Der Schiri Thread
08.08.2011 - 15:46 Uhr
03.11.2022 - 14:54 Uhr
Darüber hinaus ist die Regelung seit Corona meines Wissens gelockert worden, sodass auch Schiris gleicher Verbände ein Spiel pfeifen dürfen.
Sonst hätte Aytekin als Mitglied des TSV Altenberg (Bayrischer Fußballverband) das Spiel der Bayern gegen Dortmund nicht pfeifen dürfen.
Sonst hätte Aytekin als Mitglied des TSV Altenberg (Bayrischer Fußballverband) das Spiel der Bayern gegen Dortmund nicht pfeifen dürfen.
03.11.2022 - 15:04 Uhr
Zitat von WK1900
Darüber hinaus ist die Regelung seit Corona meines Wissens gelockert worden, sodass auch Schiris gleicher Verbände ein Spiel pfeifen dürfen.
Sonst hätte Aytekin als Mitglied des TSV Altenberg (Bayrischer Fußballverband) das Spiel der Bayern gegen Dortmund nicht pfeifen dürfen.
und Brych (Bayrischer Fußballverband) nicht das Spiel letzte Woche in Fürth. Trotzdem ist diese Regelung ein wenig seltsam, wenn ein Schiedsrichter des Fussballverband Südwest, Timo Gerach aus Landau-Queichheim, Spiele des Karlsruher SC , ca. 40 km entfernt, pfeifen darf.
Darüber hinaus ist die Regelung seit Corona meines Wissens gelockert worden, sodass auch Schiris gleicher Verbände ein Spiel pfeifen dürfen.
Sonst hätte Aytekin als Mitglied des TSV Altenberg (Bayrischer Fußballverband) das Spiel der Bayern gegen Dortmund nicht pfeifen dürfen.
03.11.2022 - 15:18 Uhr
@Lullaby https://www.kicker.de/rostock-gegen-klautern-2022-bundesliga-4781852/spielinfo
Kicker schreibt Mainz...danke für deine Info.
Kicker schreibt Mainz...danke für deine Info.
04.11.2022 - 20:16 Uhr
Zitat von running-man
Weil nicht der VAR entscheidet, sondern der Schiri. Der VAR kann den Schiri nicht korrigieren oder "überstimmen".
Und der Schiri hatte hier ursprünglich den Regelverstoß nicht gesehen, also weist ihn der VAR darauf hin und der Schiri entscheidet erneut, allerdings wiederum aufgrund eigener Wahrnehmung. Dafür muß er sich die Situation naturgemäß nochmal ansehen.
Zitat von goldbaek
Warum muss der Schiri da bei Bayern - Mainz nochmal in die Review-Area?
Klare Ansage auf's Ohr, Elfmeter. Ende.
Warum muss der Schiri da bei Bayern - Mainz nochmal in die Review-Area?
Klare Ansage auf's Ohr, Elfmeter. Ende.
Weil nicht der VAR entscheidet, sondern der Schiri. Der VAR kann den Schiri nicht korrigieren oder "überstimmen".
Und der Schiri hatte hier ursprünglich den Regelverstoß nicht gesehen, also weist ihn der VAR darauf hin und der Schiri entscheidet erneut, allerdings wiederum aufgrund eigener Wahrnehmung. Dafür muß er sich die Situation naturgemäß nochmal ansehen.
Ich verstehe was Du meinst.
Aber wird das in allen europäischen Ligen so gehandhabt, oder ist das wieder so eine deutsche Auslegung durch die Schiedsrichter.
Nach dem Motto "sicher ist sicher" und "alles muss seine Ordnung haben"?
Die Elfmeterszene gerade bei Darmstadt - Hannover ist doch wieder so ein Beispiel. Schon in der ersten Zeitlupe ist das Handspiel klar zu erkennen. Es gibt keinen Grund das nochmal am Monitor anzugucken.
Ansage auf's Ohr: Handspiel, rot, Elfmeter.
Spart allen Beteiligten Zeit und Nerven.
04.11.2022 - 21:12 Uhr
Zitat von goldbaek
Ich verstehe was Du meinst.
Aber wird das in allen europäischen Ligen so gehandhabt, oder ist das wieder so eine deutsche Auslegung durch die Schiedsrichter.
Nach dem Motto "sicher ist sicher" und "alles muss seine Ordnung haben"?
Die Elfmeterszene gerade bei Darmstadt - Hannover ist doch wieder so ein Beispiel. Schon in der ersten Zeitlupe ist das Handspiel klar zu erkennen. Es gibt keinen Grund das nochmal am Monitor anzugucken.
Ansage auf's Ohr: Handspiel, rot, Elfmeter.
Spart allen Beteiligten Zeit und Nerven.
Zitat von running-man
Weil nicht der VAR entscheidet, sondern der Schiri. Der VAR kann den Schiri nicht korrigieren oder "überstimmen".
Und der Schiri hatte hier ursprünglich den Regelverstoß nicht gesehen, also weist ihn der VAR darauf hin und der Schiri entscheidet erneut, allerdings wiederum aufgrund eigener Wahrnehmung. Dafür muß er sich die Situation naturgemäß nochmal ansehen.
Zitat von goldbaek
Warum muss der Schiri da bei Bayern - Mainz nochmal in die Review-Area?
Klare Ansage auf's Ohr, Elfmeter. Ende.
Warum muss der Schiri da bei Bayern - Mainz nochmal in die Review-Area?
Klare Ansage auf's Ohr, Elfmeter. Ende.
Weil nicht der VAR entscheidet, sondern der Schiri. Der VAR kann den Schiri nicht korrigieren oder "überstimmen".
Und der Schiri hatte hier ursprünglich den Regelverstoß nicht gesehen, also weist ihn der VAR darauf hin und der Schiri entscheidet erneut, allerdings wiederum aufgrund eigener Wahrnehmung. Dafür muß er sich die Situation naturgemäß nochmal ansehen.
Ich verstehe was Du meinst.
Aber wird das in allen europäischen Ligen so gehandhabt, oder ist das wieder so eine deutsche Auslegung durch die Schiedsrichter.
Nach dem Motto "sicher ist sicher" und "alles muss seine Ordnung haben"?
Die Elfmeterszene gerade bei Darmstadt - Hannover ist doch wieder so ein Beispiel. Schon in der ersten Zeitlupe ist das Handspiel klar zu erkennen. Es gibt keinen Grund das nochmal am Monitor anzugucken.
Ansage auf's Ohr: Handspiel, rot, Elfmeter.
Spart allen Beteiligten Zeit und Nerven.
Ich glaube das ist so eine Präzedenzfallsache.
Wenn du nur in einem Standardfall dem Schiri die Tatsachenentscheidung wegnimmst hat das eine Kaskade von Folgeproblemen. Braucht es noch Lienienrichter oder macht das besser eine KI? Braucht es überhaupt noch einen Schiri oder wäre 1 Schiri im Keller nicht viel zuverlässiger und dazu ein Roboter auf Rädern mit ner Pfeife und ner Digitalanzeige für die Kartenfarbe auf dem Feld ausreichend?
Ich glaube das Fass will man (noch) nicht öffnen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Foegli am 04.11.2022 um 21:14 Uhr bearbeitet
05.11.2022 - 10:10 Uhr
@Foegli
Siehe "Tatsachenentscheidung"....nachdem Wolfgang Stark seinen Fehler zugegeben hatte, wurde der Begriff immer mehr und mehr aus dem Jargon verbannt:
https://www.tagesspiegel.de/sport/dortmunds-schmelzer-wird-nicht-gesperrt-6671080.html
Heute ist es so:
=> Schiedsrichter entscheidet bewusst
=> VAR sieht es nicht
=> Schiedsrichter entschuldigt sich
=> Alles Butterzucker
Beispiele? Gibt es genug...auch im letzten Monat:
https://rp-online.de/sport/fussball/borussia/gladbach-pleite-in-darmstadt-schiedsrichter-entschuldigt-sich-fuer-fehler_aid-78546917
https://www.blick.ch/sport/fussball/international/bundesliga/frankfurt-gegen-dortmund-schiedsrichter-entschuldigt-sich-nach-elfer-skandal-id18006945.html
Natürlich: Fehler sind menschlich, Fehler passieren...aber Konsequenzen haben diese für z.B. Schiedsrichter Siebert nur Positive:
Er fährt zur WM!
Trotz sehr diskutabler Leistung in der CL: Milan - Chelsea - Oktober 2022
https://www.ran.de/fussball/champions-league/news/diebstahl-harte-kritik-an-schiedsrichter-siebert-159610
Trotz sehr diskutabler Leistung in der Bundesliga: Bayern - BVB April 2022
https://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/bundesliga/fc-bayern-profitiert-gegen-bvb-schiedsrichter-raeumt-fehler-ein-17981296.html
Konstante Linie bei ihm? Fehlanzeige:
Einem Neymar zeigt Siebert im September 2022 Gelb wegen seinem Clownsjubel: https://www.ran.de/fussball/champions-league/news/neymar-psg-paris-gelb-schiedsrichter-daniel-siebert-jubel-clown-157733
Bei einem Ducksch (im Februar 2022) in der Bundesliga geht das für Schiri Siebert vollkommen klar: https://www.youtube.com/watch?v=FZtCzc_VYO0
Ja...alles in 2022. Und ja, er ist der Schiedsrichter der bereits vor Spielbeginn medienwirksam ausgewechselt wurde: Wenn man zudem sieht: https://www.welt.de/sport/article192500759/Nach-Pokal-Skandal-DFB-wechselt-umstrittenen-Schiedsrichter-vor-Werder-Spiel-aus.html
Weiterführend kann man ja Seiten wie https://www.wahretabelle.de/schiedsrichter/daniel-siebert/45?liga=1 anführen...
Aber egal...Sind wir doch mal ehrlich: Der Schiri aus Fleisch und Blut ist am Ende und es gibt keine "Besseren"...die Unterstützung durch den VAR ist scheinbar nur ein Testlauf.
Man könnte zudem beim VAR auch mal Fragen stellen:
Warum es keine Statistik zu der Anzahl an VAR-Eingriffen je Schiri?
Warum steht nirgends, zu Gunsten wessen Vereins die Eingriffe geführt haben?
Ist der Eingriff des VAR ein Zeichen für eine eher schwache Leistung des Schiris?
und und und...
Siehe "Tatsachenentscheidung"....nachdem Wolfgang Stark seinen Fehler zugegeben hatte, wurde der Begriff immer mehr und mehr aus dem Jargon verbannt:
https://www.tagesspiegel.de/sport/dortmunds-schmelzer-wird-nicht-gesperrt-6671080.html
Heute ist es so:
=> Schiedsrichter entscheidet bewusst
=> VAR sieht es nicht
=> Schiedsrichter entschuldigt sich
=> Alles Butterzucker
Beispiele? Gibt es genug...auch im letzten Monat:
https://rp-online.de/sport/fussball/borussia/gladbach-pleite-in-darmstadt-schiedsrichter-entschuldigt-sich-fuer-fehler_aid-78546917
https://www.blick.ch/sport/fussball/international/bundesliga/frankfurt-gegen-dortmund-schiedsrichter-entschuldigt-sich-nach-elfer-skandal-id18006945.html
Natürlich: Fehler sind menschlich, Fehler passieren...aber Konsequenzen haben diese für z.B. Schiedsrichter Siebert nur Positive:
Er fährt zur WM!
Trotz sehr diskutabler Leistung in der CL: Milan - Chelsea - Oktober 2022
https://www.ran.de/fussball/champions-league/news/diebstahl-harte-kritik-an-schiedsrichter-siebert-159610
Trotz sehr diskutabler Leistung in der Bundesliga: Bayern - BVB April 2022
https://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/bundesliga/fc-bayern-profitiert-gegen-bvb-schiedsrichter-raeumt-fehler-ein-17981296.html
Konstante Linie bei ihm? Fehlanzeige:
Einem Neymar zeigt Siebert im September 2022 Gelb wegen seinem Clownsjubel: https://www.ran.de/fussball/champions-league/news/neymar-psg-paris-gelb-schiedsrichter-daniel-siebert-jubel-clown-157733
Bei einem Ducksch (im Februar 2022) in der Bundesliga geht das für Schiri Siebert vollkommen klar: https://www.youtube.com/watch?v=FZtCzc_VYO0
Ja...alles in 2022. Und ja, er ist der Schiedsrichter der bereits vor Spielbeginn medienwirksam ausgewechselt wurde: Wenn man zudem sieht: https://www.welt.de/sport/article192500759/Nach-Pokal-Skandal-DFB-wechselt-umstrittenen-Schiedsrichter-vor-Werder-Spiel-aus.html
Weiterführend kann man ja Seiten wie https://www.wahretabelle.de/schiedsrichter/daniel-siebert/45?liga=1 anführen...
Aber egal...Sind wir doch mal ehrlich: Der Schiri aus Fleisch und Blut ist am Ende und es gibt keine "Besseren"...die Unterstützung durch den VAR ist scheinbar nur ein Testlauf.
Man könnte zudem beim VAR auch mal Fragen stellen:
Warum es keine Statistik zu der Anzahl an VAR-Eingriffen je Schiri?
Warum steht nirgends, zu Gunsten wessen Vereins die Eingriffe geführt haben?
Ist der Eingriff des VAR ein Zeichen für eine eher schwache Leistung des Schiris?
und und und...
05.11.2022 - 12:21 Uhr
Zitat von Master_K
Aber egal...Sind wir doch mal ehrlich: Der Schiri aus Fleisch und Blut ist am Ende und es gibt keine "Besseren"...die Unterstützung durch den VAR ist scheinbar nur ein Testlauf.
Aber egal...Sind wir doch mal ehrlich: Der Schiri aus Fleisch und Blut ist am Ende und es gibt keine "Besseren"...die Unterstützung durch den VAR ist scheinbar nur ein Testlauf.
Bleibt die Frage nach der Alternative - mehr Schiedsrichter, weitere VAR-Module, eine KI für alle Linien. Wenn ich ehrlich bin, muss ich sagen, dass mir diese komplette VAR-Scheiße mittlerweile mächtig auf den Sack geht. Das fängt beim Goal-Check an und hört schwer zu sehenden Handspielen auf. Früher hast du nach einem Tor direkt gejubelt, heute schaust du erst einmal, ob es irgendwelche Reaktionen von Seiten des Schiedsrichters gibt oder der Schriftzug "Goal-Check" erscheint.
In der Summe wurden vielleicht die groben Fehlentscheidungen minimiert, das aber auf Kosten des Spaßes am Torjubel, auf Kosten der Emotion. Im Vergleich waren die Schiedsrichter in der 3. Liga zwar im Schnitt irgendwo zwischen grottig und grausam, als Fan und Zuschauer wusste man aber so gut wie immer, was Sache ist. Als Fan und Zuschauer eines Zweitligisten ist dagegen der VAR für meinen Geschmack eine Zumutung. Auch, wenn ein Check die Schiedsrichter-Entscheidung bestätigt, nervt das Prozedere einfach nur noch.
Und zum Einsatz einer KI für Linien, Abseits oder Ähnliches ist vielleicht der Vergleich zum Tennis ganz sinnvoll. Dort wurden bei einigen Turnieren die Linienrichter durch ein elektronisches Auge ersetzt. Die Folge ist eine extreme Sterilität. Es fehlt der typische "Foold"-Ruf der Linienrichter innen und Linienrichter in sämtlichen zur Verfügung stehenden Tonlagen. Aktuell beim Masters in Paris stehen wieder Linienrichterinnen und Linienrichter an den Seitenlinien. Die Spieler haben pro Satz drei Challenges und können Entscheidungen überprüfen lassen. Dabei sieht man, dass die Linienrichter bei ganz knappen Dingern in neun von zehn Fällen richtig liegen. Das wird dann auch vom Publikum entsprechend honoriert.
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich persönlich brauche weder VAR noch KI. Ich kann auch mit Fehlentscheidungen leben. Vor allem nervt diese VAR-Debatte nur noch, weil der Mensch davon ausgeht, dass ein VAR wie eine Maschine immer richtig liegt bzw. immer zu Gunsten der Gerechtigkeit zielgerichtet eingreift. Tut er aber nicht, weshalb er für mich überflüssig ist. Wenn die Technik schon da ist, könnte man auch im Fußball über eine Challenge-Regel nachdenken. Die Mannschaft, die sich benachteiligt fühlt, kann den VAR anfordern.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von bahli77 am 05.11.2022 um 12:22 Uhr bearbeitet
05.11.2022 - 13:53 Uhr
Zitat von bahli77
Bleibt die Frage nach der Alternative - mehr Schiedsrichter, weitere VAR-Module, eine KI für alle Linien. Wenn ich ehrlich bin, muss ich sagen, dass mir diese komplette VAR-Scheiße mittlerweile mächtig auf den Sack geht. Das fängt beim Goal-Check an und hört schwer zu sehenden Handspielen auf. Früher hast du nach einem Tor direkt gejubelt, heute schaust du erst einmal, ob es irgendwelche Reaktionen von Seiten des Schiedsrichters gibt oder der Schriftzug "Goal-Check" erscheint.
In der Summe wurden vielleicht die groben Fehlentscheidungen minimiert, das aber auf Kosten des Spaßes am Torjubel, auf Kosten der Emotion. Im Vergleich waren die Schiedsrichter in der 3. Liga zwar im Schnitt irgendwo zwischen grottig und grausam, als Fan und Zuschauer wusste man aber so gut wie immer, was Sache ist. Als Fan und Zuschauer eines Zweitligisten ist dagegen der VAR für meinen Geschmack eine Zumutung. Auch, wenn ein Check die Schiedsrichter-Entscheidung bestätigt, nervt das Prozedere einfach nur noch.
Und zum Einsatz einer KI für Linien, Abseits oder Ähnliches ist vielleicht der Vergleich zum Tennis ganz sinnvoll. Dort wurden bei einigen Turnieren die Linienrichter durch ein elektronisches Auge ersetzt. Die Folge ist eine extreme Sterilität. Es fehlt der typische "Foold"-Ruf der Linienrichter innen und Linienrichter in sämtlichen zur Verfügung stehenden Tonlagen. Aktuell beim Masters in Paris stehen wieder Linienrichterinnen und Linienrichter an den Seitenlinien. Die Spieler haben pro Satz drei Challenges und können Entscheidungen überprüfen lassen. Dabei sieht man, dass die Linienrichter bei ganz knappen Dingern in neun von zehn Fällen richtig liegen. Das wird dann auch vom Publikum entsprechend honoriert.
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich persönlich brauche weder VAR noch KI. Ich kann auch mit Fehlentscheidungen leben. Vor allem nervt diese VAR-Debatte nur noch, weil der Mensch davon ausgeht, dass ein VAR wie eine Maschine immer richtig liegt bzw. immer zu Gunsten der Gerechtigkeit zielgerichtet eingreift. Tut er aber nicht, weshalb er für mich überflüssig ist. Wenn die Technik schon da ist, könnte man auch im Fußball über eine Challenge-Regel nachdenken. Die Mannschaft, die sich benachteiligt fühlt, kann den VAR anfordern.
Zitat von Master_K
Aber egal...Sind wir doch mal ehrlich: Der Schiri aus Fleisch und Blut ist am Ende und es gibt keine "Besseren"...die Unterstützung durch den VAR ist scheinbar nur ein Testlauf.
Aber egal...Sind wir doch mal ehrlich: Der Schiri aus Fleisch und Blut ist am Ende und es gibt keine "Besseren"...die Unterstützung durch den VAR ist scheinbar nur ein Testlauf.
Bleibt die Frage nach der Alternative - mehr Schiedsrichter, weitere VAR-Module, eine KI für alle Linien. Wenn ich ehrlich bin, muss ich sagen, dass mir diese komplette VAR-Scheiße mittlerweile mächtig auf den Sack geht. Das fängt beim Goal-Check an und hört schwer zu sehenden Handspielen auf. Früher hast du nach einem Tor direkt gejubelt, heute schaust du erst einmal, ob es irgendwelche Reaktionen von Seiten des Schiedsrichters gibt oder der Schriftzug "Goal-Check" erscheint.
In der Summe wurden vielleicht die groben Fehlentscheidungen minimiert, das aber auf Kosten des Spaßes am Torjubel, auf Kosten der Emotion. Im Vergleich waren die Schiedsrichter in der 3. Liga zwar im Schnitt irgendwo zwischen grottig und grausam, als Fan und Zuschauer wusste man aber so gut wie immer, was Sache ist. Als Fan und Zuschauer eines Zweitligisten ist dagegen der VAR für meinen Geschmack eine Zumutung. Auch, wenn ein Check die Schiedsrichter-Entscheidung bestätigt, nervt das Prozedere einfach nur noch.
Und zum Einsatz einer KI für Linien, Abseits oder Ähnliches ist vielleicht der Vergleich zum Tennis ganz sinnvoll. Dort wurden bei einigen Turnieren die Linienrichter durch ein elektronisches Auge ersetzt. Die Folge ist eine extreme Sterilität. Es fehlt der typische "Foold"-Ruf der Linienrichter innen und Linienrichter in sämtlichen zur Verfügung stehenden Tonlagen. Aktuell beim Masters in Paris stehen wieder Linienrichterinnen und Linienrichter an den Seitenlinien. Die Spieler haben pro Satz drei Challenges und können Entscheidungen überprüfen lassen. Dabei sieht man, dass die Linienrichter bei ganz knappen Dingern in neun von zehn Fällen richtig liegen. Das wird dann auch vom Publikum entsprechend honoriert.
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich persönlich brauche weder VAR noch KI. Ich kann auch mit Fehlentscheidungen leben. Vor allem nervt diese VAR-Debatte nur noch, weil der Mensch davon ausgeht, dass ein VAR wie eine Maschine immer richtig liegt bzw. immer zu Gunsten der Gerechtigkeit zielgerichtet eingreift. Tut er aber nicht, weshalb er für mich überflüssig ist. Wenn die Technik schon da ist, könnte man auch im Fußball über eine Challenge-Regel nachdenken. Die Mannschaft, die sich benachteiligt fühlt, kann den VAR anfordern.
Sehe ich komplett anders. Als Rugby-Fan bin ich seit Jahren mit dem Videoschiri vertraut und froh, dass es das endlich auch beim Fußball gibt. Richtig ist aber, dass im Vergleich zum Rugby das Ganze im Fußball sehr kompliziert und holprig ist und den Fluss raus nimmt. Ich würde daher, um die Ratlosigkeit auf den Rängen zu vermindern, die Konversation zwischen Schiri und Köln über die Lautsprecher laufen lassen.
05.11.2022 - 19:26 Uhr
Was man beim VAR auch anmerken muss: Seit seiner Einführung in der BL zur Saison 2017/2018 hat es gefühlt keinerlei Weiterentwicklung in die richtige Richtung gegeben. Die Entscheidungsfindung dauert gefühlt immer noch so lange wie in seiner ersten Saison, die Fehlentscheidungen werden auch nicht weniger und allgemein sehe ich zumindest in der BL auch nicht, wie man hier in naher Zukunft eine positive Entwicklung hinbekommen kann. Und wenn wir schon dabei sind: Auch in anderen Ligen und Wettbewerben (Premier League, CL/EL etc.) klappt das nicht wesentlich besser. Einzige positive Ausnahme in meiner Wahrnehmung war bisher die Europameisterschaft in Frankreich mit schnellen Entscheidungsfindungen und guter Transparenz.
12.11.2022 - 13:44 Uhr
Wieder mal VAR-Slapstick, diesmal in Karlsruhe.
4:15 Minuten um zu einer Abseitsentscheidung zu kommen.
Edith:
Dazu sechs Tore. Folglich drei Minuten Nachspielzeit.
Völlig logisch
4:15 Minuten um zu einer Abseitsentscheidung zu kommen.
Edith:
Dazu sechs Tore. Folglich drei Minuten Nachspielzeit.
Völlig logisch
Dieser Beitrag wurde zuletzt von goldbaek am 12.11.2022 um 14:02 Uhr bearbeitet
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