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Die sportliche Situation

22.02.2022 - 23:08 Uhr
Die sportliche Situation |#71
03.05.2022 - 13:28 Uhr
Zitat von henry78
Die KN hat jetzt mal Fakten geschaffen. Die KSV Holstein ist der erfolgreichste Zweitligist der letzen 5 Jahre. Kein Zweitligist hat in diesem Zeitraum mehr Punkte als unsere KSV geholt.

Wirklich gut! Sehr interessante Statistik, vielen Dank! Das setzt finde ich die bisherige Arbeit unseres Vereins in Perspektive.

Zitat von henry78
Deswegen möchte ich hier mal ein paar Fragen aufwerfen. Was sollte eine realistische sportliche Zielsetzung für die KSV in der nächsten Saison sein? Wie soll die KSV das umsetzen? Wie soll sie sich entwickeln? Wo will die KSV kurz- und mittelfristig hin?

Ich bin persönlich der Meinung, dass man sich Ziele durchaus auch mal ambitioniert setzen kann.
Wenn wir nach dieser Umbruchssaison mit einer Zielsetzung "Klassenerhalt sichern" in die nächste Saison gehen, ist das für mich persönlich zu wenig. Der Blick sollte sich schon auf die obere Tabellenhälfte konzentrieren, dort sind wir bisher auch in der Mehrzahl der Saisons gelandet, und das sollte unser Anspruch sein, auch in Hinblick auf Neuverpflichtungen. Wir sind Holstein Kiel, wir wollen spielgestaltend Fussball spielen und nicht nur reaktionär irgendwie Punkte einsammeln. Dafür haben wir diese Saison viel einstecken müssen, weil das in dieser "Umbruchssaison" mehr schlecht als recht funktioniert hat, aber es sieht alles danach aus, dass wir dieses Tal verlassen haben. Orientierungspunkt für nächste Saison kann z.B. die Rückrundentabelle sein, dort sind wir aktuell auf Platz 6. Das zeigt, wo wir ohne den Balast aus der Hinrunde, mit Trainerwechsel und Fehltransfers zu Saisonbeginn, hätten sein können. Dabei muss aber immer im Blick behalten werden, dass wir als Verein aus wenig viel machen und solche Platzierungen jede Saison neu erkämpft werden, von Trainerteam, Mannschaft und auch all den Mitarbeitern, die für unseren Verein arbeiten. Sprüche wie "Wir werden nächste Saison - mindestens - Platz xy belegen" halte ich nach wie vor für wenig sinnvoll. Eine "Muss-Anspruchshaltung" passt zu Vereinen mit gestopftem finanziellem Umfeld, nicht zu uns.

Wenn wir unsere Stärken ausspielen, die vor allem im Soft-Value Bereich liegen, gutes Trainings- und Vereinsumfeld, mediale Ruhe, Fokus auf Verbesserung jedes Spielers, gute Jugendarbeit etc. und das mit einer vernünftigen Zielsetzung für die nächste Saison verbinden, dann werden wir auch wieder eine vordere Adresse für ambitionierte Spieler, die mit uns den nächsten Schritt gehen wollen, und dann kommen wir auch als Verein voran.

Die Losung sollte also lauten "nächste Saison oben mitspielen wollen".
Die sportliche Situation |#72
03.05.2022 - 14:30 Uhr
Zitat von Holstein86
Zitat von henry78

Die KN hat jetzt mal Fakten geschaffen. Die KSV Holstein ist der erfolgreichste Zweitligist der letzen 5 Jahre. Kein Zweitligist hat in diesem Zeitraum mehr Punkte als unsere KSV geholt.

Wirklich gut! Sehr interessante Statistik, vielen Dank! Das setzt finde ich die bisherige Arbeit unseres Vereins in Perspektive.

Zitat von henry78

Deswegen möchte ich hier mal ein paar Fragen aufwerfen. Was sollte eine realistische sportliche Zielsetzung für die KSV in der nächsten Saison sein? Wie soll die KSV das umsetzen? Wie soll sie sich entwickeln? Wo will die KSV kurz- und mittelfristig hin?

Ich bin persönlich der Meinung, dass man sich Ziele durchaus auch mal ambitioniert setzen kann.
Wenn wir nach dieser Umbruchssaison mit einer Zielsetzung "Klassenerhalt sichern" in die nächste Saison gehen, ist das für mich persönlich zu wenig. Der Blick sollte sich schon auf die obere Tabellenhälfte konzentrieren, dort sind wir bisher auch in der Mehrzahl der Saisons gelandet, und das sollte unser Anspruch sein, auch in Hinblick auf Neuverpflichtungen. Wir sind Holstein Kiel, wir wollen spielgestaltend Fussball spielen und nicht nur reaktionär irgendwie Punkte einsammeln. Dafür haben wir diese Saison viel einstecken müssen, weil das in dieser "Umbruchssaison" mehr schlecht als recht funktioniert hat, aber es sieht alles danach aus, dass wir dieses Tal verlassen haben. Orientierungspunkt für nächste Saison kann z.B. die Rückrundentabelle sein, dort sind wir aktuell auf Platz 6. Das zeigt, wo wir ohne den Balast aus der Hinrunde, mit Trainerwechsel und Fehltransfers zu Saisonbeginn, hätten sein können. Dabei muss aber immer im Blick behalten werden, dass wir als Verein aus wenig viel machen und solche Platzierungen jede Saison neu erkämpft werden, von Trainerteam, Mannschaft und auch all den Mitarbeitern, die für unseren Verein arbeiten. Sprüche wie "Wir werden nächste Saison - mindestens - Platz xy belegen" halte ich nach wie vor für wenig sinnvoll. Eine "Muss-Anspruchshaltung" passt zu Vereinen mit gestopftem finanziellem Umfeld, nicht zu uns.

Wenn wir unsere Stärken ausspielen, die vor allem im Soft-Value Bereich liegen, gutes Trainings- und Vereinsumfeld, mediale Ruhe, Fokus auf Verbesserung jedes Spielers, gute Jugendarbeit etc. und das mit einer vernünftigen Zielsetzung für die nächste Saison verbinden, dann werden wir auch wieder eine vordere Adresse für ambitionierte Spieler, die mit uns den nächsten Schritt gehen wollen, und dann kommen wir auch als Verein voran.

Die Losung sollte also lauten "nächste Saison oben mitspielen wollen".


Vielen Dank für dein interessantes Feedback. Ich fand den Artikel auch interessant. Er erläutert uns vor allen Dingen, dass man auch mit relativ bescheidenen Mitteln erfolgreich sein kann und er erläutert auch, dass der nachhaltige Weg, den Holstein bis jetzt gegangen ist, auch wenn man sich als Fan machmal mehr wünscht, der richtige war und ist.

Andere Punkte haben auch mein Interesse geweckt. Vor allen Dingen fand ich interessant, dass die Autoren festgehalten haben, dass wir eigentlich etablierter nicht sein können. Es wird von Vereinsseite ja immer gesagt, dass das unser Ziel sei, allerdings wird kolportiert, dass wir es schon erreicht hätten. Sich bewusst zu machen, dass wir das Ziel jetzt innerhalb von wenigen Jahren erreicht haben, ist schon der Wahnsinn. Daraus ergibt sich die von mir anfänglich aufgeworfene Fragestellung. Diesbezüglich fand ich Rapps Aussage aus einem anderen Kontext, dass Abstiegskampf nicht Holsteins Anspruch ist, interessant. Wir, die die 2. Liga inzwischen kennen, wissen, dass es normalerweise, anders als zum Beispiel in dieser Saison, kein breites Mittelfeld gibt. Normalerweise spielst du entweder im Mittefeld gegen den Abstieg oder du spielst in der oberen Tabellenhälfte um den Aufstieg. Ein Zwischending gibt es praktisch so gut wie nie. Wenn Rapp also sagt, dass der Abstiegskampf nicht Holsteins Anspruch ist, dann müsste es ja eigentlich die obere Tabellenhälfte sein. Stövers Aussagen, dass die Mannschaft sich entwickeln und überraschen soll, deute ich ähnlich. Können oder sollten wir also in Richtung oberes Drittel blicken?

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Freiheit heißt, Leuten Dinge zu sagen, die sie nicht hören wollen.
Die sportliche Situation |#73
03.05.2022 - 16:12 Uhr
Der Artikel ist wirklich sehr interessant. Im ersten Moment war ich von der Statistik etwas geschockt, aber als ich dann mal länger drüber nachgedacht habe, war das für mich eigentlich nur folgerichtig. Wir sind jetzt mit Darmstadt und Regensburg zusammen am viertlängsten in der 2.Liga. Länger sind nur noch Heidenheim, Sandhausen und Aue dabei. Die beiden letztgenannten kämpfen jedes Jahr um den Klassenerhalt, während wir mal mehr mal weniger überdurchschnittlich unterwegs. Gegenüber Heidenheim haben wir eine Relegationsteilnahme Vorsprung, insofern macht das nur Sinn. Meiner Meinung nach soll der Artikel auch aussagen, dass Holstein jetzt schon so lange in der 2.Liga „rumdümpelt“.

Da könnte man auch mal darüber nachdenken, diese Liga zu verlassen. Ich persönlich bin gar nicht so unzufrieden mit der 2.Liga. Die ist besonders in diesem Jahr deutlich attraktiver als die Bundesliga. Wir spielen gegen zahlreiche große Traditionsklubs und können ihnen nicht selten ein Schnippchen schlagen. Das macht unglaublich viel Spaß. Da wir aber nun mal der aussichtsreichste Kandidat sind, um Schleswig-Holstein endlich mal auf die Bundesliga-Karte zu packen, schielt man als Holstein-Fan auf die 1.Liga. Wobei ich wirklich sagen muss, dass die 1.Liga momentan so unattraktiv wie selten ist. Von den Gegnern her würde ich definitiv lieber in der 2.Liga bleiben. Ich sehe uns mittlerweile definitiv als etablierten Zweitligisten. Wir spielen nun seit fünf Jahren in dieser Liga, haben drei Mal das obere Drittel erreicht, zwei Mal die Top 3. Und wenn ein Jahr bei uns mal mieser läuft, haben wir zum Saisonende hin trotzdem nichts mit dem Abstieg zu tun, auch das zeichnet einen etablierten Zweitligisten aus.

Sportlich gesehen, können wir theoretisch jedes Jahr in die Bundesliga aufsteigen. Dafür benötigt es nur eine gut zusammengestellte Mannschaft. Infrastrukturell gesehen, hinken wir den sportlichen Ansprüchen tatsächlich etwas hinterher. Das Stadion ist im Prinzip nicht zweitligatauglich, obwohl wir mittlerweile immerhin die Mindestkapazität von 15.000 Zuschauern erfüllen. Sobald das Stadion fertig gebaut ist, kann man offen die 1.Liga als Ziel kommunizieren. Bis dahin sind wir das kleine gallische Dorf mit infrastrukturellen Mängeln, dass dank hervorragender Arbeit im sportlichen Bereich immer wieder ganz nah an den Bundesligaaufstieg herankommt. Sobald das neue Stadion fertig gebaut ist, erwarte ich von den Verantwortlichen, dass zumindest mal das Wort „Aufstieg“ in den Mund genommen wird bei der Zielsetzung. Nach dem Motto: „Ziel ist das obere Drittel und wenn es richtig gut läuft, gerne mehr“. Das muss dann irgendwann kommen, wenn wir dementsprechend aufgestellt sind. Bis dahin habe ich zumindest noch teilweise Verständnis für das Saisonziel „Etablierung in der 2.Liga“.

Grundsätzlich finde ich aber aufgrund unseres Kaders, dass in allen Jahren das obere Drittel hätte herausspringen können. 19/20 waren wir zu Beginn der Rückrunde auf Platz 5, uns ist im Endspurt der Saison nur die Luft ausgegangen. In dieser Saison kann man mit einem einstelligen Tabellenplatz sicherlich sehr zufrieden sein, mit weniger Verletzungspech wäre aber auch das obere Drittel drin gewesen. Ansonsten sind wir sowieso immer dort gelandet. Natürlich muss man vor jeder Saison immer erstmal auf den Kader gucken, aber mit dem aktuellen Kader traue ich uns auf jeden Fall das obere Drittel zu, sofern alle fit sind. An ein paar Stellschrauben sollte Stöver natürlich noch drehen, aber grundsätzlich ist Holstein Kiel mittlerweile lange genug in der 2.Liga, um vor jeder Saison das Ziel zu haben, einen Kader zusammenzustellen, der für das obere Drittel infrage kommt.

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Und auch ich habe mein Herz verloren
Ich wusste schon als kleines Kind
Holstein Kiel, du bist mein Lebenssinn

Tippspiel-Gold 2023/2024
Die sportliche Situation |#74
03.05.2022 - 20:26 Uhr
Zitat von Kieler_Storch
Der Artikel ist wirklich sehr interessant. Im ersten Moment war ich von der Statistik etwas geschockt, aber als ich dann mal länger drüber nachgedacht habe, war das für mich eigentlich nur folgerichtig. Wir sind jetzt mit Darmstadt und Regensburg zusammen am viertlängsten in der 2.Liga. Länger sind nur noch Heidenheim, Sandhausen und Aue dabei. Die beiden letztgenannten kämpfen jedes Jahr um den Klassenerhalt, während wir mal mehr mal weniger überdurchschnittlich unterwegs. Gegenüber Heidenheim haben wir eine Relegationsteilnahme Vorsprung, insofern macht das nur Sinn. Meiner Meinung nach soll der Artikel auch aussagen, dass Holstein jetzt schon so lange in der 2.Liga „rumdümpelt“.

Da könnte man auch mal darüber nachdenken, diese Liga zu verlassen. Ich persönlich bin gar nicht so unzufrieden mit der 2.Liga. Die ist besonders in diesem Jahr deutlich attraktiver als die Bundesliga. Wir spielen gegen zahlreiche große Traditionsklubs und können ihnen nicht selten ein Schnippchen schlagen. Das macht unglaublich viel Spaß. Da wir aber nun mal der aussichtsreichste Kandidat sind, um Schleswig-Holstein endlich mal auf die Bundesliga-Karte zu packen, schielt man als Holstein-Fan auf die 1.Liga. Wobei ich wirklich sagen muss, dass die 1.Liga momentan so unattraktiv wie selten ist. Von den Gegnern her würde ich definitiv lieber in der 2.Liga bleiben. Ich sehe uns mittlerweile definitiv als etablierten Zweitligisten. Wir spielen nun seit fünf Jahren in dieser Liga, haben drei Mal das obere Drittel erreicht, zwei Mal die Top 3. Und wenn ein Jahr bei uns mal mieser läuft, haben wir zum Saisonende hin trotzdem nichts mit dem Abstieg zu tun, auch das zeichnet einen etablierten Zweitligisten aus.

Sportlich gesehen, können wir theoretisch jedes Jahr in die Bundesliga aufsteigen. Dafür benötigt es nur eine gut zusammengestellte Mannschaft. Infrastrukturell gesehen, hinken wir den sportlichen Ansprüchen tatsächlich etwas hinterher. Das Stadion ist im Prinzip nicht zweitligatauglich, obwohl wir mittlerweile immerhin die Mindestkapazität von 15.000 Zuschauern erfüllen. Sobald das Stadion fertig gebaut ist, kann man offen die 1.Liga als Ziel kommunizieren. Bis dahin sind wir das kleine gallische Dorf mit infrastrukturellen Mängeln, dass dank hervorragender Arbeit im sportlichen Bereich immer wieder ganz nah an den Bundesligaaufstieg herankommt. Sobald das neue Stadion fertig gebaut ist, erwarte ich von den Verantwortlichen, dass zumindest mal das Wort „Aufstieg“ in den Mund genommen wird bei der Zielsetzung. Nach dem Motto: „Ziel ist das obere Drittel und wenn es richtig gut läuft, gerne mehr“. Das muss dann irgendwann kommen, wenn wir dementsprechend aufgestellt sind. Bis dahin habe ich zumindest noch teilweise Verständnis für das Saisonziel „Etablierung in der 2.Liga“.

Grundsätzlich finde ich aber aufgrund unseres Kaders, dass in allen Jahren das obere Drittel hätte herausspringen können. 19/20 waren wir zu Beginn der Rückrunde auf Platz 5, uns ist im Endspurt der Saison nur die Luft ausgegangen. In dieser Saison kann man mit einem einstelligen Tabellenplatz sicherlich sehr zufrieden sein, mit weniger Verletzungspech wäre aber auch das obere Drittel drin gewesen. Ansonsten sind wir sowieso immer dort gelandet. Natürlich muss man vor jeder Saison immer erstmal auf den Kader gucken, aber mit dem aktuellen Kader traue ich uns auf jeden Fall das obere Drittel zu, sofern alle fit sind. An ein paar Stellschrauben sollte Stöver natürlich noch drehen, aber grundsätzlich ist Holstein Kiel mittlerweile lange genug in der 2.Liga, um vor jeder Saison das Ziel zu haben, einen Kader zusammenzustellen, der für das obere Drittel infrage kommt.



Ich bin da genau bei dir. Die zweite Liga ist auch für mich der attraktivere Wettbewerb. Jeder kann jeden schlagen und oft genug hab ich auf dem Weg ins Stadion gedacht "kannste gewinnen, kann auch komplett in die Hose gehen"plus die Überraschungen gegen die dicken Fische.
Ich bin mir ziemlich sicher das Schwenke genau diesen Plan verfolgt,das Stadion fertig bauen und dann höhere Ziele ausgeben. Deswegen hat glaube ich auch bisher jegliche Strukturveränderung im Vorstand geblockt. Ich habe das Gefühl dass ist sein Projekt und das möchte er durchziehen. Fairer Weise muss man aber auch sagen,da wo Holstein jetzt ist hat der Verein ihm ja auch zu verdanken. Und auch ich habe da großen Spaß dran. Oft ist das Verhalten von Stöver und Co schwer zu ertragen, viel reden -nichts sagen,in der Liga etablieren bla bla. So kannst du natürlich ambitionierte Leute nicht halten, sofern intern auch so kommuniziert wird. Aber, obwohl ich auch so meine Schwierigkeiten damit habe, vielleicht geht der Plan ja auch auf. Nicht Absteigen, nachhaltig entwickeln und dann zuschlagen. Ich finde Union Berlin ist da ein gutes Beispiel.
In diesem Sinne...2045 ihr werdet es schon sehenZwinkernd
Die sportliche Situation |#75
05.05.2022 - 15:56 Uhr
Knipser“ Korb und das Signal für die kommende Saison
Zitat von Korb

Wir tun gut daran, genau so weiterzumachen. Wir sind jetzt Neunter, das sieht schon mal sehr viel besser aus als noch vor einigen Wochen. Es wäre natürlich schon cool, wenn wir es schaffen, jetzt auch in der oberen Tabellenhälfte zu bleiben“
, sagt Korb. „Wir wollen die Saison nicht einfach irgendwie ausklingen lassen, sondern das Maximale herausholen, am besten noch zwei Siege.“
Das Erlebnis an der Weser, so sieht es Rechtsverteidiger Korb, könne sogar über diese Spielzeit hinaus nachhallen.
Zitat von Korb

„Ich glaube, dass solche Spiele wie in Bremen noch einmal zusätzlich helfen, den Teamspirit zu stärken.

Quelle : https://www.kn-online.de/Sport/Holstein-Kiel/Holstein-Kiel-Knipser-Korb-und-das-Signal-fuer-die-kommende-Saison

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Holstein Stadion eines der ältesten Stadien Deutschlands.
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Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kieler am 05.05.2022 um 15:58 Uhr bearbeitet
Die sportliche Situation |#76
05.05.2022 - 17:08 Uhr
Da hat er völlig Recht. Solche gemeinsamen Erfolgserlebnisse schweissen zusammen. Was auch zusammenschweisst ist der difíciles Saisonverlauf. Vielleicht ist es doch gar nicht schlecht, dass wir keinen großen Umbruch haben werden. Eine Mannschaft, die ein verschworener Haufen ist, ist mit dem richtigen Spirit zu viel im Stande.

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Freiheit heißt, Leuten Dinge zu sagen, die sie nicht hören wollen.
Die sportliche Situation |#77
06.05.2022 - 16:00 Uhr
Opa Geidel und Marco Nehmer liefern mal wieder eine hochinteressante Podcast-Folge. Da manche User Holstein in jüngerer Vergangenheit die Attraktivität abgesprochen haben, ist es mir besonders wichtig, die Aussagen von Opa Geidel diesbezüglich zu zitieren: „Holstein hat ein Image, das ist mutig, offensiv und steht für was Attraktives. Ein überaus positives Image und unter Marcel Rapp findet das wieder eine Renaissance“. Genau das ist auch meine Einschätzung, wir spielen bis auf wenige Ausnahmen nach wie vor mutigen und offensiven Fußball. Dadurch haben wir bundesweit ein Image als infrastruktureller Underdog, der aber aufgrund der sportlichen Abteilung durchaus für Furore sorgen kann. Sowas spricht sich auch rum und es spricht auch für uns, dass wir eine teilweise katastrophale Saison wie diese am Ende mit einem einstelligen Tabellenplatz abschließen können. Der positive Trend der letzten Wochen hat uns in diese Position gebracht.

Und den führt Opa Geidel auch an, wenn es um den Start in die neue Saison geht. „Es zeigt sich ja immer wieder, auch in den vergangenen Jahren, dass die Mannschaften, die zum Rest der Saison ordentlich in Schwung gekommen sind, auch am Anfang der nächsten Saison sehr gut performen.“ Da unser Kader ja auch weitestgehend zusammenbleiben wird, werden die Spieler diesen Flow auch im Hinterkopf haben und die paar neuen mit dieser positiven Grundstimmung aus dem Abschluss des vergangenen Jahres infizieren. Gerade das Spiel in Bremen kann diesbezüglich enorme Kräfte für die kommende Saison frei setzen, ähnlich wie das 3:2 gegen Stuttgart im Mai 2020. „Diese letzten Spiele und vor allem das Ding in Bremen haben bei mir persönlich wieder sowas von ‚mal gucken was nächste Saison geht‘ ausgelöst“ sagt Opa Geidel dazu. Marco Nehmer ergänzt, dass die Mannschaft derart die Kurve gekriegt hat, wieder das gesamte Vereinsumfeld mitnimmt und man das Gefühl hat ‚Ok da kann was möglich sein‘. Es ist eine Art vorsichtiger Optimismus in unserem Lager auszumachen, der durch einen positiven Saisonabschluss gegen Nürnberg und Sandhausen zusätzlich an Nahrung gewinnen sollte.

Für einen positiven Saisonverlauf in der kommenden Saison muss natürlich aber auch noch bei der Kaderplanung einiges getan werden. Die KN-Reporter sprechen davon, dass ein paar Spieler nicht bis zum Ende ihrer Vertragslaufzeit in Kiel bleiben dürften. Marco Nehmer kalkuliert 1-2 weitere Abgänge neben den drei bekannten. Wenn das reicht, um 6-7 neue Spieler zu verpflichten, bin ich dabei. Aber es müssten doch eher 3-4 Spieler gehen, damit man an allen wichtigen Stellschrauben drehen kann. Trotzdem sieht das Gesamtgerüst für die kommende Saison echt nicht schlecht aus. Mit dem aktuellen Kader wäre das obere Drittel auf jeden Fall drin. Für einen möglichst optimalen Saisonverlauf müssen jetzt noch die angesprochenen Verstärkungen her.

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Im Jahre 1900 wurdest du geboren
Und auch ich habe mein Herz verloren
Ich wusste schon als kleines Kind
Holstein Kiel, du bist mein Lebenssinn

Tippspiel-Gold 2023/2024
Die sportliche Situation |#78
06.05.2022 - 17:15 Uhr
Das klingt wirklich interessant. Mir macht die Entwicklung in den letzten Spielen auch wieder einige Hoffnung. Mittlerweile kann man auch das zwischenzeitlich schon fast vernichtende Urteil über die Transferaktivitäten im letzten Sommer auf noch überschaubarem Niveau vorsichtig etwas nach oben korrigieren. Die Nachverpflichtungen Pichler und Wriedt kann man mindestens als Treffer, oder sogar als Volltreffer bezeichnen. Korb hat mit etwas Verspätung (was ja bei der Vorgeschichte eigentlich genau so zu erwarten war) eingeschlagen. Dazu geht insgesamt die Formkurve bei einigen Spielern auch wieder nach oben. So hat man sich wieder ein gewisses eingespieltes Gerüst erarbeitet, das eigentlich ausreichen müsste, um nicht wieder so desolat in die nächste Saison zu starten und von Anfang an Punkte zu sammeln. Wenn man im Kader jetzt noch an den richtigen Stellschrauben dreht und einige der vorhandenen Schwachstellen angeht, sieht es wirklich nicht so schlecht aus.

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"Sich gern selbst völlig falsch einschätzende, unreflektierte Spieler auf dem Transfermarkt wie ein Marktschreier an den Mann beziehungsweise Club zu bringen, wäre überhaupt nicht mein Ding." (Nils Petersen)
Die sportliche Situation |#79
07.05.2022 - 02:18 Uhr
Zitat von Kieler_Storch

Opa Geidel und Marco Nehmer liefern mal wieder eine hochinteressante Podcast-Folge. Da manche User Holstein in jüngerer Vergangenheit die Attraktivität abgesprochen haben, ist es mir besonders wichtig, die Aussagen von Opa Geidel diesbezüglich zu zitieren: „Holstein hat ein Image, das ist mutig, offensiv und steht für was Attraktives. Ein überaus positives Image und unter Marcel Rapp findet das wieder eine Renaissance“. Genau das ist auch meine Einschätzung, wir spielen bis auf wenige Ausnahmen nach wie vor mutigen und offensiven Fußball. Dadurch haben wir bundesweit ein Image als infrastruktureller Underdog, der aber aufgrund der sportlichen Abteilung durchaus für Furore sorgen kann. Sowas spricht sich auch rum und es spricht auch für uns, dass wir eine teilweise katastrophale Saison wie diese am Ende mit einem einstelligen Tabellenplatz abschließen können. Der positive Trend der letzten Wochen hat uns in diese Position gebracht.

Und den führt Opa Geidel auch an, wenn es um den Start in die neue Saison geht. „Es zeigt sich ja immer wieder, auch in den vergangenen Jahren, dass die Mannschaften, die zum Rest der Saison ordentlich in Schwung gekommen sind, auch am Anfang der nächsten Saison sehr gut performen.“ Da unser Kader ja auch weitestgehend zusammenbleiben wird, werden die Spieler diesen Flow auch im Hinterkopf haben und die paar neuen mit dieser positiven Grundstimmung aus dem Abschluss des vergangenen Jahres infizieren. Gerade das Spiel in Bremen kann diesbezüglich enorme Kräfte für die kommende Saison frei setzen, ähnlich wie das 3:2 gegen Stuttgart im Mai 2020. „Diese letzten Spiele und vor allem das Ding in Bremen haben bei mir persönlich wieder sowas von ‚mal gucken was nächste Saison geht‘ ausgelöst“ sagt Opa Geidel dazu. Marco Nehmer ergänzt, dass die Mannschaft derart die Kurve gekriegt hat, wieder das gesamte Vereinsumfeld mitnimmt und man das Gefühl hat ‚Ok da kann was möglich sein‘. Es ist eine Art vorsichtiger Optimismus in unserem Lager auszumachen, der durch einen positiven Saisonabschluss gegen Nürnberg und Sandhausen zusätzlich an Nahrung gewinnen sollte.

Für einen positiven Saisonverlauf in der kommenden Saison muss natürlich aber auch noch bei der Kaderplanung einiges getan werden. Die KN-Reporter sprechen davon, dass ein paar Spieler nicht bis zum Ende ihrer Vertragslaufzeit in Kiel bleiben dürften. Marco Nehmer kalkuliert 1-2 weitere Abgänge neben den drei bekannten. Wenn das reicht, um 6-7 neue Spieler zu verpflichten, bin ich dabei. Aber es müssten doch eher 3-4 Spieler gehen, damit man an allen wichtigen Stellschrauben drehen kann. Trotzdem sieht das Gesamtgerüst für die kommende Saison echt nicht schlecht aus. Mit dem aktuellen Kader wäre das obere Drittel auf jeden Fall drin. Für einen möglichst optimalen Saisonverlauf müssen jetzt noch die angesprochenen Verstärkungen her.


Das wir gegen die Teams aus der oberen Region gut abschneiden ist doch nichts neues daraus jetzt ab zu leiten das wir eine gute neue Saison spielen ist gewagt. Was Geidel und Nehmer wohl meinten ist das sich eine längere Serie mit siegreichen Spielen positiv auf den Saisonstart auswirkt. Sollten wir gegen den FCN und Sandhausen gewinnen dann wären das 4 Siege aus den letzten 5 Spielen, da kann ich mir schon vorstellen das man daraus was mit nimmt. Holstein muss m.M.n. Konstanz in die Leistungen bringen, die Defensive verstärken und die Baustellen angehen. Mit einem Punkteschnitt von 1,3 war nicht mehr als ein Mittelfeldplatz 10-12 möglich. Übrigends genau das was ich der Mannschaft vor der Saison zugetraut habe.
Wenn Holstein so attraktiv ist wie behauptet wird dann müssten uns umworbene Spieler bevorzugen oder wird es wie zuletzt laufen das andere Vereine uns finanziell den Rang ablaufen? Zuletzt waren wir wir bei den Kaderverstärkungen eher sparsam weil der Stadionbau ansteht und Geld für die erhöhten Baukosten zurück gestellt wird. Erst als es sportlich nicht rund lief wurde Geld in die Hand genommen um einen Wriedt und Pichler zu verpflichten. Das Holstein Kiel bevor das Stadion umgebaut wird hohe sportliche Ziele ausruft halte ich für unwahrscheinlich. Warten wir mal ab wie hoch der Spieler Etat für die neue Saison ist dann kann man die sportlichen Ziele und Wünsche besser definieren.

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kieler am 07.05.2022 um 02:29 Uhr bearbeitet
Die sportliche Situation |#80
15.05.2022 - 17:40 Uhr
Am Ende steht ein einstelliger Tabellenplatz. Das ist versöhnlich. Mehr war nicht drin am Ende. Trotzdem war die Leistung in Sandhausen am Ende enttäuschend, aber vielleicht ist es ganz gut, dass die Schwächen noch einmal aufgedeckt werden. So kann Stöver am Ende nichts schön reden.

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Freiheit heißt, Leuten Dinge zu sagen, die sie nicht hören wollen.
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