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FC. Ex-Spieler & -Trainer

10.01.2012 - 14:03 Uhr
FC. Ex-Spieler & -Trainer |#9871
17.08.2025 - 15:12 Uhr
Zitat von Ondrasek
Zitat von Gatwick

Wie es scheint ist Tigges heute bereits bei Paderborn aus dem Kader geflogen. Über eine Verletzung oder ähnliches ist nichts bekannt.

Es ist öffentlich gar nichts bekannt darüber, warum Tigges bei Paderborn heute nicht im Kader steht. Also würde ich nicht von "rausgeflogen" sprechen bevor ich nicht wüsste was los ist. Bestimmt wird der Trainer dazu nach dem Spiel gefragt.

Glaube auch nicht, dass die ihren teuersten Sommertransfer ein paar Tage nach Ankunft in Paderborn grundlos unberücksichtigt lassen. Wird wohl eher Systemgründe haben, fehlende Eingespieltheit oder doch ein Spontanausfall sein.

Bei Damion Downs übrigens ähnlich seltsam. Im ersten Ligaspiel für Southampton noch eingewechselt und das entscheidende 2:1 vorbereitet, im zweiten Spiel gar nicht mehr im Kader.
FC. Ex-Spieler & -Trainer |#9872
17.08.2025 - 18:17 Uhr
Tigges war wohl leicht angeschlagen und ist deswegen nicht mit nach Köln gereist. Manche nennen das Vorsichtsmaßnahme, andere "aus dem Kader geflogen". 😁
FC. Ex-Spieler & -Trainer |#9873
17.08.2025 - 22:51 Uhr
Olesen heute mit einem Tor bei den Fürthern.
FC. Ex-Spieler & -Trainer |#9874
20.08.2025 - 12:16 Uhr
Ich weiß gar nicht, wohin ich den Text posten soll. Es geht um den Vergleich zwischen dem gewaltigen Umbruch heute und vor 20 Jahren, und den teils erschreckenden Parallelen zwischen damals und heute.

Vor genau 20 Jahren, als wir zuletzt einen ähnlich großen Umbruch bewältigt hatten, hieß unser erster Gegner am ersten Spieltag genau wie diesmal ebenfalls Mainz 05.
Wir gewannen den Auftakt mit 1:0 durch einen Treffer von Björn Schlicke.

Formation: 3-4-3

Unser Trainer kam vor Saisonbeginn genau wie der heutige aus Ostwestfalen, allerdings aus Bielefeld. Sein Name war Uwe Rapolder. Er legte viel Wert auf Tempo, Pressing und Disziplin.
Übrigens: Nicht nur ich hatte Lukas Kwasniok zu Saisonbeginn mit Rapolder verglichen. Dazu gleich mehr.

Die Aufstellung gegen Mainz am 6. August 2005:

S. Wessels

Sinkiewicz, Schlicke, Matip

Sinkala, Grammozis, Springer Streit

Feulner - Madsen, Podolski


Reservebank
Bade (Tor), Benschneider, Scherz, Lurling, Helmes, Guié-Mien, Tököli

Zu Uwe Rapolder: Seine Verpflichtung erzeugte große Euphorie bei vielen Fans, da er zuvor in Bielefeld mit geringen Mitteln aufsehenerregenden Fußball spielen ließ. Ich war übrigens damals gegen seine Verpflichtung. Grund: Fehlende Erfahrung in der Bundesliga und bei einem so großen Klub.
Rapolder wirkte recht seriös, ein typischer Coach, der mit Blazer und weißem Hemd und Taxofit-Werbung am Hemdkragen an der Außenlinie stand. Im Gegensatz zu Kwasniok ist Rapolder groß und trug einen klassischen eleganten Männerhaarschnitt.
Was die beiden für mich optisch verbindet: Sie ähneln ehemaligen Boxern.

Rapolder war als Trainer in Ostwestfalen deutlich erfolgreicher als Kwasniok in Paderborn. Er führte die Arminia wieder zurück in die erste Liga. Seinen vorzeitigen Abschied gab er jedoch anders bekannt als unser heutiger Trainer. Dafür wurde er am 11. Mai 2005 in Bielefeld entlassen, nachdem er am Tag zuvor seinen Wechsel zum 1. FC Köln zur Saison 2005/06 bekannt gegeben hatte. Er blieb nur eine Saison in Bielefeld.

Bei uns wurde er nach einer Niederlageserie von zwölf Spielen in Folge und einem 2:3 ausgerechnet gegen Bielefeld zum Ende der Hinrunde beurlaubt.

Auf den ersten Blick war Rapolder nicht so emotional wie Kwasniok, aber er galt als Trainer ebenfalls als sehr direkt und verlangte seiner Truppe einiges ab. Seine Art kam bei der Mannschaft weniger gut an. Gerade das Verhältnis zum jungen Superstar Lukas Podolski soll nicht besonders gut gewesen sein. Nach einem guten Beginn mit zwei Siegen lief es nicht mehr sonderlich gut. Ich hatte das Gefühl, dass die Mannschaft damals gegen Rapolder spielte.

Die Mannschaft damals war besonders in der Offensive sehr gut aufgestellt, aber in der Defensive hatte man die falsche Mischung.

Folgende Spieler (Wintertransfers mit eingeschlossen) kamen in der Saison 2005/06 zu uns:

Peter Madsen VfL Bochum

Marco Streller VfB Stuttgart

Björn Schlicke Hamburger SV

Ricardo Cabanas Grasshopper Club

Imre Szabics VfB Stuttgart

Albert Streit VfL Wolfsburg VfL

Anthony Lurling Feyenoord

Boris Zivkovic VfB Stuttgart

Youssef Mokhtari Energie Cottbus

Patrick Helmes SF Siegen

Timo Achenbach B. Dortmund II

Evanilson Clube Atlético Mineiro

Marvin Matip VfL Bochum II

Dimitrios Grammozis 1.FC Kaiserslautern

Patrick Weiser VfL Wolfsburg

Alpay Özalan Vereinslos

Aus dem Nachwuchs:

Denis Epstein 1.FC Köln II
Tobias Nickenig 1.FC Köln II

Insgesamt kamen mit den Wintertransfers 16 Spieler nach Köln. Der Umbruch war also am Ende noch gewaltiger.

Notiz am Rande: Alpay Özalan kam genau wie Cenk Özkacar als linker Innenverteidiger zum FC. Özalan war ebenfalls türkischer Nationalspieler. Seine Karriere war nach einem guten Beginn in England ebenfalls ins Stocken geraten.
Nach zwei Stationen in Japan kam er nach Köln.
Sein späterer Abgang war Gerüchten zufolge mehr als unrühmlich. Was im Hintergrund abgelaufen ist und bis heute nicht an die Öffentlichkeit gedrungen ist, kam man als eine dramatische "Wild at Heart"-Story bezeichnen. Manche hier werden wissen, was gemeint ist, denn es galt in Köln als offenes Geheimnis. Aber belassen wir es dabei.
Bei Cenk muss man sich aber auf gar keinem Fall Sorgen machen, dass er aus der Reihe tanzt.

Wie endete die Saison mit dem letzten großen Umbruch für uns?

Wir stiegen in der Saison 2005/06 mit 30 Punkten als Vorletzter ab.

Der Abstieg war völlig unnötig, aber der riesige Umbruch mit mehr Masse statt Klasse und einem bundesligaunerfahrenen Coach war eine der größten Fehlinterpretationen bei uns.

Mit Patrick Helmes kam übrigens ein ähnlich spannender Nachwuchsspieler wie Said El Mala zum FC. Der ganz große Hype galt aber Prinz Poldi, dessen Erbe El Mala aktuell bei den Fans antritt.

Es gibt heute viele Parallelen zu damals, aber noch mehr Unterschiede. So schieden wir beispielsweise damals in der ersten Runde des Pokals mit 1:3 gegen Kickers Offenbach aus.

Übrigens schossen wir mit der Verpflichtung des Schweizers Hanspeter Latour als Nachfolger von Uwe Rapolder den Vogel völlig ab. Latour war als Trainer ein Relikt aus längst vergangenen Tagen mit altmodischen Trainingsmethoden, was ihm den Spitznamen Turnvater Jahn einbrachte.
Latour war allerdings mega sympathisch und durfte nach dem Abstieg bleiben und einen erneuten großen Umbruch in Liga 2 einleiten, aber wurde in der Hinrunde entlassen. Am 15. Spieltag hieß unser Trainer nach über einem Jahrzehnt wieder Christoph Daum.

•     •     •

🍀

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ball0N am 20.08.2025 um 12:22 Uhr bearbeitet
FC. Ex-Spieler & -Trainer |#9875
20.08.2025 - 12:51 Uhr
Für den Aufwand von mir ein "lesenswert". Wirklich interessant zu lesen. Lediglich eine Quintessenz deinerseits vermisse ich etwas.
Ich hab aber nicht im Ansatz ne Ahnung (ich weiß übertrieben gesagt nicht was ich vor 20 Tagen gemacht hab und daher noch weniger was vor 20 Jahren war) wie der FC damals aufgestellt war und wie die Neuzugänge im Vergleich zu bewerten waren.
Aktuell hab ich aber nen recht guten Eindruck von der Lesitungsfähigkeit im gesamten und wenn ich dann noch hinzuzähle, dass wir trotz aller Unzulänglichkeiten und Schwächen der vergangenen Saison insgesamt verhältnismäßg gut durch die Runde gekommen sind, könnte ich hier nur schwerlich von Masse statt Klasse reden.
Bis auf die wenigen von uns (allen) klar gesehenen Stammspieler (Martel, Schwäbe, evtl. Maina & Thielmann) sind potenziell bessere Kandidaten für die restlichen Positionen gekommen.
Alles bleibt Makulatur bis nicht 2 Hände voll Spielen gespielt sind und vermutlich wolltest du die Parallele gar nicht ziehn, aber gefühlt haben wir uns auf nahezu jeder Postion (zumindest in der Breite) verbessert und haben lange Schwachstellen bearbeitet.
Ob das am Ende dann reicht, keine Ahnung, aber Potenzial dafür ist definitiv vorhanden.

•     •     •

Der Kern der Rede ist in allen Sprachen von Gequatsche umgeben.
FC. Ex-Spieler & -Trainer |#9876
20.08.2025 - 13:12 Uhr
Zitat von Ball0N
Ich weiß gar nicht, wohin ich den Text posten soll. Es geht um den Vergleich zwischen dem gewaltigen Umbruch heute und vor 20 Jahren, und den teils erschreckenden Parallelen zwischen damals und heute.

Vor genau 20 Jahren, als wir zuletzt einen ähnlich großen Umbruch bewältigt hatten, hieß unser erster Gegner am ersten Spieltag genau wie diesmal ebenfalls Mainz 05.
Wir gewannen den Auftakt mit 1:0 durch einen Treffer von Björn Schlicke.

Formation: 3-4-3

Unser Trainer kam vor Saisonbeginn genau wie der heutige aus Ostwestfalen, allerdings aus Bielefeld. Sein Name war Uwe Rapolder. Er legte viel Wert auf Tempo, Pressing und Disziplin.
Übrigens: Nicht nur ich hatte Lukas Kwasniok zu Saisonbeginn mit Rapolder verglichen. Dazu gleich mehr.

Die Aufstellung gegen Mainz am 6. August 2005:

S. Wessels

Sinkiewicz, Schlicke, Matip

Sinkala, Grammozis, Springer Streit

Feulner - Madsen, Podolski


Reservebank
Bade (Tor), Benschneider, Scherz, Lurling, Helmes, Guié-Mien, Tököli

Zu Uwe Rapolder: Seine Verpflichtung erzeugte große Euphorie bei vielen Fans, da er zuvor in Bielefeld mit geringen Mitteln aufsehenerregenden Fußball spielen ließ. Ich war übrigens damals gegen seine Verpflichtung. Grund: Fehlende Erfahrung in der Bundesliga und bei einem so großen Klub.
Rapolder wirkte recht seriös, ein typischer Coach, der mit Blazer und weißem Hemd und Taxofit-Werbung am Hemdkragen an der Außenlinie stand. Im Gegensatz zu Kwasniok ist Rapolder groß und trug einen klassischen eleganten Männerhaarschnitt.
Was die beiden für mich optisch verbindet: Sie ähneln ehemaligen Boxern.

Rapolder war als Trainer in Ostwestfalen deutlich erfolgreicher als Kwasniok in Paderborn. Er führte die Arminia wieder zurück in die erste Liga. Seinen vorzeitigen Abschied gab er jedoch anders bekannt als unser heutiger Trainer. Dafür wurde er am 11. Mai 2005 in Bielefeld entlassen, nachdem er am Tag zuvor seinen Wechsel zum 1. FC Köln zur Saison 2005/06 bekannt gegeben hatte. Er blieb nur eine Saison in Bielefeld.

Bei uns wurde er nach einer Niederlageserie von zwölf Spielen in Folge und einem 2:3 ausgerechnet gegen Bielefeld zum Ende der Hinrunde beurlaubt.

Auf den ersten Blick war Rapolder nicht so emotional wie Kwasniok, aber er galt als Trainer ebenfalls als sehr direkt und verlangte seiner Truppe einiges ab. Seine Art kam bei der Mannschaft weniger gut an. Gerade das Verhältnis zum jungen Superstar Lukas Podolski soll nicht besonders gut gewesen sein. Nach einem guten Beginn mit zwei Siegen lief es nicht mehr sonderlich gut. Ich hatte das Gefühl, dass die Mannschaft damals gegen Rapolder spielte.

Die Mannschaft damals war besonders in der Offensive sehr gut aufgestellt, aber in der Defensive hatte man die falsche Mischung.

Folgende Spieler (Wintertransfers mit eingeschlossen) kamen in der Saison 2005/06 zu uns:

Peter Madsen VfL Bochum

Marco Streller VfB Stuttgart

Björn Schlicke Hamburger SV

Ricardo Cabanas Grasshopper Club

Imre Szabics VfB Stuttgart

Albert Streit VfL Wolfsburg VfL

Anthony Lurling Feyenoord

Boris Zivkovic VfB Stuttgart

Youssef Mokhtari Energie Cottbus

Patrick Helmes SF Siegen

Timo Achenbach B. Dortmund II

Evanilson Clube Atlético Mineiro

Marvin Matip VfL Bochum II

Dimitrios Grammozis 1.FC Kaiserslautern

Patrick Weiser VfL Wolfsburg

Alpay Özalan Vereinslos

Aus dem Nachwuchs:

Denis Epstein 1.FC Köln II
Tobias Nickenig 1.FC Köln II

Insgesamt kamen mit den Wintertransfers 16 Spieler nach Köln. Der Umbruch war also am Ende noch gewaltiger.

Notiz am Rande: Alpay Özalan kam genau wie Cenk Özkacar als linker Innenverteidiger zum FC. Özalan war ebenfalls türkischer Nationalspieler. Seine Karriere war nach einem guten Beginn in England ebenfalls ins Stocken geraten.
Nach zwei Stationen in Japan kam er nach Köln.
Sein späterer Abgang war Gerüchten zufolge mehr als unrühmlich. Was im Hintergrund abgelaufen ist und bis heute nicht an die Öffentlichkeit gedrungen ist, kam man als eine dramatische "Wild at Heart"-Story bezeichnen. Manche hier werden wissen, was gemeint ist, denn es galt in Köln als offenes Geheimnis. Aber belassen wir es dabei.
Bei Cenk muss man sich aber auf gar keinem Fall Sorgen machen, dass er aus der Reihe tanzt.

Wie endete die Saison mit dem letzten großen Umbruch für uns?

Wir stiegen in der Saison 2005/06 mit 30 Punkten als Vorletzter ab.

Der Abstieg war völlig unnötig, aber der riesige Umbruch mit mehr Masse statt Klasse und einem bundesligaunerfahrenen Coach war eine der größten Fehlinterpretationen bei uns.

Mit Patrick Helmes kam übrigens ein ähnlich spannender Nachwuchsspieler wie Said El Mala zum FC. Der ganz große Hype galt aber Prinz Poldi, dessen Erbe El Mala aktuell bei den Fans antritt.

Es gibt heute viele Parallelen zu damals, aber noch mehr Unterschiede. So schieden wir beispielsweise damals in der ersten Runde des Pokals mit 1:3 gegen Kickers Offenbach aus.

Übrigens schossen wir mit der Verpflichtung des Schweizers Hanspeter Latour als Nachfolger von Uwe Rapolder den Vogel völlig ab. Latour war als Trainer ein Relikt aus längst vergangenen Tagen mit altmodischen Trainingsmethoden, was ihm den Spitznamen Turnvater Jahn einbrachte.
Latour war allerdings mega sympathisch und durfte nach dem Abstieg bleiben und einen erneuten großen Umbruch in Liga 2 einleiten, aber wurde in der Hinrunde entlassen. Am 15. Spieltag hieß unser Trainer nach über einem Jahrzehnt wieder Christoph Daum.


Vielen Dank auch von mir für die Mühe. Ich war damals ein Teenager aber meine mich noch zu erinnern, dass in der Mannschaft von damals zu viele Diven waren. Podolski war unter ihnen eine Art Mutter Königin der Diven zwinker Spaß natürlich. Mir fallen gleich Poldi, Alpay, Mokhtari und Streit ein. Es waren zu viele Spieler mit Starallüren und schwierige Charakteren. Die Mannschaft 2005 war einfach nicht homogen. Das ist der Unterschied heute. Die Spieler 1-20 heute treffen sich heute auf Augenhöhe. Keiner ist ein Ausreißer.
FC. Ex-Spieler & -Trainer |#9877
20.08.2025 - 13:39 Uhr
Youssef Mokhtari und Albert Streit sollten damals das neue kreative Zentrum des FC bilden. Leider gehören beide wohl in die historische Top 10, was unsympathische Söldner betrifft. Streit hatte anschließend noch eine verdammt gute Phase bei der Eintracht in Frankfurt. Mokhtari konnte nicht mehr an seine Zeit in Cottbus anknüpfen. Er hat glaube ich noch eine solide Rolle beim MSV gespielt, aber in der 2. Liga.

Streit und Mokhtari konnte man, so hieß es, öfter auf den Ringen antreffen als am Geißbockheim.
FC. Ex-Spieler & -Trainer |#9878
20.08.2025 - 13:55 Uhr
Mokhtari musste unter Rapolder damals einen Aufsatz schreiben, da er in einem Spiel vor dem Tor nicht quergelegt hatte und so eine Großchance vergeben hatte... wilde Zeit!
FC. Ex-Spieler & -Trainer |#9879
20.08.2025 - 14:18 Uhr
Zitat von Pierre1982
Mokhtari musste unter Rapolder damals einen Aufsatz schreiben, da er in einem Spiel vor dem Tor nicht quergelegt hatte und so eine Großchance vergeben hatte... wilde Zeit!

Ich hab die Szene noch bildlich vor Augen. Das war wirklich einer der egoistischsten Abschlussversuche, die ich im Fußball je erlebt habe. Vor allem Mokhtaris Reaktion danach, als wüsste er gar nicht, was jetzt so schlimm war. Ich glaube das ganze Stadion, die Mannschaft, der Trainer und ich vor dem Fernseher haben gebrüllt, dass er den scheiß Ball quer auf den freien Mann spielen soll.
FC. Ex-Spieler & -Trainer |#9880
20.08.2025 - 14:35 Uhr
Zu der Szene gibt es leider nichts auf Youtube zu finden. Dafür aber das unrühmliche Ausscheiden gegen Offenbach in der ersten Runde des DFB-Pokals: Link

Auch eine ganz besondere Sternstunde des Vereins, die auch sinnbildlich für den FC damals steht. Der große Lukas Podolski mit Tätlichkeit zu Spielbeginn und anschließend schwer am Meckern. Sinkala mit vollem Einsatz und beiden Beinen in den Mann, ohne Anlass. Ebenso wenig ohne Anlass das Handspiel von Lell im eigenen Strafraum. Krönchen dann noch Rahns eleganter Schlenzer ins eigene Tor, weil Fußball - äh - ja, weil Fußball irgendwie manchmal kompliziert ist. Wessels natürlich chancenlos, weil Chancen hatte er nur auf der Linie, aber nicht vorm Tor oder im Strafraum.

Furchtbar.
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