zwischen einigen Berliner Hoppern.
Die waren sich eigentlich nahezu alle sicher, dass das nicht passieren wird und man Viktoria nicht in die Südstaffel stecken wird. Es wurde dann auf Rathenow oder Stendal getippt.
Aber ja, geographisch gesehen müsste es eigentlich Viktoria treffen.
Zitat von Konstanz
Zudem haben wir nun den Fall, dass aus Sachsen-Anhalt (hoch dramatisch) Lok Stendal aufgestiegen ist. Das bedeutet aus meiner Sicht, dass der südlichste Berliner Verein (m.E. Viktoria) in der Südstaffel spielen müsste.
Denn sowohl Stendal als auch Klosterfelde (Glückwunsch zum heute perfekt gemachten Aufstieg) liegen nördlicher, genau wie alle anderen letztjährigen Nord-Oberligisten, die in der Klasse geblieben sind.
Was für eine kuriose Situation.
Zudem haben wir nun den Fall, dass aus Sachsen-Anhalt (hoch dramatisch) Lok Stendal aufgestiegen ist. Das bedeutet aus meiner Sicht, dass der südlichste Berliner Verein (m.E. Viktoria) in der Südstaffel spielen müsste.
Denn sowohl Stendal als auch Klosterfelde (Glückwunsch zum heute perfekt gemachten Aufstieg) liegen nördlicher, genau wie alle anderen letztjährigen Nord-Oberligisten, die in der Klasse geblieben sind.
Was für eine kuriose Situation.
Am Mittwoch bei Polar gegen Charlottenburg war genau das Thema zwischen einigen Berliner Hoppern.
Die waren sich eigentlich nahezu alle sicher, dass das nicht passieren wird und man Viktoria nicht in die Südstaffel stecken wird. Es wurde dann auf Rathenow oder Stendal getippt.
Aber ja, geographisch gesehen müsste es eigentlich Viktoria treffen.
Das wäre für Stendal und Rathenow halt eine komplett Verarsche. Und auch für alle nicht-Berliner Nord-Oberligisten. Es würde der Nordstaffel sehr gut tun, wenn nicht mehr neun Teams aus Berlin wären. Auch 8 sind schon viel zu viel. Und das wird sich zukünftig ja auch nicht bessern...
Was heißt "zu viel"? Berlin ist mit weitem Abstand der größte Ballungsraum im NOFV-Gebiet, vor allem auf den "Norden" bezogen. Woher sollen die Oberligisten sonst so kommen? Hier in Berlin gibt es eben entsprechend einen großen Pool an Spielern, die zumindest in der Oberliga spielen können. Insofern "repräsentiert" Berlin eben auch das Gebiet. Es ist auch keinem Verein aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und gegebenenfalls Sachsen-Anhalt verboten, in die Liga aufzusteigen und dort auch zu bleiben.
Für Vereine außerhalb Berlins wird die Oberliga Nord zunehmend unattraktiv, da man eben ständig nach Berlin fahren muss, zudem einige der Berliner Vereine für Heimspiele nicht gerade namhaft sind. Das kann man nicht den Berliner Vereinen vorwerfen und klar - das ist den bekannten demographisch/ökonomischen Begebenheiten geschuldet - aber eben mittlerweile eine Ballung, die über das gefühlt angemessene Maß hinaus geht. 9/16 Berlin ist einfach heftig. Ich kann verstehen, dass dann Vereine wie Neubrandenburg oder Torgelow/Ueckermünde sagen, dass sie da keinen Bock drauf haben.
Es ist halt auch ein Missverhältnis: Die deutlich kleineren Stadtstaaten Hamburg und Bremen haben eine eigene Liga auf der 5. Ligenebene und Berlin nicht. Allerdings ist mir auch klar, dass sich eine Berlin-Liga auf der 5. Ligenebene nicht oder nur kaum umsetzen ließe, da sich für die umliegenden Oberligen im NOFV-Gebiet dann womöglich gar nicht genug willige Vereine finden ließen...
Verstehe die "Problematik" nur bedingt. Welche Vereine wären denn für die Vereine außerhalb Berlins namhaft? Meinst du, wenn die Gegner Veritas Wittenberge, BSV Guben-Nord, Eintracht Ortrand oder FC Insel Usedom heißen würden, kämen mehr Zuschauer? In der Saison 2013/14, als nur drei Berliner Vereine die Oberliga Nord beehrten, war der Zuschauerschnitt im Übrigen auch nicht höher als heute, sogar etwas geringer. Wenn bei Anker Wismar Schwankungen zu verzeichnen sind, weil die halbe "Fanschar" nach Rostock zu Hansa fährt, obwohl Wismar ein Heimspiel hat, ist den Berliner Vereinen auch nicht anzulasten. Und weiterhin ist Zuschauerschnitt im Süden geringer, als der im Norden.
Es geht nicht unbedingt um den Zuschauerschnitt sondern um die finanziellen Möglichkeiten für Vereine aus MV z.B jede zweite Woche fast 400km ca zu fahren. Zudem sind alle Spieler Berufstätig und dadurch sind z.B beim FC Anker Wismar sehr starke Schwankungen im Kader, weil Spieler Samstags noch halbtags arbeiten müssen und dadurch keine Chance haben an Spielen teilzunehmen, weil die Abfahrt nach Berlin um 10 Uhr Morgens ist.
Es wird schon seit mehreren Jahren über die Attraktivität der Liga diskutiert von Mannschaften die nicht im Berliner Umfeld liegen.
Es sind also 1.) Die Finanziellen Möglichkeiten, 2.) Die Zeit bei den Spielern 3.) Die Attraktivität, denn ein Derby in Schwerin würde wahrscheinlich mal eben 1000 Zuschauer bringen, als ein Spiel von Dynamo Schwerin vs SC Staaken.
Verstehe, aber auch dann wird die Lösung nicht darin bestehen zu hoffen, dass sich die Berliner Vereine in der Anzahl nicht länger in der Oberliga halten. Und wie gesagt, es ist keinem Verein außerhalb Berlins verboten, die Liga auch zu halten. Inwieweit die Oberliga in dieser oder anderer Form sinnvoll oder attraktiv ist, ist eine andere Frage. Diese wiederum hat einen langen Bart. Für die einen ist die Liga optimal (O-Ton Ingo Kahlisch in Rathenow), für andere fragwürdig. Aber das Problem hat der Süden auch. Nicht umsonst verzichten da gerne mal Vereine auf den Aufstieg (siehe Thüringen). Insofern führt das Thema "Berliner Vereine" am Thema vorbei.
16.06.2025 - 14:45 Uhr
Zitat von Fuechse1891
Verstehe, aber auch dann wird die Lösung nicht darin bestehen zu hoffen, dass sich die Berliner Vereine in der Anzahl nicht länger in der Oberliga halten. Und wie gesagt, es ist keinem Verein außerhalb Berlins verboten, die Liga auch zu halten. Inwieweit die Oberliga in dieser oder anderer Form sinnvoll oder attraktiv ist, ist eine andere Frage. Diese wiederum hat einen langen Bart. Für die einen ist die Liga optimal (O-Ton Ingo Kahlisch in Rathenow), für andere fragwürdig. Aber das Problem hat der Süden auch. Nicht umsonst verzichten da gerne mal Vereine auf den Aufstieg (siehe Thüringen). Insofern führt das Thema "Berliner Vereine" am Thema vorbei.
Zitat von sami09
Es geht nicht unbedingt um den Zuschauerschnitt sondern um die finanziellen Möglichkeiten für Vereine aus MV z.B jede zweite Woche fast 400km ca zu fahren. Zudem sind alle Spieler Berufstätig und dadurch sind z.B beim FC Anker Wismar sehr starke Schwankungen im Kader, weil Spieler Samstags noch halbtags arbeiten müssen und dadurch keine Chance haben an Spielen teilzunehmen, weil die Abfahrt nach Berlin um 10 Uhr Morgens ist.
Es wird schon seit mehreren Jahren über die Attraktivität der Liga diskutiert von Mannschaften die nicht im Berliner Umfeld liegen.
Es sind also 1.) Die Finanziellen Möglichkeiten, 2.) Die Zeit bei den Spielern 3.) Die Attraktivität, denn ein Derby in Schwerin würde wahrscheinlich mal eben 1000 Zuschauer bringen, als ein Spiel von Dynamo Schwerin vs SC Staaken.
Zitat von Fuechse1891
Verstehe die "Problematik" nur bedingt. Welche Vereine wären denn für die Vereine außerhalb Berlins namhaft? Meinst du, wenn die Gegner Veritas Wittenberge, BSV Guben-Nord, Eintracht Ortrand oder FC Insel Usedom heißen würden, kämen mehr Zuschauer? In der Saison 2013/14, als nur drei Berliner Vereine die Oberliga Nord beehrten, war der Zuschauerschnitt im Übrigen auch nicht höher als heute, sogar etwas geringer. Wenn bei Anker Wismar Schwankungen zu verzeichnen sind, weil die halbe "Fanschar" nach Rostock zu Hansa fährt, obwohl Wismar ein Heimspiel hat, ist den Berliner Vereinen auch nicht anzulasten. Und weiterhin ist Zuschauerschnitt im Süden geringer, als der im Norden.
Zitat von Konstanz
Für Vereine außerhalb Berlins wird die Oberliga Nord zunehmend unattraktiv, da man eben ständig nach Berlin fahren muss, zudem einige der Berliner Vereine für Heimspiele nicht gerade namhaft sind. Das kann man nicht den Berliner Vereinen vorwerfen und klar - das ist den bekannten demographisch/ökonomischen Begebenheiten geschuldet - aber eben mittlerweile eine Ballung, die über das gefühlt angemessene Maß hinaus geht. 9/16 Berlin ist einfach heftig. Ich kann verstehen, dass dann Vereine wie Neubrandenburg oder Torgelow/Ueckermünde sagen, dass sie da keinen Bock drauf haben.
Es ist halt auch ein Missverhältnis: Die deutlich kleineren Stadtstaaten Hamburg und Bremen haben eine eigene Liga auf der 5. Ligenebene und Berlin nicht. Allerdings ist mir auch klar, dass sich eine Berlin-Liga auf der 5. Ligenebene nicht oder nur kaum umsetzen ließe, da sich für die umliegenden Oberligen im NOFV-Gebiet dann womöglich gar nicht genug willige Vereine finden ließen...
Zitat von Fuechse1891
Was heißt "zu viel"? Berlin ist mit weitem Abstand der größte Ballungsraum im NOFV-Gebiet, vor allem auf den "Norden" bezogen. Woher sollen die Oberligisten sonst so kommen? Hier in Berlin gibt es eben entsprechend einen großen Pool an Spielern, die zumindest in der Oberliga spielen können. Insofern "repräsentiert" Berlin eben auch das Gebiet. Es ist auch keinem Verein aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und gegebenenfalls Sachsen-Anhalt verboten, in die Liga aufzusteigen und dort auch zu bleiben.
Zitat von Konstanz
Das wäre für Stendal und Rathenow halt eine komplett Verarsche. Und auch für alle nicht-Berliner Nord-Oberligisten. Es würde der Nordstaffel sehr gut tun, wenn nicht mehr neun Teams aus Berlin wären. Auch 8 sind schon viel zu viel. Und das wird sich zukünftig ja auch nicht bessern...
Zitat von beneg60
Am Mittwoch bei Polar gegen Charlottenburg war genau das Thema zwischen einigen Berliner Hoppern.
Die waren sich eigentlich nahezu alle sicher, dass das nicht passieren wird und man Viktoria nicht in die Südstaffel stecken wird. Es wurde dann auf Rathenow oder Stendal getippt.
Aber ja, geographisch gesehen müsste es eigentlich Viktoria treffen.
Zitat von Konstanz
Zudem haben wir nun den Fall, dass aus Sachsen-Anhalt (hoch dramatisch) Lok Stendal aufgestiegen ist. Das bedeutet aus meiner Sicht, dass der südlichste Berliner Verein (m.E. Viktoria) in der Südstaffel spielen müsste.
Denn sowohl Stendal als auch Klosterfelde (Glückwunsch zum heute perfekt gemachten Aufstieg) liegen nördlicher, genau wie alle anderen letztjährigen Nord-Oberligisten, die in der Klasse geblieben sind.
Was für eine kuriose Situation.
Zudem haben wir nun den Fall, dass aus Sachsen-Anhalt (hoch dramatisch) Lok Stendal aufgestiegen ist. Das bedeutet aus meiner Sicht, dass der südlichste Berliner Verein (m.E. Viktoria) in der Südstaffel spielen müsste.
Denn sowohl Stendal als auch Klosterfelde (Glückwunsch zum heute perfekt gemachten Aufstieg) liegen nördlicher, genau wie alle anderen letztjährigen Nord-Oberligisten, die in der Klasse geblieben sind.
Was für eine kuriose Situation.
Am Mittwoch bei Polar gegen Charlottenburg war genau das Thema zwischen einigen Berliner Hoppern.
Die waren sich eigentlich nahezu alle sicher, dass das nicht passieren wird und man Viktoria nicht in die Südstaffel stecken wird. Es wurde dann auf Rathenow oder Stendal getippt.
Aber ja, geographisch gesehen müsste es eigentlich Viktoria treffen.
Das wäre für Stendal und Rathenow halt eine komplett Verarsche. Und auch für alle nicht-Berliner Nord-Oberligisten. Es würde der Nordstaffel sehr gut tun, wenn nicht mehr neun Teams aus Berlin wären. Auch 8 sind schon viel zu viel. Und das wird sich zukünftig ja auch nicht bessern...
Was heißt "zu viel"? Berlin ist mit weitem Abstand der größte Ballungsraum im NOFV-Gebiet, vor allem auf den "Norden" bezogen. Woher sollen die Oberligisten sonst so kommen? Hier in Berlin gibt es eben entsprechend einen großen Pool an Spielern, die zumindest in der Oberliga spielen können. Insofern "repräsentiert" Berlin eben auch das Gebiet. Es ist auch keinem Verein aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und gegebenenfalls Sachsen-Anhalt verboten, in die Liga aufzusteigen und dort auch zu bleiben.
Für Vereine außerhalb Berlins wird die Oberliga Nord zunehmend unattraktiv, da man eben ständig nach Berlin fahren muss, zudem einige der Berliner Vereine für Heimspiele nicht gerade namhaft sind. Das kann man nicht den Berliner Vereinen vorwerfen und klar - das ist den bekannten demographisch/ökonomischen Begebenheiten geschuldet - aber eben mittlerweile eine Ballung, die über das gefühlt angemessene Maß hinaus geht. 9/16 Berlin ist einfach heftig. Ich kann verstehen, dass dann Vereine wie Neubrandenburg oder Torgelow/Ueckermünde sagen, dass sie da keinen Bock drauf haben.
Es ist halt auch ein Missverhältnis: Die deutlich kleineren Stadtstaaten Hamburg und Bremen haben eine eigene Liga auf der 5. Ligenebene und Berlin nicht. Allerdings ist mir auch klar, dass sich eine Berlin-Liga auf der 5. Ligenebene nicht oder nur kaum umsetzen ließe, da sich für die umliegenden Oberligen im NOFV-Gebiet dann womöglich gar nicht genug willige Vereine finden ließen...
Verstehe die "Problematik" nur bedingt. Welche Vereine wären denn für die Vereine außerhalb Berlins namhaft? Meinst du, wenn die Gegner Veritas Wittenberge, BSV Guben-Nord, Eintracht Ortrand oder FC Insel Usedom heißen würden, kämen mehr Zuschauer? In der Saison 2013/14, als nur drei Berliner Vereine die Oberliga Nord beehrten, war der Zuschauerschnitt im Übrigen auch nicht höher als heute, sogar etwas geringer. Wenn bei Anker Wismar Schwankungen zu verzeichnen sind, weil die halbe "Fanschar" nach Rostock zu Hansa fährt, obwohl Wismar ein Heimspiel hat, ist den Berliner Vereinen auch nicht anzulasten. Und weiterhin ist Zuschauerschnitt im Süden geringer, als der im Norden.
Es geht nicht unbedingt um den Zuschauerschnitt sondern um die finanziellen Möglichkeiten für Vereine aus MV z.B jede zweite Woche fast 400km ca zu fahren. Zudem sind alle Spieler Berufstätig und dadurch sind z.B beim FC Anker Wismar sehr starke Schwankungen im Kader, weil Spieler Samstags noch halbtags arbeiten müssen und dadurch keine Chance haben an Spielen teilzunehmen, weil die Abfahrt nach Berlin um 10 Uhr Morgens ist.
Es wird schon seit mehreren Jahren über die Attraktivität der Liga diskutiert von Mannschaften die nicht im Berliner Umfeld liegen.
Es sind also 1.) Die Finanziellen Möglichkeiten, 2.) Die Zeit bei den Spielern 3.) Die Attraktivität, denn ein Derby in Schwerin würde wahrscheinlich mal eben 1000 Zuschauer bringen, als ein Spiel von Dynamo Schwerin vs SC Staaken.
Verstehe, aber auch dann wird die Lösung nicht darin bestehen zu hoffen, dass sich die Berliner Vereine in der Anzahl nicht länger in der Oberliga halten. Und wie gesagt, es ist keinem Verein außerhalb Berlins verboten, die Liga auch zu halten. Inwieweit die Oberliga in dieser oder anderer Form sinnvoll oder attraktiv ist, ist eine andere Frage. Diese wiederum hat einen langen Bart. Für die einen ist die Liga optimal (O-Ton Ingo Kahlisch in Rathenow), für andere fragwürdig. Aber das Problem hat der Süden auch. Nicht umsonst verzichten da gerne mal Vereine auf den Aufstieg (siehe Thüringen). Insofern führt das Thema "Berliner Vereine" am Thema vorbei.
Es ist schon richtig, dass wenn man ein Problem beschreibt, man am besten auch Vorschläge zur Verbesserung bringen sollte - und die hab ich gar nicht. Mir ist auch völlig klar, dass sich Vereine in Berlin in der Nordstaffel ballen, wie soll es auch anders sein. Es geht nur um den Grad der Ballung - 9/16 ist heftig und der Trend wird dahingehen, dass es mehr werden. Denn die Berliner Vereine steigen die letzten Jahre unterproportional ab, gerade wegen der Ballung von sportlicher Qualität auf wenig Raum, und von unten kommt ja immer ein Verein hoch. Wenn man dann noch ein Jahr erwischt, in dem Hansa II stark ist und aufsteigt und nicht mal ein Berliner Club in die Regio hochgeht, dann wird der Anteil höher.
Ich wette: Früher oder später wird der NOFV nicht drumrum kommen, ein oder zwei Berliner Clubs in die Südstaffel zu schieben. Rein geographisch.
Und bzgl. Attraktivität: Ich glaube schon, dass es für manche Vereine bzw. die Anhänger vor Ort geiler ist, gegen Stahl Brandenburg oder Lok Stendal zu spielen als gegen den xten Berliner Noname wie Sparta Lichtenberg, Croatia oder Eintracht Mahlsdorf (die sicher gute Arbeit leisten, aber außerhalb Berlins bei niemandem was auslöst - Füchse hingegen hätte z.B. einen viel höheren Reiz)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Konstanz am 16.06.2025 um 14:50 Uhr bearbeitet
16.06.2025 - 22:25 Uhr
Zitat von Konstanz
Es ist schon richtig, dass wenn man ein Problem beschreibt, man am besten auch Vorschläge zur Verbesserung bringen sollte - und die hab ich gar nicht. Mir ist auch völlig klar, dass sich Vereine in Berlin in der Nordstaffel ballen, wie soll es auch anders sein. Es geht nur um den Grad der Ballung - 9/16 ist heftig und der Trend wird dahingehen, dass es mehr werden. Denn die Berliner Vereine steigen die letzten Jahre unterproportional ab, gerade wegen der Ballung von sportlicher Qualität auf wenig Raum, und von unten kommt ja immer ein Verein hoch. Wenn man dann noch ein Jahr erwischt, in dem Hansa II stark ist und aufsteigt und nicht mal ein Berliner Club in die Regio hochgeht, dann wird der Anteil höher.
Ich wette: Früher oder später wird der NOFV nicht drumrum kommen, ein oder zwei Berliner Clubs in die Südstaffel zu schieben. Rein geographisch.
Und bzgl. Attraktivität: Ich glaube schon, dass es für manche Vereine bzw. die Anhänger vor Ort geiler ist, gegen Stahl Brandenburg oder Lok Stendal zu spielen als gegen den xten Berliner Noname wie Sparta Lichtenberg, Croatia oder Eintracht Mahlsdorf (die sicher gute Arbeit leisten, aber außerhalb Berlins bei niemandem was auslöst - Füchse hingegen hätte z.B. einen viel höheren Reiz)
Zitat von Fuechse1891
Verstehe, aber auch dann wird die Lösung nicht darin bestehen zu hoffen, dass sich die Berliner Vereine in der Anzahl nicht länger in der Oberliga halten. Und wie gesagt, es ist keinem Verein außerhalb Berlins verboten, die Liga auch zu halten. Inwieweit die Oberliga in dieser oder anderer Form sinnvoll oder attraktiv ist, ist eine andere Frage. Diese wiederum hat einen langen Bart. Für die einen ist die Liga optimal (O-Ton Ingo Kahlisch in Rathenow), für andere fragwürdig. Aber das Problem hat der Süden auch. Nicht umsonst verzichten da gerne mal Vereine auf den Aufstieg (siehe Thüringen). Insofern führt das Thema "Berliner Vereine" am Thema vorbei.
Zitat von sami09
Es geht nicht unbedingt um den Zuschauerschnitt sondern um die finanziellen Möglichkeiten für Vereine aus MV z.B jede zweite Woche fast 400km ca zu fahren. Zudem sind alle Spieler Berufstätig und dadurch sind z.B beim FC Anker Wismar sehr starke Schwankungen im Kader, weil Spieler Samstags noch halbtags arbeiten müssen und dadurch keine Chance haben an Spielen teilzunehmen, weil die Abfahrt nach Berlin um 10 Uhr Morgens ist.
Es wird schon seit mehreren Jahren über die Attraktivität der Liga diskutiert von Mannschaften die nicht im Berliner Umfeld liegen.
Es sind also 1.) Die Finanziellen Möglichkeiten, 2.) Die Zeit bei den Spielern 3.) Die Attraktivität, denn ein Derby in Schwerin würde wahrscheinlich mal eben 1000 Zuschauer bringen, als ein Spiel von Dynamo Schwerin vs SC Staaken.
Zitat von Fuechse1891
Verstehe die "Problematik" nur bedingt. Welche Vereine wären denn für die Vereine außerhalb Berlins namhaft? Meinst du, wenn die Gegner Veritas Wittenberge, BSV Guben-Nord, Eintracht Ortrand oder FC Insel Usedom heißen würden, kämen mehr Zuschauer? In der Saison 2013/14, als nur drei Berliner Vereine die Oberliga Nord beehrten, war der Zuschauerschnitt im Übrigen auch nicht höher als heute, sogar etwas geringer. Wenn bei Anker Wismar Schwankungen zu verzeichnen sind, weil die halbe "Fanschar" nach Rostock zu Hansa fährt, obwohl Wismar ein Heimspiel hat, ist den Berliner Vereinen auch nicht anzulasten. Und weiterhin ist Zuschauerschnitt im Süden geringer, als der im Norden.
Zitat von Konstanz
Für Vereine außerhalb Berlins wird die Oberliga Nord zunehmend unattraktiv, da man eben ständig nach Berlin fahren muss, zudem einige der Berliner Vereine für Heimspiele nicht gerade namhaft sind. Das kann man nicht den Berliner Vereinen vorwerfen und klar - das ist den bekannten demographisch/ökonomischen Begebenheiten geschuldet - aber eben mittlerweile eine Ballung, die über das gefühlt angemessene Maß hinaus geht. 9/16 Berlin ist einfach heftig. Ich kann verstehen, dass dann Vereine wie Neubrandenburg oder Torgelow/Ueckermünde sagen, dass sie da keinen Bock drauf haben.
Es ist halt auch ein Missverhältnis: Die deutlich kleineren Stadtstaaten Hamburg und Bremen haben eine eigene Liga auf der 5. Ligenebene und Berlin nicht. Allerdings ist mir auch klar, dass sich eine Berlin-Liga auf der 5. Ligenebene nicht oder nur kaum umsetzen ließe, da sich für die umliegenden Oberligen im NOFV-Gebiet dann womöglich gar nicht genug willige Vereine finden ließen...
Zitat von Fuechse1891
Was heißt "zu viel"? Berlin ist mit weitem Abstand der größte Ballungsraum im NOFV-Gebiet, vor allem auf den "Norden" bezogen. Woher sollen die Oberligisten sonst so kommen? Hier in Berlin gibt es eben entsprechend einen großen Pool an Spielern, die zumindest in der Oberliga spielen können. Insofern "repräsentiert" Berlin eben auch das Gebiet. Es ist auch keinem Verein aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und gegebenenfalls Sachsen-Anhalt verboten, in die Liga aufzusteigen und dort auch zu bleiben.
Zitat von Konstanz
Das wäre für Stendal und Rathenow halt eine komplett Verarsche. Und auch für alle nicht-Berliner Nord-Oberligisten. Es würde der Nordstaffel sehr gut tun, wenn nicht mehr neun Teams aus Berlin wären. Auch 8 sind schon viel zu viel. Und das wird sich zukünftig ja auch nicht bessern...
Zitat von beneg60
Am Mittwoch bei Polar gegen Charlottenburg war genau das Thema zwischen einigen Berliner Hoppern.
Die waren sich eigentlich nahezu alle sicher, dass das nicht passieren wird und man Viktoria nicht in die Südstaffel stecken wird. Es wurde dann auf Rathenow oder Stendal getippt.
Aber ja, geographisch gesehen müsste es eigentlich Viktoria treffen.
Zitat von Konstanz
Zudem haben wir nun den Fall, dass aus Sachsen-Anhalt (hoch dramatisch) Lok Stendal aufgestiegen ist. Das bedeutet aus meiner Sicht, dass der südlichste Berliner Verein (m.E. Viktoria) in der Südstaffel spielen müsste.
Denn sowohl Stendal als auch Klosterfelde (Glückwunsch zum heute perfekt gemachten Aufstieg) liegen nördlicher, genau wie alle anderen letztjährigen Nord-Oberligisten, die in der Klasse geblieben sind.
Was für eine kuriose Situation.
Zudem haben wir nun den Fall, dass aus Sachsen-Anhalt (hoch dramatisch) Lok Stendal aufgestiegen ist. Das bedeutet aus meiner Sicht, dass der südlichste Berliner Verein (m.E. Viktoria) in der Südstaffel spielen müsste.
Denn sowohl Stendal als auch Klosterfelde (Glückwunsch zum heute perfekt gemachten Aufstieg) liegen nördlicher, genau wie alle anderen letztjährigen Nord-Oberligisten, die in der Klasse geblieben sind.
Was für eine kuriose Situation.
Am Mittwoch bei Polar gegen Charlottenburg war genau das Thema zwischen einigen Berliner Hoppern.
Die waren sich eigentlich nahezu alle sicher, dass das nicht passieren wird und man Viktoria nicht in die Südstaffel stecken wird. Es wurde dann auf Rathenow oder Stendal getippt.
Aber ja, geographisch gesehen müsste es eigentlich Viktoria treffen.
Das wäre für Stendal und Rathenow halt eine komplett Verarsche. Und auch für alle nicht-Berliner Nord-Oberligisten. Es würde der Nordstaffel sehr gut tun, wenn nicht mehr neun Teams aus Berlin wären. Auch 8 sind schon viel zu viel. Und das wird sich zukünftig ja auch nicht bessern...
Was heißt "zu viel"? Berlin ist mit weitem Abstand der größte Ballungsraum im NOFV-Gebiet, vor allem auf den "Norden" bezogen. Woher sollen die Oberligisten sonst so kommen? Hier in Berlin gibt es eben entsprechend einen großen Pool an Spielern, die zumindest in der Oberliga spielen können. Insofern "repräsentiert" Berlin eben auch das Gebiet. Es ist auch keinem Verein aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und gegebenenfalls Sachsen-Anhalt verboten, in die Liga aufzusteigen und dort auch zu bleiben.
Für Vereine außerhalb Berlins wird die Oberliga Nord zunehmend unattraktiv, da man eben ständig nach Berlin fahren muss, zudem einige der Berliner Vereine für Heimspiele nicht gerade namhaft sind. Das kann man nicht den Berliner Vereinen vorwerfen und klar - das ist den bekannten demographisch/ökonomischen Begebenheiten geschuldet - aber eben mittlerweile eine Ballung, die über das gefühlt angemessene Maß hinaus geht. 9/16 Berlin ist einfach heftig. Ich kann verstehen, dass dann Vereine wie Neubrandenburg oder Torgelow/Ueckermünde sagen, dass sie da keinen Bock drauf haben.
Es ist halt auch ein Missverhältnis: Die deutlich kleineren Stadtstaaten Hamburg und Bremen haben eine eigene Liga auf der 5. Ligenebene und Berlin nicht. Allerdings ist mir auch klar, dass sich eine Berlin-Liga auf der 5. Ligenebene nicht oder nur kaum umsetzen ließe, da sich für die umliegenden Oberligen im NOFV-Gebiet dann womöglich gar nicht genug willige Vereine finden ließen...
Verstehe die "Problematik" nur bedingt. Welche Vereine wären denn für die Vereine außerhalb Berlins namhaft? Meinst du, wenn die Gegner Veritas Wittenberge, BSV Guben-Nord, Eintracht Ortrand oder FC Insel Usedom heißen würden, kämen mehr Zuschauer? In der Saison 2013/14, als nur drei Berliner Vereine die Oberliga Nord beehrten, war der Zuschauerschnitt im Übrigen auch nicht höher als heute, sogar etwas geringer. Wenn bei Anker Wismar Schwankungen zu verzeichnen sind, weil die halbe "Fanschar" nach Rostock zu Hansa fährt, obwohl Wismar ein Heimspiel hat, ist den Berliner Vereinen auch nicht anzulasten. Und weiterhin ist Zuschauerschnitt im Süden geringer, als der im Norden.
Es geht nicht unbedingt um den Zuschauerschnitt sondern um die finanziellen Möglichkeiten für Vereine aus MV z.B jede zweite Woche fast 400km ca zu fahren. Zudem sind alle Spieler Berufstätig und dadurch sind z.B beim FC Anker Wismar sehr starke Schwankungen im Kader, weil Spieler Samstags noch halbtags arbeiten müssen und dadurch keine Chance haben an Spielen teilzunehmen, weil die Abfahrt nach Berlin um 10 Uhr Morgens ist.
Es wird schon seit mehreren Jahren über die Attraktivität der Liga diskutiert von Mannschaften die nicht im Berliner Umfeld liegen.
Es sind also 1.) Die Finanziellen Möglichkeiten, 2.) Die Zeit bei den Spielern 3.) Die Attraktivität, denn ein Derby in Schwerin würde wahrscheinlich mal eben 1000 Zuschauer bringen, als ein Spiel von Dynamo Schwerin vs SC Staaken.
Verstehe, aber auch dann wird die Lösung nicht darin bestehen zu hoffen, dass sich die Berliner Vereine in der Anzahl nicht länger in der Oberliga halten. Und wie gesagt, es ist keinem Verein außerhalb Berlins verboten, die Liga auch zu halten. Inwieweit die Oberliga in dieser oder anderer Form sinnvoll oder attraktiv ist, ist eine andere Frage. Diese wiederum hat einen langen Bart. Für die einen ist die Liga optimal (O-Ton Ingo Kahlisch in Rathenow), für andere fragwürdig. Aber das Problem hat der Süden auch. Nicht umsonst verzichten da gerne mal Vereine auf den Aufstieg (siehe Thüringen). Insofern führt das Thema "Berliner Vereine" am Thema vorbei.
Es ist schon richtig, dass wenn man ein Problem beschreibt, man am besten auch Vorschläge zur Verbesserung bringen sollte - und die hab ich gar nicht. Mir ist auch völlig klar, dass sich Vereine in Berlin in der Nordstaffel ballen, wie soll es auch anders sein. Es geht nur um den Grad der Ballung - 9/16 ist heftig und der Trend wird dahingehen, dass es mehr werden. Denn die Berliner Vereine steigen die letzten Jahre unterproportional ab, gerade wegen der Ballung von sportlicher Qualität auf wenig Raum, und von unten kommt ja immer ein Verein hoch. Wenn man dann noch ein Jahr erwischt, in dem Hansa II stark ist und aufsteigt und nicht mal ein Berliner Club in die Regio hochgeht, dann wird der Anteil höher.
Ich wette: Früher oder später wird der NOFV nicht drumrum kommen, ein oder zwei Berliner Clubs in die Südstaffel zu schieben. Rein geographisch.
Und bzgl. Attraktivität: Ich glaube schon, dass es für manche Vereine bzw. die Anhänger vor Ort geiler ist, gegen Stahl Brandenburg oder Lok Stendal zu spielen als gegen den xten Berliner Noname wie Sparta Lichtenberg, Croatia oder Eintracht Mahlsdorf (die sicher gute Arbeit leisten, aber außerhalb Berlins bei niemandem was auslöst - Füchse hingegen hätte z.B. einen viel höheren Reiz)
Ich kann da beide Standpunkte verstehen.
Ich sehe es auch so, dass den anderen Vereinen es nicht verboten ist die Klasse zu halten und man den Berlinern da keinen Vorwurf machen kann (was ja auch niemand wirklich tut). Auch das mit dem Ballungsraum ist logisch.
Andererseits geht es auch mir so, dass ich das Verhältnis als "too much" empfinde. Im Grunde ist die Oberliga Nord mehr oder weniger ne bessere Berlin-Liga, ein wenig überspitzt gesagt.
Zudem, und das finde ich fast problematischer, sieht man schon ne Art "Zweiklassengesellschaft" innerhalb der Liga. Wenn man sich die Abschlusstabelle anschaut, dann ist das im Grund, bis auf Hansa II und Staaken, 1. Tabellenhälfte Berlin, 2. Tabellenhälfte der Rest. Das empfinde ich schon auch nicht als die allerbeste Entwicklung. Aber gut, auch da können natürlich die Berliner Vereine nichts für.
Was ich ebenfalls so sehe ist, dass es Vereine gibt, die attraktiver wären als Sparta Lichtenberg, Mahlsdorf, oder jetzt v.a. Croatia (die mich schon in der Berlin-Liga selten "gecatcht" haben).
Und wenn man sich die Berlin-Liga so anschaut, dann wird das vermutlich auch so oder so ähnlich weiter gehen. Blau-Weiß 90 ist vielleicht noch ein Verein, der überregional aufgrund seiner Historie einen gewissen Bekanntheitsgrad hat, aber ob die jetzt die Massen in Schwerin oder Wismar ins Stadion locken.. eher nicht. Die Füchse mögen wir ja alle hier sehr ( 😉 ) und das ist in Berlin sicher auch mit einer der attraktivsten, coolsten und in der breiten Masse beliebtesten Vereine, aber auch bei denen weiß ich jetzt nicht, ob das über die Stadtgrenzen hinaus ebenfalls der Fall ist. Klar, die kennt man vom Namen her schon aufgrund der Histotie, der guten Jugendarbeit und mittlerweile auch durch den Handball, aber auch das ist eher kein Verein, der auch mal mit 200 Leuten auswärts fährt und wo auf den Rängen vielleicht auch mal Feuer drin ist.
Ich könnte mir tatsächlich vorstellen, dass Klosterfelde der Liga gut tut. Die haben zuhause nen guten Schnitt und sind ja schon in der Brandenburgliga durchaus auch regelmäßig mit recht vielen Leuten und auch aktivem Support auswärts unterwegs gewesen. Die werden auf jeden Fall mehr Stimmung in die Liga bringen als das Staaken, Mahlsdorf, Makkabi, Sparta, ... tun bzw. getan haben.
Ansonten hoffe auch ich, wie vermutlich viele, so ein wenig darauf, dass Stahl Brandenburg irgendwann den Sprung in die Oberliga schafft, auch wenn ich das jetzt nicht für sonderlich realistisch halte erstmal. Ich bin jetzt zwar nicht der allergrößte Fan deren Fanszene, aber gegen die Berliner Vereine (v.a. TeBe) und einige weitere könnten das für neutrale Zuschauer schon stimmungsvolle Spiele werden. Die bringen Leute mit, die haben nen Namen..
Insgesamt ist es dennoch so, dass die Oberliga Nord eine Liga ist, die ich gerne mag. Ich gehe eigentlich zu allen Berliner Vereinen relativ gerne und freue mich auch schon nächste Saison dann endlich Wismar und Neustrelitz zu machen, die zumindest schöne Stadien haben in denen ich noch nicht war.
Ne Lösung für das Problem, wenn man es denn als solches sieht, fällt allerdings auch mir nicht ein.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von beneg60 am 16.06.2025 um 22:30 Uhr bearbeitet
17.06.2025 - 11:05 Uhr
Zitat von beneg60
Ich kann da beide Standpunkte verstehen.
Ich sehe es auch so, dass den anderen Vereinen es nicht verboten ist die Klasse zu halten und man den Berlinern da keinen Vorwurf machen kann (was ja auch niemand wirklich tut). Auch das mit dem Ballungsraum ist logisch.
Andererseits geht es auch mir so, dass ich das Verhältnis als "too much" empfinde. Im Grunde ist die Oberliga Nord mehr oder weniger ne bessere Berlin-Liga, ein wenig überspitzt gesagt.
Zudem, und das finde ich fast problematischer, sieht man schon ne Art "Zweiklassengesellschaft" innerhalb der Liga. Wenn man sich die Abschlusstabelle anschaut, dann ist das im Grund, bis auf Hansa II und Staaken, 1. Tabellenhälfte Berlin, 2. Tabellenhälfte der Rest. Das empfinde ich schon auch nicht als die allerbeste Entwicklung. Aber gut, auch da können natürlich die Berliner Vereine nichts für.
Was ich ebenfalls so sehe ist, dass es Vereine gibt, die attraktiver wären als Sparta Lichtenberg, Mahlsdorf, oder jetzt v.a. Croatia (die mich schon in der Berlin-Liga selten "gecatcht" haben).
Und wenn man sich die Berlin-Liga so anschaut, dann wird das vermutlich auch so oder so ähnlich weiter gehen. Blau-Weiß 90 ist vielleicht noch ein Verein, der überregional aufgrund seiner Historie einen gewissen Bekanntheitsgrad hat, aber ob die jetzt die Massen in Schwerin oder Wismar ins Stadion locken.. eher nicht. Die Füchse mögen wir ja alle hier sehr ( 😉 ) und das ist in Berlin sicher auch mit einer der attraktivsten, coolsten und in der breiten Masse beliebtesten Vereine, aber auch bei denen weiß ich jetzt nicht, ob das über die Stadtgrenzen hinaus ebenfalls der Fall ist. Klar, die kennt man vom Namen her schon aufgrund der Histotie, der guten Jugendarbeit und mittlerweile auch durch den Handball, aber auch das ist eher kein Verein, der auch mal mit 200 Leuten auswärts fährt und wo auf den Rängen vielleicht auch mal Feuer drin ist.
Ich könnte mir tatsächlich vorstellen, dass Klosterfelde der Liga gut tut. Die haben zuhause nen guten Schnitt und sind ja schon in der Brandenburgliga durchaus auch regelmäßig mit recht vielen Leuten und auch aktivem Support auswärts unterwegs gewesen. Die werden auf jeden Fall mehr Stimmung in die Liga bringen als das Staaken, Mahlsdorf, Makkabi, Sparta, ... tun bzw. getan haben.
Ansonten hoffe auch ich, wie vermutlich viele, so ein wenig darauf, dass Stahl Brandenburg irgendwann den Sprung in die Oberliga schafft, auch wenn ich das jetzt nicht für sonderlich realistisch halte erstmal. Ich bin jetzt zwar nicht der allergrößte Fan deren Fanszene, aber gegen die Berliner Vereine (v.a. TeBe) und einige weitere könnten das für neutrale Zuschauer schon stimmungsvolle Spiele werden. Die bringen Leute mit, die haben nen Namen..
Insgesamt ist es dennoch so, dass die Oberliga Nord eine Liga ist, die ich gerne mag. Ich gehe eigentlich zu allen Berliner Vereinen relativ gerne und freue mich auch schon nächste Saison dann endlich Wismar und Neustrelitz zu machen, die zumindest schöne Stadien haben in denen ich noch nicht war.
Ne Lösung für das Problem, wenn man es denn als solches sieht, fällt allerdings auch mir nicht ein.
Zitat von Konstanz
Es ist schon richtig, dass wenn man ein Problem beschreibt, man am besten auch Vorschläge zur Verbesserung bringen sollte - und die hab ich gar nicht. Mir ist auch völlig klar, dass sich Vereine in Berlin in der Nordstaffel ballen, wie soll es auch anders sein. Es geht nur um den Grad der Ballung - 9/16 ist heftig und der Trend wird dahingehen, dass es mehr werden. Denn die Berliner Vereine steigen die letzten Jahre unterproportional ab, gerade wegen der Ballung von sportlicher Qualität auf wenig Raum, und von unten kommt ja immer ein Verein hoch. Wenn man dann noch ein Jahr erwischt, in dem Hansa II stark ist und aufsteigt und nicht mal ein Berliner Club in die Regio hochgeht, dann wird der Anteil höher.
Ich wette: Früher oder später wird der NOFV nicht drumrum kommen, ein oder zwei Berliner Clubs in die Südstaffel zu schieben. Rein geographisch.
Und bzgl. Attraktivität: Ich glaube schon, dass es für manche Vereine bzw. die Anhänger vor Ort geiler ist, gegen Stahl Brandenburg oder Lok Stendal zu spielen als gegen den xten Berliner Noname wie Sparta Lichtenberg, Croatia oder Eintracht Mahlsdorf (die sicher gute Arbeit leisten, aber außerhalb Berlins bei niemandem was auslöst - Füchse hingegen hätte z.B. einen viel höheren Reiz)
Zitat von Fuechse1891
Verstehe, aber auch dann wird die Lösung nicht darin bestehen zu hoffen, dass sich die Berliner Vereine in der Anzahl nicht länger in der Oberliga halten. Und wie gesagt, es ist keinem Verein außerhalb Berlins verboten, die Liga auch zu halten. Inwieweit die Oberliga in dieser oder anderer Form sinnvoll oder attraktiv ist, ist eine andere Frage. Diese wiederum hat einen langen Bart. Für die einen ist die Liga optimal (O-Ton Ingo Kahlisch in Rathenow), für andere fragwürdig. Aber das Problem hat der Süden auch. Nicht umsonst verzichten da gerne mal Vereine auf den Aufstieg (siehe Thüringen). Insofern führt das Thema "Berliner Vereine" am Thema vorbei.
Zitat von sami09
Es geht nicht unbedingt um den Zuschauerschnitt sondern um die finanziellen Möglichkeiten für Vereine aus MV z.B jede zweite Woche fast 400km ca zu fahren. Zudem sind alle Spieler Berufstätig und dadurch sind z.B beim FC Anker Wismar sehr starke Schwankungen im Kader, weil Spieler Samstags noch halbtags arbeiten müssen und dadurch keine Chance haben an Spielen teilzunehmen, weil die Abfahrt nach Berlin um 10 Uhr Morgens ist.
Es wird schon seit mehreren Jahren über die Attraktivität der Liga diskutiert von Mannschaften die nicht im Berliner Umfeld liegen.
Es sind also 1.) Die Finanziellen Möglichkeiten, 2.) Die Zeit bei den Spielern 3.) Die Attraktivität, denn ein Derby in Schwerin würde wahrscheinlich mal eben 1000 Zuschauer bringen, als ein Spiel von Dynamo Schwerin vs SC Staaken.
Zitat von Fuechse1891
Verstehe die "Problematik" nur bedingt. Welche Vereine wären denn für die Vereine außerhalb Berlins namhaft? Meinst du, wenn die Gegner Veritas Wittenberge, BSV Guben-Nord, Eintracht Ortrand oder FC Insel Usedom heißen würden, kämen mehr Zuschauer? In der Saison 2013/14, als nur drei Berliner Vereine die Oberliga Nord beehrten, war der Zuschauerschnitt im Übrigen auch nicht höher als heute, sogar etwas geringer. Wenn bei Anker Wismar Schwankungen zu verzeichnen sind, weil die halbe "Fanschar" nach Rostock zu Hansa fährt, obwohl Wismar ein Heimspiel hat, ist den Berliner Vereinen auch nicht anzulasten. Und weiterhin ist Zuschauerschnitt im Süden geringer, als der im Norden.
Zitat von Konstanz
Für Vereine außerhalb Berlins wird die Oberliga Nord zunehmend unattraktiv, da man eben ständig nach Berlin fahren muss, zudem einige der Berliner Vereine für Heimspiele nicht gerade namhaft sind. Das kann man nicht den Berliner Vereinen vorwerfen und klar - das ist den bekannten demographisch/ökonomischen Begebenheiten geschuldet - aber eben mittlerweile eine Ballung, die über das gefühlt angemessene Maß hinaus geht. 9/16 Berlin ist einfach heftig. Ich kann verstehen, dass dann Vereine wie Neubrandenburg oder Torgelow/Ueckermünde sagen, dass sie da keinen Bock drauf haben.
Es ist halt auch ein Missverhältnis: Die deutlich kleineren Stadtstaaten Hamburg und Bremen haben eine eigene Liga auf der 5. Ligenebene und Berlin nicht. Allerdings ist mir auch klar, dass sich eine Berlin-Liga auf der 5. Ligenebene nicht oder nur kaum umsetzen ließe, da sich für die umliegenden Oberligen im NOFV-Gebiet dann womöglich gar nicht genug willige Vereine finden ließen...
Zitat von Fuechse1891
Was heißt "zu viel"? Berlin ist mit weitem Abstand der größte Ballungsraum im NOFV-Gebiet, vor allem auf den "Norden" bezogen. Woher sollen die Oberligisten sonst so kommen? Hier in Berlin gibt es eben entsprechend einen großen Pool an Spielern, die zumindest in der Oberliga spielen können. Insofern "repräsentiert" Berlin eben auch das Gebiet. Es ist auch keinem Verein aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und gegebenenfalls Sachsen-Anhalt verboten, in die Liga aufzusteigen und dort auch zu bleiben.
Zitat von Konstanz
Das wäre für Stendal und Rathenow halt eine komplett Verarsche. Und auch für alle nicht-Berliner Nord-Oberligisten. Es würde der Nordstaffel sehr gut tun, wenn nicht mehr neun Teams aus Berlin wären. Auch 8 sind schon viel zu viel. Und das wird sich zukünftig ja auch nicht bessern...
Zitat von beneg60
Am Mittwoch bei Polar gegen Charlottenburg war genau das Thema zwischen einigen Berliner Hoppern.
Die waren sich eigentlich nahezu alle sicher, dass das nicht passieren wird und man Viktoria nicht in die Südstaffel stecken wird. Es wurde dann auf Rathenow oder Stendal getippt.
Aber ja, geographisch gesehen müsste es eigentlich Viktoria treffen.
Zitat von Konstanz
Zudem haben wir nun den Fall, dass aus Sachsen-Anhalt (hoch dramatisch) Lok Stendal aufgestiegen ist. Das bedeutet aus meiner Sicht, dass der südlichste Berliner Verein (m.E. Viktoria) in der Südstaffel spielen müsste.
Denn sowohl Stendal als auch Klosterfelde (Glückwunsch zum heute perfekt gemachten Aufstieg) liegen nördlicher, genau wie alle anderen letztjährigen Nord-Oberligisten, die in der Klasse geblieben sind.
Was für eine kuriose Situation.
Zudem haben wir nun den Fall, dass aus Sachsen-Anhalt (hoch dramatisch) Lok Stendal aufgestiegen ist. Das bedeutet aus meiner Sicht, dass der südlichste Berliner Verein (m.E. Viktoria) in der Südstaffel spielen müsste.
Denn sowohl Stendal als auch Klosterfelde (Glückwunsch zum heute perfekt gemachten Aufstieg) liegen nördlicher, genau wie alle anderen letztjährigen Nord-Oberligisten, die in der Klasse geblieben sind.
Was für eine kuriose Situation.
Am Mittwoch bei Polar gegen Charlottenburg war genau das Thema zwischen einigen Berliner Hoppern.
Die waren sich eigentlich nahezu alle sicher, dass das nicht passieren wird und man Viktoria nicht in die Südstaffel stecken wird. Es wurde dann auf Rathenow oder Stendal getippt.
Aber ja, geographisch gesehen müsste es eigentlich Viktoria treffen.
Das wäre für Stendal und Rathenow halt eine komplett Verarsche. Und auch für alle nicht-Berliner Nord-Oberligisten. Es würde der Nordstaffel sehr gut tun, wenn nicht mehr neun Teams aus Berlin wären. Auch 8 sind schon viel zu viel. Und das wird sich zukünftig ja auch nicht bessern...
Was heißt "zu viel"? Berlin ist mit weitem Abstand der größte Ballungsraum im NOFV-Gebiet, vor allem auf den "Norden" bezogen. Woher sollen die Oberligisten sonst so kommen? Hier in Berlin gibt es eben entsprechend einen großen Pool an Spielern, die zumindest in der Oberliga spielen können. Insofern "repräsentiert" Berlin eben auch das Gebiet. Es ist auch keinem Verein aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und gegebenenfalls Sachsen-Anhalt verboten, in die Liga aufzusteigen und dort auch zu bleiben.
Für Vereine außerhalb Berlins wird die Oberliga Nord zunehmend unattraktiv, da man eben ständig nach Berlin fahren muss, zudem einige der Berliner Vereine für Heimspiele nicht gerade namhaft sind. Das kann man nicht den Berliner Vereinen vorwerfen und klar - das ist den bekannten demographisch/ökonomischen Begebenheiten geschuldet - aber eben mittlerweile eine Ballung, die über das gefühlt angemessene Maß hinaus geht. 9/16 Berlin ist einfach heftig. Ich kann verstehen, dass dann Vereine wie Neubrandenburg oder Torgelow/Ueckermünde sagen, dass sie da keinen Bock drauf haben.
Es ist halt auch ein Missverhältnis: Die deutlich kleineren Stadtstaaten Hamburg und Bremen haben eine eigene Liga auf der 5. Ligenebene und Berlin nicht. Allerdings ist mir auch klar, dass sich eine Berlin-Liga auf der 5. Ligenebene nicht oder nur kaum umsetzen ließe, da sich für die umliegenden Oberligen im NOFV-Gebiet dann womöglich gar nicht genug willige Vereine finden ließen...
Verstehe die "Problematik" nur bedingt. Welche Vereine wären denn für die Vereine außerhalb Berlins namhaft? Meinst du, wenn die Gegner Veritas Wittenberge, BSV Guben-Nord, Eintracht Ortrand oder FC Insel Usedom heißen würden, kämen mehr Zuschauer? In der Saison 2013/14, als nur drei Berliner Vereine die Oberliga Nord beehrten, war der Zuschauerschnitt im Übrigen auch nicht höher als heute, sogar etwas geringer. Wenn bei Anker Wismar Schwankungen zu verzeichnen sind, weil die halbe "Fanschar" nach Rostock zu Hansa fährt, obwohl Wismar ein Heimspiel hat, ist den Berliner Vereinen auch nicht anzulasten. Und weiterhin ist Zuschauerschnitt im Süden geringer, als der im Norden.
Es geht nicht unbedingt um den Zuschauerschnitt sondern um die finanziellen Möglichkeiten für Vereine aus MV z.B jede zweite Woche fast 400km ca zu fahren. Zudem sind alle Spieler Berufstätig und dadurch sind z.B beim FC Anker Wismar sehr starke Schwankungen im Kader, weil Spieler Samstags noch halbtags arbeiten müssen und dadurch keine Chance haben an Spielen teilzunehmen, weil die Abfahrt nach Berlin um 10 Uhr Morgens ist.
Es wird schon seit mehreren Jahren über die Attraktivität der Liga diskutiert von Mannschaften die nicht im Berliner Umfeld liegen.
Es sind also 1.) Die Finanziellen Möglichkeiten, 2.) Die Zeit bei den Spielern 3.) Die Attraktivität, denn ein Derby in Schwerin würde wahrscheinlich mal eben 1000 Zuschauer bringen, als ein Spiel von Dynamo Schwerin vs SC Staaken.
Verstehe, aber auch dann wird die Lösung nicht darin bestehen zu hoffen, dass sich die Berliner Vereine in der Anzahl nicht länger in der Oberliga halten. Und wie gesagt, es ist keinem Verein außerhalb Berlins verboten, die Liga auch zu halten. Inwieweit die Oberliga in dieser oder anderer Form sinnvoll oder attraktiv ist, ist eine andere Frage. Diese wiederum hat einen langen Bart. Für die einen ist die Liga optimal (O-Ton Ingo Kahlisch in Rathenow), für andere fragwürdig. Aber das Problem hat der Süden auch. Nicht umsonst verzichten da gerne mal Vereine auf den Aufstieg (siehe Thüringen). Insofern führt das Thema "Berliner Vereine" am Thema vorbei.
Es ist schon richtig, dass wenn man ein Problem beschreibt, man am besten auch Vorschläge zur Verbesserung bringen sollte - und die hab ich gar nicht. Mir ist auch völlig klar, dass sich Vereine in Berlin in der Nordstaffel ballen, wie soll es auch anders sein. Es geht nur um den Grad der Ballung - 9/16 ist heftig und der Trend wird dahingehen, dass es mehr werden. Denn die Berliner Vereine steigen die letzten Jahre unterproportional ab, gerade wegen der Ballung von sportlicher Qualität auf wenig Raum, und von unten kommt ja immer ein Verein hoch. Wenn man dann noch ein Jahr erwischt, in dem Hansa II stark ist und aufsteigt und nicht mal ein Berliner Club in die Regio hochgeht, dann wird der Anteil höher.
Ich wette: Früher oder später wird der NOFV nicht drumrum kommen, ein oder zwei Berliner Clubs in die Südstaffel zu schieben. Rein geographisch.
Und bzgl. Attraktivität: Ich glaube schon, dass es für manche Vereine bzw. die Anhänger vor Ort geiler ist, gegen Stahl Brandenburg oder Lok Stendal zu spielen als gegen den xten Berliner Noname wie Sparta Lichtenberg, Croatia oder Eintracht Mahlsdorf (die sicher gute Arbeit leisten, aber außerhalb Berlins bei niemandem was auslöst - Füchse hingegen hätte z.B. einen viel höheren Reiz)
Ich kann da beide Standpunkte verstehen.
Ich sehe es auch so, dass den anderen Vereinen es nicht verboten ist die Klasse zu halten und man den Berlinern da keinen Vorwurf machen kann (was ja auch niemand wirklich tut). Auch das mit dem Ballungsraum ist logisch.
Andererseits geht es auch mir so, dass ich das Verhältnis als "too much" empfinde. Im Grunde ist die Oberliga Nord mehr oder weniger ne bessere Berlin-Liga, ein wenig überspitzt gesagt.
Zudem, und das finde ich fast problematischer, sieht man schon ne Art "Zweiklassengesellschaft" innerhalb der Liga. Wenn man sich die Abschlusstabelle anschaut, dann ist das im Grund, bis auf Hansa II und Staaken, 1. Tabellenhälfte Berlin, 2. Tabellenhälfte der Rest. Das empfinde ich schon auch nicht als die allerbeste Entwicklung. Aber gut, auch da können natürlich die Berliner Vereine nichts für.
Was ich ebenfalls so sehe ist, dass es Vereine gibt, die attraktiver wären als Sparta Lichtenberg, Mahlsdorf, oder jetzt v.a. Croatia (die mich schon in der Berlin-Liga selten "gecatcht" haben).
Und wenn man sich die Berlin-Liga so anschaut, dann wird das vermutlich auch so oder so ähnlich weiter gehen. Blau-Weiß 90 ist vielleicht noch ein Verein, der überregional aufgrund seiner Historie einen gewissen Bekanntheitsgrad hat, aber ob die jetzt die Massen in Schwerin oder Wismar ins Stadion locken.. eher nicht. Die Füchse mögen wir ja alle hier sehr ( 😉 ) und das ist in Berlin sicher auch mit einer der attraktivsten, coolsten und in der breiten Masse beliebtesten Vereine, aber auch bei denen weiß ich jetzt nicht, ob das über die Stadtgrenzen hinaus ebenfalls der Fall ist. Klar, die kennt man vom Namen her schon aufgrund der Histotie, der guten Jugendarbeit und mittlerweile auch durch den Handball, aber auch das ist eher kein Verein, der auch mal mit 200 Leuten auswärts fährt und wo auf den Rängen vielleicht auch mal Feuer drin ist.
Ich könnte mir tatsächlich vorstellen, dass Klosterfelde der Liga gut tut. Die haben zuhause nen guten Schnitt und sind ja schon in der Brandenburgliga durchaus auch regelmäßig mit recht vielen Leuten und auch aktivem Support auswärts unterwegs gewesen. Die werden auf jeden Fall mehr Stimmung in die Liga bringen als das Staaken, Mahlsdorf, Makkabi, Sparta, ... tun bzw. getan haben.
Ansonten hoffe auch ich, wie vermutlich viele, so ein wenig darauf, dass Stahl Brandenburg irgendwann den Sprung in die Oberliga schafft, auch wenn ich das jetzt nicht für sonderlich realistisch halte erstmal. Ich bin jetzt zwar nicht der allergrößte Fan deren Fanszene, aber gegen die Berliner Vereine (v.a. TeBe) und einige weitere könnten das für neutrale Zuschauer schon stimmungsvolle Spiele werden. Die bringen Leute mit, die haben nen Namen..
Insgesamt ist es dennoch so, dass die Oberliga Nord eine Liga ist, die ich gerne mag. Ich gehe eigentlich zu allen Berliner Vereinen relativ gerne und freue mich auch schon nächste Saison dann endlich Wismar und Neustrelitz zu machen, die zumindest schöne Stadien haben in denen ich noch nicht war.
Ne Lösung für das Problem, wenn man es denn als solches sieht, fällt allerdings auch mir nicht ein.
Danke erstmal allgemein für den Gedankenaustausch hier.
Die Punkte, warum sich Berliner Vereine in der Oberliga Nord ballen, wurde ja nun benannt. Daran wird sich mutmaßlich auch mittelfristig nichts mehr ändern. Eine "Lösung" wäre es nur, wenn an der Ligenstruktur geschraubt werden würde. Man hatte Anfang der 1990er schon mal drei Oberligen (Nord, Mitte und Süd), wo die Berliner Vereine auf die Staffeln Nord und Mitte verteilt wurden. Scheint letztlich auch nicht der Weisheit letzter Schluss gewesen zu sein. Eine eigene Oberliga Berlin halte ich für wenig zielführend. Ja, das gibt es in Hamburg und Bremen auch, die schätze ich aber vom sportlichen Niveau sogar unterhalb der Berlin-Liga ein, gerade was die Bremen-Liga angeht. Dass die, zwar durch eine Aufstiegsrunde "getrennt", in die Regionalliga aufsteigen könnten, ist für mich ein Witz. Insofern bin ich schon ein Fürsprecher einer Oberliga als "Zwischenbau" zwischen dem lokalen (Berliner) Fußball und der Schwelle zu professionellen Bedingen, der Regionalliga.
Unter dem Strich ging es mir darum, dass die Berliner Vereine nicht wirklich ein entscheidender Faktor dafür sein können, ob eine Liga nun Attraktivität hat oder nicht. Wie schon geschrieben, verzichten auch Vereine aus Thüringen oder auch Sachsen gerne mal auf einen Aufstieg in die Oberliga und die müssen, wie wir wissen, nicht 9x nach Berlin. Es ist letztlich die Frage für die Vereine, ob sich der Mehraufwand in der Oberliga überhaupt lohnt (nicht mehr Zuschauer, Mehrkosten, Fahrtwege).
17.06.2025 - 12:27 Uhr
Zitat von Fuechse1891
Eine eigene Oberliga Berlin halte ich für wenig zielführend. Ja, das gibt es in Hamburg und Bremen auch, die schätze ich aber vom sportlichen Niveau sogar unterhalb der Berlin-Liga ein, gerade was die Bremen-Liga angeht. Dass die, zwar durch eine Aufstiegsrunde "getrennt", in die Regionalliga aufsteigen könnten, ist für mich ein Witz. Insofern bin ich schon ein Fürsprecher einer Oberliga als "Zwischenbau" zwischen dem lokalen (Berliner) Fußball und der Schwelle zu professionellen Bedingen, der Regionalliga.
Eine eigene Oberliga Berlin halte ich für wenig zielführend. Ja, das gibt es in Hamburg und Bremen auch, die schätze ich aber vom sportlichen Niveau sogar unterhalb der Berlin-Liga ein, gerade was die Bremen-Liga angeht. Dass die, zwar durch eine Aufstiegsrunde "getrennt", in die Regionalliga aufsteigen könnten, ist für mich ein Witz. Insofern bin ich schon ein Fürsprecher einer Oberliga als "Zwischenbau" zwischen dem lokalen (Berliner) Fußball und der Schwelle zu professionellen Bedingen, der Regionalliga.
Das sehe ich absolut genau so.
Die Oberliga ist als Zwischenschritt vom lokalen Fußball zur Regionalliga absolut wichtig und richtig. Daran würde ich definitiv auch nichts ändern.
20.06.2025 - 13:31 Uhr
Moin und Grüße aus Klosterfelde. Vor 16Jahren noch selbst in der Kreisliga für meinen Verein gekickt, mittlerweile Ü35 und nun Auswärtsfahrten zu Hansa Amateure…bin immer noch geflasht. Freue mich auf eine tolle Erfahrung. Neuzugänge werden in Kürze präsentiert. Es wird ein kleiner Umbruch erfolgen müssen, um halbwegs Konkurrenzfähig zu sein.
Freue mich auf einen netten Austausch hier.
Freue mich auf einen netten Austausch hier.
26.06.2025 - 13:01 Uhr
Zitat von Dorfmob
Moin und Grüße aus Klosterfelde. Vor 16Jahren noch selbst in der Kreisliga für meinen Verein gekickt, mittlerweile Ü35 und nun Auswärtsfahrten zu Hansa Amateure…bin immer noch geflasht. Freue mich auf eine tolle Erfahrung. Neuzugänge werden in Kürze präsentiert. Es wird ein kleiner Umbruch erfolgen müssen, um halbwegs Konkurrenzfähig zu sein.
Freue mich auf einen netten Austausch hier.
Moin und Grüße aus Klosterfelde. Vor 16Jahren noch selbst in der Kreisliga für meinen Verein gekickt, mittlerweile Ü35 und nun Auswärtsfahrten zu Hansa Amateure…bin immer noch geflasht. Freue mich auf eine tolle Erfahrung. Neuzugänge werden in Kürze präsentiert. Es wird ein kleiner Umbruch erfolgen müssen, um halbwegs Konkurrenzfähig zu sein.
Freue mich auf einen netten Austausch hier.
Grüße nach Klosterfelde,
erst einmal herzlichen Glückwunsch zur verdienten Meisterschaft in der Brandenburgliga.
Ich interessiere mich brennend für die Frage, wie ihr sponsorentechnisch aufgestellt seid!? Gibt es bei euch einen großen "Gönner" oder habt ihr einen breiter gestreuten Sponsorenpool aus klein- und/oder mittelständischen Unternehmen?
28.06.2025 - 17:23 Uhr
Zitat von Loewe06
Grüße nach Klosterfelde,
erst einmal herzlichen Glückwunsch zur verdienten Meisterschaft in der Brandenburgliga.
Ich interessiere mich brennend für die Frage, wie ihr sponsorentechnisch aufgestellt seid!? Gibt es bei euch einen großen "Gönner" oder habt ihr einen breiter gestreuten Sponsorenpool aus klein- und/oder mittelständischen Unternehmen?
Zitat von Dorfmob
Moin und Grüße aus Klosterfelde. Vor 16Jahren noch selbst in der Kreisliga für meinen Verein gekickt, mittlerweile Ü35 und nun Auswärtsfahrten zu Hansa Amateure…bin immer noch geflasht. Freue mich auf eine tolle Erfahrung. Neuzugänge werden in Kürze präsentiert. Es wird ein kleiner Umbruch erfolgen müssen, um halbwegs Konkurrenzfähig zu sein.
Freue mich auf einen netten Austausch hier.
Moin und Grüße aus Klosterfelde. Vor 16Jahren noch selbst in der Kreisliga für meinen Verein gekickt, mittlerweile Ü35 und nun Auswärtsfahrten zu Hansa Amateure…bin immer noch geflasht. Freue mich auf eine tolle Erfahrung. Neuzugänge werden in Kürze präsentiert. Es wird ein kleiner Umbruch erfolgen müssen, um halbwegs Konkurrenzfähig zu sein.
Freue mich auf einen netten Austausch hier.
Grüße nach Klosterfelde,
erst einmal herzlichen Glückwunsch zur verdienten Meisterschaft in der Brandenburgliga.
Ich interessiere mich brennend für die Frage, wie ihr sponsorentechnisch aufgestellt seid!? Gibt es bei euch einen großen "Gönner" oder habt ihr einen breiter gestreuten Sponsorenpool aus klein- und/oder mittelständischen Unternehmen?
Grüß Dich,
vielen Dank erstmal für die Glückwünsche.
Die Firma des Vereinspräsidenten ist quasi der Hauptsponsor. Glücklicherweise haben wir zusätzlich die Möglichkeit auf einen über die Jahre stetig gewachsenen Sponsorenpool von kleinen und mittelständischen Unternehmen aus der Region zählen zu dürfen.
Der Verein boomt aktuell und die Mitgliederzahl wächst vor allem im Nachwuchsbereich extrem.
Auch der Zuschauerschnitt mit über 280 kann sich sehen lassen. Gerne wollen wir weiterhin oft Freitagabend spielen. Mal schauen wie das der NOFV sieht.
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