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Marko Pantelic

26.03.2006 - 12:17 Uhr
Marko Pantelic |#131
06.11.2006 - 10:00 Uhr
Exzentrisch erfolgreich

Hertha BSC steht in der Bundesliga so gut da, weil Marko Pantelic zurzeit überragend spielt

Von Stefan Hermanns

Berlin - Marko Pantelic verfügt über Eigenheiten, mit denen er sich das Leben immer wieder selbst schwer macht. Der Serbe, Stürmer von Hertha BSC, liebt die große Geste, und am Samstag, beim 2:1-Sieg des Berliner Fußball-Bundesligisten gegen den 1. FC Nürnberg, hat er dem Publikum mal wieder die gesamte Bandbreite seiner Ausdruckskunst vorgeführt. Es stand noch 0:0, als Pantelic einen hoffnungsvollen Pass in den Lauf gespielt bekam. Der Ball verhaspelte sich in seinen Füßen, Pantelic hob die Arme flehentlich, blickte fluchend in den Himmel – und übersah dabei, dass ihm der Ball erneut vor die Füße gerollt war. Vertan die zweite Chance. Die Zuschauer pfiffen.

„Marko ist vom Auftreten ein sehr auffälliger Typ“, sagte Herthas Trainer Falko Götz. Nicht immer haben die Berliner Pantelics Exaltiertheit so gelassen ertragen wie am Samstag, als sich alles Schlechte zum Guten zu wenden schien: Als er aus 20 Meter und vollem Lauf den Ball mit dem Außenrist seines rechten Fußes zum 1:0 in den Winkel des Nürnberger Tores schlenzte. Pantelics rechter Außenrist ist so etwas wie ein running gag bei Hertha geworden, weil der Serbe mit ihm immer wieder die Schwäche seines linken Fußes zu kaschieren versucht. Dass Pantelic den Treffer Manager Dieter Hoeneß widmete, war zwar lustig gemeint, hatte jedoch auch einen ernsten Hintergrund. Hoeneß hatte den Hang des Stürmers zu komplizierten Kunstschüssen zuletzt heftig kritisiert. „Mein Außenfuß ist sehr gut“, sagte der Serbe dazu. Und weil der Samstag ein ausnehmend guter Tag für ihn war, bewies Pantelic mit seinem Tor zum 2:1 auch gleich noch, dass sogar sein linker Fuß zu mehr taugt als zur bloßen Fortbewegung.

Der 28-Jährige führt nun alleine die Torschützenliste der Bundesliga an, in zehn Spielen hat er sieben Tore erzielt. Seit dem Aufstieg 1997 hat kein Spieler von Hertha zu diesem Zeitpunkt eine derart gute Quote gehabt, weder Marcelinho noch Michael Preetz, der beste Bundesligatorschütze des Vereins.

So exzentrisch sich Pantelic auf dem Feld geriert, so brav gibt er sich nach dem Spiel. „Ich schieße die Tore nicht für mich, sondern für die Mannschaft“, sagte er. „Wenn es Hertha gut geht, geht es auch mir gut.“ Die Frage ist, ob die Kausalität inzwischen nicht genau andersherum ist: Stehen die Berliner in diesen Wochen, in denen die Liga noch in ihrer Selbstfindungsphase steckt, nicht gerade deshalb so gut da, weil Pantelic zurzeit so überragend spielt? Hertha sucht die Konstanz, Pantelic hat sie gefunden. Die Frage, wie stark die Mannschaft wirklich ist, ist auch nach dem Spiel gegen Nürnberg noch nicht abschließend geklärt. „Die ganze Liga ist komisch – wenn man mit 16 Punkten aus zehn Spielen oben landet“, sagte Torhüter Christian Fiedler.

Pantelic hat nicht nur einfach sieben Tore für Hertha erzielt, es waren auch vornehmlich wichtige: unter anderem das 1:0 gegen Hannover, das 2:1 gegen Stuttgart, der Siegtreffer zum 2:1 gegen Mönchengladbach und die beiden Tore gegen Nürnberg. „Er hat ein Gespür dafür, was für die Mannschaft wichtig ist“, sagte Götz. Es sind nicht seine Tore alleine. Gegen Nürnberg war Pantelic auch in kämpferischer Hinsicht ein Vorbild. „Er hat sehr aufopferungsvoll gespielt, sehr, sehr viele Wege gemacht und der Mannschaft seine Erfolgsgeilheit vorgelebt“, sagte Götz. „Dann muss man ihm auch zugestehen, dass er den einen oder anderen Ball mal verliert.“ Selbst Herthas Trainer erschließt sich das Handeln des Stürmers nicht immer auf den ersten Blick. Vor zwei Wochen, im Spiel gegen Mönchengladbach, dachte Götz vor dem Tor zum 2:1: „Das geht eigentlich auch nicht: wie er den Ball annimmt, sich durch zwei Gegenspieler schlängelt – und dann das Spiel entscheidet.“

Manager Hoeneß lobte am Samstag Pantelics Einsatz: „Er hat hinten Bälle erkämpft und rausgeköpft.“ Insofern war es nur gerecht, dass Pantelics träger Sturmpartner Christian Gimenez bei seiner einzigen auffälligen Aktion den Ball nicht selbst ins Tor befördern konnte, sondern ausnahmsweise nur die Vorarbeit für Pantelic erledigte. In der Regel ist es andersherum. Nürnbergs Torhüter Raphael Schäfer hielt den schwachen Schuss des Argentiniers, ließ ihn dann aber vor die Füße von Pantelic fallen. „Christian braucht noch ein bisschen. Das hat man gesehen“, sagte Falko Götz. „Wenn er aber nicht aufs Tor schießt, kann Schäfer auch den Fehler nicht machen.“

www.tagesspiegel.de

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2000 Vereine, 145 Erst- und Zweit- Bundesligisten, Sportstadt Berlin. Berlin, die größte Sportmetropole Europas, die zweitgrößte der Welt hinter Melbourne.

Hertha BSC: Die Realität ist ein Spezialfall des Möglichen.

Marko Pantelic |#132
08.11.2006 - 00:37 Uhr
Pantelic ist bisher der Wahnsinn

Die Art u Weise wie er sich aufopfert, jeden Ball hinter her geht sich nich zu schade ist, auch mal hinten kurz auszuhelfen dazu seine starke Technik u Ballbehandlung

Und diese Saison auch richtig fette Tore, denke da an das artistische, kunstvolle Tor gg den VFB oder das starke Dribbling gg BMG, dann der fulminante Treffer gegen Kahn u jetzt per Außenrist wunderbar, besser kann man das nicht machen !

Und mit links kann er es nun auch, bewiesen gg den Club

7 Treffer, noch 7 Spiele bis zur WP vll kommen ja nochmal 4-5 dazu bei der derzeitigen Form anzunehmen

Der DH wurde ja oft kritisiert, zurecht aber hier scheint er ein Glücksgriff getätigt zu haben !

Marko Pantelic |#133
11.11.2006 - 09:21 Uhr
Kenne diese Zeitung natürlich nicht, sieht aber eher aus wie ne Bild-Zeitung. Wahrheitsgehalt? Keine Ahnung. Wenn dann muss Inter schon ne Menge auf den Tisch legen ......

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Marko Pantelic |#134
11.11.2006 - 15:56 Uhr
pante is n klassemann, der war bisher nur nich so bekannt, er könnte sich bestimmt auch bei inter durchsetzen. da warten zwar große namen auf ihn, aber wenn seine leistung besser is als die von adriano, dann bringt dem das auch nix, dass er in der brasilianischen nationalmannschaft spielt und überall bekannt is. glaube aber nicht das an dem gerücht was dran is, inter hat a) genug gute stürmer und b) müsste inter ne ordentliche stange geld auf den tisch packen. sein mw is zwar aktuell nur bei 5 mio, aber er is viel mehr wert. bin mir sicher, dass dieter ihn nich unter 10 mio abgibt. er is goldwert, ohne ihn läuft nur halb so viel.
Marko Pantelic |#135
13.11.2006 - 14:45 Uhr
Mist das freut mich gar nicht:

Auszug aus der BZ:
http://www.bz-berlin.de/aktuell/sport/hertha/061113/hertha.html

"..Einer, der damit wenig zu tun hat, ist Herthas Marko Pantelic. Nach seinem Traumtor steht er nun auf sämtlichen Wunschlisten. Inter Mailand, Manchester, Liverpool - alle sind heiß auf Pantelic. "Ich konzentriere mich momentan nur auf Hertha. Aber natürlich ist es eine Ehre, wenn man vom Interesse solch großer Klubs hört", sagt Pantelic. Würde er denn Hertha trotz seines Drei-Jahres-Vertrages verlassen?

"In der Winterpause kann man über solche Sachen reden, aber nicht jetzt. Jetzt zählt nur Hertha." Aber wie lange noch..."

Marko Pantelic |#136
13.11.2006 - 14:46 Uhr
Das hört sich ja schwer nach Abgang an!
Marko Pantelic |#137
13.11.2006 - 16:18 Uhr
Zitat von Mephisto:
Ich kann euch beruhigen: Wir (Inter) haben bestimmt kein Interesse an Pantelic! Wir haben mit Adriano, Ibrahimovic, Hernan Crespo, Julio Cruz und Recoba 5 super Stürmer.
Und wenn wir ihn wirklich wollen, dann kriegen wir ihn auch. Aber wie gesagt, da besteht mit Sicherheit kein Interesse! :)


Und nicht zu vergessen unser Nachwuchstalent!;)

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:::100%Inter:::
Marko Pantelic |#138
13.11.2006 - 16:19 Uhr
Zitat von Mephisto:
Ich kann euch beruhigen: Wir (Inter) haben bestimmt kein Interesse an Pantelic! Wir haben mit Adriano, Ibrahimovic, Hernan Crespo, Julio Cruz und Recoba 5 super Stürmer.
Und wenn wir ihn wirklich wollen, dann kriegen wir ihn auch. Aber wie gesagt, da besteht mit Sicherheit kein Interesse! :)


Und nicht zu vergessen unser Nachwuchstalent!;)

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:::100%Inter:::
Marko Pantelic |#139
14.11.2006 - 10:23 Uhr
Berlin: Marko Pantelic glänzt bei der Hertha

Höhenflug des Wandervogels

Mit 25 Jahren hatte er schon neun Profi-Stationen hinter sich. Hertha BSC ist seine elfte: Marko Pantelic, der mit acht Treffern die Torjägerliste der Bundesliga anführt, blieb selten länger als ein Jahr bei einem Verein. Der 28-jährige Serbe gilt als Wandervogel. Jetzt sagt der zwischen Ehrgeiz und Größenwahn taumelnde Stürmer jedoch: "Ich bin angekommen." Auch bei sich selbst?

Die Ultras vom Cop de Boulogne skandierten seinen Namen und forderten seinen Einsatz, aber Marko Pantelic erhielt kein Zeichen vom Trainer. Ricardo, der brasilianische Coach des französischen Erstligisten Paris Saint Germain, ließ das Angriffstalent an jenem Oktober-Tag des Jahres 1997 beim Meisterschaftsspiel gegen Lens auf der Bank und staunte nicht schlecht. Pantelic - empört über die Nichtberücksichtigung und aufgeheizt von der berühmt-berüchtigten Fangruppe - hob seinen Arm in Richtung Ricardo und ballte die Faust. Es war seine letzte Aktion als PSG-Profi: Der Klub setzte den Heißsporn auf die Transferliste und verhökerte ihn alsbald in die Schweiz, zu Lausanne Sports.

Das ist neun Jahre her, aber ein Mann der großen Gesten ist der Stürmer immer noch - auch jetzt, da er im Dress von Hertha BSC die Abwehrreihen der Bundesliga aufmischt. Als ihm jüngst gegen Nürnberg ein Traumtor mit dem Außenrist gelang, deutete er beim Torjubel auf die Außenseite des rechten Fußes und blickte herausfordernd zur Haupttribüne, wo Manager Dieter Hoeneß saß, der ihn wenige Wochen zuvor noch gerügt hatte ob seiner Kunststückchen. Die süffisante Jubel-Pose enthielt gleich zwei Botschaften: Seht her, ich kanns - und ich lasse mir nichts gefallen. "Marko ist ein Spieler, der seine Individualität lebt", sagt Trainer Falko Götz. "Er versucht mitunter Sachen, die nicht gehen können und dann trotzdem funktionieren."

Sie haben einander lieb gewonnen in der Hauptstadt: der Stürmer mit dem Hang zur Exaltiertheit - und der Klub, der nach dem Rücktritt von Michael Preetz 2003 getrieben war von der Sehnsucht nach einem neuen Torjäger. Der scheint fürs Erste gefunden. "Marko", lobt Preetz, bei Hertha mittlerweile Leiter der Lizenzspielerabteilung, "hat alles, was ein Stürmer braucht. Er ist beweglich, ballsicher und stellt seinen Körper hervorragend zwischen Ball und Gegner. Und er hat den Instinkt, den du nicht erlernen kannst, sondern haben musst."

Marko PantelicAn seinen sportlichen Qualitäten gab es nie Zweifel, doch Pantelic stand sich lange selbst im Weg. "Jetzt verhalte ich mich wie ein Profi", sagt er, "ich ernähre mich gut, schlafe viel und lebe diszipliniert. Das war nicht immer so. Ich hatte früher nicht nur Fußball im Kopf." Mit 17 verließ er seine Heimatstadt Belgrad und ging nach Griechenland. Dort wurde er ebensowenig glücklich wie später in Frankreich, der Schweiz, Spanien und Österreich. Mit 25 Jahren hatte er schon neun Profi-Stationen hinter sich.

"Talent besaß ich schon immer, aber ich war lange auf der Suche nach dem richtigen Weg", erklärt der Mann, der trotz einer passablen Bundesliga-Rückrunde (Noten-Ø 3,42) nicht für die WM 2006 nominiert wurde, nun aber unter dem neuen serbischen Nationaltrainer Javier Clemente Stammspieler ist. "Am Anfang meiner Karriere habe ich bestimmt nicht alles richtig gemacht, aber mit 28 ist man eben schlauer als mit 19."

Als "kleinen Luftikus" hat ihn Franco Foda in Erinnerung. Der Ex-Nationalspieler stand Ende 1999 bei Sturm Graz unter Vertrag, als Pantelic dort drei Monate gastierte. "Er hatte großes Potenzial, aber wir verfügten über gute Stürmer", erzählt Foda. "Marko musste warten. Aber er war zu ungeduldig, sehr emotional, machte, ausgestattet mit sehr viel Selbstvertrauen, Theater und zog schnell weiter." Mit 20 antwortete er auf die Frage nach seinem Idol: "Ich bin Pantelic, das genügt. Ich bin einer der Besten der Welt - wie Ronaldo und Batistuta."

Ein Torjubel hätte ihn fast den Vertrag in Berlin gekostet

Solcherart Größenwahn hat er abgestellt. "Wenn es Hertha gut geht, geht es auch mir gut", sagt er brav. Dennoch gleitet der Angreifer auch in der Neuzeit bisweilen ins Divenhafte ab. Als er im Vorjahr mit der Schilderung vergleichsweise harmloser Blessuren wochenlang die Sportseiten der Berliner Boulevard-Blätter speiste, reagierten Mitspieler und Vorgesetzte mit einer Melange aus Gereiztheit und Belustigung. Und als er im März nach einem 2:4 gegen Köln, das die Hertha-Krise einem Tiefpunkt zuführte, beim Torjubel auf den Namenszug auf seinem Trikot deutete, überlegte sein Arbeitgeber ernsthaft, die Kauf-Option verstreichen zu lassen. Hertha besann sich und stattete den von Roter Stern Belgrad zunächst für ein Jahr ausgeliehenen Angreifer mit einem Vertrag bis 2009 aus, Ablöse: 1,25 Millionen Euro. "Er ist vom Auftreten her ein sehr auffälliger Typ, der sich hier erst finden musste", erklärt Trainer Götz. "Aber er hat inzwischen das Gespür dafür, was für die Mannschaft wichtig ist. Er lebt ihr seine Erfolgsgeilheit vor."

Typen wie ihn, an dem sich Gegner und Kollegen reiben, können sie gebrauchen im aktuellen Hertha-Jahrgang, der mehr fußballerische Klasse aufweist als Charisma. "Marko hat eine Ausstrahlung und ist ein extrovertierter Typ", konstatiert Hoeneß. "Wenn die Leistung stimmt, kommt das doppelt an." Diese Körpersprache war es, die die Hertha-Oberen im Frühjahr 2005 überzeugte. Eigentlich scouteten sie Nikola Zigic, bei Roter Stern Belgrad der Sturmpartner von Pantelic. Doch das eher behäbige Auftreten des Sturm-Riesen Zigic (2,02 Meter), der nach der WM bei Racing Santander unterkam, ließ die Bosse umdenken.

Dass Pantelic nicht nur schön trifft, sondern auch hart arbeitet, ist einer seiner Vorzüge. Erich Beer, Hertha-Ikone der 70er Jahre, nennt das Laufpensum seines Erben "unglaublich", auch Axel Kruse ist begeistert. "Er will in jeder Sekunde gewinnen und ist extrem viel unterwegs, auch über außen", lobt der Kapitän der Aufstiegself von 1997 und preist Pantelic "gutes Auge für die Lücken". Kruse nennt den Stil des Goalgetters "keineswegs übertrieben egoistisch", im Gegenteil: "Er bereitet viele Abschluss-Aktionen vor und setzt seine Mitspieler immer wieder in Szene." Einzig der schwächere linke Fuß trübt den Gesamteindruck, ansonsten vereint Pantelic alle Qualitäten eines Top-Angreifers in sich. "Er ist technisch stark, wendig, explodiert auf den ersten zwei, drei Metern und hilft hinten aus", sagt Beer. Der Ex-Berliner Fredi Bobic sieht den Serben "stets anspielbar, er fightet um jeden Ball".

Dass Pantelic ausgerechnet nach dem Verkauf von Marcelinho in die Türkei nochmals zulegte, ist kein Zufall. Der Brasilianer, seit seiner Ankunft in Berlin 2001 stets bester Scorer, nahm bei aller Brillanz den Stürmern Räume und verschleppte das Tempo. "Seit er weg ist, übernimmt Pantelic mehr Verantwortung", meint Beer. Kruse pflichtet bei: "Hertha spielt nicht offensiver als früher, aber schneller - aus allen Mannschaftsteilen. Vorher hat Marcelinho jeden Ball gestoppt und nie direkt weitergespielt."

Dass Trainer Götz seit dieser Saison konsequent auf zwei Spitzen setzt, hilft ungemein. "Mit einem starken Mann wie Christian Gimenez an meiner Seite", sagt Familienvater Pantelic, "ist es leichter." In dem früheren System "mit eineinhalb Spitzen" habe sich jeder Stoßstürmer in Berlin "totgearbeitet", bemerkt Beer. Zu Grabe getragen wurden in der Tat etliche Angreifer-Hoffnungen. Mal langte der einstige Mittelstürmer Hoeneß kostspielig daneben, mal scheiterten die Stürmer an den Umständen und an sich selbst. Jetzt ist einer am Start, der mithalten kann mit den Besten der Liga. 15 bis 20 Saisontore traut Erich Beer Pantelic zu: "Er wird auch schwächere Phasen haben, aber er ist stark genug, um die kicker-Torjäger-Kanone mitzukämpfen." Auch Pantelic selbst wähnt sich längst nicht am Limit, "erst mit 30 oder 31 werde ich meinen Zenit erreichen" - bei Hertha BSC, wo sonst?! An einen neuerlichen Wechsel denkt er nicht: "Ich bin angekommen." In Berlin - und bei sich selbst.

Steffen Rohr

http://www.kicker.de/fussball/bundesliga/startseite/artikel/357593/

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2000 Vereine, 145 Erst- und Zweit- Bundesligisten, Sportstadt Berlin. Berlin, die größte Sportmetropole Europas, die zweitgrößte der Welt hinter Melbourne.

Hertha BSC: Die Realität ist ein Spezialfall des Möglichen.

Marko Pantelic |#140
14.11.2006 - 11:59 Uhr
Das nun Gerüchte aufkommen, ist ganz normal so ist das Geschäft

Auch anderen sehen, wir er derzeit knipst u im Ausland schaut man 2 mal hin wenn man sieht, wer vorne steht.

Das ganze wird noch erschwert, das Pante saugeile Tore erzielt, selten mal ein Abstauber ala Nürnberg.

Alleine die Heimtore gg VFB, Gladbach, Nürnberg(1) u Bochum waren technisch hochversiert u eine Augenweide

Man kann nur hoffen, das er sich nich verletzt denn dann haben wir ein ganz, ganz großes Problem u werden einige Ränge abrutschen....
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