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Dimitrios Grammozis
Geburtsdatum 08.07.1978
Alter 48
Nat. Griechenland  Griechenland
Funktion Trainer
Akt. Verein Vereinslos
Dimitrios Grammozis [Trainer] |#431
25.11.2019 - 08:53 Uhr
Zitat von Vanuatu
Das liegt an diesen Pfeifen von Reportern, die nicht richtig fragen und auch nachfragen.
Das ist unglaublich!

Finde schon, dass manche Reporter richtig nachfragen, vor allem der Lilienblogger. Die bekommen aber doch nur ausweichende Antworten. DAS ist unglaublich!
Oder was soll man davon halten, dass sich der Trainer mehr Sorgen um die Weihnachtsgeschenke macht als um das bevorstehende Restprogramm in diesem Jahr? Oder die Art und Weise wie sich die Mannschaft präsentiert sehr, sehr positiv gesehen wird?
augen-zuhalten

•     •     •

Oh Lilien ⚜, oh Lilien ⚜, oh Lilien ⚜, oh, oh, oh!
Dimitrios Grammozis [Trainer] |#432
25.11.2019 - 12:59 Uhr
Hallo,
Es ist jetzt relativ nahe an den Feiertagen und zum Jahresende. Deshalb drängt es mich ein bisschen über meine Erfahrungen mit meinem Verein zu berichten. Insbesondere, weil ich einGefühl entwickelt habe, das mir völlig neu ist. Nämlich eine echte Abneigung gegenüber dem Team und seinem Auftreten. Aber der Reihe nach.
Endlich wird jetzt am Stadion gebaut bzw. begonnene Bauten werden fortgesetzt und auch beendet. Bedenkt man den jahrelangen Hickhack ist das eine tolle Sache und des uneingeschränkten Lobes wert.

Selbst die traditionellen Heiner-Knoderrer finden nicht viel zu kritisieren. Das Funktionsgebäude steht, die Nord- und Südtribüne existieren schon lange und die Gegengerade wird gerade fertig. Toll! Die Fertigstellung der Haupttribüne wird auch noch klappen.

Auch der Verein hat sich neu aufgestellt. Ein Sportdirektor ist gekommen, der unserem Trainer eine – wie ich finde – ausgewogene Mannschaft hingestellt hat. Also: Oiss happy around, wie man hier in Bayern sagt. Weit gefehlt. Die Mannschaft spielt einen Stuss zusammen, der mich langsam verzweifeln lässt. Dabei ist die Tabellensituation noch recht entspannt aussehend und unsere Lilien immer noch mitten in einem großen Pulk von Mannschaften, die in die Mitte und vor allem nach unten schauen.

Also was macht mich so fuchsig? Es ist der Trainer. Diese „Grinsekatze“, die immer alles positiv sieht und gar nicht bemerkt, dass sie einen Fehler nach dem anderen macht. Und es sind die Medien, die ihn mit Samthandschuhen anfassen anstatt wenigstens einmal gezielt nachzufragen. So geraten Pressetermine zu Kaffeekränzchen auf denen man in erster Linie Nettigkeiten austauscht und den Trainer nach seinen Befindlichkeiten vor dem oder jenem Zusammentreffen fragt. Wären da nicht die Fragen nach der Fitness der Spieler, man könnte sich den Termin getrost schenken.

Aber. Was ist denn so anders unter Grammozis, was mich immer öfter Spiele versäumen lässt? Es ist seine bräsige Art, wie er immer wieder Dinge schönredet und seine schreckliche Einstellung, die er den Spielern – offensichtlich – mitgibt. Lustloses Ballgeschiebe vor der Abwehr ohne wirklichen Zug nach vorne. Bewusstes Spekulieren auf ein knappes Ergebnis. Kein Feuer im Team. Alles geht im gleichen Trott. Egal wer spielt. Es bleibt alles beim selben emotionslosen Gekicke. Da muss schon ein absolutes Grottenspiel wie die Partie gegen Fürth mit zwei Eigentoren – eines durch den TW – kommen, damit ihm mal ein „jetzt bin ich enttäuscht“ rausrutscht. Man darf gespannt sein, wie die Begegnungen vor Weihnachten ausgehen. Ich schreibe bewusst jetzt. Wie soll man sich mit so einem drögen Haufen identifizieren. Da springt kein Funke über. Das Stadion leert sich allmählich.

Ein weiterer schlimmer Fehler ist, dass unser Trainer nicht in der Lage ist Dinge zu bessern. Dass die Spielweise öde und sein System längst entschlüsselt ist, ist das Eine. Dass er niemals auch nur ansatzweise anders agieren lässt, wurde oben bereits thematisiert. Aber wie ist es denn mit den Spielern selbst. Macht er die besser? Mehlem. Beinahe hätten wir ihn gewinnbringend verkauft. Unter Grammozis stagniert er. Schnellhardt. Ein guter zentraler MFS, der unter Grammozis kaum zum Einsatz kommt. Der sich auch (fussballerisch) überhaupt nicht mit Mehlem versteht. Honsack, Skarke, Berko und Ozegovic. Hoffnungsvolle Angreifer, die im Defensivsystem von Grammozis ersticken. Paik, der auch keine Bindung im MF findet, obwohl er ein Guter ist. Einzig Pallson und Dumic haben sich freigeschwommen. Erfahrene Defensivspieler. Es ist zum Mäusemelken.

Kein Spieler wurde von Grammozis besser gemacht. Noch ein Wort zu Dursun. Gut, dass wir ihn haben. Sein manchmal etwas übersteigertes Ego würde sich legen, wenn – ja wenn – denn ein anderen Stürmer mal treffen würde.

Grammozis selbst ist ein Sensibelchen, das vor allen Dingen gut aussehen will mit seinem Team. Die Niederlage in Osnabrück hat ihn tief getroffen und ihm alle Sicherheit genommen. Seither gibt es nur noch Angsthasenfussball – selbst zuhause. Da er kein Selbstvertrauen hat, hat es sein Team auch nicht. Der Heimnimbus ist das einzige, was ihm geblieben ist. Ich glaube, er glaubt selbst nicht an eine Vertragsverlängerung. Er ist die „lame duck“ im System. Ein Trainer, der nur noch defensiv denkt und agiert. Wenn man ihn eh nicht verlängern will (kann), sollte man sich nach jemand anderem umschauen, der die berühmten Eier in der Hose hat.

Ach ja. Die kommenden Spiele werden keinen endgültigen Aufschluss geben. Er wird so defensiv spielen lassen, dass er hinterher – selbst bei einer Niederlage – von Pech sprechen kann. Das Problem ist, dass „die Jungs“ immer nervöser uns verunsicherter werden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Vanuatu am 25.11.2019 um 13:05 Uhr bearbeitet
Dimitrios Grammozis [Trainer] |#433
25.11.2019 - 13:57 Uhr
Zitat von Vanuatu
Hallo,
Es ist jetzt relativ nahe an den Feiertagen und zum Jahresende. Deshalb drängt es mich ein bisschen über meine Erfahrungen mit meinem Verein zu berichten. Insbesondere, weil ich einGefühl entwickelt habe, das mir völlig neu ist. Nämlich eine echte Abneigung gegenüber dem Team und seinem Auftreten. Aber der Reihe nach.
Endlich wird jetzt am Stadion gebaut bzw. begonnene Bauten werden fortgesetzt und auch beendet. Bedenkt man den jahrelangen Hickhack ist das eine tolle Sache und des uneingeschränkten Lobes wert.

Selbst die traditionellen Heiner-Knoderrer finden nicht viel zu kritisieren. Das Funktionsgebäude steht, die Nord- und Südtribüne existieren schon lange und die Gegengerade wird gerade fertig. Toll! Die Fertigstellung der Haupttribüne wird auch noch klappen.

Auch der Verein hat sich neu aufgestellt. Ein Sportdirektor ist gekommen, der unserem Trainer eine – wie ich finde – ausgewogene Mannschaft hingestellt hat. Also: Oiss happy around, wie man hier in Bayern sagt. Weit gefehlt. Die Mannschaft spielt einen Stuss zusammen, der mich langsam verzweifeln lässt. Dabei ist die Tabellensituation noch recht entspannt aussehend und unsere Lilien immer noch mitten in einem großen Pulk von Mannschaften, die in die Mitte und vor allem nach unten schauen.

Also was macht mich so fuchsig? Es ist der Trainer. Diese „Grinsekatze“, die immer alles positiv sieht und gar nicht bemerkt, dass sie einen Fehler nach dem anderen macht. Und es sind die Medien, die ihn mit Samthandschuhen anfassen anstatt wenigstens einmal gezielt nachzufragen. So geraten Pressetermine zu Kaffeekränzchen auf denen man in erster Linie Nettigkeiten austauscht und den Trainer nach seinen Befindlichkeiten vor dem oder jenem Zusammentreffen fragt. Wären da nicht die Fragen nach der Fitness der Spieler, man könnte sich den Termin getrost schenken.

Aber. Was ist denn so anders unter Grammozis, was mich immer öfter Spiele versäumen lässt? Es ist seine bräsige Art, wie er immer wieder Dinge schönredet und seine schreckliche Einstellung, die er den Spielern – offensichtlich – mitgibt. Lustloses Ballgeschiebe vor der Abwehr ohne wirklichen Zug nach vorne. Bewusstes Spekulieren auf ein knappes Ergebnis. Kein Feuer im Team. Alles geht im gleichen Trott. Egal wer spielt. Es bleibt alles beim selben emotionslosen Gekicke. Da muss schon ein absolutes Grottenspiel wie die Partie gegen Fürth mit zwei Eigentoren – eines durch den TW – kommen, damit ihm mal ein „jetzt bin ich enttäuscht“ rausrutscht. Man darf gespannt sein, wie die Begegnungen vor Weihnachten ausgehen. Ich schreibe bewusst jetzt. Wie soll man sich mit so einem drögen Haufen identifizieren. Da springt kein Funke über. Das Stadion leert sich allmählich.

Ein weiterer schlimmer Fehler ist, dass unser Trainer nicht in der Lage ist Dinge zu bessern. Dass die Spielweise öde und sein System längst entschlüsselt ist, ist das Eine. Dass er niemals auch nur ansatzweise anders agieren lässt, wurde oben bereits thematisiert. Aber wie ist es denn mit den Spielern selbst. Macht er die besser? Mehlem. Beinahe hätten wir ihn gewinnbringend verkauft. Unter Grammozis stagniert er. Schnellhardt. Ein guter zentraler MFS, der unter Grammozis kaum zum Einsatz kommt. Der sich auch (fussballerisch) überhaupt nicht mit Mehlem versteht. Honsack, Skarke, Berko und Ozegovic. Hoffnungsvolle Angreifer, die im Defensivsystem von Grammozis ersticken. Paik, der auch keine Bindung im MF findet, obwohl er ein Guter ist. Einzig Pallson und Dumic haben sich freigeschwommen. Erfahrene Defensivspieler. Es ist zum Mäusemelken.

Kein Spieler wurde von Grammozis besser gemacht. Noch ein Wort zu Dursun. Gut, dass wir ihn haben. Sein manchmal etwas übersteigertes Ego würde sich legen, wenn – ja wenn – denn ein anderen Stürmer mal treffen würde.

Grammozis selbst ist ein Sensibelchen, das vor allen Dingen gut aussehen will mit seinem Team. Die Niederlage in Osnabrück hat ihn tief getroffen und ihm alle Sicherheit genommen. Seither gibt es nur noch Angsthasenfussball – selbst zuhause. Da er kein Selbstvertrauen hat, hat es sein Team auch nicht. Der Heimnimbus ist das einzige, was ihm geblieben ist. Ich glaube, er glaubt selbst nicht an eine Vertragsverlängerung. Er ist die „lame duck“ im System. Ein Trainer, der nur noch defensiv denkt und agiert. Wenn man ihn eh nicht verlängern will (kann), sollte man sich nach jemand anderem umschauen, der die berühmten Eier in der Hose hat.

Ach ja. Die kommenden Spiele werden keinen endgültigen Aufschluss geben. Er wird so defensiv spielen lassen, dass er hinterher – selbst bei einer Niederlage – von Pech sprechen kann. Das Problem ist, dass „die Jungs“ immer nervöser uns verunsicherter werden.


Da steckt viel Wahres drin und beschreibt den zähen Nebel und die Müdigkeit die sich irgendwie über das Bölle, die Mannschaft und die Zuschauer gelegt hat. Superbeitrag.
Dimitrios Grammozis [Trainer] |#434
25.11.2019 - 14:33 Uhr
Zitat von Vanuatu
Hallo,
Es ist jetzt relativ nahe an den Feiertagen und zum Jahresende. Deshalb drängt es mich ein bisschen über meine Erfahrungen mit meinem Verein zu berichten. Insbesondere, weil ich einGefühl entwickelt habe, das mir völlig neu ist. Nämlich eine echte Abneigung gegenüber dem Team und seinem Auftreten. Aber der Reihe nach.
Endlich wird jetzt am Stadion gebaut bzw. begonnene Bauten werden fortgesetzt und auch beendet. Bedenkt man den jahrelangen Hickhack ist das eine tolle Sache und des uneingeschränkten Lobes wert.

Selbst die traditionellen Heiner-Knoderrer finden nicht viel zu kritisieren. Das Funktionsgebäude steht, die Nord- und Südtribüne existieren schon lange und die Gegengerade wird gerade fertig. Toll! Die Fertigstellung der Haupttribüne wird auch noch klappen.

Auch der Verein hat sich neu aufgestellt. Ein Sportdirektor ist gekommen, der unserem Trainer eine – wie ich finde – ausgewogene Mannschaft hingestellt hat. Also: Oiss happy around, wie man hier in Bayern sagt. Weit gefehlt. Die Mannschaft spielt einen Stuss zusammen, der mich langsam verzweifeln lässt. Dabei ist die Tabellensituation noch recht entspannt aussehend und unsere Lilien immer noch mitten in einem großen Pulk von Mannschaften, die in die Mitte und vor allem nach unten schauen.

Also was macht mich so fuchsig? Es ist der Trainer. Diese „Grinsekatze“, die immer alles positiv sieht und gar nicht bemerkt, dass sie einen Fehler nach dem anderen macht. Und es sind die Medien, die ihn mit Samthandschuhen anfassen anstatt wenigstens einmal gezielt nachzufragen. So geraten Pressetermine zu Kaffeekränzchen auf denen man in erster Linie Nettigkeiten austauscht und den Trainer nach seinen Befindlichkeiten vor dem oder jenem Zusammentreffen fragt. Wären da nicht die Fragen nach der Fitness der Spieler, man könnte sich den Termin getrost schenken.

Aber. Was ist denn so anders unter Grammozis, was mich immer öfter Spiele versäumen lässt? Es ist seine bräsige Art, wie er immer wieder Dinge schönredet und seine schreckliche Einstellung, die er den Spielern – offensichtlich – mitgibt. Lustloses Ballgeschiebe vor der Abwehr ohne wirklichen Zug nach vorne. Bewusstes Spekulieren auf ein knappes Ergebnis. Kein Feuer im Team. Alles geht im gleichen Trott. Egal wer spielt. Es bleibt alles beim selben emotionslosen Gekicke. Da muss schon ein absolutes Grottenspiel wie die Partie gegen Fürth mit zwei Eigentoren – eines durch den TW – kommen, damit ihm mal ein „jetzt bin ich enttäuscht“ rausrutscht. Man darf gespannt sein, wie die Begegnungen vor Weihnachten ausgehen. Ich schreibe bewusst jetzt. Wie soll man sich mit so einem drögen Haufen identifizieren. Da springt kein Funke über. Das Stadion leert sich allmählich.

Ein weiterer schlimmer Fehler ist, dass unser Trainer nicht in der Lage ist Dinge zu bessern. Dass die Spielweise öde und sein System längst entschlüsselt ist, ist das Eine. Dass er niemals auch nur ansatzweise anders agieren lässt, wurde oben bereits thematisiert. Aber wie ist es denn mit den Spielern selbst. Macht er die besser? Mehlem. Beinahe hätten wir ihn gewinnbringend verkauft. Unter Grammozis stagniert er. Schnellhardt. Ein guter zentraler MFS, der unter Grammozis kaum zum Einsatz kommt. Der sich auch (fussballerisch) überhaupt nicht mit Mehlem versteht. Honsack, Skarke, Berko und Ozegovic. Hoffnungsvolle Angreifer, die im Defensivsystem von Grammozis ersticken. Paik, der auch keine Bindung im MF findet, obwohl er ein Guter ist. Einzig Pallson und Dumic haben sich freigeschwommen. Erfahrene Defensivspieler. Es ist zum Mäusemelken.

Kein Spieler wurde von Grammozis besser gemacht. Noch ein Wort zu Dursun. Gut, dass wir ihn haben. Sein manchmal etwas übersteigertes Ego würde sich legen, wenn – ja wenn – denn ein anderen Stürmer mal treffen würde.

Grammozis selbst ist ein Sensibelchen, das vor allen Dingen gut aussehen will mit seinem Team. Die Niederlage in Osnabrück hat ihn tief getroffen und ihm alle Sicherheit genommen. Seither gibt es nur noch Angsthasenfussball – selbst zuhause. Da er kein Selbstvertrauen hat, hat es sein Team auch nicht. Der Heimnimbus ist das einzige, was ihm geblieben ist. Ich glaube, er glaubt selbst nicht an eine Vertragsverlängerung. Er ist die „lame duck“ im System. Ein Trainer, der nur noch defensiv denkt und agiert. Wenn man ihn eh nicht verlängern will (kann), sollte man sich nach jemand anderem umschauen, der die berühmten Eier in der Hose hat.

Ach ja. Die kommenden Spiele werden keinen endgültigen Aufschluss geben. Er wird so defensiv spielen lassen, dass er hinterher – selbst bei einer Niederlage – von Pech sprechen kann. Das Problem ist, dass „die Jungs“ immer nervöser uns verunsicherter werden.


Danke für den Beitrag, es ist genauso wie ich es empfinde! Da ich nicht werten kann, deshalb von mir auf diesem Weg ein daumen-hoch
Dimitrios Grammozis [Trainer] |#435
25.11.2019 - 14:40 Uhr
Zitat von Vanuatu
Hallo,
Es ist jetzt relativ nahe an den Feiertagen und zum Jahresende. Deshalb drängt es mich ein bisschen über meine Erfahrungen mit meinem Verein zu berichten. Insbesondere, weil ich einGefühl entwickelt habe, das mir völlig neu ist. Nämlich eine echte Abneigung gegenüber dem Team und seinem Auftreten. Aber der Reihe nach.
Endlich wird jetzt am Stadion gebaut bzw. begonnene Bauten werden fortgesetzt und auch beendet. Bedenkt man den jahrelangen Hickhack ist das eine tolle Sache und des uneingeschränkten Lobes wert.

Selbst die traditionellen Heiner-Knoderrer finden nicht viel zu kritisieren. Das Funktionsgebäude steht, die Nord- und Südtribüne existieren schon lange und die Gegengerade wird gerade fertig. Toll! Die Fertigstellung der Haupttribüne wird auch noch klappen.

Auch der Verein hat sich neu aufgestellt. Ein Sportdirektor ist gekommen, der unserem Trainer eine – wie ich finde – ausgewogene Mannschaft hingestellt hat. Also: Oiss happy around, wie man hier in Bayern sagt. Weit gefehlt. Die Mannschaft spielt einen Stuss zusammen, der mich langsam verzweifeln lässt. Dabei ist die Tabellensituation noch recht entspannt aussehend und unsere Lilien immer noch mitten in einem großen Pulk von Mannschaften, die in die Mitte und vor allem nach unten schauen.

Also was macht mich so fuchsig? Es ist der Trainer. Diese „Grinsekatze“, die immer alles positiv sieht und gar nicht bemerkt, dass sie einen Fehler nach dem anderen macht. Und es sind die Medien, die ihn mit Samthandschuhen anfassen anstatt wenigstens einmal gezielt nachzufragen. So geraten Pressetermine zu Kaffeekränzchen auf denen man in erster Linie Nettigkeiten austauscht und den Trainer nach seinen Befindlichkeiten vor dem oder jenem Zusammentreffen fragt. Wären da nicht die Fragen nach der Fitness der Spieler, man könnte sich den Termin getrost schenken.

Aber. Was ist denn so anders unter Grammozis, was mich immer öfter Spiele versäumen lässt? Es ist seine bräsige Art, wie er immer wieder Dinge schönredet und seine schreckliche Einstellung, die er den Spielern – offensichtlich – mitgibt. Lustloses Ballgeschiebe vor der Abwehr ohne wirklichen Zug nach vorne. Bewusstes Spekulieren auf ein knappes Ergebnis. Kein Feuer im Team. Alles geht im gleichen Trott. Egal wer spielt. Es bleibt alles beim selben emotionslosen Gekicke. Da muss schon ein absolutes Grottenspiel wie die Partie gegen Fürth mit zwei Eigentoren – eines durch den TW – kommen, damit ihm mal ein „jetzt bin ich enttäuscht“ rausrutscht. Man darf gespannt sein, wie die Begegnungen vor Weihnachten ausgehen. Ich schreibe bewusst jetzt. Wie soll man sich mit so einem drögen Haufen identifizieren. Da springt kein Funke über. Das Stadion leert sich allmählich.

Ein weiterer schlimmer Fehler ist, dass unser Trainer nicht in der Lage ist Dinge zu bessern. Dass die Spielweise öde und sein System längst entschlüsselt ist, ist das Eine. Dass er niemals auch nur ansatzweise anders agieren lässt, wurde oben bereits thematisiert. Aber wie ist es denn mit den Spielern selbst. Macht er die besser? Mehlem. Beinahe hätten wir ihn gewinnbringend verkauft. Unter Grammozis stagniert er. Schnellhardt. Ein guter zentraler MFS, der unter Grammozis kaum zum Einsatz kommt. Der sich auch (fussballerisch) überhaupt nicht mit Mehlem versteht. Honsack, Skarke, Berko und Ozegovic. Hoffnungsvolle Angreifer, die im Defensivsystem von Grammozis ersticken. Paik, der auch keine Bindung im MF findet, obwohl er ein Guter ist. Einzig Pallson und Dumic haben sich freigeschwommen. Erfahrene Defensivspieler. Es ist zum Mäusemelken.

Kein Spieler wurde von Grammozis besser gemacht. Noch ein Wort zu Dursun. Gut, dass wir ihn haben. Sein manchmal etwas übersteigertes Ego würde sich legen, wenn – ja wenn – denn ein anderen Stürmer mal treffen würde.

Grammozis selbst ist ein Sensibelchen, das vor allen Dingen gut aussehen will mit seinem Team. Die Niederlage in Osnabrück hat ihn tief getroffen und ihm alle Sicherheit genommen. Seither gibt es nur noch Angsthasenfussball – selbst zuhause. Da er kein Selbstvertrauen hat, hat es sein Team auch nicht. Der Heimnimbus ist das einzige, was ihm geblieben ist. Ich glaube, er glaubt selbst nicht an eine Vertragsverlängerung. Er ist die „lame duck“ im System. Ein Trainer, der nur noch defensiv denkt und agiert. Wenn man ihn eh nicht verlängern will (kann), sollte man sich nach jemand anderem umschauen, der die berühmten Eier in der Hose hat.

Ach ja. Die kommenden Spiele werden keinen endgültigen Aufschluss geben. Er wird so defensiv spielen lassen, dass er hinterher – selbst bei einer Niederlage – von Pech sprechen kann. Das Problem ist, dass „die Jungs“ immer nervöser uns verunsicherter werden.


Eine in jedem aber wirklich in jedem Punkt treffende Analyse! Warum diese Analyse wiedermal nur 2 Wertungen bekommt, verstehe ich wirklich gar nicht. Wahrscheinlich weil Sie die Sache auf den Punkt bringt und die Schwächen von Herrn Grammozis benennt? An unserer Lage darf man aber nichts mehr schön reden.
Auch ich bin diese Saison schon einigen Spielen verngeblieben und habe sie mir lieber im TV angesehen, genau aus dem oben genannten Punkten. Und wie du schon richtig schreibst, die Stimmung ist nicht wie sonst. Früher wurde über Stadionbau und hier und da über die Vereinsführung diskutiert aber die Mannschaft und der Trainer wurden immer unterstützt. Heute sieht das ganze anders aus und die ersten Zuschauer fliehen schon. In meinen Augen eine sehr bedenkliche Situation.
Nochmal vielen Dank für deinen Beitrag, du sprichst mir aus der Seele!
Dimitrios Grammozis [Trainer] |#436
25.11.2019 - 15:00 Uhr
Zitat von Vanuatu
Hallo,
(...)

Kein Spieler wurde von Grammozis besser gemacht. Noch ein Wort zu Dursun. Gut, dass wir ihn haben. Sein manchmal etwas übersteigertes Ego würde sich legen, wenn – ja wenn – denn ein anderen Stürmer mal treffen würde.

(...)

Ach ja. Die kommenden Spiele werden keinen endgültigen Aufschluss geben. Er wird so defensiv spielen lassen, dass er hinterher – selbst bei einer Niederlage – von Pech sprechen kann. Das Problem ist, dass „die Jungs“ immer nervöser uns verunsicherter werden.


Danke - mindestens 98 Prozent Zustimmung!

Meine 2 Prozent:
Das Präsidium trägt dann die Hauptschuld, wenn dieses Experiment "unglücklich" und "völlig unerwartet" in der 3. Liga endet (wie ich befürchte seit dem 0:0 gegen Dresden) ... frohe Weihnachten!

Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Dimitrios Grammozis [Trainer] |#437
25.11.2019 - 15:02 Uhr
@Vanuatu:
Ich darf werten und hab das auch getan...tongue
Inhaltlich kann ich dir nur beipflichten.
Dimitrios Grammozis [Trainer] |#438
25.11.2019 - 15:21 Uhr
@Vanuatu von mir auch ein Daumen hoch mit wertung daumen-hoch
Am meisten habe ich mich tatsächlich über die "Grinsekatze“ amüsiert, ansonsten inhaltliche Zustimmung.

•     •     •

Oh Lilien ⚜, oh Lilien ⚜, oh Lilien ⚜, oh, oh, oh!
Dimitrios Grammozis [Trainer] |#439
25.11.2019 - 15:51 Uhr
Zitat von bassman
@Vanuatu:
Ich darf werten und hab das auch getan...tongue
Inhaltlich kann ich dir nur beipflichten.

Ich nicht, daher auf diesem Weg +1.
Spiegelt gut meine Gemütslage. Die Aufbruchstimmung - Baufortschritt, versprochene Darmstädter Spielweise, junge vielversprechende Spieler, tbc... - ist vollends verflogen und weicht immer mehr einem Kater danach, nur der Rausch blieb aus. Die "Darmstädter DNA" wird von den derzeit Aktiven auf und neben dem Platz in trauter Einigkeit zu Grabe getragen.
Dimitrios Grammozis [Trainer] |#440
25.11.2019 - 17:00 Uhr
Zitat von Bieber98
Zitat von Vanuatu

Hallo,
Es ist jetzt relativ nahe an den Feiertagen und zum Jahresende. Deshalb drängt es mich ein bisschen über meine Erfahrungen mit meinem Verein zu berichten. Insbesondere, weil ich einGefühl entwickelt habe, das mir völlig neu ist. Nämlich eine echte Abneigung gegenüber dem Team und seinem Auftreten. Aber der Reihe nach.
Endlich wird jetzt am Stadion gebaut bzw. begonnene Bauten werden fortgesetzt und auch beendet. Bedenkt man den jahrelangen Hickhack ist das eine tolle Sache und des uneingeschränkten Lobes wert.

Selbst die traditionellen Heiner-Knoderrer finden nicht viel zu kritisieren. Das Funktionsgebäude steht, die Nord- und Südtribüne existieren schon lange und die Gegengerade wird gerade fertig. Toll! Die Fertigstellung der Haupttribüne wird auch noch klappen.

Auch der Verein hat sich neu aufgestellt. Ein Sportdirektor ist gekommen, der unserem Trainer eine – wie ich finde – ausgewogene Mannschaft hingestellt hat. Also: Oiss happy around, wie man hier in Bayern sagt. Weit gefehlt. Die Mannschaft spielt einen Stuss zusammen, der mich langsam verzweifeln lässt. Dabei ist die Tabellensituation noch recht entspannt aussehend und unsere Lilien immer noch mitten in einem großen Pulk von Mannschaften, die in die Mitte und vor allem nach unten schauen.

Also was macht mich so fuchsig? Es ist der Trainer. Diese „Grinsekatze“, die immer alles positiv sieht und gar nicht bemerkt, dass sie einen Fehler nach dem anderen macht. Und es sind die Medien, die ihn mit Samthandschuhen anfassen anstatt wenigstens einmal gezielt nachzufragen. So geraten Pressetermine zu Kaffeekränzchen auf denen man in erster Linie Nettigkeiten austauscht und den Trainer nach seinen Befindlichkeiten vor dem oder jenem Zusammentreffen fragt. Wären da nicht die Fragen nach der Fitness der Spieler, man könnte sich den Termin getrost schenken.

Aber. Was ist denn so anders unter Grammozis, was mich immer öfter Spiele versäumen lässt? Es ist seine bräsige Art, wie er immer wieder Dinge schönredet und seine schreckliche Einstellung, die er den Spielern – offensichtlich – mitgibt. Lustloses Ballgeschiebe vor der Abwehr ohne wirklichen Zug nach vorne. Bewusstes Spekulieren auf ein knappes Ergebnis. Kein Feuer im Team. Alles geht im gleichen Trott. Egal wer spielt. Es bleibt alles beim selben emotionslosen Gekicke. Da muss schon ein absolutes Grottenspiel wie die Partie gegen Fürth mit zwei Eigentoren – eines durch den TW – kommen, damit ihm mal ein „jetzt bin ich enttäuscht“ rausrutscht. Man darf gespannt sein, wie die Begegnungen vor Weihnachten ausgehen. Ich schreibe bewusst jetzt. Wie soll man sich mit so einem drögen Haufen identifizieren. Da springt kein Funke über. Das Stadion leert sich allmählich.

Ein weiterer schlimmer Fehler ist, dass unser Trainer nicht in der Lage ist Dinge zu bessern. Dass die Spielweise öde und sein System längst entschlüsselt ist, ist das Eine. Dass er niemals auch nur ansatzweise anders agieren lässt, wurde oben bereits thematisiert. Aber wie ist es denn mit den Spielern selbst. Macht er die besser? Mehlem. Beinahe hätten wir ihn gewinnbringend verkauft. Unter Grammozis stagniert er. Schnellhardt. Ein guter zentraler MFS, der unter Grammozis kaum zum Einsatz kommt. Der sich auch (fussballerisch) überhaupt nicht mit Mehlem versteht. Honsack, Skarke, Berko und Ozegovic. Hoffnungsvolle Angreifer, die im Defensivsystem von Grammozis ersticken. Paik, der auch keine Bindung im MF findet, obwohl er ein Guter ist. Einzig Pallson und Dumic haben sich freigeschwommen. Erfahrene Defensivspieler. Es ist zum Mäusemelken.

Kein Spieler wurde von Grammozis besser gemacht. Noch ein Wort zu Dursun. Gut, dass wir ihn haben. Sein manchmal etwas übersteigertes Ego würde sich legen, wenn – ja wenn – denn ein anderen Stürmer mal treffen würde.

Grammozis selbst ist ein Sensibelchen, das vor allen Dingen gut aussehen will mit seinem Team. Die Niederlage in Osnabrück hat ihn tief getroffen und ihm alle Sicherheit genommen. Seither gibt es nur noch Angsthasenfussball – selbst zuhause. Da er kein Selbstvertrauen hat, hat es sein Team auch nicht. Der Heimnimbus ist das einzige, was ihm geblieben ist. Ich glaube, er glaubt selbst nicht an eine Vertragsverlängerung. Er ist die „lame duck“ im System. Ein Trainer, der nur noch defensiv denkt und agiert. Wenn man ihn eh nicht verlängern will (kann), sollte man sich nach jemand anderem umschauen, der die berühmten Eier in der Hose hat.

Ach ja. Die kommenden Spiele werden keinen endgültigen Aufschluss geben. Er wird so defensiv spielen lassen, dass er hinterher – selbst bei einer Niederlage – von Pech sprechen kann. Das Problem ist, dass „die Jungs“ immer nervöser uns verunsicherter werden.


Eine in jedem aber wirklich in jedem Punkt treffende Analyse! Warum diese Analyse wiedermal nur 2 Wertungen bekommt, verstehe ich wirklich gar nicht. Wahrscheinlich weil Sie die Sache auf den Punkt bringt und die Schwächen von Herrn Grammozis benennt? An unserer Lage darf man aber nichts mehr schön reden.
Auch ich bin diese Saison schon einigen Spielen verngeblieben und habe sie mir lieber im TV angesehen, genau aus dem oben genannten Punkten. Und wie du schon richtig schreibst, die Stimmung ist nicht wie sonst. Früher wurde über Stadionbau und hier und da über die Vereinsführung diskutiert aber die Mannschaft und der Trainer wurden immer unterstützt. Heute sieht das ganze anders aus und die ersten Zuschauer fliehen schon. In meinen Augen eine sehr bedenkliche Situation.
Nochmal vielen Dank für deinen Beitrag, du sprichst mir aus der Seele!


@Bieber98 , die Grammozis-Jünger sind das nicht alleine, mach jetzt nicht bei der halben Wahrheit Schluss! Selbstverständlich waren es auch die verdammten Freimaurer, die haben auch schon unsere Bauausschreibung sabotiert (wer glaubt denn im Ernst, dass nur ein einziger Bieter ein Angebot abgeben wollte!?) und den Labbadia in den Backgroundchor unseres Vereinslieds geschmuggelt, damit die ganze Nation über uns lacht. Jetzt Vanuatu an seiner wohlverdienten Bewertung zu behindern, einfach nur asozial! Grammozis-Jünger & Freimaurer -1!!!

zwinker

@Vanuatu , trifft genau meine Gefühlslage, danke. Die Hoffnung bleibt, dass es heute endet.
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