Finanzen
02.12.2019 - 16:18 Uhr
Zitat von Mediomatrici
Wenn man sich mal das Eigenkapital ansieht und die Verbindlichkeiten sind wir mit Greutther Fürth die einzigen Vereine die mit einem Plus dastehen
Wenn man sich mal das Eigenkapital ansieht und die Verbindlichkeiten sind wir mit Greutther Fürth die einzigen Vereine die mit einem Plus dastehen
Das ausgewiesene Eigenkapital ist bereits die Differenz aus dem, was die Vereine haben und dem, was die Vereine schulden. Demnach waren wir zum Zeitpunkt, zu dem die Bilanz erstellt wurde (1.7.2024 vermutlich) tatsächlich der eigenkapitalstärkste Verein in der Liga. Das erstaunt mich.
Beste Grüße
Lullaby
Zitat von Lullaby
Das ausgewiesene Eigenkapital ist bereits die Differenz aus dem, was die Vereine haben und dem, was die Vereine schulden. Demnach waren wir zum Zeitpunkt, zu dem die Bilanz erstellt wurde (1.7.2024 vermutlich) tatsächlich der eigenkapitalstärkste Verein in der Liga. Das erstaunt mich.
Beste Grüße
Lullaby
Das ausgewiesene Eigenkapital ist bereits die Differenz aus dem, was die Vereine haben und dem, was die Vereine schulden. Demnach waren wir zum Zeitpunkt, zu dem die Bilanz erstellt wurde (1.7.2024 vermutlich) tatsächlich der eigenkapitalstärkste Verein in der Liga. Das erstaunt mich.
Beste Grüße
Lullaby
Nach der Insolvenz waren keine Schulden mehr da. Die SPI hat Eigenkapital eingebracht, das nicht aufgebraucht wurde. Dazu die Pokaleinnehmen und das meist ausverkaufte Stadion.
Zitat von nordishLautrer
Wie ist denn das zu lesen? bei VW Wolfsburg steht 15 Millionen, bei den anderen Konzernclus steht in der gleichen Spalte ("Auf andere Gesellschafter entfallender Gewinn/Verlust") ein Minus von mehreren Millionen. Gleicht VW etwas aus oder sind das eher Gewinne für VW?
Hertha hat ein (Konzern)gewinn/(Konzern)verlust von −33.325 Millionen? Wie ist sowas möglich? 😳
Und zu uns:
- Wir haben im 2.-Liga-Vergleich ein sehr hohes Umlaufvermögen. Was bedeutet das?
- Wir haben das höchste Eigenkapital - was bedeutet das?
- Was sind Rechnungsabgrenzungsposten?
- Wir haben am 6. meisten für Spielerberater ausgegeben, wenn man Köln und Hamburg statt die Absteiger in den Vergleich mit einbezieht. Spiegelt die Ablösen wieder?
Vom Personalaufwand stehen wir auf Rang 7. Sportliches Ergebnis war auch 7. Platz.
Zitat von Klingenstaedter
Man sieht jedenfalls sehr schön, wie der VW-Konzern, bei dem es vor gar nicht allzu langer Zeit noch Forderungen gab, dass hier der Staat mit öffentlichen Geldern aushelfen solle, locker-flockig die über 15 Mio Verlust des VfL in eine schwarze Null verwandelt.
Man sieht jedenfalls sehr schön, wie der VW-Konzern, bei dem es vor gar nicht allzu langer Zeit noch Forderungen gab, dass hier der Staat mit öffentlichen Geldern aushelfen solle, locker-flockig die über 15 Mio Verlust des VfL in eine schwarze Null verwandelt.
Wie ist denn das zu lesen? bei VW Wolfsburg steht 15 Millionen, bei den anderen Konzernclus steht in der gleichen Spalte ("Auf andere Gesellschafter entfallender Gewinn/Verlust") ein Minus von mehreren Millionen. Gleicht VW etwas aus oder sind das eher Gewinne für VW?
Hertha hat ein (Konzern)gewinn/(Konzern)verlust von −33.325 Millionen? Wie ist sowas möglich? 😳
Und zu uns:
- Wir haben im 2.-Liga-Vergleich ein sehr hohes Umlaufvermögen. Was bedeutet das?
- Wir haben das höchste Eigenkapital - was bedeutet das?
- Was sind Rechnungsabgrenzungsposten?
- Wir haben am 6. meisten für Spielerberater ausgegeben, wenn man Köln und Hamburg statt die Absteiger in den Vergleich mit einbezieht. Spiegelt die Ablösen wieder?
Vom Personalaufwand stehen wir auf Rang 7. Sportliches Ergebnis war auch 7. Platz.
Ich versuche mal zu antworten.
Bzgl. Wolfsburg gehe ich davon aus, dass VW Verluste und Gewinne übernimmt. Da gibt es laut Handelsregister auch einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag, damit werden wohl auch Verluste übernommen.
Bzgl. Hertha ist der Kostenblock aus Abschreibungen (iW auf aktivierte Spielerwerte aus gezahlten Ablösesummen bzw. Handgeldern; mit Sicherheit gab es hier Sonderabschreibungen auf teure Bundesligastars, die man in Liga 2 nicht halten konnte), sonstigem betrieblichen Aufwand (d.h. grob gesagt allen Kosten außerhalb des Personalaufwands, d.h. Betriebskosten, Vertriebskosten, Verwaltungskosten, Reisekosten, Mietkosten, etc.) und dem Finanzergebnis (bedingt durch Zinsaufwendungen aus den 50 Mio.+ Verbindlichkeiten) ziemlich hoch. Da dies nach dem Abstieg die erste Saison in Liga 2 war hinken die Kosten wohl noch auf Bundesliganiveau hinterher, während die Umsätze schon auf 2.Liga-Niveau angekommen sind. Daher das dicke Minus, was aber bei der Hertha auch strukturell bedingt ist (hohe Verschuldung etc.).
Nun zu den Fragen bzgl. des FCKs:
Umlaufvermögen bezieht sich auf kurzfristige Forderungen, also z.B. gegenüber Sponsoren, gegenüber anderen Vereinen aus Spielerverkäufen, gegenüber DFB/DFL, gegenüber Pächtern von Stadionkiosken, etc., Vorratsvermögen (z.B. Fanartikel) und Barmittelbeständen, d.h. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten. Das hängt sicher an den hohen Umsätzen, vor allem aus der erfolgreichen DFB-Pokal-Teilnahme. Die höheren Einnahmen schlagen sich hier dann nieder (mehr Cash oder, falls noch nicht gezahlt, höhere Forderungen).
Eigenkapital wurde ja schon in einem Post über mir beantwortet. Da fließt natürlich auch das positive Ergebnis des Geschäftsjahres von knapp 5 Mio. mit ein.
Rechnungsabgrenzungsposten sind einfach formuliert Einnahmen oder Ausgaben, die ergebnistechnisch das folgende oder sogar spätere Geschäftsjahr(e) betreffen. Klassisches Beispiel man zahlt die Miete für das kommende Jahr schon im Voraus. Dann wird der Betrag zunächst als Rechnungsabgrenzungsposten verbucht und im Folgejahr aufgelöst und der Betrag entsprechend als Mietaufwand verbucht.
Ja und nein, die Ausgaben für Spielerberater spiegeln Ablösesummen/Gehälter/Handgelder wider, die man für neue Spieler zahlt bzw. gezahlt hat. Die Berater kassieren ja Provisionen, die i.d.R. ein Prozentsatz der Gehälter/Handgelder/Ablösesummen sind. Daher nicht nur Ablösesummen, sondern generell die Ausgaben für neue Spieler.
Meiner persönlichen Meinung nach, die ich wahrscheinlich exklusiv habe, sollte sich die dfl bzgl der Ausschüttung der tv Millionen anders aufstellen zwar nach Interesse an den Vereinen der Ligen.
Als Beispiel würde ich hoffenheim, Wolfsburg, Heidenheim, etc nennen.
Sportlich stehen die Vereine gut da und spielen erste Liga und bekommen auch gemäß Ranking entsprechend mehr tv Geld als z.b wir, Schalke, HSV, Nürnberg, Hannover etc, obwohl bundesweit das Interesse an genau diesen Vereinen eher verschwindend gering ist. Selbst in der Relegation waren z.b im heidenheimer Stadion noch sichtbar Plätze frei oder das für hoffenheim wichtige Spiel in Wolfsburg haben satte 400 Fans begleitet.
Dennoch bekommen solche Vereine aufgrund ihrer sportlichen Situation deutlich mehr Geld als „fanmagneten“.
Ich denke schon, dass es im Jahr 2025 schon technisch irgendwie möglich sein sollte, das individuelle medieninteresse an verein x ligaunabhängig zu bemessen und entsprechend in einer Ausschüttung zu berücksichtigen.
Klar, sportlich hat es z.b. graue Maus Wolfsburg oder hoffenheim in die Bundesliga geschaff und bekommt satte tv Ausschüttung, obwohl sie bundesweit eher wenig Interesse besitzen , aber medial ( tv, Fans, etc ) sind sie wohl eher Drittligist als bundesligist und sollten so auch entsprechend berücksichtigt werden.
Ist eine riskante Meinung, ich weiß, aberes geht da doch eher um das medieninteresse und nicht um die sportliche Leistung.
Wäre eine spannende Revolution, die bestimmt nicht bei allen gut ankommt. Wäre es denn wirklich gerecht?
Ich wäre diesbzgl dafür, dass man bzgl der Ausschüttung was ändert.
Als Beispiel würde ich hoffenheim, Wolfsburg, Heidenheim, etc nennen.
Sportlich stehen die Vereine gut da und spielen erste Liga und bekommen auch gemäß Ranking entsprechend mehr tv Geld als z.b wir, Schalke, HSV, Nürnberg, Hannover etc, obwohl bundesweit das Interesse an genau diesen Vereinen eher verschwindend gering ist. Selbst in der Relegation waren z.b im heidenheimer Stadion noch sichtbar Plätze frei oder das für hoffenheim wichtige Spiel in Wolfsburg haben satte 400 Fans begleitet.
Dennoch bekommen solche Vereine aufgrund ihrer sportlichen Situation deutlich mehr Geld als „fanmagneten“.
Ich denke schon, dass es im Jahr 2025 schon technisch irgendwie möglich sein sollte, das individuelle medieninteresse an verein x ligaunabhängig zu bemessen und entsprechend in einer Ausschüttung zu berücksichtigen.
Klar, sportlich hat es z.b. graue Maus Wolfsburg oder hoffenheim in die Bundesliga geschaff und bekommt satte tv Ausschüttung, obwohl sie bundesweit eher wenig Interesse besitzen , aber medial ( tv, Fans, etc ) sind sie wohl eher Drittligist als bundesligist und sollten so auch entsprechend berücksichtigt werden.
Ist eine riskante Meinung, ich weiß, aberes geht da doch eher um das medieninteresse und nicht um die sportliche Leistung.
Wäre eine spannende Revolution, die bestimmt nicht bei allen gut ankommt. Wäre es denn wirklich gerecht?
Ich wäre diesbzgl dafür, dass man bzgl der Ausschüttung was ändert.
Zitat von Roede_Orm
Meiner persönlichen Meinung nach, die ich wahrscheinlich exklusiv habe, sollte sich die dfl bzgl der Ausschüttung der tv Millionen anders aufstellen zwar nach Interesse an den Vereinen der Ligen.
Als Beispiel würde ich hoffenheim, Wolfsburg, Heidenheim, etc nennen.
Sportlich stehen die Vereine gut da und spielen erste Liga und bekommen auch gemäß Ranking entsprechend mehr tv Geld als z.b wir, Schalke, HSV, Nürnberg, Hannover etc, obwohl bundesweit das Interesse an genau diesen Vereinen eher verschwindend gering ist. Selbst in der Relegation waren z.b im heidenheimer Stadion noch sichtbar Plätze frei oder das für hoffenheim wichtige Spiel in Wolfsburg haben satte 400 Fans begleitet.
Dennoch bekommen solche Vereine aufgrund ihrer sportlichen Situation deutlich mehr Geld als „fanmagneten“.
Ich denke schon, dass es im Jahr 2025 schon technisch irgendwie möglich sein sollte, das individuelle medieninteresse an verein x ligaunabhängig zu bemessen und entsprechend in einer Ausschüttung zu berücksichtigen.
Klar, sportlich hat es z.b. graue Maus Wolfsburg oder hoffenheim in die Bundesliga geschaff und bekommt satte tv Ausschüttung, obwohl sie bundesweit eher wenig Interesse besitzen , aber medial ( tv, Fans, etc ) sind sie wohl eher Drittligist als bundesligist und sollten so auch entsprechend berücksichtigt werden.
Ist eine riskante Meinung, ich weiß, aberes geht da doch eher um das medieninteresse und nicht um die sportliche Leistung.
Wäre eine spannende Revolution, die bestimmt nicht bei allen gut ankommt. Wäre es denn wirklich gerecht?
Ich wäre diesbzgl dafür, dass man bzgl der Ausschüttung was ändert.
Meiner persönlichen Meinung nach, die ich wahrscheinlich exklusiv habe, sollte sich die dfl bzgl der Ausschüttung der tv Millionen anders aufstellen zwar nach Interesse an den Vereinen der Ligen.
Als Beispiel würde ich hoffenheim, Wolfsburg, Heidenheim, etc nennen.
Sportlich stehen die Vereine gut da und spielen erste Liga und bekommen auch gemäß Ranking entsprechend mehr tv Geld als z.b wir, Schalke, HSV, Nürnberg, Hannover etc, obwohl bundesweit das Interesse an genau diesen Vereinen eher verschwindend gering ist. Selbst in der Relegation waren z.b im heidenheimer Stadion noch sichtbar Plätze frei oder das für hoffenheim wichtige Spiel in Wolfsburg haben satte 400 Fans begleitet.
Dennoch bekommen solche Vereine aufgrund ihrer sportlichen Situation deutlich mehr Geld als „fanmagneten“.
Ich denke schon, dass es im Jahr 2025 schon technisch irgendwie möglich sein sollte, das individuelle medieninteresse an verein x ligaunabhängig zu bemessen und entsprechend in einer Ausschüttung zu berücksichtigen.
Klar, sportlich hat es z.b. graue Maus Wolfsburg oder hoffenheim in die Bundesliga geschaff und bekommt satte tv Ausschüttung, obwohl sie bundesweit eher wenig Interesse besitzen , aber medial ( tv, Fans, etc ) sind sie wohl eher Drittligist als bundesligist und sollten so auch entsprechend berücksichtigt werden.
Ist eine riskante Meinung, ich weiß, aberes geht da doch eher um das medieninteresse und nicht um die sportliche Leistung.
Wäre eine spannende Revolution, die bestimmt nicht bei allen gut ankommt. Wäre es denn wirklich gerecht?
Ich wäre diesbzgl dafür, dass man bzgl der Ausschüttung was ändert.
Die Meinung habe ich schon jahrelang. Das ganze ist nichts anderes als Umverteilung. Das Geld was ich und du und Millionen Anhänger von CLubs mit vielen Fans ausgeben um den FCK zB im Fernsehen zu sehen wird nach Hoffenheim,Heidenheim,Elversberg etc umverteilt. Klar sollte Leistung gewertet werden aber nicht in diesem Ausmaß wie es aktuell stattfindet. Denn die 1 - 2 Prozent mit der Interesse momentan gewertet wird ist eine Frechheit gegenüber den Traditionsclubs. Leider wurde die Anregung das Interesse wichtiger zu werten vor kurzem nicht übernommen. Somit geht diese Umverteilung zugunsten von VW , RB etc noch ein paar Jährchen länger. Man hätte das Problem schon viel früher erkennen müssen. Dafür ist es jetzt leider zu spät.
Zitat von Mediomatrici
Die Meinung habe ich schon jahrelang. Das ganze ist nichts anderes als Umverteilung. Das Geld was ich und du und Millionen Anhänger von CLubs mit vielen Fans ausgeben um den FCK zB im Fernsehen zu sehen wird nach Hoffenheim,Heidenheim,Elversberg etc umverteilt. Klar sollte Leistung gewertet werden aber nicht in diesem Ausmaß wie es aktuell stattfindet. Denn die 1 - 2 Prozent mit der Interesse momentan gewertet wird ist eine Frechheit gegenüber den Traditionsclubs. Leider wurde die Anregung das Interesse wichtiger zu werten vor kurzem nicht übernommen. Somit geht diese Umverteilung zugunsten von VW , RB etc noch ein paar Jährchen länger. Man hätte das Problem schon viel früher erkennen müssen. Dafür ist es jetzt leider zu spät.
Zitat von Roede_Orm
Meiner persönlichen Meinung nach, die ich wahrscheinlich exklusiv habe, sollte sich die dfl bzgl der Ausschüttung der tv Millionen anders aufstellen zwar nach Interesse an den Vereinen der Ligen.
Als Beispiel würde ich hoffenheim, Wolfsburg, Heidenheim, etc nennen.
Sportlich stehen die Vereine gut da und spielen erste Liga und bekommen auch gemäß Ranking entsprechend mehr tv Geld als z.b wir, Schalke, HSV, Nürnberg, Hannover etc, obwohl bundesweit das Interesse an genau diesen Vereinen eher verschwindend gering ist. Selbst in der Relegation waren z.b im heidenheimer Stadion noch sichtbar Plätze frei oder das für hoffenheim wichtige Spiel in Wolfsburg haben satte 400 Fans begleitet.
Dennoch bekommen solche Vereine aufgrund ihrer sportlichen Situation deutlich mehr Geld als „fanmagneten“.
Ich denke schon, dass es im Jahr 2025 schon technisch irgendwie möglich sein sollte, das individuelle medieninteresse an verein x ligaunabhängig zu bemessen und entsprechend in einer Ausschüttung zu berücksichtigen.
Klar, sportlich hat es z.b. graue Maus Wolfsburg oder hoffenheim in die Bundesliga geschaff und bekommt satte tv Ausschüttung, obwohl sie bundesweit eher wenig Interesse besitzen , aber medial ( tv, Fans, etc ) sind sie wohl eher Drittligist als bundesligist und sollten so auch entsprechend berücksichtigt werden.
Ist eine riskante Meinung, ich weiß, aberes geht da doch eher um das medieninteresse und nicht um die sportliche Leistung.
Wäre eine spannende Revolution, die bestimmt nicht bei allen gut ankommt. Wäre es denn wirklich gerecht?
Ich wäre diesbzgl dafür, dass man bzgl der Ausschüttung was ändert.
Meiner persönlichen Meinung nach, die ich wahrscheinlich exklusiv habe, sollte sich die dfl bzgl der Ausschüttung der tv Millionen anders aufstellen zwar nach Interesse an den Vereinen der Ligen.
Als Beispiel würde ich hoffenheim, Wolfsburg, Heidenheim, etc nennen.
Sportlich stehen die Vereine gut da und spielen erste Liga und bekommen auch gemäß Ranking entsprechend mehr tv Geld als z.b wir, Schalke, HSV, Nürnberg, Hannover etc, obwohl bundesweit das Interesse an genau diesen Vereinen eher verschwindend gering ist. Selbst in der Relegation waren z.b im heidenheimer Stadion noch sichtbar Plätze frei oder das für hoffenheim wichtige Spiel in Wolfsburg haben satte 400 Fans begleitet.
Dennoch bekommen solche Vereine aufgrund ihrer sportlichen Situation deutlich mehr Geld als „fanmagneten“.
Ich denke schon, dass es im Jahr 2025 schon technisch irgendwie möglich sein sollte, das individuelle medieninteresse an verein x ligaunabhängig zu bemessen und entsprechend in einer Ausschüttung zu berücksichtigen.
Klar, sportlich hat es z.b. graue Maus Wolfsburg oder hoffenheim in die Bundesliga geschaff und bekommt satte tv Ausschüttung, obwohl sie bundesweit eher wenig Interesse besitzen , aber medial ( tv, Fans, etc ) sind sie wohl eher Drittligist als bundesligist und sollten so auch entsprechend berücksichtigt werden.
Ist eine riskante Meinung, ich weiß, aberes geht da doch eher um das medieninteresse und nicht um die sportliche Leistung.
Wäre eine spannende Revolution, die bestimmt nicht bei allen gut ankommt. Wäre es denn wirklich gerecht?
Ich wäre diesbzgl dafür, dass man bzgl der Ausschüttung was ändert.
Die Meinung habe ich schon jahrelang. Das ganze ist nichts anderes als Umverteilung. Das Geld was ich und du und Millionen Anhänger von CLubs mit vielen Fans ausgeben um den FCK zB im Fernsehen zu sehen wird nach Hoffenheim,Heidenheim,Elversberg etc umverteilt. Klar sollte Leistung gewertet werden aber nicht in diesem Ausmaß wie es aktuell stattfindet. Denn die 1 - 2 Prozent mit der Interesse momentan gewertet wird ist eine Frechheit gegenüber den Traditionsclubs. Leider wurde die Anregung das Interesse wichtiger zu werten vor kurzem nicht übernommen. Somit geht diese Umverteilung zugunsten von VW , RB etc noch ein paar Jährchen länger. Man hätte das Problem schon viel früher erkennen müssen. Dafür ist es jetzt leider zu spät.
Warum zu spät ? Es sollte sich diesbzgl schon dringend etwas ändern. Stellt euch vor, nächste Saison steigen hsv und Köln und Bremen ab und Elversberg und Paderborn und Fürth via Relegation auf.
Dann wäre die Bundesliga bis auf 7,8 Vereine komplett mies zu vermarkten.
Die zweite Liga wäre dann komplett aufgewertet….lol
Wenn man die Fernsehgelder nach Interesse aufteilt, entsteht letzten Endes eine geschlossene Gesellschaft der Traditionsclubs. Das muss man nicht schlecht finden, aber man muss sich darüber im Klaren sein, dass das passiert. Wenn man sowas macht, dann sollte man gleich auf ein Modell wie das US-amerikanische wechseln und den Profisport vom Breitensport abnabeln. Will man das nicht, muss die am Tabellenplatz messbare Leistung eben die Bewertungsgrundlage sein.
Beste Grüße
Lullaby
Beste Grüße
Lullaby
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Lullaby am 29.05.2025 um 21:17 Uhr bearbeitet
Mir kommt bei der Debatte immer zu kurz, dass die großen Traditionsvereine einen entscheidenden Nachteil gegenüber den Retortenvereinen und Clubs wie Mainz oder Augsburg haben. Da wo viele Menschen mitreden und zuviele Leute ihren Senf beitragen, entsteht oft Chaos. In solchen Konstruktionen wie oben genannt haben Selbstdarsteller entweder keine Chance mitzureden, siehe RB oder kaum Interesse, weil ein Posten kaum Prestige mitbringt dafür aber viel Arbeit. Deshalb können sich so Vereine in Ruhe entwickeln, während sich bei uns lange die Selbstdarsteller das Zepter in die Hand gegeben haben.
Und dann heißt es immer stumpf, die machen ja tolle Arbeit in Heidenheim, Elversberg und Mainz. Ja und trotzdem haben sie diesen Vorteil gegenüber ewig gewachsenen Kulturinstitutionen wie Schalke, Lautern oder Hamburg.
Und sie leben auch hauptsächlich vom Interesse, was diese Vereine erzeugen. Also ist es essentiell diese Benachteiligungen irgendwie so auszugleichen, dass es schwieriger für solche Vereine wird, nach oben durchzurutschen. Da bin ich definitiv für.
Und dann heißt es immer stumpf, die machen ja tolle Arbeit in Heidenheim, Elversberg und Mainz. Ja und trotzdem haben sie diesen Vorteil gegenüber ewig gewachsenen Kulturinstitutionen wie Schalke, Lautern oder Hamburg.
Und sie leben auch hauptsächlich vom Interesse, was diese Vereine erzeugen. Also ist es essentiell diese Benachteiligungen irgendwie so auszugleichen, dass es schwieriger für solche Vereine wird, nach oben durchzurutschen. Da bin ich definitiv für.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Josh_Simpson am 29.05.2025 um 22:17 Uhr bearbeitet Zitat von Lullaby
Wenn man die Fernsehgelder nach Interesse aufteilt, entsteht letzten Endes eine geschlossene Gesellschaft der Traditionsclubs. Das muss man nicht schlecht finden, aber man muss sich darüber im Klaren sein, dass das passiert. Wenn man sowas macht, dann sollte man gleich auf ein Modell wie das US-amerikanische wechseln und den Profisport vom Breitensport abnabeln. Will man das nicht, muss die am Tabellenplatz messbare Leistung eben die Bewertungsgrundlage sein.
Beste Grüße
Lullaby
Wenn man die Fernsehgelder nach Interesse aufteilt, entsteht letzten Endes eine geschlossene Gesellschaft der Traditionsclubs. Das muss man nicht schlecht finden, aber man muss sich darüber im Klaren sein, dass das passiert. Wenn man sowas macht, dann sollte man gleich auf ein Modell wie das US-amerikanische wechseln und den Profisport vom Breitensport abnabeln. Will man das nicht, muss die am Tabellenplatz messbare Leistung eben die Bewertungsgrundlage sein.
Beste Grüße
Lullaby
Ja, es wird sich dann wohl diese geschlossene Gesellschaft an Traditionsclubs ( auch zuschauermagneten ) bilden. Das könnte auch vielleicht gerecht sein, da es genau diese Vereine wären, die das Interesse der bundesweiten Masse erwecken. Man schaut sich z.b lieber ligaunabhängig S04 gegen Hertha oder Lautern an, als in der Bundesliga Wolfsburg gegen hoffenheim oder Heidenheim gegen Augsburg.
So müsste eigentlich fairerweise auch diesen Vereinen etwas mehr vom Kuchen zustehen, oder ? Diese Vereine sind das Salz in der Suppe, ob es den „dorfvereinen“ oder „retortenvereinen“ passt oder eher nicht.
Klar wäre das für Vereine wie Paderborn oder Fürth oder auch Mainz oder Augsburg oder Union eine Katastrophe. Man macht dort gute und ehrliche Arbeit, jedoch geht einem viel Geld verloren, weil man eben nicht so im Interesse der deutschen Fangemeinden steht.
Wolfsburg, Leipzig und hoffenheim jedoch wäre es egal, da man sein Geld schon irgendwie bekommt und falls es dennoch nicht reicht und die Vereine absteigen, juckt es so gut wie niemand.
Ich persönlich würde solch eine radikale Revolution begrüssen und finde sie sogar irgendwie fair, da solche Vereine das Interesse am Fußball deutschlandweit schüren und bestimmt nicht die neuen kleinen.
Zudem benötigen die klammen tradionsvereine auch entsprechend das Geld ( egal was sie damit machen…lol).
Es müsste weiterhin eine Mischkalkulation sein, in der der Faktor "Interesse" aber deutlich aufzuwerten wäre; durchsetzen müsste dies das Pay-TV. Auszugleichen wäre dabei der höhere Fix- und Infrastrukturkostenanteil gewachsener Traditionsvereine. Das wäre gerecht! Nicht auszugleichen wäre der Egomanie-Bullshitanteil von deren Führungspersonal. Und es ist letzterer, der sie überhaupt erst hat abstürzen lassen. Aber es kann eben nicht sein, dass du es nur noch mit dem "leichten Gepäck" eines Dorfvereins auf der grünen Wiese dauerhaft wieder nach oben schaffen kannst.
Von daher ginge es m.E. nicht um "radikale Reformen", sondern um eine Neugewichtung der bereits bestehenden Faktoren. Für Traditionsvereine dürfen die unteren Profiligen und die RL nicht zu einer Todesfalle werden, darum geht es.
Von daher ginge es m.E. nicht um "radikale Reformen", sondern um eine Neugewichtung der bereits bestehenden Faktoren. Für Traditionsvereine dürfen die unteren Profiligen und die RL nicht zu einer Todesfalle werden, darum geht es.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Newtrial am 30.05.2025 um 05:34 Uhr bearbeitet
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