Die Kurve
04.04.2013 - 17:27 Uhr
Wäre schon cool wenn Hansa sich mal gegen seine rechten Tendenzen aussprechen würde, also mal konkret und glaubwürdig. Entsprechend "Fanclubs" Hausverbot oder Bannerverbot auflegen...auf alle Fälle mal mehr als jetzt.
Zitat von Blauweissrot
Wäre schon cool wenn Hansa sich mal gegen seine rechten Tendenzen aussprechen würde, also mal konkret und glaubwürdig. Entsprechend "Fanclubs" Hausverbot oder Bannerverbot auflegen...auf alle Fälle mal mehr als jetzt.
Wäre schon cool wenn Hansa sich mal gegen seine rechten Tendenzen aussprechen würde, also mal konkret und glaubwürdig. Entsprechend "Fanclubs" Hausverbot oder Bannerverbot auflegen...auf alle Fälle mal mehr als jetzt.
Die rechten Tendenzen kommen nicht von Hansa, sondern von Leuten, die zum FC Hansa gehen. Ist schon ein Unterschied oder?
Zitat von Bauernluemmel
Die rechten Tendenzen kommen nicht von Hansa, sondern von Leuten, die zum FC Hansa gehen. Ist schon ein Unterschied oder?
Zitat von Blauweissrot
Wäre schon cool wenn Hansa sich mal gegen seine rechten Tendenzen aussprechen würde, also mal konkret und glaubwürdig. Entsprechend "Fanclubs" Hausverbot oder Bannerverbot auflegen...auf alle Fälle mal mehr als jetzt.
Wäre schon cool wenn Hansa sich mal gegen seine rechten Tendenzen aussprechen würde, also mal konkret und glaubwürdig. Entsprechend "Fanclubs" Hausverbot oder Bannerverbot auflegen...auf alle Fälle mal mehr als jetzt.
Die rechten Tendenzen kommen nicht von Hansa, sondern von Leuten, die zum FC Hansa gehen. Ist schon ein Unterschied oder?
Ja das ist ein Unterschied, das hast du vollkommen richtig erfasst. Wenn Faschos in meinem Wohnzimmer eine Party feiern wollen, würde ich halt anders reagieren.
Zitat von Blauweissrot
Ja das ist ein Unterschied, das hast du vollkommen richtig erfasst. Wenn Faschos in meinem Wohnzimmer eine Party feiern wollen, würde ich halt anders reagieren.
Zitat von Bauernluemmel
Die rechten Tendenzen kommen nicht von Hansa, sondern von Leuten, die zum FC Hansa gehen. Ist schon ein Unterschied oder?
Zitat von Blauweissrot
Wäre schon cool wenn Hansa sich mal gegen seine rechten Tendenzen aussprechen würde, also mal konkret und glaubwürdig. Entsprechend "Fanclubs" Hausverbot oder Bannerverbot auflegen...auf alle Fälle mal mehr als jetzt.
Wäre schon cool wenn Hansa sich mal gegen seine rechten Tendenzen aussprechen würde, also mal konkret und glaubwürdig. Entsprechend "Fanclubs" Hausverbot oder Bannerverbot auflegen...auf alle Fälle mal mehr als jetzt.
Die rechten Tendenzen kommen nicht von Hansa, sondern von Leuten, die zum FC Hansa gehen. Ist schon ein Unterschied oder?
Ja das ist ein Unterschied, das hast du vollkommen richtig erfasst. Wenn Faschos in meinem Wohnzimmer eine Party feiern wollen, würde ich halt anders reagieren.
Na dann, Ordner werden und die Leute am Eingang hindern, was spricht dagegen?
Löst das Problem sicher nicht gleich komplett, wäre aber schonmal ein guter erster Schritt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Bauernluemmel am 12.12.2024 um 13:30 Uhr bearbeitet Zitat von Bauernluemmel
Na dann, Ordner werden und die Leute am Eingang hindern, was spricht dagegen?
Löst das Problem sicher nicht gleich komplett, wäre aber schonmal ein guter erster Schritt.
Zitat von Blauweissrot
Ja das ist ein Unterschied, das hast du vollkommen richtig erfasst. Wenn Faschos in meinem Wohnzimmer eine Party feiern wollen, würde ich halt anders reagieren.
Zitat von Bauernluemmel
Die rechten Tendenzen kommen nicht von Hansa, sondern von Leuten, die zum FC Hansa gehen. Ist schon ein Unterschied oder?
Zitat von Blauweissrot
Wäre schon cool wenn Hansa sich mal gegen seine rechten Tendenzen aussprechen würde, also mal konkret und glaubwürdig. Entsprechend "Fanclubs" Hausverbot oder Bannerverbot auflegen...auf alle Fälle mal mehr als jetzt.
Wäre schon cool wenn Hansa sich mal gegen seine rechten Tendenzen aussprechen würde, also mal konkret und glaubwürdig. Entsprechend "Fanclubs" Hausverbot oder Bannerverbot auflegen...auf alle Fälle mal mehr als jetzt.
Die rechten Tendenzen kommen nicht von Hansa, sondern von Leuten, die zum FC Hansa gehen. Ist schon ein Unterschied oder?
Ja das ist ein Unterschied, das hast du vollkommen richtig erfasst. Wenn Faschos in meinem Wohnzimmer eine Party feiern wollen, würde ich halt anders reagieren.
Na dann, Ordner werden und die Leute am Eingang hindern, was spricht dagegen?
Löst das Problem sicher nicht gleich komplett, wäre aber schonmal ein guter erster Schritt.
Ich war schon mal Ordner, Bezahlung zu schlecht und Ansage war, ist egal...
Siehste, und da geht es schon los. Keiner möchte für den Mindestlohn seine Gesundheit riskieren; besorgt der Verein aber ein professionelles neutrales Sicherheitsunternehmen, wird es wahrscheinlich sehr viel teurer - möchte aber auch keiner. Wie weit dürfen Einlasskontrollen dann eigentlich gehen, und wie lange soll die Kontrolle eines Einzelnen dann dauern?
Besoffene Vollpfosten nicht reinlassen klappt vielleicht ein-, zweimal, dann kommen die nüchtern und geben sich im Stadion die Kante - oder nutzen die süße Idee mit den 1l - Fruchtsaftkartons.
Und "Kein Thor Steinar" klingt ja nett, aber zur Not zieht man sich fix was über.
Zitat von JoRostock
Bin grundsätzlich bei dir.
Eine solch große Gruppe selbst anzusprechen wäre absolut irrsinnig. Aber falls möglich Videos aufnehmen und es zu verurteilen, wie es ja hier passiert ist, kann man ja durchaus schon als ersten Schritt des Widerstandes auffassen.
Aber auch die Polizei muss da natürlich tätig werden. An Bahnhöfen gibt es vor und nach Spielen eine in der Regel hohe Präsenz. Da schadet mitunter auch nicht die ein oder andere kritische Nachfrage (was man auch von der Presse erwarten könnte), wie da die Beurteilung vor Ort war. Eine Dokumentation seitens der Polizei müsste ja mindestens erfolgt sein, nichtsdestotrotz sind es häufig private Videos, die sowas an die breitere Öffentlichkeit tragen, was durchaus auch wichtig ist.
Aber was ich mit meinem Ursprungskommentar auch meinte: der Verein ist nicht komplett aus der Pflicht zu Nehmen. Diese Leute fühlen sich bei uns besonders wohl- ähnlich wie bei bspw. RWE oder Aachen. Ein klares Statement außerhalb der Presse-bspw. auf der Homepage, oder auch eine Auseinandersetzung mit dem Block 9A sollte auch im Vorstand Thema sein. Die Sticker die da kleben, sind mitunter auch nicht Verfassungskonform und da könnte man solchen Leuten bereits im Stadion zeigen, dass der Hansaschal keine rechte Marke ist, sondern die Träger genauso auf dem Boden der Verfassung stehen müssen wie der Verein. Und dazu zählt dann auch eine höhere Ordner-Präsenz und eine Sensibilisierung für das Tragen von Verbotenen Sprüchen und das mitführen von Stickern mit verbotenen Sprüchen. Wer sowas trägt oder mitführt kommt nicht rein-Punkt. Die Stadionordnung ist da eigentlich bereits die Grundlage.
Aber solange diese Leute nicht aktiv bekämpft werden- und die Wortwahl finde ich absolut angebracht- werden sie sich in Hansa Sachen weiterhin wohl und gestärkt fühlen. Und der Hansaschal wird immer weiter zum Symbol von rechten Gruppierungen. Das ist ja alles kein Zufall oder eine überraschende Geschichte, dass es in Deutschland Vereine gibt die mehr Probleme haben als andere. Und wir gehören leider dazu und es wird mMn eher mehr als weniger. Von daher sind wir mMn an einem Punkt, an dem das reagieren nicht mehr ausreicht, sondern man aktiv präventiv agieren muss.
Zitat von dudley
Eigensicherung > Zivilcourage
Ich stimme dem vollumfänglich zu und würde absolut niemandem empfehlen, solche Typen anzusprechen und sich unnötig in Gefahr zu bringen.
Dass diese Leute immer wieder mit Hansa in Bezug gebracht werden, ist halt auch ein Problem der Presse. Bringt halt mehr Klicks, wenn man von Nazi Hansa Fans spricht, statt von irgendwelchen Nazis.
Hier sind die Strafverfolgungsbehörden gefragt, sprich Bundespolizei und StA. Wenn Hansa dann nach Verurteilung die Täter benannt bekommt und Vereinsausschlüsse und Hausverbote ausspricht, ist das Ende der Zuständigkeit des Vereins aber auch erreicht. Hansa hat zwar eine hohe Verantwortung, aber für Wunder sind wir auch mehr nicht zuständig.
Eigensicherung > Zivilcourage
Ich stimme dem vollumfänglich zu und würde absolut niemandem empfehlen, solche Typen anzusprechen und sich unnötig in Gefahr zu bringen.
Dass diese Leute immer wieder mit Hansa in Bezug gebracht werden, ist halt auch ein Problem der Presse. Bringt halt mehr Klicks, wenn man von Nazi Hansa Fans spricht, statt von irgendwelchen Nazis.
Hier sind die Strafverfolgungsbehörden gefragt, sprich Bundespolizei und StA. Wenn Hansa dann nach Verurteilung die Täter benannt bekommt und Vereinsausschlüsse und Hausverbote ausspricht, ist das Ende der Zuständigkeit des Vereins aber auch erreicht. Hansa hat zwar eine hohe Verantwortung, aber für Wunder sind wir auch mehr nicht zuständig.
Bin grundsätzlich bei dir.
Eine solch große Gruppe selbst anzusprechen wäre absolut irrsinnig. Aber falls möglich Videos aufnehmen und es zu verurteilen, wie es ja hier passiert ist, kann man ja durchaus schon als ersten Schritt des Widerstandes auffassen.
Aber auch die Polizei muss da natürlich tätig werden. An Bahnhöfen gibt es vor und nach Spielen eine in der Regel hohe Präsenz. Da schadet mitunter auch nicht die ein oder andere kritische Nachfrage (was man auch von der Presse erwarten könnte), wie da die Beurteilung vor Ort war. Eine Dokumentation seitens der Polizei müsste ja mindestens erfolgt sein, nichtsdestotrotz sind es häufig private Videos, die sowas an die breitere Öffentlichkeit tragen, was durchaus auch wichtig ist.
Aber was ich mit meinem Ursprungskommentar auch meinte: der Verein ist nicht komplett aus der Pflicht zu Nehmen. Diese Leute fühlen sich bei uns besonders wohl- ähnlich wie bei bspw. RWE oder Aachen. Ein klares Statement außerhalb der Presse-bspw. auf der Homepage, oder auch eine Auseinandersetzung mit dem Block 9A sollte auch im Vorstand Thema sein. Die Sticker die da kleben, sind mitunter auch nicht Verfassungskonform und da könnte man solchen Leuten bereits im Stadion zeigen, dass der Hansaschal keine rechte Marke ist, sondern die Träger genauso auf dem Boden der Verfassung stehen müssen wie der Verein. Und dazu zählt dann auch eine höhere Ordner-Präsenz und eine Sensibilisierung für das Tragen von Verbotenen Sprüchen und das mitführen von Stickern mit verbotenen Sprüchen. Wer sowas trägt oder mitführt kommt nicht rein-Punkt. Die Stadionordnung ist da eigentlich bereits die Grundlage.
Aber solange diese Leute nicht aktiv bekämpft werden- und die Wortwahl finde ich absolut angebracht- werden sie sich in Hansa Sachen weiterhin wohl und gestärkt fühlen. Und der Hansaschal wird immer weiter zum Symbol von rechten Gruppierungen. Das ist ja alles kein Zufall oder eine überraschende Geschichte, dass es in Deutschland Vereine gibt die mehr Probleme haben als andere. Und wir gehören leider dazu und es wird mMn eher mehr als weniger. Von daher sind wir mMn an einem Punkt, an dem das reagieren nicht mehr ausreicht, sondern man aktiv präventiv agieren muss.
Dass es primär private Aufnahmen sind, ist nicht verwunderlich. Die Polizei veröffentlich ihre Aufnahmen (und die der Videoüberwachung) ja nicht, außer ggf. Screenshots für Öffentlichkeitsfahndungen. Inwieweit da tatsächlich ermittelt wird, bleibt da oft ein Geheimnis, sofern keine Pressemitteilung mal konkretere Zahlen nennt. Normalerweise sind aber bei größeren Ansammlungen immer die BeSi-Kameras dabei. So konnten ja auch viele der Randalierer von Paderborn schon erfolgreich angeklagt werden.
Und dass der Verein mit dem Klientel um 9A anders umgehen muss, ist unbestritten. Aber wenn die sich am Einlass neutral geben, haste erstmal nix in der Hand. Aber dafür sollte die Videoüberwachung mittlerweile so gut sein, um solche Leute auch nachträglich noch anzuzeigen und erforderliche Maßnahmen zu ergreifen. Da ist zumindest noch mehr möglich, als offensichtlich getan wird.
Zitat von dudley
Dass es primär private Aufnahmen sind, ist nicht verwunderlich. Die Polizei veröffentlich ihre Aufnahmen (und die der Videoüberwachung) ja nicht, außer ggf. Screenshots für Öffentlichkeitsfahndungen. Inwieweit da tatsächlich ermittelt wird, bleibt da oft ein Geheimnis, sofern keine Pressemitteilung mal konkretere Zahlen nennt. Normalerweise sind aber bei größeren Ansammlungen immer die BeSi-Kameras dabei. So konnten ja auch viele der Randalierer von Paderborn schon erfolgreich angeklagt werden.
Und dass der Verein mit dem Klientel um 9A anders umgehen muss, ist unbestritten. Aber wenn die sich am Einlass neutral geben, haste erstmal nix in der Hand. Aber dafür sollte die Videoüberwachung mittlerweile so gut sein, um solche Leute auch nachträglich noch anzuzeigen und erforderliche Maßnahmen zu ergreifen. Da ist zumindest noch mehr möglich, als offensichtlich getan wird.
Zitat von JoRostock
Bin grundsätzlich bei dir.
Eine solch große Gruppe selbst anzusprechen wäre absolut irrsinnig. Aber falls möglich Videos aufnehmen und es zu verurteilen, wie es ja hier passiert ist, kann man ja durchaus schon als ersten Schritt des Widerstandes auffassen.
Aber auch die Polizei muss da natürlich tätig werden. An Bahnhöfen gibt es vor und nach Spielen eine in der Regel hohe Präsenz. Da schadet mitunter auch nicht die ein oder andere kritische Nachfrage (was man auch von der Presse erwarten könnte), wie da die Beurteilung vor Ort war. Eine Dokumentation seitens der Polizei müsste ja mindestens erfolgt sein, nichtsdestotrotz sind es häufig private Videos, die sowas an die breitere Öffentlichkeit tragen, was durchaus auch wichtig ist.
Aber was ich mit meinem Ursprungskommentar auch meinte: der Verein ist nicht komplett aus der Pflicht zu Nehmen. Diese Leute fühlen sich bei uns besonders wohl- ähnlich wie bei bspw. RWE oder Aachen. Ein klares Statement außerhalb der Presse-bspw. auf der Homepage, oder auch eine Auseinandersetzung mit dem Block 9A sollte auch im Vorstand Thema sein. Die Sticker die da kleben, sind mitunter auch nicht Verfassungskonform und da könnte man solchen Leuten bereits im Stadion zeigen, dass der Hansaschal keine rechte Marke ist, sondern die Träger genauso auf dem Boden der Verfassung stehen müssen wie der Verein. Und dazu zählt dann auch eine höhere Ordner-Präsenz und eine Sensibilisierung für das Tragen von Verbotenen Sprüchen und das mitführen von Stickern mit verbotenen Sprüchen. Wer sowas trägt oder mitführt kommt nicht rein-Punkt. Die Stadionordnung ist da eigentlich bereits die Grundlage.
Aber solange diese Leute nicht aktiv bekämpft werden- und die Wortwahl finde ich absolut angebracht- werden sie sich in Hansa Sachen weiterhin wohl und gestärkt fühlen. Und der Hansaschal wird immer weiter zum Symbol von rechten Gruppierungen. Das ist ja alles kein Zufall oder eine überraschende Geschichte, dass es in Deutschland Vereine gibt die mehr Probleme haben als andere. Und wir gehören leider dazu und es wird mMn eher mehr als weniger. Von daher sind wir mMn an einem Punkt, an dem das reagieren nicht mehr ausreicht, sondern man aktiv präventiv agieren muss.
Zitat von dudley
Eigensicherung > Zivilcourage
Ich stimme dem vollumfänglich zu und würde absolut niemandem empfehlen, solche Typen anzusprechen und sich unnötig in Gefahr zu bringen.
Dass diese Leute immer wieder mit Hansa in Bezug gebracht werden, ist halt auch ein Problem der Presse. Bringt halt mehr Klicks, wenn man von Nazi Hansa Fans spricht, statt von irgendwelchen Nazis.
Hier sind die Strafverfolgungsbehörden gefragt, sprich Bundespolizei und StA. Wenn Hansa dann nach Verurteilung die Täter benannt bekommt und Vereinsausschlüsse und Hausverbote ausspricht, ist das Ende der Zuständigkeit des Vereins aber auch erreicht. Hansa hat zwar eine hohe Verantwortung, aber für Wunder sind wir auch mehr nicht zuständig.
Eigensicherung > Zivilcourage
Ich stimme dem vollumfänglich zu und würde absolut niemandem empfehlen, solche Typen anzusprechen und sich unnötig in Gefahr zu bringen.
Dass diese Leute immer wieder mit Hansa in Bezug gebracht werden, ist halt auch ein Problem der Presse. Bringt halt mehr Klicks, wenn man von Nazi Hansa Fans spricht, statt von irgendwelchen Nazis.
Hier sind die Strafverfolgungsbehörden gefragt, sprich Bundespolizei und StA. Wenn Hansa dann nach Verurteilung die Täter benannt bekommt und Vereinsausschlüsse und Hausverbote ausspricht, ist das Ende der Zuständigkeit des Vereins aber auch erreicht. Hansa hat zwar eine hohe Verantwortung, aber für Wunder sind wir auch mehr nicht zuständig.
Bin grundsätzlich bei dir.
Eine solch große Gruppe selbst anzusprechen wäre absolut irrsinnig. Aber falls möglich Videos aufnehmen und es zu verurteilen, wie es ja hier passiert ist, kann man ja durchaus schon als ersten Schritt des Widerstandes auffassen.
Aber auch die Polizei muss da natürlich tätig werden. An Bahnhöfen gibt es vor und nach Spielen eine in der Regel hohe Präsenz. Da schadet mitunter auch nicht die ein oder andere kritische Nachfrage (was man auch von der Presse erwarten könnte), wie da die Beurteilung vor Ort war. Eine Dokumentation seitens der Polizei müsste ja mindestens erfolgt sein, nichtsdestotrotz sind es häufig private Videos, die sowas an die breitere Öffentlichkeit tragen, was durchaus auch wichtig ist.
Aber was ich mit meinem Ursprungskommentar auch meinte: der Verein ist nicht komplett aus der Pflicht zu Nehmen. Diese Leute fühlen sich bei uns besonders wohl- ähnlich wie bei bspw. RWE oder Aachen. Ein klares Statement außerhalb der Presse-bspw. auf der Homepage, oder auch eine Auseinandersetzung mit dem Block 9A sollte auch im Vorstand Thema sein. Die Sticker die da kleben, sind mitunter auch nicht Verfassungskonform und da könnte man solchen Leuten bereits im Stadion zeigen, dass der Hansaschal keine rechte Marke ist, sondern die Träger genauso auf dem Boden der Verfassung stehen müssen wie der Verein. Und dazu zählt dann auch eine höhere Ordner-Präsenz und eine Sensibilisierung für das Tragen von Verbotenen Sprüchen und das mitführen von Stickern mit verbotenen Sprüchen. Wer sowas trägt oder mitführt kommt nicht rein-Punkt. Die Stadionordnung ist da eigentlich bereits die Grundlage.
Aber solange diese Leute nicht aktiv bekämpft werden- und die Wortwahl finde ich absolut angebracht- werden sie sich in Hansa Sachen weiterhin wohl und gestärkt fühlen. Und der Hansaschal wird immer weiter zum Symbol von rechten Gruppierungen. Das ist ja alles kein Zufall oder eine überraschende Geschichte, dass es in Deutschland Vereine gibt die mehr Probleme haben als andere. Und wir gehören leider dazu und es wird mMn eher mehr als weniger. Von daher sind wir mMn an einem Punkt, an dem das reagieren nicht mehr ausreicht, sondern man aktiv präventiv agieren muss.
Dass es primär private Aufnahmen sind, ist nicht verwunderlich. Die Polizei veröffentlich ihre Aufnahmen (und die der Videoüberwachung) ja nicht, außer ggf. Screenshots für Öffentlichkeitsfahndungen. Inwieweit da tatsächlich ermittelt wird, bleibt da oft ein Geheimnis, sofern keine Pressemitteilung mal konkretere Zahlen nennt. Normalerweise sind aber bei größeren Ansammlungen immer die BeSi-Kameras dabei. So konnten ja auch viele der Randalierer von Paderborn schon erfolgreich angeklagt werden.
Und dass der Verein mit dem Klientel um 9A anders umgehen muss, ist unbestritten. Aber wenn die sich am Einlass neutral geben, haste erstmal nix in der Hand. Aber dafür sollte die Videoüberwachung mittlerweile so gut sein, um solche Leute auch nachträglich noch anzuzeigen und erforderliche Maßnahmen zu ergreifen. Da ist zumindest noch mehr möglich, als offensichtlich getan wird.
Da hast du natürlich vollkommen Recht. Ich wollte auch nicht darauf hinaus, dass die Polizei ihre Beweismittel wild veröffentlichen soll, sondern eher den Punkt machen, dass private Videos für eine öffentliche Drucksituation sorgen können. Das tut den normalen Hansa-Fans natürlich auch mal weh- das geht mir ja genauso- aber es gibt ja auch Vereine bei denen öffentlicher Druck durchaus für ein Umdenken gesorgt hat. (Fairerweise aber auch mal mehr und mal weniger erfolgreich)
Und @Bauernluemmel ich würde die Frage in den Raum werfen, was eigentlich teurer ist? Ein besserer Sicherheitsdienst oder ein konstanter Imageverlust, bzw. bei uns ein konstantes Image-Bekräftigen.
Ansonsten möchte ich noch anmerken, dass ich persönlich nicht wirklich für den gewerblichen Sicherheitsdienst "gebaut" bin. Aber der Vorschlag hat ja sowieso nichts mit der inhaltlichen Debatte zu tun.
Zitat von Blauweissrot
Wäre schon cool wenn Hansa sich mal gegen seine rechten Tendenzen aussprechen würde, also mal konkret und glaubwürdig. Entsprechend "Fanclubs" Hausverbot oder Bannerverbot auflegen...auf alle Fälle mal mehr als jetzt.
Wäre schon cool wenn Hansa sich mal gegen seine rechten Tendenzen aussprechen würde, also mal konkret und glaubwürdig. Entsprechend "Fanclubs" Hausverbot oder Bannerverbot auflegen...auf alle Fälle mal mehr als jetzt.
Und mit dem Verbreiten der Mär des "Unpolitischen Sports" aufhören. Wird aber nicht passieren.
Ich wünsche mir meinen Verein so, dass die Nazispacken da nicht mehr hingehen möchten, weil ihnen ihr Nazispackensein öffentlich vermiest wird. Dafür braucht es klare Ansagen. Ob man dafür eine adäquate Unterstützung von Fangruppen bekommt wage ich aber zu bezweifeln.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Forever_Hansa am 12.12.2024 um 19:13 Uhr bearbeitet Zitat von spence
Ich verstehe Dein Anliegen absolut und finde es auch nicht akzeptabel, dass sowas in Deutschland passiert. Aber es ist natürlich auch leicht daher gesagt, wenn man von einer Aufgabe von uns allen spricht. Du stellst berechtigt die Frage, was man in solchen Fällen machen sollte.
Ich stelle mir gerade vor, dass ich auf dem Bahnhof stehe, sowas mitbekomme und dann auf die Leute zugehe und sie zur Rede stelle. Wir wissen doch alle, was dann passiert. Wenn ich Glück habe, dann werde ich nur beschimpft. Aber an soviel Glück glaube ich nicht wirklich!
Für mich liegt hier ein klares Versagen des Staates vor. Naziparolen sind verboten und es ist Aufgabe der Staatsgewalt dafür zu sorgen, dass sowas dann auch bestraft wird.
Hansa hat damit nichts zu tun. Ein volles Stadion ist ein Sammelbecken aller gesellschaftlichen Strömungen. Was da jeder Einzelne nach dem Spiel so treibt, kann nicht in Verantwortung des FC Hansa liegen. Es kommt doch auch niemand auf den Gedanken, wenn Fans nach einem Konzert ausflippen, dann dafür die Musiker zur Rechenschaft zu ziehen!
Hier muss mit Strafen gearbeitet werden, die für solche Vorfälle vorgesehen sind. Ihnen die Mitgliedschaft zu entziehen schadet nur dem Verein, die Typen sind dann trotzdem weiter mit Hansaschal unterwegs und treiben ihr Unwesen.
Zitat von Sinti
Es ist die Aufgabe von allen! Von allen die für Toleranz und gegen Gewalt stehen. Die sind so Zuhause, am Bahnhof und im Stadion. Was man machen sollte darüber kann man dann diskutieren. Es ist nicht lange her, da haben Nazis noch Obdachlose verprügelt und tot geschlagen. Oder Menschen mit Behinderung werden als Menschen zweiter Klasse betrachtet.Die Stiftung von Hansa und die unterstützten Projekte sind super vielfältig aufgestellt und ein klares Zeichen.
Hansa kann solche Leute nicht ermitteln. Vor allem nicht am Bahn. Aber wenn man die von der Polizei bekommt, dann bin ich dafür, dass man denen sofort die Mitgliedschaft entzieht. Jeder muss sein Teil leisten. Aber es braucht konkrete Ideen und Menschen wie Arvid und nicht ein. Die sollen das mal machen.
Zitat von Bauernluemmel
Mangelnde Bildung/ Erziehung/ Perspektiven?
Verstehe aber jetzt nicht warum es Sache des Vereins ist, sich um Dinge zu kümmern, die am HBf passieren.
Zitat von JoRostock
https://www.ostsee-zeitung.de/lokales/rostock/rostock-video-nach-hansa-spiel-dutzende-groelen-nazi-parolen-am-hauptbahnhof-IXR775FBM5BXBLITBO44GSTGUI.html
Man sollte sich schon die Frage stellen, weshalb die immer unverblümter werden.
https://www.ostsee-zeitung.de/lokales/rostock/rostock-video-nach-hansa-spiel-dutzende-groelen-nazi-parolen-am-hauptbahnhof-IXR775FBM5BXBLITBO44GSTGUI.html
Man sollte sich schon die Frage stellen, weshalb die immer unverblümter werden.
Mangelnde Bildung/ Erziehung/ Perspektiven?
Verstehe aber jetzt nicht warum es Sache des Vereins ist, sich um Dinge zu kümmern, die am HBf passieren.
Es ist die Aufgabe von allen! Von allen die für Toleranz und gegen Gewalt stehen. Die sind so Zuhause, am Bahnhof und im Stadion. Was man machen sollte darüber kann man dann diskutieren. Es ist nicht lange her, da haben Nazis noch Obdachlose verprügelt und tot geschlagen. Oder Menschen mit Behinderung werden als Menschen zweiter Klasse betrachtet.Die Stiftung von Hansa und die unterstützten Projekte sind super vielfältig aufgestellt und ein klares Zeichen.
Hansa kann solche Leute nicht ermitteln. Vor allem nicht am Bahn. Aber wenn man die von der Polizei bekommt, dann bin ich dafür, dass man denen sofort die Mitgliedschaft entzieht. Jeder muss sein Teil leisten. Aber es braucht konkrete Ideen und Menschen wie Arvid und nicht ein. Die sollen das mal machen.
Ich verstehe Dein Anliegen absolut und finde es auch nicht akzeptabel, dass sowas in Deutschland passiert. Aber es ist natürlich auch leicht daher gesagt, wenn man von einer Aufgabe von uns allen spricht. Du stellst berechtigt die Frage, was man in solchen Fällen machen sollte.
Ich stelle mir gerade vor, dass ich auf dem Bahnhof stehe, sowas mitbekomme und dann auf die Leute zugehe und sie zur Rede stelle. Wir wissen doch alle, was dann passiert. Wenn ich Glück habe, dann werde ich nur beschimpft. Aber an soviel Glück glaube ich nicht wirklich!
Für mich liegt hier ein klares Versagen des Staates vor. Naziparolen sind verboten und es ist Aufgabe der Staatsgewalt dafür zu sorgen, dass sowas dann auch bestraft wird.
Hansa hat damit nichts zu tun. Ein volles Stadion ist ein Sammelbecken aller gesellschaftlichen Strömungen. Was da jeder Einzelne nach dem Spiel so treibt, kann nicht in Verantwortung des FC Hansa liegen. Es kommt doch auch niemand auf den Gedanken, wenn Fans nach einem Konzert ausflippen, dann dafür die Musiker zur Rechenschaft zu ziehen!
Hier muss mit Strafen gearbeitet werden, die für solche Vorfälle vorgesehen sind. Ihnen die Mitgliedschaft zu entziehen schadet nur dem Verein, die Typen sind dann trotzdem weiter mit Hansaschal unterwegs und treiben ihr Unwesen.
Niemand erwartet von dir, dass du auf die Leute zugehst. Aber ein Griff zum Handy und einen Anruf absetzen, kann jeder. Ich erinnere mich noch gut an die Nuller Jahre und das Wegrennen vor den Glatzen und wie die aussahen, die es nicht geschafft haben.
Natürlich änderst du deren Verhaltensweisen nicht grundsätzlich. Aber wir haben verlernt die Werkzeuge einer wehrhaften Demokratie anzuwenden. Und je weniger das getan wird, desto häufiger und extremer wird das Verhalten von solchen Leuten. Widerstand ist wichtig. Wie der aussieht, dass muss jeder für sich selbst entscheiden. Meine Bahnanbindung hat mich schon oft in Unterzahl in der Bahn sitzen lassen und zu oft habe ich früher nicht zum Telefon gegriffen. Das kann aus meiner Sicht jeder machen. Dann ist die Polizei gefragt.
Die Leute sind doch auch (wir wir alle) mehr oder weniger in ihrer Bubbel unterwegs und denken, dass es völlig normal ist, was sie tun. Zumindest das meiste. Und da gibt sicher noch mehr glorreiche Taten. Und es ist absolut richtig und gut diesen Menschen die Mitgliedschaft zu entziehen, da sie nicht für die Werte des FCH stehen. Es muss nicht für uns unangenehm werden in der Bahn, sondern für sie im Stadion! Da waren wir vor ein paar Jahren schon viel weiter. Alles kann, aber irgendwas muss!!! Hauptsache nicht völlig aufgeben und solchen Menschen den öffentlichen Raum überlassen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Sinti am 12.12.2024 um 19:47 Uhr bearbeitet
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