| Geburtsdatum | 21.09.1973 |
|---|---|
| Alter | 52 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Sportvorstand |
| Akt. Verein | FC Bayern München |
Max Eberl [Sportdirektor]
11.05.2016 - 10:01 Uhr
04.07.2019 - 03:04 Uhr
Da Max gerade für die ganzen Bonusse für Sow, de Jong usw. gefeiert wird, weiß zufällig Jemand von euch ob es auch %te für Hrgota gibt wenn der neue Verein ihn weiterverkauft ? Aktuell ging er ja ablösefrei aus Frankfurt weg.
Lg EFODAMUS
Lg EFODAMUS
04.07.2019 - 06:21 Uhr
Zitat von EFODAMUS
Da Max gerade für die ganzen Bonusse für Sow, de Jong usw. gefeiert wird, weiß zufällig Jemand von euch ob es auch %te für Hrgota gibt wenn der neue Verein ihn weiterverkauft ? Aktuell ging er ja ablösefrei aus Frankfurt weg.
Lg EFODAMUS
Da Max gerade für die ganzen Bonusse für Sow, de Jong usw. gefeiert wird, weiß zufällig Jemand von euch ob es auch %te für Hrgota gibt wenn der neue Verein ihn weiterverkauft ? Aktuell ging er ja ablösefrei aus Frankfurt weg.
Lg EFODAMUS
da er schon ablösefrei zur SGE wechselte kannst du davon ausgehen das er nun nachdem auch dort sein vertrag ausläuft keinen Cent einbringt falls er irgendwo unterschreibt. Man schließt zudem den Vertrag der Weiterverkaufklausel mit dem aufnehmenden verein und nicht dem Spieler.
04.07.2019 - 09:46 Uhr
Zitat von Simonsen_jr
Borussia hat sich im Sommer 18 mit Rose beschäftigt (gedanklich), eine Anfrage musste nicht erfolgen, da der Trainer nicht auf dem Markt war. Die Info hatten Sie wohl auch aus dem besagten Netzwerk.
Zitat von effe2007
Den wichtigsten Punkt bringst du nicht:
Im vergangenen Herbst hatten wir am Rande eines Europapokalspiels ein intensiveres Treffen, bei dem wir uns lange gut unterhalten haben – da haben wir viel über gegenseitige Philosophien und Ansätze gelernt. Ohne konkrete Hintergedanken.
Und wie wurde es konkret?
Max Eberl: Wir haben Anfang des Jahres über unser Netzwerk eine Information bekommen, dass Marco sich vorstellen kann, in der neuen Saison irgendwo anders zu arbeiten. Dann war es meine Aufgabe als Sportdirektor, mir darüber Gedanken zu machen. Nach langen Telefongesprächen und intensiven Treffen mit ihm musste ich die Grundsatzentscheidung für unseren Klub fällen: Wir möchten einen neuen Ansatz finden.
Damit steht fest, dass es im Sommer 2018 keine Anfrage gegeben haben kann und der zweite Absatz erklärt auch, warum man im November noch verlängert hatte.
Was ich aber interessant finde, auf die Meinungsumfrage „ich will einfach nur eine ganze Saison lang attraktiven Fußball sehen“, was ja eine auch hier sagen:
Max Eberl: Puh. Erst einmal möchte ich wissen: Was ist attraktiv? Gehe ich nach einer 4:5-Niederlage jubelnd nach Hause? Wenn einige Menschen unzufrieden sind mit Platz fünf – sind die dann zufriedener, wenn wir mit wehenden Fahnen Zwölfter werden? Wenn mir einer sagt: Attraktivität schlägt Erfolg, dann kann ich das kaum glauben. Erfolg ist die größte Attraktivität. Ich verstehe, dass die Leute fünf Tore sehen wollen und dass die Mannschaft den Platz umgepflügt hat. Aber es ist doch so, dass es meist die stabilen Mannschaften sind, die am erfolgreichsten sind.
Da bin ich mit Eberl der gleichen Meinung.
Zitat von denis_zaki
Teil 2 des Interviews ist da.
"Unsere spielerische Stärke haben wir in der vergangenen Saison mit schnellem Umschaltspiel kombiniert. Das hat in der Hinrunde herausragend funktioniert, in der Rückrunde wollte sich dann leider keine Mannschaft mehr von uns auskontern lassen."
Das klingt wie eine Bankrott-Erklärung unseres Ex-Trainers, und ist im Endeffekt das was viele kritisiert haben. Er hat eben nichts geändert, obwohl er im Winter großkotzig angekündigt hat, dass sich die Gegner nun auf die Borussia einstellen würden. Es war sicher auch Pech dabei, aber so klingt es wirklich so als hätte man nie den Plan gehabt überhaupt irgendetwas anzupassen. Bloß den gleichen Stiefel durchziehen, bis zum Erbrechen.
Teil 2 des Interviews ist da.
"Unsere spielerische Stärke haben wir in der vergangenen Saison mit schnellem Umschaltspiel kombiniert. Das hat in der Hinrunde herausragend funktioniert, in der Rückrunde wollte sich dann leider keine Mannschaft mehr von uns auskontern lassen."
Das klingt wie eine Bankrott-Erklärung unseres Ex-Trainers, und ist im Endeffekt das was viele kritisiert haben. Er hat eben nichts geändert, obwohl er im Winter großkotzig angekündigt hat, dass sich die Gegner nun auf die Borussia einstellen würden. Es war sicher auch Pech dabei, aber so klingt es wirklich so als hätte man nie den Plan gehabt überhaupt irgendetwas anzupassen. Bloß den gleichen Stiefel durchziehen, bis zum Erbrechen.
Den wichtigsten Punkt bringst du nicht:
Im vergangenen Herbst hatten wir am Rande eines Europapokalspiels ein intensiveres Treffen, bei dem wir uns lange gut unterhalten haben – da haben wir viel über gegenseitige Philosophien und Ansätze gelernt. Ohne konkrete Hintergedanken.
Und wie wurde es konkret?
Max Eberl: Wir haben Anfang des Jahres über unser Netzwerk eine Information bekommen, dass Marco sich vorstellen kann, in der neuen Saison irgendwo anders zu arbeiten. Dann war es meine Aufgabe als Sportdirektor, mir darüber Gedanken zu machen. Nach langen Telefongesprächen und intensiven Treffen mit ihm musste ich die Grundsatzentscheidung für unseren Klub fällen: Wir möchten einen neuen Ansatz finden.
Damit steht fest, dass es im Sommer 2018 keine Anfrage gegeben haben kann und der zweite Absatz erklärt auch, warum man im November noch verlängert hatte.
Was ich aber interessant finde, auf die Meinungsumfrage „ich will einfach nur eine ganze Saison lang attraktiven Fußball sehen“, was ja eine auch hier sagen:
Max Eberl: Puh. Erst einmal möchte ich wissen: Was ist attraktiv? Gehe ich nach einer 4:5-Niederlage jubelnd nach Hause? Wenn einige Menschen unzufrieden sind mit Platz fünf – sind die dann zufriedener, wenn wir mit wehenden Fahnen Zwölfter werden? Wenn mir einer sagt: Attraktivität schlägt Erfolg, dann kann ich das kaum glauben. Erfolg ist die größte Attraktivität. Ich verstehe, dass die Leute fünf Tore sehen wollen und dass die Mannschaft den Platz umgepflügt hat. Aber es ist doch so, dass es meist die stabilen Mannschaften sind, die am erfolgreichsten sind.
Da bin ich mit Eberl der gleichen Meinung.
Borussia hat sich im Sommer 18 mit Rose beschäftigt (gedanklich), eine Anfrage musste nicht erfolgen, da der Trainer nicht auf dem Markt war. Die Info hatten Sie wohl auch aus dem besagten Netzwerk.
Er musste es ja irgendwie unterbringen, um gegen mich schießen zu können. Ihm geht es wie so häufig nicht darum eine Meinung auszutauschen, sondern Recht zu haben. Ich kann gerne mal an das Interview im Fohlenradio erinnern, wo er sagte, dass er sich gedanklich auch mit einem neuen Trainer beschäftigt habe (ich versuche es nur wiederzugeben).
Zumal Max Eberl im gleichen Interview sagt, dass man sich vorher schon über den Weg gelaufen ist, ohne das jetzt sonderlich hervorzuheben.
... und ich halte es wie ein Nutzer bei Twitter: Attraktivität ist das Verhältnis aus dem Nutzen des Kader-Potenzials und dem daraus resultierenden Ergebnis. Diese Diskussion, dass das eine ohne das andere nicht kann, nervt nur noch. Keiner fordert, dass die Mannschaft attraktiv spielen, und dafür keine Ergebnisse liefern muss. Es geht darum über Leistungen zu begeistern, und wenn man das volle Potenzial abruft, dann sollte man auch nicht verlieren.
Aber das ist wahrscheinlich wieder zu viel verlangt das mal auseinander zuhalten.
Marco Rose ist ein Versprechen, welches Dieter Hecking nicht erfüllen konnte. Wieso sollte man ihn denn dann sonst auswechseln? Ja, er erklärt wie super unser Ex-Trainer war, aber wer mal kurz darüber nachdenkt: so etwas macht man nicht grundlos.
04.07.2019 - 10:02 Uhr
Zitat von denis_zaki
Er musste es ja irgendwie unterbringen, um gegen mich schießen zu können. Ihm geht es wie so häufig nicht darum eine Meinung auszutauschen, sondern Recht zu haben. Ich kann gerne mal an das Interview im Fohlenradio erinnern, wo er sagte, dass er sich gedanklich auch mit einem neuen Trainer beschäftigt habe (ich versuche es nur wiederzugeben).
Zumal Max Eberl im gleichen Interview sagt, dass man sich vorher schon über den Weg gelaufen ist, ohne das jetzt sonderlich hervorzuheben.
... und ich halte es wie ein Nutzer bei Twitter: Attraktivität ist das Verhältnis aus dem Nutzen des Kader-Potenzials und dem daraus resultierenden Ergebnis. Diese Diskussion, dass das eine ohne das andere nicht kann, nervt nur noch. Keiner fordert, dass die Mannschaft attraktiv spielen, und dafür keine Ergebnisse liefern muss. Es geht darum über Leistungen zu begeistern, und wenn man das volle Potenzial abruft, dann sollte man auch nicht verlieren.
Aber das ist wahrscheinlich wieder zu viel verlangt das mal auseinander zuhalten.
Marco Rose ist ein Versprechen, welches Dieter Hecking nicht erfüllen konnte. Wieso sollte man ihn denn dann sonst auswechseln? Ja, er erklärt wie super unser Ex-Trainer war, aber wer mal kurz darüber nachdenkt: so etwas macht man nicht grundlos.
Zitat von Simonsen_jr
Borussia hat sich im Sommer 18 mit Rose beschäftigt (gedanklich), eine Anfrage musste nicht erfolgen, da der Trainer nicht auf dem Markt war. Die Info hatten Sie wohl auch aus dem besagten Netzwerk.
Zitat von effe2007
Den wichtigsten Punkt bringst du nicht:
Im vergangenen Herbst hatten wir am Rande eines Europapokalspiels ein intensiveres Treffen, bei dem wir uns lange gut unterhalten haben – da haben wir viel über gegenseitige Philosophien und Ansätze gelernt. Ohne konkrete Hintergedanken.
Und wie wurde es konkret?
Max Eberl: Wir haben Anfang des Jahres über unser Netzwerk eine Information bekommen, dass Marco sich vorstellen kann, in der neuen Saison irgendwo anders zu arbeiten. Dann war es meine Aufgabe als Sportdirektor, mir darüber Gedanken zu machen. Nach langen Telefongesprächen und intensiven Treffen mit ihm musste ich die Grundsatzentscheidung für unseren Klub fällen: Wir möchten einen neuen Ansatz finden.
Damit steht fest, dass es im Sommer 2018 keine Anfrage gegeben haben kann und der zweite Absatz erklärt auch, warum man im November noch verlängert hatte.
Was ich aber interessant finde, auf die Meinungsumfrage „ich will einfach nur eine ganze Saison lang attraktiven Fußball sehen“, was ja eine auch hier sagen:
Max Eberl: Puh. Erst einmal möchte ich wissen: Was ist attraktiv? Gehe ich nach einer 4:5-Niederlage jubelnd nach Hause? Wenn einige Menschen unzufrieden sind mit Platz fünf – sind die dann zufriedener, wenn wir mit wehenden Fahnen Zwölfter werden? Wenn mir einer sagt: Attraktivität schlägt Erfolg, dann kann ich das kaum glauben. Erfolg ist die größte Attraktivität. Ich verstehe, dass die Leute fünf Tore sehen wollen und dass die Mannschaft den Platz umgepflügt hat. Aber es ist doch so, dass es meist die stabilen Mannschaften sind, die am erfolgreichsten sind.
Da bin ich mit Eberl der gleichen Meinung.
Zitat von denis_zaki
Teil 2 des Interviews ist da.
"Unsere spielerische Stärke haben wir in der vergangenen Saison mit schnellem Umschaltspiel kombiniert. Das hat in der Hinrunde herausragend funktioniert, in der Rückrunde wollte sich dann leider keine Mannschaft mehr von uns auskontern lassen."
Das klingt wie eine Bankrott-Erklärung unseres Ex-Trainers, und ist im Endeffekt das was viele kritisiert haben. Er hat eben nichts geändert, obwohl er im Winter großkotzig angekündigt hat, dass sich die Gegner nun auf die Borussia einstellen würden. Es war sicher auch Pech dabei, aber so klingt es wirklich so als hätte man nie den Plan gehabt überhaupt irgendetwas anzupassen. Bloß den gleichen Stiefel durchziehen, bis zum Erbrechen.
Teil 2 des Interviews ist da.
"Unsere spielerische Stärke haben wir in der vergangenen Saison mit schnellem Umschaltspiel kombiniert. Das hat in der Hinrunde herausragend funktioniert, in der Rückrunde wollte sich dann leider keine Mannschaft mehr von uns auskontern lassen."
Das klingt wie eine Bankrott-Erklärung unseres Ex-Trainers, und ist im Endeffekt das was viele kritisiert haben. Er hat eben nichts geändert, obwohl er im Winter großkotzig angekündigt hat, dass sich die Gegner nun auf die Borussia einstellen würden. Es war sicher auch Pech dabei, aber so klingt es wirklich so als hätte man nie den Plan gehabt überhaupt irgendetwas anzupassen. Bloß den gleichen Stiefel durchziehen, bis zum Erbrechen.
Den wichtigsten Punkt bringst du nicht:
Im vergangenen Herbst hatten wir am Rande eines Europapokalspiels ein intensiveres Treffen, bei dem wir uns lange gut unterhalten haben – da haben wir viel über gegenseitige Philosophien und Ansätze gelernt. Ohne konkrete Hintergedanken.
Und wie wurde es konkret?
Max Eberl: Wir haben Anfang des Jahres über unser Netzwerk eine Information bekommen, dass Marco sich vorstellen kann, in der neuen Saison irgendwo anders zu arbeiten. Dann war es meine Aufgabe als Sportdirektor, mir darüber Gedanken zu machen. Nach langen Telefongesprächen und intensiven Treffen mit ihm musste ich die Grundsatzentscheidung für unseren Klub fällen: Wir möchten einen neuen Ansatz finden.
Damit steht fest, dass es im Sommer 2018 keine Anfrage gegeben haben kann und der zweite Absatz erklärt auch, warum man im November noch verlängert hatte.
Was ich aber interessant finde, auf die Meinungsumfrage „ich will einfach nur eine ganze Saison lang attraktiven Fußball sehen“, was ja eine auch hier sagen:
Max Eberl: Puh. Erst einmal möchte ich wissen: Was ist attraktiv? Gehe ich nach einer 4:5-Niederlage jubelnd nach Hause? Wenn einige Menschen unzufrieden sind mit Platz fünf – sind die dann zufriedener, wenn wir mit wehenden Fahnen Zwölfter werden? Wenn mir einer sagt: Attraktivität schlägt Erfolg, dann kann ich das kaum glauben. Erfolg ist die größte Attraktivität. Ich verstehe, dass die Leute fünf Tore sehen wollen und dass die Mannschaft den Platz umgepflügt hat. Aber es ist doch so, dass es meist die stabilen Mannschaften sind, die am erfolgreichsten sind.
Da bin ich mit Eberl der gleichen Meinung.
Borussia hat sich im Sommer 18 mit Rose beschäftigt (gedanklich), eine Anfrage musste nicht erfolgen, da der Trainer nicht auf dem Markt war. Die Info hatten Sie wohl auch aus dem besagten Netzwerk.
Er musste es ja irgendwie unterbringen, um gegen mich schießen zu können. Ihm geht es wie so häufig nicht darum eine Meinung auszutauschen, sondern Recht zu haben. Ich kann gerne mal an das Interview im Fohlenradio erinnern, wo er sagte, dass er sich gedanklich auch mit einem neuen Trainer beschäftigt habe (ich versuche es nur wiederzugeben).
Zumal Max Eberl im gleichen Interview sagt, dass man sich vorher schon über den Weg gelaufen ist, ohne das jetzt sonderlich hervorzuheben.
... und ich halte es wie ein Nutzer bei Twitter: Attraktivität ist das Verhältnis aus dem Nutzen des Kader-Potenzials und dem daraus resultierenden Ergebnis. Diese Diskussion, dass das eine ohne das andere nicht kann, nervt nur noch. Keiner fordert, dass die Mannschaft attraktiv spielen, und dafür keine Ergebnisse liefern muss. Es geht darum über Leistungen zu begeistern, und wenn man das volle Potenzial abruft, dann sollte man auch nicht verlieren.
Aber das ist wahrscheinlich wieder zu viel verlangt das mal auseinander zuhalten.
Marco Rose ist ein Versprechen, welches Dieter Hecking nicht erfüllen konnte. Wieso sollte man ihn denn dann sonst auswechseln? Ja, er erklärt wie super unser Ex-Trainer war, aber wer mal kurz darüber nachdenkt: so etwas macht man nicht grundlos.
Passend dazu:
Ohne PH etwas böses zu unterstellen, die Aussage in der Bild zu MR "Man merkt das bei allem ein Plan dahinter steckt" könnte auch vermuten lassen das es vorher nicht so war.
04.07.2019 - 10:07 Uhr
Zitat von effe2007
Damit steht fest, dass es im Sommer 2018 keine Anfrage gegeben haben kann und der zweite Absatz erklärt auch, warum man im November noch verlängert hatte.
Damit steht fest, dass es im Sommer 2018 keine Anfrage gegeben haben kann und der zweite Absatz erklärt auch, warum man im November noch verlängert hatte.
Eine konkrete Anfrage gab es nicht, aber man hat sich über mögliche Trainer Gedanken gemacht und dazu hat auch Rose gehört. Dieter Hecking stand im Sommer kurz vor dem Rauswurf oder wie soll man sonst die Aussage von Eberl interpretieren, dass Borussia alle Steine umdrehen wird. Man war sich damals in der Führung nicht einig und Hecking hat dann seine neue Ausrichtung angestoßen, gut verkaufen konnte sich DH schon immer.
Dass man im November verlängert hat, lag an dieser außerordentlich guten Hinrunde. Dennoch habe ich es damals nicht nachvollziehen können, denn wie kann ich 3 Monate später verlängern, wenn im Sommer noch erhebliche Zweifel vorhanden waren. Immerhin wurde nur um 1 Jahr verlängert und im Frühjahr hat es dann doch noch mit einem neuen Trainer geklappt.
Eberl ist ein hervorragender Sportdirektor, dass sieht man an der Entwicklung der Borussia in den letzten 10 Jahren, für die er mitverantwortlich ist. Das Eberl sein Handwerk versteht, sieht man auch einen seinen Transferaktivitäten. Die guten Transfers überwiegen eindeutig. Und wenn man dann den Vergleich zu anderen Sportdirektoren in der Bundesliga zieht, dann gibt es einige die mal gehyped wurden und inzwischen böse gescheitert sind.
Aber Eberl ist auch ein Dampfplauderer, der viel redet aber nicht alles ist gehaltvoll. Einer der öffentlich nicht immer alles auf den Tisch legt. Einer für den das Glas eher halbvoll als halbleer ist. Er ist auch einer, der nie schmutzige Wäsche wäscht, gegenüber ehemaligen Spielern oder Trainern nachtragend oder negativ wird.
Deshalb wird er auch nie zugeben, dass die Demission von Hecking auch eine sportliche Entscheidung war oder das Hecking auch Fehler gemacht hat.
Gruß
Hadda
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hadda am 04.07.2019 um 10:12 Uhr bearbeitet
04.07.2019 - 10:45 Uhr
Zitat von denis_zaki
Teil 2 des Interviews ist da.
"Unsere spielerische Stärke haben wir in der vergangenen Saison mit schnellem Umschaltspiel kombiniert. Das hat in der Hinrunde herausragend funktioniert, in der Rückrunde wollte sich dann leider keine Mannschaft mehr von uns auskontern lassen."
Das klingt wie eine Bankrott-Erklärung unseres Ex-Trainers, und ist im Endeffekt das was viele kritisiert haben. Er hat eben nichts geändert, obwohl er im Winter großkotzig angekündigt hat, dass sich die Gegner nun auf die Borussia einstellen würden. Es war sicher auch Pech dabei, aber so klingt es wirklich so als hätte man nie den Plan gehabt überhaupt irgendetwas anzupassen. Bloß den gleichen Stiefel durchziehen, bis zum Erbrechen.
Teil 2 des Interviews ist da.
"Unsere spielerische Stärke haben wir in der vergangenen Saison mit schnellem Umschaltspiel kombiniert. Das hat in der Hinrunde herausragend funktioniert, in der Rückrunde wollte sich dann leider keine Mannschaft mehr von uns auskontern lassen."
Das klingt wie eine Bankrott-Erklärung unseres Ex-Trainers, und ist im Endeffekt das was viele kritisiert haben. Er hat eben nichts geändert, obwohl er im Winter großkotzig angekündigt hat, dass sich die Gegner nun auf die Borussia einstellen würden. Es war sicher auch Pech dabei, aber so klingt es wirklich so als hätte man nie den Plan gehabt überhaupt irgendetwas anzupassen. Bloß den gleichen Stiefel durchziehen, bis zum Erbrechen.
"Bankrott-Erklärung" ist ggf. icht der richtige Ausdruck. Mir platzte rund um Hecking regelmässig der Kragen wenn er seine Argumentation mit den Satzen wie "ich bin schon so lange dabei und habe viel erlebt" begonnen hat. Das hat für mich so ein wenig die Mentalität von "irgendwann werden wir schon wieder erfolgreich sein"
Recht hat er natürlich, dass man nicht immer gleich dramtische Konsequenzen braucht, wenn es nicht läuft.
Hecking drückt das ganze durch seine Art und Weise in eine gewisse Passivität. Blöd ist allerdings, dass Eberl in die gleiche Kerbe geht. Wir haben natürlich immer eine Plan wenn es um sportlichen Erfolg geht. Störend ist dabei nur, dass alle anderen 17 Bundesligamannschaften auch einen Plan mit dem gleiche Ziel haben. Die Kunst einer erfolgreichen Teamführung besteht bei Wettkämpfen, dass ich mit quasi an jedem Spieltag ein Stück weit "neu erfinden muss" um für das Team selbst "neue Reize" und für den Gegner überraschende Herausforderungen zu schaffen. Es ist doch in jedem Wettkampf so, dass mein Gegner meine eigenen Stärken neutralisieren will um die eigenen Stärken zur Geltung zu bringen.
Wenn ich das schon lese "in der Rückrunde wollte sich dann leider keine Mannschaft mehr von uns auskontern lassen." Tja dann braucht's halt gegnerspezifische Änderungen die auch ohne Konter zum Erfolg führen. Und dazu waren wohl Hecking, sein Staff und auch die Mannschaft nur sehr eingeschränkt in der Lage.
Echt eine alberne Aussage und Eberl sollte da -statt Zufriedenheit und Dankbarkeit einzufordern - mal ein wenig Selbstkritik für sich und die Mannschaft einfordern. Die Stärke eines Gegners hat immer auch was mit eigener Schwäche zu tun. Und die Schwächen unsrer Gegner haben wir in der Rückrunde so gut wie gar nicht gestresst. Wenn ich mir so anschaue wie uns Berlin und Wolfsburg im eigenen Stadion ramponiert haben. Und das ja nun wirklich keine Übermannschaften .... Wenn ich dazu noch an unseren Betriebsausflug nach Düsseldorf denke, dann wir mir heute noch übel. Mit welcher Haltung das Team in einem Derby gegen einen Aufsteiger in das Spiel geht. DAS hat nix mehr mit Gegnern zu tun, die sich nicht mehr auskontern lassen wollten. In Düsseldorf wurde wir klassisch an die Wand genagelt.
Nein, man kann mit der Rückrunde nicht zufrieden sein. Im Gegenteil: Das der 5 Platz dabei erreicht wurde ist eigentlich ein kleines Wunder, für das man dankbar sein sollte, Herr Eberl.
04.07.2019 - 11:13 Uhr
Die Vertragsverlängerung mit Hecking war doch vollkommen OK. Wir reden hier vom 12. Spieltag mit nur 2 Niederlagen. Danach holen wir aus den restlichen 5 Spielen auch noch 10 Punkte. Alles also vollkommen im grünen Bereich. Und der Start in die Rückrunde mit drei Siegen. Was wollte das Borussen Herz mehr.
Und dann kam der Hype um den Rekord. Und der Bruch. Das auskontern hat gegen Schalke und Kusen vorher ja noch gut geklappt. Aber dann kamen Mannschaften, wo es klar war, dass die uns nicht den Gefallen tun um mitzuspielen. Und überließen uns den Ball. Mit dem wir trotz Ballbesitz seit Jahren wenig anfangen können. Das war nicht nur unter Hecking so, auch Schubert und Favre hatten diese Probleme. Nur das nach Favre, die Qualität des Passspiels Stück für Stück nachgelassen hat und mittlerweile auf einem zwar noch durchschnittlichen Niveau ist, aber eben nicht mehr so sicher wie vor einigen Jahren. Favre hat auch das 0:0 genommen. Da gabs selten Pfiffe, weil der Erfolg stimmte.
Wir waren passsicher aber nicht effektiv. Die Tiefe fehlte, die Schnelligkeit und die Bereitschaft. Und das vermittelte oft den Eindruck bei den Fans, dass wir das Spiel nur verwalten und die Jungs sich nicht den ***** aufreissen. Aber das Spielermaterial war auch alles andere, als das, was man unter "Rasenumpflügern" versteht. Und da die Qualität des Passpiels nachließ, wurden unter Hecking dann auch die entscheidenden Fehler gemacht. Man hat diese schleichenden Prozess, des schlechter werdenden Passspiels zu spät erkannt um umzustellen. Hecking hat sich zusehr darauf verlassen, dass die Jungs den Ball zirkulieren lassen können, die Geduld haben zu warten, bis sich die Lücke auftut. Aber sie verloren die Geduld zu oft, zu früh. Dadurch kamen unter anderem schlechte Ergebnisse zustand.
Die Attraktivität des Fußballs wird immer dem Erfolg untergeordnet. Dafür ist zu viel Geld im Spiel. Wer sich damit abfinden kann, so wie ich, wird öfter mit einem Lächeln aus dem Stadion gehen, als die anderen. Klar habe ich auch am Ende bei so manchem Spiel gezittert und mich aufgeregt.
Aber danach den Schweiß von der Stirn zu wischen und zu sagen: "Puh, Schwein gehabt." zauberte bei mir unmittelbar nach dem Spiel ein Lächeln auf das Gesicht.
Und was Eberl grade wieder für Transfers macht. Wahnsinn. Dafür brauchen andere hoch gehandelte und zu Unrecht gehypte Manager mehr als eine Transferperiode. Aber Eberl und Rose scheinen das innerhalb einer Sommertransferpreiode hinzubekommen. Und dafür bin ich Max jetzt schon dankbar.
Und dann kam der Hype um den Rekord. Und der Bruch. Das auskontern hat gegen Schalke und Kusen vorher ja noch gut geklappt. Aber dann kamen Mannschaften, wo es klar war, dass die uns nicht den Gefallen tun um mitzuspielen. Und überließen uns den Ball. Mit dem wir trotz Ballbesitz seit Jahren wenig anfangen können. Das war nicht nur unter Hecking so, auch Schubert und Favre hatten diese Probleme. Nur das nach Favre, die Qualität des Passspiels Stück für Stück nachgelassen hat und mittlerweile auf einem zwar noch durchschnittlichen Niveau ist, aber eben nicht mehr so sicher wie vor einigen Jahren. Favre hat auch das 0:0 genommen. Da gabs selten Pfiffe, weil der Erfolg stimmte.
Wir waren passsicher aber nicht effektiv. Die Tiefe fehlte, die Schnelligkeit und die Bereitschaft. Und das vermittelte oft den Eindruck bei den Fans, dass wir das Spiel nur verwalten und die Jungs sich nicht den ***** aufreissen. Aber das Spielermaterial war auch alles andere, als das, was man unter "Rasenumpflügern" versteht. Und da die Qualität des Passpiels nachließ, wurden unter Hecking dann auch die entscheidenden Fehler gemacht. Man hat diese schleichenden Prozess, des schlechter werdenden Passspiels zu spät erkannt um umzustellen. Hecking hat sich zusehr darauf verlassen, dass die Jungs den Ball zirkulieren lassen können, die Geduld haben zu warten, bis sich die Lücke auftut. Aber sie verloren die Geduld zu oft, zu früh. Dadurch kamen unter anderem schlechte Ergebnisse zustand.
Die Attraktivität des Fußballs wird immer dem Erfolg untergeordnet. Dafür ist zu viel Geld im Spiel. Wer sich damit abfinden kann, so wie ich, wird öfter mit einem Lächeln aus dem Stadion gehen, als die anderen. Klar habe ich auch am Ende bei so manchem Spiel gezittert und mich aufgeregt.
Aber danach den Schweiß von der Stirn zu wischen und zu sagen: "Puh, Schwein gehabt." zauberte bei mir unmittelbar nach dem Spiel ein Lächeln auf das Gesicht.
Und was Eberl grade wieder für Transfers macht. Wahnsinn. Dafür brauchen andere hoch gehandelte und zu Unrecht gehypte Manager mehr als eine Transferperiode. Aber Eberl und Rose scheinen das innerhalb einer Sommertransferpreiode hinzubekommen. Und dafür bin ich Max jetzt schon dankbar.
04.07.2019 - 14:39 Uhr
Quelle: www.borussia.de
EBERL: "ICH WÜNSCHE MIR, DASS DER NEUE ANSATZ GREIFT"
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Simonsen_jr am 04.07.2019 um 14:41 Uhr bearbeitet
04.07.2019 - 16:48 Uhr
Zitat von franko1904
da er schon ablösefrei zur SGE wechselte kannst du davon ausgehen das er nun nachdem auch dort sein vertrag ausläuft keinen Cent einbringt falls er irgendwo unterschreibt. Man schließt zudem den Vertrag der Weiterverkaufklausel mit dem aufnehmenden verein und nicht dem Spieler.
da er schon ablösefrei zur SGE wechselte kannst du davon ausgehen das er nun nachdem auch dort sein vertrag ausläuft keinen Cent einbringt falls er irgendwo unterschreibt. Man schließt zudem den Vertrag der Weiterverkaufklausel mit dem aufnehmenden verein und nicht dem Spieler.
Schon klar, dass uns Hrgota wenn er jetzt z.B. zu Augsburg wechselt keinen Cent bringt. Was passiert aber wenn Augsburg ihn in 3 Jahren für sagen wir mal 5 Mio € verkauft ?
Dann könnte doch theoretisch eine Prozentbeteiligung für uns anfallen, sofern Eberl dies damals bei Hrgotas Berater so vereinbart hat, dass Borussia bei künftigen Wechseln Hrgotas mitverdient. Bei ablösefreien Wechseln gibt es nichts, das ist klar.
Dass Bobic & Hübner den Vertrag von Hrgota auslaufen lassen ist logisch. Wer will schon einem Bundesligakonkurrenten noch einen Nachschlag der erzielten Ablöse zahlen.
Lg EFODAMUS
Dieser Beitrag wurde zuletzt von EFODAMUS am 04.07.2019 um 16:49 Uhr bearbeitet
04.07.2019 - 17:06 Uhr
@Hadda, ich denke auch, dass Eberl schon vorher ein Auge auf ihn geworfen hat. Wie beim fremdgehen, es fängt ja im Kopf auch schon früher an.
Im Herbst 2018 dann ein ausführlicheres Gespräch mit Rose, wie Eberl sagte, weil da ja die VVL mit Hecking anstand, verlängern oder nicht. Irgendwie war im Herbst aber Rose noch nicht soweit, dass er wechseln wollte und als dann die Meldung im Frühjahr 2019 kam, dass er nun wechseln möchte, hat er sofort zugeschlagen.
So sehe ich auf Grund der neuen Aktenlagen die Dinge.
Eberl wird von mir bei Transfers oft kritisiert. In letzter Zeit halte ich mich oft zurück, weil es nicht fair ist. Er muß aus wenig viel machen und das erschwert seine Arbeit halt enorm.
Das ist schon fast Jammern auf hohem Niveau. Ich hoffe nur, dass Eberl/Rose jetzt nicht wieder mit dem einstellig Zeugs anfangen.
Im Herbst 2018 dann ein ausführlicheres Gespräch mit Rose, wie Eberl sagte, weil da ja die VVL mit Hecking anstand, verlängern oder nicht. Irgendwie war im Herbst aber Rose noch nicht soweit, dass er wechseln wollte und als dann die Meldung im Frühjahr 2019 kam, dass er nun wechseln möchte, hat er sofort zugeschlagen.
So sehe ich auf Grund der neuen Aktenlagen die Dinge.
Eberl wird von mir bei Transfers oft kritisiert. In letzter Zeit halte ich mich oft zurück, weil es nicht fair ist. Er muß aus wenig viel machen und das erschwert seine Arbeit halt enorm.
Das ist schon fast Jammern auf hohem Niveau. Ich hoffe nur, dass Eberl/Rose jetzt nicht wieder mit dem einstellig Zeugs anfangen.
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