| Geburtsdatum | 15.10.1971 |
|---|---|
| Alter | 54 |
| Nat. |
Kroatien |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Borussia Dortmund |
Niko Kovac [Trainer]
29.01.2025 - 23:50 Uhr
23.08.2026 - 10:10 Uhr
Auch wenns viele nicht lesen wollen werden, weil es nicht in die Mistgabel- & Fackel-Agenda passt:
Lt. Kovac (PK nach dem Spiel) ist es durchaus denkbar, dass Veerman zukünftig zusammen mit Nmecha auf dem Platz steht.
Nmecha sei allerdings (im Gegensatz zu Bellingham) körperlich noch nicht bereit für 90 Minuten, weswegen er ihn nach 60 Minuten wie geplant ausgewechselt hat.
Lt. Kovac (PK nach dem Spiel) ist es durchaus denkbar, dass Veerman zukünftig zusammen mit Nmecha auf dem Platz steht.
Nmecha sei allerdings (im Gegensatz zu Bellingham) körperlich noch nicht bereit für 90 Minuten, weswegen er ihn nach 60 Minuten wie geplant ausgewechselt hat.
23.08.2026 - 10:19 Uhr
Zitat von GonzoFronzo
Das Problem ist mittlerweile, dass der Anspruch winzig klein ist. Ich denke die meisten tun die Niederlage gestern einfach ab, heben das Positive hervor (z.B. die Neuzugänge) und lassen sich dann wieder von einem Heimsieg gegen Hamburg oder Paderborn zufriedenstellen.
Das Problem ist mittlerweile, dass der Anspruch winzig klein ist. Ich denke die meisten tun die Niederlage gestern einfach ab, heben das Positive hervor (z.B. die Neuzugänge) und lassen sich dann wieder von einem Heimsieg gegen Hamburg oder Paderborn zufriedenstellen.
Super Beitrag.
Und das Schlimme ist: Book hat echt gute Leute geholt - damit wäre mit dem ensprechenden Spielsystem/Trainer in der Saison sehr viel möglich.
Kovac hat alledings gar nicht vor, irgendetwas grundlegend zu verändern - er will einfach so weitermachen wie in der letzten Saison. Nur mit dem Unterschied, dass man aufgrund der erhöhten individuellen Qualität in der Offensive wahrscheinlich mehr Aktionen herausspielen wird.
Am Ende wird das dann wieder für das Minimalziel reichen und es winkt die Vertragsverlängerung.
Man hatte seit Tuchel viel zu viel Mittelmaß auf der Trainerposition (und das ist noch freundlich ausgedrückt...)
Kovac, Sahin, Favre, Terzic und Co. sind keine Kaliber für Spitzenvereine - sorry.
Wenn ich daran denke, was der BVB teilweise für Spieler in seinen Reihen hatte (Haaland, Bellingham, Sancho,...) und außer dem Minimalziel ist trotzdem kaum was dabei rumgekommen ist...
Und das Minimalziel wird auch Kovac dem aktuellen Kader wieder schaffen - dafür ist die Qualität zu hoch.
Eine wirkliche Entwicklung ist aber nicht zu erwarten.
Ich will mir gar nicht vorstellen, was z.B. Hoeness mit diesem Spielermaterial anfangen würde...
Aber beim BVB ist sind viele anscheinend zufrieden, wenn man IRGENDWIE das Minimalziel erreicht - das vergeudete Potential interessiert dann nicht mehr.
Für mich fühlen sich die aktuell vielversprechenden Transfers an wie Perlen vor die Säue...
23.08.2026 - 10:36 Uhr
Zitat von Torginho
Super Beitrag.
Und das Schlimme ist: Book hat echt gute Leute geholt - damit wäre mit dem ensprechenden Spielsystem/Trainer in der Saison sehr viel möglich.
Kovac hat alledings gar nicht vor, irgendetwas grundlegend zu verändern - er will einfach so weitermachen wie in der letzten Saison. Nur mit dem Unterschied, dass man aufgrund der erhöhten individuellen Qualität in der Offensive wahrscheinlich mehr Aktionen herausspielen wird.
Am Ende wird das dann wieder für das Minimalziel reichen und es winkt die Vertragsverlängerung.
Man hatte seit Tuchel viel zu viel Mittelmaß auf der Trainerposition (und das ist noch freundlich ausgedrückt...)
Kovac, Sahin, Favre, Terzic und Co. sind keine Kaliber für Spitzenvereine - sorry.
Wenn ich daran denke, was der BVB teilweise für Spieler in seinen Reihen hatte (Haaland, Bellingham, Sancho,...) und außer dem Minimalziel ist trotzdem kaum was dabei rumgekommen ist...
Und das Minimalziel wird auch Kovac dem aktuellen Kader wieder schaffen - dafür ist die Qualität zu hoch.
Eine wirkliche Entwicklung ist aber nicht zu erwarten.
Ich will mir gar nicht vorstellen, was z.B. Hoeness mit diesem Spielermaterial anfangen würde...
Aber beim BVB ist sind viele anscheinend zufrieden, wenn man IRGENDWIE das Minimalziel erreicht - das vergeudete Potential interessiert dann nicht mehr.
Für mich fühlen sich die aktuell vielversprechenden Transfers an wie Perlen vor die Säue...
Zitat von GonzoFronzo
Das Problem ist mittlerweile, dass der Anspruch winzig klein ist. Ich denke die meisten tun die Niederlage gestern einfach ab, heben das Positive hervor (z.B. die Neuzugänge) und lassen sich dann wieder von einem Heimsieg gegen Hamburg oder Paderborn zufriedenstellen.
Das Problem ist mittlerweile, dass der Anspruch winzig klein ist. Ich denke die meisten tun die Niederlage gestern einfach ab, heben das Positive hervor (z.B. die Neuzugänge) und lassen sich dann wieder von einem Heimsieg gegen Hamburg oder Paderborn zufriedenstellen.
Super Beitrag.
Und das Schlimme ist: Book hat echt gute Leute geholt - damit wäre mit dem ensprechenden Spielsystem/Trainer in der Saison sehr viel möglich.
Kovac hat alledings gar nicht vor, irgendetwas grundlegend zu verändern - er will einfach so weitermachen wie in der letzten Saison. Nur mit dem Unterschied, dass man aufgrund der erhöhten individuellen Qualität in der Offensive wahrscheinlich mehr Aktionen herausspielen wird.
Am Ende wird das dann wieder für das Minimalziel reichen und es winkt die Vertragsverlängerung.
Man hatte seit Tuchel viel zu viel Mittelmaß auf der Trainerposition (und das ist noch freundlich ausgedrückt...)
Kovac, Sahin, Favre, Terzic und Co. sind keine Kaliber für Spitzenvereine - sorry.
Wenn ich daran denke, was der BVB teilweise für Spieler in seinen Reihen hatte (Haaland, Bellingham, Sancho,...) und außer dem Minimalziel ist trotzdem kaum was dabei rumgekommen ist...
Und das Minimalziel wird auch Kovac dem aktuellen Kader wieder schaffen - dafür ist die Qualität zu hoch.
Eine wirkliche Entwicklung ist aber nicht zu erwarten.
Ich will mir gar nicht vorstellen, was z.B. Hoeness mit diesem Spielermaterial anfangen würde...
Aber beim BVB ist sind viele anscheinend zufrieden, wenn man IRGENDWIE das Minimalziel erreicht - das vergeudete Potential interessiert dann nicht mehr.
Für mich fühlen sich die aktuell vielversprechenden Transfers an wie Perlen vor die Säue...
Ich sehe es anders, weil es nicht nur die Bundesliga gibt. Der Stil von Kovac hat in der letzten Saison Probleme bekommen, wenn ein Mannschaft mit dem Ball einiges anfangen konnte. In allen anderen Fällen hat die individuelle Qualität gereicht, um die Spiele zu ziehen. In der CL sollte man mit der spielerischen Armut tendenziell weiterhin Probleme bekommen. Sollte es wieder eine ernüchternde CL-Saison geben, werden auch die Zweifel intern stärker werden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von UnderratedCritic am 23.08.2026 um 10:37 Uhr bearbeitet
23.08.2026 - 10:44 Uhr
Finde es schwierig, jetzt nach diesem einen Spiel wieder die Kovac Keule zu schwingen. Worüber reden wir hier eigentlich? Natürlich wünscht sich jeder, dass man die Bayern mal wieder in die Schranken weist und möglichst sogar die Meisterschaft holt.
Die Realität sieht aber so aus, dass die leider inzwischen wieder nen richtig guten Trainer haben, für den sich die Spieler da zerreißen und darüber hinaus haben die einfach ihre Mannschaft verstärkt, während bei uns wieder nen Umbruch stattfindet....
Da stand gestern halt quasi einfach deren komplett eingespielte top Elf auf dem Platz, die letzte Saison nahezu alles rasiert hat.
An diesem Spiel jetzt irgendwas festzumachen, bringt einfach nichts..die werden auch lommende Saison wieder ihr eigenes Rennen fahren, obs einem gefällt oder nicht.
Kovac sollte man schon nen paar Spiele Zeit geben, um zu urteilen, ob sich spielerisch da was verändert hat.
Die Realität sieht aber so aus, dass die leider inzwischen wieder nen richtig guten Trainer haben, für den sich die Spieler da zerreißen und darüber hinaus haben die einfach ihre Mannschaft verstärkt, während bei uns wieder nen Umbruch stattfindet....
Da stand gestern halt quasi einfach deren komplett eingespielte top Elf auf dem Platz, die letzte Saison nahezu alles rasiert hat.
An diesem Spiel jetzt irgendwas festzumachen, bringt einfach nichts..die werden auch lommende Saison wieder ihr eigenes Rennen fahren, obs einem gefällt oder nicht.
Kovac sollte man schon nen paar Spiele Zeit geben, um zu urteilen, ob sich spielerisch da was verändert hat.
23.08.2026 - 10:47 Uhr
Zitat von Torginho
Super Beitrag.
Und das Schlimme ist: Book hat echt gute Leute geholt - damit wäre mit dem ensprechenden Spielsystem/Trainer in der Saison sehr viel möglich.
Kovac hat alledings gar nicht vor, irgendetwas grundlegend zu verändern - er will einfach so weitermachen wie in der letzten Saison. Nur mit dem Unterschied, dass man aufgrund der erhöhten individuellen Qualität in der Offensive wahrscheinlich mehr Aktionen herausspielen wird.
Am Ende wird das dann wieder für das Minimalziel reichen und es winkt die Vertragsverlängerung.
Zitat von GonzoFronzo
Das Problem ist mittlerweile, dass der Anspruch winzig klein ist. Ich denke die meisten tun die Niederlage gestern einfach ab, heben das Positive hervor (z.B. die Neuzugänge) und lassen sich dann wieder von einem Heimsieg gegen Hamburg oder Paderborn zufriedenstellen.
Das Problem ist mittlerweile, dass der Anspruch winzig klein ist. Ich denke die meisten tun die Niederlage gestern einfach ab, heben das Positive hervor (z.B. die Neuzugänge) und lassen sich dann wieder von einem Heimsieg gegen Hamburg oder Paderborn zufriedenstellen.
Super Beitrag.
Und das Schlimme ist: Book hat echt gute Leute geholt - damit wäre mit dem ensprechenden Spielsystem/Trainer in der Saison sehr viel möglich.
Kovac hat alledings gar nicht vor, irgendetwas grundlegend zu verändern - er will einfach so weitermachen wie in der letzten Saison. Nur mit dem Unterschied, dass man aufgrund der erhöhten individuellen Qualität in der Offensive wahrscheinlich mehr Aktionen herausspielen wird.
Am Ende wird das dann wieder für das Minimalziel reichen und es winkt die Vertragsverlängerung.
Vielleicht ist der Beitrag doch nicht so gut und das von Dir propagierte "Schlimme daran" auch eher (mal wieder) ein Schnellschuss...
Wir reden über eine Mannschaft, welche zwei ihrer Neuzugänge gerade dabei ist zu integrieren, jene Neuzugänge, die noch keine handvoll Trainingseinheiten absolviert haben.
Wir reden einen Trainer schlecht, der gegen Bayern München in allen Vergleichen deutlich besser aussah als die Taktikgurus Tuchel oder Favre. Das war gestern ganz sicher nicht das gelbe vom Ei, aber Geduld ist eine Tugend, die manche hier so nötig hätten, wie U. Hoeneß Demut...
23.08.2026 - 10:54 Uhr
Zitat von Trouble60
Auch wenns viele nicht lesen wollen werden, weil es nicht in die Mistgabel- & Fackel-Agenda passt:
Lt. Kovac (PK nach dem Spiel) ist es durchaus denkbar, dass Veerman zukünftig zusammen mit Nmecha auf dem Platz steht.
Nmecha sei allerdings (im Gegensatz zu Bellingham) körperlich noch nicht bereit für 90 Minuten, weswegen er ihn nach 60 Minuten wie geplant ausgewechselt hat.
Auch wenns viele nicht lesen wollen werden, weil es nicht in die Mistgabel- & Fackel-Agenda passt:
Lt. Kovac (PK nach dem Spiel) ist es durchaus denkbar, dass Veerman zukünftig zusammen mit Nmecha auf dem Platz steht.
Nmecha sei allerdings (im Gegensatz zu Bellingham) körperlich noch nicht bereit für 90 Minuten, weswegen er ihn nach 60 Minuten wie geplant ausgewechselt hat.
Dafür scheint Bellingham mental und vom Talent her noch nicht bereit für den BVB zu sein. Und ehrlich gesagt bezweifle ich auch, daß er das jemals sein wird.
Damit will ich nicht sagen, daß er eine Graupe ist, aber ich glaube schlicht, daß da nicht mehr so viel Potentiale schlummern, wie man denkt.
Ist bei Brüderpaaren ja nicht das erste Mal (im Fußball), daß es einen gibt, der Weltklasse ist und der andere ist nun mal nicht mit diesem Talent gesegnet. Die Schlotterbeck Brüder, Hazard Brüder, Kroos Brüder, Rummenigge Brüder, Hoeneß Brüder, Förster Brüder, um mal in Deutschland zu bleiben.
Der eine war herausragend, der andere war ein ganz guter Spieler.
Klar gibt es auch Gegenbeispiele: die Laudrups, Yaya und Kolo Touré usw.
Wie Kovac überhaupt auf die Idee kommt nicht gleich Nmecha und Veerman auf den Platz zu stellen ist unerklärlich. Denn dieser Veerman braucht dringend einen Typ Nmecha neben sich und nicht einen Bellingham, bei dem die Fehlerquote viel zu hoch ist.
Und die Kovac Agenda hat ja durchaus seine Gründe. Auch jetzt (nach der Vorbereitung) sieht das offensiv nicht nach einem konsequenten Plan aus, sondern nach dem Motto: "vorne fällt dem Guirassy ein Ball vor den Fuß".
Hätte Kovac Mut und Courage würde er vorne Silva reinstellen. Mit dem würde auch ohne des Trainers Einfluß ein Offensivkonzept entstehen. Das war ja schon des Öfteren so, daß mit Silva vorne ein ganz anderer Zug in der Offensive war. Guirassy ist dann nur noch Backup. So wie der sich aber bewegt und präsentiert gehört der nun mal auf die Bank.
Von der Svensson und Ryerson Idee rede ich gar nicht, sonst rege ich mich wieder auf.
23.08.2026 - 11:02 Uhr
Zitat von DizzyD
Wenn man Nmecha und Veerman nur auf ihre Position reduziert (eher 8er als 6er), dann mögen das ähnliche Spielertypen der Marke "Spielverbinder" sein. Abgesehen davon haben die beiden überhaupt nichts gemeinsam. Nmecha verbindet das Spiel nämlich in erster Linie mit Ball, also nutzt seine Dynamik und treibt den Ball am Fuß nach vorne. Veerman dagegen ist kein Box-to-Box-Spieler, sondern verbindet das Spiel als Deep-lying-playmaker mit Pässen. Das sind doch 2 völlig unterschiedliche Profile und Rollen im Spielaufbau und würde sich eigentlich extrem gut ergänzen.
Dass beide zusammen als "Doppel-8" zu offensiv ist und jeder der beiden noch eine Absicherung benötigt, ist zwar richtig, wenn man mit Viererkette spielt. Aber die Absicherung haben wir ja, weil wir dahinter eh schon mit 3 Leuten spielen.
Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen. Book holt Veerman mit der klaren Vision, dass er zusammen mit Nmecha das Zentrum besetzen soll und somit der Spielaufbau verbessert wird. Erwähnt sogar explizit, dass man keine Holding 6 benötigt, wenn man schon mit Dreierkette spielt. Und dann kommt Kovac und sagt: Danke, jetzt hab ich wenigstens nen Backup für Nmecha. Ansonsten viel zu gefährlich mit den beiden zusammen, da muss immer noch zusätzlich eine weitere Absicherung rein. Deutlicher können sich die unterschiedlichen Ansichten in der Philosophie gar nicht aufzeigen.
Zum Thema inverse Schienen: Das Tor gestern war der beste Beweis dafür, wie wichtig es ist, zumindest einen starken Fuß auf jeder Seite zu haben. Wir haben mit Karetsas und Konstantelias zwei Spieler, die immer wieder nach innen ziehen und dort eine echte Bedrohung für den Torabschluss sind. Damit zieht man automatisch auch den Gegenspieler ins Zentrum, wodurch dann auf Außen Platz zum hinterlaufen da ist. Das sind doch die einfachsten Zusammenhänge, die man schon in der C-Jugend lernt. Man stelle sich vor, dass beim Tor da nicht Svensson, sondern Ryerson hinterläuft. Dann fällt das Tor ganz sicher nicht, weil die Hereingabe mit dem schwachen Fuß entweder nicht präzise genug oder noch wahrscheinlicher gar nicht passiert, weil sich der inverse Schienenspieler den Ball erst wieder auf den starken Fuß legen muss. Man nimmt unseren beiden Halbraumspielern eine Option komplett weg, wenn man so spielt. Jeder Gegenspieler weiß, dass eh kein Pass nach Außen kommt, weil niemand hinterläuft. Das macht das Verteidigen viel einfacher, weil man überhaupt keine Entscheidung treffen muss und einfach nach innen mitgehen kann und lediglich den Torschuss verhindern muss.
Tut mir leid, aber ich sehe überhaupt keinen Mehrwert mit diesem Blödsinn. Die Krone setzt dem ganzen aber auf, dass Kovac dann auch noch Guirassy vorne rein stellt, der mit Flanken gefüttert werden muss. Wenn da wirklich so ein Masterplan dahinter stecken sollte, dann würde da vorne ein ganz anderer Spielertyp auflaufen.
Zitat von Animagic
Die Aussage von Kovac, dass Vereman eher der Spielertyp Nmecha ist, ist doch vollkommen korrekt. Beide haben keine besonderen defensiven Stärken und brauchen daher einen Spieler wie Jobe, der ihnen den Rücken frei hält. Veerman ist ganz klar ein Spielertyp der eher nach vorne orientiert ist.
Was die inversen Schienenspieler angeht, sollte schon klar sein, dass das verdichten des Zentrums eben genau das gewollte Ziel ist. Da wir ohnehin keinen Winger haben ist Breite halten (normale Schienenspieler) eben auch wenig zielführend. So wird der Fokus darauf gelegt Kombinationen anzukurbeln und Diagonalpässe zu spielen oder eben den direkten Abschluss. Das macht das Spiel in keinsterweise ausrechenbarer, im Gegenteil der Gegner muss viel mehr mitdenken und zirkulieren. Zudem stärkt dies taktisch auch das Pressing bzw. Gegenpressing.
Die Aussage von Kovac, dass Vereman eher der Spielertyp Nmecha ist, ist doch vollkommen korrekt. Beide haben keine besonderen defensiven Stärken und brauchen daher einen Spieler wie Jobe, der ihnen den Rücken frei hält. Veerman ist ganz klar ein Spielertyp der eher nach vorne orientiert ist.
Was die inversen Schienenspieler angeht, sollte schon klar sein, dass das verdichten des Zentrums eben genau das gewollte Ziel ist. Da wir ohnehin keinen Winger haben ist Breite halten (normale Schienenspieler) eben auch wenig zielführend. So wird der Fokus darauf gelegt Kombinationen anzukurbeln und Diagonalpässe zu spielen oder eben den direkten Abschluss. Das macht das Spiel in keinsterweise ausrechenbarer, im Gegenteil der Gegner muss viel mehr mitdenken und zirkulieren. Zudem stärkt dies taktisch auch das Pressing bzw. Gegenpressing.
Wenn man Nmecha und Veerman nur auf ihre Position reduziert (eher 8er als 6er), dann mögen das ähnliche Spielertypen der Marke "Spielverbinder" sein. Abgesehen davon haben die beiden überhaupt nichts gemeinsam. Nmecha verbindet das Spiel nämlich in erster Linie mit Ball, also nutzt seine Dynamik und treibt den Ball am Fuß nach vorne. Veerman dagegen ist kein Box-to-Box-Spieler, sondern verbindet das Spiel als Deep-lying-playmaker mit Pässen. Das sind doch 2 völlig unterschiedliche Profile und Rollen im Spielaufbau und würde sich eigentlich extrem gut ergänzen.
Dass beide zusammen als "Doppel-8" zu offensiv ist und jeder der beiden noch eine Absicherung benötigt, ist zwar richtig, wenn man mit Viererkette spielt. Aber die Absicherung haben wir ja, weil wir dahinter eh schon mit 3 Leuten spielen.
Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen. Book holt Veerman mit der klaren Vision, dass er zusammen mit Nmecha das Zentrum besetzen soll und somit der Spielaufbau verbessert wird. Erwähnt sogar explizit, dass man keine Holding 6 benötigt, wenn man schon mit Dreierkette spielt. Und dann kommt Kovac und sagt: Danke, jetzt hab ich wenigstens nen Backup für Nmecha. Ansonsten viel zu gefährlich mit den beiden zusammen, da muss immer noch zusätzlich eine weitere Absicherung rein. Deutlicher können sich die unterschiedlichen Ansichten in der Philosophie gar nicht aufzeigen.
Zum Thema inverse Schienen: Das Tor gestern war der beste Beweis dafür, wie wichtig es ist, zumindest einen starken Fuß auf jeder Seite zu haben. Wir haben mit Karetsas und Konstantelias zwei Spieler, die immer wieder nach innen ziehen und dort eine echte Bedrohung für den Torabschluss sind. Damit zieht man automatisch auch den Gegenspieler ins Zentrum, wodurch dann auf Außen Platz zum hinterlaufen da ist. Das sind doch die einfachsten Zusammenhänge, die man schon in der C-Jugend lernt. Man stelle sich vor, dass beim Tor da nicht Svensson, sondern Ryerson hinterläuft. Dann fällt das Tor ganz sicher nicht, weil die Hereingabe mit dem schwachen Fuß entweder nicht präzise genug oder noch wahrscheinlicher gar nicht passiert, weil sich der inverse Schienenspieler den Ball erst wieder auf den starken Fuß legen muss. Man nimmt unseren beiden Halbraumspielern eine Option komplett weg, wenn man so spielt. Jeder Gegenspieler weiß, dass eh kein Pass nach Außen kommt, weil niemand hinterläuft. Das macht das Verteidigen viel einfacher, weil man überhaupt keine Entscheidung treffen muss und einfach nach innen mitgehen kann und lediglich den Torschuss verhindern muss.
Tut mir leid, aber ich sehe überhaupt keinen Mehrwert mit diesem Blödsinn. Die Krone setzt dem ganzen aber auf, dass Kovac dann auch noch Guirassy vorne rein stellt, der mit Flanken gefüttert werden muss. Wenn da wirklich so ein Masterplan dahinter stecken sollte, dann würde da vorne ein ganz anderer Spielertyp auflaufen.
Da gebe ich Dir absolut Recht!
Zumal man mit den inversen Schienen im Spielaufbau noch limitierter ist als man es normalerweise schon ist. Wie man diesen Unsinn von Kovac auch noch verteidigen kann, ist doch völlig rätselhaft.
23.08.2026 - 11:10 Uhr
Ich weiß auch gar nicht, woher diese Annahme kommt, man stünde in einer ernsthaften Konkurrenz zum FCB. Während man dort eine Ansammlung von hochpreisigen Topspielern bewundern kann, zu deren erfolgreichem Team im Sommer dann noch 2 Spieler 50 Mio+ kommen, müssen wir hoffen, dass 2 sicherlich spannende, aber dennoch aus einer eher schwächeren Ligen kommende griechische Talente komplett zünden.
Natürlich kann es mal passieren, wie im Falle Leverkusens, dass Weihnachten und Ostern auf einen Tag fallen und man in München zudem vergisst, einen Mittelstürmer zu kaufen, aber die Wahrscheinlichkeit ist halt sehr gering.
Unsere realistische Konkurrenz lautet RB, Leverkusen, Stuttgart, AS Rom, Neapel oder andere Vereine auf diesem Niveau. Das Abschneiden in diesen Duellen ist mMn dann eine realistischere Grundlage der Bewertung von Kovacs Arbeit.
Natürlich kann es mal passieren, wie im Falle Leverkusens, dass Weihnachten und Ostern auf einen Tag fallen und man in München zudem vergisst, einen Mittelstürmer zu kaufen, aber die Wahrscheinlichkeit ist halt sehr gering.
Unsere realistische Konkurrenz lautet RB, Leverkusen, Stuttgart, AS Rom, Neapel oder andere Vereine auf diesem Niveau. Das Abschneiden in diesen Duellen ist mMn dann eine realistischere Grundlage der Bewertung von Kovacs Arbeit.
23.08.2026 - 11:11 Uhr
Zitat von Arno09
Vielleicht ist der Beitrag doch nicht so gut und das von Dir propagierte "Schlimme daran" auch eher (mal wieder) ein Schnellschuss...
Wir reden über eine Mannschaft, welche zwei ihrer Neuzugänge gerade dabei ist zu integrieren, jene Neuzugänge, die noch keine handvoll Trainingseinheiten absolviert haben.
Wir reden einen Trainer schlecht, der gegen Bayern München in allen Vergleichen deutlich besser aussah als die Taktikgurus Tuchel oder Favre. Das war gestern ganz sicher nicht das gelbe vom Ei, aber Geduld ist eine Tugend, die manche hier so nötig hätten, wie U. Hoeneß Demut...
Zitat von Torginho
Super Beitrag.
Und das Schlimme ist: Book hat echt gute Leute geholt - damit wäre mit dem ensprechenden Spielsystem/Trainer in der Saison sehr viel möglich.
Kovac hat alledings gar nicht vor, irgendetwas grundlegend zu verändern - er will einfach so weitermachen wie in der letzten Saison. Nur mit dem Unterschied, dass man aufgrund der erhöhten individuellen Qualität in der Offensive wahrscheinlich mehr Aktionen herausspielen wird.
Am Ende wird das dann wieder für das Minimalziel reichen und es winkt die Vertragsverlängerung.
Zitat von GonzoFronzo
Das Problem ist mittlerweile, dass der Anspruch winzig klein ist. Ich denke die meisten tun die Niederlage gestern einfach ab, heben das Positive hervor (z.B. die Neuzugänge) und lassen sich dann wieder von einem Heimsieg gegen Hamburg oder Paderborn zufriedenstellen.
Das Problem ist mittlerweile, dass der Anspruch winzig klein ist. Ich denke die meisten tun die Niederlage gestern einfach ab, heben das Positive hervor (z.B. die Neuzugänge) und lassen sich dann wieder von einem Heimsieg gegen Hamburg oder Paderborn zufriedenstellen.
Super Beitrag.
Und das Schlimme ist: Book hat echt gute Leute geholt - damit wäre mit dem ensprechenden Spielsystem/Trainer in der Saison sehr viel möglich.
Kovac hat alledings gar nicht vor, irgendetwas grundlegend zu verändern - er will einfach so weitermachen wie in der letzten Saison. Nur mit dem Unterschied, dass man aufgrund der erhöhten individuellen Qualität in der Offensive wahrscheinlich mehr Aktionen herausspielen wird.
Am Ende wird das dann wieder für das Minimalziel reichen und es winkt die Vertragsverlängerung.
Vielleicht ist der Beitrag doch nicht so gut und das von Dir propagierte "Schlimme daran" auch eher (mal wieder) ein Schnellschuss...
Wir reden über eine Mannschaft, welche zwei ihrer Neuzugänge gerade dabei ist zu integrieren, jene Neuzugänge, die noch keine handvoll Trainingseinheiten absolviert haben.
Wir reden einen Trainer schlecht, der gegen Bayern München in allen Vergleichen deutlich besser aussah als die Taktikgurus Tuchel oder Favre. Das war gestern ganz sicher nicht das gelbe vom Ei, aber Geduld ist eine Tugend, die manche hier so nötig hätten, wie U. Hoeneß Demut...
Niederlage bleibt aber Niederlage. Und der Trainer Kovac hat gegen die Bayern eine desaströse Bilanz.
Nur weil der BVB nicht abgeschossen wird, heißt das nicht, daß man erfolgreich ist.
Bisher ist Kovac gegen die Bayern 1 Sieg in seiner Trainerkarriere gelungen. Ein 3-1 im Pokalfinale mit Frankfurt.
Abgeschossen wurde er allerdings nie wirklich. Könnte man jetzt damit argumentieren, daß Kovac einfach völlig destruktiv spielen lässt.
Lucien Favre holte gegen die Bayern immerhin im Schnitt 1 Punkt.
Tuchel 0,94 Punkte.
Klopp 1,13 Punkte
Terzic 0,80 Punkte.
Kovac 0,38 Punkte.
23.08.2026 - 11:20 Uhr
Zitat von Animagic
Wie definierst du einen Box-to-Box Spieler? Wenn Veerman dies nicht ist, was ist er dann?
Deine taktische Ansicht ist leider sehr eindimensional und geht auch überhaupt nicht auf das ein, was inverse Schienenspieler bringen, sondern versteifst dich einzig und allein auf deine bevorzugte Ausrichtung. Da bringt eine Diskussion dann halt auch nichts, wenn man nur versucht seine Wünsche umgesetzt zu sehen und alles andere als "nicht gut genug" abgestempelt wird.
Zitat von oger
Veerman ist kein klassischer box-to-box Spieler. Er stößt auch nicht in den Strafraum. Sie haben vielleicht höchstens noch gemeinsam, dass sie beide auch gern Abschlüsse von außerhalb des Strafraums nehmen. Ansonsten haben beide auch vollkommen unterschiedliche Stärken.
Das verdichten des Zentrums führt aber zu nichts, während wir den entstehenden Raum auf den Außen vollkommen ungenutzt lassen. Konstantelias hat gezeigt, wie wir es machen müssen. Gerade weil wir keine Flügelspieler haben, müssen ja die Schienenspieler diesen Job erfüllen bzw. wäre das wohl bei jedem anderen Trainer so. Dass da alle in der Mitte rumturnen hat jetzt in 3 Spielen keinen positiven Effekt gehabt, während es heute überdeutlich in der ersten Halbzeit auch defensiv Probleme gemacht hat. Der Gegner muss mMn auch nicht mitdenken, da vollkommen klar ist, dass er nie nach außen hin richtung Grundlinie verteidigen muss. Der Gegenspieler weiß immer, dass jeder Spieler nach innen zieht oder den Passweg dorthin suchen wird. Das ist mMn viel einfacher zu verteidigen, als wenn er durch den HS in die Mitte gezogen wird und außen ein Spieler überläuft. Die Möglichkeiten, die sich dadurch eröffnen, dürften bedeutend mehr sein.
Zitat von Animagic
Die Aussage von Kovac, dass Vereman eher der Spielertyp Nmecha ist, ist doch vollkommen korrekt. Beide haben keine besonderen defensiven Stärken und brauchen daher einen Spieler wie Jobe, der ihnen den Rücken frei hält. Veerman ist ganz klar ein Spielertyp der eher nach vorne orientiert ist.
Was die inversen Schienenspieler angeht, sollte schon klar sein, dass das verdichten des Zentrums eben genau das gewollte Ziel ist. Da wir ohnehin keinen Winger haben ist Breite halten (normale Schienenspieler) eben auch wenig zielführend. So wird der Fokus darauf gelegt Kombinationen anzukurbeln und Diagonalpässe zu spielen oder eben den direkten Abschluss. Das macht das Spiel in keinsterweise ausrechenbarer, im Gegenteil der Gegner muss viel mehr mitdenken und zirkulieren. Zudem stärkt dies taktisch auch das Pressing bzw. Gegenpressing.
Zitat von Zandhi
Gerne. Dachte das wäre offensichtlich wieso beides Mumpitz ist.
Inverse Schienen: Durch die inversen Halbraumzehner hat man in der offensive keine Breite im Spiel. Diese müsste in der 5er-Kette naturgemäß dann durch die Schienenspieler hergestellt werden. Wenn die aber auch invers spielen und so zum nach innen ziehen gezwungen werden, hat man man das Zentrum komplett mit Spielern überlagert die sich auf den Füßen herumstehen, während Durchbrüche an die Grundlinie quasi komplett verhindert werden. Macht das Spiel komplett ausrechenbar und einfach zu verteidigen, da der Gegner nur das Zentrum verdichten muss.
Veerman/Nmecha-Thematik: Nmecha ist ein dynamischer Box-to-Box Spieler und Veerman ist ein ultra langsamer und undynamischer Stratege a la Groß. Haben quasi nichts miteinander zutun und würden von gegenseitigen Stärken profitieren. Wenn man sie als Alternative zueinander neben Jobe spielt potenziert man ihre Schwächen statt dass man Synergien aus ihren Stärken entwickelt.
Zitat von Animagic
Wie wäre es wenn du erstmal selber begründest?
Zitat von Zandhi
Findest du die beiden Ideen/Einschätzungen sinnvoll? Bin auf deine Ausführung gespannt!
Zitat von Coq-au-vin
Stimmt, du bist ja noch gar nicht so lange hier angemeldet. Hättest ja noch gar keine Gelegenheit, dich unter Wettkampfbedingungen zu eschauffieren, na das kann ja lustig werden.
Zitat von Zandhi
Die Saison ist 1 Spiel alt und Kovac hat mit seiner inversen Schiene und seiner Annahme Veerman wäre ein ähnlicher Spielertyp wie Nmecha (den er dann auch statt Jobe rausnimmt) schon zwei mal den Vogel abgeschossen...
Die Saison ist 1 Spiel alt und Kovac hat mit seiner inversen Schiene und seiner Annahme Veerman wäre ein ähnlicher Spielertyp wie Nmecha (den er dann auch statt Jobe rausnimmt) schon zwei mal den Vogel abgeschossen...
Stimmt, du bist ja noch gar nicht so lange hier angemeldet. Hättest ja noch gar keine Gelegenheit, dich unter Wettkampfbedingungen zu eschauffieren, na das kann ja lustig werden.
Findest du die beiden Ideen/Einschätzungen sinnvoll? Bin auf deine Ausführung gespannt!
Wie wäre es wenn du erstmal selber begründest?
Gerne. Dachte das wäre offensichtlich wieso beides Mumpitz ist.
Inverse Schienen: Durch die inversen Halbraumzehner hat man in der offensive keine Breite im Spiel. Diese müsste in der 5er-Kette naturgemäß dann durch die Schienenspieler hergestellt werden. Wenn die aber auch invers spielen und so zum nach innen ziehen gezwungen werden, hat man man das Zentrum komplett mit Spielern überlagert die sich auf den Füßen herumstehen, während Durchbrüche an die Grundlinie quasi komplett verhindert werden. Macht das Spiel komplett ausrechenbar und einfach zu verteidigen, da der Gegner nur das Zentrum verdichten muss.
Veerman/Nmecha-Thematik: Nmecha ist ein dynamischer Box-to-Box Spieler und Veerman ist ein ultra langsamer und undynamischer Stratege a la Groß. Haben quasi nichts miteinander zutun und würden von gegenseitigen Stärken profitieren. Wenn man sie als Alternative zueinander neben Jobe spielt potenziert man ihre Schwächen statt dass man Synergien aus ihren Stärken entwickelt.
Die Aussage von Kovac, dass Vereman eher der Spielertyp Nmecha ist, ist doch vollkommen korrekt. Beide haben keine besonderen defensiven Stärken und brauchen daher einen Spieler wie Jobe, der ihnen den Rücken frei hält. Veerman ist ganz klar ein Spielertyp der eher nach vorne orientiert ist.
Was die inversen Schienenspieler angeht, sollte schon klar sein, dass das verdichten des Zentrums eben genau das gewollte Ziel ist. Da wir ohnehin keinen Winger haben ist Breite halten (normale Schienenspieler) eben auch wenig zielführend. So wird der Fokus darauf gelegt Kombinationen anzukurbeln und Diagonalpässe zu spielen oder eben den direkten Abschluss. Das macht das Spiel in keinsterweise ausrechenbarer, im Gegenteil der Gegner muss viel mehr mitdenken und zirkulieren. Zudem stärkt dies taktisch auch das Pressing bzw. Gegenpressing.
Veerman ist kein klassischer box-to-box Spieler. Er stößt auch nicht in den Strafraum. Sie haben vielleicht höchstens noch gemeinsam, dass sie beide auch gern Abschlüsse von außerhalb des Strafraums nehmen. Ansonsten haben beide auch vollkommen unterschiedliche Stärken.
Das verdichten des Zentrums führt aber zu nichts, während wir den entstehenden Raum auf den Außen vollkommen ungenutzt lassen. Konstantelias hat gezeigt, wie wir es machen müssen. Gerade weil wir keine Flügelspieler haben, müssen ja die Schienenspieler diesen Job erfüllen bzw. wäre das wohl bei jedem anderen Trainer so. Dass da alle in der Mitte rumturnen hat jetzt in 3 Spielen keinen positiven Effekt gehabt, während es heute überdeutlich in der ersten Halbzeit auch defensiv Probleme gemacht hat. Der Gegner muss mMn auch nicht mitdenken, da vollkommen klar ist, dass er nie nach außen hin richtung Grundlinie verteidigen muss. Der Gegenspieler weiß immer, dass jeder Spieler nach innen zieht oder den Passweg dorthin suchen wird. Das ist mMn viel einfacher zu verteidigen, als wenn er durch den HS in die Mitte gezogen wird und außen ein Spieler überläuft. Die Möglichkeiten, die sich dadurch eröffnen, dürften bedeutend mehr sein.
Wie definierst du einen Box-to-Box Spieler? Wenn Veerman dies nicht ist, was ist er dann?
Deine taktische Ansicht ist leider sehr eindimensional und geht auch überhaupt nicht auf das ein, was inverse Schienenspieler bringen, sondern versteifst dich einzig und allein auf deine bevorzugte Ausrichtung. Da bringt eine Diskussion dann halt auch nichts, wenn man nur versucht seine Wünsche umgesetzt zu sehen und alles andere als "nicht gut genug" abgestempelt wird.
Er ist für mich sehr klar ein deep-laying 6 mit Kontrolle in der Zentrale über seine Pässe. Das hat nichts mit Nmecha gemeinsam, der ein kompletter box-to-box Spieler ist und den Ball schleppt.
Ehrlich gesagt ist deine eher dimensional, da du nicht sehen möchtest, dass HS und Schiene das gleiche anbieten und man den Raum auf außen komplett verwaisen lässt, was dazu führt, dass die Gegenspieler ganz genau wissen, was wir machen und es einfach weg verteidigen.
Ich habe das Elend jetzt dreimal gesehen. Es war dreimal nicht gut genug. Aus welchem Grund sollte man das dann nicht kritisieren?
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