| Geburtsdatum | 16.03.1998 |
|---|---|
| Alter | 28 |
| Nat. |
Österreich |
| Größe | 1,87m |
| Vertrag bis | 30.06.2028 |
| Position | Innenverteidiger |
| Fuß | links |
| Akt. Verein | SV Werder Bremen |
Marco Friedl [32]
03.07.2018 - 14:04 Uhr
30.08.2021 - 14:10 Uhr
Außerdem dumm von ihm sowas zu machen. Er kann sich denken das Werder eine bestimmte Ablöse haben will, die Union aber nicht zahlen will.
Nun muss er mit dem Gehalt vielleicht so lange runter gehen, damit Union die Ablöse dann wiederum erhöhen kann bis es passt.
Ansonsten droht er hierzubleiben und auf dem Abstellgleis zu landen. Wie blöde muss man sein. Bei Sargent war das zwar auch scheiße, aber der hatte eben schon Vertrag.
An Friedls Stelle würde ich - sollte der Transfer geplatzt sein - mich demütig bei Mannschaft und Fans entschuldigen.
Nun muss er mit dem Gehalt vielleicht so lange runter gehen, damit Union die Ablöse dann wiederum erhöhen kann bis es passt.
Ansonsten droht er hierzubleiben und auf dem Abstellgleis zu landen. Wie blöde muss man sein. Bei Sargent war das zwar auch scheiße, aber der hatte eben schon Vertrag.
An Friedls Stelle würde ich - sollte der Transfer geplatzt sein - mich demütig bei Mannschaft und Fans entschuldigen.
30.08.2021 - 15:01 Uhr
Zitat von FC_Hanse_89
Wäre da nicht das Gehalt welches dennoch zu bezahlen ist und der Werteverfall des Spielers, der den Verein mindestens genauso hart trifft. Darum geht es ja. Den Spieler auf der Tribüne zu parken, schädigt ja nicht nur den Spieler.
Zitat von werder_andy
ganz einfach, in dem der trainer den spieler icht mehr aufstellt, wenn er im training und im spiel nicht 100% bringt. da kann herr friedel es sich ja mal überlegen, 2.liga auf platz oder 2.liga tribüne, was besser für seine karriere ist.
Zitat von FC_Hanse_89
Viel zu kurz gedacht. Wie soll der Verein (Arbeitgeber) denn beweisen, dass die gebrachte Leistung tatsächlich nicht die Höchstleistung ist?
Mit anderen Worten: Werder besteht auf die Erfüllung des Vertrags, Friedl gibt nur 70 %, wie soll Werder beweisen, dass er nur mit 70 % unterwegs ist?
Wie gesagt: Das gültige Arbeits- und Vertragsrecht ist nur sehr eingeschränkt auf den Profifubssball anzuwenden bzw. greift einfach in vielen Situation zu kurz, da es nicht in erster Linie für Arbeitnehmer konzepiert wurde, die einen bilanziellen Wert für den Arbeitgeber darstellen und schon in sehr jungen Jahren finanziell abgesichert sind.
Zitat von Schilkseeschnack
Da Friedl einen gültigen Arbeitsvertrag hat, kann Werder auch auf Vertragserfüllung bestehen, falls man nicht auf eine weitere Einnahme durch die Ablöse angewiesen ist.
In dem Fall muss Friedl es akzeptieren und seiner Leistungspflicht als Arbeitnehmer nachkommen. Er kann die Leistung nicht verweigern, weil er damit seiner Karriere schadet.
Da Friedl einen gültigen Arbeitsvertrag hat, kann Werder auch auf Vertragserfüllung bestehen, falls man nicht auf eine weitere Einnahme durch die Ablöse angewiesen ist.
In dem Fall muss Friedl es akzeptieren und seiner Leistungspflicht als Arbeitnehmer nachkommen. Er kann die Leistung nicht verweigern, weil er damit seiner Karriere schadet.
Viel zu kurz gedacht. Wie soll der Verein (Arbeitgeber) denn beweisen, dass die gebrachte Leistung tatsächlich nicht die Höchstleistung ist?
Mit anderen Worten: Werder besteht auf die Erfüllung des Vertrags, Friedl gibt nur 70 %, wie soll Werder beweisen, dass er nur mit 70 % unterwegs ist?
Wie gesagt: Das gültige Arbeits- und Vertragsrecht ist nur sehr eingeschränkt auf den Profifubssball anzuwenden bzw. greift einfach in vielen Situation zu kurz, da es nicht in erster Linie für Arbeitnehmer konzepiert wurde, die einen bilanziellen Wert für den Arbeitgeber darstellen und schon in sehr jungen Jahren finanziell abgesichert sind.
ganz einfach, in dem der trainer den spieler icht mehr aufstellt, wenn er im training und im spiel nicht 100% bringt. da kann herr friedel es sich ja mal überlegen, 2.liga auf platz oder 2.liga tribüne, was besser für seine karriere ist.
Wäre da nicht das Gehalt welches dennoch zu bezahlen ist und der Werteverfall des Spielers, der den Verein mindestens genauso hart trifft. Darum geht es ja. Den Spieler auf der Tribüne zu parken, schädigt ja nicht nur den Spieler.
Leider ist es so und genau aus diesem Grund wird ein Verein das nie durchziehen einen streikenden Spieler bis zum Ende seiner Vertragslaufzeit auf die Tribüne zu setzen. Und ein klammer Verein wie Werder kann es sich schon dreimal nicht leisten.
Leider ist das zu Unsitte geworden, dass Spieler streiken die ihren Willen nicht bekommen. Wobei man auch sagen muss, dass keiner von uns über irgendwelche mündlichen Zusagen informiert ist.
30.08.2021 - 15:18 Uhr
Zitat von anchoress
Und dann? Dann ist er nach einem Jahr ohne Spielpraxis und in höherem Alter vllt. nur noch 2 Mio. wert statt 7,5, der Verein hat also schonmal 5 Mio. an Wert verbraten von ca. 50 Mio Kaderwert (also 10% Verlust bezogen auf den BuLi-Kader), dazu ein nicht ganz niedriges Gehalt gezahlt (ca. 1 weitere Mio.) und zudem den Ruf, Spieler nicht abzugeben, wenn sie den nächsten Schritt machen wollen. Hilft uns das weiter? Ich denke nein. Wir brauchen eine Regelung vom Verband, die da Vereinen ein klares, juristisch sauberes Werkzeug an die Hand gibt und auch Spielern die Möglichkeit gibt, zu wissen, woran sie sind.
Zitat von werder_andy
ich denke, das ist der absolut falsche weg!!! Der spieler hat vertrag und punkt!!! und ihn jetzt unter wert verkaufen. Dann kommt als nächstes toprak, dann fülle und und und. Nein das muss der verein auch mal aussitzten und hier ein klares Zeichen setzten! ich glaube, dass es auf der tribüne friedl härter trifft als den verein! deswegen glaube ich nicht, dass die aussichten einem spieler gefallen werden und dieser sich dann ganz schnell, ein anderes verhalten anlegen wird.
Zitat von Falconi
Streik, Verhalten etc. hin oder her. Ist natürlich keine feine Art.
Ich glaube schon, dass er sich grundsätzlich mit dem Verein identifiziert hat. Er hat sich sicherlich stets einen Wechsel offen gelassen. Nun kommt, vielleicht sogar für ihn etwas überraschend, ein tolles Angebot rein, wovon er total angepiekst ist. Dass er nun unbedingt wechseln will, kann man ihm nicht übel nehmen. Das Verhalten schon, aber was erlebt man denn bitte in der "normalen" Arbeitswelt, wenn der Arbeitnehmer den Arbeitgeber wechseln will oder wird!? Dort ist es Gang und Gebe, dass die letzten Wochen krankgemacht wird. Ist das Verhalten jetzt besser!?
Sollten jetzt gerade Verhandlungen geführt werden, so hoffe ich, dass Baumann nicht zu hoch pokert.
Lieber 5 Mio. €, vielleicht mit höherer Boni, nehmen und weg von der Gehaltsliste (wir haben eh einen im Unterhalt teuren IV zuviel). Reisende soll man nicht aufhalten. Auf der Tribüne bringt er uns nicht weiter.
Als (Vertrags-)Strafe wird man sich sicherlich ca. 1 Monatsgehalt zurückholen wollen, was das ganze doch gleich wieder beruhigt. Sind immerhin auch 100.000 € und ein paar zerquetsche.
Zitat von FC_Hanse_89
Wäre da nicht das Gehalt welches dennoch zu bezahlen ist und der Werteverfall des Spielers, der den Verein mindestens genauso hart trifft. Darum geht es ja. Den Spieler auf der Tribüne zu parken, schädigt ja nicht nur den Spieler.
Zitat von werder_andy
ganz einfach, in dem der trainer den spieler icht mehr aufstellt, wenn er im training und im spiel nicht 100% bringt. da kann herr friedel es sich ja mal überlegen, 2.liga auf platz oder 2.liga tribüne, was besser für seine karriere ist.
Zitat von FC_Hanse_89
Viel zu kurz gedacht. Wie soll der Verein (Arbeitgeber) denn beweisen, dass die gebrachte Leistung tatsächlich nicht die Höchstleistung ist?
Mit anderen Worten: Werder besteht auf die Erfüllung des Vertrags, Friedl gibt nur 70 %, wie soll Werder beweisen, dass er nur mit 70 % unterwegs ist?
Wie gesagt: Das gültige Arbeits- und Vertragsrecht ist nur sehr eingeschränkt auf den Profifubssball anzuwenden bzw. greift einfach in vielen Situation zu kurz, da es nicht in erster Linie für Arbeitnehmer konzepiert wurde, die einen bilanziellen Wert für den Arbeitgeber darstellen und schon in sehr jungen Jahren finanziell abgesichert sind.
Zitat von Schilkseeschnack
Da Friedl einen gültigen Arbeitsvertrag hat, kann Werder auch auf Vertragserfüllung bestehen, falls man nicht auf eine weitere Einnahme durch die Ablöse angewiesen ist.
In dem Fall muss Friedl es akzeptieren und seiner Leistungspflicht als Arbeitnehmer nachkommen. Er kann die Leistung nicht verweigern, weil er damit seiner Karriere schadet.
Da Friedl einen gültigen Arbeitsvertrag hat, kann Werder auch auf Vertragserfüllung bestehen, falls man nicht auf eine weitere Einnahme durch die Ablöse angewiesen ist.
In dem Fall muss Friedl es akzeptieren und seiner Leistungspflicht als Arbeitnehmer nachkommen. Er kann die Leistung nicht verweigern, weil er damit seiner Karriere schadet.
Viel zu kurz gedacht. Wie soll der Verein (Arbeitgeber) denn beweisen, dass die gebrachte Leistung tatsächlich nicht die Höchstleistung ist?
Mit anderen Worten: Werder besteht auf die Erfüllung des Vertrags, Friedl gibt nur 70 %, wie soll Werder beweisen, dass er nur mit 70 % unterwegs ist?
Wie gesagt: Das gültige Arbeits- und Vertragsrecht ist nur sehr eingeschränkt auf den Profifubssball anzuwenden bzw. greift einfach in vielen Situation zu kurz, da es nicht in erster Linie für Arbeitnehmer konzepiert wurde, die einen bilanziellen Wert für den Arbeitgeber darstellen und schon in sehr jungen Jahren finanziell abgesichert sind.
ganz einfach, in dem der trainer den spieler icht mehr aufstellt, wenn er im training und im spiel nicht 100% bringt. da kann herr friedel es sich ja mal überlegen, 2.liga auf platz oder 2.liga tribüne, was besser für seine karriere ist.
Wäre da nicht das Gehalt welches dennoch zu bezahlen ist und der Werteverfall des Spielers, der den Verein mindestens genauso hart trifft. Darum geht es ja. Den Spieler auf der Tribüne zu parken, schädigt ja nicht nur den Spieler.
Streik, Verhalten etc. hin oder her. Ist natürlich keine feine Art.
Ich glaube schon, dass er sich grundsätzlich mit dem Verein identifiziert hat. Er hat sich sicherlich stets einen Wechsel offen gelassen. Nun kommt, vielleicht sogar für ihn etwas überraschend, ein tolles Angebot rein, wovon er total angepiekst ist. Dass er nun unbedingt wechseln will, kann man ihm nicht übel nehmen. Das Verhalten schon, aber was erlebt man denn bitte in der "normalen" Arbeitswelt, wenn der Arbeitnehmer den Arbeitgeber wechseln will oder wird!? Dort ist es Gang und Gebe, dass die letzten Wochen krankgemacht wird. Ist das Verhalten jetzt besser!?
Sollten jetzt gerade Verhandlungen geführt werden, so hoffe ich, dass Baumann nicht zu hoch pokert.
Lieber 5 Mio. €, vielleicht mit höherer Boni, nehmen und weg von der Gehaltsliste (wir haben eh einen im Unterhalt teuren IV zuviel). Reisende soll man nicht aufhalten. Auf der Tribüne bringt er uns nicht weiter.
Als (Vertrags-)Strafe wird man sich sicherlich ca. 1 Monatsgehalt zurückholen wollen, was das ganze doch gleich wieder beruhigt. Sind immerhin auch 100.000 € und ein paar zerquetsche.
ich denke, das ist der absolut falsche weg!!! Der spieler hat vertrag und punkt!!! und ihn jetzt unter wert verkaufen. Dann kommt als nächstes toprak, dann fülle und und und. Nein das muss der verein auch mal aussitzten und hier ein klares Zeichen setzten! ich glaube, dass es auf der tribüne friedl härter trifft als den verein! deswegen glaube ich nicht, dass die aussichten einem spieler gefallen werden und dieser sich dann ganz schnell, ein anderes verhalten anlegen wird.
Und dann? Dann ist er nach einem Jahr ohne Spielpraxis und in höherem Alter vllt. nur noch 2 Mio. wert statt 7,5, der Verein hat also schonmal 5 Mio. an Wert verbraten von ca. 50 Mio Kaderwert (also 10% Verlust bezogen auf den BuLi-Kader), dazu ein nicht ganz niedriges Gehalt gezahlt (ca. 1 weitere Mio.) und zudem den Ruf, Spieler nicht abzugeben, wenn sie den nächsten Schritt machen wollen. Hilft uns das weiter? Ich denke nein. Wir brauchen eine Regelung vom Verband, die da Vereinen ein klares, juristisch sauberes Werkzeug an die Hand gibt und auch Spielern die Möglichkeit gibt, zu wissen, woran sie sind.
Weiß denn jemand, welches Angebot im Raum steht?
Den Marktwert von 7,5 Mio halte ich momentan eh für utopisch.
Ich kann mir nicht nicht mal vorstellen, dass Union annähernd 5 Mio. zahlen wird. Ich gehe mal eher von einem Angebot von 3 bis max. 3,5 Mio aus. Sonst würde es dieses Theater gar nicht geben. Schließlich wurden andere Spieler ja auch schon deutlich unter Wert verkauft.
Bei 4,5 Mio würde ich einschlagen. Wir brauchen den Spieler nicht mehr wirklich. Und das wäre immerhin ein dicker Spatz in der Hand.
Bei allem was darunter liegt könnte Werder weiteren Wertverlust verschmerzen - man ist ja Kummer gewohnt.
Und zum Ruf - es würde Werder wohl eher Respekt einbringen, wenn man hier klare Kante zeigen würde.
30.08.2021 - 15:37 Uhr
Zitat von anchoress
Und dann? Dann ist er nach einem Jahr ohne Spielpraxis und in höherem Alter vllt. nur noch 2 Mio. wert statt 7,5, der Verein hat also schonmal 5 Mio. an Wert verbraten von ca. 50 Mio Kaderwert (also 10% Verlust bezogen auf den BuLi-Kader), dazu ein nicht ganz niedriges Gehalt gezahlt (ca. 1 weitere Mio.) und zudem den Ruf, Spieler nicht abzugeben, wenn sie den nächsten Schritt machen wollen. Hilft uns das weiter? Ich denke nein. Wir brauchen eine Regelung vom Verband, die da Vereinen ein klares, juristisch sauberes Werkzeug an die Hand gibt und auch Spielern die Möglichkeit gibt, zu wissen, woran sie sind.
Zitat von werder_andy
ich denke, das ist der absolut falsche weg!!! Der spieler hat vertrag und punkt!!! und ihn jetzt unter wert verkaufen. Dann kommt als nächstes toprak, dann fülle und und und. Nein das muss der verein auch mal aussitzten und hier ein klares Zeichen setzten! ich glaube, dass es auf der tribüne friedl härter trifft als den verein! deswegen glaube ich nicht, dass die aussichten einem spieler gefallen werden und dieser sich dann ganz schnell, ein anderes verhalten anlegen wird.
Zitat von Falconi
Streik, Verhalten etc. hin oder her. Ist natürlich keine feine Art.
Ich glaube schon, dass er sich grundsätzlich mit dem Verein identifiziert hat. Er hat sich sicherlich stets einen Wechsel offen gelassen. Nun kommt, vielleicht sogar für ihn etwas überraschend, ein tolles Angebot rein, wovon er total angepiekst ist. Dass er nun unbedingt wechseln will, kann man ihm nicht übel nehmen. Das Verhalten schon, aber was erlebt man denn bitte in der "normalen" Arbeitswelt, wenn der Arbeitnehmer den Arbeitgeber wechseln will oder wird!? Dort ist es Gang und Gebe, dass die letzten Wochen krankgemacht wird. Ist das Verhalten jetzt besser!?
Sollten jetzt gerade Verhandlungen geführt werden, so hoffe ich, dass Baumann nicht zu hoch pokert.
Lieber 5 Mio. €, vielleicht mit höherer Boni, nehmen und weg von der Gehaltsliste (wir haben eh einen im Unterhalt teuren IV zuviel). Reisende soll man nicht aufhalten. Auf der Tribüne bringt er uns nicht weiter.
Als (Vertrags-)Strafe wird man sich sicherlich ca. 1 Monatsgehalt zurückholen wollen, was das ganze doch gleich wieder beruhigt. Sind immerhin auch 100.000 € und ein paar zerquetsche.
Zitat von FC_Hanse_89
Wäre da nicht das Gehalt welches dennoch zu bezahlen ist und der Werteverfall des Spielers, der den Verein mindestens genauso hart trifft. Darum geht es ja. Den Spieler auf der Tribüne zu parken, schädigt ja nicht nur den Spieler.
Zitat von werder_andy
ganz einfach, in dem der trainer den spieler icht mehr aufstellt, wenn er im training und im spiel nicht 100% bringt. da kann herr friedel es sich ja mal überlegen, 2.liga auf platz oder 2.liga tribüne, was besser für seine karriere ist.
Zitat von FC_Hanse_89
Viel zu kurz gedacht. Wie soll der Verein (Arbeitgeber) denn beweisen, dass die gebrachte Leistung tatsächlich nicht die Höchstleistung ist?
Mit anderen Worten: Werder besteht auf die Erfüllung des Vertrags, Friedl gibt nur 70 %, wie soll Werder beweisen, dass er nur mit 70 % unterwegs ist?
Wie gesagt: Das gültige Arbeits- und Vertragsrecht ist nur sehr eingeschränkt auf den Profifubssball anzuwenden bzw. greift einfach in vielen Situation zu kurz, da es nicht in erster Linie für Arbeitnehmer konzepiert wurde, die einen bilanziellen Wert für den Arbeitgeber darstellen und schon in sehr jungen Jahren finanziell abgesichert sind.
Zitat von Schilkseeschnack
Da Friedl einen gültigen Arbeitsvertrag hat, kann Werder auch auf Vertragserfüllung bestehen, falls man nicht auf eine weitere Einnahme durch die Ablöse angewiesen ist.
In dem Fall muss Friedl es akzeptieren und seiner Leistungspflicht als Arbeitnehmer nachkommen. Er kann die Leistung nicht verweigern, weil er damit seiner Karriere schadet.
Da Friedl einen gültigen Arbeitsvertrag hat, kann Werder auch auf Vertragserfüllung bestehen, falls man nicht auf eine weitere Einnahme durch die Ablöse angewiesen ist.
In dem Fall muss Friedl es akzeptieren und seiner Leistungspflicht als Arbeitnehmer nachkommen. Er kann die Leistung nicht verweigern, weil er damit seiner Karriere schadet.
Viel zu kurz gedacht. Wie soll der Verein (Arbeitgeber) denn beweisen, dass die gebrachte Leistung tatsächlich nicht die Höchstleistung ist?
Mit anderen Worten: Werder besteht auf die Erfüllung des Vertrags, Friedl gibt nur 70 %, wie soll Werder beweisen, dass er nur mit 70 % unterwegs ist?
Wie gesagt: Das gültige Arbeits- und Vertragsrecht ist nur sehr eingeschränkt auf den Profifubssball anzuwenden bzw. greift einfach in vielen Situation zu kurz, da es nicht in erster Linie für Arbeitnehmer konzepiert wurde, die einen bilanziellen Wert für den Arbeitgeber darstellen und schon in sehr jungen Jahren finanziell abgesichert sind.
ganz einfach, in dem der trainer den spieler icht mehr aufstellt, wenn er im training und im spiel nicht 100% bringt. da kann herr friedel es sich ja mal überlegen, 2.liga auf platz oder 2.liga tribüne, was besser für seine karriere ist.
Wäre da nicht das Gehalt welches dennoch zu bezahlen ist und der Werteverfall des Spielers, der den Verein mindestens genauso hart trifft. Darum geht es ja. Den Spieler auf der Tribüne zu parken, schädigt ja nicht nur den Spieler.
Streik, Verhalten etc. hin oder her. Ist natürlich keine feine Art.
Ich glaube schon, dass er sich grundsätzlich mit dem Verein identifiziert hat. Er hat sich sicherlich stets einen Wechsel offen gelassen. Nun kommt, vielleicht sogar für ihn etwas überraschend, ein tolles Angebot rein, wovon er total angepiekst ist. Dass er nun unbedingt wechseln will, kann man ihm nicht übel nehmen. Das Verhalten schon, aber was erlebt man denn bitte in der "normalen" Arbeitswelt, wenn der Arbeitnehmer den Arbeitgeber wechseln will oder wird!? Dort ist es Gang und Gebe, dass die letzten Wochen krankgemacht wird. Ist das Verhalten jetzt besser!?
Sollten jetzt gerade Verhandlungen geführt werden, so hoffe ich, dass Baumann nicht zu hoch pokert.
Lieber 5 Mio. €, vielleicht mit höherer Boni, nehmen und weg von der Gehaltsliste (wir haben eh einen im Unterhalt teuren IV zuviel). Reisende soll man nicht aufhalten. Auf der Tribüne bringt er uns nicht weiter.
Als (Vertrags-)Strafe wird man sich sicherlich ca. 1 Monatsgehalt zurückholen wollen, was das ganze doch gleich wieder beruhigt. Sind immerhin auch 100.000 € und ein paar zerquetsche.
ich denke, das ist der absolut falsche weg!!! Der spieler hat vertrag und punkt!!! und ihn jetzt unter wert verkaufen. Dann kommt als nächstes toprak, dann fülle und und und. Nein das muss der verein auch mal aussitzten und hier ein klares Zeichen setzten! ich glaube, dass es auf der tribüne friedl härter trifft als den verein! deswegen glaube ich nicht, dass die aussichten einem spieler gefallen werden und dieser sich dann ganz schnell, ein anderes verhalten anlegen wird.
Und dann? Dann ist er nach einem Jahr ohne Spielpraxis und in höherem Alter vllt. nur noch 2 Mio. wert statt 7,5, der Verein hat also schonmal 5 Mio. an Wert verbraten von ca. 50 Mio Kaderwert (also 10% Verlust bezogen auf den BuLi-Kader), dazu ein nicht ganz niedriges Gehalt gezahlt (ca. 1 weitere Mio.) und zudem den Ruf, Spieler nicht abzugeben, wenn sie den nächsten Schritt machen wollen. Hilft uns das weiter? Ich denke nein. Wir brauchen eine Regelung vom Verband, die da Vereinen ein klares, juristisch sauberes Werkzeug an die Hand gibt und auch Spielern die Möglichkeit gibt, zu wissen, woran sie sind.
den ruf zu haben spieler nicht den nächsten schritt maschen zu lassen, oder sich bei einem lächerlichen angebot weg zustreike, dass ist ein riesengroßer unterschied! Werder hat zu jedem spieler gesagt er kann gehen, wenn die forderungen erfüllt werden, wenn nicht dann nicht. Und genauso muss es sein. Das Heft des handels muss! hier beim verein liegen und nicht anders rum. oder glaubst du freidl ist bockig und setzt sich auf die tribüne?? natürlich nicht er wird versuchen zu spielen ist doch klar!! wie gesagt man muss siutationen auch mal aushalten und nicht wie eine fahne im wind , bei jedem kleinsten druck der spieler die richtung wechseln.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von werder_andy am 30.08.2021 um 15:40 Uhr bearbeitet
30.08.2021 - 15:50 Uhr
Ist es für dich so schwer seinen Namen richtig zu schreiben?
Der Mann heißt Friedl. Ablehnung hin oder her. So viel Respekt darf es dann schon noch sein.
Der Mann heißt Friedl. Ablehnung hin oder her. So viel Respekt darf es dann schon noch sein.
30.08.2021 - 15:50 Uhr
Quelle: www.deichstube.de
TRANSFER-STREIK FÜR UNION-WECHSEL: FRIEDLS FOUL UND WERDERS MACHTLOSIGKEIT
geht er oder bleibt er?
30.08.2021 - 16:10 Uhr
Zitat von werder_andy
ich denke, das ist der absolut falsche weg!!! Der spieler hat vertrag und punkt!!! und ihn jetzt unter wert verkaufen. Dann kommt als nächstes toprak, dann fülle und und und. Nein das muss der verein auch mal aussitzten und hier ein klares Zeichen setzten! ich glaube, dass es auf der tribüne friedl härter trifft als den verein! deswegen glaube ich nicht, dass die aussichten einem spieler gefallen werden und dieser sich dann ganz schnell, ein anderes verhalten anlegen wird.
Zitat von Falconi
Streik, Verhalten etc. hin oder her. Ist natürlich keine feine Art.
Ich glaube schon, dass er sich grundsätzlich mit dem Verein identifiziert hat. Er hat sich sicherlich stets einen Wechsel offen gelassen. Nun kommt, vielleicht sogar für ihn etwas überraschend, ein tolles Angebot rein, wovon er total angepiekst ist. Dass er nun unbedingt wechseln will, kann man ihm nicht übel nehmen. Das Verhalten schon, aber was erlebt man denn bitte in der "normalen" Arbeitswelt, wenn der Arbeitnehmer den Arbeitgeber wechseln will oder wird!? Dort ist es Gang und Gebe, dass die letzten Wochen krankgemacht wird. Ist das Verhalten jetzt besser!?
Sollten jetzt gerade Verhandlungen geführt werden, so hoffe ich, dass Baumann nicht zu hoch pokert.
Lieber 5 Mio. €, vielleicht mit höherer Boni, nehmen und weg von der Gehaltsliste (wir haben eh einen im Unterhalt teuren IV zuviel). Reisende soll man nicht aufhalten. Auf der Tribüne bringt er uns nicht weiter.
Als (Vertrags-)Strafe wird man sich sicherlich ca. 1 Monatsgehalt zurückholen wollen, was das ganze doch gleich wieder beruhigt. Sind immerhin auch 100.000 € und ein paar zerquetsche.
Zitat von FC_Hanse_89
Wäre da nicht das Gehalt welches dennoch zu bezahlen ist und der Werteverfall des Spielers, der den Verein mindestens genauso hart trifft. Darum geht es ja. Den Spieler auf der Tribüne zu parken, schädigt ja nicht nur den Spieler.
Zitat von werder_andy
ganz einfach, in dem der trainer den spieler icht mehr aufstellt, wenn er im training und im spiel nicht 100% bringt. da kann herr friedel es sich ja mal überlegen, 2.liga auf platz oder 2.liga tribüne, was besser für seine karriere ist.
Zitat von FC_Hanse_89
Viel zu kurz gedacht. Wie soll der Verein (Arbeitgeber) denn beweisen, dass die gebrachte Leistung tatsächlich nicht die Höchstleistung ist?
Mit anderen Worten: Werder besteht auf die Erfüllung des Vertrags, Friedl gibt nur 70 %, wie soll Werder beweisen, dass er nur mit 70 % unterwegs ist?
Wie gesagt: Das gültige Arbeits- und Vertragsrecht ist nur sehr eingeschränkt auf den Profifubssball anzuwenden bzw. greift einfach in vielen Situation zu kurz, da es nicht in erster Linie für Arbeitnehmer konzepiert wurde, die einen bilanziellen Wert für den Arbeitgeber darstellen und schon in sehr jungen Jahren finanziell abgesichert sind.
Zitat von Schilkseeschnack
Da Friedl einen gültigen Arbeitsvertrag hat, kann Werder auch auf Vertragserfüllung bestehen, falls man nicht auf eine weitere Einnahme durch die Ablöse angewiesen ist.
In dem Fall muss Friedl es akzeptieren und seiner Leistungspflicht als Arbeitnehmer nachkommen. Er kann die Leistung nicht verweigern, weil er damit seiner Karriere schadet.
Da Friedl einen gültigen Arbeitsvertrag hat, kann Werder auch auf Vertragserfüllung bestehen, falls man nicht auf eine weitere Einnahme durch die Ablöse angewiesen ist.
In dem Fall muss Friedl es akzeptieren und seiner Leistungspflicht als Arbeitnehmer nachkommen. Er kann die Leistung nicht verweigern, weil er damit seiner Karriere schadet.
Viel zu kurz gedacht. Wie soll der Verein (Arbeitgeber) denn beweisen, dass die gebrachte Leistung tatsächlich nicht die Höchstleistung ist?
Mit anderen Worten: Werder besteht auf die Erfüllung des Vertrags, Friedl gibt nur 70 %, wie soll Werder beweisen, dass er nur mit 70 % unterwegs ist?
Wie gesagt: Das gültige Arbeits- und Vertragsrecht ist nur sehr eingeschränkt auf den Profifubssball anzuwenden bzw. greift einfach in vielen Situation zu kurz, da es nicht in erster Linie für Arbeitnehmer konzepiert wurde, die einen bilanziellen Wert für den Arbeitgeber darstellen und schon in sehr jungen Jahren finanziell abgesichert sind.
ganz einfach, in dem der trainer den spieler icht mehr aufstellt, wenn er im training und im spiel nicht 100% bringt. da kann herr friedel es sich ja mal überlegen, 2.liga auf platz oder 2.liga tribüne, was besser für seine karriere ist.
Wäre da nicht das Gehalt welches dennoch zu bezahlen ist und der Werteverfall des Spielers, der den Verein mindestens genauso hart trifft. Darum geht es ja. Den Spieler auf der Tribüne zu parken, schädigt ja nicht nur den Spieler.
Streik, Verhalten etc. hin oder her. Ist natürlich keine feine Art.
Ich glaube schon, dass er sich grundsätzlich mit dem Verein identifiziert hat. Er hat sich sicherlich stets einen Wechsel offen gelassen. Nun kommt, vielleicht sogar für ihn etwas überraschend, ein tolles Angebot rein, wovon er total angepiekst ist. Dass er nun unbedingt wechseln will, kann man ihm nicht übel nehmen. Das Verhalten schon, aber was erlebt man denn bitte in der "normalen" Arbeitswelt, wenn der Arbeitnehmer den Arbeitgeber wechseln will oder wird!? Dort ist es Gang und Gebe, dass die letzten Wochen krankgemacht wird. Ist das Verhalten jetzt besser!?
Sollten jetzt gerade Verhandlungen geführt werden, so hoffe ich, dass Baumann nicht zu hoch pokert.
Lieber 5 Mio. €, vielleicht mit höherer Boni, nehmen und weg von der Gehaltsliste (wir haben eh einen im Unterhalt teuren IV zuviel). Reisende soll man nicht aufhalten. Auf der Tribüne bringt er uns nicht weiter.
Als (Vertrags-)Strafe wird man sich sicherlich ca. 1 Monatsgehalt zurückholen wollen, was das ganze doch gleich wieder beruhigt. Sind immerhin auch 100.000 € und ein paar zerquetsche.
ich denke, das ist der absolut falsche weg!!! Der spieler hat vertrag und punkt!!! und ihn jetzt unter wert verkaufen. Dann kommt als nächstes toprak, dann fülle und und und. Nein das muss der verein auch mal aussitzten und hier ein klares Zeichen setzten! ich glaube, dass es auf der tribüne friedl härter trifft als den verein! deswegen glaube ich nicht, dass die aussichten einem spieler gefallen werden und dieser sich dann ganz schnell, ein anderes verhalten anlegen wird.
Mag vielleicht sein, dass das von den Emotionen aus Fan-Sicht so scheint.
Aber das sollte man durchaus differenzierter sehen.
In erster Linie geht es hier auch um die wirtschaftlichen Interessen des Unternehmens.
Und da muss man sich auch mal von dem Gedanken lösen, dass Friedl 7,5 Mio. € Marktwert haben soll.
Würde ich in der ersten Liga unterschreiben, ja. Aber wir sind abgestiegen (mit Friedl), haben ein IV-Überangebot, Friedl belastet unseren Etat überdurchschnittlich, in der IV war er nicht einmal gesetzt, wurde bisher trotz Verkaufskandidat einen Tag vor Transferschluss immernoch nicht an den Mann gebracht und hat uns vor ein paar Jahren ca. 3,5 Mio. € gekostet.
Eine super tolle Entwicklung hat leider nicht stattgefunden, so dass man hier ein dickes Plus einfahren kann. Und nun spielen wir sogar eine Liga tiefer.
Bekommt man für ihn noch ca. 5 Mio. €, können wir uns glücklich schätzen. Das sind rund 1,5 Mio. € Gewinn, wenn man das rein unspektakulär betrachtet, ohne irgendwelche komplizierten Vorgänge in den Bilanzen, Zahlungen an Berater etc zu berücksichtigen.
Zu Friedl gab es nun etliche Gerüchte. Warum ist er denn nicht weg, wenn er soviel wert sein soll?
Die interessierten Vereine waren alle sicherlich nicht bereit, mehr als 4 Mio. € zu zahlen.
Okay, zu wenig, kann ich verstehen, wenn man da abblockt und auf ein höheres Angebot hofft. Aber wenn da keine deutliche Steigerung von den Angeboten her kommt, scheint die Nachfrage den Markt sprechen zu lassen...
Ja, er ist Nationalspieler etc. Aber dort spielt er keine große Rolle.
Rechnet man jetzt mal grob, kostet er uns noch ca. 2,5 Mio. € Gehalt. Mal ganz ehrlich...sind für einen klammen Verein viel zu viele Kosten, um jemanden einfach so auf die Tribüne zu setzen.
Verkaufen, das Gehalt einsparen, Ablöse kassieren, selbst wenn es nur 4,5 Mio. € Sockelablöse ist.
Rechnet man das mit dem Gehalt zusammen, kommt man doch auf den subjektiven tm.de-MW.
Und ich glaube kaum, dass ein Toprak oder Fülle dann ankommt und bockt. Die sind beide nochmal in einem ganz anderen Alter und haben andere Voraussetzungen. Sie werden selbst wissen, dass man nicht im Kindergarten ist.
Kommen Angebote für sie, ist es trotzdem legitim, darüber nachzudenken. Das machen sowohl Spieler als auch der Verein. Es gibt auch die Konstellation, dass der Verein aus wirtschaftlichen Interessen auf einen Transfer drängt. Da kommt auch kein Spieler um die Ecke und beharrt auf den eigentlichen Vertrag (auch wenn es in der Vergangenheit bereits Spieler gab, die ihren Vertrag ausgesessen haben).
Und unsere Situation ist nunmal so, so wurde es schließlich im Vorfeld klar kommuniziert, dass kein Spieler unverkäuflich ist.
Und leider Gottes bindet uns der Nicht-Verkauf auch ein wenig die Hände. Hätte man am Samstag nämlich bereits Klarheit gehabt, wäre womöglich Fassnacht noch zu uns gewechselt, weil man auch dort schneller eine Zusage geben hätte können.
Wechselt er nicht und plant mit ihm, läuft man zudem noch Gefahr, dass er sich nicht voll reinhängt, wodurch die Überbezahlung nochmal an Bedeutung deutlich zunimmt.
Bankplatz oder Tribüne können wir uns als Werder Bremen beim Kaliber Friedl einfach nicht leisten. Und vor allem nicht erlauben. Dadurch wird er im Winter oder nächsten Sommer nicht teurer, wodurch man sich nur noch handlungsunfähiger macht.
Und sollte man aufsteigen, macht Friedl auch keine Freudensprünge und hat urplötzlich doch richtig Bock auf Werder.
Dass die Spieler die Lust auf Werder verlieren, hat der Verein sich auch ein Stück weit selbst zuzuschreiben.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Falconi am 30.08.2021 um 16:12 Uhr bearbeitet
30.08.2021 - 16:50 Uhr
Zitat von Falconi
Mag vielleicht sein, dass das von den Emotionen aus Fan-Sicht so scheint.
Aber das sollte man durchaus differenzierter sehen.
In erster Linie geht es hier auch um die wirtschaftlichen Interessen des Unternehmens.
Und da muss man sich auch mal von dem Gedanken lösen, dass Friedl 7,5 Mio. € Marktwert haben soll.
Würde ich in der ersten Liga unterschreiben, ja. Aber wir sind abgestiegen (mit Friedl), haben ein IV-Überangebot, Friedl belastet unseren Etat überdurchschnittlich, in der IV war er nicht einmal gesetzt, wurde bisher trotz Verkaufskandidat einen Tag vor Transferschluss immernoch nicht an den Mann gebracht und hat uns vor ein paar Jahren ca. 3,5 Mio. € gekostet.
Eine super tolle Entwicklung hat leider nicht stattgefunden, so dass man hier ein dickes Plus einfahren kann. Und nun spielen wir sogar eine Liga tiefer.
Bekommt man für ihn noch ca. 5 Mio. €, können wir uns glücklich schätzen. Das sind rund 1,5 Mio. € Gewinn, wenn man das rein unspektakulär betrachtet, ohne irgendwelche komplizierten Vorgänge in den Bilanzen, Zahlungen an Berater etc zu berücksichtigen.
Zu Friedl gab es nun etliche Gerüchte. Warum ist er denn nicht weg, wenn er soviel wert sein soll?
Die interessierten Vereine waren alle sicherlich nicht bereit, mehr als 4 Mio. € zu zahlen.
Okay, zu wenig, kann ich verstehen, wenn man da abblockt und auf ein höheres Angebot hofft. Aber wenn da keine deutliche Steigerung von den Angeboten her kommt, scheint die Nachfrage den Markt sprechen zu lassen...
Ja, er ist Nationalspieler etc. Aber dort spielt er keine große Rolle.
Rechnet man jetzt mal grob, kostet er uns noch ca. 2,5 Mio. € Gehalt. Mal ganz ehrlich...sind für einen klammen Verein viel zu viele Kosten, um jemanden einfach so auf die Tribüne zu setzen.
Verkaufen, das Gehalt einsparen, Ablöse kassieren, selbst wenn es nur 4,5 Mio. € Sockelablöse ist.
Rechnet man das mit dem Gehalt zusammen, kommt man doch auf den subjektiven tm.de-MW.
Und ich glaube kaum, dass ein Toprak oder Fülle dann ankommt und bockt. Die sind beide nochmal in einem ganz anderen Alter und haben andere Voraussetzungen. Sie werden selbst wissen, dass man nicht im Kindergarten ist.
Kommen Angebote für sie, ist es trotzdem legitim, darüber nachzudenken. Das machen sowohl Spieler als auch der Verein. Es gibt auch die Konstellation, dass der Verein aus wirtschaftlichen Interessen auf einen Transfer drängt. Da kommt auch kein Spieler um die Ecke und beharrt auf den eigentlichen Vertrag (auch wenn es in der Vergangenheit bereits Spieler gab, die ihren Vertrag ausgesessen haben).
Und unsere Situation ist nunmal so, so wurde es schließlich im Vorfeld klar kommuniziert, dass kein Spieler unverkäuflich ist.
Und leider Gottes bindet uns der Nicht-Verkauf auch ein wenig die Hände. Hätte man am Samstag nämlich bereits Klarheit gehabt, wäre womöglich Fassnacht noch zu uns gewechselt, weil man auch dort schneller eine Zusage geben hätte können.
Wechselt er nicht und plant mit ihm, läuft man zudem noch Gefahr, dass er sich nicht voll reinhängt, wodurch die Überbezahlung nochmal an Bedeutung deutlich zunimmt.
Bankplatz oder Tribüne können wir uns als Werder Bremen beim Kaliber Friedl einfach nicht leisten. Und vor allem nicht erlauben. Dadurch wird er im Winter oder nächsten Sommer nicht teurer, wodurch man sich nur noch handlungsunfähiger macht.
Und sollte man aufsteigen, macht Friedl auch keine Freudensprünge und hat urplötzlich doch richtig Bock auf Werder.
Dass die Spieler die Lust auf Werder verlieren, hat der Verein sich auch ein Stück weit selbst zuzuschreiben.
Zitat von werder_andy
ich denke, das ist der absolut falsche weg!!! Der spieler hat vertrag und punkt!!! und ihn jetzt unter wert verkaufen. Dann kommt als nächstes toprak, dann fülle und und und. Nein das muss der verein auch mal aussitzten und hier ein klares Zeichen setzten! ich glaube, dass es auf der tribüne friedl härter trifft als den verein! deswegen glaube ich nicht, dass die aussichten einem spieler gefallen werden und dieser sich dann ganz schnell, ein anderes verhalten anlegen wird.
Zitat von Falconi
Streik, Verhalten etc. hin oder her. Ist natürlich keine feine Art.
Ich glaube schon, dass er sich grundsätzlich mit dem Verein identifiziert hat. Er hat sich sicherlich stets einen Wechsel offen gelassen. Nun kommt, vielleicht sogar für ihn etwas überraschend, ein tolles Angebot rein, wovon er total angepiekst ist. Dass er nun unbedingt wechseln will, kann man ihm nicht übel nehmen. Das Verhalten schon, aber was erlebt man denn bitte in der "normalen" Arbeitswelt, wenn der Arbeitnehmer den Arbeitgeber wechseln will oder wird!? Dort ist es Gang und Gebe, dass die letzten Wochen krankgemacht wird. Ist das Verhalten jetzt besser!?
Sollten jetzt gerade Verhandlungen geführt werden, so hoffe ich, dass Baumann nicht zu hoch pokert.
Lieber 5 Mio. €, vielleicht mit höherer Boni, nehmen und weg von der Gehaltsliste (wir haben eh einen im Unterhalt teuren IV zuviel). Reisende soll man nicht aufhalten. Auf der Tribüne bringt er uns nicht weiter.
Als (Vertrags-)Strafe wird man sich sicherlich ca. 1 Monatsgehalt zurückholen wollen, was das ganze doch gleich wieder beruhigt. Sind immerhin auch 100.000 € und ein paar zerquetsche.
Zitat von FC_Hanse_89
Wäre da nicht das Gehalt welches dennoch zu bezahlen ist und der Werteverfall des Spielers, der den Verein mindestens genauso hart trifft. Darum geht es ja. Den Spieler auf der Tribüne zu parken, schädigt ja nicht nur den Spieler.
Zitat von werder_andy
ganz einfach, in dem der trainer den spieler icht mehr aufstellt, wenn er im training und im spiel nicht 100% bringt. da kann herr friedel es sich ja mal überlegen, 2.liga auf platz oder 2.liga tribüne, was besser für seine karriere ist.
Zitat von FC_Hanse_89
Viel zu kurz gedacht. Wie soll der Verein (Arbeitgeber) denn beweisen, dass die gebrachte Leistung tatsächlich nicht die Höchstleistung ist?
Mit anderen Worten: Werder besteht auf die Erfüllung des Vertrags, Friedl gibt nur 70 %, wie soll Werder beweisen, dass er nur mit 70 % unterwegs ist?
Wie gesagt: Das gültige Arbeits- und Vertragsrecht ist nur sehr eingeschränkt auf den Profifubssball anzuwenden bzw. greift einfach in vielen Situation zu kurz, da es nicht in erster Linie für Arbeitnehmer konzepiert wurde, die einen bilanziellen Wert für den Arbeitgeber darstellen und schon in sehr jungen Jahren finanziell abgesichert sind.
Zitat von Schilkseeschnack
Da Friedl einen gültigen Arbeitsvertrag hat, kann Werder auch auf Vertragserfüllung bestehen, falls man nicht auf eine weitere Einnahme durch die Ablöse angewiesen ist.
In dem Fall muss Friedl es akzeptieren und seiner Leistungspflicht als Arbeitnehmer nachkommen. Er kann die Leistung nicht verweigern, weil er damit seiner Karriere schadet.
Da Friedl einen gültigen Arbeitsvertrag hat, kann Werder auch auf Vertragserfüllung bestehen, falls man nicht auf eine weitere Einnahme durch die Ablöse angewiesen ist.
In dem Fall muss Friedl es akzeptieren und seiner Leistungspflicht als Arbeitnehmer nachkommen. Er kann die Leistung nicht verweigern, weil er damit seiner Karriere schadet.
Viel zu kurz gedacht. Wie soll der Verein (Arbeitgeber) denn beweisen, dass die gebrachte Leistung tatsächlich nicht die Höchstleistung ist?
Mit anderen Worten: Werder besteht auf die Erfüllung des Vertrags, Friedl gibt nur 70 %, wie soll Werder beweisen, dass er nur mit 70 % unterwegs ist?
Wie gesagt: Das gültige Arbeits- und Vertragsrecht ist nur sehr eingeschränkt auf den Profifubssball anzuwenden bzw. greift einfach in vielen Situation zu kurz, da es nicht in erster Linie für Arbeitnehmer konzepiert wurde, die einen bilanziellen Wert für den Arbeitgeber darstellen und schon in sehr jungen Jahren finanziell abgesichert sind.
ganz einfach, in dem der trainer den spieler icht mehr aufstellt, wenn er im training und im spiel nicht 100% bringt. da kann herr friedel es sich ja mal überlegen, 2.liga auf platz oder 2.liga tribüne, was besser für seine karriere ist.
Wäre da nicht das Gehalt welches dennoch zu bezahlen ist und der Werteverfall des Spielers, der den Verein mindestens genauso hart trifft. Darum geht es ja. Den Spieler auf der Tribüne zu parken, schädigt ja nicht nur den Spieler.
Streik, Verhalten etc. hin oder her. Ist natürlich keine feine Art.
Ich glaube schon, dass er sich grundsätzlich mit dem Verein identifiziert hat. Er hat sich sicherlich stets einen Wechsel offen gelassen. Nun kommt, vielleicht sogar für ihn etwas überraschend, ein tolles Angebot rein, wovon er total angepiekst ist. Dass er nun unbedingt wechseln will, kann man ihm nicht übel nehmen. Das Verhalten schon, aber was erlebt man denn bitte in der "normalen" Arbeitswelt, wenn der Arbeitnehmer den Arbeitgeber wechseln will oder wird!? Dort ist es Gang und Gebe, dass die letzten Wochen krankgemacht wird. Ist das Verhalten jetzt besser!?
Sollten jetzt gerade Verhandlungen geführt werden, so hoffe ich, dass Baumann nicht zu hoch pokert.
Lieber 5 Mio. €, vielleicht mit höherer Boni, nehmen und weg von der Gehaltsliste (wir haben eh einen im Unterhalt teuren IV zuviel). Reisende soll man nicht aufhalten. Auf der Tribüne bringt er uns nicht weiter.
Als (Vertrags-)Strafe wird man sich sicherlich ca. 1 Monatsgehalt zurückholen wollen, was das ganze doch gleich wieder beruhigt. Sind immerhin auch 100.000 € und ein paar zerquetsche.
ich denke, das ist der absolut falsche weg!!! Der spieler hat vertrag und punkt!!! und ihn jetzt unter wert verkaufen. Dann kommt als nächstes toprak, dann fülle und und und. Nein das muss der verein auch mal aussitzten und hier ein klares Zeichen setzten! ich glaube, dass es auf der tribüne friedl härter trifft als den verein! deswegen glaube ich nicht, dass die aussichten einem spieler gefallen werden und dieser sich dann ganz schnell, ein anderes verhalten anlegen wird.
Mag vielleicht sein, dass das von den Emotionen aus Fan-Sicht so scheint.
Aber das sollte man durchaus differenzierter sehen.
In erster Linie geht es hier auch um die wirtschaftlichen Interessen des Unternehmens.
Und da muss man sich auch mal von dem Gedanken lösen, dass Friedl 7,5 Mio. € Marktwert haben soll.
Würde ich in der ersten Liga unterschreiben, ja. Aber wir sind abgestiegen (mit Friedl), haben ein IV-Überangebot, Friedl belastet unseren Etat überdurchschnittlich, in der IV war er nicht einmal gesetzt, wurde bisher trotz Verkaufskandidat einen Tag vor Transferschluss immernoch nicht an den Mann gebracht und hat uns vor ein paar Jahren ca. 3,5 Mio. € gekostet.
Eine super tolle Entwicklung hat leider nicht stattgefunden, so dass man hier ein dickes Plus einfahren kann. Und nun spielen wir sogar eine Liga tiefer.
Bekommt man für ihn noch ca. 5 Mio. €, können wir uns glücklich schätzen. Das sind rund 1,5 Mio. € Gewinn, wenn man das rein unspektakulär betrachtet, ohne irgendwelche komplizierten Vorgänge in den Bilanzen, Zahlungen an Berater etc zu berücksichtigen.
Zu Friedl gab es nun etliche Gerüchte. Warum ist er denn nicht weg, wenn er soviel wert sein soll?
Die interessierten Vereine waren alle sicherlich nicht bereit, mehr als 4 Mio. € zu zahlen.
Okay, zu wenig, kann ich verstehen, wenn man da abblockt und auf ein höheres Angebot hofft. Aber wenn da keine deutliche Steigerung von den Angeboten her kommt, scheint die Nachfrage den Markt sprechen zu lassen...
Ja, er ist Nationalspieler etc. Aber dort spielt er keine große Rolle.
Rechnet man jetzt mal grob, kostet er uns noch ca. 2,5 Mio. € Gehalt. Mal ganz ehrlich...sind für einen klammen Verein viel zu viele Kosten, um jemanden einfach so auf die Tribüne zu setzen.
Verkaufen, das Gehalt einsparen, Ablöse kassieren, selbst wenn es nur 4,5 Mio. € Sockelablöse ist.
Rechnet man das mit dem Gehalt zusammen, kommt man doch auf den subjektiven tm.de-MW.
Und ich glaube kaum, dass ein Toprak oder Fülle dann ankommt und bockt. Die sind beide nochmal in einem ganz anderen Alter und haben andere Voraussetzungen. Sie werden selbst wissen, dass man nicht im Kindergarten ist.
Kommen Angebote für sie, ist es trotzdem legitim, darüber nachzudenken. Das machen sowohl Spieler als auch der Verein. Es gibt auch die Konstellation, dass der Verein aus wirtschaftlichen Interessen auf einen Transfer drängt. Da kommt auch kein Spieler um die Ecke und beharrt auf den eigentlichen Vertrag (auch wenn es in der Vergangenheit bereits Spieler gab, die ihren Vertrag ausgesessen haben).
Und unsere Situation ist nunmal so, so wurde es schließlich im Vorfeld klar kommuniziert, dass kein Spieler unverkäuflich ist.
Und leider Gottes bindet uns der Nicht-Verkauf auch ein wenig die Hände. Hätte man am Samstag nämlich bereits Klarheit gehabt, wäre womöglich Fassnacht noch zu uns gewechselt, weil man auch dort schneller eine Zusage geben hätte können.
Wechselt er nicht und plant mit ihm, läuft man zudem noch Gefahr, dass er sich nicht voll reinhängt, wodurch die Überbezahlung nochmal an Bedeutung deutlich zunimmt.
Bankplatz oder Tribüne können wir uns als Werder Bremen beim Kaliber Friedl einfach nicht leisten. Und vor allem nicht erlauben. Dadurch wird er im Winter oder nächsten Sommer nicht teurer, wodurch man sich nur noch handlungsunfähiger macht.
Und sollte man aufsteigen, macht Friedl auch keine Freudensprünge und hat urplötzlich doch richtig Bock auf Werder.
Dass die Spieler die Lust auf Werder verlieren, hat der Verein sich auch ein Stück weit selbst zuzuschreiben.
Jein.
Wenn Union sein Angebot nicht erhöht und er dann bei uns bleibt, aber er dann nicht spielt, dann
- wird er kein Nationalspieler mehr sein
- wird er vom Niveau Union oder besser, kein Angebot mehr bekommen
- wenn er zur Winterperiode dann wechseln will, könnte er uns ja eine "Ausbildungsentschädigung" zusätzlich zur Ablöse zahlen.
Die Frage wird sein können wir bei unserem Etat so zocken? Zerstören wir unseren guten Ruf bei zukünftigen Verhandlungen?
30.08.2021 - 18:53 Uhr
Schlechtes Beispiel, was da heute bei der SGE in Frankfurt abgeht.
Kostic (tm-Marktwert 35 Mio. €), wie Friedl bei seinem aktuellen Verein noch mit Vertrag bis zum 30.06.2023 ausgestattet, verlässt die Frankfurter Eintracht offenbar für 15 Mio. € plus 3 Mio. € Boni.
Auf Friedl (tm-Marktwert 7,5 Mio. €) projiziert wäre eine Ablösesumme - wenn er auch gut 5 Jahre jünger als Kostic ist - von "nur" 4 Mio. € einschl. evtl. Boni keine Überraschung.
Kostic (tm-Marktwert 35 Mio. €), wie Friedl bei seinem aktuellen Verein noch mit Vertrag bis zum 30.06.2023 ausgestattet, verlässt die Frankfurter Eintracht offenbar für 15 Mio. € plus 3 Mio. € Boni.
Auf Friedl (tm-Marktwert 7,5 Mio. €) projiziert wäre eine Ablösesumme - wenn er auch gut 5 Jahre jünger als Kostic ist - von "nur" 4 Mio. € einschl. evtl. Boni keine Überraschung.
30.08.2021 - 19:09 Uhr
Zitat von FC_Hanse_89
Viel zu kurz gedacht. Wie soll der Verein (Arbeitgeber) denn beweisen, dass die gebrachte Leistung tatsächlich nicht die Höchstleistung ist?
Mit anderen Worten: Werder besteht auf die Erfüllung des Vertrags, Friedl gibt nur 70 %, wie soll Werder beweisen, dass er nur mit 70 % unterwegs ist?
Wie gesagt: Das gültige Arbeits- und Vertragsrecht ist nur sehr eingeschränkt auf den Profifussball anzuwenden bzw. greift einfach in vielen Situation zu kurz, da es nicht in erster Linie für Arbeitnehmer konzipiert wurde, die einen bilanziellen Wert für den Arbeitgeber darstellen und schon in sehr jungen Jahren finanziell abgesichert sind.
Zitat von Schilkseeschnack
Da Friedl einen gültigen Arbeitsvertrag hat, kann Werder auch auf Vertragserfüllung bestehen, falls man nicht auf eine weitere Einnahme durch die Ablöse angewiesen ist.
In dem Fall muss Friedl es akzeptieren und seiner Leistungspflicht als Arbeitnehmer nachkommen. Er kann die Leistung nicht verweigern, weil er damit seiner Karriere schadet.
Da Friedl einen gültigen Arbeitsvertrag hat, kann Werder auch auf Vertragserfüllung bestehen, falls man nicht auf eine weitere Einnahme durch die Ablöse angewiesen ist.
In dem Fall muss Friedl es akzeptieren und seiner Leistungspflicht als Arbeitnehmer nachkommen. Er kann die Leistung nicht verweigern, weil er damit seiner Karriere schadet.
Viel zu kurz gedacht. Wie soll der Verein (Arbeitgeber) denn beweisen, dass die gebrachte Leistung tatsächlich nicht die Höchstleistung ist?
Mit anderen Worten: Werder besteht auf die Erfüllung des Vertrags, Friedl gibt nur 70 %, wie soll Werder beweisen, dass er nur mit 70 % unterwegs ist?
Wie gesagt: Das gültige Arbeits- und Vertragsrecht ist nur sehr eingeschränkt auf den Profifussball anzuwenden bzw. greift einfach in vielen Situation zu kurz, da es nicht in erster Linie für Arbeitnehmer konzipiert wurde, die einen bilanziellen Wert für den Arbeitgeber darstellen und schon in sehr jungen Jahren finanziell abgesichert sind.
Das geltende Recht ist sehr wohl auch auf Lizenzspielerverträge im Profisport anwendbar, da es die einzige Rechtsgrundlage ist, solange Profisportler als Arbeitnehmer gelten oder es keine besondere gesetzliche Regelung für sie gibt.
Mit Leistungspflicht meine ich die Pflicht als Arbeitnehmer, am Arbeitsplatz zu erscheinen und die Arbeitsleistung- bzw. den Arbeitsdienst zu erbringen, was für einen Berufssportler bedeutet, zum Training, zu Mannschaftstreffen, Spielen, Werbeveranstaltungen oder sonstigen offiziellen Veranstaltungen zu erscheinen und teilzunehmen, mit anderen Worten, er trainiert und spielt, falls er aufgestellt wird.
Die Qualität der Leistung, ob Schlecht- oder Gutleistung, ist kein Inhalt der Arbeitsleistungspflicht eines Arbeitnehmers und kein Gegenstand des Arbeitsvertrages. Insofern ist eine Schlechtleistung bei einem normalen Arbeitnehmer im gleichen Maße nachweisbar oder nicht nachweisbar wie bei einem Profisportler, denn der Arbeitgeber muss seiner Entgeltzahlungspflicht auch bei einer Schlechtleistung des Arbeitnehmers nachkommen. Konsequenzen kann es nur für die Zukunft geben, betriebsbedingte Kündigung, keine Vertragsverlängerung oder kein neuer Vertrag.
Im Profisport ist ein Arbeitgeber in der Regel auf einen Wertersatz in Form einer Ablöse angewiesen. Falls aber nicht, kann man den Spieler aus dem Kader ausschließen und nur trainieren lassen, so wie Hoffenheim es mit u.a. mit Wiese seinerzeit praktiziert hat.
Wiese hat es vorgezogen, das Geld zu kassieren und nicht zu wechseln. Seine Karriere war damit aber relativ früh auch beendet.
In Friedls Fall hat Werder die bessere Position, wenn der Verkauf des Spielers nicht nötig ist, um eine weitere Einnahme zu erzielen. Dann wird die Aussicht, nicht zu spielen und nur auf der Bank zu sitzen, für Friedl in seinem Alter keine Option bis zum Vertragsende in 2023 sein. Wenn folglich Werder einen Verkauf ablehnt, muss er bleiben und in seinem Interesse zur Vernunft zu kommen.
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