Ehemalige Arminen
06.04.2014 - 23:38 Uhr
22.11.2023 - 17:19 Uhr
Janni Serra, jetzt bei Aarhus in Dänemark, hat unter Transfermarkt ein vielsagendes Interview gegeben:
Hier ein Teil seines Interviews davon, was insbesondere unsere Arminia anbelangt:
Doch es blieb nicht nur bei dem einmaligen Abstieg, es folgte die nächste Horrorsaison in der vergangenen Spielzeit. Aus dem anfänglichen Top-Favoriten auf den Aufstieg wurde mit der Zeit eine Mannschaft, dessen einziges Ziel schlussendlich darin bestand, den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga zu sichern. Das misslang. Besonders die Relegationsspiele gegen den SV Wehen Wiesbaden zeigten die Schwächen der Bielefelder deutlich auf.
„
Vor dem Spiel hatten uns alle abgeschrieben, deshalb waren wir motiviert, es allen zu zeigen“, so Serra. „Jedoch sind wir nach dem 0:1 in alte Muster gefallen. Um es deutlich zu sagen: Wir haben in der gesamten Spielzeit wirklich viel Scheiße zusammengespielt. Da gibt es keine Ausreden. Uns hat vieles gefehlt: die Mentalität, ein gemeinsamer Teamgedanke über die gesamte Saison hinweg. Zudem hat uns vor allem die Angst in dem Wiesbaden-Spiel gehemmt.“
Serra: Stress in Bielefelds sportlicher Führung übertrug sich auf Mannschaft
Ein entscheidender Knackpunkt lag für Serra im Winter-Trainingslager. „Zum Ende der Rückrunde hatte ich das Gefühl, auch durch die Siege gegen Paderborn und Magdeburg, wir können den Turnaround schaffen. Jedoch sind im Trainingslager einige Vorfälle passiert, die dafür gesorgt haben, dass die gute Stimmung wieder ins Negative gekippt ist. Beispielsweise haben wir auch mitbekommen, dass es zwischen dem Sportdirektor und dem Trainer Diskrepanzen gegeben hat und dieser Stress übertrug sich dann auf die Mannschaft. Ich hatte nie das Gefühl, dass es wirklich über Wochen hinweg Ruhe im Verein gegeben hat, so dass wir im Kopf befreit hätten spielen können“, erklärt Serra.
Obwohl der 25-Jährige mit sieben Liga-Toren noch zu den besseren Spielern gehörte, wurde er zum Feindbild der Fans. Eine Situation, die für den Stürmer insbesondere auf mentaler Ebene sehr belastend war. Serra stellte in dieser Zeit fest, dass die Schwelle zu schweren Beleidigungen, insbesondere in den sozialen Medien, abnahm. „Ich hatte noch ‚Glück‘, ich habe keine Morddrohungen erhalten, im Gegensatz zu anderen Mitspielern. Sprüche wie: ‚Ich hoffe, du verletzt dich‘ waren an der Tagesordnung, genauso gehörten Beleidigungen wie ‚ ***** , ***** nsohn‘ zur Normalität. Ich finde es extrem traurig, dass wir mittlerweile in der Gesellschaft auf einem solchen Niveau gelandet sind. Solange es keine Strafverfolgung in diesem Bereich gibt, wird sich nichts ändern. Denn es reicht ein Fake-Account und zack geht das Beleidigen ohne Konsequenzen los“, so der Ex-Bielefelder.
Den Schritt im Sommer nach Dänemark zu gehen, war eine bewusste Entscheidung vom ehemaligen deutschen U21-Nationalspieler. „Ich hätte auch in der 2. Bundesliga bleiben können. Ich hatte Anfragen vorliegen, aber ich wusste, ich muss raus aus Deutschland. "
Ich muß sagen, wenn die Sache mit dem Trainingslager stimmt und dies auch als Information zum Präsidium weitergeleitet worden wäre, dann müßte man unseren aktuellen Präsidenten nochmehr die Falscheinschätzung der damaligen Situation vorwerfen ! Eine Trennung von Arabi wäre demnach unausweichlich gewesen und hätte vielleicht zum Beginn der Rückrunde den einen oder anderen Punkt mehr eingebracht.
Hier ein Teil seines Interviews davon, was insbesondere unsere Arminia anbelangt:
Doch es blieb nicht nur bei dem einmaligen Abstieg, es folgte die nächste Horrorsaison in der vergangenen Spielzeit. Aus dem anfänglichen Top-Favoriten auf den Aufstieg wurde mit der Zeit eine Mannschaft, dessen einziges Ziel schlussendlich darin bestand, den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga zu sichern. Das misslang. Besonders die Relegationsspiele gegen den SV Wehen Wiesbaden zeigten die Schwächen der Bielefelder deutlich auf.
„
Vor dem Spiel hatten uns alle abgeschrieben, deshalb waren wir motiviert, es allen zu zeigen“, so Serra. „Jedoch sind wir nach dem 0:1 in alte Muster gefallen. Um es deutlich zu sagen: Wir haben in der gesamten Spielzeit wirklich viel Scheiße zusammengespielt. Da gibt es keine Ausreden. Uns hat vieles gefehlt: die Mentalität, ein gemeinsamer Teamgedanke über die gesamte Saison hinweg. Zudem hat uns vor allem die Angst in dem Wiesbaden-Spiel gehemmt.“
Serra: Stress in Bielefelds sportlicher Führung übertrug sich auf Mannschaft
Ein entscheidender Knackpunkt lag für Serra im Winter-Trainingslager. „Zum Ende der Rückrunde hatte ich das Gefühl, auch durch die Siege gegen Paderborn und Magdeburg, wir können den Turnaround schaffen. Jedoch sind im Trainingslager einige Vorfälle passiert, die dafür gesorgt haben, dass die gute Stimmung wieder ins Negative gekippt ist. Beispielsweise haben wir auch mitbekommen, dass es zwischen dem Sportdirektor und dem Trainer Diskrepanzen gegeben hat und dieser Stress übertrug sich dann auf die Mannschaft. Ich hatte nie das Gefühl, dass es wirklich über Wochen hinweg Ruhe im Verein gegeben hat, so dass wir im Kopf befreit hätten spielen können“, erklärt Serra.
Obwohl der 25-Jährige mit sieben Liga-Toren noch zu den besseren Spielern gehörte, wurde er zum Feindbild der Fans. Eine Situation, die für den Stürmer insbesondere auf mentaler Ebene sehr belastend war. Serra stellte in dieser Zeit fest, dass die Schwelle zu schweren Beleidigungen, insbesondere in den sozialen Medien, abnahm. „Ich hatte noch ‚Glück‘, ich habe keine Morddrohungen erhalten, im Gegensatz zu anderen Mitspielern. Sprüche wie: ‚Ich hoffe, du verletzt dich‘ waren an der Tagesordnung, genauso gehörten Beleidigungen wie ‚ ***** , ***** nsohn‘ zur Normalität. Ich finde es extrem traurig, dass wir mittlerweile in der Gesellschaft auf einem solchen Niveau gelandet sind. Solange es keine Strafverfolgung in diesem Bereich gibt, wird sich nichts ändern. Denn es reicht ein Fake-Account und zack geht das Beleidigen ohne Konsequenzen los“, so der Ex-Bielefelder.
Den Schritt im Sommer nach Dänemark zu gehen, war eine bewusste Entscheidung vom ehemaligen deutschen U21-Nationalspieler. „Ich hätte auch in der 2. Bundesliga bleiben können. Ich hatte Anfragen vorliegen, aber ich wusste, ich muss raus aus Deutschland. "
Ich muß sagen, wenn die Sache mit dem Trainingslager stimmt und dies auch als Information zum Präsidium weitergeleitet worden wäre, dann müßte man unseren aktuellen Präsidenten nochmehr die Falscheinschätzung der damaligen Situation vorwerfen ! Eine Trennung von Arabi wäre demnach unausweichlich gewesen und hätte vielleicht zum Beginn der Rückrunde den einen oder anderen Punkt mehr eingebracht.
26.11.2023 - 21:13 Uhr
Brian Lasme hat gestern Abend in Düsseldorf das zwischenzeitliche 3:4 aus Schalker Sicht gegen die heimische Fortuna geschossen.
Ob er selber manchmal nicht in Selbstzweifel verfällt, weil er mit Schalke genau in den selben Abstiegskampf steht, wie mit unserer Arminia ein Jahr zuvor, ist natürlich nicht bekannt.
Trotz allem sind aktuell tatsächlich kleine Parallelen zum Abstiegskampf und dem verfehlten Aufstiegsanspruch unserer Truppe vom Vorjahr zu erkennen. Standen wir letztes Jahr nicht auch auf den 16. Tabellenplatz der 2. Liga ?
Ob er selber manchmal nicht in Selbstzweifel verfällt, weil er mit Schalke genau in den selben Abstiegskampf steht, wie mit unserer Arminia ein Jahr zuvor, ist natürlich nicht bekannt.
Trotz allem sind aktuell tatsächlich kleine Parallelen zum Abstiegskampf und dem verfehlten Aufstiegsanspruch unserer Truppe vom Vorjahr zu erkennen. Standen wir letztes Jahr nicht auch auf den 16. Tabellenplatz der 2. Liga ?
27.11.2023 - 20:38 Uhr
Gerade gesehen, dass Bastian Oczipka gestern bei Sky90 zu Gast war. Habe noch nicht reingeschaut, werde ich aber wohl noch nachholen.
13.12.2023 - 15:56 Uhr
https://www.transfermarkt.de/uwe-speidel/profil/trainer/2342
Rostock hat Alois Schwartz entlassen, Interimstrainer wird Uwe Speidel. Der war 2 Jahre lang Co-Trainer bei uns
Rostock hat Alois Schwartz entlassen, Interimstrainer wird Uwe Speidel. Der war 2 Jahre lang Co-Trainer bei uns
14.12.2023 - 11:00 Uhr
Zitat von DSC4EVER
https://www.transfermarkt.de/uwe-speidel/profil/trainer/2342
Rostock hat Alois Schwartz entlassen, Interimstrainer wird Uwe Speidel. Der war 2 Jahre lang Co-Trainer bei uns
https://www.transfermarkt.de/uwe-speidel/profil/trainer/2342
Rostock hat Alois Schwartz entlassen, Interimstrainer wird Uwe Speidel. Der war 2 Jahre lang Co-Trainer bei uns
Da musste ich jetzt erstmal nachschauen, den hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm....
Könnte man sich einfach machen und es auf Rehm schieben, aber unter Meier war er ja auch schon on Stage ....
08.01.2024 - 08:16 Uhr
Brian Behrendt wechselt zum Halleschen FC
08.01.2024 - 08:45 Uhr
Zitat von Tribun Daniel
Brian Behrendt wechselt zum Halleschen FC
Brian Behrendt wechselt zum Halleschen FC
Schade, hätte ich gerne wieder bei uns gesehen
11.01.2024 - 14:38 Uhr
Jonathan Clauss unser französischer Ex Spieler und zur Zeit bei Olympique Marseille soll in Verbindung zum FC Bayern München stehen.
Thomas Tuchel bekundet laut Westfalenblatt Interesse an einer Verpflichtung.
Thomas Tuchel bekundet laut Westfalenblatt Interesse an einer Verpflichtung.
12.01.2024 - 08:37 Uhr
menschlich ja, er gehörte ja noch zu einer Charakterstarken Truppe,
sportlich glaube ich kaum, dass er bei uns gespielt hätte.
"Jugend forscht" gefällt mir bei uns mit Schneider / Großer recht gut.
12.01.2024 - 09:02 Uhr
Zitat von Tribun Daniel
menschlich ja, er gehörte ja noch zu einer Charakterstarken Truppe,
sportlich glaube ich kaum, dass er bei uns gespielt hätte.
"Jugend forscht" gefällt mir bei uns mit Schneider / Großer recht gut.

menschlich ja, er gehörte ja noch zu einer Charakterstarken Truppe,
sportlich glaube ich kaum, dass er bei uns gespielt hätte.
"Jugend forscht" gefällt mir bei uns mit Schneider / Großer recht gut.

Wenn er fit ist, ist er sicherlich für alle Dritt Ligisten eine Hilfe. Leider macht ihm sein Körper da immer mal wieder einen Strich durch die Rechnung.
Bin mit Schneider und Großer auch echt zu frieden. Gerade von Großer erhoffe ich mir noch ein bisschen mehr, ist ja schließlich nicht seine Hauptposition gewesen und für seine ersten 9 Spiele in Liga 3 hat er das ziemlich ordentlich gemacht.
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