Diskussionsrunde

Frauen in Männermannschaften

07.08.2020 - 13:38 Uhr
Frauen in Männermannschaften |#11
12.08.2020 - 13:05 Uhr
Könnte nicht der tolle Rugby-Sport voran gehen? Er ist doch in allem (vor allem moralisch) dem schnöden Fußball überlegen.

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Auf jede schwierige Frage gibt es eine einfache Antwort, die meistens falsch ist.

Lookman = good man
Frauen in Männermannschaften |#12
12.08.2020 - 15:18 Uhr
All dieses sprachliche "gendern", political correctness, drittes Geschlecht und was weiß ich nicht noch alles wird langsam ziemlich aufgebauscht. Gibt ja auch sonst keine Probleme in unserer Gesellschaft... Gemischte Teams weil es dem Zeitgeist entspricht? Ist genau so unsinnig wie eine Frauenquote auf Führungsebenen. Wenn die Frauen das Zeug dazu haben sich mit Männern auf Augenhöhe zu messen (egal ob sportlich, oder beruflich), dann sollen sie auch ruhig die Möglichkeit dazu haben. Aber das künstlich einzuführen trotz offensichtlicher Unterlegenheit macht einfach keinen Sinn.

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Rot-Weiss Essen - SG Altenessen
WSF Mülheim - ASC Duisburg
Frauen in Männermannschaften |#13
13.08.2020 - 08:20 Uhr
Zitat von RugbyLeaguer


Das mögen interessante Beispiele sein. Nur waren dies keine gemischten Mannschaften.

Es geht darum, ob es in 10 Jahren keine reinen Männer bzw keine reine Frauenteams im Profifußball gibt.

Denkt man die momentane Tendenz weiter, wird dies der Fall sein. Auch wenn man sich das heute noch nicht vorstellen kann.

Die Anzahl der Feldspieler*innen wird auf 10 verkleinert oder auf 12 erhöht, so dass ein Team aus 6/5 Männern und 6/5 Frauen besteht.

Es wird zwar weiterhin eine körperliche "Unterlegenheit" bei Frauen gegenüber Männern geben, aber im technischen Bereich wird diese nicht so ausgeprägt sein.

Und wenn gemischte Teams zusammen trainieren, werden die Frauen auch "aufholen". Man sollte nicht den Status Quo einfach in die Zukunft übertragen. Es wird eine Weiterentwicklung geben.

Wenn ich die Gesellschaft sehe, und sehe in welche Richtung die Entwicklung geht, wird es, wenn immer möglich gemischte Teams geben.


Was ist mit Laufgeschwindigkeit, Schusskraft, Zweikampfstärke etc.? Selbst wenn man technisch tatsächlich auf dem gleichen Niveau wären, die Ballbehandlung unterscheidet sich trotzdem immens, auf Grund des Gewichts des Balles. Das geht bei den Männern entsprechend viel leichtfüßiger.
Die WM-Frauen können nicht mal gegen U16 Teams der Jungs mithalten, jetzt glaubst du man packt in 10J. evtl. 5 von solchen Spielerinnen, mit 5 Spielern zusammenpacken, also 2 Manschaftsteile zwischen denen zig Liga Klassen liegen würden?

In wessen Interesse sollte das sein? Der Männer? Der Zuschauer? Der Frauen, die keinen Frauenfußball mehr für sich hätten?
Sorry, das ist wohl eher die Utopie einzelner, völlig in einer Fanatasiewelt lebenden Individuen, die selbst wahrscheinlich gar kein Fußball spielen. Frauen mögen zwar noch höherem Gehalt fordern, aber ich habe von keinem gehört, dass sie sich mit Männern messen wollen.

Genau deswegen wird es auch in 100 Jahren nicht kommen.
Frauen in Männermannschaften |#14
13.08.2020 - 09:01 Uhr
Zitat von kebekus
Zitat von RugbyLeaguer

Das mögen interessante Beispiele sein. Nur waren dies keine gemischten Mannschaften.

Es geht darum, ob es in 10 Jahren keine reinen Männer bzw keine reine Frauenteams im Profifußball gibt.

Denkt man die momentane Tendenz weiter, wird dies der Fall sein. Auch wenn man sich das heute noch nicht vorstellen kann.

Die Anzahl der Feldspieler*innen wird auf 10 verkleinert oder auf 12 erhöht, so dass ein Team aus 6/5 Männern und 6/5 Frauen besteht.

Es wird zwar weiterhin eine körperliche "Unterlegenheit" bei Frauen gegenüber Männern geben, aber im technischen Bereich wird diese nicht so ausgeprägt sein.

Und wenn gemischte Teams zusammen trainieren, werden die Frauen auch "aufholen". Man sollte nicht den Status Quo einfach in die Zukunft übertragen. Es wird eine Weiterentwicklung geben.

Wenn ich die Gesellschaft sehe, und sehe in welche Richtung die Entwicklung geht, wird es, wenn immer möglich gemischte Teams geben.


Was ist mit Laufgeschwindigkeit, Schusskraft, Zweikampfstärke etc.? Selbst wenn man technisch tatsächlich auf dem gleichen Niveau wären, die Ballbehandlung unterscheidet sich trotzdem immens, auf Grund des Gewichts des Balles. Das geht bei den Männern entsprechend viel leichtfüßiger.
Die WM-Frauen können nicht mal gegen U16 Teams der Jungs mithalten, jetzt glaubst du man packt in 10J. evtl. 5 von solchen Spielerinnen, mit 5 Spielern zusammenpacken, also 2 Manschaftsteile zwischen denen zig Liga Klassen liegen würden?

In wessen Interesse sollte das sein? Der Männer? Der Zuschauer? Der Frauen, die keinen Frauenfußball mehr für sich hätten?
Sorry, das ist wohl eher die Utopie einzelner, völlig in einer Fanatasiewelt lebenden Individuen, die selbst wahrscheinlich gar kein Fußball spielen. Frauen mögen zwar noch höherem Gehalt fordern, aber ich habe von keinem gehört, dass sie sich mit Männern messen wollen.

Genau deswegen wird es auch in 100 Jahren nicht kommen.


Vorab: Was der rugby Fan schreibt ist wie immer einfach Quatsch.

Zu deinem letzten Absatz: Die ganze Diskussion entsteht doch eben nur durch den Fall, dass eine Frau gerne bei den Männern spielen möchte. Auf Amateurniveau. Das gesteht man ihr jetzt zu und damit sollte das Thema auch erstmal durch sein.
Frauen in Männermannschaften |#15
13.08.2020 - 10:07 Uhr
Zitat von GelsenHandy

Die ganze Diskussion entsteht doch eben nur durch den Fall, dass eine Frau gerne bei den Männern spielen möchte. Auf Amateurniveau. Das gesteht man ihr jetzt zu und damit sollte das Thema auch erstmal durch sein.

Was für mich diskussionswürdig ist, ist die Frage, warum man da überhaupt etwas "zugestehen" muss. Wenn eine Frau gut genug ist, um in einer Herrenmannschaft zu spielen, dann sollte eine Teilnahme selbstverständlich sein und nicht etwas, das man als Ausnahme zugestehen muss.
Einen grundsätzlichen Ausschluss, den man gelegentlich aussetzt, sollte es nicht geben. Die Frage stellt sich dann ja sowieso nicht oft.

Wir werden im Vorreitersport Rugby allerdings sicherlich bald gemischte Teams sehen.

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Frauen in Männermannschaften |#16
13.08.2020 - 21:39 Uhr
Zitat von Runaway
Zitat von GelsenHandy

Die ganze Diskussion entsteht doch eben nur durch den Fall, dass eine Frau gerne bei den Männern spielen möchte. Auf Amateurniveau. Das gesteht man ihr jetzt zu und damit sollte das Thema auch erstmal durch sein.

Was für mich diskussionswürdig ist, ist die Frage, warum man da überhaupt etwas "zugestehen" muss. Wenn eine Frau gut genug ist, um in einer Herrenmannschaft zu spielen, dann sollte eine Teilnahme selbstverständlich sein und nicht etwas, das man als Ausnahme zugestehen muss.
Einen grundsätzlichen Ausschluss, den man gelegentlich aussetzt, sollte es nicht geben. Die Frage stellt sich dann ja sowieso nicht oft.

Wir werden im Vorreitersport Rugby allerdings sicherlich bald gemischte Teams sehen.


Aber dann muss man ja die Grenzen in beide Richtungen öffnen oder nicht? Würde man konsequent Gleichberechtigung durchziehen müsste man die Trennung vollkommenen aufheben. In dem Fall spielen die besten deutschen Frauen maximal semiprofessionell in der Oberliga. Da ist es doch in dem Interesse aller die Trennung beizubehalten oder? Und wenn es die Trennung gibt, dann muss es auch Genehmigungen geben, wenn man sie übertreten möchte.

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Solange wir zusammen in der Kurve stehen, die Lieder sing´, die Fahnen weh´n...
solange wird die alte Dame nicht untergeh´n, weil wir zu ihr steh´n!
Frauen in Männermannschaften |#17
14.08.2020 - 00:39 Uhr
Männer- und Frauenfussball sind genau wie beim Tennis doch zwei verschiedenen Sportarten. Wer hätte beim Tennis Interesse daran, die Wettbewerbe zu mischen? Sicher nicht die Frauen, die dann nichts mehr verdienen würden, weil sie körperlich bedingt chancenlos sind. Das hat nichts mit Trainingsbedingungen zu tun. Beim Fussball ist es genauso. Das bedeutet aber natürlich nicht, dass die Spitzensportlerinnen weniger leisten. Sie sind Weltklasse in ihrer Sportart. Ziel können daher nicht gemischte Mannschaften sein, sondern Frauenfussball populärer machen - wie beispielsweise in der USA. Denn solange es kaum jemanden interessiert, gibt es keinen Grund für eine ähnliche Bezahlung.
Frauen in Männermannschaften |#18
14.08.2020 - 01:32 Uhr
Zitat von webmix

Männer- und Frauenfussball sind genau wie beim Tennis doch zwei verschiedenen Sportarten. Wer hätte beim Tennis Interesse daran, die Wettbewerbe zu mischen? Sicher nicht die Frauen, die dann nichts mehr verdienen würden, weil sie körperlich bedingt chancenlos sind. Das hat nichts mit Trainingsbedingungen zu tun. Beim Fussball ist es genauso. Das bedeutet aber natürlich nicht, dass die Spitzensportlerinnen weniger leisten. Sie sind Weltklasse in ihrer Sportart. Ziel können daher nicht gemischte Mannschaften sein, sondern Frauenfussball populärer machen - wie beispielsweise in der USA. Denn solange es kaum jemanden interessiert, gibt es keinen Grund für eine ähnliche Bezahlung.


es gibt im tennis doch längst einen mixed-wettbewerb

mannchaftssportarten die mixed-wettbewerbe anbieten sind neben tauziehen auch volleyball und basketball
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Noriswolf am 14.08.2020 um 01:35 Uhr bearbeitet
Frauen in Männermannschaften |#19
14.08.2020 - 02:00 Uhr
Zitat von Noriswolf

Zitat von webmix

Männer- und Frauenfussball sind genau wie beim Tennis doch zwei verschiedenen Sportarten. Wer hätte beim Tennis Interesse daran, die Wettbewerbe zu mischen? Sicher nicht die Frauen, die dann nichts mehr verdienen würden, weil sie körperlich bedingt chancenlos sind. Das hat nichts mit Trainingsbedingungen zu tun. Beim Fussball ist es genauso. Das bedeutet aber natürlich nicht, dass die Spitzensportlerinnen weniger leisten. Sie sind Weltklasse in ihrer Sportart. Ziel können daher nicht gemischte Mannschaften sein, sondern Frauenfussball populärer machen - wie beispielsweise in der USA. Denn solange es kaum jemanden interessiert, gibt es keinen Grund für eine ähnliche Bezahlung.


es gibt im tennis doch längst einen mixed-wettbewerb

mannchaftssportarten die mixed-wettbewerbe anbieten sind neben tauziehen auch volleyball und basketball


ja, und die Mixedwettbewerbe interessieren jedoch kaum jemanden u sind eher Spassveranstaltungen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von webmix am 14.08.2020 um 02:01 Uhr bearbeitet
Frauen in Männermannschaften |#20
14.08.2020 - 06:59 Uhr
Die Zahl derer, die von Mixed-Wettbewerben wissen, dürfte repräsentativ für das Interesse daran sein Zwinkernd

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