TSV 1860 München TSV 1860 München
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Manuel Pfeifer
Geburtsdatum 10.09.1999
Alter 26
Nat. Österreich  Österreich
Größe 1,78m
Vertrag bis -
Position Linker Verteidiger
Fuß links
Akt. Verein Vereinslos

Leistungsdaten: 25/26

Manuel Pfeifer

21.06.2025 - 16:35 Uhr
Manuel Pfeifer |#31
28.11.2025 - 16:28 Uhr
Zitat von corvee
Zitat von Downlow2009

Zitat von jurgenkorus

Zitat von Downlow2009

Zitat von 1860GWS

Zitat von Downlow2009

"1860 München fehlt Manuel Pfeifer sehr lange"

Hat Manuel Pfeifer 1860 München gekauft oder wie soll man die Schlagzeile verstehen? (Quelle AZ)


Der spielende Investor ? 🫣


Wären wir, wieder einmal, Vorreiter für kommende, spielende 😁Investoren.


Ronaldo und Messi hätten das Geld…


Das Geld hätte vermutlich jeder, der zumindest Bundesliga spielt.


50+ Mio ? Also da gibt es doch vllt. 15 Buli-Spieler, die in solchen Sphären unterwegs wären. Dazu noch den Unterhalt der defizitären KGaA zu stemmen, wird dann nach ein paar Jahren auch für die Kanes dieser Liga nicht mehr so easy.
Zeigt einmal mehr: die Gebaren der Superreichen, zu denen ich Bundesligaprofis nicht mal zähle, sind einfach so weit entfernt von normalen Handlungsdimensionen, dass es einem nur übel werden kann. Das Problem ist nur, dass sich Menschen, die sich durch tatsächliche Arbeit ihre 50k im Jahr nach Hause holen (oder von mir aus auch ne Mio im Jahr) angesprochen fühlen, wenn man Milliardäre besteuern oder in Regress ziehen will...
Sorry fürs politisch werden.

Zum Thread-Thema: Pfeifers Ausfall tut mir persönlich weniger weh. Ist für mich wohl der größte Flop der diesjährigen Transferperiode. Gerade, wenn man schaut, wie hier im Forum z.B. von @SechzgerThomas oder auch von @Jojo1860 (gut begründet) von ihm geschwärmt wurde, dann ist das alles einfach nur enttäuschend. Er ist für mich mit Ball vllt. durchschnittlich, aber gegen den Ball deutlich zu schwach und vor dem Tor eine absolute Katastrophe bisher.
Ich hoffe, dass er irgendwie gestärkt nach der Winterpause mehr aus sich rausholen kann. Das Potential scheint ja da zu sein.


Ich glaube, dass Pfeifer - zumindest bei mir ist es so - genau an den Posts von Jojo und SechzgerThomas gemessen wurde. An diese Erwartung kommt er nicht ran. Zudem bezweifle ich, dass er der ideale Typ für die Schiene ist. Wenn ein LV in 2 Jahren als Stammspieler in 65 Spielen nur 7 Assists und 0 Tore hat, dann ist das kein Zufall. Ich dachte, er wäre hinten eine Bank, ist er aber nicht.


Zum politischen: SPD, Grüne und Linke sprechen aber vom Spitzensteuersatz und der gut nunmal bei ca. 70 k im Jahr los. Fakt. Finde aber Klingbeil gut… genug jetzt 😇
Manuel Pfeifer |#32
28.11.2025 - 17:41 Uhr
Er wurde ja nicht nur an den Posts der beiden gemessen.
Sogar Sky hat kurz vor Abschluss des Transfers darüber berichtet und von einem Coup gesprochen, andere machten daraus den Königstransfer. Und es ist schon ein bisschen was Wahres dran.

Als wir im Sommer zum Favoriten gemacht wurden und das hauptsächlich (öffentlich) mit Volland und Niederlechner in Verbindung gebracht wurde, muss man sagen, war man auch davon ausgegangen, dass Spieler wie Pfeifer, Voet oder Christiansen den gesamten Kader auf ein neues Level heben. Alle drei sind mit nicht unberechtigten Vorschusslorbeeren hier gelandet, einfach von der Vita her.

Und ich sage auch, dass genau das der Knacks ist, den wir gerade haben. Nicht, dass Volland und Niederlechner nicht so funktionieren, wie wir es uns erhofft haben, natürlich auch, aber auch dass die übrigen Transfers, die eigentlich als "sichere Bank" galten, als Königstransfers, einfach bisher nur Drittliga-Mittelmaß gezeigt haben. Also eben jene Spieler wie Pfeifer, Christiansen oder (von mir aus mit Abstrichen) Voet.

Ich versuch es mal beispielhaft aufzubauen, im Vergleich zur letzten Saison.
Dähne ist eine Verstärkung, aber aus meiner Sicht auch "nur" ein kleines Stückchen besser als Hiller. Es ist nicht so, dass er eine ganze Stufe über ihm wäre, zumindest das, was er bisher gezeigt hat. (Ich bin froh, dass er da ist)
Dann kommt Voet, der zwar niemanden "ersetzen" musste, bei dem ich auch weiter Potential sehe, aber der auch viele schlechte Spiele hatte. Pfeifer/Jakob ist gegenüber Lucoqui zum aktuellen Stand eine Verschlechterung. Bei Rittmüller sehe ich auch kein Upgrade gegenüber Reich. Christiansen läuft dem hinterher, was seine Leistungsdaten der letzten Jahre aussagen. Volland, Haugen und Niederlechner haben viel Qualität, aber darüber haben wir ja schon häufig diskutiert.

Ich sage es mal so, wenn Spieler wie Voet, vielleicht Jakob oder Pfeifer, Rittmüller, Christiansen, und natürlich unser offensives Trio in der Rückrunde einen Schritt nach vorne machen, dann werden sich Leistung und Ergebnisse positiv stabilisieren können. Momentan sind es eben fast eher die Spieler aus dem letztjährigen Kader, welche die Kohlen aus dem Feuer holen (Dulic, anfangs Verlaat, Jacobsen, vor seiner Verletzung auch Deniz, Hobsch, vielleicht jetzt sogar Reinthaler und Maier).
Manuel Pfeifer |#33
28.11.2025 - 20:27 Uhr
Zitat von Dreijahresplan
aber auch dass die übrigen Transfers, die eigentlich als "sichere Bank" galten, als Königstransfers, einfach bisher nur Drittliga-Mittelmaß gezeigt haben.


Und genau DAS ist doch Jahr für Jahr bei uns das Gleiche... 😜

•     •     •

"Für mich wäre es ein erster Schritt, sich irgendwie von Ismaik loszulösen." (Oliver Kreuzer)
Manuel Pfeifer |#34
29.11.2025 - 08:26 Uhr
Zitat von huuuiiii
Zitat von Dreijahresplan

aber auch dass die übrigen Transfers, die eigentlich als "sichere Bank" galten, als Königstransfers, einfach bisher nur Drittliga-Mittelmaß gezeigt haben.


Und genau DAS ist doch Jahr für Jahr bei uns das Gleiche... 😜


Ein stückweit hast du natürlich Recht, aber ich empfinde es diese Saison schon extremer als in den Jahren zuvor. Letzte Saison war schon ein kleiner Aufschwung in der Transferpolitik zu spüren, weil wir durchaus etwas überraschen Spieler wie Jacobsen oder Schifferl holen konnten. Auch Hobsch, Deniz, Philipp, Danhof und Wolfram konnte man als gestandene Drittligaspieler holen, das war aber prinzipiell unsere Kragenweite, Bähr war zB ein klassischer Drittligatransfer. Von Schubert hat man sich erhofft, dass er ein Königstransfer wird oder auch Vollath. Die haben beide nicht geklappt. Kozuki, Lucoqui, Maier und Abiama klammere ich alle mal aus, weil das eher Transfers waren, die aus Druck gemacht wurden, weil der Kader eben doch nicht so ablieferte wie erhofft.

Im Jahr davor hießen die Transfers noch Frey, Kwadwo, Schröter, Tarnat, Starke, Zejnullahu, Guttau, Sulejmani, Bonga. Das konnte man - bis auf die Hoffnung Zwarts - schon sehr klar als Drittliga-Durchschnitt beschreiben.

Dieses Jahr waren doch nur Steinkötter und Jakob die einzigen Transfers, die unter "normal" in der dritten Liga einzuordnen wären. Volland, Niederlechner, Haugen, Pfeifer, Rittmüller, Christiansen, Voet und Dähne haben ALLE das Prädikat mitgebracht, sie würden die Mannschaft klar verbessern, weil sie gemäß ihrer Vita "besser als 3. Liga" einzuordnen sind.

Aber zurück zum eigentlichen Thread-Thema, auch wenn Pfeifer natürlich ein Paradebeispiel dieser These ist. Vielleicht kann er die (kurze) Verletzungsdauer inkl. direkt anschließender Winterpause dazu nutzen, dass er mental wie körperlich an sein auf dem Papier beschriebenes Potential heranrückt. 1. Liga in Österreich über Jahre Stammspieler zu sein ist für die dritte Liga eigentlich absolut ausreichend und ich habe auch einige gute Szenen von ihm bisher gesehen, er ist halt nur kaum konstant gewesen und dann einige Wochen komplett weg vom Fenster. Er konnte bisher einfach nicht überzeugen, aber die zweite Saisonhälfte könnte ja auch für ihn eine Art Neustart sein.
Manuel Pfeifer |#35
29.11.2025 - 09:40 Uhr
Zitat von Dreijahresplan

Zitat von huuuiiii

Zitat von Dreijahresplan

aber auch dass die übrigen Transfers, die eigentlich als "sichere Bank" galten, als Königstransfers, einfach bisher nur Drittliga-Mittelmaß gezeigt haben.


Und genau DAS ist doch Jahr für Jahr bei uns das Gleiche... 😜


Ein stückweit hast du natürlich Recht, aber ich empfinde es diese Saison schon extremer als in den Jahren zuvor. Letzte Saison war schon ein kleiner Aufschwung in der Transferpolitik zu spüren, weil wir durchaus etwas überraschen Spieler wie Jacobsen oder Schifferl holen konnten. Auch Hobsch, Deniz, Philipp, Danhof und Wolfram konnte man als gestandene Drittligaspieler holen, das war aber prinzipiell unsere Kragenweite, Bähr war zB ein klassischer Drittligatransfer. Von Schubert hat man sich erhofft, dass er ein Königstransfer wird oder auch Vollath. Die haben beide nicht geklappt. Kozuki, Lucoqui, Maier und Abiama klammere ich alle mal aus, weil das eher Transfers waren, die aus Druck gemacht wurden, weil der Kader eben doch nicht so ablieferte wie erhofft.

Im Jahr davor hießen die Transfers noch Frey, Kwadwo, Schröter, Tarnat, Starke, Zejnullahu, Guttau, Sulejmani, Bonga. Das konnte man - bis auf die Hoffnung Zwarts - schon sehr klar als Drittliga-Durchschnitt beschreiben.

Dieses Jahr waren doch nur Steinkötter und Jakob die einzigen Transfers, die unter "normal" in der dritten Liga einzuordnen wären. Volland, Niederlechner, Haugen, Pfeifer, Rittmüller, Christiansen, Voet und Dähne haben ALLE das Prädikat mitgebracht, sie würden die Mannschaft klar verbessern, weil sie gemäß ihrer Vita "besser als 3. Liga" einzuordnen sind.

Aber zurück zum eigentlichen Thread-Thema, auch wenn Pfeifer natürlich ein Paradebeispiel dieser These ist. Vielleicht kann er die (kurze) Verletzungsdauer inkl. direkt anschließender Winterpause dazu nutzen, dass er mental wie körperlich an sein auf dem Papier beschriebenes Potential heranrückt. 1. Liga in Österreich über Jahre Stammspieler zu sein ist für die dritte Liga eigentlich absolut ausreichend und ich habe auch einige gute Szenen von ihm bisher gesehen, er ist halt nur kaum konstant gewesen und dann einige Wochen komplett weg vom Fenster. Er konnte bisher einfach nicht überzeugen, aber die zweite Saisonhälfte könnte ja auch für ihn eine Art Neustart sein.


Ok, die Vorschusslohrbeeren und Erwartungen waren dieses Jahr andere, aber dass extern geholte Spieler bei uns jährlich die Erwartungen nicht erfüllen, ist einfach ein klassisches Phänomen bei uns, zumindest seit ich die Löwen intensiv verfolge (seit ca. 2000/2001). "Und jährlich grüßt das Murmeltier", wäre da der passende Titel. Gleichzeitig sind es dann im Laufe der Saison immer eher unsere Nachwuchsspieler, die überraschend überperformen und im Laufe der Saison immer wichtiger werden (und danach für Geld verscherbelt werden, um sich die nächsten externen Spieler zu holen, die dann wieder... ja genau). Deswegen prognostiziere ich, dass zumindest Althaus und Faßmann, nachdem sie lange ignoriert wurden, am Ende der Saison Stammspieler sein werden (neben Lippmann, der sich jetzt schon festgespielt hat).
Deswegen hoffe ich immer noch, dass der Verein da irgendwann (auch aus wirtschaftlichen Gründen) mehr mit Konzept agiert und den Jugendspielern mehr Priorität einräumt und sein Heil nicht Jahr für Jahr bei externen Spielern sucht. Und diese Vorgabe muss von ganz oben kommen.

Aber ja, zurück zu Pfeifer. Da liegt für mich der Verdacht nahe, dass er einfach überschätzt wurde. Er ist kein Ausnahmespieler, der mit seinen Fähigkeiten in der 3. Liga von Tag eins an heraussticht. Vielmehr sind es bei ihm die klassischen Anlaufschwierigkeiten von jemanden, der die Liga nicht kennt. Und damit mein ich nur die sportlichen Attribute wie Körperlichkeit und andere Spielweisen, sondern auch die Wucht der Liga. Hartberg hat einen Zuschauerschnitt von 3000 Leuten (und nur zwei Vereine in Österreich haben einen ähnlichen oder höheren Schnitt wie wir: Rapid und Sturm). Das ist auch eine Umstellung, jedes Heimspiel in einem emotionalen Hexenkessel wie dem Grünwalder zu spielen oder in Essen, Aachen, Rostock, die alle deutlich mehr Zuschauer haben als Sturm Graz.
Ich will Pfeifer natürlich nicht abschreiben, aber die Erwartungen an ihn waren zu hoch und wir werden ihm mehr Zeit einräumen müssen, wenn er dann hoffentlich nächstes Jahr zurückkommt.

•     •     •

"Für mich wäre es ein erster Schritt, sich irgendwie von Ismaik loszulösen." (Oliver Kreuzer)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von huuuiiii am 29.11.2025 um 09:44 Uhr bearbeitet
Manuel Pfeifer |#36
29.11.2025 - 11:03 Uhr
Auch von mir mal ein Senf zur Personalie Pfeifer:

Natürlich hatte er viel Licht und Schatten in seinen bisherigen Spielen gezeigt, so schlecht wie ihn viele sehen fand ich ihn aber nicht. Trotzdem sollte klar sein: er kann mehr und er kam sicher auch zu uns, weil die anderen Transfers (Volland, Niederlechner usw) "gezogen" haben. Sein eigener Anspruch ist sicher mehr wie Drittliga-Durchschnitt, aber er muss auch ehrlich zu sich selbst sein: die bisherigen Leistungen sind ausbaufähig (wie halt auch von vielen anderen Spielern).

Ich denke, das Hauptproblem von Pfeifer ist das Spielsystem. Als Schienenspieler im 3 5 2 fehlen ihm für mich einfach ein paar Attribute/individuelle Abläufe. Er sucht selbst zu wenig Tiefenläufe, in offensiven 1 gegen 1 Situationen tut er sich schwer vorbeizukommen. Gegen den Ball ist es dann auch abundzu schwierig, wenn man selbst aufgerückt ist. Er ist mit Ball am Fuß sicher besser wie einige andere Schienenspieler von uns, aber in unserem Spielsystem bräuchte man einfach ein anderes Skillset. Ich glaube, in einem 4 2 3 1 mit einem offensiven Flügelspieler vor ihm könnten wir viel Spaß mit ihm haben.

Pfeifer ist für mich ein passendes Beispiel unseres "schlecht als Mannschaftsgefüge"- zusammengestellten Kaders. Spieler auf Positionen, wo sie nicht 100% ihres individuellen Könnens bringen können.

Irgendwie war er anfangs bei Kauczinski auch raus, wer weiß, was er vorher für ein Selbstverständnis hatte, er war ja trotzdem gesetzt. Irgendwie halte ich es auch für möglich, dass er uns im Winter verlässt, aber wir werden sehen.
Manuel Pfeifer |#37
29.11.2025 - 11:51 Uhr
Ich sehe Pfeifer weniger kritisch. Er ist auch irgendwo ein Opfer seiner guten Vorbereitung. In den ersten Spieltagen haben doch - bis auf Osnabrück - alle Gegner unsere spielerisch starke linke Seite mit Pfeifer, Jacobsen und Voet überladen. Auf engem Raum gibt es einfach weniger Aktionen, mit denen man glänzen kann. Generell muss ich auch für das gesamte aufgezählte Trio ne Lanze brechen. Die sind in Sachen Technik und Spielintelligenz so stark und lassen vieles einfach aussehen, so dass sie dafür nicht genügend Anerkennung bekommen. Die Abkehr von der Spielidee der Vorbereitung und der ersten Spieltage hat allen dreien enorm geschadet. Man merkt es bei Voet und Jacobsen, wie die jetzt unter Kaucze wieder erstarken. Ich bin überzeugt davon, dass die Drei in Verl viel besser zur Geltung kommen würden, bei dem Fußball der dort gespielt wird. Wenn man sich so anschaut, was die letzten Wochen unter Glöckner und Kayarbunar gespielt wurde, dann braucht man sich nicht wundern, dass spielerisch starke Spieler mit einem spielerisch schwachen Ansatz, in einer athletisch geprägten Liga nicht so gut funktionieren. Insofern kann ich auch Kaucze verstehen, dass er erstmal mit Lippmann den athletischeren Spieler zur Stabisilierung bringt.

Bei Pfeifer war es eben das Überlagern, die Abkehr von der Spielidee, irgendwann die Psyche und die (noch) fehlende Chemie zu den Mitspielern. Er hat es ja teilweise doch auch zeigen können, wie es funktionieren kann (definitiv nicht immer hat). Seine Stärken liegen eben im Lesen des Spiels, seiner Dynamik (=/= Atheltik) und einer sauberen Spielweise. Er kann nicht wie Lippmann oder Rittmüller einfach mal mit dem Antritt seinen Gegenspieler überlaufen, um eine Situation aufzulösen. Er braucht da eine spielerische Lösung, wenn es den Platz nicht gibt. Und hier macht es eben einen Unterschied, ob dein Mitspieler für einen Doppelpass kurz kommt, um es mit 1-2 Kontakten zu spielen. Hier wollten Haugen und Niederlechner aber den Ball eher tief bzw. mit Blick nach vorne haben. Wolfram hat meist die Linie noch zu gemacht und Pfeifer auf dem schwachen rechten Fuß angespielt. Volland war meist in Manndeckung.

Genau hier kommen wir wieder auch an einen Punkt, warum ich eben (in Kontrast zu Kaucze) unglücklich mit Glöckner war, der für mich nach wie vor ein One-Trick-Pony ist. Ich hab es schon mal ausführlich geschrieben und halte mich deswegen kurz. Was sind deine Stärken und was sind deine Schwächen? Wenn man nicht weiß, wie man seine "Waffen" richtig einsetzt, dann wird man kein Erfolg haben. Es gewinnt wer zu elft am stärksten ist und nicht die elf besten Einzelspieler. In Bezug auf Pfeifer heißt das: Was kann mir der Spieler geben und was nicht? Was muss ich taktisch tun, damit der Spieler mir das geben kann, was ich von ihm möchte? Bei Glöcker war es deswegen schon im gesamten Kollektiv ne dämliche Entscheidung von der Spielidee abzurücken. Deswegen ist es bei derselben Mannschaft aber auch folgerichtig, wenn Kaucze ihn erstmal draußen gelassen hat, um Stabilität zu gewinnen, weil die Stärken des Spielers nicht das sind, was es gerade braucht. Ähnlich war es ja bereits letzte Saison mit Maier und dem Duo Jacobsen/Deniz, welche sich zwar im long run wieder durchgesetzt haben, aber Maier gerade der Spieler war, der zu Beginn liefern konnte, was man gebraucht hat. Hier hätte es ähnlich werden können, da Pfeifer gegen Saarbrücken wohl eigentlich für die Startelf vorgesehen war.
Manuel Pfeifer |#38
14.08.2026 - 12:39 Uhr

Quelle: Kicker

Ex-Hartberger Pfeifer über 1860-Aus: "Das war schon letztklassig"

Vor zwei Jahren zog Manuel Pfeifer noch Interesse von Sturm Graz und Rapid auf sich. Nach seinem Chaos-Jahr bei 1860 München hängt der Ex-Hartberger in der Warteschleife - und erzählt dem kicker, was bei den Sechzgern schieflief.

•     •     •

->Das Stadion zahlt sich durch die Parkplätze quasi von selbst! (KHW)<-

Manuel Pfeifer |#39
14.08.2026 - 12:49 Uhr
Zitat von Giasing4Life
Ex-Hartberger Pfeifer über 1860-Aus: "Das war schon letztklassig"

Vor zwei Jahren zog Manuel Pfeifer noch Interesse von Sturm Graz und Rapid auf sich. Nach seinem Chaos-Jahr bei 1860 München hängt der Ex-Hartberger in der Warteschleife - und erzählt dem kicker, was bei den Sechzgern schieflief.

Das einzig „letztklassige“ ist, seine Leistung über das komplette Jahr auf und neben dem Platz. Dauerverletzt und in 15 Spielen 1 Scorer. Dazu nach der von ihm angesprochenen Klatsche gegen Hoffenheim II, erstmal schön auf die Wiesn gegangen am Tag danach.
Am goldenen Mittwoch hat er übrigens nach der Meldung noch schöne Urlaubsbilder am selben Abend gepostet. So nah ist es ihm da wohl nicht gegangen.
So ein Interview kann man sich wirklich sparen.

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Oliver Griss ist schlecht informiert
Manuel Pfeifer |#40
14.08.2026 - 12:54 Uhr
Zitat von Giasing4Life
Ex-Hartberger Pfeifer über 1860-Aus: "Das war schon letztklassig"

Vor zwei Jahren zog Manuel Pfeifer noch Interesse von Sturm Graz und Rapid auf sich. Nach seinem Chaos-Jahr bei 1860 München hängt der Ex-Hartberger in der Warteschleife - und erzählt dem kicker, was bei den Sechzgern schieflief.


Also ich hab Pfeifer eigentlich schon ganz gern kicken gesehen. AAAAABER ich glaube schon, dass er seine Leistungen etwas überschätzt. Eine wirklich gute Leistung habe ich nur bei seinem ersten Heimspiel gesehen. Der Rest war durchschnitt, teilweise sogar drunter. Klar kann man die Fehler immer bei anderen suchen. Es waren sicherlich auch mehrere Faktoren. Kauczinski war scheinbar kein Freund von ihm. Auch seine ständigen Verletzungen taten ihr übriges. Dennoch war ich prinzipiell leistungstechnisch schon sehr enttäuscht von ihm. 15 Spiele und 1 Scorer sagt auch sehr viel aus, finde ich.
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