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Neuer Trainer?

05.12.2016 - 16:22 Uhr
Hier kann über den möglichen neuen Trainer für den SV Darmstadt 98 diskutiert werden und über sämtliche Gerüchte, sowie Wunschdenken.
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Neuer Trainer? |#1
05.12.2016 - 17:59 Uhr
Zitat von Lilienmeister
Kauzinsik könnte ich mir nach der Entlassung von Oral auch wieder beim KSC vorstellen.
Rehm halte ich für eine totale Ente, er hat in Liga 2 bei Bielefeld nix gerissen und das wäre hier wohl genauso.

Ich kann mir auch gut vorstellen das man mit Berndroth den Rest der Runde bestreitet und erst im Sommer einen neuen holt, zu verlieren haben wir sowieso nix, aber es wäre eine günstige Lösung definitiv.

Ich schreib es hier auch nochmal mein Wunschkandidat Labbadia, und der hat für mich erst abgesagt wenn es offiziell wo steht.

Aber egal wer es wird er hat wie zuvor am Anfang N. Meier mein Vertrauen und die Mannschaft kein Alibi mehr.

Zu Fach sage ich nur soviel, er kauft dieses schwache Team zusammen und haut dann aus angeblicher Solidarität zu Meier mit ab, ein richtig feier Hund, aber so kann er wenigstens keinen Schaden mehr anrichten.

Mit der Beurteilung von Fach würde ich mich arg zurückhalten. Er hatte meiner Meinung nach den schwersten Job von allen. Bei Fifa bekommt jeder einen wettbewerbsfähigen Kader hin, in der Realität ist das mit unseren Möglichkeiten ungleich schwieriger.
Neuer Trainer? |#2
05.12.2016 - 18:05 Uhr
Zitat von Oh-Lilien
Zitat von DAbleiber

Zitat von Lappen0815

Ich habe gehört, dass wohl auch Rüdiger Rehm ein Kandidat sei.
Aktuell vereinslos, war bis Mitte Oktober in Bielefeld aktiv.


Wo ist da die Logik ? Meier hatte trotz anständiger Vita kein Standing und jetzt Rehm, der in Bielefeld krachend gescheitert ist ?

Die Frage ist ab welchem Trainertypus können wir landen. Vielleicht wäre Kaucinski wirklich sogar eine Anfrage wert? Von den anderen ausgelutschten Trainern rate ich von allen ab jedenfalls.



Ich habe nicht gesagt, dass Rehm mein Wunschkandidat ist.
Ich hatte nur heute Vormittag von einem Bekannten gehört, dass Meier gehen wird (was sich auch als wahr erwiesen hat) und das Heinemann (der aus Solidarität mitgeht, keineswegs weil es der Verein so wollte) und Rehm mögliche Nachfolger wären.
Ich denke, das N. Meier nicht der einzige Trainer sein wird, der erstmal unter dem Schatten von Schuster stehen wird und sich beweisen muss.
N. Meier hat sich einfach selbst ins "Aus" gespielt...
- Gondorf auf die Tribüne (einer der wenigen, die ansatzweise Leistung gebracht haben, auch wenn es
nicht die starke der Vorsaison war)
- Guwara ständig eingesetzt, der für mich ein großer Schwachpunkt in der Defensive ist (warum nicht
Holland?) --- (Ich möchte es natürlich jetzt nicht an einzelnen Spielern ausmachen, es ist nur ein Beispiel)
- ständige Rotation, die ich bei einem Komplettumbruch einfach nicht nachvollziehen kann
- viel zu späte risikoreiche Wechsel bei Rückständen

Egal wer es wird, der neue Trainer muss auf jeden Fall eine klare Stamm-Elf haben, die dann wachsen und wieder an ihrer Leidenschaft der letzten Saisons anknüpfen kann, um so auch durchaus die Fans auf seine Seite zu bekommen.
Neuer Trainer? |#3
10.12.2016 - 20:22 Uhr
Ich denke inzwischen, es wäre am besten, die Runde mit Berndroth zu Ende zu spielen. Der neue Trainer muss perspektivisch für die zweite Liga geholt werden. Da wäre es eher ungeschickt, mit dem neuen Mann gleich abzusteigen.
Mit Berndroth haben wir dennoch die Chance, uns sehr achtbar zu verabschieden.
Neuer Trainer? |#4
13.12.2016 - 13:50 Uhr
Ein Trainer ist immer für den kurzfristigen Erfolg verantwortlich. Ein sportlicher Leiter dagegen steht für eine langfristige Ausrichtung. Fehlt der kurzfristige Erfolg fliegt der Trainer und damit sind alle langfristigen Planungen bezüglich des Kaders im Eimer. Das beste Beispiel seht ihr gerade beim svd. Andere Beispiele Mainz+Augsburg+Ingolstadt mit den langjährigen sportlichen Leitern Heidel+Reuter+Linke. Zum Thema englische Teamleiter: Die Vereine werden mit Kohle zugeschüttet und hat sich mal jemand die Mühe gemacht die UEFA 5 Jahreswertung anzusehen? Darin liegt die Bundesliga, trotz weniger Kohle vor der Premier League Warum ist das so? Weil langfristige Planungen und somit Erfolg ohne sportlicher Leiter nicht möglich sind. Was sollten sehen wo wir in drei Jahren stehen.
Neuer Trainer? |#5
13.12.2016 - 15:20 Uhr
Zitat von AchtundNeunzig
Ich bin ja nicht gegen einen Sportdirektor und die Aufgaben desselben sind mir auch klar. Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt. Ich bin sogar für einen Sportdirektor, sofern das Geld dafür da ist und dieser auch Kompetenz besitzt. Leider ist das Geld im Moment nicht da, jemanden mit Kompetenz zu verpflichten; wenn man den Aussagen von Fritsch Glauben schenkt. Ich finde es halt überzogen, einen Sportdirektor als unverzichtbar für den sportlichen Erfolg anzusehen. Die Misere des englischen Fussballs liegt m. E. wohl eher in den Unsummen, die ausgegeben werden, als an fehlenden Sportdirektoren. Die damit einhergehende Erwartungshaltung führt zu einem hohen Verschleiß an Spielern und Trainern. Und Sportdirektoren würde es, glaube ich, in der Premier League genauso gehen. Selbst in der Bundesliga haben wir ja jüngst einige Beispiele. Und wenn schon der HSV mit den Kühne-Millionen Probleme hat einen Sportdirektor zu finden, wo sollen wir uns denn da einordnen, ausser ganz am Ende der Schlange? Und noch mehr Geld mit Experimenten rauswerfen können wir uns eigentlich nicht leisten.


Dein Argument kann ich nachvollziehen. Nur muss ein sportlicher Leiter auch gut zum Verein passen und auch Qualitäten mitbringen. In Mainz oder Augsburg heißt oder hieß der Erfolg eben Heidel und Reuter. Das sind Klubs, die etwa auf Augenhöhe mit unserem Potenzial sind. Für uns bringt es nichts irgendeine "Billiglösung" jetzt als Sportdirektor zu präsentieren. Wir müssen den richtigen Zeitpunkt erstmal abwarten. Mir wäre es deshalb auch lieber wenn wir dieses Thema im nächsten Sommer zur Sprache bringen, weil wir dann womöglich einen Neuanfang beginnen (wahrscheinlich in Liga 2), und da sollten wir uns so professionell wie möglich aufstellen um über die Dauer hinweg konkurrenzfähig zu bleiben.

Zum HSV: Da existieren schon seit über 10 Jahren Probleme intern. Da stecken ganz andere Faktoren dahinter die den Erfolg vermieden haben.

Zum Vergleich Premier League: Aus meiner Sicht wären die meisten Klubs dort besser aufgestellt mit Sportdirektor, da jeder Trainer nur für sich die Spieler einkauft, sodass ein neue eingestellter Trainer mit anderer Systemvorstellung vor Probleme gestellt werden kann. Viele Sportdirektoren setzen sich auch stark für die eigene Jugendarbeit ein, die in England auch eher verblasst, da man lieber schnell auf teure ausländische Talente und Stars setzt.
Klubs wie Real Madrid beispielsweise benötigen keinen Sportdirektor, da dort der Anspruch verfolgt wird die besten Spieler in den eigenen Reihen zu haben.

Und auch selbst Dirk Schuster machte bei uns schon längst Anzeichen darauf, dass man mit einem Sportdirektor gelassener arbeiten kann. Wenn ein Trainer dann einen Schmadtke oder Eberl im Rücken hat, ist das auch sicherlich eine tolle Arbeitsatmosphäre.
Ich wünsche mir jedenfalls auch für die Zukunft einen sportlichen Leiter, der für das gesamte sportliche Klima verantwortlich ist und eben um ein paar Ecken weiterdenkt als ein Trainer, der uns wahrscheinlich auch nur als Sprungbrett wahrnimmt und nach wenigen Jahren uns wieder verlässt.

•     •     •

"¡De Madrid al cielo!"
Neuer Trainer? |#6
13.12.2016 - 19:43 Uhr
Ich wollte mich nochmal zum Thema Sportdirektor hier einklinken. Jetzt mag es erstmal uninteressant sein für den Rest der Saison. Für die langfristige Zukunft hoffe ich aber auch, dass für diesen Posten jemand geeigneten für finden. Denn ein Sportdirektor plant normalerweise über mehrere Phasen den Verein als ein Trainer, der so oder so nur 3 Jahre ungefähr hier stationiert ist.
Die Zeiten, in denen Fußballvereine hobbymäßig geführt und knappe Finanzmittel nach Feierabend verwaltet werden können, sind spätestens ab der Regionalliga, in der schon relativ viel Geld bewegt wird, vorbei.
Ein professionell aufgestellter Fußballverein steht auf mehreren wirtschaftlichen Standbeinen, wie Werbung/Sponsoring, TV, Merchandising u.s.w., kaufmännische Kompetenz ist in allen Bereichen unumgänglich.

Die Initialzündung für alles stellt aber immer noch das Kerngeschäft dar. Um sportlichen Erfolg zu haben, braucht man im wesentlichen gute Fußballspieler und eine gut trainiere Mannschaft. Die Frage ist nun, wer dafür zu sorgen hat, dass genannte Voraussetzungen erfüllt werden. In vielen Vereinen überlässt man traditionell die Aufgabe, für sportlichen Erfolg zu sorgen, fast ausschließlich dem Trainer. Er trainiert nicht nur die Mannschaft, sondern er stellt sie auch zusammen und bestimmt im Rahmen eines bestimmten Finanzbudgets, wer „verkauft“ oder „gekauft“ wird. Diese „Fehlkonstruktion“ führt in zahllosen Fällen zu folgenden Kettenreaktionen:

Sobald die Mannschaft hinter den sportlichen Erwartungen zurückbleibt, steigt der Druck der Öffentlichkeit, Maßnahmen zu ergreifen, schließlich wird der Trainer entlassen oder „beurlaubt“, ein neuer Trainer verpflichtet neue Spieler, weil er eine andere Fußballphilosophie verfolgt: wiederum kommt es zu sportlichem Misserfolg, der Druck steigt….. das Karussell beginnt sich erneut zu drehen, bei manchen Vereinen 3 bis 4 mal pro Saison! Im Ergebnis führt das durch zusätzliche Spielergehälter, zusätzliche Berater – oder Vermittlerhonorare und Abfindungen für entlassene Trainer zu finanziellen Überbelastungen bis zum völligen Ausbluten und zur Insolvenz des Vereins.

Ein Verein benötigt auf und neben dem Platz eine klare strategische Ausrichtung, eine flächendeckende Fußballphilosophie hinsichtlich Spielertypen und Spielsystemen, ein fein justiertes Scouting-System und eine sportlich und finanziell weitsichtige Transferpolitik.
Diese auf Kontinuität bauende Ausrichtung ist langfristig angelegt und kann nicht alle paar Monate, wenn wieder einmal ein Trainerwechsel ansteht, geändert werden. Die personellen Weichenstellungen können daher nicht von einem Trainer als Zeitarbeiter sondern nur von einem kompetenten Sportdirektor, dessen Position langfristig angelegt ist, maßgeblich getroffen werden.

Mit der organisatorischen Dominanz eines Sportdirektors ist zwar auch nicht sichergestellt, dass alle Fehler vermieden werden, aber die Verfolgung eines strategischen Konzeptes mit deutlichen Konturen erleichtert die Orientierung, verhindert aufwändige Brachialumwälzungen und reduziert damit das Unternehmensrisiko.
Die besten Beispiele sind in der Bundesliga schließlich Heidel und Reuter meiner Ansicht nach, die eben wichtige Punkte im Verein vertraten und auch die Jugendarbeit sehr unter Beschuss genommen haben. Deshalb ist es auch für uns wichtig, dass wir bezüglich dessen reagieren in naher Zukunft.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Blue_Moon am 13.12.2016 um 19:48 Uhr bearbeitet
Neuer Trainer? |#7
14.12.2016 - 18:48 Uhr
Ich weiss gar nicht wie man sich so darauf versteifen kann das Schuster eventuell wieder nach Darmstadt kommt.

Ehrlich gesagt kann und will ich es mir nicht vorstellen. Schuster hat in den Jahren die er hier war wahrlich mehr als sehr gute Arbeit abgeliefert, dafür bin ich ihm auch immer dankbar. Aber sein Abgang war wirklich nicht das Beste. da zieht sich mir heute noch der Magen zusammen wenn ich daran denken muss.

- ist Sauer weil wir so lange mit dem FCA über die Ablöse verhandeln
- hat selbst gesagt das was er hier erreicht hat ist das Maximum, mehr geht nicht
- Hat nach dem wechsel nicht gerade gut über Fritsch gesprochen wegen den Abläufen bezüglich seines Wechsels
- wollte "gepackt werden nach dem Hertha Spiel obwohl er noch 2 Jahre gültigen Vertrag hatte
- wollte sich sportlich weiterentwickeln

Ich könnte noch mehr aufzählen aber das will ich gar nicht.

Ich bin auch der Meinung das er es mit dem jetzigen Kader einfach nicht schaffen würde, hierfür steht schon der grund das zuviele Spieler kein deutsch sprechen worauf er Wert legt, er hat den Kader nicht zusammengestellt, somit muss er damit arbeiten was da ist. In den jahren zuvor war es genau anders und das war auch der letzliche Erfolg.

Schuster hat für mich den Fehler begangen das er keinen sauberen Abgang hingelegt hat und daher einen ganz schweren Stand bei den Fans hätte. Wer sagt denn das er bei einem entsprechendem Angebot nicht wieder die selbe Nummer abzieht?
Dann will er sich ja weiterentwickeln was bei uns laut seiner eigenen Aussage nicht möglich ist zumindest nicht mehr als das was jetzt vorhanden ist.
Ich glaube eher das er zum KSC geht, er hat selbst gesagt das er da gerne mal langfristig arbeiten möchte und da die ebnso wie wir gerade einen Trainer suchen wäre es das normalste der Welt wenn es so käme.

Was würde dafür sprechen für eine Rückkehr?

Ganz einfach und salopp gesagt "Zurück zu den Wurzeln", "Alles auf Anfang"

- Schuster weiss was ihn hier erwartet und wie er hier arbeiten kann
- Er weiss es und versteht es die Spieler so zu motivieren das Sie über ihre Leistungsgrenze hinaus gehen

Wie bereits hier mehrfach geschrieben ist es ein zweiseitiges Schwert das pro und kontra hat, mein Gefühl sagt mir aber auf Grund der gesamten Vorfälle bezüglich seines Wechsels im Sommer wird es keine Rückkehr geben.

Sollte es dennoch so kommen hätte trotzdem mein Vertrauen!
Neuer Trainer? |#8
14.12.2016 - 18:54 Uhr
Sorry, aber Schuster zurückzuholen, wäre jetzt einer der fehlerhaftesten Entscheidungen unserer Verantwortlichen. Dann lieber mit Ramon den Rest der Saison als Trainer. Wir haben einen völlig neuen Kader mit dem Schuster in erster Linie erstmal nicht vertraut ist. Dann kommt noch hinzu, dass wir auch spielerisch in Zukunft zulegen müssen unabhängig davon ob wir jetzt in der 1., 2. oder 3. Liga spielen. Unsere Aufgabe ist es jetzt uns im Profigeschäft zu etablieren, und wir werden nicht immer Spieler wie Jego oder Sulu in unseren Reihen haben, sondern versuchen Spielertypen wie Vrancic z. B. mehr in unser System anzupassen. Es wird unmöglich sein für uns "ein Leben lang" nur über die alten Tugenden zu kommen.
"Der Weg ist das Ziel" wie man so schön sagt, und der Weg mit Schuster war einzigartig, aber das Ziel ist nun mal auch erreicht worden mit ihm.

•     •     •

"¡De Madrid al cielo!"
Neuer Trainer? |#9
17.12.2016 - 10:34 Uhr
Wer bei uns seit Jahren gute Arbeit abliefert ohne das es in der Öffentlichkeit groß gewürdigt wird ist Dimo Wache. Seit Jahren haben wir gute Torhüter. Das ist wohl im Wesentlichen sein Verdienst. Wollen wir hoffen, dass die Chemie zwischen ihm und dem Neuen stimmt.
Neuer Trainer? |#10
17.12.2016 - 11:27 Uhr
Zitat von Devil98
Stani?

Warum jemand, der seit Jahren keine Mannschaft trainiert hat?

Das is mir alles zu hoch...


Erstens steht die Bestätigung noch aus, zweitens ist ein Trainer sicher auch nach einer Auszeit noch in der Lage eine Mannschaft zu übernehmen und drittens ist auch klar, dass die Entscheidung nicht allen gefallen wird, egal wer das Trainer Amt übernimmt.
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