| Geburtsdatum | 01.01.1996 |
|---|---|
| Alter | 30 |
| Nat. |
Syrien |
| Größe | 1,78m |
| Vertrag bis | - |
| Position | Zentrales Mittelfeld |
| Fuß | rechts |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Leistungsdaten: 25/26
| Wettbewerb | wettbewerb | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Insgesamt | 19 | 2 | 3 | ||
![]() | Bundesliga | 15 | 2 | 3 | |
![]() | UEFA Champions League | 4 | - | - | |
![]() | DFB-Pokal | - | - | - | |
Mahmoud Dahoud [8]
30.03.2017 - 12:42 Uhr
21.02.2023 - 12:43 Uhr
Zitat von angus_BVB
Witsel war doch ein absolut verlässlicher Defensivspieler und auch zweikampfstark.
Wo habe ich denn ausgeschlossen, dass die neuen Spieler spielstark sein sollen? Aber ehrlich, so schwach wie Can und Özcan hier in einigen Bereichen gemacht werden, das finde ich nicht in Ordnung. Das würdigt ihre sehr entscheidenden Leistungen in den letzten Wochen sehr bewusst herab. Das wird ihnen nicht gerecht.
Die neuen Spieler müssen vor allem Aufgaben des zentralen Mittelfelds erfüllen. Das macht Bellingham seit längerem nicht mehr ausreichend und ich kann verstehen, dass Kehl & Terzic das bei Dahoud auch nicht in dem nötigen Maße sehen.
Witsel war doch ein absolut verlässlicher Defensivspieler und auch zweikampfstark.
Wo habe ich denn ausgeschlossen, dass die neuen Spieler spielstark sein sollen? Aber ehrlich, so schwach wie Can und Özcan hier in einigen Bereichen gemacht werden, das finde ich nicht in Ordnung. Das würdigt ihre sehr entscheidenden Leistungen in den letzten Wochen sehr bewusst herab. Das wird ihnen nicht gerecht.
Die neuen Spieler müssen vor allem Aufgaben des zentralen Mittelfelds erfüllen. Das macht Bellingham seit längerem nicht mehr ausreichend und ich kann verstehen, dass Kehl & Terzic das bei Dahoud auch nicht in dem nötigen Maße sehen.
Nur weil man die Spieler in einem Bereich kritisiert, heißt es nicht das man ihre Leistungen herabwürdigt.
Gerade das Spiel gegen Hertha hat doch gezeigt wie spielschwach wir in der Mitte waren und wie wenig Kontrolle wir dort hatten.
Wir müssen uns nicht vormachen. Der eingeschlagene Weg mit weniger spielstarken Außen - Sancho, Guerreiro, (Hakimi) und co werden durch Meunier, Malen und Adeyemi ersetzt - erfordert eine gewisse Spielstärke in der Mitte. Mit dem sehr wahrscheinlichen Wegfall von Bellingham und Dahoud fallen diese Aspeke aber auch in der Mitte weg.
Und da brauchen wir zwingend zwei neue starke Spieler die diese Qualitäten besitzen (Spielstärke, Ballkontrolle, Spielgestaltung).
So wertvoll Can und Özcan sein können und sind. Ihre Stärken über 90 min sind das einfach nicht.
21.02.2023 - 12:43 Uhr
Zitat von mba123
Es geht mir darum, wie Terzic den Unterschied zwischen Dahoud und Can sieht. Das wurde durch Terzic Aussagen auf der Pressekonferenz deutlich, finde ich.
Zitat von BVBLeo
Das ist fast schon Off-Topic, aber ich finde es immer wieder erstaunlich dass das Bremen-spiel als Beispiel genommen wird. Mo ist damals nach 15 min rausgegangen und bis zur Halbzeit hatten wir trotzdem 59 Prozent Ballbesitz. Dann machen wir das Tor und Bremen geht einfach aktiver drauf und schon hatten wir Probleme (die bestehen ja heute durchaus auch noch häufiger)
Ob das ganze dann mit Mo wirklich besser ausgesehen hätte, ist ziemlich fraglich. Wenn man sich das Spiel gegen Freiburg eine Woche vorher vergegenwärtig, dann könnte man aber zur Schlussfolgerung kommen, dass dort andere Gründe vorlagen/vorliegen als die Auswechslung Dahouds.
Back to topic
Zitat von mba123
Dahoud war meistens der Sechser. Key Pässe konnte er dann nur selten spielen. Ein paar herausragende waren aber dabei, wenn der Gegner hoch stand. Nur ein wichtiger Faktor war das insgesamt nicht.
Im Aufbauspiel empfinde ich uns mit Dahoud deutlich besser als mit Özcan oder Can. Dahoud löst es öfters auf, wenn er angelaufen wird. Er zieht dadurch Gegenspieler aus der gegnerischen Struktur. Mit seinen schnellen Drehungen öffnet Dahoud ebenfalls Räume.
Ich finde in dem Zusammenhang die Aussagen von Terzic zum Bremen-Spiel in der Hinrunde bezeichnend. Damals verletzte sich Dahoud in dem Spiel und Can ersetzte ihn. Terzic stellte auf der Pressekonferenz nach dem Spiel klar heraus, dass mit diesem Wechsel Kontrolle verloren ging.
Nun, Dahoud hat mich insgesamt auch nicht sonderlich überzeugt. Aber den spielerischen Mehrwert konnte man dennoch gut sehen, denke ich.
Zitat von Doc_Gonzo
Ist Dahoud eigentlich wirklich so spielstark? Aufgrund seiner Technik und Wendigkeit ist er, sofern halbwegs in Form, pressingresistent. Gefühlt wird aus seinen Anschlussaktionen, trotz Risikobereitschaft, insgesamt zu wenig. Kann das Gefühl nicht wirklich untermauern, aber abgesehen von der letzten Saison blieb Mo immer deutlich unter einem Key Pass pro Spiel.
Zitat von mba123
Mit Dahoud verlieren wir nun unsere einzige spielstärkere Option im DM. So eine Option sollte wir in jedem Fall beibehalten, denke ich. Meiner Meinung nach, sollte es nicht nur eine Option sein, sondern ein neuer Spieler für die erste Elf. Eben weil die Gegner dann überall aufpassen müssen und dann nicht die Räume in bestimmten Bereichen, wo wir stark sind, eng halten können.
Mit Dahoud verlieren wir nun unsere einzige spielstärkere Option im DM. So eine Option sollte wir in jedem Fall beibehalten, denke ich. Meiner Meinung nach, sollte es nicht nur eine Option sein, sondern ein neuer Spieler für die erste Elf. Eben weil die Gegner dann überall aufpassen müssen und dann nicht die Räume in bestimmten Bereichen, wo wir stark sind, eng halten können.
Ist Dahoud eigentlich wirklich so spielstark? Aufgrund seiner Technik und Wendigkeit ist er, sofern halbwegs in Form, pressingresistent. Gefühlt wird aus seinen Anschlussaktionen, trotz Risikobereitschaft, insgesamt zu wenig. Kann das Gefühl nicht wirklich untermauern, aber abgesehen von der letzten Saison blieb Mo immer deutlich unter einem Key Pass pro Spiel.
Dahoud war meistens der Sechser. Key Pässe konnte er dann nur selten spielen. Ein paar herausragende waren aber dabei, wenn der Gegner hoch stand. Nur ein wichtiger Faktor war das insgesamt nicht.
Im Aufbauspiel empfinde ich uns mit Dahoud deutlich besser als mit Özcan oder Can. Dahoud löst es öfters auf, wenn er angelaufen wird. Er zieht dadurch Gegenspieler aus der gegnerischen Struktur. Mit seinen schnellen Drehungen öffnet Dahoud ebenfalls Räume.
Ich finde in dem Zusammenhang die Aussagen von Terzic zum Bremen-Spiel in der Hinrunde bezeichnend. Damals verletzte sich Dahoud in dem Spiel und Can ersetzte ihn. Terzic stellte auf der Pressekonferenz nach dem Spiel klar heraus, dass mit diesem Wechsel Kontrolle verloren ging.
Nun, Dahoud hat mich insgesamt auch nicht sonderlich überzeugt. Aber den spielerischen Mehrwert konnte man dennoch gut sehen, denke ich.
Das ist fast schon Off-Topic, aber ich finde es immer wieder erstaunlich dass das Bremen-spiel als Beispiel genommen wird. Mo ist damals nach 15 min rausgegangen und bis zur Halbzeit hatten wir trotzdem 59 Prozent Ballbesitz. Dann machen wir das Tor und Bremen geht einfach aktiver drauf und schon hatten wir Probleme (die bestehen ja heute durchaus auch noch häufiger)
Ob das ganze dann mit Mo wirklich besser ausgesehen hätte, ist ziemlich fraglich. Wenn man sich das Spiel gegen Freiburg eine Woche vorher vergegenwärtig, dann könnte man aber zur Schlussfolgerung kommen, dass dort andere Gründe vorlagen/vorliegen als die Auswechslung Dahouds.
Back to topic

Es geht mir darum, wie Terzic den Unterschied zwischen Dahoud und Can sieht. Das wurde durch Terzic Aussagen auf der Pressekonferenz deutlich, finde ich.
Was hatte er denn nochmal genau gesagt? Ich empfand es bereits damals als schwache Ausrede, weil das wie erwähnt viel tiefgründigere Ursachen hatte, aber wenn er wirklich der Meinung ist Mo ist spielerisch deutlich über Salih und Emre, dann hat sich der Fokus in diesem Bereich halt tatsächlich auf völlig andere Attribute geändert und die dürften dann maßgeblich bleiben, weil bisher der Erfolg eingesetzt hat.
21.02.2023 - 12:49 Uhr
Zitat von Pilki
Also das klingt auch schlüssig und ich bin da ganz deiner Meinung. Ich denke bloß, bzw. um es mal so auszudrücken: Ich habe die begründete Hoffnung, dass Kehl den Aufbau nicht einem einzelnen ZM/DM Superstar aufbürden möchte, sondern verstanden hat, dass auch über die AV zumindest das technische Potential da sein sollte um gut im Aufbau mithelfen zu können. Ryerson halte ich diesbezüglich in seiner Back-Up Rolle als nicht unpassend, da er zumindest gut genug ist, nicht das klassische Pressingopfer zu sein, auch wenn er nicht ansatzweise die Kreativität eines Guerreiro hat. Ihn würde ich daher zumindest nicht bereits als Argument dafür sehen, dass man eben nicht mit einer technisch starken AV plane.
Das würde ja eben doch auch mehr Balance schaffen und den Druck verringern, im Zentrum einen hochpreisigen Alleskönner verpflichten zu müssen.
Das ein neuer Zentrumsspieler selbst bei Bellinghamverbleib am Ball mehr können muss als Özcan und Can steht natürlich außer Frage.
Zitat von mba123
Ich denke, auf die Option durch das Zentrum zu spielen, können wir nicht verzichten. Und dazu braucht es dort ein gewisse spielerische Klasse.
Die Außen kann der Gegner gut zustellen, wenn er darauf abzielt. Daher müssen die Außen in der Regel freigespielt werden, um dort vielsprechende Angriffe zu initiieren. Das ist aber umso schwieriger, je weniger Gefahr die eigene Mannschaft durch das Zentrum erzeugen kann. Und Özcan und Can erzeugen fast keine Gefahr. Da ist es selbst mit einem Bellingham, der sich herausragend mit Ball lösen kann, schwierig, sauber durch das Zentrum zu kommen. Es ist halt auf der anderen Seite sehr viel, wenn gleich zwei Mittelfeldspieler kaum Impulse geben.
Dann muss man schauen, ob es konstant Erfolg verspricht, wenn öfters der Ball nach vorne gebolzt wird und man auf die zweiten Bälle setzt. Das ist es, was man zuletzt öfters sah: Kaum kontrollierter Ballgewinn über Can/Özcan, dafür eher Ballgewinne durch diese und eventuell ein guter Umschaltmoment.
Mit Dahoud verlieren wir nun unsere einzige spielstärkere Option im DM. So eine Option sollte wir in jedem Fall beibehalten, denke ich. Meiner Meinung nach, sollte es nicht nur eine Option sein, sondern ein neuer Spieler für die erste Elf. Eben weil die Gegner dann überall aufpassen müssen und dann nicht die Räume in bestimmten Bereichen, wo wir stark sind, eng halten können.
Zitat von Pilki
@BVBBC Ist jetzt etwas offtopic, aber der Zusammenhang zum Zentrum und damit zur Dahoud-Nachfolge und damit zu diesem Thread ist ja noch gegeben. Wenn Fresneda kommen und Wolf dauerhaft als mindestens zweiter RV geplant sein sollte, dann hätte man doch zumindest auf der rechten Seite eine recht offensive oder sagen wir "offensiv fähige" Außenverteidigung, oder würdest du diese anders einschätzen?
Kann alle deine Gedankengänge nachvollziehen, nur den nicht, warum es eher nicht so ausschaut, als ob Kehl mit einer offensivstärkeren AV plant. Das im Winter rechte heiße Gerücht um Fresneda allein macht da doch Hoffnung, dass man dort auch einen Hebel sieht. Man hätte im Verein ja auch Tomaten auf den Augen, würde man den Hebel nicht sehen.
Ich glaube persönlich noch nicht, dass Guerreiros Abgang in Stein gemeißelt ist. Und auch wenn er nicht die Dynamik mitbringt und man darüber diskutieren kann ob er die Fitness hat einen hohen Rhytmus ohne Muskelverletzungen zu schaffen, würde ich eine AV Guerreiro und Fresneda doch erstmal als recht stark im Aufbau bezeichnen.
Spielt man am Ende mit Bensebaini und Ryerson, würde das zugegeben anders aussehen. Ich bin mir aber noch nicht sicher wie sehr man überhaupt mit Ryerson über die "flexibler Back-Up" Rolle hinausgehend plant.
@BVBBC Ist jetzt etwas offtopic, aber der Zusammenhang zum Zentrum und damit zur Dahoud-Nachfolge und damit zu diesem Thread ist ja noch gegeben. Wenn Fresneda kommen und Wolf dauerhaft als mindestens zweiter RV geplant sein sollte, dann hätte man doch zumindest auf der rechten Seite eine recht offensive oder sagen wir "offensiv fähige" Außenverteidigung, oder würdest du diese anders einschätzen?
Kann alle deine Gedankengänge nachvollziehen, nur den nicht, warum es eher nicht so ausschaut, als ob Kehl mit einer offensivstärkeren AV plant. Das im Winter rechte heiße Gerücht um Fresneda allein macht da doch Hoffnung, dass man dort auch einen Hebel sieht. Man hätte im Verein ja auch Tomaten auf den Augen, würde man den Hebel nicht sehen.
Ich glaube persönlich noch nicht, dass Guerreiros Abgang in Stein gemeißelt ist. Und auch wenn er nicht die Dynamik mitbringt und man darüber diskutieren kann ob er die Fitness hat einen hohen Rhytmus ohne Muskelverletzungen zu schaffen, würde ich eine AV Guerreiro und Fresneda doch erstmal als recht stark im Aufbau bezeichnen.
Spielt man am Ende mit Bensebaini und Ryerson, würde das zugegeben anders aussehen. Ich bin mir aber noch nicht sicher wie sehr man überhaupt mit Ryerson über die "flexibler Back-Up" Rolle hinausgehend plant.
Ich denke, auf die Option durch das Zentrum zu spielen, können wir nicht verzichten. Und dazu braucht es dort ein gewisse spielerische Klasse.
Die Außen kann der Gegner gut zustellen, wenn er darauf abzielt. Daher müssen die Außen in der Regel freigespielt werden, um dort vielsprechende Angriffe zu initiieren. Das ist aber umso schwieriger, je weniger Gefahr die eigene Mannschaft durch das Zentrum erzeugen kann. Und Özcan und Can erzeugen fast keine Gefahr. Da ist es selbst mit einem Bellingham, der sich herausragend mit Ball lösen kann, schwierig, sauber durch das Zentrum zu kommen. Es ist halt auf der anderen Seite sehr viel, wenn gleich zwei Mittelfeldspieler kaum Impulse geben.
Dann muss man schauen, ob es konstant Erfolg verspricht, wenn öfters der Ball nach vorne gebolzt wird und man auf die zweiten Bälle setzt. Das ist es, was man zuletzt öfters sah: Kaum kontrollierter Ballgewinn über Can/Özcan, dafür eher Ballgewinne durch diese und eventuell ein guter Umschaltmoment.
Mit Dahoud verlieren wir nun unsere einzige spielstärkere Option im DM. So eine Option sollte wir in jedem Fall beibehalten, denke ich. Meiner Meinung nach, sollte es nicht nur eine Option sein, sondern ein neuer Spieler für die erste Elf. Eben weil die Gegner dann überall aufpassen müssen und dann nicht die Räume in bestimmten Bereichen, wo wir stark sind, eng halten können.
Also das klingt auch schlüssig und ich bin da ganz deiner Meinung. Ich denke bloß, bzw. um es mal so auszudrücken: Ich habe die begründete Hoffnung, dass Kehl den Aufbau nicht einem einzelnen ZM/DM Superstar aufbürden möchte, sondern verstanden hat, dass auch über die AV zumindest das technische Potential da sein sollte um gut im Aufbau mithelfen zu können. Ryerson halte ich diesbezüglich in seiner Back-Up Rolle als nicht unpassend, da er zumindest gut genug ist, nicht das klassische Pressingopfer zu sein, auch wenn er nicht ansatzweise die Kreativität eines Guerreiro hat. Ihn würde ich daher zumindest nicht bereits als Argument dafür sehen, dass man eben nicht mit einer technisch starken AV plane.
Das würde ja eben doch auch mehr Balance schaffen und den Druck verringern, im Zentrum einen hochpreisigen Alleskönner verpflichten zu müssen.
Das ein neuer Zentrumsspieler selbst bei Bellinghamverbleib am Ball mehr können muss als Özcan und Can steht natürlich außer Frage.
Wie stark Kehl das Spielerische betonen möchte, muss sich erst noch zeigen, denke ich. Bisher hat er darauf nicht gesetzt. Bei den Transfers von Özcan, Ryerson und Adeyemi standen andere Aspekte im Vordergrund. Nun geht Dahoud und Guerreiro ist zudem auch ein heißer Abgangskandidat. Dazu dann noch Bellingham, der wechseln könnte.
Der einzige Transfer, der ein spielerisches Plus brachte, ist dann Haller. Dass für ihn dann Modeste geholt wurde, zeigt aber eigentlich, dass auch hier das spielerische Element nicht das wichtigste war. Es ging also weniger darum, die spielerische Komponente an anderer Stelle dazuzugewinnen, sondern in erster Linie um Physis ud Kopfballstärke.
Daher wird es interessant, welche Rolle die spielerische Komponente im Gesamtplan einnimmt.
Mal schauen, was im Sommer passieren wird. Ob Kehl tatsächlich irgendwo die spielerische Klasse im Vergleich zur aktuellen Saison erhöhen möchte oder ob es eher weniger wird.
Zum DM/ZM gibt es bisher keine ernsthaften Gerüchte, die auf einem spielstarken Neuzugang hoffen lassen, oder?
Bei den AVs könnte sich auf der rechten Seite etwas tun. Geht allerdings Guerreiro, wird man bei den AVs dennoch spielschwächer aufgestellt sein.
Dann käme es darauf an, ob wird dies mit neu dazugewonnenen Attributen ausgleichen können.
21.02.2023 - 12:50 Uhr
Zitat von mba123
Es geht mir darum, wie Terzic den Unterschied zwischen Dahoud und Can sieht. Das wurde durch Terzic Aussagen auf der Pressekonferenz deutlich, finde ich.
Es geht mir darum, wie Terzic den Unterschied zwischen Dahoud und Can sieht. Das wurde durch Terzic Aussagen auf der Pressekonferenz deutlich, finde ich.
Sorry, aber das ist doch sowieso klar. Darauf zielte ich mit meiner Frage auch nicht ab. Dahoud ist spielstärker und ballsicherer als Can und besonders Özcan. Er hebt uns im Spielaufbau für mich aber selten auf ein höheres Level. Zumal es gerade in dieser Rolle auf Konstanz ankommt, die Mo nicht hat.
Interessanter als das Bremen Spiel ist es doch, dass man Dahoud scheinbar komplett aufgegeben hat. Özcan bringt wahrlich keine tollen Leistungen und ein Plus an Spielstärke und Ballsicherheit hätte man gerade gegen Hertha gut gebrauchen können. Viele andere Spieler haben unter Terzic den Turnaround geschafft und Mo sägt man komplett ab.
21.02.2023 - 12:56 Uhr
Bei uns im Forum wurde angemerkt, dass Dahoud einst beim SC Germania Reusrath (kurz vor der Leverkusener Stadtgrenze gelegen) angefangen hat und dass auch seine Familie immer noch in Reusrath wohnen soll. Ich persönlich hatte das so gar nicht auf dem Schirm, obwohl ich eigentlich gerne mal ein Auge darauf habe, wo Bundesliga-Profis ihre Karriere begonnen haben. Jedenfalls wird, da wir ja schon seit längerem einen anständigen Neuzugang für die Sechs benötigen, nun bei uns darüber diskutiert, ob er ggf. eine Verstärkung für uns darstellen könnte und ob eventuell die wohl vorhandene Verbundenheit Dahouds zur Region ein Vorteil sein könnte, was eine mögliche Verpflichtung angeht.
Ich persönlich bin bei der Personalie zwiegespalten, weil Dahoud einerseits ein guter Typ ist und in Topform durchaus die Qualität dazu mitbringt, bei uns Stammspieler zu sein, andererseits aber - zumindest im BVB-Trikot über einen Zeitraum von immerhin sechs Jahren - selten wirklich konstant diese Topform abrufen konnte. Dazu käme natürlich auch noch die Frage, ob nach dem BVB ggf. ein Wechsel ins Ausland für den Spieler reizvoller wäre als ein Verbleib in der Bundesliga. Daher wollte ich mal nachfragen, wie ihr das von "näher dran" sehen würdet.
Ich persönlich bin bei der Personalie zwiegespalten, weil Dahoud einerseits ein guter Typ ist und in Topform durchaus die Qualität dazu mitbringt, bei uns Stammspieler zu sein, andererseits aber - zumindest im BVB-Trikot über einen Zeitraum von immerhin sechs Jahren - selten wirklich konstant diese Topform abrufen konnte. Dazu käme natürlich auch noch die Frage, ob nach dem BVB ggf. ein Wechsel ins Ausland für den Spieler reizvoller wäre als ein Verbleib in der Bundesliga. Daher wollte ich mal nachfragen, wie ihr das von "näher dran" sehen würdet.
21.02.2023 - 13:04 Uhr
Zitat von BVBLeo
Was hatte er denn nochmal genau gesagt? Ich empfand es bereits damals als schwache Ausrede, weil das wie erwähnt viel tiefgründigere Ursachen hatte, aber wenn er wirklich der Meinung ist Mo ist spielerisch deutlich über Salih und Emre, dann hat sich der Fokus in diesem Bereich halt tatsächlich auf völlig andere Attribute geändert und die dürften dann maßgeblich bleiben, weil bisher der Erfolg eingesetzt hat.
Zitat von mba123
Es geht mir darum, wie Terzic den Unterschied zwischen Dahoud und Can sieht. Das wurde durch Terzic Aussagen auf der Pressekonferenz deutlich, finde ich.
Zitat von BVBLeo
Das ist fast schon Off-Topic, aber ich finde es immer wieder erstaunlich dass das Bremen-spiel als Beispiel genommen wird. Mo ist damals nach 15 min rausgegangen und bis zur Halbzeit hatten wir trotzdem 59 Prozent Ballbesitz. Dann machen wir das Tor und Bremen geht einfach aktiver drauf und schon hatten wir Probleme (die bestehen ja heute durchaus auch noch häufiger)
Ob das ganze dann mit Mo wirklich besser ausgesehen hätte, ist ziemlich fraglich. Wenn man sich das Spiel gegen Freiburg eine Woche vorher vergegenwärtig, dann könnte man aber zur Schlussfolgerung kommen, dass dort andere Gründe vorlagen/vorliegen als die Auswechslung Dahouds.
Back to topic
Zitat von mba123
Dahoud war meistens der Sechser. Key Pässe konnte er dann nur selten spielen. Ein paar herausragende waren aber dabei, wenn der Gegner hoch stand. Nur ein wichtiger Faktor war das insgesamt nicht.
Im Aufbauspiel empfinde ich uns mit Dahoud deutlich besser als mit Özcan oder Can. Dahoud löst es öfters auf, wenn er angelaufen wird. Er zieht dadurch Gegenspieler aus der gegnerischen Struktur. Mit seinen schnellen Drehungen öffnet Dahoud ebenfalls Räume.
Ich finde in dem Zusammenhang die Aussagen von Terzic zum Bremen-Spiel in der Hinrunde bezeichnend. Damals verletzte sich Dahoud in dem Spiel und Can ersetzte ihn. Terzic stellte auf der Pressekonferenz nach dem Spiel klar heraus, dass mit diesem Wechsel Kontrolle verloren ging.
Nun, Dahoud hat mich insgesamt auch nicht sonderlich überzeugt. Aber den spielerischen Mehrwert konnte man dennoch gut sehen, denke ich.
Zitat von Doc_Gonzo
Ist Dahoud eigentlich wirklich so spielstark? Aufgrund seiner Technik und Wendigkeit ist er, sofern halbwegs in Form, pressingresistent. Gefühlt wird aus seinen Anschlussaktionen, trotz Risikobereitschaft, insgesamt zu wenig. Kann das Gefühl nicht wirklich untermauern, aber abgesehen von der letzten Saison blieb Mo immer deutlich unter einem Key Pass pro Spiel.
Zitat von mba123
Mit Dahoud verlieren wir nun unsere einzige spielstärkere Option im DM. So eine Option sollte wir in jedem Fall beibehalten, denke ich. Meiner Meinung nach, sollte es nicht nur eine Option sein, sondern ein neuer Spieler für die erste Elf. Eben weil die Gegner dann überall aufpassen müssen und dann nicht die Räume in bestimmten Bereichen, wo wir stark sind, eng halten können.
Mit Dahoud verlieren wir nun unsere einzige spielstärkere Option im DM. So eine Option sollte wir in jedem Fall beibehalten, denke ich. Meiner Meinung nach, sollte es nicht nur eine Option sein, sondern ein neuer Spieler für die erste Elf. Eben weil die Gegner dann überall aufpassen müssen und dann nicht die Räume in bestimmten Bereichen, wo wir stark sind, eng halten können.
Ist Dahoud eigentlich wirklich so spielstark? Aufgrund seiner Technik und Wendigkeit ist er, sofern halbwegs in Form, pressingresistent. Gefühlt wird aus seinen Anschlussaktionen, trotz Risikobereitschaft, insgesamt zu wenig. Kann das Gefühl nicht wirklich untermauern, aber abgesehen von der letzten Saison blieb Mo immer deutlich unter einem Key Pass pro Spiel.
Dahoud war meistens der Sechser. Key Pässe konnte er dann nur selten spielen. Ein paar herausragende waren aber dabei, wenn der Gegner hoch stand. Nur ein wichtiger Faktor war das insgesamt nicht.
Im Aufbauspiel empfinde ich uns mit Dahoud deutlich besser als mit Özcan oder Can. Dahoud löst es öfters auf, wenn er angelaufen wird. Er zieht dadurch Gegenspieler aus der gegnerischen Struktur. Mit seinen schnellen Drehungen öffnet Dahoud ebenfalls Räume.
Ich finde in dem Zusammenhang die Aussagen von Terzic zum Bremen-Spiel in der Hinrunde bezeichnend. Damals verletzte sich Dahoud in dem Spiel und Can ersetzte ihn. Terzic stellte auf der Pressekonferenz nach dem Spiel klar heraus, dass mit diesem Wechsel Kontrolle verloren ging.
Nun, Dahoud hat mich insgesamt auch nicht sonderlich überzeugt. Aber den spielerischen Mehrwert konnte man dennoch gut sehen, denke ich.
Das ist fast schon Off-Topic, aber ich finde es immer wieder erstaunlich dass das Bremen-spiel als Beispiel genommen wird. Mo ist damals nach 15 min rausgegangen und bis zur Halbzeit hatten wir trotzdem 59 Prozent Ballbesitz. Dann machen wir das Tor und Bremen geht einfach aktiver drauf und schon hatten wir Probleme (die bestehen ja heute durchaus auch noch häufiger)
Ob das ganze dann mit Mo wirklich besser ausgesehen hätte, ist ziemlich fraglich. Wenn man sich das Spiel gegen Freiburg eine Woche vorher vergegenwärtig, dann könnte man aber zur Schlussfolgerung kommen, dass dort andere Gründe vorlagen/vorliegen als die Auswechslung Dahouds.
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Es geht mir darum, wie Terzic den Unterschied zwischen Dahoud und Can sieht. Das wurde durch Terzic Aussagen auf der Pressekonferenz deutlich, finde ich.
Was hatte er denn nochmal genau gesagt? Ich empfand es bereits damals als schwache Ausrede, weil das wie erwähnt viel tiefgründigere Ursachen hatte, aber wenn er wirklich der Meinung ist Mo ist spielerisch deutlich über Salih und Emre, dann hat sich der Fokus in diesem Bereich halt tatsächlich auf völlig andere Attribute geändert und die dürften dann maßgeblich bleiben, weil bisher der Erfolg eingesetzt hat.
Nun Dahoud hat sicherlich einige Fehler in seinem Spiel. Es ist verständlich, warum er sich hier nicht im Stamm durchsetzen konnte.
Das hat aber nichts damit zu tun, was einem ein spielstärkerer DM/ZM bringen könnte. Und diesen Aspekt sieht auch Terzic, meiner Meinung nach. Es ist dann eben nicht so, wie manche hier meinen, dass im DM quasi nur die Ballverluste vermieden werden müssen. Ein DM kann für das Spiel nach vorne nunmal sehr wichtig sein.
Mir geht es hier weniger um ein Plädoyer für Dahoud. Mir geht es allgemein darum, dass nun diese spielerische Komponente ab Sommer nicht zur Verfügung steht. Dabei sollte Terzic eigentlich selber denken, dass er diese benötigt. Seine eigenen Worte zeigen das, finde ich. Auch war es während Terzic Interimszeit so, dass er zunächst eher auf defensive Aspekte abzielte (mit Delaney), sich dann aber Dahoud durchsetzte. Also sollten wir doch dieses spielerische Element im Sommer dazuholen wollen, oder?
21.02.2023 - 13:24 Uhr
Zitat von Apfelschuerrle
Bei uns im Forum wurde angemerkt, dass Dahoud einst beim SC Germania Reusrath (kurz vor der Leverkusener Stadtgrenze gelegen) angefangen hat und dass auch seine Familie immer noch in Reusrath wohnen soll. Ich persönlich hatte das so gar nicht auf dem Schirm, obwohl ich eigentlich gerne mal ein Auge darauf habe, wo Bundesliga-Profis ihre Karriere begonnen haben. Jedenfalls wird, da wir ja schon seit längerem einen anständigen Neuzugang für die Sechs benötigen, nun bei uns darüber diskutiert, ob er ggf. eine Verstärkung für uns darstellen könnte und ob eventuell die wohl vorhandene Verbundenheit Dahouds zur Region ein Vorteil sein könnte, was eine mögliche Verpflichtung angeht.
Ich persönlich bin bei der Personalie zwiegespalten, weil Dahoud einerseits ein guter Typ ist und in Topform durchaus die Qualität dazu mitbringt, bei uns Stammspieler zu sein, andererseits aber - zumindest im BVB-Trikot über einen Zeitraum von immerhin sechs Jahren - selten wirklich konstant diese Topform abrufen konnte. Dazu käme natürlich auch noch die Frage, ob nach dem BVB ggf. ein Wechsel ins Ausland für den Spieler reizvoller wäre als ein Verbleib in der Bundesliga. Daher wollte ich mal nachfragen, wie ihr das von "näher dran" sehen würdet.
Bei uns im Forum wurde angemerkt, dass Dahoud einst beim SC Germania Reusrath (kurz vor der Leverkusener Stadtgrenze gelegen) angefangen hat und dass auch seine Familie immer noch in Reusrath wohnen soll. Ich persönlich hatte das so gar nicht auf dem Schirm, obwohl ich eigentlich gerne mal ein Auge darauf habe, wo Bundesliga-Profis ihre Karriere begonnen haben. Jedenfalls wird, da wir ja schon seit längerem einen anständigen Neuzugang für die Sechs benötigen, nun bei uns darüber diskutiert, ob er ggf. eine Verstärkung für uns darstellen könnte und ob eventuell die wohl vorhandene Verbundenheit Dahouds zur Region ein Vorteil sein könnte, was eine mögliche Verpflichtung angeht.
Ich persönlich bin bei der Personalie zwiegespalten, weil Dahoud einerseits ein guter Typ ist und in Topform durchaus die Qualität dazu mitbringt, bei uns Stammspieler zu sein, andererseits aber - zumindest im BVB-Trikot über einen Zeitraum von immerhin sechs Jahren - selten wirklich konstant diese Topform abrufen konnte. Dazu käme natürlich auch noch die Frage, ob nach dem BVB ggf. ein Wechsel ins Ausland für den Spieler reizvoller wäre als ein Verbleib in der Bundesliga. Daher wollte ich mal nachfragen, wie ihr das von "näher dran" sehen würdet.
Dafür spricht auf jeden Fall, dass Dahoud bisher nicht sonderlich weit von Zuhause weg gekommen ist. Gladbach und Dortmund sind ja relativ nah zur Stadtgrenze Leverkusen.
Ich kann mir schon vorstellen das er ein Kandidat für Leverkusen wäre und Leverkusen ihn reizen würde.
Ob er sportlich wirklich die Verstärkung wäre, kann ich nicht beantworten.
21.02.2023 - 13:35 Uhr
Zitat von mba123
Nun Dahoud hat sicherlich einige Fehler in seinem Spiel. Es ist verständlich, warum er sich hier nicht im Stamm durchsetzen konnte.
Das hat aber nichts damit zu tun, was einem ein spielstärkerer DM/ZM bringen könnte. Und diesen Aspekt sieht auch Terzic, meiner Meinung nach. Es ist dann eben nicht so, wie manche hier meinen, dass im DM quasi nur die Ballverluste vermieden werden müssen. Ein DM kann für das Spiel nach vorne nunmal sehr wichtig sein.
Mir geht es hier weniger um ein Plädoyer für Dahoud. Mir geht es allgemein darum, dass nun diese spielerische Komponente ab Sommer nicht zur Verfügung steht. Dabei sollte Terzic eigentlich selber denken, dass er diese benötigt. Seine eigenen Worte zeigen das, finde ich. Auch war es während Terzic Interimszeit so, dass er zunächst eher auf defensive Aspekte abzielte (mit Delaney), sich dann aber Dahoud durchsetzte. Also sollten wir doch dieses spielerische Element im Sommer dazuholen wollen, oder?
Zitat von BVBLeo
Was hatte er denn nochmal genau gesagt? Ich empfand es bereits damals als schwache Ausrede, weil das wie erwähnt viel tiefgründigere Ursachen hatte, aber wenn er wirklich der Meinung ist Mo ist spielerisch deutlich über Salih und Emre, dann hat sich der Fokus in diesem Bereich halt tatsächlich auf völlig andere Attribute geändert und die dürften dann maßgeblich bleiben, weil bisher der Erfolg eingesetzt hat.
Zitat von mba123
Es geht mir darum, wie Terzic den Unterschied zwischen Dahoud und Can sieht. Das wurde durch Terzic Aussagen auf der Pressekonferenz deutlich, finde ich.
Zitat von BVBLeo
Das ist fast schon Off-Topic, aber ich finde es immer wieder erstaunlich dass das Bremen-spiel als Beispiel genommen wird. Mo ist damals nach 15 min rausgegangen und bis zur Halbzeit hatten wir trotzdem 59 Prozent Ballbesitz. Dann machen wir das Tor und Bremen geht einfach aktiver drauf und schon hatten wir Probleme (die bestehen ja heute durchaus auch noch häufiger)
Ob das ganze dann mit Mo wirklich besser ausgesehen hätte, ist ziemlich fraglich. Wenn man sich das Spiel gegen Freiburg eine Woche vorher vergegenwärtig, dann könnte man aber zur Schlussfolgerung kommen, dass dort andere Gründe vorlagen/vorliegen als die Auswechslung Dahouds.
Back to topic
Zitat von mba123
Dahoud war meistens der Sechser. Key Pässe konnte er dann nur selten spielen. Ein paar herausragende waren aber dabei, wenn der Gegner hoch stand. Nur ein wichtiger Faktor war das insgesamt nicht.
Im Aufbauspiel empfinde ich uns mit Dahoud deutlich besser als mit Özcan oder Can. Dahoud löst es öfters auf, wenn er angelaufen wird. Er zieht dadurch Gegenspieler aus der gegnerischen Struktur. Mit seinen schnellen Drehungen öffnet Dahoud ebenfalls Räume.
Ich finde in dem Zusammenhang die Aussagen von Terzic zum Bremen-Spiel in der Hinrunde bezeichnend. Damals verletzte sich Dahoud in dem Spiel und Can ersetzte ihn. Terzic stellte auf der Pressekonferenz nach dem Spiel klar heraus, dass mit diesem Wechsel Kontrolle verloren ging.
Nun, Dahoud hat mich insgesamt auch nicht sonderlich überzeugt. Aber den spielerischen Mehrwert konnte man dennoch gut sehen, denke ich.
Zitat von Doc_Gonzo
Ist Dahoud eigentlich wirklich so spielstark? Aufgrund seiner Technik und Wendigkeit ist er, sofern halbwegs in Form, pressingresistent. Gefühlt wird aus seinen Anschlussaktionen, trotz Risikobereitschaft, insgesamt zu wenig. Kann das Gefühl nicht wirklich untermauern, aber abgesehen von der letzten Saison blieb Mo immer deutlich unter einem Key Pass pro Spiel.
Zitat von mba123
Mit Dahoud verlieren wir nun unsere einzige spielstärkere Option im DM. So eine Option sollte wir in jedem Fall beibehalten, denke ich. Meiner Meinung nach, sollte es nicht nur eine Option sein, sondern ein neuer Spieler für die erste Elf. Eben weil die Gegner dann überall aufpassen müssen und dann nicht die Räume in bestimmten Bereichen, wo wir stark sind, eng halten können.
Mit Dahoud verlieren wir nun unsere einzige spielstärkere Option im DM. So eine Option sollte wir in jedem Fall beibehalten, denke ich. Meiner Meinung nach, sollte es nicht nur eine Option sein, sondern ein neuer Spieler für die erste Elf. Eben weil die Gegner dann überall aufpassen müssen und dann nicht die Räume in bestimmten Bereichen, wo wir stark sind, eng halten können.
Ist Dahoud eigentlich wirklich so spielstark? Aufgrund seiner Technik und Wendigkeit ist er, sofern halbwegs in Form, pressingresistent. Gefühlt wird aus seinen Anschlussaktionen, trotz Risikobereitschaft, insgesamt zu wenig. Kann das Gefühl nicht wirklich untermauern, aber abgesehen von der letzten Saison blieb Mo immer deutlich unter einem Key Pass pro Spiel.
Dahoud war meistens der Sechser. Key Pässe konnte er dann nur selten spielen. Ein paar herausragende waren aber dabei, wenn der Gegner hoch stand. Nur ein wichtiger Faktor war das insgesamt nicht.
Im Aufbauspiel empfinde ich uns mit Dahoud deutlich besser als mit Özcan oder Can. Dahoud löst es öfters auf, wenn er angelaufen wird. Er zieht dadurch Gegenspieler aus der gegnerischen Struktur. Mit seinen schnellen Drehungen öffnet Dahoud ebenfalls Räume.
Ich finde in dem Zusammenhang die Aussagen von Terzic zum Bremen-Spiel in der Hinrunde bezeichnend. Damals verletzte sich Dahoud in dem Spiel und Can ersetzte ihn. Terzic stellte auf der Pressekonferenz nach dem Spiel klar heraus, dass mit diesem Wechsel Kontrolle verloren ging.
Nun, Dahoud hat mich insgesamt auch nicht sonderlich überzeugt. Aber den spielerischen Mehrwert konnte man dennoch gut sehen, denke ich.
Das ist fast schon Off-Topic, aber ich finde es immer wieder erstaunlich dass das Bremen-spiel als Beispiel genommen wird. Mo ist damals nach 15 min rausgegangen und bis zur Halbzeit hatten wir trotzdem 59 Prozent Ballbesitz. Dann machen wir das Tor und Bremen geht einfach aktiver drauf und schon hatten wir Probleme (die bestehen ja heute durchaus auch noch häufiger)
Ob das ganze dann mit Mo wirklich besser ausgesehen hätte, ist ziemlich fraglich. Wenn man sich das Spiel gegen Freiburg eine Woche vorher vergegenwärtig, dann könnte man aber zur Schlussfolgerung kommen, dass dort andere Gründe vorlagen/vorliegen als die Auswechslung Dahouds.
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Es geht mir darum, wie Terzic den Unterschied zwischen Dahoud und Can sieht. Das wurde durch Terzic Aussagen auf der Pressekonferenz deutlich, finde ich.
Was hatte er denn nochmal genau gesagt? Ich empfand es bereits damals als schwache Ausrede, weil das wie erwähnt viel tiefgründigere Ursachen hatte, aber wenn er wirklich der Meinung ist Mo ist spielerisch deutlich über Salih und Emre, dann hat sich der Fokus in diesem Bereich halt tatsächlich auf völlig andere Attribute geändert und die dürften dann maßgeblich bleiben, weil bisher der Erfolg eingesetzt hat.
Nun Dahoud hat sicherlich einige Fehler in seinem Spiel. Es ist verständlich, warum er sich hier nicht im Stamm durchsetzen konnte.
Das hat aber nichts damit zu tun, was einem ein spielstärkerer DM/ZM bringen könnte. Und diesen Aspekt sieht auch Terzic, meiner Meinung nach. Es ist dann eben nicht so, wie manche hier meinen, dass im DM quasi nur die Ballverluste vermieden werden müssen. Ein DM kann für das Spiel nach vorne nunmal sehr wichtig sein.
Mir geht es hier weniger um ein Plädoyer für Dahoud. Mir geht es allgemein darum, dass nun diese spielerische Komponente ab Sommer nicht zur Verfügung steht. Dabei sollte Terzic eigentlich selber denken, dass er diese benötigt. Seine eigenen Worte zeigen das, finde ich. Auch war es während Terzic Interimszeit so, dass er zunächst eher auf defensive Aspekte abzielte (mit Delaney), sich dann aber Dahoud durchsetzte. Also sollten wir doch dieses spielerische Element im Sommer dazuholen wollen, oder?
Warum steht die "spielerische Kompenente" nicht zur Verfügung? Dann wird halt jemand verpflichtet, wenn man (mMn zurecht) der Meinung ist, dass uns Kreativität im Spielvortrag fehlt. Im Hintergrund wird am Kader für die neue Saison geschraubt; da kann man sich ganz sicher sein. Und selbst wenn erst im Juli/August 2023 Vollzug vermeldet wird, ist es immer noch früh genug. Von offizieller BVB-Seite werden wir dazu nichts eindeutiges hören, respektive erfahren; das haben die letzten Jahre gezeigt. Selbst die Winterpause (Ryerson-Verpflichtung) wurde eiskalt abgewickelt, ohne das die Medien, oder sonstwer den Braten gerochen haben, wenn ich mich nicht irre.
21.02.2023 - 13:45 Uhr
Zitat von rm-woogie
Nur weil man die Spieler in einem Bereich kritisiert, heißt es nicht das man ihre Leistungen herabwürdigt.
Gerade das Spiel gegen Hertha hat doch gezeigt wie spielschwach wir in der Mitte waren und wie wenig Kontrolle wir dort hatten.
Wir müssen uns nicht vormachen. Der eingeschlagene Weg mit weniger spielstarken Außen - Sancho, Guerreiro, (Hakimi) und co werden durch Meunier, Malen und Adeyemi ersetzt - erfordert eine gewisse Spielstärke in der Mitte. Mit dem sehr wahrscheinlichen Wegfall von Bellingham und Dahoud fallen diese Aspeke aber auch in der Mitte weg.
Und da brauchen wir zwingend zwei neue starke Spieler die diese Qualitäten besitzen (Spielstärke, Ballkontrolle, Spielgestaltung).
So wertvoll Can und Özcan sein können und sind. Ihre Stärken über 90 min sind das einfach nicht.
Nur weil man die Spieler in einem Bereich kritisiert, heißt es nicht das man ihre Leistungen herabwürdigt.
Gerade das Spiel gegen Hertha hat doch gezeigt wie spielschwach wir in der Mitte waren und wie wenig Kontrolle wir dort hatten.
Wir müssen uns nicht vormachen. Der eingeschlagene Weg mit weniger spielstarken Außen - Sancho, Guerreiro, (Hakimi) und co werden durch Meunier, Malen und Adeyemi ersetzt - erfordert eine gewisse Spielstärke in der Mitte. Mit dem sehr wahrscheinlichen Wegfall von Bellingham und Dahoud fallen diese Aspeke aber auch in der Mitte weg.
Und da brauchen wir zwingend zwei neue starke Spieler die diese Qualitäten besitzen (Spielstärke, Ballkontrolle, Spielgestaltung).
So wertvoll Can und Özcan sein können und sind. Ihre Stärken über 90 min sind das einfach nicht.
Ja die Eindrücke aus dem Hertha-Spiel sind sehr frisch und vermutlich der Grund. Sie gingen in Phasen des Spiels mit unglaublich vielen Spielern vorne drauf, dadurch wurden die fehlenden Anspielstationen für Can bzw Özcan zu einem großen Problem.
Solche Spiele hatte selbst Bayern München schon in dieser Saison, zB gegen den FCA. Am Ende haben trotzdem beide die Spiele klar gewonnen. Das ist nicht überraschend, denn die gegnerische Taktik war jeweils Harakiri. Das sieht kurz toll aus, aber rächt sich bei so spielstarken Mannschaften wie dem BVB und FCB.
Kimmich und Goretzka würden wohl nicht viele als spielschwach bezeichnen, aber mit Can und Özcan kann man es ja machen. Da wird dann mal schnell die Ausnahme zur Regel gemacht. In den meisten Spielen der Siegesserie war der Spielaufbau überhaupt kein Problem.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von angus_BVB am 21.02.2023 um 13:48 Uhr bearbeitet
21.02.2023 - 13:46 Uhr
Zitat von DirkHupeFan
Dafür spricht auf jeden Fall, dass Dahoud bisher nicht sonderlich weit von Zuhause weg gekommen ist. Gladbach und Dortmund sind ja relativ nah zur Stadtgrenze Leverkusen.
Ich kann mir schon vorstellen das er ein Kandidat für Leverkusen wäre und Leverkusen ihn reizen würde.
Ob er sportlich wirklich die Verstärkung wäre, kann ich nicht beantworten.
Zitat von Apfelschuerrle
Bei uns im Forum wurde angemerkt, dass Dahoud einst beim SC Germania Reusrath (kurz vor der Leverkusener Stadtgrenze gelegen) angefangen hat und dass auch seine Familie immer noch in Reusrath wohnen soll. Ich persönlich hatte das so gar nicht auf dem Schirm, obwohl ich eigentlich gerne mal ein Auge darauf habe, wo Bundesliga-Profis ihre Karriere begonnen haben. Jedenfalls wird, da wir ja schon seit längerem einen anständigen Neuzugang für die Sechs benötigen, nun bei uns darüber diskutiert, ob er ggf. eine Verstärkung für uns darstellen könnte und ob eventuell die wohl vorhandene Verbundenheit Dahouds zur Region ein Vorteil sein könnte, was eine mögliche Verpflichtung angeht.
Ich persönlich bin bei der Personalie zwiegespalten, weil Dahoud einerseits ein guter Typ ist und in Topform durchaus die Qualität dazu mitbringt, bei uns Stammspieler zu sein, andererseits aber - zumindest im BVB-Trikot über einen Zeitraum von immerhin sechs Jahren - selten wirklich konstant diese Topform abrufen konnte. Dazu käme natürlich auch noch die Frage, ob nach dem BVB ggf. ein Wechsel ins Ausland für den Spieler reizvoller wäre als ein Verbleib in der Bundesliga. Daher wollte ich mal nachfragen, wie ihr das von "näher dran" sehen würdet.
Bei uns im Forum wurde angemerkt, dass Dahoud einst beim SC Germania Reusrath (kurz vor der Leverkusener Stadtgrenze gelegen) angefangen hat und dass auch seine Familie immer noch in Reusrath wohnen soll. Ich persönlich hatte das so gar nicht auf dem Schirm, obwohl ich eigentlich gerne mal ein Auge darauf habe, wo Bundesliga-Profis ihre Karriere begonnen haben. Jedenfalls wird, da wir ja schon seit längerem einen anständigen Neuzugang für die Sechs benötigen, nun bei uns darüber diskutiert, ob er ggf. eine Verstärkung für uns darstellen könnte und ob eventuell die wohl vorhandene Verbundenheit Dahouds zur Region ein Vorteil sein könnte, was eine mögliche Verpflichtung angeht.
Ich persönlich bin bei der Personalie zwiegespalten, weil Dahoud einerseits ein guter Typ ist und in Topform durchaus die Qualität dazu mitbringt, bei uns Stammspieler zu sein, andererseits aber - zumindest im BVB-Trikot über einen Zeitraum von immerhin sechs Jahren - selten wirklich konstant diese Topform abrufen konnte. Dazu käme natürlich auch noch die Frage, ob nach dem BVB ggf. ein Wechsel ins Ausland für den Spieler reizvoller wäre als ein Verbleib in der Bundesliga. Daher wollte ich mal nachfragen, wie ihr das von "näher dran" sehen würdet.
Dafür spricht auf jeden Fall, dass Dahoud bisher nicht sonderlich weit von Zuhause weg gekommen ist. Gladbach und Dortmund sind ja relativ nah zur Stadtgrenze Leverkusen.
Ich kann mir schon vorstellen das er ein Kandidat für Leverkusen wäre und Leverkusen ihn reizen würde.
Ob er sportlich wirklich die Verstärkung wäre, kann ich nicht beantworten.
Beim abenteuerlichen ZM der Leverkusener wäre Dahoud sicherlich eine gute Option, wenn man den Fußballer Dahoud isoliert von monetären Aspekten betrachtet.
Aranguiz wird den Verein verlassen und ist ohnehin sportlich seit anderthalb Jahren weit von seinen ehemaligen Top-Leistungen entfernt. Palacios hat nicht die Qualität für höhere Bundesliga-Ansprüche, der lebt von seinem Status als argentinischer Nationalspieler, weil es in Argentinien nur wenig vernünftige Mittelfeldspieler gibt, ist verletzungsanfällig und hat quasi nie über einen längeren Zeitraum überzeugen können.
Bleiben nur noch Andrich & Demirbay, die auch nicht gerade Spitzenklasse verkörpern und bei Demirbay könnte ich mir auch einen Abgang vorstellen. Andrich ist als etwas anderer Spielertyp aber ein guter Kaderspieler, den sollte man behalten.
Dahoud als spielerisch starker Sechser könnte den Leverkusenern deshalb schon gut zu Gesicht stehen. Sofern es die Kriegskasse hergibt würde ich aber noch einen weiteren Spieler für das ZM verpflichten. Andrich, Dahoud + X wäre ganz vernünftig.
An Dahoud sind aber nun angeblich Neapel und der AC Mailand interessiert. Bedenkt man, dass Dahoud beim BVB zwischen 5 und 6 Millionen verdient haben soll, muss sich bei dieser namhaften Konkurrenz Leverkusen sicherlich ziemlich strecken, um das + Handgeld zu stemmen. Davon hängt es mMn auch letztendlich ab. Aktuell ist Dahoud im Preis-/Leistungsverhältnis einfach zu teuer und deshalb die Trennung aus Sicht des BVB auch vollkommen richtig.
Ergattert er Angebote in ähnlicher Höhe aus dem Ausland, dann sollte die nationale Konkurrenz eher die Finger von ihm lassen. Auch Dahoud ist immer wieder verletzt und hat wahrscheinlich kaum noch Entwicklungspotenzial. Wenn er aber zu vernünftigen Konditionen zu bekommen ist, dann wäre er schon ein guter Neuzugang. Aber nicht um jeden Preis und vor allem muss er über einen längeren Zeitraum fit bleiben.
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