| Geburtsdatum | 30.09.1980 |
|---|---|
| Alter | 43 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | --- |
| Akt. Verein | --- |
Kay Bernstein [✝]
26.06.2022 - 16:26 Uhr
30.06.2022 - 11:10 Uhr
Nach ein paar Tagen des Sackenlassens und des Grübelns muss ich sagen, dass ich meine Meinung über Herrn Bernstein jetzt etwas entspannt hat.
Meine Kritik an der Art und Weise der Wahl und an seiner Person selbst bleiben weiterhin bestehen, auch zu seiner ehemaligen oder möglicherweise noch vorhanden Ultra-Nähe.. aber ehrlich gesagt reifte in den letzten Tagen irgendwie doch der Gedanke in mir, dass eigentlich genau das doch der Neuanfang ist, den ein Verein wie Hertha braucht. Neben Bobic ist jetzt nun ein Präsident an Bord, der ebenfalls jeden Stein umdrehen will und wird, aus seinem ganz eigenen Blickwinkel. Eigentlich kann das nur gut sein, wenn unsere Strukturen, die absolut nicht professionell und leistungsfördernd zu sein schienen, auf den Prüfstand kommen. Natürlich kann dies wieder durch eigene Klüngelei abgelöst werden, doch das würde ich jetzt einfach mal ausklammern und hoffen, dass es nicht dazu kommt in der Größenordnung, wie es unter Gegenbauer war.
Veränderung ist was unsere Hertha braucht und genau dafür steht Bernstein. Ich denke wenn es ein Präsident schaffen kann einen ähnlichen Spirit aufzubauen, ein ähnliches Selbstvertändnis, wie es Union hat, oder die Eintracht oder auch die Breisgauer, dann ist es so jemand wie Bernstein. Das wird jetzt vielleicht nicht so professionell in der Kommunikation sein, wie es unter Steffel gewesen wäre, aber macht diese Professionalität ja auch nicht gleich erfolgreich. Vielleicht ist es in gewisser Weise auch viel viel besser Echt zu sein, anstatt professionell..
Erinnern wir uns an all die tollen Markenkampagnen für Hertha, mit denen versucht wurde uns ein professionelles Image zu verpassen, was nie funktioniert hat. Daher schafft es Herr Bernstein vielleicht, dass der Verein sich von innen wieder ein Image und Selbstverständnis aufbaut.. das nicht lautet “we fall, we fail, we win” oder “die Zukunft gehört Berlin” .. sondern “das dit einfach wieder meene Hertha ist”
Die Hertha die Bolzplatz-Jugend wieder fördert, die den Berliner Charakter hat, bisschen eklig, frech, mies gelaunt, aber doch weltoffen und doch herzlich..
Was ich damit sagen will .. so sehr ich mir die Professionalität von Steffel gewünscht habe, so habe ich doch gemerkt, dass das irgendwie altes Muster gewesen wäre. Alte Autorität, Fokus aufs wirtschaftliche und weiterhin nicht nahbar.
Ich denke daher, dass auch der Weg Bernstein ein guter werden kann.
Daher muss ich auch für mich nach den vergangen Tagen einmal an alle appellieren .. bleibt Herthaner, bleibt Mitglied und steht zusammen, für die nächsten 2 Jahre hinter Bernstein. Vielleicht macht er es gut, die Chance soll er bekommen.
Ha Ho He!
Meine Kritik an der Art und Weise der Wahl und an seiner Person selbst bleiben weiterhin bestehen, auch zu seiner ehemaligen oder möglicherweise noch vorhanden Ultra-Nähe.. aber ehrlich gesagt reifte in den letzten Tagen irgendwie doch der Gedanke in mir, dass eigentlich genau das doch der Neuanfang ist, den ein Verein wie Hertha braucht. Neben Bobic ist jetzt nun ein Präsident an Bord, der ebenfalls jeden Stein umdrehen will und wird, aus seinem ganz eigenen Blickwinkel. Eigentlich kann das nur gut sein, wenn unsere Strukturen, die absolut nicht professionell und leistungsfördernd zu sein schienen, auf den Prüfstand kommen. Natürlich kann dies wieder durch eigene Klüngelei abgelöst werden, doch das würde ich jetzt einfach mal ausklammern und hoffen, dass es nicht dazu kommt in der Größenordnung, wie es unter Gegenbauer war.
Veränderung ist was unsere Hertha braucht und genau dafür steht Bernstein. Ich denke wenn es ein Präsident schaffen kann einen ähnlichen Spirit aufzubauen, ein ähnliches Selbstvertändnis, wie es Union hat, oder die Eintracht oder auch die Breisgauer, dann ist es so jemand wie Bernstein. Das wird jetzt vielleicht nicht so professionell in der Kommunikation sein, wie es unter Steffel gewesen wäre, aber macht diese Professionalität ja auch nicht gleich erfolgreich. Vielleicht ist es in gewisser Weise auch viel viel besser Echt zu sein, anstatt professionell..
Erinnern wir uns an all die tollen Markenkampagnen für Hertha, mit denen versucht wurde uns ein professionelles Image zu verpassen, was nie funktioniert hat. Daher schafft es Herr Bernstein vielleicht, dass der Verein sich von innen wieder ein Image und Selbstverständnis aufbaut.. das nicht lautet “we fall, we fail, we win” oder “die Zukunft gehört Berlin” .. sondern “das dit einfach wieder meene Hertha ist”
Die Hertha die Bolzplatz-Jugend wieder fördert, die den Berliner Charakter hat, bisschen eklig, frech, mies gelaunt, aber doch weltoffen und doch herzlich..
Was ich damit sagen will .. so sehr ich mir die Professionalität von Steffel gewünscht habe, so habe ich doch gemerkt, dass das irgendwie altes Muster gewesen wäre. Alte Autorität, Fokus aufs wirtschaftliche und weiterhin nicht nahbar.
Ich denke daher, dass auch der Weg Bernstein ein guter werden kann.
Daher muss ich auch für mich nach den vergangen Tagen einmal an alle appellieren .. bleibt Herthaner, bleibt Mitglied und steht zusammen, für die nächsten 2 Jahre hinter Bernstein. Vielleicht macht er es gut, die Chance soll er bekommen.
Ha Ho He!
30.06.2022 - 11:13 Uhr
Die Tatsache, dass Bernstein laut Kicker die bisher erfolgten 5 Austrittswilligen anrufen und von sich überzeugen möchte gefällt mir tatsächlich ausnehmend gut. Zeigt zumindest ein unbedingtes Brennen um jeden milimeter Boden zu kämpfen.
30.06.2022 - 11:13 Uhr
Mir haben beide Interviews ebenfalls gutgefallen. Auch wenn er beim Gespräch auf Hertha-TV irgendwie distanziert und unruhig wirkte. Kann aber auch nur meine Wahrnehmung sein.
Konkrete Dinge muss ich sagen erwarte ich im Moment gar nicht von ihm. Wenn er erstmal alle Gremien und Beteiligten unter einem Burgfrieden - wie er sich ausdrückt - zusammen bekommen will ist keinem geholfen, wenn er gleich in den ersten Tagen der Präsidentschaft konkrete Ziele und Tatsachen in den Raum stellt, die mit keinem der Gremien und weiteren Verantwortlichen abgesprochen sind. So würde er ebendiese Kollegen doch nur unnötig vor den Kopf stoßen.
Das Gebot der Stunde ist erst einmal Geduld, so schwer es einem auch fällt (mir ja auch...). Ich finde es gut, dass er sich erst einmal im Verein einschließt und die internen Abläufe, Probleme, Bedürfnisse, etc. kennen lernt. Er muss die gegebenen Umstände ja erstmal mit seinen proklamierten Zielen übereinander bekommen, damit ein Schuh draus wird.
Konkrete Dinge muss ich sagen erwarte ich im Moment gar nicht von ihm. Wenn er erstmal alle Gremien und Beteiligten unter einem Burgfrieden - wie er sich ausdrückt - zusammen bekommen will ist keinem geholfen, wenn er gleich in den ersten Tagen der Präsidentschaft konkrete Ziele und Tatsachen in den Raum stellt, die mit keinem der Gremien und weiteren Verantwortlichen abgesprochen sind. So würde er ebendiese Kollegen doch nur unnötig vor den Kopf stoßen.
Das Gebot der Stunde ist erst einmal Geduld, so schwer es einem auch fällt (mir ja auch...). Ich finde es gut, dass er sich erst einmal im Verein einschließt und die internen Abläufe, Probleme, Bedürfnisse, etc. kennen lernt. Er muss die gegebenen Umstände ja erstmal mit seinen proklamierten Zielen übereinander bekommen, damit ein Schuh draus wird.
30.06.2022 - 11:30 Uhr
Zitat von Paule1892
Gebe dir grundsärtlich in beiden Punkten Recht, zum ersten Absatz sei aber gesagt, dass man Weichen Jetzt stellen muss, es ist der 30.6. und er ja lange genug Zeit hatte, sich erste konkrete Handlungsfelder zu überlegen.
Fände ich besser, wenn er diese jetzt angehen würde, statt von Frühstücksfernehen zu Talkshow zu wandern.
Zitat von 17-Renate
Ich glaub er ist einfach noch zurückhaltend was konkrete Ziele und Handlungen angeht, weil er noch gar nicht richtig angekommen ist. Es gab jetzt eine Sitzung, in der sicher viel vorgestellt, aber noch nichts entschieden wurde und bevor er Versprechen macht, die er nicht einhalten kann, gibt er nur Andeutungen auf die Richtung vor. Das ist für uns erstmal unbefriedigend, aber nur logisch.
Ich hoffe auch, dass diese Medienpräsenz nur zum Start so ausgeprägt ist und er sich dann in naher Zulunft nicht überall äußert, denn wir haben kein neues Maskottchen im Verein, sondern einen Präsidenten. Der muss sich an Taten und weniger an Worten messen lassen.
Ich glaub er ist einfach noch zurückhaltend was konkrete Ziele und Handlungen angeht, weil er noch gar nicht richtig angekommen ist. Es gab jetzt eine Sitzung, in der sicher viel vorgestellt, aber noch nichts entschieden wurde und bevor er Versprechen macht, die er nicht einhalten kann, gibt er nur Andeutungen auf die Richtung vor. Das ist für uns erstmal unbefriedigend, aber nur logisch.
Ich hoffe auch, dass diese Medienpräsenz nur zum Start so ausgeprägt ist und er sich dann in naher Zulunft nicht überall äußert, denn wir haben kein neues Maskottchen im Verein, sondern einen Präsidenten. Der muss sich an Taten und weniger an Worten messen lassen.
Gebe dir grundsärtlich in beiden Punkten Recht, zum ersten Absatz sei aber gesagt, dass man Weichen Jetzt stellen muss, es ist der 30.6. und er ja lange genug Zeit hatte, sich erste konkrete Handlungsfelder zu überlegen.
Fände ich besser, wenn er diese jetzt angehen würde, statt von Frühstücksfernehen zu Talkshow zu wandern.
Was wären für dich konkrete Handlungsfelder, die über seinen Zehnpunkteplan hinausgehen? Der Mann hat sich vorher Gedanken gemacht, Werbung betrieben und sich zehn Punkte überlegt. Extern, ohne jegliches Insiderwissen des Vereins Hertha BSC. Nun ist er seit VIER Tagen innerhalb des Vereins tätig und es wird gesagt, aber es ist doch schon der 30.06. und es muss was kommen. Verstehe ich nicht.
@Phantorlic Sorry, dann war ich etwas zu emotional dabei. Noch kurz meine Sicht zu dem Thema Interviews etc. Ich finde es absolut normal, dass ein neuer Präsident ganz am Anfang seiner Amtszeit viele Interviews mit interessierten Medien gibt. Das darf dann auch gerne nach einer oder zwei Wochen abgefrühstückt sein und dann sollte er sich seltener öffentlich äußern. Aber immer noch wesentlich häufiger als ein Herr Gegenbauer in den letzten Jahren.
Kay Bernstein ist ein kommunikativer Typ, der mal etwas frischen, anderen Wind vermittelt. Er sieht anders aus, artikuliert anders, ist jünger und wirkt (subjektiv) wesentlich sympathischer als viele viele andere Präsidenten in Sport und Wirtschaft. Dazu kommt das mediale Fass "Ex-Ultra". Was dort alles in den letzten Wochen von Seiten Berliner und deutschlandweiter Medien verzapft wurde, war traurig. Dass Kay Bernstein sich nun in ein paar Sendungen begibt, eloquent, sympathisch, nahbar und als zu 100% Herthaner auftritt, kann nur goldwert für unseren Verein und die Außenwirkung sein. Der Öffentlichkeit wurde vorher ein Bild von ihm skizziert, wo er mit einer Fackel bewaffnet unser Stadion stürmt und im Mittelkreis Vereine/Leute wie RB und Hopp lyncht. Komplett irre und ekelhaft. Boulevardmedien im Jahre 2022... Jedenfalls finde ich es deshalb gut und richtig, dass Kay Bernstein erstmal Präsenz zeigt und mit solchen Aussagen wie Mitglieder zurückrufen und überzeugen und besonders sein HaHoHe sehr sehr sympathisch sich als Person, Berlin und besonders unseren Verein vertritt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von mewelinho am 30.06.2022 um 11:42 Uhr bearbeitet
30.06.2022 - 11:31 Uhr
Zitat von Bombateng
Nach ein paar Tagen des Sackenlassens und des Grübelns muss ich sagen, dass ich meine Meinung über Herrn Bernstein jetzt etwas entspannt hat.
Meine Kritik an der Art und Weise der Wahl und an seiner Person selbst bleiben weiterhin bestehen, auch zu seiner ehemaligen oder möglicherweise noch vorhanden Ultra-Nähe.. aber ehrlich gesagt reifte in den letzten Tagen irgendwie doch der Gedanke in mir, dass eigentlich genau das doch der Neuanfang ist, den ein Verein wie Hertha braucht. Neben Bobic ist jetzt nun ein Präsident an Bord, der ebenfalls jeden Stein umdrehen will und wird, aus seinem ganz eigenen Blickwinkel. Eigentlich kann das nur gut sein, wenn unsere Strukturen, die absolut nicht professionell und leistungsfördernd zu sein schienen, auf den Prüfstand kommen. Natürlich kann dies wieder durch eigene Klüngelei abgelöst werden, doch das würde ich jetzt einfach mal ausklammern und hoffen, dass es nicht dazu kommt in der Größenordnung, wie es unter Gegenbauer war.
Veränderung ist was unsere Hertha braucht und genau dafür steht Bernstein. Ich denke wenn es ein Präsident schaffen kann einen ähnlichen Spirit aufzubauen, ein ähnliches Selbstvertändnis, wie es Union hat, oder die Eintracht oder auch die Breisgauer, dann ist es so jemand wie Bernstein. Das wird jetzt vielleicht nicht so professionell in der Kommunikation sein, wie es unter Steffel gewesen wäre, aber macht diese Professionalität ja auch nicht gleich erfolgreich. Vielleicht ist es in gewisser Weise auch viel viel besser Echt zu sein, anstatt professionell..
Erinnern wir uns an all die tollen Markenkampagnen für Hertha, mit denen versucht wurde uns ein professionelles Image zu verpassen, was nie funktioniert hat. Daher schafft es Herr Bernstein vielleicht, dass der Verein sich von innen wieder ein Image und Selbstverständnis aufbaut.. das nicht lautet “we fall, we fail, we win” oder “die Zukunft gehört Berlin” .. sondern “das dit einfach wieder meene Hertha ist”
Die Hertha die Bolzplatz-Jugend wieder fördert, die den Berliner Charakter hat, bisschen eklig, frech, mies gelaunt, aber doch weltoffen und doch herzlich..
Was ich damit sagen will .. so sehr ich mir die Professionalität von Steffel gewünscht habe, so habe ich doch gemerkt, dass das irgendwie altes Muster gewesen wäre. Alte Autorität, Fokus aufs wirtschaftliche und weiterhin nicht nahbar.
Ich denke daher, dass auch der Weg Bernstein ein guter werden kann.
Daher muss ich auch für mich nach den vergangen Tagen einmal an alle appellieren .. bleibt Herthaner, bleibt Mitglied und steht zusammen, für die nächsten 2 Jahre hinter Bernstein. Vielleicht macht er es gut, die Chance soll er bekommen.
Ha Ho He!
Nach ein paar Tagen des Sackenlassens und des Grübelns muss ich sagen, dass ich meine Meinung über Herrn Bernstein jetzt etwas entspannt hat.
Meine Kritik an der Art und Weise der Wahl und an seiner Person selbst bleiben weiterhin bestehen, auch zu seiner ehemaligen oder möglicherweise noch vorhanden Ultra-Nähe.. aber ehrlich gesagt reifte in den letzten Tagen irgendwie doch der Gedanke in mir, dass eigentlich genau das doch der Neuanfang ist, den ein Verein wie Hertha braucht. Neben Bobic ist jetzt nun ein Präsident an Bord, der ebenfalls jeden Stein umdrehen will und wird, aus seinem ganz eigenen Blickwinkel. Eigentlich kann das nur gut sein, wenn unsere Strukturen, die absolut nicht professionell und leistungsfördernd zu sein schienen, auf den Prüfstand kommen. Natürlich kann dies wieder durch eigene Klüngelei abgelöst werden, doch das würde ich jetzt einfach mal ausklammern und hoffen, dass es nicht dazu kommt in der Größenordnung, wie es unter Gegenbauer war.
Veränderung ist was unsere Hertha braucht und genau dafür steht Bernstein. Ich denke wenn es ein Präsident schaffen kann einen ähnlichen Spirit aufzubauen, ein ähnliches Selbstvertändnis, wie es Union hat, oder die Eintracht oder auch die Breisgauer, dann ist es so jemand wie Bernstein. Das wird jetzt vielleicht nicht so professionell in der Kommunikation sein, wie es unter Steffel gewesen wäre, aber macht diese Professionalität ja auch nicht gleich erfolgreich. Vielleicht ist es in gewisser Weise auch viel viel besser Echt zu sein, anstatt professionell..
Erinnern wir uns an all die tollen Markenkampagnen für Hertha, mit denen versucht wurde uns ein professionelles Image zu verpassen, was nie funktioniert hat. Daher schafft es Herr Bernstein vielleicht, dass der Verein sich von innen wieder ein Image und Selbstverständnis aufbaut.. das nicht lautet “we fall, we fail, we win” oder “die Zukunft gehört Berlin” .. sondern “das dit einfach wieder meene Hertha ist”
Die Hertha die Bolzplatz-Jugend wieder fördert, die den Berliner Charakter hat, bisschen eklig, frech, mies gelaunt, aber doch weltoffen und doch herzlich..
Was ich damit sagen will .. so sehr ich mir die Professionalität von Steffel gewünscht habe, so habe ich doch gemerkt, dass das irgendwie altes Muster gewesen wäre. Alte Autorität, Fokus aufs wirtschaftliche und weiterhin nicht nahbar.
Ich denke daher, dass auch der Weg Bernstein ein guter werden kann.
Daher muss ich auch für mich nach den vergangen Tagen einmal an alle appellieren .. bleibt Herthaner, bleibt Mitglied und steht zusammen, für die nächsten 2 Jahre hinter Bernstein. Vielleicht macht er es gut, die Chance soll er bekommen.
Ha Ho He!
Nur ein ganz kurzer Einwand.
Ist der Fokus auf das Wirtschaftliche nicht Priorität Nr1?
Gerade in unserer Lage halte ich das für das oberste Gebot. Gehen wir pleite, können wir zwar immer noch gemütlich gemeinsam Grillen aber den Profifußball verabschieden.
Klar ist das Vereinen, wenn damit nicht vereinnahmen gemeint ist, sehr wichtig. Auch alles auf den Prüfstand zu stellen ist wichtig.
Für mich wirkt sein erstes Wirken-soweit man das überhaupt schon beurteilen kann, wird ja aber gerade auch hier getan, eher wie das eines gewählten Vertreter einer Fangruppe. Unprofessionalität strahlt er aus, mag dem einen oder anderen sympathisch sein aber ist im Haifischbecken Profifußball eventuell tödlich. Wir werden sehen.
Mich nimmt er noch nicht mit.
30.06.2022 - 11:51 Uhr
Zitat von Der-Neue
Nur ein ganz kurzer Einwand.
Ist der Fokus auf das Wirtschaftliche nicht Priorität Nr1?
Gerade in unserer Lage halte ich das für das oberste Gebot. Gehen wir pleite, können wir zwar immer noch gemütlich gemeinsam Grillen aber den Profifußball verabschieden.
Klar ist das Vereinen, wenn damit nicht vereinnahmen gemeint ist, sehr wichtig. Auch alles auf den Prüfstand zu stellen ist wichtig.
Für mich wirkt sein erstes Wirken-soweit man das überhaupt schon beurteilen kann, wird ja aber gerade auch hier getan, eher wie das eines gewählten Vertreter einer Fangruppe. Unprofessionalität strahlt er aus, mag dem einen oder anderen sympathisch sein aber ist im Haifischbecken Profifußball eventuell tödlich. Wir werden sehen.
Mich nimmt er noch nicht mit.
Zitat von Bombateng
Nach ein paar Tagen des Sackenlassens und des Grübelns muss ich sagen, dass ich meine Meinung über Herrn Bernstein jetzt etwas entspannt hat.
Meine Kritik an der Art und Weise der Wahl und an seiner Person selbst bleiben weiterhin bestehen, auch zu seiner ehemaligen oder möglicherweise noch vorhanden Ultra-Nähe.. aber ehrlich gesagt reifte in den letzten Tagen irgendwie doch der Gedanke in mir, dass eigentlich genau das doch der Neuanfang ist, den ein Verein wie Hertha braucht. Neben Bobic ist jetzt nun ein Präsident an Bord, der ebenfalls jeden Stein umdrehen will und wird, aus seinem ganz eigenen Blickwinkel. Eigentlich kann das nur gut sein, wenn unsere Strukturen, die absolut nicht professionell und leistungsfördernd zu sein schienen, auf den Prüfstand kommen. Natürlich kann dies wieder durch eigene Klüngelei abgelöst werden, doch das würde ich jetzt einfach mal ausklammern und hoffen, dass es nicht dazu kommt in der Größenordnung, wie es unter Gegenbauer war.
Veränderung ist was unsere Hertha braucht und genau dafür steht Bernstein. Ich denke wenn es ein Präsident schaffen kann einen ähnlichen Spirit aufzubauen, ein ähnliches Selbstvertändnis, wie es Union hat, oder die Eintracht oder auch die Breisgauer, dann ist es so jemand wie Bernstein. Das wird jetzt vielleicht nicht so professionell in der Kommunikation sein, wie es unter Steffel gewesen wäre, aber macht diese Professionalität ja auch nicht gleich erfolgreich. Vielleicht ist es in gewisser Weise auch viel viel besser Echt zu sein, anstatt professionell..
Erinnern wir uns an all die tollen Markenkampagnen für Hertha, mit denen versucht wurde uns ein professionelles Image zu verpassen, was nie funktioniert hat. Daher schafft es Herr Bernstein vielleicht, dass der Verein sich von innen wieder ein Image und Selbstverständnis aufbaut.. das nicht lautet “we fall, we fail, we win” oder “die Zukunft gehört Berlin” .. sondern “das dit einfach wieder meene Hertha ist”
Die Hertha die Bolzplatz-Jugend wieder fördert, die den Berliner Charakter hat, bisschen eklig, frech, mies gelaunt, aber doch weltoffen und doch herzlich..
Was ich damit sagen will .. so sehr ich mir die Professionalität von Steffel gewünscht habe, so habe ich doch gemerkt, dass das irgendwie altes Muster gewesen wäre. Alte Autorität, Fokus aufs wirtschaftliche und weiterhin nicht nahbar.
Ich denke daher, dass auch der Weg Bernstein ein guter werden kann.
Daher muss ich auch für mich nach den vergangen Tagen einmal an alle appellieren .. bleibt Herthaner, bleibt Mitglied und steht zusammen, für die nächsten 2 Jahre hinter Bernstein. Vielleicht macht er es gut, die Chance soll er bekommen.
Ha Ho He!
Nach ein paar Tagen des Sackenlassens und des Grübelns muss ich sagen, dass ich meine Meinung über Herrn Bernstein jetzt etwas entspannt hat.
Meine Kritik an der Art und Weise der Wahl und an seiner Person selbst bleiben weiterhin bestehen, auch zu seiner ehemaligen oder möglicherweise noch vorhanden Ultra-Nähe.. aber ehrlich gesagt reifte in den letzten Tagen irgendwie doch der Gedanke in mir, dass eigentlich genau das doch der Neuanfang ist, den ein Verein wie Hertha braucht. Neben Bobic ist jetzt nun ein Präsident an Bord, der ebenfalls jeden Stein umdrehen will und wird, aus seinem ganz eigenen Blickwinkel. Eigentlich kann das nur gut sein, wenn unsere Strukturen, die absolut nicht professionell und leistungsfördernd zu sein schienen, auf den Prüfstand kommen. Natürlich kann dies wieder durch eigene Klüngelei abgelöst werden, doch das würde ich jetzt einfach mal ausklammern und hoffen, dass es nicht dazu kommt in der Größenordnung, wie es unter Gegenbauer war.
Veränderung ist was unsere Hertha braucht und genau dafür steht Bernstein. Ich denke wenn es ein Präsident schaffen kann einen ähnlichen Spirit aufzubauen, ein ähnliches Selbstvertändnis, wie es Union hat, oder die Eintracht oder auch die Breisgauer, dann ist es so jemand wie Bernstein. Das wird jetzt vielleicht nicht so professionell in der Kommunikation sein, wie es unter Steffel gewesen wäre, aber macht diese Professionalität ja auch nicht gleich erfolgreich. Vielleicht ist es in gewisser Weise auch viel viel besser Echt zu sein, anstatt professionell..
Erinnern wir uns an all die tollen Markenkampagnen für Hertha, mit denen versucht wurde uns ein professionelles Image zu verpassen, was nie funktioniert hat. Daher schafft es Herr Bernstein vielleicht, dass der Verein sich von innen wieder ein Image und Selbstverständnis aufbaut.. das nicht lautet “we fall, we fail, we win” oder “die Zukunft gehört Berlin” .. sondern “das dit einfach wieder meene Hertha ist”
Die Hertha die Bolzplatz-Jugend wieder fördert, die den Berliner Charakter hat, bisschen eklig, frech, mies gelaunt, aber doch weltoffen und doch herzlich..
Was ich damit sagen will .. so sehr ich mir die Professionalität von Steffel gewünscht habe, so habe ich doch gemerkt, dass das irgendwie altes Muster gewesen wäre. Alte Autorität, Fokus aufs wirtschaftliche und weiterhin nicht nahbar.
Ich denke daher, dass auch der Weg Bernstein ein guter werden kann.
Daher muss ich auch für mich nach den vergangen Tagen einmal an alle appellieren .. bleibt Herthaner, bleibt Mitglied und steht zusammen, für die nächsten 2 Jahre hinter Bernstein. Vielleicht macht er es gut, die Chance soll er bekommen.
Ha Ho He!
Nur ein ganz kurzer Einwand.
Ist der Fokus auf das Wirtschaftliche nicht Priorität Nr1?
Gerade in unserer Lage halte ich das für das oberste Gebot. Gehen wir pleite, können wir zwar immer noch gemütlich gemeinsam Grillen aber den Profifußball verabschieden.
Klar ist das Vereinen, wenn damit nicht vereinnahmen gemeint ist, sehr wichtig. Auch alles auf den Prüfstand zu stellen ist wichtig.
Für mich wirkt sein erstes Wirken-soweit man das überhaupt schon beurteilen kann, wird ja aber gerade auch hier getan, eher wie das eines gewählten Vertreter einer Fangruppe. Unprofessionalität strahlt er aus, mag dem einen oder anderen sympathisch sein aber ist im Haifischbecken Profifußball eventuell tödlich. Wir werden sehen.
Mich nimmt er noch nicht mit.
Was das wirtschaftliche angeht, da sehe ich die Expertise nicht zwingend beim Präsidenten. Dafür sind die Geschäftsführer da. Daher muss der Präsident hier nicht unbedingt darauf ausgerichtet sein. Wäre natürlich top, wenn er so gut vernetzt ist, dass er neue Geldquellen mitbringt, aber ich finde dass das kein Kriterium für einen guten Präsidenten sein muss. Generell sollte man hinterfragen ob es Sinn macht sich nur von externen Geldquellen abhängig zu machen oder ob es nicht auch Sinn macht die Marke von innen zu stärken und so auch Geld zu erwirtschaften.
30.06.2022 - 11:56 Uhr
Etwas OT: Kann jemand sagen, wo man die Jacke von Bernstein erwerben kann? Im Fanshop finde ich diese nicht.
30.06.2022 - 12:00 Uhr
Zitat von flitze2k
Etwas OT: Kann jemand sagen, wo man die Jacke von Bernstein erwerben kann? Im Fanshop finde ich diese nicht.
Etwas OT: Kann jemand sagen, wo man die Jacke von Bernstein erwerben kann? Im Fanshop finde ich diese nicht.
Kann man nicht mehr... Die ist aus der Aufstiegssaison, glaube ich
30.06.2022 - 12:11 Uhr
Zitat von Ballstuntman
Kann man nicht mehr... Die ist aus der Aufstiegssaison, glaube ich
Zitat von flitze2k
Etwas OT: Kann jemand sagen, wo man die Jacke von Bernstein erwerben kann? Im Fanshop finde ich diese nicht.
Etwas OT: Kann jemand sagen, wo man die Jacke von Bernstein erwerben kann? Im Fanshop finde ich diese nicht.
Kann man nicht mehr... Die ist aus der Aufstiegssaison, glaube ich
Hmmpf. Danke. Schade. Schönes Teil!
30.06.2022 - 12:13 Uhr
Zitat von flitze2k
Hmmpf. Danke. Schade. Schönes Teil!
Zitat von Ballstuntman
Kann man nicht mehr... Die ist aus der Aufstiegssaison, glaube ich
Zitat von flitze2k
Etwas OT: Kann jemand sagen, wo man die Jacke von Bernstein erwerben kann? Im Fanshop finde ich diese nicht.
Etwas OT: Kann jemand sagen, wo man die Jacke von Bernstein erwerben kann? Im Fanshop finde ich diese nicht.
Kann man nicht mehr... Die ist aus der Aufstiegssaison, glaube ich
Hmmpf. Danke. Schade. Schönes Teil!
Die kam am Ende dieser Saison raus und ist mittlerweile ausverkauft. Ob es Nachschub gibt, kann ich nicht sagen. Also die Jacke ist recht aktuell aus der 25 Jahre Aufstieg Kollektion. Andere Artikel aus der Reihe kann man noch erwerben.
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