Kaderplanung und Transfers
01.06.2020 - 15:22 Uhr
02.06.2026 - 09:14 Uhr
Ich frage mich ehrlich gesagt schon länger, warum der Name Oliver Batista Meier bei uns bislang kaum oder gar nicht auftaucht.
Gerade einmal 25 Jahre alt und vom Profil her eigentlich ein Spieler, der erstaunlich gut in unser Beuteschema passen würde: flexibel einsetzbar, technisch stark.
Seine Zahlen sind jedenfalls beeindruckend: 288 Spiele mit 186 Torbeteiligungen – und das verteilt auf mehrere Offensivpositionen.
Linksaußen: 83 Spiele – 51 Tore / 33 Vorlagen
Offensives Mittelfeld: 62 Spiele – 13 Tore / 13 Vorlagen
Rechtsaußen: 52 Spiele – 20 Tore / 25 Vorlagen
Mittelstürmer: 34 Spiele – 10 Tore / 7 Vorlagen
Hängende Spitze: 15 Spiele – 5 Tore / 3 Vorlagen
Klar, man muss auch die andere Seite beleuchten. Batista Meier galt über Jahre als ein Spieler mit riesigem Talent, bei dem Themen wie Konstanz, Defensivarbeit und die absolute Professionalität immer wieder diskutiert wurden. Ein klassisches „unvollendetes Talent“.
Allerdings scheint sich da in den letzten Jahren einiges verändert zu haben. Spätestens über die Stationen beim SC Verl und anschließend beim SC Preußen Münster wird er zunehmend als gereifter, reflektierter Familienvater beschrieben, der Verantwortung übernimmt und auf dem Platz vorangeht.
Münster hat ihn erst vergangenes Jahr für rund 400 T€ aus Ulm verpflichtet. Nach dem Abstieg soll er allerdings auf einen Wechsel drängen, während Münster gleichzeitig sparen muss. Das eröffnet zumindest ein interessantes Szenario.
Düsseldorf galt wohl als möglicher Kandidat – auch wegen seines früheren Förderers Ende. Durch den eigenen Abstieg dürfte sich das Thema aber erledigt haben.
Und genau da frage ich mich: Warum eigentlich nicht wir?
Da Münster tatsächlich sogar über eine Leihe mit Kaufoption nachdenkt , hielte sich das Risiko aus meiner Sicht in Grenzen. Gleichzeitig bekäme man einen entwicklungsfähigen Offensivspieler im besten Fußballalter, der mehrere Rollen ausfüllen kann.
Vielleicht könnte man ihn sogar als eine Art Nachfolger für Baris aufbauen – natürlich mit eigener Geschichte, aber vielleicht mit einer ähnlichen Entwicklungskurve.
Ganz ehrlich: Ich würde ihn persönlich abholen.
Gerade einmal 25 Jahre alt und vom Profil her eigentlich ein Spieler, der erstaunlich gut in unser Beuteschema passen würde: flexibel einsetzbar, technisch stark.
Seine Zahlen sind jedenfalls beeindruckend: 288 Spiele mit 186 Torbeteiligungen – und das verteilt auf mehrere Offensivpositionen.
Linksaußen: 83 Spiele – 51 Tore / 33 Vorlagen
Offensives Mittelfeld: 62 Spiele – 13 Tore / 13 Vorlagen
Rechtsaußen: 52 Spiele – 20 Tore / 25 Vorlagen
Mittelstürmer: 34 Spiele – 10 Tore / 7 Vorlagen
Hängende Spitze: 15 Spiele – 5 Tore / 3 Vorlagen
Klar, man muss auch die andere Seite beleuchten. Batista Meier galt über Jahre als ein Spieler mit riesigem Talent, bei dem Themen wie Konstanz, Defensivarbeit und die absolute Professionalität immer wieder diskutiert wurden. Ein klassisches „unvollendetes Talent“.
Allerdings scheint sich da in den letzten Jahren einiges verändert zu haben. Spätestens über die Stationen beim SC Verl und anschließend beim SC Preußen Münster wird er zunehmend als gereifter, reflektierter Familienvater beschrieben, der Verantwortung übernimmt und auf dem Platz vorangeht.
Münster hat ihn erst vergangenes Jahr für rund 400 T€ aus Ulm verpflichtet. Nach dem Abstieg soll er allerdings auf einen Wechsel drängen, während Münster gleichzeitig sparen muss. Das eröffnet zumindest ein interessantes Szenario.
Düsseldorf galt wohl als möglicher Kandidat – auch wegen seines früheren Förderers Ende. Durch den eigenen Abstieg dürfte sich das Thema aber erledigt haben.
Und genau da frage ich mich: Warum eigentlich nicht wir?
Da Münster tatsächlich sogar über eine Leihe mit Kaufoption nachdenkt , hielte sich das Risiko aus meiner Sicht in Grenzen. Gleichzeitig bekäme man einen entwicklungsfähigen Offensivspieler im besten Fußballalter, der mehrere Rollen ausfüllen kann.
Vielleicht könnte man ihn sogar als eine Art Nachfolger für Baris aufbauen – natürlich mit eigener Geschichte, aber vielleicht mit einer ähnlichen Entwicklungskurve.
Ganz ehrlich: Ich würde ihn persönlich abholen.
02.06.2026 - 09:36 Uhr
Zitat von OpaH13
Ich frage mich ehrlich gesagt schon länger, warum der Name Oliver Batista Meier bei uns bislang kaum oder gar nicht auftaucht.
Gerade einmal 25 Jahre alt und vom Profil her eigentlich ein Spieler, der erstaunlich gut in unser Beuteschema passen würde: flexibel einsetzbar, technisch stark.
Seine Zahlen sind jedenfalls beeindruckend: 288 Spiele mit 186 Torbeteiligungen – und das verteilt auf mehrere Offensivpositionen.
Linksaußen: 83 Spiele – 51 Tore / 33 Vorlagen
Offensives Mittelfeld: 62 Spiele – 13 Tore / 13 Vorlagen
Rechtsaußen: 52 Spiele – 20 Tore / 25 Vorlagen
Mittelstürmer: 34 Spiele – 10 Tore / 7 Vorlagen
Hängende Spitze: 15 Spiele – 5 Tore / 3 Vorlagen
Klar, man muss auch die andere Seite beleuchten. Batista Meier galt über Jahre als ein Spieler mit riesigem Talent, bei dem Themen wie Konstanz, Defensivarbeit und die absolute Professionalität immer wieder diskutiert wurden. Ein klassisches „unvollendetes Talent“.
Allerdings scheint sich da in den letzten Jahren einiges verändert zu haben. Spätestens über die Stationen beim SC Verl und anschließend beim SC Preußen Münster wird er zunehmend als gereifter, reflektierter Familienvater beschrieben, der Verantwortung übernimmt und auf dem Platz vorangeht.
Münster hat ihn erst vergangenes Jahr für rund 400 T€ aus Ulm verpflichtet. Nach dem Abstieg soll er allerdings auf einen Wechsel drängen, während Münster gleichzeitig sparen muss. Das eröffnet zumindest ein interessantes Szenario.
Düsseldorf galt wohl als möglicher Kandidat – auch wegen seines früheren Förderers Ende. Durch den eigenen Abstieg dürfte sich das Thema aber erledigt haben.
Und genau da frage ich mich: Warum eigentlich nicht wir?
Da Münster tatsächlich sogar über eine Leihe mit Kaufoption nachdenkt , hielte sich das Risiko aus meiner Sicht in Grenzen. Gleichzeitig bekäme man einen entwicklungsfähigen Offensivspieler im besten Fußballalter, der mehrere Rollen ausfüllen kann.
Vielleicht könnte man ihn sogar als eine Art Nachfolger für Baris aufbauen – natürlich mit eigener Geschichte, aber vielleicht mit einer ähnlichen Entwicklungskurve.
Ganz ehrlich: Ich würde ihn persönlich abholen.
Ich frage mich ehrlich gesagt schon länger, warum der Name Oliver Batista Meier bei uns bislang kaum oder gar nicht auftaucht.
Gerade einmal 25 Jahre alt und vom Profil her eigentlich ein Spieler, der erstaunlich gut in unser Beuteschema passen würde: flexibel einsetzbar, technisch stark.
Seine Zahlen sind jedenfalls beeindruckend: 288 Spiele mit 186 Torbeteiligungen – und das verteilt auf mehrere Offensivpositionen.
Linksaußen: 83 Spiele – 51 Tore / 33 Vorlagen
Offensives Mittelfeld: 62 Spiele – 13 Tore / 13 Vorlagen
Rechtsaußen: 52 Spiele – 20 Tore / 25 Vorlagen
Mittelstürmer: 34 Spiele – 10 Tore / 7 Vorlagen
Hängende Spitze: 15 Spiele – 5 Tore / 3 Vorlagen
Klar, man muss auch die andere Seite beleuchten. Batista Meier galt über Jahre als ein Spieler mit riesigem Talent, bei dem Themen wie Konstanz, Defensivarbeit und die absolute Professionalität immer wieder diskutiert wurden. Ein klassisches „unvollendetes Talent“.
Allerdings scheint sich da in den letzten Jahren einiges verändert zu haben. Spätestens über die Stationen beim SC Verl und anschließend beim SC Preußen Münster wird er zunehmend als gereifter, reflektierter Familienvater beschrieben, der Verantwortung übernimmt und auf dem Platz vorangeht.
Münster hat ihn erst vergangenes Jahr für rund 400 T€ aus Ulm verpflichtet. Nach dem Abstieg soll er allerdings auf einen Wechsel drängen, während Münster gleichzeitig sparen muss. Das eröffnet zumindest ein interessantes Szenario.
Düsseldorf galt wohl als möglicher Kandidat – auch wegen seines früheren Förderers Ende. Durch den eigenen Abstieg dürfte sich das Thema aber erledigt haben.
Und genau da frage ich mich: Warum eigentlich nicht wir?
Da Münster tatsächlich sogar über eine Leihe mit Kaufoption nachdenkt , hielte sich das Risiko aus meiner Sicht in Grenzen. Gleichzeitig bekäme man einen entwicklungsfähigen Offensivspieler im besten Fußballalter, der mehrere Rollen ausfüllen kann.
Vielleicht könnte man ihn sogar als eine Art Nachfolger für Baris aufbauen – natürlich mit eigener Geschichte, aber vielleicht mit einer ähnlichen Entwicklungskurve.
Ganz ehrlich: Ich würde ihn persönlich abholen.
Gibt es einen Grund, warum er zu Saisonende ohne Einsatz im Kader war? Dazu oft nur als Wechsler? Erste Saisonhälfte noch regelmäßig gespielt, später mit reduzierten Spielzeiten.
Gerne mal einen Ulrich/OBM Vergleich mit Zahlen Daten Fakten
02.06.2026 - 10:40 Uhr
Zitat von OpaH13
Ich frage mich ehrlich gesagt schon länger, warum der Name Oliver Batista Meier bei uns bislang kaum oder gar nicht auftaucht.
Ich frage mich ehrlich gesagt schon länger, warum der Name Oliver Batista Meier bei uns bislang kaum oder gar nicht auftaucht.
Das frage ich mich schon seit Jahren. Ich denke, es liegt am Mangel an Defensivarbeit. Gleiches wurde Ghrieb zum Verhägnis. Ulrich, als unser Antreiber, hat auch nach hinten Meter gemacht. Das ist etwas, was man von Batista-Meier wahrscheinlich nicht erwarten kann. Er bräuchte eine ähnliche Freirolle, wie Baris sie hat. Ob man sich zwei dieser Freigeister in der ersten Elf erlauben kann, müssten die Trainer entscheiden.
02.06.2026 - 11:40 Uhr
@FCMSRO , ich komme deiner Bitte nach Zahlen gern nach. Und um es gleich vorwegzunehmen: @08Mai1974 hat das wahrscheinliche Problem aus meiner Sicht schon ziemlich gut erkannt.
Aber der Reihe nach. Zunächst einmal der Blick auf die Daten.
Im Bereich offensives Verhalten und Abschluss zeigt sich ein recht klares Bild. Oliver Batista Meier ist im Angriffsdrittel deutlich präsenter, dominanter und torgefährlicher. Er sucht häufiger den Abschluss, bewegt sich stärker in gefährlichen Räumen und ist insgesamt eher der Spieler, der im letzten Drittel selbst Akzente setzen will. (Vergleichbar mit Atik)
Laurin Ulrich wirkt dagegen in seiner Rolle anders. Seine Stärke liegt weniger im direkten Abschluss, sondern eher im Vorbereiten und Verbinden. Er ist stärker in tiefere Stafetten eingebunden, hilft beim Übergang vom Mittelfeld ins letzte Drittel und bringt Struktur in Ballbesitzphasen. (Vergleichbar mit Müsel)
Damit reden wir eigentlich über zwei unterschiedliche Spielertypen.
Batista Meier ist eher der freie Offensivspieler, der zwischen den Linien auftaucht und durch Kreativität, Abschluss und individuelle Aktionen Gefahr erzeugt. Ulrich ist mehr der verbindende Zentrumsspieler, der Wege macht, Räume besetzt, Angriffe vorbereitet und dem Spiel Balance gibt.
Genau daraus entsteht vermutlich auch der Knackpunkt: Wenn man beide rein nach offensiven Scorer- oder Abschlusswerten bewertet, wirkt Batista Meier automatisch auffälliger. Betrachtet man aber die Rolle im Mannschaftsgefüge, wird Ulrichs Wert in anderen Bereichen sichtbar.
Die xG-Metriken im direkten Vergleich
Ulrich / Batista Meier
Reale Tore 3 Tore 6 Tore
Gesamter xG-Wert 5,17 (npxG) 4,82 (3,34 npxG + Elfmeter)
Effizienz-Verhältnis -2,17 (Unterperformer) +1,18 (Überperformer)
Schussfrequenz 23 Schüsse gesamt 34 Schüsse gesamt
Schüsse aufs Tor (on target) 14 Schüsse 18 Schüsse
Schuss-Genauigkeit 60,8 % 53,0 %
Defensives Verhalten & Abgefangene Bälle
In der Arbeit gegen den Ball liegen Welten zwischen den beiden Profilen. Ulrich ist ein defensives Kraftpaket, Batista Meier fokussiert sich auf das Umschaltmoment.
• Abgefangene Bälle (Interceptions): Ein brutaler Pluspunkt für Ulrich. Er fing stolze 113 Pässe ab. Batista Meier kommt im gleichen Zeitraum auf lediglich 58 Interceptions.
• Zweikampfverhalten: Ulrich bestreitet fast die dreifache Anzahl an defensiven Duellen am Boden und gewinnt davon starke 56 %. Er zeichnet sich durch eine extrem hohe "Defensive Contribution" aus. Batista Meier meidet den direkten Defensiv-Zweikampf (Quote knapp unter 40 %). Das könnte auch der Punkt sein, warum er bisher nicht im Fokus vom uns stand.
Geschwindigkeit & Physis
• Topspeed: Beide Spieler sind keine klassischen Tempomonster für die Außenbahn, bewegen sich aber auf gutem Zweitliga-Niveau.
Batista Meier erreicht in der Spitze 33,5 km/h. Ulrich steht ihm mit gemessenen 33,1 km/h in fast nichts nach.
• Sprints: Ulrich zieht aufgrund des Magdeburger Pressing-Systems deutlich mehr intensive Läufe an 361/ Saison. Batista Meier verzeichnete 328 Sprints in seinen 30 Einsätzen.
• Laufleistung insgesamt: Ulrich 10,19 km/Spiel - Batista Meier 9 km/Spiel
Passspiel & Progressive Pässe
Das Passprofil unterstreicht die unterschiedlichen Rollen im System:
• Passgenauigkeit: Ulrich ist im Passspiel sicherer (82 % Gesamtquote). Er spielt im Magdeburger Kombinationsfluss viele stabilisierende Bälle. Batista Meier riskiert deutlich mehr, weshalb seine Quote bei 77 % liegt.
• Progressive Pässe: Batista Meier spielt pro 90 Minuten statistisch mehr Pässe direkt in die Box oder das letzte Drittel. Ulrich hingegen glänzt bei Progressiven Läufen mit Ball (er überbrückt Räume im Zentrum per Tempodribbling, statt den Ball zu passen)
Oliver Batista Meier: Der Kreativ-Katalysator
Batista Meiers xA-Daten zeigen, dass er einer der gefährlichsten Vorbereiter der Liga war, seine Mitspieler seine Vorlagen jedoch extrem schlecht verwertet haben.
• Gesamtwert (xA): 4,62 (Statistisch hätte er fast 5 Vorlagen verbuchen müssen).
• Tatsächliche Assists: 1 Vorlage (Eine enorme statistische Unterperformance seiner Mitspieler).
• xA pro 90 Minuten: 0,18 (Damit gehört er im Liga-Vergleich zu den Top 15 % der offensiven Mittelfeldspieler).
• Ursache für die hohen Werte: Er kreiert einen Großteil seines xA-Volumens durch Schnittstellenpässe (Through Balls) in den Strafraum und präzise getretene Ecken und Freistöße.
Laurin Ulrich: Der Rhythmusgeber aus der Tiefe
Ulrichs xA-Wert ist plangemäß niedriger, da er in unserem System seltener den finalen Pass spielt, sondern Angriffe einleitet.
• Gesamtwert (xA): 1,85.
• Tatsächliche Assists: 1 Vorlage.
• xA pro 90 Minuten: 0,07.
• Ursache für die Werte: Ulrich agiert selten in der direkten Box-Vorbereitung. Seine Stärke in der Offensive ist der „Pass vor dem Assist“ (Pre-Assist). Er gewinnt den Ball tief, überspielt die erste Pressinglinie und überlässt das finale Zuspiel den Außenbahnspielern.
Fazit
• Oliver Batista Meier ist der klassische Chancen-Kreator. Werden die Stürmer um ihn herum effizienter, schießen seine realen Vorlagenzahlen sofort in die Höhe.
• Laurin Ulrich liefert die Struktur. Seine Offensivqualität lässt sich weniger an direkten Assists ablesen, sondern an der Ballbesitz-Sicherung im letzten Drittel.
Aber der Reihe nach. Zunächst einmal der Blick auf die Daten.
Im Bereich offensives Verhalten und Abschluss zeigt sich ein recht klares Bild. Oliver Batista Meier ist im Angriffsdrittel deutlich präsenter, dominanter und torgefährlicher. Er sucht häufiger den Abschluss, bewegt sich stärker in gefährlichen Räumen und ist insgesamt eher der Spieler, der im letzten Drittel selbst Akzente setzen will. (Vergleichbar mit Atik)
Laurin Ulrich wirkt dagegen in seiner Rolle anders. Seine Stärke liegt weniger im direkten Abschluss, sondern eher im Vorbereiten und Verbinden. Er ist stärker in tiefere Stafetten eingebunden, hilft beim Übergang vom Mittelfeld ins letzte Drittel und bringt Struktur in Ballbesitzphasen. (Vergleichbar mit Müsel)
Damit reden wir eigentlich über zwei unterschiedliche Spielertypen.
Batista Meier ist eher der freie Offensivspieler, der zwischen den Linien auftaucht und durch Kreativität, Abschluss und individuelle Aktionen Gefahr erzeugt. Ulrich ist mehr der verbindende Zentrumsspieler, der Wege macht, Räume besetzt, Angriffe vorbereitet und dem Spiel Balance gibt.
Genau daraus entsteht vermutlich auch der Knackpunkt: Wenn man beide rein nach offensiven Scorer- oder Abschlusswerten bewertet, wirkt Batista Meier automatisch auffälliger. Betrachtet man aber die Rolle im Mannschaftsgefüge, wird Ulrichs Wert in anderen Bereichen sichtbar.
Die xG-Metriken im direkten Vergleich
Ulrich / Batista Meier
Reale Tore 3 Tore 6 Tore
Gesamter xG-Wert 5,17 (npxG) 4,82 (3,34 npxG + Elfmeter)
Effizienz-Verhältnis -2,17 (Unterperformer) +1,18 (Überperformer)
Schussfrequenz 23 Schüsse gesamt 34 Schüsse gesamt
Schüsse aufs Tor (on target) 14 Schüsse 18 Schüsse
Schuss-Genauigkeit 60,8 % 53,0 %
Defensives Verhalten & Abgefangene Bälle
In der Arbeit gegen den Ball liegen Welten zwischen den beiden Profilen. Ulrich ist ein defensives Kraftpaket, Batista Meier fokussiert sich auf das Umschaltmoment.
• Abgefangene Bälle (Interceptions): Ein brutaler Pluspunkt für Ulrich. Er fing stolze 113 Pässe ab. Batista Meier kommt im gleichen Zeitraum auf lediglich 58 Interceptions.
• Zweikampfverhalten: Ulrich bestreitet fast die dreifache Anzahl an defensiven Duellen am Boden und gewinnt davon starke 56 %. Er zeichnet sich durch eine extrem hohe "Defensive Contribution" aus. Batista Meier meidet den direkten Defensiv-Zweikampf (Quote knapp unter 40 %). Das könnte auch der Punkt sein, warum er bisher nicht im Fokus vom uns stand.
Geschwindigkeit & Physis
• Topspeed: Beide Spieler sind keine klassischen Tempomonster für die Außenbahn, bewegen sich aber auf gutem Zweitliga-Niveau.
Batista Meier erreicht in der Spitze 33,5 km/h. Ulrich steht ihm mit gemessenen 33,1 km/h in fast nichts nach.
• Sprints: Ulrich zieht aufgrund des Magdeburger Pressing-Systems deutlich mehr intensive Läufe an 361/ Saison. Batista Meier verzeichnete 328 Sprints in seinen 30 Einsätzen.
• Laufleistung insgesamt: Ulrich 10,19 km/Spiel - Batista Meier 9 km/Spiel
Passspiel & Progressive Pässe
Das Passprofil unterstreicht die unterschiedlichen Rollen im System:
• Passgenauigkeit: Ulrich ist im Passspiel sicherer (82 % Gesamtquote). Er spielt im Magdeburger Kombinationsfluss viele stabilisierende Bälle. Batista Meier riskiert deutlich mehr, weshalb seine Quote bei 77 % liegt.
• Progressive Pässe: Batista Meier spielt pro 90 Minuten statistisch mehr Pässe direkt in die Box oder das letzte Drittel. Ulrich hingegen glänzt bei Progressiven Läufen mit Ball (er überbrückt Räume im Zentrum per Tempodribbling, statt den Ball zu passen)
Oliver Batista Meier: Der Kreativ-Katalysator
Batista Meiers xA-Daten zeigen, dass er einer der gefährlichsten Vorbereiter der Liga war, seine Mitspieler seine Vorlagen jedoch extrem schlecht verwertet haben.
• Gesamtwert (xA): 4,62 (Statistisch hätte er fast 5 Vorlagen verbuchen müssen).
• Tatsächliche Assists: 1 Vorlage (Eine enorme statistische Unterperformance seiner Mitspieler).
• xA pro 90 Minuten: 0,18 (Damit gehört er im Liga-Vergleich zu den Top 15 % der offensiven Mittelfeldspieler).
• Ursache für die hohen Werte: Er kreiert einen Großteil seines xA-Volumens durch Schnittstellenpässe (Through Balls) in den Strafraum und präzise getretene Ecken und Freistöße.
Laurin Ulrich: Der Rhythmusgeber aus der Tiefe
Ulrichs xA-Wert ist plangemäß niedriger, da er in unserem System seltener den finalen Pass spielt, sondern Angriffe einleitet.
• Gesamtwert (xA): 1,85.
• Tatsächliche Assists: 1 Vorlage.
• xA pro 90 Minuten: 0,07.
• Ursache für die Werte: Ulrich agiert selten in der direkten Box-Vorbereitung. Seine Stärke in der Offensive ist der „Pass vor dem Assist“ (Pre-Assist). Er gewinnt den Ball tief, überspielt die erste Pressinglinie und überlässt das finale Zuspiel den Außenbahnspielern.
Fazit
• Oliver Batista Meier ist der klassische Chancen-Kreator. Werden die Stürmer um ihn herum effizienter, schießen seine realen Vorlagenzahlen sofort in die Höhe.
• Laurin Ulrich liefert die Struktur. Seine Offensivqualität lässt sich weniger an direkten Assists ablesen, sondern an der Ballbesitz-Sicherung im letzten Drittel.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von OpaH13 am 02.06.2026 um 11:42 Uhr bearbeitet
02.06.2026 - 17:39 Uhr
Zitat von 08Mai1974
Das frage ich mich schon seit Jahren. Ich denke, es liegt am Mangel an Defensivarbeit. Gleiches wurde Ghrieb zum Verhägnis. Ulrich, als unser Antreiber, hat auch nach hinten Meter gemacht. Das ist etwas, was man von Batista-Meier wahrscheinlich nicht erwarten kann. Er bräuchte eine ähnliche Freirolle, wie Baris sie hat. Ob man sich zwei dieser Freigeister in der ersten Elf erlauben kann, müssten die Trainer entscheiden.
Zitat von OpaH13
Ich frage mich ehrlich gesagt schon länger, warum der Name Oliver Batista Meier bei uns bislang kaum oder gar nicht auftaucht.
Ich frage mich ehrlich gesagt schon länger, warum der Name Oliver Batista Meier bei uns bislang kaum oder gar nicht auftaucht.
Das frage ich mich schon seit Jahren. Ich denke, es liegt am Mangel an Defensivarbeit. Gleiches wurde Ghrieb zum Verhägnis. Ulrich, als unser Antreiber, hat auch nach hinten Meter gemacht. Das ist etwas, was man von Batista-Meier wahrscheinlich nicht erwarten kann. Er bräuchte eine ähnliche Freirolle, wie Baris sie hat. Ob man sich zwei dieser Freigeister in der ersten Elf erlauben kann, müssten die Trainer entscheiden.
Nach der Auswertung von @OpaH13 ist klar, er wäre eher etwas für LA oder RA. In unserem System ist das Zentrum eh schon etwas schwächer besetzt, da dort grundsätzlich nur 3 Leute agieren, wovon einer gerne zwischen die IV`s kippt. Deshalb muss der offensive 8er auch defensiv mitarbeiten und ein Atik auf LA oder ein Bockhorn als RV immer wieder in die Mitte kippen, damit das Zentrum nicht verwaist. Batista Meier kann dies sehr wahrscheinlich auch. Wenn Atik auf LA und er auf RA spielen würde, wäre es aber ungleich schwieriger, die richtige Balance zu finden. Einer von Beiden muss die Außenlinie halten, um dem eigenen Angriffsspiel Breite zu geben, oder beide Schienenspieler überlaufen bis zur Grundlinie. Dann wäre das ganze Konstrukt aber wiederum anfälliger für Konter. Bei Arslan hat es nicht geklappt, zwei Freigeister auf dem Platz zu haben. Er war aber auch im Zentrum gedacht. Batista Meier sehe ich wegen seiner Defensivschwäche deshalb auch nicht im Zentrum. Als Flügelstürmer könnte es eher klappen, da Burcu in der zweiten Saisonhälfte bei uns wie Atik auch immer wieder mal ins Zentrum gekippt ist. Dennoch bin ich skeptisch, ob es mit Atik und Batista Meier klappen würde.
02.06.2026 - 18:17 Uhr
Herbert Bockhorn hat verlängert und bleibt weiter bei uns.
FCM-Sportdirektor Peer Jaekel: „Wir freuen uns sehr, dass Herbie sich dazu entschieden hat, seinen Vertrag beim FCM zu verlängern. Er hat in der entscheidenden Endphase der vergangenen Saison richtig Fahrt aufgenommen. Mit seinen Leistungen hat er einen wichtigen Teil dazu beigetragen, dass wir unser gemeinsames Ziel Klassenerhalt erreicht haben. Diese Leistungen gilt es nun eine komplette Saison auf den Platz zu bringen.“
Am Ende bleibt vor allem der Wunsch, dass Herbert gesund bleibt.
In den letzten Spielen der Saison hat er gezeigt, was möglich ist, wenn der Körper mitspielt. Jetzt wünsche ich ihm eine verletzungsfreie Vorbereitung, Rhythmus und eine starke neue Saison.
Alles Gute, Herbert!
FCM-Sportdirektor Peer Jaekel: „Wir freuen uns sehr, dass Herbie sich dazu entschieden hat, seinen Vertrag beim FCM zu verlängern. Er hat in der entscheidenden Endphase der vergangenen Saison richtig Fahrt aufgenommen. Mit seinen Leistungen hat er einen wichtigen Teil dazu beigetragen, dass wir unser gemeinsames Ziel Klassenerhalt erreicht haben. Diese Leistungen gilt es nun eine komplette Saison auf den Platz zu bringen.“
Am Ende bleibt vor allem der Wunsch, dass Herbert gesund bleibt.
In den letzten Spielen der Saison hat er gezeigt, was möglich ist, wenn der Körper mitspielt. Jetzt wünsche ich ihm eine verletzungsfreie Vorbereitung, Rhythmus und eine starke neue Saison.
Alles Gute, Herbert!
02.06.2026 - 18:23 Uhr
Als er in der Rückrunde 2024 in bei den Grasshoppers spielte hatte ich OBM schon mal für den FCM ins Gespräch gebracht, denn vorher in Verl war er wirklich auffällig.
Ich habe ihn seither im Auge behalten und muss ehrlicherweise sagen, dass ich ihn mittlerweile nicht mehr zu uns holen wollen würde. Warum?
Meine Entscheidung ist eher psychologisch als sportlich begründet. OBM konnte zwar sowohl in Ulm, als auch in Münster über längere Phasen überzeugen, ist aber letztlich mit beiden auch relativ abgeschlagen abgestiegen. Ein Leader, der Teams besser macht, scheint er also nicht zu sein. Dazu kommt, dass er seit September 2020 sage und schreibe acht Vereinswechsel (3 davon waren zugegebenermassen Leihgeschäfte) hatte. Kein Team wollte ihn über die Saison hinaus behalten. Da kommt dann irgendwann, wie im normalen Personalwesen auch die Frage auf: Was ist "faul" mit diesem Spieler?
Eventuell könnte daraus noch eine Baris-Atik-Biografie werden, aber dann sollten wir eine Vereinslosigkeit von OBM abwarten... (Das ist natürlich überspitzt formuliert und auch nicht ernst gemeint.)
Ich habe ihn seither im Auge behalten und muss ehrlicherweise sagen, dass ich ihn mittlerweile nicht mehr zu uns holen wollen würde. Warum?
Meine Entscheidung ist eher psychologisch als sportlich begründet. OBM konnte zwar sowohl in Ulm, als auch in Münster über längere Phasen überzeugen, ist aber letztlich mit beiden auch relativ abgeschlagen abgestiegen. Ein Leader, der Teams besser macht, scheint er also nicht zu sein. Dazu kommt, dass er seit September 2020 sage und schreibe acht Vereinswechsel (3 davon waren zugegebenermassen Leihgeschäfte) hatte. Kein Team wollte ihn über die Saison hinaus behalten. Da kommt dann irgendwann, wie im normalen Personalwesen auch die Frage auf: Was ist "faul" mit diesem Spieler?
Eventuell könnte daraus noch eine Baris-Atik-Biografie werden, aber dann sollten wir eine Vereinslosigkeit von OBM abwarten... (Das ist natürlich überspitzt formuliert und auch nicht ernst gemeint.)
02.06.2026 - 20:30 Uhr
Laut Reviersport steht die Verpflichtung von Müsel beim 1. FCM kurz bevor. Er soll wohl noch diese Woche einen Vertrag bei uns unterschreiben.
02.06.2026 - 22:39 Uhr
@DAB-Man ich verstehe Dich vollkommen in Bezug auf OBM.
Aber schaut euch mal die Vita von OBM genauer an. Für mich liest sich die fast wie eine Blaupause von Baris Atik.
Ich glaube tatsächlich, dass er in jungen Jahren ähnliche Fehler gemacht hat wie Baris. Frühe Top-Ausbildung, große Erwartungen, große Verein im Lebenslauf – da kann schnell das Gefühl entstehen, man sei bereits weiter als man tatsächlich ist. Das muss keine böse Absicht sein, sondern gehört manchmal einfach zu solchen Karrieren dazu.
Mittlerweile wirkt OBM auf mich deutlich geerdeter. Familie, Frau und Kind scheinen ihm gutgetan zu haben. Was man so hört, ist er jedenfalls kein schwieriger Charakter oder Kabinenproblem. In Münster soll er vielmehr Verantwortung übernommen und versucht haben, voranzugehen. Den Abstieg allein konnte auch er nicht verhindern.
Nach dem Abgang von Ende und der Übernahme durch Alois Schwartz hatte er deutlich schlechtere Karten. Hätte man weiter konsequent auf ihn gesetzt – wer weiß, wie die Geschichte ausgegangen wäre.
Auch sein Defensivverhalten soll sich bereits verbessert haben. Natürlich wird aus einem offensiven Kreativspieler in kurzer Zeit kein Pressing-Monster, aber eine Entwicklung ist erkennbar.
Vor allem scheint er einen Klub zu suchen, bei dem er wirklich ankommen kann. Einen Verein, der ihm Vertrauen schenkt und ihm eine klare Rolle gibt. Genau deshalb könnte ich mir bei ihm tatsächlich einen ähnlichen Weg vorstellen wie damals bei Baris – und das meine ich aus voller Überzeugung.
Rein sportlich hätte das für mich sogar richtig Charme: Atik links, OBM rechts, dazu Müsel als möglicher Ulrich-Ersatz auf der Acht und vorne ein echter Knipser.
Ganz ehrlich: Das könnte richtig gut funktionieren.
Aber schaut euch mal die Vita von OBM genauer an. Für mich liest sich die fast wie eine Blaupause von Baris Atik.
Ich glaube tatsächlich, dass er in jungen Jahren ähnliche Fehler gemacht hat wie Baris. Frühe Top-Ausbildung, große Erwartungen, große Verein im Lebenslauf – da kann schnell das Gefühl entstehen, man sei bereits weiter als man tatsächlich ist. Das muss keine böse Absicht sein, sondern gehört manchmal einfach zu solchen Karrieren dazu.
Mittlerweile wirkt OBM auf mich deutlich geerdeter. Familie, Frau und Kind scheinen ihm gutgetan zu haben. Was man so hört, ist er jedenfalls kein schwieriger Charakter oder Kabinenproblem. In Münster soll er vielmehr Verantwortung übernommen und versucht haben, voranzugehen. Den Abstieg allein konnte auch er nicht verhindern.
Nach dem Abgang von Ende und der Übernahme durch Alois Schwartz hatte er deutlich schlechtere Karten. Hätte man weiter konsequent auf ihn gesetzt – wer weiß, wie die Geschichte ausgegangen wäre.
Auch sein Defensivverhalten soll sich bereits verbessert haben. Natürlich wird aus einem offensiven Kreativspieler in kurzer Zeit kein Pressing-Monster, aber eine Entwicklung ist erkennbar.
Vor allem scheint er einen Klub zu suchen, bei dem er wirklich ankommen kann. Einen Verein, der ihm Vertrauen schenkt und ihm eine klare Rolle gibt. Genau deshalb könnte ich mir bei ihm tatsächlich einen ähnlichen Weg vorstellen wie damals bei Baris – und das meine ich aus voller Überzeugung.
Rein sportlich hätte das für mich sogar richtig Charme: Atik links, OBM rechts, dazu Müsel als möglicher Ulrich-Ersatz auf der Acht und vorne ein echter Knipser.
Ganz ehrlich: Das könnte richtig gut funktionieren.
02.06.2026 - 22:51 Uhr
Für mich hat das überhaupt keinen Charme. Glaube kaum dass sich Sander so einen Spielertyp in die Mannschaft holen will.
Wir haben unseren Freigeist mit Atik schon und ich sehe nicht, wie man zwei solcher Spieler gleichzeitig auf dem Platz einbauen soll.
Wir haben unseren Freigeist mit Atik schon und ich sehe nicht, wie man zwei solcher Spieler gleichzeitig auf dem Platz einbauen soll.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Zwiebel_Otto am 02.06.2026 um 22:52 Uhr bearbeitet
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