Der Verein – allgemein
30.05.2015 - 21:18 Uhr
24.10.2022 - 17:03 Uhr
Heute zur Aufsichtsrats-„Problematik“ ein interessanter Artikel in der FP „FC Erzgebirge Aue: Ein Präsident für den Neuanfang steht schon bereit“ … evtl mit Bezahlschranke
24.10.2022 - 21:34 Uhr
Zitat von Lilane
Heute zur Aufsichtsrats-„Problematik“ ein interessanter Artikel in der FP „FC Erzgebirge Aue: Ein Präsident für den Neuanfang steht schon bereit“ … evtl mit Bezahlschranke
Heute zur Aufsichtsrats-„Problematik“ ein interessanter Artikel in der FP „FC Erzgebirge Aue: Ein Präsident für den Neuanfang steht schon bereit“ … evtl mit Bezahlschranke
Für Sie berichtet
Kjell Riedel
Sie kommen aus Wirtschaft und Politik und wollen nach der Wahl am 12. November als Aufsichtsräte den Traditionsverein zurück auf Erfolgskurs führen. Ein Team für den Vorstand haben sie auch bereits. Sogar ein Wismut-Idol ist dabei.
Aue. Wer wird neuer Präsident des FC Erzgebirge Aue? Diese Frage soll in der Mitgliederversammlung am 12. November beantwortet werden. Vor der Berufung von Vorstand und Präsident gibt es die Ehrenrats- und die Aufsichtsratswahl. Wobei vor allem über letzterer Spannung liegt. Bewerben sich doch zwölf Kandidaten um neun Plätze. Inzwischen hat "Freie Presse" zudem erfahren, dass neun dieser Kandidaten in gemeinsamer Mission unterwegs sind. Ihr Ziel: Ein echter Neustart bei den Veilchen.
Neun Kandidaten für ein Ziel
"Wir wollen uns nicht dem Vorwurf aussetzen, nur zu kritisieren und nicht zu liefern", sagt Manfred Jahn, der Chef des FCE-Förderkreises. Also sei in intensiven Gesprächen ausgelotet worden, wer bereit ist, Verantwortung zu übernehmen. "Dass auch große Sponsoren es in der Breite mittragen, ist wirtschaftlich unheimlich wichtig für die Zukunft des Vereins."
Als Ergebnis stand eine komplette Aufsichtsratsmannschaft. In dem Kontrollgremium würde Manfred Jahn den Förderkreis mit mehr als 200 kleineren Sponsoren vertreten. Für die Stadt Aue-Bad Schlema kandidiert Oberbürgermeister Heinrich Kohl. Die Verbindung zu Stadioneigentümer Erzgebirgskreis soll der Thalheimer Bürgermeister, Kreisrat und aktuelle FCE-Interimsvorstand Nico Dittmann halten.
Großsponsoren gehen Weg mit
Dann sind da noch sechs Großsponsoren: Zu den Initiatoren des Neustarts zählt Manfred Jahn zufolge Henry Sobieraj von der Nickelhütte Aue. Thorsten Jannaschk von der AOK sitzt schon im Aufsichtsrat. Willi Watkowiak führt die Hautpflegeprodukte-Firma MBR in Aue-Bad Schlema. André Leonhardt ist Verhinderungsvertreter des Vorstands der Erzgebirgssparkasse. "Ein starkes Zeichen, dass die Sparkasse bei einem Neuanfang wieder mit im Boot ist", findet Jahn. Zudem sei es gelungen, mit Lothar Lässig einen der am besten vernetzten und am engsten mit dem Verein verbundenen Unternehmer der Region für ein Ehrenamt zurückzugewinnen. Bleibe noch Thomas Hagg, Leiter Event- und Sportkommunikation bei Porsche. "Das ist außergewöhnlich. Er wurde von der Konzernzentrale delegiert, in unseren Aufsichtsrat zu gehen", sagt Jahn. Haggs spezifisches Wissen könne enorm nutzen.
FCE-Mitglieder sollen vor der Wahl Bescheid wissen
"Es geht um die Zukunft des Vereins. Um das Schaffen einer Struktur, die diesen Namen auch verdient - unabhängig von der Liga", sagt der Förderkreischef. Dafür sollen diese neun Männer mit sorgen. Der Ehrenrat habe aber zwölf Kandidaten für die maximal neun Plätze im neuen Aufsichtsrat zugelassen. "Also ist es an uns, die Mitglieder vor der Wahl zu informieren, wofür wir stehen und was von uns zu erwarten ist, gerade personell", so Jahn.
Wer im Erfolgsfall in den Vorstand kommt, ist auch bereits klar
Denn auch ein ehrenamtlicher Vorstand für den Neustart ist schon bereit. Präsident soll Roland Frötschner werden. Der Unternehmer aus dem Schneeberger Ortsteil Lindenau unterstützt den FCE schon lange, saß vor 2016 mehrere Jahre im Aufsichtsrat. "Wir stehen mit dem FC Erzgebirge am Abgrund. In nur zwei Jahren sind wir von einem sehr gesunden Zustand dahin gerutscht. Ich will beim Neuanfang unbedingt dabei sein", sagt Frötschner. Natürlich habe er sich die Entscheidung nicht leicht gemacht. "Allein in der Familie war viel Gesprächsbedarf", berichtet der 69-Jährige, dessen Tochter und Sohn das Tagesgeschäft in der Rohrleitungs- und Anlagenbaufirma weitgehend übernommen haben.
Er stelle sich der Aufgabe beim FCE, weil die Arbeit mit diesem Aufsichtsrat und diesem Vorstand auch viel Freude machen werde. "Und ich bin mir sicher, wir kriegen den Verein in ganz sauberes und ruhiges Fahrwasser." Das sei wichtig, weil es weitere Abteilungen im Verein gebe, die Aufmerksamkeit verdienen.
Wismut-Libero Volker Schmidt mit an Bord
Dem Vorstand sollen zudem Thomas Schlesinger, Chef der Umformtechnik Crimmitschau GmbH, Robert Scholz aus dem Förderkreisvorstand und Wismut-Legende Volker Schmidt angehören. Schlesinger ist laut Frötschner ein kaufmännischer Experte, Scholz wäre für Kommunikation und Außendarstellung zuständig, Schmidt für das Sportliche und die Sponsorenbetreuung.
In sportliche Belange des Profikaders will er sich nicht einmischen, sagt Frötschner. Auch nicht jeder Kamera hinterherhecheln. Fußballerisch habe es bei ihm ja nur für die Kreisebene gereicht, wenngleich es durch seinen Schwiegersohn - Ex-Veilchen-Profi Enrico Kern - Kontakt zum Leistungssport gegeben habe. Er überlasse dieses Feld jedenfalls Sportgeschäftsführer Matthias Heidrich. Fürs Finanzielle sei Michael Voigt als Geschäftsführer angestellt. "Ein großes Anliegen ist es mir allerdings, dass das Scouting wieder aufgebaut wird." Und vielleicht kommt auch noch ein Vorstand hinzu. Frötschner hätte gern einen Fanvertreter in seinem Team.
Positive Signale aus der Fanszene
Unter FCE-Anhängern findet der geplante Neustart offenbar Gefallen. "Ich trage diese Leute und das, wofür sie stehen, zu einhundert Prozent mit. In der aktiven Fanszene gibt es auch ein sehr positives Echo", sagt Jörg Püschmann. Der in der Szene als "Sniper" bekannte Fan ist neben dem langjährigen Präsidenten Uwe Leonhardt sowie dem aktuellen Übergangspräsidenten und Chef von Trikotsponsor Wätas, Torsten Enders, einer der drei anderen Kandidaten für die Aufsichtsratswahl am 12. November. Es gehe nicht um ihn, sondern um den Verein, sagt Püschmann. "Wenn wir glaubhaft den harten Schnitt machen wollen, müssen wir verhindern, dass jene in den Aufsichtsrat kommen, die für die aktuelle Misere verantwortlich sind. Sonst gibt es wieder nur Querelen." Niemand wolle dabei irgendjemandem Verdienste absprechen.
© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
DA
24.10.2022 - 23:30 Uhr
Zitat von Hiesicher
Für Sie berichtet
Kjell Riedel
Sie kommen aus Wirtschaft und Politik und wollen nach der Wahl am 12. November als Aufsichtsräte den Traditionsverein zurück auf Erfolgskurs führen. Ein Team für den Vorstand haben sie auch bereits. Sogar ein Wismut-Idol ist dabei.
Aue. Wer wird neuer Präsident des FC Erzgebirge Aue? Diese Frage soll in der Mitgliederversammlung am 12. November beantwortet werden. Vor der Berufung von Vorstand und Präsident gibt es die Ehrenrats- und die Aufsichtsratswahl. Wobei vor allem über letzterer Spannung liegt. Bewerben sich doch zwölf Kandidaten um neun Plätze. Inzwischen hat "Freie Presse" zudem erfahren, dass neun dieser Kandidaten in gemeinsamer Mission unterwegs sind. Ihr Ziel: Ein echter Neustart bei den Veilchen.
Neun Kandidaten für ein Ziel
"Wir wollen uns nicht dem Vorwurf aussetzen, nur zu kritisieren und nicht zu liefern", sagt Manfred Jahn, der Chef des FCE-Förderkreises. Also sei in intensiven Gesprächen ausgelotet worden, wer bereit ist, Verantwortung zu übernehmen. "Dass auch große Sponsoren es in der Breite mittragen, ist wirtschaftlich unheimlich wichtig für die Zukunft des Vereins."
Als Ergebnis stand eine komplette Aufsichtsratsmannschaft. In dem Kontrollgremium würde Manfred Jahn den Förderkreis mit mehr als 200 kleineren Sponsoren vertreten. Für die Stadt Aue-Bad Schlema kandidiert Oberbürgermeister Heinrich Kohl. Die Verbindung zu Stadioneigentümer Erzgebirgskreis soll der Thalheimer Bürgermeister, Kreisrat und aktuelle FCE-Interimsvorstand Nico Dittmann halten.
Großsponsoren gehen Weg mit
Dann sind da noch sechs Großsponsoren: Zu den Initiatoren des Neustarts zählt Manfred Jahn zufolge Henry Sobieraj von der Nickelhütte Aue. Thorsten Jannaschk von der AOK sitzt schon im Aufsichtsrat. Willi Watkowiak führt die Hautpflegeprodukte-Firma MBR in Aue-Bad Schlema. André Leonhardt ist Verhinderungsvertreter des Vorstands der Erzgebirgssparkasse. "Ein starkes Zeichen, dass die Sparkasse bei einem Neuanfang wieder mit im Boot ist", findet Jahn. Zudem sei es gelungen, mit Lothar Lässig einen der am besten vernetzten und am engsten mit dem Verein verbundenen Unternehmer der Region für ein Ehrenamt zurückzugewinnen. Bleibe noch Thomas Hagg, Leiter Event- und Sportkommunikation bei Porsche. "Das ist außergewöhnlich. Er wurde von der Konzernzentrale delegiert, in unseren Aufsichtsrat zu gehen", sagt Jahn. Haggs spezifisches Wissen könne enorm nutzen.
FCE-Mitglieder sollen vor der Wahl Bescheid wissen
"Es geht um die Zukunft des Vereins. Um das Schaffen einer Struktur, die diesen Namen auch verdient - unabhängig von der Liga", sagt der Förderkreischef. Dafür sollen diese neun Männer mit sorgen. Der Ehrenrat habe aber zwölf Kandidaten für die maximal neun Plätze im neuen Aufsichtsrat zugelassen. "Also ist es an uns, die Mitglieder vor der Wahl zu informieren, wofür wir stehen und was von uns zu erwarten ist, gerade personell", so Jahn.
Wer im Erfolgsfall in den Vorstand kommt, ist auch bereits klar
Denn auch ein ehrenamtlicher Vorstand für den Neustart ist schon bereit. Präsident soll Roland Frötschner werden. Der Unternehmer aus dem Schneeberger Ortsteil Lindenau unterstützt den FCE schon lange, saß vor 2016 mehrere Jahre im Aufsichtsrat. "Wir stehen mit dem FC Erzgebirge am Abgrund. In nur zwei Jahren sind wir von einem sehr gesunden Zustand dahin gerutscht. Ich will beim Neuanfang unbedingt dabei sein", sagt Frötschner. Natürlich habe er sich die Entscheidung nicht leicht gemacht. "Allein in der Familie war viel Gesprächsbedarf", berichtet der 69-Jährige, dessen Tochter und Sohn das Tagesgeschäft in der Rohrleitungs- und Anlagenbaufirma weitgehend übernommen haben.
Er stelle sich der Aufgabe beim FCE, weil die Arbeit mit diesem Aufsichtsrat und diesem Vorstand auch viel Freude machen werde. "Und ich bin mir sicher, wir kriegen den Verein in ganz sauberes und ruhiges Fahrwasser." Das sei wichtig, weil es weitere Abteilungen im Verein gebe, die Aufmerksamkeit verdienen.
Wismut-Libero Volker Schmidt mit an Bord
Dem Vorstand sollen zudem Thomas Schlesinger, Chef der Umformtechnik Crimmitschau GmbH, Robert Scholz aus dem Förderkreisvorstand und Wismut-Legende Volker Schmidt angehören. Schlesinger ist laut Frötschner ein kaufmännischer Experte, Scholz wäre für Kommunikation und Außendarstellung zuständig, Schmidt für das Sportliche und die Sponsorenbetreuung.
In sportliche Belange des Profikaders will er sich nicht einmischen, sagt Frötschner. Auch nicht jeder Kamera hinterherhecheln. Fußballerisch habe es bei ihm ja nur für die Kreisebene gereicht, wenngleich es durch seinen Schwiegersohn - Ex-Veilchen-Profi Enrico Kern - Kontakt zum Leistungssport gegeben habe. Er überlasse dieses Feld jedenfalls Sportgeschäftsführer Matthias Heidrich. Fürs Finanzielle sei Michael Voigt als Geschäftsführer angestellt. "Ein großes Anliegen ist es mir allerdings, dass das Scouting wieder aufgebaut wird." Und vielleicht kommt auch noch ein Vorstand hinzu. Frötschner hätte gern einen Fanvertreter in seinem Team.
Positive Signale aus der Fanszene
Unter FCE-Anhängern findet der geplante Neustart offenbar Gefallen. "Ich trage diese Leute und das, wofür sie stehen, zu einhundert Prozent mit. In der aktiven Fanszene gibt es auch ein sehr positives Echo", sagt Jörg Püschmann. Der in der Szene als "Sniper" bekannte Fan ist neben dem langjährigen Präsidenten Uwe Leonhardt sowie dem aktuellen Übergangspräsidenten und Chef von Trikotsponsor Wätas, Torsten Enders, einer der drei anderen Kandidaten für die Aufsichtsratswahl am 12. November. Es gehe nicht um ihn, sondern um den Verein, sagt Püschmann. "Wenn wir glaubhaft den harten Schnitt machen wollen, müssen wir verhindern, dass jene in den Aufsichtsrat kommen, die für die aktuelle Misere verantwortlich sind. Sonst gibt es wieder nur Querelen." Niemand wolle dabei irgendjemandem Verdienste absprechen.
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DA
Zitat von Lilane
Heute zur Aufsichtsrats-„Problematik“ ein interessanter Artikel in der FP „FC Erzgebirge Aue: Ein Präsident für den Neuanfang steht schon bereit“ … evtl mit Bezahlschranke
Heute zur Aufsichtsrats-„Problematik“ ein interessanter Artikel in der FP „FC Erzgebirge Aue: Ein Präsident für den Neuanfang steht schon bereit“ … evtl mit Bezahlschranke
Für Sie berichtet
Kjell Riedel
Sie kommen aus Wirtschaft und Politik und wollen nach der Wahl am 12. November als Aufsichtsräte den Traditionsverein zurück auf Erfolgskurs führen. Ein Team für den Vorstand haben sie auch bereits. Sogar ein Wismut-Idol ist dabei.
Aue. Wer wird neuer Präsident des FC Erzgebirge Aue? Diese Frage soll in der Mitgliederversammlung am 12. November beantwortet werden. Vor der Berufung von Vorstand und Präsident gibt es die Ehrenrats- und die Aufsichtsratswahl. Wobei vor allem über letzterer Spannung liegt. Bewerben sich doch zwölf Kandidaten um neun Plätze. Inzwischen hat "Freie Presse" zudem erfahren, dass neun dieser Kandidaten in gemeinsamer Mission unterwegs sind. Ihr Ziel: Ein echter Neustart bei den Veilchen.
Neun Kandidaten für ein Ziel
"Wir wollen uns nicht dem Vorwurf aussetzen, nur zu kritisieren und nicht zu liefern", sagt Manfred Jahn, der Chef des FCE-Förderkreises. Also sei in intensiven Gesprächen ausgelotet worden, wer bereit ist, Verantwortung zu übernehmen. "Dass auch große Sponsoren es in der Breite mittragen, ist wirtschaftlich unheimlich wichtig für die Zukunft des Vereins."
Als Ergebnis stand eine komplette Aufsichtsratsmannschaft. In dem Kontrollgremium würde Manfred Jahn den Förderkreis mit mehr als 200 kleineren Sponsoren vertreten. Für die Stadt Aue-Bad Schlema kandidiert Oberbürgermeister Heinrich Kohl. Die Verbindung zu Stadioneigentümer Erzgebirgskreis soll der Thalheimer Bürgermeister, Kreisrat und aktuelle FCE-Interimsvorstand Nico Dittmann halten.
Großsponsoren gehen Weg mit
Dann sind da noch sechs Großsponsoren: Zu den Initiatoren des Neustarts zählt Manfred Jahn zufolge Henry Sobieraj von der Nickelhütte Aue. Thorsten Jannaschk von der AOK sitzt schon im Aufsichtsrat. Willi Watkowiak führt die Hautpflegeprodukte-Firma MBR in Aue-Bad Schlema. André Leonhardt ist Verhinderungsvertreter des Vorstands der Erzgebirgssparkasse. "Ein starkes Zeichen, dass die Sparkasse bei einem Neuanfang wieder mit im Boot ist", findet Jahn. Zudem sei es gelungen, mit Lothar Lässig einen der am besten vernetzten und am engsten mit dem Verein verbundenen Unternehmer der Region für ein Ehrenamt zurückzugewinnen. Bleibe noch Thomas Hagg, Leiter Event- und Sportkommunikation bei Porsche. "Das ist außergewöhnlich. Er wurde von der Konzernzentrale delegiert, in unseren Aufsichtsrat zu gehen", sagt Jahn. Haggs spezifisches Wissen könne enorm nutzen.
FCE-Mitglieder sollen vor der Wahl Bescheid wissen
"Es geht um die Zukunft des Vereins. Um das Schaffen einer Struktur, die diesen Namen auch verdient - unabhängig von der Liga", sagt der Förderkreischef. Dafür sollen diese neun Männer mit sorgen. Der Ehrenrat habe aber zwölf Kandidaten für die maximal neun Plätze im neuen Aufsichtsrat zugelassen. "Also ist es an uns, die Mitglieder vor der Wahl zu informieren, wofür wir stehen und was von uns zu erwarten ist, gerade personell", so Jahn.
Wer im Erfolgsfall in den Vorstand kommt, ist auch bereits klar
Denn auch ein ehrenamtlicher Vorstand für den Neustart ist schon bereit. Präsident soll Roland Frötschner werden. Der Unternehmer aus dem Schneeberger Ortsteil Lindenau unterstützt den FCE schon lange, saß vor 2016 mehrere Jahre im Aufsichtsrat. "Wir stehen mit dem FC Erzgebirge am Abgrund. In nur zwei Jahren sind wir von einem sehr gesunden Zustand dahin gerutscht. Ich will beim Neuanfang unbedingt dabei sein", sagt Frötschner. Natürlich habe er sich die Entscheidung nicht leicht gemacht. "Allein in der Familie war viel Gesprächsbedarf", berichtet der 69-Jährige, dessen Tochter und Sohn das Tagesgeschäft in der Rohrleitungs- und Anlagenbaufirma weitgehend übernommen haben.
Er stelle sich der Aufgabe beim FCE, weil die Arbeit mit diesem Aufsichtsrat und diesem Vorstand auch viel Freude machen werde. "Und ich bin mir sicher, wir kriegen den Verein in ganz sauberes und ruhiges Fahrwasser." Das sei wichtig, weil es weitere Abteilungen im Verein gebe, die Aufmerksamkeit verdienen.
Wismut-Libero Volker Schmidt mit an Bord
Dem Vorstand sollen zudem Thomas Schlesinger, Chef der Umformtechnik Crimmitschau GmbH, Robert Scholz aus dem Förderkreisvorstand und Wismut-Legende Volker Schmidt angehören. Schlesinger ist laut Frötschner ein kaufmännischer Experte, Scholz wäre für Kommunikation und Außendarstellung zuständig, Schmidt für das Sportliche und die Sponsorenbetreuung.
In sportliche Belange des Profikaders will er sich nicht einmischen, sagt Frötschner. Auch nicht jeder Kamera hinterherhecheln. Fußballerisch habe es bei ihm ja nur für die Kreisebene gereicht, wenngleich es durch seinen Schwiegersohn - Ex-Veilchen-Profi Enrico Kern - Kontakt zum Leistungssport gegeben habe. Er überlasse dieses Feld jedenfalls Sportgeschäftsführer Matthias Heidrich. Fürs Finanzielle sei Michael Voigt als Geschäftsführer angestellt. "Ein großes Anliegen ist es mir allerdings, dass das Scouting wieder aufgebaut wird." Und vielleicht kommt auch noch ein Vorstand hinzu. Frötschner hätte gern einen Fanvertreter in seinem Team.
Positive Signale aus der Fanszene
Unter FCE-Anhängern findet der geplante Neustart offenbar Gefallen. "Ich trage diese Leute und das, wofür sie stehen, zu einhundert Prozent mit. In der aktiven Fanszene gibt es auch ein sehr positives Echo", sagt Jörg Püschmann. Der in der Szene als "Sniper" bekannte Fan ist neben dem langjährigen Präsidenten Uwe Leonhardt sowie dem aktuellen Übergangspräsidenten und Chef von Trikotsponsor Wätas, Torsten Enders, einer der drei anderen Kandidaten für die Aufsichtsratswahl am 12. November. Es gehe nicht um ihn, sondern um den Verein, sagt Püschmann. "Wenn wir glaubhaft den harten Schnitt machen wollen, müssen wir verhindern, dass jene in den Aufsichtsrat kommen, die für die aktuelle Misere verantwortlich sind. Sonst gibt es wieder nur Querelen." Niemand wolle dabei irgendjemandem Verdienste absprechen.
© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
DA
Danke an Hiesicher, dass Du dies mal so hier reinkopiert hast!
Nun brauche ich gar nicht warten, bis ich wieder an eine Tastatur komme.
In diesem Artikel steht genau all das drin, was ich geschrieben hätte. Vom Präsidentenkandidaten hin zum Kreis derer, die hier Veränderungen anstreben. Ich weiß, dass dies einigen nicht genug sein wird, aber man muss immer von den realen Voraussetzungen ausgehen und darf nicht in revolutionären Spinnereien schwelgen. In diesen Positionen geht es ja auch vornehmlich um die unternehmerische Grundlage des Vereins. Ich hätte auch noch gern einige andere Mitwirkende an diesem Prozess. Jedoch müsste die Initiative auch teils von denen in der momentanen Situation ausgehen, sonst wäre sie wertlos und dies ist leider nicht der Fall. Da haben sich über die Jahre auch einige Gräben aufgetan.
Fakt ist, dass die die meisten derer, die die finanzielle Grundlage stellen an einem Strang ziehen.
Ich hätte allen denen Umstrukturierung am Herzen liegt auch Sobieraj, Enders, Hagg, Lässig, A. Leonhardt in dieser Reihenfolge (Wertigkeit) von den Sponsoren vorgeschlagen und natürlich Püschmann als Fanvertreter, Jahn von den Kleinsponsoren und Dittmann von der lokalen Politik dazu. Die ich nicht genannt habe kenne ich zu wenig oder hab eine sehr gespaltene Meinung. Ob das nun alles so toll wird kann keiner garantieren. Auf jeden Fall stehen diese Vertreter der großen Sponsoren für moderne Umstrukturierung in ihren Firmen und eine gewisse Transparenz statt Vetternwirtschaft. Es ist auch so dass bei einer Wahl der alten "Seilschaften" enormer Druck der Sponsoren auf den "neuen" Vorstand Programm sein wird und damit gehen gewisse Spielräume flöten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Arzgebirger am 24.10.2022 um 23:34 Uhr bearbeitet
26.10.2022 - 10:21 Uhr
Zitat von Arzgebirger
Nun brauche ich gar nicht warten, bis ich wieder an eine Tastatur komme.
In diesem Artikel steht genau all das drin, was ich geschrieben hätte. Vom Präsidentenkandidaten hin zum Kreis derer, die hier Veränderungen anstreben. Ich weiß, dass dies einigen nicht genug sein wird, aber man muss immer von den realen Voraussetzungen ausgehen und darf nicht in revolutionären Spinnereien schwelgen. In diesen Positionen geht es ja auch vornehmlich um die unternehmerische Grundlage des Vereins. Ich hätte auch noch gern einige andere Mitwirkende an diesem Prozess. Jedoch müsste die Initiative auch teils von denen in der momentanen Situation ausgehen, sonst wäre sie wertlos und dies ist leider nicht der Fall. Da haben sich über die Jahre auch einige Gräben aufgetan.
Nun brauche ich gar nicht warten, bis ich wieder an eine Tastatur komme.
In diesem Artikel steht genau all das drin, was ich geschrieben hätte. Vom Präsidentenkandidaten hin zum Kreis derer, die hier Veränderungen anstreben. Ich weiß, dass dies einigen nicht genug sein wird, aber man muss immer von den realen Voraussetzungen ausgehen und darf nicht in revolutionären Spinnereien schwelgen. In diesen Positionen geht es ja auch vornehmlich um die unternehmerische Grundlage des Vereins. Ich hätte auch noch gern einige andere Mitwirkende an diesem Prozess. Jedoch müsste die Initiative auch teils von denen in der momentanen Situation ausgehen, sonst wäre sie wertlos und dies ist leider nicht der Fall. Da haben sich über die Jahre auch einige Gräben aufgetan.
Ich kann mich da nur wiederholen Arzgebirger, aber meine Aussage war nicht, dass das nicht funktionieren kann, oder so und so abzulaufen hat. Meine beiden Hauptkritikpunkte waren die Aufblähung des Aufsichtsrats und der weiterhin bestehende Mangel an Transparenz.
Helges Rücktritt liegt 6 Wochen zurück und wir haben nur noch 2 bis zur MV und der Artikel der Freien Presse war bis jetzt das einzige offizielle Lebenszeichen in die Richtung. Wenn man nicht im Auer Buschfunk hängt, dann weiß man nicht was da geplant und was dort abgesprochen wird. Ob das so klug ist, wenn Uwe Leonhardt, Kay Werner und Co. wieder kandidieren und potenziell gewählt werden können, weiß ich nicht.
26.10.2022 - 11:22 Uhr
Zitat von FCE_Highlander
Ich kann mich da nur wiederholen Arzgebirger, aber meine Aussage war nicht, dass das nicht funktionieren kann, oder so und so abzulaufen hat. Meine beiden Hauptkritikpunkte waren die Aufblähung des Aufsichtsrats und der weiterhin bestehende Mangel an Transparenz.
Helges Rücktritt liegt 6 Wochen zurück und wir haben nur noch 2 bis zur MV und der Artikel der Freien Presse war bis jetzt das einzige offizielle Lebenszeichen in die Richtung. Wenn man nicht im Auer Buschfunk hängt, dann weiß man nicht was da geplant und was dort abgesprochen wird. Ob das so klug ist, wenn Uwe Leonhardt, Kay Werner und Co. wieder kandidieren und potenziell gewählt werden können, weiß ich nicht.
Zitat von Arzgebirger
Nun brauche ich gar nicht warten, bis ich wieder an eine Tastatur komme.
In diesem Artikel steht genau all das drin, was ich geschrieben hätte. Vom Präsidentenkandidaten hin zum Kreis derer, die hier Veränderungen anstreben. Ich weiß, dass dies einigen nicht genug sein wird, aber man muss immer von den realen Voraussetzungen ausgehen und darf nicht in revolutionären Spinnereien schwelgen. In diesen Positionen geht es ja auch vornehmlich um die unternehmerische Grundlage des Vereins. Ich hätte auch noch gern einige andere Mitwirkende an diesem Prozess. Jedoch müsste die Initiative auch teils von denen in der momentanen Situation ausgehen, sonst wäre sie wertlos und dies ist leider nicht der Fall. Da haben sich über die Jahre auch einige Gräben aufgetan.
Nun brauche ich gar nicht warten, bis ich wieder an eine Tastatur komme.
In diesem Artikel steht genau all das drin, was ich geschrieben hätte. Vom Präsidentenkandidaten hin zum Kreis derer, die hier Veränderungen anstreben. Ich weiß, dass dies einigen nicht genug sein wird, aber man muss immer von den realen Voraussetzungen ausgehen und darf nicht in revolutionären Spinnereien schwelgen. In diesen Positionen geht es ja auch vornehmlich um die unternehmerische Grundlage des Vereins. Ich hätte auch noch gern einige andere Mitwirkende an diesem Prozess. Jedoch müsste die Initiative auch teils von denen in der momentanen Situation ausgehen, sonst wäre sie wertlos und dies ist leider nicht der Fall. Da haben sich über die Jahre auch einige Gräben aufgetan.
Ich kann mich da nur wiederholen Arzgebirger, aber meine Aussage war nicht, dass das nicht funktionieren kann, oder so und so abzulaufen hat. Meine beiden Hauptkritikpunkte waren die Aufblähung des Aufsichtsrats und der weiterhin bestehende Mangel an Transparenz.
Helges Rücktritt liegt 6 Wochen zurück und wir haben nur noch 2 bis zur MV und der Artikel der Freien Presse war bis jetzt das einzige offizielle Lebenszeichen in die Richtung. Wenn man nicht im Auer Buschfunk hängt, dann weiß man nicht was da geplant und was dort abgesprochen wird. Ob das so klug ist, wenn Uwe Leonhardt, Kay Werner und Co. wieder kandidieren und potenziell gewählt werden können, weiß ich nicht.
Wir wollten doch aufhören diesen Ball hin und her zu schieben.
Ich habe nie behauptet dass alles gut ist und die beste Lösung zur Auswahl stünde. Wenn sich aber nur 12 Äpfel zur Wahl stellen, dann kann ich mir davon keinen Pfirsich aussuchen!
Ich sitze auch nicht im Organisationskomitee von diesem ganzen Theater oder wohne den Treffen von Gremien oder Sponsoren bei. Ich kenne nur eben jemanden, der da involviert ist und mir ab und zu grob steckt was da so besprochen wird, sich jedoch bei Details auch zurückhält (logisch). Und ich weiß wie da einige ticken, die sich hier Veränderungen auf die Fahne schreiben und das ist schon ein Unterschied zum Leo-Style. Und letztlich ist es bei uns wie auch überall anders wo so, dass nicht die Leute mit den besten Ideen zum Zuge kommen, sondern die, welche die ökonomische Basis stellen und die entsprechende Lobby haben.
Wegen mir bringe ausreichend Mitglieder hinter Dich und kandidiere, ich werde Dich wählen und wenn es nur ist um herauszufinden wie Du Deine Vorstellungen hier einbringst.
Aber wie Dir geht es auch vielen anderen mit guten Ideen und Ansichten, sie haben keine Zeit, sind anders gebunden, haben andere Prioritäten/Verpflichtungen oder gar keine Chance den nötigen Backround für sich zu gewinnen.
Und auch ich finde es nicht gut, dass alte Gremienmitglieder erneut kandidieren. Allerdings habe ich es ja bereits erwähnt, dass man ihnen die Kandidatur nicht verwehren kann (darf) und sie sogar noch eine Basis dafür bei bestimmten Kreisen bzw. Gruppen haben.
Der vorgeschlagene Präsident kommt von den Personen, die hier führungstechnisch einiges ändern wollen. Er ist erfolgreicher Unternehmer und hat nun Freiraum für diese Funktion, da sein Sohn quasi das Tagesgeschäft in der Firma übernommen hat.
Die Mitglieder können nur ihren Beitrag leisten, in dem sie von den Kandidaten (die sich aufstellen lassen haben), die entsprechenden wählen.
Wenn Du einen anderen Weg siehst - lass ihn hören, aber bitte immer realistisch bleiben!
Übrigens stört mich wie Dich diese anhaltende Intransparenz, fehlende Kommunikation und Informationslosigkeit. Allerdings frage ich mich wem Du den Ball zuspielen willst, hier an die Öffentlichkeit zu gehen. Dies könnte ja ja ausschließlich der Interimsvorstand tun, welcher selber aus Vertretern beider Lager besteht. Da mache ich mir nicht wirklich viel Hoffnung.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Arzgebirger am 26.10.2022 um 11:30 Uhr bearbeitet
26.10.2022 - 13:51 Uhr
Zum Thema MV mal eine allgemeine Frage. Ich bin seit 2014 zahlendes Mitglied, abgesehen von Vorzügen bei diversen Kartenvergaben und den Standard-Mails zum Geburtstag- und Weihnachten, höre ich vom Verein über diesen Weg im Grunde genommen sonst gar nichts. Sollte ich nicht längst eine persönliche Einladung (geschweige denn Informationen) zur bevorstehenden Mitgliederversammlung bekommen haben?
Kleiner Fakt am Rande. Ich habe mir aus Interesse mal die Newsletter diverser Fussball-Clubs zugelegt um zu sehen, wie oft und über was man als "Anhänger" so informiert werden kann bzw. wie andere diese Kommunikationswege nutzen. Ich weiß nicht ob man dies wirklich als Gradmesser einbeziehen sollte, aber es ist schon irgendwie wieder symptomatisch für eine der großen Schwachstellen des Vereins.
Kleiner Fakt am Rande. Ich habe mir aus Interesse mal die Newsletter diverser Fussball-Clubs zugelegt um zu sehen, wie oft und über was man als "Anhänger" so informiert werden kann bzw. wie andere diese Kommunikationswege nutzen. Ich weiß nicht ob man dies wirklich als Gradmesser einbeziehen sollte, aber es ist schon irgendwie wieder symptomatisch für eine der großen Schwachstellen des Vereins.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Fripro am 26.10.2022 um 14:19 Uhr bearbeitet
27.10.2022 - 11:44 Uhr
Hab erstmal abgewartet, ob noch was Gehaltvolles aus Insiderkreisen kommt oder @FCE_Highlander als Profi sich eventuell zu einer professionellen Recherche hat anstacheln lassen.
Aber es kommt scheinbar nichts mehr; deshalb mal paar eigene Gedanken/ Fragen:
Fragen über Fragen... und leider NULL Kommunikation von Seiten des Vereins !
Also, wer weiß was ?
Aber es kommt scheinbar nichts mehr; deshalb mal paar eigene Gedanken/ Fragen:
- Diese relativ große Fraktion (9 MANN), die scheinbar alles schon ausgekugelt hat, ist mir bissel unheimlich!
- Warum ist Enders, Immerhin Interimsvorstand und Chef des Trikotsponsors, nicht mit dabei?
- Gibt es nur Männer und keine Frauen, die geeignet sind?
- Was sagen eigentlich die Fanclubs/ Fialova Sbor zur dürftigen Mitgliederbeteiligung, und wollen sie überhaupt mitmachen ?
Fragen über Fragen... und leider NULL Kommunikation von Seiten des Vereins !
Also, wer weiß was ?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hiesicher am 27.10.2022 um 11:47 Uhr bearbeitet
07.11.2022 - 22:22 Uhr
Also, dass hier zur richtungsweisenden Mitgliederversammlung am Sonnabend (!) keine Diskussion aufkommt, ist schon bissel enttäuschend...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hiesicher am 07.11.2022 um 22:47 Uhr bearbeitet
08.11.2022 - 11:12 Uhr
Zitat von Hiesicher
Also, dass hier zur richtungsweisenden Mitgliederversammlung am Sonnabend (!) keine Diskussion aufkommt, ist schon bissel enttäuschend...
Also, dass hier zur richtungsweisenden Mitgliederversammlung am Sonnabend (!) keine Diskussion aufkommt, ist schon bissel enttäuschend...
Niemand bringt sich in Position, keine Vorstellung, keine Interviews, nichts.
Wenn man nicht grade alle persönlich kennt (bzw. wenigstens einen Teil davon) kann man ja auch nicht spekulieren. Es gab einen FP-Artikel, das wars.
Sieht für mich nicht gerade nach einem krassen Wettstreit aus und wenn es 9 von 12 sowieso schaffen und wir keinerlei Position kennen...was soll man hier diskutieren.
Die gelegentlichen Beiträge und das mediale Auftreten hören sich nach keiner raumgreifenden Veränderung an.
08.11.2022 - 15:36 Uhr
Zitat von Kapvero
Niemand bringt sich in Position, keine Vorstellung, keine Interviews, nichts.
Wenn man nicht grade alle persönlich kennt (bzw. wenigstens einen Teil davon) kann man ja auch nicht spekulieren. Es gab einen FP-Artikel, das wars.
Sieht für mich nicht gerade nach einem krassen Wettstreit aus und wenn es 9 von 12 sowieso schaffen und wir keinerlei Position kennen...was soll man hier diskutieren.
Die gelegentlichen Beiträge und das mediale Auftreten hören sich nach keiner raumgreifenden Veränderung an.
Zitat von Hiesicher
Also, dass hier zur richtungsweisenden Mitgliederversammlung am Sonnabend (!) keine Diskussion aufkommt, ist schon bissel enttäuschend...
Also, dass hier zur richtungsweisenden Mitgliederversammlung am Sonnabend (!) keine Diskussion aufkommt, ist schon bissel enttäuschend...
Niemand bringt sich in Position, keine Vorstellung, keine Interviews, nichts.
Wenn man nicht grade alle persönlich kennt (bzw. wenigstens einen Teil davon) kann man ja auch nicht spekulieren. Es gab einen FP-Artikel, das wars.
Sieht für mich nicht gerade nach einem krassen Wettstreit aus und wenn es 9 von 12 sowieso schaffen und wir keinerlei Position kennen...was soll man hier diskutieren.
Die gelegentlichen Beiträge und das mediale Auftreten hören sich nach keiner raumgreifenden Veränderung an.
Eben, das erzgebirgische Süppchen wird hinter verschlossenen Türen gekocht und wird uns am Samstag vorgesetzt. Es bleibt da nur die Hoffnung, dass es nur einen faden Beigeschmack hat und nicht komplett versalzen ist. Das ist zwar eine ziemlich pessimistische Einstellung, aber mir fehlt der Glaube, dass man jetzt wirklich alles auf links dreht.
Inhaltlich wurde hier dazu eigentlich alles schon gesagt. Die Bestandsaufnahme ist, dass wir Letzter der 3. Liga sind und damit sportlich so schlecht dastehen wie vor 25 Jahren. Das braucht man auch nicht relativieren und beschönigen, so sieht es nunmal aus. Auch die Jugendabteilungen stechen nicht besser hervor und dann ist auch das einstige Schutzschild, die wirtschaftlich gesunde Lage des Vereins, dahin.
Mag sein, dass hinter den verschlossenen Türen ernsthaft und konstruktiv geredet wird. Aber was hat man davon wenn kein einziges Konzept, keine neue Leitphilospohie und nicht mal eine Idee vor der MV ans Tageslicht kommen? Mal stark vereinfacht gesagt: Man will mir weiß machen, dass ein neuer Kreis aus wirtschaftlichen und politischen Lokalgrößen eine fundamentale 180° Wende im Vergleich zu einem alten Kreis von wirtschaftlichen und politischen Lokalgrößen schafft.
Kann ja sein, kann ja sein, dass das funktioniert und ab Samstag alles Friede, Freude, Eierkuchen ist. Aber angesichts der aktuellen Situation, der lokalen und strukturellen Gegebenheiten sollte doch allen klar sein, dass es einen harten Cut geben muss und dass die oberste Priorität sein sollte alle im Erzgebirge zu mobilisieren und zu vereinen. Ob man das schafft, in dem man nur hinter verschlossenen Türen laut denkt? Ich weiß ja nicht. Wochen sind vergangen, wir blubbern auf Rang 20 herum und 9391 Mitglieder dürfen sich für Samstag überrachen lassen.
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