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Lars Windhorst

28.11.2019 - 23:49 Uhr
Lars Windhorst |#881
16.02.2022 - 16:17 Uhr
Zitat von blurps
Zitat von Benkkul

Aus irgendeinem Grund drängt sich mir beim Lesen dieses ziemlich aggressiven Vorstoßes von Windhorst der Eindruck eines beginnenden Putschversuchs auf, wenn man das denn so formulieren will.


Na hoffentlich - Auf dem gegenwärtigen Kurs geht es ja nur in Richtung Bedeutungslosigkeit. Bobic muss dringend ein richtiger CEO gegenübergesetzt werden, sonst implodiert der Verein spätestens in der nächsten Saison.


Mir wurde neulich hier im Forum erklärt, dass das nicht vorgesehen und nicht nötig ist.

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Not a complete Idiot. Some parts are missing.

Wenn man der Klügste im Raum ist, ist man im falschen Raum
Lars Windhorst |#882
16.02.2022 - 16:21 Uhr
Zitat von NOMHertha
.... das ganze Windhorst Investment ist, pragmatisch ausgedrückt, extrem beschissen umgesetzt worden.

Der Verein über den Investor, lt. Präsident :
"Gib mal Geld - und nein Du hast nix zu sagen, außer Deine Anteile in der KGAA" - und das sogar öffentlich!

Der Investor über den Verein:
"Jede Menge Potential - wir wollen und werden in Europa eine Führungsrolle einnehmen" - er ist entäuscht worden.

Die Macher Preetz & Klinsmann:
Haben das Geld - nach jetzigem Wissen - völlig planlos und unstrukturiert in Beine investiert und das ohne sportlichem Erfolg - Lars Geld ? - Weg !

Der jetzige Macher Bobic:
Bobic muss das aufräumen, spart jetzt und muss versuchen, mit dem meiner Meinung nach schlechtesten Kader den wir je in der Buli hatten, die Klasse zu halten und versuchen, wenn wir in der Liga bleiben, neues attraktives Personal, incl. Trainer zu bekommen - Mamut Aufagebe aus meiner Sicht!

Das muss sich für Windhorst anfühlen, als wenn er bei seinem Aktiendepot mehr als 50 % Verlust in 2 Jahren hingelegt hat - incl. der 2 Fastabstiege.

Ich lese hier in den entsprechenden Threads permanet, wir sollten den, oder den oder den holen und wenn wir ein bisschen was drauf legen würden, bekommen wir auch den. Und warum haben wir als Trainer nicht xyz anstatt TK geholt?

Haben wir uns mal die Frage gesetllt, wer überhaupt zu uns will - incl. Trainer ?? EIne hoch prekäre Gemengelage herrscht bei uns im Verein, die wir als Außenstehende nur erahnen können. Wer will eigentlich freiwlilig ohne Schmerzensgeld zur Hertha?

Eine Marketing Abteilung die mit Ihrem Newsletter nach einer bitteren Niederlage gegen Union oder jetzt Fürth nichts besseres zu tun hat, als uns am Montag Morgen die neusten neuesten Schnäppchen im Hertha Shop schmackhaft zu machen. Ich glaube da macht nach wie vor jeder, was er meint für richtig zu halten.

Ich bin fast 25 Jahre Mitglied in diesem Verein, aber so chaotisch war es gefühlt noch nie und das über einen längeren Zeitraum - und wir alle sind nur an der Oberfläche!

Zurück zum winidigen Lars:
Ich fand sein Investment gut. Ich finde auch gut, das er mit dem heutigen Artikel weiter zum Verein steht und weitermacht! Leider bekommt das in den Medien wieder nur "so nebenbei" Aufmerksamkeit. Weil bei Hertha sich schlechte Nachrichten besser vermarkten lassen als Gute. Die die unkenden werden sagen, er kann seine Antelile eh nicht verkaufen, was soll er sonst sagen.

Das Problem mit Lars's Investment war, das es für das viele Geld das der Verein ausgegeben hat, scheinbar keine wirkliche Planung gegeben hat. Preetz, Gegenbauer und Schiller werden Ihm ein wenig präsentiert haben was für Ihn plausibel klang - das wars. Er hat den handelnden Personen vertraut und wurde scheinbar bitter enttäuscht - sonst hätte er die heutigen Aussagen nicht getätigt.

Das es keine wirklich konkreten Planlungen gegeben haben kann, zeigen die Klinsmann Papiere und der aktuelle sportliche Zusatand; sowie die vielen Abgaben aus dem Kader. Spieler wurden scheinbar ohne Struktur und ohne Planung gekauft - in der Hoffnung die passen schon zu einander. Zack, weg das Geld.

Jedes Unternehmen plant ein 100.000,-- € Investment detaillierter, als unser Verein eine 375 Mio. € Spritze.

Ich finde wir haben mit Bobic den richtigen Mann an der richtigen Stelle, wir benöitgen aber auch in den gesamten Gremien, neue und bessere Sturkturen, das sagt der Lars ja auch in seinem Statement von heute.
Stichwort "Klüngel" - nein, das bringt natürlich keinen sporltichen Erfolg auf dem Platz, schafft aber Vertrauen für Spieler und Trainer die in Zukunft zu uns wollen und das könnte zu sportlichem Erfolg führen.

Das wichtigste Amt ist der Präsident und seine Gremien/Gefolgen. Hier sollte Lars mal richtig, aber richtig Dampf machen; denn das sind die finalen Entscheidungsträger für alles. Aktuell sagt WG gar nichts mehr
und er wird schon wissen warum er die Klappe hält.

Ich würde mir wünschen, das der windigige Lars eine neue Truppe zusammenstellt, die auf einer a.o. MV gewählt wird - incl. Präsident. Vielleicht auch mit Leuten die einen besseren Einfluss auf die Politik haben, damit z.B. das Thema Stadion anders angegangen werden kann.

In diesem Sinne bleibt nur zu hoffen, mit einem Punkt Vorsprung auf Platz 16 am 14.05.22 zu landen um dann in 2022/23 endlich mal einen wirklichen Neustart hinzubekommen.

Ha Ho He


Sehr interessante Aussagen.
Gerade für einen Außenstehenden gut zu lesen.
Ganz Außenstehend bin ich nicht, da ich das geschehen um Windhorst lange verfolge und mit einigen im Hertha Forum im engeren Austausch war. Vielen Dank an diese User für den immer sehr sachlich erfolgten Austausch.
Ich fand die Aussagen von Windhorst ganz Interessant. So zeigen die auf was ja nicht stimmt.
Einmal ganz pragmatisch gesagt muss es ja gute Gründe gegeben haben das ein Verein wie die Hertha in eine sportliche und finanzielle Situation gerutscht ist das ein Investor gesucht werden musste.
Als Windhorst kam haben viele, auch ich , gedacht jetzt geht es rund und die Hertha wird dennTransfermarkt leerfegen und sich oben festsetzen.
Das Gegenteil war der Fall.
Warum? Die Frage wurde ja oft schon beantwortet und von Windhorst benannt.
Was hat sich im Verein wirklich geändert? Außer das nun ordentlich Kohle da war?
Meiner Meinung nach nichts.
Es wird strategisch keine wirkliche Umstrukturierung im Verein durchgeführt.
Keine wirkliches Konzept entwickelt.
Keine Strategie, kein Masterplan wie das Geld strategisch angelegt werden soll.
Gefühlt war man froh die Schulden loszuwerden. Hat wild eingekauft auf den sportlichen Erfolg gehofft um damit Geld zu machen.
Sonst ? Nichts.
Ihr habt eine tolle Jugendarbeit. Seit in so vielen Jugend NationalMannschaften vertreten.
Habt so viele Potentialstarke Spieler.
Verliert aber einen Netz an meine Borussia.
Da stimmt doch etwas komplett nicht.

Hier liegt der Hund begraben , meiner Meinung nach. Der Verein, die Struktur, die Zusammenarbeit innerhalb muss komplett neu strukturiert werden.
Daran scheitert es meiner Meinung nach.

Mich wuchert es nicht das Windhorst hier nicht eingegriffen hat. Normalerweise sollte man Meinen das ein Geldgeber diese Dinge genau unter die Lupe nimmt, einen Masterplan entwickelt und deren Umsetzung einfordert.
Wie so viele Investst haut Windhorst aber seine Kohle raus. Wartet ab was passiert und hat das Gefühl er macht damit nichts. Bezeichnend dafür das Großwohnprojekt Ihmezentrum . Auch hier ist er als Investor eingestiegen und nun liegt alles seit Jahren brach. Man hat das Gefühl das Interessiert ihn nicht. Es ist ein Abschreibungsprojekt. Funktioniert es nicht, wird es abgestoßen und das nächste Spielzeug geholt.

Unfassbar das er bei der Hertha ähnlich agiert und nicht im Vorfeld ein Minimum an strukturellen Änderungen eingefordert hat.
Bin gespannt wie es weitergeht. Durch seine aktuellen finanziellen Kapriolen bekommt er von seinen Investoren mit Sicherheit Dampf. Die Story mit der Insolvenz , aber auch dem Verbrennen des Hertha Invests kostet mit Sicherheit eine immense Reputation.
Fallender Aktienmarkt bei steigenden Zinsen für seine Schulden machen es nicht leichter.
Die Goldgräberstimmung ist vorbei und Investoren schauen genauer hin

•     •     •


Lars Windhorst |#883
16.02.2022 - 17:24 Uhr
Womöglich hätte man damals beim Deal mit Lars bis Sommer - oder zumindest Winterpause warten sollen.
Dann hätte man viel höhere Investitionen getätigt als erwartet, wäre aber nicht direkt ablösentechnisch so eingeschätzt worden.

Klar, auf der anderen Seite auch verständlich, dass man direkt loslegen wollte.

Naja hätte, wäre, wenn..

Bin jedenfalls extrem traurig darüber, dass diese grosse Chance so zunichte gemacht wurde, was aber leider zu erwarten war bei den handelnden Personen.
Natürlich mussten Covid-Löcher gestopft werden, aber dennoch.
Lars Windhorst |#884
16.02.2022 - 18:07 Uhr
Zitat von exsample
Zitat von blurps

Zitat von Benkkul

Aus irgendeinem Grund drängt sich mir beim Lesen dieses ziemlich aggressiven Vorstoßes von Windhorst der Eindruck eines beginnenden Putschversuchs auf, wenn man das denn so formulieren will.


Na hoffentlich - Auf dem gegenwärtigen Kurs geht es ja nur in Richtung Bedeutungslosigkeit. Bobic muss dringend ein richtiger CEO gegenübergesetzt werden, sonst implodiert der Verein spätestens in der nächsten Saison.


Mir wurde neulich hier im Forum erklärt, dass das nicht vorgesehen und nicht nötig ist.


Hatten wir besagten CEO nicht bis vor kurzem noch? Bin mir grad nichtmal sicher welche Position Schmidt genau hatte.

Jedenfalls hat Windhorst die letzten Personalien im Management m.W.n nach alle begrüßt. Also kann der Artikel eigentlich nur gegen den Präsidenten gehen.

Wenn er Bobic absägen will sind wir sowieso am Ende. Selbst wenn Windhorst den Verein (noch) nicht fallen lässt. Wenigstens ist zweite Liga spannend.
Lars Windhorst |#885
16.02.2022 - 18:23 Uhr
Zitat von Birbman
Zitat von exsample

Zitat von blurps

Zitat von Benkkul

Aus irgendeinem Grund drängt sich mir beim Lesen dieses ziemlich aggressiven Vorstoßes von Windhorst der Eindruck eines beginnenden Putschversuchs auf, wenn man das denn so formulieren will.


Na hoffentlich - Auf dem gegenwärtigen Kurs geht es ja nur in Richtung Bedeutungslosigkeit. Bobic muss dringend ein richtiger CEO gegenübergesetzt werden, sonst implodiert der Verein spätestens in der nächsten Saison.


Mir wurde neulich hier im Forum erklärt, dass das nicht vorgesehen und nicht nötig ist.


Hatten wir besagten CEO nicht bis vor kurzem noch? Bin mir grad nichtmal sicher welche Position Schmidt genau hatte.

Jedenfalls hat Windhorst die letzten Personalien im Management m.W.n nach alle begrüßt. Also kann der Artikel eigentlich nur gegen den Präsidenten gehen.

Wenn er Bobic absägen will sind wir sowieso am Ende. Selbst wenn Windhorst den Verein (noch) nicht fallen lässt. Wenigstens ist zweite Liga spannend.

Laut dpa geht der Artikel auch nicht gegen Bobic, sondern nur gegen Gegenbauer und Schiller.
Lars Windhorst |#886
16.02.2022 - 19:13 Uhr
Zitat von Birbman

Hatten wir besagten CEO nicht bis vor kurzem noch? Bin mir grad nichtmal sicher welche Position Schmidt genau hatte.


Ja, war CEO und nicht aus dem Umkreis von Bobic. Das war schon sinnvoll so geplant.

Nach dem Ausscheiden wegen der Erkrankung seiner Frau muss er aber jetzt dringend mit jemandem mit ähnlichem Profil ersetzt werden. Leider scheint der Impuls für die Neuaufstellung im Management schon wieder erloschen zu sein und man ist zufrieden damit, Preetz 1zu1 durch Bobic auszutauschen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von blurps am 16.02.2022 um 19:14 Uhr bearbeitet
Lars Windhorst |#887
16.02.2022 - 19:21 Uhr
Zitat von ColeWorld

Laut dpa geht der Artikel auch nicht gegen Bobic, sondern nur gegen Gegenbauer und Schiller.


Bobic hin oder her - die Aussagen gehen gegen den Verein Hertha BSC als ganzes und natürlich gegen Gegenbauer und Schiller im besonderen. Warum?
Schlicht weil sich der Verein Hertha BSC dafür entschieden hat, ein Großteil des Kapitals eben nicht Beine, sondern in den Verein als solches zu stecken. Aus Sicht von Windhorst ein gravierender Fehler und ich finde, man kann seine Sicht nachvollziehen.
Mittelklassiger Fussball ist für den Verein Hertha BSC schlicht nicht finanzierbar - das ist doch wohl exakt die Erkenntnis, zu der man kommen muss, wenn man die Finanzkniffe von Herrn Schiller ansieht, die uns irgendwie über Wasser gehalten haben in den letzten Jahren.
Die Idee von Windhorst liegt ganz klar auf dem Bereich der sportlichen Attraktivität und des Erfolges und da hat man aus seiner Sicht viel zu wenig Geld in die Hand genommen. Das hält er den Entscheidern im Verein und dem Verein als ganzes vor - viel zu wenig Risikofreudigkeit, um mal aus dem ewigen Kreislauf auszubrechen.
Mag manche hier auf die Palme bringen, aber ich kann ihn da sogar verstehen....
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Soki1072 am 16.02.2022 um 19:23 Uhr bearbeitet
Lars Windhorst |#888
16.02.2022 - 19:27 Uhr
Zitat von blurps

Leider scheint der Impuls für die Neuaufstellung im Management schon wieder erloschen zu sein und man ist zufrieden damit, Preetz 1zu1 durch Bobic auszutauschen.


Das ist mir zu billig. Zum einen wurde die Geschäftsleitung erweitert im Vergleich zu der Zeit unter Preetz (bspw. Daniel Milleg, aktuell noch Arne Friedrich). Zum anderen dauert so eine Nachbesetzung einer Geschäftsführer-Position einfach seine Zeit. Da wird nicht mal eben eine Jobanzeige bei Ingrid geschaltet. zwinker
Bei Carsten Schmidt wurde damals kommuniziert, dass dem Ganzen ein monatelanger Prozess in Zusammenarbeit mit einer Personalberatung vorausgegangen ist. Da der Rücktritt jetzt mittlerweile ca. 4 Monate her ist und für alle Verantwortlichen entsprechend unerwartet kam, kann man mindestens mit einer ähnlich langen Zeitspanne für einen potentiellen Nachfolger rechnen. Ich denke man wird im Präsidium genauestens erörtern, ob zusätzliche Kompetenz benötigt wird bzw ersetzt werden muss. Dass man sich nicht scheut, zusätzliche Expertise von außen dazu zu holen, wurde meines Erachtens nach in der jüngeren Vergangenheit unter Beweis gestellt.
Lars Windhorst |#889
16.02.2022 - 20:02 Uhr
Zitat von Soki1072


Bobic hin oder her - die Aussagen gehen gegen den Verein Hertha BSC als ganzes und natürlich gegen Gegenbauer und Schiller im besonderen. Warum?
Schlicht weil sich der Verein Hertha BSC dafür entschieden hat, ein Großteil des Kapitals eben nicht Beine, sondern in den Verein als solches zu stecken. Aus Sicht von Windhorst ein gravierender Fehler und ich finde, man kann seine Sicht nachvollziehen.
Mittelklassiger Fussball ist für den Verein Hertha BSC schlicht nicht finanzierbar - das ist doch wohl exakt die Erkenntnis, zu der man kommen muss, wenn man die Finanzkniffe von Herrn Schiller ansieht, die uns irgendwie über Wasser gehalten haben in den letzten Jahren.
Die Idee von Windhorst liegt ganz klar auf dem Bereich der sportlichen Attraktivität und des Erfolges und da hat man aus seiner Sicht viel zu wenig Geld in die Hand genommen. Das hält er den Entscheidern im Verein und dem Verein als ganzes vor - viel zu wenig Risikofreudigkeit, um mal aus dem ewigen Kreislauf auszubrechen.
Mag manche hier auf die Palme bringen, aber ich kann ihn da sogar verstehen....


Ich glaube die Einschätzung von Dir kommt der Situation sehr nahe. Hertha hat "nur" 100 Mio für Spieler investiert (Aussage in der MGV). Windhorst hat sich wahrscheinlich erwartet, er kann mit dem Geld die internationale Klasse erkaufen (lassen).
Er hat dann die Personalentscheidungen massgeblich mit initiiert oder zumindest mit getragen. Klinsmann und Arne waren doch eher sein Ideen, das war die Input aus Amerika.
Windhorst hat aber das Geld nicht blind investiert, ich gehe davon aus, dass er viele Gespräche im Vorfeld geführt hat und sich ein Bild verschafft hat von dem Führungspersonal. WH hat dann sogar noch eine Tranche drauf gelegt, mit der gleichen Führungscrew.
Mit Bobic kam noch einmal ein Input in den Verein.
Dass Bobic Korkut geholt hat - das ist dann vielleicht Klüngel, aber ich weiß nicht, ob WH das meinte.
Ich habe das Interview nicht gelesen, werde mir deswegen auch keine Ausgabe der Zeitschrift kaufen. Aber Windhorst tut weder dem Verein noch sich selber einen Gefallen so etwas zum jetzigen Zeitpunkt herauszuposten. Er kann aus dem Investment nicht raus, aber er kann es nur weiter entwerten.
Vielleicht bewegt er ja etwas, aber so etwas macht man intern. Jetzt bewegt er eher eine weitere Verunsicherung zusätzlich zu der eh schon fragilen Lage.
Nicht gut.

•     •     •

Hertha for ever
Lars Windhorst |#890
16.02.2022 - 20:08 Uhr
Zitat von Berlin71
Zitat von Soki1072

Bobic hin oder her - die Aussagen gehen gegen den Verein Hertha BSC als ganzes und natürlich gegen Gegenbauer und Schiller im besonderen. Warum?
Schlicht weil sich der Verein Hertha BSC dafür entschieden hat, ein Großteil des Kapitals eben nicht Beine, sondern in den Verein als solches zu stecken. Aus Sicht von Windhorst ein gravierender Fehler und ich finde, man kann seine Sicht nachvollziehen.
Mittelklassiger Fussball ist für den Verein Hertha BSC schlicht nicht finanzierbar - das ist doch wohl exakt die Erkenntnis, zu der man kommen muss, wenn man die Finanzkniffe von Herrn Schiller ansieht, die uns irgendwie über Wasser gehalten haben in den letzten Jahren.
Die Idee von Windhorst liegt ganz klar auf dem Bereich der sportlichen Attraktivität und des Erfolges und da hat man aus seiner Sicht viel zu wenig Geld in die Hand genommen. Das hält er den Entscheidern im Verein und dem Verein als ganzes vor - viel zu wenig Risikofreudigkeit, um mal aus dem ewigen Kreislauf auszubrechen.
Mag manche hier auf die Palme bringen, aber ich kann ihn da sogar verstehen....


Ich glaube die Einschätzung von Dir kommt der Situation sehr nahe. Hertha hat "nur" 100 Mio für Spieler investiert (Aussage in der MGV). Windhorst hat sich wahrscheinlich erwartet, er kann mit dem Geld die internationale Klasse erkaufen (lassen).
Er hat dann die Personalentscheidungen massgeblich mit initiiert oder zumindest mit getragen. Klinsmann und Arne waren doch eher sein Ideen, das war die Input aus Amerika.
Windhorst hat aber das Geld nicht blind investiert, ich gehe davon aus, dass er viele Gespräche im Vorfeld geführt hat und sich ein Bild verschafft hat von dem Führungspersonal. WH hat dann sogar noch eine Tranche drauf gelegt, mit der gleichen Führungscrew.
Mit Bobic kam noch einmal ein Input in den Verein.
Dass Bobic Korkut geholt hat - das ist dann vielleicht Klüngel, aber ich weiß nicht, ob WH das meinte.
Ich habe das Interview nicht gelesen, werde mir deswegen auch keine Ausgabe der Zeitschrift kaufen. Aber Windhorst tut weder dem Verein noch sich selber einen Gefallen so etwas zum jetzigen Zeitpunkt herauszuposten. Er kann aus dem Investment nicht raus, aber er kann es nur weiter entwerten.
Vielleicht bewegt er ja etwas, aber so etwas macht man intern. Jetzt bewegt er eher eine weitere Verunsicherung zusätzlich zu der eh schon fragilen Lage.
Nicht gut.


Klüngel ist z. B. , dass Bobic seine gesamten Buddies in den Verein gebracht hat. Das Ergebnis jetzt nach 2/3 der Saison ist kläglich. Verständlich, dass der Mann sein Geld schlecht investiert sieht

•     •     •

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