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Marcelinho

12.01.2007 - 14:31 Uhr
Marcelinho |#71
24.01.2007 - 13:01 Uhr
Dann haben wir immerhin einen silbernen Marcello in der Startaufstellung! Sowas hatte noch nichtmal Hertha :D

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Vamonos ...

#19 Na, na na na na - Junior Malanda, Malanda! Junior Malanda! #19 Never forget! 10.01.15 #19

Persönliches Highlight: DFB Pokalsieg live 2015
Marcelinho |#72
25.01.2007 - 10:00 Uhr
Marcelinho: Warum Wolfsburg für ihn besser ist als Berlin

Bundesliga: Das WAZ-Interview mit dem neuen Spielmacher des VfL Wolfsburg
WAZ: Marcello, seit Sie in Wolfsburg sind, tragen Sie außerhalb des Platzes ein auffällig großes Kreuz um den Hals. Hat das eine besondere Bedeutung?
Marcelinho: Nein, ich mag einfach Ketten sehr gerne – und Kreuze.
WAZ: Wie viele Ketten haben Sie?
Marcelinho: So etwa 30.
WAZ: Legen Sie generell Wert auf modisches Aussehen?
Marcelinho: Ja, schon. Ich gehe auch oft shoppen. Es ist mir wichtig, dass alles zusammenpasst. Klar, auf dem Platz trage ich die Trainingssachen, aber außerhalb soll es schon etwas Individuelles sein.
WAZ: Kaufen Sie alles selbst oder macht das Ihre Frau?
Marcelinho: Zu 90 Prozent mache ich das selbst.
WAZ: Waren Sie auch schon in Wolfsburg shoppen?
Marcelinho: Ja, ich habe mir ein paar Hosen gekauft.
WAZ: Wenn man lange in Berlin gelebt hat, wie ist es dann so im eher beschaulichen Wolfsburg?
Marcelinho: Es ist ruhiger, das war mir auch sehr wichtig. Trabzon in der Türkei ist auch eine kleinere Stadt, aber hier in Wolfsburg ist das Stadion viel, viel schöner.
WAZ: Warum ist es wichtig für Sie, dass es ruhiger ist?
Marcelinho: Ich möchte mehr zu Hause sein, mehr bei meiner Familie – deswegen war das wichtig. Die Erfahrungen in der Türkei haben mich weiter gebracht, ich habe mich verändert. Und das möchte ich in Zukunft auch zeigen. Mittlerweile bin ich 31, meine Kinder sind größer – und die sehen ja auch, was rund um ihren Papa passiert. Sie brauchen die Aufmerksamkeit ihres Vaters, die will ich ihnen geben. Deswegen ist Wolfsburg besser als Berlin.
WAZ: War der Wechsel in die Türkei ein Fehler?
Marcelinho: Aus heutiger Sicht nicht, denn ich habe dort viele Erfahrungen gesammelt.
WAZ: Waren Sie dort glücklich?
Marcelinho: Nein.
WAZ: Weil es fußballerisch nicht gut lief?
Marcelinho: Ich musste auf der linken Seite spielen, immer die Außenlinie rauf und runter. Ich brauche mehr Freiheiten, muss mich auf dem Platz bewegen können.
WAZ: Beim VfL sollen Sie zweite Spitze oder in der offensiven Mittelfeldzentrale spielen. Was liegt Ihnen mehr?
Marcelinho: Beides ist okay.
WAZ: Hoppla, das war jetzt Ihre erste Antwort auf Deutsch…
Marcelinho (wieder auf portugiesisch): Ja, das geht schon. Was der Trainer und die Spieler sagen, verstehe ich. In der Kabine wird die Fußballersprache gesprochen, da ist alles etwas einfacher. Und kleine Interviews gehen auch auf Deutsch. Aber wenn ich mich hier eingelebt habe, werde ich auch wieder Deutschstunden nehmen.
WAZ: Vorm ersten Spiel gegen Hertha verändern Sie mal wieder Ihre Haarfarbe. Wieso?
Marcelinho: Für mich ist es wichtig, für die Fans ist es wichtig. In Berlin haben mich schon die Kids immer danach gefragt. Es macht mir Spaß – und es macht mich fröhlicher, lustiger.






Marcelinho |#73
25.01.2007 - 10:07 Uhr
Ziel: 100. Tor im VfL-Trikot schießen



Im Interview: Wolfsburgs Star Marcelinho verspricht zehn Treffer in der Rückrunde und will DFB-Pokal holen


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Von Markus Kutscher und Lars Stöhr

WOLFSBURG. Gut gelaunt präsentiert sich Marcelinho beim großen WN-Interview. "Handy aus, bitte!", ruft er lachend, als das Mobiltelefon seines Beraters klingelt. "Ich muss rangehen, das ist deine Frau", antwortet Wolfgang Nothdurft. Nach einer kurzen Unterbrechung steht Marcelinho Rede und Antwort. Der neue Star des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg spricht über seine Ziele, seine Familie und das Haarefärben.

Marcello, Sie sind seit elf Tagen in Wolfsburg. Wie ist Ihr erster Eindruck?

Ich war erst ein-, zweimal in der Stadt hier, konnte noch nicht viel sehen. Aber es gefällt mir und meiner Familie gut in Wolfsburg. Wir sind mit viel Freundlichkeit empfangen worden. Jeder hilft mir, dass ich mich nur auf Fußball konzentrieren kann.

Sie haben den VfL als einen Top-Verein in Deutschland bezeichnet mit dem Sie in den Uefa-Cup oder in die Champions League wollen. Ist das wirklich realistisch?

Das ist nicht so unrealistisch. Wir haben eine junge Truppe. Mit der ein oder anderen Verstärkung können wir in den nächsten Jahren viel erreichen. Außerdem ist es schon in dieser Saison möglich, einen Titel zu holen. Wir sind nur zwei Spiele vom DFB-Pokalfinale weg.

Sie haben bisher in 115 Bundesligaspielen 65 Tore erzielt. Wie lautet Ihr persönliches Ziel beim VfL?

Ich werde mich bemühen und mein Bestes auf dem Platz geben. Es sind noch 17 Spieltage in der Rückrunde. Da sind zehn bis zwölf Tore von mir möglich. Bis zum Ende meiner Bundesliga-Karriere würde ich noch gerne die 100-Tore-Marke knacken.

Trainer Klaus Augenthaler bastelt noch an der richtigen Taktik. Was ist Ihnen lieber: Marcelinho als hängende Spitze hinter einem Stürmer, oder Marcelinho als Spielmacher hinter zwei Spitzen?

Es ist sehr wichtig, dass der Trainer beide Varianten ausprobiert. Mir persönlich ist es egal, ob ich auf der 10er-Position spiele oder nicht. Wenn ich aus der Tiefe komme, kann ich es öfter aus der Distanz mit Weitschüssen versuchen. Spiele ich als zweite Spitze, bin ich schon dichter am Tor dran. Wichtig ist mir, dass ich unter den ersten Elf bin.

Der Rummel um Ihre Person ist sehr groß. Geht Ihnen das auf die Nerven?

Im Laufe der Jahre habe ich mich daran gewöhnt. Aber es ist schwierig, wenn man neu bei einem Verein ist und viele Sachen wie Haussuche, Papierkram und so etwas organisieren muss. Es fragen viele Journalisten wegen Interviews an. Ich versuche jeden zu respektieren, kann aber nicht alle Wünsche erfüllen.

Alle sprechen zurzeit von Marcelinho. Wie groß ist der Druck, der auf Ihnen lastet?

Ich habe ein breites Kreuz und bin das gewohnt. Als Profi muss ich das akzeptieren. Die Mannschaft muss mir aber helfen und mitarbeiten – so, wie ich auch alles für die Mannschaft geben will.

Am Samstag treten Sie mit dem VfL bei Ihrem Ex-Klub in Berlin an. Hätten Sie sich einen anderen Gegner zum Auftakt gewünscht?

Nein, dieses Spiel ist genau das richtige. Ich denke nur noch daran. Das wird etwas Besonderes für mich.

Sie haben am Dienstag nach dem Training noch mit Ihrer Tochter Viviane und Ihrem Sohn Marcello junior Fußball gespielt. Hat der Sohn Ihr Talent geerbt?

(Grinst) Marcello junior ist sogar noch besser als ich. Er hat genau wie ich einen starken linken Fuß. Er liebt nur Fußball.

Wie wichtig ist Ihnen die Familie?

Ich spiele in jeder freien Minute
mit meinen Kindern. Wir haben sogar im Hotelzimmer Fußball gespielt. Früher war mir das Familienleben nicht so wichtig.

Das hat sich geändert?

Ja, auf jeden Fall. Das liegt sicherlich auch an der größeren Erfahrung im Alter. Die Kinder brauchen die Aufmerksamkeit des Vaters. Das ist mir sehr wichtig geworden.

Sie wohnen mit Ihrer Familie immer noch im Hotel…

Leider haben wir noch kein Haus. Aber wir werden ein passendes finden, in dem wir Komfort und viel Platz haben…

… und einen Garten zum Kicken…

(Lacht) Ja, und einen Pool, damit wir schwimmen können.

Sie waren in Berlin auch bekannt für Ihre wechselnde Haarfarbe. Welche Motivation steckt dahinter?

Erstens mag ich das gerne. Zweitens sind das meine Fans von mir gewohnt. Und drittens verleiht mir das mehr Glanz auf dem Platz. Das baut mich auf.

Haben Sie sich schon für das Spiel am Samstag gegen Berlin etwas überlegt?

(Grinst) Ja, es ist jetzt sechs Monate her, dass ich mir zuletzt die Haare gefärbt habe. Es sind noch zwei Möglichkeiten offen. Was das ist, wird aber nicht verraten.

Was macht Marcelinho, wenn sein Vertrag in Wolfsburg 2009 ausläuft?

Wenn die Möglichkeit besteht, würde ich meinen Vertrag verlängern oder einen neuen abschließen. Auf jeden Fall möchte ich in der Bundesliga bleiben. Woanders gehe ich nicht mehr hin.




Marcelinho |#74
26.01.2007 - 07:52 Uhr
Zitat von radautskie:
ach mensch! ich als herthafan beneide euch ein bissl! unser paradiesvogel is jetzt in der provinz wolfsburg angekommen...
ihr könnt euch echt freuen, so einen spieler an land gezogen zu haben!
ich tippe mal ganz frech ein 4:2 für die blauen und marcelinho darf zwei mal treffen!:P


Für Tore für euch? Mutig, hast du mal auf das Wolfsburger Torverhältnis geschaut? :D

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| Dabei seit 21.06.2004 | Usernummer: 2391 | N°1 FC Bayern München | N°2 VfL Wolfsburg |

°°° Der Dumme ist hinterher klüger als der Schlaue vorher °°°
Marcelinho |#75
26.01.2007 - 09:32 Uhr
Oh Gott, was hab ich denn da geschrieben? :rolleyes Es sollte natürlich "vier" und nicht "Für" heissen.

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Marcelinho |#76
27.01.2007 - 12:49 Uhr
Marcelinho: Das ist sein Haar-Geheimnis

Die neue Frisur von VfL-Star Marcelinho – eigentlich sollte sie ein großes Geheimnis bleiben, erst mit Spielbeginn heute gelüftet werden. Aber der neue Brasilianer des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten lüftete sein haariges Geheimnis bereits gestern, kurz vor der Abfahrt nach Berlin.

Und die Wolfsburger Fans werden richtig staunen: Ein blonder Hahnenkamm (WAZ berichtete) oben auf dem Kopf und ein Teil der brasilianischen Nationalflagge (eine Überlegung war auch das VfL-Wappen) auf dem Hinterkopf.
Während der Abschlusseinheit gestern Nachmittag trug er noch eine schwarze Wollmütze, tief ins Gesicht gezogen, damit bloß keiner etwas erkennen kann. Nach dem Training meinte Marcelinho (noch mit Mütze) über seinen neuen Look: „Ich bin zufrieden. Dafür, dass ich erstmals bei diesem Friseur war, ist es sehr gut geworden.“ Trainer Klaus Augenthaler meinte auf die Frage, ob ihm Marcelinhos neue Frisur denn gefallen würde, grinsend: „Zu diesem Friseur gehe ich nicht…“
Fünf Stunden lang saß Marcello mit seiner Familie am Donnerstag beim Wolfsburger Vize-Weltmeister Arkadius Wilczynski, ließ sich stylen, verschwand danach durch den Hinterausgang – es sollte alles geheim bleiben.
Aber kurz bevor er gestern in den Mannschaftsbus stieg, lüftete der 31-Jährige endlich das große Geheimnis. Den Fans dürfte der neue Marcelinho gefallen. Er selbst fiebert schon seit Tagen diesem Spiel heute entgegen. Marcelinho: „Das wird ein schöner Moment für mich werden.“
Als der VfL die ersten Kontakte im Winter zum Spielmacher geknüpft hatte, staunte Marcello nicht schlecht. „Ich habe mich im Internet über Wolfsburg informiert. Da habe ich dann erstmals gesehen, dass der VfL sein erstes Rückrunden-Spiel in Berlin absolviert“, erinnert sich der Paradiesvogel, der in fünf Jahren Hertha BSC in 155 Spielen 65 Tore erzielt, 45 Treffer vorbereitet hatte. Marcelinho voller Vorfreude auf seine Rückkehr: „Ich kann es gar nicht mehr abwarten!“

(Quelle: WAZ)

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2.Bundesliga - VfL Wolfsburg

------------------ Glatzel ------------------
--- Reese ------ Damar -----Shiogai/xXx ---
-------- Rexhbecaj ----- Dardai ----------
------------------- Souza -------------------
- Maehle --- xXx ----- Wahl --- Kumbedi -
------------------ Zielinski -----------------
Bank: Pervan,Wellenreuther,Zehnter,Fischer,Angely,Arnold,Hensel,Hornby
Abgänge: Gerhardt,Svanberg,Amoura,Grabara,Vavro und Jenz
Marcelinho |#77
30.01.2007 - 06:58 Uhr
Marcelinho beleidigt! VfL-Zoff mit dem NDR

(eh) Böser Ausrutscher eines Radio-Reporters: Beim Fußball-Bundesliga-Spiel des VfL Wolfsburg am Samstag in Berlin hat NDR-Mann Bernd von Geldern Marcelinho übel beleidigt! Während seines Live-Kommentars sagte er über den neuen VfL-Star: „Er hat wohl auch kein Geld mehr, wie man hört, alles versoffen!“ Die Folge: von Geldern wurde bereits gefeuert.
„Herr von Geldern wird bis auf weiteres nicht mehr für uns reportieren“, bestätigte gestern Ralph Coleman von der NDR-Pressestelle und fügte hinzu: „Diese sprachliche Entgleisung ist mit dem Qualitäts-Anspruch des NDR nicht zu vereinbaren.“
Marcelinho selbst war tierisch sauer auf den Radio-Mann. „Ich bin hierher gekommen, um Ruhe zu haben. Ich kann nicht verstehen, dass mir das jemand kaputt machen will“, sagte Wolfsburgs Spielmacher.
Marcelinho übel beleidigt – jetzt macht auch der VfL Zoff. Gestern Nachmittag verfasste Pressechef Kurt Rippholz in Abstimmung mit Marcelinhos Berater Wolfgang Nothdurft einen Beschwerdebrief an den NDR. Der Sender wurde um eine Stellungnahme und um eine Lösung diese Fauxpas gebeten. Denn: „Meine Familie und ich fühlen sich angegriffen. Für einen Brasilianer ist das eine große Beleidigung. Ich erwarte eine Stellungnahme und hoffe auf massive Maßnahmen“, meinte Marcelinho weiter. Auch Trainer Klaus Augenthaler war bedient, als er von dieser Geschichte erfuhr. „Normal geht so etwas nicht. Das ist eine Frechheit“, sagte Auge.
Radio-Mann von Geldern will sich bei Marcelinho entschuldigen. Der Spieler selbst geht auch mit dieser Sache höchst professionell um – und trennt zwischen NDR-Hörfunk und NDR-Fernsehen. Am 11. Februar ist er in der NDR-Fernsehsendung „Sportclub live“ eingeladen. Marcelinhos Berater Nothdurft: „Diese Einladung wird Marcello trotz dieser Sache wahrscheinlich annehmen!“





Marcelinho |#78
30.01.2007 - 07:03 Uhr
Das Talent von Papa Pedro geerbt



VfL-Star Marcelinho wächst in Campina Grande in armen Verhältnissen auf – Täglich auf dem Bolzplatz gekickt


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Von Markus Kutscher

WOLFSBURG. Er hat das geschafft, wovon Millionen Kinder in Brasilien tagtäglich träumen: Marcelinho ist ein großer Fußball-Star geworden. Dem Neuzugang des Bundesligisten VfL Wolfsburg wurde das Talent förmlich in die Wiege gelegt.

"Mein Vater war auch Profi-Fußballer. Er hat im Nordosten Brasiliens für mehrere Klubs gespielt", erzählt Marcelinho. Vater Pedro ist unter dem Namen Pedrin Cangula im Bundesstaat Paraiba bekannt wie ein bunter Hund. Die Familie lebt in Campina Grande, mit 370 000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt in Paraiba. "Im Stadion von Campinense hat mein Vater das erste Tor gemacht. Er war auch Torschützenkönig von Paraiba", erinnert sich Marcelinho. Und wer ist berühmter, Vater oder Sohn? "Das war ein guter Wettkampf zwischen uns", sagt Marcelinho lachend. "In der Gegend ist mein Vater sehr bekannt. Ich wurde durch meine Zeit in Europa berühmt."

Doch bis dahin war es ein langer Weg. Viele träumen davon, reich und berühmt zu werden. Nur die Wenigsten schaffen es. "Ich bin in einem armen Viertel aufgewachsen. Auch meine Familie war anfangs sehr arm", erzählt Marcelinho. Wie fast alle Kinder hatte auch der 31-Jährige damals nur eines im Kopf: Fußball. "Ich wollte schon immer Fußballer werden." Es gab einen Bolzplatz in der Nähe. Dort trafen sich die Kinder in jeder freien Minute. "Wir haben 1 gegen 1, 2 gegen 2 oder mit mehreren gespielt. Irgendwer war immer da", erinnert sich Marcelinho. Mit 14 Jahren spielte er für Campinense erstmals im Verein. Trainer war Vater Pedro.

In jedem Urlaub kehrt Marcelinho zu seinen Wurzeln zurück. In Campina Grande, 1,5 Autostunden vom Atlantischen Ozean entfernt, leben seine Eltern Pedro und Elita sowie seine vier Schwestern – eine ist älter, drei sind jünger. "Es gab früher viel Streit zwischen mir und meinen Schwestern", berichtet Marcelinho schmunzelnd. Aus der einstigen Kinder-Balgerei ist eine herzliche Geschwister-Liebe geworden. "Im Urlaub treffen wir uns immer alle in Brasilien und feiern zusammen. Wir sind eine große Familie", sagt Marcelinho, der mit seiner Frau Estela die Kinder Viviane (9) und Marcello junior (4) hat. Auch zwei seiner Schwestern haben Kinder. "Die Dritte wird bald Mama, die Vierte ist noch zu jung."

Wäre Marcelinho nicht Fußballer geworden, hätte er vielleicht eine Karriere als Musiker eingeschlagen. Die Musik ist ein wichtiger Bestandteil seines Lebens. "Ich höre immer Musik. Zur Entspannung, aber auch wenn ich traurig bin." Und was legt er am liebsten auf? "Samba!" Na klar, was sonst.

Eines Tages, das steht für Marcelinho fest, kehrt er in seine Heimat zurück. "Ich werde meine Karriere bei Campinense beenden." Und dann? Er soll bereits gefragt worden sein, ob er nicht Bürgermeister in Campina Grande werden will. Marcelinho schüttelt lachend den Kopf: "Nein, die Politik ist nicht meine Richtung. Ich möchte nach meiner Karriere dem Fußball beruflich verbunden bleiben und würde gerne Kindern helfen." Helfen, den großen Traum vom Profi-Fußballer zu verwirklichen.





Marcelinho |#79
30.01.2007 - 09:19 Uhr
NDR beleidigt Marcelinho: Reporter gefeuert!

Wolfsburg/Hamburg. Der neue VfL-Star Marcelinho läuft im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt heute (20 Uhr) erstmals in der Volkswagen-Arena auf. Um den Spielmacher des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten gibt’s mächtigen Wirbel: Ein Radio-Reporter des NDR wurde gefeuert, weil er Marcelinho übel beleidigt hatte. Bernd von Geldern sagte während der Live-Übertragung des Spiels am Samstag in Berlin über Marcelinho: „Er hat wohl auch kein Geld mehr, wie man hört, alles versoffen!“ Wie ein NDR-Sprecher gestern mitteilte, wird von Geldern nach dieser Entgleisung keine Spiele mehr für den Sender übertragen. (Seiten 31/32). Photowerk (bb)

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Aus den Vereinsfarben des VfL entstanden später auch die Stadtfarben der Stadt Wolfsburg!
187. TM.de-User
Marcelinho |#80
31.01.2007 - 08:22 Uhr
Marcelinho: Toller Empfang von den Fans

VfL-Anhang feiert das Heimdebüt des neuen Stars – „Werden noch viel Freude an ihm haben“

(api) In der zweiten Minute hatte er seinen ersten Ballkontakt – und prompt gab’s die ersten Sprechchöre von den Rängen. Die VfL-Fans bereiteten Marcelinho in der VW-Arena einen herzlichen Empfang. Wie sah der Anhang des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten das Heimdebüt des Brasilianers? Die WAZ hörte sich in der Nordkurve um.
„Er kann einfach Sachen, die kein anderer VfLer draufhat. Den Rest konnten die Frankfurter mit maximal zwei Spielern stoppen. Gegen Marcelinho mussten sie teilweise zu viert ran“, erkannte Frank Deumeland aus Wolfsburg. Mareike Friedrich aus Helmstedt sah’s ähnlich. Ihr Eindruck: „Er war meist gut gedeckt. Trotzdem hat er fast immer, wenn er den Ball hatte, etwas Gutes draus gemacht. Die Vorlage zum 2:2 war ja der beste Beweis.“ Philipp Wangemann aus Reislingen sah hingegen Licht und Schatten. „Er hat ähnlich gespielt wie in Berlin, stark angefangen, dann konditionell abgebaut. Bei der Flanke auf Hanke hat er sein Können dann aber nochmal aufblitzen lassen“, so ein Urteil.
Für Friedhelm Jost aus Weyhausen ist der Brasilianer definitiv eine Verstärkung. „Er belebt die Offensive des VfL, versucht das Spiel schnell zu machen, geht eins gegen eins. So viel Spielwitz habe ich von einem Wolfsburger seit dem Abgang von Andrés D’Alessandro nicht mehr gesehen.“ Nadine Wiscznewski aus Wolfsburg ist sich sicher: „Er ist jetzt schon der neue Publikumsliebling. Vor allem in der ersten Halbzeit hat er gut gespielt. Außerdem macht er einen sehr sympathischen Eindruck.“
Vor allem Marcelinhos Dribblings hatten es den VfL-Fans angetan. Domenico Serra aus Salzgitter: „Eine Augenweide. Endlich ein Spieler, der Situationen alleine lösen kann. Wenn er sich richtig beim VfL eingewöhnt hat, werden wir noch viel Freude an ihm haben.“

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Aus den Vereinsfarben des VfL entstanden später auch die Stadtfarben der Stadt Wolfsburg!
187. TM.de-User
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