Die Konkurrenz in Liga 2 - Saison 2026/2027
27.05.2026 - 21:33 Uhr
11.08.2026 - 14:17 Uhr
Zitat von Kleeblatt1903-
Der Vergleich zwischen Zoma und Futkeu ist wirklich spannend.
Futkeu hatte vor seiner letzten Marktwertanpassung bereits zwei gute Jahre in der 2. Bundesliga hinter sich und wurde als Torschützenkönig auf 7,5 Mio. € angehoben. Zoma hatte dagegen ein richtig gutes Jahr und wurde direkt auf 8 Mio. € taxiert.
Noch interessanter wird es beim Blick auf den Saisonstart: Futkeu hat letztes Jahr am ersten Spieltag zwei Tore gegen Dresden gemacht, Zoma jetzt drei. Ich kann mich aber nicht daran erinnern, dass damals auch nur annähernd ein vergleichbarer Hype um Futkeu entstanden ist.
Beim Nachbarn entsteht dagegen innerhalb kürzester Zeit eine enorme Dynamik. In den sozialen Medien wird Zoma überall diskutiert, auf Transfermarkt werden teilweise schon Marktwerte von 15 Mio. € gefordert.
Ob Nürnberg so etwas gezielt fördert oder einfach nur sehr gut darin ist, diese Dynamik für sich zu nutzen, kann ich natürlich nicht beurteilen. Aber es ist schon beeindruckend, wie dort regelmäßig ein Hype um Spieler entsteht und sich dadurch gefühlt auch die Preisvorstellungen immer weiter nach oben verschieben.
Und das Verrückte ist. Am Ende werden, sie diese Summen tatsächlich bekommen
Der Vergleich zwischen Zoma und Futkeu ist wirklich spannend.
Futkeu hatte vor seiner letzten Marktwertanpassung bereits zwei gute Jahre in der 2. Bundesliga hinter sich und wurde als Torschützenkönig auf 7,5 Mio. € angehoben. Zoma hatte dagegen ein richtig gutes Jahr und wurde direkt auf 8 Mio. € taxiert.
Noch interessanter wird es beim Blick auf den Saisonstart: Futkeu hat letztes Jahr am ersten Spieltag zwei Tore gegen Dresden gemacht, Zoma jetzt drei. Ich kann mich aber nicht daran erinnern, dass damals auch nur annähernd ein vergleichbarer Hype um Futkeu entstanden ist.
Beim Nachbarn entsteht dagegen innerhalb kürzester Zeit eine enorme Dynamik. In den sozialen Medien wird Zoma überall diskutiert, auf Transfermarkt werden teilweise schon Marktwerte von 15 Mio. € gefordert.
Ob Nürnberg so etwas gezielt fördert oder einfach nur sehr gut darin ist, diese Dynamik für sich zu nutzen, kann ich natürlich nicht beurteilen. Aber es ist schon beeindruckend, wie dort regelmäßig ein Hype um Spieler entsteht und sich dadurch gefühlt auch die Preisvorstellungen immer weiter nach oben verschieben.
Und das Verrückte ist. Am Ende werden, sie diese Summen tatsächlich bekommen
Vielleicht ist der Vergleich Zoma / Futkeu aus verschiedenen Gründen nicht das allerbeste Beispiel aber schaut euch doch mal die Jahrgänge der Nürnberger Startelf an.
1 x 2000
1 x 2001
2 x 2002
1 x 2003
1 x 2004
2 x 2005
1 x 2006
1 x 2007
Einzig Justvan ist vor 2000 geboren und fällt hier mit 28 etwas aus dem Muster.
Das ist genau der "Fürther Weg", den man hier zwar gebetsmühlenartig predigt aber nicht den ***** in der Hose hat diesen auch mit Leben zu füllen.
Zudem hat der Nachbar einen Trainer, der das mit tiefster Überzeugung lebt.
Hier ist abgesehen von einem ausgeliehenen Torhüter, der jetzt zwar gehyped wird aber von dessen Entwicklung man am Ende wenig haben wird weil andere davon profitieren, mit dem jüngsten Feldspieler Pohlmann ein einziger Spieler in der Startelf später als 2000 geboren.
Das ist traurig, das ist erschreckend, das ist beschämend.
Und das hat null Komma null mit fehlender Qualität zu tun weil wir sehr interessante und spannende junge Spieler im Kader haben, die vor Ihrem Wechsel zum Kleeblatt deutlich talentierter waren und deutlich mehr vorzuweisen hatten, als etliche Club-Spieler vor ihrem Wechsel nach Nürnberg bzw. Spieler, die dort jetzt in der Startelf stehen.
Das ist einzig und alleine eine Frage der Philosophie und des Trainers.
Junge Spieler werden brauchen Spielzeit und vor allem Vertrauen.
Sie brauchen das Gefühl, dass auch in einer schwierigen Phase hinter ihnen gestanden wird und sie sich auch Schwankungen erlauben und selbstverständlich Fehler machen dürfen, die für die Entwicklung ja elementar wichtig sind.
Das ist aber hier nicht der Fall. Es werden fast immer ältere Spieler vorgezogen, die Startelf war von Tag 1 mehr oder weniger klar und wenn ein junger Spieler mal den einen oder anderen Fehler macht, wird er sofort aus der Mannschaft genommen, im Umfeld wird seine Qualität in Frage gestellt und Michael Fischer schreibt ihn nieder.
Miro Klose stellt bei jeder Gelegenheit, vermutlich auch aus eigener Erfahrung, heraus und betont wie groß das Vertrauen in seine jungen Spieler ist.
Hier werden permanent die sogenannten etablierten Spieler in den Himmel gelobt und als unersetzlich bezeichnet und solche Erfolgsgeschichten werden durch Spieler wie Srbeny oder Dehm verhindert, die wenn man sich ihre Vita und die Entwicklung der letzten Jahre ansieht wahrscheinlich nicht mal Zweitligadurchschnitt sind.
Und dann braucht man sich eben nicht wundern, wenn man auf St. Pauli eben wieder weniger gelaufen ist als der Gegner, obwohl dieser deutlich mehr Ballbesitz hatte und eben wieder in allen entscheidenden Statistiken 2. Sieger war.
Dass dann eben 10 Kilometer weiter immer wieder solche Geschichten geschrieben werden und das hier kaum mehr gelingt ist dann eben kein Zufall sondern einfach nur das Ergebnis der philosophiebedingten Planung und der Art und Weise mit welcher Überzeugung man das dann durchzieht.
12.08.2026 - 08:18 Uhr
Zitat von Atom-Otto
Vielleicht ist der Vergleich Zoma / Futkeu aus verschiedenen Gründen nicht das allerbeste Beispiel aber schaut euch doch mal die Jahrgänge der Nürnberger Startelf an.
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1 x 2001
2 x 2002
1 x 2003
1 x 2004
2 x 2005
1 x 2006
1 x 2007
Einzig Justvan ist vor 2000 geboren und fällt hier mit 28 etwas aus dem Muster.
Das ist genau der "Fürther Weg", den man hier zwar gebetsmühlenartig predigt aber nicht den ***** in der Hose hat diesen auch mit Leben zu füllen.
Zudem hat der Nachbar einen Trainer, der das mit tiefster Überzeugung lebt.
Hier ist abgesehen von einem ausgeliehenen Torhüter, der jetzt zwar gehyped wird aber von dessen Entwicklung man am Ende wenig haben wird weil andere davon profitieren, mit dem jüngsten Feldspieler Pohlmann ein einziger Spieler in der Startelf später als 2000 geboren.
Das ist traurig, das ist erschreckend, das ist beschämend.
Und das hat null Komma null mit fehlender Qualität zu tun weil wir sehr interessante und spannende junge Spieler im Kader haben, die vor Ihrem Wechsel zum Kleeblatt deutlich talentierter waren und deutlich mehr vorzuweisen hatten, als etliche Club-Spieler vor ihrem Wechsel nach Nürnberg bzw. Spieler, die dort jetzt in der Startelf stehen.
Das ist einzig und alleine eine Frage der Philosophie und des Trainers.
Junge Spieler werden brauchen Spielzeit und vor allem Vertrauen.
Sie brauchen das Gefühl, dass auch in einer schwierigen Phase hinter ihnen gestanden wird und sie sich auch Schwankungen erlauben und selbstverständlich Fehler machen dürfen, die für die Entwicklung ja elementar wichtig sind.
Das ist aber hier nicht der Fall. Es werden fast immer ältere Spieler vorgezogen, die Startelf war von Tag 1 mehr oder weniger klar und wenn ein junger Spieler mal den einen oder anderen Fehler macht, wird er sofort aus der Mannschaft genommen, im Umfeld wird seine Qualität in Frage gestellt und Michael Fischer schreibt ihn nieder.
Miro Klose stellt bei jeder Gelegenheit, vermutlich auch aus eigener Erfahrung, heraus und betont wie groß das Vertrauen in seine jungen Spieler ist.
Hier werden permanent die sogenannten etablierten Spieler in den Himmel gelobt und als unersetzlich bezeichnet und solche Erfolgsgeschichten werden durch Spieler wie Srbeny oder Dehm verhindert, die wenn man sich ihre Vita und die Entwicklung der letzten Jahre ansieht wahrscheinlich nicht mal Zweitligadurchschnitt sind.
Und dann braucht man sich eben nicht wundern, wenn man auf St. Pauli eben wieder weniger gelaufen ist als der Gegner, obwohl dieser deutlich mehr Ballbesitz hatte und eben wieder in allen entscheidenden Statistiken 2. Sieger war.
Dass dann eben 10 Kilometer weiter immer wieder solche Geschichten geschrieben werden und das hier kaum mehr gelingt ist dann eben kein Zufall sondern einfach nur das Ergebnis der philosophiebedingten Planung und der Art und Weise mit welcher Überzeugung man das dann durchzieht.
Zitat von Kleeblatt1903-
Der Vergleich zwischen Zoma und Futkeu ist wirklich spannend.
Futkeu hatte vor seiner letzten Marktwertanpassung bereits zwei gute Jahre in der 2. Bundesliga hinter sich und wurde als Torschützenkönig auf 7,5 Mio. € angehoben. Zoma hatte dagegen ein richtig gutes Jahr und wurde direkt auf 8 Mio. € taxiert.
Noch interessanter wird es beim Blick auf den Saisonstart: Futkeu hat letztes Jahr am ersten Spieltag zwei Tore gegen Dresden gemacht, Zoma jetzt drei. Ich kann mich aber nicht daran erinnern, dass damals auch nur annähernd ein vergleichbarer Hype um Futkeu entstanden ist.
Beim Nachbarn entsteht dagegen innerhalb kürzester Zeit eine enorme Dynamik. In den sozialen Medien wird Zoma überall diskutiert, auf Transfermarkt werden teilweise schon Marktwerte von 15 Mio. € gefordert.
Ob Nürnberg so etwas gezielt fördert oder einfach nur sehr gut darin ist, diese Dynamik für sich zu nutzen, kann ich natürlich nicht beurteilen. Aber es ist schon beeindruckend, wie dort regelmäßig ein Hype um Spieler entsteht und sich dadurch gefühlt auch die Preisvorstellungen immer weiter nach oben verschieben.
Und das Verrückte ist. Am Ende werden, sie diese Summen tatsächlich bekommen
Der Vergleich zwischen Zoma und Futkeu ist wirklich spannend.
Futkeu hatte vor seiner letzten Marktwertanpassung bereits zwei gute Jahre in der 2. Bundesliga hinter sich und wurde als Torschützenkönig auf 7,5 Mio. € angehoben. Zoma hatte dagegen ein richtig gutes Jahr und wurde direkt auf 8 Mio. € taxiert.
Noch interessanter wird es beim Blick auf den Saisonstart: Futkeu hat letztes Jahr am ersten Spieltag zwei Tore gegen Dresden gemacht, Zoma jetzt drei. Ich kann mich aber nicht daran erinnern, dass damals auch nur annähernd ein vergleichbarer Hype um Futkeu entstanden ist.
Beim Nachbarn entsteht dagegen innerhalb kürzester Zeit eine enorme Dynamik. In den sozialen Medien wird Zoma überall diskutiert, auf Transfermarkt werden teilweise schon Marktwerte von 15 Mio. € gefordert.
Ob Nürnberg so etwas gezielt fördert oder einfach nur sehr gut darin ist, diese Dynamik für sich zu nutzen, kann ich natürlich nicht beurteilen. Aber es ist schon beeindruckend, wie dort regelmäßig ein Hype um Spieler entsteht und sich dadurch gefühlt auch die Preisvorstellungen immer weiter nach oben verschieben.
Und das Verrückte ist. Am Ende werden, sie diese Summen tatsächlich bekommen
Vielleicht ist der Vergleich Zoma / Futkeu aus verschiedenen Gründen nicht das allerbeste Beispiel aber schaut euch doch mal die Jahrgänge der Nürnberger Startelf an.
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Einzig Justvan ist vor 2000 geboren und fällt hier mit 28 etwas aus dem Muster.
Das ist genau der "Fürther Weg", den man hier zwar gebetsmühlenartig predigt aber nicht den ***** in der Hose hat diesen auch mit Leben zu füllen.
Zudem hat der Nachbar einen Trainer, der das mit tiefster Überzeugung lebt.
Hier ist abgesehen von einem ausgeliehenen Torhüter, der jetzt zwar gehyped wird aber von dessen Entwicklung man am Ende wenig haben wird weil andere davon profitieren, mit dem jüngsten Feldspieler Pohlmann ein einziger Spieler in der Startelf später als 2000 geboren.
Das ist traurig, das ist erschreckend, das ist beschämend.
Und das hat null Komma null mit fehlender Qualität zu tun weil wir sehr interessante und spannende junge Spieler im Kader haben, die vor Ihrem Wechsel zum Kleeblatt deutlich talentierter waren und deutlich mehr vorzuweisen hatten, als etliche Club-Spieler vor ihrem Wechsel nach Nürnberg bzw. Spieler, die dort jetzt in der Startelf stehen.
Das ist einzig und alleine eine Frage der Philosophie und des Trainers.
Junge Spieler werden brauchen Spielzeit und vor allem Vertrauen.
Sie brauchen das Gefühl, dass auch in einer schwierigen Phase hinter ihnen gestanden wird und sie sich auch Schwankungen erlauben und selbstverständlich Fehler machen dürfen, die für die Entwicklung ja elementar wichtig sind.
Das ist aber hier nicht der Fall. Es werden fast immer ältere Spieler vorgezogen, die Startelf war von Tag 1 mehr oder weniger klar und wenn ein junger Spieler mal den einen oder anderen Fehler macht, wird er sofort aus der Mannschaft genommen, im Umfeld wird seine Qualität in Frage gestellt und Michael Fischer schreibt ihn nieder.
Miro Klose stellt bei jeder Gelegenheit, vermutlich auch aus eigener Erfahrung, heraus und betont wie groß das Vertrauen in seine jungen Spieler ist.
Hier werden permanent die sogenannten etablierten Spieler in den Himmel gelobt und als unersetzlich bezeichnet und solche Erfolgsgeschichten werden durch Spieler wie Srbeny oder Dehm verhindert, die wenn man sich ihre Vita und die Entwicklung der letzten Jahre ansieht wahrscheinlich nicht mal Zweitligadurchschnitt sind.
Und dann braucht man sich eben nicht wundern, wenn man auf St. Pauli eben wieder weniger gelaufen ist als der Gegner, obwohl dieser deutlich mehr Ballbesitz hatte und eben wieder in allen entscheidenden Statistiken 2. Sieger war.
Dass dann eben 10 Kilometer weiter immer wieder solche Geschichten geschrieben werden und das hier kaum mehr gelingt ist dann eben kein Zufall sondern einfach nur das Ergebnis der philosophiebedingten Planung und der Art und Weise mit welcher Überzeugung man das dann durchzieht.
Und was hats Nürnberg bisher gebracht? Man hat keine einzige Saison um den Aufstieg mitgespielt, obwohl man die besseren Spieler hatte und deutlich mehr Geld. Die letzten 5 Jahre: 8, 14, 12, 10, 8. Bei uns: 1. liga, 12, 8, 13, 16. (Btw wären die beinahe 2020 abgestiegen in der Relegation..) Ja, die letzten 2 Jahre ist definitiv ein Trend richtung Nürnberg deutlich erkennbar, aber so krass es darzustellen, als würde bei uns gehen, ist dann auch falsch. Und wenn sie dieses Jahr nicht aufsteigen, sind ja auch neben Zoma wieder 5 Spieler weg wie jede Saison ^^.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Deruntere am 12.08.2026 um 08:22 Uhr bearbeitet
12.08.2026 - 08:47 Uhr
Zitat von Deruntere
Und was hats Nürnberg bisher gebracht? Man hat keine einzige Saison um den Aufstieg mitgespielt, obwohl man die besseren Spieler hatte und deutlich mehr Geld. Die letzten 5 Jahre: 8, 14, 12, 10, 8. Bei uns: 1. liga, 12, 8, 13, 16. (Btw wären die beinahe 2020 abgestiegen in der Relegation..) Ja, die letzten 2 Jahre ist definitiv ein Trend richtung Nürnberg deutlich erkennbar, aber so krass es darzustellen, als würde bei uns gehen, ist dann auch falsch. Und wenn sie dieses Jahr nicht aufsteigen, sind ja auch neben Zoma wieder 5 Spieler weg wie jede Saison ^^.
Was es uns gebracht hat? Reduzierung des negativen Eigenkapitals zu einem mehr als positiven. Ein weit ausgeglichener Kader als in den Jahren zuvor. Zum Schluss eben auch klare sportliche Fortschritte. Zitat von Atom-Otto
Vielleicht ist der Vergleich Zoma / Futkeu aus verschiedenen Gründen nicht das allerbeste Beispiel aber schaut euch doch mal die Jahrgänge der Nürnberger Startelf an.
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Einzig Justvan ist vor 2000 geboren und fällt hier mit 28 etwas aus dem Muster.
Das ist genau der "Fürther Weg", den man hier zwar gebetsmühlenartig predigt aber nicht den ***** in der Hose hat diesen auch mit Leben zu füllen.
Zudem hat der Nachbar einen Trainer, der das mit tiefster Überzeugung lebt.
Hier ist abgesehen von einem ausgeliehenen Torhüter, der jetzt zwar gehyped wird aber von dessen Entwicklung man am Ende wenig haben wird weil andere davon profitieren, mit dem jüngsten Feldspieler Pohlmann ein einziger Spieler in der Startelf später als 2000 geboren.
Das ist traurig, das ist erschreckend, das ist beschämend.
Und das hat null Komma null mit fehlender Qualität zu tun weil wir sehr interessante und spannende junge Spieler im Kader haben, die vor Ihrem Wechsel zum Kleeblatt deutlich talentierter waren und deutlich mehr vorzuweisen hatten, als etliche Club-Spieler vor ihrem Wechsel nach Nürnberg bzw. Spieler, die dort jetzt in der Startelf stehen.
Das ist einzig und alleine eine Frage der Philosophie und des Trainers.
Junge Spieler werden brauchen Spielzeit und vor allem Vertrauen.
Sie brauchen das Gefühl, dass auch in einer schwierigen Phase hinter ihnen gestanden wird und sie sich auch Schwankungen erlauben und selbstverständlich Fehler machen dürfen, die für die Entwicklung ja elementar wichtig sind.
Das ist aber hier nicht der Fall. Es werden fast immer ältere Spieler vorgezogen, die Startelf war von Tag 1 mehr oder weniger klar und wenn ein junger Spieler mal den einen oder anderen Fehler macht, wird er sofort aus der Mannschaft genommen, im Umfeld wird seine Qualität in Frage gestellt und Michael Fischer schreibt ihn nieder.
Miro Klose stellt bei jeder Gelegenheit, vermutlich auch aus eigener Erfahrung, heraus und betont wie groß das Vertrauen in seine jungen Spieler ist.
Hier werden permanent die sogenannten etablierten Spieler in den Himmel gelobt und als unersetzlich bezeichnet und solche Erfolgsgeschichten werden durch Spieler wie Srbeny oder Dehm verhindert, die wenn man sich ihre Vita und die Entwicklung der letzten Jahre ansieht wahrscheinlich nicht mal Zweitligadurchschnitt sind.
Und dann braucht man sich eben nicht wundern, wenn man auf St. Pauli eben wieder weniger gelaufen ist als der Gegner, obwohl dieser deutlich mehr Ballbesitz hatte und eben wieder in allen entscheidenden Statistiken 2. Sieger war.
Dass dann eben 10 Kilometer weiter immer wieder solche Geschichten geschrieben werden und das hier kaum mehr gelingt ist dann eben kein Zufall sondern einfach nur das Ergebnis der philosophiebedingten Planung und der Art und Weise mit welcher Überzeugung man das dann durchzieht.
Zitat von Kleeblatt1903-
Der Vergleich zwischen Zoma und Futkeu ist wirklich spannend.
Futkeu hatte vor seiner letzten Marktwertanpassung bereits zwei gute Jahre in der 2. Bundesliga hinter sich und wurde als Torschützenkönig auf 7,5 Mio. € angehoben. Zoma hatte dagegen ein richtig gutes Jahr und wurde direkt auf 8 Mio. € taxiert.
Noch interessanter wird es beim Blick auf den Saisonstart: Futkeu hat letztes Jahr am ersten Spieltag zwei Tore gegen Dresden gemacht, Zoma jetzt drei. Ich kann mich aber nicht daran erinnern, dass damals auch nur annähernd ein vergleichbarer Hype um Futkeu entstanden ist.
Beim Nachbarn entsteht dagegen innerhalb kürzester Zeit eine enorme Dynamik. In den sozialen Medien wird Zoma überall diskutiert, auf Transfermarkt werden teilweise schon Marktwerte von 15 Mio. € gefordert.
Ob Nürnberg so etwas gezielt fördert oder einfach nur sehr gut darin ist, diese Dynamik für sich zu nutzen, kann ich natürlich nicht beurteilen. Aber es ist schon beeindruckend, wie dort regelmäßig ein Hype um Spieler entsteht und sich dadurch gefühlt auch die Preisvorstellungen immer weiter nach oben verschieben.
Und das Verrückte ist. Am Ende werden, sie diese Summen tatsächlich bekommen
Der Vergleich zwischen Zoma und Futkeu ist wirklich spannend.
Futkeu hatte vor seiner letzten Marktwertanpassung bereits zwei gute Jahre in der 2. Bundesliga hinter sich und wurde als Torschützenkönig auf 7,5 Mio. € angehoben. Zoma hatte dagegen ein richtig gutes Jahr und wurde direkt auf 8 Mio. € taxiert.
Noch interessanter wird es beim Blick auf den Saisonstart: Futkeu hat letztes Jahr am ersten Spieltag zwei Tore gegen Dresden gemacht, Zoma jetzt drei. Ich kann mich aber nicht daran erinnern, dass damals auch nur annähernd ein vergleichbarer Hype um Futkeu entstanden ist.
Beim Nachbarn entsteht dagegen innerhalb kürzester Zeit eine enorme Dynamik. In den sozialen Medien wird Zoma überall diskutiert, auf Transfermarkt werden teilweise schon Marktwerte von 15 Mio. € gefordert.
Ob Nürnberg so etwas gezielt fördert oder einfach nur sehr gut darin ist, diese Dynamik für sich zu nutzen, kann ich natürlich nicht beurteilen. Aber es ist schon beeindruckend, wie dort regelmäßig ein Hype um Spieler entsteht und sich dadurch gefühlt auch die Preisvorstellungen immer weiter nach oben verschieben.
Und das Verrückte ist. Am Ende werden, sie diese Summen tatsächlich bekommen
Vielleicht ist der Vergleich Zoma / Futkeu aus verschiedenen Gründen nicht das allerbeste Beispiel aber schaut euch doch mal die Jahrgänge der Nürnberger Startelf an.
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Einzig Justvan ist vor 2000 geboren und fällt hier mit 28 etwas aus dem Muster.
Das ist genau der "Fürther Weg", den man hier zwar gebetsmühlenartig predigt aber nicht den ***** in der Hose hat diesen auch mit Leben zu füllen.
Zudem hat der Nachbar einen Trainer, der das mit tiefster Überzeugung lebt.
Hier ist abgesehen von einem ausgeliehenen Torhüter, der jetzt zwar gehyped wird aber von dessen Entwicklung man am Ende wenig haben wird weil andere davon profitieren, mit dem jüngsten Feldspieler Pohlmann ein einziger Spieler in der Startelf später als 2000 geboren.
Das ist traurig, das ist erschreckend, das ist beschämend.
Und das hat null Komma null mit fehlender Qualität zu tun weil wir sehr interessante und spannende junge Spieler im Kader haben, die vor Ihrem Wechsel zum Kleeblatt deutlich talentierter waren und deutlich mehr vorzuweisen hatten, als etliche Club-Spieler vor ihrem Wechsel nach Nürnberg bzw. Spieler, die dort jetzt in der Startelf stehen.
Das ist einzig und alleine eine Frage der Philosophie und des Trainers.
Junge Spieler werden brauchen Spielzeit und vor allem Vertrauen.
Sie brauchen das Gefühl, dass auch in einer schwierigen Phase hinter ihnen gestanden wird und sie sich auch Schwankungen erlauben und selbstverständlich Fehler machen dürfen, die für die Entwicklung ja elementar wichtig sind.
Das ist aber hier nicht der Fall. Es werden fast immer ältere Spieler vorgezogen, die Startelf war von Tag 1 mehr oder weniger klar und wenn ein junger Spieler mal den einen oder anderen Fehler macht, wird er sofort aus der Mannschaft genommen, im Umfeld wird seine Qualität in Frage gestellt und Michael Fischer schreibt ihn nieder.
Miro Klose stellt bei jeder Gelegenheit, vermutlich auch aus eigener Erfahrung, heraus und betont wie groß das Vertrauen in seine jungen Spieler ist.
Hier werden permanent die sogenannten etablierten Spieler in den Himmel gelobt und als unersetzlich bezeichnet und solche Erfolgsgeschichten werden durch Spieler wie Srbeny oder Dehm verhindert, die wenn man sich ihre Vita und die Entwicklung der letzten Jahre ansieht wahrscheinlich nicht mal Zweitligadurchschnitt sind.
Und dann braucht man sich eben nicht wundern, wenn man auf St. Pauli eben wieder weniger gelaufen ist als der Gegner, obwohl dieser deutlich mehr Ballbesitz hatte und eben wieder in allen entscheidenden Statistiken 2. Sieger war.
Dass dann eben 10 Kilometer weiter immer wieder solche Geschichten geschrieben werden und das hier kaum mehr gelingt ist dann eben kein Zufall sondern einfach nur das Ergebnis der philosophiebedingten Planung und der Art und Weise mit welcher Überzeugung man das dann durchzieht.
Und was hats Nürnberg bisher gebracht? Man hat keine einzige Saison um den Aufstieg mitgespielt, obwohl man die besseren Spieler hatte und deutlich mehr Geld. Die letzten 5 Jahre: 8, 14, 12, 10, 8. Bei uns: 1. liga, 12, 8, 13, 16. (Btw wären die beinahe 2020 abgestiegen in der Relegation..) Ja, die letzten 2 Jahre ist definitiv ein Trend richtung Nürnberg deutlich erkennbar, aber so krass es darzustellen, als würde bei uns gehen, ist dann auch falsch. Und wenn sie dieses Jahr nicht aufsteigen, sind ja auch neben Zoma wieder 5 Spieler weg wie jede Saison ^^.
Klar sprechen wir hier über einen Fußballverein und das sportliche muss irgendwann im Mittelpunkt stehen. Es ist aber halt nicht nur das. Wir hatten bzw. haben noch immer ein jährliches Defizit, welches uns gezwungen hat Spieler wie Jeltsch, Brown und Uzun zu verkaufen. Diese Transfers und Reduzierungen in der Verwaltung haben dazu geführt, dass wir nicht jeden Spieler sofort verkaufen müssen.
Zum Ende der Ära Hecking waren wir eigentlich wieder da, wo man unter Palikuca schon war. Mit dem großen Unterschied, dass das NLZ weiter war. Aber der Kader war falsch zusammengestellt, unausgeglichen und nur mit Namen, aber weniger Qualität besetzt.
Mit Joti & Klose hat man sich auf nen klare Rebuild verständigt und zieht diesen im dritten Jahr komplett durch. Sportlich hatte man genug Tiefen drin, aber letztendlich konnte man sich jährlich steigern. Der Aufstieg ist dieses Jahr auch kein Thema, dazu gehört schon auch ne gute Portion Glück. Sportlich muss man aber weiter Schritte nach vorne machen. Wie dann der Kader nächsten Sommer aussieht, kann dir keiner sagen.
Auf deine Frage zurück zu kommen, was es uns gebracht hat. Wir haben im Verein wieder einen klaren Plan. Mit JTA hat man einen starken Scouting Partner, finanziell ist man endlich wieder auf gesunden Beinen und wir haben aktuell einen Kader, auf den die Fans wieder Bock haben. Für mich, aber da bin ich als Fan biased, ist das ein großer Fortschritt.
12.08.2026 - 10:24 Uhr
Zitat von thesaint610
Auf deine Frage zurück zu kommen, was es uns gebracht hat. Wir haben im Verein wieder einen klaren Plan. Mit JTA hat man einen starken Scouting Partner, finanziell ist man endlich wieder auf gesunden Beinen und wir haben aktuell einen Kader, auf den die Fans wieder Bock haben. Für mich, aber da bin ich als Fan biased, ist das ein großer Fortschritt.
Auf deine Frage zurück zu kommen, was es uns gebracht hat. Wir haben im Verein wieder einen klaren Plan. Mit JTA hat man einen starken Scouting Partner, finanziell ist man endlich wieder auf gesunden Beinen und wir haben aktuell einen Kader, auf den die Fans wieder Bock haben. Für mich, aber da bin ich als Fan biased, ist das ein großer Fortschritt.
Genau so ist es nämlich. Und das sind genau die 3 Jahre, die der Nachbar uns voraus ist. Der Großteil der Startelf von letzten Sonntag war schon in der vergangenen Saison da. Weil man es über die Jahre geschafft hat, Strukturen in einer Mannschaft zu schaffen. Da fällt es auch leichter, Talente zu integrieren.
Vergleicht man das mit unserer Situation, sieht man, dass wir gerade ganz wo anders herkommen. Wir kämpfen seit 2 Jahren ums sportliche Überleben und es regierte das Chaos. Man hat bald 50 Kaderbewegungen, da kann es keine Strukturen in einer Mannschaft geben. Das wird Zeit brauchen und zwar mehr als nur einen Sommer. Aber die vielen Abgänge und, dass man dazu auch einiges an Transfereinnahmen generieren konnte, gibt Hoffnung, dass jetzt die Basis für den Fürther Weg gelegt wird.
Ein guter Saisonstart und ruhiges Fahrwasser sind elementar, um die Talente in einer stabilen Mannschaft reifen zu lassen. Bei Existenzängsten geht das nur bei außergewöhnlichen Talenten. Man hat jahrelang auf alteingesessene Leistungsträger gesetzt und den Moment der Trennung verpasst.
Man hat jetzt mit Pohlmann, Appelkamp, Banse und Will eine Achse, die die nächsten 2-3 Jahre Stabilität reinbringen kann. Mit Dal, Reich, Keller, Zank, Avlayici und vll Megeed sechs Spieler, die in einer stabilen Saison reinkommen werden. Und dann braucht es weiter 2-3 Jahre, um diesen Weg konsequent weiterzugehen und Qualität aufzubauen. Dann klappt es auch mit den Transfereinnahmen wieder.
12.08.2026 - 10:55 Uhr
Zitat von DrBob
Genau so ist es nämlich. Und das sind genau die 3 Jahre, die der Nachbar uns voraus ist. Der Großteil der Startelf von letzten Sonntag war schon in der vergangenen Saison da. Weil man es über die Jahre geschafft hat, Strukturen in einer Mannschaft zu schaffen. Da fällt es auch leichter, Talente zu integrieren.
Vergleicht man das mit unserer Situation, sieht man, dass wir gerade ganz wo anders herkommen. Wir kämpfen seit 2 Jahren ums sportliche Überleben und es regierte das Chaos. Man hat bald 50 Kaderbewegungen, da kann es keine Strukturen in einer Mannschaft geben. Das wird Zeit brauchen und zwar mehr als nur einen Sommer. Aber die vielen Abgänge und, dass man dazu auch einiges an Transfereinnahmen generieren konnte, gibt Hoffnung, dass jetzt die Basis für den Fürther Weg gelegt wird.
Ein guter Saisonstart und ruhiges Fahrwasser sind elementar, um die Talente in einer stabilen Mannschaft reifen zu lassen. Bei Existenzängsten geht das nur bei außergewöhnlichen Talenten. Man hat jahrelang auf alteingesessene Leistungsträger gesetzt und den Moment der Trennung verpasst.
Man hat jetzt mit Pohlmann, Appelkamp, Banse und Will eine Achse, die die nächsten 2-3 Jahre Stabilität reinbringen kann. Mit Dal, Reich, Keller, Zank, Avlayici und vll Megeed sechs Spieler, die in einer stabilen Saison reinkommen werden. Und dann braucht es weiter 2-3 Jahre, um diesen Weg konsequent weiterzugehen und Qualität aufzubauen. Dann klappt es auch mit den Transfereinnahmen wieder.
Ich hatte das letztens mit einigen Anhänger von eurem Verein (z.B. mein Schwager, wird wieder ein Fest am WE) diskutiert. Ich bin mir nicht sicher, ob ihr wirklich 3 Jahre hinter uns seid (wenn das so überhaupt sagen kann, denn der Fußball ist sehr schnellebig) oder auch noch die Ära Hecking. Zitat von thesaint610
Auf deine Frage zurück zu kommen, was es uns gebracht hat. Wir haben im Verein wieder einen klaren Plan. Mit JTA hat man einen starken Scouting Partner, finanziell ist man endlich wieder auf gesunden Beinen und wir haben aktuell einen Kader, auf den die Fans wieder Bock haben. Für mich, aber da bin ich als Fan biased, ist das ein großer Fortschritt.
Auf deine Frage zurück zu kommen, was es uns gebracht hat. Wir haben im Verein wieder einen klaren Plan. Mit JTA hat man einen starken Scouting Partner, finanziell ist man endlich wieder auf gesunden Beinen und wir haben aktuell einen Kader, auf den die Fans wieder Bock haben. Für mich, aber da bin ich als Fan biased, ist das ein großer Fortschritt.
Genau so ist es nämlich. Und das sind genau die 3 Jahre, die der Nachbar uns voraus ist. Der Großteil der Startelf von letzten Sonntag war schon in der vergangenen Saison da. Weil man es über die Jahre geschafft hat, Strukturen in einer Mannschaft zu schaffen. Da fällt es auch leichter, Talente zu integrieren.
Vergleicht man das mit unserer Situation, sieht man, dass wir gerade ganz wo anders herkommen. Wir kämpfen seit 2 Jahren ums sportliche Überleben und es regierte das Chaos. Man hat bald 50 Kaderbewegungen, da kann es keine Strukturen in einer Mannschaft geben. Das wird Zeit brauchen und zwar mehr als nur einen Sommer. Aber die vielen Abgänge und, dass man dazu auch einiges an Transfereinnahmen generieren konnte, gibt Hoffnung, dass jetzt die Basis für den Fürther Weg gelegt wird.
Ein guter Saisonstart und ruhiges Fahrwasser sind elementar, um die Talente in einer stabilen Mannschaft reifen zu lassen. Bei Existenzängsten geht das nur bei außergewöhnlichen Talenten. Man hat jahrelang auf alteingesessene Leistungsträger gesetzt und den Moment der Trennung verpasst.
Man hat jetzt mit Pohlmann, Appelkamp, Banse und Will eine Achse, die die nächsten 2-3 Jahre Stabilität reinbringen kann. Mit Dal, Reich, Keller, Zank, Avlayici und vll Megeed sechs Spieler, die in einer stabilen Saison reinkommen werden. Und dann braucht es weiter 2-3 Jahre, um diesen Weg konsequent weiterzugehen und Qualität aufzubauen. Dann klappt es auch mit den Transfereinnahmen wieder.
Hecking war jetzt nicht der super Sportvorstand und schon gar nicht kreativ, sieht man aktuell auch in WOB, aber er hat Ruhe (zumindest meistens) in den Verein gebracht und Wiesinger/Frey das NLZ gestalten lassen. Davon profitiert Joti jetzt schon auch.
Der Wechsel auf Joti war der richtige Schritt, weil wir bei den Profis moderner & kreativer im Scouting werden mussten. Hecking/Rebbe halten gar nichts von Datenscouting. Joti bringt da das Wissen, das Netzwerk und besonders den Willen mit.
Diese Punkte müsst ihr wohl auch erreichen. Erstmal wieder Ruhe in den Verein bringen. Dazu das NLZ wieder in den Fokus bringen, das klingt aber halt nicht sofort. Dazu wieder zurück zur alten Kreativität bei den Transfers finden. Das wichtigste wird aber sein, dass ihr Werte (also in der Tat monetäre Werte) im Team erzeugen müsst. Es darf euch nicht mehr passieren, dass Spieler wie Raum ablösefrei gehen oder man bei Dietz/Asta den richtigen Zeitpunkt zum Verkauf verpasst. Denn auch kreative Transfers kosten mittlerweile viel Geld.
12.08.2026 - 11:32 Uhr
Zitat von Deruntere
Und was hats Nürnberg bisher gebracht? Man hat keine einzige Saison um den Aufstieg mitgespielt, obwohl man die besseren Spieler hatte und deutlich mehr Geld. Die letzten 5 Jahre: 8, 14, 12, 10, 8. Bei uns: 1. liga, 12, 8, 13, 16. (Btw wären die beinahe 2020 abgestiegen in der Relegation..) Ja, die letzten 2 Jahre ist definitiv ein Trend richtung Nürnberg deutlich erkennbar, aber so krass es darzustellen, als würde bei uns gehen, ist dann auch falsch. Und wenn sie dieses Jahr nicht aufsteigen, sind ja auch neben Zoma wieder 5 Spieler weg wie jede Saison ^^.
Und was hats Nürnberg bisher gebracht? Man hat keine einzige Saison um den Aufstieg mitgespielt, obwohl man die besseren Spieler hatte und deutlich mehr Geld. Die letzten 5 Jahre: 8, 14, 12, 10, 8. Bei uns: 1. liga, 12, 8, 13, 16. (Btw wären die beinahe 2020 abgestiegen in der Relegation..) Ja, die letzten 2 Jahre ist definitiv ein Trend richtung Nürnberg deutlich erkennbar, aber so krass es darzustellen, als würde bei uns gehen, ist dann auch falsch. Und wenn sie dieses Jahr nicht aufsteigen, sind ja auch neben Zoma wieder 5 Spieler weg wie jede Saison ^^.
Ist das dein Ernst? Schau dir doch einfach an, welches Image inzwischen mit der Mannschaft und dem gesamten FCN verbunden wird und stell dem einmal gegenüber, wie unser Verein aktuell wahrgenommen wird.
Wenn Nürnberg diesen Weg konsequent weitergeht und dabei nicht irgendwann völlig durchdreht, wird diese Entwicklung sportlich mittelfristig fast zwangsläufig Richtung Bundesliga führen. Und dann wäre das auch völlig verdient.
Besonders bemerkenswert wird es, wenn man sich anschaut, wo beide Vereine noch 2020 standen: Nürnberg wäre beinahe in die 3. Liga abgestiegen, während wir gleichzeitig in die Bundesliga aufgestiegen sind. Die Entwicklung seitdem könnte auf beiden Seiten kaum gegensätzlicher sein.
Das zeigt für mich allerdings auch, dass solche Entwicklungen nicht unumkehrbar sind. Wenn wir unseren eigenen Weg wieder finden und konsequent verfolgen, kann es auch bei uns relativ schnell wieder in die andere Richtung gehen.
Ein ganz entscheidender Punkt ist dabei für mich der Transfermarkt. Wir müssen uns viel stärker zu einem echten Verkäuferverein entwickeln. Bei uns gibt es gefühlt bei fast jedem Abgang irgendeine Begründung aus dem Verein, weshalb diesmal leider keine höhere Ablöse möglich war:
Futkeu: Klausel
Ziereis: mündliche Zusage von Fürstner
Wagner: wollte eben weg
Münz: zu kurze Vertragslaufzeit, dadurch nur noch ein Jahr Restvertrag und entsprechend zu geringe Ablöse.
Und bei Reich höre ich gedanklich schon wieder die nächste Erklärung: Die Vertragslaufzeit war eben zu kurz.
Natürlich kann es für jeden einzelnen Fall nachvollziehbare Gründe geben. Aber wenn diese Gründe bei nahezu jedem wertvollen Spieler auftauchen, wird es irgendwann zu einem strukturellen Problem. Andere Vereine schaffen es schließlich auch, Verträge frühzeitig zu verlängern, Begehrlichkeiten zu erzeugen und anschließend hohe Ablösen durchzusetzen.
Genau darin müssen wir neben der sportlichen Entwicklung deutlich besser werden. Nicht immer im Nachhinein erklären, warum diesmal leider keine höhere Ablöse möglich war, sondern frühzeitig die Voraussetzungen dafür schaffen, dass beim nächsten Mal deutlich mehr möglich ist.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kleeblatt1903- am 12.08.2026 um 11:49 Uhr bearbeitet
12.08.2026 - 11:57 Uhr
Zitat von Kleeblatt1903-
Ist das dein Ernst? Schau dir doch einfach an, welches Image inzwischen mit der Mannschaft und dem gesamten FCN verbunden wird und stell dem einmal gegenüber, wie unser Verein aktuell wahrgenommen wird.
Wenn Nürnberg diesen Weg konsequent weitergeht und dabei nicht irgendwann völlig durchdreht, wird diese Entwicklung sportlich mittelfristig fast zwangsläufig Richtung Bundesliga führen. Und dann wäre das auch völlig verdient.
Besonders bemerkenswert wird es, wenn man sich anschaut, wo beide Vereine noch 2020 standen: Nürnberg wäre beinahe in die 3. Liga abgestiegen, während wir gleichzeitig in die Bundesliga aufgestiegen sind. Die Entwicklung seitdem könnte auf beiden Seiten kaum gegensätzlicher sein.
Das zeigt für mich allerdings auch, dass solche Entwicklungen nicht unumkehrbar sind. Wenn wir unseren eigenen Weg wieder finden und konsequent verfolgen, kann es auch bei uns relativ schnell wieder in die andere Richtung gehen.
Ein ganz entscheidender Punkt ist dabei für mich der Transfermarkt. Wir müssen uns viel stärker zu einem echten Verkäuferverein entwickeln. Bei uns gibt es gefühlt bei fast jedem Abgang irgendeine Begründung aus dem Verein, weshalb diesmal leider keine höhere Ablöse möglich war:
Futkeu: Klausel
Ziereis: mündliche Zusage von Fürstner
Wagner: wollte eben weg
Münz: zu kurze Vertragslaufzeit, dadurch nur noch ein Jahr Restvertrag und entsprechend zu geringe Ablöse.
Und bei Reich höre ich gedanklich schon wieder die nächste Erklärung: Die Vertragslaufzeit war eben zu kurz.
Natürlich kann es für jeden einzelnen Fall nachvollziehbare Gründe geben. Aber wenn diese Gründe bei nahezu jedem wertvollen Spieler auftauchen, wird es irgendwann zu einem strukturellen Problem. Andere Vereine schaffen es schließlich auch, Verträge frühzeitig zu verlängern, Begehrlichkeiten zu erzeugen und anschließend hohe Ablösen durchzusetzen.
Genau darin müssen wir neben der sportlichen Entwicklung deutlich besser werden. Nicht immer im Nachhinein erklären, warum diesmal leider keine höhere Ablöse möglich war, sondern frühzeitig die Voraussetzungen dafür schaffen, dass beim nächsten Mal deutlich mehr möglich ist.
Zitat von Deruntere
Und was hats Nürnberg bisher gebracht? Man hat keine einzige Saison um den Aufstieg mitgespielt, obwohl man die besseren Spieler hatte und deutlich mehr Geld. Die letzten 5 Jahre: 8, 14, 12, 10, 8. Bei uns: 1. liga, 12, 8, 13, 16. (Btw wären die beinahe 2020 abgestiegen in der Relegation..) Ja, die letzten 2 Jahre ist definitiv ein Trend richtung Nürnberg deutlich erkennbar, aber so krass es darzustellen, als würde bei uns gehen, ist dann auch falsch. Und wenn sie dieses Jahr nicht aufsteigen, sind ja auch neben Zoma wieder 5 Spieler weg wie jede Saison ^^.
Und was hats Nürnberg bisher gebracht? Man hat keine einzige Saison um den Aufstieg mitgespielt, obwohl man die besseren Spieler hatte und deutlich mehr Geld. Die letzten 5 Jahre: 8, 14, 12, 10, 8. Bei uns: 1. liga, 12, 8, 13, 16. (Btw wären die beinahe 2020 abgestiegen in der Relegation..) Ja, die letzten 2 Jahre ist definitiv ein Trend richtung Nürnberg deutlich erkennbar, aber so krass es darzustellen, als würde bei uns gehen, ist dann auch falsch. Und wenn sie dieses Jahr nicht aufsteigen, sind ja auch neben Zoma wieder 5 Spieler weg wie jede Saison ^^.
Ist das dein Ernst? Schau dir doch einfach an, welches Image inzwischen mit der Mannschaft und dem gesamten FCN verbunden wird und stell dem einmal gegenüber, wie unser Verein aktuell wahrgenommen wird.
Wenn Nürnberg diesen Weg konsequent weitergeht und dabei nicht irgendwann völlig durchdreht, wird diese Entwicklung sportlich mittelfristig fast zwangsläufig Richtung Bundesliga führen. Und dann wäre das auch völlig verdient.
Besonders bemerkenswert wird es, wenn man sich anschaut, wo beide Vereine noch 2020 standen: Nürnberg wäre beinahe in die 3. Liga abgestiegen, während wir gleichzeitig in die Bundesliga aufgestiegen sind. Die Entwicklung seitdem könnte auf beiden Seiten kaum gegensätzlicher sein.
Das zeigt für mich allerdings auch, dass solche Entwicklungen nicht unumkehrbar sind. Wenn wir unseren eigenen Weg wieder finden und konsequent verfolgen, kann es auch bei uns relativ schnell wieder in die andere Richtung gehen.
Ein ganz entscheidender Punkt ist dabei für mich der Transfermarkt. Wir müssen uns viel stärker zu einem echten Verkäuferverein entwickeln. Bei uns gibt es gefühlt bei fast jedem Abgang irgendeine Begründung aus dem Verein, weshalb diesmal leider keine höhere Ablöse möglich war:
Futkeu: Klausel
Ziereis: mündliche Zusage von Fürstner
Wagner: wollte eben weg
Münz: zu kurze Vertragslaufzeit, dadurch nur noch ein Jahr Restvertrag und entsprechend zu geringe Ablöse.
Und bei Reich höre ich gedanklich schon wieder die nächste Erklärung: Die Vertragslaufzeit war eben zu kurz.
Natürlich kann es für jeden einzelnen Fall nachvollziehbare Gründe geben. Aber wenn diese Gründe bei nahezu jedem wertvollen Spieler auftauchen, wird es irgendwann zu einem strukturellen Problem. Andere Vereine schaffen es schließlich auch, Verträge frühzeitig zu verlängern, Begehrlichkeiten zu erzeugen und anschließend hohe Ablösen durchzusetzen.
Genau darin müssen wir neben der sportlichen Entwicklung deutlich besser werden. Nicht immer im Nachhinein erklären, warum diesmal leider keine höhere Ablöse möglich war, sondern frühzeitig die Voraussetzungen dafür schaffen, dass beim nächsten Mal deutlich mehr möglich ist.
Jetzt warten wir doch mal ab. Schon amüsant für mich, wie der glorreiche sich dafür abfeiert nichts erreicht zu haben... zweimal 2. Liga Mittelmaß trotz herausragender Transfereinnahmen... Lass die mal 5 Punkte nach 7 Spieltagen haben, dann war alles schlecht was jetzt als super dargestellt wird
12.08.2026 - 12:19 Uhr
Es geht doch überhaupt nicht um die jüngste sportliche Entwicklung. Es geht um das Image was man aufgebaut hat und um die damit verbundenen Transfereinnahmen, trotz der bescheidenden Tabellenplatzierungen
12.08.2026 - 13:28 Uhr
Unsere Nachbarn haben es leider geschafft, ihren schon immer vorhandenen Größenwahn in Transfereinnahmen umzumünzen - Hut ab dafür!
Trotzdem amüsant zu sehen wie sich manche schon abfeiern und nach dem ersten Spieltag feiern als wäre man aufgestiegen. Immer wieder amüsant zu sehen wie im laufe der Saison das Kartenhaus zusammenfällt weil der heilige Miro dann doch nicht den Ansprüchen genügt… Abwarten und Tee trinken
Bei all dem Größenwahn wundert mich sowieso, warum die interimsweise nicht gleich in die Allianzarena ziehen… oder ins Bernabeu 😏
Trotzdem amüsant zu sehen wie sich manche schon abfeiern und nach dem ersten Spieltag feiern als wäre man aufgestiegen. Immer wieder amüsant zu sehen wie im laufe der Saison das Kartenhaus zusammenfällt weil der heilige Miro dann doch nicht den Ansprüchen genügt… Abwarten und Tee trinken
Bei all dem Größenwahn wundert mich sowieso, warum die interimsweise nicht gleich in die Allianzarena ziehen… oder ins Bernabeu 😏
12.08.2026 - 13:30 Uhr
Auch wenn mir das natürlich nicht leicht fällt zu sagen, aber ich stimme @Kleeblatt1903- da vollkommen zu. Man muss neidlos anerkennen, dass der Club mit Miro Klose und Joti da in den letzten Jahren echt was aufgebaut haben. Kurzfristig kann man vielleicht noch, von „nichts erreicht“ sprechen, aber mittel- bis langfristig gesehen ist der Aufstieg in die Bundesliga halt wahrscheinlicher alles andere, sollte sich der Nachbar nicht ganz dumm anstellen. Dennoch wären wir alle gut beraten, etwas mehr auf uns zu schauen und eine stabile Saison zu spielen. Wobei die Analyse des Nachbarn jetzt im Vorfeld des Derbys wohl einfach. dazu gehört. Ich jedenfalls freue mich aufs Derby, da ist alles möglich würde ich sagen
Dieser Beitrag wurde zuletzt von lockdog83 am 12.08.2026 um 22:23 Uhr bearbeitet
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