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Matías Soulé
Geburtsdatum 15.04.2003
Alter 23
Nat. Argentinien  Argentinien
Größe 1,82m
Vertrag bis 30.06.2029
Position Rechtsaußen
Fuß links
Akt. Verein AS Rom

Leistungsdaten: 26/27

Wettbewerbwettbewerb
Insgesamt 1--
1--

Matías Soulé [18]

30.07.2024 - 18:10 Uhr
Matías Soulé [18] |#11
12.02.2026 - 14:16 Uhr
Zitat von Sonntagsschuss
Bin gerade zufällig über das Profil von Cengiz Ünder gestolpert und Soule hat nur noch knapp 100 Spielminuten bei der Roma weniger als Ünder damals.


Ünder: 88 Einsätze, 17 Tore, 12 Vorlagen (davon 4 Tore, 3 Vorlagen in der CL)
Soule: 72 Einsätze, 12 Tore, 12 Vorlagen (keine CL)
Lamela: 67 Einsätze, 21 Tore, 14 Vorlagen (keine CL)

Ablösen:

Lamela: 17 Mio (Ausgaben), 30 Mio (Einnahmen)
Ünder: 14,25 Mio (Ausgaben), 15,4 Mio (Einnahmen)
Soule: 25,60 Mio (Ausgaben)

🫥

Edit: Lamela noch hinzugefügt (500 Spielminuten mehr als Soule.)


Der Unterschied ist glaube ich der, dass die damalige Mannschaft in der Offensive einfach besser besetzt war. Da fiel ein Ünder qualitativ ab. In der heutigen Mannschaft wäre er vermutlich Leistungsträger, wie Soulé jetzt. Tut weh, ist aber für mich die logischste Erklärung.

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Daje Roma - per sempre!
Matías Soulé [18] |#12
12.02.2026 - 14:31 Uhr
Für mich ist Soule durchweg (noch) kein Leistungsträger oder auch nur irgendeine Garantie, dass die Partie positiv enden wird. Ein Unterschiedsspieler ist er nicht. Mich lässt es beispielsweise völlig kalt, ob Soule gegen Napoli in der Startelf stehen wird oder nicht.

Manchmal schießt er halt aus dem Nichts ein Tor oder spielt einen klasse Pass.

Das Gros der Einsätze sollte natürlich an Soule gehen, weil das altersbedingt schlichtweg Sinn macht. Und ich nehme lieber seinen Scorerpunkt in jedem 2. oder 3. Spiel, statt einen Scorerpunkt von jemand anderem in jedem 7. Spiel oder so.

Ich werde bei ihm aber irgendwie das Gefühl (wenn auch weniger ausgeprägt) nicht los, welches ich auch bei Zaniolo schon hatte: Nämlich, dass man den Spieler bei einem gutem Angebot sofort verkaufen sollte. v0v

In dieser Saison geht er in den Topspielen leider auch komplett unter, zumindest was die Scorerpunkte betrifft.
Unter Ranieri gab es immerhin das 1:1 gegen Lazio, den 1:0 Siegtreffer gegen Inter, sowie jeweils eine Vorlage gegen Milan und Atalanta.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Sonntagsschuss am 12.02.2026 um 14:40 Uhr bearbeitet
Matías Soulé [18] |#13
29.05.2026 - 06:48 Uhr
Wurde nicht in den 26-Mann Kader Argentiniens für die WM berufen.
Nicht förderlich für seinen Marktwert, aber für seine Gesundheit wahrscheinlich besser so. Soll bitte eng mit dem Medical staff zusammenarbeiten und schauen, dass er wieder 100% fit wird - selbst wenn er uns verlassen sollte.

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Daje Roma - per sempre!
Matías Soulé [18] |#14
29.05.2026 - 17:49 Uhr
Zitat von Il-Capitano
Wurde nicht in den 26-Mann Kader Argentiniens für die WM berufen.

Das stand auch vorher schon quasi fest. Er ist dort wenn überhaupt nur eine Randfigur, nach der Saison sowieso. Wäre also eine ziemliche Überraschung gewesen.
Matías Soulé [18] |#15
24.08.2026 - 23:01 Uhr
Sah ziemlich fit aus, hat auch mehr Sprints gezeigt als sonst.
Matías Soulé [18] |#16
24.08.2026 - 23:05 Uhr
Zitat von Sonntagsschuss
Sah ziemlich fit aus, hat auch mehr Sprints gezeigt als sonst.


Absolut. Dazu mehr als brauchbare Defensivarbeit, offensiv sowieso immer gefährlich. Wenn er jetzt noch wieder mehr Selbstverständnis in seinen Aktionen bekommt wird er unser dritter/vierter/fünfter richtig richtig gefährlicher Offensivspieler. Oh Gott, man kann als Roma-Fan wieder berechtigt träumen! 😍

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Daje Roma - per sempre!
Matías Soulé [18] |#17
25.08.2026 - 03:26 Uhr
Spieler im Fokus – Matías Soulé
Saisonvorschau 2026–27

Bei Matías Soulé stellt sich vor dieser Saison eigentlich nicht mehr die Frage, ob er das Talent für Roma besitzt.

Diese Phase liegt inzwischen hinter ihm.

2025–26 war die Saison, in der Soulé aus einem hochveranlagten jungen Spieler immer mehr zu einem echten Offensivfaktor der Roma wurde.

Und vielleicht wäre sein Jahr noch deutlich stärker ausgefallen, wenn ihn ausgerechnet in seiner besten Phase nicht die Leiste gestoppt hätte.

Jetzt ist er 23.

Er kennt Gasperinis Fußball.

Er kennt den Druck in Rom.

Und erstmals wartet die Champions League.

Der nächste Schritt besteht deshalb nicht mehr darin, sein Potenzial anzudeuten.

Soulé muss beginnen, es über eine komplette Saison abzurufen.



Eine starke Serie-A-Saison

Soulés Zahlen 2025–26:

33 Spiele
28-mal Startelf
2.161 Minuten
6 Tore
5 Vorlagen
FotMob-Rating: 7,08

Damit kam er allein in der Liga auf:

11 direkte Torbeteiligungen.

Für einen 22- beziehungsweise 23-jährigen Offensivspieler ist das bereits eine gute Saison.

Und sie hätte möglicherweise noch deutlich besser ausfallen können.


Denn die Zahlen erzählen nur einen Teil der Geschichte

Gasperini beschrieb Soulés Saison im Mai ziemlich treffend.

Er habe eine:

sehr starke erste Saisonhälfte

gespielt.

Dann kamen die Leistenprobleme.

Soulé fiel rund sechs Wochen aus und verpasste sieben Pflichtspiele.

Nach seiner Rückkehr benötigte er Zeit, um wieder auf sein vorheriges Niveau zu kommen.

Genau in dem Moment, in dem Soulé begann, immer wichtiger für Roma zu werden, wurde sein Rhythmus unterbrochen.


Gasperini hat seine Position verändert

Besonders interessant ist dabei Soulés Entwicklung unter Gasperini.

Noch in der Saison zuvor wurde er teilweise wesentlich breiter und sogar in einer schienenspielerähnlichen Rolle eingesetzt.

Gasperini veränderte das.

Er erklärte zum Saisonende ausdrücklich, dass Soulés Qualitäten inzwischen dazu geführt hätten, ihn:

deutlich offensiver einzusetzen.

Das ist wahrscheinlich eine der wichtigsten Entwicklungen seiner bisherigen Roma-Zeit.

Soulé soll nicht mehr primär Breite herstellen.

Er soll Spiele entscheiden.


Der rechte Halbraum gehört zu seiner Welt

Soulé bleibt dabei ein Spieler mit einer sehr klaren natürlichen Ausgangsposition.

Linksfuß.

Start häufig auf der rechten Seite.

Von dort zieht er nach innen.

Er sucht Kombinationen.

Er sucht den Abschluss.

Oder er spielt den letzten Ball.

Transfermarkt führt ihn entsprechend hauptsächlich als Rechtsaußen, daneben aber auch als offensiven Mittelfeldspieler und hängende Spitze.

Unter Gasperini verschwimmen diese Positionsbezeichnungen ohnehin zunehmend.

Soulé kann rechts beginnen und wenige Sekunden später zentral hinter dem Stürmer auftauchen.


Das FotMob-Profil zeigt seinen offensiven Charakter

Im Vergleich mit offensiven Mittelfeldspielern und Flügelspielern lag Soulé vergangene Saison bei:

• Ballkontakten – 83. Perzentil
• Herausgespielten Chancen – 71. Perzentil
• Schussversuchen – 63. Perzentil
• Toren – 49. Perzentil
• Gewonnenen Luftkämpfen – 37. Perzentil
• Defensiven Aktionen – 4. Perzentil

Das Profil ist eindeutig.

Soulé möchte den Ball.

Er soll kreieren.

Er soll ins Eins-gegen-eins gehen.

Er soll abschließen.

Und er soll Situationen im letzten Drittel lösen.


83. Perzentil bei Ballkontakten

Gerade dieser Wert ist interessant.

Soulé ist kein Offensivspieler, der über längere Phasen aus einem Spiel verschwinden möchte und lediglich auf den entscheidenden Moment wartet.

Er sucht aktiv Beteiligung.

Er lässt sich anbieten.

Er kommt entgegen.

Er möchte Kombinationen initiieren.

Je mehr Verantwortung Soulé bekommt, desto häufiger verlangt er selbst nach dem Ball.

Das ist eine wichtige Eigenschaft für einen Spieler, der langfristig zu einem offensiven Fixpunkt werden soll.


Und er erschafft inzwischen selbst Gefahr

Das 71. Perzentil bei herausgespielten Chancen zeigt ebenfalls seine Entwicklung.

Soulé ist nicht nur ein inverser Flügelspieler, der nach innen zieht und schießt.

Fünf Serie-A-Assists passen zu einem Spieler, der zunehmend auch seine Mitspieler einsetzen kann.

Gerade mit Malen entwickelte sich im Laufe der Saison eine interessante Verbindung.

Nach dem Sieg gegen Pisa erklärte Soulé selbst, dass beide täglich daran arbeiten würden, ihr Zusammenspiel zu verbessern.

Malen sucht den Raum.

Soulé kann ihn finden.


Diese Verbindung könnte 2026–27 noch wichtiger werden.


Sechs Tore aus 3,91 xG

Auch beim Abschluss gibt es einen interessanten Hinweis.

Soulé erzielte seine sechs Serie-A-Tore aus lediglich rund:

3,91 Expected Goals.

52 Abschlüsse.

Davon 29 außerhalb und 23 innerhalb des Strafraums.

45 seiner 52 Schüsse kamen mit links.

Das beschreibt Soulé ziemlich gut.

Er sucht seinen starken Fuß.

Er schießt auch aus schwierigeren Positionen.

Und vergangene Saison hat er aus diesen Situationen mehr Tore gemacht, als die Qualität seiner Chancen eigentlich erwarten ließ.

Das ist positiv.

Die nächste Entwicklung wäre allerdings, zusätzlich häufiger in noch bessere Abschlusspositionen zu gelangen.


Kann aus 6 + 5 jetzt die nächste Stufe werden?

Genau dort liegt eine der großen Fragen dieser Saison.

Sechs Tore.

Fünf Assists.

Das ist gut.

Aber bei Soulés Qualität darf irgendwann auch die Frage gestellt werden:

Kann daraus eine Saison mit 15 oder sogar mehr direkten Torbeteiligungen werden?

Die Voraussetzungen sind vorhanden.

Er bekommt viel Ball.

Er kreiert.

Er schießt.

Er ist inzwischen an Gasperinis System gewöhnt.

Und mit einem klaren Mittelstürmer vor sich kann seine Kreativität noch wertvoller werden.


Frosinone hat bereits gezeigt, dass Tore in ihm stecken

Dass Soulé zweistellig treffen kann, ist keine Theorie.

In seiner Leihsaison bei Frosinone 2023–24 erzielte er:

11 Serie-A-Tore in 36 Spielen.

Damals war er gerade einmal 20 beziehungsweise 21 Jahre alt.

Bei Roma folgten anschließend fünf Ligatore in seiner ersten Saison und sechs in der vergangenen.

Die zweistellige Marke hat er also schon einmal erreicht.

Jetzt wäre es interessant zu sehen, ob er sie auch bei einem Champions-League-Klub schaffen kann.



Die Verletzung ist deshalb ein entscheidender Punkt

Denn vielleicht verhindert gerade sie eine falsche Bewertung seiner vergangenen Saison.

Soulés Problem begann im Februar.

Transfermarkt führt seine Sportlerleistenverletzung vom 20. Februar bis zum 2. April.

42 Tage.

Sieben verpasste Spiele.

Gasperini sprach später sogar davon, dass die Unterbrechung seine Wirkung auf die Mannschaft erheblich reduziert habe.

Ohne diese Pause hätte eine Saison mit sechs Toren und fünf Assists durchaus noch in eine deutlich größere Richtung gehen können.


Und jetzt kommt eine sehr gute Nachricht

Vor dem Auftakt gegen Fiorentina sprach Gasperini ausführlich über Soulés körperlichen Zustand.

Seine Aussage war ausgesprochen positiv.

Soulé sei:

„amazing“ und „exceptional“

durch die Vorbereitung gekommen.

Er habe seine Leistenprobleme überwunden.

Seine Fitness sei zurück.

Und Gasperini sehe ihn wieder auf jenem Niveau, das Soulé während seiner starken ersten Saisonhälfte erreicht hatte.

Für diese Saisonvorschau könnte es kaum eine wichtigere Nachricht geben.

Ein fitter Soulé startet aus einer ganz anderen Position.


Mora ist nicht einfach sein Konkurrent

Mit Rodrigo Mora ist natürlich ein weiterer außergewöhnlich talentierter Offensivspieler dazugekommen.

Beim Auftakt gegen Fiorentina begann der Portugiese sogar gemeinsam mit Dybala hinter Malen.

Soulé kam später für Mora ins Spiel.

Daraus sollte man aber keinen simplen Konkurrenzkampf konstruieren.

Roma benötigt zwei Spieler hinter der Spitze.

Mora und Soulé können diese Positionen genauso gut gemeinsam besetzen.


Und langfristig könnte genau diese Kombination besonders interessant werden.


Soulé rechts – Mora links?

Rein vom Profil her ergibt das sogar einiges an Sinn.

Soulé fühlt sich besonders wohl:

im rechten Halbraum.

Mora kann stärker:

zentral beziehungsweise aus dem linken Halbraum

agieren.

Beide können anschließend Positionen tauschen.

Beide können dribbeln.

Beide können zwischen den Linien spielen.

Und beide sind noch sehr jung.

Vielleicht ist die langfristig spannendste Frage deshalb gar nicht Mora oder Soulé.

Sondern Mora und Soulé.



Zwei Generationen für zwei Positionen

Aktuell besitzt Gasperini im offensiven Mittelfeld eine ausgesprochen interessante Mischung.

Mit:

Dybala und Pellegrini

gibt es die erfahrene Generation.

Mit:

Soulé und Mora

die junge.

Das bedeutet nicht, dass immer zwingend ein Spieler aus jeder Generation auf dem Platz stehen muss.

Aber gerade zu Beginn könnte diese Balance interessant sein.

Pellegrini + Soulé.

Mora + Dybala.

So begann Gasperini bereits gegen Fiorentina.

Erfahrung neben Jugend kann helfen, Verantwortung zu verteilen.


Aber auch Soulé + Mora wird kommen können

Genauso wenig sollte man andere Kombinationen ausschließen.

Je nach Gegner könnten Soulé und Mora gemeinsam spielen.

Oder Pellegrini und Dybala.

Rotation wird mit Serie A, Champions League und Coppa Italia ohnehin notwendig.

Gasperinis Vorteil besteht darin, dass er nicht zwei Stammspieler und zwei Ersatzspieler besitzen muss.

Er kann vier unterschiedliche Profile für zwei Positionen nutzen.


Für Soulé bedeutet das zwar Konkurrenz um Minuten.

Aber gleichzeitig auch weniger Belastungsdruck.


Und langfristig könnte er selbst zum Fixpunkt werden

Denn die Altersstruktur ist offensichtlich.

Soulé: 23.

Mora: 19.

Dybala und Pellegrini gehören zu einer anderen Karrierephase.

Daraus entsteht keine sofortige Wachablösung.

Dybala besitzt weiterhin außergewöhnliche Qualität.

Pellegrini kann gerade durch seine Erfahrung enorm wichtig werden.

Aber perspektivisch besitzt Roma mit Soulé und Mora bereits zwei Spieler, die viele Jahre gemeinsam hinter einer Spitze spielen könnten.

Diese Saison könnte die ersten Hinweise liefern, wie gut diese Verbindung funktioniert.


Gasperini will außerdem mehr Vielseitigkeit

Eine interessante Aussage des Trainers fiel bereits zu Beginn seiner ersten Roma-Saison.

Als Dybala einmal auf der linken Seite eingesetzt wurde, erklärte Gasperini, dass er Soulé auf rechts lassen wollte, weil dieser dort so gut spielte.

Gleichzeitig fügte er aber hinzu:

Er wolle Soulé langfristig dieselbe Vielseitigkeit beibringen.

Nicht nur rechts.

Nicht immer derselbe Laufweg.

Nicht immer nach innen auf links.

Ein Topspieler müsse in unterschiedlichen Offensivräumen funktionieren.

Genau hier könnte 2026–27 eine weitere Entwicklung sichtbar werden.


Die Champions League ist der nächste Test

Jetzt kommt außerdem eine völlig neue Bühne.

Soulé kennt europäischen Fußball bereits.

Aber erstmals startet Roma mit ihm in eine Champions-League-Saison.

Und gerade für einen Spieler seines Profils ist das enorm interessant.

Große Gegner verteidigen nicht immer tief.

Es entstehen Räume.

Es entstehen Eins-gegen-eins-Situationen.

Und ein technisch starker Spieler zwischen den Linien kann dort Spiele verändern.

Wenn Soulé sein Serie-A-Niveau auch in der Champions League bestätigt, verändert sich seine internationale Wahrnehmung automatisch.


Und irgendwo wartet noch Argentinien

Soulé besitzt bis heute noch kein A-Länderspiel für Argentinien.

Das ist angesichts seiner Qualität vielleicht eines der spannendsten persönlichen Ziele.

Er hat selbst mehrfach über seinen Traum von der Albiceleste gesprochen.

Natürlich ist die Konkurrenz dort enorm.

Aber Champions League verändert Aufmerksamkeit.

Eine Saison mit Roma, in der Soulé international überzeugt und gleichzeitig seine Scorerzahlen steigert, könnte ihn seinem ersten echten Durchbruch bei der Nationalmannschaft deutlich näherbringen.


35 Millionen Marktwert

Transfermarkt führt Soulé aktuell bei:

35 Mio. €.

Damit gehört er zu den wertvollsten Spielern des Roma-Kaders.

Sein Vertrag läuft bis:

2029.

Roma verpflichtete ihn 2024 für eine garantierte Ablöse von:

25,6 Mio. €

plus mögliche Boni von bis zu 4 Mio. €.

Der Transfer war damals bereits eine erhebliche Investition in seine Entwicklung.

Zwei Jahre später beginnt sich dieses Investment sportlich immer deutlicher auszuzahlen.


Der nächste Marktwertsprung ist möglich

Soulé ist erst 23.

35 Mio. € müssen deshalb noch lange nicht sein Endpunkt sein.

Gerade bei offensiven Spielern wirken sich Scorerzahlen und Champions-League-Leistungen besonders schnell auf die Wahrnehmung aus.

Wenn aus:

6 Toren + 5 Assists

beispielsweise:

10 Tore + 8 Assists

werden und Soulé gleichzeitig international überzeugt, würde sich seine Situation innerhalb einer Saison erheblich verändern.

Nicht nur sportlich.

Auch auf dem Markt.


Vom Hoffnungsträger zum Leistungsträger

Vielleicht beschreibt genau das seine Aufgabe für 2026–27 am besten.

Als Roma ihn verpflichtete, war Soulé vor allem:

Potenzial.

Ein außergewöhnlich talentierter Linksfuß.

Elf Tore bei Frosinone.

Große Erwartungen.

Inzwischen besitzt er zwei Jahre Erfahrung bei Roma.

Er kennt den Verein.

Er kennt die Liga.

Er kennt Gasperini.

Und er hat bereits gezeigt, dass er über längere Phasen einer Saison entscheidend sein kann.

Deshalb verändert sich auch der Maßstab.


2025–26:

33 Serie-A-Spiele.

28 Starts.

6 Tore.

5 Vorlagen.

7,08 bei FotMob.

Und eine Verletzung, die ihn genau in seiner stärksten Phase stoppte.


2026–27 startet er nun laut Gasperini wieder vollständig hergestellt und in hervorragender körperlicher Verfassung.

Dazu kommen Champions League, neue Mitspieler und noch mehr Variationsmöglichkeiten hinter der Spitze.

Soulé muss diese Saison nicht mehr beweisen, dass Roma irgendwann auf ihn bauen kann.

Die spannendere Frage lautet:

Wie weit kann Roma bereits jetzt auf ihn bauen?



Vielleicht sehen wir in dieser Saison auch den Beginn von etwas Größerem.

Dybala und Pellegrini können der jungen Generation weiterhin enorm viel geben.

Aber Soulé ist mittlerweile selbst an dem Punkt angekommen, an dem aus Entwicklung langsam Verantwortung werden muss.

Und neben ihm steht mit Rodrigo Mora bereits der nächste außergewöhnlich talentierte Spieler.

Mora ist 19.

Soulé ist 23.

Beide stehen erst am Anfang.

Vielleicht wird 2026–27 deshalb nicht nur Soulés nächste Entwicklungsstufe.

Vielleicht bekommen wir erstmals einen wirklichen Eindruck davon, wie die offensive Zukunft dieser Roma einmal aussehen könnte.



Video

Argentinian Dreams & Ambitions – A Chat with Matías Soulé

Ein offizielles Serie-A-Porträt aus der vergangenen Saison.

Soulé spricht über seine Entwicklung bei Roma, seine Verbindung zu Dybala, seine Ambitionen und den Traum von der argentinischen Nationalmannschaft.

Gerade vor seiner dritten Roma-Saison interessant, weil aus vielen dieser damaligen Ambitionen inzwischen konkrete sportliche Erwartungen geworden sind.
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