Der Schiri Thread
08.08.2011 - 15:46 Uhr
13.09.2021 - 00:51 Uhr
Das Geilste war, wie er Klingenburg kurz vor Schluss nicht auf den Platz kommen lässt, während die Menschen aus dem Barackenviertel im Angriff waren.
13.09.2021 - 07:41 Uhr
Ich finde die These, dass Herr Heft noch im Corona-Modus war verdient Aufmerksamkeit. Die für mich eindeutige Überforderung des Schiedsrichters muss ja eine Ursache haben. Es liegt nicht fern, dass auch die Qualität der Schiris durch die Geisterspiele und ausfallende Schulungen gelitten haben kann.
Die Gesamtleistung war jedenfalls absolut indiskutabel - jedenfalls ok der 1. HZ aber auch in der 2. HZ war sie nicht so viel besser. Das betrifft für mich nicht unbedingt die zweite rote Karte - die KANN man geben - aber viele andere Entscheidungen.
Was mir das wieder einmal zeigt ist, dass wir ein Challenge-System benötigen. Der American Football zeigt wie das sehr gut umgesetzt werden kann, es gibt es auch in zunehmend mehr professionellen Sportarten (siehe auch Tennis).
Notwendig wäre dass der DFB nicht nur den Aufwand akzeptiert sondern auch hinnimmt, dass die Heiligkeit und Unwidersprechbarkeit des Chefschiris damit eingeschränkt wird. Sie passt weder in die Zeit noch ist sie notwendig. Es bedarf wenn dann eines Devolutiveffekts und eines Gremiums dass sich live die Kamerabilder ansieht und ggf den Input des Schiris vor Ort anhört und dann eine Mehrheitsentscheidung trifft.
Anders als reiner VAR sollte dabei auch die Höhe der Sanktion anpassbar sein (nicht nur grobe Fehler). Wenn man jedem Trainer 2-3 Challenges einräumt unterbricht das nicht lange. Sie sollten nur bei ruhenden Ball erlaubt sein (sonst werden sie zu taktisch benutzt) und maximal sollte eine pro 10 Minuten gehen oder so (wegen Zeitspiel am Ende). Die Uhr anhalten oder auf die Spielzeit 1-zu-1 draufrechnen versteht sich.
Die Gesamtleistung war jedenfalls absolut indiskutabel - jedenfalls ok der 1. HZ aber auch in der 2. HZ war sie nicht so viel besser. Das betrifft für mich nicht unbedingt die zweite rote Karte - die KANN man geben - aber viele andere Entscheidungen.
Was mir das wieder einmal zeigt ist, dass wir ein Challenge-System benötigen. Der American Football zeigt wie das sehr gut umgesetzt werden kann, es gibt es auch in zunehmend mehr professionellen Sportarten (siehe auch Tennis).
Notwendig wäre dass der DFB nicht nur den Aufwand akzeptiert sondern auch hinnimmt, dass die Heiligkeit und Unwidersprechbarkeit des Chefschiris damit eingeschränkt wird. Sie passt weder in die Zeit noch ist sie notwendig. Es bedarf wenn dann eines Devolutiveffekts und eines Gremiums dass sich live die Kamerabilder ansieht und ggf den Input des Schiris vor Ort anhört und dann eine Mehrheitsentscheidung trifft.
Anders als reiner VAR sollte dabei auch die Höhe der Sanktion anpassbar sein (nicht nur grobe Fehler). Wenn man jedem Trainer 2-3 Challenges einräumt unterbricht das nicht lange. Sie sollten nur bei ruhenden Ball erlaubt sein (sonst werden sie zu taktisch benutzt) und maximal sollte eine pro 10 Minuten gehen oder so (wegen Zeitspiel am Ende). Die Uhr anhalten oder auf die Spielzeit 1-zu-1 draufrechnen versteht sich.
13.09.2021 - 07:57 Uhr
Zitat von BenMic
Ich finde die These, dass Herr Heft noch im Corona-Modus war verdient Aufmerksamkeit. Die für mich eindeutige Überforderung des Schiedsrichters muss ja eine Ursache haben. Es liegt nicht fern, dass auch die Qualität der Schiris durch die Geisterspiele und ausfallende Schulungen gelitten haben kann.
Die Gesamtleistung war jedenfalls absolut indiskutabel - jedenfalls ok der 1. HZ aber auch in der 2. HZ war sie nicht so viel besser. Das betrifft für mich nicht unbedingt die zweite rote Karte - die KANN man geben - aber viele andere Entscheidungen.
Was mir das wieder einmal zeigt ist, dass wir ein Challenge-System benötigen. Der American Football zeigt wie das sehr gut umgesetzt werden kann, es gibt es auch in zunehmend mehr professionellen Sportarten (siehe auch Tennis).
Notwendig wäre dass der DFB nicht nur den Aufwand akzeptiert sondern auch hinnimmt, dass die Heiligkeit und Unwidersprechbarkeit des Chefschiris damit eingeschränkt wird. Sie passt weder in die Zeit noch ist sie notwendig. Es bedarf wenn dann eines Devolutiveffekts und eines Gremiums dass sich live die Kamerabilder ansieht und ggf den Input des Schiris vor Ort anhört und dann eine Mehrheitsentscheidung trifft.
Anders als reiner VAR sollte dabei auch die Höhe der Sanktion anpassbar sein (nicht nur grobe Fehler). Wenn man jedem Trainer 2-3 Challenges einräumt unterbricht das nicht lange. Sie sollten nur bei ruhenden Ball erlaubt sein (sonst werden sie zu taktisch benutzt) und maximal sollte eine pro 10 Minuten gehen oder so (wegen Zeitspiel am Ende). Die Uhr anhalten oder auf die Spielzeit 1-zu-1 draufrechnen versteht sich.
Ich finde die These, dass Herr Heft noch im Corona-Modus war verdient Aufmerksamkeit. Die für mich eindeutige Überforderung des Schiedsrichters muss ja eine Ursache haben. Es liegt nicht fern, dass auch die Qualität der Schiris durch die Geisterspiele und ausfallende Schulungen gelitten haben kann.
Die Gesamtleistung war jedenfalls absolut indiskutabel - jedenfalls ok der 1. HZ aber auch in der 2. HZ war sie nicht so viel besser. Das betrifft für mich nicht unbedingt die zweite rote Karte - die KANN man geben - aber viele andere Entscheidungen.
Was mir das wieder einmal zeigt ist, dass wir ein Challenge-System benötigen. Der American Football zeigt wie das sehr gut umgesetzt werden kann, es gibt es auch in zunehmend mehr professionellen Sportarten (siehe auch Tennis).
Notwendig wäre dass der DFB nicht nur den Aufwand akzeptiert sondern auch hinnimmt, dass die Heiligkeit und Unwidersprechbarkeit des Chefschiris damit eingeschränkt wird. Sie passt weder in die Zeit noch ist sie notwendig. Es bedarf wenn dann eines Devolutiveffekts und eines Gremiums dass sich live die Kamerabilder ansieht und ggf den Input des Schiris vor Ort anhört und dann eine Mehrheitsentscheidung trifft.
Anders als reiner VAR sollte dabei auch die Höhe der Sanktion anpassbar sein (nicht nur grobe Fehler). Wenn man jedem Trainer 2-3 Challenges einräumt unterbricht das nicht lange. Sie sollten nur bei ruhenden Ball erlaubt sein (sonst werden sie zu taktisch benutzt) und maximal sollte eine pro 10 Minuten gehen oder so (wegen Zeitspiel am Ende). Die Uhr anhalten oder auf die Spielzeit 1-zu-1 draufrechnen versteht sich.
Naja, aber auch vor Corona waren die Leistungen, gerade der Drittligaschiedsrichter, z.T. unterirdisch.
Ich gebe zu, dass Florian Heft dem ganzen nochmal die Krone aufsetzt, da kann selbst Jöllenbeck nicht mithalten. Ich glaube aber nicht, dass da wirklich der "Corona-Modus" Schuld war.
Bei einem Challenge-System reden wir über die Implementierung einer Regel, die den Fußball grundlegend verändert. Dass das alleine vom DFB ausgehen kann, wage ich zu bezweifeln.
Die Idee finde ich an sich nicht schlecht. Aber man würde hier den 3-4 Schritt gehen, bevor man überhaupt laufen gelernt hat.
Der VAR funktioniert in Deutschland noch nicht so, wie er funktionieren könnte. Würde er es, hätten wir bereits ein optimales Mittel, um dem Schiedsrichter auf dem Feld Hilfestellungen zu geben.
Weshalb er in der 3. Liga gar nicht eingeführt wurde, versteht auch niemand so wirklich.
Ich sage ja immer wieder, wenn man die 3. Liga als Profiliga ansieht, dann sollte man auch professionelle Bedingungen schaffen.
Das sollte der DFB auch so langsam mal einsehen. Ihre Möchtegern-Halbgötter in schwarz können bei der Schnelligkeit, die der Fußball auch in der 3. Liga mittlerweile an den Tag legt, nicht mehr mithalten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ivo_Ilicevic am 13.09.2021 um 07:59 Uhr bearbeitet
13.09.2021 - 08:52 Uhr
Zitat von bahli77
@Lullaby mach' dir bitte die Mühe und schaue dir zumindest die erste halbe Stunde an - vom Anpfiff an. Dann wirst du schnell erkennen, was die Kollegen hier meinen und wo der grundlegende Fehler des Schiedsrichters bestand. Schau' einfach, wie viele grenzwertige Fouls der Waldhöfer der Schiedsrichter laufen ließ und welche Stimmung er damit auf dem Platz entstehen ließ.
@Lullaby mach' dir bitte die Mühe und schaue dir zumindest die erste halbe Stunde an - vom Anpfiff an. Dann wirst du schnell erkennen, was die Kollegen hier meinen und wo der grundlegende Fehler des Schiedsrichters bestand. Schau' einfach, wie viele grenzwertige Fouls der Waldhöfer der Schiedsrichter laufen ließ und welche Stimmung er damit auf dem Platz entstehen ließ.
Ich habe nur eine begrenzte Lebenszeit. Ich glaube auch unbesehen, dass die Leitung des Schiris in den ersten Minuten einseitig war und massiv zur Eskalation beigetragen hat. Meine Aussage ist, dass der Vorwurf der gezielten Manipulation aus den Bildern so nicht hervorgeht. Ich möchte in dem Zusammenhang auch noch mal auf Hanlons Rasiermesser verweisen. Unfähigkeit und Überforderung mit der selbst geschaffenen Situation erscheinen mir da als Erklärungsansätze wesentlich plausibler. Mit bösem Willen kann man Sengers Foul auch 30 cm nach vorne verlegen.
Zitat von bahli77
Interessant ist deine Interpretation des Fouls von Seegert an Redondo. Wir sind hier in der Aufarbeitung zu dem Schluss gekommen, dass Seegert zusammen mit Zimmer wegen der Rudelbildung mit der gelben Karte bedacht wurden. Seegert wäre ohne das ohne Karte davongekommen. Dann schau' dir das Foul von Redondo noch einmal an und vergleiche es mit den Foul kurz darauf an Kevin Kraus.
Interessant ist deine Interpretation des Fouls von Seegert an Redondo. Wir sind hier in der Aufarbeitung zu dem Schluss gekommen, dass Seegert zusammen mit Zimmer wegen der Rudelbildung mit der gelben Karte bedacht wurden. Seegert wäre ohne das ohne Karte davongekommen. Dann schau' dir das Foul von Redondo noch einmal an und vergleiche es mit den Foul kurz darauf an Kevin Kraus.
Das waren zwei gelbwürdige Vergehen. Allerdings erfolgt das zweite, bevor die erste gelbe Karte gezeigt wurde. Ich kenne die Regeln hier nicht so genau, habe aber in den 30 Jahren seit Einführung der gelbroten Karte noch nie erlebt, dass ein nicht gelbvorbelasteter Spieler gelbrot erhält, weil er zwei gelbwürdige Vergehen in der gleichen Szene begeht, wobei beim zweiten Vergehen die erste gelbe Karte noch nicht ausgesprochen ist. Insofern gehe ich davon aus, dass die vorgenommene Regelauslegung die richtige ist. Ich lasse mich von jemandem, der es besser *weiß*, aber gerne korrigieren.
Beste Grüße
Lullaby
13.09.2021 - 09:09 Uhr
Zitat von Lullaby
Das waren zwei gelbwürdige Vergehen. Allerdings erfolgt das zweite, bevor die erste gelbe Karte gezeigt wurde. Ich kenne die Regeln hier nicht so genau, habe aber in den 30 Jahren seit Einführung der gelbroten Karte noch nie erlebt, dass ein nicht gelbvorbelasteter Spieler gelbrot erhält, weil er zwei gelbwürdige Vergehen in der gleichen Szene begeht, wobei beim zweiten Vergehen die erste gelbe Karte noch nicht ausgesprochen ist. Insofern gehe ich davon aus, dass die vorgenommene Regelauslegung die richtige ist. Ich lasse mich von jemandem, der es besser *weiß*, aber gerne korrigieren.
Beste Grüße
Lullaby
Das waren zwei gelbwürdige Vergehen. Allerdings erfolgt das zweite, bevor die erste gelbe Karte gezeigt wurde. Ich kenne die Regeln hier nicht so genau, habe aber in den 30 Jahren seit Einführung der gelbroten Karte noch nie erlebt, dass ein nicht gelbvorbelasteter Spieler gelbrot erhält, weil er zwei gelbwürdige Vergehen in der gleichen Szene begeht, wobei beim zweiten Vergehen die erste gelbe Karte noch nicht ausgesprochen ist. Insofern gehe ich davon aus, dass die vorgenommene Regelauslegung die richtige ist. Ich lasse mich von jemandem, der es besser *weiß*, aber gerne korrigieren.
Beste Grüße
Lullaby
Ich kann mich zwar nicht an einen konkreten Fall erinnern, bin mir aber sicher das schon gesehen zu haben. Alles andere wäre ja auch hirnrissig. Die Vergehen sind getrennt voneinander zu betrachten. Das der Schiedsrichter bis dahin keine Zeit hatte, das erste zu ahnden, weil es in kurzem Abstand folgt, kann ja keine Rolle spielen.
13.09.2021 - 09:10 Uhr
Zitat von Lullaby
Ich habe nur eine begrenzte Lebenszeit. Ich glaube auch unbesehen, dass die Leitung des Schiris in den ersten Minuten einseitig war und massiv zur Eskalation beigetragen hat. Meine Aussage ist, dass der Vorwurf der gezielten Manipulation aus den Bildern so nicht hervorgeht. Ich möchte in dem Zusammenhang auch noch mal auf Hanlons Rasiermesser verweisen. Unfähigkeit und Überforderung mit der selbst geschaffenen Situation erscheinen mir da als Erklärungsansätze wesentlich plausibler. Mit bösem Willen kann man Sengers Foul auch 30 cm nach vorne verlegen.
Zitat von bahli77
@Lullaby mach' dir bitte die Mühe und schaue dir zumindest die erste halbe Stunde an - vom Anpfiff an. Dann wirst du schnell erkennen, was die Kollegen hier meinen und wo der grundlegende Fehler des Schiedsrichters bestand. Schau' einfach, wie viele grenzwertige Fouls der Waldhöfer der Schiedsrichter laufen ließ und welche Stimmung er damit auf dem Platz entstehen ließ.
@Lullaby mach' dir bitte die Mühe und schaue dir zumindest die erste halbe Stunde an - vom Anpfiff an. Dann wirst du schnell erkennen, was die Kollegen hier meinen und wo der grundlegende Fehler des Schiedsrichters bestand. Schau' einfach, wie viele grenzwertige Fouls der Waldhöfer der Schiedsrichter laufen ließ und welche Stimmung er damit auf dem Platz entstehen ließ.
Ich habe nur eine begrenzte Lebenszeit. Ich glaube auch unbesehen, dass die Leitung des Schiris in den ersten Minuten einseitig war und massiv zur Eskalation beigetragen hat. Meine Aussage ist, dass der Vorwurf der gezielten Manipulation aus den Bildern so nicht hervorgeht. Ich möchte in dem Zusammenhang auch noch mal auf Hanlons Rasiermesser verweisen. Unfähigkeit und Überforderung mit der selbst geschaffenen Situation erscheinen mir da als Erklärungsansätze wesentlich plausibler. Mit bösem Willen kann man Sengers Foul auch 30 cm nach vorne verlegen.
Ernsthafte Manipulationsvorwürfe gab es doch aber wirklich nur wenige hier, die eigentlich kaum erwähnenswert sind.
Ob man auf den Gedanken kommen kann, darf jeder für sich selbst entscheiden.
Ich bin grundsätzlich auch eher bei Hanlon und dir.
Zitat von Lullaby
Das waren zwei gelbwürdige Vergehen. Allerdings erfolgt das zweite, bevor die erste gelbe Karte gezeigt wurde. Ich kenne die Regeln hier nicht so genau, habe aber in den 30 Jahren seit Einführung der gelbroten Karte noch nie erlebt, dass ein nicht gelbvorbelasteter Spieler gelbrot erhält, weil er zwei gelbwürdige Vergehen in der gleichen Szene begeht, wobei beim zweiten Vergehen die erste gelbe Karte noch nicht ausgesprochen ist. Insofern gehe ich davon aus, dass die vorgenommene Regelauslegung die richtige ist. Ich lasse mich von jemandem, der es besser *weiß*, aber gerne korrigieren.
Beste Grüße
Lullaby
Zitat von bahli77
Interessant ist deine Interpretation des Fouls von Seegert an Redondo. Wir sind hier in der Aufarbeitung zu dem Schluss gekommen, dass Seegert zusammen mit Zimmer wegen der Rudelbildung mit der gelben Karte bedacht wurden. Seegert wäre ohne das ohne Karte davongekommen. Dann schau' dir das Foul von Redondo noch einmal an und vergleiche es mit den Foul kurz darauf an Kevin Kraus.
Interessant ist deine Interpretation des Fouls von Seegert an Redondo. Wir sind hier in der Aufarbeitung zu dem Schluss gekommen, dass Seegert zusammen mit Zimmer wegen der Rudelbildung mit der gelben Karte bedacht wurden. Seegert wäre ohne das ohne Karte davongekommen. Dann schau' dir das Foul von Redondo noch einmal an und vergleiche es mit den Foul kurz darauf an Kevin Kraus.
Das waren zwei gelbwürdige Vergehen. Allerdings erfolgt das zweite, bevor die erste gelbe Karte gezeigt wurde. Ich kenne die Regeln hier nicht so genau, habe aber in den 30 Jahren seit Einführung der gelbroten Karte noch nie erlebt, dass ein nicht gelbvorbelasteter Spieler gelbrot erhält, weil er zwei gelbwürdige Vergehen in der gleichen Szene begeht, wobei beim zweiten Vergehen die erste gelbe Karte noch nicht ausgesprochen ist. Insofern gehe ich davon aus, dass die vorgenommene Regelauslegung die richtige ist. Ich lasse mich von jemandem, der es besser *weiß*, aber gerne korrigieren.
Beste Grüße
Lullaby
Dann wäre die Regelauslegung aber Quatsch.
Sollte das so sein, wäre Seegert für zwei (min.) gelbwürdige Vergehen nur einmal belangt worden. D.h. im Umkehrschluss, dass eine Aktion einfach unter den Tisch gefallen ist.
Hier hätte Heft zuerst die Gelbe Karte für den Kopftritt aussprechen müssen (auch wenn man sich hier über eine andere Farbe hätte unterhalten können) und danach die zweite Gelbe für die Rudelbildung zeigen müssen.
Wenn mans genau nimmt, hätte in der Szene auch Sommer Gelb erhalten müssen. Auch er mischte bei der Rudelbildung mit und hatte seine Stirn an Zimmers Kopf. Aber gut, der durfte sich in der ersten Halbzeit auch viel zu viel erlauben.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ivo_Ilicevic am 13.09.2021 um 09:48 Uhr bearbeitet
13.09.2021 - 09:23 Uhr
Ich finde es überraschend, dass hier nicht das erste Foul an Zimmer diskutiert wird.
Das alleine für sich ist nicht nur gelb, sondern mindestens dunkel gelb.
Da ist der Ellenbogen von Höger sowas von klar im Gesicht von Zimmer, dass man hier über Absicht spekulieren kann/muss.
Dass Höger in der Szene nicht einmal eine Karte sieht, im Anschluss noch 2 - 3 weitere gelbwürdige Szenen hat, die nicht geahndet worden sind und dann in der HZ2 permanent Karten für unsere Spieler fordert und er selbst tatsächlich ohne Verwarnung aus dem Spiel geht ist eine Farce und zeigt deutlich, dass die Waldhöfer dieses extreme Ungleichgewicht der Schiedsrichterbewertungen so weit wie irgendwie möglich nutzen wollten und entsprechend natürlich auch glasklar so wahrgenommen haben.
Das alleine für sich ist nicht nur gelb, sondern mindestens dunkel gelb.
Da ist der Ellenbogen von Höger sowas von klar im Gesicht von Zimmer, dass man hier über Absicht spekulieren kann/muss.
Dass Höger in der Szene nicht einmal eine Karte sieht, im Anschluss noch 2 - 3 weitere gelbwürdige Szenen hat, die nicht geahndet worden sind und dann in der HZ2 permanent Karten für unsere Spieler fordert und er selbst tatsächlich ohne Verwarnung aus dem Spiel geht ist eine Farce und zeigt deutlich, dass die Waldhöfer dieses extreme Ungleichgewicht der Schiedsrichterbewertungen so weit wie irgendwie möglich nutzen wollten und entsprechend natürlich auch glasklar so wahrgenommen haben.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Buggy_FCK am 13.09.2021 um 09:25 Uhr bearbeitet
13.09.2021 - 09:35 Uhr
Ich war live vor Ort und hatte zumindest bei der roten Karte von Redondo einen guten Blick auf das Geschehen.
Aber hierzu gleich. Zunächst zu den hier erhobenen Vorwürfen: Der Schiri hat uns mit Sicherheit nicht vorsetzlich verpfiffen. In der zweiten Hälfte hätte er einige gute Gelegenheiten gehabt, verhielt sich dann jedoch eher zurückhaltend. Schlechtes Gewissen vielleicht?
Aber es war dennoch eine der schwächsten Schiedsrichterleistungen, die ich je gesehen hatte. Und ich denke, das hat er in der Halbzeitpause auch reflektiert.
Natürlich habe ich mir die Fernsehbilder anschließend auch angesehen, ich wollte wissen, ob sich mein Eindruck im Stadion mit der Realität deckt. Was die Fernsehbilder natürlich nicht wiedergeben, was die hitzige Stimmung, die direkt von Beginn an herrschte und wie massiv insbesondere die mannheimer Bank (interessanterweise war der Trainer noch vergleichweise zurückhaltend) auf den Schiedsrichter eingewirkt hat.
Ich bleibe auch nach mehrfacher Ansicht der TV-Bilder dabei: Das Foul von Redondo war nie im Leben rot und hätte in den allermeisten Spielen noch nicht einmal gelb gegeben. Hier musste der Schiedsrichter natürlich aufgrund der Spielhistorie eine Karte zücken, aber niemals rot.
Sengers Foul hingegen war rot. Selbst wenn er den Ball noch irgendwie mit der Fußspitze berührt, so räumt er vorher den Gegenspieler ab. Ich hatte übrigens auch im Stadion keine Zweifel an der Karte.
Klassische Situation: Er konnte die Situation nicht ohne Foul bereinigen und muss dann noch irgendwie vor dem Strafraum zu einer Aktion ansetzen, will er keinen 11er riskieren, also alles oder nichts. Lebeau macht das clever, aber das macht jeder taugliche Stürmer so, dass er mit dem Körper in dieser Situation Richtung Verteidiger schiebt.
Den vermeintlichen Handelfmeter hätte ich ebenfalls nicht gepfiffen. Auch nach Anblick der Fernsehbilder bleibe ich dabei: eher kein Elfmeter.
Das Foul von Seeger an Redondo ist gelb, dass dann Zimmer zusammen mit ihm noch gelb sieht, ist im Kontext unglücklich, situationsbedingt jedoch korrekt.
Die Grätsche von Höger zu Beginn, übrigens mitten in einer Umschaltaktion für uns, war übrigens dunkelgelb, aber zwingend eine gelbe. Bekommen hat er eine Ermahnung.
Was man allerdings auch völlig losgelöst von den Einzeleintscheidungen sehen muss: Die Mannheimer sind von der ersten Minute an härter als notwendig eingestiegen und haben im Gegenzug auch jeden Körperkontakt genutzt um lauthals ein böses Foul zu reklamieren. Ich denke, das war ein wenig auch Vorgabe "von oben": "Haltet dagegen, lasst euch nichts gefallen, macht das Derby zu einem hitzigen Spiel! Reklamieren, provozieren, alles was dazu gehört. Die wollen uns den Schneid abkaufen, das darf nicht passieren!".
Hat funktioniert...
Meine Kritik lautet daher: Zu Beginn viel zu nachgiebig und eine absolut falsche rote Karte, da war die Spielleitung aber bereits entglitten.
Aber hierzu gleich. Zunächst zu den hier erhobenen Vorwürfen: Der Schiri hat uns mit Sicherheit nicht vorsetzlich verpfiffen. In der zweiten Hälfte hätte er einige gute Gelegenheiten gehabt, verhielt sich dann jedoch eher zurückhaltend. Schlechtes Gewissen vielleicht?
Aber es war dennoch eine der schwächsten Schiedsrichterleistungen, die ich je gesehen hatte. Und ich denke, das hat er in der Halbzeitpause auch reflektiert.
Natürlich habe ich mir die Fernsehbilder anschließend auch angesehen, ich wollte wissen, ob sich mein Eindruck im Stadion mit der Realität deckt. Was die Fernsehbilder natürlich nicht wiedergeben, was die hitzige Stimmung, die direkt von Beginn an herrschte und wie massiv insbesondere die mannheimer Bank (interessanterweise war der Trainer noch vergleichweise zurückhaltend) auf den Schiedsrichter eingewirkt hat.
Ich bleibe auch nach mehrfacher Ansicht der TV-Bilder dabei: Das Foul von Redondo war nie im Leben rot und hätte in den allermeisten Spielen noch nicht einmal gelb gegeben. Hier musste der Schiedsrichter natürlich aufgrund der Spielhistorie eine Karte zücken, aber niemals rot.
Sengers Foul hingegen war rot. Selbst wenn er den Ball noch irgendwie mit der Fußspitze berührt, so räumt er vorher den Gegenspieler ab. Ich hatte übrigens auch im Stadion keine Zweifel an der Karte.
Klassische Situation: Er konnte die Situation nicht ohne Foul bereinigen und muss dann noch irgendwie vor dem Strafraum zu einer Aktion ansetzen, will er keinen 11er riskieren, also alles oder nichts. Lebeau macht das clever, aber das macht jeder taugliche Stürmer so, dass er mit dem Körper in dieser Situation Richtung Verteidiger schiebt.
Den vermeintlichen Handelfmeter hätte ich ebenfalls nicht gepfiffen. Auch nach Anblick der Fernsehbilder bleibe ich dabei: eher kein Elfmeter.
Das Foul von Seeger an Redondo ist gelb, dass dann Zimmer zusammen mit ihm noch gelb sieht, ist im Kontext unglücklich, situationsbedingt jedoch korrekt.
Die Grätsche von Höger zu Beginn, übrigens mitten in einer Umschaltaktion für uns, war übrigens dunkelgelb, aber zwingend eine gelbe. Bekommen hat er eine Ermahnung.
Was man allerdings auch völlig losgelöst von den Einzeleintscheidungen sehen muss: Die Mannheimer sind von der ersten Minute an härter als notwendig eingestiegen und haben im Gegenzug auch jeden Körperkontakt genutzt um lauthals ein böses Foul zu reklamieren. Ich denke, das war ein wenig auch Vorgabe "von oben": "Haltet dagegen, lasst euch nichts gefallen, macht das Derby zu einem hitzigen Spiel! Reklamieren, provozieren, alles was dazu gehört. Die wollen uns den Schneid abkaufen, das darf nicht passieren!".
Hat funktioniert...
Meine Kritik lautet daher: Zu Beginn viel zu nachgiebig und eine absolut falsche rote Karte, da war die Spielleitung aber bereits entglitten.
13.09.2021 - 09:35 Uhr
Zitat von Buggy_FCK
Ich finde es überraschend, dass hier nicht das erste Foul an Zimmer diskutiert wird.
Das alleine für sich ist nicht nur gelb, sondern mindestens dunkel gelb.
Da ist der Ellenbogen von Höger sowas von klar im Gesicht von Zimmer, dass man hier über Absicht spekulieren kann/muss.
Dass Höger in der Szene nicht einmal eine Karte sieht, im Anschluss noch 2 - 3 weitere gelbwürdige Szenen hat, die nicht geahndet worden sind und dann in der HZ2 permanent Karten für unsere Spieler fordert und er selbst tatsächlich ohne Verwarnung aus dem Spiel geht ist eine Farce und zeigt deutlich, dass die Waldhöfer dieses extreme Ungleichgewicht der Schiedsrichterbewertungen so weit wie irgendwie möglich nutzen wollten und entsprechend natürlich auch glasklar so wahrgenommen haben.
Ich finde es überraschend, dass hier nicht das erste Foul an Zimmer diskutiert wird.
Das alleine für sich ist nicht nur gelb, sondern mindestens dunkel gelb.
Da ist der Ellenbogen von Höger sowas von klar im Gesicht von Zimmer, dass man hier über Absicht spekulieren kann/muss.
Dass Höger in der Szene nicht einmal eine Karte sieht, im Anschluss noch 2 - 3 weitere gelbwürdige Szenen hat, die nicht geahndet worden sind und dann in der HZ2 permanent Karten für unsere Spieler fordert und er selbst tatsächlich ohne Verwarnung aus dem Spiel geht ist eine Farce und zeigt deutlich, dass die Waldhöfer dieses extreme Ungleichgewicht der Schiedsrichterbewertungen so weit wie irgendwie möglich nutzen wollten und entsprechend natürlich auch glasklar so wahrgenommen haben.
Ja, du hast Recht. Die Szene war mir entgangen. Die war zwingend mit gelb zu ahnden.
Beste Grüße
Lullaby
13.09.2021 - 09:41 Uhr
Die offene Sohle gegen Kraus nicht zu vergessen. Der Ball war in meinen Augen schon so weit weg, dass der Mannheimer keine wirkliche Chance hatte, ihn zu blocken.
Alles in Allem war es die Vielzahl an harten Fouls (insbesondere in der ersten halben Stunde), die viel zu oft ungeahndet blieben. Als Beispiel hierfür eignet sich gerade Höger, der derart drüber agiert hat, dass es nicht mehr feierlich war.
Alles in Allem war es die Vielzahl an harten Fouls (insbesondere in der ersten halben Stunde), die viel zu oft ungeahndet blieben. Als Beispiel hierfür eignet sich gerade Höger, der derart drüber agiert hat, dass es nicht mehr feierlich war.
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