DFB und DFB-Teams

Deutschlands Nachwuchs

18.05.2009 - 15:34 Uhr
Deutschlands Nachwuchs |#971
01.04.2025 - 15:27 Uhr
Wer ist hier der Moderator im Forum und kann dem Bot hier endlich mal Grenzen setzen. Alle Jugendthreads sind vollgespamt.
Deutschlands Nachwuchs |#972
16.05.2025 - 15:53 Uhr
Zitat von matteagle95

Zitat von Ger90

Phil Harres ist genau der Grund, warum ich glaube, dass Mittelstürmer-Talente in Deutschland oft falsch eingeschätzt und misshandelt werden. Harres ist nie der beste Spieler in einem Rondo oder der beste Dribbler, aber bedeutet das, dass er kein guter Mittelstürmer in der 1. Bundesliga sein kann? Die Bundesliga ist nicht so schwer zu spielen, und Phil Harres, der in der letzten Saison in der Regionalliga gespielt hat (Torschützenkönig mit 26 Toren in 35 Spielen), kann problemlos mit dem Niveau der 1. Bundesliga mithalten, wenn man ihm Chancen gibt.

Bislang hat Harres in 748 Spielminuten 7 Tore erzielt. Er ist immer ein treffsicherer Spieler gewesen, selbst in der Jugend, und bringt die nötige Körperlichkeit, Robustheit und Durchsetzungsvermögen für die Position des Mittelstürmers mit. Dennoch wird er oft nicht hoch genug bewertet, weil er nicht der beste Passgeber oder Dribbler ist. Ich finde, dass der Fokus und die Prioritäten eines Mittelstürmers in Deutschland falsch gesetzt sind.

Im Jahr 2025 sehen wir immer mehr Halb-Stürmer und hängende Spitzen, die es an Torgefahr und körperlicher Präsenz fehlen lassen, als falsche Neun agieren – nur weil sie bessere Passgeber, Dribbler oder Sprinter sind. Das ist definitiv der falsche Ansatz. Die Prioritäten für einen Mittelstürmer sollten sein:

- Körperlichkeit und Robustheit
- Wandspiel
- Abschluss
- Kopfballspiel
- Zweikampfverhalten
- Beidfüßigkeit
- Aggressivität und Durchsetzungsvermögen

Alles andere ist gut, aber eher ein Bonus.

In den letzten Jahren haben wir in Deutschland bei unseren Mittelstürmer-Talenten falsche Prioritäten gesetzt. Ich bin überzeugt, dass Mittelstürmer, die sich in jeden körperlichen Zweikampf werfen, Kopfballduelle gewinnen, mit Robustheit spielen und sowohl mit dem rechten als auch mit dem linken Fuß abschließen können, die Priorität für die Position des Mittelstürmers sein sollten.

Aber haben die Mittelstürmer-Talente in Deutschland ausreichend Training für diese Qualitäten? Nein. Wiederholendes Training wie Volleys, Kopfballspiel und Beidfüßigkeit erfordert isolierte Übungen und individuelles Training. Sie sollten in der Lage sein, diese Fähigkeiten mehrmals am Tag zu trainieren. Doch stattdessen machen sie nur Teamtraining und Rondo in ihren Einheiten. Das wird keine Top-Mittelstürmer in Deutschland hervorbringen.

Beidfüßigkeit, Volleys und Kopfballspiel gehören ganz klar zu den isolierten Übungen. Es ist positiv, wenn ein Mittelstürmer ein guter Passgeber oder Dribbler ist. Aber selbst Erling Haaland muss nicht der beste Passgeber oder Dribbler sein. Der Hauptfokus sollte auf dem Abschluss und den gewonnenen Duellen für einen Mittelstürmer liegen; alles andere ist Bonus.

Wir neigen dazu zu glauben, dass die 1. Bundesliga schwierig für Mittelstürmer ist, insbesondere für jene, die nur in der 3. Liga oder Regionalliga gespielt haben, um den Sprung zu schaffen. Aber wenn die Mittelstürmer gute Torschützen sind und die nötige Körperlichkeit mitbringen, sollte der Übergang für sie nicht schwer sein. Sie müssen einfach mehr Chancen bekommen.

Die Scouts und Jugendtrainer sollten die Talente von Mittelstürmern unterschiedlich wahrnehmen und die Prioritäten und den Fokus von Anfang an richtig setzen.

Es ist unverständlich, warum wir hier in Deutschland immer noch glauben, dass nur Teamtraining und Rondo gute Mittelstürmer hervorbringen können. Selbst Funino kann nicht dazu beitragen, erstklassige Mittelstürmer auszubilden.

Das Training von Mittelstürmern erfordert ein anderes Trainingsprogramm. Individuelles Training, positionsspezifische Programme oder isolierte Übungen – egal, wie man es nennt.

Mittelstürmer müssen zu 100 % bereit sein für die Abschlusshandlungen, und sie müssen Hunderte von Malen trainiert werden, um mit diesen vertraut zu werden.

Volleys, Kopfballspiel oder Beidfüßigkeit – die Spieler müssen das Hunderte von Malen trainieren, und sie können das einfach nicht aus Rondo, Funino oder Teamtraining lernen.

Deshalb sind isolierte Übungen nach wie vor wichtig. Und genau aus diesem Grund müssen wir die Talente von Mittelstürmern anders bewerten.



Diesen Punkt mit dem Individualtraining möchte ich gern mal aufnehmen, denn genau hier setzt die Reform des DFB ja an.

Ein Individualtraining im Sinne von Einzeltraining ergibt keinen Sinn und ist auch höchstens im Athletikbereich in NLZs durchführbar. Die Punkte, die du auflistest, die trainiert werden müssen, sind ja alle richtig, können aber nicht im Einzeltraining trainiert werden, sondern eher in Kleingruppen und Spielformen. Zweikampfverhalten, Durchsetzungsvermögen, Kopfballspiel, Abschluss und dergleichen können nur sinnvoll trainiert werden, wenn es in der Übung auch Anspieler, Flankengeber, Verteidiger und Torhüter gibt. Ein Kopfballpendel bringt nämlich hinsichtlich Technik, Timing und Durchsetzungsvermögen überhaupt nichts, abgesehen vom Sprungkrafttraining, das man heute auch ganz anders machen kann.

Genau hier setzen die Trainingsformen, die der DFB in seiner Reform vorgibt, ja an. In den Übungen 4 gegen 4, 3 gegen 3 mit und ohne Anspielern sollen ja genau diese Punkte trainiert werden. Die Verringerung der Teilnehmeranzahl pro Übung hat ja den Sinn, dass die einzelnen Teilnehmer mehr Aktionen durchführen sollen. Mehr Aktionen = mehr individuelle Aufgaben.

Es ist auch zu beachten, dass im Breitensport wenig Individualtraining durchgeführt werden kann, weil pro Mannschaft meist nur ein Trainer zur Verfügung steht. Denk auch daran, dass nicht jede Jugendmannschaft im Breitensport über einen Torwarttrainer verfügt. In den NLZ sollte diese Reform jedoch ebenfalls durchgeführt werden und die Einzelförderung kann dann an den entsprechenden Stärken und Schwächen im Bereich Athletik, Spielverständnis und Technik ansetzen.

Genau hier sollen die neuen Trainingsformen dazu führen, dass alle Spieler mehr individuelle Aufgaben bekommen. In der F- und E-Jugend kann auf diese Weise der Trainer auch besser feststellen, welcher Spieler welche Fähigkeiten für welche Position hat. Er kann einfacher erkennen, ob sich ein Kind eher im Dribbling auf dem Flügel wohlfühlen oder doch eher der Instinktstürmer ist, wenn er jeden Spieler häufiger in jeder Funktion sieht. Und genau das ist ja der Fall, wenn man viel im 3x3 oder 4x4 spielt, denn so hat jeder Spieler im Training viel häufiger jede Aufgabe zu meistern.

Insofern denke ich, dass die Reformen in die richtige Richtung gehen und auch Deine Forderungen berücksichtigt werden.


@matteagle95

https://sport.sky.de/fussball/artikel/amp/sky-exklusiv-schade-die-zehn-tore-marke-war-mein-ziel/13364477/34942

Kevin Schade, einer der kopfballstärksten Spieler der jüngeren Generation, hat die Bedeutung des Kopfballpendels für seine Entwicklung betont. Er trainierte intensiv mit diesem Gerät während seiner Zeit bei Energie Cottbus und dem SC Freiburg.

Du hast behauptet, dass Spielformate die Technik verbessern, aber das stimmt nicht für das Kopfballspiel. Denn es geht um Timing, Technik, Muskelgedächtnis und die Nutzung der Nackenmuskulatur, die Spieler sonst kaum beanspruchen. Spieler werden Kopfbälle meiden (und stattdessen den Ball mit der Brust annehmen) oder Kopfballduelle gegen gegnerische Verteidiger verlieren, wenn sie nicht gezielt trainieren und diese Technik im Spiel anwenden. Das Kopfballpendel bleibt ein äußerst wichtiges Trainingsgerät, um das Kopfballspiel zu entwickeln. Heutzutage halten wir es für veraltet, und genau deshalb gibt es kaum noch richtig gute Kopfballstürmer.
Ich bin überzeugt, dass das sogenannte „veraltete“ Kopfballpendel weiterhin großen Wert hat, besonders wenn Standards und Flanken – und damit das Gewinnen von Kopfballduellen – entscheidend gegen tief stehende Gegner sind. Das moderne Spiel ist kompakt und physisch, tief stehende Gegner lassen oft wenig Raum für Dribblings oder kurze Passkombinationen.

Manchmal muss man die Abwehr physisch, ja sogar robust, überwältigen, indem man Duelle mit dem Rücken zum Tor oder Kopfballduelle gewinnt. Bei Standards und Flanken sollte die Bedeutung des Kopfballspiels nicht unterschätzt werden, da es in den letzten Jahren meiner Meinung nach zu sehr vernachlässigt wurde.

Das Kopfballpendel verbessert das Timing und das Muskelgedächtnis beim Kopfball. Es trainiert Spieler, die Flugbahn des Balls instinktiv einzuschätzen, und fördert räumliches Bewusstsein und Koordination. Wiederholtes Training mit dem Pendel stärkt die Nackenmuskulatur und die Reaktionsschnelligkeit, wodurch die Kopfballmechanik ins Muskelgedächtnis übergeht. So wird das Kopfballspiel im Spiel zur zweiten Natur, basierend auf eingeschliffenen Instinkten statt bewusstem Denken, was es Spielern ermöglicht, sich auf Positionierung und Entscheidungen unter Druck zu konzentrieren. Dieses repetitive Training steigert auch das Selbstvertrauen in Luftduellen und macht Kopfbälle präziser und effektiver.

Ich habe auch bemerkt, dass Tim Kleindienst, ein weiteres Kopfballungeheuer, aus der Jugendakademie von Cottbus stammt. Sowohl Schade als auch Kleindienst haben ihre Kopfballfähigkeiten mit dem Kopfballpendel geschult, was zu ihrer heutigen Stärke beiträgt. Respekt an Energie Cottbus!
Junge Spieler sollten das Kopfballpendel nutzen, um ihr Timing zu verbessern und die Angst vor Kopfbällen zu überwinden, besonders wenn sie diese Technik später lernen. Während normale Bälle für jüngere Kinder ungeeignet sein könnten, könnten Ballons, Schaumbälle oder leichtere Bälle im Kopfballpendel-Training verwendet werden.

Mittelstürmer mit starkem Kopfballspiel nützen dem Team sowohl offensiv als auch defensiv. Warum also vernachlässigen wir das Kopfballspiel im Training junger Mittelstürmer? Falsche Neuner und Halbstürmer können diesen Einfluss einfach nicht bieten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ger90 am 16.05.2025 um 15:54 Uhr bearbeitet
Deutschlands Nachwuchs |#973
17.05.2025 - 17:51 Uhr
Zitat von bayern777
Wer ist hier der Moderator im Forum und kann dem Bot hier endlich mal Grenzen setzen. Alle Jugendthreads sind vollgespamt.


Witzigerweise bekommt er mit seiner Facebook-Seite enorm gutes Feedback und er hat auch viele Follower.

Er postet seine Beiträge von hier 1:1 bei Facebook.

Unglaublich, dass er damit eine einigermaßen hohe Reichweite hat.

•     •     •

When people listen to you, don't you know it means a lot,
Cause you've got to work so hard for everything you've got.
Can't rest on your laurels now,
Not when you've got none.
You'll find yourself in a gutter,
Right back where you came from.
Deutschlands Nachwuchs |#974
17.05.2025 - 17:57 Uhr
Zitat von BVB 09
Zitat von bayern777

Wer ist hier der Moderator im Forum und kann dem Bot hier endlich mal Grenzen setzen. Alle Jugendthreads sind vollgespamt.


Witzigerweise bekommt er mit seiner Facebook-Seite enorm gutes Feedback und er hat auch viele Follower.

Er postet seine Beiträge von hier 1:1 bei Facebook.

Unglaublich, dass er damit eine einigermaßen hohe Reichweite hat.


Ich weiß, auf Instagram macht er das Gleiche. Ein Grund mehr hier einzuschreiten.
Deutschlands Nachwuchs |#975
19.05.2025 - 09:17 Uhr
Ich wende mich an Sie, um meine ernste Besorgnis über die Auswahlpolitik und den Umgang mit Spielern mit doppelter Staatsbürgerschaft in der Jugendnationalmannschaft, insbesondere unter Trainer Marc Meister, zum Ausdruck zu bringen. Der jüngste Vorfall um Matteo Palma, der nicht verletzt, sondern nach einem Streit mit Meister ausgeladen wurde, wirft ernste Fragen auf. Palma, Jahrgang 2008, spielt bereits Profifußball bei Udinese und gilt als eines der weltweit größten Innenverteidiger-Talente. Seine Ausladung erhöht das Risiko, dass er sich für Italien entscheidet, wo er intensiv umworben wird.

Dies ist kein Einzelfall. Meister hat wiederholt Talente wie Can Uzun, Kenan Yildiz, Ibrahim Maza und Jan-Carlo Simic übersehen oder ihnen unzureichende Chancen gegeben. Beim Jahrgang 2005 nominierte er stets dieselben Spieler, während andere keine Möglichkeiten erhielten. Die Ergebnisse der U17-EM zeigen, dass sein Ansatz nicht erfolgreich war. Viele Spieler dieses Jahrgangs kritisierten Meisters Auswahlpolitik als nicht leistungsorientiert und voreingenommen, was dazu führte, dass einige Top-Talente andere Nationen wählten.

Ich fordere den DFB auf, Meisters Auswahlmethoden und Traineransatz gründlich zu überprüfen. Seine Vorgehensweise gefährdet die Zukunft des DFB, indem sie Spieler mit doppelter Staatsbürgerschaft vergrault, die für unsere Nationalmannschaften essenziell sind, insbesondere in den Problempositionen Mittelstürmer, defensiver Mittelfeldspieler („Abräumer“) und Innenverteidiger. Die Bevorzugung kleiner, agiler „falscher Neuner“ oder Hybridstürmer gegenüber physisch starken, zweikampfstarken Spielern verschärft dieses Problem.

Ein weiteres Beispiel ist Linus Thieler (2009, Aarhus GF), der sich für Dänemarks U16 entschied, weil der DFB ihn nicht regelmäßig kontaktierte, während Dänemark ihn respektvoll behandelte. Die oft gehörte Aussage des DFB, dass Spieler „ihrem Herzen folgen sollen“, wirkt wie eine Ausrede für mangelndes Engagement. Spieler mit doppelter Staatsbürgerschaft werden von anderen Verbänden aktiv umworben, und ihre Bindung erfordert proaktive Kommunikation, Respekt und Beziehungsaufbau. Thieler
Eine faire, leistungsorientierte Auswahl ist entscheidend. Dennoch wird Robert Ramsak trotz monatelanger schwacher Leistungen nominiert, während Salim Musah (2006, Werder Bremen), der ein ideales Mittelstürmer-Profil hat und deutlich besser spielt, ignoriert wird. Liegt dies an Ramsaks früheren U17-Erfolgen?

Ähnlich wird Levin Chiumento (2007), ein 1,90 m großer, beidfüßiger Mittelstürmer, der beim Nürnberger Profiteam trainiert, als Spieler der U19-Nachwuchsliga B abgetan, obwohl er großes Potenzial hat. Stattdessen werden Spieler wie Husser (Hannover U23), Etcibasi (Dortmund U19) oder Luis Pick (Bochum U19) aus schwächeren Ligen bevorzugt. Es überrascht nicht, dass Chiumento nun von Italien umworben wird.
Meisters Fehleinschätzungen zeigen mangelndes Verständnis für die langfristigen Folgen für den DFB. Dies unterstreicht die Dringlichkeit, die Auswahlpolitik zu überdenken und die genannten Positionen zu priorisieren.

Ich bitte den DFB dringend, den Umgang mit Jugendspielern mit doppelter Staatsbürgerschaft zu überprüfen und eine Strategie zu entwickeln, die auf aktiver Kommunikation, transparenter, leistungsbasierter Auswahl und respektvollem Umgang basiert, um diese Talente langfristig zu halten. Ohne diese Maßnahmen wird der Spielerpool für die A-Nationalmannschaft in Zukunft stark eingeschränkt sein.
Deutschlands Nachwuchs |#976
19.05.2025 - 17:54 Uhr
Zitat von Ger90
Ich wende mich an Sie, um meine ernste Besorgnis über die Auswahlpolitik und den Umgang mit Spielern mit doppelter Staatsbürgerschaft in der Jugendnationalmannschaft, insbesondere unter Trainer Marc Meister, zum Ausdruck zu bringen. Der jüngste Vorfall um Matteo Palma, der nicht verletzt, sondern nach einem Streit mit Meister ausgeladen wurde, wirft ernste Fragen auf. Palma, Jahrgang 2008, spielt bereits Profifußball bei Udinese und gilt als eines der weltweit größten Innenverteidiger-Talente. Seine Ausladung erhöht das Risiko, dass er sich für Italien entscheidet, wo er intensiv umworben wird.

Dies ist kein Einzelfall. Meister hat wiederholt Talente wie Can Uzun, Kenan Yildiz, Ibrahim Maza und Jan-Carlo Simic übersehen oder ihnen unzureichende Chancen gegeben. Beim Jahrgang 2005 nominierte er stets dieselben Spieler, während andere keine Möglichkeiten erhielten. Die Ergebnisse der U17-EM zeigen, dass sein Ansatz nicht erfolgreich war. Viele Spieler dieses Jahrgangs kritisierten Meisters Auswahlpolitik als nicht leistungsorientiert und voreingenommen, was dazu führte, dass einige Top-Talente andere Nationen wählten.

Ich fordere den DFB auf, Meisters Auswahlmethoden und Traineransatz gründlich zu überprüfen. Seine Vorgehensweise gefährdet die Zukunft des DFB, indem sie Spieler mit doppelter Staatsbürgerschaft vergrault, die für unsere Nationalmannschaften essenziell sind, insbesondere in den Problempositionen Mittelstürmer, defensiver Mittelfeldspieler („Abräumer“) und Innenverteidiger. Die Bevorzugung kleiner, agiler „falscher Neuner“ oder Hybridstürmer gegenüber physisch starken, zweikampfstarken Spielern verschärft dieses Problem.

Ein weiteres Beispiel ist Linus Thieler (2009, Aarhus GF), der sich für Dänemarks U16 entschied, weil der DFB ihn nicht regelmäßig kontaktierte, während Dänemark ihn respektvoll behandelte. Die oft gehörte Aussage des DFB, dass Spieler „ihrem Herzen folgen sollen“, wirkt wie eine Ausrede für mangelndes Engagement. Spieler mit doppelter Staatsbürgerschaft werden von anderen Verbänden aktiv umworben, und ihre Bindung erfordert proaktive Kommunikation, Respekt und Beziehungsaufbau. Thieler
Eine faire, leistungsorientierte Auswahl ist entscheidend. Dennoch wird Robert Ramsak trotz monatelanger schwacher Leistungen nominiert, während Salim Musah (2006, Werder Bremen), der ein ideales Mittelstürmer-Profil hat und deutlich besser spielt, ignoriert wird. Liegt dies an Ramsaks früheren U17-Erfolgen?

Ähnlich wird Levin Chiumento (2007), ein 1,90 m großer, beidfüßiger Mittelstürmer, der beim Nürnberger Profiteam trainiert, als Spieler der U19-Nachwuchsliga B abgetan, obwohl er großes Potenzial hat. Stattdessen werden Spieler wie Husser (Hannover U23), Etcibasi (Dortmund U19) oder Luis Pick (Bochum U19) aus schwächeren Ligen bevorzugt. Es überrascht nicht, dass Chiumento nun von Italien umworben wird.
Meisters Fehleinschätzungen zeigen mangelndes Verständnis für die langfristigen Folgen für den DFB. Dies unterstreicht die Dringlichkeit, die Auswahlpolitik zu überdenken und die genannten Positionen zu priorisieren.

Ich bitte den DFB dringend, den Umgang mit Jugendspielern mit doppelter Staatsbürgerschaft zu überprüfen und eine Strategie zu entwickeln, die auf aktiver Kommunikation, transparenter, leistungsbasierter Auswahl und respektvollem Umgang basiert, um diese Talente langfristig zu halten. Ohne diese Maßnahmen wird der Spielerpool für die A-Nationalmannschaft in Zukunft stark eingeschränkt sein.


Bei deinen Punkten zu Meister stimme ich dir auf jeden Fall zu, er ist eine der größten Problempersonen im DFB und das schon seit mehreren Jahren. Trotzdem frage ich mich vorher du die Geschichte mit Matteo Palma her hast? Es gibt dazu überhaupt keine Angaben (gerne kannst du dazu eine Quelle nennen, wenn du eine hast). Die Aussage zu Linus Thieler ist außerdem falsch, er hat sich ganz sicher noch nicht für Dänemark entschieden. Sieht man zum Beispiel daran, dass er im Februar für Deutschland gespielt hat. Für Dänemark spielte er das letzte mal im November.
Deutschlands Nachwuchs |#977
21.05.2025 - 10:12 Uhr
Passend zum Thema: Damion Downs wurde jetzt wieder von den USA eingeladen (laut sky)

https://sport.sky.de/fussball/artikel/damion-downs-vom-1-fc-koeln-fuer-vorbereitungs-camp-der-usa-nominiert/13371725/33896

Fände ich schade, wenn er sich schon entscheiden würde, bevor er wirklich in der Bundesliga "ankommen" kann, aber man kann natürlich auch nicht in den Spieler reinschauen. Falls er sowieso eher eine Tendenz zu den USA haben sollte, wäre es sowieso müßig, zu diskutieren.

Um Missverständnissen vorzubeugen: ich wäre trotzdem nicht dafür gewesen ihn jetzt oder irgendwann in der letzten Saision einzuladen, um ihn festzuspielen.

Ich bin mir nebenbei auch noch nicht sicher, was er für ein Spielertyp sein wird, wenn er mal fertig ist. Er ist für mich immer noch eher der Spieler, der neben einem klassichen Mittelstürmer am besten aussieht, auch wenn er jetzt letzte Saison diesen zentralen Stürmer gegeben hat. Aber er kann sich natürlich auch zu diesem zentralen Mittelstürmer entwickeln.

•     •     •

Wer hilft mir bei der Identifikation des folgenden typischen tm.de-Geräuschs?

„KLIRR“

Ich konnte es bisher eingrenzen auf:

a) zwei aufeinanderprallende Einzeiler
oder
b) ein Glashaus
Deutschlands Nachwuchs |#978
21.05.2025 - 10:42 Uhr
Zitat von Dreisambock
Passend zum Thema: Damion Downs wurde jetzt wieder von den USA eingeladen (laut sky)

a target="_blank" rel="noreferrer noopener"https://sport.sky.de/fussball/artikel/damion-downs-vom-1-fc-koeln-fuer-vorbereitungs-camp-der-usa-nominiert/13371725/33896

Fände ich schade, wenn er sich schon entscheiden würde, bevor er wirklich in der Bundesliga "ankommen" kann, aber man kann natürlich auch nicht in den Spieler reinschauen. Falls er sowieso eher eine Tendenz zu den USA haben sollte, wäre es sowieso müßig, zu diskutieren.

Um Missverständnissen vorzubeugen: ich wäre trotzdem nicht dafür gewesen ihn jetzt oder irgendwann in der letzten Saision einzuladen, um ihn festzuspielen.

Ich bin mir nebenbei auch noch nicht sicher, was er für ein Spielertyp sein wird, wenn er mal fertig ist. Er ist für mich immer noch eher der Spieler, der neben einem klassichen Mittelstürmer am besten aussieht, auch wenn er jetzt letzte Saison diesen zentralen Stürmer gegeben hat. Aber er kann sich natürlich auch zu diesem zentralen Mittelstürmer entwickeln.


Wäre natürlich ärgerlich. Die Amerikaner werden wahrscheinlich ein Jahr vor der Heim-WM mächtig an jungen Spielern dran sein, die sich noch nicht festgespielt haben. Brown könnte da auch ein Kandidat sein.
Der wird bei uns höchstwahrscheinlich für die U 21 EM nominiert werden, allerdings könnte man auch versuchen Brown jetzt schon in der A Kader zu integrieren, ist ja nicht so, dass nur Weltklasse auf den AV Positionen bei uns spielt.
Vielleicht hat man das aber mit Brown besprochen und ihm einen Weg aufgezeigt, nach dem Motto, wir haben dich dick auf dem Zettel für die A Mannschaft aber die Erfahrung für ein u21 Turnier ist auch wichtig bzgl. deiner Entwicklung. Grundsätzlich halte ich das für den richtigen Weg, aber in der heutigen Zeit geht halt vieles recht schnell.
Deutschlands Nachwuchs |#979
21.05.2025 - 10:57 Uhr
Zitat von Dreisambock

Passend zum Thema: Damion Downs wurde jetzt wieder von den USA eingeladen (laut sky)

a target="_blank" rel="noreferrer noopener"https://sport.sky.de/fussball/artikel/damion-downs-vom-1-fc-koeln-fuer-vorbereitungs-camp-der-usa-nominiert/13371725/33896

Fände ich schade, wenn er sich schon entscheiden würde, bevor er wirklich in der Bundesliga "ankommen" kann, aber man kann natürlich auch nicht in den Spieler reinschauen. Falls er sowieso eher eine Tendenz zu den USA haben sollte, wäre es sowieso müßig, zu diskutieren.

Um Missverständnissen vorzubeugen: ich wäre trotzdem nicht dafür gewesen ihn jetzt oder irgendwann in der letzten Saision einzuladen, um ihn festzuspielen.

Ich bin mir nebenbei auch noch nicht sicher, was er für ein Spielertyp sein wird, wenn er mal fertig ist. Er ist für mich immer noch eher der Spieler, der neben einem klassichen Mittelstürmer am besten aussieht, auch wenn er jetzt letzte Saison diesen zentralen Stürmer gegeben hat. Aber er kann sich natürlich auch zu diesem zentralen Mittelstürmer entwickeln.


Konnte Downs am Wochenende mal wieder live bestaunen und da war halt auch nicht eine Ballaktion dabei, die einen glauben lässt, dass er mal Deutschland Stürmerlösung werden kann, noch dass sich sein Spiel durch die die, von einem User als so wichtig erachteten Qualitäten charakterisiert. Aber hey, er ist 1,92m.

Bei einen Topteam in der 2.Bundesliga können viele Stürmer Tore schießen, das heisst noch lange nicht, dass er das Talent hat es eines Tages auf internationalem Toplevel auch zu tun.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von bayern777 am 21.05.2025 um 11:00 Uhr bearbeitet
Deutschlands Nachwuchs |#980
21.05.2025 - 13:34 Uhr
Zitat von Gaudino89


Wäre natürlich ärgerlich. Die Amerikaner werden wahrscheinlich ein Jahr vor der Heim-WM mächtig an jungen Spielern dran sein, die sich noch nicht festgespielt haben. Brown könnte da auch ein Kandidat sein.
Der wird bei uns höchstwahrscheinlich für die U 21 EM nominiert werden, allerdings könnte man auch versuchen Brown jetzt schon in der A Kader zu integrieren, ist ja nicht so, dass nur Weltklasse auf den AV Positionen bei uns spielt.
Vielleicht hat man das aber mit Brown besprochen und ihm einen Weg aufgezeigt, nach dem Motto, wir haben dich dick auf dem Zettel für die A Mannschaft aber die Erfahrung für ein u21 Turnier ist auch wichtig bzgl. deiner Entwicklung. Grundsätzlich halte ich das für den richtigen Weg, aber in der heutigen Zeit geht halt vieles recht schnell.


Bzgl. zu Brown: Gibt es da nicht diese eine Regel, dass ein Spieler, der vor einem bestimmten Stichtag geboren wurde und an U21-Pflichtspielen teilnimmt, keinen Verbandswechsel mehr machen kann? Hatte so etwas im Kopf, musste da an den geplatzten Sosa-Wechsel denken.
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