Diskussionsrunde

Financial Fair Play (FFP)

01.01.2013 - 19:25 Uhr
Financial Fair Play (FFP) |#71
14.01.2013 - 23:53 Uhr
Zitat von Asturiax:

Wie gesagt:

Es ist nunmal so das man ohne riesige Investitionen nicht an die GROSSEN herankommt. Weder der Artikel hat mich besonders interessiert, weil da nix Neues/Besonderes drinsteht, noch der Autor.


Man kommt nicht an die Großen heran, wenn man das von heute auf Morgen bewerkstelligen will.
Da fragt man sich aber auch wieso das überhaupt so sein sollte, zumal ein Club wie Dortmund durchaus zeigt, dass man kurzfristig durchaus in diesen Kreis stoßen kann und es würde mich auch nicht wundern, wenn man das sogar nachhaltig schafft. Übrigens genau so ist es ja u.a. ManUtd und Arsenal gelungen in diese Position zu gelangen, denn in den Jahrzehnten vor den 90ern hatten auch andere Clubs das Sagen in England.
Von daher ist eben auch die ganze Prämisse von Samuels eben ziemlich für die Tonne und sein "Heilmittel" für die "Krankheit" uneinholbare Topclubs ist es diese durch eine neue Krankheit zu ersetzen (Scheichclubs und co.).
Es ist ja schon fast belustigend, wenn er dann in dem Artikel hervorhebt, dass ManUtd, Arsenal und co. da aus Eigeninteresse handeln. Als würde es verwunderlich, dass es gerade Vereine wie Arsenal stört, wenn sie künstlich ins 2. Glied gedrängt werden und damit eben nicht die Spitze sich verbreitert oder die Liga nur im Ansatz ausgeglichener wird, sondern man letztlich nur einen Topclub gegen einen neuen eintauscht, wobei dieser neue das eben mit fraglichen Mitteln erreicht hat.
Financial Fair Play (FFP) |#72
15.01.2013 - 00:02 Uhr
Zitat von Leinad:


Man kommt nicht an die Großen heran, wenn man das von heute auf Morgen bewerkstelligen will.



Es gibt eben solche und solche.

Zitat
Da fragt man sich aber auch wieso das überhaupt so sein sollte, zumal ein Club wie Dortmund durchaus zeigt, dass man kurzfristig durchaus in diesen Kreis stoßen kann und es würde mich auch nicht wundern, wenn man das sogar nachhaltig schafft
.


Und der BVB musste eben auch tiefer in die Taschen greifen. Perisic zB oder Reus waren nicht billig.

Zitat

Übrigens genau so ist es ja u.a. ManUtd und Arsenal gelungen in diese Position zu gelangen, denn in den Jahrzehnten vor den 90ern hatten auch andere Clubs das Sagen in England.


.Beide Klubs mussten trotzdem viel Geld in die HAnd nehmen. Auch wenn beide aus ihrer Jugendarbeit profitierten.



Wie gesagt:

Ich denke das das FFP installiert wird bzw es wird versucht damit die Großen sich den Kuchen weiterhin untereinander aufteilen.
Financial Fair Play (FFP) |#73
15.01.2013 - 00:13 Uhr
Zitat von Asturiax:

Und der BVB musste eben auch tiefer in die Taschen greifen. Perisic zB oder Reus waren nicht billig.


Als würde es bei dieser Diskussion um solche lächerlichen Summen gehen, ich bitte dich. Selbst jeder EPL-Club aus dem Tabellenmittelfeld hat in den letzten Jahren mehr Geld ausgegeben als Dortmund.

Zitat

.Beide Klubs mussten trotzdem viel Geld in die HAnd nehmen. Auch wenn beide aus ihrer Jugendarbeit profitierten.


Was ist denn "viel Geld" für eine schwammige Formulierung? "Viel Geld" geben momentan alle Profivereine der Topligen aus und niemand verbietet es irgendeinem Verein dieses Geld auszugeben. Es geht darum woher das Geld kommt und wie sich die Quelle des Geldes auf die Strukturen insgesamt auswirken.



Zitat

Wie gesagt:

Ich denke das das FFP installiert wird bzw es wird versucht damit die Großen sich den Kuchen weiterhin untereinander aufteilen.


Das FFP kommt, weil die aktuellen Größen natürlich um ihre Position fürchten, aber das hat immer diesen Unterton als würden sie es niemand anderen gönnen in diesen Kreis aufzusteigen.
Die Großen wollen halt von dem Kuchen profitieren den sie ja auch geschaffen haben. Es waren eben ManUtd, Barca, Real, AC Mailand, Bayern und co. die den internationalen Fußball zu dem gemacht haben was er heute ist.
Wieso sollten sie sich damit anfreunden, wenn sie künstlich plötzlich ins 2. Glied gedrängt werden? Zumal es den nicht unwesentlichen Nebeneffekt hat, dass der Druck auf die kleineren Clubs enorm gestiegen ist, die sich ihrerseits immer weiter verschulden.
Es ist ja nicht so als würde es die "Großen" dann dank ManCity und co. plötzlich nicht mehr geben. Was hat denn letztlich der FC Reading davon, wenn statt ManUtd und Arsenal nun ManCity und Chelsea in Zukunft die Liga dominieren würden?
Geht es nur darum mal andere Namen an der Spitze zu haben? Was ist das denn überhaupt wert, wenn es auf diesem Weg geschieht?
Financial Fair Play (FFP) |#74
15.01.2013 - 01:21 Uhr
Zitat von england5germany1:
War es nicht auch Wahnsinn, dass ein Medienmogul, der enge Verbindung zur Mafia hat, jahrelang sein Geld in den AC Milan hat pumpen können?


Viel schlimmer finde ich, dass so einer einen Staat regieren darf!
Normal verbergen Politiker ihre Sünden und Geheimnisse anstatt damit zu prahlen ;)

Bunga Bunga gabs dann ja auch noch... :D

•     •     •

Streich lebt Freiburg!

Dieser Beitrag wurde zuletzt von stolzer_badner am 15.01.2013 um 01:22 Uhr bearbeitet
Financial Fair Play (FFP) |#75
15.01.2013 - 09:02 Uhr
Zitat von Leinad:
Zitat von Asturiax:

Und der BVB musste eben auch tiefer in die Taschen greifen. Perisic zB oder Reus waren nicht billig.


Als würde es bei dieser Diskussion um solche lächerlichen Summen gehen, ich bitte dich. Selbst jeder EPL-Club aus dem Tabellenmittelfeld hat in den letzten Jahren mehr Geld ausgegeben als Dortmund.

Zitat

.Beide Klubs mussten trotzdem viel Geld in die HAnd nehmen. Auch wenn beide aus ihrer Jugendarbeit profitierten.


Was ist denn "viel Geld" für eine schwammige Formulierung? "Viel Geld" geben momentan alle Profivereine der Topligen aus und niemand verbietet es irgendeinem Verein dieses Geld auszugeben. Es geht darum woher das Geld kommt und wie sich die Quelle des Geldes auf die Strukturen insgesamt auswirken.



Zitat

Wie gesagt:

Ich denke das das FFP installiert wird bzw es wird versucht damit die Großen sich den Kuchen weiterhin untereinander aufteilen.


Das FFP kommt, weil die aktuellen Größen natürlich um ihre Position fürchten, aber das hat immer diesen Unterton als würden sie es niemand anderen gönnen in diesen Kreis aufzusteigen.
Die Großen wollen halt von dem Kuchen profitieren den sie ja auch geschaffen haben. Es waren eben ManUtd, Barca, Real, AC Mailand, Bayern und co. die den internationalen Fußball zu dem gemacht haben was er heute ist.
Wieso sollten sie sich damit anfreunden, wenn sie künstlich plötzlich ins 2. Glied gedrängt werden? Zumal es den nicht unwesentlichen Nebeneffekt hat, dass der Druck auf die kleineren Clubs enorm gestiegen ist, die sich ihrerseits immer weiter verschulden.
Es ist ja nicht so als würde es die "Großen" dann dank ManCity und co. plötzlich nicht mehr geben. Was hat denn letztlich der FC Reading davon, wenn statt ManUtd und Arsenal nun ManCity und Chelsea in Zukunft die Liga dominieren würden?
Geht es nur darum mal andere Namen an der Spitze zu haben? Was ist das denn überhaupt wert, wenn es auf diesem Weg geschieht?


Zu 1: Hab lediglich drauf hingewiesen das der BVB eben auch tiefer in die Tasche greifen muss. Und für ihre Relationen sind 25 Mio + Gehalt eben viel Geld

Zu2: Bei beiden Klubs ist das Geld nicht aus der Portokasse geflossen. Beide sind wie in England üblich Investoren gesteuert.

Zu 3: Natürlich wollen sie keine Neuen in ihrem elitären Kreis haben.
Financial Fair Play (FFP) |#76
15.01.2013 - 09:46 Uhr
Zitat
Und der BVB musste eben auch tiefer in die Taschen greifen. Perisic zB oder Reus waren nicht billig.



Zitat von Asturiax:

Zu 1: Hab lediglich drauf hingewiesen das der BVB eben auch tiefer in die Tasche greifen muss. Und für ihre Relationen sind 25 Mio + Gehalt eben viel Geld



Vielleicht solltest Du mal die Transfers im Gesamten betrachten
http://www.transfermarkt.de/de/borussia-dortmund/transfers-alle/verein_16.html


In dem Jahr wo Perisic kam, machte man eine halbe Millionen Transferplus
In dem Jahr wo Reus kam, ging u.a. Kagawa und man machte (stand heute) knapp 7,5 Mio Transferplus

Zudem erreichte man in beiden Jahren die direkte CL-Qualifikation - was praktisch zu 0% in den Kader gesteckt wurde.

Man kann durchaus von "lächerlichen Summen" sprechen

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von Nevs85 am 15.01.2013 um 09:48 Uhr bearbeitet
Financial Fair Play (FFP) |#77
15.01.2013 - 17:50 Uhr
Zitat von natalie:
Wird FFP die Quersubventionierung der Bundesliga durch Scheich Murdoch berüchtsichtigen?


Berücksichtigen ja, verbieten nein. Einnahmen aus TV-Verträgen fallen unter die "Relevanten Einnahmen" und sind somit nicht in ihrer Höhe begrenzt. Eine Ausnahme gäbe es, wenn Murdoch als Mehrheitseigentümer von Sky ebenfalls Mehrheitseigentümer eines deutschen Klubs in der ersten oder zweiten Liga wäre, was aufgrund der 50+1 Regel nicht möglich ist, denn dann ergäbe sich eben die Situation die man derzeit bei PSG so stark kritisiert: Kapitalinjektionen durch den Eigentümer, die aber als Sponsorenvertrag "getarnt" sind.

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auch bis an's Ende dieser Welt,
denn wir sind immer für dich da,
oh Sechzig München wunderbar"
Financial Fair Play (FFP) |#78
16.01.2013 - 18:04 Uhr
dass guardiola mancity und dem cfc einen korb gab, könnte auch als fingerzeig auf ein fuktionierendes/ernstgenommenes FFP gewertet werden :) i like
Financial Fair Play (FFP) |#79
16.01.2013 - 19:20 Uhr
es war zu lesen, dass wohl adidas einen großteil des Gehaltes zahlt und adidas kann sicherlich auch locker 10Mio+X im Jahr für Pep bezahlen. I dislike? Keine Ahnung was man davon halten soll, is mir eigentlich auch wurscht, nur mal als Gerücht Info
Financial Fair Play (FFP) |#80
16.01.2013 - 19:26 Uhr
Zitat von Box2Box_Playmaker:
dass guardiola mancity und dem cfc einen korb gab, könnte auch als fingerzeig auf ein fuktionierendes/ernstgenommenes FFP gewertet werden :) i like


Könnte auch drauf hindeuten das er eher Weisswurst und Bier als FishnChips und Tee mit Milch mag.
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