Doping im Fußball?
24.05.2007 - 02:13 Uhr
29.01.2013 - 22:50 Uhr
Zitat von McHaggis:
Ich schließe Doping im Fussball keinesfalls aus, vielmehr denke ich, dass sich in jedem Sport Gründe finden seine Leistung künstlich zu erhöhen, aber wie hier vermutlich bereits hundert mal erwähnt wurde, ist eine technisch strategische geprägte Sportart, indem sich Spieler über Jahre beweisen müssen und nicht nur in wenigen Sekunden, wie es im Fußball zweifelsfrei gegeben ist, weniger anfällig derartige Vorteile aufgrund dieser Mittel zu erhalten, wie es beispielsweise im 100m Sprint möglich ist.
betrachte es mal so: du baust während eines spiels in konzentrations- un konditionstechnischer hinsicht so ca. 10 % ab (ist ein von mir geschätzter wert). durch doping bist du in der lage, das zu verhindern. das würde gegen mannschaften, die das nicht machen, einen gewaltigen vorteil bringen, und es würde vor allem mannschaften, die das nicht machen, jegliche konkurrenzfähigkeit rauben. und gerade das ist ja das problem: fängt jemand an, ziehen andere nach. und irgendwann hat ein verein gar keine andere wahl mehr, als mitzuziehen.
Ich schließe Doping im Fussball keinesfalls aus, vielmehr denke ich, dass sich in jedem Sport Gründe finden seine Leistung künstlich zu erhöhen, aber wie hier vermutlich bereits hundert mal erwähnt wurde, ist eine technisch strategische geprägte Sportart, indem sich Spieler über Jahre beweisen müssen und nicht nur in wenigen Sekunden, wie es im Fußball zweifelsfrei gegeben ist, weniger anfällig derartige Vorteile aufgrund dieser Mittel zu erhalten, wie es beispielsweise im 100m Sprint möglich ist.
betrachte es mal so: du baust während eines spiels in konzentrations- un konditionstechnischer hinsicht so ca. 10 % ab (ist ein von mir geschätzter wert). durch doping bist du in der lage, das zu verhindern. das würde gegen mannschaften, die das nicht machen, einen gewaltigen vorteil bringen, und es würde vor allem mannschaften, die das nicht machen, jegliche konkurrenzfähigkeit rauben. und gerade das ist ja das problem: fängt jemand an, ziehen andere nach. und irgendwann hat ein verein gar keine andere wahl mehr, als mitzuziehen.
29.01.2013 - 23:00 Uhr
Zitat von Asturiax:
Zitat von dude23:
Man kann auch die Konzentration hochdopen und das würde gerade bei Typen wie Xavi oder Guardiola durchaus Sinn machen.
Und bei Schweinsteiger und Heynkes? Oder Götze und Klopp? Özil und Löw? Meier und Veh? Diego und Hecking?
1. Das Beispiel war auf die Aussage bezogen, dass Doping gerade bei Barca sinnlos sei
2. Ich meinte den Spieler Guardiola und nicht den Trainer
3. Das gilt für alle anderen Strategen genauso
Zitat von dude23:
Man kann auch die Konzentration hochdopen und das würde gerade bei Typen wie Xavi oder Guardiola durchaus Sinn machen.
Und bei Schweinsteiger und Heynkes? Oder Götze und Klopp? Özil und Löw? Meier und Veh? Diego und Hecking?
1. Das Beispiel war auf die Aussage bezogen, dass Doping gerade bei Barca sinnlos sei
2. Ich meinte den Spieler Guardiola und nicht den Trainer
3. Das gilt für alle anderen Strategen genauso
29.01.2013 - 23:03 Uhr
Zitat von dude23:
Zitat von Asturiax:
Zitat von dude23:
Man kann auch die Konzentration hochdopen und das würde gerade bei Typen wie Xavi oder Guardiola durchaus Sinn machen.
Und bei Schweinsteiger und Heynkes? Oder Götze und Klopp? Özil und Löw? Meier und Veh? Diego und Hecking?
1. Das Beispiel war auf die Aussage bezogen, dass Doping gerade bei Barca sinnlos sei
2. Ich meinte den Spieler Guardiola und nicht den Trainer
3. Das gilt für alle anderen Strategen genauso
Doping nutzt im Fussball sehr viel. Sind doch genug Quellen geposted worden mit Beispielen und "Zeugenaussagen" sowohl kann man die Physis als auch Die Psyche bestärken.
Zitat von Asturiax:
Zitat von dude23:
Man kann auch die Konzentration hochdopen und das würde gerade bei Typen wie Xavi oder Guardiola durchaus Sinn machen.
Und bei Schweinsteiger und Heynkes? Oder Götze und Klopp? Özil und Löw? Meier und Veh? Diego und Hecking?
1. Das Beispiel war auf die Aussage bezogen, dass Doping gerade bei Barca sinnlos sei
2. Ich meinte den Spieler Guardiola und nicht den Trainer
3. Das gilt für alle anderen Strategen genauso
Doping nutzt im Fussball sehr viel. Sind doch genug Quellen geposted worden mit Beispielen und "Zeugenaussagen" sowohl kann man die Physis als auch Die Psyche bestärken.
29.01.2013 - 23:06 Uhr
Ich finde auch man sollte es unterlassen hier mögliche Dopernamen zu diskutieren.
Ich persönlich seh was ein 'Dopingproblem' betrifft schwarz.
Wer so eine Politik wie DFB/Fifa etc. fährt, hat offensichtlich kein Interesse an Dopingfunden.
Wieso entscheidet man sich sonst bewusst gegen bessere Dopingkontrollen, vorallem nach dem Fuentes Skandal?
Wieso hat man damals nicht gleich -lautstark- gefordert das auch Namen von Fussballern bekannt gegeben werden?
Der Fussball hat gesehen wie es dem Radsport erging, und hat sich bewusst dagegen entschieden. Gegen Aufklärung und Verfolgung um sein Produkt zu schützen
Zitat
Man brauch sich ja auch nur die ENtwicklung im Fussball anschauen, um zu sehen, wie der Hase läuft. DIe Laufdistanzen werden immer mehr, Sprints, intensive Läufe etc.
Hier liegt in meinen Augen auch der Hase begraben. Die modernen Gladiatoren will jeder sehen und verkaufen sich so unglaublich gut.
Wer will seinen Verein schon im Dopinggeschäfft wissen? Seinen Lieblingsspieler?
Es ist viel einfacher es alles so laufen zu lassen wie es das tut. Damit tut man keinen weh.
Wer so wie ich Blutkontrollen fordertund die Politik des Radsports unterstützt - muss in Kauf nehmen seine liebsten Spieler bluten zu sehen.
Denn wenn es im Fussball Doping gibt, zieht sich das durch alle Vereine und Ligen
Es liegt bei den Fans nun lautstark Blutkontrollen und mehr Iniative gegen Doping zu fordern.
Die Verbände/Vereine/Medien werden dies nicht tuen.
Ich persönlich seh was ein 'Dopingproblem' betrifft schwarz.
Wer so eine Politik wie DFB/Fifa etc. fährt, hat offensichtlich kein Interesse an Dopingfunden.
Wieso entscheidet man sich sonst bewusst gegen bessere Dopingkontrollen, vorallem nach dem Fuentes Skandal?
Wieso hat man damals nicht gleich -lautstark- gefordert das auch Namen von Fussballern bekannt gegeben werden?
Der Fussball hat gesehen wie es dem Radsport erging, und hat sich bewusst dagegen entschieden. Gegen Aufklärung und Verfolgung um sein Produkt zu schützen
Zitat
Man brauch sich ja auch nur die ENtwicklung im Fussball anschauen, um zu sehen, wie der Hase läuft. DIe Laufdistanzen werden immer mehr, Sprints, intensive Läufe etc.
Hier liegt in meinen Augen auch der Hase begraben. Die modernen Gladiatoren will jeder sehen und verkaufen sich so unglaublich gut.
Wer will seinen Verein schon im Dopinggeschäfft wissen? Seinen Lieblingsspieler?
Es ist viel einfacher es alles so laufen zu lassen wie es das tut. Damit tut man keinen weh.
Wer so wie ich Blutkontrollen fordertund die Politik des Radsports unterstützt - muss in Kauf nehmen seine liebsten Spieler bluten zu sehen.
Denn wenn es im Fussball Doping gibt, zieht sich das durch alle Vereine und Ligen
Es liegt bei den Fans nun lautstark Blutkontrollen und mehr Iniative gegen Doping zu fordern.
Die Verbände/Vereine/Medien werden dies nicht tuen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von strwbrryflds am 29.01.2013 um 23:07 Uhr bearbeitet
29.01.2013 - 23:20 Uhr
Achtung, persönliche Meinung:
Was beim Lance seine Krebs-Historie war, ist bei Messi sein Wachstums-Problem. Als Deckmantel wunderbar geeignet.
Woher wil ein Junge wissen, was ihm tagtäglich gespritzt wird? Ganz Barca rühmt sich damit, null Konditions-Bolzerei zu betreiben, alles über die Spielformen anzutrainieren. Rennen aber wie die Kanickel. Selbst ein Klopp, der sich der modernen Trainings-Lehre nicht völlig entzieht, meint, dass es ab einem gewissen Grad ohne Grundlagentraining schwer möglich ist, ein gewisses Grund-Niveau zu erreichen.
Messi fußballerisches Talent kann man nat. nicht dopen. Aber technisch sind auf diesem Niveau alle stark. Was ihn unterscheidt und so einzigartig macht, ist diese noch nie dagewesene Geschwindigkeit mit Ball.
Schade, dass Fuentes nicht komplett auspackt.
Was beim Lance seine Krebs-Historie war, ist bei Messi sein Wachstums-Problem. Als Deckmantel wunderbar geeignet.
Woher wil ein Junge wissen, was ihm tagtäglich gespritzt wird? Ganz Barca rühmt sich damit, null Konditions-Bolzerei zu betreiben, alles über die Spielformen anzutrainieren. Rennen aber wie die Kanickel. Selbst ein Klopp, der sich der modernen Trainings-Lehre nicht völlig entzieht, meint, dass es ab einem gewissen Grad ohne Grundlagentraining schwer möglich ist, ein gewisses Grund-Niveau zu erreichen.
Messi fußballerisches Talent kann man nat. nicht dopen. Aber technisch sind auf diesem Niveau alle stark. Was ihn unterscheidt und so einzigartig macht, ist diese noch nie dagewesene Geschwindigkeit mit Ball.
Schade, dass Fuentes nicht komplett auspackt.
29.01.2013 - 23:22 Uhr
Zitat von SyAbleman:
betrachte es mal so: du baust während eines spiels in konzentrations- un konditionstechnischer hinsicht so ca. 10 % ab (ist ein von mir geschätzter wert). durch doping bist du in der lage, das zu verhindern. das würde gegen mannschaften, die das nicht machen, einen gewaltigen vorteil bringen, und es würde vor allem mannschaften, die das nicht machen, jegliche konkurrenzfähigkeit rauben. und gerade das ist ja das problem: fängt jemand an, ziehen andere nach. und irgendwann hat ein verein gar keine andere wahl mehr, als mitzuziehen.
Die Problematik eines automatischen Kettenreaktion halte ich gerade beim Fussball für überschaubar. Manschaftssporten bei denen auch noch Fluktuation im Kader herrscht und gleichzeitig auf verschiedenste Gegenspieler treffen sind weniger anfällig, wie eine Sportart in der sich "Einzelkämpfer" in sehr geregelten Abständen mit einer etablierten Weltelite, bestehend aus wenigen Personen, messen.
Ich schätze die Gefahr wesentlich höher ein, dass sich Einzelne (ohne wissen der gesamten Manschaft) einen Vorteil erringen wollen bzw das ggf. gewisse Leute "ein Auge zu drücken". Die Wahrscheinlichkeit, dass ein systematisches Dopen auffliegt an denen ganze Manschaften beteildigt sind ist doch gerade bei Ligen, welche eine entsprechende mediale Aufmerksamkeit genießen, extrem hoch.
Versteht mich nicht falsch, es wird in nächster Zeit dazu kommen, dass solche Machenschaften ans Tageslicht kommen und viele Funktionäre offensichtliches ignoriert haben - das mediale Echo wird riesig sein, weil die Zeitungen gerade mal wieder ein Sommerloch zu füllen haben.
Alles in allem bin ich dennoch der Ansicht, dass die breite Masse (anders wie bspw. beim Radsport) nach Auslegung des momentanes Regelwerkes "clean" ist. Traurig daran ist nur, dass (wenn es soweit kommt) meistens die Erfolgreichen sog. Vorbilder trifft.
betrachte es mal so: du baust während eines spiels in konzentrations- un konditionstechnischer hinsicht so ca. 10 % ab (ist ein von mir geschätzter wert). durch doping bist du in der lage, das zu verhindern. das würde gegen mannschaften, die das nicht machen, einen gewaltigen vorteil bringen, und es würde vor allem mannschaften, die das nicht machen, jegliche konkurrenzfähigkeit rauben. und gerade das ist ja das problem: fängt jemand an, ziehen andere nach. und irgendwann hat ein verein gar keine andere wahl mehr, als mitzuziehen.
Die Problematik eines automatischen Kettenreaktion halte ich gerade beim Fussball für überschaubar. Manschaftssporten bei denen auch noch Fluktuation im Kader herrscht und gleichzeitig auf verschiedenste Gegenspieler treffen sind weniger anfällig, wie eine Sportart in der sich "Einzelkämpfer" in sehr geregelten Abständen mit einer etablierten Weltelite, bestehend aus wenigen Personen, messen.
Ich schätze die Gefahr wesentlich höher ein, dass sich Einzelne (ohne wissen der gesamten Manschaft) einen Vorteil erringen wollen bzw das ggf. gewisse Leute "ein Auge zu drücken". Die Wahrscheinlichkeit, dass ein systematisches Dopen auffliegt an denen ganze Manschaften beteildigt sind ist doch gerade bei Ligen, welche eine entsprechende mediale Aufmerksamkeit genießen, extrem hoch.
Versteht mich nicht falsch, es wird in nächster Zeit dazu kommen, dass solche Machenschaften ans Tageslicht kommen und viele Funktionäre offensichtliches ignoriert haben - das mediale Echo wird riesig sein, weil die Zeitungen gerade mal wieder ein Sommerloch zu füllen haben.
Alles in allem bin ich dennoch der Ansicht, dass die breite Masse (anders wie bspw. beim Radsport) nach Auslegung des momentanes Regelwerkes "clean" ist. Traurig daran ist nur, dass (wenn es soweit kommt) meistens die Erfolgreichen sog. Vorbilder trifft.
29.01.2013 - 23:33 Uhr
Zitat von Chef-Ausbilder:
Was beim Lance seine Krebs-Historie war, ist bei Messi sein Wachstums-Problem. Als Deckmantel wunderbar geeignet.
Etwas unschönes Beispiel, weil Lance dem systematischen dopen (im vollen Bewusstsein des unrechtes) sozusagen die Krone aufgesetzt hat.
"Messis Wachstums-Problem" im Allg. zu thematisieren halte ich dagegen für richtig. Auch wenn Messi ohne die entsprechende Behandlung vermutlich eine unpraktisch gnomische Körpergröße beibehalten hätte - so muss man ihm einen Wettbewerbsvorteil auf Grund der Behandlung einräumen. Meines Erachtens ist das Doping, aber wie will man reagieren? Den besten Fußballer der Welt lebenslang sperren?
Was beim Lance seine Krebs-Historie war, ist bei Messi sein Wachstums-Problem. Als Deckmantel wunderbar geeignet.
Etwas unschönes Beispiel, weil Lance dem systematischen dopen (im vollen Bewusstsein des unrechtes) sozusagen die Krone aufgesetzt hat.
"Messis Wachstums-Problem" im Allg. zu thematisieren halte ich dagegen für richtig. Auch wenn Messi ohne die entsprechende Behandlung vermutlich eine unpraktisch gnomische Körpergröße beibehalten hätte - so muss man ihm einen Wettbewerbsvorteil auf Grund der Behandlung einräumen. Meines Erachtens ist das Doping, aber wie will man reagieren? Den besten Fußballer der Welt lebenslang sperren?
29.01.2013 - 23:50 Uhr
Um hier mal den Irrglauben auszutreiben das weil Fuentes Spanier ist, die ganz besonders dopen müssen.
http://www.faz.net/aktuell/sport/sportpolitik/doping/freiburger-doping-szene-erfolgreiches-abschotten-11887762.html
Zitat
„Ohne Doping hat man keine Chance.“ Sie wüssten, dass „jeder mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln seine Leistung steigert“.
Wieso soll denn Gefahr bestehen das ein aktiver Fussballer auspackt wenn er vom Teamarzt was gespritzt bekommt und dieser ihm genau das sagt.
bzw. dieser Glauben wie beim Radfahren vorherrscht?
Wenn er dann noch glaub das dass gang und gebe ist - darf er dass garnicht auspacken weil er sich ins eigene Fleisch schneidet und sich für zukünftige Arbeitgeber unattraktiv macht.
Zitat
Fuentes: Es geht um eine Gesamtplanung der Saison. Und die hängt ganz unmittelbar mit der physischen Vorbereitung zusammen. Ein Fußballer kann nicht von Anfang September bis Ende Mai durchgehend in Hochform sein. Also muss man Schwerpunkte setzen. Genau das habe ich im Radrennsport eingeführt: Periodisierungen, Leistungsmomente. D. h. der Trainer oder die Mannschaft treffen eine Entscheidung, hier und hier und hier wollen wir gut sein. Und dann sagt man okay, um im Februar oder März in Topform zu sein, müssen wir im November die Vorbereitung intensivieren. Und diese Intensivierung des Trainings, die im Grunde eine Überbeanspruchung ist, um einen gewissen Formvorteil zu erreichen, die setzt eine Reihe von Veränderungen im November voraus. Also steigert man die Zahl der medizinischen Kontrollen und ergänzt all das, was auf Grund der Verausgabung fehlt, damit es nicht zu Verletzungen oder Trainingsüberlastungen kommt.
...
Ich bin Arzt. Für mich steht die Gesundheit des Sportlers an erster Stelle. Aber der Hochleistungssport schadet der Gesundheit. Und wenn dann der Sportler in das rutscht, was man ganz richtig Anämie des Sportlers nennt, dann muss man mit Medikamenten entgegensteuern. Und EPO ist eines davon.
Aus dem ARD Radiofeature von 2010
http://www.faz.net/aktuell/sport/sportpolitik/doping/freiburger-doping-szene-erfolgreiches-abschotten-11887762.html
Zitat
„Ohne Doping hat man keine Chance.“ Sie wüssten, dass „jeder mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln seine Leistung steigert“.
Wieso soll denn Gefahr bestehen das ein aktiver Fussballer auspackt wenn er vom Teamarzt was gespritzt bekommt und dieser ihm genau das sagt.
bzw. dieser Glauben wie beim Radfahren vorherrscht?
Wenn er dann noch glaub das dass gang und gebe ist - darf er dass garnicht auspacken weil er sich ins eigene Fleisch schneidet und sich für zukünftige Arbeitgeber unattraktiv macht.
Zitat
Fuentes: Es geht um eine Gesamtplanung der Saison. Und die hängt ganz unmittelbar mit der physischen Vorbereitung zusammen. Ein Fußballer kann nicht von Anfang September bis Ende Mai durchgehend in Hochform sein. Also muss man Schwerpunkte setzen. Genau das habe ich im Radrennsport eingeführt: Periodisierungen, Leistungsmomente. D. h. der Trainer oder die Mannschaft treffen eine Entscheidung, hier und hier und hier wollen wir gut sein. Und dann sagt man okay, um im Februar oder März in Topform zu sein, müssen wir im November die Vorbereitung intensivieren. Und diese Intensivierung des Trainings, die im Grunde eine Überbeanspruchung ist, um einen gewissen Formvorteil zu erreichen, die setzt eine Reihe von Veränderungen im November voraus. Also steigert man die Zahl der medizinischen Kontrollen und ergänzt all das, was auf Grund der Verausgabung fehlt, damit es nicht zu Verletzungen oder Trainingsüberlastungen kommt.
...
Ich bin Arzt. Für mich steht die Gesundheit des Sportlers an erster Stelle. Aber der Hochleistungssport schadet der Gesundheit. Und wenn dann der Sportler in das rutscht, was man ganz richtig Anämie des Sportlers nennt, dann muss man mit Medikamenten entgegensteuern. Und EPO ist eines davon.
Aus dem ARD Radiofeature von 2010
Dieser Beitrag wurde zuletzt von strwbrryflds am 29.01.2013 um 23:59 Uhr bearbeitet
30.01.2013 - 00:37 Uhr
Zitat von Chef-Ausbilder:
Achtung, persönliche Meinung:
Was beim Lance seine Krebs-Historie war, ist bei Messi sein Wachstums-Problem. Als Deckmantel wunderbar geeignet.
Woher wil ein Junge wissen, was ihm tagtäglich gespritzt wird? Ganz Barca rühmt sich damit, null Konditions-Bolzerei zu betreiben, alles über die Spielformen anzutrainieren. Rennen aber wie die Kanickel. Selbst ein Klopp, der sich der modernen Trainings-Lehre nicht völlig entzieht, meint, dass es ab einem gewissen Grad ohne Grundlagentraining schwer möglich ist, ein gewisses Grund-Niveau zu erreichen.
Messi fußballerisches Talent kann man nat. nicht dopen. Aber technisch sind auf diesem Niveau alle stark. Was ihn unterscheidt und so einzigartig macht, ist diese noch nie dagewesene Geschwindigkeit mit Ball.
Schade, dass Fuentes nicht komplett auspackt.
meine persönliche meinung:
das waren 11 sätze totaler schwachsinn!
ansonsten gibt es natürlich die frage, wo doping anfängt und wie viel doping in einem mannschaftssport bringt. sicherlich gibt es einen effekt, aber der ist bei weitem nicht so erfolgsbestimmend wie beim radsport oder in der leichtathletik. warten wir mal ab, was fuentes noch sagt und beweisen kann. mit spekulationen ist keinem geholfen.
Achtung, persönliche Meinung:
Was beim Lance seine Krebs-Historie war, ist bei Messi sein Wachstums-Problem. Als Deckmantel wunderbar geeignet.
Woher wil ein Junge wissen, was ihm tagtäglich gespritzt wird? Ganz Barca rühmt sich damit, null Konditions-Bolzerei zu betreiben, alles über die Spielformen anzutrainieren. Rennen aber wie die Kanickel. Selbst ein Klopp, der sich der modernen Trainings-Lehre nicht völlig entzieht, meint, dass es ab einem gewissen Grad ohne Grundlagentraining schwer möglich ist, ein gewisses Grund-Niveau zu erreichen.
Messi fußballerisches Talent kann man nat. nicht dopen. Aber technisch sind auf diesem Niveau alle stark. Was ihn unterscheidt und so einzigartig macht, ist diese noch nie dagewesene Geschwindigkeit mit Ball.
Schade, dass Fuentes nicht komplett auspackt.
meine persönliche meinung:
das waren 11 sätze totaler schwachsinn!
ansonsten gibt es natürlich die frage, wo doping anfängt und wie viel doping in einem mannschaftssport bringt. sicherlich gibt es einen effekt, aber der ist bei weitem nicht so erfolgsbestimmend wie beim radsport oder in der leichtathletik. warten wir mal ab, was fuentes noch sagt und beweisen kann. mit spekulationen ist keinem geholfen.
30.01.2013 - 00:48 Uhr
Hier ein aktueller Artikel zum Thema:
http://www.stern.de/sport/fussball/doping-im-fussball-das-letzte-tabu-1961822.html
http://www.stern.de/sport/fussball/doping-im-fussball-das-letzte-tabu-1961822.html
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