| Geburtsdatum | 24.02.1965 |
|---|---|
| Alter | 61 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | FC Barcelona |
Hans-Dieter Flick
23.06.2019 - 21:05 Uhr
23.05.2021 - 01:00 Uhr
Zitat von ma7ben
"Vorgefallen" in dem Sinn ist da mMn nichts - die Abgänge der 3 Spieler sind denke ich halt symptomatisch für die Entwicklungen der letzten Monate..
Wenn man einige Monate zurückblickt, war bei Martinez im Sommer 2020 die Situation für ziemlich jeden klar: Flick plante eigentlich gar nicht mehr mit ihm, die Zeit beim FC Bayern ging zu Ende. Das Supercup-Finale war ja auch deshalb vom Verlauf wie gemalt, weil so ziemlich jeder erwartet hat, dass Martinez 10 Tage später seinen Abschied verkündet. Gefühlt war bereits alles für den krönenden Abschied angerichtet und deshalb für viele seltsam, dass Martinez nach Ende des Transferfenster doch noch in München war..
Das war halt jetzt ein Abschied auf Raten, sportlich spielte er seit Oktober ja überhaupt keine Rolle mehr (5x Startelf..), war im Prinzip nur mehr auf dem Papier etwas in Bezug auf die "Kaderbreite" während sich Flick eigentlich (besonders nach dem Abgang von Thiago) schon direkten Ersatz bzw. Verstärkungen erwartete. Der Verbleib von Martinez war aus dieser Sicht sicher schon eine kleine Enttäuschung.
Bei Alaba und Boateng war es halt anders, weil sie Schlüsselspieler für Flick waren: im Sommer 2020 war ja auch von Seite der Vereinsführung angedacht, dass Flick "eine Ära prägen" sollte. Und viele hatten halt erwartet, dass der Mann der "prägen" sollte, diese Rolle dann auch einnehmen kann. Und Flick hat auch aktiv und öffentlich z.B. mindestens 10x gesagt, dass Alaba für ihn das Herzstück der Mannschaft ist und absoluter Wunschspieler und auch bei Boateng hat er mehrmals klargemacht, dass er für ihn absoluter und unumstrittener Leistungsträger in der Abwehr ist.
Ich denke, Flick will mit seinen öffentlichen Aussagen ("Laudatio") zu den beiden nochmal betonen, dass es eben kein guter Ansatz ist, demjenigen der "eine Ära prägen" bzw. über Jahre regelmäßig Meisterstücke in Reihe abliefern soll gleichzeitig die Fundamente seines Konzepts abzugraben. Denn die beiden Spieler gehörten zu den Säulen seiner Spielidee bzw. zur Achse auf dem Platz: Das ist jetzt im Fußballgeschäft nicht total ungewöhnlich, man hört ja relativ oft davon, dass Verein und Trainer ihre Zusammenarbeit wegen "Auffassungsunterschieden" beenden. Deshalb ist mMn auch nachvollziehbar, dass Flick seine Entscheidung den FC Bayern zu verlassen bereits zu einem Zeitpunkt traf, als klar wurde, dass Alaba und Boateng nicht verlängert werden - also noch einige Wochen bevor Löw überhaupt seinen Rückzug angekündigt hat.
Die Personalentscheidungen zu Alaba und Boateng hatten mMn eben relativ großen Einfluss auf die Vorkommnisse und nachdem Flick wohl nicht noch deutlicher direkte Kritik am Verein üben kann, wählt er eben den Weg, diese beiden Spieler nochmal überschwänglicher zu loben und ihren Wert herauszuheben.
Da bleibt dann für Martinez auch relativ wenig Platz für eine größere Erwähnung..
Zitat von Eloyar
Schade, dass er Martinez in der PK nur in einem Nebensatz abfrühstückt, während er für Alaba und Boateng eine Laudatio hält. Ist da was vorgefallen?
Schade, dass er Martinez in der PK nur in einem Nebensatz abfrühstückt, während er für Alaba und Boateng eine Laudatio hält. Ist da was vorgefallen?
"Vorgefallen" in dem Sinn ist da mMn nichts - die Abgänge der 3 Spieler sind denke ich halt symptomatisch für die Entwicklungen der letzten Monate..
Wenn man einige Monate zurückblickt, war bei Martinez im Sommer 2020 die Situation für ziemlich jeden klar: Flick plante eigentlich gar nicht mehr mit ihm, die Zeit beim FC Bayern ging zu Ende. Das Supercup-Finale war ja auch deshalb vom Verlauf wie gemalt, weil so ziemlich jeder erwartet hat, dass Martinez 10 Tage später seinen Abschied verkündet. Gefühlt war bereits alles für den krönenden Abschied angerichtet und deshalb für viele seltsam, dass Martinez nach Ende des Transferfenster doch noch in München war..
Das war halt jetzt ein Abschied auf Raten, sportlich spielte er seit Oktober ja überhaupt keine Rolle mehr (5x Startelf..), war im Prinzip nur mehr auf dem Papier etwas in Bezug auf die "Kaderbreite" während sich Flick eigentlich (besonders nach dem Abgang von Thiago) schon direkten Ersatz bzw. Verstärkungen erwartete. Der Verbleib von Martinez war aus dieser Sicht sicher schon eine kleine Enttäuschung.
Bei Alaba und Boateng war es halt anders, weil sie Schlüsselspieler für Flick waren: im Sommer 2020 war ja auch von Seite der Vereinsführung angedacht, dass Flick "eine Ära prägen" sollte. Und viele hatten halt erwartet, dass der Mann der "prägen" sollte, diese Rolle dann auch einnehmen kann. Und Flick hat auch aktiv und öffentlich z.B. mindestens 10x gesagt, dass Alaba für ihn das Herzstück der Mannschaft ist und absoluter Wunschspieler und auch bei Boateng hat er mehrmals klargemacht, dass er für ihn absoluter und unumstrittener Leistungsträger in der Abwehr ist.
Ich denke, Flick will mit seinen öffentlichen Aussagen ("Laudatio") zu den beiden nochmal betonen, dass es eben kein guter Ansatz ist, demjenigen der "eine Ära prägen" bzw. über Jahre regelmäßig Meisterstücke in Reihe abliefern soll gleichzeitig die Fundamente seines Konzepts abzugraben. Denn die beiden Spieler gehörten zu den Säulen seiner Spielidee bzw. zur Achse auf dem Platz: Das ist jetzt im Fußballgeschäft nicht total ungewöhnlich, man hört ja relativ oft davon, dass Verein und Trainer ihre Zusammenarbeit wegen "Auffassungsunterschieden" beenden. Deshalb ist mMn auch nachvollziehbar, dass Flick seine Entscheidung den FC Bayern zu verlassen bereits zu einem Zeitpunkt traf, als klar wurde, dass Alaba und Boateng nicht verlängert werden - also noch einige Wochen bevor Löw überhaupt seinen Rückzug angekündigt hat.
Die Personalentscheidungen zu Alaba und Boateng hatten mMn eben relativ großen Einfluss auf die Vorkommnisse und nachdem Flick wohl nicht noch deutlicher direkte Kritik am Verein üben kann, wählt er eben den Weg, diese beiden Spieler nochmal überschwänglicher zu loben und ihren Wert herauszuheben.
Da bleibt dann für Martinez auch relativ wenig Platz für eine größere Erwähnung..
Nachvollziehbare Argumentation.
Bin mir aber dennoch relativ sicher, dass bereits einige Leute vorab Bescheid wussten von Löws Entscheidung und auch Flick das erfahren hat. Ist ja keine Neuigkeit, dass er sehr gerne auch Nationaltrainer wäre
23.05.2021 - 01:10 Uhr
Zitat von NoMercy80
Nachvollziehbare Argumentation.
Bin mir aber dennoch relativ sicher, dass bereits einige Leute vorab Bescheid wussten von Löws Entscheidung und auch Flick das erfahren hat. Ist ja keine Neuigkeit, dass er sehr gerne auch Nationaltrainer wäre
Zitat von ma7ben
"Vorgefallen" in dem Sinn ist da mMn nichts - die Abgänge der 3 Spieler sind denke ich halt symptomatisch für die Entwicklungen der letzten Monate..
Wenn man einige Monate zurückblickt, war bei Martinez im Sommer 2020 die Situation für ziemlich jeden klar: Flick plante eigentlich gar nicht mehr mit ihm, die Zeit beim FC Bayern ging zu Ende. Das Supercup-Finale war ja auch deshalb vom Verlauf wie gemalt, weil so ziemlich jeder erwartet hat, dass Martinez 10 Tage später seinen Abschied verkündet. Gefühlt war bereits alles für den krönenden Abschied angerichtet und deshalb für viele seltsam, dass Martinez nach Ende des Transferfenster doch noch in München war..
Das war halt jetzt ein Abschied auf Raten, sportlich spielte er seit Oktober ja überhaupt keine Rolle mehr (5x Startelf..), war im Prinzip nur mehr auf dem Papier etwas in Bezug auf die "Kaderbreite" während sich Flick eigentlich (besonders nach dem Abgang von Thiago) schon direkten Ersatz bzw. Verstärkungen erwartete. Der Verbleib von Martinez war aus dieser Sicht sicher schon eine kleine Enttäuschung.
Bei Alaba und Boateng war es halt anders, weil sie Schlüsselspieler für Flick waren: im Sommer 2020 war ja auch von Seite der Vereinsführung angedacht, dass Flick "eine Ära prägen" sollte. Und viele hatten halt erwartet, dass der Mann der "prägen" sollte, diese Rolle dann auch einnehmen kann. Und Flick hat auch aktiv und öffentlich z.B. mindestens 10x gesagt, dass Alaba für ihn das Herzstück der Mannschaft ist und absoluter Wunschspieler und auch bei Boateng hat er mehrmals klargemacht, dass er für ihn absoluter und unumstrittener Leistungsträger in der Abwehr ist.
Ich denke, Flick will mit seinen öffentlichen Aussagen ("Laudatio") zu den beiden nochmal betonen, dass es eben kein guter Ansatz ist, demjenigen der "eine Ära prägen" bzw. über Jahre regelmäßig Meisterstücke in Reihe abliefern soll gleichzeitig die Fundamente seines Konzepts abzugraben. Denn die beiden Spieler gehörten zu den Säulen seiner Spielidee bzw. zur Achse auf dem Platz: Das ist jetzt im Fußballgeschäft nicht total ungewöhnlich, man hört ja relativ oft davon, dass Verein und Trainer ihre Zusammenarbeit wegen "Auffassungsunterschieden" beenden. Deshalb ist mMn auch nachvollziehbar, dass Flick seine Entscheidung den FC Bayern zu verlassen bereits zu einem Zeitpunkt traf, als klar wurde, dass Alaba und Boateng nicht verlängert werden - also noch einige Wochen bevor Löw überhaupt seinen Rückzug angekündigt hat.
Die Personalentscheidungen zu Alaba und Boateng hatten mMn eben relativ großen Einfluss auf die Vorkommnisse und nachdem Flick wohl nicht noch deutlicher direkte Kritik am Verein üben kann, wählt er eben den Weg, diese beiden Spieler nochmal überschwänglicher zu loben und ihren Wert herauszuheben.
Da bleibt dann für Martinez auch relativ wenig Platz für eine größere Erwähnung..
Zitat von Eloyar
Schade, dass er Martinez in der PK nur in einem Nebensatz abfrühstückt, während er für Alaba und Boateng eine Laudatio hält. Ist da was vorgefallen?
Schade, dass er Martinez in der PK nur in einem Nebensatz abfrühstückt, während er für Alaba und Boateng eine Laudatio hält. Ist da was vorgefallen?
"Vorgefallen" in dem Sinn ist da mMn nichts - die Abgänge der 3 Spieler sind denke ich halt symptomatisch für die Entwicklungen der letzten Monate..
Wenn man einige Monate zurückblickt, war bei Martinez im Sommer 2020 die Situation für ziemlich jeden klar: Flick plante eigentlich gar nicht mehr mit ihm, die Zeit beim FC Bayern ging zu Ende. Das Supercup-Finale war ja auch deshalb vom Verlauf wie gemalt, weil so ziemlich jeder erwartet hat, dass Martinez 10 Tage später seinen Abschied verkündet. Gefühlt war bereits alles für den krönenden Abschied angerichtet und deshalb für viele seltsam, dass Martinez nach Ende des Transferfenster doch noch in München war..
Das war halt jetzt ein Abschied auf Raten, sportlich spielte er seit Oktober ja überhaupt keine Rolle mehr (5x Startelf..), war im Prinzip nur mehr auf dem Papier etwas in Bezug auf die "Kaderbreite" während sich Flick eigentlich (besonders nach dem Abgang von Thiago) schon direkten Ersatz bzw. Verstärkungen erwartete. Der Verbleib von Martinez war aus dieser Sicht sicher schon eine kleine Enttäuschung.
Bei Alaba und Boateng war es halt anders, weil sie Schlüsselspieler für Flick waren: im Sommer 2020 war ja auch von Seite der Vereinsführung angedacht, dass Flick "eine Ära prägen" sollte. Und viele hatten halt erwartet, dass der Mann der "prägen" sollte, diese Rolle dann auch einnehmen kann. Und Flick hat auch aktiv und öffentlich z.B. mindestens 10x gesagt, dass Alaba für ihn das Herzstück der Mannschaft ist und absoluter Wunschspieler und auch bei Boateng hat er mehrmals klargemacht, dass er für ihn absoluter und unumstrittener Leistungsträger in der Abwehr ist.
Ich denke, Flick will mit seinen öffentlichen Aussagen ("Laudatio") zu den beiden nochmal betonen, dass es eben kein guter Ansatz ist, demjenigen der "eine Ära prägen" bzw. über Jahre regelmäßig Meisterstücke in Reihe abliefern soll gleichzeitig die Fundamente seines Konzepts abzugraben. Denn die beiden Spieler gehörten zu den Säulen seiner Spielidee bzw. zur Achse auf dem Platz: Das ist jetzt im Fußballgeschäft nicht total ungewöhnlich, man hört ja relativ oft davon, dass Verein und Trainer ihre Zusammenarbeit wegen "Auffassungsunterschieden" beenden. Deshalb ist mMn auch nachvollziehbar, dass Flick seine Entscheidung den FC Bayern zu verlassen bereits zu einem Zeitpunkt traf, als klar wurde, dass Alaba und Boateng nicht verlängert werden - also noch einige Wochen bevor Löw überhaupt seinen Rückzug angekündigt hat.
Die Personalentscheidungen zu Alaba und Boateng hatten mMn eben relativ großen Einfluss auf die Vorkommnisse und nachdem Flick wohl nicht noch deutlicher direkte Kritik am Verein üben kann, wählt er eben den Weg, diese beiden Spieler nochmal überschwänglicher zu loben und ihren Wert herauszuheben.
Da bleibt dann für Martinez auch relativ wenig Platz für eine größere Erwähnung..
Nachvollziehbare Argumentation.
Bin mir aber dennoch relativ sicher, dass bereits einige Leute vorab Bescheid wussten von Löws Entscheidung und auch Flick das erfahren hat. Ist ja keine Neuigkeit, dass er sehr gerne auch Nationaltrainer wäre
Naja, mir ist das zu sehr um die Ecke gedacht. Jmd. will etwas betonen, wählt dann aber ne Kommunikationsform, die nur mit recht viel Fantasie so interpretierbar ist? Ne...
23.05.2021 - 02:06 Uhr
Zitat von username
Naja, mir ist das zu sehr um die Ecke gedacht. Jmd. will etwas betonen, wählt dann aber ne Kommunikationsform, die nur mit recht viel Fantasie so interpretierbar ist? Ne...
Zitat von NoMercy80
Nachvollziehbare Argumentation.
Bin mir aber dennoch relativ sicher, dass bereits einige Leute vorab Bescheid wussten von Löws Entscheidung und auch Flick das erfahren hat. Ist ja keine Neuigkeit, dass er sehr gerne auch Nationaltrainer wäre
Zitat von ma7ben
"Vorgefallen" in dem Sinn ist da mMn nichts - die Abgänge der 3 Spieler sind denke ich halt symptomatisch für die Entwicklungen der letzten Monate..
Wenn man einige Monate zurückblickt, war bei Martinez im Sommer 2020 die Situation für ziemlich jeden klar: Flick plante eigentlich gar nicht mehr mit ihm, die Zeit beim FC Bayern ging zu Ende. Das Supercup-Finale war ja auch deshalb vom Verlauf wie gemalt, weil so ziemlich jeder erwartet hat, dass Martinez 10 Tage später seinen Abschied verkündet. Gefühlt war bereits alles für den krönenden Abschied angerichtet und deshalb für viele seltsam, dass Martinez nach Ende des Transferfenster doch noch in München war..
Das war halt jetzt ein Abschied auf Raten, sportlich spielte er seit Oktober ja überhaupt keine Rolle mehr (5x Startelf..), war im Prinzip nur mehr auf dem Papier etwas in Bezug auf die "Kaderbreite" während sich Flick eigentlich (besonders nach dem Abgang von Thiago) schon direkten Ersatz bzw. Verstärkungen erwartete. Der Verbleib von Martinez war aus dieser Sicht sicher schon eine kleine Enttäuschung.
Bei Alaba und Boateng war es halt anders, weil sie Schlüsselspieler für Flick waren: im Sommer 2020 war ja auch von Seite der Vereinsführung angedacht, dass Flick "eine Ära prägen" sollte. Und viele hatten halt erwartet, dass der Mann der "prägen" sollte, diese Rolle dann auch einnehmen kann. Und Flick hat auch aktiv und öffentlich z.B. mindestens 10x gesagt, dass Alaba für ihn das Herzstück der Mannschaft ist und absoluter Wunschspieler und auch bei Boateng hat er mehrmals klargemacht, dass er für ihn absoluter und unumstrittener Leistungsträger in der Abwehr ist.
Ich denke, Flick will mit seinen öffentlichen Aussagen ("Laudatio") zu den beiden nochmal betonen, dass es eben kein guter Ansatz ist, demjenigen der "eine Ära prägen" bzw. über Jahre regelmäßig Meisterstücke in Reihe abliefern soll gleichzeitig die Fundamente seines Konzepts abzugraben. Denn die beiden Spieler gehörten zu den Säulen seiner Spielidee bzw. zur Achse auf dem Platz: Das ist jetzt im Fußballgeschäft nicht total ungewöhnlich, man hört ja relativ oft davon, dass Verein und Trainer ihre Zusammenarbeit wegen "Auffassungsunterschieden" beenden. Deshalb ist mMn auch nachvollziehbar, dass Flick seine Entscheidung den FC Bayern zu verlassen bereits zu einem Zeitpunkt traf, als klar wurde, dass Alaba und Boateng nicht verlängert werden - also noch einige Wochen bevor Löw überhaupt seinen Rückzug angekündigt hat.
Die Personalentscheidungen zu Alaba und Boateng hatten mMn eben relativ großen Einfluss auf die Vorkommnisse und nachdem Flick wohl nicht noch deutlicher direkte Kritik am Verein üben kann, wählt er eben den Weg, diese beiden Spieler nochmal überschwänglicher zu loben und ihren Wert herauszuheben.
Da bleibt dann für Martinez auch relativ wenig Platz für eine größere Erwähnung..
Zitat von Eloyar
Schade, dass er Martinez in der PK nur in einem Nebensatz abfrühstückt, während er für Alaba und Boateng eine Laudatio hält. Ist da was vorgefallen?
Schade, dass er Martinez in der PK nur in einem Nebensatz abfrühstückt, während er für Alaba und Boateng eine Laudatio hält. Ist da was vorgefallen?
"Vorgefallen" in dem Sinn ist da mMn nichts - die Abgänge der 3 Spieler sind denke ich halt symptomatisch für die Entwicklungen der letzten Monate..
Wenn man einige Monate zurückblickt, war bei Martinez im Sommer 2020 die Situation für ziemlich jeden klar: Flick plante eigentlich gar nicht mehr mit ihm, die Zeit beim FC Bayern ging zu Ende. Das Supercup-Finale war ja auch deshalb vom Verlauf wie gemalt, weil so ziemlich jeder erwartet hat, dass Martinez 10 Tage später seinen Abschied verkündet. Gefühlt war bereits alles für den krönenden Abschied angerichtet und deshalb für viele seltsam, dass Martinez nach Ende des Transferfenster doch noch in München war..
Das war halt jetzt ein Abschied auf Raten, sportlich spielte er seit Oktober ja überhaupt keine Rolle mehr (5x Startelf..), war im Prinzip nur mehr auf dem Papier etwas in Bezug auf die "Kaderbreite" während sich Flick eigentlich (besonders nach dem Abgang von Thiago) schon direkten Ersatz bzw. Verstärkungen erwartete. Der Verbleib von Martinez war aus dieser Sicht sicher schon eine kleine Enttäuschung.
Bei Alaba und Boateng war es halt anders, weil sie Schlüsselspieler für Flick waren: im Sommer 2020 war ja auch von Seite der Vereinsführung angedacht, dass Flick "eine Ära prägen" sollte. Und viele hatten halt erwartet, dass der Mann der "prägen" sollte, diese Rolle dann auch einnehmen kann. Und Flick hat auch aktiv und öffentlich z.B. mindestens 10x gesagt, dass Alaba für ihn das Herzstück der Mannschaft ist und absoluter Wunschspieler und auch bei Boateng hat er mehrmals klargemacht, dass er für ihn absoluter und unumstrittener Leistungsträger in der Abwehr ist.
Ich denke, Flick will mit seinen öffentlichen Aussagen ("Laudatio") zu den beiden nochmal betonen, dass es eben kein guter Ansatz ist, demjenigen der "eine Ära prägen" bzw. über Jahre regelmäßig Meisterstücke in Reihe abliefern soll gleichzeitig die Fundamente seines Konzepts abzugraben. Denn die beiden Spieler gehörten zu den Säulen seiner Spielidee bzw. zur Achse auf dem Platz: Das ist jetzt im Fußballgeschäft nicht total ungewöhnlich, man hört ja relativ oft davon, dass Verein und Trainer ihre Zusammenarbeit wegen "Auffassungsunterschieden" beenden. Deshalb ist mMn auch nachvollziehbar, dass Flick seine Entscheidung den FC Bayern zu verlassen bereits zu einem Zeitpunkt traf, als klar wurde, dass Alaba und Boateng nicht verlängert werden - also noch einige Wochen bevor Löw überhaupt seinen Rückzug angekündigt hat.
Die Personalentscheidungen zu Alaba und Boateng hatten mMn eben relativ großen Einfluss auf die Vorkommnisse und nachdem Flick wohl nicht noch deutlicher direkte Kritik am Verein üben kann, wählt er eben den Weg, diese beiden Spieler nochmal überschwänglicher zu loben und ihren Wert herauszuheben.
Da bleibt dann für Martinez auch relativ wenig Platz für eine größere Erwähnung..
Nachvollziehbare Argumentation.
Bin mir aber dennoch relativ sicher, dass bereits einige Leute vorab Bescheid wussten von Löws Entscheidung und auch Flick das erfahren hat. Ist ja keine Neuigkeit, dass er sehr gerne auch Nationaltrainer wäre
Naja, mir ist das zu sehr um die Ecke gedacht. Jmd. will etwas betonen, wählt dann aber ne Kommunikationsform, die nur mit recht viel Fantasie so interpretierbar ist? Ne...
Flick hält doch in jeder PK eine Laudatio über irgendjemanden.
Sei es seine eigene Arbeit, den Staff, das Team, die Erfolge, die Zusammenarbeit mit allen (außer der Führung) oder zuletzt Marco Reus.
Mir fallen da spontan noch welche über Mario Götze, Emre Can, Timo Werner und diverse Trainer ein.
23.05.2021 - 03:33 Uhr
Wenigstens hat er sich auch beim Verein bedankt. Ich dachte kurz, da käme gar nichts in der Richtung. Immer nur Mannschaft, Mannschaft, Mannschaft... kurz hat er sogar nur von den 11 Spielern gesprochen und dann noch die Kurve bekommen.
Beim DFB sage ich ihm keine lange Amtszeit voraus. Das wird schief gehen, weil man bei den Nationalmannschaften viel vorsichtiger agieren muss. In sehr wenigen Spielen kann man so viel verlieren. Frankreich hat mit einer Mauer-/Kontertaktik die letzte WM gewonnen. Wenn Flicks einzige Philosophie Harakiri ist, dann wird er keinen einzigen Titel gewinnen. Für mich ist Flick der Platzhalter für Klopp.
Aber vielleicht überrascht er mich auch und er findet eine Spielweise, die zur Mannschaft und zu der Aufgabe passt. In der Bundesliga sind es 44 Gegentore in 34 Spielen geworden!
Wir wurden mal 2. hinter Wolfsburg mit 42 Gegentoren. Das war 2008/2009 ^^ Aber natürlich haben wir mit 99 Treffern offensiv auch geglänzt. Das gehört auch zur Wahrheit dazu.
Beim DFB sage ich ihm keine lange Amtszeit voraus. Das wird schief gehen, weil man bei den Nationalmannschaften viel vorsichtiger agieren muss. In sehr wenigen Spielen kann man so viel verlieren. Frankreich hat mit einer Mauer-/Kontertaktik die letzte WM gewonnen. Wenn Flicks einzige Philosophie Harakiri ist, dann wird er keinen einzigen Titel gewinnen. Für mich ist Flick der Platzhalter für Klopp.
Aber vielleicht überrascht er mich auch und er findet eine Spielweise, die zur Mannschaft und zu der Aufgabe passt. In der Bundesliga sind es 44 Gegentore in 34 Spielen geworden!
Wir wurden mal 2. hinter Wolfsburg mit 42 Gegentoren. Das war 2008/2009 ^^ Aber natürlich haben wir mit 99 Treffern offensiv auch geglänzt. Das gehört auch zur Wahrheit dazu.
23.05.2021 - 10:11 Uhr
Als Flick hier übernommen hat, war die Mannschaft ein Scherbenhaufen. Man glaubte an Kovacs Fähigkeitenund stellte alles in Frage. Sogar ein Rekordeinkauf wurde getätigt, extra für den Kovac Fussball. Die Schnellen essen die Langsamen auf und der 100 km/h vergleich sind immer noch in meinen Ohren, riecht gefolgt vom WK Spieler Baumgärtlinger und die Hitze von unten.
Mit einem Kader, dem die Eignung für Grosses abgesprochen wurde, holte er das Triple. Boa, Goretzka, Alaba, Müller hatten einen Hoch, Thiago war der Beste Spieler des CL Turniers. Flick formte aus dem Fastflop Davies ein WK LV. Er förderte das Toptalent Musiala. Flick brachte in 2 Jahren, zwei Talente in die erste Mannschaft. Davor war jahrelang keine Jugendförderung vorhanden, sogar das Megatalent Sanches wurde verbrannt.
Der Verein hat Flick unheimlich viel zu verdanken. Auch Flick hat dem Verein und den Spielern viel zu verdanken. Es ehrt ihn, dass er nicht auf sein Millionengehalt pocht, sondern einfach geht, weil es eben nicht passt mit seinem Vorgesetzten und der Ausrichtung des Vereins.
Beim DFB hat er mehr Spielraum und keinen der ihn in die Aufstellung reinreden will. Als Bundestrainer wird er immer noch eine Nähe zum FC Bayern haben und immer ein willkommener Gast sein.
Danke und viel Glück beim DFB, Trainer! Waren schöne 18 Monate!
Mit einem Kader, dem die Eignung für Grosses abgesprochen wurde, holte er das Triple. Boa, Goretzka, Alaba, Müller hatten einen Hoch, Thiago war der Beste Spieler des CL Turniers. Flick formte aus dem Fastflop Davies ein WK LV. Er förderte das Toptalent Musiala. Flick brachte in 2 Jahren, zwei Talente in die erste Mannschaft. Davor war jahrelang keine Jugendförderung vorhanden, sogar das Megatalent Sanches wurde verbrannt.
Der Verein hat Flick unheimlich viel zu verdanken. Auch Flick hat dem Verein und den Spielern viel zu verdanken. Es ehrt ihn, dass er nicht auf sein Millionengehalt pocht, sondern einfach geht, weil es eben nicht passt mit seinem Vorgesetzten und der Ausrichtung des Vereins.
Beim DFB hat er mehr Spielraum und keinen der ihn in die Aufstellung reinreden will. Als Bundestrainer wird er immer noch eine Nähe zum FC Bayern haben und immer ein willkommener Gast sein.
Danke und viel Glück beim DFB, Trainer! Waren schöne 18 Monate!
23.05.2021 - 10:47 Uhr
Zitat von Kepce
Als Flick hier übernommen hat, war die Mannschaft ein Scherbenhaufen. Man glaubte an Kovacs Fähigkeitenund stellte alles in Frage. Sogar ein Rekordeinkauf wurde getätigt, extra für den Kovac Fussball. Die Schnellen essen die Langsamen auf und der 100 km/h vergleich sind immer noch in meinen Ohren, riecht gefolgt vom WK Spieler Baumgärtlinger und die Hitze von unten.
Mit einem Kader, dem die Eignung für Grosses abgesprochen wurde, holte er das Triple. Boa, Goretzka, Alaba, Müller hatten einen Hoch, Thiago war der Beste Spieler des CL Turniers. Flick formte aus dem Fastflop Davies ein WK LV. Er förderte das Toptalent Musiala. Flick brachte in 2 Jahren, zwei Talente in die erste Mannschaft. Davor war jahrelang keine Jugendförderung vorhanden, sogar das Megatalent Sanches wurde verbrannt.
Der Verein hat Flick unheimlich viel zu verdanken. Auch Flick hat dem Verein und den Spielern viel zu verdanken. Es ehrt ihn, dass er nicht auf sein Millionengehalt pocht, sondern einfach geht, weil es eben nicht passt mit seinem Vorgesetzten und der Ausrichtung des Vereins.
Beim DFB hat er mehr Spielraum und keinen der ihn in die Aufstellung reinreden will. Als Bundestrainer wird er immer noch eine Nähe zum FC Bayern haben und immer ein willkommener Gast sein.
Danke und viel Glück beim DFB, Trainer! Waren schöne 18 Monate!
Als Flick hier übernommen hat, war die Mannschaft ein Scherbenhaufen. Man glaubte an Kovacs Fähigkeitenund stellte alles in Frage. Sogar ein Rekordeinkauf wurde getätigt, extra für den Kovac Fussball. Die Schnellen essen die Langsamen auf und der 100 km/h vergleich sind immer noch in meinen Ohren, riecht gefolgt vom WK Spieler Baumgärtlinger und die Hitze von unten.
Mit einem Kader, dem die Eignung für Grosses abgesprochen wurde, holte er das Triple. Boa, Goretzka, Alaba, Müller hatten einen Hoch, Thiago war der Beste Spieler des CL Turniers. Flick formte aus dem Fastflop Davies ein WK LV. Er förderte das Toptalent Musiala. Flick brachte in 2 Jahren, zwei Talente in die erste Mannschaft. Davor war jahrelang keine Jugendförderung vorhanden, sogar das Megatalent Sanches wurde verbrannt.
Der Verein hat Flick unheimlich viel zu verdanken. Auch Flick hat dem Verein und den Spielern viel zu verdanken. Es ehrt ihn, dass er nicht auf sein Millionengehalt pocht, sondern einfach geht, weil es eben nicht passt mit seinem Vorgesetzten und der Ausrichtung des Vereins.
Beim DFB hat er mehr Spielraum und keinen der ihn in die Aufstellung reinreden will. Als Bundestrainer wird er immer noch eine Nähe zum FC Bayern haben und immer ein willkommener Gast sein.
Danke und viel Glück beim DFB, Trainer! Waren schöne 18 Monate!
Das liest sich wie eine Lobes- und Liebeshymne an Hansi Flick und meiner Meinung nach eine zu einseitige Sicht der Dinge.
Klar hat Flick im ersten halben Jahr, direkt nach Kovac, großes geleistet. Aber dieser war auch neben oder zumindest nach Klinsmann, der wohl schlechteste Bayern-Trainer ever. Da wundert es nicht, dass wenn ein anderer Trainer, wie eben Flick, dann das Zepter übernimmt, dass plötzlich alles besser funktioniert, auch weil die Spieler mehr an den Trainer glauben (taktisch wie auch menschlich) und der Kader an sich, wirklich besser war, als Kovac ihn darstellte. Und ja, Kovac war taktisch und menschlich mies, aber er hinterließ die Mannschaft, von der Fitness her, auf Top-Niveau, worauf Flick dann aufbauen konnte. Und Covid-19 hat dann noch sein übriges getan, damit dieser Triumphzug folgte. Hinzu kommt das Spielglück im CL-Endturnier, denn unsere Gegner ab dem Halbfinale, hatten genauso viele Torchancen und Hochkaräter wie wir, nur eben auch einen Chancenwucher, so wie wir heuer gegen PSG, weshalb wir aus der CL rausgeflogen sind.
Mann kann Flick in den Himmel loben, genauso gut aber auch viele Gegenargumente bringen und seinen Erfolg etwas relativieren. Zumal wir im zweiten Jahr unter Ihm, nicht Sattelfest waren, was auch die Gegentorflut belegt.
Die Top-Talente die er weiterentwickelt hat, waren keine vom Campus, sondern zugekaufte Top-Talente, im Übrigen eingetütet von einem gewissen Herrn Salihamidzic, von denen man erwarten konnte, dass Sie diesen Sprung machen (können).
Somit kann man auch in diesem Punkt der Talentförderung gegenteiliger Meinung sein. Schließlich gab es auch genügend Talente, die er nicht weiterentwickelt hat.
Und zu guter Letzt, ja, der Verein kann Ihm dankbar sein, für das Triple im letzten Sommer, aber wer war Hansi Flick davor? Er muss dem Verein auch mehr als Dankbar sein, dass er die Chance bekam, seine Karriere, im Herbst seines Schaffens, noch einmal so anzukurbeln. Und Schade ist es dann auch, wie er sich in 2021 dem Verein gegenüber verhalten hat, der Ihm so Großes ermöglicht hat. Er hinterlässt leider viel verbrannte Erde und sein Abschied war leider auch etwas unrühmlich, verglichen mit den tränenreichen Abschieden von Jupp und Pep. Und das hat er sich letztlich selber zuzuschreiben.
Trotzdem viel Erfolg beim DFB, auch wenn ich nicht daran glaube, dass er aus der N11 einen Titelanwärter, bei großen Turnieren, formen werden kann.
23.05.2021 - 10:55 Uhr
Hinter Pep der Trainer mit dem besten Punkteschnitt in der Buli ever. Bei mindestens 50 Einsätzen stehen beide auch deutlich über dem Rest. Pep führt diese Statistik einfach mal in Deutschland, England und Spanien an.
https://www.transfermarkt.de/bundesliga/erfolgreichetrainer/wettbewerb/L1/plus/?aktiveTrainer=&saisonIdVon=1963&saisonIdBis=2020&anzahl=50&group=
https://www.transfermarkt.de/bundesliga/erfolgreichetrainer/wettbewerb/L1/plus/?aktiveTrainer=&saisonIdVon=1963&saisonIdBis=2020&anzahl=50&group=
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Oomphfreak am 23.05.2021 um 11:20 Uhr bearbeitet
23.05.2021 - 11:04 Uhr
Zitat von BavarianGreek
Das liest sich wie eine Lobes- und Liebeshymne an Hansi Flick und meiner Meinung nach eine zu einseitige Sicht der Dinge.
Klar hat Flick im ersten halben Jahr, direkt nach Kovac, großes geleistet. Aber dieser war auch neben oder zumindest nach Klinsmann, der wohl schlechteste Bayern-Trainer ever. Da wundert es nicht, dass wenn ein anderer Trainer, wie eben Flick, dann das Zepter übernimmt, dass plötzlich alles besser funktioniert, auch weil die Spieler mehr an den Trainer glauben (taktisch wie auch menschlich) und der Kader an sich, wirklich besser war, als Kovac ihn darstellte. Und ja, Kovac war taktisch und menschlich mies, aber er hinterließ die Mannschaft, von der Fitness her, auf Top-Niveau, worauf Flick dann aufbauen konnte. Und Covid-19 hat dann noch sein übriges getan, damit dieser Triumphzug folgte. Hinzu kommt das Spielglück im CL-Endturnier, denn unsere Gegner ab dem Halbfinale, hatten genauso viele Torchancen und Hochkaräter wie wir, nur eben auch einen Chancenwucher, so wie wir heuer gegen PSG, weshalb wir aus der CL rausgeflogen sind.
Mann kann Flick in den Himmel loben, genauso gut aber auch viele Gegenargumente bringen und seinen Erfolg etwas relativieren. Zumal wir im zweiten Jahr unter Ihm, nicht Sattelfest waren, was auch die Gegentorflut belegt.
Die Top-Talente die er weiterentwickelt hat, waren keine vom Campus, sondern zugekaufte Top-Talente, im Übrigen eingetütet von einem gewissen Herrn Salihamidzic, von denen man erwarten konnte, dass Sie diesen Sprung machen (können).
Somit kann man auch in diesem Punkt der Talentförderung gegenteiliger Meinung sein. Schließlich gab es auch genügend Talente, die er nicht weiterentwickelt hat.
Und zu guter Letzt, ja, der Verein kann Ihm dankbar sein, für das Triple im letzten Sommer, aber wer war Hansi Flick davor? Er muss dem Verein auch mehr als Dankbar sein, dass er die Chance bekam, seine Karriere, im Herbst seines Schaffens, noch einmal so anzukurbeln. Und Schade ist es dann auch, wie er sich in 2021 dem Verein gegenüber verhalten hat, der Ihm so Großes ermöglicht hat. Er hinterlässt leider viel verbrannte Erde und sein Abschied war leider auch etwas unrühmlich, verglichen mit den tränenreichen Abschieden von Jupp und Pep. Und das hat er sich letztlich selber zuzuschreiben.
Trotzdem viel Erfolg beim DFB, auch wenn ich nicht daran glaube, dass er aus der N11 einen Titelanwärter, bei großen Turnieren, formen werden kann.
Zitat von Kepce
Als Flick hier übernommen hat, war die Mannschaft ein Scherbenhaufen. Man glaubte an Kovacs Fähigkeitenund stellte alles in Frage. Sogar ein Rekordeinkauf wurde getätigt, extra für den Kovac Fussball. Die Schnellen essen die Langsamen auf und der 100 km/h vergleich sind immer noch in meinen Ohren, riecht gefolgt vom WK Spieler Baumgärtlinger und die Hitze von unten.
Mit einem Kader, dem die Eignung für Grosses abgesprochen wurde, holte er das Triple. Boa, Goretzka, Alaba, Müller hatten einen Hoch, Thiago war der Beste Spieler des CL Turniers. Flick formte aus dem Fastflop Davies ein WK LV. Er förderte das Toptalent Musiala. Flick brachte in 2 Jahren, zwei Talente in die erste Mannschaft. Davor war jahrelang keine Jugendförderung vorhanden, sogar das Megatalent Sanches wurde verbrannt.
Der Verein hat Flick unheimlich viel zu verdanken. Auch Flick hat dem Verein und den Spielern viel zu verdanken. Es ehrt ihn, dass er nicht auf sein Millionengehalt pocht, sondern einfach geht, weil es eben nicht passt mit seinem Vorgesetzten und der Ausrichtung des Vereins.
Beim DFB hat er mehr Spielraum und keinen der ihn in die Aufstellung reinreden will. Als Bundestrainer wird er immer noch eine Nähe zum FC Bayern haben und immer ein willkommener Gast sein.
Danke und viel Glück beim DFB, Trainer! Waren schöne 18 Monate!
Als Flick hier übernommen hat, war die Mannschaft ein Scherbenhaufen. Man glaubte an Kovacs Fähigkeitenund stellte alles in Frage. Sogar ein Rekordeinkauf wurde getätigt, extra für den Kovac Fussball. Die Schnellen essen die Langsamen auf und der 100 km/h vergleich sind immer noch in meinen Ohren, riecht gefolgt vom WK Spieler Baumgärtlinger und die Hitze von unten.
Mit einem Kader, dem die Eignung für Grosses abgesprochen wurde, holte er das Triple. Boa, Goretzka, Alaba, Müller hatten einen Hoch, Thiago war der Beste Spieler des CL Turniers. Flick formte aus dem Fastflop Davies ein WK LV. Er förderte das Toptalent Musiala. Flick brachte in 2 Jahren, zwei Talente in die erste Mannschaft. Davor war jahrelang keine Jugendförderung vorhanden, sogar das Megatalent Sanches wurde verbrannt.
Der Verein hat Flick unheimlich viel zu verdanken. Auch Flick hat dem Verein und den Spielern viel zu verdanken. Es ehrt ihn, dass er nicht auf sein Millionengehalt pocht, sondern einfach geht, weil es eben nicht passt mit seinem Vorgesetzten und der Ausrichtung des Vereins.
Beim DFB hat er mehr Spielraum und keinen der ihn in die Aufstellung reinreden will. Als Bundestrainer wird er immer noch eine Nähe zum FC Bayern haben und immer ein willkommener Gast sein.
Danke und viel Glück beim DFB, Trainer! Waren schöne 18 Monate!
Das liest sich wie eine Lobes- und Liebeshymne an Hansi Flick und meiner Meinung nach eine zu einseitige Sicht der Dinge.
Klar hat Flick im ersten halben Jahr, direkt nach Kovac, großes geleistet. Aber dieser war auch neben oder zumindest nach Klinsmann, der wohl schlechteste Bayern-Trainer ever. Da wundert es nicht, dass wenn ein anderer Trainer, wie eben Flick, dann das Zepter übernimmt, dass plötzlich alles besser funktioniert, auch weil die Spieler mehr an den Trainer glauben (taktisch wie auch menschlich) und der Kader an sich, wirklich besser war, als Kovac ihn darstellte. Und ja, Kovac war taktisch und menschlich mies, aber er hinterließ die Mannschaft, von der Fitness her, auf Top-Niveau, worauf Flick dann aufbauen konnte. Und Covid-19 hat dann noch sein übriges getan, damit dieser Triumphzug folgte. Hinzu kommt das Spielglück im CL-Endturnier, denn unsere Gegner ab dem Halbfinale, hatten genauso viele Torchancen und Hochkaräter wie wir, nur eben auch einen Chancenwucher, so wie wir heuer gegen PSG, weshalb wir aus der CL rausgeflogen sind.
Mann kann Flick in den Himmel loben, genauso gut aber auch viele Gegenargumente bringen und seinen Erfolg etwas relativieren. Zumal wir im zweiten Jahr unter Ihm, nicht Sattelfest waren, was auch die Gegentorflut belegt.
Die Top-Talente die er weiterentwickelt hat, waren keine vom Campus, sondern zugekaufte Top-Talente, im Übrigen eingetütet von einem gewissen Herrn Salihamidzic, von denen man erwarten konnte, dass Sie diesen Sprung machen (können).
Somit kann man auch in diesem Punkt der Talentförderung gegenteiliger Meinung sein. Schließlich gab es auch genügend Talente, die er nicht weiterentwickelt hat.
Und zu guter Letzt, ja, der Verein kann Ihm dankbar sein, für das Triple im letzten Sommer, aber wer war Hansi Flick davor? Er muss dem Verein auch mehr als Dankbar sein, dass er die Chance bekam, seine Karriere, im Herbst seines Schaffens, noch einmal so anzukurbeln. Und Schade ist es dann auch, wie er sich in 2021 dem Verein gegenüber verhalten hat, der Ihm so Großes ermöglicht hat. Er hinterlässt leider viel verbrannte Erde und sein Abschied war leider auch etwas unrühmlich, verglichen mit den tränenreichen Abschieden von Jupp und Pep. Und das hat er sich letztlich selber zuzuschreiben.
Trotzdem viel Erfolg beim DFB, auch wenn ich nicht daran glaube, dass er aus der N11 einen Titelanwärter, bei großen Turnieren, formen werden kann.
So ein Quatsch. Man kann seinen Erfolg gar nicht relativieren, ist er doch neben Heynckes der erfolgreichste Trainer der Vereinsgeschichte. Wir haben nicht nur ein wenig besser gespielt, weil „die Spieler mehr an den Trainer glauben“. Wir haben schlicht den wohl spektakulärsten Fußball in der Vereinsgeschichte aber zumindest definitiv auf der Welt gespielt. Ich erinnere mal an das 8:0 gegen Barca, 7:1 gegen Chelsea über beide Spiele, 4:0 gegen Atletico (die übrigens spanischer Meister geworden sind). So ein dominantes Auftreten gegen Topclubs mit solchen Kantersiegen gibts selten.
Die zweite Saison war eine Delle, allerdings hat die Kaderqualität abgenommen, die Mannschaft war gnadenlos überspielt und ohne echte Vorbereitung. Trotz allem waren die Spiele in der Regel äußerst schön anzuschauen, Lewa hat einen Rekord für die Ewigkeit geknackt.
Man mag von Flicks Abschied halten was man will, aber der Mann hat hier spektakuläres geschaffen. Kritik in der B-Note ist vor allem nach seinem Abschied unglaublich kleinkariert.
23.05.2021 - 11:09 Uhr
Zitat von BavarianGreek
Das liest sich wie eine Lobes- und Liebeshymne an Hansi Flick und meiner Meinung nach eine zu einseitige Sicht der Dinge.
Klar hat Flick im ersten halben Jahr, direkt nach Kovac, großes geleistet. Aber dieser war auch neben oder zumindest nach Klinsmann, der wohl schlechteste Bayern-Trainer ever. Da wundert es nicht, dass wenn ein anderer Trainer, wie eben Flick, dann das Zepter übernimmt, dass plötzlich alles besser funktioniert, auch weil die Spieler mehr an den Trainer glauben (taktisch wie auch menschlich) und der Kader an sich, wirklich besser war, als Kovac ihn darstellte. Und ja, Kovac war taktisch und menschlich mies, aber er hinterließ die Mannschaft, von der Fitness her, auf Top-Niveau, worauf Flick dann aufbauen konnte. Und Covid-19 hat dann noch sein übriges getan, damit dieser Triumphzug folgte. Hinzu kommt das Spielglück im CL-Endturnier, denn unsere Gegner ab dem Halbfinale, hatten genauso viele Torchancen und Hochkaräter wie wir, nur eben auch einen Chancenwucher, so wie wir heuer gegen PSG, weshalb wir aus der CL rausgeflogen sind.
Mann kann Flick in den Himmel loben, genauso gut aber auch viele Gegenargumente bringen und seinen Erfolg etwas relativieren. Zumal wir im zweiten Jahr unter Ihm, nicht Sattelfest waren, was auch die Gegentorflut belegt.
Die Top-Talente die er weiterentwickelt hat, waren keine vom Campus, sondern zugekaufte Top-Talente, im Übrigen eingetütet von einem gewissen Herrn Salihamidzic, von denen man erwarten konnte, dass Sie diesen Sprung machen (können).
Somit kann man auch in diesem Punkt der Talentförderung gegenteiliger Meinung sein. Schließlich gab es auch genügend Talente, die er nicht weiterentwickelt hat.
Und zu guter Letzt, ja, der Verein kann Ihm dankbar sein, für das Triple im letzten Sommer, aber wer war Hansi Flick davor? Er muss dem Verein auch mehr als Dankbar sein, dass er die Chance bekam, seine Karriere, im Herbst seines Schaffens, noch einmal so anzukurbeln. Und Schade ist es dann auch, wie er sich in 2021 dem Verein gegenüber verhalten hat, der Ihm so Großes ermöglicht hat. Er hinterlässt leider viel verbrannte Erde und sein Abschied war leider auch etwas unrühmlich, verglichen mit den tränenreichen Abschieden von Jupp und Pep. Und das hat er sich letztlich selber zuzuschreiben.
Trotzdem viel Erfolg beim DFB, auch wenn ich nicht daran glaube, dass er aus der N11 einen Titelanwärter, bei großen Turnieren, formen werden kann.
Zitat von Kepce
Als Flick hier übernommen hat, war die Mannschaft ein Scherbenhaufen. Man glaubte an Kovacs Fähigkeitenund stellte alles in Frage. Sogar ein Rekordeinkauf wurde getätigt, extra für den Kovac Fussball. Die Schnellen essen die Langsamen auf und der 100 km/h vergleich sind immer noch in meinen Ohren, riecht gefolgt vom WK Spieler Baumgärtlinger und die Hitze von unten.
Mit einem Kader, dem die Eignung für Grosses abgesprochen wurde, holte er das Triple. Boa, Goretzka, Alaba, Müller hatten einen Hoch, Thiago war der Beste Spieler des CL Turniers. Flick formte aus dem Fastflop Davies ein WK LV. Er förderte das Toptalent Musiala. Flick brachte in 2 Jahren, zwei Talente in die erste Mannschaft. Davor war jahrelang keine Jugendförderung vorhanden, sogar das Megatalent Sanches wurde verbrannt.
Der Verein hat Flick unheimlich viel zu verdanken. Auch Flick hat dem Verein und den Spielern viel zu verdanken. Es ehrt ihn, dass er nicht auf sein Millionengehalt pocht, sondern einfach geht, weil es eben nicht passt mit seinem Vorgesetzten und der Ausrichtung des Vereins.
Beim DFB hat er mehr Spielraum und keinen der ihn in die Aufstellung reinreden will. Als Bundestrainer wird er immer noch eine Nähe zum FC Bayern haben und immer ein willkommener Gast sein.
Danke und viel Glück beim DFB, Trainer! Waren schöne 18 Monate!
Als Flick hier übernommen hat, war die Mannschaft ein Scherbenhaufen. Man glaubte an Kovacs Fähigkeitenund stellte alles in Frage. Sogar ein Rekordeinkauf wurde getätigt, extra für den Kovac Fussball. Die Schnellen essen die Langsamen auf und der 100 km/h vergleich sind immer noch in meinen Ohren, riecht gefolgt vom WK Spieler Baumgärtlinger und die Hitze von unten.
Mit einem Kader, dem die Eignung für Grosses abgesprochen wurde, holte er das Triple. Boa, Goretzka, Alaba, Müller hatten einen Hoch, Thiago war der Beste Spieler des CL Turniers. Flick formte aus dem Fastflop Davies ein WK LV. Er förderte das Toptalent Musiala. Flick brachte in 2 Jahren, zwei Talente in die erste Mannschaft. Davor war jahrelang keine Jugendförderung vorhanden, sogar das Megatalent Sanches wurde verbrannt.
Der Verein hat Flick unheimlich viel zu verdanken. Auch Flick hat dem Verein und den Spielern viel zu verdanken. Es ehrt ihn, dass er nicht auf sein Millionengehalt pocht, sondern einfach geht, weil es eben nicht passt mit seinem Vorgesetzten und der Ausrichtung des Vereins.
Beim DFB hat er mehr Spielraum und keinen der ihn in die Aufstellung reinreden will. Als Bundestrainer wird er immer noch eine Nähe zum FC Bayern haben und immer ein willkommener Gast sein.
Danke und viel Glück beim DFB, Trainer! Waren schöne 18 Monate!
Das liest sich wie eine Lobes- und Liebeshymne an Hansi Flick und meiner Meinung nach eine zu einseitige Sicht der Dinge.
Klar hat Flick im ersten halben Jahr, direkt nach Kovac, großes geleistet. Aber dieser war auch neben oder zumindest nach Klinsmann, der wohl schlechteste Bayern-Trainer ever. Da wundert es nicht, dass wenn ein anderer Trainer, wie eben Flick, dann das Zepter übernimmt, dass plötzlich alles besser funktioniert, auch weil die Spieler mehr an den Trainer glauben (taktisch wie auch menschlich) und der Kader an sich, wirklich besser war, als Kovac ihn darstellte. Und ja, Kovac war taktisch und menschlich mies, aber er hinterließ die Mannschaft, von der Fitness her, auf Top-Niveau, worauf Flick dann aufbauen konnte. Und Covid-19 hat dann noch sein übriges getan, damit dieser Triumphzug folgte. Hinzu kommt das Spielglück im CL-Endturnier, denn unsere Gegner ab dem Halbfinale, hatten genauso viele Torchancen und Hochkaräter wie wir, nur eben auch einen Chancenwucher, so wie wir heuer gegen PSG, weshalb wir aus der CL rausgeflogen sind.
Mann kann Flick in den Himmel loben, genauso gut aber auch viele Gegenargumente bringen und seinen Erfolg etwas relativieren. Zumal wir im zweiten Jahr unter Ihm, nicht Sattelfest waren, was auch die Gegentorflut belegt.
Die Top-Talente die er weiterentwickelt hat, waren keine vom Campus, sondern zugekaufte Top-Talente, im Übrigen eingetütet von einem gewissen Herrn Salihamidzic, von denen man erwarten konnte, dass Sie diesen Sprung machen (können).
Somit kann man auch in diesem Punkt der Talentförderung gegenteiliger Meinung sein. Schließlich gab es auch genügend Talente, die er nicht weiterentwickelt hat.
Und zu guter Letzt, ja, der Verein kann Ihm dankbar sein, für das Triple im letzten Sommer, aber wer war Hansi Flick davor? Er muss dem Verein auch mehr als Dankbar sein, dass er die Chance bekam, seine Karriere, im Herbst seines Schaffens, noch einmal so anzukurbeln. Und Schade ist es dann auch, wie er sich in 2021 dem Verein gegenüber verhalten hat, der Ihm so Großes ermöglicht hat. Er hinterlässt leider viel verbrannte Erde und sein Abschied war leider auch etwas unrühmlich, verglichen mit den tränenreichen Abschieden von Jupp und Pep. Und das hat er sich letztlich selber zuzuschreiben.
Trotzdem viel Erfolg beim DFB, auch wenn ich nicht daran glaube, dass er aus der N11 einen Titelanwärter, bei großen Turnieren, formen werden kann.
Du relativierst zwar m.E. zu Recht in dem Sinne, dass Flick auch Fehler gemacht hat. Aber unter der Nebenbedingung, dass von UH noch mitregiert wird und ein "Sportdirektor" wie Salihamidzic hier mitmischt, war es dennoch eine überragende Leistung. Siehe: Kovac-Ära mit UH und HS und dem Kader an Bord (nicht nur das Double, das eine Willensleistung sondergleich gewesen ist) und UH, HS und demselben Kader bei Flick.
Das sind bei allen Kritikpunkten absolute Welten. Aus einem bedauernswerten Underdog-FCB mit der erschütterndsten aller Leistungen der vergangenen 10 Jahre gg. Liverpool, die kein Zufall war, wurde zeitweise eine der weltbesten Mannschaften. Mit Glück und Können. Ohne Glück geht wenig.
Dass auch Flick sich den UH und HS-Fehlentscheidungen teils anschließt, da bin ich bei Dir (sofern Du es so meinst), also beispielsweise Kimmich als 6er. Uuups, Bayern defensiv so instabil wie seit über 20 Jahren nicht mehr. In einem Klub, bei dem Pep Mittelfeldkontrolle geradezu predigte. Kimmich und Mittelfeldkontrolle ist ein Widerspruch in sich. Kimmich hat ohne jeden Zweifel erhebliche Stärken, wie wir alle wissen. Aber nicht auf der 6. Hat ja auch keinerlei Kontrolle auf der 2 gehabt, was seinen eigenen Rückraum betrifft. Wäre für mich ein 8er oder ähnlich. Aber: alle, die darauf verweisen, dass ja auch Flick auf das Duo Kimmich Goretzka gesetzt hat, haben m.E. Recht. Das hat Thiago erkannt. Insofern ist Flick diesbezüglich genauso schuldig wie UH und HS.
Auch hätte Flick schon im November sagen sollen, dass er gehen möchte. Kurz, nachdem er gesehen hat, was HS da angeschleppt hat. Roca. Sarr (ja, der Sportvorstand führt sämtliche Verhandlungen und unterzeichnete die Verträge und ist der Verantwortliche), Douglas, der noch nicht mal mehr zur Meisterfeier mit ertragen wird, Chopo-Mouting (zwei Zufallstore gegen PSG helfen nichts, das ist auch kein 1b-Mittelstürmer, sondern ein Maskottchen oder als schlechterer Musiala im offensiven Mittelfeld, da wäre er ok), vorher Odriozola. Das passt alles vorne und hinten nicht. Auch der Davies-Treffer und die Hoffnung auf Musiala täuschen natürlich über nichts hinweg. Die "Planung" mit Fein im Sommer 2020 haben hier offenbar die meisten vergessen. Der hat es zu Recht noch nicht einmal durch die Vorbereitung geschafft. Zirkzee, der genauso Zufallstreffer gemacht hat wie Chopo als "Hoffnung"? Sieb. Scott. Arp. Das ist so viel Gießkanne wie Felix Magath. Nicht gut, nicht schlecht. Lotto. Vielleicht hilfts am Ende. Wir werden sehen.
Flick hatte seine Zeit hier und extrem viel geholt und geleistet, auch mit viel Glück. Denke aber dennoch, dass Nagelsmann langfristig die Wahrscheinlichkeit erhöht, erfolgreich zu sein. Das ist richtig.
23.05.2021 - 12:53 Uhr
Zitat von Wiesenlooser
So ein Quatsch. Man kann seinen Erfolg gar nicht relativieren, ist er doch neben Heynckes der erfolgreichste Trainer der Vereinsgeschichte. Wir haben nicht nur ein wenig besser gespielt, weil „die Spieler mehr an den Trainer glauben“. Wir haben schlicht den wohl spektakulärsten Fußball in der Vereinsgeschichte aber zumindest definitiv auf der Welt gespielt. Ich erinnere mal an das 8:0 gegen Barca, 7:1 gegen Chelsea über beide Spiele, 4:0 gegen Atletico (die übrigens spanischer Meister geworden sind). So ein dominantes Auftreten gegen Topclubs mit solchen Kantersiegen gibts selten.
Die zweite Saison war eine Delle, allerdings hat die Kaderqualität abgenommen, die Mannschaft war gnadenlos überspielt und ohne echte Vorbereitung. Trotz allem waren die Spiele in der Regel äußerst schön anzuschauen, Lewa hat einen Rekord für die Ewigkeit geknackt.
Man mag von Flicks Abschied halten was man will, aber der Mann hat hier spektakuläres geschaffen. Kritik in der B-Note ist vor allem nach seinem Abschied unglaublich kleinkariert.
Zitat von BavarianGreek
Das liest sich wie eine Lobes- und Liebeshymne an Hansi Flick und meiner Meinung nach eine zu einseitige Sicht der Dinge.
Klar hat Flick im ersten halben Jahr, direkt nach Kovac, großes geleistet. Aber dieser war auch neben oder zumindest nach Klinsmann, der wohl schlechteste Bayern-Trainer ever. Da wundert es nicht, dass wenn ein anderer Trainer, wie eben Flick, dann das Zepter übernimmt, dass plötzlich alles besser funktioniert, auch weil die Spieler mehr an den Trainer glauben (taktisch wie auch menschlich) und der Kader an sich, wirklich besser war, als Kovac ihn darstellte. Und ja, Kovac war taktisch und menschlich mies, aber er hinterließ die Mannschaft, von der Fitness her, auf Top-Niveau, worauf Flick dann aufbauen konnte. Und Covid-19 hat dann noch sein übriges getan, damit dieser Triumphzug folgte. Hinzu kommt das Spielglück im CL-Endturnier, denn unsere Gegner ab dem Halbfinale, hatten genauso viele Torchancen und Hochkaräter wie wir, nur eben auch einen Chancenwucher, so wie wir heuer gegen PSG, weshalb wir aus der CL rausgeflogen sind.
Mann kann Flick in den Himmel loben, genauso gut aber auch viele Gegenargumente bringen und seinen Erfolg etwas relativieren. Zumal wir im zweiten Jahr unter Ihm, nicht Sattelfest waren, was auch die Gegentorflut belegt.
Die Top-Talente die er weiterentwickelt hat, waren keine vom Campus, sondern zugekaufte Top-Talente, im Übrigen eingetütet von einem gewissen Herrn Salihamidzic, von denen man erwarten konnte, dass Sie diesen Sprung machen (können).
Somit kann man auch in diesem Punkt der Talentförderung gegenteiliger Meinung sein. Schließlich gab es auch genügend Talente, die er nicht weiterentwickelt hat.
Und zu guter Letzt, ja, der Verein kann Ihm dankbar sein, für das Triple im letzten Sommer, aber wer war Hansi Flick davor? Er muss dem Verein auch mehr als Dankbar sein, dass er die Chance bekam, seine Karriere, im Herbst seines Schaffens, noch einmal so anzukurbeln. Und Schade ist es dann auch, wie er sich in 2021 dem Verein gegenüber verhalten hat, der Ihm so Großes ermöglicht hat. Er hinterlässt leider viel verbrannte Erde und sein Abschied war leider auch etwas unrühmlich, verglichen mit den tränenreichen Abschieden von Jupp und Pep. Und das hat er sich letztlich selber zuzuschreiben.
Trotzdem viel Erfolg beim DFB, auch wenn ich nicht daran glaube, dass er aus der N11 einen Titelanwärter, bei großen Turnieren, formen werden kann.
Zitat von Kepce
Als Flick hier übernommen hat, war die Mannschaft ein Scherbenhaufen. Man glaubte an Kovacs Fähigkeitenund stellte alles in Frage. Sogar ein Rekordeinkauf wurde getätigt, extra für den Kovac Fussball. Die Schnellen essen die Langsamen auf und der 100 km/h vergleich sind immer noch in meinen Ohren, riecht gefolgt vom WK Spieler Baumgärtlinger und die Hitze von unten.
Mit einem Kader, dem die Eignung für Grosses abgesprochen wurde, holte er das Triple. Boa, Goretzka, Alaba, Müller hatten einen Hoch, Thiago war der Beste Spieler des CL Turniers. Flick formte aus dem Fastflop Davies ein WK LV. Er förderte das Toptalent Musiala. Flick brachte in 2 Jahren, zwei Talente in die erste Mannschaft. Davor war jahrelang keine Jugendförderung vorhanden, sogar das Megatalent Sanches wurde verbrannt.
Der Verein hat Flick unheimlich viel zu verdanken. Auch Flick hat dem Verein und den Spielern viel zu verdanken. Es ehrt ihn, dass er nicht auf sein Millionengehalt pocht, sondern einfach geht, weil es eben nicht passt mit seinem Vorgesetzten und der Ausrichtung des Vereins.
Beim DFB hat er mehr Spielraum und keinen der ihn in die Aufstellung reinreden will. Als Bundestrainer wird er immer noch eine Nähe zum FC Bayern haben und immer ein willkommener Gast sein.
Danke und viel Glück beim DFB, Trainer! Waren schöne 18 Monate!
Als Flick hier übernommen hat, war die Mannschaft ein Scherbenhaufen. Man glaubte an Kovacs Fähigkeitenund stellte alles in Frage. Sogar ein Rekordeinkauf wurde getätigt, extra für den Kovac Fussball. Die Schnellen essen die Langsamen auf und der 100 km/h vergleich sind immer noch in meinen Ohren, riecht gefolgt vom WK Spieler Baumgärtlinger und die Hitze von unten.
Mit einem Kader, dem die Eignung für Grosses abgesprochen wurde, holte er das Triple. Boa, Goretzka, Alaba, Müller hatten einen Hoch, Thiago war der Beste Spieler des CL Turniers. Flick formte aus dem Fastflop Davies ein WK LV. Er förderte das Toptalent Musiala. Flick brachte in 2 Jahren, zwei Talente in die erste Mannschaft. Davor war jahrelang keine Jugendförderung vorhanden, sogar das Megatalent Sanches wurde verbrannt.
Der Verein hat Flick unheimlich viel zu verdanken. Auch Flick hat dem Verein und den Spielern viel zu verdanken. Es ehrt ihn, dass er nicht auf sein Millionengehalt pocht, sondern einfach geht, weil es eben nicht passt mit seinem Vorgesetzten und der Ausrichtung des Vereins.
Beim DFB hat er mehr Spielraum und keinen der ihn in die Aufstellung reinreden will. Als Bundestrainer wird er immer noch eine Nähe zum FC Bayern haben und immer ein willkommener Gast sein.
Danke und viel Glück beim DFB, Trainer! Waren schöne 18 Monate!
Das liest sich wie eine Lobes- und Liebeshymne an Hansi Flick und meiner Meinung nach eine zu einseitige Sicht der Dinge.
Klar hat Flick im ersten halben Jahr, direkt nach Kovac, großes geleistet. Aber dieser war auch neben oder zumindest nach Klinsmann, der wohl schlechteste Bayern-Trainer ever. Da wundert es nicht, dass wenn ein anderer Trainer, wie eben Flick, dann das Zepter übernimmt, dass plötzlich alles besser funktioniert, auch weil die Spieler mehr an den Trainer glauben (taktisch wie auch menschlich) und der Kader an sich, wirklich besser war, als Kovac ihn darstellte. Und ja, Kovac war taktisch und menschlich mies, aber er hinterließ die Mannschaft, von der Fitness her, auf Top-Niveau, worauf Flick dann aufbauen konnte. Und Covid-19 hat dann noch sein übriges getan, damit dieser Triumphzug folgte. Hinzu kommt das Spielglück im CL-Endturnier, denn unsere Gegner ab dem Halbfinale, hatten genauso viele Torchancen und Hochkaräter wie wir, nur eben auch einen Chancenwucher, so wie wir heuer gegen PSG, weshalb wir aus der CL rausgeflogen sind.
Mann kann Flick in den Himmel loben, genauso gut aber auch viele Gegenargumente bringen und seinen Erfolg etwas relativieren. Zumal wir im zweiten Jahr unter Ihm, nicht Sattelfest waren, was auch die Gegentorflut belegt.
Die Top-Talente die er weiterentwickelt hat, waren keine vom Campus, sondern zugekaufte Top-Talente, im Übrigen eingetütet von einem gewissen Herrn Salihamidzic, von denen man erwarten konnte, dass Sie diesen Sprung machen (können).
Somit kann man auch in diesem Punkt der Talentförderung gegenteiliger Meinung sein. Schließlich gab es auch genügend Talente, die er nicht weiterentwickelt hat.
Und zu guter Letzt, ja, der Verein kann Ihm dankbar sein, für das Triple im letzten Sommer, aber wer war Hansi Flick davor? Er muss dem Verein auch mehr als Dankbar sein, dass er die Chance bekam, seine Karriere, im Herbst seines Schaffens, noch einmal so anzukurbeln. Und Schade ist es dann auch, wie er sich in 2021 dem Verein gegenüber verhalten hat, der Ihm so Großes ermöglicht hat. Er hinterlässt leider viel verbrannte Erde und sein Abschied war leider auch etwas unrühmlich, verglichen mit den tränenreichen Abschieden von Jupp und Pep. Und das hat er sich letztlich selber zuzuschreiben.
Trotzdem viel Erfolg beim DFB, auch wenn ich nicht daran glaube, dass er aus der N11 einen Titelanwärter, bei großen Turnieren, formen werden kann.
So ein Quatsch. Man kann seinen Erfolg gar nicht relativieren, ist er doch neben Heynckes der erfolgreichste Trainer der Vereinsgeschichte. Wir haben nicht nur ein wenig besser gespielt, weil „die Spieler mehr an den Trainer glauben“. Wir haben schlicht den wohl spektakulärsten Fußball in der Vereinsgeschichte aber zumindest definitiv auf der Welt gespielt. Ich erinnere mal an das 8:0 gegen Barca, 7:1 gegen Chelsea über beide Spiele, 4:0 gegen Atletico (die übrigens spanischer Meister geworden sind). So ein dominantes Auftreten gegen Topclubs mit solchen Kantersiegen gibts selten.
Die zweite Saison war eine Delle, allerdings hat die Kaderqualität abgenommen, die Mannschaft war gnadenlos überspielt und ohne echte Vorbereitung. Trotz allem waren die Spiele in der Regel äußerst schön anzuschauen, Lewa hat einen Rekord für die Ewigkeit geknackt.
Man mag von Flicks Abschied halten was man will, aber der Mann hat hier spektakuläres geschaffen. Kritik in der B-Note ist vor allem nach seinem Abschied unglaublich kleinkariert.
Wenn man die Ersatzspieler nie einsetzt, dann braucht man sich auch nicht wundern, wenn die Stammspieler überspielt sind. Choupo hat doch - als er aufgrund von Lewys Verletzung eingesetzt werden musste - gezeigt, dass wir auch im zweiten Anzug Qualität haben, wenn diesen Spielern eben auch mal Vertrauen entgegengebracht wird. Der Choupo aus der Rückrunde war dann doch auch deutlich besser als der aus der Hinrunde. Vielleicht hätten auch Sarr oder Roca uns mehr weiterhelfen können, wenn sie etwas mehr gefördert worden wären. Musiala war ja zwischendurch auch komplett raus. In der Hinsicht darf man Flick mMn durchaus auch hinterfragen.
Ebenfalls sehe ich es nicht so, dass man aufgrund der herausragenden Erfolge aus dem letzten Jahr die Leistungen in diesem Jahr sowie das Auftreten von Flick nicht kritisieren dürfte. Das ist allgemein eine komische Einstellung für ein Diskussionsforum.
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Deutschland 

