Ernst Middendorp - Lob & Kritik
14.03.2007 - 09:33 Uhr
17.10.2007 - 11:31 Uhr
Seit dem Ernst in der vergangenen Saison gekommen ist, hat er alles und jeden hinterfragt, was auch vollkommen richtig war. Jetzt muss er sich aber auch mal fragen lassen, ob er auch seine eigene Leistung in dieser Saison mal hinterfragen muss. Angefangen von der Teamzusammenstellung und einem vollkommen aufgeblähten Kader über die - leider nicht vorhandene oder für mich jedenfalls nicht erkennbare - Spielkultur bis hin zur Aufstellung des Teams. Das alles wirkt so konzeptlos, dass man an Ernst Fähigkeiten - seiner eigenen Bundesligatauglichkeit - ernste Zweifel haben muss.
Als erstes sollte mal der Kader ausgedünnt werden, wobei ich auch keine Notwendigkeit sehe, 5 oder 6 Spieler der Zweiten Mannschaft ständig bei der 1. mittrainieren zu lassen. Diese Spieler müssen sich über ihre Leistungen in der Oberligamannschaft anbieten. Wobei deren Plätze im Oberligateam auch noch durch "Profis" blockiert werden. Mitläufer wie Marx und Kobylik sollten in der Winterpause gehen.
Als erstes sollte mal der Kader ausgedünnt werden, wobei ich auch keine Notwendigkeit sehe, 5 oder 6 Spieler der Zweiten Mannschaft ständig bei der 1. mittrainieren zu lassen. Diese Spieler müssen sich über ihre Leistungen in der Oberligamannschaft anbieten. Wobei deren Plätze im Oberligateam auch noch durch "Profis" blockiert werden. Mitläufer wie Marx und Kobylik sollten in der Winterpause gehen.
17.10.2007 - 14:58 Uhr
Zitat von Jaques:
Mein Hauptkritikpunkt ist, dass Ernst ständig improvisiert und Spieler nicht auf ihren Stammpositionen einsetzt, obwohl er so einen großen Kader hat.
Das ja nunmal genau kein improvisieren. Die Wechselspielchen macht er ja, weil er so einen großen Kader hat!
Meine Meinung ist dazu, dass diese Art der Führung natürlich fruchtet bei einer Mannschaft die in höchster Abstiegsgefahr ist, und wo jeder sowieso alles aus sich rausholt.
In einer Firma kann man mich kurz vor der Insolvenz vielleicht auch so motivieren (Wenn du nicht sofort 110% bringst bist du raus!).
Wenn mein Chef aber jeden Tag kommt und mir das erzählt habe ich irgendwann auch keinen Bock mehr.
Ernst sollte Druck erzeugen wenn es nötig ist und nicht jeden Tag. Da geht man psychisch automatisch irgendwann am Stock.
Mein Hauptkritikpunkt ist, dass Ernst ständig improvisiert und Spieler nicht auf ihren Stammpositionen einsetzt, obwohl er so einen großen Kader hat.
Das ja nunmal genau kein improvisieren. Die Wechselspielchen macht er ja, weil er so einen großen Kader hat!
Meine Meinung ist dazu, dass diese Art der Führung natürlich fruchtet bei einer Mannschaft die in höchster Abstiegsgefahr ist, und wo jeder sowieso alles aus sich rausholt.
In einer Firma kann man mich kurz vor der Insolvenz vielleicht auch so motivieren (Wenn du nicht sofort 110% bringst bist du raus!).
Wenn mein Chef aber jeden Tag kommt und mir das erzählt habe ich irgendwann auch keinen Bock mehr.
Ernst sollte Druck erzeugen wenn es nötig ist und nicht jeden Tag. Da geht man psychisch automatisch irgendwann am Stock.
18.10.2007 - 16:23 Uhr
Zitat von OlleDSC:
Zitat von Jaques:
Mein Hauptkritikpunkt ist, dass Ernst ständig improvisiert und Spieler nicht auf ihren Stammpositionen einsetzt, obwohl er so einen großen Kader hat.
Das ja nunmal genau kein improvisieren. Die Wechselspielchen macht er ja, weil er so einen großen Kader hat!
Meine Meinung ist dazu, dass diese Art der Führung natürlich fruchtet bei einer Mannschaft die in höchster Abstiegsgefahr ist, und wo jeder sowieso alles aus sich rausholt.
In einer Firma kann man mich kurz vor der Insolvenz vielleicht auch so motivieren (Wenn du nicht sofort 110% bringst bist du raus!).
Wenn mein Chef aber jeden Tag kommt und mir das erzählt habe ich irgendwann auch keinen Bock mehr.
Ernst sollte Druck erzeugen wenn es nötig ist und nicht jeden Tag. Da geht man psychisch automatisch irgendwann am Stock.
Schätze, da ist wohl was dran.
Etwas weniger Power wäre vermutlich angemessener.
Trotzdem sind solche Aussetzer wie gegen Minden auch dadurch nicht zu erklären.
Zitat von Jaques:
Mein Hauptkritikpunkt ist, dass Ernst ständig improvisiert und Spieler nicht auf ihren Stammpositionen einsetzt, obwohl er so einen großen Kader hat.
Das ja nunmal genau kein improvisieren. Die Wechselspielchen macht er ja, weil er so einen großen Kader hat!
Meine Meinung ist dazu, dass diese Art der Führung natürlich fruchtet bei einer Mannschaft die in höchster Abstiegsgefahr ist, und wo jeder sowieso alles aus sich rausholt.
In einer Firma kann man mich kurz vor der Insolvenz vielleicht auch so motivieren (Wenn du nicht sofort 110% bringst bist du raus!).
Wenn mein Chef aber jeden Tag kommt und mir das erzählt habe ich irgendwann auch keinen Bock mehr.
Ernst sollte Druck erzeugen wenn es nötig ist und nicht jeden Tag. Da geht man psychisch automatisch irgendwann am Stock.
Schätze, da ist wohl was dran.
Etwas weniger Power wäre vermutlich angemessener.
Trotzdem sind solche Aussetzer wie gegen Minden auch dadurch nicht zu erklären.
19.10.2007 - 09:07 Uhr
"Das sind halt so Phasen"
Trainer Middendorp hängt das peinliche 0:0 in Minden nicht sehr hoch
VON TORSTEN ZIEGLER
Bielefeld. Arminias Ex-Trainer Benno Möhlmann ging in Testspiele mit dieser Faustformel: Pro Liga Klassenunterschied zwei Tore. Wären die Bielefelder der Forderung des derzeitigen Braunschweigers nachgekommen, hätten die wackeren Mindener Landesligakicker am Dienstag zweistellig verloren - 0:10. Nach neunzig Minuten stand aber zum Entsetzen auch des mitgereisten DSC-Vorstandsmitglieds Albrecht Lämmchen ("Das war ja unterirdisch") auf beiden Seiten eine Null sowie die nicht neue Erkenntnis, dass Fußball eben unberechenbar bleibt.
[...]
Quelle: NW
http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/?sid=3cf518cf43df55edce8cd9ad30543026&cnt=1901716
Trainer Middendorp hängt das peinliche 0:0 in Minden nicht sehr hoch
VON TORSTEN ZIEGLER
Bielefeld. Arminias Ex-Trainer Benno Möhlmann ging in Testspiele mit dieser Faustformel: Pro Liga Klassenunterschied zwei Tore. Wären die Bielefelder der Forderung des derzeitigen Braunschweigers nachgekommen, hätten die wackeren Mindener Landesligakicker am Dienstag zweistellig verloren - 0:10. Nach neunzig Minuten stand aber zum Entsetzen auch des mitgereisten DSC-Vorstandsmitglieds Albrecht Lämmchen ("Das war ja unterirdisch") auf beiden Seiten eine Null sowie die nicht neue Erkenntnis, dass Fußball eben unberechenbar bleibt.
[...]
Quelle: NW
http://www.nw-news.de/nw/sport/dsc_arminia/?sid=3cf518cf43df55edce8cd9ad30543026&cnt=1901716
27.10.2007 - 21:58 Uhr
Ich hoffe die Vereinsführung wird dem Elend bald ein Ende bereiten. Irgendwann muss auch der letzte begreifen dass uns die Punkte der letzten Saison in diesem Jahr nicht mehr weiter helfen. Wir brauchen einen Trainer der die Mannschaft aufbaut und nicht nieder macht!
28.10.2007 - 08:27 Uhr
Götz!? Ich glaub', es hackt. Da kann man auch den Ernst weiter stümpern lassen.
Eine Nachfolger-Diskussion lohnt sich ohnehin erst dann, wenn Middendorp fliegt. Das dauert wohl leider noch eine Weile, weil ganz Bielefeld Scheuklappen auf hat und der Vorstand sich scheinbar nicht traut, etwas am "General" zu kritisieren.
Eine Nachfolger-Diskussion lohnt sich ohnehin erst dann, wenn Middendorp fliegt. Das dauert wohl leider noch eine Weile, weil ganz Bielefeld Scheuklappen auf hat und der Vorstand sich scheinbar nicht traut, etwas am "General" zu kritisieren.
28.10.2007 - 12:38 Uhr
Typisch Bielefeld, das wird sich wohl nie ändern.
Hätte Langkamp seinen ***** gestern etwas höher bekommen würde alle wieder sagen," wie gut das es den Ernst gibt. "
Kritik ist gut und auch angebracht, aber so ?
Hätte Langkamp seinen ***** gestern etwas höher bekommen würde alle wieder sagen," wie gut das es den Ernst gibt. "
Kritik ist gut und auch angebracht, aber so ?
28.10.2007 - 14:24 Uhr
Was kann Ernst denn dafür wenn die alles versieben.....Leistungsmäßig ist das nun mal eine Mannschaft zwischen Platz 10 und 15. Die mal überraschen kann, positiv oder negativ. Eine Trainerfrage finde ich unsinnig, allein schon aus Mangel an Alternativen.
28.10.2007 - 16:08 Uhr
@ Tribun Daniel
Ich weiß ja nicht, wie häufig du hier mittlerweile mitliest. Aber: Alle, die Ernst Middendorp derzeit aus verschiedensten Gründen kritisieren, haben das auch schon vor Wochen getan. Von daher hätte niemand den 1:0-Zittersieg gut geheißen.
Ich weiß ja nicht, wie häufig du hier mittlerweile mitliest. Aber: Alle, die Ernst Middendorp derzeit aus verschiedensten Gründen kritisieren, haben das auch schon vor Wochen getan. Von daher hätte niemand den 1:0-Zittersieg gut geheißen.
29.10.2007 - 07:26 Uhr
Quelle: NW, Print, "Einwurf"
Zitat von Neue Westfälische:
[...] Die größte Unruhe geht jedoch vom Trainer aus, der die Unberechenbarkeit als eines seiner Markenzeichen betrachtet. Viele Spieler haben Schwierigkeiten mit dem, was Ernst Middendorp ihnen ins Stammbuch schreibt. Verunsicherung ist das Ergebnis, zumal Middendorp einige Spieler bevorzugt, anderen hingegen schneller Fehler ankreidet. Dass er sich oft so aufführt, als habe er allein die Fußball-Weisheit gepachtet, macht ihn einsam.
Dabei sind die DSC-Profis nicht so gestrickt, dass sie in Watte gepackt werden wollen. Es geht ihnen um einen gerechten und respektvollen Umgang. Dass sich Middendorp in diese Richtung bewegt, lässt die Wortwahl nach dem 1:1 gegen Cottbus nicht erkennen. Die war in Form und Inhalt daneben. Die Vokabel "dämlich" in aller Öffentlichkeit verwendet zu haben, wird das Betriebsklima nicht fördern. Sowas gehört - wenn überhaupt - in die Kabine. Da könnten sich die Spieler wehren.
Volle Zustimmung. Mittlerweile gehen sogar die Sportredakteure der NW sehr kritisch mit Ernst Middendorp um. Auch die anderen Artikel in der heutigen Ausgabe beleuchten deutlich und eindeutig Stellung beziehend die Schwachpunkte der Trainerarbeit. Die Luft wird für den Coach wohl doch dünner...
Zitat von Neue Westfälische:
[...] Die größte Unruhe geht jedoch vom Trainer aus, der die Unberechenbarkeit als eines seiner Markenzeichen betrachtet. Viele Spieler haben Schwierigkeiten mit dem, was Ernst Middendorp ihnen ins Stammbuch schreibt. Verunsicherung ist das Ergebnis, zumal Middendorp einige Spieler bevorzugt, anderen hingegen schneller Fehler ankreidet. Dass er sich oft so aufführt, als habe er allein die Fußball-Weisheit gepachtet, macht ihn einsam.
Dabei sind die DSC-Profis nicht so gestrickt, dass sie in Watte gepackt werden wollen. Es geht ihnen um einen gerechten und respektvollen Umgang. Dass sich Middendorp in diese Richtung bewegt, lässt die Wortwahl nach dem 1:1 gegen Cottbus nicht erkennen. Die war in Form und Inhalt daneben. Die Vokabel "dämlich" in aller Öffentlichkeit verwendet zu haben, wird das Betriebsklima nicht fördern. Sowas gehört - wenn überhaupt - in die Kabine. Da könnten sich die Spieler wehren.
Volle Zustimmung. Mittlerweile gehen sogar die Sportredakteure der NW sehr kritisch mit Ernst Middendorp um. Auch die anderen Artikel in der heutigen Ausgabe beleuchten deutlich und eindeutig Stellung beziehend die Schwachpunkte der Trainerarbeit. Die Luft wird für den Coach wohl doch dünner...
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.



